Ich würd es immer wieder tun Vom Risiko ein Schloss zu kaufen

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1 1 DEUTSCHLANDFUNK Redaktion Hintergrund Kultur / Hörspiel Redaktion: Ulrike Bajohr Feature Ich würd es immer wieder tun Vom Risiko ein Schloss zu kaufen Von Rosemarie Mieder und Gislinde Schwarz Erstsendung Urheberrechtlicher Hinweis Dieses Manuskript ist urheberrechtlich geschützt und darf vom Empfänger ausschließlich zu rein privaten Zwecken genutzt werden. Die Vervielfältigung, Verbreitung oder sonstige Nutzung, die über den in 44a bis 63a Urheberrechtsgesetz geregelten Umfang hinausgeht, ist unzulässig. - unkorrigiertes Exemplar - Sendung: Freitag, , Uhr

2 2 Einbl. 01 Kaltenbacher : Ich weiß, dass die Gerüchteküche ganz negativ ist. Über mich. Oder über die Schlossbesitzer sozusagen. Diese Solidarität der Einheimischen, die entsteht dann, wenn es einen neuen Angriffspunkt gibt. Frauen, Städterinnen, Wessis ich weiß es nicht, die machen da Terror. Und diese ganze Unzufriedenheit, die sich daraus ergeben hat, dass hier eben Arbeitslosigkeit war und überhaupt alles neu. Die Leute wurden ja auch total überrollt. Mit neuen Verhältnissen. Wir waren greifbar, ja? Um diese ganze Unzufriedenheit loszuwerden. Und ich denke, das war der Grund, dass sehr viel Zurückhaltung, aber auch Aggressivität vor allem von der männlichen Bevölkerung da hab ich die schlimmsten Sprüche zum Teil gehört. Bis vor paar Jahren noch: Erschieß se doch. Und (lacht) hat hier drüben einer gesessen: Erschieß se doch und hau ihr eine rein und so. Ansage: Ich würd es immer wieder tun Vom Risiko, ein Schloss zu kaufen Ein Feature von Rosemarie Mieder und Gislinde Schwarz (auf romantische Musik, Schlossfeeling) Sprecher: Die Müritz, der größte Binnensee Deutschlands. Am Nordufer: Waren. Denkt man sich das Städtchen als Zentrum eines Halbkreises von etwas über 20 Kilometer Radius, erfasst man die vier Schlösser, um die es hier gehen soll: : Blücherhof. Jagdschloss Blücherhof - meldet Google. Sprecher Marxhagen.

3 3 Neu Gaarz - und Ulrichshusen. Sprecher: Beginnen wir bei Ulrichshusen. Ein Renaissanceschloss, gebaut um 1520, seit den 1920er Jahren unter Denkmalschutz. Ulrichshusen hat sich seit 1994 zu einem kulturhistorischen Kleinod entwickelt, steht auf der Website. Es ist ein Ort der Künste. Dann folgt die Liste der Prominenz, die hier schon aufgetreten ist. Yehudi Menuhin, Igor Oistrach, Rostropowitsch. Ein Traum von einem Schloss, wie Glyndborne, sagt Ann Sophie Mutter. (Musik verwandelt sich in Alptraummusik) Für Ull Eisel wurde es zum Alptraum. Damals, Mitte der 80er Jahre, war sie Direktorin des Barlach-Gedenkstätte Güstrow. Einbl. 02 Eisel: Da war so ne Veranstaltung von Kulturfunktionären in Schwerin und da hab ich von meiner Theorie - man müsste sowas machen, was ausbauen, so für Künstler. Und da hat der damalige Chef der Denkmalpflege gesagt: Mensch da hab ich was für dich, Ulrichshusen. Das musste dir angucken. Das is so wertvoll und is so runtergekommen und eine reine Ruine. Aber wenn ich einem was zutraue, daraus was zu machen, dann dir. Kuck dir das an. Ull Eisel pachtete das marode Schloss und richtete sich in einem der Turmzimmer ein: hängte Vorhänge an die Fenster, stellte ein Campingbett auf, ließ den Kamin in Ordnung bringen. Stück für Stück versuchte sie, mit Hilfe

4 4 von Freunden, der LPG-Brigade, aber auch viel eigenem Geld, dem alten Gemäuer wieder Leben einzuhauchen: Die schlimmsten Löcher im Dach zu flicken, Wände zu schließen, Fußböden und Türen in Ordnung zu bringen. Dann aber kam jene kalte Nacht zum 2. Februar Einbl. 3 Eisel: Ich war in Berlin gewesen und bin zurückgekommen. Und das war so, dass ich im Bett lag und geschlafen hab, und dann kam mein kleiner Hund und hat mich geweckt. Und wie ich wach wurde, merkte ich, dass es brenzlig riecht. Wills Licht anmachen, geht nicht. Und dann dachte ich: Ich hab das Heizkissen angelassen, das kann nur das Heizkissen sein! Man glaubt gar nicht. wie schlimm das ist, in diesem Rauch sich zu bewegen. Is so orientierungslos, is furchtbar. Bin bis vor und aus dem Haus raus und die Treppe runter, hab Feuer! Feuer! geschrien, bin ins Dorf gelaufen und hab da die Leute geweckt. Alle Sicherungen warn rausgedreht. (Musik hoch) Einbl. 04 Eisel: Der damalige Kreisvorsitzende hat gesagt, lasst doch das elende Rattennest abbrennen. Der fand das gut, dass das brennt. Und der stellvertretende Minister für Kultur, der hat zu mir gesagt: ich denke ja, das warn die örtlichen Behörden, die das Ding ich sage: Was redst du hier fürn Zeug dass unsere örtlichen Behörden Denkmäler abfackeln, nur weil sie sich nicht um ihren Erhalt kümmern wolln? Das schien mir so abstrus. (Musik hoch) Einbl. 05 Eisel: Mit jedem Schritt, den ich gemacht hab, hab ich lauter gebrülllt. Erst hab ich nur so gewimmert. Zum Schluss hab ich so laut gebrüllt, dass die in dem Dorf dachten, ein Tier wird gequält. Aber ich konnte nischt dagegen machen. Ich sah die Sonne war blauer Himmel die Sonne, die schien durchs obere Gefach durch und

5 5 durch das Zimmer, wo ich immer drin war, monatelang auf der Leiter gestanden hab und Lehmkügelchen in die Fehlstellen gequetscht hatte das war alles offen. Das hat mich alles so erschüttert das und wie ich dann oben war, endlich, dann bin ich gottseidank endlich ohnmächtig geworden Sprecher: Der Brand hatte sich durch das gesamte Schloss gefressen. ( Alptraummusik weg) Als die rauchgeschwärzte, einsturzgefährdete Ruine nach der Wende zum Verkauf stand, gehörte Ull Eisel zu den Bewerbern. Den Zuschlag bekam die Familie von Maltzahn, deren Vorfahren hier gelebt hatten. Ull Eisel kaufte ein Jahr später Neu Gaarz. Auch eine Schlossruine. Einbl. 06 Eisel: Bauen is eene Leidenschaft. Wenn man da erst mal angefangen hat, kann man nicht wieder aufhören. Ein exakt geschnittener schwarzer Pagenkopf, dunkle lebhafte Augen, die elegante Kleidung sorgsam zusammen gestellt. Dass Ull Eisel an die 80 ist, glaubt niemand. Sie war Motorenschlosserin, Flugzeugkonstrukteurin, Bauingenieurin, Mitglied der DDR- Bauakademie, Museumsleiterin. Ihre Dissertation schrieb sie über Kunst und Kreativität. Sprecher Ull Eisel ist ihren Lebensweg in der DDR gegangen, einen sehr ungewöhnlichen Lebensweg. In Mecklenburg hat sie lange gelebt, kennt das Land hier, die Menschen.

6 6 Für die beiden anderen Schlossherrinnen war alles neu. Sie kamen mit ihren Ideen aus dem Westen. Sprecher Rohtraud de Meindorfer, Anfang 60, Künstlerin. Einbl.07 Meindorfer: Das ist die Faszination von der Konstruktion der Schlösser. Diese wunderbare Architektur und diese Lebensleistung eines einzigen Menschen oft, eines Königs oder eines Adligen, der so eine Vision umgesetzt hat. Sprecher Und: Marlis Kaltenbacher, 60, Historikerin. Studiert hat sie Sozialpädagogik, danach Philosophie, Germanistik, Politik, Linguistik und nebenbei immer gejobbt. Einbl 08 Kaltenbacher: Ich wollte etwas provozieren. Ich wollte mit diesem Schloss sagen: Auch der Marxismus darf etwas hedonistisch sein. Man darf auch das schöne Leben zelebrieren. (z.t. auf A01) Marlis Kaltenbacher empfängt uns in hellblauer Hemdbluse mit aufgekrempelten Ärmeln, das halblange graue Haar ist flüchtig nach oben gesteckt, das Gesicht mit den wachen Augen ungeschminkt. A01 (Rundgang Kaltenbacher): Kaltenbacher: Dann fangen wir gleich hier vorne an, Sie sind ja hier in der Beletage. Vier Salons, ein Jagdzimmer und der ehemalige Tanzsaal.

7 7 Ja hier hab ich nen Flohmarkt weil ich ja hier ausräumen muss. Es sind ja immerhin 25 Zimmer, 1700 qm Gebäudefläche. Ja und hier aus der Wand, die ist später eingebaut worden, es war ein großer Eingangsbereich, ein hallenartiger. Ja zu DDR- Zeiten war hier ne Küche, ja ne normale Wohnung. Das Haus ist um 1853 von einem Franz von Oldenburg erbaut. (Musik) Sprecher Marxhagen also. Hat nichts mit Marx zu tun. Marx kommt hier von Mark, wie Gemarkung. Marlies Kaltenbacher entdeckte das Schloss Auf ihrer ersten großen Reise durch Ostdeutschland. Was sie damals über die DDR wusste, hatte sie aus Erzählungen, Büchern, Zeitungen, dem Fernsehen. Einbl. 09 Kaltenbacher: Und dann sind wir diese Straße, die jetzt die B 108 ist, war Kopfsteinpflaster, und wir fuhren hier durch und dann sagte mein Bekannter: Hast du eben das Schloss gesehen? Und ich hatte gerade das Schild gesehen: Marxhagen zu Ende. Und ich sag: Das heißt ja Marxhagen. Er sagt: Du da steht ein Schloss. Wir rückwärts zurück und hab hier nur ein Foto gemacht. Und hab gedacht: Ein Schloss, das in Marxhagen steht ist eigentlich - kommt gut. Atmo Einbl. 09 weiter: Das musst du dir merken und das ist Marxhagen und du bist doch ne Linke und das passt. Und zwei Jahre später erst bin ich dann mit meinen Lebensgefährten hierher gefahren. Ich wollte eigentlich nur kucken, ob dieses Schloss wirklich existiert.

8 8 und es bot sich ein überraschender Anblick: Hühner und Gänse, Schuppen und Kaninchenställe. Ausrangierte Tische und Stühle auf blühendem Rasen. - Und dazwischen ein mächtiges zweistöckiges Herrenhaus im Tudorstil. Gelber angegrauter Backstein, trutzige Türme, eine Freitreppe hinauf zu zwei hohen Rundbögen mit den Eingangstüren. Einbl. 10 Kaltenbacher: Da waren Leute und dann hab ich gefragt ob ich ein Foto machen darf und die sagten, können sie ruhig, laufen sie ruhig mal rum. Und zum Abschied hab ich mich bedankt und gesagt: Wissen sie überhaupt, wie schön sie wohnen, was für ein herrliches Haus! Dann stand einer auf und sagt: Ja, wenn`s Ihnen so gefällt, dann mieten se doch ne Wohnung, ist gerade ne Wohnung frei geworden. Und er sagt: Ich steig ins Auto, fahren sie hinterher. Der Bürgermeister in Molzow ist gerade in seiner Datsche und füttert seine Kaninchen. Ich hab dann den Bürgermeister gefragt, was kostet denn sone Wohnung, was ist denn das? Sagt er ja 100 Mark. Und so kam ich zu diesem Mietvertrag wie die Jungfrau zum Kind! Musik Sprecher Und dann: Blücherhof. Benannt zwar nicht nach dem preußischen Generalfeldmarschall, aber ein General war auch beteiligt Rothraud de Meindorfer hat die Geschichte aufgeschrieben: Einbl. 11 Meindorfer: Ursprünglich befand sich der Blücherhof im Besitz der Familie Blücher. Es gab ja zwei Generäle Blücher. Gelangte dann um 1800 an den Hauptmann von Armin und um 1850 an die Familie von Hintzenstern. Und 1882 ging es an die Grafen von Plessen und dann an den Freiherren von Maltzahn. Ein weiträumiger Gutshof mit Ställen, Scheunen und einem alten Taubenhaus.

9 9 Die beiden Torflügel sind so verspielt wie das Anwesen, das sich hinter einem großen Wasserbecken erhebt. Ein Schlösschen im neobarocken Stil mit einem runden Turm und einer kunstvoll überdachten Freitreppe. Einbl. 11 weiter: Um 1890 erwarb der Naturforscher Prof. Koenig das Gut. Später waren im Herrenhaus Sammlungen des Naturkundemuseums Berlin eingelagert, ab 1951 wurde Blücherhof als Ausbildungs- und Erziehungsstätte und danach bis 2003 als Kinderheim genutzt. Das Herrenhaus befindet sich seit 2004 in Privatbesitz. Das bin ich. (etwas verstärken) (Musik weg) Rothraud de Meindorfer stöckelt auf hohen Absätzen über das Kopfsteinpflaster des Innenhofes. Sie trägt ein eng anliegendes Sommerkleid, das dunkelblonde Haar hat sie hochgesteckt und einen kleinen Schleier hinein gebunden. Die perfekte Schlossherrin! Einbl. 12 Meindorfer: Eines Tages war ich zum Marathon der Herzen im Marriot-Hotel und hab für die Barclay- und Rothschild-Stiftung Kilometer zusammen gerödelt, für behinderte Kinder, im Fitness-Zentrum. Und anschließend gönne ich mir dann immer ein Gläschen Wein und lese, weil ich ja in Spanien bin, die deutsche Zeitung, die da Luxus ist. Und lese die Welt oder Die Zeit. Auf alle Fälle stand da eine Anzeige, Schloss an der Müritz zu verkaufen. Und da mein Bruder hier schon lange war und unser Segelboot hier steht, unser Familienboot, und mein Bruder immer gesagt hat das ist so ne schöne Gegend, geh doch mal hin, das ist Klein-Worpswede. Schau es Dir mal an, kauf doch ein schönes Schlösschen und komm mit einem Fuß mal wieder nach Deutschland. : Rothraud de Meindorfer lebt seit Mitte der 70er Jahre in Spanien. Nach ihrem Kunststudium ging sie nicht mehr fort. Sie betrieb in ihrer Finca ein

10 10 Gourmetrestaurant, leitete als künstlerische Direktorin eine Hydrotherapeutische Klinik und wohnt heute an der Costa Brava. Hier hat sie ihre Galerie und die Käufer für ihre surrealistischen Werke. Einbl. 13 Meindorfer: Ich habe viele Schlösser gesehen, weil ich viele Freunde in Frankreich hab, und es war immer mein Traum schon als Studentin für einen Euro in Frankreich ein Schloss zu kaufen. Aber ich habe nie jemanden gefunden, die freiwillig mit mir mitgegangen wären und das restauriert hätten. Ist alter Traum von mir und den habe ich mir jetzt nochmal realisiert. Musik Sprecher: Neu Gaarz. Ull Eisels zweiter Versuch Einbl. 14 Eisel: Ich bin nicht gezielt losgezogen, um ein Schloss zu finden und hätte mich auch nicht unbedingt auf ein Schloss kapriziert. Das muss nicht sein. Auch Schloss Neu Gaarz hat seine Besitzer oft gewechselt. Über Jahrhunderte war das zweistöckige barocke Herrenhaus mit der klassizistischen Fassadengliederung Mittelpunkt eines landwirtschaftlichen Gutes. Nach der Wende brauchte es allerdings schon den geschulten Blick und die Fantasie der Fachfrau, um zu erahnen, was aus dieser Ruine wieder werden könnte.

11 11 (Musik weg) Einbl. 15 Eisel: Nach der Wende hatte ich die Idee, man müsste ein Haus für Künstler in Berlin machen. Bei der Gelegenheit hab ich mich mit Hans Barlach zusammengetan, ich war ja mal früher Direktor der Barlach-Gedenkstätte in Güstrow. Und dann hab ich nach `m Objekt gesucht. Und das war Oranienburger Straße 27 in Berlin, was jetzt noch unter dem Namen Kunsthof firmiert. Und dann hab ich hier, weil ich durch Güstrow in Mecklenburg präsent war, dieses Neu Gaarz gefunden. Und dachte. Das könnte `ne Dependenz werden vom Kunsthof. Da sind die hingefahren und haben gesagt: Die muss doch verrückt sein! Son Ding! Das eine ist schon ne Ruine und jetzt noch ne Ruine nee, nee. Und da hab ich gesagt: Dann mach ich das selbst. Atmo/ Musik Einbl. 16 Kaltenbacher: Und so kam ich dann zwei bis drei Monate später zu einem Mietvertrag und da stand drin: Bis zum Verkauf des Hauses. Und dann habe ich den Bürgermeister gefragt, was das kosten soll, für wie viel so was verkauft wird. Und dann sagt er: Für eine Mark! Und dann hab ich eben diesen Spaß gemacht, jedenfalls hab ich dann gesagt: Statt 100 Mark Miete im Monat zu bezahlen, da kauf ich doch gleich das ganze Schloss für eine Mark, wenn das nur eine Mark kostet! Musik kurz hoch: Einbl. 16 weiter Kaltenbacher: Und ungefähr ein halbes Jahr später rief mich dieser Bürgermeister an und sagte: Sie sind ja auf der Kaufinteressentenliste. (Worüber ich fast aus allen Wolken gefallen bin und hab gesagt: Wie? Was? Auf was für einer Liste? Da sagt er:) Ja sie haben doch Kaufinteresse geäußert. Dann hab ich erst mal keinen Kommentar dazu gegeben, hab gesagt: Ich ruf sie nochmal an. Und dann hat er schon bei diesem Gespräch gesagt: Ja, das kostet jetzt nicht 1 Mark, das kostet Und dann hab ich mit meiner Schwester und etlichen Leuten gesprochen und die haben gesagt: Ja, das wär ja ein Ding, Marxhagen und so. Ja und dann gingen wir auf die

12 12 Kaufvertragsverhandlungen ein. Und dann stieg der Preis, und er stieg und er stieg. (Lacht) Immer mit dem Argument, dass die Kommunalaufsicht, die damals eingeführt worden war, den Preis, den er mir gerade genannt hatte, kurze Zeit später schon nicht mehr akzeptierte. Ich wollte abspringen bei , dann war eben das letzte Wort wir haben also definitiv bezahlt. Einbl. 17 Eisel: Also alles in allem hat das für mich so über gekostet. So formal hat das Schloss ein Euro gekostet. Aber dann kam das Land da hinzu, und noch das und das hier. Denn ich wollte ja auch verhindern, dass mir vielleicht ein Neubaublock daneben gesetzt wird. So dass ich die anderen Objekte auch noch gekauft hab, den Stall dann noch gekauft hab. Den ham se mir dann nicht mehr für ein Euro gegeben, obwohl das natürlich n großer Aufwand an Entsorgung war, ne? Das war mit Asbest gedeckt, das war voller Gülle, also ich bin bald in Australien rausgekommen beim Aushub, weil immer da noch Gülle im Erdreich war. Einbl. 18 Meindorfer: Die Natur, die Freiheit, es erinnerte mich ein wenig, ich komm gebürtig aus Bayern, erinnerte mich ein bisschen an Bayern und ich bin in Kleve am Niederrhein zum Gymnasium gegangen und erinnerte mich auch an Kleve. Die großen Steine die hier überall liegen, die Kastanienalleen, diese Weite, dieses Flache, dieses große Surreale. Und da hab ich gedacht, hier bleib ich, das mach ich jetzt. Zusammen mit dem Schloss stand ein ganzes Ensemble zum Verkauf: ein Kavaliershaus, ein historischer Eiskeller, ein Bootshaus im Jugendstil und eine der ungewöhnlichsten Gartenanlagen in Mecklenburg Vorpommern. In dem sieben Hektar großen dendrologischen Park finden sich noch heute viele exotische Pflanzen und Gehölze, die der Naturforscher Alexander Koenig von seinen Reisen mit nach Deutschland gebracht hatte. Rothraud de Meindorfer mag den Kaufpreis nicht öffentlich nennen.

13 13 Einbl. 19 Meindorfer: Das war der letzte Tag, hab ich auf den Knien - auf Aquarell-Papier - meine Bewerbung geschrieben. Musste auch ein Konzept vorlegen und hab das abgeschickt. Und wie ich gehört hab, von 40 Bewerbern hab ich dann später den Zuschlag bekommen. Musik Sprecher: Streng genommen steht der Titel Schloss weder Blücherhof, noch Neu Gaarz noch Marxhagen zu. Den durften eigentlich nur landesherrliche Residenzen tragen - Häuser der Großherzöge und Herzöge aus dem Mecklenburg- Schweriner Geschlecht beispielsweise. Aber über Jahrhunderte hat es sich eingebürgert, dass die Leute im Dorf von denen im Schloss sprachen, wenn sie ihre Gutsherren meinten: Die oben im Schloss, wir unten in den Katen. Über 1000 solcher Landsitze sind zwischen Oder und Elbe bis heute zu finden. A 02 Meindorfer: Und da stand hier ein Altar, hier stand ein offener Kamin da waren zwei wunderbare Säulen und ich glaube das war Koenigs Lieblingsraum, soviel ichs gehört hab. Und das hab ich natürlich versucht, den alten Glanz und die alte Gloria im Sinne von Prof. Koenig wieder hier rein zu zaubern, soweit mir das möglich ist. Einbl. 20 Eisel: Die Ideen hatte ich schon in DDR-Zeiten. Ulrichshusen habe ich aus dem Grund mir vorgenommen. So eine Heimstadt für Künstler, wo se mal paar Tage oder Wochen wohnen können, wo man ausstellt, wo man für sie verkauft so ungefähr ist es im Kunsthof und so ungefähr sollte es in Neu Gaarz werden. Also praktisch Künstler aller Sparten ein Forum zu bieten und das an die Normalbevölkerung weiterzugeben. Deshalb hab ich ja dann noch das kleine Theater gebaut in der Scheune, wo wir Konzerte hatten oder szenische Aufführungen usw.

14 14 A0 3 Meindörfer: Das hier ist ein ägyptisches Zimmer, original aus Ägypten. Schnitzereien, wunderbare Vögel, alle aus einem Stück geschnitzt. Das ist das Besondere an diesem Zimmer und dieser wunderbare 1001-Nacht-arabische Stil: Jedes ist Creme mit Gold. Einbl. 21 Kaltenbacher: Ja hier sollte die Grundlage geschaffen werden für meine linke Denkfabrik zur Geschichte des 20. Jahrhunderts. Meine erste Werbekarte, da stand drüber: Die DDR ist verloren, aber Marxhagen ist gerettet (Lachen). Das war meine erste Werbekarte, die hab ich überall verschickt. Einbl. 22 Meindorfer: Mein Konzept ist, wenn das fertig ist, eine Foundation für Kunst, Wissenschaft und Sport. Also dass sich hier Geistermenschen treffen, die sich für Kunst und Wissenschaft sowieso im Sinne der Alexander-Koenig-Stiftung und Sport also reiten, Boot, dass sich diese sportlichen Geister auch hier treffen Einbl. 23 Kaltenbacher: Von der Idee her war eben das Wichtigste, Leute herzubekommen, Wissenschaftler, Wissenschaftlerinnen und vor allem auch Kunstausstellungen veranstalten, also die zu ganz aktuellen Themen Stellung beziehen. Oder auch eher meine Idee war, konkrete Publikationen, Bücher, Zeitungen, ganz konkret zu solchen Veröffentlichungen Stellung nehmen, mit welchen Methoden die arbeiten, wie die ihren Antikommunismus pflegen. Atmo Einbl.23 weiter: Das andere war, ich hab ja mitbekommen, wie viele DDR- Kapazitäten verdrängt wurden, aus dem öffentlichen Bereich. Dass ich dachte, die bevor sie sich da aufs Altenteil setzen, oder irgendwie verzweifeln und sich hinterm Ofen verkriechen, dass man die auch wieder ansprechen kann. Dass man sagen

15 15 kann, es gibt ein Forum, dem man auch diese andere Sichtweise auf die DDR erst mal sagen kann und möglicherweise publizistisch weitergeben kann. A04 Kaltenbacher: Hier ist noch ne Karikaturenausstellung zumeist politischer Art. Dieses Maschinengewehr an der Wand ist ein deutsches. Ich habe es aber auf dem Grundstück gefunden und die Spinne die darauf sitzt, habe ich auch auf dem Grundstück gefunden. Aber die Zusammenstellung stammt von mir. Und die ganzen Ausstattungen von Thälmann, Marx ist alles von mir. (Schritte) Musik Sprecher Junkerland in Bauernhand! hieß es nach 1945 in der sowjetischen Besatzungszone. Die Herren wurden enteignet und vertrieben. Ihr Großgrundbesitz wurde aufgeteilt: an Gutsarbeiter, Tagelöhner, Flüchtlinge. Die fanden oft genug ihre erste Unterkunft in den verlassenen Schlössern. Wo zuvor eine einzige Familie mit ihren Bediensteten lebte, drängten sich nun Frauen, Kinder und Alte in den Salons, den Spiegelsälen, den Schlafzimmern, den Kammern und Ankleideräumen. Luxuriös war das nicht: weder Küche, noch Heizung und schon gar nicht die sanitären Anlagen taugten für Massenunterkünfte. Hochherrschaftliches Inventar gab es auch nicht mehr. Was die einstigen Besitzer nicht mitgenommen hatten, war von der Roten Armee zerstört oder von Dorfbewohnern geplündert worden. Einbl. 24 Kaltenbacher: (Schritte) Hier war ja alles im ganzen Haus mit sehr viel Schichten von Tapeten überklebt, die Böden mit Filz, mit ich weiß nicht was. Wir mussten also das Haus wieder zum Atmen bringen, das war eine der wichtigsten Aufgaben als wir hier ankamen, alles wieder freizulegen und das auch sehr einfach wieder herzurichten. Also mit ganz einfacher Farbe und die Böden einfach sauber gemacht und nicht

16 16 repariert oder irgendwas verschönert. Und ich fand das schön, dass es einfach so aussieht wie es aussieht das alte Holz. : 30 Familien haben nach dem Krieg zeitweise auf Marxhagen gelebt. Dann zog ein Kindergarten ein, die Schule, Post, Bibliothek und die Dorfarztpraxis. Später wurde im Gewölbekeller noch die LPG-Küche untergebracht. Atmo 6 Kaltenbacher: Hier ist noch die furchtbare alte Toilettenanlage (schließt) ich sag immer Autobahnklo. Sehen sie vier Türen und hinter jeder Tür verbarg sich eine Toilette. Jeder hatte hier einen Schlüssel für seine Toilette. Ja, jetzt ist es nur noch Museum. Marxhagen ist eine Herausforderung. Kaum nutzbare sanitäre Anlagen, keine zentrale Heizung, nur ein paar Kohleöfen und all das auf 1700 Quadratmetern Wohnfläche! Ein Schloss braucht aber auch ein dichtes Dach, intakte Außenwände und gut schließende Fenster! Einbl. 25 Kaltenbacher: Alle Fenster verkitten, hat viel Arbeit gemacht. Und dann kam ein ziemlich kalter Winter und ich hab mich schon immer gewundert, dass die Vögel immer so an die Fenster fliegen. Wir wussten nicht, dass man diesen Leinölkitt sofort mit Lack oder irgendwas zumalen muss. Auf jeden Fall im Frühjahr war alles, der ganze Leinölkitt, vom Keller bis zum Dach, von den Vögeln aufgefressen. Ja so hat man dann Stück für Stück immer gelernt. Atmo/Wechsel Einbl. 26 Eisel: Und dann hab ich erst mal angefangen zu räumen, das zu entkernen und Schuttbeseitigung, 20 Container, und nach und nach aufgebaut. Und da ich

17 17 Ingenieur bin, hab ich dann auch gleich noch ne Baufirma gegründet und mit dieser Baufirma das dann selbst gebaut. Also überwiegend selbst alles gebaut. Atmo Einbl. 26 weiter: Von der einen Seite hatte ich ein großes L-förmiges Zimmer machen lassen, mit Parkett, Fußbodenheizung und so. Dann diese drei Fenstertüren und auf der anderen Seite habe ich ne Terrasse davor gebaut und zwar ne mehrstufige Terrasse. Wo es dann Frühstück gab usw. Die Terrasse hab ich so in Anlehnung an die Bauweise, die in Mecklenburg Usus war, so mit Feldsteinen zu bauen. Atmo Einbl. 27 Eisel: Und ich hab ohne Fördermittel angefangen. Und ich hab auch sofort Gäste gehabt. Da waren zwo Zimmer fertig, das andere hab ich mit Vorhängen abgeschirmt, und dann konnten schon die ersten Leute übernachten. In der ersten Zeit gab`s ja auch noch nicht genug Übernachtung, da ham die in Waren gefragt: Wo könnte man? Ah, in Neu Gaarz. Die sind dann angefahren gekommen und haben die Außensituation gesehen. Und die Frau sagt: Fahr weiter, um Himmels Willen, fahr weiter! Da kann man doch nicht wohnen. Und die ham sich dann sehr wohl gefühlt. Und das war am Anfang für uns sehr schön, weil die Gäste kamen wie bei der Scheherazade warteten die immer auf die Fortsetzung. Und die kamen immer wieder, um zu sehen, was es denn Neues gibt und so. Die Ruine Neu Gaarz machte unter der kundigen Anleitung von Ull Eisel eine wunderbare Wandlung durch. Äußerlich strahlt das Schloss im alten Glanz, innen aber hatte es modernsten Komfort: Fußbodenheizungen, Bäder und Duschen, ein luxuriöses Schwimmbad die Energie dazu sollte aus erneuerbaren Quellen kommen.

18 18 Einbl. 28 Eisel: Und dann kam das Bad. Das Ganze so bisschen auf balinesisch gemacht. Die Fenster als Nischen und in die Nischen balinesische Tänzerinnen gestellt. Daran wieder eine kleine Bar angebaut. In die Bar ein wunderbaren Riesen-Kamin eingebaut mit alten Steinen, so dass man denkt, das war schon immer da. Atmo: Schritte Einbl. 29 Eisel: Und dann kam der Stall dran. Da ham alle gesagt: Ja, jetzt ist das ja sehr schön, jetzt müssen sie aber das mistige Stallgebäude abreißen, das versaut ja die ganze schöne Gegend. Da hab ich gesagt: Nein, da machen wir was ganz Schickes draus. Und da hab ich diese Redoute draus gemacht und dann das Schwimmbad, das war ja nu sowieso das Allerschönste. : Die Herrin auf Neu Gaarz steckte all ihre Kraft, vor allem aber all ihr Geld in das Projekt. Drei Millionen Euro Eigenkapital stammten aus dem Verkauf ihrer Anteile am Kunsthof, aber auch aus über 40 Patenten, die sie zu DDR-Zeiten vor allem in industriellen Wohnungsbau angemeldet hatte. Dazu kamen zweieinhalb Millionen Euro Kredite von der Bank und anderthalb Millionen Fördermittel. Einbl. 30 Eisel: Ganz oben im Boden waren dann zwei große Apartmentzimmer, das Morgenland und das Abendland. Jedes Zimmer hatte ein Motiv: Anglerzimmer. Jägerzimmer, Reiterzimmer und Kapitänskajüte. Sofort hatte ich dann die Vorstellung wie ich das mache. In den Antiquitätenläden in Berlin ham se mir dann schon immer entgegen geschrien: Wir ham was für ihr Reiterzimmer! Atmo / Musik

19 19 : Marlis Kaltenbacher und Ull Eisel haben ihre Schlösser 1994 gekauft. Es war die Zeit, in der unzählige Immobilien im Osten zum Verkauf standen. Es kamen ehrlich Interessierte, aber auch Schnäppchenjäger, Abzocker, Abenteurer und Alteigentümer. Einbl. 31 Kaltenbacher: Wenn so Alt- vermeintliche Alteigentümer vor der Tür standen, gab `s welche, die gedacht haben, sie könnten Ansprüche auf das Schloss erheben. Und da hab ich dann manchmal so aus Spaß gesagt oder aus Provokation: Das ist zu spät. Hier ist die kommunistische Weltzentrale. Und die sind fast rückwärts die Treppe wieder runtergefallen. (lacht) Da sind sie mit ihrem Mercedes davon gefahren, als wäre der Teufel hinter ihnen her. A07 Meindorfer: Auf diese Kacheln werden leere Parfümflaschen designt aus aller Welt und überall ist kleiner Rest und dann duftet das. Negresco-Klo. : Blücherhof fand erst 2004 seine jetzige Herrin. Da es bis zum Verkauf ein Kinderheim beherbergt hatte, war es baulich weitgehend saniert, besaß ein dichtes Dach, eine funktionierende Heizung, neue sanitäre Anlagen und sogar einen Computeranschluss. Die frühere Schönheit aber muss die Künstlerin ihrem Schloss erst noch zurückgeben. Zimmer für Zimmer, Quadratmeter für Quadratmeter innen wie außen. Einbl. 32 Meindorfer: Ich hab angefangen auf einem Sofa, wir haben jeder auf einem Sofa geschlafen wir haben einen Windhund dabei gehabt und sechs Chinchilla-Katzen dabei und einen Tauchsieder. Und so haben wir hier angefangen. Einfach aufgestanden, Kaffee angemacht, Steckdose war ja da und dann angefangen. Erst mal Müll ausräumen, alles raus und dann nach und nach hab ich dann angefangen, um mich rumgearbeitet. Erst mal zu streichen, die Decke restaurieren, den Stuck zu restaurieren, hab zuerst die schwierigen Sachen gemacht. Ich hab gedacht wenn ich

20 20 älter bin schaffe ich das nicht mehr. Noch habe ich den Power und die Begeisterung für die schweren Sachen. Musik Sprecher Die Schlösser, Herrensitze und Gutshöfe Mecklenburgs haben nicht nur Jahrhunderte lang Landschaft und Kultur der Gegend geprägt. Ihre Besitzer nötigten den Menschen ringsum Unterwürfigkeit und Ehrfurcht, Angst und Stolz ab. Die DDR, die sich Arbeiter-und-Bauern-Staat nannte, versuchte auf ihre Weise, den alten Untertanengeist zu überwinden: Schlösser und Herrensitze wurden gesprengt, für Baumaterial abgetragen, zu Lagerhallen oder Ställen umfunktioniert. Sie nahmen aber auch Wohnungen, Schulen und Kulturhäuser, Kinder- und Altenheime oder die LPG-Verwaltung auf. Saniert wurde dabei kaum etwas. Anfang der 90er Jahre wurden viele dieser sozialen Einrichtungen geschlossen, LPGs lösten sich auf, Arbeitsplätze gingen verloren. Atmo weg : Und dann kommen Leute - Frauen gar! - die solch ein Schloss einfach kaufen! Die neuen Besitzerinnen wurden argwöhnisch beobachtet. Wurden belauert und belagert. Einbl. 34 Meindorfer: Und dann ging das hier los mit Neid und Missgunst, die ersten Feinde stellten sich ein, getarnt natürlich mit einem strahlenden Lächeln auf der Lippe, die einem dann von hinten das Messer in den Rücken gestochen haben. Einbl. 35 Eisel: Es wär ein einziges Windrad gewesen. In der Nähe von der Bahnlinie. Straße - Bahnlinie - Windrad, das wärn drei technische Dinge, die im Grunde ja nur n Bauwerk sind. Ich hatte schon viel Geld dafür ausgegeben: eine Studie, um die

21 21 Windaufkommen dort zu überprüfen und hatte dann auch ein Foto machen lassen, wo das Windrad einkopiert war, um zu zeigen, wie das dann aussehen wird. Dass das das dann im Grunde wie ne Landmarke gewirkt hätte. Wir kommen immer näher nach Neu Gaarz aha, da dreht sich schon was, wir sind gleich da. So was ist ja auch nicht zu verachten. Hat nischt genutzt, im Gegenteil, ich musste noch 3000 Mark Bearbeitungsgebühr bezahlen, obwohl sie es abgelehnt haben. Einbl. 36 Kaltenbacher: Aber wir haben natürlich aus der Perspektive Westdeutschland und in Unkenntnis der DDR-Verhältnisse, das gar nicht so ins Auge gefasst, die Probleme. Und haben das Pech gehabt, dass der Bürgermeister zwei Mietparteien hier einquartiert hat, sogenannte Noteinquartierung, die, wie ich später erfahren habe, schon im Umkreis von 10, 15, 20 km keine Wohnung mehr bekamen. Atmo Einbl. 36 weiter: Es war ja ein Mietshaus, es war ja auch okay, wir wollten kein leeres Haus. Das war also von der Konzeption her gut, dass Leute hier gewohnt haben, weil wir auch vollberufstätig in Berlin waren und nur jede Woche oder jede zweite mal sporadisch kommen konnten. Und es war hier - wild herumlaufende Tiere, Hunde, Katzen und so voller Fäkalien. Es war unglaublich, unglaublich! Ich hätte niemals gedacht, dass es sowas überhaupt gibt. Die ham Müll aus dem Fenster geworfen. Die Leute haben alles was sie nicht brauchten da draußen hingeworfen. Haufenweise! Diese zwei Mietparteien waren so extrem, dass wir sofort Räumungsklagen einreichen mussten, damit wir die anderen Mieter nicht verlieren. Wir haben denen sogar am Ende Mietfreiheit zugesagt, wenn sie bleiben, und sie sind trotzdem alle ausgezogen. Das war das größte Drama, dass ich dann am Schluss mit den zwei beklagten Parteien allein im Haus war und das ganze Haus war leer. Und dann war auch klar, nachdem die Wohnungen leer warn, hab ich auch erst mal gesehen, in was für nem Zustand das Haus eigentlich ist. Einbl. 37

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