maximum uptime unstoppable productivity die österreichische fachzeitschrift für LeBensmitteLindUstrie Und -forschung

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1 P.b.b. Verlagsort 2301 Groß-Enzersdorf 09z037920M die österreichische fachzeitschrift für LeBensmitteLindUstrie Und -forschung maximum uptime In high throughput a nalysis, there are always more samples than time. The ISQ GC-MS drives progress by maximizing instrument uptime. Analyze more samples per day, per week, per year and never vent your GC-MS to clean the source. The ISQ GC-MS also offers unmatched productivity by delivering your data to you faster than ever before. Our GC-MS systems make your lab the most productive. unstoppable productivity for more information for more information Inc. All rights reserved. eserved. ;FD More robust, productive GC/MS for high throughput analysis Source design delivers more uptime No-vent source removal Faster scan rate, more samples per hour Workflow-based software design See the full breadth of bold progress at thermoscientific.com/isq themenheft der österreichischen chemie-zeitschrift ISSN /4

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3 26. Jahrgang 2009/1 Offizielles Organ der Arbeitsgruppe Lebensmittelchemie, Kosmetik und Tenside der GÖCH 27. Jahrgang 2010/4 IMPRESSUM INHALT Herausgeber, Eigentümer und Verleger: FACHVERLAG WIEN, A-2301 Groß-Enzersdorf, DOK IV,NW21 Verantwortlicher Schriftleiter: Prof. Dipl.-Ing. Dr. Sepp Fischer Druckerei: Alwa &Deil Druckerei Ges.m.b.H Wien, Sturzgasse 1a Für mit Namen oder Kurzzeichen gekennzeichnete Artikel trägt der Autor die volle Verantwortung. Alle Rechte, insbesondere die der Übersetzung in andere Sprachen, vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages in irgendeiner Form Durch Fotokopie, Mikrofilm oder irgendein anderes Verfahren reproduziert,übertragen oder übersetzt werden. Unverlangt eingesandte Manuskripte sowie nicht angeforderte Rezensionsexemplare werden nicht zurückgeschickt. Abonnements: 2010 erscheinen 4 Hefte. Preis: 40, (Inland), 51, (Ausland) incl. Porto und MWSt. Ein Abonnement verlängert sich automatisch um ein Jahr, wenn nicht bis 3Monate vor Jahresablauf eine schriftliche Kündigung erfolgt. FACHVERLAG WIEN 2010, ISSN DVR UID-Nr. ATU Termine...96 Increase of productivity with automatically counting...98 Neue Generation vonverpackungen Forschung Aktuell GÖCH-Nachrichten Biotechnica 2010 Berichte BRAU Wer-Was-Wo Kapital Redaktion und Anzeigenverwaltung: A-2301 Groß-Enzersdorf DOK IV, NW 21 Tel.: 02249/41 04, Fax: 02249/74 81 Bankverbindung: UniCredit Bank Austria AG Kto , BLZ IBAN AT SWIFT/BIC: BKAUATWW Internet: Titelfoto: Thermo Scientific Das besondere Buch Ein Teil der Auflage liegt der Österreichischen Chemie-Zeitschrift bei. Die ÖChemZ wird über kostenlos zugeschickt. themenheft der österreichischen chemie-zeitschrift 95

4 96 termine BIOTECHNICA 2010: Europäische Drehscheibe für den Austausch von Industrie und Wissenschaft Nach einem guten Verlauf verbreitet die BIOTECHNICA 2010 positive Stimmung in der internationalen Life-Science-Branche. Die BIOTECHNICA hat gezeigt, welchen Stellenwert die Biotechnologie in allen Lebensbereichen und der Wirtschaft einnimmt, sagte Stephan Ph. Kühne, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG,Hannover,zum Abschluss der größten europäischen Messe für Biotechnologie und Life Sciences. Sie hat erneut ihre Position als Drehscheibe für den Austausch von Industrie und Wissenschaft untermauert. Viele Aussteller verlassen Hannover mit Optimismus sowie Impulsen für ein einträgliches Nachmessegeschäft, ergänzte Kühne. Jetzt geht es darum, auch die breite Öffentlichkeit vom Nutzen der Biotechnologie zu überzeugen. Mehr als Besucher aus 40 Nationen nutzten die BI- OTECHNICA, um sich über Trends und aktuelle Entwicklungen der Biotechnologie in Gesundheitswesen, Lebensmittelproduktion, Industrie und Umweltschutz sowie Labortechnik und Bioinformatik zu informieren und neue Geschäfte auf den Weg zu bringen. Mit 500 Unternehmen aus 23 Ländern präsentierte sich die BIOTECHNICA auf dem Niveau der vergleichbaren Veranstaltung in Der Anteil der Aussteller aus dem Ausland war mit 32Prozent sehr hoch. Mehr als 500 internationale Referenten machten das Vortragsprogramm zu einem Highlight der BIOTECHNICA. Insgesamt besuchten über Teilnehmer die Konferenzen, Foren und Workshops. Das diesjährige Themenspektrum reichte von Biomedizin über Bioinformatik bis hin zu Lebensmittelmärkten der Zukunft. Dabei waren Ausstellung und Konferenzen thematisch eng verknüpft. Traditionell wurde der mit Euro dotierte EUROPE- AN BIOTECHNICA AWARD verliehen. Als Sieger ging die belgische Biotech-Firma Galapagos NV aus Mechelen hervor. Der Preis wird jährlich von der Deutschen Messe AG und ihren Partnern verliehen und zeichnet innovative europäische Unternehmen aus den Bereichen Biotechnologie und Life Sciences aus. Das in Mechelen ansässige Unternehmen Galapagos entwickelt monoklonale Antikörper auf der Basis neuer medizinisch relevanter Zielstrukturen (auf Grundlage von Eiweißmolekülen) zur Behandlung von Krebs, Diabetes, Alzheimer, Multipler Sklerose, Rheumatoider Arthritis und Infektionskrankheiten. Die Produkt-Pipeline des Unternehmens umfasst derzeit sechs klinische, ein präklinisches sowie über 50 vorklinische Programme mit niedermolekularen Wirkstoffen. Neben Galapagos qualifiziert waren die Biotech-Firmen Addex Pharmaceuticals aus der Schweiz und Apeiron Biologics aus Österreich für das Finale. Addex Pharmaceuticals mit Sitz in Plan-Les-Ouates nahe Genf erforscht und entwickelt therapeutische Wirkstoffe zur Behandlung von Parkinson,Schizophrenie, Angstzuständen, Depressionen und anderen Störungen des Zentralnervensystems. Die Wiener Biotech-Firma Apeiron Biologics hat sich auf die Entwicklung eines Enzym-Biotherapeutikums für die Behandlung des akuten Lungenversagens (Acute Respiratory Distress Syndrome, ARDS) spezialisiert. Der Sieger Galapagos erhält einen Geldpreis in Höhe von Euro Euro werden in Form von Sachleistungen an alle drei Finalisten vergeben. Diese beinhalten Strategie- und Investmentberatungen von Capgemini Consulting und Medienpakete in den European Biotechnology News. Die nächste BIOTECHNICA öffnet vom 11. bis 13. Oktober 2011 ihre Tore Apeiron Biologics AG ist ein privat finanziertes Biotech-Unternehmen aus Wien. Im Februar 2010 wurde das bisherige Leadprodukt APN01 (rekombinantes humanes Angiotensin Converting Enzyme 2,rhACE2), ein Enzym-Biotherapeutikum für die Behandlung des akuten Lungenversagens (ARDS) und einer Reihe weiterer Erkrankungen, in einer Meilenstein-abhängigen Vereinbarung für rund EUR 236 Mio. an GSK auslizensiert. Derzeit baut das Unternehmen zusätzlich zu den laufenden Projekten ein Risiko-minimierendes, reiferes Projektportfolio auf, das auf die Entwicklung biologischer und immunologischer Krebstherapien fokussiert. Apeiron beschäftigt derzeit an seinem zentralen Standort Campus-Vienna-Biocenter 15 Mitarbeiter. Schweizer Biotech-Branche zeigte Spitzenleistungen Auf der BioTechnica traten Schweizer Biotech-Firmen sowie die wichtigen Biotech-Regionen gemeinsam auf. Der SWISS Pavilion stellte Qualität und Dienstleistungen der Branche ins Zentrum. Die Schweiz gehört zuden grössten und diversifiziertesten Biotech-Standorten in Europa. Die Branche beschäftigt knapp Personen und macht einen Umsatz von CHF 9.3 Milliarden. Gründe für diese sehr gute Position gibt es verschiedene: Einerseits sind grosse multinationale Konzerne (z.b. Lonza, Roche, MerckSerono, Novartis oder Syngenta) in der Schweiz verankert und es besteht ein dichtes Netzwerk an kleinen und mittleren Biotech-Firmen. Weiter schaffen die Nähe zu renommierten Forschungsinstituten (z.b. ETH Zürich, EPFL Lausanne sowie Universitäten und Fachhochschulen), die enge Zusammenarbeit von Forschung und Industrie, die über 40 Technoparks sowie die Verfügbarkeit hochqualifizierter Arbeitskräfte ideale Voraussetzungen. Aussteller im SWISS Pavilion waren: Appletree Ltd. ist spezialisiert auf das Coaching von Start-up Firmen im pharmazeutischen und Biotechnologie Bereich. BioConcept stellt als Zuliefer- und Service-Partner für die biologische Forschung ein weites Spektrum an sterilen Produkten in Zell- und Gewebekultur her. Eine Spezialität ist die Herstellung von Customer Designed Media. FemtoTools GmbH entwickelt Mikrosysteme, die erfolgreich bei der Charakterisierung und Handhabung von mikroskopisch kleinen Objekten eingesetzt werden. Harlan Laboratories Ltd. ist ein führender Anbieter von grundlegenden, nichtklinischen Auftrags-Forschungsleistungen, Forschungsmodellen, Tierfuttermitteln und Dienstleistungen für diverse Branchen sowie für Universitäten, Behörden und andere Forschungsorganisationen. Jenal &Partner Biosafety Consulting unterstützt Institutionen und Firmen in der effizienten und effektiven Implementation von Biosicherheits-Massnahmen, die für Forschung und Produktion von mit krankheitserregenden oder genetisch veränderten (Mikro-)Organismen enthaltenden biologischen Materialien wichtig sind. Lonza Inc. bietet dem Life Science Markt eine grosse Palette an Produkten für die biologische Forschung sowie flexible Entwicklungsdienstleistungen und qualitativ hochwertige Lohnfertigung von funktionalen oder aktiven Ingredienzen.

5 NEBION AG ist eine Schweizer Bioinformatik Unternehmung im Bereich der High-Throughput Meta-Analyse von biologischen Daten. Das Schlüsselproduct Genevestigator ist ein online Analyse-System für Forscher und Mediziner, zur Untersuchung,wann und durch welche Faktoren oder Krankheiten Gene in welchen Organen aktiviert werden. SWISS Pavilion Partners BaselArea Berne Capital Area BioAlps Lake Geneva Life Science Cluster Biopolo Ticino Greater Zurich Area SBA Swiss Biotech Association KTI, die Förderagentur der Schweizerischen Eidgenossenschaft SIX Swiss Exchange die führende Börse für Life Science BioFach 2011: Welternährung im Focus Wie kann Bio die Welt ernähren? Branche diskutiert grünen Konsum, reale Preise und Lebensstile Vom 16. bis 19. Februar 2011 ist es wieder soweit: Das Nürnberger Messezentrum wird zur weltgrößten Plattform für die Bio-Branche. Zuletzt trafen sich Aussteller und Fachbesucher zu BioFach, Weltleitmesse für Bio-Produkte, und der parallel stattfindenden Vivaness, Leitmesse für Naturkosmetik und Wellness werden erneut rund Aussteller erwartet,180 davon auf der Vivaness. Der Branchentreff steht dann ganz im Zeichen der Frage, wie mit biologischen und ökologischen Anbau- und Produktions-weisen und einem entsprechenden Lebens- und Ernährungsstil aller, die Menschen weltweit ernährt werden können. Der Fokus der BioFach 2011 liegt auf dem Thema Welternährung. IN KYOTO,NAIROBI, KOPENHAGEN WIRDGEREDET. IN DÜSSELDORF WIRDGEHANDELT. Solutionsahead! Düsseldorf,Germany May 2011 FILTECH 2011 FILTECH, the leading international event for filtration & separation technologies and services, will be held from March 22-24, 2011 again in Wiesbaden. The international conference will feature 180 papers from 31 countries and will give a unique survey about the lkatest research in the field of Solid-Liquid-Seapartion by filtration and sedimentation as well as Air and Gas Cleaning by filtration, settling, electrostatic precipitation, scrubbing and Membrane Separation Technology. Detailled information online at Die Vivaness, Weltleitmesse für Naturkosmetik und Wellness findet jährlich als eigenständige Veranstaltung im Verbund mit der BioFach, am Messeplatz Nürnberg statt. Vom 16. bis 19. Februar 2011 werden rund 200 Anbieter hochwertiger Naturkosmetik- und Körperpflegeprodukte, von Drogerieartikeln, Heilmitteln und Wellnessprodukten, Geschenken und Accessoires mit dabei sein. Gesell GmbH &Co. KG Sieveringer Straße 153 A-1190 WIEN Tel.: (01) Fax: (01)

6 Increase of productivity with automatically counting Veronika H. Mitic 98 Food manufacturers are expected to use best practices in nearly every aspect of their operations, which means doing efficiently and eliminating costs. With the use of petrifilm technology,ready to use petone water and an automatically counting system this is possible. There is an increase of bacteriological quality assurance tests in the microbiological laboratory of Do&Co every day.because of using easy to use bacterial tests the lab is increasing its testing capacity which was reported in Ernährung/Nutrition (1). We compared the several 3M Petrifilm Count Plates with the traditional agar methods that were used by our laboratory previously. (2,3,4,5) All 3M Petrifilms are properly validated by AFNOR. During our internal validation study we analysed 250 food samples. The correlation coefficients were between 0,90 and 0,95 for the different 3M Petrifilm Count Plates in these validation studies. The results contained with the alternative method. 3M Petrifilm Count Plates are comparable with the traditional agar methods. The efficiency in our microbiological laboratory changed after the implementation of 3M Petrifilm Count Plates. In 2000 we analysed 3,5 microbiological samples per hour with the traditional agar methods. After the implementation of 3M Petrifilm Count Plates we increased the number of analysed samples to 6,15 per hour.(6) Currently the lab was looking after more automatic practices in order to increase productivity and reduce costs especially personal resources. There is a new emphasis on the best practice of lean manufacturing,which means doing things efficiently. The second step in the microbiological laboratory for increasing our testing capacity was to take ready-to-use buffered peptone water because the laboratory staff found making media very time consuming. We conduced two to three weeks of side-by-side testing of at least 100 samples by using 3M Petrifilm for Aerobic Count Plate and 3M Petrifilm E.coli and Coliform Count Plate and found a very good correlation between our previous, traditional buffered peptone water and the new ready-to-use buffered peptone water from Biokar Diagnostics. The ready-to-use buffered peptone water is offered in bags with 3000 ml and tubes with 9 ml. The correlation coefficients were between 0,96 for the aerobic count an 0,93 for the use of Coliforms and E.coli in these validation studies. The results contained with the alternative method. The ready-to-use buffered peptone water is comparable with the traditional method. After the implementation of ready-touse buffered peptone water we could test about 7,0-8,0 food samples per hour. The buffered peptone water is validated and approved by AFNOR. The manufacturing plant of Biokar Diagnostics is ISO certified. Also 3M Petrifilm Count Plates are validated and approved by AOAC,AFAQ, AFNOR, NordVal, CMMAS and DIN. The microbiological methods used by our laboratory fulfil the requirements of the European Regulation 2073/2005 and those validations are conducted according to ISO Another point is that the manufacturing plant of 3M is ISO 9002 certified. A Quality Certificate is provided by 3M and by Biokar Diagnostics with every box of delivery The use of proficiency testing is an essential element of laboratory quality assurance and a tool for independent proof of competence from regulatory bodies (7,8,9,10,11) and we chose FE- PAS for proficiency testing. Proficiency testing is a comparison of a laboratories reported result for the analyse in question with the best estimate of the true value of the analysis. In a FEPAS proficiency test this comparison, a laboratories performance assessment, is expressed in the standardised form of a z-score. A z-score relates the error in a result to the designated standard deviation of the results for the analysis in question and z-scores of < 2and =2 are considered satisfactory.for the enumeration of the Aerobic Plate Count, Coliforms, Escherichia coli and coagulase positive staphylococci in milk powder we used following 3M Petrifilm Count Plates and buffered peptone water of Biokar Diagnostics and in the certified documents of FEPAS we could find the declared z- scores. (Figure 3) The next step to further efficiency was to look for an automatically coun- X-Y plot Confidence Interval -Y_hat Confidence Interval -Y_hat Confidence Interval -Y Confidence Interval -Y Regression Line Figure 1:Correlation (Counting Total Aerobic Count with traditional method and 3M Petrifim Plate Reader) X-Y plot Confidence Interval-Y_hat Confidence Interval-Y_hat Confidence Interval-Y Confidence Interval-Y Regression Line Figure 2:Correlation (Counting Coliforms with traditional method and 3M Petrifim Plate Reader )

7 1,5 1 0,5 0-0,5-1 E.coli 2010 GKZ Plate Reader 2009 Coli Plate Reader 2009 Figure 3:z-scores of Proficiency tests by FEPAS E.coli 2008 ting method and this was given by the 3M Petrifilm Plate Reader which read the most common Petrifilm Plates (Aerobic Count and E.coli/Coliform Count) in4seconds. Thereby you will have an increasing productivity flow in your lab. The consistent reading of plates by the Petrifilm Plate Reader eliminates variation between lab technicians and can reduce costs. The included software displays results and images of the plate on the computer screen and marks the colonies for easy verification. The reader is a single-feed plate system and the technician inserts a Petrifilm plate into one side of the reader then interprets the Petrifilm plate and ejects it out the other side of the device when complete. This cycle time is approximately few seconds. The automatic data storage saves time and eliminates transcription errors and allows for easy exporting of data. The 3M Petrifilm Plate Reader automatically exports sample results into a Microsoft Excel spreadsheet eliminating transcription errors and reducing keying time. The included 3M software also creates an uneditable log file which provides a historical record of data for audit purposes and enables FDA 21CFR Part 11 compliance. The log file can also be saved in text format to enable easy exporting to a LIMS or other external database. We conduced two weeks of side-byside counting by hand of at least 100 samples by using 3M Petrifilm for Aerobic Count Plate and 3M Petrifilm Coliform Count Plate and found a very good correlation. With the correlation coefficient between 0,98 for aerobic count (Figure 1) and 0,92 for the use Staph 2008 GKZ 2008 Coli 2008 Reihe1 of Coliforms (Figure 2) in this validation studies the results contained with the traditional method. Aerobic Count and counting Coliforms by 3M Petrifilm Plate Reader was saved in a FEPAS proficiency test too. The results you can be seen in Figure 3. With implementation of both readyto-use systems and an automatically counting the lab of Do&Co increased the number of food samples to 9,0 food samples per hour. If microbiological research includes total plate count, Coliforms, Escherichia coli, Staphylococcus aureus, yeasts and molds within the day to day laboratory routine a small lab with less personal capacity can manage to test about 1000 samples per month. Literature: (1) Mitic V.H. Increase of productivity in bacteriological quality assurance at Airest,Ernährung/Nutrition 2004; Vol28/Nr. 12: (2) Nachweis mit Zeitvorteil-Qualitäts - sicherung mit dem Petrifilm -System, Lebensmitteltechnik 2000; 7-8: (3) Jordano Rafael and Medina L.M. Petrifilm -An enhanced cultural Technique, Encyclopedia of Food Microbiology 1999; Vol3 (4) Petrifilm -Technik, DIN Fachbericht 81, 2000 (5) Wilkens S., Jacob A., Globisch H. und Thien J., Vergleichende Bestimmung der anaeroben mesophilen Gesamtkeimzahl und der Zahl der coliformen Keime mittels Plattenguss-, Tropfplatten und 3 MPetrifilm -Verfahren, Landwirtschaftliche DienstleistungsgesmbH Kiel Abteilung für Produkt- und Qualitätssicherung (6) Mitic V.H., J.Siekmöller: Taste the difference, 3M Microbiology news 2007; No. 13;4-5 (7) Fostel H. Kompetenzfeststellung von Labors durch Ring- und Vergleichsversuche, Arbeitsgemeinschaft landwirtschaftlicher Versuchsanstalten Jahrestagung 2002; Fachgruppe Lebensmittel und Qualitätsmangement (8) ISO Guide 43-1, Proficiency Testing by Interlaboratory Comparison Part I: Development and Operation for Proficiency testing Schemes (9) ISO Guide 43-2,Proficiency Testing by Interlaboratory Comparison Part II: Selection and Use of Proficiency Testing Schemes by Laboratory Accreditation Bodies (10)EA-03/04 Use of Proficiency Testing as a Tool for Accrediation in Testing (joint WG EA Eurolab-Eurachem) (11) Mitic V.H. Ready-to-use labmethods in Airline-and Eventcatering at Do&Co. Ernährung/Nutrition 2009; Vol33/Nr. 6: Dr. Veronika Mitic Quality Assurance/Head of Lab Sky Gourmet-airline catering and logistics GmbH A-1300 Flughafen Schwechat, Postfach 22 Tel: +43(0)1/ Mobil: +43(0) Fax: +43(0) Web: 99

8 interpack 2011 Neue Generation von Verpackungen: Keine Chance für Pharmapfuscher 100 Arzneimittelfälschungen nehmen rapide zu. In Deutschland ist bereits jedes zwanzigste Medikament gepanscht. Deshalb entwickeln Forscher Originalitätssiegel und Sicherheitscodes, die Arzneipackungen unverwechselbar machen sollen. Wer die Schnupfendragees Sinupret vom Pharmahersteller Bionorica kauft,sieht auf der Faltschachtel neuerdings eine dreidimensionale und optisch variable Prägung,deren Relief durch Kippen sichtbar wird. Denn das pflanzliche Arzneimittel wurde oft imitiert. Bionorica engagierte darum das auf Banknotendruck spezialisierte Münchner Unternehmen Giesecke & Devrient und das entwarf das fühlbare Sicherheitselement für Sinupret. Die Firma Artur Theis, eine Tochter der Edelmann Gruppe, entwickelte den Herstellungsprozess für die neue Verpackung. Aufgedruckt und geprägt wird das Signum von Braun Pharmadruck in Bitterfeld, ebenfalls einer Edelmann- Tochter. Sinupret,der Renner auf dem Erkältungsmittelmarkt,ist nur der Anfang: Bis Ende 2011 will Bionorica Verpackungen in allen seinen Produktreihen mit dem neuen Qualitätssiegel bedrucken. Wir möchten mit dieser Initiative Apotheker und Verbraucher bestmöglich absichern, sagt Firmenchef Michael Popp. Wer Probleme mit Fälschern hat, muss seine Produkte unterscheidbar machen. Das gilt besonders für die Pharmabranche. Die Gefahr durch gefälschte Arzneimitteln steigt, sagt Ulrike Holzgrabe von der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DphG). Dass den Pharmaherstellern durch Sicherheitmerkmal: Bionorica versieht die Verpackung seines Schnupfenmittel Sinupret neuerdings mit einem Qualitätssiegel, das einem Wackelbild ähnelt. Fälschungen sind so deutlich schwieriger.(bild: Edelmann) Falsche Pillen: Der Zoll zieht immer mehr gefälschte Arzneimittel aus dem Verkehr (Bild: BMG) Produktpiraterie jährlich Verluste in Milliardenhöhe entstehen, ist nicht einmal das Hauptproblem gepanschte Medizin bedroht die Gesundheit oder sogar das Leben ahnungsloser Patienten. Schwachstelle Internet 2009 hat der deutsche Zoll nach Angaben der EU 11,5 Millionen nachgemachte Arzneimittel aus dem Verkehr gezogen 30 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge sind inzwischen selbst in den vermeintlich sicheren Regionen Europa und USA bis zu zehn Prozent aller Arzneimittel gefälscht. In Deutschland liege, so Holzgrabe, der Fälschungsanteil bei rund fünf Prozent. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs, vermutet die Expertin. Der Versandhandel bietet Kriminellen die größte Angriffsfläche. Dieser boomt, speziell in Deutschland: Im vorigen Jahr stieg der Umsatz mit apothekenpflichtigen rezeptfreien Arzneimitteln laut Marktforscher ACNielsen um ein Viertel. Jeder vierte Deutsche bezieht, so die Beratungsfirma GfK (Gesellschaft für Konsumforschung), inzwischen Medikamente über diesen Vertriebskanal. Dabei wird es für Verbraucher anscheinend immer schwieriger,seriöse Versandapotheken vom illegalen Versandhandel zu unterscheiden. Testkäufe des Zentrallaboratoriums Deutscher Apotheker bestätigen Fälschungsraten von 50 Prozent bei Arzneimitteln, die zum Beispiel durch illegale Internetapotheken vertrieben werden. Die Pharmahersteller sind deshalb offener für das Thema Fälschungssicherheit geworden, sagt Holzgrabe. Die Unternehmen verfolgen zwei Ziele: Erstens sollen Endverbraucher prüfen können, ob sie ein Original in der Hand halten. Und zweitens sollen Experten bei Kontrollen Fälschungen erkennen. Zu den aktivsten Firmen zählt neben Heilpflanzenspezialist Bionorica auch Bayer Healthcare, deren Produkte zu den meist gefälschten weltweit gehören. Darum erklärt der Konzern auf einer eigenen Internetseite (www. vorsicht-faelschung.de), wie Patienten originale Bayer-Präparate von Imitaten unterscheiden können. Künftig will Bayer Healthcare seine Medikamentenpackungen zudem mit fälschungssicheren Merkmalen versehen. Auch die Leverkusener haben dafür Artur Theis ins Boot geholt. Unsere Aufgabe ist,die Merkmale für die Faltschachtelproduktion umzusetzen und sie zur Serienreife zu bringen, erklärt Ulrich Dörstelmann, Leiter der Abteilung Fälschungssicherheit bei der Edelmann-Tochter. Vorbild Geldscheindruck Artur Theis gilt in Deutschland als der Spezialist für unkopierbare Faltschachteln. In seinem Wuppertaler Werk,das zum reinen Fälschungssicherheitsbetrieb ausgebaut wurde, herrschen Bedingungen wie in einer Druckerei für Geldscheine: Personen kommen nur über eine Zugangskontrolle in die Produktion, die Sicherheitszonen sind für die meisten Mitarbeiter tabu,alle Prozesse werden exakt dokumentiert und archiviert so viel Akkuratheit ist in der deutschen Verpackungsindustrie bisher einzigartig. Ergebnis der Kooperation mit Bayer Healthcare sei, so Dörstelmann, eine Art Wackelbild, das Fälscher nicht nachmachen können. Wir kombinieren Druck- und Prägetechnik und nutzen UV-Sicherheitsfarben. Die EU fordert von der Pharmaindustrie für mehr Patientensicherheit aber einen weiteren Schritt. Industriekommissar Günter Verheugen kündigte für 2011 ein einheitliches Vorgehen auf EU-Ebene im Kampf gegen Arzneifälschungen an hatte die Kommission vorgeschlagen, dass Medikamentenpackungen mit einem Sicherheitszeichen geschützt und ihr Weg künftig von der Theke bis in die Fabrik zurückverfolgt werden soll. Die WHO macht sich ebenfalls für die fäl-

9 Original oder Fake? Fälscher können das Potenzmittel Viagra inzwischen so gut nachmachen, dass man die Imitate kaum erkennt. (Bild: Pfizer) schungssichere Kennzeichnung stark. Die Pharmahersteller regen deshalb einen elektronischen Herkunftsnachweis in Form eines Track and Trace-Systems an, mithilfe dessen sich die Lieferkette lückenlos einsehen lässt. Um Kodierungs- und Identifikationslösungen demonstrativ zutesten, startete der europäische Verband der Pharmazeutischen Industrie (EFPIA) in Schweden im September 2009 ein Pilotvorhaben. Für einige Wochen wurden Medikamentenpackungen für 25 Apotheken in der Stockholm-Region mit einem zweidimensionalen Datamatrix-Code versehen. Darin können mehr Informationen als in einem einfachen Strichcode hinterlegt werden. Im schwedischen Projekt enthielt er neben der Artikelnummer auch eine Chargenummer,das Verfallsdatum und die Seriennummer. Die Apotheker lasen den Code mit einem Scanner aus und glichen ihn direkt mit einem Datenbankeintrag ab. Die Kontrolle dauert wenige Sekunden, sodass Fälschungen sofort auffliegen. Erst nach dem Sicherheitscheck bekam der Kunde seine Medikamente. Rund Arzneipackungen wurden nach diesem System geprüft mit großem Erfolg,berichtet EFPIA. Track and Trace: Spritzen werden in sogenannte Nester gesteckt und dann in Tubs verpackt. Diese Kunstoffboxen kann die Optima Group Pharma mit Codes bedrucken. (Bild: Optima packaging group) Herkunftscheck per Scanner Experten rechnen daher fest damit, dass Track and Trace schon bald in ganz Europa umgesetzt wird. Das Pharmapaket der EU könnte noch 2010 Gesetz werden, sagt Dörstelmann. Die Maschinen- und Anlagenbauer wären für eine Umstellung bestens gerüstet. Die Optima Group Pharma aus Schwäbisch Hall beispielsweise, spezialisiert auf die Abfüllung und das Verschließen von Spritzen und Ampullen, bietet bereits auf den Kundenwunsch abgestimmte Track and Trace-Lösungen für Pharmahersteller an. Fertigspritzen werden in speziellen Spritzennestern inkunststoffboxen, sogenannten Tubs, gelagert und transportiert. Unsere Maschinen kennzeichnen die Behältnisse, sodass sie jederzeit zurückverfolgt werden können, erklärt Firmensprecher Henning Felix. Auch Bosch Packaging Technology,das für die Pharmaindustrie Füll-, Prozessund Verpackungstechnik anbietet,hat Maschinen zur Kennzeichnung und Rückverfolgung im Portfolio. Die Funktion der Beschriftungsmodule erklärt Bosch-Produktmanager Daniel Sanwald so: Über ein Bandsystem werden bis zu 400 Faltschachteln pro Minute mit hoher Geschwindigkeit durch einen Drucker geleitet,der den Datamatrix- Code mit Herstellernummer,Verfallsdatum und Seriennummer aufdruckt. Anschließend prüft und verifiziert eine Kamera den Code. Gespeichert werden die Daten schließlich in einem riesigen zentralen Server,von wo sie stets abgerufen werden können. Taucht in einer Apotheke ein Produkt auf, das sich so nicht klar identifizieren lässt,muss es gefälscht sein. Wenn Track and Trace Pflicht wird, müssen tausende Linien umgerüstet werden. Wir sehen für unsere Technik enormes Marktpotenzial, sagt Sanwald. Zur interpack 2011, der weltweit bedeutendsten Veranstaltung der Verpackungsbranche, werden die Maschinen- und Anlagenbauer vom Mai 2011 ihre Track and Trace- Lösungen präsentieren. Auch qualitätsorientierte Packmittelproduzenten wären bei einer Sicherheitsoffensive der Pharmahersteller stärker gefragt. Um in der Krise Kosten zu sparen, haben viele Firmen für ihre Medikamente Verpackungen und Verpackungskomponenten in China gekauft. Nachteil: Diese Produkte sind oft von schlechterer Qualität, was zum Beispiel bei Dosiersprays, Kathetern oder Pumpen zur Folge haben kann, dass sie nicht richtig funktionieren oder schneller kaputt gehen. Wer Patientenschutz groß schreibt und ein klares Zeichen für Qualität setzen will, wird solche Produkte künftig nicht mehr verwenden, sagt Peter Rösch, Vertriebsleiter des Zerstäuberpumpenherstellers Aero Pump aus Hochheim am Main. Für Qualitätsprodukte seines Hauses sieht er indes einen großen Markt: Wir legen viel Wert auf Maßhaltigkeit und Präzision und investieren kräftig in Qualitätssicherung und Innovationen, sagt interpack 2011 Neues Beschriftungsmodul: Bosch hat eine Anlage entwickelt, die bis zu 400 Verpackungen pro Minute mit einem Track and Trace-Code bedrucken kann. (Bild: Robert Bosch GmbH) Rösch. Auch Aero Pump wird seine Neuheiten zur interpack vorstellen. Ein Arzneimittel mit Sicherheitsmerkmal, Code und Qualitätsverpackung dürfte Pharmafälscher nicht mehr reizen. Doch der Weg zu maximalem Patientenschutz ist noch hürdenreich. Für das Umrüsten der Verpackungslinien sind enorme Investitionen notwendig. Das könnte die Pharmafirmen an schnellem Handeln hindern. Selbst wenn die EU ihr Pharmapaket rasch verabschiedet,dürfte dessen Umsetzung einige Jahre dauern. Offen ist auch, wie und wo die ganzen Daten bei einem europaweiten Track and Trace gespeichert werden sollen. Wird es mehrere dezentrale Server oder ein zentrales System geben? Dann muss einer der Owner sein. Das wirft die schwierige Frage auf: Wer vertraut wem?, so Bosch-Manager Sanwald. Interpack Mai

10 102 forschung Nanotechnologie in Lebensmitteln Max Rubner Conference holt Experten nach Karlsruhe Großen Zuspruch hatte die Max Rubner Conference zum Thema Nanotechnologie in Lebensmitteln, die vom 10. bis 12. Oktober 2010 in Karlsruhe stattgefunden hat. Schon in den ersten Vorträgen zeigte sich allerdings, dass hier noch viele offene Fragen bestehen und intensive Forschungsbemühungen von Nöten sind. Was ist Nano eigentlich? Allein für diese Frage ergaben sich aus den Vorträgen des international besetzten Wissenschaftler-Kreises der Max Rubner Conference ganz unterschiedliche Ansätze und Definitionen. Wenn auf konventionelle Art eine nur 50Nanometer starke Aluminium-Beschichtung auf Lebensmittelverpackungen aufgebracht wird, wie von Prof. Horst-Christian Langowski vom Fraunhofer Institut für Verfahrenstechnik und Verpackungen (IVV) vorgestellt, kann darüber diskutiert werden, ob diese Schicht mit großer Flächenausdehnung dennoch Nano ist. Da die Definition von Nano allein über die Größe (1-100 Nanometer) offensichtlich nicht ausreichend ist,werden häufig Ergänzungen wie bewusst hergestellt ( engineered nanoparticle ) und mit neuer Funktionalität von den Wissenschaftlern verwendet. Doch was bedeutet bewusst hergestellt? Eine Frage, die auch in der an die Konferenz anschließenden Podiumsdiskussion ohne endgültiges Ergebnis diskutiert wurde. Der Bedarf einer einheitlichen, allgemein anerkannten Definition war dagegen unumstritten. Geforscht wird zur Nanotechnologie derzeit vor allem zu Anwendungsfragen, etwa der Verbesserung von sensorischen Produkteigenschaften, zu nanoskaligen Sensoren oder im Bereich der Optimierung von Verpackungsmaterialien das spiegelten auch die Vorträge der Referenten wieder. Ein besonders wichtiges Thema ist dabei die Analytik im Nanobereich. Schon die Identifizierung und Charakterisierung von Nanomaterialien stellt die Wissenschaft vor große Herausforderungen. Da Nano alle Stoffgruppen umfassen kann und die Partikel damit die verschiedensten chemischen und physikalischen Eigenschaften aufweisen, ist es schwierig,eine universelle Detektions-und Charakterisierungsmethode zu finden. Nanopartikel können ebenso natürlichen wie auch synthetischen Ursprungs sein, sie umfassen Substanzen, die natürlicherweise im menschlichen Stoffwechsel vorkommen oder auch nicht. Laetitia Pele vom MRC Human Nutrition Research-Institut in Cambridge stellte als Beispiel für Nanopartikel natürlichen Ursprungs das Ferritin, ein Protein, das im Körper als Eisenspeicher fungiert,vor und das Titandioxid als vom Menschen hergestellte Nanopartikel, die unter anderem dafür verwendet werden können, Lebensmittel aufzuhellen. Dabei können die bewusst hergestellten Nanopartikel wiederum in verschiedenen Formen zugeführt werden. Es besteht etwa die Möglichkeit, Nanopartikel des Vitamins A, von einem ebenfalls nur Nanometer-großen, Container umschlossen in Reiskörner einzuschleusen, wie Prof. Windhab ausführte. Selbstverständlich verhält sich ein solcher Nano-Container bezogen auf seine physikalischen Eigenschaften und seine physiologischen Wirkungen anders als wenn der Inhaltsstoff ungeschützt in den Stoffwechsel eintritt. Wobei dieser großen Anforderung an die Analytik inzwischen ein breites Methodenrepertoire gegenübersteht,um tatsächlich maßgeschneiderte Lösungen für die einzelnen Nanomaterialien zu entwickeln, wie Dr. Stefan Weigel vom Institut für Lebensmittelsicherheit der Universität Wageningen in den Niederlanden (RIKILT) zeigen konnte. Auch das Max Rubner-Institut wird in Zukunft intensiv auf diesem Gebiet arbeiten. Eine zuverlässige Analytik ist der erste Schritt für die Überwachung und Absicherung vor eventuellen Risiken auf dem Gebiet der Nanotechnologie. Überraschend auch für viele Teilnehmer der Konferenz war die von mehreren Referenten, unter anderem von Dr. Anne Theobald von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheitheits (EFSA), vorgetragene Aussage, dass in Deutschland und Europa derzeit keine Lebensmittel mit beigefügten Nanopartikeln auf dem Markt seien. Etwas anders sieht es allerdings im außereuropäischen Ausland, etwa Asien und Amerika und auf dem Gebiet der Verpackungen aus. Insgesamt scheinen die immensen Kosten für Produktentwicklung,Technologie sowie Sicherheitsuntersuchungen die Anwendung von Nanomaterialien zu begrenzen. Einer Aussage konnten alle Wissenschaftler der Konferenz zustimmen: Im Falle von Nanomaterialien können kaum generelle Aussagen gemacht werden. Angefangen bei der Analytik, über die technologischen Nutzungsmöglichkeiten bis hin zu Risiken muss immer über den Einzelfall gesprochen werden. Auch wenn dies die derzeit zunehmende Werbung auf der einen Seite für Produkte mit Nano -Zusatz und auf der anderen Seite die Warnung vor Nanopartikeln suggeriert: die Gruppe der Nanomaterialien ist entschieden zu vielseitig für allgemeine Wertungen. Aktive Verpackung hält Fleisch länger frisch Fleisch bleibt im Supermarkt nur wenige Tage haltbar.forscher haben eine antimikro-biell aktive Verpackungsfolie entwickelt. Sie tötet die Mikroorganismen ab, die sich auf der Produktoberfläche befinden. Damit lässt sich die Haltbarkeit von Frischfleisch, aber auch von Käse, Fisch oder Schnittwurst verlängern. Neuerdings bieten antimikrobiell aktive Verpackungen eine Möglichkeit,die Qualität und Sicherheit des Produkts über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten. Laut EU-Verordnung 450/2009 können sie die Haltbarkeit eines verpackten Lebensmittels verlängern. Sie dürfen gezielt Bestandteile enthalten, welche Stoffe an das verpackte Lebensmittel abgeben können. Bisher gibt es solche Folien in Japan. Dort kommen als aktive Wirkstoffe unter anderem Silber,Wasabi und Ethanol zum Einsatz. Die Lebensmittelchemikerin Carolin Hauser vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV in Freising hat nun eine neue antimikrobiell aktive Folie auf Lackbasis entwickelt und getestet. Die Folie funktioniert nach dem Release-Mechanismus.»Das bedeutet, dass ein antimikrobieller Wirkstoff bei direktem Kontakt an die Produktoberfläche abgegeben wird«, sagt Hauser.»So bietet die Verpackung mit nur geringsten Mengen dieses Wirkstoffs einen effektiven Schutz des Fleisches. Denn gerade

11 dessen Oberfläche stellt den primären Angriffspunkt für die Keime dar.«natürlich kommen für solche Folien nur Wirkstoffe in Frage, die den lebensmittelrechtlichen Vorschriften entsprechen, nicht giftig oder allergen sind, dazu neutral riechen und schmecken. Außerdem muss sich der Wirkstoff gut auf die Folien aufbringen lassen. Aus all diesen Gründen wählte Carolin Hauser Sorbinsäure. Die Säure wird in einem Lack gelöst und auf eine Basisfolie aufgetragen. Für die Tests hat die Forscherin Stücke aus einem Schweinelachs entnommen und einen Tag nach der Schlachtung mit jeweils rund 1000 koloniebildenden Einheiten des pathogenen Keims von E.coli kontaminiert. Anschließend wurden die Stücke in normale und aktive Folie verpackt. Nach sieben Tagen Lagerung im Kühlschrank bei acht Grad Celsius zeigten sich schon starke Unterschiede in der Farbe. Auch die mikrobielle Untersuchung ergab, dass die Keime durch die Folie erfolgreich abgetötet wurden. So fiel die Anzahl der E.coli-Bakterien innerhalb von sieben Tagen auf etwa ein Viertel des Anfangswertes. Die Gesamtkeimzahl auf der Oberfläche reduzierte sich nach einer Woche im Vergleich zu der unbehandelten Folie deutlich, sagt die Lebensmittelchemikerin. Dies lässt darauf schließen, dass sich unsere aktive Folie auch für den Erhalt der Frische und vor allem für die Sicherheit von Fleischzubereitungen, Käse, Fischfilets und Schnittwurst eignet. Europäischer Standard für Halal-Lebensmittel? In der Europäischen Union werden pro Jahr rund 600 Milliarden Euro mit Halal-Lebensmitteln umgesetzt. Darunter versteht man Lebensmittel, deren Verzehr nach islamischem Recht für Muslime erlaubt ist. Die französische Imbisskette Quick beispielsweise bietet ihren Kunden nur noch Halal-Fleisch an. Dieser Markt in der EU leben 16 Millionen Muslime verzeichnet starke Zuwächse. Daniel Lucht, Senior Retail Analyst von Verdict Research in London, sieht auf Grund seiner Analysen Bedarf für einen einheitlichen Halal-Standard in Europa, um Vertrauen und Sicherheit sowohl innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette als auch beim Konsumenten sicherzustellen. Am 25. Oktober 2010 fand in Wien die erste Sitzung der neu gegründeten Arbeitsgruppe Halal-Lebensmittel des Europäischen Komitees für Normung CEN unter Leitung von Austrian Standards Institute statt. An dieser Arbeitsgruppe wirken Expertinnen und Experten aus verschiedenen Ländern, darunter auch aus der Türkei und aus Bosnien-Herzegowina mit. Ebenso sind Vertreter europäischer Organisationen eingebunden, wie z. B. die Konsumentenvertretung in der Europäischen Normung ANEC oder die European Livestock and Meat Trading Union. Die Arbeitsgruppe (CEN/ BT WG 212) hat die Aufgabe, die Machbarkeit einer Europäischen Norm zu analysieren, in der die Anforderungen an Halal-Lebensmittel geregelt werden sollen. In der ersten Sitzung wurde Einigung erzielt,dass eine künftige Europäische Norm alle Lebensmittel umfassen und sich nicht nur auf Fleischprodukte beschränken soll. Der Vorschlag,auch Produkte wie Arzneimittel und Kosmetika zu berücksichtigen, wurde vorerst abgelehnt. Ebenso wurde beschlossen, die gesamte Lebensmittelkette zu betrachten und nicht nur Teile davon, wie z. B. die Produktion. Bei der Tagung wurden auch bisherige Erfahrungen in den Mitgliedsstaaten präsentiert und diskutiert,wie z. B. ob und welche anwendbaren Rechtsvorschriften und Standards es in den Ländern gibt,und nach welchen Referenzdokumenten etwaige Zertifizierungen durchgeführt werden. In Österreich wurde bereits mit November 2009 die ON- Regel ONR Halal-Lebensmittel Anforderungen an die Lebensmittelkette veröffentlicht. forschung Lebensmittelverpackungen aus Recyclingmaterialien müssen sicher sein Rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin auf dem 9. BfR-Forum Verbraucherschutz unter dem Titel Lebensmittel sicher verpacken -Gesundheitliche Risiken bei recycelten Materialien? über Lebensmittelverpackungen aus Recyclingmaterialien, ihren Nutzen für nachhaltiges Wirtschaften und ihre gesundheitlichen Risiken für Verbraucher. So sind Kartonverpackungen aus Recyclingpapier in den letzten Monaten in die Diskussion geraten, nachdem darin Rückstände von Mineralöl nachgewiesen worden waren, die in relevanten Mengen auf die Lebensmittel in der Verpackung übergehen können. Eine abschließende gesundheitliche Bewertung dieser Rückstände ist derzeit noch schwierig,weil es sich um komplexe Gemische handelt, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Auch gibt es bisher nur wenige Labore, die über geeignete Analysengeräte zu deren Nachweis verfügen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des BfR-Forums waren sich einig, dass dringend Lösungen für eine Reduzierung der Übergänge von Mineralöl aus Kartonverpackungen aus Recyclingpapier auf Lebensmittel gefunden werden müssen. Lebensmittelverpackungen unterliegen lebensmittelrechtlichen Anforderungen. Aus der Verpackung dürfen keine unerwünschten Stoffe in das Lebensmittel übergehen, damit weder die Qualität des Lebensmittels noch die Gesundheit von Verbraucherinnen und Verbrauchern beeinträchtigt wird. Um Ressourcen zu schonen und Abfall zu vermeiden, werden auch Lebensmittelverpackungen teilweise aus Recycling- Materialien hergestellt. Während das Recycling von Kunststoffmaterialien vergleichsweise gut reguliert ist,tauchen im Bereich der Kartonverpackungen au s Recycling-Papier immer wieder zuvor unbekannte Verbindungen auf. Jüngster Fall sind Mineralölrückstände in Kartonverpackungen für Lebensmittel. Sie stammen aus den Druckfarben von Zeitungspapier,das zur Herstellung der Recyclingkartons verwendet wurde. Nach Analysen eines Schweizer Labors gehen die Rückstände in relevanten Mengen auf die Lebensmittel in den Kartons über. Betroffen sind trockene Lebensmittel mit großer Oberfläche wie zum Beispiel Reis, Gries, Cornflakes und Nudeln. Eine abschließende Bewertung der Rückstände ist derzeit noch nicht möglich, weil es sich dabei um sehr komplexe Gemische handelt,für die in ihrer Gesamtheit die Datenlage noch nicht ausreicht. Für bestimmte Anteile der Gemische gibt es aber Daten aus Tierversuchen. Danach lagern sie sich in Leber und Lymphknoten ab und können diese Organe schädigen. Für einen anderen Teil dieser Gemische, die Aromatenfraktion, fehlen allerdings noch grundlegende Daten und insbesondere auch Studien zu der Frage, ob sie beim Tier nach Aufnahme mit der Nahrung Krebs auslösen können. Nach Auffassung des BfR sollte der Übergang von Mineralölen auf Lebensmittel deshalb minimiert werden. Als eine Möglichkeit wurde auf dem BfR-Forum der Einsatz von Innenbeuteln, beispielsweise aus aluminiumbeschichteten Kunststoffen, in den Kartonverpackungen diskutiert,die als Barriere für den Übergang der Mineralöle wirken können. Geeignete Kunststoffmaterialien sind bekannt. Eine weitere Lösungsmöglichkeit könnten undurchlässige Papierbeschichtungen sein. Auch der Verzicht auf den Einsatz mineralölhaltiger Druckfarben im Zeitungsdruck wurde diskutiert. Dies hätte den zusätzlichen Vorteil, dass auch ein Übergang von Mineralölen über die Haut in den Körper beim Zeitung lesen verhindert würde. Die Verwendung von Frischfasern zur Herstellung von Kartonverpackungen für Lebensmittel wurde aus Verbraucherschutzsicht ebenfalls Lösungsansatz beurteilt,aus ökologischer Perspektive wurde diese Alternative jedoch kritisiert. 103

12 104 aktuell Neues Christian Doppler Labor für Mykotoxin Metabolismus Die Christian Doppler Forschungsgesellschaft bewilligte am das CD-Labor für Mykotoxin Metabolismus. Dieses siebenjährige Forschungsprojekts wird von Univ. Ass. Dr. Franz Berthiller am Analytikzentrum des interuniversitären Departments für Agrarbiotechnologie (IFA Tulln) der Universität für Bodenkultur Wien geleitet. Diese Bewilligung zeigt,dass sich der Technologiestandort Niederösterreich international etabliert hat, freut sich Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav. Der gebürtige Tullner Franz Berthiller forscht seit 2003 mit Auslandsaufenthalten in Dänemark und Kanada, am Department IFA Tulln an Mykotoxinen. Ziel des neuen Labors am IFA Tulln ist es, die Verstoffwechslung von Mykotoxinen in pflanzlichen, tierischen und mikrobiellen Organismen zu studieren. Besonderes Augenmerk wird auf die Bildung von konjugierten und gebundenen Mykotoxinen nach Infektion von Nutzpflanzen wie Mais oder Weizen gerichtet. Diese maskierten Mykotoxine sind weitgehend unerforscht,können aber zur Gesamtbelastung von Nahrung und Futter mit Mykotoxinen beitragen, erklärt Univ. Ass. Dr. Franz Berthiller. Das IFA Tulln arbeitet direkt mit der Wirtschaft zusammen. Auch das neue Labor wird in Kooperation betrieben. Neben BIOMIN wird auch Nestlé Firmenpartner im neuen Christian Doppler-Labor,welches 2011 in Tulln seinen Betrieb aufnimmt. An den drei niederösterreichischen Technopolen, die von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich betrieben werden, Krems, Tulln und Wiener Neustadt sowie im Technologiezentrum Wieselburg sind bereits über 30 Unternehmen angesiedelt an denen F&E betrieben wird. An den Technopolen arbeiten über 800 Forscherinnen und Forscher im naturwissenschaftlich/ technischen Bereich. Seit 2004 haben wir mit Hilfe des Technopolprogramms bereits über 300 neue Arbeitsplätze im Hochtechnologiebereich geschaffen. Derzeit werden damit über 90 Projekte in der Größenordnung von über 120 Millionen Euro initiiert, so Dr. Bohuslav. Auf erhalten KonsumentInnen umfangreiche und gut sortierte Informationen für den umwelt- und sozial gerechten Einkauf. Zum Abschluss der Nachhaltigen Wochen 2010 präsentiert das Lebensministerium eine neue Erweiterung dieses Onlineangebots. In Zusammenarbeit mit österreichischen Handelsketten, ProduzentInnen, selbständigen Kaufleuten und NGO wurde eine Online-Produktdatenbank erstellt,in der sich interessierte KonsumentInnen über das nachhaltige Angebot von Unternehmen gezielt informieren können. Das neue Serviceangebot für KonsumentInnen informiert über Bezugsquellen, Qualität, Herkunft und Hersteller und weist alle Labels und Gütezeichen aus, die jedes einzelne Produkt trägt. Dazu kommt ein Einkaufsratgeber,der die nachhaltigen Vorteile von Produkten im Detail erklärt und die KonsumentInnen mit den wichtigsten Einkaufstipps versorgt. Errichtung einer CO 2 -Rückgewinnungsanlage im AGRANA Bioethanolwerk Pischelsdorf AGRANA und AIR LIQUIDE haben heute die Errichtung der größten und modernsten CO 2 -Verflüssigungsanlage Österreichs am Standort des AGRANA Bioethanolwerkes in Pischelsdorf NÖ vertraglich fixiert. Die AIR LIQUIDE Gesamtinvestition für die Anlage, die im ersten Quartal 2012 ihren Betrieb aufnehmen wird, beträgt rund 15 m. Im Rahmen der Bioethanolerzeugung wird ein Teil des in nachwachsenden Rohstoffen (vor allem Weizen und Mais) gebundenen Kohlendioxids freigesetzt. Durch die geplante Anlage werden pro Jahr über Tonnen dieses aus nachwachsenden Rohstoffen stammenden biogenen Kohlendioxids gewonnen, gereinigt sowie verflüssigt und damit für die Nutzung in verschiedenen industriellen Anwendungen insbesondere für kohlensäurehaltige Getränke verfügbar gemacht. v. l. n. r.: Johann Marihart, Vorstandsvorsitzender AGRANA Beteiligungs-AG, Jean-Luc Robert, Geschäftsführer Air Liquide Austria GmbH Im AGRANA Werk in Pischelsdorf erzeugtes Bioethanol spart gemäß einer Lebenszyklusanalyse von Joanneum Research im österreichischen Verkehrssektor rund Tonnen Treibhausgasemissionen, insbesondere CO 2. Die AIR LIQUIDE CO 2 -Rückgewinnungsanlage stellt eine zusätzliche, nachhaltige Verbesserung im natürlichen CO 2 -Kreislauf dar. Das bei der alkoholischen Hefe-Gärung freigesetzte CO 2 wird dabei für die industrielle Nutzung aufbereitet und ersetzt CO 2 aus nicht nachhaltigen Quellen, so Johann Marihart, Vorstandsvorsitzender AGRANA Beteiligungs-AG. Jean-Luc Robert,Geschäftsführer von AIR LIQUIDE Austria Core Central Europe, dazu: Wir sind besonders stolz, diese Vereinbarung mit AGRANA, einem führenden Unternehmen in seinen Geschäftssegmenten, geschlossen zu haben. Diese Investition ermöglicht es, Kohlendioxid aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen und zu nutzen sowie gleichzeitig unsere Präsenz im CO 2 -Markt weiter zu entwickeln und unsere Position in diesem Wachstumsbereich zu stärken. Das in der AIR LIQUIDE Anlage gewonnene CO 2 kommt in einer breiten Palette an Anwendungen, zum Beispiel zur Karbonisierung von Getränken mit Kohlensäure, zur Konservierung und Kühlung von Lebensmitteln, in der Aromaextraktion, im Transportsektor und in der Wasseraufbereitung zum Einsatz.

13 Biotech Zukunftsdialog 2010 Die Austrian Biotech Industry (ABI) lud zum BIOTECHZU- KUNFTSDIALOG 2010,im Rahmen dessen eine hochkarätig besetzte Expertenrunde unter dem Motto BIOTECHNO- LOGIE. ZUKUNFT GESTALTEN im Wiener Palais Harrach diskutierte. Eröffnet wurde der Diskussionsabend mit einem Impulsreferat von Prof. Dr. Tillman Gerngross. Der gebürtige Österreicher ist Mitbegründer des US-Biotechnologieunternehmens GlycoFi, Inc. Sow ie Mitbegründer u nd CEO von Adimab und kann besonders mit GlycoFi auf eine beispielhafte Erfolgsgeschichte zurückblicken. Gemeinsam mit Charles Hutchinson gründete Tillmann Gerngross im Jahr 2000 GlycoFi wurde GlycoFi von Merck um 400 Millionen Dollar vollständig übernommen, das ist die bis heute größte Übernahmesum - me eines privaten Biotechnologieunternehmens. Auch in punkto Gründungsdynamik und Entrepreneurship ist Gerngross ein Paradebeispiel. Dazu Prof. Dr.Tillman Gerngross in seinem Vortrag: Entrepreneurship bedeutet eine Ausweitung meiner akademischen Laufbahn, die mir erlaubt, die Entdeckung der Grundlagen in einen Bereich zu übertragen, in dem sie einen Wert für die Menschen um mich herum schaffen kann. Gerngross kündigte an, im Jahr 2011 auch in Österreich als Gründer tätig zu werden. Stärkung der naturwissenschaftlich-technischen Ausbildungswege Die anschließende Podiumsdiskussion wurde von Ronald Barazon geleitet. BM Dr. Beatrix Karl eröffnete die Diskussion mit einem Blick in die Zukunft der Forschung. Das 21. Jahrhundert wird das Zeitalter der Bio-Ingenieure. Umso mehr muss es uns gelingen, verstärkt Absolventinnen und Absolventen im Bereich der Naturwissenschaften wie Chemie, Physik, Biologie sowie Mathematik und Technik auszubilden. Hier schlummert ein innovativer und kreativer Schatz, den wir in Österreich verstärkt bergen müssen, verweist Beatrix Karl auf die von ihr Ende August gestartete MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik)- Informationsinitiative. Dass Investitionen in Life Sciences auch für die Wirtschaft fruchtbar sind, zeige die Zahl der akademischen Ausgründungen im Bereich Biotechnologie. 60 Prozent der Biotech-Unternehmen in Österreich haben ihre Wurzeln an der Universität oder vergleichbaren Forschungseinrichtungen. Dabei bewegen sie mehr als die Hälfte des in die biotechnologische Forschung investierten Geldes, betonte Ministerin Dr. Beatrix Karl weiters. Wachstum braucht Forschungsförderung Beispielgebend für eine Biotech-Unternehmensgründung aus österreichischer Sicht ist jene der AVIR Green Hills Biotechnology AG. Das Unternehmen mit Sitz in Wien ist spezialisiert auf die Entwicklung von innovativen Impfstoffen gegen virale Infektionskrankheiten sowie Krebstherapien. Die Anfänge von AVIR Green Hills sind typisch für eine Start-up-Gründung in Österreich. Die Möglichkeiten und Hilfestellungen für Ausgründungen junger innovativer Start-up-Firmen sind hierzulande gut entwickelt. Die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und die Förderbank AWS stellen dabei im internationalen Vergleich herausragende Unterstützung,sowohl mit Finanzierung als auch mit Know how.die Forschungsfördereinrichtungen haben in den vergangenen Jahren große Anstrengungen unternommen, die besten Ideen zum Zug kommen zu lassen, die Förderquote für Projekte mit Biotech-Bezug kann sich sehen lassen, stellte Dr. Joachim Seipelt,Mitbegründer AVIR Green Hills Biotechnology AG, im Rahmen der Podiumsdiskussion fest. Diese Säulen seien für die Finanzierung kompetitiver Entwicklung absolut essentiell und sollten weiter ausgebaut werden, so Dr. Seipelt weiter. aktuell V.l.n.r.R.Barazon, T.Gerngross, E.Meijnders, J.Seipelt, B.Karl, K.Zatloukal, N.Zacherl Biotech-Unternehmen durch maßgeschneiderte Finanzierungsinstrumente Absichern Um Innovation in Beschäftigung und Wirtschaftswachstum umzusetzen ist neben einer funktionierenden Forschungsund Start-up-Förderung durch staatliche Institutionen der Zugang zu privatem Kapital ein Schlüsselfaktor. Klassische Kreditfinanzierung ist für die meisten Biotech-Unternehmen aufgrund der langen Produktentwicklungszyklen und der hohen damit verbundenen Risiken nicht denkbar, erläuterte Dr. Joachim Seipelt. Jedoch biete das enorme Marktpotential erfolgreicher biotechnologischer Entwicklungen auch hohes Renditepotential für risikobereite Anleger. Der Schwerpunkt für Finanzierungen über den Kapitalmarkt liegt bei jungen Biotech-Unternehmen daher in Eigenkapitalfinanzierungsinstrumenten. Global gesehen seien dies Beteiligungsfinanzierungen durch Venture Capital und über die Aktienmärkte, in Österreich gesehen seien es eher Privatpersonen, so genannte business angels bzw. family offices. Die Sandoz GmbH mit Sitz in Tirol verfügt über jahrzehntelange Erfahrung auf dem Gebiet der Biotechnologie. Diese Erfahrungswerte bilden auch eine wesentliche Grundlage für das zukunftsträchtige Geschäftsfeld der Biosimilars. Dabei handelt es sich um die Nachfolgeprodukte von äußerst komplexen, biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln, so genannten Biopharmazeutika, welche die moderne Medizin revolutioniert haben und häufig die einzige Therapieoption darstellen, erläuterte Ir. Ernst Meijnders, Vorsitzender der Geschäftsführung der Sandoz GmbH, in seinem Statement. Die Exportquote der Sandoz GmbH beträgt 95 Prozent. Ein global agierendes Unternehmen wie die Sandoz GmbH benötigt in Österreich zielgerichtete, effiziente Fördersysteme und ausgezeichnete Bildungseinrichtungen. Der internationale Wettbewerb um die besten Ideen und Talente stellen den weiteren Ausbau am Standort Österreich vor große Herausforderungen, hielt Ir. Ernst Meijnders weiter fest. Zum Thema internationaler Wettbewerb ergriff auch Prof. Dr. Kurt Zatloukal, Koordinator der europäischen Forschungsinfrastruktur BBMRI an der Medizinischen Universität Graz,das Wort: Niedrige Arbeitskosten und/oder Rohstoffreichtum verschaffen Ländern in Asien, im Nahen Osten und in Osteuropa eine günstige Ausgangslage im globalen Wettbewerb. Darüber hinaus sind die Schwellenländer längst nicht mehr nur preiswert produzierende Industriestandorte, sondern gewinnen auch als Innovationszentren zunehmend an Bedeutung. China ist laut einem jüngsten UNESCO- Bericht drauf und dran, das forscherreichste Land der Welt zu werden und damit auch die USA zu überholen. Österreich wird hier nur mit verstärkten Anstrengungen im Bereich Forschung,Entwicklung und Innovation mithalten können. 105

14 aktuell 106 Vorzeigeprojekt European Biobank Initiative (BBMRI) Ein Austesten neuer Modelle für Public Private Partnerships wird ein Eckpfeiler für die Umsetzung des Ziels einer Europäischen Union als Innovation Union. Die von Österreich geleitete gesamt-europäische Forschungsinfrastruktur BBMRI ist ein Vorzeigeprojekt in dieser Hinsicht. Im Rahmen dieser Forschungsinfrastruktur wird das Konzept von Expertenzentren entwickelt,die als Public Private Partnerships mit der Industrie aufgestellt werden. Diese Zentren sollen einen Rahmen bereitstellen, in dem öffentliche Ressourcen wie auch Expertenwissen und Technologien von der akademischen Welt und der Industrie miteinander verbunden werden, um kollaborative Forschung zu beschleunigen. Damit sollen z. B. Untersuchungen von Gewebeproben im Ursprungsland unter international standardisierten Bedingungen möglich werden, erläuterte Prof. Dr. Zatloukal weiter. Dass dieser gesamteuropäische Prozess von Graz aus koordiniert werde, sei eine zentrale Option, um Österreich in der internationalen genetischen Forschung in die Spitzenposition zu bringen. Handlungsbedarf gegeben, um Innovationsstandort Österreich zu sichern Österreich überzeugt zwar als Innovationsstandort,aber um die heimischen Beiträge der Forschung im europäischen Spitzenfeld nachhaltig zu platzieren, ist ein Bündel an Maßnahmen, von laufenden Investitionen bis hin zur Verbesserung wirtschafts- und wissenschaftspolitischer Rahmenbedingungen, notwendig. Gerade Innovation ist zur nachhaltigen Sicherung der Volksgesundheit und des Wohlstands in Österreich ein entscheidendes Kriterium. Um Forschung und Entwicklung auch weiter in Österreich voranzutreiben, sind die Forschungsförderung auszubauen (deutliche Erhöhung der Forschungsprämie und entsprechende Dotierung,insbesondere der Basisprogramme der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG) und gesetzliche Rahmenbedingungen zu optimieren, hielt ABI-Obmann Prof. Dr. Nikolaus Zacherl fest. Die Austrian Biotech Industry (ABI) repräsentiert rund 90 Prozent der österreichischen Biotechnologie-Wertschöpfung und hat sich zum Ziel gesetzt,die Rahmenbedingungen für Forschung und Innovation regelmäßig zur Diskussion zu stellen. Im Rahmen des BIOTECH ZUKUNFTSDIALOG, der in dieser Form bereits zum zweiten Mal stattfand, nähern sich politische Entscheidungsträger und Persönlichkeiten der Biotech-Branche an, erläuterte ABI-Geschäftsführer Dr. Franz Latzko abschließend. Ungetrübter Genuss für Auge und Gaumen Ionenaustauscher entsalzen und entfärben zuverlässig Zuckerlösungen für die Getränkeherstellung Zucker ist ein unentbehrlicher Bestandteil zahlreicher Erfrischungsgetränke, die sich gerade im Sommer großer Beliebtheit erfreuen. Dabei verwendet die Getränkeindustrie als Süßungsmittel und zugleich Geschmacksträger meist keinen Kristallzucker, sondern Zuckerlösungen, Sirupe und andere flüssige Sweetener. Das hat technische, aber auch wirtschaftliche Gründe. Ionenaustauscher der Produktpalette Lewatit des Spezialchemie-Konzerns LANXESS tragen dazu bei, dass solche Lösungen die hohen Qualitätsansprüche der Getränkehersteller und ihrer Kunden erfüllen. Dazu müssen aus den zuckerhaltigen Rohlösungen sowohl Mineralsalze als auch gefärbte Verbindungen und weitere Verunreinigungen entfernt werden, die sonst den Geschmack bzw. die Farbe der Getränke verändern und verfälschen würden. Hans-Karl Soest, Leiter Technisches Marketing für den Lebensmittelbereich in der Business Unit Ion Exchange Resins von LANXESS, berichtet: Unsere Ionenaustauscher werden weltweit von bedeutenden Zuckerherstellern eingesetzt. Dazu gehören auch viele Unternehmen der Getränkeindustrie, die selbst die von ihnen benötigten Zuckerlösungen herstellen. Ionenaustauscher werden dabei in steigendem Maße nicht nur zur Demineralisierung, sondern auch zur Entfärbung der zumeist gelbbraunen bis braunen Rohzuckerlösungen eingesetzt. Sie sind besonders bei nur mäßig gefärbten Lösungen den traditionell verwendeten Aktivkohlefiltern überlegen. Die Regeneration dieser Aktivkohlefilter ist nicht nur wesentlich aufwändiger,sie kann in der Regel auch nicht am Einsatzort erfolgen, was zusätzliche Kosten verursacht und die Produktivität der Anlagen vermindert. Dem gegenüber lassen sich die mit Farbstoffmolekülen beladenen Ionenaustauscher durch einfaches Waschen mit einer Kochsalzlösung vor Ort rasch wieder einsatzfähig machen und das über viele Zyklen hinweg. Mit dem heterodispersen Lewatit S 6328 A und dem monodispersen Lewatit S 6368 bietet LANXESS zwei genau auf die Entfärbung von Zuckerlösungen zugeschnittene Ionenaustauscher auf Basis einer vernetzten Polystyrol-Matrix an. Aufgrund ihrer makroporösen Struktur sind solche Harze im Prozess sehr stabil und zeigen ein gutes Aufnahmevermögen für die gefärbten Verunreinigungen. Dabei entsprechen sie umfassend den lebensmittelrechtlichen Anforderungen nicht nur in Deutschland und Europa, sondern weltweit. In Verbindung mit speziell entwickelten, patentierten Verfahren lassen sich so je nach Grad der Verunreinigung in einer oder mehreren Prozessstufen hochwertige, wasserklare Zuckerlösungen erhalten. Monodisperse Ionenaustauscher eignen sich dabei besonders gut zur Entfärbung konzentrierter und damit hochviskoser Zuckerlösungen. Ionenaustauscher von LANXESS sind unentbehrliche Helfer in der Getränkeindustrie. Das gilt nicht nur für die Herstellung von Limonaden und anderen Softdrinks. So lassen sich Molke, Traubenmost und Fruchtsäfte entsalzen oder Orangensaft von unerwünschter,überschüssiger Säure und Bitterstoffen befreien. Sogar die Haltbarkeit von Bier kann verbessert werden, indem dem verwendeten Wasser mit einem speziellen, edelmetallbelegten Ionenaustauscher der gelöste Sauerstoff entzogen wird. Und auch Wasser, das einfachste aller Lebensmittel, lässt sich durch den Einsatz von Ionenaustauschern zur Entkalkung und Teilentsalzung noch schmackhafter machen, etwa für die Zubereitung von Tee oder Kaffee. Ausführliche Informationen zu LANXESS-Ionenaustauschern und ihren Anwendungen bietet der Internetauftritt

15 göch arbeitsgruppe lebensmittel kosmetik und gebrauchsgegenstände INFO BLÄTTER der GÖCh Arbeitsgruppe Lebensmittel, Kosmetik und Gebrauchsgegenstände Obmann: A. Univ.Prof. DI Dr.Friedrich Bauer Institut für Fleischhygiene, Fleischtechnologie und Lebensmittelwissenschaft Veterinärmedizinische Universität Wien A-1210 Wien, Veterinärplatz 1 Tel.: Fax: Homepage: mitarbeiter/bauer_d.html Liebe Kolleginnen und Kollegen! Der aufmerksame Leser hat sicher schon bemerkt,dass sich der Name der Arbeitsgruppe geändert hat. Die AG Lebensmittelchemie, Kosmetik und Tenside hat in seiner Sitzung am einstimmig beschlossen ihren Namen in AG Lebensmittel, Kosmetik und Gebrauchsgegenstände zu ändern. Die Gründe dafür waren, dass Tenside nicht mehr unter das Lebensmittelrecht fallen und dass der neue Name alle unter das Lebensmittelrecht fallenden chemisch relevanten Bereiche abbildet. Der Antrag auf Namensänderung wurde in der GÖCH Hauptversammlung am einstimmig angenommen. Das Jahr 2010 neigt sich dem Ende zu und ich möchte mich bei dieser Gelegenheit für Ihr Interesse und die rege Teilnahme an den Seminaren der Arbeitsgruppe herzlichst bedanken. Natürlich wird es auch im Jahr 2011 wieder Veranstaltungen geben und zwar ein Seminar über Rückverfolgbarkeit am 10. März 2011 und über die Kennzeichnung pflanzlicher Bestandteile in Lebensmitteln am 27. März 2011 jeweils in Wien und im Rahmen der Österreichischen Chemietage vom September 2011 in Linz ein Minisymposium über Getreide und Ölfrüchte In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr Friedrich Bauer Seminar Kennzeichnung von pflanzlichen Bestandteilen in Lebensmitteln, Nahrungsergänzungsmittel, diätetischen Lebensmitteln Eine Veranstaltung der O. Univ. Prof. Dr. Werner Pfannhauser KG mit der GÖCH AG Lebensmittel, Kosmetik und Gebrauchsgegenstände Mittwoch, 27. April 2011 von 9:00 bis 16:30 Uhr in Hotel Modul, 1190 Wien, Peter Jordan Str. 78 Themenbereiche: Im Mittelpunkt steht die Information über den aktuelle Stand der Beurteilung und Kennzeichnung pflanzlicher Bestandteile in Lebensmitteln. Insbesondere wird die Zulässigkeit gesundheitsbezogener Angaben ( Health Claims ) diskutiert. Weiters werden Abgrenzungsfragen zwischen Nahrungsergänzungsmitteln, Arzneimitteln, Diätetischen Lebensmitteln für besondere medizinische Zwecke und Neuartigen Lebensmitteln behandelt. Schließlich wird der Nährstoffbegriff in rechtlicher und wissenschaftlicher Hinsicht beleuchtet. Programm 08:30-09:00 Anmeldung und Ausgabe der Unterlagen 09:00-09:15 Eröffnung O.Univ.Prof. Dr.Werner Pfannhauser,O.Univ. Prof. Dr. Werner Pfannhauser KG, Wien Univ. Prof. Dr. Friedrich Bauer, Vorsitzender der GÖCH-AG Lebensmittel, Kosmetik und Gebrauchsgegenstände 09:15-10:00 Rechtliche Beurteilung und Fragen der Abgrenzung Lebensmittel Arzneimittel Diätetische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke Dr.Andreas Natterer,Partner,Schönherr Rechtsanwälte GmbH, Wien 10:00-10:45 Wissenschaftliche Methoden zur Abgrenzung Arzneimittel /Lebensmittel bei pflanzlichen Bestandteilen O. Univ.Prof. Dr.Chlodwig FRANZ,Leiter 107

16 göch 108 des Instituts für Angewandte Botanik und Pharmakognosie der Veterinärmedizinischen Universität Wien :15 Was ist ein Extrakt? Definition, Technologie, Beurteilung Erhard Diwald, Plantapharm GmbH, Wien Kaffeepause 11:30-12:15 Neuartige Lebensmittel Definition und Abgrenzungsfragen Dipl.Ing.Klaus Riediger,AGES Wien 12:15-13:30 Mittagsbuffet 13:30-14:15 Rechtliche Beurteilung von Botanicals und Abgrenzung von pflanzlichen Arzneimitteln, Dr.Jürgen Reimann,Sachverständiger,Fachapotheker München 14:15-14:30 Was sind Nährstoffe in Lebensmitteln? Die wissenschaftliche Sicht, O.Univ.Prof. Dr. Werner Pfannhauser 14:30-15:00 Unterschiedliche rechtliche Definitionen RA Mag.Diether Pfannhauser,Partner Birnbaum, Toperczer,Pfannhauser,Rechtsanwälte, Wien 15:30-16:00 Fragen an die Vortragenden und Abschlussdiskussion ab 16:00 Ausklang mit Gesprächen bei Kaffee und Kuchen Anmeldung Fa. O. Univ. Prof. Dr. Werner Pfannhauser KG 1180 Wien, Kreuzgasse 79 Fax Tagungsgebühr: 200,-- exkl. MwSt. (beinhaltet Tagungsband, Teilnahmebestätigung, Kaffeepausen mit kl. Happen, Mittagessen in Restaurant) Die Tagungsgebühr bitte auf das Konto , BLZ BAWAG einzuzahlen lautend auf O.Univ.Prof. Dr. Werner Pfannhauser KG Seminar Rückverfolgbarkeit EinegemeinsameVeranstaltungderGÖCH AG Lebensmittel, Kosmetik undgebrauchsgegenständeundderages AGES,Spargelfeldstraße 191,1220 Wien,RaumA/E ; Uhr Vorläufiges Tagungsprogramm Rechtlicher Überblick zur Rückverfolgbarkeit Reinhard KAINZ Koordinationsbüro Fleischwirtschaft Wirtschaftskammer Österreich, Wien Rückverfolgbarkeit aus Sicht des Gesundheitsministeriums Karl PLSEK Bundesministerium für Gesundheit,Wien Rückverfolgbarkeit aus Sicht des Lebensministeriums Bettina BRANDTNER oder Erhard HÖBAUS Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft,Wien Die Kontrolle der Rückverfolgbarkeit durch die amtliche Lebensmittelkontrolle Walter MITTENDORFER, Lebensmittelaufsicht NÖ Beitrag der AMA zur Rückverfolgbarkeit Martin GRESSL, AMA Nachweis der Herkunft am Beispiel Kürbiskerne- Analytik, Herkunft, Monitoring Donata BANDONIENE, Montan Uni Leoben, angefragt Weiters soll je einem Vertreter der Produzenten und des Handel Gelegenheit gegeben werden über Probleme und Nutzen der Rückverfolgbarkeit zusprechen. Im Anschluss daran folgt eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Handel, Gewerbe, Industrie und Wirtschaftskammer. Anmeldung Gesellschaft Österreichischer Chemiker, zhd. Frau Gabriela Ebner Nibelungengasse 11/6, 1010 Wien Fax: Anmeldung bis spätestens 15. Februar 2011 Teilnahmegebühr: (beinhaltet Tagungsunterlagen, Teilnahmebestätigung,Begrüßungskaffee, Businesslunch inklusive alkoholfreie Getränke und Kaffee) Die Tagungsgebühr auf das Konto der GÖCH mit dem Kennwort Rückverfolgbarkeit überweisen Konto-Nr.: ; BLZ IBAN: AT , BIC/SWIFT: BKAUATWW Die Untersuchung kosmetischer Mittel im Zuge der amtlichen Kontrolle in Österreich Kosmetische Mittel sind in Österreich im Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz, kurz LMSVG, geregelt,weshalb für sie das gleiche Kontrollsystem wie für Lebensmittel zur Anwendung kommt. Weitere Vorschriften ergeben sich durch Verordnungen (Kosmetikverordnung, Kosmetikkennzeichnungsverordnung,Kontrollmaßnahmenverordnung usw.), welche Umsetzungen der europäischen Kosmetikrichtlinie 76/768/EWG darstellen. Da kosmetische Mittel, im Gegensatz zu Arzneimitteln, keine Pre- Market Zulassung benötigen, erfolgt die Kontrolle durch stichprobenartige Überprüfung der am Markt befindlichen Produkte. Nach einem risikobasierten Proben- und Revisionsplan, welcher in der Verantwortung des Bundesministeriums für Gesundheit erstellt wird, zieht die Lebensmittelpolizei Proben und schickt diese zur Untersuchung und Begutachtung überwiegend an die AGES. Die AGES wurde 2002 als GmbH durch das Gesundheitsund Ernährungssicherheitsgesetz (GESG) gegründet und ist als GmbH auch weiterhin Eigentum der Republik Österreich. Dadurch wurden zahlreiche amtliche Untersuchungsstellen aus den Bereichen Landwirtschaft,Veterinärmedizin, Humanmedizin, Lebensmittel und später auch aus dem Bereich der Arzneimittel in einer Organisation zusammengefasst. Diese Bündelung der Kompetenzen ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung von Risiken entlang der Lebensmittelkette (Sicherheit vom Boden bis zum Teller!). Die gesetzlich verankerten Aufgaben der AGES regelt 8 des Gesundheits- und Ernährungssicherheitsgesetzes und umfasst im Lebensmittelbereich unter anderem: die Untersuchung und Begutachtung von Proben nach den lebensmittelrechtlichen Bestimmungen Forschungs- und Informationstätigkeit (auch im Bereich der Risikobewertung und der Erstattung von Vorschlägen für das Risikomanagement) die Vorhaltung von Laborkapazität für Krisen und Notfälle Die Hauptaufgaben der Kosmetikabteilung der AGES bestehen vor allem in der amtlichen Untersuchungstätigkeit. Die von der Lebensmittelaufsicht gezogenen Proben werden an das jeweilige zuständige Institut der AGES übermittelt. Innerhalb der AGES ist nunmehr ausschließlich das Institut für Lebensmitteluntersuchung in Wien für die Untersuchung und Begutachtung zuständig. Ca. 900 Proben werden pro Jahr in der Abteilung bei einem Personalstand von 5 Mitarbeitern untersucht und begutachtet. Die für die Untersuchung der Proben notwendige Methodenentwicklung wird ebenfalls in der Kosmetikabteilung durchgeführt. Direkt in

17 der Abteilung werden neben quantitativer Dünnschichtchromatographie, klassischer Volumetrie und Photometrie auch HPLC- und GC-Untersuchungen durchgeführt. Als Serviceeinrichtungen stehen ebenso andere Analysetechniken wie LC/MS, ICP-MS oder AAS zur Verfügung wie auch ein mikrobiologisches Labor. Untersuchungsparameter sind typische Verunreinigungen wie Schwermetalle in der dekorativen Kosmetik, wertbestimmende Bestandteile sowie die durch die Kosmetikverordnung geregelten Stoffe, wie etwa Konservierungsmittel, UV-Filter oder Haarfärbestoffe. Die Messung der Einsatzkonzentration zur Überprüfung der Einhaltung von Grenzwerten ist dabei ein wesentlicher Aspekt. Weiters wird nach verbotenen Inhaltsstoffen wie Dibutylphthalat in Nagellacken, Hydrochinon in Hautbleichmitteln oder Nitrosaminen in Mascara gesucht. Neben den analytischen Parametern werden auch die organoleptischen Eigenschaften überprüft,die sehr wertvolle Hinweise auf die Qualität des Produktes liefern können. So ist beispielsweise der ranzige Geruch einer Creme ein Indiz für eine verdorbene Fettmatrix. Gebrochene Emulsionen oder ausgetrocknete Lippenstifte lassen ebenfalls das Produkt nicht mehr bestimmungsgemäß verwenden. Die Kennzeichnung wird schließlich auch bei allen einlangenden Proben überprüft. Sie enthält notwendige Informationen zum Produkt,eine Auflistung aller eingesetzten Bestandteile, Anwendungs-, Vorsichts- und Warnhinweise, Angaben zur Haltbarkeit sowie den Nenninhalt und ist damit für den Verbraucher ein sehr wertvolles und wichtiges Instrument, das wesentlich zur Kaufentscheidung beiträgt. Da Kosmetika nicht zugelassen werden, ist der Hersteller kosmetischer Mittel in vollem Umfang für die Sicherheit des Produktes verantwortlich, die der Behörde in Form umfangreicher Produktunterlagen belegt werden muss. Die Sicherheitsbewertung bestätigt,gestützt auf die toxikologischen Daten der Rohstoffe und der Exposition gegenüber dem kosmetischen Mittel, die Sicherheit des Produktes. Anlassbezogen unterstützt die Abteilung für kosmetische Mittel die Lebensmittelaufsicht bei der Überprüfung dieser für die Gewährleistung der Sicherheit der Kosmetikprodukte notwendigen Produktunterlagen. Weiters ist die AGES-Kosmetikabteilung gut vernetzt durch die Mitarbeit in diversen nationalen und internationalen Fachgremien. In Österreich wird in der Codex-Unterkommission für kosmetische Mittel sowie im Abgrenzungsbeirat mitgearbeitet. Die Codexunterkommission versteht sich als Plattform für alle Stakeholder (Behörden, Hersteller, Konsumenten usw.) und arbeitet auch die relevanten Codexkapitel für kosmetische Mittel im Österreichischen Lebensmittelbuch aus. Der Abgrenzungsbeirat beschäftigt sich mit Produkten, die im Grenzgebiet zuden Arzneimitteln angesiedelt sind, und stuft diese entsprechend ein. Diese Abgrenzungsproblematik spielt auch auf europäischer Ebene eine wesentliche Rolle, so etwa in der Borderline-Arbeitsgruppe, in der die AGES gleichfalls vertreten ist (zu den Ergebnissen dieser Arbeitsgruppe vgl. die Homepage der Kommission 1 ). Auf europäischer Ebene werden des Weiteren zur Vorbereitung von Änderungen der Anhänge der Kosmetikrichtlinie (alsbald europäische Kosmetikverordnung) in der Arbeitsgruppe für kosmetische Mittel (Working Group for Cosmetics) einzelne Stoffregelungen diskutiert. Daran nimmt AGES genauso wie an der vom Europarat eingesetzten Expertenrunde teil, die sich künftig unter anderem mit der Vernetzung der amtlichen Kosmetikkontrolllaboratorien beschäftigt. Der Autor hofft,das durch diese Tätigkeiten gewonnene Know-how auch nutzbringend in der Arbeitsgruppe Lebensmittel, Kosmetik und Tenside der GÖCH einbringen zu können, die schon in der Vergangenheit hervorragend mit der AGES zusammengearbeitet hat. 1 cosmetic-products/borderline-products/index_en.htm Zum Autor: DI Gregor Özelt * in Wien Studium der technischen Chemie an der TU Wien (Studienzweig: Analytische und physikalische Chemie) göch Berufsweg Mitarbeiter der AGES-Kosmetikabteilung (Methodenentwicklung,Vorbegutachtung) seit 2005 Amtlicher Gutachter für kosmetische Mittel seit 2006 Leiter der AGES-Kosmetikabteilung Wissenschaftliche Tätigkeiten seit 2005 diverse Vorlesungen zum Thema Kosmetik an der FH Tulln und der Universität Wien Wissenschaftliche Publikationen (in Auswahl) Naturkosmetik im neuen Codexkapitel. In: Lebensmittel &Biotechnologie 2/2010,S Praxishandbuch kosmetische Mittel. Hg. v. Andreas Reinhart. Hamburg: Behr s (Mitautor) Kontakt: Veranstaltungskalender th International Congress on Engineering and Food Athen, Mai Euro Food Chem XVI Danzig, Polen, Juli In Vino Analytica Scientia, Graz, Juli th European Conference on Sensory and Consumer Research Vitoria, Spanien, 5. September, rd EuCheMS Chemical Congress Prag, Euro Food Chem XVII,Türkei 109

18 110 Anatomia Sambuci The Anatomy of the Elder Dr. Martin Blochwich, London 1677 Neuauflage 2010,113 Seiten Herausgeber :BerryPharma AG D Leichlingen, Solinger Straße 7 ISBN Dieses Buch ist der Nachdruck eines 1644 in Latein verfaßten und 1677 ins Englische übertragenen Bandes über den Holunder. Die Fa. BerryPharma AG hat die Übertragung der englischen Fassung aus 1677 in heutiges Englisch mit großer Sorgfalt veranlaßt. Der Autor Martin Blochwitz,ein gebürtiger Deutscher (verschiedenen anderen Schreibweisen nach Blochwich, Blochwitzius) verfaßte das Werk in Latein. Ein schottischer Armeeoffizier übersetzte 1651 das Buch ins Englische. Man nimmt an, daß Blochwitz selbst auch eine deutsche Übersetzung verfaßt hat. In der Landesbibliothek von Düsseldorf findet sich ein Exemplar. Dieses Buch basiert auf Microfiche, die die Ausgabe von 1677 festhielten und von der ProQuest Abteilung University Microfilms International erstellt wurden. Die Übersetzung in zeitgemäßes Englisch war eine sehr fordernde Aufgabe, für die Stefan Freund in exzellenter Weise sorgte. Diese schöne bibliographische Ausgabe mit zahlreichen Originalbildern bietet einen Einblick in das Leben und die Gesundheit der Bevölkerung im Mittelalter durch das Auge eines Mediziners dieser Zeit. BerryPharma mit Firmensitz in Appenzell, Schweiz, ist für die Herausgabe und damit dem Entreißen dieses Buches aus der Vergessenheit zudanken. Die Fa. BerryPharma produziert aus Steirischem Edelholunder Farbstoffe für die Lebensmittelindustrie, Nahrungsergänzungsmittel, Pharmazeutika und Kosmetika. Im Text und Anhang wird auf den Beginn der Arbeiten über die Aromastoffe der Blüten und die Inhaltsstoffe der Beeren verwiesen, die an meinem Institut für Lebensmittelchemie und technologie an der TU Graz in Kooperation mit der Steirischen Beerenobst Genossenschaft erfolgten Ergebnisse waren die Entwicklung eines tauglichen Naturfarbstoffes für Lebensmittel und eines Nahrungsergänzungsmittels. Ein derzeit auf dem Markt befindliches und auf diesen Arbeiten fußendes Nahrungsergänzungsmittel ist nachstehend zu sehen. Jeder an Wissenschaftsgeschichte Interessierte liest das Buch mit großem Vergnügen und großer Hochachtung vor dem akribischen Sammeln von Rezepturen und Anwendungen von Holunder im Mittelalter. Werner Pfannhauser Statuspapier Feinstaub erschienen Der Gemeinschafts-Arbeitsausschuss Feinstäube der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie (Dechema), der Kommission Reinhaltung der Luft (KRdL) und von Process- NET hat sein Statuspapier Feinstaub vorgestellt. Die 176 Seiten umfassende, bebilderte Broschüre wurde unter der Federführung von Professor Dr. Reinhard Zellner,Universität Duisburg-Essen, und Professor Dr. Klaus-Gerhard Schmidt, Institut für Energie- und Umwelttechnik e.v., Duisburg, von 38 Autoren erarbeitet und wird zum Selbstkostenpreis von 20 Euro abgegeben (bitte anfordern unter Neue Software hilft bei der Verbesserung von Lebensmitteln Die Max-Planck-Innovation GmbH, die Technologietransfer-Organisation der Max-Planck-Gesellschaft,vergibt eine exklusive Lizenz für die Analyse-Software TagFinder an die Metabolomic Discoveries GmbH, einen Dienstleistungsanbieter der biochemischen Forschung. Die neue Technologie ist Teil eines innovativen Test-Verfahrens mit dem nahezu alle chemischen Stoffe innerhalb einer biologischen Probe gemessen und interpretiert werden können. Die Qualität von biologischen Produkten wie Obst und Gemüse hängt neben den Genen stark von den internen Stoffwechselvorgängen ab. So sind Metabolite, d.h. bestimmte Stoffwechselprodukte wie Zucker,Aminosäuren, Hormone, etc., unter anderem für deren Geschmack und Nährwert verantwortlich. Metabolite sind für die Forschung in der Nahrungsmittelindustrie und Agrarwirtschaft von großem Interesse. Denn nur wer die stoffliche Zusammensetzung verschiedener pflanzlicher Erzeugnisse kennt,kann deren Qualität gezielt optimieren. Darüber hinaus spielen Metabolite eine große Rolle in der industriellen Biotechnologie. So sind sie wichtige Ausgangsstoffe von Feinchemikalien, Enzymen, Impfstoffen oder rekombinanten Proteinen, die mit Hilfe von Mikroorganismen oder Zellkulturen in Bioreaktoren hergestellt werden. Die Optimierung dieser Produktionsprozesse durch die Analyse der Stoffwechselvorgänge und Identifizierung von Engpässen erlaubt eine effizientere und schnellere Herstellung dieser Substanzen. Die Metabolomic Discoveries GmbH hat nun die Software TagFinder,die am Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie in Golm entwickelt wurde, einlizenziert. Diese Software ist Teil des neuen Verfahrens zur Metabolitenanalyse, mit deren Hilfe ein umfassender Einblick in die stoffliche Zusammensetzung von Proben, wie Obst und Gemüse, gewonnen werden kann. Im Unterschied zu herkömmlichen Methoden können dabei nicht nur einige wenige, sondern mehrere hundert Stoffwechselprodukte in einer Probe identifiziert werden. Das spart Zeit und Geld. Möglich ist das durch ein mehrstufiges Verfahren, bei dem die Metabolite zunächst angereichert und anschließend getrennt werden. Im hochauflösenden Massenspektrometer werden die getrennten Metabolite dann mit Elektronen beschossen. Dadurch entsteht ein für jeden Metaboliten typisches Zerfallsmuster. Diese Muster,vergleichbar mit einem Fingerabdruck für jede Substanz,werden mit der umfangreichen Substanzdatenbank der Metabolomic Discoveries GmbH abgeglichen und somit genau identifiziert. Die lizenzierte TagFinder Software wird zur bioinformatischen Auswertung herangezogen. Sie wandelt die komplexen Datenmengen in konkrete Ergebnisse um und macht sie somit einer genauen Analyse durch erfahrene Spezialisten zugänglich. Die so gewonnenen Erkenntnisse können nun u.a. als Grundlage für die gezielte Verbesserung von Lebensmitteln dienen. So kann z.b. die Saatgutindustrie schneller diejenigen Metabolite identifizieren, die für die Widerstandsfähigkeit einer Pflanze verantwortlich sind, und diese durch entsprechende Maßnahmen erhöhen. Mit der neuartigen Metabolitenanalyse können darüber hinaus metabolische Biomarker identifiziert werden. Biomarker können Metabolite oder Metabolitenkombinationen sein, die als Indikator für spezielle Eigenschaften dienen. Im Bereich der Pflanzenzucht wird beispielweise an metabolischen Biomarkern geforscht,die schon im Saatgut den späteren Ertrag vorhersagen. Darüber hinaus findet die Methode Anwendung in der Medizin und kann hier bei der frühen Diagnose von Prostatakrebs oder der Identifizierung von Risikogruppen für Diabetes und Herzinfarkt helfen.

19 biotechnica Besonders auffallend auf der Ausstellung: Analytik Jena startet Vermarktung der Real-Time PCR-Geräte Mit Beginn des neuen Geschäftsjahres startet die Analytik Jena AG die Vermarktung der zwei neuen Systeme für die Real-Time PCR. Das gab der Hersteller von Instrumenten im Bereich der Biotechnologie und der molekularen Diagnostik auf der BIOTECHNICA in Hannover bekannt. Den neuen Real-Time PCR-Geräten kommt eine Schlüsselrolle in der Etablierung und Weiterentwicklung des dynamisches Segments Life Science zu, sagte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG. Uns ist es wichtig,den immer anspruchsvolleren Bedürfnissen unserer Kunden mit einem weitreichenden Produktspektrum adäquat zubegegnen und unsere Marktstellung in der Biotechnologie systematisch auszubauen. Die Real-Time PCR ist in der Molekulardiagnostik ein seit 10 Jahren angewandtes und heute etabliertes Verfahren zur Vervielfältigung bzw. zum Nachweis von DNA und RNA, bei der die Quantifizierung durch ein Fluoreszenzsignal erfolgt. Die beiden Real-Time PCR Systeme der Analytik Jena basieren auf deren rapidpcr-technologie sowie auf der Standard-PCR-Technologie des Tochterunternehmens Biometra. Der qtower für die Real-Time Routinediagnostik basiert auf einem neuartigen faseroptischen System, das durch die Analytik Jena patentiert wurde. Das Gerätesystem kombiniert die außergewöhnlich schnelle rapidpcr mit Ramping-Raten bis zu 12 C pro Sekunde und eine deutliche Probenersparnis mit Reaktionsvolumina ab 5 µl. Damit ist das Gerät bis zu zehnmal schneller im Vergleich zu anderen Systemen. Der TOptical der Biometra verfügt über ein Wechselblock- System, mit dem das Standard-PCR-Gerät TProfessional der Biometra mit dem TOptical Blockmodul zum Real-Time PCR Gerät aufgerüstet werden kann. Die Auslieferung der ersten Geräte, für die bereits Bestellungen vorliegen, soll noch innerhalb des laufenden Kalenderjahres erfolgen. Eppendorf Award 2011 Die BIOTECHNICA als der europäische Branchentreff Nr. 1 für Biotechnologie und Life Sciences bot die perfekte Plattform, um den Eppendorf Award 2011 auszuschreiben. In Europa tätige Forscherinnen und Forscher im Alter bis 35 Jahren können sich bis zum 15. Januar 2011 für den Eppendorf Award for Young European Investigators 2011 bewerben unter Als Produkthighlight präsentierte Eppendorf zwei neue gekühlte Mikrozentrifugen, die nun auch dem Hannoverschen Publikum vorgestellt werden. Die neuen gekühlten 18-Platz- und 24-Platz-Mikrozentrifugen von Eppendorf reihen sich in Eppendorfs Silence Speed Simplicity -Philosophie für Zentrifugation ein. Mit der kleinen Stellfläche, außergewöhnlich leisem Betrieb und der FastTemp-Funktion zum schnellen Vorkühlen setzen die Zentrifugen 5418 R und 5424 R neue Maßstäbe bei gekühlten Mikrozentrifugen. Eine weitere Markteinführung ist die erste brechbare PCR-Platte. Sie kann für Experimente imkleineren Format problemlos geteilt werden, was sowohl Material als auch Geld spart. Die twin.tec 96 PCR Plates unskirted, teilbar können in vier getrennte 24-Weill Segmente aufgeteilt werden. Die leeren Plattenteile stehen somit für spätere Versuche zur Verfügung. Die Platten passen in nahezu alle gängigen Cycler. Biosensor für biomolekulare Wechselwirkungen Mit dem Biosensor werden biomolekulare Wechselwirkungen und deren Kinetik in Echtzeit detektiert und abgebildet. Als zentrale Detektionseinheit ermöglicht der robuste Sensorchip die parallele Durchführung von bis zu fünf unterschiedlichen Bindungsexperimenten. Die aktive Temperierung stellt individuell einstellbare Messtemperaturen von 10 bis 40 C bereit. In Kombination mit dem Autosampler können vollautomatisch ganze Messreihen durchgeführt werden. In Ergänzung zur Detektion von Bindungsprozessen erlaubt das Gerät auch die Abbildung von Änderungen der Struktureigenschaften der untersuchten Analyte, insbesondere deren viskoelastische Eigenschaften. Die leicht auswechselbaren 5-Kanal-Sensorchips können mehrfach verwendet werden. Die sensitive Goldoberfläche ermöglicht die Verwendung standardisierter Kopplungschemien für ein Maximum an Einsatzbreite. Fünf unabhängige Sensorelemente auf einem Chip erlauben die gleichzeitige Analyse verschiedener Systeme und paralleler Referenzen. Darüber hinaus können weitere Oberflächen alternativ zugold angeboten werden, etwa SiO 2.Dadurch wird die Bandbreite der möglichen Kopplungschemien nochmals deutlich erweitert. SAW Instruments GmbH Internet: 111

20 112 biotechnica 200 Liter Einwegbioreaktorsystem Zur Kultivierung von Zellen (tierisch, pflanzlich) erfolgt die Begasung der Kulturen blasenfrei durch die Flüssigkeitsoberfläche statt. Die kreisförmige Bewegung stellt eine gute Durchmischung der Flüssigkeit, eine Erhöhung der Stoffaustauschfläche und niedrige Scherkräfte sicher. Damit diesem System eine einheitliche Hydrodynamik von der Mikrotiterplatte bis zum 200L verwirklicht wurde, ist das Scale Up in diesen Bereich sehr einfach möglich. Leistungsmerkmale sind: Einwegbioreaktor mit großer Schüttelkapazität (200L) auf kleinem Raum, Behälter aus rostfreiem Stahl, online Messung von ph und po 2 (optisch), Heizen und Kühlen, Datenaufzeichnung mit ISIS, präzise Drehzahlregelung, modulare Elektronik mit CANbus und Schnittstelle zu PC: USB, Ethernet Adolf Kühner AG Internet: Mikropumpen für Fluidhandling in der Biotechnologie Basierend auf dem Prinzip der Piezomembranpumpentechnologie werden Pumpen mit einer Förderleistung von maximal 5 bzw. 6 ml/min angeboten. Sie können einen Gegendruck von 250 bzw. 550 mbar bewältigen und bieten universelle Einsatzmöglichkeiten für Flüssigkeiten und Gase. Die Pumpen sind einfach und die besonderen Vorteile liegen neben der kleinen Baugröße und dem geringen Gewicht in der Robustheit, langen Lebensdauer und hohen Zuverlässigkeit. Die Ansteuerung erfolgt über die Frequenz und Mikropumpe mp6 Amplitude und ermöglicht die flexible Einstellung bei geringem Energiebedarf. Es werden verschiedene Ansteuerungselektroniken, auch für den Batteriebetrieb in portablen Systemen angeboten. Aufgebaut aus Kunststoff, mit nur einem Material (PPSU) in Medienkontakt lässt sich durch die automatisierte Fertigung ein attraktives Preis-/ Leistungsverhältnis erreichen. Bartels Mikrotechnik GmbH Internet: Neue Pipettierhilfen Für Glas- und Kunststoffpipetten mit einem Volumen von ml verfügt das System über einen Schwenkarm mit 5 Positionen (0, 5, 10, 15 und 20 ), ein sehr geringes Gewicht und eine stufenlose Geschwindigkeitsanpassung für mehr Flexibilität,besonders bei begrenztem Platzangebot. Ausgestattet mit einer LCD Batterie- & Geschwindigkeitsanzeige kann das Gerät bei Dauerbetrieb dank leistungsstarkem AKKU bis zu 8 Stunden genutzt werden. Der eingebaute hydrophobe 0.45 µm Filter (ersetzbar) gewährleistet Kontaminationsschutz. Biozym Scientific GmbH Internet: Weltweit erste ipad -Applikation zur Online Bioreaktorkontrolle Online-Zugriff auf Bioprozesse sind jetzt auch über das ipad möglich. Die entsprechende iapp ist eine der wenigen industriellen Applikationen, die beim grand opening des ipads im App StoreSM im April 2010 teilgenommen haben. Mit der iapp für das ipad können Anwender alle relevanten Prozessgrößen in bis zu 16 parallel laufenden Reaktoren an verschiedenen, weltweit verteilten Standorten online überwachen und kontrollieren. Dabei stehen den Nutzern eine Reihe verschiedener Ansichtsoptionen mit verschiedenen Fenstern, Zoom- und Rotationsfunktionen offen, die sie dank der gewohnten Apple-Handhabung intuitiv bedienen können. Im Trend-Chart sieht der Anwender zum Beispiel Soll- und Prozesswerte sowie Regelprofile auf einen Blick. In der grafisch aufbereiteten Zeitleiste kann er stufenlos zwischen historischen und Echtzeit-Daten der Prozessvariablen umherbrowsen. Im Unterschied zum rein Web-Serverbasierten Bioreaktor-Monitoring lassen sich die Bioreaktorsysteme mit dem ipad schnell und einfach bedienen. DASGIP AG Internet: Einfrierröhrchen mit zwei-dimensionalen Code Die im zwei-dimensionalen Code verschlüsselte Kennnummer des Einfrierröhrchens kann genutzt werden, um jeder Gefrierprobe eine eindeutige, maschinenlesbare Identität zuverleihen und probenassoziierte Informationen in einer Datenbank zu hinterlegen. Die auf dem Kunststoffboden des Einfrierröhrchens eingebrannten Codes können von jedem handelsüblichen 2D-Barcode-Scanner gelesen werden. Die Codes bieten eine hohe Datensicherheit, denn sie sind unempfindlich gegen mechanische Beanspruchungen, niedrige Lagertemperaturen sowie gegen die meisten Lösemittel. Ein automatischer Fehlerkorrekturalgorithmus, der auch teilweise beschädigte Codes noch lesbar macht,sorgt zusätzlich dafür, dass alle Informationen jederzeit abrufbar sind. Greiner Bio-One GmbH Internet: Mikrozahnringpumpen für Lab-on-a-Chip Mikrozahnringpumpen erzeugen geregelte Zweiphasenströmungen für Lab-on-a-Chip Anwendungen. Präzise arbeitende Dosierpumpen sind eine Voraussetzung zur automatisierten kontinuierlichen Analyse und Synthese auf Fluidikchips. Zur Erzeugung einer stabilen Zweiphasenströmung ist eine äußerst präzise Dosierung des Trägermediums sowie der Reaktionslösung notwendig. Die Auswahl der geeigneten Pumpe ist für die erfolgreiche Durchführung der Analyse oder Synthese auf dem Chip essenziell. Diese anspruchsvollen Dosieraufgaben im Bereich weniger µl pro Minute oder Stunde werden in Kombination

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