Nutzung der Freitexte im Entlassungsbericht: Anwendungsbeispiele und technische Grundlagen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Nutzung der Freitexte im Entlassungsbericht: Anwendungsbeispiele und technische Grundlagen"

Transkript

1 Nutzung der Freitexte im Entlassungsbericht: Anwendungsbeispiele und technische Grundlagen Dr. biol.hum. Dipl.-Inform. Rainer Kaluscha Institut für Rehabilitationsmedizinische Forschung an der Universität Ulm Leiter: Prof. Dr. med. Gert Krischak

2 Überblick Analyse von Routinedaten: Chancen und Grenzen Datenbasis: Entlassungsbericht / Patientenkonto Textanalyse / Computerlinguistik Anwendungsbeispiele Technische Anmerkungen Diskussion / Ausblick Zwischenfragen / Diskussion gerne auch zwischendurch 2 Dr. Rainer Kaluscha

3 Routinedaten (Sekundärdaten) Pro: hohe Fallzahlen Nutzung komplexer mathematischer Modelle möglich geringer Erhebungsaufwand gute Datenqualität bei intensiv genutzten Daten Contra: schlechte Qualität bei (aus Sicht der Erfasser) unsinnigen Daten oft begrenzte Datentiefe Vielzahl inkompatibler Informationssysteme und Standards Datenschutzprobleme 3 Dr. Rainer Kaluscha

4 Routinedaten (Sekundärdaten): Links Gute Praxis Sekundärdatenanalyse (http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/_media/gps.pdf) AG Routinedaten der GMDS (http://www.ekmed.de/routinedaten) Arbeitsgruppe Erhebung und Nutzung von Sekundärdaten (AGENS) der DGSMP: (http://www.dgsmp.de/index.php/fachbereiche/fachbereich-1/ag-4) Forschungsdatenzentrum der Rentenversicherung (FDZ-RV): (http://www.fdz-rv.de) 4 Dr. Rainer Kaluscha

5 Patientenkonto Forschungsdatenbank des Rehabilitationswissenschaftlichen Forschungsverbundes Ulm Ergebnis des Projektes Reha-Net aus dem gemeinsamen Förderschwerpunkt Rehabilitationswissenschaften der Rentenversicherung und des Bundesforschungsministeriums enthält anonymisierte Daten zu Reha-Verfahren der Jahre aus sechs württembergischen Kliniken Versionierung notwendig: z.b. ICD-9 vs. ICD-10, Gesetzesänderungen zum (neue Ausfüllanleitung) ab Datensatz V2.0 mit vollem Text (ca E-Berichte ab 2000) 5 Dr. Rainer Kaluscha

6 Vereinheitlichter Reha-Entlassungsbericht wurde durch Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR) bundesweit standardisiert, enthält ca. 200 items umfasst sowohl strukturierte Daten (multiple choice, numerisch, kodiert) als auch Freitext beinhaltet Informationen über Diagnosen, Therapie, Medikation Empfehlungen für weitere Behandlung und Nachsorge Arbeits- und Leistungsfähigkeit Empfehlungen zu beruflicher Umschulung, Berentung etc. 6 Dr. Rainer Kaluscha

7 Entlassungsbericht: Blatt 1 7 Dr. Rainer Kaluscha

8 Entlassungsbericht: Blatt 1a 8 Dr. Rainer Kaluscha

9 Entlassungsbericht: Blatt 1b 9 Dr. Rainer Kaluscha

10 Entlassungsbericht: Blatt 2 10 Dr. Rainer Kaluscha

11 Problemstellung Im Freitext finden sich wichtige Informationen, die strukturiert nicht vorliegen, z.b.: exaktere Diagnose (ICD-Codes z.t. zu unspezifisch: z.b. Fibromyalgie) Risikofaktoren, z.b. Rauchen Reha-Motivation / Initiative Migrationshintergrund etc. Frage: Wie lassen sich diese Informationen nutzen? 11 Dr. Rainer Kaluscha

12 Probleme bei Textanalyse Auswertung von Texten gilt allgemein aufgrund der Komplexität menschlicher Sprache als schwierig: unendlich viele Formulierungen für gleichen Sachverhalt denkbar Zuordnung von Pronomina mitunter schwierig: Tim hat einen Hamster. Er füttert ihn. (doppelte) Verneinung Metaphern etc. 12 Dr. Rainer Kaluscha

13 Besonderheiten med. Texte abgegrenzter Diskursbereich (oft Einschränkung auf ein Fachgebiet) medizinische Fachsprache Telegrammstil : - viele Nominalphrasen - unvollständige Sätze - viele Abkürzungen wie z.b. o.b. oft Untergliederung in Abschnitte (erleichtert Disambiguierung) 13 Dr. Rainer Kaluscha

14 Besonderheiten Rehabilitation thematisch breiter, umfasst 3 Reha-Dimensionen nach ICF: o o o körperlich (body structure) funktional (activity): z.b. Alltagsaktivitäten, Hilfsmittel psycho-sozial (participation): z.b. Teilhabe in Familie, Freizeit, Beruf Entlassungsbericht hat eine vorgegebene Struktur (gem. Kriterien des Peer-Review-Verfahren) und Gutachtencharakter längere Texte (Reha: Ø Worte vs. Urologie: Ø 328 Worte), mehr Prosa 14 Dr. Rainer Kaluscha

15 Analyse großer Textbestände Dilemma: Patientenkonto mit Datensätzen für manuelle Analyse / qualitative Verfahren viel zu umfangreich dennoch wichtige Informationen in den Texten also: (halb-)automatischer Ansatz zur Informationsgewinnung bez. konkreter Fragestellungen erforderlich Computerlinguistik: die Lösung? 15 Dr. Rainer Kaluscha

16 Computerlinguistik (schlechte) Übersetzung von computational linguistics Eltern : Sprachwissenschaft / Linguistik: Modellierung von Sprache (u.a. Syntax, Semantik, Pragmatik) Informatik / Information Retrieval: technische Lösungen zur Verarbeitung von natürlichsprachlichen Texten 16 Dr. Rainer Kaluscha

17 (Keine) Computerlinguistik Abgrenzung notwendig zu Erkennung gesprochener Sprache (Spracherkennung) Künstlicher Intelligenz (Textverstehen) im folgenden also: Werkzeug zur Extraktion von Information aus Texten, die bereits maschinenlesbar vorliegen Informationsextraktion (engl. information extraction) zu konkreten Fragestellungen, z.b. Unterscheidung zwischen Rauchern und Nichtrauchern 17 Dr. Rainer Kaluscha

18 Informationsextraktion Aus Texten werden Daten. Pat. raucht 20 Zigaretten per die. Kein Genussmittelabusus. 18 Dr. Rainer Kaluscha

19 Algorithmus zur Entwicklung von Anfragen 1. durch freie Assoziation, Befragung von Experten und/oder Sichten von Textmaterial relevante Begriffe und Formulierungsvarianten identifizieren, daraus Anfrage erstellen (ggfs. Worthäufigkeiten prüfen) 2. Anfrage an (kleiner) Zufallsstichprobe testen (z.b. N=100), Fehlerquote (Sensitivität/Spezitivität bzw. Vollständigkeit/Relevanz) manuell / intellektuell prüfen, ggfs. Konfidenzintervalle bestimmen 3. Wenn OK, dann fertig. 4. Sonst Anfrage anhand Fehlern aus der Zufallsstichprobe verfeinern und mit neuer Stichprobe zurück zu Schritt 2 19 Dr. Rainer Kaluscha

20 Entwicklung von Anfragen Vorteil: manuelle Auswertung einer kleinen Stichprobe erlaubt Analyse sehr großer Textbestände Nachteil: Analysegüte kann nur geschätzt werden wenn im Einzelfall absolute Korrektheit benötigt wird, bleibt manuelle Kontrolle erforderlich (z.b. Arzneimittel- Unverträglichkeit als individuelle Kontraindikation) für statistische Auswertungen praktikabel (z.b. Schätzung einer Unverträglichkeitsquote) i.d.r. nur wenige Iterationen zur Verfeinerung erforderlich 20 Dr. Rainer Kaluscha

21 Technische Ansätze Beispiel: Arzt vs. Ärztin : 1. stringorientiert (Datenbank, Internet-Suchmaschinen): unterschiedliche Zeichenfolgen (inhaltliche) Zusammengehörigkeit wird übersehen 2. (computer-) linguistisch: unterschiedliche Erscheinungsform des gleichen Wortstammes linguistische Anfrage $arzt findet: Arzt, Ärztin, Ärzte Im Deutschen mit seinen zahlreichen flektierten Formen ist der computerlinguistische Ansatz unverzichtbar! 21 Dr. Rainer Kaluscha

22 Technische Ansätze Beispiel: Betriebsarzt vorhanden : 1. Boole sche Operatoren (und, oder, nicht): Betriebsarzt & vorhanden findet auch: Kein Betriebsarzt. Kantine vorhanden. 2. (computer-) linguistisch: betriebsarzt & vorhanden within sentence near ((betriebsarzt, vorhanden), 2, FALSE) Abstände zwischen Suchwörtern oder Satzstrukturen können berücksichtigt werden. in längeren Texten Computerlinguistik unverzichtbar! 22 Dr. Rainer Kaluscha

23 Klassisches Vorgehen Computerlinguistik Text wird syntaktisch / grammatisch analysiert und in Wörter und Sätze gegliedert. Bestimmung der Wortarten (tagging) und Satzstrukturen Rückführung auf Wortstämme (Lemmatisierung) Nutzung von Wörterbüchern (Wortformenlexika) und ggfs. Thesauri 23 Dr. Rainer Kaluscha

24 Integrierte Auswertung Oracle-Datenbank inkl. Intermedia Text (auch in Gratis-Version Express Edition verfügbar) Anfragesprache SQL, erweitert um contains - Operator: select count(*) from tabelle where diagnose like 'M%' and contains( text, 'Raucher' ) > 0; erlaubt gemeinsame Auswertung von strukturierten Daten und Texten (auch query optimizer) Indexaufbau u.u. langsam, Anfragen i.d.r. schnell 24 Dr. Rainer Kaluscha

25 Wichtige Operatoren AND & logisches UND OR logisches ODER NOT ~ logisches NICHT NEAR ; Suche innerhalb von k Wörtern EQUIValence= Synonym stem $ Suche nach gleichem Wortstamm WITHIN Suche innerhalb eines Abschnittes wildcards %,_ Trunkierung, Jokerzeichen 25 Dr. Rainer Kaluscha

26 Beispiel 1: Raucher Computerlinguistische Anfrage Raucher in Oracle-Syntax: near( ($schachtel=$zigarette=zig=$zigarre=$pfeife, $tag=täglich=die=$woche), 4, false ) Der Anfrage liegt die gängige Formulierungsvariante Tabakware pro Zeiteinheit (linguistisches Muster) zugrunde, die sich oft in der Genussmittelanamnese findet. Der maximale Abstand zwischen den Suchworten beträgt vier Wörter; die Reihenfolge des Auftretens ist egal. 26 Dr. Rainer Kaluscha

27 Beispiel 1: Raucher Der contains - Operator liefert einen numerischen Score: 0 kein Treffer (Raucher = 0) > 0 ein oder mehrere Treffer (Raucher = 1) Aus dem Freitext kann so eine neue binäre Variable erzeugt werden: Aus Texten wurden Daten. 27 Dr. Rainer Kaluscha

28 Beispiel 1: Raucher Diese neue Variable kann dann zusammen mit anderen Daten in mathematische Prognosemodelle (z.b. logistische Regression) einfließen. Ergebnis: Rauchen erhöht bei Rehabilitanden mit Erkrankungen des Bewegungsapparates das Risiko einer vorzeitigen Berentung: OR (95% CI: ). Wolf U: Drohende Frühberentung wegen Minderung der Erwerbsfähigkeit nach stationärer Rehabilitation bei Patienten mit Affektionen des Bewegungsapparates: Prognosemodellierung auf der Basis von Routinedaten der LVA Baden-Württemberg. Masterarbeit, Medizinische Fakultät, Universität Ulm (2005). Online: 28 Dr. Rainer Kaluscha

29 Computerlinguistik: Weitere Operatoren Thesaurus: broader, narrower, preferred, synonym, translation term fuzzy = ähnliche Schreibweise Leider (bisher) nur für Englisch verfügbar: SOUNDEX ABOUT = phonetische Suche = thematische Suche 29 Dr. Rainer Kaluscha

30 Reguläre Ausdrücke (regular expressions) dienen zur Beschreibung von Zeichenfolgen mit einem gemeinsamen Grundmuster, z.b. Blutdruckwerten oder Datumsangaben (Standard-Technik der Informatik) der reguläre Ausdruck [0-3]?[0-9]\.[0-1]?[0-9]\.(19 20)?[0-9][0-9] beschreibt eine Datumsangabe mit ein- oder zweistelliger Tages- und Monatsangabe sowie mit zwei- oder vierstelliger Jahresangabe eingesetzt z.b. zur Ermittlung des Operationsdatums bei AHB- Patienten (Stichwort: blutige Verlegung ) 30 Dr. Rainer Kaluscha

31 Heuristiken Nutzung auf Gepflogenheiten der Autoren basierender Heuristiken (Erfahrungswerte), z.b. Wenn bei AHB-Patienten im Befundtext eine Datumsangabe bis zu 6 Wochen vor Aufnahmedatum erscheint, ist das wahrscheinlich das OP-Datum. Bei mehreren Angaben ist es die zeitlich letzte; die anderen sind ggfs. Unfalldatum o.ä. Beispiel: Implantation einer zementlosen Hüft-TEP rechts am wegen lateraler Schenkelhalsfraktur nach Sturz vom Dr. Rainer Kaluscha

32 Beispiel 2: OP-Datum Veränderungen des Verlegungsverhaltens der zuweisenden Akutkliniken im Umfeld der DRG-Einführung wurden für eine Rehabilitationsklinik anhand der in Entlassungsberichten erwähnten OP-Daten analysiert. Ergebnis: 1. Die Patienten kommen nach DRG-Einführung 3,1 Tage früher in die Rehabilitation. 2. Geschätzte Fehlerquote (N=200) nur 1% (95% CI 0,12%-3,57%) Kaluscha R, Jacobi E: Auswirkungen der DRG-Einführung auf die Verlegung in Rehabilitationskliniken: eine Anwendung eines einfachen Text-Mining- Verfahrens. German Medical Science. Online: 32 Dr. Rainer Kaluscha

33 Beispiel 3: Migration In den Routinedaten ist nur die Staatsangehörigkeit verfügbar. Wie erkenne ich Spätaussiedler? Einbürgerung? 2. Generation? Oft finden sich dazu Hinweise in der Familien- oder Berufsanamnese. computerlinguistisch relativ einfach zu lösen: im wesentlichen Suche nach Landesbezeichnungen 33 Dr. Rainer Kaluscha

34 Beispiel 3: Migration Code Land Anfrage 163 Türkei türk% 154 Rumänien rumän%=siebenbürgen 152 Polen polen=pole=polin=polni%=%schlesi% 134 Griechenland griech% 129 Frankreich frankreich=französisch% 368 USA usa=amerikan% 165 Ungarn ungar% 160 Russland russland=russisch%=udssr=sibiri% Beispiele für Anfragen zu einzelnen Ländern (Ländercode, Land, Anfrage in Oracle-Syntax) 34 Dr. Rainer Kaluscha

35 Beispiel 3: Migration Validierung an Zufallsstichprobe (N=100): Gewichtszunahme 3 kg im Urlaub (Griechenland). im Urlaub in Griechenland seien die Schmerzen sehr stark geworden,... die Ehefrau befindet sich seit 6 Monaten in Griechenland Stiefsohn arbeitet als Manager in Griechenland der 28-jährige Sohn ist mit einer Griechin verheiratet (Pat. ist Jugoslawe) damaliger Freund war ein Grieche (Pat. verm. Deutsche) heiratet die Patientin einen acht Jahre älteren Mann aus Griechenland (Pat. verm. Deutsche) 2 Söhne leben in Griechenland (Pat. ist Mazedonier) Unklare Fälle in Stichprobe: 11/100 (95%-CI: 5,6% - 18,8%) 35 Dr. Rainer Kaluscha

36 Beispiel 3: Migration Gruppe N Alter Männer Deutsche ,9 64,9% Deutsche mit türkischem Migrationshintergrund ,0 57,5% Deutsche mit anderem Migrationshintergrund ,5 53,0% Türken ,9 64,5% bei Deutschen mit Migrationshintergrund etwas mehr Frauen Türken und Deutsche mit türk. MH etwas jünger insgesamt ähnliche Alters- und Geschlechtsverteilung Kaluscha R, Brzoska P, Jacobi E: Ein innovativer Ansatz zum Vergleich von Rehabilitanden mit und ohne Migrationshintergrund hinsichtlich ihrer beruflichen Leistungsfähigkeit bei Abschluss der medizinischen Rehabilitation. DRV-Schriften Band 88, S (2010). 36 Dr. Rainer Kaluscha

37 Beispiel 3: Migration Unterschiedliche Kodierung des zumutbaren zeitlichen Umfangs der Tätigkeit (berufliche Leistungsfähigkeit) aufgrund gesetzlicher Änderungen 2001 daher Poolung der Daten nach folgendem Muster: ab 2001 Gruppe bis 2001 < 3h gering < 2h 3 6h mittel 2-4h 4-8h > 6h hoch > 8h 37 Dr. Rainer Kaluscha

38 Beispiel 3: Migration 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% Deutsche Deutsche, anderer MH Deutsche, türk. MH Türken gering mittel hoch Zumutbarer zeitlicher Umfang der Tätigkeit (berufliche Leistungsfähigkeit) am derzeitigen Arbeitsplatz 38 Dr. Rainer Kaluscha

39 Weitere Beispiele Vorbehandlung / Medikation / Schmerztherapie bei Rückenschmerzpatienten Fortführung eines bestehenden Arbeitsverhältnisses / Arbeitsplatzzufriedenheit Betriebsarzt Reha-Initiative Medikation: Generika vs. Originale Familienstand / Kinder 39 Dr. Rainer Kaluscha

40 Gegenprobe zu Beispiel 1: Nichtraucher 1. $nichtraucher 2. or near( ($nikotin=$nikotingenuss=$nikotinabusus=$nikotinkonsum, $nein=$kein=$nicht=$verneinen=$negieren), 3, false ) within sentence 3. or ( near( (genussmittel=genussmittelanamnese=risikofaktoren, $kein=$unauffällig), 1, false ) not near ( (Risikofaktoren, keine, Hyper%), 5, false )) within sentence 4. or near( ($verhaltensweise, $erhöhen, $nikotin=$nikotingenuss=$nikotinabusus=$nikotinkonsum, $nein=$kein=$nicht=$verneinen=$negieren), 20, true ) (Vier verschiedene Formulierungsvarianten) 40 Dr. Rainer Kaluscha

41 Beispieltexte: Nichtraucher 1. $nichtraucher : Nichtraucherin, trinke gelegentlich Alkohol. VA: Unauffällig. Nichtraucher. Kein regelmäßiger Alkoholgenuss. Nikotin: Nichtraucher. Nichtraucher seit 30 Jahren, beruflicher Streß. Nichtraucher seit einem Jahr. 41 Dr. Rainer Kaluscha

42 Beispieltexte: Nichtraucher 2. near( ($nikotin=$nikotingenuss=$nikotinabusus=$nikotinkonsum, $nein=$kein=$nicht=$verneinen=$negieren), 3, false ) within sentence : Kein Nikotin, Alkohol gelegentlich. Gewicht konstant, Nikotin verneint, Alkohol selten. Noxen: Kein Nikotin- und Alkoholgenuß. Nikotinkonsum von 10 Zigaretten/Tag, kein regelmäßiger Alkoholkonsum. 42 Dr. Rainer Kaluscha

43 Beispieltexte: Nichtraucher 3. ( near( (genussmittel=genussmittelanamnese=risikofaktoren, $kein=$unauffällig), 1, false ) not near ( (Risikofaktoren, keine, Hyper%), 5, false )) within sentence : Kein Alkoholgenuß. Im übrigen auch keine weiteren Risikofaktoren oder Risikoverhalten eruierbar. Genussmittel: Unauffällig. Risikofaktoren: kein Nikotin, regelmäßiger Alkoholgenuß. Ungestörtes Vegetativum. Keine Allergien. Keine Risikofaktoren, kein Risikoverhalten. 43 Dr. Rainer Kaluscha

44 Beispieltexte: Nichtraucher 4. near( ($verhaltensweise, $erhöhen, $nikotin=$nikotingenuss=$nikotinabusus=$nikotinkonsum, $nein=$kein=$nicht=$verneinen=$negieren), 20, true ): Verhaltensweisen, die mit einem erhöhten Krankheitsrisiko einhergehen (Nikotinkonsum, auffälliger Alkoholkonsum, Stress, Bewegungsarmut, Drogenkonsum) werden verneint. Verhaltensweisen mit einem erhöhten Krankheitsrisiko (Nikotin-, Alkoholkonsum, Stress, Bewegungsmangel, Extremsport, Fehlernährung) sind nicht eruierbar. 44 Dr. Rainer Kaluscha

45 Abfragen im Web-Browser So ist die Nutzung der Technik nach ein wenig Einarbeitung für (fast) jeden möglich: 45 Dr. Rainer Kaluscha

46 Zusatzmodul für Arztbriefschreibung Abfragen lassen sich auch zusammenklicken : 46 Dr. Rainer Kaluscha

47 Technik: Invertierte Datei Gleiche Information in unterschiedlichem Format: 1. Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen hinter Fliegen. (Text, gut vom Menschen lesbar) 2. Token Position Wenn 1 Fliegen 2, 4, 7, 9 hinter 3, 8 fliegen 5, 6 (invertierte Datei, schnell vom Computer zu durchsuchen) 47 Dr. Rainer Kaluscha

48 Empfehlungen große Fallzahlen (mehr als Berichte) breite Basis, d.h. viele Autoren aus mehreren Häusern (Patientenkonto: ca. 60 Ärzte aus 6 Kliniken) sich mit Korpus und Thema vertraut machen, d.h. viel lesen Einbeziehung von Experten und Anwendern in die Entwicklung der Anfragen wenn möglich, Gegenprobe machen, d.h. auch nach Formulierungen suchen, die Gegenteil belegen, z.b. Belege sowohl für Raucher als auch für Nichtraucher suchen 48 Dr. Rainer Kaluscha

49 Stolpersteine Groß-/Kleinschreibung unterscheiden? Sonderzeichen z.b. 51, µg/ml: ein oder mehrere Token? Leerzeichen (Blanks): 51 = 51? Standard-Stopwörter: - die (lat. Tag, nicht Artikel) - kein, nicht (Verneinung ist wichtig) Jokerzeichen bei grossen Korpora: $%arzt% near-operator überblickt nur 99 Worte: lange Anamnesen Punkt bei Abkürzungen = Satzende? 49 Dr. Rainer Kaluscha

50 Diskussion Datenübermittlung Kliniken - Rehaträger für Patientenkonto im Rahmen eines Pilotprojektes heute etabliertes Verfahren ( 301 Abs. 4 SGB V) großes Potential für Textanalyse in Qualitätsmanagement, Weiterbildung und Forschung übliche Hard- und Software als technische Basis ausreichend Erfolgsfaktor: Wissen über die Domäne und die Gepflogenheiten der Autoren 50 Dr. Rainer Kaluscha

51 Zusammenfassung Textanalyse mittels computerlinguistischer Verfahren ist praktikabel und lohnenswert Potential für Anwendungen wächst weiter: elektronische Patientenakten in Kliniken und Praxen Datenübermittlung nach 301-Verfahren Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 51 Dr. Rainer Kaluscha

Internetausgabe des Tagungsbandes. 12. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium

Internetausgabe des Tagungsbandes. 12. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium Internetausgabe des Tagungsbandes zum 12. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium erschienen im März 2003 innerhalb der DRV-Schriften als Band 40 Herausgeber Verband Deutscher Rentenversicherungsträger,

Mehr

Integration von SAS V8 mit einer Oracle-Datenbank in einen wissenschaftlichen Arbeitsplatz unter Linux

Integration von SAS V8 mit einer Oracle-Datenbank in einen wissenschaftlichen Arbeitsplatz unter Linux Datenmanagement Integration von SAS V8 mit einer Oracle-Datenbank in einen wissenschaftlichen Arbeitsplatz unter Linux Daniel Neubert, Rainer Kaluscha Martin Urban Forschungsinstitut für Forschungsinstitut

Mehr

Implementierung eines HL7 CDA-basierten ereha-entlassungsberichtes mit integrierter Arzneimitteldokumentation und AMTS-Prüfung

Implementierung eines HL7 CDA-basierten ereha-entlassungsberichtes mit integrierter Arzneimitteldokumentation und AMTS-Prüfung Implementierung eines HL7 CDA-basierten ereha-entlassungsberichtes mit integrierter Arzneimitteldokumentation und AMTS-Prüfung 55. GMDS Jahrestagung Mannheim, 06. September 2010 Christian Fabeck 1, Janna

Mehr

Linguistik für Kognitionswissenschaften

Linguistik für Kognitionswissenschaften Linguistik für Kognitionswissenschaften Computerlinguistik: Maschinelle Übersetzung Computerlinguistik Fehlübersetzung von engl. computational linguistics - computationelle Linguistik beinhaltet im weiteren

Mehr

MBO in der Klinik Niedersachsen unter Einbeziehung von EFL

MBO in der Klinik Niedersachsen unter Einbeziehung von EFL MBO in der Klinik Niedersachsen unter Einbeziehung von EFL Irmscher, J. Klinik Niedersachsen, Bad Nenndorf In Trägerschaft der gemeinnützigen Berufliche Orientierung in der medizinischen Rehabilitation

Mehr

Einführung in die Computerlinguistik Überblick

Einführung in die Computerlinguistik Überblick Einführung in die Computerlinguistik Überblick Hinrich Schütze & Robert Zangenfeind Centrum für Informations- und Sprachverarbeitung, LMU München 2015-10-12 1 / 19 Was ist Computerlinguistik? Definition

Mehr

Modellstudiengang. Anamnese. Medizin. Exploration (Erkundung) und therapeutische Funktion (Arbeitsbündnis)

Modellstudiengang. Anamnese. Medizin. Exploration (Erkundung) und therapeutische Funktion (Arbeitsbündnis) Anamnese Exploration (Erkundung) und therapeutische Funktion (Arbeitsbündnis) Anamnese griech. anamnesis = Rückerinnerung, Vorgeschichte Informationen zur gesundheitlichen Vorgeschichte Eigen- und Fremdanamnese

Mehr

Chancen und Grenzen (semi-) automatischer, semantischer Analyse medizinischer Dokumente

Chancen und Grenzen (semi-) automatischer, semantischer Analyse medizinischer Dokumente Chancen und Grenzen (semi-) automatischer, semantischer Analyse medizinischer Dokumente conhit-session: medizinische Dokumentation aktuelle Herausforderungen und Perspektiven Berlin 15.04.2015 ID Information

Mehr

Welche Erwartungen und Nutzen haben Richter am Sozialgericht vom Reha- Entlassungsbericht? Dr. Hans-Georg Hansen Landessozialgericht Rheinland-Pfalz

Welche Erwartungen und Nutzen haben Richter am Sozialgericht vom Reha- Entlassungsbericht? Dr. Hans-Georg Hansen Landessozialgericht Rheinland-Pfalz Welche Erwartungen und Nutzen haben Richter am Sozialgericht vom Reha- Entlassungsbericht? Dr. Hans-Georg Hansen Landessozialgericht Rheinland-Pfalz Instrument der Qualitätssicherung standardisiert Gutachten

Mehr

Unterstützung erwerbsfähiger Hilfebedürftiger bei der Überwindung behindertenspezifischer Nachteile. Gesetzlicher Auftrag Finanzielle Entlastung

Unterstützung erwerbsfähiger Hilfebedürftiger bei der Überwindung behindertenspezifischer Nachteile. Gesetzlicher Auftrag Finanzielle Entlastung Unterstützung erwerbsfähiger Hilfebedürftiger bei der Überwindung behindertenspezifischer Nachteile Gesetzlicher Auftrag Finanzielle Entlastung Behinderung gemäß Behinderte Behinderte 1 1 Funktionseinschränkung

Mehr

Integration, Migration und Evolution

Integration, Migration und Evolution 14. Mai 2013 Programm für heute 1 2 Quelle Das Material zu diesem Kapitel stammt aus der Vorlesung Datenintegration & Datenherkunft der Universität Tübingen gehalten von Melanie Herschel im WS 2010/11.

Mehr

Maturandentag 2005 Computerlinguistik

Maturandentag 2005 Computerlinguistik Maturandentag 2005 Computerlinguistik http://www.ifi.unizh.ch/cl/ 13./14. September 2005 Maturandentag 2005 Computerlinguistik 13./14. September 2005 http://www.ifi.unizh.ch/cl/ 1 / 11 Computerlinguistik

Mehr

Automatisches Übersetzen von Gebärdensprache

Automatisches Übersetzen von Gebärdensprache 5. Aachener Gebärdenworkshop 2004 29.10.2004 Automatisches Übersetzen von Gebärdensprache Jan Bungeroth Human Language Technology and Pattern Recognition Lehrstuhl für Informatik VI D-52056 Aachen, Deutschland

Mehr

Einbindung von Betriebsärzten in den Rehabilitationsprozess

Einbindung von Betriebsärzten in den Rehabilitationsprozess Einbindung von Betriebsärzten in den Rehabilitationsprozess Frühzeitiges Erkennen und Identifizieren eines Bedarfes an Leistungen zur Teilhabe für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Dr. Martina Hildebrandt

Mehr

Seminar Textmining SS 2015 Grundlagen des Maschinellen Lernens

Seminar Textmining SS 2015 Grundlagen des Maschinellen Lernens Seminar Textmining SS 2015 Grundlagen des Maschinellen Lernens Martin Hacker Richard Schaller Künstliche Intelligenz Department Informatik FAU Erlangen-Nürnberg 17.04.2015 Entscheidungsprobleme beim Textmining

Mehr

Datenqualität und Datensicherheit

Datenqualität und Datensicherheit Datenqualität und Datensicherheit Thomas Wrba Medizinischen Universität Wien Zentrum für Medizinische Statistik, Informatik und Intelligente Systeme (CeMSIIS) 05.05.2014 1 Einleitung (1) Medizinischer

Mehr

Die sozialmedizinische Leistungsbeurteilung im Reha- Entlassungsbericht. Berlin 17.03.2011

Die sozialmedizinische Leistungsbeurteilung im Reha- Entlassungsbericht. Berlin 17.03.2011 Die sozialmedizinische Leistungsbeurteilung im Reha- Entlassungsbericht Berlin 17.03.2011 Leistungen zur Teilhabe Anträge med.reha 2009:1 638 294 Durchgeführte Leistungen 2009: 978 335 Anträge LTA 2009:

Mehr

Opinion Mining in der Marktforschung

Opinion Mining in der Marktforschung Opinion Mining in der Marktforschung von andreas.boehnke@stud.uni-bamberg.de S. 1 Überblick I. Motivation Opinion Mining II. Grundlagen des Text Mining III. Grundlagen des Opinion Mining IV. Opinion Mining

Mehr

Was ist ein Compiler?

Was ist ein Compiler? Was ist ein Compiler? Was ist ein Compiler und worum geht es? Wie ist ein Compiler aufgebaut? Warum beschäftigen wir uns mit Compilerbau? Wie ist die Veranstaltung organisiert? Was interessiert Sie besonders?

Mehr

Lösungsvorschlag für das Übungsblatt 1. Aufgabe 1.

Lösungsvorschlag für das Übungsblatt 1. Aufgabe 1. Lösungsvorschlag für das Übungsblatt 1. Aufgabe 1. Zusammengefasst aus Ihren Beiträgen Wie bewerten sie das System ingesamt? Das Watson System verdeutlicht den Fortschritt der Künstlichen Intelligenz Forschung/Computerlinguistik/Informatik

Mehr

Datenmanagement mit Oracle, SAS, Perl und Unix-Utilities: Werkzeuge für alle Fälle

Datenmanagement mit Oracle, SAS, Perl und Unix-Utilities: Werkzeuge für alle Fälle Datenmanagement mit Oracle, SAS, Perl und Unix-Utilities: Werkzeuge für alle Fälle Rainer Kaluscha Forschungsinstitut für Rehabilitationsmedizin an der Universität Ulm Karl-Wilhelm-Heck-Str. 6 D-88410

Mehr

Risikoadjustierte Daten der Prävalenzmessung Dekubitus Kinder 2013. Dirk Richter

Risikoadjustierte Daten der Prävalenzmessung Dekubitus Kinder 2013. Dirk Richter Risikoadjustierte Daten der Prävalenzmessung Dekubitus Kinder 2013 Dirk Richter Berner Angewandte Fachhochschule Forschung Haute & Entwicklung/ école spécialisée Dienstleistung bernoise Pflege, Bern University

Mehr

Fortbildungskurs zum Vertragsarzt Rehabilitation. 21. November 2009 in der FACHKLINIK BAD BENTHEIM

Fortbildungskurs zum Vertragsarzt Rehabilitation. 21. November 2009 in der FACHKLINIK BAD BENTHEIM Fortbildungskurs zum Vertragsarzt Rehabilitation gem. Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen 135 Abs. 2 SGB V Verordnung von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation im Bereich der GKV nach den

Mehr

Grundlagen der Informatik II. Teil I: Formale Modelle der Informatik

Grundlagen der Informatik II. Teil I: Formale Modelle der Informatik Grundlagen der Informatik II Teil I: Formale Modelle der Informatik 1 Einführung GdInfoII 1-2 Ziele/Fragestellungen der Theoretischen Informatik 1. Einführung abstrakter Modelle für informationsverarbeitende

Mehr

Online-Wörterbücher: Potentiale Prozesse Perspektiven

Online-Wörterbücher: Potentiale Prozesse Perspektiven Online-Wörterbücher: Potentiale Prozesse Perspektiven Individualität und Typologisierung von Wörterbüchern im Zeitalter digitaler Vernetzung Angelika Storrer Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Mehr

Computerlinguistik im Service Management eine neue Suche für TOPdesk

Computerlinguistik im Service Management eine neue Suche für TOPdesk Computerlinguistik im Service Management eine neue Suche für TOPdesk Anna Hunecke Diplom Computerlinguistin TOPdesk A.Hunecke@topdesk.com Inhalt TOPdesk Suchen in TOPdesk Lucene Lucene in TOPdesk TOPdesk

Mehr

Hinweis für den behandelnden Arzt zum Antrag auf Leistungen zur Teilhabe

Hinweis für den behandelnden Arzt zum Antrag auf Leistungen zur Teilhabe Hinweis für den behandelnden Arzt zum Antrag auf Leistungen zur Teilhabe Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, Ihre Patientin/ Ihr Patient beabsichtigt, einen Antrag auf Leistungen zur

Mehr

VO 340088 Sprachtechnologien. Informations- und Wissensmanagement. Bartholomäus Wloka. Zentrum für Translationswissenschaft

VO 340088 Sprachtechnologien. Informations- und Wissensmanagement. Bartholomäus Wloka. Zentrum für Translationswissenschaft , Informations- und Wissensmanagement Zentrum für Translationswissenschaft Grundlagen und Definitionen Maschinelle Sprachverarbeitung Breites Spektrum an Methoden der Computerverarbeitung von Sprache.

Mehr

Das Überleitungsmanagement der postoperativen Akutschmerztherapie von Fraktur-Patienten in die ambulante Weiterbehandlung

Das Überleitungsmanagement der postoperativen Akutschmerztherapie von Fraktur-Patienten in die ambulante Weiterbehandlung Das Überleitungsmanagement der postoperativen Akutschmerztherapie von Fraktur-Patienten in die ambulante Weiterbehandlung Christian J. P. Simanski 1, Carolin Bruns 2, Rolf Lefering 2, Edmund A.M. Neugebauer

Mehr

DRGs das Neueste für die Klinik. Kennzahlen und Berichtswesen: Was interessiert den Kliniker wirklich? Torsten Fürstenberg

DRGs das Neueste für die Klinik. Kennzahlen und Berichtswesen: Was interessiert den Kliniker wirklich? Torsten Fürstenberg DRGs das Neueste für die Klinik Kennzahlen und Berichtswesen: Was interessiert den Kliniker wirklich? Torsten Fürstenberg Westfälische Wilhelms- Universität Münster DRG-Research-Group Universitätsklinikum

Mehr

Staatsbürgerschaft oder Geburtsland?

Staatsbürgerschaft oder Geburtsland? Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Staatsbürgerschaft oder Geburtsland? Unterschiedliche Operationalisierungen und ihre Implikationen für Aussagen zur Bildungsbeteiligung verschiedener Zuwanderergruppen

Mehr

Anlage 1: Modularisierung des Bachelor-Studiengangs Theoretische und Angewandte Computerlinguistik

Anlage 1: Modularisierung des Bachelor-Studiengangs Theoretische und Angewandte Computerlinguistik Anlage : Modularisierung des Bachelor-Studiengangs Theoretische und Angewandte Legende: PM = Pflichtmodul; WPM = Wahlpflichtmodul; WM = Wahlmodul VL = Vorlesung; PS = Proseminar; HS = Hauptseminar; Ü =

Mehr

Oracle GridControl Tuning Pack. best Open Systems Day April 2010. Unterföhring. Marco Kühn best Systeme GmbH marco.kuehn@best.de

Oracle GridControl Tuning Pack. best Open Systems Day April 2010. Unterföhring. Marco Kühn best Systeme GmbH marco.kuehn@best.de Oracle GridControl Tuning Pack best Open Systems Day April 2010 Unterföhring Marco Kühn best Systeme GmbH marco.kuehn@best.de Agenda GridControl Overview Tuning Pack 4/26/10 Seite 2 Overview Grid Control

Mehr

Informatik 12 Datenbanken SQL-Einführung

Informatik 12 Datenbanken SQL-Einführung Informatik 12 Datenbanken SQL-Einführung Gierhardt Vorbemerkungen Bisher haben wir Datenbanken nur über einzelne Tabellen kennen gelernt. Stehen mehrere Tabellen in gewissen Beziehungen zur Beschreibung

Mehr

Agiles Design. Dr.-Ing. Uwe Doetzkies Gesellschaft für Informatik mail: gi@uwe.doetzkies.de

Agiles Design. Dr.-Ing. Uwe Doetzkies Gesellschaft für Informatik mail: gi@uwe.doetzkies.de Agiles Design Dr.-Ing. Uwe Doetzkies Dr.-Ing. Uwe Doetzkies Gesellschaft für Informatik mail: gi@uwe.doetzkies.de startupcamp berlin 15.3.2013 Regionalgruppe Berlin/Brandenburg Arbeitskreis Freiberufler

Mehr

Externe Qualitätssicherung des Alphabetischen Verzeichnisses der ICD-10-GM

Externe Qualitätssicherung des Alphabetischen Verzeichnisses der ICD-10-GM Externe Qualitätssicherung des Alphabetischen Verzeichnisses der ICD-10-GM A. Zaiß 1, S. Hanser 1, B. Krause 2, R.Klar 1 1 Abteilung Medizinische Informatik, Universitätsklinikum Freiburg 2 Deutsches Institut

Mehr

Seminar: Multimediale Informationssysteme

Seminar: Multimediale Informationssysteme Seminar: Multimediale SQL/MM SQL Multimedia and Application Packages Christian Müller 12.07.2002 SQL/MM: Übersicht Übersicht 1 Einleitung 2 Full Text 3 Spatial 4 Still Image 5 Zusammenfassung 2 SQL/MM:

Mehr

Analyse der Patientenströme von Zuweisern an Spitäler

Analyse der Patientenströme von Zuweisern an Spitäler Analyse der Patientenströme von Zuweisern an Spitäler durch Nutzung von Visual Analytics, Big Data & Semantik Dr. Matthias Nagel & Markus Nagel forum digital gesundheit, 2015#fdg15 Zürich 09.09.2015 Nutzen

Mehr

Alle Rehabilitanden setzten ihre Behandlung in Stuttgart fort und es gab bislang keine Abbrüche.

Alle Rehabilitanden setzten ihre Behandlung in Stuttgart fort und es gab bislang keine Abbrüche. Alle Rehabilitanden setzten ihre Behandlung in Stuttgart fort und es gab bislang keine Abbrüche. Entgegen unserer ursprünglichen und vielleicht naiven Erwartung stellte die Kombi-Reha 2-plus-4 keine 2-Phasen-Behandlung

Mehr

Informatik Programmiersprachen eine kurze Übersicht

Informatik Programmiersprachen eine kurze Übersicht Informatik eine kurze Übersicht Seite 1 natürliche Sprachen (nach Wikipedia) ca 6500 gesprochene Sprachen davon etwa die Hälfte im Aussterben etwa 500 Schriftsprachen mit gedruckten Texten P. Bueghel Turmbau

Mehr

Text-Mining und Metadaten-Anreicherung Eine Einführung. Die Automatisierung in der semantischen Anreicherung von Text-Dokumenten

Text-Mining und Metadaten-Anreicherung Eine Einführung. Die Automatisierung in der semantischen Anreicherung von Text-Dokumenten Text-Mining und Metadaten-Anreicherung Eine Einführung Die Automatisierung in der semantischen Anreicherung von Text-Dokumenten 26.05.2015 Inhalt Zeit ist Geld. Das gilt auch für die Recherche....3 Kann

Mehr

Stefan Schulz, Thorsten Seddig Universitätsklinikum Freiburg, Institut für Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik Averbis GmbH, Freiburg

Stefan Schulz, Thorsten Seddig Universitätsklinikum Freiburg, Institut für Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik Averbis GmbH, Freiburg Automatische Extraktion von Medikamenteninformationen aus Arztbriefen Stefan Schulz, Thorsten Seddig Universitätsklinikum Freiburg, Institut für Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik Averbis

Mehr

Sozialmedizinische Aspekte im Rahmen ambulanter Psychotherapie

Sozialmedizinische Aspekte im Rahmen ambulanter Psychotherapie Sozialmedizinische Aspekte im Rahmen ambulanter Psychotherapie Dr. Ernst-Jürgen Borgart Psychosomatische Fachklinik Bad Pyrmont Berufliche Problemkonstellationen Streßbelastungen am Arbeitsplatz Konflikte

Mehr

Was ist eine gute Klinische Studie - die Sicht der Statistik. Peter Martus Institut für Biometrie und Klinische Epidemiologie

Was ist eine gute Klinische Studie - die Sicht der Statistik. Peter Martus Institut für Biometrie und Klinische Epidemiologie Was ist eine gute Klinische Studie - die Sicht der Statistik Peter Martus Institut für Biometrie und Klinische Epidemiologie Historisches Beispiel James Lind (1716-1794) entwickelte 1747 als britischer

Mehr

Software-Evolution im Staged Lifecycle Model

Software-Evolution im Staged Lifecycle Model Unterstützung evolutionärer Softwareentwicklung durch Merkmalmodelle und Traceability-Links Matthias Riebisch Technische Universität Ilmenau, matthias.riebisch@tu-ilmenau.de Arbeitsgruppe Software-Wartung

Mehr

Medizinische Rehabilitation bei Epilepsie

Medizinische Rehabilitation bei Epilepsie Fachkliniken Wangen Medizinische Klinik Thoraxchirurgische Klinik Anästhesie und Intensivmedizin Neurologische Klinik Kinderklinik Rehabilitationskinderklinik www.fachkliniken-wangen.de Medizinische Rehabilitation

Mehr

Internet Kurs. Suchmaschinen

Internet Kurs. Suchmaschinen Internet Kurs Suchmaschinen M. Stalder Internetkurs M. Stalder 1 / 6 Suchmaschinen Suchmaschinen haben sich in letzter Zeit immer mehr zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel entwickelt. Das Internet bietet

Mehr

BRUNIE ERP.kur. 2 medizinischer Arbeitsplatz. Ganzheitliches System für Mutter-Vater-Kind-Rehaeinrichtungen. Gina Sanders - Fotolia.

BRUNIE ERP.kur. 2 medizinischer Arbeitsplatz. Ganzheitliches System für Mutter-Vater-Kind-Rehaeinrichtungen. Gina Sanders - Fotolia. Ganzheitliches System für Mutter-Vater-Kind-Rehaeinrichtungen 2 medizinischer Arbeitsplatz Gina Sanders - Fotolia.com Gina Sanders - Fotolia.com Medizinischer Arbeitsplatz BRUNIE ERP.kur Module 1 Verwaltung

Mehr

Ergebnisqualität in der Versorgungsforschung: Von der individuellen Bewertung einer Therapie bis zum fairen Einrichtungsvergleich

Ergebnisqualität in der Versorgungsforschung: Von der individuellen Bewertung einer Therapie bis zum fairen Einrichtungsvergleich Mitglied der Ergebnisqualität in der Versorgungsforschung: Von der individuellen Bewertung einer Therapie bis zum fairen Einrichtungsvergleich Deutscher Kongress für Versorgungsforschung 24.10.2013 Röhrig

Mehr

Rehabilitationskonzept der Mobilen Reha Bremen

Rehabilitationskonzept der Mobilen Reha Bremen Rehabilitationskonzept der Mobilen Reha Bremen 1. Zuweisung und Überleitung der Rehabilitanden Die Zuweisung der Rehabilitanden erfolgt durch den zuständigen Hausarzt / Facharzt oder im Fall einer Anschlussrehabilitation

Mehr

1.3.5 Clinical Decision Support Systems

1.3.5 Clinical Decision Support Systems Arzneimitteltherapie Thieme Verlag 1.3.5 Clinical Decision Support Systems Marco Egbring, Stefan Russmann, Gerd A. Kullak-Ublick Im Allgemeinen wird unter dem Begriff Clinical Decision Support System (CDSS)

Mehr

Amtsärztliche Einstellungsuntersuchungen im Lichte neuen höchstrichterlichen Rechtsprechung - Sachstand -

Amtsärztliche Einstellungsuntersuchungen im Lichte neuen höchstrichterlichen Rechtsprechung - Sachstand - BV-ÖGD - Fachausschuss Amtsärztlicher Dienst Amtsärztliche Einstellungsuntersuchungen im Lichte neuen höchstrichterlichen Rechtsprechung - Sachstand - 65. Wissenschaftlicher Kongress BV-ÖGD Rostock, 23.04.2015

Mehr

Anmerkung: Die Lösungen enthalten nur einige ausgewählte Antworten; weitere Lösungen sind möglich.

Anmerkung: Die Lösungen enthalten nur einige ausgewählte Antworten; weitere Lösungen sind möglich. Übungsaufgaben zur Weiterbildung Anmerkung: Die Lösungen enthalten nur einige ausgewählte Antworten; weitere Lösungen sind möglich. 1. Was ist unter formeller und informeller Weiterbildung zu verstehen?

Mehr

Themenblock Zielgerichteter Auswahl der Studienplatzbewerber

Themenblock Zielgerichteter Auswahl der Studienplatzbewerber Maßnahmenvorschläge der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) und der Deutschen Region der Internationalen Biometrischen Gesellschaft (IBS-DR) Masterplan

Mehr

Informationsextraktion aus radiologischen Befundberichten

Informationsextraktion aus radiologischen Befundberichten Informationsextraktion aus radiologischen Befundberichten Philipp Daumke, Soeren Holste, Sarah Ambroz, Michael Poprat, Kai Simon, Dirk Marwede, Elmar Kotter Partner» Anbieter von Textanalyse-Software für

Mehr

Relationale Datenbanken in der Praxis

Relationale Datenbanken in der Praxis Seite 1 Relationale Datenbanken in der Praxis Inhaltsverzeichnis 1 Datenbank-Design...2 1.1 Entwurf...2 1.2 Beschreibung der Realität...2 1.3 Enitiy-Relationship-Modell (ERM)...3 1.4 Schlüssel...4 1.5

Mehr

Kodieren (nicht) leicht gemacht: Fluch und Segen elektronischer Kodierhilfen

Kodieren (nicht) leicht gemacht: Fluch und Segen elektronischer Kodierhilfen Kodieren (nicht) leicht gemacht: Fluch und Segen elektronischer Kodierhilfen M.L. Müller Universitäts-Hautklinik Freiburg DRG-Research-Group Münster 43. DDG-Tagung, Dresden, 21.04.2005 Kodierung Was wird

Mehr

Ziele und Herausforderungen

Ziele und Herausforderungen Ziele und Herausforderungen Text soll automatisch aus einer Quellsprache in eine Zielsprache übertragen werden Dabei soll die Funktion des Textes erhalten bleiben Es werden sowohl computerlinguistische

Mehr

Sentiment Analysis (SA) Robert Bärhold & Mario Sänger Text Analytics WS 2012/13 Prof. Leser

Sentiment Analysis (SA) Robert Bärhold & Mario Sänger Text Analytics WS 2012/13 Prof. Leser Sentiment Analysis (SA) Robert Bärhold & Mario Sänger Text Analytics WS 2012/13 Prof. Leser Gliederung Einleitung Problemstellungen Ansätze & Herangehensweisen Anwendungsbeispiele Zusammenfassung 2 Gliederung

Mehr

Qualitätssicherung in der onkologischen Rehabilitation

Qualitätssicherung in der onkologischen Rehabilitation Qualitätssicherung in der onkologischen Rehabilitation Dr. med. Nic Zerkiebel EMBA FH Chefarzt Klinik Susenberg Zürich Leiter Arbeitsgruppe Qualität oncoreha.ch Was ist Qualität? Anspruchsgruppen Erfüllung

Mehr

Grundbegriffe der Informatik

Grundbegriffe der Informatik Grundbegriffe der Informatik Einheit 15: Reguläre Ausdrücke und rechtslineare Grammatiken Thomas Worsch Universität Karlsruhe, Fakultät für Informatik Wintersemester 2008/2009 1/25 Was kann man mit endlichen

Mehr

Ein Portal für Medizinische Formulare. Martin Dugas dugas@uni-muenster.de

Ein Portal für Medizinische Formulare. Martin Dugas dugas@uni-muenster.de Ein Portal für Medizinische Formulare Martin Dugas dugas@uni-muenster.de Agenda Kurzvorstellung IMI Hintergrund und Problemstellung MDM-Portal für Medizinische Formulare Diskussion: Freier Zugang zu medizinischen

Mehr

90-minütige Klausur Statistik für Studierende der Kommunikationswissenschaft

90-minütige Klausur Statistik für Studierende der Kommunikationswissenschaft Prof. Dr. Helmut Küchenhoff SS08 90-minütige Klausur Statistik für Studierende der Kommunikationswissenschaft am 22.7.2008 Anmerkungen Überprüfen Sie bitte sofort, ob Ihre Angabe vollständig ist. Sie sollte

Mehr

MB-Reha Südbaden Medizinisch-Berufliche Rehabilitation Südbaden

MB-Reha Südbaden Medizinisch-Berufliche Rehabilitation Südbaden Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg MB-Reha Südbaden Medizinisch-Berufliche Rehabilitation Südbaden Ein berufsförderndes Angebot für Patienten in der medizinischen Rehabilitation und danach.

Mehr

Aktuelle Problemfelder der medizinischen Rehabilitation Bedarf - Zugang Prozess - Nachsorge

Aktuelle Problemfelder der medizinischen Rehabilitation Bedarf - Zugang Prozess - Nachsorge Aktuelle Problemfelder der medizinischen Rehabilitation Bedarf - Zugang Prozess - Nachsorge Heiner Raspe Seniorprofessur für Bevölkerungsmedizin Nordrhein-Westfälischer Forschungsverbund Rehabilitationswissenschaften

Mehr

Gesundheits- und Leistungs-Assessment

Gesundheits- und Leistungs-Assessment Gesundheits- und Leistungs-Assessment Schön Klinik Bad Staffelstein für 50plus in Oberfranken e. V. Agenda Einleitung Aufgabenstellung Inhalt und Ablauf Ausblick Seite 2 Seite 3 Überlegungen zur Aufgabenstellung

Mehr

Vorlesung Suchmaschinen Semesterklausur Wintersemester 2013/14

Vorlesung Suchmaschinen Semesterklausur Wintersemester 2013/14 Universität Augsburg, Institut für Informatik Wintersemester 2013/14 Prof. Dr. W. Kießling 10. Oktober 2013 F. Wenzel, D. Köppl Suchmaschinen Vorlesung Suchmaschinen Semesterklausur Wintersemester 2013/14

Mehr

Seminar Text- und Datamining Textmining-Grundlagen Erste Schritte mit NLTK

Seminar Text- und Datamining Textmining-Grundlagen Erste Schritte mit NLTK Seminar Text- und Datamining Textmining-Grundlagen Erste Schritte mit NLTK Martin Hacker Richard Schaller Künstliche Intelligenz Department Informatik FAU Erlangen-Nürnberg 16.05.2013 Gliederung 1 Vorverarbeitung

Mehr

Medizinisches Englisch pocket

Medizinisches Englisch pocket Medizinisches Englisch pocket Börm Bruckmeier Verlag Vorwort Einige Zeit im Ausland zu arbeiten ist aufregend und bringt eine Menge neuer Eindrücke und Erfahrungen mit sich. Eine besondere Herausforderung

Mehr

Kapitel I Statistische Daten

Kapitel I Statistische Daten Kapitel I Statistische Daten Im Folgenden sind die wichtigsten statistischen Daten zur Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund 1 im Land Baden-Württemberg und im Landkreis Göppingen dargestellt.

Mehr

SQL. strukturierte Datenbankabfragesprache eine Datenbanksprache zur. Structured Query Language:

SQL. strukturierte Datenbankabfragesprache eine Datenbanksprache zur. Structured Query Language: SQL Structured Query Language: strukturierte Datenbankabfragesprache eine Datenbanksprache zur Definition, Abfrage und Manipulation von Daten in relationalen Datenbanken In der SQL-Ansicht arbeiten In

Mehr

Jana Langbrandtner Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie, Universität Lübeck. VeReMi

Jana Langbrandtner Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie, Universität Lübeck. VeReMi Versorgungserwartungen von Menschen mit Migrationshintergrund und Möglichkeiten ihrer Berücksichtigung in der medizinischen Rehabilitation - Vorstellung des Projektes VeReMi Jana Langbrandtner Institut

Mehr

Einführung Computerlinguistik. Überblick

Einführung Computerlinguistik. Überblick Einführung Computerlinguistik Überblick Hinrich Schütze & Robert Zangenfeind Centrum für Informations- und Sprachverarbeitung, LMU München 2013-10-14 Schütze & Zangenfeind: Überblick 1 / 30 Take-away Schütze

Mehr

Anamnesebogen (SÄMTLICHE ANGABEN WERDEN VERTRAULICH BEHANDELT)

Anamnesebogen (SÄMTLICHE ANGABEN WERDEN VERTRAULICH BEHANDELT) 1 Anamnesebogen (SÄMTLICHE ANGABEN WERDEN VERTRAULICH BEHANDELT) A. Was ist das für ein Fragebogen? Die Beantwortung dieser Routinefrage hilft mir als Therapeut einen Überblick über Ihre individuelle Lebensgeschichte,

Mehr

Umgang mit Qualitätsindikatoren in den Universitätsklinika

Umgang mit Qualitätsindikatoren in den Universitätsklinika Umgang mit Qualitätsindikatoren in den Universitätsklinika Dr. Albrecht Zaiß Dr. Boris Paschek Medizincontrolling Universitätsklinikum Freiburg Qualitätsindikatoren Universitätsklinika 1 Teilnahme an der

Mehr

Zusatzdienste für die Kontinuität der Behandlung Daniel Diekmann, ID GmbH & Co. KGaA

Zusatzdienste für die Kontinuität der Behandlung Daniel Diekmann, ID GmbH & Co. KGaA Zusatzdienste für die Kontinuität der Behandlung Daniel Diekmann, ID GmbH & Co. KGaA Systems München 22.10.2008 ID - Information und Dokumentation im Gesundheitswesen - Kernkompetenz: Codierung, Terminologie,

Mehr

Einteilung von Datenbanken

Einteilung von Datenbanken Datenbanksysteme (c) A.Kaiser; WU-Wien 1 Einteilung von Datenbanken 1. formatierte Datenbanken 2. unformatierte Datenbanken Information Retrieval Systeme 2 Wozu Datenbanken? Speicherung und Verwaltung

Mehr

Vorlesung Software-Reengineering

Vorlesung Software-Reengineering Vorlesung Software-Reengineering Prof. Dr. Rainer Koschke Arbeitsgruppe Softwaretechnik Fachbereich Mathematik und Informatik Universität Bremen Wintersemester 2010/11 Überblick I Durchführung von Reengineering-Projekten

Mehr

Rauchen bis kurz vor Bekanntwerden einer Schwangerschaft: Physiologische Beeinträchtigung im Kindergartenalter?

Rauchen bis kurz vor Bekanntwerden einer Schwangerschaft: Physiologische Beeinträchtigung im Kindergartenalter? Rauchen bis kurz vor Bekanntwerden einer Schwangerschaft: Physiologische Beeinträchtigung im Kindergartenalter? Marc Jarczok, Sven Schneider, Joachim E. Fischer, Freia De Bock 1 Mannheimer Institut für

Mehr

B.SC. INFORMATIK TIM JUNGNICKEL

B.SC. INFORMATIK TIM JUNGNICKEL ABOUT ME (21) 5. SEMESTER B.SC. INFORMATIK TU-BERLIN SEIT 2008 2 AGENDA Was ist Informatik? Wie geht es weiter? Was kann ich an der Uni machen? 1 2 3 4 Struktur des Studiums Was lernt man an der Universität?

Mehr

Anschlussrehabilitation. Epilepsiechirurgie

Anschlussrehabilitation. Epilepsiechirurgie Anschlussrehabilitation nach Epilepsiechirurgie Eine Information der Rehabilitationsklinik des Epilepsie-Zentrums Bethel, Krankenhaus Mara ggmbh in Bielefeld Anschlussrehabilitation nach Epilepsiechirurgie

Mehr

L o g b u c h. Das Logbuch mit der Antragstellung zur Zulassung zur Prüfung bei der Ärztekammer Mecklenburg- Vorpommern bitte mit vorlegen.

L o g b u c h. Das Logbuch mit der Antragstellung zur Zulassung zur Prüfung bei der Ärztekammer Mecklenburg- Vorpommern bitte mit vorlegen. L o g b u c h Zusatzweiterbildung Rehabilitationswesen Dokumentation der Weiterbildung gemäß Weiterbildungsordnung (WBO) Das Logbuch mit der Antragstellung zur Zulassung zur Prüfung bei der Ärztekammer

Mehr

Patientenbefragungen in der Qualitätssicherung Perspektiven und Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung

Patientenbefragungen in der Qualitätssicherung Perspektiven und Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung Patientenbefragungen in der Qualitätssicherung Perspektiven und Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung Göttingen, den 14. Mai 2014 Dr. Konstanze Blatt Patientenbefragungen kann heißen, ich frage

Mehr

Aufgaben und Ziele Klinischer Krebsregister

Aufgaben und Ziele Klinischer Krebsregister Aufgaben und Ziele Klinischer Krebsregister Dr. Peter Schmidt Klinisches Tumorregister, Med. Fakultät der Uni Halle Universitätsklinikum Halle, Ernst-Grube-Str. 40, 06097 Halle e-mail: tumorzentrum@medizin.uni-halle.de

Mehr

Medizinisches Italienisch pocket

Medizinisches Italienisch pocket Medizinisches Italienisch pocket Börm Bruckmeier Verlag Vorwort Einige Zeit im Ausland zu arbeiten ist aufregend und bringt eine Menge neuer Eindrücke und Erfahrungen mit sich. Eine besondere Herausforderung

Mehr

Zugang zur Rehabilitation wie stelle ich erfolgreich einen Rehaantrag?

Zugang zur Rehabilitation wie stelle ich erfolgreich einen Rehaantrag? Zugang zur Rehabilitation wie stelle ich erfolgreich einen Rehaantrag? Vorsorge - Rehabilitation Medizinische Vorsorge- leistungen (ambulant oder stationär) können angezeigt sein zur Verhütung einer

Mehr

Ein professioneller Lösungsansatz für Sie und ihre Mitarbeiter

Ein professioneller Lösungsansatz für Sie und ihre Mitarbeiter Copyright TTC TrainingTradingConsulting GmbH Ein professioneller Lösungsansatz für Sie und ihre Mitarbeiter Florian Georg Pichler, Physiotherapeut Mag. Heinrich Schreier (GF TTC ) Rüdiger Puff ( GF SOS

Mehr

Was kann die Deutsche Rentenversicherung für Krebserkrankte tun? Irassi Neumann Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland

Was kann die Deutsche Rentenversicherung für Krebserkrankte tun? Irassi Neumann Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland Was kann die Deutsche Rentenversicherung für Krebserkrankte tun? Irassi Neumann Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland Gesetzliche Grundlagen 15 SGB VI für Versicherte, die im Erwerbsleben stehen

Mehr

1.4.12 Sin-Funktion vgl. Cos-Funktion

1.4.12 Sin-Funktion vgl. Cos-Funktion .4. Sgn-Funktion Informatik. Semester 36 36.4.2 Sin-Funktion vgl. Cos-Funktion Informatik. Semester 37 37 .4.3 Sqr-Funktion Informatik. Semester 38 38.4.4 Tan-Funktion Informatik. Semester 39 39 .5 Konstanten

Mehr

VBA-Programmierung: Zusammenfassung

VBA-Programmierung: Zusammenfassung VBA-Programmierung: Zusammenfassung Programmiersprachen (Definition, Einordnung VBA) Softwareentwicklung-Phasen: 1. Spezifikation 2. Entwurf 3. Implementierung Datentypen (einfach, zusammengesetzt) Programmablaufsteuerung

Mehr

Einsatz der open-source XML-Datenbank exist zur Verarbeitung von grossen XML Datenmengen 2009-10-06, Siemens, Braunschweig

Einsatz der open-source XML-Datenbank exist zur Verarbeitung von grossen XML Datenmengen 2009-10-06, Siemens, Braunschweig Einsatz der open-source XML-Datenbank exist zur Verarbeitung von grossen XML Datenmengen 2009-10-06, Siemens, Braunschweig Peter K. Brandt Senior Software Engineer Ergon Informatik AG Inhalt Hintergrund

Mehr

Statistische Erhebung der Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen für das Statistikjahr 2007

Statistische Erhebung der Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen für das Statistikjahr 2007 Bundesärztekammer Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern Rechtsabteilung Statistische Erhebung der Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen für das Statistikjahr 2007 Pressekonferenz 2008

Mehr

Identifkation der Zielgruppe Hinweise und Empfehlungen

Identifkation der Zielgruppe Hinweise und Empfehlungen Identifkation der Zielgruppe Hinweise und Empfehlungen Marco Streibelt Deutsche Rentenversicherung Bund Abteilung Rehabilitation 1 Identifikation der Zielgruppe: Wie und wo? 1. Schritt: Entscheidung über

Mehr

Abgrenzung KSR - BGSW: Wann und Warum welche Maßnahme? Dr. Andreas Dietrich Friederikenstift Bad Münder

Abgrenzung KSR - BGSW: Wann und Warum welche Maßnahme? Dr. Andreas Dietrich Friederikenstift Bad Münder Abgrenzung KSR - BGSW: Wann und Warum welche Maßnahme? Dr. Andreas Dietrich Friederikenstift Bad Münder Historie - BGSW als Pendant zur AHB; überwiegend in Reha-Kliniken - Abrechnung über tagesgleiche

Mehr

Eine völlig andere Form Abfragen zu erstellen ist, sie mit Hilfe der Datenbankabfragesprache SQL zu gestalten.

Eine völlig andere Form Abfragen zu erstellen ist, sie mit Hilfe der Datenbankabfragesprache SQL zu gestalten. Einführung SQL 2010 Niko Becker Mit unseren Übungen zu ACCESS können Sie Aufbau und Struktur einer relationalen Datenbank kennenlernen. Wir zeigen Ihnen wie Sie Tabellen, Formulare und Berichte erstellen

Mehr

Data Mining-Modelle und -Algorithmen

Data Mining-Modelle und -Algorithmen Data Mining-Modelle und -Algorithmen Data Mining-Modelle und -Algorithmen Data Mining ist ein Prozess, bei dem mehrere Komponenten i n- teragieren. Sie greifen auf Datenquellen, um diese zum Training,

Mehr

Klassifikation von Integrationskonflikten

Klassifikation von Integrationskonflikten Klassifikation von Integrationskonflikten Christiane Telöken 1 Inhaltsverzeichnis 1. Was bedeutet Integration? 2. Strukturelle Heterogenitätskonflikte 2.1 Konflikte bei bilateralen Korrespondenzen 2.2

Mehr

ANAMNESEBOGEN. ausgefüllt am: - 1

ANAMNESEBOGEN. ausgefüllt am: - 1 ANAMNESEBOGEN ausgefüllt am: Patientin Name,Vorname Geburtsdatum Nationalität Beruf Straße (PLZ) Wohnort Telefon privat Handy Telefon dienstl. Patient Name,Vorname Geburtsdatum Nationalität Beruf Straße

Mehr

Mag. (FH) Rainer Pirchegger Mat. Nr. 0814112. Übersicht

Mag. (FH) Rainer Pirchegger Mat. Nr. 0814112. Übersicht Mag. (FH) Rainer Pirchegger Mat. Nr. 0814112 Übersicht Ausgangspunkt Thema Recherche Entwicklung Ursprüngliche Strategie Start des Suchverlaufs, Thesaurus Veränderung der Begriffe, Suchverlauf Ergebnisse

Mehr

Wie schreibt man eine Ausarbeitung?

Wie schreibt man eine Ausarbeitung? Wie schreibt man eine Ausarbeitung? Holger Karl Holger.karl@upb.de Computer Networks Group Universität Paderborn Übersicht Ziel einer Ausarbeitung Struktur Sprache Korrektes Zitieren Weitere Informationen

Mehr