z Schnelle Netze: Vorsorge in die Staatshand! z Modellprojekt: Richtig schnelles Internet! z Business Intelligence: Kongreßbericht

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1 August/September Jahrgang CV Computern-Verlags GmbH Postfach München h t t p : / / w w w. h a n d w e r k e. d e B ISSN f a c h m a g a z i n f ü r d a s b a u h a u p t - u n d b a u n e b e n g e w e r b e handwerke.de Robust und produktiv: 4-in-1-Allrounder von Samsung i n t e r n e t z Schnelle Netze: Vorsorge in die Staatshand! z Modellprojekt: Richtig schnelles Internet! s pecial z Business Intelligence: Kongreßbericht h a r dwa r e z IFA-Vorschau: Innovationen im Top-Design t echniken & handwerk z Anwenderbericht: Von VW zu Mercedes z Serie: Fahrzeugeinrichtungen (1) s o f t wa r e z Anwenderbericht: Megabau MARKTSPIEGEL: MOBILES MESSEN

2 Die beste Lösung ist manchmal ganz EINFACH das Beste für Ihr Unternehmen: Beratung durch Ihren Steuerberater und Unternehmenssoftware von DATEV. Mit der Software DATEV Mittelstand pro werden viele kaufmännische Aufgaben im Unternehmen einfacher. Auch durch die clevere Verbindung zu Ihrem Steuerberater. Das erleichtert die gemeinsame Arbeit und bietet eine perfekte Basis für Ihren unternehmerischen Erfolg. Informieren Sie sich bei Ihrem Steuerberater oder unter der Telefonnummer

3 I n h a l t hausmitteilung 4 Gut zu wissen Bayerns Wirtschaftsminister Zeil lehnt Eurobonds weiterhin strikt ab Martin Zeil warnt eindringlich davor, zur Lösung der Schuldenkrise in Europa Eurobonds in Erwägung zu ziehen: Gemeinsame Anleihen würden der Haftungs- und Transferunion in Europa den Weg ebnen und die Haushaltsdisziplin in Europa dauerhaft untergraben... Derartig falsche Anreize würden unmittelbar zu einer weiteren Schwächung des Euros führen... Eurobonds wären dagegen nur eine teure und kurzsichtige Scheinlösung auf Kosten Deutschlands und der anderen soliden Eurostaaten. Nach Ansicht Zeils seien Eurobonds nichts anderes als der Versuch, maladen Europartnern Bonität zu leihen. Er mahnt, daß gemeinsame Anleihen die Akzeptanz des Euros in Deutschland gefährden würden. Solange die FDP im Bund und in Bayern Regierungsverantwortung trägt, wird es keine Haftung des deutschen Steuerzahlers für die Schulden anderer Länder durch Eurobonds geben. Jedes Euromitgliedsland muß weiterhin die Verantwortung für seine Haushaltspolitik selbst tragen, unterstreicht Zeil. Solange Steuern und Staatsausgaben in nationaler Verantwortung blieben, dürfe es keine gemeinsame Staatsverschuldung, keine unbegrenzte Haftungsunion und keine Eurobonds geben. Aus Zeils Sicht sei bereits in den letzten Monaten der Boden für etwas bereitet worden, das in Deutschland niemand wollte: einen Länderfinanzausgleich auf europäischer Ebene. Mit dem Aufkauf italienischer und spanischer Staatsanleihen durch die EZB sei gerade ein weiteres Tabu gebrochen worden. Mit den Tabubrüchen muß jetzt Schluß sein. Ich werde mich allen Bestrebungen hin zu einer Haftungs- und Transferunion mit Nachdruck widersetzen. Der Euro kann nur durch solide Staatsfinanzen und ausreichende Wettbewerbsfähigkeit aller Mitgliedsländer nachhaltig gesichert werden. Unser Ziel ist und bleibt Wachstum, Wohlstand, Arbeitsplätze und hohe Lebensqualität überall in Europa. Und dafür muß jeder Euromitgliedstaat selber in eigener Verantwortung und Haftung sorgen. Das Haftungsprinzip gehört zu den Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft. Es darf auch durch eine gemeinsame Währung nicht außer Kraft gesetzt werden. Gerade deshalb werden wir weiter alle Schritte in Richtung Haftungs- und Transferunion entschieden ablehnen im Interesse Deutschlands und ganz Europas Internet Special Hardware Software Titelbild/Anzeige Samsung Electronics GmbH Schwalbach/Taunus Info-Telefon: 01805/ Farblaser-Multifunktionsgeräte von Samsung: Die effizienten 4-in-1-Allrounder CLX-6220FX und CLX-6250FX mit Komplettausstattung sorgen für maximale Produktivität und brillante Farbqualität bei niedrigen Betriebskosten. (Siehe auch Seite 4/5) Handwerke.de IT-Sicherheit: Augen auf im Internet ELENA-Stop: Vorerst weitermelden? Bing-Einspruch: Bis Ende September 4 Offene Investment-Fonds: Kundentäuschung durch falsche Abrechnung? 5 Schnelle Netze, Teil 18: Öffentliche Daseinsvorsorge in die Staatshand 6 Online-Shops im Handwerk (12) 10 Modellprojekt: Richtig schnelles Internet im ländlichen Raum 11 Business Intelligence: Kongreß für die Energiewirtschaft 13 IFA-Vorschau: Innovationen mit Top-Design 17 Praxistest All-in-One Laserdrucker X548DTE von Lexmark 20 Kurztest: Pearl SP-40 Edge Smartphone Techniken & Handwerk Nutzfahrzeuge Nutzfahrzeuge-Anwenderbericht: Ulrich Bauer-Bornemann, Bamberg 22 Sicher ist sicher: Fahrzeugeinrichtungen (1) 25 Marktspiegel Mobiles Messen: Aufmaß mit K(n)öpfchen 26 Ein gutes Fundament: Megabau erobert die Schweiz 30 Impressum 19 3

4 i m n d w e r k G Handwerke.de u t z u w i s s e n 4 IT-Sicherheitstips Augen auf im Internet Das Bundeswirtschaftsministerium und das Netzwerk für elektronischen Geschäftsverkehr wollen in einem Verbundprojekt Sichere E-Geschäftsprozesse in KMU und Handwerk Privatanwender, sowie kleine und mittelständische Unternehmer mit Tips und nützlichen Handlungsempfehlungen unterstützen. Ziel ist es, das Bewußtsein für IT-Sicherheit in KMUs zu etablieren. Tips dazu unter www. kmu-sicherheit.de Beschäftigte für IT-Sicherheit sensibilisieren: Studien ergeben, daß die größten Sicherheitsrisiken für betriebliche Netzwerke in den Unternehmen selbst schlummern. Zu den wichtigsten Führungsaufgaben der Unternehmensleitung gehört heute die Sensibilisierung der Mitarbeiter in Bezug auf Datensicherheit. Der neue Sicherheitstip Beschäftigte für IT-Sicherheit sensibilisieren soll als Basis für einen betrieblichen Maßnahmenkatalog dienen und die Sicherheit der Unternehmensnetzwerke erhöhen. Zu findenunter: ELENA-Stop Arbeitgeber sollten vorerst weitermelden? Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWI) und das Bundesministerium für Arbeit wollen Messen T e r m i n e (Auswahl) Rostock, RoBau Berlin, IFA Leipzig, Comfortex - Raumgestaltung Neumünster, NordBau Dortmund, Elektrotechnik Frankfurt/Main, IAA PKW Essen, Start Hannover, EMO - Metallbearbeitung Stuttgart, it & business Köln, dmexco - digital marketing Augsburg, Renexpo Erfurt, Haus.Bau.Energie Karlsruhe, WTT-Expo Wärme & Kältetechnik (ohne Gewähr) ELENA (elektronischer Entgeltnachweis) schnellstmöglich beenden. Dennoch raten Experten den Arbeitgebern, die Entgelte ihrer Arbeitnehmer zunächst weiterhin monatlich mit diesem System zu melden, so berichtet der Computer-Informations-Dienst aus Freiburg. Der Gesetzentwurf zur Aufhebung des ELENA-Verfahrens wurde vom BMWI vorbereitet und dem Parlament vorgelegt, weil der Datenschutz nicht ausreichend gewährleistet sei. Das Gesetz soll aber erst noch im Laufe dieses Jahres verabschiedet werden. Zudem hat die Zentrale Speicherstellte signalisiert, daß die Sendungsprüfung aufgehoben wird, bis über das Gesetz entschieden wurde. Allerdings müßten Arbeitgeber nicht gemeldete Monate nachmelden, falls das Gesetz wider Erwarten doch bestehenbleibt. Bing-Einspruchsfrist Noch bis Ende September Die zu Microsoft gehörende Suchmaschine Bing nimmt ab sofort Vorab-Widersprüche von Hausbesitzern an, die keine Abbildungen ihrer Immobilie im Internet wünschen. Noch bis zum 30. September 2011 bearbeitet Bing solche Einsprüche. Danach ist ein Widerspruch erst wieder möglich, wenn Bing seinen Dienst im Internet freigeschaltet hat. Mehr Informationen gibt es direkt unter Zum 4-in-1-Farblaservon Samsung: Hohe Arbeitsgruppen Mit den Multifunktionsgeräten CLX-6220FX und CLX- 6250FX adressiert Samsung in erster Linie kleine und mittlere Arbeitsgruppen. Beide Farblaser-Allrounder haben eine Duplexeinheit für beidseitige Ausdrucke, eine 50 Blatt fassende automatische Duplex- Dokumentenzufuhr (DADF), einen Netzwerkanschluß sowie ein integriertes Faxgerät mit einem schnellen Modem mit Bit/s. Die Kopier- und Druckgeschwindigkeit ist recht flott sie beträgt laut Datenblatt bis zu 20 Seiten pro Minute sowohl in Farbe als auch in Schwarz-weiß (beim CLX-6250FX bis zu 24 Seiten pro Minute). Die Instant Fusing -Technologie soll dafür sorgen, daß die ansonsten bei Laserdruckern übliche Aufwärmphase entfällt aus dem Stand-by-Modus heraus dauert der erste Ausdruck laut Samsung gerade einmal 24 Sekunden (mit dem CLX- 6250FX sogar nur 17 Sekunden). Der Bordspeicher mit 256 MB kann auf bis zu 512 MB erweitert werden beim CLX-6250FX auf bis zu 768 MB, und zudem ist für dieses Gerät eine 160-GB-Festplatte lieferbar. Der Farbscanner digitalisiert Dokumente in der höchsten Qualitätsstufe mit einer effektiven Auflösung von x 4800 dpi und konvertiert sie automatisch in die Standardformate PDF, TIFF, BMP und JPEG. Diese können dann über das Netzwerk direkt an freigegebene Ordner auf einem Server oder PC gesendet

5 Titelbild Multifunktionsgeräte Produktivität für werden alternativ auch an einen FTP-Server oder an eine oder mehrere -Adressen. Zudem kann direkt auf einen USB-Stick gescannt oder unmittelbar vom USB-Stick gedruckt werden. Die zahlreichen Funktionen der Samsung-Allrounder lassen sich direkt von einem übersichtlich gestalteten Bedienfeld aktivieren eine vierzeilige LCD-Anzeige gibt dabei detailliert Auskunft über den Status der Aufträge und führt mit Hilfe einer intuitiven Kompass-Navigation Schritt für Schritt zum gewünschten Ergebnis. Der sehr feine Toner von Samsung soll eine gestochen scharfe effektive Auflösung von 9600 x 600 dpi ermöglichen, für brillante glänzende Farben sorgen und gleichzeitig eine sehr hohe Reichweite bieten je nach Schwarz-Kartusche bis zu 5000 Seiten bzw. bei den Tonerkartuschen Cyan, Magenta und Gelb jeweils bis zu 4000 Seiten. Das Papiermagazin hat Platz für 250 Blatt und verfügt über eine zusätzliche Mehrzweckpapierzufuhr für 100 Blatt. Optional ist noch ein Zusatzpapiermagazin für 500 Blatt lieferbar. Weitere Informationen: Warum man auch bei Fondsgesellschaften die Buchungen nachprüfen sollte von Dr. Johannes Fiala und Peter A. Schramm* Die Größe und der gute Name einer Fondgesellschaft schützt allerdings nicht davor, daß auch renommierte Kapitalanlagegesellschaften wiederholt Aufträge fehlerhaft ausführen und im Anschluß daran versuchen, die wirtschaftlichen Folgen grundlos dem Kunden zu belasten. Mit Urteil vom (Az. 13 S 21344/19) wurde der Investment Bank ins Stammbuch geschrieben, daß sie nicht berechtigt ist, einen Teil des Geldes aus dem Verkauf von Fondsanteilen für sich zu behalten. Das Urteil ist rechtskräftig. Fehlerhafte Auftragsbearbeitung Am Freitag, den hatte der Kunde um 09:54 Uhr einen Auftrag zum nächstmöglichen Verkauf erteilt. Die Fondsgesellschaft bzw. ihre Hausbank war jedoch nicht in der Lage gewesen, diesen Auftrag bis zum Montag, den auszuführen. Erst am Dienstag, den kam es dann zur Auftragserledigung, mit einem Mehrerlös für den Kunden in Höhe von 3.459,40 Euro, nachdem der Kurs des Fondsanteils vom Montag auf Dienstag entsprechend gestiegen war. Glück gehabt, denkt sich vielleicht der Anleger. Ein Jahr später: Fehlerhafte Abrechnung Jedoch meinte die Investmentbank AG mit Schreiben vom , genau die- sen Mehr erlös vom Kunden zurückfordern zu können. Die Investmentbank war der Meinung, sich nach ihren Geschäftsbedingungen (AGB) aussuchen zu können, bereits mit dem niedrigeren Kurs vom nächsten Börsentag abrechnen zu können, denn Verkaufsaufträge habe sie nach ihren AGB zu diesem Zeitpunkt auch auszuführen. Gewinne stehen dem Anleger zu Der Prozeßanwalt Dr.Bruno Reuter kommentierte die richtige Entscheidung des Landgerichtes München: Dieser absurden Sichtweise der Investmentbank hat das Gericht eine Absage erteilt. Es ist gesetzlich in 667 BGB geregelt, daß dem Eigentümer eines verkauften Wertpapiers der volle Veräußerungserlös herauszugeben ist. Die AGB-Klausel hat die Funktion, den Kunden vor Schaden, wenn die Bank das Papier zu einem anderen als dem vereinbarten Termin bei niedrigerem Kurs veräußert, aber nicht vor (zufälligen) Gewinnen zu schützen, sofern die Investmentbank erteilte Aufträge vertragswidrig zu spät ausführt. Handwerke.de Offene Investment-Fonds: Kundentäuschung durch falsche Abrechnung? Mutmaßliche Prozeßlüge half nicht weiter In der Berufungsinstanz ließ die Investmentbank dann noch vortragen, daß der Verkauf bereits am Montag, dem erfolgt sei. Dies ließ das Gericht nicht gelten, denn diese Behauptung hätte die Investmentbank bereits in der Vorinstanz geltendmachen können, und war daher als verspätet zurückzuweisen. RA Dr. Reuter: Dieser Vortrag der Bank erscheint mir als hilfloser Versuch, durch ein Verdrehen der Tatsachen zuguterletzt auch noch das Gericht frech zu täuschen. Schließlich hält mein Mandant die Abrechnungsbelege zum in Händen. Risiko der Kursänderung liegt beim Kunden Wird der Auftrag zur Rücknahme durch die Fondsgesellschaft Freitags noch rechtzeitig erteilt, so muß die Fondsgesellschaft die Rücknahme bedingungsgemäß am Montag durchführen, sonst am nächsten Werktag. Bis dahin aber kann der Kurs weiter fallen dieses Risiko trägt der Anleger. Er muß ggf. bei fallenden Kursen am Donnerstag und Auftragserteilung am Freitagmorgen hilflos zusehen, wie die Kurse über den gesamten Freitag bis zum nächsten Montag weiter einbrechen. Bei Anlagesummen von bedeutet dies rasch Verluste von und mehr. Alternative: Die Börse Es gibt jedoch eine Alternative wenn die Fondsanteile börsennotiert sind: dann kann der Verkauf noch rechtzeitig am 5

6 Handwerke.de Offene Investmentfonds Kundentäuschung durch falsche Abrechnung? gleichen Tag der Auftragserteilung erfolgen und damit das Risiko weiterer Kurseinbrüche vermieden werden, was schwerer wiegen kann als die hier an der Börse anfallenden Kosten. Börsenkurse und berechneter Rücknahmepreis der Fondsgesellschaft können zudem voneinander abweichen, sowohl nach oben wie unten. Börsennotierte Fondsanteile muß man nicht an die Fondsgesellschaft zurückgeben, sondern kann sie auch an der Börse verkaufen mit weniger Kosten und zu einem ebenfalls zeitnäheren Kurs als bei der Fondsgesellschaft. Wenn die Bank auf diese Option nicht hinweist, macht sie sich u. U. eines Beratungsfehlers schuldig. Oft ganz unflexibel Fondspolicen sind auch wenn dies irrtümlich viele glauben in keiner Weise sicherer als Direktanlagen in Fonds, denn der Anleger trägt auch hier das volle Risiko der Fondsentwicklung, ist aber zusätzlich in seinen Flexibilität eingeschränkter. Fondsgebundene Lebensversicherungen sehen meist vor, daß man ohne große Kosten mehrmals im Jahr von einem in einen anderen Fonds wechseln kann. Doch viele Versicherer sehen in einem Tarif an den man vertraglich gebunden ist und den man nur mit steuerlichen Nachteilen und erneuten Abschlußkosten durch Rückkauf und Neuabschluß wechseln kann nur eine bestimmte Fondsauswahl vor. Selbst wenn diese anfangs ausreichend erscheint, wird sie im Laufe von vielleicht 25 Jahren Vertragslaufzeit durch Schließung von Fonds weiter ausgedünnt. Der Versicherer ist nämlich bedingungsgemäß meist nicht verpflichtet, neue Fonds in die Fondsauswahl des Tarifs aufzunehmen. So veraltet die Fondsauswahl und wird immer magerer. Hilflos fallenden Kursen zusehen Wenn der Anleger dann wechseln will, finden sich in den Bedingungen oft Regelungen, die die Abrechnung des alten und Wechsel in den neuen Fonds erst zum nächsten Monatsersten nach dem Auftrag vorsehen, oder z.b. zweimal im Monat zu festen Terminen. Erkennt der Anleger dann am Zweiten des Monats, wie die Fondswerte fallen, muß er diesem Geschehen weitere 28 Tage hilflos zusehen, bevor er sich von dem Fonds trennen kann. Dabei darf er dann vorab überlegen, welche der verbleibenden Alternativfonds er akzeptieren möchte. Nicht besser bei Kündigung der gesamten Lebensversicherung, nur daß hier noch erhebliche Verluste aus den verrechneten Abschlußkosten hinzukommen, gegen die sogar 5% Ausgabeaufschlag einer Fondsgesellschaft als Schnäppchen erscheinen. Ist die Police sicherheitshalber abgetreten, kann die Umsetzung der Kündigung noch länger dauern, weil auch noch die Zustimmung des Abtretungsgläubigers eingeholt werden muß. *von Dr. Johannes Fiala, Rechtsanwalt (München), MBA Finanzdienstleistungen (Univ.), MM (Univ.), Geprüfter Finanz- und Anlageberater (A.F.A.), Lehrbeauftragter für Bürgerliches- und Versicherungsrecht (Univ.), Bankkaufmann (www.fiala.de) und Dipl.-Math. Peter A. Schramm, Sachverständiger für Versicherungsmathematik (Diethardt), Aktuar DAV, öffentlich bestellt und vereidigt von der IHK Frankfurt am Main für Versicherungsmathematik in der privaten Krankenversicherung (www.pkv-gutachter.de). Hubert Aiwanger (40) ist Landesvorsitzender, Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag und Bundesvorsitzender der Freien Wähler. Der gebürtige Niederbayer hält die ländlichen Räume und deren Entwicklung mindestens für genauso wichtig wie die der Metropolen. Die Anbindung der Regionen bis zum kleinsten Ortsteil mit schnellem Internet ist dabei eine der wichtigsten Voraussetzungen von Elke Neureuther Wie weit ist der Breitbandausbau in Bayern heute? Auf alle Fälle ist das Thema Breitband eine massive Baustelle in der bayerischen Landespolitik. Ich finde es traurig, daß der Breitbandausbau zum Jahresende offiziell für abgeschlossen erklärt werden soll, nach dem Motto: 1 Mbit/s ist genug. In vielen Regionen haben wir nicht einmal dieses 1 Mbit/s und darüber hinaus ist festzustellen, daß 1 Mbit/s nicht mehr der Stand der Technik ist. Stattdessen müssen wir auf eine Leistung von 50 Mbit/s abzielen. Wie sollen 50 Mbit/s für alle Regionen realisiert werden? Zunächst müßte der Freistaat Bayern das Euro Förderprogramm des Bundes annehmen, und nicht mit dem Euro Bayern- Programm rumstöpseln wir müssen die Tragweite dieser Thematik einfach politisch erkennen. Wir sehen jetzt beim Thema Umbau für erneuerbare Energien was möglich ist, wenn man den politischen Willen dazu hat. Wenn der politische Wille dazu parteiübergreifend postuliert wird und die Regierung endlich akzeptiert, daß wir bayernweit auf die 50 Mbit/s Daß sich der Staat so zurücknimmt ist eine der Ursachen, weshalb es kein Vorankommen in diesem Thema gibt zusteuern müssen, dann ist es auch möglich, dafür auch Geld freizubekommen. Mobiles Internet als Übergangslösung Ist LTE das Allheilmittel zur Anbindung des ländlichen Raums? Nein. Ich bin überzeugt, daß LTE nur eine Krücke ist, die in vielen Fällen nicht funktioniert und daß eigentlich damit nur Zeit vergeudet wird, weil man in 1-2 Jahren feststellen wird, daß die Übertragungsraten nicht ausreichen. Ich bin der Meinung, daß es maximal ein kurzes Trostpflaster und nicht das Rückgrad des Breitbandausbaus in Bayern ist. Wird die mobile Nutzung von LTE nicht schon die Kapazitäten auslasten? Soweit ich weiß, sind die aktuellen Lösungen nicht so praxistauglich. Man kann sich auf Dauer nicht drauf verlassen, daß die Übertragungsraten den Bedarf abdecken. Wenn Fachleute das in Zukunft besser hinbekommen, freue ich mich darüber, aber ich warne davor, Bilder: Freie Wähler Landtagsfraktion 6

7 diese Technik für ausreichend zu befinden und alles andere als überflüssig zu erachten. Wer soll den Ausbau mit Glasfasernetzen bezahlen? Im Prinzip lautet die Frage: Wie gehen wir mit der öffentlichen Daseinsvorsorge um? Wir die Freien Wähler sagen, daß diese öffentliche Daseinsvorsorge in die Hand des Staates gehört, sonst hat der Staat bei diesem Thema nicht mehr viel mitzureden und ist am Ende nur Bittsteller. Die Betreiber bestimmen selber, was sich für sie rechnet. Der Staat könnte hier zwar Versorgungsnotwendigkeiten definieren, aber er ist immer in der passiven Position. Hätten wir den Telefonausbau in der Nachkriegszeit mit derselben Herangehensweise, wie jetzt beim Breitbandausbau, organisiert, hätten wir in vielen Dörfern bis heute noch keine Telefonanschlüsse. Die Begründung der Unternehmen wäre, daß das Verlegen einer solch langen Leitung für jemanden, der nur drei Mal in der Woche telefoniert, nicht wirtschaftlich ist. Eine solche Situation haben wir heute beim Breitbandausbau. Daß sich der Staat so zurücknimmt, ist eine der Ursachen, weshalb es kein Vorankommen in diesem Thema gibt. Rechte und Pflichten verteilen Sind Sie für eine Förderung der Leerrohrverlegung? Ja, auf alle Fälle. Die Leerrohrförderung ist ja auch mit dem Bundesbreitbandprogramm abgedeckt. Aber natürlich ist am Ende immer die Frage: Wem gehören die Leerrohre, wer profitiert davon? Es kann nicht sein, daß wir jetzt mit Steuergeldern die Rohre verlegen und dann nur die Telekommunikationsbetreiber daran verdienen. Hier muß geklärt werden, wer letztendlich die Rendite bekommt. Hinzu kommt, daß vielfach Trassen bei Bauvorhaben aufgebaggert, aber keine Leerrohre mit verlegt werden. Hinterher bedauert man das dann. Wer kann den Leerrohrausbau koordinieren? In jedem Fall ist hier der Staat gefordert, ohne ihn geht es nicht. Man kann diese Aufgabe nicht allein den Telekommunikationsbetreibern überlassen. Wir brauchen in Bayern für jeden Regierungsbezirk Personal, das weiß, welche Bauvorhaben geplant sind und das dann mit den Kommunen maßgeschneiderte Lösungen erarbeitet. Da sind wir in Bayern momentan personell viel zu schlecht aufgestellt. Auf Bezirksebene sitzt in der Regel ein Berater, Wir sind noch meilenweit von einer vernünftigen flächendeckenden Versorgung entfernt Schnelle Netze, Teil 18: Öffentliche Daseinsvorsorge gehört in die Hand des Staates der die Anträge bearbeitet und viel zu weit weg ist von der Praxis in den Gemeinden. Welche Folgen haben fehlende schnelle Anbindungen für die Gemeinden? Eine Folge ist die Abwanderung der Bevölkerung. Wenn man vor Ort zum Beispiel hochqualifizierten Einwohnern keine Heimarbeitsplätze anbieten kann, ist dies für sie ein Grund wegzuziehen. Breitband gehört heute zur Lebensqualität. Wenn junge Leute keine schnellen Internetanschlüsse haben, ist der Wohnort einfach nicht mehr attraktiv. Dies ist mit eine Ursache für das Ausbluten des ländlichen Raums. Wir müssen einfach zur Kenntnis nehmen, daß Außerdem müssen wir die Tragweite dieser Thematik einfach politisch erkennen. H a n d w e r k e. d e Breitband in vielen Gegenden mittlerweile wichtiger ist als der Zustand der Straßen. H a n d w e r k e. d e Vorauswahl der Anbieter nötig Mancherorts bauen Anbieter die Verbindungen nicht weiter aus, weil Einwohner bereits Flatrates bezahlen für Geschwindigkeiten, die sie gar nicht bekommen. Was kann man dagegen tun? Im Prinzip wird der Bürgermeister auch hier wieder im Stich gelassen. Der Staat müßte sich einschalten und einfordern, daß das, was an Leistung bezahlt wird, auch geliefert wird. Man hört von sehr vielen Kommunen, denen Telekommunikationsanbieter in der Vergangenheit zwar Leistungen angeboten haben, die dann aber gar nicht in der Lage waren, die angebotenen Leistungen überhaupt zu liefern. Am Markt gibt es einige schwarze Schafe. Diese müßten gezielter aussortiert werden. Wir haben dazu im Landtag eine Anfrage ans Ministerium gestellt, ob diese Problematik bekannt ist und ob etwas dagegen unternommen wird. Darauf kam die Antwort, daß es doch kein so großes Problem gebe. Die bayerische Staatsregierung ist nicht eindeutig genug an der Seite der Bevölkerung. In meinen Augen deckt sie teilweise sogar Machenschaften der Unternehmen und mischt sich nicht ein. Das paßt zur unseligen Tradition eines Erwin Huber, der schon vor der Landtagswahl gesagt hat, daß der Breitbandausbau den Staat nichts anginge und der Markt das Ganze allein regelt. Ich halte es auf jeden Fall für eine Aufgabe des Staates, den Kommunen zu helfen. Anbieter, die sich nicht an die von ihnen angekündigten Leistungen halten, sollten verwarnt werden und im Ernstfall von der weiteren Ausschreibung ausgeschlossen werden können. Häufig gibt es das Problem, daß Anbieter auf dem Rechtsanspruch bestehen, bei einer Ausschreibung ein Angebot abzugeben, und die Gemeinden das Angebot 7

8 H a n d w e r k e. d e Schnelle Netze, Teil 18 Öffentliche Daseinsvorsorge gehört Unterm Strich auch unbefriedigend. Natürlich je nach örtlicher Gegebenheit sehr verschieden. Häufig ist ein Ortsteil bereits mit Glasfaser angeschlossen und 1 km weiter gibt es keine schnellen Anschlüsse. Der Ausbau war bisher lückenhaft, dem Zufall überlassen und von den Bemühungen jedes einzelnen Bürgermeisters abhängig. Mancherorts wurden auch bisher unbekannte Verteilerstationen oder Glasfaserstränge entdeckt, die der Gemeinde und auch den Beratern unbekannt waren. In solchen Fällen fehlt die Koordination. Bezogen auf Niederbayern muß ich eindeutig feststellen, daß die Versorgung bisher sehr wenig zufriedenstellend ist. erachten. Die Bundesregierung muß dabei helfen, diese Lücke zu überbrücken, ohne ihre Beteiligung wird es nicht gehen. annehmen müssen. Die Kommunen wissen aber schon aus Erfahrung, daß die Lösung dieses Anbieters gar nicht funktioniert. Diesen Sachverhalt muß die Gemeinde dann beweisen und das dauert gerade bei kleinen Kommunen ganz besonders lange. So geht wertvolle Zeit verloren. Ermüdung der Bürgermeister Wie ist denn der Versorgungsstand in Ihrer Heimat Niederbayern? Die Initiative ergriffen Aufbruch jetzt! Niederbayern Jüngst haben niederbayerische Landräte und Bürgermeister in Deggendorf ihren Zukunftsplan für die Region an den bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer übergeben. Zusätzlich zur demographischen Analyse haben mehr als 200 Mitwirkende aus Gemeinden, Kammern, Verbänden, Organisationen und öffentlichen Einrichtungen Handlungsvorschläge erarbeitet. Hierbei mitgewirkt hat, wie schon im Impulsgremium als Reaktion auf den Zukunftsrat der bayerischen Staatsregierung, der HWK- Hauptgeschäftsführer Toni Hinterdobler aus Regensburg. In insgesamt 8 Arbeitskreisen wurden Themengebiete wie Bildung, Wirtschaft, Infrastruktur, Gesundheit, Tourismus, Landwirtschaft, Energie, Kommunalfinanzen, Regionale Identität usw. behandelt. Aus den erarbeiteten Zielen ergaben sich die notwendigen Schritte und weitere Forderungen an die bayerische Staatsregierung. Bei der Übergabe des 328 Seiten starken Abschlußberichts sicherte Seehofer zu, das Papier in die Ministerien zu verteilen und bei der Klausurtagung des Kabinetts im Herbst zu berücksichtigen. Dabei gelte nach Auskunft der bayerischen Staatskanzlei das Motto: Stadt und Land Hand in Hand. Ist denn das Bewußtsein für die Notwendigkeit des Ausbaus in den Gemeinden inzwischen da? Ja, aber ich sehe mittlerweile eher eine gewisse Ermüdung der Bürgermeister, die sich nun seit mehreren Jahren um das Die bayerische Staatsregierung ist nicht eindeutig genug an der Seite der Bevölkerung. Thema bemüht haben. Teilweise wurden bereits Gelder bis zur Euro Fördergrenze verbaut und für den weiteren Ausbau würde eine halbe Million benötigt, aber mehr Förderung ist nicht zu bekommen. Die Bürgermeister sind teilweise frustriert und ermüdet, deshalb lassen sie das Thema wegen mangelnder Hilfen wieder ruhen. Jetzt muß ein Bürgermeister selber dafür Leute anheuern, die ihm helfen und der Telekom monatelang hinterhertelefonieren. Es herrscht ein Bedarf an Beratern und an finanzieller Förderung. Lücken schließen mit Beteiligung des Bundes Wie kann man Anbietern Anreize schaffen, damit sie auch dort ausbauen, wo nicht das große Geld zu verdienen ist? Vielleicht muß man den Anbietern einräumen, in gewissen Gebieten etwas mehr verdienen zu dürfen, wenn sie schon ausbauen. Aber auf jeden Fall müssen alle Beteiligten erkennen, daß wir beim jetzigen Ausbaustand nicht bleiben können. In irgendeiner Form muß hier wohl Geld hineingepumpt werden. Teilweise wären Endkunden sogar bereit, ein etwas höheres Entgelt zu bezahlen, wenn dann endlich funktionierende Anschlüsse gelegt wären. Häufig liegen aber nicht einmal brauchbare Angebote für den Ausbau vor. Es gibt außerdem Kommunen, die nicht einmal Angebote bekommen, da die Anbieter den Ausbau für unrentabel Sollte das Breitbandförderprogramm in Bayern auch nach Ende 2011 fortgesetzt werden? Nicht nur weitergeführt, sondern sogar erheblich beschleunigt und verbessert werden. Bayern müßte endlich das Bundesförderprogramm mit Euro oder vergleichbare Programme ansteuern. Bisher hat aber der politische Wille gefehlt, weil man die Co-Finanzierung nicht leisten wollte. Gerade im Zusammenhang mit dem Thema ländlicher Raum und Zukunftsrat ist es wichtig, daß den Worten auch Taten folgen. Das wäre vielleicht der politische Aufhänger, um das Thema mehr zu beschleunigen. Strukturschwache Räume gezielt fördern Wie ist Ihre Meinung über den Zukunftsrat und seine Vorschläge? Man kann aus dem Zukunftsrat alles herauslesen, was man herauslesen will. Zum einen die Stärkung der ländlichen Räume, und zum anderen die Metropolisierung. Für mich ist wichtig, was in Bayern politisch passiert, und da kann man feststellen, daß wir politische Defizite gerade in den ländlichen Räumen haben. Der Zukunftsrat war der Weckruf und der Widerstand dagegen war mehr als berechtigt, weil die Metropolisierung herauszulesen war und die ländlichen Räume als Erholungsgebiete abgestempelt wurden. Es sind ja drei verschiedene Szenarien beschrieben worden. Entweder könnte man nur die Metropolen fördern, oder Metropolen und ländliche Räume, oder nur strukturschwache Räume. Bei diesem Thema liegt die politische Zielsetzung der Freien Wähler eindeutig auf der gezielten Förderung der strukturschwachen Räume. Sollte dann noch Geld da sein, sollten als nächstes die Mischgebiete und im Anschluß daran die Metropolen gefördert 8

9 H a n d w e r k e. d e werden. Eindeutige Förderpriorität sollte auf den schwachen Räumen liegen. Der Gedanke der Sonderförderzonen und der Wiedereinführung einer Grenzlandweiterentwicklung ist darin miteinbezogen. Ebenso gehört dazu die Überlegung, ob der Solidaritätszuschlag unabhänig von der regionalen Entwicklung ausschließlich in den neuen Ländern angesiedelt werden soll oder ob man nicht eher darauf drängen sollte, den Soli bundesweit in die strukturschwachen Gebiete fließen zu lassen. Solche strukturschwachen Gebiete gibt es im Osten wie im Westen. Ohne Ansehen des Bundeslandes sollte vielmehr die wirtschaftliche Entwicklung angesehen und dann das Geld in diese Gebiete investiert werden. Viele Themen gehören zur Entwicklung des ländlichen Raums Sollten zuerst Gemeinden Förderungen bekommen, aus denen schon viele abgewandert sind? Natürlich gibt es mit Sicherheit verschiedene weitere Ursachen, die zu einer Abwanderung führen können. Meine Überzeugung ist, daß man durchaus in den schwachen Gebieten mit der Förderung beginnen muß, weil das eine Strömung ist, an der wir nicht vorbeikommen. Im Einzelfall muß man dann entscheiden, ob zuerst eine Gemeinde gefördert wird, in der die Menschen schon ihre Koffer gepackt haben, oder eine, in der die Menschen gerade darüber nachdenken, ihre Koffer zu packen. Wichtig ist, daß wir am Ende alle Gebiete erreichen und gerade auch die strukturschwachen Gebiete, um dort noch die letzten Leute zu halten. Die Freien Wähler haben eine Studie zur Entwicklung im ländlichen Raum erarbeitet. Was sind die Ergebnisse? Wir haben darin verschiedene Szenarien ausgearbeitet, die der Staat umsetzen müßte, um Räume gezielt zu fördern. Dazu gehören auch Themen wie die Bildungspolitik, staatliche Planungsinstrumente wie der Landesentwicklungsplan, Verkehrsinfrastruktur und dergleichen. Was sind die Wir müssen alle Facetten beleuchten, die das Leben vor Ort möglich machen wichtigen Aspekte, damit die Leute vor Ort bleiben und ihnen die Lebensqualität erhalten bleibt? Es ist unsere Aufgabe, dieses Thema gezielt von allen Seiten zubetrachten. Es ist eine ganze Bandbreite von Themen, angefangen vom Hausarzt, der wegzieht, über die Wertschöpfung, die über Erneuerbare Energien möglich wäre, über Verkehrsanbindungen und Tourismus, bis hin zu Bildungsangeboten vor Ort. Wir müssen alle Facetten beleuchten, die das Leben vor Ort möglich machen, und der Staat kommt nicht umhin, alle diese Facetten zu bedienen. Gehört zur Entwicklung des ländlichen Raums auch das Thema der Nachfolge in Handwerksbetrieben? Das ist ein großes Thema. Wenn z.b. in der Autoindustrie ein paar Arbeitsplätze wackeln, dann ist die Bundeskanzlerin vor Ort. Aber dieses stille Sterben der Handwerksbetriebe wird gar nicht zur Kenntnis genommen. Die kommen gar nicht dazu, einen Hilferuf abzusetzen, weil sie rund um die Uhr arbeiten, auch am Wochenende noch. Dort müßte man ansetzen, damit der Staat sein Augenmerk darauf richtet, und man müßte durch eine bessere Bildungspolitik den Betrieben fähigere Leute zur Verfügung stellen. Auch durch Bürokratieabbau wäre viel geholfen, damit nicht auch noch der Sonntagvormittag des Firmeninhabers durch das Ausfüllen von Statistiken in Beschlag genommen wird. Es gibt inzwischen viele Hemmnisse, durch die Firmeninhaber der Meinung sind, daß sich ihre Arbeit nicht mehr rentiert und sie keinen Nachfolger möchten. Wir müssen den Mittelstand wieder attraktiv machen und ihm Planungssicherheit bieten. Das Antragsverfahren für Wirtschaftsförderung muß vereinfacht werden. Da findet sich auch wieder eine Parallele zum Thema Breitband: Da ist der Bürgermeister der Bettler, der alles richtig ausfüllen muß. Bei der Wirtschaftsförderung ist es ähnlich. Es ist teilweise so, daß Fördergelder der EU nicht abgerufen werden, weil die Unternehmen entweder davon gar nichts wissen oder weil sie die Voraussetzungen nicht erfüllen. Der Staat sollte sich hier zur Aufgabe machen, den Unternehmern die einzelnen Förderprogramme unbürokratisch anzubieten, weil der Unternehmer genug damit zu tun hat, sich um sein Tagesgeschäft zu kümmern. Großkonzerne haben für solche Anliegen eigene Anwaltskanzleien etc., aber der kleine Mittelständler ist teilweise einfach mit diesen Themen überfordert. H a n d w e r k e. d e Wie kann man die bisherige Entwicklung des ländlichen Raums verbessern? Die Metropolpolitik der vergangenen Jahre, in denen man nur die Großstädte gefördert und damit am flachen Land vorbeientwickelt hat, war falsch. Diese Politik führt auf Dauer auch dazu, daß in den Großstädten neue Probleme entstehen, wenn die Städte immer mehr Einwohner haben. Dadurch steigen die Mieten, die Verkehrsstaus nehmen zu, die Kindergartenplätze werden noch knapper und die Schulen noch voller. Unterm Strich schadet die ausschließliche Metropolförderung sogar den Städten. In den Städten gibt es Personen, die ein Interesse an steigenden Mieten und Grundstückspreisen haben. Diese Leute haben mehr Einfluß auf die Politik als der Bauer auf dem Land, der um den Wert seiner Ländereien fürchtet und unter dem Wegzug der Bevölkerung leidet. Diese Diskrepanz zwischen Städten und dem Land müssen wir lösen. Der Ausbau mit schnellem Internet ist eines der Kernthemen, die eine positive Entwicklung des ländlichen Raums ermöglichen. Wichtig ist, daß diese Regionen in der Landespolitik nicht aus den Augen verloren werden. Es bleibt abzuwarten, welche der Forderungen der Freien Wähler in Zukunft Gehör finden und zum Wohle der ländlichen Räume von der bayerischen Staatsregierung umgesetzt werden. 9

10 i m n d w e rr k 10 H a ni n d t w e er rn k e e t. d e E s werden immer mehr. Shops, die den Meisterbetrieben ganz nebenbei einen zusätzlichen Umsatz bescheren. Einer unserer heutigen Handwerker hat nach eigener Angabe sogar eine fünfstellige Zahl an Online-Kunden pro Jahr! Von Kurt Astel Seit mehreren Jahren steht das Bauunternehmen Sidney Wartenberg für mehr Leistung und mehr Zuverlässigkeit im Innenausbau. Speziell in den Bereichen Trockenbau, Bodenverlegung und Raumausstattung sind wir bestrebt, Sie fachgerecht zu beraten und mit Ihnen gemeinsam Lösungen zu finden, um Ihre Vorstellungen bestmöglich umzusetzen. So begrüßt das Unternehmen aus der Lutherstadt Wittenberg seine Online-Besucher. Renovieren. Sanieren. Ausbauen. Für uns als Bauunternehmen ist es jeden Tag eine neue Herausforderung, Ihre Wünsche und Vorstellungen umzusetzen, gemeinsame Lösungen zu finden, Probleme während des Bauens zu bewältigen und Ihnen umfangreichen Service zu bieten... Egal ob Trockenbau, Parkettverlegung, Balkonsanierung oder Materiallieferung. Zum Service gehört auch der Online-Shop. Man erreicht ihn per Klick in der linken Navigationsleiste oder via direkt. Das Sortiment reicht von Bohrmaschinen über Schweißerjacken, Entfernungsmessern, Werkbänken bis hin zu Schalenkoffern. Auszüge aus den AGB: Der Onlineshop ist berechtigt, dieses Angebot innerhalb von 7 Kalendertagen unter Zusendung einer Auftragsbestätigung anzunehmen... Nach fruchtlosem Ablauf der 7-Tages-Frist gilt das Angebot als abgelehnt.... Unter Versandkosten folgende Infos: 1 Wenn Sie Ihre bestellte Ware selbst bei uns abholen möchten, klicken Sie auf Selbstabholer. 2 Wenn Sie einen Warenwert über 100 Euro erreicht haben, dann bitte auf versandkostenfrei klicken. Diese Option taucht automatisch ab 100 Euro Bestellwert auf. 3 Möchten Sie Ihre bestellte Ware per Expreß (UPS, DHL Express oder ähnliche) versenden, dann können Sie zwischen diesen Versandmöglichkeiten selbst auswählen. 4 Sind Sie weder Selbstabholer, noch wollen Sie per Expreß versenden und haben noch keinen versandkostenfreien Warenkorb erreicht, dann klicken Sie auf unsere günstige Versandkostenpauschale von 5,90 Euro innerhalb Deutschlands. Online-Shops im Handwerk (12) Zahlungsarten (Auszüge): Vorauskasse / Überweisung; Nach Ihrer ausgeführten Bestellung und Auswahl der Zahlungsart Vorauskasse erhalten Sie von uns per eine Bestellbestätigung... Achten Sie bei Ihrer Überweisung an uns auf die Angabe Ihrer Auftragsnummer bzw. den Verwendungszweck und die korrekte Bankverbindung... Paypal Onlinebezahlung; Nach Ihrer ausgeführten Bestellung und Auswahl der Zahlungsart Paypal erhalten Sie von uns per eine Bestellbestätigung und werden direkt auf die Seite von Paypal... Vorteil: Paypal ist ein kostenloser Online-Zahlungsservice... Kreditkarte;... und werden direkt auf die Seite eines Online-Kreditkarten Bezahlservice weitergeleitet. Dort können Sie sich bequem einloggen und per Kreditkarte zahlen... Die Auslieferung der Ware erfolgt wie bei dem Produkt angegeben nach Eingang des Rechnungsbetrages auf unser Konto. Rechnung; Nach Ihrer ausgeführten Bestellung und Auswahl der Zahlungsart Rechnung (nur bei registrierten Kunden, die mehrfach fristgemäß bezahlt haben, möglich. Aktivierung nach 3 Bestellungen) erhalten Sie von uns per eine Bestellbestätigung sowie eine Rechnung... Nachnahme;... Den aufgeführten Rechnungsbetrag entrichten Sie an den jeweiligen Paketdienst, der Ihre Ware nach Hause liefert. Barzahlung; Sie haben die Möglichkeit, Ihre bestellten Waren bei uns abzuholen. Der Rechnungsbetrag ist bei Abholung in bar an uns zu entrichten. Schöner Zusatz-Shop eines mittelständischen Bauunternehmens mit ausgeklügeltem Sortiment. André Organiska aus dem brandenburgischen Gosen (nahe Berlin) ist Mitglied der Handwerkskammer Frankfurt/Oder, Mitglied der IHK Brandenburg und eingetragen in das Installationsverzeichnis bei allen EVU. Der Elektroinstallationsbetrieb hat auch einen umfangreichen Online- Shop. Das Sortiment umfaßt Schalterprogramme (Busch Jaeger, Gira, Berker, Jung, Merten, Hager, Peha, Elso), Rauchmelder, Antennen, Telefone, Zählerschränke, Überspannungsableiter, Türsprechanlagen, Leuchten, Werkzeuge und vieles mehr. In der Rubrik Über uns lesen wir: Die noch von seinem Vater im Juli 1990 gegründete Firma hat sich seit 2005 auf den Onlinehandel mit Schalterprogrammen spezialisiert... Eine Riesenauswahl, die nun aktuell durch weitere Neuheiten ergänzt wird... Positive Kundenbewertungen sowie seriöse und schnelle Abwicklung der Bestellungen führten zu einem stetigem Wachstum an Umsatz und Kundenzufriedenheit Kunden im Jahr sprechen eine klare Sprache. Hinweise für Behörden - Bestellung auf Rechnung: Um als Behörde, Universität oder staatliche Einrichtung per Rechnung bestellen zu können, wählen Sie bitte im Be-

11 Angeklickt Hier alle bisherigen Homepages aus unserer Reihe Online-Shops im Handwerk : www. schreinerei-thomaier.de, de, www. farbe-und-technik.de, stellformular die Zahlungsart:,Behörde, Uni, staatl. Einrichtung: Zahlung per Rechnung, Bestätigungs-Fax folgt. Senden sie uns bitte eine Bestätigung Ihrer Bestellung mit dem Briefkopf Ihrer Behörde... Ein Blick in die Datenschutzerklärung (Auszug): Sie können unsere Seite besuchen, ohne Angaben zu Ihrer Person zu machen. Wir speichern auch wenn der Besuch ggf. über Newsletterlinks erfolgt lediglich Zugriffsdaten ohne Personenbezug wie z.b. den Namen Ihres Internet Service Providers die Seite, von der aus Sie uns besuchen den Namen der angeforderten Datei. Diese Daten werden ausschließlich zur Verbesserung unseres Angebotes ausgewertet und erlauben keinen Rückschluß auf Ihre Person. Unter der Rubrik Bestellfax ist alternativ der Download eines Fax-Bestellscheins möglich (PDF-Datei). Für Online-Besteller gibt es die Ratgeber-Rubrik Wie bestellen? (Auszüge): Sie finden alle Kategorien auf der linken Seite des Shops untereinander angeordnet. Dort ergeben sich dann jeweils die weiteren Unterkategorien nach dem Anklicken. Sie können auch über das Suchfeld Artikel finden. Bedenken Sie hier: Weniger ist mehr! Also die Suche durch einfache Begriffe wie Kreuzschalter und nicht Unterputzschalter der die Kreuzschaltung schaltet verwenden. Wenn Sie einen Artikel kaufen möchten, legen Sie diesen einfach durch den bei jedem Artikel angezeigten Hinzufügen zum Warenkorb mit der entsprechenden Stückzahl in den Warenkorb. Dieser wird dadurch bis zum Ende des Einkaufes gefüllt. Zum Abschließen des Einkaufes gehen Sie zur Kasse, indem Sie oben rechts auf Zur Kasse klicken... Wenn Sie einen Gutscheincode besitzen, fügen Sie diesen nun ebenfalls ein. Auch Änderungen können Sie hier vornehmen. Wenn Sie möchten, können Sie sich ein Kundenkonto anlegen, so daß Sie sich über den bisherigen Stand der Bestellung informieren können und in Zukunft bei neuen Bestellungen nur noch einen Benutzernamen und ein von Ihnen gewähltes Kennwort eingeben müssen. Der Rest ist bei uns dann hinterlegt. Sie können jedoch auch ohne eine Anmeldung bei uns die Bestellung absenden. Ihre Daten werden in jedem Fall SSL-verschlüsselt übertragen... Ein Shop, der es in sich hat. Riesen-Sortiment, Riesen- Anzahl an Kunden, Super. S a s b a c h w a l d e n i m Schwarzwald ist die erste Gemeinde mit einem eigenen EU-konform errichteten Glasfasernetz. Die Internetgeschwindigkeit hat sich vertausendfacht, seitdem der Anschluß an die Datenautobahn gelang. Das außergewöhnliche Beispiel für eine leistungsfähige Breitbandlösung im ländlichen Raum kommt aus Baden-Württemberg und wurde vom Land bezuschußt von Michaela Gabriel Sie sind spannende und innovative Wege gegangen, davon überzeugte sich der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, bei einem Besuch im Blumenund Weindorf Sasbachwalden. Der Aufbau des Glasfasernetzes (Fiber to the Building/ FttB) wurde mit 1,5 Millionen Euro vom Land bezuschußt, weil das Projekt mit der Nutzung von Abwasserkanälen und Freileitungen neue Wege ging, um auch Haushalte und Betriebe in abgelegenen Bereichen mit schnellem Internet zu versorgen. Von der Idee bis zum offiziellen Startschußver- ii m n d w e rr k I n Handwerke.de t e r n e t gingen rund c o mzwei p ujahre. t e r Die n Datenautobahn wird bei uns zum Feldweg I nund t e hört r n edann t irgendwo ganz auf, so bewertete Bürgermeister Valentin Doll die Situation vorher. Jetzt klingt das ganz anders. Einer der ersten Kunden im Netz findet einen Vergleich aus dem Bereich Mobilität: Vorher war ich mit dem Fahrrad bergauf unterwegs und jetzt fahre ich Modellprojekt: Richtig schnelles Internet im ländlichen Raum Ferrari. Sogar auf 700 Metern Meereshöhe funktioniert die neue Breitbandverbindung. Per herkömmlichem ISDN- Anschluß sind dort Netzgeschwindigkeiten von 70 Kilobit pro Sekunde zu erzielen, per neuem Glasfaseranschluß wie er hier verwendet wird, sind es bis zu 78 Megabit pro Sekunde. Das ist eine mehr als 1000-fache Verbesserung. Damit haben Handwerk und touristische Dienstleister, Landwirte und Gewerbebetriebe die gewünschte optimale Anbindung, wie sie sonst nur in einigen wenigen Großstädten der Bundesrepublik möglich ist. 11

12 i m n d w e rr k H a ni n d t w e er rn k e e t. d e Modellprojekt Richtig schnelles Internet Neue Techniken und Vorgehensweisen Dieses Netz wird Jahrzehnte Bestand haben. Es gibt weltweit keine bessere Verbindung, so Bürgermeister Doll. Bei Gesamtkosten von rund 3,4 Millionen Euro muß die Gemeinde rund 1,9 Millionen Planer Kai Seim erläuterte Minister Bonde (links) die technischen Hintergründe des Glasfasernetzes in Sasbachwalden. Euro selbst finanzieren. Dazu hat sie das Netz an einen Netzbetreiber vermietet. Er ist derzeit noch der einzige Anbieter von Telefon- und Internetflatrates im superschnellen Glasfasernetz. Dennoch könnte das Beispiel Schule machen. Michael Reiss, Leiter der Clearingstelle Neue Medien im Ländlichen Raum des Landes Baden- Württemberg, sieht eine große Chance für andere Kommunen im Umfeld, die von der aufgebauten Infrastruktur profitieren können. Modellprojekte wie Sa s b a c h w a l d e n s e i - en Grundlage für die Weiterentwicklung der Breitband-Initiative Baden-Württemberg, so Minister Bonde. Hier werden neuartige technische Verfahren und neue organisatorische sowie rechtliche Vorgehensweisen beim Breitbandausbau im Ländlichen Raum in der Praxis erprobt. Es habe sich gezeigt, daß durch die Mitnutzung von Abwasserkanälen und Freileitungen der Breitbandausbau in der Fläche kostengünstiger ist als bei konventioneller Bauweise. Eine flächendeckende Breitbanderschließung erfordere die Nutzung aller verfügbaren Techniken. Kupferund Glasfaserleitung, Funk und Satellit müßten gemäß ihrer jeweiligen Stärken und der örtlichen Besonderheiten zum Einsatz kommen, um der Nachfrage nach Breitbanddienstleistungen der Wirtschaft und der Privathaushalte gerecht zu werden. Seit Beginn der Förderung des Breitbandausbaus in Baden-Württemberg im Jahr 2008 wurden 510 Förderanträge mit einem Gesamtvolumen von etwa 38,8 Millionen Euro bewilligt. Einschließlich der kommunalen Mittel summiert sich der Betrag, den die öffentliche Hand bislang für den Breitbandausbau vor Ort bereitgestellt habe, auf mehr als 71 Millionen Euro. Glasfaser für jedes Haus Bei einer Tagung der Unterarbeitsgruppe Breitband des Nationalen IT-Gipfels, den das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie jährlich veranstaltet, trat der Bürgermeister der Einwohner- Gemeinde aus dem Schwarzwald bereits als Glasfaser-Botschafter auf. Sasbachwalden stand als einzige Kommune im Fokus und überraschte die Experten. Wir haben Hochgeschwindigkeitssurfen im ländlichen Raum testete Minister Bonde (links) mit Bürgermeister Valentin Doll im baden-württembergischen Sasbachwalden. Das Breitbandnetz der Gemeinde Sasbachwalden ist in Betrieb. Den offiziellen Startschuß gaben Minister Bonde, Bürgermeister Doll (4. und 5. von rechts) und Vertreter des Ministeriums Ländlicher Raum Baden-Württemberg, des Gemeinderates, des Landratsamtes, des Gemeinderates und der Projektpartner. das einzige bereits realisierte Projekt mit Glasfaser und das hat Begeisterung ausgelöst, so Doll. Natürlich habe er bemerkt, daß die Telekom-Vertreter seine Idee vom Hochleistungsdatenkabel für jeden Haushalt auf dem Dorf nicht nachvollziehen können: Dort denkt man einfach ganz anders. Aber er flog mit der Zusage zurück, daß sein Modellprojekt Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgestellt werden und in mehreren Sprachen übersetzt auch an europäische Nachbarländer gehen soll. Daten und Fakten zum Glasfasernetz in Sasbachwalden Sasbachwalden ist ein Wein- und Tourismusort im mittleren Schwarzwald mit Einwohnern. Die Gemarkung erstreckt sich über rund Höhenmeter bis zur Hornisgrinde, dem höchsten Berg des Nordschwarzwalds. An das jetzt fertig gestellte Glasfasernetz wurden 578 Häuser mit etwa Haushalten angeschlossen. Bei rund 20 % der Häuser wurde von den Eigentümern kein Anschluß gewünscht. Das 44 Kilometer lange neue Glasfasernetz der Gemeinde wurde über 22 Kilometer mit klassischem Tiefbau errichtet. Leerrohre waren auf fünf Kilometern vorhanden. 3,5 Kilometer wurden die Kabel von Privatleuten selbst vergraben, rund drei Kilometer Glasfaserleitung verlegte man mit einer neuen Wasserleitung mit. Vier weitere Kilometer wurden die Glasfaserstränge durch Abwasserkanäle geführt und schließlich sechs Kilometer über Freileitungen. Fotos: Michaela Gabriel 12

13 Die Energiewirtschaft befindet sich seit Monaten im Fokus der öffentlichen Auseinandersetzung. Energieversorger, Verbraucher, Wissenschaftler und Politiker ringen um einen tragfähigen Konsens, der die atomaren Risiken beseitigt, regenerative Ressourcen stimuliert und dennoch die Versorgungssicherheit dauerhaft gewährleistet Die deutsche Regierung hat in unmittelbarerer Reaktion auf das noch andauernde Desaster den schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen eine mutige Weichenstellung für die Zukunft, die international zunächst kaum Anerkennung findet. Die beschriebene aktuelle Situation ist nicht das einzige energiewirtschaftliche Problemfeld, dessen Lösung neues Wissen, schwer kalkulierbaren Aufwand und ein hohes Maß an Kompromißbereitschaft erfordert. Hinzu kommt seit Mitte der 1990er Jahre der von der Europäischen Union initiierte Druck, den Energiemarkt zu regulieren und zu liberalisieren, um durch offenen Wettbewerb bislang brachliegende Potentiale zu erschließen, die vor allem den Verbrauchern spürbare Vorteile bringen. Smart Metering, also die intelligente Energiebereitstellung für den Verbraucher durch digitale Zähler und Netze, ist ein Lösungsansatz für die verbrauchsorientierte Energieversorgung. Mit dem gleichen Gewicht sind Lösungen dafür zu finden, wie die Geschäftsprozeße der Energieversorgungsunternehmen (EVU) auf die neuen Marktbedingungen abgestimmt werden können. Andere Branchen hier sollen nur Finanzdienstleister und der Handel genannt werden können als Beispiel dafür dienen, welche Optimierungserfolge nachgewiesen werden können, wenn Business Intelligence (BI) in die Prozeße integriert wird. Große Energiekonzerne haben BI längst entdeckt. Aber einer Vielzahl mittelständischer Versorger fehlen praktisch nutzbares BI-Know-how und der konstruktive Erfahrungsaustausch. So ist es der Leipziger BI Business Intelligence GmbH (www.bi-web.de), die sich seit 1998 einen exzellenten Ruf als BI-Spezialist erworben hat, hoch anzurechnen, wenn sie die vorhandene Wissenslücke nicht nur erkannte, sondern aktiv dazu beitrug, diese durch die Organisation eines BI- Energie-Kongreßes zumindest zu verkleinern. Das Kongreßangebot für den 8. Juni 2011 richtete sich an Führungskräfte von Stadtwerken und EVU, insbesondere aus dem bereichsübergreifenden Controlling, Risiko-, Vertriebs- und Personalcontrolling. Zum Kongreß gehörte ein attraktives Business Intelligence: Kongress für die Energiewirtschaft Prof. Dr. Klaus Kruczynski, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig Vorabendprogramm im Porsche-Werk Leipzig. Die Kongreßteilnehmer konnten sich im Rahmen einer Werksführung davon überzeugen, daß die installierte flexible Modulfertigung sicherer Garant dafür ist, daß die produzierten Cayenne- und Panamera- Modelle höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden. Noch in diesem Jahr soll der Leipziger Porsche-Standort für die künftige Cajun-Fertigung durch Anlagen für den Karosseriebau und die Lackierung erheblich erweitert werden. Der eigentliche Konferenztag bot dem Veranstalter eine weitere Gelegenheit, den Gästen Leipzig von seiner besten Seite zu präsentieren: Die Konferenz fand im Gohliser Schlösschen statt. Der heitere original erhaltene Rokoko-Bau bot ein eindrucksvolles Ambiente sowohl für die Plenarvorträge, als auch für die nachmittäglichen Foren. Die insgesamt 84 Kon- ii m n d w e r k H S a p r ed c w i a rl e ferenzteilnehmer, vor allem Verantwortliche aus Controlling und Vertrieb, H a rerwartete d w a rein e reichhaltiges, gut strukturiertes Programm, bestehend aus vier Impulsvorträgen im Plenum und 15 Beiträgen, die auf fünf Foren und einen Workshop verteilt waren. Andreas Döhrer, Geschäftsführer von Con energy Essen, hatte die Moderation zu den Vorträgen übernommen, die er kompetent ineinander überleitete und das Konferenzanliegen durch Anmerkungen von seiner Seite unterstützte oder dem Auditorium Gelegenheit bot, Fragen direkt an die Referenten zu richten. Bevor die Plenarvorträge aus Theorie und Praxis starteten, war es eine originelle Idee des Veranstalters, das Auditorium mit den Ergebnissen einer im Vorfeld der Konferenz durchgeführten Befragung vertrautzumachen. Bei der Frage nach dem Namen der in den Unternehmen der ca. 150 Befragten eingesetzten Software zur Unternehmenssteuerung kam Berichtswesen auf 27%, Reporting-Systeme auf 17%, während sich Business Intelligence mit 6% begnügen mußte. Bei den eingesetzten Tools dominierte MS Excel, des Controllers liebstes Werkzeug. Daß für die Anwendung von BI ein Nachholbedarf besteht, war deutlich zu erkennen natürlich eine mustergültige Vorlage für Prof. Dr. Carsten Felden, Professor für ABWL an der TU Bergakademie Freiberg, der mit seinem Vortrag unter dem Thema Business Intelligence im Spannungsfeld der Energiewirtschaft die Aufgabe übernommen hatte, den Konferenzeilnehmern BI aus der Sicht der Wissenschaft nahezubringen und lohnende Anwendungspotentiale aufzuzeigen. Im Folgenden werden vor allem solche Konferenzinhalte dargestellt, die auch über die Energiewirtschaft hinaus von hohem Praxisinteresse geprägt sind. 13

14 14 i m n d w e r k H S a p r ed c w i a rl e Business Intelligence Kongreß i m H ndie d w e r k S p e c i a l Impulsvortrag 1: Einführung in Business Intelligence Energiewirtschaft 1. Professor Felden bestätigte zu Beginn seines Überblicksvortrags die in der Energiewirtschaft anhaltende Vorrangstellung von Excel und die noch zu beobachtende Zurückhaltung gegenüber BI, obgleich ein Großteil der EVU mit SAP ISU (Industry Solution Utilities spezielle ERP-Lösung der SAP für Versorgungsunternehmen) ausgestattet ist, das seitens SAP mit BI-Komponenten ausgeliefert wird. Was Excel anbetrifft, ist es erstaunlich, daß die NASA heute noch die excelbasierte Routenplanung favorisiert. Obwohl Business Intelligence als Begriff bereits 1958 von Hans Peter Luhn (IBM) erstmals eingeführt wurde, gibt es bis heute keine allgemein anerkannte Definition. Der Referent fügte zum bestehenden Begriffswirrwarr nicht einen weiteren Definitionsversuch hinzu, sondern konzentrierte sich auf die Auslegung des Wortes Intelligence und die historische Entwicklung der Managementunterstützung durch Computersysteme. Natürlich hat Intelligence etwas mit Intelligenz zu tun, aber dabei stehenzubleiben, wäre eine unzulässige Engführung. Intelligence bedeutet nach dem bekannten Muster der US-amerikanischen CIA (Central Intelligence Agency): Informationen sammeln, aufbereiten und aktiv verwenden. Überträgt man diesen integrierten Bedeutungsinhalt auf die Business- Prozesse der Unternehmen und fügt geeignete Computer-Ressourcen hinzu, ist BI im Kern charakterisiert. In Übereinstimmung mit Abbildung 2 können BI-Tendenzen seit 1960 nachgewiesen werden. Um Unternehmen sowohl den Entwicklungsstand ihrer BI-Anwendung, als auch relevante Wachstumspfade aufzuzeigen, haben sich Reifegradmodelle bewährt. In diesem Zusammenhang erläuterte der Referent ein auf den Data- Warehouse-Einsatz bezogenes 5-Phasenmodell von Stephen A. Brobst, Teradata und ein von Steria Mummert Consulting vorgeschlagenes Vergleichsmodell. In der unteren Tabelle werden die Modellinhalte vereinfacht zum Ausdruck gebracht. Beleuchtet man den heute praktizierten Begriff MIS EUS... BA FIS Erläuterung Managementinformationssysteme für das automatisierte Echtzeitmanagement auf der Basis von Kennzahlensystemen Entscheidungsunterstützungssysteme für Fachspezialisten mit komplexen mathem. Entscheidungsmodellen Ab 1995 werden EUS häufig als BA bezeichnet: Business Analytics als methodische Datenauswertung zur strategischen Unternehmenssteuerung mit Predictive Analytics als Teilbereich Führungsinformationssysteme für Top-Manager mit Berichten auf Knopfdruck und Abweichungsanalysen DW/OLAP Data Warehouse und Online Analytical Processing zur Massendatenerfassung und -analyse BI CPM Reifegradmodell nach BROBST: Business Intelligence Corporate Performance Management: Methoden, Kennzahlen, Prozesse und Systeme, um die Leistung des Unternehmens zu messen und zu steuern BI-Einsatz in Bezug auf den erreichten Reifegrad, verharrt die Entwicklung häufig in frühen Stadien. Als vorrangige Gründe für dieses Negativresultat, das allerdings auf umfangreiche Entwicklungspotentiale verweist, können angesehen werden: z keine Unterstützung durch das Top- Management Phase Erläuterung Stufe z geringe Akzeptanz durch die Anwender z mangelnde Datenqualität z Performanceprobleme z unstrukturierte Daten sind nicht Bestandteil der BI-Lösung z kein Kostenmanagement Den Überblicksteil seines Vortrags beschloß der Referent mit sich abzeichnenden BI- Trends, von denen folgende hervorgehoben werden sollen: z Realtime und Mobile Intelligence z BI-Erweiterung durch unstrukturierte Daten z Zusammenführung von BI-Lösungen mit Service Oriented Architecture (SOA) z Tendenzen zum Outsourcing, zu dem heute Cloud Computing zunehmend zu zählen ist z Übergang von lokalen BI-Lösungen zu Integrationslösungen im Sinne von Enterprise Information Management Im energiewirtschaftlichen Anwendungsteil seines Vortrags bezog sich Prof. Felden auf vier Schwerpunkte: 1. BI-Strategie Es ist methodisch sinnvoll, eine unternehmensweite BI- Strategie in Abhängigkeit von sogenannten Gravitationszentren auszubilden. Das bedeutet im ersten Schritt, Anwendungsgebiete nach ihrem Datenvolumen und ihrer fachlichen Komplexität nach hoch bzw. niedrig zu beurteilen und in ein 4-Quadrantensystem einzuordnen. Sind die Anwendungsgebiete mit jeweils hohen Werten im Hoch-Hoch-Quadranten eingeordnet, können sie in einem zweiten Schritt noch danach unterschieden werden, welche Nutzerzahlen zu erwarten sind. Anwendungen mit hohen Nutzerzahlen sind für den BI-Einsatz prädestiniert. Für die Energiewirtschaft ergibt sich über die Gravitationszentren, daß Netzgesellschaften und Netzservices das größte Potential für den BI- Einsatz aufweisen. 2. Marktdateninformationssystem (MDIS) im Energiehandel Im Vergleich zu anderen Branchen hat die Energiewirtschaft für ihre MDIS einen hohen Nachholbedarf. Vor allem im Interesse der Analyse von externen Daten Reifegradstufen nach Steria Mummert Consulting Reporting WHAT happened? Vordefiniertes Berichtswesen Analyse WHY did it happen? Fachbereichslösungen Vorhersage WHAT will happen? Unternehmensweite Lösungen Operationalisierung What IS happening? Erweiterte Entscheidungsunterstützung Active Warehousing What do I WANT to happen? Aktives Wissensmanagement

15 empfiehlt der Referent ausdrücklich eine Data-Warehouse-basierte BI-Unterstützung unter Einschluß unstrukturierter Daten. Eine wichtige Anforderung besteht darin, mit den zum Data Warehouse gehörenden Metadaten im Internet Suchanfragen starten zu können. 3. BI für Netzgesellschaften Im Zentrum der auszulösenden BI-Initiative steht wiederum eine Data-Warehouse- Lösung, die folgende Ziele erfüllen soll: Optimierung des Netzrisikos Senkung der Netzkosten Erhaltung der Netzsubstanz Erhöhung des Unternehmenswertes 4. Management dezentraler Energiesysteme Vor dem Hintergrund des planmäßigen Abschaltens der deutschen Kernkraftwerke und dem damit verbundenen Ausbau dezentraler Energiesysteme erlangt dieses Anwendungsfeld die höchste Priorität beim BI-Einsatz in der Energiewirtschaft. Die besondere Herausforderung des Anwendungsfeldes besteht darin, daß sowohl Energieerzeuger, als auch Anzeige -verbraucher einbezogen werden müssen und die Einspeisung individuell erzeugter Energie, zum Beispiel aus Solaranlagen, zu berücksichtigen ist. Es gelang Prof. Felden, die Konferenzteilnehmer davon zu überzeugen, daß Business Intelligence keine für IT-Spezialisten reservierte Option, sondern eine Pflichtaufgabe ist, die von den energiewirtschaftlichen Fachabteilungen gemeinsam mit IT-Unterstützung unverzüglich zu lösen ist. Impulsvortrag 2. 2: Risikomanagement Herr Manfred Staib, Leiter Finanz- und Rechnungswesen der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH referierte über Entwicklung eines Risikomanagementsystems für die SWU Unternehmensgruppe Erfahrungsbericht. Interessant waren die Gründe für die Erarbeitung eines Risikomanagementsystems (RMS), die sich durch die aktuelle energiewirtschaftliche Situation noch verschärfen: i m n d w e r k H S a p r e d c w i a lr e z Pflichtbewußtsein der Mitarbeiter allein ist nicht mehr ausreichend, H a res d muß w a rum e Risikobewußtsein erweitert werden z Wenn ein Risiko eintritt, kann die Frage nach der Schadenshöhe nicht beantwortet werden z Die Risiken steigen zum einen durch Anwachsen von Handelsrisiken, zum anderen durch die verstärkte Ausrichtung auf die eigene Stromerzeugung sowie durch die Beteiligung an Kraftwerksscheiben z Die Ausstrahlung von Risiken auf andere Geschäftsbereiche wurde nicht beachtet Ohne Einbeziehung der Geschäftsleitung scheitert jedes RMS-Projekt. Trotz großer Anstrengungen konnte das vor einem Jahr gestartete Projekt noch nicht abgeschlosen werden. Vor allem liegt das Risikohandbuch für das Gesamtunternehmen noch nicht vor; nur Teilbereiche, zum Beispiel der Energiehandel, sind als abgeschlos- 15 Drei Wege, wie Ihre Kunden Sie gut finden Erfolgreiche Werbung in Das Telefonbuch: gedruckt, online und mobil. Schon seit langem ist Das Telefonbuch weit mehr als nur ein Buch! Nach dem viel genutzten Online-Auftritt und der mobilen Anwendung für Handys bietet die Multi-Access- Medienmarke Das Telefonbuch mit neuen Apps z. B. für iphone, ipad, Android-Smartphones und BlackBerry maßgeschneiderte mobile Lösungen und öffnet auch Inserenten das Tor in eine neue Welt: Unternehmen gewinnen nun auch Kunden, die sich unterwegs informieren. Mit mobiler Werbung erreichen Sie Ihre Zielgruppen zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Im Zusammenspiel mit der Ortungsfunktion des Mobilgerätes bringt Das Telefonbuch neue Kunden direkt bis vor die Tür. Darüber hinaus verringern Sie auch die Streuverluste anderer Werbeformen, denn mobile Banner mit regionalem Bezug werden je nach App und Kundenanfrage standortgenau ausgeliefert. Kurz: Sie bezahlen nur für die Werbung, die auch bei Ihren Kunden ankommt! Mehr Erfolg auf einen Klick: dastelefonbuch.de Mit rund 100 Mio. Seitenaufrufen pro Monat ist die Online-Version dastelefonbuch.de eine der meistbesuchten Internetseiten überhaupt und damit eine ideale Werbeplattform. Neben Hervorhebungen auf der Trefferliste können Sie über dastelefonbuch.de nicht nur Ihre -Adresse veröffentlichen, sondern sich auch direkt zur URL Ihrer Homepage verlinken lassen. Immer mehr Inserenten nutzen auch die vielen neuen Werbemöglichkeiten der Online-Welt. So können Sie zum Beispiel hier ein Unternehmensvideo platzieren, um Ihre Kunden mit Bild und Ton für Ihr Angebot zu begeistern. Kundenorientiert ist auch der Service Gratis anrufen : Über dastelefonbuch.de werden Ihre Kunden direkt und kostenlos mit Ihrem Unternehmen verbunden! Über Mal pro Jahr genutzt: die gedruckten Ausgaben von Das Telefonbuch Mit privaten und gewerblichen Einträgen gehört Das Telefonbuch zu den beliebtesten und meistgenutzten Verzeichnissen in Deutschland! Allein das Buch wird Jahr für Jahr über eine Milliarde Mal in die Hand genommen, um Rufnummern oder Adressen zu recherchieren. Unternehmen und Gewerbetreibenden bietet es vielfältige Möglichkeiten, sich zu präsentieren um so von alten Kunden gefunden und von neuen entdeckt zu werden. Mehr Infos erhalten Sie von Ihrem zuständigen Partnerverlag oder im Internet unter: dastelefonbuch-marketing.de 15

16 i m n d w e r k H S a p r de c w i a rl e Business Intelligence Kongreß i m H ndie d w e r k Energiewirtschaft S p e c i a l sene Dokumente verfügbar. Zusätzliche Schwierigkeiten bei der RMS-Realisierung treten dadurch auf, daß sie mit der von der Bundesnetzagentur geforderten strikten Trennung der IT-Systeme einhergeht. Impulsvortrag 3: Softwareauswahl für 3. das integrierte Controlling Der Weg zu einem integrierten Netz-, Vertriebs- und Finanzcontrolling-System zu diesem anspruchsvollen Thema sprach Marcus Berghaus, Prokurist der Stadtwerke Velbert GmbH. Er charakterisierte die Ausgangssituation für das Integrationsprojekt durch zwei miteinander verbundene Problemfelder: 1. Betriebswirtschaftliche Anforderungen Die Bedingungen der sich immer weiter ausdehnenden Liberalisierung und des sich verschärfenden Wettbewerbs in der Energiewirtschaft erzwingen das integrierte standardisierte Controlling auch für mittelständische Stadtwerke durch z zunehmende Regulierungsdichte z Auswirkungen des Marktes z veränderte Kundenpräferenzen. 2. IT-Anforderungen Der Referent diagnostizierte mit eindringlicher Schärfe ein übergreifendes Problem der Energiewirtschaft, das mit Sicherheit auch in anderen Branchen wirksame Behandlungsstrategien erfordert: Zur Zeit gelingt es nicht, das der Marktliberalisierung geschuldete exponentiell ansteigende Datenvolumen zu bewältigen. Obwohl komplexe SAP-Systeme im Einsatz sind, bleibt die IT-Unterstützung ungenügend. Das mit dem Massendatenanfall gekoppelte Datenqualitätsproblem wird immer mehr zum Hindernis für alle nachgelagerten Prozeße, weil die bekannte Binsenweisheit, nach der Qualitätsdefizite beim Dateninput auch im Output nur Defizite hervorbringen, ohne bewußtes Eingreifen und Gegensteuern zum Beispiel durch ETL-Systeme (Extraction-Transformation-Loading im Data-Warehouse-Kontext) nicht auszuhebeln ist. Das in den Stadtwerken zu realisierende Projekt für ein effektives Vertriebs-, Netzund Finanzcontrolling (VNF-Controlling) kann nur dann effizient und zukunftssicher arbeiten, wenn eine valide Datenbasis gesichert ist und die multidimensionale Auswertung dieser Datenbasis ermöglicht wird. Es liegt auf der Hand, das einzusetzende VNF-System in eine klassische Data-Warehouse-Architektur einzubetten, wie sie in Abbildung 3 ergänzend demonstriert wird. Obwohl der grundsätzliche Lösungsweg vorgezeichnet war, stellte sich der Prozeß für die Softwareauswahl als kompliziert heraus und war nur mit der Unterstützung eines externen Beraters zu bewältigen. Nach Festlegung relevanter Selektionskriterien (z.b. Unterstützung vorhandener SAP-Systeme, Möglichkeit der Weiterverarbeitung in Excel, Anschaffungs- und Wartungskosten, Referenzen auf dem Energiemarkt) konnte eine Longlist erstellt werden, die 34 Anbieter umfaßte. Daraus wurde im Ergebnis mehrerer Abstimmungsrunden eine Shortlist mit fünf Projektlösungen abgeleitet, deren Investitionskosten immer noch eine erhebliche Schwankungsbreite aufwiesen. Schließlich erhielten zwei Anbieter die Einladung zur Präsentation ihrer Systemlösung. Es ist hervorzuheben und als wichtige Erfahrung zu vermitteln, daß die von den Stadtwerken Velbert getroffene Entscheidung nicht bereits nach dieser Präsentation gefällt wurde, sondern erst nach zusätzlichen Detailbefragungen und Aktualisierungsinformationen zu den Produkten feststand. Für die VNF-Realisierung wurde der Corporate Planner der CP Corporate Planning AG ausgewählt, weil er das Controlling im Rahmen der Planung, Budgetierung, Analyse und im Reporting unterstützt. Impulsvortrag 4. 4: Risikoreporting Der Vortrag von Dr. Stephan Illerhaus, Leiter Portfoliomanagement und Energiehandel der Stadtwerke München GmbH, widmete sich dem Aufbau eines Risikoreportings bei den Stadtwerken München. Die Münchener Stadtwerke gehören mit ihrem Engagement für die Energieversorgung, den öffentlichen Nahverkehr und die Telekommunikation zu den größten kommunalen Unternehmen in Deutschland. Trotz des wirtschaftlichen Gewichts wäre es vor drei Jahren noch undenkbar gewesen, ein umfassendes BI-Projekt wie das für das Risikoreporting aufzusetzen. Heute erzwingt die tiefgreifende Umgestaltung des Energiemarkts die Neustrukturierung der IT-Landschaft, die weitgehend durch Insellösungen geprägt war. Um den Basisanforderungen Transparenz, Meßbarkeit und Steuerbarkeit genügen zu können, wird das Risikoreporting zur zentralen Datendrehscheibe mit Hilfe der Risikomanagementdatenbank TRaCE umgebaut. Nur drei Parameter sollen die Leistungsfähigkeit des Systems andeuten: TRaCE erlaubt für das Warehouse-Updating eine Granularität im Stundenbereich, täglich werden ca. 300 Zeitreihen mit jeweils Einzelwerten abgelegt, und pro Tag können 1400 abgeleitete Kennzahlen generiert werden. 5. Konferenzforen Die Nachmittagsveranstaltungen der Konferenz waren auf fünf Foren und einen Workshop konzentriert. Aus dem umfangreichen Konferenzangebot hörte ich Beiträge in den Foren C, D und E, von 16

17 Forum Thema Beiträge A Vertriebscontrolling 3 B Risikomanagement 3 C Herausforderungen aus Technologiesicht D Corporate Learning 2 E Risikocontrolling 2 Workshop Vertriebscontrolling 2 denen hier nur einige Auszüge vermittelt werden sollen. Andreas Dutz, Vice President der prevero AG München, verkündete die Botschaft, daß ein zersplittetes Beschaffungs-, Handels- und Vertriebscontrolling den neuen Marktbedingungen nicht mehr genügt. Stattdessen plädierte er für ein zentrales Controlling unter Einbeziehung des Risikomanagements, das über ein unternehmensweites Risikohandbuch verfügt. Bei der prevero AG (http://prevero. com/) kann dazu eine einschlägige Studie angefordert werden. Als universell einsetzbare BI- Plattform empfahl Carlo Serio, Altair Engineering GmbH, das Altair-Produkt HiQube (www. hiqube.com), das geeignet ist, heterogene Systemlandschaften zu integrieren. Damit kann einer alarmierenden Situation der Kampf angesagt werden: 98% der Zeit verwendet das Controlling für das Sammeln und Aggregieren von Daten und nur 2%für die Analyse. Daniel Huhn, Leiter Geschäftsprozess- und IT-Koordinierung der VNG-Verbundnetzgas AG Leipzig, knüpfte in seinem programmatischen Beitrag Business Intelligence als Grundlage für die Unternehmenssteuerung direkt an den ersten Impulsvortrag an. Aus seinen BI-Projekterfahrungen vermittelte er einige nützliche Erfahrungen: Projekte können scheitern, wenn 3 z daran zu hohe und zu komplexe Ansprüche gestellt werden. Es ist besser, abgegrenzte überschaubare Analyseräume zu definieren z immer nur der gesamte Prozeß auf dem Prüfstand steht. Damit geht häufig der Blick für das Wesentliche verloren. Zu empfehlen sind System- und Kontextabgrenzungen. Bei der Entwicklung von Marktdateninformationssystemen leitete er die Notwendigkeit ab, die Einheit von z Anforderungsmanagement z Change Management z operativem Betrieb z Vertragsmanagement strikt zu beachten. Zum Abschluß seines Beitrags ging er auf aktuelle IT-Probleme ein, indem er zum Beispiel kritisierte, daß kommerzielle Standardlösungen für ETRM (Energy trading, transaction and risk management) zwar den Vorteil der Verfügbarkeit von Schnittstellen zu unterschiedlichen Datenquellen haben, aber für den Anwender zu hohe Investitionskosten erfordern. Der Kongreß ging mit einer Verabschiedungsrunde zu Ende. Die Zusammenfassung der in den Foren vorgetragenen Beiträge durch die eingesetzten Moderatoren schärfte noch einmal die Überzeugung, daß Controlling ohne Verstärkung durch Business Intelligence den aktuellen und zukünftigen Anforderungen nicht mehr gerecht werden kann. Der Kongreß hat wertvolle Orientierungen gegeben, und er hat durch das Zusammenführen von Teilnehmern, die vergleichbare Aufgaben bearbeiten, dazu beigetragen, Doppellösungen zu verhindern. Der herzliche Dank galt den Organisatoren für die ideenreiche und perfekte Konferenzdurchführung. V on 2. bis 7. September dreht sich in Berlin wieder alles rund um Unterhaltungselektronik und Elektro-Hausgeräte. Zu diesem Großereignis für Konsumenten und Fachbesucher gab es im Juli in München und danach in Hamburg zweimal zwei Auftakttage für die Presse. CiH-Fachautor Peter Pernsteiner informierte sich für uns auf der IFA-PreView in München... Nachdem auch im letzten Jahr auf der IFA die Zahl der Fachbesucher und Medienvertreter gewachsen ist, konnte Jens Heithecker von der Messe Berlin schon auf der PreView stolz verkünden, daß es auch diesmal wieder ein deutliches Wachstum bei der vermieteten Ausstellungsfläche gibt. Trotz enormem Preiskampf wächst wohl auch nach wie vor der Markt und die Nachfrage insbesondere bei den 3D-Fernsehern. Auch das Thema Smart im Sinne von Internet-Zugang bei Handys und Fernsehern ist eines der Kernthemen der IFA. Ebenfalls im Focus der IFA-Besucher dürften Themen wie intelligente Stromnetze und mobile Navigation stehen. Und zudem ist im Südgelände der Messe die untere Ebene der Messehallen 1 bis 10 fest in der Hand der Aussteller von H a r d w a r e Elektro-Hausgeräten. IFA- Tagestickets kosten 15 Euro im Vorverkauf unter www. ifa-berlin.de reduziert sich der Preis auf 11 Euro. Für registrierte Fachbesucher gibt es einen VIP-Fachbesucher-Eingang und einen Empfangsbereich, der bereits ab 8 Uhr geöffnet ist die IFA selbst ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet. FlatTVs im Fokus der Besucher Nachdem sich auch diesmal in Berlin sehr vieles rund um Flachbildfernseher drehen wird, konzentriert sich darauf auch ein großer Teil dieses IFA- IFA-Vorschau: Innovationen mit Top-Design Bei der FlatTV-Familie DesignLine legt Philips besonderen Wert auf das äußere Erscheinungsbild Vorberichts: Grundig freut sich, daß viele seiner LED- LCD-FlatTVs mit 32 bis 46 Zoll Bilddiagonale das EU- Energieeffizienzlabel A tragen werden. Für die Videopräsentation oder den TV-Genuß in kleineren Räumen kommt ein interessantes 26-Zoll-Gerät der Vision 9 26VLC9140S hat zwar nur ein WXGA-Display, erhält aber einen Triple-Tuner, der auch fit für den digitalen Satellitenempfang ist. Obwohl das Gerät nur 549 Euro kostet, hat es zwei USB-Schnittstellen zur direkten Wiedergabe di- 17

18 18 H a r d w a r e IFA-Vorschau Innovationen mit Top-Design verser Foto, Musik und Videodateien und kann sogar einen USB-Stick oder eine USB- Harddisk zur Aufzeichnung von Sendungen nutzen. LG setzt bei den 3D-LCD- Fernsehern im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern nur noch auf die Polfiltertechnik mit einfachen passiven Brillen, wie man sie von Kinos kennt. Zum Lieferumfang gehören deshalb sieben Brillen. Das aktuelle Top-Gerät ist der LW980S mit Nano-Full- LED-Backlight mit 2304 LEDs. Das Gerät hat sogar zwei Fernbedienungen eine davon mit Magic- Motion-Bewegungserkennung. Und als weitere Fernbedienung lassen sich Android- Smartphones oder iphones mittels kostenlos herunterladbarer App einsetzen. Der LW980S ist das neue 3D-Top-Gerät von LG er kommt mit einer schicken durchgehenden Glasscheibe vor dem Display und bringt räumliche Filmerlebnisse mit Hilfe von Polfilterbrillen. Loewe setzt jetzt auf eine noch kompromißlosere Individualisierbarkeit. Zudem werden ab der IFA zusätzlich zur Produktlinie Individual auch die Gerätfamilien Art und Connect 3D-fähig sein. Mit dem Wall Stand Flex kommt eine neuartige TV-Aufstellösung, mit der sich das Display pfiffig an die Wand lehnen und auf beliebiger Höhe frei montieren läßt. Das MediaNet-Portal von Loewe wird noch stärker ausgebaut so kommt jetzt Napster in den Fernseher. Ganz neu ist das VideoNet-App von Loewe, das eine bequeme Video- und Podcast-Auswahl per Tablet-PC ermöglicht und den gewählten Content drahtlos auf den Fernseher überträgt. Neben weiter verbesserten TV- Lautsprecherlösungen will Loewe auch ein Homecinema-System mit Subwoofer und lernfähiger Fernbedienung für TV-Geräte anderer Hersteller anbieten. Neu ist auch eine SoundBox für iphones. Und mit dem Audiosystem SoundVision soll der Audiomarkt revolutioniert werden. Zentrales Bedienelement ist ein abnehmbares drahtloses 7,5-Zoll-Multitouch-Display. Das Audio-System hat zudem ein CD-Laufwerk, ein FM-RDS-Radio, Netzwerkzugriff und zwei Subwoofer. Das Familienunternehmen Metz fertigt und entwickelt wie Loewe nach wie vor in Deutschland. Dabei ist für Metz sowohl die Bild- als auch die Tonqualität besonders wichtig. Deshalb gibt es bei allen Fernsehern nach vorne abstrahlende Lautsprecher. Für Einsteiger kommt der neue FlatTV Chorus mit USB-Recording und Dreifach- Tuner. Auch in dieses ab 1399 Euro lieferbare Gerät kann später eine Harddisk und ein zweiter Tuner nachgerüstet werden. Bei fast allen Metz-Geräten kommt jetzt die Local- Dimming-Technologie zum Einsatz mit links und rechts jeweils acht Dimming-Zonen. Als Top-Modell kommt im September der erste Metz-FlatTV mit 3D auf Basis von Polfilterbrillen. Den Primus 3D Media twin R gibt es mit 42 bzw. 55 Zoll Bilddiagonale zu Preisen ab 3999 Euro (bzw Euro mit 55 Zoll). An Bord ist dabei bereits ein Doppeltuner, eine Harddisk mit 750 GB und ein HbbTV-tauglicher Media Player. In Bezug auf den Zusammenschluß des Philips TV-Bereichs mit dem Taiwanesischen Hersteller TPV betonte das Unternehmen, daß auch weiterhin das Headquarter in Europa bleibt und dort auch weiterhin Geräte entwickelt werden. Philips forciert jetzt SmartTV, und mit Hilfe von Smart-Apps lassen sich Smartphones zur TV-Bedienung verwenden. Mit einer neuen App kann man beispielsweise flexibel Sendungen unter allen Mediatheken suchen. Die neuen 3D-Fernseher von Philips können jetzt auch 2D zu 3D konvertieren. Mit dem neuartigen Motten-Augen-Filter der 9700er Gerätefamilie läßt sich der Bildkontrast um den Faktor 10 erhöhen. Mit dem Cinema 21:9 Gold kommt im August zudem der erste Smart-LED-Fernseher mit 50 Zoll Bilddiagonale und passiver Brillentechnologie auf den Markt. Das IFA-Motto von Samsung lautet Smarter Living, und zur IFA werden erstmals FlatTVs mit 60 Zoll Diagonale kommen das Top-Gerät ist dabei der für knapp 5000 Euro gelistete 60D8090 mit per Funk synchronisierten 3D-Shutterbrillen. Mit der neuen Smart View-Funktion kann man dank einer kostenlosen App eine laufende Fernsehsendung auf dem Smartphone GalaxyS per WLAN sehen. Ab Ende des Jahres soll die App auch für iphones und ipads kommen. Neue PC-Monitore passen ihre Helligkeit automatisch an die Umgebung an und schalten sich ab, wenn keiner mehr davor sitzt. Sharp hat jetzt seit 10 Jahren LCD-Fernseher am Markt und bringt mit Quattron+ die zweite Generation dieser Technologie mit vier Farbpixeln pro Bildpunkt anstelle der sonst gebräuchlichen Displays mit drei Pixeln. Spitzengerät ist der 200-Hz- Fernseher Aquos LE830. Völlig neu ist ein tragbares Fernsehgerät mit 5 GHz Funkverbindung und 20 Zoll Diagonale. Mit nur 26 mm Höhe bringt Sharp auch die kleinste Soundbar der Welt, die wahlweise unters Display gestellt wird oder vertikal daneben. Toshiba will die 3D-Konvergenz der Geräte weiter verbessern und deshalb zur IFA unter dem Motto Mission Possible 3D das Thema 3D ohne Brille starten. So kommt der Qosmio F750 als erstes 3D-Notebook, bei dem keine Brille mehr erforderlich ist. Toshiba setzt dabei auf das Lenticular 3D-Verfahren mit polarisationsabhängigen Linsen, die das Licht in unterschiedliche Richtungen senden können. Die im Notebook integrierte Webcam erfaßt hierzu gleichzeitig die Augenbewegung und Kopfposition des Betrachters (EyeTrack). Kern eines neuen brillenlosen 3D-Fernsehers von Toshiba ist die Multiprozessor-Plattform Cevo-Engine. Sie basiert auf sieben Prozess o r - K e r n e n, einem spe ziellen 3D-Co- Prozessor und einem schnell e m D R A M mit 9,6 Gbit/s Bandbreite. Mit ProLED32 kommt zudem eine neue Local- Dimming-Gerätevariante, die jeweils rechts und links am Display 16 Bildzonen darstellen kann. Zur PreView kündigte Toshiba außerdem die VL-Serie mit 3D auf Basis von Polfilter-Brillen an. Mit dem Wall Stand Flex bringt Loewe eine neue pfiffige Aufstelllösung für FlatTVs.

19 H a r d w a r e Auch Sony bringt neue 3D-Fernseher. Den Einstieg bietet das Unternehmen mit dem 32-Zollgerät KDL-32EX725 für lediglich 849 Euro. Das aktuelle Top-Modell ist der HX925 im Monolith-Design und mit einer vollflächigen lokal dimmbaren LED-Hintergrundbeleuchtung. Im Aluminium-Standfuß des Geräts befindet sich ein kräftiges aktives Lautsprechersystem. Zum Lieferumfang des Hinguckers gehören zwei 3D-Shutterbrillen, und sogar eine Kamera nebst Mikrofon für den direkten Skype-Einsatz des Fernsehers wird mitgeliefert. Wer einen vorhandenen FullHD-Fernseher fit für Hbb- TV, Mediatheken und Internet machen will, kann sich auf die dritte Generation der Hybrid- Receiver von VideoWeb freuen. Das Einstiegsmodell ist eine kleine Blackbox für 149 Euro. Top-Modelle sind der VideoWeb 750S bzw. 750C für Satellit bzw. Kabelempfang. Sie unterstützen WLAN-n und haben zwei Slots für CI+. Ohne Festplatte gibt es die Geräte für 399 Euro, mit 500 GB Harddisk für 499 Euro und mit 1 TB-Harddisk für 599 Euro. Wer sich auf der IFA zudem über wegweisende Technologien für die künftigen Märkte informieren will, sollte unbedingt in Halle 11.1 den Ausstellungsbereich TechWatch besuchen. Dort zeigen Forschungseinrichtungen großer Industrieunternehmen und auch die Fraunhofer-Gesellschaft aktuelle Zukunftsprojekte. Innovationen auch bei Hausgeräten Auch Metz steigt jetzt ins 3D-Geschäft ein beim Primus 55 sorgt eine abgesetzte Lautsprechereinheit unter dem Display für perfekten Klang. Auch im Bereich der von vielen Elektroinstallateuren mitvermarkteten Weißen Ware (Elektro-Hausgeräte) konnten auf der PreView teils recht pfiffige Neuheiten bewundert werden. Bosch hat Home- Professional-Waschmaschinen mit Dosierungsautomatik vorgestellt, bei denen ein TFT-Display die Bedienung vereinfacht. DeLonghi hat den Pangourmet-Minibackofen mit Brotbackfunktion und eine neue Highend- Doppel-Dampfbügelstation mit zusätzlicher Energiesparfunktion vorgeführt. Dyson demonstrierte hautnah die faszinierend starke und dennoch angenehm Mit dem SoundVison will Loewe den Audio-Markt revolutionieren. gleichmäßige Luftumwälz- Kapazität der inzwischen sehr erfolgreichen AirMultiplyer - Ventillatoren ohne Lüfterrad und ohne unschönes Schutzgitter. Von Kenwood kommt fürs Büro eine günstige Kaffee- Maschine mit zwei getrennten Heizelementen eines zum Aufbrühen, eins zum Warmhalten bei einer Temperatur, die den Kaffee nicht bitter werden läßt. LG hat für Kühlgeräte einen sehr leisen und sparsamen Linearkompressor entwickelt und kann so die Energieeffizienzklasse A+++ erreichen. Bei den Waschmaschinen ist jetzt der Trommelraum außen starr montiert und dafür die Trommel gefedert so ließen sich Maschinen für 12 Kilo Kapazität realisieren. Zudem wurde die Idee des Waschtrockners neu definiert der F1495RD kann bis zu 12 Kilo waschen und 8 Kilo trocknen. Völlig neu ist die LG-Idee eines Dampf- Geschirrspülers. Philips präsentierte als Weltneuheit die erste elektrische Zahnbürste mit Hochdruck-Reinigungsfunktion für Zahnzwischenräume. Samsung hat neue Kühl-Gefrierkombinationen mit 50 Liter mehr Stauraum bei gleicher Größe. Die XXL- Waschmaschine mit Schaum- Aktiv-Technologie hat 79 Liter Fassungsvermögen und ist auch für kleine Betriebe gedacht. Vollkommen neu ist ein Geschirrspüler mit E c o Dr y - Funktion. S h a r p bringt die erste Kühl- G e f r i e r - kombination, bei der die Türen jederzeit sowohl nach links als auch nach rechts aufgehen. Siemens will auf der IFA fünf Erlebniswelten präsentieren und bringt z.b. einen auch für Büros gedachten 45-cm-Geschirrspüler mit drei Beladungsebenen für zehn Maßgedecke und mit 8 Liter Wasserverbrauch. i m p r e s s u m Computern im handwerke.de gegründet 1984, dient als unab hän - gi ges Fachmagazin für moderne Kommunikation den Betrieben der Bauhaupt- und Nebengewerbe im portionierten Wissens- und Techno logie-transfer. Herausgeber: Horst Neureuther Copyright: CV München CV Computern-Verlags GmbH Beethovenplatz 2, München Telefon 0 89/ Telefax 0 89/ Postfach , München Geschäftsleitung: Dipl.-Vw. H. Tschinkel-Neureuther Redaktion und redaktionelle Mitarbeiter in dieser Ausgabe: Kurt Astel Dipl.-Ing. (Arch.) Marian Behaneck RA Dr. Johannes Fiala Michaela Gabriel Prof. Dr. Klaus Kruczynski Elke Neureuther Horst Neureuther (verantw.) Dipl.-Ing. (Uni) Peter Pernsteiner Dipl.-Math. Peter A. Schramm Anzeigenleitung: Dipl.-Vw. Heide Tschinkel-Neureuther Layout: AD&D Rosenheim, Silvia Romann Druck: Mayr Miesbach GmbH, Miesbach Druckauflage: Tatsächliche Verbreitung: (II/11) Auflage und Verbreitung kontrolliert. 27. Jahrgang Erscheinungsweise: 10 x jährlich Abo-Preis: 29, p.a. plus Porto inkl. MwSt. Einzelpreis: 2,90 Ein Abonnement verlängert sich automa tisch um ein Jahr, wenn es nicht spätestens 3 Monate vor Ablauf des Bezugszeitraumes gekündigt wird. ISSN Mitglied der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.v. (IVW) Berlin Zur Zeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 28 vom

20 H a r d w a r e Hersteller und Modell Lexmark 548 DTE Drucker/Scanner/Kopierer/Fax V it dem neuen Multifunktions-Farblaser X548DTE hat Lexmark eine leistungsfähige Kombination aus Drucker, Scanner, Kopierer und Faxgerät realisiert, die im Büroalltag auch größere Jobs erledigen kann und dank riesigem Touchscreen einfach und übersichtlich bedienbar ist von Peter Pernsteiner Wer viel druckt, ein Faxgerät benötigt und wenn in einem Computernetzwerk mehrere Arbeitsplätze auf den Drucker zugreifen sollen, dann kann sich die Anschaffung eines robusteren Farblaser-Multifunktionsprinters (MFP) durchaus lohnen. So ein Arbeitstier für mittlere Arbeitsgruppen ist z.b. der hier getestete neue X548DTE von Lexmark. Laut Datenblatt ist er für ein monatliches Druckvolumen zwischen und Seiten gedacht und soll eine einmalige Monats-Spitzenauslastung von Seiten bewältigen können. Die Blätter können bis a u f e i n e n Randbereich von 4,2 mm b e d r u c k t werden. Praxistest Testurteil: GUT Testurteil: SEHR GUT Als zentrales Userinterface dient ein kräftig leuchtender und sehr kontrastreicher Farbtouchscreen mit einer aktiven Fläche von 154x92 mm (7 Zoll Diagonale). Im Display erscheint ein Hauptmenü mit Grundfunktionen wie Kopie, Fax, , FTP, angehaltene Aufträge und Formulare. Obwohl je nach Menü auch eine Zifferntastatur eingeblendet wird, befinden sich rechts neben dem Display ein separater Ziffernblock sowie die Abbruch-, Start- und Home- Taste. Links neben dem Display ist noch eine Energiespartaste, mir der das Gerät manuell in Schlafmodus gefahren wird normalerweise erfolgt dies aber automatisch nach einer individuell einstellbaren Zeit. Ebenfalls recht praktisch ist die ins Gerät integrierte Webserver-Funktionalität sie ermöglicht den komfortablen PC-Zugriff auf die Druckerkonfiguration und vieles mehr ganz einfach mit Hilfe eines normalen Webbrowsers. Über den Browser lassen sich beispielsweise auch bequem die Faxparameter ändern und das Faxauftragsprotokoll am Bildschirm ausgeben. In der hier getesteten Komfort-Variante ist das Gerät zwar selbst bei geschlossener Klappe 56,7 cm hoch, verfügt dann aber über vier Papierzuführungen in die untere Schublade passen 550 Blatt, darüber ist eine herausklappbare Zuführung für 100 Blatt, dann folgt eine manuelle Einzelblatt-Zuführung für beispielsweise Umschläge oder Folien und darüber ist noch eine Schublade für 250 Blatt. Im Preis (inkl. MwSt.) Technische Daten: inneren des X548DTE befindet sich eine Duplexeinheit für beidseitige Drucke, und die große Klappe für die Scan-Glasscheibe enthält einen motorisierten Stapeleinzug für bis zu 50 Blatt. Sehr schön ist, daß Internet Typisches Seitenvol. Leistungsaufnahme Tonerkassetten Gesamt-Platzbedarf erf. Standfläche Gewicht Druckgeschwindig. Druck-Auflösung All-in-One-Laserdrucker X548DTE von Lexmark: Für größeres Druckvolumen die eingezogenen Seiten für beidseitige Scans oder Kopien auch automatisch gewendet werden können. Die Klappe für die Scan-Glasscheibe ist so flexibel gelagert, daß auch bis zu 2 cm dicke Vorlagen (Bücher etc.) drunterpassen. Insbesondere zur Bewältigung größerer Scan- oder Kopieraufträge von doppelseitig bedruckten Vorlagen aus dem Stapeleinzug wird der Euro 1.699, Seiten monatlich 20,2 Watt (Standby Faxbereit) Cyan, Gelb, Magenta (je bis S.), Schwarz (bis Seiten) (B x T x H) 440x597x597 mm ca. 425x400 mm ca. 32,1 kg bis zu 23 Seiten/Minute (nach Druckqualität) 1200x1200 dpi (S/W), 1200x1200 dpi (Farbe) Kopier-Verkl./Vergr. 25 % bis 400 % Papier-Zuführungen Einzelblatt, Stapel 100 Blatt, zwei Kassetten für 250 bzw. 650 Blatt Anschl. Sp.-medien USB Computer-Schnittst. USB, Ethernet Betriebssysteme MS ab Win XP, MAC ab OS X, Linux, Novell, Unix Besonderheiten Farb-Touchscreen (154x92 mm aktive Fläche), Duplex-Einrichtung für doppelseitigen Druck, Stapeleinzug (50 Blatt) mit Seitenwendeeinr., 160 GB Harddisk als Zwischenspeicher für größere Druck-, Scan- oder Kopierjobs 512 MB große Bordspeicher des Geräts von einer Harddisk mit üppigen 160 GB unterstützt. Der einzige kleine Schönheitsfehler des Geräts ist ein kontinuierlich mitlaufender Miniaturlüfter, der sanft vor sich hin schnurrt (23 db(a) laut Datenblatt) und für eine zuverlässige Wärmeableitung des Bordcomputers sorgt im normalen Büroumfeld dürfte dieser Lüfter aber kaum hörbar sein. Im Bereitschaftsbetrieb mit beleuchtetem Display benötigte das Testgerät etwa 38 Watt, und im Schlafmodus mit abgeschaltetem Display reduzierte sich die Leistungsaufnahme auf moderate 20,2 Watt trotz LAN-Netzwerkbereitschaft und trotz stets empfangsbereitem Fax. Alle Bedien- und Installationshinweise befinden sich auf einem PDF-Dokument mit 329 Seiten, das auf einer CD-ROM mitgeliefert wird. Diese enthält auch einen komfortablen Installationsassistenten für die OCR-Software Abbyy FineReader Sprint und diverse USB- und Netzwerktreiber, Bildschirmschriftarten, die Lexmark Universal Fax-Software und mehr. Nach der Softwareinstallation erfolgt abschließend die Abfrage, ob der Drucker via USB- oder Netzwerkkabel angeschlossen ist, zum drucken per USB-Stick oder PictBridge-fähiger Digitalkamera. Und gerade hierbei erweist sich der Touchscreen als sehr praktisch. Sobald der Stick an der seitlichen Buchse eingesteckt wird, erscheint eine Übersicht zu den vorhandenen Dateien und Ordnern wahlweise in Listenform oder in Form 20

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