KOMMUNIKATIONSTECHNOLOGIEN Auswertung der EMERGENCE-Projekte - Zusammenfassung und Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen

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1 BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEIT BUNDESMINISTER IUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEIT BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCH AFT UND ARBEIT BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTS CHAFT UNDARB E I T BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEI T BUNDESMINISTER IUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEIT BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCH AFT UND ARBEIT BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTS CHAFT UNDARB E I T BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEI T BUNDESMINISTER IUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEIT BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCH AFT UND ARBEIT BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEIT BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEIT BUNDESMINISTER IUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEIT BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCH AFT UND ARBEIT BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEIT BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEIT BUNDESMINISTER IUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEIT BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCH AFT UND ARBEIT BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEIT BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEIT BUNDESMINISTER IUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEIT BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCH AFT UND ARBEIT BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEIT BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT UND BUNDESMINISTER IUM VERLAGERUNG FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEIT VON BUNDESMINISTERIUM ARBEIT AUFFÜR WIRTSCH AFT UND ARBEIT BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEIT BASIS VON INFORMATIONS- UND BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEIT BUNDESMINISTER IUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEIT BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCH KOMMUNIKATIONSTECHNOLOGIEN Auswertung der EMERGENCE-Projekte - Zusammenfassung und Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen

2 impressum Herausgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Stubenring 1, A-1010 Wien Abteilung III/9 Layout: Claudia Goll (IK2b)

3 Verlagerung von Arbeit auf Basis von Informations- und Kommunikationstechnologien Auswertung der EMERGENCE-Projekte - Zusammenfassung und Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen Jörg Flecker Bericht für das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit Abteilung III/9 September 2004 Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA) Aspernbrückengasse 4/5 A-1020 WIEN Tel: Fax:

4 INHALT 1. Einleitung: Die EMERGENCE-Untersuchungen Das europäische EMERGENCE-Projekt Das österreichische Projekt Verlagerung von Arbeit in der globalen Informationsökonomie Das Asian EMERGENCE-Projekt Definition von ework 4 2. Ergebnisse der EMERGENCE-Unternehmensbefragung Nationale Unterschiede Tätigkeitsbereiche von ework Die Anbieterseite Ergebnisse der EMERGENCE-Fallstudien Ursachen, Motive und Formen der Verlagerung von ework Logiken der Restrukturierung in der globalen Informationsökonomie Auswirkungen auf die Arbeit und organisatorische Implikationen Arbeits- und beschäftigungspolitische Schlussfolgerungen 27 Ausblick 33 Berichte aus den EMERGENCE-Projekten 34 Literatur 35

5 1. Einleitung: Die EMERGENCE-Untersuchungen Ziel der folgenden Darstellung ist es, einen Überblick über die Ergebnisse der internationalen Projekte EMERGENCE and Asian EMERGENCE zu schaffen und Schlussfolgerungen für die Politik daraus zu ziehen. Ergänzend wird auf die österreichische Situation eingegangen. Im Mittelpunkt sollen die Motive und Zielsetzungen der (internationalen) Verlagerung von Arbeit, die Prozesse der Verlagerung, die Folgen für die Beschäftigung und die Entwicklung der Arbeitsteilung in der internationalen Informationsökonomie stehen. Die EMERGENCE-Projekte untersuchten die (grenzüberschreitende) Verlagerung von Arbeit auf der Basis von Informations- und Kommunikationstechnologien. Den Ausgangspunkt der Untersuchungen bildeten einerseits die wissenschaftlichen Arbeiten und Diskussionen über Telearbeit und ework, andererseits die Arbeiten über die Internationalisierung der Wirtschaft und über Verschiebungen in der internationalen Arbeitsteilung. Was die Internationalisierung und internationale Arbeitsteilung betrifft, war vor allem bedeutsam, dass die Herausbildung von Wertschöpfungsketten ( commodity chains Gereffi/Korzeniewicz 1994) und die Aushöhlung von Unternehmen durch Auslagerung nicht auf die Industrie und auf Produktionsarbeiten beschränkt blieb. Auch die Herstellung von Computer- Software und die IT-Dienstleistungen beispielsweise erfolgen zunehmend in Netzwerkstrukturen, da die Unternehmen auch dieser Branche Forschung, Entwicklung, Programmierung und Wartung zunehmend aus dem Unternehmen auslagern und in andere Länder verlegen (UNCTAD 2002:11). Den Grund für diese Entwicklung sehen AutorInnen der United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) darin, dass die Faktoren für eine nationale Orientierung, wie Beschaffungsentscheidungen der öffentlichen Hand, Sprache, Zertifizierung, Schutz des intellektuellen Eigentums etc., im Prozess der Globalisierung an Bedeutung verlieren. So wurden beispielsweise internationale Standards und Zertifizierungen geschaffen, welche die national unterschiedlichen Bedingungen einebnen und die Herausbildung eines einheitlichen Marktes unterstützen. Auch verlangen die transnationalen Unternehmen als Kunden der Computerbranche nahtlose globale Dienstleistungen für alle ihre Standorte rund um den Globus möglichst aus einer Hand (ebenda). Wird für einen Kunden Software entwickelt, müssen nicht alle damit verbundenen Aufgaben an einem Ort und damit in Kundennähe ausgeführt werden. Eine Aufspaltung des Entwicklungsprozesses und eine arbeitsteilige Durchführung ermöglicht auch eine räumliche Trennung der verschiedenen Aufgaben. So können insbesondere das Programmieren und Kodieren in Niedriglohnländer verlagert werden (ebenda:12). In den EMERGENCE-Projekten wurden die Auslagerung und die räumliche Verlagerung von Tätigkeiten, die an einem Computerarbeitsplatz ausgeübt werden und die einer Telekommunikationsverbindung bedürfen, in Europa, in Asien und Australien untersucht. Neben Software-Entwicklung und IT-Dienstleistungen handelte es sich um folgende Aufgaben bzw. Unternehmensfunktionen: 1

6 Kundenbetreuung, Verkauf, Daten- und Texterfassung, Rechnungswesen, Personalwesen sowie Design und andere kreative Funktionen. Damit konnten Einblicke in die Dynamik der Restrukturierung der Unternehmen und der Wirtschaft insgesamt und insbesondere in die Entwicklung der Arbeitsteilung in der globalen Informationsökonomie gewonnen werden Das europäische EMERGENCE-Projekt Das Projekt EMERGENCE 1 wurde von der Europäischen Kommission im Rahmen des Programms Information Society Technologies (IST) finanziert und von einem internationalen Konsortium unter Leitung von Ursula Huws (IES Brighton / Analytica London) zwischen März 2000 und März 2003 durchgeführt. Die Untersuchung umfasste statistische Analysen, eine Unternehmensbefragung und eine von FORBA koordinierte qualitative Studie, in der etwa 60 Fallstudien von EMERGENCE-PartnerInnen und SubauftragnehmerInnen in EU-Ländern und mittelosteuropäischen Ländern durchgeführt wurden. Ausgangspunkt des Projekts EMERGENCE war die Frage, wie Unternehmen verschiedener Branchen darauf reagieren, dass ein Teil der Arbeit durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien immer weniger an einen Ort gebunden ist. Welche Prozesse der räumlichen Verlagerung von Arbeit ergeben sich daraus? Was sind die Folgen für die internationale Arbeitsteilung, für Arbeitsmarkt und Arbeitsbeziehungen? Nach einer telefonischen Befragung von mehr als Unternehmen in 18 europäischen Ländern wurden im Rahmen von ca. 60 Betriebsfallstudien Motive, Abläufe und Folgen von Verlagerungen erhoben. Mit den EMERGENCE-Fallstudien wurden im Jahr 2001 Verlagerungen von ework untersucht, die in der zweiten Hälfte und insbesondere gegen Ende der 90er Jahre erfolgt waren. ework wurde definiert als informationsverarbeitende Arbeit, die auf räumlicher Distanz mit der intensiven Nutzung von Computersystemen und auf der Basis von Telekommunikationsleitungen ausgeführt wird. Jede Fallstudie beschäftigte sich mit einer transregionalen oder transnationalen Verlagerung von ework von einem Ursprungsstandort an einen Zielstandort und basiert auf mehreren qualitativen, leitfadengestützten Interviews mit Interviewpersonen aus den 1 Estimation and Mapping of Employment Relocation in a Global Economy in the New Communications Environment (Verlagerung von Arbeit in der globalen Wirtschaft auf der Basis neuer Kommunikationstechnologien). Die Kernförderung in der Höhe von 2,1 Millionen Euro stammte aus dem EU- Programm IST (siehe Die österreichische Beteiligung am Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur unterstützt. Das Konsortium bestand aus: Institute for Employment Studies, Brighton, UK; Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA), Wien; Danish Technology Institute, Aarhus; Hoger Instituut voor de Arbeid, Leuven; Institute of Sociology, Hungarian Academy of Sciences, Budapest; Economic and Social Research Institute, Rome; Institute for Management of Innovation and Technology, Stockholm; NOP Business, London; School of Communications, Simon Fraser University, Vancouver; Faculty of Business and Public Management, Edith Cowan University, Perth, Australien; Forschungsgemeinschaft für Außenwirtschaft, Struktur- und Technologiepolitik (FAST), Berlin; ISERES, Paris; Valter Fissamber Associates, Athen; Fondacio CIREM, Barcelona. 2

7 jeweiligen Firmen. Die Ergebnisse der quantitativen Unternehmensbefragung (Huws/O'Regan 2001) wurden als Gerüst für ein entsprechendes Sample der qualitativen Betriebsfallstudien genutzt: Angestrebt wurde eine ausgewogene Verteilung auf verschiedene Branchen sowie eine Konzentration auf jene Unternehmensfunktionen, die sich im Zuge der Unternehmensbefragung als besonders mobil zeigten, wie etwa Softwareentwicklung und IT-Dienstleistungen, Telefonverkauf oder telefonische KundInnenbetreuung Das österreichische Projekt Verlagerung von Arbeit in der globalen Informationsökonomie Mit diesem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit geförderten Projekt wurden acht Fallstudien über die Verlagerung von Arbeit durchgeführt und so die empirische Basis des EMERGENCE Projekts in Österreich verbreitert, da im Rahmen des internationalen Projekts nämlich nur drei Fallstudien in Österreich vorgesehen waren. Dadurch konnte die österreichische Situation im Hinblick auf die Ansiedlung und Verlagerung von IKT-gestützter Arbeit im internationalen Vergleich analysiert werden. Das Projekt lief von Oktober 2000 bis Oktober 2001 und konzentrierte sich auf die für ework und Verlagerungen wichtigsten Unternehmensfunktionen, nämlich IT-Dienstleistungen, wie Software-Entwicklung und Webdesign, und telefonische Kundenbetreuung (Call Center) Das Asian EMERGENCE-Projekt Aufbauend auf dem EMERGENCE Projekt wurde im Asian EMERGENCE-Projekt die Verlagerung von Arbeit aus Europa in asiatische Länder und zwischen asiatischen Ländern untersucht 3. Das Projekt wurde von der Kommission der Europäischen Union im Rahmen des Programms Asia IC&T finanziert, von Ursula Huws (Analytica/Institute for Employment Studies) geleitet und zwischen April 2002 und September 2003 durchgeführt. Die Untersuchung enthielt keine Unternehmensbefragung, sondern stützte sich ausschließlich auf Fallstudien. Die Aufgabe von FORBA bestand in der Betreuung der Fallstudienerhebung in den asiatischen Ländern und in der vergleichenden Auswertung der Ergebnisse. Erhoben wurden die Motive von Verlagerungen bzw. Ansiedlungen sogenannter ework sowie die Auswirkungen im Hinblick auf die Organisation und die Beschäftigung. Insgesamt wurden in Indien, Sri Lanka, Thailand, Malaysien, Indonesien, Philippinen und Vietnam sowie in einer Vielzahl europäischer Länder 2 3 Flecker, J./Kirschenhofer, S./Riesenecker-Caba, T., Verlagerung von Arbeit in der globalen Informationsökonomie - Fallstudien zu Software-Entwicklung und Customer Service, FORBA- Forschungsbericht 2/2002 Kooperationspartner: Institute for Employment Studies, Brighton, UK; Asian Institute of Technology (AIT), Bangkok Thailand; Indian Institute of Management, Bangalore, Indien; Faculty of Business and Public Management, Edith Cowan University, Perth, Australien; Hoger Instituut voor de Arbeid, Leuven, Belgien; Forschungsgemeinschaft für Außenwirtschaft, Struktur- und Technologiepolitik e.v., Berlin, Deutschland. 3

8 über 50 Fallstudien durchgeführt. Dabei handelte es sich gegenüber dem europäischen EMERGENCE-Projekt um zusätzliche Fallstudien. Die Koordination der Erhebungen erfolgte durch das Asian Institute of Technology (AIT) in Bangkok und Indian Institute of Management in Bangalore Definition von ework Arbeitsplatz- Typus Die EMERGENCE-Projekte hatten zum Ziel, die Ver- und Auslagerung von Arbeitsplätzen in der digitalen Wirtschaft, also die Verbreitung von Telearbeit oder ework quantitativ und geografisch zu erfassen. Dafür ist eine genaue Definition von ework erforderlich (Huws 2002). Als Ausgangspunkt dient die kleinste geografische Einheit eines Unternehmens (d.h. eine einzige feste Adresse, an der Menschen ihren Arbeitsplatz haben). Davon ausgehend untersuchte das Projekt, in welchem Ausmaß Arbeit, die dem Unternehmen zugute kommt (und von der ausgegangen werden kann, dass sie in der Vergangenheit direkt am Unternehmensstandort verrichtet wurde oder worden wäre), in geografischer Entfernung zum Unternehmen ( remote work, Fernarbeit) und elektronisch vernetzt ( telemediated work ) verrichtet wird. Die Analyse von elektronisch vernetzter Telearbeit erfolgt mit Hilfe zweier Variablen, die in Abbildung 1 dargestellt sind. Eine dieser Variablen bezieht sich auf die vertragliche Bindung zwischen ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen: sind sie direkt beim Unternehmen beschäftigt (also unternehmensintern ) oder wurden sie ausgelagert (d.h. entweder selbständig oder bei einer anderen Firma oder Agentur beschäftigt)? Die zweite Variable bezieht sich auf die Art des Arbeitsplatzes: arbeiten diese Beschäftigten alleine, abseits des traditionellen Arbeitsplatzes (z.b. zu Hause oder unterwegs), oder arbeiten sie gemeinsam mit anderen Beschäftigten an einem dafür vorgesehenen Ort, also in einem Betrieb? Abbildung 1: Typologie externer, elektronisch vernetzter Arbeit Individualisiert Unternehmensintern Alternierende Heimarbeit nomadisches Arbeiten Vertragstyp Extern (ausgelagert) Freischaffende oder mobile Selbständige Betriebsförmig Standortferne Back Offices/Call Center Beschäftigte in Telezentren, Telehäusern oder anderen third party premises Spezialanbieter für diverse Business Services Ausgelagerte Call Center 4

9 Alternierende Heimarbeit bezeichnet Arbeitsweisen, bei denen Angestellte eines Unternehmens zwischen Büroarbeit im Unternehmen und elektronischer Heimarbeit an einzelnen Tagen wechseln, während nomadisches Arbeiten auf ein ständiges Umherziehen von Angestellten verweist, also etwa auf sehr häufige Reisen und Kundenbesuche. Handelt es sich nicht um Angestellte eines Unternehmens, sondern um Selbständige oder WerkvertragnehmerInnen, so haben wir es mit der externen Form von ework zu tun (typische Beispiele: GrafikerIn, ÜbersetzerIn etc.). Arbeiten nicht einzelne getrennt an einem entfernten Ort, sondern ist ein Betrieb eingerichtet, so wird in dieser Übersicht von betriebsförmiger ework gesprochen. Unternehmensintern, also unter Beschäftigung eigener Angestellter, handelt es sich dabei etwa um Datenerfassungs- oder Programmentwicklungseinheiten oder Call Center an einem entfernten Standort, die räumlich durchaus auch in Betrieben eingerichtet sein können, die zu anderen Unternehmen gehören. Betriebsförmige ework findet sich etwa bei Anbietern von Buchhaltung, IT-Unterstützung oder Call Center-Dienstleistungen für Unternehmen. Diese Grundstruktur bildet eine gute Ausgangsbasis für Kategorisierungen die wiederum eine Voraussetzung für eine quantitative Analyse sind. Allerdings sollte in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden, dass die Arbeitsformen, die in den vier Kästchen dargestellt sind, lediglich Möglichkeiten für ArbeitgeberInnen oder ArbeitnehmerInnen darstellen und keineswegs feste, absolute Kategorien sind. D.h. es wird häufig zu Verschiebungen zwischen diesen Kategorien kommen bzw. ArbeitgeberInnen setzen vielleicht Arbeitskräfte aus mehr als einer Kategorie für ein und dieselbe Tätigkeit ein. Als Beispiel dafür lassen sich z.b. HeimarbeiterInnen anführen, die in Call Centern zu Spitzenzeiten als zusätzliche Arbeitskräfte eingesetzt werden (so genannte virtuelle Call Center ), wie das laut einer Untersuchung schon in 4% aller Call Center praktiziert wird (Denbigh/Huws 1999). Trotz dieses Vorbehalts macht es dieser Ansatz erst möglich, das Ausmaß der Verbreitung von elektronisch vernetzter Telearbeit oder ework, und seiner Besonderheiten abzuschätzen. 5

10 2. Ergebnisse der EMERGENCE-Unternehmensbefragung Im Jahr 2000 führte EMERGENCE eine Umfrage in über Unternehmen in allen EU-Ländern sowie in Polen, Ungarn und Tschechien durch. Nach Gewichtung der Ergebnisse mit der Zielsetzung, sie für alle europäischen Staaten repräsentativ zu machen, ergab sich ein Anteil von Unternehmen, in denen ework betrieben wird, in der Höhe von 49%. Das heißt, nahezu die Hälfte aller Unternehmen praktizierten eine oder mehrere Formen von ework, wobei die externen Formen, also Outsourcing, deutlich überwiegen. Abbildung 2 zeigt eine Unterteilung nach den Formen von ework, wobei zu berücksichtigen ist, dass in vielen Unternehmen nicht nur eine Form von ework vorkommt. Abbildung 2: Anteil der Betriebe in Europa mit ework, Arten von ework in % Betriebe mit ework insgesamt 49,0 Innerhalb des Beschäftigte in ework insgesamt 11,8 Unternehmens Beschäftigte in verlagerten Büros 6,8 Teleworker mit mehreren Arbeitsorten 9,9 (in % aller Teleheimarbeitskräfte 1,4 Unternehmen) Call Center außerhalb der Region 1,4 Beschäftigte in Telezentren, Telehäusern 0,9 Outsourcing (in % aller Unternehmen) Call Center-Agents in Telezentren, Telehäusern 0,3 Outsourcing von ework insgesamt 43,0 elancers (Selbständige) 11,4 Outsourcing in der eigenen Region 34,5 Outsourcing in andere Region im Land 18,3 Outsourcing in ein anderes Land 5,3 Ausgelagertes Call Center 15,0 Ausgelagertes Call Center mit 11,1 Telekommunikationsanbindung Quelle: EMERGENCE European Employer Survey, 2000 (IES/NOP); Unternehmen mit mehr als 50 Angestellten in den (alten) 15 EU-Ländern plus Ungarn, Polen und Tschechien. Daraus ergibt sich, dass der stereotype Teleworker, der ausschließlich zu Hause arbeitet, tatsächlich die am wenigsten verbreitete Form von ework darstellt. Nur 1,4% aller europäischen Firmen beschäftigen Leute, die nur zu Hause arbeiten. Allerdings steigt diese Zahl auf 2%, wenn nur die EU-15 betrachtet werden. Viel verbreiteter ist die Nutzung neuer Technologien zur Unterstützung arbeitsplatzungebundener Arbeit für Teleworker mit mehreren Arbeitsorten, die nicht so stark mit sozialer Isolation assoziiert wird: diese Arbeitsform wird bereits in nahezu 10% aller europäischen Unternehmen praktiziert. Genauso viele Firmen bedienen sich unternehmensexterner MitarbeiterInnen für solche Tätigkeiten. Beinahe ein Sechstel aller Unternehmen (17,3%) nutzen freiberufliche MitarbeiterInnen für die 6

11 eine oder andere Form der Informationsdienstleistung. Bei Anwendung einer engeren Definition von freiberuflicher ework, d.h. Arbeit, die nur mit Hilfe von Vernetzung über Telekommunikation verrichtet wird, sind es immerhin noch 11,4% aller ArbeitgeberInnen in Europa, die mit elancers arbeiten. Was ework betrifft, die in Büroräumlichkeiten ausgeführt wird, zeigen die Ergebnisse auf, dass ArbeitgeberInnen bereits häufig Informations- und Kommunikationstechnologien nutzen, um Tätigkeiten außerhalb des eigenen Unternehmensstandorts durchführen zu lassen. Eine/r von 14 (6,8%) ArbeitgeberInnen in Europa hat ein Back Office außerhalb der eigenen Region. Wird bedacht, dass die Regionen, von denen hier die Rede ist, große Gebiete in der Größenordnung von NUTS 4 1 sind, die bei kleinen Staaten wie Irland oder Luxemburg schon einmal die Gesamtfläche des Landes ausmachen (und Österreich in nur 3 NUTS 1-Regionen unterteilt ist), ist das eine signifikante räumliche Verlagerung von Arbeit. Dazu kommt noch etwa ein weiteres Prozent an Unternehmen, die Angestellte in Telehäusern oder Telezentren beschäftigen. Diese Formen organisationsinterner Telearbeit werden allerdings weit übertroffen durch die Nutzung von Outsourcing als Mittel zur räumlichen Verlagerung von Arbeit. Mehr als die Hälfte aller Unternehmen (56%) haben zumindest einen Dienstleistungsbereich, der auf Informationsverarbeitung basiert, ausgelagert. Wird die Definition auf diejenigen Firmen eingeengt, die diese Arbeit rein elektronisch durchführen (eoutsourcers), sind das immerhin noch 43% aller ArbeitgeberInnen. Viele dieser Auslagerungen spielen sich innerhalb der Region, in der das Unternehmen angesiedelt ist, ab (34,5%); ein signifikanter Anteil (18,3%) lagert Arbeiten in andere Gegenden im gleichen Land aus, während 5,3% der Unternehmen ework über Landesgrenzen hinweg auslagern. Call Center machen einen bedeutenden Prozentsatz dieser Form von ework aus. Während nur 1,4% aller Befragten über ein unternehmensinternes standortfernes Call Center (außerhalb der eigenen Region, aber mit direkter Telekommunikationsanbindung) verfügen, nutzen immerhin 15% ein ausgelagertes Call Center. 11,1% aller befragten Betriebe nutzen dabei eine direkte Telekommunikationsanbindung zur Unternehmenszentrale. 4 Nomenclature of Territorial Units for Statistics. 7

12 2.1. Nationale Unterschiede Abbildung 3: Verbreitung von ework nach Ländern Belgien 50 Dänemark 59 Deutschland Finnland Frankreich Griechenland Großbritannien Irland Italien Luxemburg Niederlande Österreich Polen Portugal Schweden Spanien Tschechische Republik Ungarn Gesamt Quelle: EMERGENCE European Survey, 2000 (IES/NOP). % der Unternehmen mit mehr als 50 Angestellten in den 15 EU- Ländern plus Ungarn, Polen und Tschechien Wie aus Abbildung 3 ersichtlich, gibt es beträchtliche Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern. Länder mit einem hohen ework-anteil gehören meist einer der zwei folgenden Kategorien an: hochentwickelte, hochtechnologisierte Staaten wie Schweden, Finnland oder die Niederlande, die Informations- und Kommunikationstechnologien für eine breite Palette an ework nutzen; und Länder in Mittel-, Ostund Südeuropa, wie Italien, Spanien, Ungarn, Polen oder Tschechien, die in hohem Maß auf Outsourcing zurückgreifen, teils weil ihre Wirtschaftssysteme Kleinbetriebe bevorzugen, teils auf Grund der Verbreitung einer informal economy in diesen Ländern. Die neuen Informationstechnologien ermöglichen es Unternehmen in diesen Ländern, breitangelegte Netzwerke aus Subauftragnehmern auf elektronischer Basis aufzubauen. Österreich weist ebenfalls einen überdurchschnittlichen Anteil an ework auf, erreicht aber nicht die hohen Werte der nordischen Länder. Die augenscheinlich niedrigen ework-werte für Irland, Luxemburg und Portugal ergeben sich teilweise aus der Tatsache, dass diese Staaten im NUTS-System der EU als jeweils eine einzige Region angesehen werden; d.h. in diesen Ländern ist die Verlagerung von Back Offices oder die Auslagerung einzelner Bereiche in andere Regionen innerhalb des eigenen Landes per definitionem unmöglich. Auf 8

13 Grund ihrer Größe drücken insbesondere die großen Wirtschaftsräume Deutschland, Frankreich und, in geringerem Ausmaß, Großbritannien den europäischen ework-durchschnitt. Die niedrigere ework-rate in diesen Ländern mag einerseits zum Teil am traditionsgemäß stärkeren Einfluss der Gewerkschaften auf die Unternehmenskultur (vor allem in Deutschland und Frankreich) liegen, andererseits vielleicht aber auch am besser ausgebildeten Personal innerhalb der Betriebe und dadurch einem geringeren Bedarf an externen Fachkräften Tätigkeitsbereiche von ework Abbildung 4: ework, nach Tätigkeitsbereich Design, Content & Grafik 38 Management, Training & HR 20 Buchhaltung und Finanzwesen 8 Software-Entwicklung & IT-Support 59 Datenverarbeitung/Schreibarbeit 9 Verkauf 6 Customer Services Quelle: EMERGENCE European Survey, 2000 (IES/NOP). % an Betrieben mit jeglicher Form von ework: Betriebe mit >50 Beschäftigten in den Ländern der EU-15 plus Ungarn, Polen und Tschechien. Beinahe 6 aus 10 Betrieben, die auf ework zurückgreifen, nutzen diese Arbeitsform für Softwareentwicklung und IT-Support: dieser Tätigkeitsbereich wird am häufigsten elektronisch vernetzt durchgeführt. Der zweithäufigste ist mit 38% creative work, also Design, redaktionelle Arbeit, die Erstellung von Multimedia- Inhalten und andere kreative Tätigkeiten, gefolgt von Management-, Trainings- und human resource-tätigkeiten mit 20% und Kundenbetreuung (Customer Services) mit 19%. Da Verkauf schon immer relativ arbeitsplatzunabhängig war und vermieden werden sollte, alle im Außendienst Beschäftigten zu eworkers zu machen, wurde die Definition für den Verkaufsbereich für die Umfrage sehr eingeengt und bezog sich ausschließlich auf Verkaufstätigkeiten per Telekommunikationsanbindung. Nur sechs Prozent aller ArbeitgeberInnen, die ework nutzen, gaben solche Telesales-Tätigkeiten an. Diese augenscheinlich niedrige Rate ist 9

14 zum Teil allerdings auch darauf zurückzuführen, dass Verkaufstätigkeiten zunehmend in den Customer-Services-Bereich integriert werden viele Telesales- Tätigkeiten werden mittlerweile von der Customer-Services-Abteilung abgewickelt. Mit neun bzw. acht Prozent spielen auch Datenverarbeitung bzw. Finanz- und Buchhaltungstätigkeiten eine signifikante Rolle in der Verteilung von ework Die Anbieterseite Zu erfolgreichem Outsourcing von ework gehören natürlich zwei. Die Studie untersuchte daher nicht nur den Bedarf an ausgelagerter Telearbeit, sondern auch die Anbieterseite, allerdings mit Einschränkung auf Betriebe von über 50 MitarbeiterInnen. Abbildung 5: Anbieter für ausgelagerte eservices in Europa in % Jegliche Art von eservices 21 Customer Services 11 Verkauf 3 Datenverarbeitung/Schreibarbeiten 4 Softwareentwicklung & IT-Support 6 Buchhaltung und Finanzwesen 3 Management, Training & HR 4 Design, Content & Grafik Quelle: EMERGENCE European Survey, 2000 (IES/NOP). % der Unternehmen mit mehr als 50 Angestellten in den 15 EU- Ländern plus Ungarn, Polen und Tschechien. Insgesamt bieten mehr als ein Fünftel, oder 21%, aller größeren Betriebe Europas ework-dienstleistungen an. Das deutet darauf hin, dass eservices schon jetzt eine wichtige Rolle in der europäischen Wirtschaft spielen. Die Unterscheidung der verschiedenen eservices zeigt, dass mit 11% (an allen befragten Betrieben) die Kundenbetreuung (Customer Services) dabei der verbreitetste Tätigkeitsbereich ist, eine Tatsache, die unter anderem auf die starke Verbreitung von Call Centers zurückzuführen sein dürfte. An zweiter Stelle steht Design, redaktionelle Tätigkeiten und Kreativarbeit mit 7%, gefolgt von Softwareentwicklung und IT- Support mit 6%. In Anbetracht des großen Bedarfs an IT-Services ist die relativ 10

15 niedrige Rate in diesem Bereich doch etwas überraschend. Dafür sind unter Umständen zwei Faktoren verantwortlich: die starke Präsenz außereuropäischer Staaten und die Vielzahl an Mikro-Unternehmen in diesem Bereich, d.h. Einzelpersonen oder Klein- und Kleinstbetriebe mit weniger als 50 Beschäftigten. Wie aus Abbildung 6 ersichtlich, gibt es auch auf der Angebotsseite für eservices große Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern. Das riesige Angebot in Ungarn, Polen und Tschechien spiegelt unter Umständen die rasanten Entwicklungen der letzten Zeit bei gleichzeitigem Mangel an betriebsinternem Know-how in traditionellen Bereichen wider. Die große Anzahl an Außenstellen ausländischer Firmen mag dabei auch eine Rolle spielen. Innerhalb der EU sind die Länder mit dem größten Anbot an eservices die Niederlande mit 30%, Dänemark mit 22% und Finnland mit 23%. Die niedrigste Anzahl von ework-anbietern bieten Griechenland und Luxemburg. Die Gründe für diese niedrige Rate sind wohl in jedem Land woanders zu suchen. In Griechenland wird wahrscheinlich ein Gutteil des Angebots an eservices von Kleinbetrieben und Mikro-Unternehmen, die in der Studie nicht aufscheinen, oder durch die informal economy abgedeckt; Luxemburg dürfte auf Grund seiner Größe seinen Bedarf an eservices im benachbarten Ausland abdecken und deshalb keine Anbieter im Land ausgebildet haben. Abbildung 6: Anbieter von eservices, nach Land Gesamt 21 Belgien 16 Dänemark 22 Deutschland 16 Finnland Frankreich Griechenland Großbritannien Irland 13 Italien 10 Luxemburg 8 Niederlande 30 Österreich 18 Polen 57 Portugal 11 Schweden 15 Spanien 16 Tschechische Republik 32 Ungarn Quelle: EMERGENCE European Survey, 2000 (IES/NOP). % der Unternehmen mit mehr als 50 Angestellten in den 15 EU- Ländern plus Ungarn, Polen und Tschechien. 11

16 3. Ergebnisse der EMERGENCE-Fallstudien 3.1. Ursachen, Motive und Formen der Verlagerung von ework Die Fallstudien, die im Rahmen des EMERGENCE-Projekts durchgeführt wurden, lassen eine große Vielfalt an Konstellationen erkennen, die zu räumlichen Verlagerungen von ework führen. Für eine Systematisierung bietet sich zunächst die Unterscheidung danach an, ob der Hintergrund einer Verlagerung in der Reorganisation eines Konzerns besteht oder die Verlagerung eine relativ isolierte Maßnahme darstellt. Ein typisches Beispiel für den ersten Fall wäre die Bündelung aller IT-Funktionen und ihre Zusammenlegung an einem Standort des Unternehmens. Freilich ist auch eine Dezentralisierung denkbar, also die Verlagerung von einer zentralen Einheit hin zu dezentralen Einheiten. Für den zweiten Fall, also für relativ isolierte Maßnahmen, wäre die Auslagerung, also das Outsourcing, von Software-Entwicklungsaufgaben an eine IT-Firma in einer anderen Region oder die Suche nach einem günstigen Standort für ein Call Center eines Betriebs typisch. Hier besteht ein wesentlicher Unterschied darin, ob die Verlagerung auf eine Expansion der Aktivitäten abzielt oder aber die Arbeitsplätze an einem Standort durch solche an einem anderen ersetzt werden. Die Fallstudienergebnisse machen auch sehr deutlich, dass nicht jede Reorganisation, die zu einer Verlagerung führt, mit dem Ziel gestartet wurde, Arbeit in eine bestimmte Region zu verlegen. Nur in einem Teil der Fälle war die geografische Verlagerung ein primäres Ziel, während in anderen die Auslagerung aus dem Unternehmen, also das Outsourcing im Vordergrund stand und der Standort eine geringe oder gar keine Rolle spielte. Durch Zusammenfassung der möglichen Hintergründe und Ursachen für Verlagerungen ergibt sich eine Typologie, wie sie in der folgenden Abbildung dargestellt ist. Abbildung 7: Hintergründe und Ursachen für Verlagerungen Hintergrund/Ursache: Unternehmensreorganisation Isolierte Maßnahme Primäres Ziel: Konzentration Dezentralisierung Ergänzung Ersatz geografische Verlagerung I III V VII Räumliche Konzentration als Rationalisierungsstrategie Expansive Verlagerung an einen anderen Isolierte, expansive Verlagerung Isolierte Verlagerung als Rationalisierung Standort Auslagerung (Outsourcing) II IV VI VIII Konzentration durch Outsourcing Expansion und Dezentralisierung durch Outsourcing Ausweitung durch Outsourcing Rationalisierung durch Outsourcing 12

17 In den Fallstudien der EMERGENCE Projekte wurden nur betriebsförmige und keine individuellen Formen von ework untersucht, also beispielsweise keine Teleheimarbeit oder die Auslagerung von Arbeiten an Selbständige. In den Fallstudien stand der Prozess der Verlagerung von Arbeit im Mittelpunkt, also z.b. die Ansiedlung von Arbeitsplätzen in einer anderen Region als dem Standort des Betriebs. Häufig handelte es sich dabei zugleich um eine Auslagerung, also eine Außenvergabe (Outsourcing) von Aufgaben an ein anderes Unternehmen, die in vielen Fällen wie eben gezeigt sogar das primäre Motiv darstellt. Um anschaulicher zu machen, um was es bei diesen Verlagerungen konkret geht, werden im folgenden einige illustrative Beispiele für die genannten Typen angeführt. Parcel I. Räumliche Konzentration im Konzern oder Firmennetzwerk als Rationalisierungsstrategie Unter den EMERGENCE-Fallstudien finden sich einige, die eine solche Konstellation sehr klar illustrieren. Es handelt sich um transnationale Unternehmen, die weltweit tätig sind. Sie setzen eine Reorganisation in Gang, die eine Kostensenkung zum Ziel hat. Diese soll dadurch erreicht werden, dass bisher verteilte, stark IT-gestützte Aktivitäten an bestimmten Standorten des Unternehmens zusammengelegt werden. Dadurch sollen Personalkosten, Aufwendungen für Mieten und Investitionen etc. gesenkt und die Abläufe effizienter bzw. kontrollierbarer werden. Anfang der 90er Jahre begann das globale Logistikunternehmen, das Kurierdienste anbietet, seine Aktivitäten in den nordischen Staaten zu koordinieren. Ein gemeinsames Managementteam wurde gegründet, das im Verlauf der 90er Jahre immer mehr Kompetenzen erhielt. Am Standort des nordischen Management in Schweden wurden bereits Anfang der 90er Jahre alle Kundendienstzentralen zusammengelegt, die zuvor über ganz Schweden verteilt waren. Der Grund dafür war neben Kosteneinsparungen die Möglichkeit, die Vorgangsweisen und die Auskünfte an die KundInnen zu vereinheitlichen. Um 1998 untersuchte das nordische Management die Arbeitsweise der Abteilungen für Sendungsverfolgung (tracking and tracing), die eingeschaltet werden, wenn die Kundendienstzentralen den KundInnen über den Verbleib einer Sendung nicht Auskunft geben können, in den vier Ländern. Es kam zu dem Schluss, dass eine Harmonisierung der Arbeitsweisen und eine zentrale Einheit mit höherem Arbeitsaufkommen effizienter wäre als die bisherige Wahrnehmung dieser Funktion durch die jeweiligen Landesgesellschaften. Aufbauend auf ihren Erfahrungen mit der früheren Zusammenlegung von Arbeit entschied das nordische Management die Verlagerung aller Arbeitsplätze für die Sendungsverfolgung an den Standort in Schweden. 13

18 Viele Restrukturierungsmaßnahmen von transnationalen Unternehmen nutzen die zunehmende Harmonisierung und Integration von Märkten und gehen zu einer kostengünstigeren, zentralisierten Organisationsform über. In dieser Hinsicht unterscheiden sich die Gründe für die Verlagerung von ework nicht von jenen, die für eine räumliche Konzentration beispielsweise der Produktion für einen supranationalen Markt den Ausschlag geben. II. Konzentration von Aktivitäten durch Outsourcing Ein zweiter Typ der Unternehmensreorganisation und Verlagerung führt ebenfalls zur räumlichen Konzentration von Funktionen, im Unterschied zu dem eben beschriebenen findet aber eine Auslagerung der neuen zentralen Funktion an ein anderes Unternehmen statt. Darüber hinaus sind die Fälle dadurch gekennzeichnet, dass nicht die räumliche Verlagerung, sondern das Outsourcing das primäre Ziel war. Es ging also in erster Linie darum, dass eine anderes Unternehmen die Aufgaben ausführte, und erst in zweiter Linie um den letztendlichen Standort für die Tätigkeiten. Tourgoff Sehr gut illustriert wird dieser Typ von Verlagerung durch folgendes Beispiel aus dem Bereich gemeinnütziger Unternehmen. Es handelt sich um die Fremdenverkehrswerbung eines europäischen Landes, hier Tourland genannt. 10 Niederlassungen in verschieden Staaten der EU haben die Aufgabe, Tourland als Reiseziel zu vermarkten. Die Betreuung von Reisebüros und IndividualkundInnen war früher ausschließlich Aufgabe der einzelnen Niederlassungen. Telefonische Kundenanfragen wurden von den jeweiligen nationalen Büros bzw. deren regionalen Zweigstellen beantwortet. Diese dezentrale Organisation stieß an Grenzen: Aufgrund der bescheidenen Größe der nationalen Büros konnten sie nicht arbeitsteilig und damit effizienter organisiert, also kein eigenes Personal für die Beantwortung von telefonischen Anfragen abgestellt werden. Dieses wäre nicht ausgelastet gewesen. Die Fremdenverkehrswerbung von Tourland fasste die Auslagerung und Konzentration der telefonischen Kundenbetreuung ins Auge und führte eine europaweite Ausschreibung durch, bei der sich 25 Firmen um den Auftrag bewarben. Ein Unternehmen, hier Eurocall genannt, gewann die Ausschreibung, woraus sich die Ansiedlung des Call Center in einem skandinavischen Land ergab. Nunmehr werden alle Anfragen aus den 10 Ländern von dieser zentralen Einheit beantwortet, was zu erheblichen economies of scale führte. 14

19 III. Verlagerung im Konzern im Zuge einer Expansion oder Dezentralisierung Dieser Typ von Verlagerungen ist durch eine Ausweitung der Aktivitäten eines Unternehmens gekennzeichnet, für die ein Standort in einer anderen Region gewählt wird. Auch wenn die Ansiedlung der neuen Arbeitsplätze an demselben Standort oder an denselben Standorten prinzipiell möglich wäre, wird aus Kostengründen oder wegen der Verfügbarkeit von Arbeitskräften eine andere Region oder ein anderes Land bevorzugt. Im Gegensatz zu den bisher genannten Typen von Verlagerungen ist es nicht das Ziel, die bestehenden Arbeitsplätze im Zuge der Verlagerung abzubauen. Es werden vielmehr neue Arbeitsplätze an einem anderen Standort geschaffen. Es kann daher in diesem Zusammenhang auch von fiktiver Verlagerung gesprochen werden. Crownsoft In einem internationalen Technologiekonzern besteht ein Betrieb mit mehreren tausend Beschäftigten, der für alle Konzernbereiche Software entwickelt. Ein starkes Wachstum kennzeichnete die Entwicklung dieses in Österreich angesiedelten Betriebs. Am Ende der 80er Jahre verstärkt sich der Druck auf den Betrieb, die Kosten zu senken, weil die AbnehmerInnen bzw. die Konzernzentrale durch die Globalisierung und die Transformation der mittel- und osteuropäischen Staaten nach 1989 Möglichkeiten sehen, Software in anderen Ländern billiger entwickeln zu lassen. In Absprache mit der Konzernleitung zielte das Management des Softwarebetriebs darauf ab, in die mittelosteuropäischen Länder zu expandieren. Im Laufe der 90er Jahre wurden in der Slowakei, in Ungarn, in der Tschechischen Republik und in Kroatien bestehende Firmen übernommen bzw. Tochtergesellschaften gegründet und mit Unterstützung durch die Muttergesellschaft ausgebaut. Die Expansion verfolgt das Ziel, Arbeit an Standorte mit niedrigeren Personalkosten vergeben zu können, um insgesamt im Rahmen der vorgegebenen, maximalen jährlichen Kostensteigerungen zu bleiben. Die tatsächliche Verlagerung von Arbeit erfolgt im Rahmen von Projekten, indem Projektleiter in Österreich Beschäftigte aus den Nachbarländern in die Projektteams aufnehmen oder Teile des Projekts an die neuen Standorte vergeben. Von einer Verlagerung kann in diesem Fall insofern gesprochen werden, als die Expansion in Österreich gestoppt wurde und zusätzliche Arbeitsplätze nur noch in anderen Ländern entstehen sollten. 15

20 IV. Expansion und Dezentralisierung durch Outsourcing Im Zuge einer Reorganisation des Unternehmens und der Ausweitung der Aktivitäten wird entschieden, die zusätzlichen Tätigkeiten aus Know how- oder Kostengründen an andere Unternehmen auszulagern. Die so in einem anderen Unternehmen und in der Folge in einer anderen Region entstehenden Arbeitsplätze gehen also am ursprünglichen Standort oder an den ursprünglichen Standorten nicht verloren. Webnet Ein großes norditalienisches Verlagshaus gründete im Jahr 1999 Webnet, eine Internetfirma, mit Sitz in Rom. Diese bietet Internetzugang und Internetlösungen für ecommerce an. Für das Internetportal von Webnet wird Werbefläche verkauft. Diese Funktion wurde an eine Werbeagentur vergeben, wodurch Webnet Zugang zu deren Kundenstock fand. Hintergrund der Auslagerung ist der Konzentrationsprozess im Verlagswesen und die ausgeprägte Strategie einer Netzwerkfirma, in der so viele Leistungen wie möglich von den jeweils besten Firmen zugekauft werden, anstelle sie intern erbringen zu lassen. Bei der Auslagerung wurde eine Firma gewählt, mit der schon Geschäftsbeziehungen bestanden, ihr Standort in Norditalien war zunächst unwichtig. Die räumliche Verlagerung ergab sich also aus der Entscheidung für die Firma, an die Webnet den Verkauf von Werbeeinschaltungen auslagerte, ganz abgesehen davon, dass die Werbeagentur über insgesamt 80 Zweigstellen in ganz Italien verfügt. V. Isolierte expansive Verlagerung Dieser Typ von Verlagerungen entspricht eher dem Bild, das sich aus Zeitungsberichten über die Verlagerung von Software-Entwicklungsaufgaben nach Indien oder von Call Centers nach Irland ergibt. Der Anlass für die Verlagerung ist nicht auf Konzernebene zu suchen; vielmehr bilden konkrete Probleme dezentraler Einheiten den Hintergrund für die Maßnahme. So kann die IT-Abteilung oder das Call Center eines Betriebs an Kapazitätsgrenzen stoßen und ein Outsourcing von Projekten zur Lösung des Problems in Erwägung ziehen. Anlass kann aber auch ein vereinzelter Bedarf an ework, beispielsweise im Bereich der Software- Entwicklung sein, der sich als Projekt definieren lässt und hinsichtlich des Umfangs den Aufwand für eine Auslagerung rechtfertigt. Bei dem hier beschriebenen Typ der Verlagerung als isolierte Maßnahme stellen die ausgelagerten Aktivitäten eine Ergänzung zu den bisherigen Tätigkeiten am Standort dar. 16

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