Enterprise GIS Das Kundenforum der AED Solution Group Daten und Prozesse überall verfügbar

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1 Das Kundenforum der AED Solution Group Enterprise GIS Daten und Prozesse überall verfügbar 1/2013

2 Inhalt 16 Fertigstellung in Schönefeld 12 Zwei, die zueinander finden 22 Kinder Schätze der Zukunft achten 18 ALB Die etwas andere Art 24 WIEN ENERGIE Gasnetz GmbH führt ArcFM UT 10 ein 28 Daten von Ingenieurbüros sinnvoll nutzen 2 1/2013

3 Inhalt Editorial 4 Enterprise GIS Daten und Prozesse überall verfügbar Lösungen 5 Straßenkontrolle von A bis Z Gängige Software und mobile Tools in Villingen-Schwenningen 6 Der Karlsruher Web-Stadtplan im Wandel der Zeit Von den Anfängen im Jahre 1995 bis zur neusten Generation 8 Die integrierte Führung von Basis- DLM und DTK25 Vektorielle Kartographie in Rheinland-Pfalz 10 Bereit für große Aufgaben? Hamburg testet die Umsetzung der INSPIRE- Richtlinie mit dem FUSION Data Service 12 Zwei, die zueinander finden ALKIS bald auch in Bremen und Bremerhaven 13 Kreis Mettmann Realisierung des ALKIS-Betriebes 14 Stadt Remscheid Eine Stadt spricht nun ALKIS 15 Auch LEFIS braucht migrierte Daten! Verschiedenste Szenarien von Alt- und Zielsystemen 16 Fertigstellung in Schönefeld Einführung von WebOffice in der Gemeindeverwaltung Schönefeld 18 ALB Die etwas andere Art Der gefährliche Asiatische Laubholzbockkäfer (ALB) in Baden-Württemberg 20 WebOffice unterstützt bundesweites Naturschutzmanagement DBU Naturerbe GmbH entwickelt eigenes Naturschutzmanagement- und Informationssystem 22 Kinder Schätze der Zukunft achten Daten Schätze der Kommunen bündeln 24 WIEN ENERGIE Gasnetz GmbH führt ArcFM UT 10 ein Migration von SICAD/open nach ArcFM UT 26 Energiewende Antworten mit GIS Energieversorger stehen vor zahlreichen Herausforderungen 27 Die Lechwerke Verteilnetz GmbH Unsere GIS-Abteilung ist in Prozesse verliebt 28 Daten von Ingenieurbüros sinnvoll nutzen Zusammenführung der Wasserleitungsdaten in der VG Dentlein am Forst 30 Modernes Kanalmanagement mit fachlicher Tiefe Abwasserverband Fulda entscheidet sich für novakandis und WebOffice 31 Regional nachhaltig effizient Die EW Geiger GmbH unter Strom 32 ArcFM UT meets PSIcommand Die Ergebnisse der Integration Technologie 33 Bringt Farben ans Ziel Die neue Zentrale zur Layerverwaltung in ArcFM UT 34 Effiziente Datenaktualisierung in drei Dimensionen Auswertung von Stereobildern im 3A Editor und Stereo Analyst 36 Bestens verbunden 3A Web als offene Auskunfts- und Präsentationskomponente (APK) 38 3A Konverter Intelligenz, Performance und Flexibilität bringen Sie weiter voran! 39 Esri CityEngine Wie aus Attributen Gebäude werden 40 Laserscanning und WebOffice Wie aus Punktwolken Informationen entstehen 41 WebOffice map widget Client und Schnittstelle in Einem 42 Neues Roadshow-Konzept begeistert Teilnehmer Infotage GIS & FM 2013 an elf verschiedenen Standorten in Deutschland 43 Esri Zertifizierungsprogramm AED SICAD zertifiziert Mitarbeiter in Esri Technologie 43 ARC GREENLAB GmbH Neuer Bürostandort in Hannover 44 Aus der Praxis ALKIS Anwendergemeinschaft Bundesländer 45 Nun auch dabei! Stadt Essen führt ALKIS mit AED SICAD ein 46 Geodatenwerkstatt Bodensee Zum Abruf bereit 47 Veranstaltungskalender und Impressum 1/2013 3

4 Editorial Enterprise GIS Daten und Prozesse überall verfügbar Fast jeder GIS-Anwender hat so angefangen: ein oder zwei Arbeitsplätze mit einer klaren projektorientierten Aufgabe. Dann kommen im Laufe der Zeit ein Server und mehr Desktops dazu, irgendwann die Auskunftsplätze und die mobilen Geräte bis hin zum Tablet oder Smartphone. Größere Unternehmen und Behörden wollen aber mehr, sprechen vom sogenannten Enterprise GIS bzw. Unternehmens-GIS. Das Kriterium hierfür ist sicher nicht allein die Anzahl der Arbeitsplätze, sondern die fachliche Durchdringung. Enterprise GIS ist dadurch gekennzeichnet, dass GIS innerhalb einer ganzen Organisation benutzt wird, so dass eine große Zahl von Nutzern raumbezogene Daten verwalten, sie mit anderen teilen und nutzen können. Außerdem wird Enterprise GIS anderen Softwaresystemen verfügbar gemacht, so dass diese von der Integration des Raumbezugs profitieren. Welche Fähigkeiten muss ein Enterprise GIS haben? Die Integration mit anderen Systemen (SAP, Abrechnungssystemen etc.) muss da sein. Dadurch wird die GIS Anwendung unternehmenskritisch, d.h. sie ist essentieller Bestandteil aller Prozesse und ohne den Geo-Bezug geht fast nichts mehr. Es müssen viele gleichzeitige Transaktionen verarbeitet werden können, da ggf. viele Nutzer damit arbeiten und damit auch große Datenmengen anfallen. Diese Anwendungsszenarien sind sicher noch nicht bei jedem Kunden und jeder Installation zu finden, aber die Tendenz ist zunehmend. Und das spiegelt sich in diesem Heft bei vielen Artikeln wider. Der Betrieb von ArcFM UT bei der WIEN ENERGIE Gasnetz GmbH (S. 24): hier haben wir den Klassiker der Integration, SAP mit GIS für den Hausanschlussprozess, die Rohrnetzüberwachung und das Störungsmanagement, das ganze Unternehmen arbeitet mit integrierten Daten und Werkzeugen bis zur mobilen Auskunft im Feld. Naturschutzmanagement mit WebOffice (S. 20): zusammen mit den integrierten Fachmodulen bis zur Besucherlenkung ergibt die Implementierung ein professionelles Management- und Informationssystem. Die Prozessintegration in die Anschlussbeurteilung bei der Lechwerke Verteilnetz GmbH (S. 27) macht das GIS zum Kernsystem für alle Geschäftsprozesse rund um die unterste Netzebene. Die Grenze ist fließend und man könnte sicher bei noch mehr Implementierungen von Enterprise GIS reden. Und auch das ist nur ein Ausschnitt der Möglichkeiten: Immer mehr Hersteller und Kunden von anderen (alphanumerischen) Lösungen sind auf den Geschmack gekommen und fragen vermehrt nach GIS Features. Ein kleiner aber feiner Schritt ist Esri in dieser Hinsicht gelungen. Und so werde selbst ich auf einmal über MS Office zum regelmäßigen Anwender. Seit ein paar Wochen setze ich Esri Maps for Office ein. Ein Plug-In installiert und nun habe ich in Office neue Funktionen zur Kartenintegration. Jemand erzeugt mit ArcGIS eine Karte, veröffentlicht sie in ArcGIS Online und ich habe z. B. in Powerpoint oder Excel ein neues Element mit diesem Kartenwerk, kann dort zoomen, einen bestimmten Bildausschnitt speichern oder vorausgesetzt ich bin online dynamisch meine Karte abrufen. Das ist nicht Enterprise GIS selbst Esri spricht nur von Maps, aber es ist zumindest ein weiterer Marketing-Schritt auf dem Weg dahin. So etwas Ähnliches gab es schon mal vor Jahren in Excel, musste aber erfolglos bleiben, da es nur eine lokale Anwendung mit begrenzten Daten und Möglichkeiten war. Heute sind die Daten an einer Stelle in der Cloud und dynamisch in Dokumente einbaubar. Theoretisch können alle Office Nutzer heute auf alle ArcGIS Daten im Unternehmen zugreifen und sie vielleicht noch sinnvoller als ich nutzen. Neben diesem Maps for Office gibt es inzwischen weitere neue Apps für Business Systeme, z. B. Maps für IBM Cognos oder Dynamics CRM. Gerade die Integration in Business Systeme bringt das Thema nach vorne, macht GIS zu einem allgemeinen Tool. Es wird zukünftig noch viel mehr dieser Nutzungen von Geodaten und -funktionen im gesamten Unternehmen geben, wir sind heute nur an einem Zwischenziel. Aber das sind wir doch immer in der IT und besonders in der GIS Branche. Ich wünsche Ihnen viel Spaß und neue Erkenntnisse bei der Lektüre. Ihr Udo Knips 4 1/2013

5 Öffentliche Verwaltungen Straßenkontrolle von A bis Z Gängige Software und mobile Tools sind die Instrumente zur Straßenkontrolle in Villingen-Schwenningen. Der Web-basierte Austausch zwischen Außen- und Innendienst-MitarbeiterInnen bildet die Essenz für die Datenpflege. Mit diesem Modell haben wir tatsächlich die wirtschaftlichste Lösung für unsere Aufgaben gefunden, resümiert Ulrich Götz. Der Amtsleiter des städtischen Vermessungsamtes in Villingen-Schwenningen beschreibt den Workflow rund um die Straßenkontrolle als effizient. In der großen Kreisstadt am Fuße des Schwarzwaldes sorgt das Zusammenspiel aus Software, Datenbank und mobilen Arbeitern für Transparenz und eine nachhaltige Datenpflege. Aus technischer Sicht erfolgte die GIS-Beratung des Workflows durch die Firma BARAL Geohaus-Consulting. Durch die Verwendung von Tools und Hardware, die vielfältig am Markt vertreten sind, realisierten die Mitarbeiter des Amtes ein kostengünstiges Modell, das so in Deutschland einmalig ist, meint Amtsleiter Götz. In regelmäßigen Abständen ziehen Arbeiter in Villingen- Schwenningen los, um die Straßen der Stadt zu kontrollieren. Haben die Asphaltdecken Schäden? Wie ist der Zustand? Müssen Reparaturen in Auftrag gegeben werden? Das 450 Kilometer lange Straßennetz wird unter diesen Gesichtspunkten untersucht. Dass ein solcher Umfang nicht in einem Durchgang erledigt werden kann, versteht sich von selbst. Kommunen nehmen sich in Etappen verschiedene Gebiete und Routen vor. Die festgestellten Mängel werden notiert, bewertet und zu gegebener Zeit ausgebessert. Wird ein intelligentes System verwendet, entsteht durch eine dauerhafte Datenpflege und entsprechende Schnittstellen auch ein Überblick über den Vermögensstand in der Infrastruktur der Kommune. Im Zusammenhang mit der Einführung der Doppik ist eine solche Verknüpfung besonders wichtig. Dieses Ziel wollen wir auch noch erreichen, erzählt Ulrich Götz. Mit dem etablierten Workflow bei der Straßenkontrolle hat Villingen-Schwenningen bereits einen Grundstein gelegt. Die GIS-Software GeoOffice aus dem Hause AED SYNERGIS dient dazu, die Routen, die in der Folge abgefahren werden sollen, zu erstellen. Diese Stadtplan- Daten müssen für die mobile Nutzung aber in ein bestimmtes Format konvertiert werden. Das übernimmt die Planungssoftware TTQV von QuoVadis Software. Sie macht aus den tiff- und Shape-Dateien imp- und rmap-formate. Diese sind für die Straßenkontrolle im Außendienst auf den ipads durch die Software TwoNav darstellbar. Beide Tools, TTQV und TwoNav, haben wir neu angeschafft, so Amtsleiter Götz. Die Programme erfüllten eine wesentliche Anforderung: Da sie keine Spezialprogramme mit einer geringen Lizenzauflage sind, sind sie am Markt weit verbreitet und somit vergleichsweise günstig, freut sich Götz. Per WLAN werden die Routen mittels eines automatisierten Filetransfers (ftp) auf die ebenfalls neuen ipads übertragen. Die mobilen Geräte sind bei der Befahrung oder im Falle von kleineren Wegen Begehung während der Kontrolle dabei und geben den Weg vor. Fallen den Arbeitern Schäden oder Mängel auf, zücken sie die Digital-Kamera. Das Besondere an der Kamera ist, dass sie über den integrierten 1/2013 5

6 Lösungen GPS-Empfänger die exakten Standort-Koordinaten speichert. Über einen eingebauten Kompass wird zudem die Blickrichtung der Linse gespeichert, so Götz. Auf diese Weise könne die Schadstelle später genau im städtischen GIS markiert und orientiert werden. Kehrt das Befahrungspersonal von seiner Tour zurück, werden die Daten über die abgefahrene Strecke sowie die Bilder mitsamt den Exif- Informationen per WLAN in das Datenbanksystem übertragen. Das übernimmt die Software PhotoMapper aus dem Hause alta4. Die Anwendung sorgt auch dafür, dass die Bilder an der richtigen Stelle im GIS erscheinen. Den internen Mitarbeitern steht damit ein aktueller Datensatz über den Streckenzustand zur Verfügung. Unser Fachpersonal prüft die Einschätzung der Außendienstmitarbeiter über einen Straßenschaden. Sie qualifizieren die Beschädigung und geben gegebenenfalls Reparaturen in Auftrag, erklärt Götz den weiteren Ablauf. Die internen Sachverständigen nutzen bei der Verwaltung der Schäden das Informationssystem WebOffice von AED SYNERGIS. Mithilfe des integrierten Tools epaper erstellen sie einen Report. Der umfasst Sachinformationen zum Mängel, dessen Abbildung, die Maßnahme sowie den Kartenausschnitt, der die Lokalisierung markiert. Der Report dient wiederum den mobilen Einsatz-Teams. Bisher nehmen sie diesen noch in gedruckter Form mit, wenn sie den Schaden beheben. Das Ziel ist aber, dass sie den Bericht vor Ort auf dem ipad abrufen, sagt Ulrich Götz. Nach der Maßnahme geben sie eine Meldung an die internen Mitarbeiter, die das Projekt als erledigt markieren können. Das Unternehmen BARAL hat speziell das Reporting-Tool implementiert. Eine Herausforderung war es, dass aus verschiedenen Quellen Daten zusammengeführt werden mussten, sagt Wolfgang Hanle von BARAL. Die Firma aus Reutlingen ist Mitglied der AED Solution Group und hat zusätzlich den Support für den gesamten Workflow übernommen. Die spezifische Konfiguration wiederum haben die Experten der Verwaltung in Villingen-Schwenningen durchgeführt. In der baden-württembergischen Kommune ergibt sich durch den beständigen Austausch zwischen Außen- und Innendienst-MitarbeiterInnen eine Historisierung des Straßennetzes. Mit den technologischen Instrumenten können die Daten fortgeführt und die Datenbank nachhaltig gepflegt werden. Dass der Workflow inhaltlich flexibel ist, wird deutlich, wenn Götz von den weiteren Möglichkeiten berichtet: Nach dem gleichen Schema lassen sich auch Informationen über das städtische Inventar wie beispielsweise Papierkörbe oder Bänke erfassen und pflegen. (Dieser Artikel ist auch erschienen in Business Geomatics 1/2013 S. 9) Links: Ulrich Götz Städtisches Vermessungsamt Villingen-Schwenningen Winkelstr Villingen-Schwenningen Telefon: Der Karlsruher Web- Stadtplan im Wandel der Zeit Von den Anfängen im Jahre 1995 bis zur neusten Generation Aufgrund der schnellen Veränderungen im Internet werden die Entwicklungszyklen der Web- Stadtplan-Software Web SIS immer kürzer (erst alle fünf Jahre, jetzt alle drei Jahre). Auch in diesem Jahr hat sich die Stadt Karlsruhe wieder für die neue Version von Web SIS entschieden. Die Nutzung eigener Geodaten in der städtischen Cloud, keine Browser-PlugIns, API-Schnittstelle und das Google-Maps Look and Feel haben den Ausschlag gegeben. Im Jahr 1995 wurde der erste öffentliche Web-Stadtplan eingerichtet. Das Frontend bestand noch aus einer einfachen HTML-Seite, in welche die Karten als statische Bilder eingebunden wurden. Auf dem Server kam ein von der Uni Karlsruhe entwickeltes CGI-Skript zum Einsatz, das kachelweises Verschieben des Bildausschnittes erlaubte und zwei Zoom-Stufen anbot. Die Rasterkarte musste in einzelne Kacheln zerlegt werden. Eine Adressen-Suche war bereits mit eingebaut, zeigte aber als Ergebnis nur die jeweilige Kachel an, in der sich das Suchergebnis befand. Auf der Suche nach einer einfach einzusetzenden Standard-Anwendung tat sich die Stadt Karlsruhe unter dem Projektleiter Günter Klehr im Jahr 2000 mit der Stadt Villingen-Schwenningen und der Firma BARAL Geohaus zusammen. Fortan arbeitete die Fa. BARAL an einer WebStadtplan-Anwendung, die eine genauere Adressen-Suche ermöglichen sollte, eine Objektdatenbank mit Points of Interest (POI) beinhaltete und deren Kartenausschnitte dynamisch generiert werden sollten.das Resultat war die erste Version von Web SIS, in Perl programmiert und im Browser als Frameset realisiert. Zum Einsatz kam im Backend der SICAD-IMS, der die Kartenausschnitte on the fly generierte und damit erstmals freies Zoomen und Verschieben ermöglichte kam mit der Version 3.0 der Umstieg auf ArcIMS der Firma Esri als Kartenserver. Hinzu kamen auch weitere Frontend-Features wie die freie Auswahl des Zoom-Ausschnitts mittels Lupe und eine teilqualifizierte Objektsuche mit separatem Ergebnisfenster. Die neue Version erlaubte es außerdem, neue Themenkarten wie Luftbild-Karten oder den Marathon-Streckenplan bereitzustellen, sowie ein mehrsprachiges User Interface. Mit der Version 4.1 ab dem Jahr 2009 wurde die Frontendsoftware generalüberholt und mit Java Serverpages (JSP) neu implementiert. Alle Module wie Adressensuche, Objektsuche, Kartenauswahl usw. wurden übersichtlich in einer Sidebar am linken Seitenrand 6 1/2013

7 Öffentliche Verwaltungen zusammengefasst. Weitere Module kamen hinzu wie Treffpunktfunktion, Feedbackfunktion und Drucken. Nachteil der dynamischen Kartengenerierung mit dem ArcIMS war nach wie vor die mangelhafte Performance beim Bildaufbau. Die aktuelle Version ab dem Jahr 2012 ist eine komplette Neuimplementierung des Front- und Backends. Dabei werden die Karten nun wieder (wie schon 1995) vorprozessiert mittels ArcGIS Server gekachelt und in festen Zoomstufen am Client präsentiert, wo der Besucher eine Bedienoberfläche, ähnlich wie bei Google-Maps, vorfindet. Bei der Stadt Karlsruhe betreut Marcus Albert mittlerweile den WebStadtplan. Im Einzelnen gibt es folgende Neuerungen und Highlights: Hundeauslaufflächen etc., wird beabsichtigt sich von kommerziellen Konkurrenzangeboten wie Google Maps oder Bing Maps abzuheben. Das Kartenangebot der Stadt Karlsruhe wird bereits seit 2005 im Geodatenportal zusammengefasst, wobei Karten auf der Basis von Web SIS 2012 mittlerweile über 80 % ausmachen. Neben den Stadtplanthemen sind auch Fach-Themen anderer städtischer Ämter wie Bodenrichtwertkarte, Flächennutzungsplan, Bevölkerungsstatistik oder Lärmkarten vertreten. Links: stadtplan.karlsruhe.de geodaten.karlsruhe.de inhaltlich: Gebäudedarstellung und Hausnummern auf den größten Zoomstufen Karten für Zielgruppen mit vordefinierten Kartenansichten (z. B. für Touristen,...) gebäudegenaue Adresssuche über 100 Objektgruppen mit ca Einzelobjekten Points of Interest (POI) Einblenden von 3D-Landmarks aus dem 3D-Stadtmodell technisch: sehr schneller Bildaufbau durch intelligente Cache-Technologie intuitivere Bedienung und Navigationsmöglichkeiten Einbindung von Kartenansichten in eigene Webseite über API-Schnittstelle möglich Günter Klehr Geodatenportal Karlsruhe Stadt Karlsruhe, Liegenschaftsamt, Abt. Geoinformation Telefon: Marcus Albert WebStadtplan Karlsruhe Stadt Karlsruhe, Liegenschaftsamt, Abt. Geoinformation Telefon: Die Abteilung Geoinformation des Liegenschaftsamtes hat seit Oktober 2012 den WebStadtplan mit neuer Software Web SIS 2012 für die Öffentlichkeit freigeschaltet. Mit den bürgerbezogenen Angeboten aus dem Bereich der Stadtverwaltung wie Müllentsorgungsmöglichkeiten, Bauplätze, Sebastian Kupke Web SIS 2012 BARAL Geohaus-Consulting AG Telefon: /2013 7

8 Lösungen Die integrierte Führung von BasisDLM und DTK25 Die vektorielle Kartographie blickt in Rheinland-Pfalz auf eine lange Tradition zurück. Bereits seit dem Jahr 2000 wird das ATKIS BasisDLM als Grundlage für die Herstellung und Fortführung aller Amtlichen Topographischen Karten (DTK25, DTK50, DTK100) im Duktus der neuen AdV-Kartengraphik genutzt. Das BasisDLM und die verschiedenen Amtlichen Topographischen Karten wurden ursprünglich mit der Software SICAD/Open erstellt und bearbeitet, wobei die verschiedenen ATKIS-Datenbestände in isolierten, von einander unabhängigen Datenbanken gespeichert wurden. Für die amtlichen topographischen Kartenwerke erfolgte die datenbanktechnische Aufteilung in Grundrissdaten, Schrift- und Reliefdaten, so dass für jedes Kartenwerk drei Datenhaltungskomponenten (DHK) zur Verfügung standen. Mit der Umstellung auf das neue AAA-Datenmodell entstand die Herausforderung, sowohl die Datenbestände zu migrieren als auch völlig neue Produktionswerkzeuge für die Speicherung und Bearbeitung einzusetzen. Eine wichtige Neuerung besteht darin, dass das BasisDLM und die Grundrissdaten der DTK25 nun in einer gemeinsamen DHK gespeichert werden. Diese sogenannte integrierte Führung bietet einige Vorteile. Beispielsweise wird es möglich sein, einen gleichbleibenden Aktualitätsstand zwischen BasisDLM und DTK25 zu erreichen, dafür ist jedoch ein großer organisatorischer Aufwand notwendig. Die Erstellung der DTK25 im neuen AAA-Datenmodell Die Herstellung eines DTK25-Blatts gliedert sich in Rheinland-Pfalz derzeit in insgesamt 3 Prozessschritte: 1. Bearbeitung des Grundrisses 2. Bearbeitung der Schriften 3. Bearbeitung der Höhenlinien Für die Bearbeitung des Grundrisses greift der 3A Editor auf das BasisDLM zu und zieht die Daten eines vorab ausgewählten Gebiets aus der DHK und legt diese in einer Projektdatei ab. Im gleichen Arbeitsschritt weist der 3A Editor den Objekten des BasisDLM auch die Signaturen und Schriften des entsprechenden Signaturenkatalogs der AdV zu, so dass am Bildschirm bereits ein Rohentwurf der DTK25 erscheint. Diese Fassung der DTK25 enthält jedoch noch keine Höheninformationen (z. B. Höhenlinien) und es fehlen auch einige Schriften, die im BasisDLM nicht geführt werden (z. B. Bergnamen, Flurnamen, Wohnplatznamen). Des Weiteren sind viele kartographische Konflikte enthalten. Diese werden nun mit Hilfe der Werkzeuge des 3A Editors von den MitarbeiterInnen sukzessive beseitigt (Beispiel siehe Abb. 1). 8 1/2013

9 Öffentliche Verwaltungen Nach der Beseitigung dieser Konflikte werden die Daten wieder in die ursprüngliche Grundriss-DHK zurückgeschrieben. Neben den reinen BasisDLM-Objekten besitzt diese DHK nun auch DTK25-Objekte, die durch eine entsprechende Modellartenkennung von den reinen BasisDLM-Objekten zu unterscheiden sind. Im zweiten und im dritten Prozessschritt werden die nicht im BasisDLM enthaltenen Schriften und die Höhenlinien bearbeitet. Wie bei der Grundrissbearbeitung wird bei beiden Schritten jeweils ein eigenes Projekt mit dem 3A Editor angelegt. Zusätzlich zu den Daten aus der Grundrissdatenbank werden nun auch die Schriften aus einer separaten Schrift-Datenbank und die Höhenlinien aus der sogenannten Reliefdatenbank gezogen und am 3A Editor-Arbeitsplatz visualisiert. Nach abschließender Bearbeitung der Schriften und der Höheninformationen werden diese wieder in die entsprechenden Datenhaltungskomponenten zurückgeschrieben. Um eine Druckausgabe der DTK25 zu erzeugen, müssen die drei Datenbestände lediglich überlagert und ein entsprechendes Layout erstellt werden. Die Aktualisierung der DTK25 im neuen AAA-Datenmodell Obwohl die Ersterstellung der DTK25 im neuen AAA-Schema erst für ca. 50 % der Landesfläche vorliegt, müssen ständig Fortführungen an diesen Datenbeständen angebracht werden. Es handelt sich dabei z. B. um Veränderungen in der Landschaft, die aufgrund der gesetzlichen Vorgaben bereits innerhalb von drei bis sechs Monaten nach deren Entstehung im BasisDLM verfügbar sein müssen und nicht erst im Rahmen der dreijährigen Grundaktualisierung erfasst werden. Zur Einarbeitung dieser Veränderungen wird wie bei der Ersterstellung auch ein Projekt angelegt mit den entsprechenden Daten aus der Grundriss-DHK. Die für die Erfassung des BasisDLM zuständigen MitarbeiterInnen aktualisieren die BasisDLM-Objekte und hinterlegen das aktualisierte Projekt auf einem Server. Die Mitarbeiter zur Fortführung der DTK25 übernehmen dieses Projekt vom Server, beseitigen alle Inkonsistenzen und Widersprüche, die zwischen BasisDLM und DTK25 bestehen und schreiben die Daten zurück in die Grundriss-DHK. Diese Arbeit stellt sehr hohe Anforderungen an die Bearbeiter. Denn im Gegensatz zur Ersterstellung bei der hauptsächlich kartographische Fähigkeiten verlangt werden müssen die MitarbeiterInnen auch über Kenntnisse des AAA-Schemas verfügen, da DTK-Objekte korrekt mit den BasisDLM-Objekten verknüpft werden müssen. Alexandra Höfer Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz Ferdinand-Sauerbruch Str Koblenz Telefon: Dieter Rasch AED-SICAD AG Telefon: Abb. 1: Im oberen Bild liegen zwei Wirtschaftswege und eine Hecke derart eng beieinander, dass sie kaum voneinander zu unterscheiden sind. Das untere Bild zeigt die Situation nach der kartographischen Bearbeitung mit dem 3A Editor. Robert Lörks AED-SICAD AG Telefon: /2013 9

10 Lösungen Bereit für große Aufgaben? Hamburg testet die Umsetzung der INSPIRE-Richtlinie mit dem FUSION Data Service Der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) in Hamburg arbeitet intensiv an der Umsetzung der INSPIRE-Richtlinie. Erste Erfahrungen für die Datentransformation wurden u. a. in einer Teststellung des FUSION Data Service (FDS) gesammelt. Untersucht wurde dabei nicht nur die Überführung verschiedener Datenquellen nach INSPIRE, sondern auch die Konvertierung und Ausgabe anderer Datenformate. Auf der Grundlage der INSPIRE-Richtlinie sind die geodatenhaltenden Stellen in Deutschland verpflichtet, INSPIRE-konforme Daten zu vorgegebenen Themen mit Umweltrelevanz über Darstellungs- und Downloaddienste zur Verfügung zu stellen. Darunter fallen u. a. Geobasisdaten, wie z. B. Adressen, Flurstücke und Verkehrsnetze, die bis Ende 2017 in einem INSPIRE-konformen Datenmodell bereitstehen müssen. Bis Ende 2020 wird die Umsetzung des INSPIRE-Modells von Geofachdaten zu Themen wie etwa statistische Einheiten, Landnutzung, Energieversorgungsnetze gefordert. Dabei ist es erforderlich, vorhandene Grunddatenbestände wie ALKIS und ATKIS mit anderen Datenquellen zusammenzuführen, um diese Daten INSPIRE-konform anzubieten. Erste Erfahrungen für die INSPIRE-Datentransformation hat der LGV in einer Teststellung zur Evaluierung des FUSION Data Service (FDS) der AED SICAD AG gesammelt. Der FDS führt die Datenumsetzung auf Basis von Steuerdateien durch, die die Transformationsregeln enthalten. Für die Umsetzung von ALKIS- bzw. ATKIS-Daten nach INSPIRE liegen die benötigten Transformationsregeln bereits in vorgefertigten Steuerdateien vor. Daher konnten bereits während des ersten Workshops, bei dem der FDS installiert und erläutert wurde, Hamburger ALKIS-Daten (Flurstücke) erfolgreich in ein IN- SPIRE-konformes Datenmodell übertragen werden. Auf Basis dieses Datenmodells wurden anschließend Darstellungs- und Download-Dienste (mit ArcGIS for INSPIRE von Esri) erstellt. Für die Umsetzung weiterer INSPIRE-Themen mit Datenquellen, die nicht auf dem AAA-Datenmodell basieren, mussten die Transformationsregeln zunächst definiert werden. Hierfür konnten teilweise die bereits im Lieferumfang des FDS enthaltenen Steuerdateien als Vorlage herangezogen werden. Im Rahmen des Projektes wurden zwei WFS- Downloaddienste erfolgreich eingebunden, aus denen Adressdaten sowie Daten zu Schutzgebieten gelesen und verarbeitet wurden. Neben der Überführung von verschiedenen Geodatenquellen nach INSPIRE wurde der FDS im Umfeld der ALKIS-Datenbereitstellung in Fremdformate, speziell DWG/DXF, getestet. In diesem Zusammenhang wurden durch Mitarbeiter des LGV nach einer Einführungsschulung in die flexiblen Konfigurationsmöglichkeiten selbstständig existierende Steuerdateien für den FDS angepasst, welche die Erzeugung von DWG/DXF-Dateien entsprechend dem Normierungskatalog und den Präsentationsvorgaben des LGV 10 1/2013

11 Öffentliche Verwaltungen Hamburg ermöglichen. Neben den flexiblen Konfigurationsmöglichkeiten zur Erzeugung der gewünschten logischen Datenstruktur unterstützt der FDS insbesondere auch die individuelle Ausgestaltung der Zieldaten. Damit gewährleistet der FDS die Erfüllung von Standards, als auch die komfortable Reaktion auf individuelle Kundenwünsche und schafft somit die Voraussetzungen für ein sehr flexibles Geodatenmanagement für Geobasisdaten. Zusätzlich konnte eine deutliche Zeitersparnis beim Konvertierungsprozess im Vergleich zum aktuell im LGV im Einsatz befindlichen Prozess verzeichnet werden. Die Teststellung im LGV hat einerseits die Vorteile des FDS bei der Geodatenkonvertierung im AAA-Bereich auch für INSPIRE aufgezeigt, anderseits existiert für andere Geofachdaten noch ein zusätzlicher Entwicklungsbedarf, der sich im Funktionalitätsumfang des FDS zur Aufstellung der Transformationsregeln widerspiegelt. In Hamburg hat sich zudem einmal mehr gezeigt, dass INSPIRE mit dem richtigen Handwerkszeug keine unlösbare Aufgabe ist. Sowohl für die Transformation der Geodaten als auch für die Bereitstellung der für INSPIRE relevanten Dienste stehen die nötigen Instrumente zur Verfügung, die auf Basis solcher Projekte effektiv heranreifen können. Dr. Marylin Winter Koordinierungsstelle GDI Freie und Hansestadt Hamburg Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung Sachsenkamp Hamburg Telefon: Michael Müller AED-SICAD AG Telefon: /

12 Lösungen Zwei, die zueinander finden ALKIS bald auch in Bremen und Bremerhaven In der Freien Hansestadt Bremen (Land Bremen) werden zurzeit in zwei Dienststellen, nämlich der Stadt Bremen und der Seestadt Bremerhaven, Programmsysteme zur Führung des ALB und der ALK eingesetzt. Mit der Einführung des Amtlichen Liegenschaftskatasterinformationssystems ist für das Land Bremen eine Verfahrenslösung einzurichten. Die Datenhaltung wird künftig zentral bei einem IT-Dienstleister in einer Datenbank erfolgen. Bereits im September 2012 hat das Land Bremen AED SICAD den Auftrag erteilt, ALKIS einzuführen. Die Ansprüche der Kunden des Amtlichen Liegenschaftskatasterinformationssystems haben sich ständig weiterentwickelt. Deshalb wurde in der Freien Hansestadt Bremen eine Software gesucht, die diese gestiegenen Anforderungen auf Basis der neuen technologischen Möglichkeiten umsetzen kann und ein nachhaltiges Auskunfts- und Benutzungssystem auf Basis einer zentralen Datenhaltung bietet. Es wird aber keine ALKIS- Eigenlösung für die Freie Hansestadt Bremen angestrebt, sondern in enger Zusammenarbeit mit der Freien und Hansestadt Hamburg soll eine ALKIS-Verfahrenslösung etabliert werden, die einerseits die bestehenden gemeinsamen IT-Infrastrukturen nutzt und andererseits auf Verfahrenslösungen aufsetzt, die insbesondere den kommunalen Anforderungen gerecht werden. Mit dem 3A ALKIS Server auf Basis von ArcGIS Server Standard Enterprise wird eine skalierbare zentrale ALKIS-Datenhaltung für die Stadt Bremen und die Seestadt Bremerhaven eingesetzt, die dann im Produktionsbetrieb zentral beim IT-Dienstleister betrieben wird. Auch das 3A Web ALKIS auf Basis des Applikationsframeworks GIS Portal und 3A Public Server werden als Auskunfts- und Präsentationskomponente zentral zur Verfügung gestellt werden. Nur die 3A Editoren ALKIS als Erhebungs- und Qualifizierungskomponente werden lokal in den zwei Dienststellen der Katasterverwaltung installiert und betrieben. Wie ist der aktuelle Stand der ALKIS Einführung? Zurzeit werden die Bremer Geschäftsprozesse im Bereich der Erhebungs- und Qualifizierungskomponente mit den verfügbaren Implementierungen aus Hamburg fachlich abgeglichen und feinjustiert. Die endgültige Konfiguration der Migrationssoftware zur Umsetzung der unterschiedlichen Ausgangssituationen in ein gemeinsames Zieldatenmodell (Objektartenkatalog, Geschäftsprozessmodell, ) steht in Kürze an. Danach müssen in landesweiten Migrationsläufen die Migrationsergebnisse in der zentralen Datenhaltungskomponente geprüft und die erforderlichen Maßnahmen in der Vormigration daraus abgeleitet werden. Schließlich kann mit den Ergebnissen aus der landesweiten Migration mit dem Aufbau einer zentralen Auskunfts- und Präsentationskomponente begonnen werden. Die Mindestanpassungen im Bereich der ALKIS-Standardausgaben (Landeswappen, Legenden, Ausgabelayout, Karteninhalte, ) müssen dann noch festgelegt werden. Dann kann der Pilotbetrieb für EQK/DHK und APK beginnen. Andreas Cichos AED-SICAD AG Telefon /2013

13 Öffentliche Verwaltungen Realisierung des ALKIS-Betriebes im Kreis Mettmann Im Kreis Mettmann läuft seit einem Jahr ALKIS im Echtbetrieb. Das gibt Zeit für einen kurzen Rückblick. Während die Einführung von neuer Software in der Regel von ausreichenden Tests bzw. der Einrichtung eines Parallelbetriebes gekennzeichnet ist, war die Umstellung der Nachweise des Liegenschaftskatasters quasi im laufenden Betrieb zu meistern. Das bedingte viele Absprachen der Beteiligten weit im Vorfeld und eine stringente Projektsteuerung. Der Start der Migration wurde auf den terminiert, um möglichst mit Beginn des Jahres 2012 direkt im Echtbetrieb in ALKIS beginnen zu können. Öffentlich bestellte Vermessungsingenieure, Notare und kreisangehörige Städte als Großkunden wurden zu Jahresbeginn über die Terminierung informiert, damit sie ihre Arbeiten und Planungen auf die Zeit des Stillstands des Katasterbetriebes zwischen dem und einstellen konnten. Tatsächlich waren alle eingegangenen Vermessungsschriften vor dem in die Nachweise ALK, ALB und Punktdatei übernommen und alle Nachweise gegenseitig abgeglichen worden. Insgesamt waren 407 km² mit Flurstücken, Beständen, Gebäuden und etwa 1 Mio. Vermessungspunkten ins neue Referenzsystem zu transformieren und anschließend nach ALKIS zu migrieren. Alle Arbeiten waren bereits Ende Oktober mit der Einrichtung der ALKIS-DHK abgeschlossen, so dass ab dem die aufgelaufenen LBESAS-Dateien der Grundbuchämter eingepflegt werden konnten. Nach der obligatorischen Prüfung durch die Bezirksregierung Düsseldorf am konnten bereits am die ersten Fortführungen in den ALKIS-Datenbestand übernommen werden. Noch vor Weihnachten 2011 wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vermessungs- und Katasteramtes sowie die öffentlich bestellten Vermessungsingenieure und die kreisangehörigen Städte davon informiert, dass einer Aufnahme des Echtbetriebes ab nichts im Wege stünde. Die sehr stringent gehaltene Umstellung war nur möglich durch eine enge Zusammenarbeit der Kolleginnen und Kollegen des Katasteramtes mit AED SICAD, aber auch des Katasteramtes mit der Stadt Wuppertal, die über einen KDN-Vertrag den ALKIS-Server für den Kreis Mettmann betreibt. Nicht zuletzt trug auch die gute Zusammenarbeit mit den öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren und den kreisangehörigen Städten dazu bei, dass bereits Ende Januar 2012 der Rückstau der eingegangenen Vermessungsschriften abgebaut, die Bürgerauskunft bei den kreisangehörigen Städten über das 3A-Web realisiert war und das Verfahren weitestgehend störungsfrei lief. Dass im Rahmen der Nachmigration viele ungeklärte Fälle aus Datenstrukturen, unklaren Vorschriften usw. abgebaut werden müssen, dürfte jedem, der mit der Materie vertraut ist, klar sein. ALKIS von der AdV geplant und in der GeoInfoDok beschrieben, ist für alle katasterführenden Stellen in der Bundesrepublik Deutschland relevant. Auch wenn das eines hohen Umstellungsaufwandes bedurfte und schmerzliche Erfahrungen mit sich brachte, so liegen die Vorteile des neuen Systems doch klar auf der Hand. Genau definierte Schnittstellen und standardisierte Geschäftsprozesse, sowie eine ganze Reihe neuer Services derer man sich als Kunde 24/7 bedienen kann, sind nur eine kleine Auswahl der Vorzüge des neuen ALKIS-Systems. Mit Hinblick auf die zukünftigen Aufgaben, hier sei stellvertretend INSPI- RE genannt, war es ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, um auch in Zukunft die anstehenden Aufgaben zeitgemäß bewältigen zu können. Genau dies kann man nach einem Jahr Praxis nur bestätigen. Wolfgang Schwandke Kreis Mettmann Vermessungs- und Katasteramt Düsseldorfer Str Mettmann Telefon: Dieter Rasch AED-SICAD AG Telefon: Neanderthal Museum/A. Laaks 1/

14 Lösungen Stadt Remscheid eine Stadt spricht nun ALKIS Die letzte Industriestadt Nordrhein-Westfalens stellt auf den nationalen Katasterstandard ALKIS um frühzeitig dazu entschieden, aus Kapazitätsgründen ALKIS nicht im eigenen Rechenzentrum mit eigenem Personal zu führen. Daher war es nur folgerichtig, sich im Dachverband Kommunaler IT-Dienstleister KDN zu engagieren und die Beschaffung der ALKIS-Komponenten über diesen Weg aktiv zu betreiben. Die Vergabeentscheidung fiel zu Gunsten der Verfahrenslösung der AED-SICAD. Über die reine Beschaffung hinaus richtete der KDN ein ALKIS- Fachrechenzentrum ein, welches bei der Stadt Wuppertal angesiedelt ist. Vor Ort werden die Anwendungen von den dortigen Kolleginnen und Kollegen eingerichtet, aktualisiert und gepflegt. Die Zusammenarbeit der beiden bergischen Großstädte ist als mustergültig zu bezeichnen. Dies nicht nur auf rein fachlicher Ebene zwischen den Katasterabteilungen, sondern auch auf administrativer Ebene. Hier fungieren die Remscheider Kollegen und Kolleginnen als erste Ansprechpartner und der First Level Support wird im KDN-Rechenzentrum zentral bearbeitet. Ein gutes Beispiel für die interkommunale Zusammenarbeit. AED-SICAD stellt weiterhin den Second Level Support. Remscheid ist die drittgrößte Stadt des Bergischen Landes und wird volkstümlich auch die Seestadt auf dem Berge genannt. Diese Bezeichnung entstand gegen Ende des vorletzten Jahrhunderts, weil die in Remscheid ansässige Metall- und Werkzeugindustrie vielfältige Handelsbeziehungen nach Übersee und in die ganze Welt unterhält. Heute gilt Remscheid auf Grund seiner Gewerbestruktur als die letzte Industriestadt Nordrhein-Westfalens. Aber Remscheid hat mehr zu bieten als innovative und weltweit bekannte Unternehmen. Nahezu ein Drittel des Stadtgebietes besteht aus Waldund Grünflächen. Insgesamt Hektar sind als Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen. Darüber hinaus bestehen 23 Naturschutzgebiete mit einer Fläche von 715 Hektar. Vielfältige Freizeitangebote und soziale Einrichtungen machen das Leben in Remscheid lebens- und liebenswert. Als kreisfreie Stadt ist sie selbst für die Führung des Liegenschaftskataster und damit auch für die Einführung des Amtlichen Liegenschaftskataster Informationssystems zuständig. Die Stadt Remscheid hat sich schon Thomas Max Müller, pixelio.de Zum Ablauf der Migration: Am , mit dem Jahresabschluss von ALB, wurde die Produktion der Altsysteme LM-PRO, ALB und Punktdatei, eingestellt und die Daten exportiert. Anschließend erfolgten die Migration und die Einrichtung im Server. Am war das System dann produktionsfähig. Die Migration ist zwar durch umfangreiche Vorarbeiten und Testmigrationen vorbereitet worden, mit dieser kurzen Zeit hatte man aber nicht gerechnet. Es fehlten die Schulungen für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Katasterabteilung und die erforderliche Produktionsgenehmigung. Die Schulungen wurden in den ersten drei Monaten des Jahres durchgeführt. Parallel dazu stand ein Testsystem zur Verfügung, das ein Umfeld bereitstellte, in dem man sich mit dem System vertraut machen konnte. Die größere, weil sehr arbeitsintensive Hürde, nämlich die Erlangung der Produktionsgenehmigung, war vom erfolgreichen Abschluss der Eignungsprüfung der Auskunftsund Präsentationskomponente abhängig. Die gewählte Lösung hatte in einem Ausschreibungsverfahren des KDN den Zuschlag erhalten und musste erst noch entwickelt und anschließend eignungsgeprüft werden. Die Eignung wurde durch das Ministerium für Inneres und Kommunales am ausgesprochen. Am sprach die Bezirksregierung Düsseldorf schließlich die Produktionsgenehmigung des Gesamtsystems aus. Nach einem langen Produktionsstopp konnte endlich wieder fortgeführt und mit den Arbeiten der Nachmigration begonnen werden! Die zwangsläufig angefallenen Rückstände belasten uns immer noch und sind noch nicht komplett abgearbeitet. Horst Becker Stadtverwaltung Remscheid Fachdienst Bauen, Vermessung, Kataster Abteilung Geodatenmanagement/ GIS Theodor-Heuss-Platz Remscheid Telefon: /2013

15 Öffentliche Verwaltungen Auch LEFIS braucht migrierte Daten! Wohl in allen Bundesländern laufen derzeit Überlegungen, ob und wenn ja, was wann wie aus dem Verfahrens-Altbestand der Flurneuordnung nach LEFIS migriert werden muss und/oder soll. Inzwischen haben sich aufgrund der Entscheidung der IP LEFIS für die Lösung der AED SICAD AG verschiedenste Szenarien von Alt- und Zielsystemen ergeben. Das Land Brandenburg hat nun die Entscheidung pro Migration mit einer Vergabe untersetzt und erweitert das von AED SICAD vorhandene Lösungsportfolio so, dass auch Migrationen von Altdaten aus dem bisherigen SICAD/Open-System in das neue System LEFIS möglich werden. Dabei hat man von der Zeitachse die Zielstellung vor Augen, dass mit der Verfügbarkeit der LEFIS-Erfassungs- und Fortführungskomponente ab 2014 auch schrittweise Daten von Altverfahren in LEFIS zur Verfügung gestellt werden können. Dazu müssen diese ins neue Datenmodell LEFIS migriert werden, das unmittelbar auf dem ALKIS-Fachschema der AdV und damit der GeoInfoDok basiert. Die Migration wird als Funktionserweiterung der LEFIS Applikation mit entsprechenden Funktionalitäten zur Übernahme der Daten der Flurbereinigung aus Access-Datenbanken und SICAD/Open realisiert. Nach der Übernahme erfolgt dann deren Qualifizierung sowie Überführung in die LEFIS- Strukturen. Die Migration ist für zwei definierte Verfahrensstände (Haltepunkte) vorgesehen: Haltepunkt 1 kennzeichnet die abgeschlossene Einlagewertberechnung im Altbestand. Haltepunkt 2 bezieht sich auf den Neubestand und die dort abgeschlossene Zuteilung der Flurstücksobjekte. Das Ergebnis der Migrationen bildet verfahrensbezogene NAS-Einrichtungsaufträge, die in die LEFIS- Datenhaltung eingelesen werden. Im Anschluss erfolgt die weitere Verfahrensbearbeitung mit der neuen LEFIS Applikation. Dazu Projektleiter Sascha Bäcker vom Brandenburger Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft in Potsdam: Wir sehen LEFIS als Chance, unsere Produktivität in Behörde und Verband nicht nur einfach durch eine neue Software teilweise zu erhöhen, sondern alle Prozesse auf den Prüfstand zu stellen. Dazu gehören sicher die LEFIS Software und die zugehörigen Abläufe, aber speziell im Rahmen der Migration auch Fragen der Datenprüfung und -bereinigung sowie darüber hinaus des wirtschaftlichen Betriebs des neuen LEFIS. Das ist keine Aufgabenstellung von der Stange und wir setzen dabei umfänglich auf unseren langjährig bewährten Partner AED SICAD. Sascha Bäcker Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft Henning-von-Tresckow-Str Potsdam Telefon: Holger Bronsch AED-SICAD AG Telefon: /

16 Lösungen Fertigstellung in Schönefeld Einführung von WebOffice in der Gemeindeverwaltung Schönefeld Der Name Schönefeld ist weltweit in aller Munde. Leider schwingen zurzeit überwiegend negative Aspekte mit, wenn es um den Ausbau des internationalen Flughafens auf dem Gemeindegebiet geht. Von Verzögerungen, technischen Problemen oder ungeplanten Mehraufwendungen liest man dabei regelmäßig in den Tageszeitungen. Dass es auch anders geht, zeigt die Gemeindeverwaltung mit der Einführung eines neuen Geoinformationssystems im Rathaus. Schon seit Längerem nutzt die Gemeindeverwaltung Schönefeld die Vorteile eines Geoinformationssystems. Das bisher verwendete System GEOgraFIS wurde kontinuierlich mit Hilfe des Dienstleisters Ingenieurbüro Bertels GmbH ausgebaut und an die Arbeitsvorgänge der Verwaltung angepasst. Im Laufe der Jahre wurden immer mehr Geodaten in das System integriert. Nicht zuletzt durch die Einführung der DOPPIK (Doppelte Buchführung in Konten) wurden umfangreich Daten in einer Größenordnung erfasst, die das vorhandene GIS an seine Grenzen brachten. Auf der Suche nach einem neuen leistungsfähigen System fiel die Entscheidung auf WebOffice. Die leistungsstarke, auf ArcGIS for Server basierende Mapping-Komponente, konnte schon im Vorfeld mit großer Funktionsvielfalt bei gleichzeitiger Nutzerfreundlichkeit überzeugen. In Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Bertels wurde vor Beginn der anstehenden Systemumstellung ein ausführliches Feinkonzept erarbeitet. Basierend auf der Analyse der vorhandenen Funktionalitäten erfolgte die Skizzierung möglicher Umsetzungsszenarien im neuen System. Die Möglichkeiten der Anbindung an die Fachdatenbank ARCHIKART standen hier besonders im Mittelpunkt. Ebenso wurden Schnittstellen, zum Beispiel des Im- und Exports von CAD-Daten oder zur Integration von Sachdaten sowie verschiedene Fachkataster analysiert und in einem Umsetzungskonzept festgeschrieben. Migration der Daten Die Systemumstellung erforderte die Migration der vorhandenen Daten in die Datenhaltungskomponente von ArcGIS. Die Möglichkeit des Shape-Exports aus der bisher genutzten Anwendung vereinfachte diese Arbeit deutlich. Durch die Nutzung des Model-Builders und verschiedener Python-Skripte wurden die Daten analysiert und strukturiert, um anschließend in die neuen Fachschalen eingelesen werden zu können. Integration von Fachdaten Datengrundlage für das GIS ist das Straßennetz als Knoten- Kanten-Modell. Darauf aufbauend sind im Verkehrsraum der Gemeinde die Grünflächen, die Bäume, die Verkehrszeichen sowie die Löschwassereinrichtungen und Leitungsdaten für die Straßenbeleuchtung erfasst. Auch die Leitungsverläufe des Regenwasserkanals sind hinterlegt. Somit hat die Verwaltung die in ihrer Zuständigkeit befindlichen Anlagen jederzeit übersichtlich im Blick. Ebenso nach WebOffice überführt und ansprechend ausgestaltet wurden Fachkataster wie die Friedhofspläne und die Bauleitplanungsdaten. Diese Fachschalen 16 1/2013

17 Öffentliche Verwaltungen wurden dafür teilweise erweitert, um die vorhandenen Geodaten fachgerecht anzeigen zu können. Die Verkehrszeichensymbolik wurde beispielsweise um verschiedene Hinweis- und Richtungsschilder ergänzt. Installation und Einrichtung der Umgebung Das zu installierende Gesamtpaket bestand aus den Basiskomponenten ArcGIS for Server und des WebOffice, ergänzt um die Erweiterungen usermanagement, editieren, integrator und verschiedene Symbolbibliotheken. Damit sind alle notwendigen Basisfunktionen von der Datenhaltung und Bereitstellung der Karten- und GIS-Funktionalitäten über die einfache und intuitive Präsentation der Funktionalität für Anwender verfügbar. Das WebOffice usermanagement ermöglicht die Einrichtung verschiedener Nutzerrollen und Rechte für einen kontrollierten Zugriff auf die Fachdaten. Effizient unterstützt wurde die Einrichtung des usermanagements durch die Übernahme der Nutzerdaten aus der bestehenden Windowsrechtestruktur der Verwaltung mit Hilfe der LDAP-Kopplung. In der Gemeindeverwaltung wird die Sachdatenverwaltung ARCHIKART in der Version 3 mit seinen verschiedenen Modulen intensiv genutzt. Daher war die Anbindung von Web- Office an ARCHIKART eine wichtige Voraussetzung für die Auswahl des Systems. Mit Hilfe des WebOffice integrators konnten neben der Flurstückebene auch verschiedene weitere Fach-themen wie die Baumverwaltung, Grundstücksverwaltung, Straßenverwaltung und Friedhofsverwaltung flexibel gekoppelt werden. In Absprache mit den Mitarbeitern der Verwaltung wurden verschiedene Kartenansichten definiert und dringend benötigte Suchfunktionen vorgefertigt. Somit findet sich der GIS-Nutzer schneller zurecht. Abschließend wurden für die Druckausgabe entsprechende Layouts nach dem Corporate Design der Gemeindeverwaltung entworfen und in WebOffice zur Verfügung gestellt. Fazit In enger Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Bertels konnte der komplette Datenbestand der Gemeindeverwaltung verlustfrei in das WebOffice überführt werden. Besonderes Augenmerk lag auf der Erhaltung und Verbesserung der bisherigen Funktionalitäten. Seit Anfang 2013 arbeiten die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Schönefeld nun mit Web- Office. Mit dem umfangreichen Datenbestand der Gemeinde kann das System zügig umgehen. Somit stellt der Wechsel auf WebOffice einen echten Mehrwert für die Verwaltung dar. Robert Walter ARC-GREENLAB GmbH Telefon: /

18 Lösungen ALB Die etwas andere Art Erster Befall des gefährlichen Asiatischen Laubholzbockkäfers (ALB) in Baden-Württemberg Im April 2012 wurde erstmals eine Larve des Asiatischen Laubholzbockkäfers an lebendem Holz, an einer Platane im Hafengebiet in Weil am Rhein, vom amtlichen Pflanzenschutzdienst entdeckt. Der Schädling befällt Laubholzbäume selbst gesundes Holz und kann sie binnen weniger Jahre zum Absterben bringen. Durch den Gangfraß seiner Larven bedroht er den städtischen Baumbestand und den Obstbau ebenso wie die Forstwirtschaft. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, wurde durch das Landratsamt Lörrach, Fachbereich Vermessung & Geoinformation, ein Kleinkataster entwickelt, um ein Monitoring durchzuführen. 18 1/2013

19 Öffentliche Verwaltungen Der in Asien beheimatete Laubholzbockkäfer wurde bereits 1996 nach Nordamerika und ab 2001 nach Europa, u. a. auch 2008 nach Straßburg, eingeschleppt. Ursache ist die Verwendung von Verpackungsholz, welches nicht nach den internationalen Regeln, dem Internationalen Standard für pflanzengesundheitliche Maßnahmen behandelt ist. Preisgünstiges Verpackungsholz wird vielfach bei Steinimporten aus China und anderen asiatischen Ländern verwendet. Baumrodung, Einrichtung Quarantänezone Bevölkerung ist zur Mitwirkung bei der Käfersuche aufgefordert Die Ausbreitung des Käfers kann nur durch das Roden und Häckseln oder Verbrennen von befallenen oder befallsverdächtigen Bäumen verhindert werden. Chemische Pflanzenschutzmittel stehen nicht zur Verfügung. Deshalb wurden die befallene Platane und darüber hinaus auch alle Bäume im 100 m Umkreis nach Absprache mit der Fachbehörde des Bundes präventiv gefällt und auf Befall untersucht. Im Juli 2012 wurde durch das Landratsamt Lörrach eine Quarantänezone mit einem Radius von 2 km um den Befallspunkt eingerichtet. Innerhalb der Zone wurden Maßnahmen angeordnet, um eine Vermehrung und weitere Ausbreitung zu verhindern. Dazu zählt ein Monitoring im 500 m Umkreis durch geschultes Fachpersonal, z. B. auch durch Baumsteiger. Bei der Untersuchung von befallsverdächtigen Bäumen kommen auch ausgebildete Spürhunde zum Einsatz. Visuell sind die Befallssymptome wie z. B. Bohrspäne, Eiablagen, Ausbohrlöcher auch für fachkundige Augen nur schwer zu erkennen. Alle Haushalte im Gebiet Weil sind aufgefordert, nach Befallssymptomen und Käfern Ausschau zu halten und umgehend zu melden. Eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung der Maßnahmen mit den Kollegen aus der Schweiz und Frankreich ist ebenfalls nötig, um die Situation unter Kontrolle zu halten. Nutzung neuer Technologien WebOffice mit WebGEN Durch die guten Beziehungen zum Fachbereich Vermessung & Geoinformation beim Landratsamt Lörrach wurde dieser um Unterstützung bei der Überwachung des Befalls gebeten. Dort wird ein GeoPortal für alle Fachbereiche des Landratsamtes und für einige Gemeinden im Landkreis zur Verfügung gestellt. Durch die jahrelange Erfahrung ist eine hohe GIS-Kompetenz vorhanden. Zum Einsatz kommen unter anderem die Produkte WebOffice und WebGEN der Firma BARAL, die auf die Basistechnologie aus dem Hause Esri aufsetzen. Innerhalb der Anwendung werden die 2 km Quarantänezone, die 500 m Überwachungszone und die 100 m Zone, dargestellt. Die 100 m Zone wurde in einzelne Überwachungsgebiete (Buchstaben A-M) unterteilt. Die Baumstandorte aus dem städtischen Datenbestand der Stadt Weil am Rhein wurden mit FME-Technologie konvertiert und importiert, alle weiteren privaten Bäume werden direkt im GeoPortal auf der Grundlage eines Orthophotos digitalisiert. Bei den einzelnen Bäumen werden die Stammdaten, sowie weitere Attribute zum Monitoring wie Datum der Kontrolle, Befund, Symptome und Art der Beobachtung mithilfe einer WebGEN-Applikation protokolliert und ausgewertet. Ein Befund der öffentlichen oder privaten Bäume wird durch eine spezielle Symbolisierung in der Karte direkt visualisiert. Die Anwendung macht deshalb Sinn, weil das Monitoring auf mehrere Jahre angesetzt ist und die Bäume zyklisch beobachtet werden müssen. Da das System über das Internet verfügbar ist kann jeder Beobachter, von einem beliebigen Rechner mit Internetzugang die Daten erfassen. Ellen John Regierungspräsidium Freiburg Referat Pflanzliche und tierische Erzeugung Bertholdstr Freiburg i. Br. Telefon: Marko Dießlin Landratsamt Lörrach Fachbereich Vermessung & Geoinformation Untere Wallbrunnstr Lörrach Telefon: Eva Grund BARAL Geohaus-Consulting AG Telefon: Anzeige GIS GPS Remote Sensing Photogrammetry Surveying Cartography Image Processing Business Geographics Telephone: +44 (0) GEOconnexion International Magazine The latest news in one location 1/

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