Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Slavische Philologie Wintersemester 2014/2015

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1 Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Slavische Philologie Wintersemester 2014/2015 1

2 INHALTVERZEICHNIS Prof. Dr. Ulrich Schweier 3 Dr. Elena Graf. 6 Dr. Robert Zangenfeind.. 8 Dr. Olga Heindl.. 9 Dr. Jadwiga Piskorz Alena Bazhutkina. 11 Prof. Dr. Riccardo Nicolosi. 12 Prof. Dr. Aage Hansen-Löve. 12 PD Dr. Raoul Eshelman. 13 PD Dr. Svetlana Kazakova.. 15 Dr. Anke Niederbudde. 17 Dr. Nora Scholz.. 22 Dr. Zuzana Jürgens.. 25 Dr. Jan Jiroušek.. 26 Meike Fischer.. 28 Ryszard Krolicki.. 30 Dr. Jeanette Fabian

3 PROF. DR. ULRICH SCHWEIER Sprechstunde: Fr 12:30-13:30 Uhr I Hgb. I E 312 Einführung in die slavistische Sprachwissenschaft I BA P 1.1, SLK WP 3, LA P 1.1, Mag 2-stündig I Mo Uhr c.t. I Hgb. I M 203 Die Vorlesung führt in die Kernbereiche der Sprachwissenschaft Phonetik und Phonologie, Morphologie (Flexion und Wortbildung), Syntax, Semantik, Lexikologie, linguistische Pragmatik, Textlinguistik, Sozio- und Psycholinguistik ein. Grundbegriffe der Linguistik sowie verschiedene theoretische Richtungen und Analysemethoden werden anhand von slavischem Datenmaterial vorgestellt. Vorkenntnisse in einer slavischen Sprache sind nicht notwendig. Der Kurs wird mit einer Klausur abgeschlossen. Wegen Informationen zur Klausur siehe Kommentar bei Dr. Graf (S. 6) : Eine ausführliche Literaturliste wird in der 1. Sitzung verteilt Einführung in die slavistische Sprachwissenschaft II BA P 1.2, LA WP 2.1, Mag 1-stündig I Mo Uhr c.t. I Hgb. I M 203 Die 1-stündige Vorlesung bietet eine vertiefende Darstellung der Kernbereiche der Sprachwissenschaft: Phonetik und Phonologie, Morphologie (Flexion und Wortbildung), Syntax, Semantik, Lexikologie, linguistische Pragmatik, Textlinguistik, Sozio- und Psycholinguistik sowie Historische Linguistik. Vorkenntnisse in einer slavischen Sprache sind nicht notwendig. : Eine ausführliche Literaturliste wird in der 1. Sitzung verteilt 3

4 Zentrum und Peripherie des Balkans: Neuere linguistische Zugänge BA WP 3.1, MA WP 1.2, MA Balkanslavistik, Mag 2-stündig I Fr Uhr c.t. I Hgb. I E 318 In dieser Veranstaltung sollen neuere wissenschaftliche Publikationen insbesondere balkanslavistischer Ausrichtung vorgestellt und daraufhin befragt werden, in wie weit sie moderne linguistische Zugriffsweisen an traditionelle Vorstellungen über die Balkansprachen und ihre Spezifika herantragen und dieses Sprachareal somit auch in breitere aktuelle Forschungskontexte (Sprachkontaktforschung etc.) integrieren. : HINRICHS, U. (Hrsg., 1999): Handbuch der Südosteuropa-Linguistik. Wiesbaden. Was ist gefährlicher Englisch oder der eigene Substandard? BA WP 3.2, SLK WP 3, LA P 8.1, Mag 2-stündig I Do Uhr c.t. I Hgb. I E 318 Mit der Jahrhundert- / Jahrtausendwende hat sich in vielen slavisch-sprachigen Ländern die Diskussion darüber belebt, welchen Einflüssen die einzelnen Standardsprachen aktuell unterliegen und wie die daraus resultierenden Veränderungen zu bewerten sind. In der Veranstaltung soll zum einen gezeigt werden, dass die Gefährdung der eigenen Sprache je nach Instanz (Linguisten, Regierungskreise, Kodifizierer, Medienvertreter, Laien etc.) in einzelnen slavischen Sprachgemeinschaften nicht selten recht unterschiedlich eingeschätzt wird. Zum anderen ist interessant, dass der (externe) Einfluss des Englischen überall diskutiert wird, dass dazu aber ebenso unterschiedliche Bewertungen abgegeben werden wie zu der Frage, wie es mit einer möglichen Bedrohung von innen, d.h. durch eigene substandardsprachliche Schichten, steht. : MÜLLER, D., WINGENDER, M. (Hrsg., 2013): Typen slavischer Standardsprachen. Theoretische, methodische und empirische Zugänge. Wiesbaden. Namhafte Slavisten: Wie aktuell ist Roman Jakobson? MA WP 7.1, Mag 2-stündig I Di Uhr c.t. I Hgb. I E 318 Die Veranstaltung hat zum Ziel, das linguistisch-slavistische Gesamtwerk einer namhaften Einzelpersönlichkeit in den Vordergrund zu stellen und es aus heutiger Sicht kritisch zu betrachten. Roman Jakobson ist zum einen ein Paradebeispiel für einen Linguisten mit einem besonders breitgefächerten wissenschaftlichen Interesse; zum anderen zeichnet er sich immer wieder auch durch einen translinguistischen bzw. interdisziplinären Forschungsansatz 4

5 aus, der vielfältige und interessante Berührungspunkte mit Nachbardisziplinen der Linguistik aufweist, so u.a. mit der Literaturwissenschaft, aber auch etwa der medizinischen Pathologie etc. Behandelt werden sollen u.a. folgende Facetten des Jakobson schen Werkes: Jakobson als Mitglied des Prager linguistischen Zirkels: Strukturalismus; Sprachfunktionen; Phonetik / Phonologie (distinktive Merkmale); Kasus: Gesamtbedeutungen; Syntagmatik / Paradigmatik (Zweiachsentheorie); Beiträge zur Zeichentheorie; Spracherwerbsforschung / Aphasie; sprachliche Universalien; Sprachwandel; die Schwelle zur Literaturwissenschaft. : HOLENSTEIN, E. (1975): Roman Jakobsons phänomenologischer Strukturalismus (= Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 116). Frankfurt. 5

6 DR. ELENA GRAF Sprechstunde: Do Uhr I Hgb. I E 304 Grundfragen und Methoden der Linguistik SLK P 1 1-stündig I 14-tägl. I Mi Uhr I Schellingstr. 3, S 003, Beginn: Die Ringvorlesung führt in die Kernbereiche der Linguistik Phonetik und Phonologie, Morphologie (Flexion und Wortbildung), Syntax, Semantik, Lexikologie, linguistische Pragmatik, Textlinguistik, Soziolinguistik ein. Grundbegriffe der Sprachwissenschaft sowie verschiedene theoretische Richtungen und Analysemethoden werden anhand des Datenmaterials von verschiedenen Sprachen vorgestellt. Einführung in die slavistische Sprachwissenschaft I BA P 1.1, SLK WP 3, LA P 1.1, Mag 2-stündig I Do 8:30-10 Uhr I Hgb. I E 318 Die Veranstaltung führt in die Kernbereiche der Sprachwissenschaft Phonologie, Morphologie (Flexion und Wortbildung), Syntax, Semantik, Lexikologie, linguistische Pragmatik, Textlinguistik, Soziolinguistik ein. Grundbegriffe der Linguistik sowie verschiedene theoretische Richtungen und Analysemethoden werden anhand des slavischen Datenmaterials vorgestellt. Vorkenntnisse in einer slavischen Sprache sind nicht notwendig. Der Kurs wird mit einer Klausur abgeschlossen. Die Klausur zum Kurs Einführung I und II stellt eine Teilklausur im Orientierungsmodul für das 1. Semester (Bachelor Slavistik/Hauptfach) dar. Das Orientierungsmodul bezieht sich sowohl auf die Einführung in die slavistische Sprachwissenschaft (I und II) als auch auf die Einführung in die Geschichte der slavischen Literaturen (I und II), so dass diese Veranstaltungen zwei Blöcke des Orientierungsmoduls bilden. In jedem Block wird eine Abschlussklausur geschrieben. Das Modul gilt als bestanden, wenn beide Klausuren bestanden sind. Die Modulabschlussnote ergibt sich aus der Durchschnittsnote der beiden Teilklausuren (Sprachwissenschaft und Literaturwissenschaft). : Eine ausführliche Literaturliste liegt im Semesterapparat (Institutsbibliothek) aus. Einführung in die slavistische Sprachwissenschaft II BA P 1.2, LA WP 2.1, Mag 1-stündig I Do Uhr c.t. I Hgb. I E 318 Die Veranstaltung bietet eine vertiefende Darstellung der Kernbereiche der Sprachwissenschaft: Phonologie, Morphologie (Flexion und Wortbildung), Syntax, Semantik, Lexikologie, linguistische Pragmatik, Textlinguistik, Soziolinguistik, Geschichte der Sprachwissenschaft, 6

7 und ist für Hauptfachstudierende konzipiert. Vorkenntnisse in einer slavischen Sprache sind nicht notwendig. Lexikalischer Wandel in der Slavia MA WP 1.1, LA WP 3.1, LA WP 6.0.1, Mag 2-stündig I Do Uhr c.t. I Hgb. I E 318 Eine natürliche Sprache ist eine dynamische Erscheinung, sie befindet sich in einer fortwährenden Entwicklung. Sprachwandel umfasst alle Ebenen einer Sprache: Phonetik/Phonologie, Morphologie, Syntax, Lexik, Pragmatik. Im Zentrum der Betrachtung dieser Veranstaltung werden jedoch Veränderungen im Lexikon slavischer Sprachen stehen, wobei sie in diachroner und synchroner Hinsicht besprochen werden. Neuerungen im lexikalischen Bestand einer Sprache können durch verschiedene Faktoren hervorgerufen werden. Einerseits kann der Kontakt zu anderen Sprachen die Aufnahme neuer Wörter (Entlehnungen) ins Lexikon einer Nehmer-Sprache fördern, andererseits können auch solche Faktoren wie u. a. Sprachpolitik, Ideologie und technischer Fortschritt an den Veränderungen im Wortschatz beteiligt sein. In der Veranstaltung werden daher verschiedene Gründe und Mechanismen des lexikalischen Wandels analysiert. : Ein Reader mit ausführlicher Literaturliste zur Lehrveranstaltung liegt im Handapparat (Institutsbibliothek) aus. Anglizismen im Slavischen MA WP 3.1, Mag 1-stündig I 14-tägl. I Mi Uhr c.t. I Hgb. I A 323 Die Globalisierung der modernen Gesellschaft findet ihren Eingang auch in die Sprache. Internationale Verflechtungen in vielen Bereichen des Lebens ziehen einerseits neue Kommunikationsbedürfnisse nach sich, wobei die englische Sprache immer öfter eine gewichtige Rolle spielt. Andererseits beobachtet man in der Slavia auch solche Prozesse wie die Liberalisierung der Norm, was wiederum die Übernahme fremdsprachlicher Lexik und Wortbildungsmuster erleichtert. In der Veranstaltung soll diskutiert werden, wodurch die Übernahme von Anglizismen motiviert wird, welche Bereiche der Lexik davon besonders betroffen sind und wie stark die Assimilierungsprozesse von Anglizismen im Slavischen ausgeprägt sind. Die Veranstaltung wird mit einer Klausur abgeschlossen. Voraussetzungen für den Erwerb eines Leistungsnachweises sind außerdem regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit bei den Übungsaufgaben bzw. Referaten. : Ein Reader mit ausführlicher Literaturliste zur Lehrveranstaltung liegt im Handapparat (Institutsbibliothek) aus. 7

8 DR. ROBERT ZANGENFEIND Sprechstunde: Mi Uhr I Hgb. I E 304 Übersetzung syntaktischer Strukturen vom Russischen ins Deutsche BA WP 3.1, SLK WP 3, LA P 8.2, Mag 2-stündig I Mi Uhr c.t. I Amalienstr. 73A I 112 Die syntaktischen Konstruktionen, die im Russischen und im Deutschen verwendet werden, unterscheiden sich z.t. gravierend voneinander. Daraus ergibt sich eine der wesentlichen Schwierigkeiten bei der Übersetzung zwischen den beiden Sprachen. Als sehr einfaches Beispiel hierfür sei eine Konstruktion des Russischen genannt, die den unpersönlichen Ausdruck 'можно' als Prädikat verwendet: Мне можно уйти?. Diese Konstruktion kann im Deutschen adäquat mit einem finiten Verb wiedergegeben werden: Darf ich gehen?. In syntaktischer Hinsicht von besonderem Interesse ist hier auch die Übersetzung des russischen Dativsubjekts 'мне' mit einem Nominativsubjekt im Deutschen. Zur formalen Beschreibung solcher und ähnlicher Übersetzungen werden wir einen dependenzsyntaktischen Ansatz benutzen, wie ihn ursprünglich Lucien Tesnière entwickelte. Im Bedeutung-Text-Modell wurde dieser Ansatz weiterentwickelt und findet nun z.b. auch in der automatischen Sprachverarbeitung Verwendung. Voraussetzung: Grundkenntnisse des Russischen. : ZANGENFEIND, R. (2011): Transfer of Russian Actantial Syntactic Relations into German. In: BOGUSLAVSKY, I., WANNER, L. (eds.): Meaning Text Theory. Barcelona, [http://olst.ling.umontreal.ca/pdf/proceedingsmtt2011.pdf] APRESJAN, JU.D. (et al). (2010): Teoretičeskie problemy russkogo sintaksisa. Moskva 2010, speziell S (wird auch in dt. Übersetzung zur Verfügung gestellt) 8

9 Dr. OLGA HEINDL Sprechstunde: Mo Uhr (bis ) I Hgb. I B 002 Morphologie (am Beispiel slavischer Sprachen) BA WP 1.1, SLK WP 3, LA P 1.2, Mag 2-stündig I Do 9:30-14 Uhr I Schellingstr. 10 I 404 Termine: 9.10, , , , 4.12., Die Veranstaltung setzt sich mit zwei Hauptbereichen der Morphologie auseinander: der Formenlehre und der Wortbildungslehre. Im Rahmen der Formenlehre werden die Komponenten der Formenbildung in den slavischen Sprachen auf der Ausdrucksebene (formale Mittel wie Flexion, Stammalternationen, prosodische Muster wie Akzent) sowie auf der Inhaltsebene (grammatische Kategorien wie Numerus, Kasus, Aspekt, Tempus etc.) behandelt. Der zweite Teil der Lehrveranstaltung führt in die Grundbegriffe und Hauptverfahren der Wortbildung ein, indem die wichtigsten Wortbildungsmittel und -typen in den slavischen Sprachen besprochen und Methoden der Wortbildungsanalyse eingeübt werden. Pragmatik BA WP 1.1, SLK WP 3, Mag 2-stündig I Fr 10-14:30 Uhr c.t. I Hgb. I A 321 Termine: , , , , 5.12., Wie kommt es dazu, dass Äußerungen wie Es ist ganz schön spät geworden (z.b. vom Gastgeber einer Feier geäußert) mehrere Lesarten haben können oder dass Antworten in Konstellationen Wie spät ist es? Der Postbote war noch nicht da kein Kopfschütteln verursachen, sondern richtig interpretiert werden? Pragmatik befasst sich mit dem sprachlichen Handeln bzw. mit der Verwendung von sprachlichen Ausdrücken in Äußerungskontexten. Die (De)Kodierung des in einer konkreten Sprechsituation tatsächlich Gemeinten erfolgt allerdings nicht regellos, sondern es liegen hier wohldefinierte Mechanismen zugrunde, die sich wiederum von bestimmten Maximen ableiten lassen. Neben den klassischen Gebieten der Pragmatik wie Präsupposition, Implikatur, Sprechakt, Deixis und Konversationsstruktur beschäftigen wir uns in der Veranstaltung auch mit weiteren sprachlich-kommunikativen Teilbereichen, die ebenfalls pragmatisch motiviert sind, wie z.b. Satztypen und Satzmodus, Informationsstruktur, Indirektheit, Höflichkeit, Rhetorik etc. Wissenschaftliches Schreiben BA WP 1.2, LA WP 3.2, Mag 1-stündig I Mo 10-12:30 Uhr c.t. I Schellingstr. 10 I 404 Termine: 6.10., , , , Die Veranstaltung führt in die Grundlagen wissenschaftlicher Arbeitstechniken ein. Den Schwerpunkt bildet dabei das Verfassen schriftlicher Arbeiten: Welche formalen und inhaltlichen Kriterien muss eine gelungene schriftliche Arbeit erfüllen? Welche Techniken und 9

10 Standards werden bei der Gestaltung einer wissenschaftlichen Arbeit angewendet und welche Vorarbeit ist im Vorfeld zu leisten? Neben der Beantwortung dieser und anderer Fragen bietet die Übung den Studenten die Möglichkeit, ihre aktuell in Vorbereitung befindlichen Arbeiten (sowie Thesenpapiere und Präsentationen) zu besprechen, und vermittelt praktische Tipps rund um das wissenschaftliche Schreiben. : FRANCK, N., STARY, J. (Hrsg., 2009): Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens: Eine praktische Anleitung. 15., überarb. Aufl. Stuttgart. DR. JADWIGA PISKORZ Sprechstunde: nach Vereinbarung per Mail Die polnische Grammatik aus synchroner und diachroner Sicht BA WP 3.2, SLK WP 3, Mag 2-stündig I Fr Uhr c.t. I Hgb. I E 318 Im Rahmen der Veranstaltung werden ausgewählte Themen der polnischen Grammatik aus synchroner und diachroner Sicht behandelt. Im Mittelpunkt der Seminardiskussion stehen unter anderem folgende Sachgebiete: Wortarten, grammatische Kategorien, Wortbildung, Wortstellungsregularitäten sowie Satztypen des Polnischen. Das Seminar gibt des Weiteren einen Überblick über die polnische Sprachgeschichte sowie über gegenwärtige Veränderungen des Polnischen im Bereich der Morphologie, Syntax und Lexik. Polnischkenntnisse sind von Vorteil, aber keine Bedingung für die Teilnahme. : BARTNICKA, B., HANSEN, B., KLEMM, W., LEHMANN, V., SATKIEWICZ, H. (2004): Grammatik des Polnischen. München. 10

11 ALENA BAZHUTKINA Sprechstunde: Di 14:30-15:30 Uhr I Hgb. I E 312 Die ostslavischen Sprachen im Vergleich BA WP 1.1, SLK WP 3, Mag 2-stündig I Mo Uhr c.t. I Hgb. I A 323 Im Mittelpunkt der Übung stehen die modernen ostslavischen Sprachen und ihre Entwicklungsgeschichte. Dabei werden soziolinguistische und typologische Besonderheiten der ostslavischen Sprachen sowohl im Vergleich zu den anderen slavischen Sprachen als auch im Vergleich zueinander behandelt. : REHDER, P. (Hrsg., 1998): Einführung in die slavischen Sprachen. Darmstadt. Diathese (am Beispiel slavischer Sprachen) BA WP 3.1, SLK WP 3, Mag 2-stündig I Di Uhr c.t. I Hgb. I E 318 Unter Diathese werden unterschiedliche Entsprechungen zwischen Partizipanten eines Prädikats und Satzgliedern verstanden. In der Übung werden sowohl grundlegende theoretische Fragen (z.b. Rektionsmodell, semantische und syntaktische Aktanten) als auch einzelne Diathesen (Aktiv, Passiv, Reflexiv, Reziprok usw.) diskutiert. : TESTELEC, J. (2001): Vvedenie v obščij sintaksis. Moskva, Kapitel VIII. Wissenschaftliches Schreiben BA WP 1.2, LA WP 3.2, Mag 1-stündig I Mo Uhr c.t. I Hgb. I A 325 In der Veranstaltung werden wichtige Techniken der formalen und inhaltlichen Gestaltung von schriftlichen Arbeiten besprochen und eingeübt. 11

12 PROF. DR. RICCARDO NICOLOSI Sprechstunde: Mi Uhr I Hgb. I E 308 Prof. Dr. Nicolosi hat im Wintersemester 2014/15 ein Forschungsfreisemester. PROF. DR. AAGE HANSEN-LÖVE Sprechstunde: siehe Homepage Form und Latenz: Formalismus und Avantgarden (zusammen mit Dr. Dominik Brabant, KU Eichstätt-Ingolstadt) BA WP 4.2, Ma WP 2.1, Mag 2-stündig I 14-tägl. I Uhr c.t. I Hgb. I E 318 Termine: Mo, , 27.10, , , , , Das Hauptseminar, das im Rahmen des Masterstudienganges Aisthesis Historische Kunst- und Literaturdiskurse (KU Eichstätt, LMU München) stattfindet, konzentriert sich auf Entwicklungen des Formalismus in Russland bzw. der Sowjetunion von und parallel dazu den Formalen bzw. Morphologischen Bewegungen in der deutschsprachigen Kunst- und Literaturwissenschaft (O. Walzel, A. Fiedler u.a.). Dabei geht es nicht bloß um die historische Rekonstruktion einer nun schon hundertjährigen Entwicklung, sondern auch um die Frage nach der Aktualität einer dezidiert auf Form, Komposition und Sprachlichkeit orientierten Literatur- und Kunstanalytik. Die Veranstaltung ist für Aisthesis-Studierende ebenso zugänglich wie für Slavisten und Komparatisten. Russischkenntnisse sind nicht erforderlich. Anmeldungen bei: : Ein Reader wird im Intranet zugänglich gemacht. HANSEN-LÖVE, A. (1978) : Der russische Formalismus. Wien. HANSEN-LÖVE, A., OBERMAYR, B., WITTE, G. (Hrsg., 2013): Form und Wirkung. Phänomenologische und empirische Kunstwissenschaft in der Sowjetunion der 1920er Jahre. München. Themenschwerpunkt Russischer Formalismus und deutsche bzw. österr. Kompositionstheorie in der Zeitschrift: Scientia Poetica, Bd. 16, H. 1,

13 PD DR. RAOUL ESHELMAN Sprechstunde: Do Uhr I Hgb I E 302 Der Akmeismus BA WP 4.2, MA WP 2.1, MA WP 15.2, LA WP 4.1, Mag 2-stündig I Mi Uhr c.t. I Amalienstr. 17 I A 107 Der Akmeismus, der sich als Gegenbewegung zum schwammigen Mystizismus der Symbolisten und zum radikalen Avantgardismus der Futuristen positionierte, gehört zu den wichtigsten Strömungen in der russischen Lyrik der Moderne. Die zwei bekanntesten akmeistischen Dichter Anna Achmatova und Osip Mandel štam sind Dichter von Weltrang, der dritte, Nikolaj Gumilev, bleibt eine markante Figur in der Entwicklung der russischen Lyrik. Ziel der Veranstaltung ist, Studierende mit Programmatik, Essayistik und lyrischem Werk der drei wichtigsten Akmeisten vertraut zu machen. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf die Gedichtanalyse moderner Lyrik liegen. Voraussetzung für die Teilnahme sind gute Lesekenntnisse des Russischen. Tolstojevsky Trip: die Gattung der Literaturverfilmung am Beispiel der Werke von L. N. Tolstoj und F. M. Dostoevskij (zusammen mit Dr. Ilja Kukuj) BA WP 5.1, SLK WP 4, MA WP 6.1, LA P 11.1, Mag 4-stündig I Do Uhr c.t. I Hgb. I A 325 Diese Veranstaltung setzt sich mit dem Phänomen der Literaturverfilmung sowohl literaturals auch filmwissenschaftlich auseinander. Bei der relativ engen Wahl der Autoren werden wir versuchen, bei den Filmen aus verschiedenen Ländern und Perioden der Kinogeschichte spezifische Verfahren der Adaption von literarischen Texten für den Leinwand zu analysieren und bestimmte Techniken für die Interpretation der Texte zu entwickeln. Russischkenntnisse sind von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig. Alle Filme werden im Originalton mit deutschen bzw. englischen Untertiteln ausgestrahlt. Für Teilnehmer des Moduls "Sprachpraxis: Audiovisuelle Medien" besteht die Möglichkeit, die Leistung in Form eines Essays zum Seminarthema zu erbringen. : Die Lektüre folgender Werke (im Original oder in Übersetzung) wäre äußerst hilfreich: DOSTOEVSKIJ, F.: Idiot, Verbrechen und Strafe, Die Sanfte, Weiße Nächte. TOLSTOJ, L.: Anna Karenina, Der Tod des Iwan Iljitsch, Der gefälschte Coupon, Vater Sergij, Die Kreutzer-Sonate, Der lebende Leichnam. 13

14 Einführung in die literaturwissenschaftliche Theorie BA WP 4.1, SLK WP 2, Mag 2-stündig I Mi Uhr c.t. I Hgb. I D Z003 Studierende der Literaturwissenschaft, die sich in ihr jeweiliges Fach intensiver einarbeiten wollen, haben oft das Gefühl, mit einer unüberschaubaren Menge von Theorien sowie mit schwer verständlichem Fachjargon konfrontiert zu sein. Ziel dieser Vorlesung ist daher, einen systematischen, klar strukturierten und gut verständlichen Überblick über die semiotische bzw. (post-)strukturalistische Theorienbildung des 20. Jahrhunderts zu bieten. Die Vorlesung teilt sich in 9 thematische Blöcke: 1. Semiotik (Saussure, Peirce) 2. Formalismus (Šklovskij, Jakobson) 3. Strukturalismus (Jakobson, Mukařovský) 4. Bachtin und die Bachtin-Industrie 5. Lacan und die strukturale Psychoanalyse 6. Dekonstruktion (Derrida) 7. Diskurskritik (Foucault) 8. Postfeminismus (Butler) 9. Nach dem Poststrukturalismus Voraussetzungen: keine : Begleitlektüre zu jeder Sitzung sowie ein ausführlicher Seminarplan werden in LSF zur Verfügung stehen. Eine gute Einführung ist EAGLETON, T.: Einführung in die Literaturtheorie (engl. Original: Literary Theory: An Introduction (1983)) Jean Luc Marions Phänomenologie der Erotik MA WP 8, Mag 2-stündig I Do Uhr c.t. I Hgb. I M 201 In seinem Buch The Erotic Phenomenon (Le phénomène érotique, 2003) begreift der französische Phänomenologe Jean-Luc Marion die Liebe als ein radikales Ereignis, das sich durch das vollzieht, was er eine erotische Reduktion nennt: diese ist nicht die Gewissheit, die vom Subjekt ausgeht und durch das Subjekt bestätigt wird, sondern eine Vergewisserung, die von anderswoher kommt. Die radikale Herausforderung der Liebe, die den Verzicht auf Sicherheit, Vorhersehbarkeit und eitle Selbstgefälligkeit verlangt, bedeutet für Marion, dass man die Frage bin ich mit der Frage liebt mich jemand? ersetzen muss. In diesem Seminar wird versucht, Marions Phänomenologie der Erotik auf eine Reihe von ausgewählten Texten und eventuell auch auf Filme anzuwenden. In der ersten Hälfte des Seminars werden die Grundlagen von Marions Philosophie der Erotik ausgehend von The Erotic Phenomenon her- 14

15 ausgearbeitet, in der zweiten Hälfte wird der Versuch unternommen, seine Philosophie zu operationalisieren und auf Texte und Filme anzuwenden. Teilnehmer müssen nicht unbedingt über philosophische Vorkenntnisse verfügen, sie sollten aber die Bereitschaft mitbringen, sich mit überaus schwierigen philosophischen und literaturwissenschaftlichen Problemstellungen konzeptuell auseinander zu setzen. Besondere Sprachkenntnisse werden nicht verlangt (Texte oder Filme werden in Übersetzung oder mit Untertiteln vorliegen), Studierende müssen sich aber darauf gefasst machen, anspruchsvolle philosophische Texte in englischer Sprache mit großer Sorgfalt zu lesen. : Als Vorbereitung wird empfohlen, den ersten Abschnitt von The Erotic Phenomenon (Chicago 2007) bzw. Le phénomène érotique ( 1 bis 7; ca. 40 Seiten) intensiv zu lesen; die erotischen Werke, auf die Marions Philosophie angewandt wird, werden später genannt bzw. können auch gerne von Teilnehmern selbst vorgeschlagen werden. PD DR. SVETLANA KAZAKOVA Sprechstunde: Mo Uhr I Schellingstr. 10 I 406 Der lyrische Text: Theorie und Analyse BA WP 2.1, MA WP 15.1, SLK WP 2, Mag 2-stündig I Di 16-17:30 Uhr I Schellingstr. 10 I J 404 Die textanalytische Veranstaltung setzt sich auseinander mit der Spezifik lyrischer Gattung, mit ihrer Struktur und Wirkungsmechanismen. Zu diesem Zweck werden literaturtheoretische und verfahrenstechnische Kenntnisse vermittelt, die unterschiedliche Aspekte der Lyrikkunst repräsentieren. Dadurch sollen Fähigkeiten zur analytischen Arbeit mit lyrischen Texten entwickelt werden. Behandelt werden vor allem Gedichte zwischen der Spätromantik (Schwerpunkt: russische und ukrainische Literatur) und Postavantgarde aus verschiedenen slavischen Traditionen, indem primär die Merkmale jeweiliger Literaturperiode herausgearbeitet werden. Parallel dazu werden die für die lyrische Gattung relevante Stereotype, Berichte, Paradigmen- und Strukturmodi erörtert, an denen sichtbar wird, wie aus dem Sprachmaterial eines Gedichts Poetizität entsteht. Als methodologische Arbeitsmodelle sollen dabei formaltypologische, aber auch strukturbezogene und mythopoetische Herangehensweisen an die Poetik des lyrischen Textes geprüft und reflektiert werden. Auf dieser Basis wird versucht, die ästhetischen Prioritäten sowie die Architektonik der analysierten Lyriktexte zu kommentieren. 15

16 Mythos und Literatur BA WP 4.2., SLK WP 2, SLK WP 4, MA WP 2.1, Mag 3-stündig I Do 14-16:15 Uhr I Amalienstr. 73A, 216 Diese Lehrveranstaltung ist ein Versuch, das Phänomen des Mythos, verstanden als Weltbild und Wertesystem, durch seine ästhetischen Transformationen in der Literatur zu betrachten. Dabei soll seine generierende Funktion als Sinngebung unterschiedlicher Art erkannt werden. Aus dem umfangreichen Feld von Adaptionen werden vor allem Bearbeitungen der Mythoparadigmen in Text, Bild und Spiel berücksichtigt. In der Veranstaltung soll daher der Mythos als Stoff, aber auch als Kunstwerk und Modell für neue Objektivationen ins Visier genommen werden. Besondere Aufmerksamkeit verdienen dabei die Kunstmythen der Moderne bzw. die mythopoetischen Sujets, die sie hervorrufen. Aufgrund dessen wird die Veranstaltung über die großen Mythoskomplexe des Dionysos und Apollo (V. Ivanov, I. Andrić) unterrichten. Eine andere Arbeitsrichtung soll ebenso die Mythenanwendung in der Psychoanalyse verfolgen, wobei es die spezifische Imagination durch das Schaffen archetypischer Sujets zu verdeutlichen gilt (K. Džalski, S. Wyspiański). Signifikante Schwerpunkte stellt darüber hinaus die Apperzeption von Mythosfiguren wie Narziss, Amor und Psyche, Orpheus, Ikarus und Dädalus in der russischen und bulgarischen Moderne. Die Neugestaltung des Nietzscheanischen Künstlermythos bei V. Brjusov, M. Krleža oder S. Przybyszewski darf in diesem Kontext nicht ausgespart bleiben. Die Fokussierung auf den Mythos Maschine in der avantgarden Literatur soll folgerichtig als Übergang zu progressiven zyklischen Reflexionen im Sinne Aufwertung der Mythologeme wie Apokalypse, Atlantis oder der Ewigen Wiederkehr (S. Minkov, K. Čapek, B. Pekić) verstanden und erfahren werden. Zielsetzung des Seminars ist die Idee, dass die kulturelle Adaption von mythologischen Paradigmen und die damit verknüpfte mythopoetische Produktion eine Vielfalt von Interrelationen zwischen analogen Literaturperioden unterschiedlicher Provenienz ermöglichen. Literatur der russischen Revolution BA P 6.2, SLK WP 2, SLK WP 4, MA WP 2.2, LA P 6.2, Mag 2-stündig I Di 14-15:30 Uhr I Schellingstr. 10 I 404 Im Seminar werden ästhetische und poetologische Aspekte der russischen Literatur unmittelbar nach der Oktoberrevolution und zu Beginn der 20er Jahre erläutert. Die Situation des Umbruchs und allerlei Experimente in der Literatur werden im Zusammenhang mit den profilgebenden Gruppierungen und deren programmatischen Plattformen beleuchtet. Aufgrund dessen wird das künstlerische Schaffen von Schriftstellern wie I. Babel, B. Pil njak, M. Zoščenko u.a. durch ihre Beiträge zur Postulierung und Entwicklung des neuen Prosa- 16

17 Schreibens dargestellt. Arbeitstechnisch orientiert sich die Veranstaltung an den Neuentdeckungen der Autoren, die ungewöhnliche, jedoch attraktive Narrativformen, wie z.b. skaz oder rhythmisierte Prosa einsetzten. Somit werden die bereits bekannten Innovationen aus der naturalistischen und symbolistischen Prosa in Russland mit der Physiognomatik des Grotesken und Absurden konfrontiert. Diese Schwerunkte sind natürlich in Verknüpfung mit den jeweiligen Experimenten in der Gattungsform vor allem in der Romanprosa zu deuten. Auch die Poesie wird als aktiver Bestandteil der gesamten Revolutionsliteratur berücksichtigt. Die Tendenz zu maßstäblich-epischen, jedoch stark subjektivierten und lyrisierten Darstellungsweisen prägten im gleichen Maß die Bemühungen der Poeten dieser Periode. Am Beispiel des poetischen Epos von A. Block, V. Majakovskij, S. Esenin etc. werden die Beiträge auf dieser Ebene zu den Gattungsneuheiten der Prosaisten verfolgt. Ergänzend soll auch die Idee des Massentheaters im Revolutionsrussland die unruhigen Konturen markierter Zeitspanne abschließen. DR. ANKE NIEDERBUDDE Sprechstunde: Mi Uhr I Hgb. I E 304 Einführung in die Geschichte der slavischen Literaturen I BA P 1.3, SLK WP 2, LA Tschechisch, Mag 2-stündig I Mo Uhr c.t. I Hgb. I E 318 Die Veranstaltung bietet einen systematischen Überblick über die wichtigsten Epochen und Probleme der Entwicklung der slavischen Literaturen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Es werden die Strukturen und Mechanismen der Literaturevolution dargestellt und erörtert. Als Ergänzung zur Einführung I werden in Einführung II exemplarisch Texte einer Epoche analysiert. Hierbei haben die Studierenden die Auswahl zwischen folgenden Veranstaltungen: - Das Mittelalter (Schwerpunkt: süd- und ostslavische Literaturen) (Dozent: Niederbudde) - Die Renaissance (Schwerpunkt: polnische und kroatische Literatur) (Dozent: Fischer) - Die Romantik (Schwerpunkt: russische und ukrainische Literatur) (Dozent: Fischer) - Symbolismus und Fin de Siècle (Schwerpunkt: russische und tschechische Literatur) (Dozent: Niederbudde) 17

18 Die Veranstaltung wird im Hauptfach BA-Slavistik mit einer (benoteten) Klausur abgeschlossen, die Teil der Orientierungsprüfung ist. Einführung in die Geschichte der slavischen Literaturen I BA P 1.3, SLK WP 2, Mag 2-stündig I Di Uhr c.t. I Hgb. I E 318 Die Veranstaltung bietet einen systematischen Überblick über die wichtigsten Epochen und Probleme der Entwicklung der slavischen Literaturen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Es werden die Strukturen und Mechanismen der Literaturevolution dargestellt und erörtert. Als Ergänzung zur Einführung I werden in Einführung II exemplarisch Texte einer Epoche analysiert. Hierbei haben die Studierenden die Auswahl zwischen folgenden Veranstaltungen: - Das Mittelalter (Schwerpunkt: süd- und ostslavische Literaturen) (Dozent: Niederbudde) - Die Renaissance (Schwerpunkt: polnische und kroatische Literatur) (Dozent: Fischer) - Die Romantik (Schwerpunkt: russische und ukrainische Literatur) (Dozent: Fischer) - Symbolismus und Fin de Siècle (Schwerpunkt: russische und tschechische Literatur) (Dozent: Niederbudde) Die Veranstaltung wird im Hauptfach BA-Slavistik mit einer (benoteten) Klausur abgeschlossen, die Teil der Orientierungsprüfung ist. Einführung in die Geschichte der russischen Literatur I LA P 1.3, SLK WP 2 2-stündig I Di Uhr I Hgb. I A 325 Die Veranstaltung bietet einen systematischen Überblick über die russische Literaturgeschichte und bespricht exemplarisch wichtige Texte der jeweiligen Epochen. 1. Der Aufstieg Moskaus und die Literatur der Moskoviter Periode ( Jh.) 2. Von Peter I. zu Katharina II. (18. Jh.): Klassizismus und Aufklärung in der russischen Literatur 3. Sentimentalismus und Romantik (Schwerpunkt: russische und ukrainische Literatur) 4. Symbolismus und Avantgarde 5. Sozrealismus und Postmoderne. Ergänzend dazu wird in der Veranstaltung Einführung in die Geschichte der russischen Literatur II die Epoche des Realismus besprochen. Einführung in die Geschichte der russischen Literaturen II: Der Realismus SLK WP 2, LA P stündig I Do Uhr c.t. I Hgb. I A 323 Termine: , 4.12., Vgl. Kommentar zu Einführung in die Geschichte der russischen Literatur I 18

19 Einführung in die Geschichte der slavischen Literaturen II: Das Mittelalter (Schwerpunkt: südund ostslavische Literaturen) BA P 1.4, SLK WP 2, Mag 1-stündig I Do Uhr c.t. I Hgb. I A 323 Termine: , , Ergänzend zur Veranstaltung Einführung in die Geschichte der slavischen Literaturen I besuchen die BA-Slavistik-Studierenden im 1. Semester eine ergänzende Veranstaltung, in der eine Epoche an Textbeispielen genauer vorgestellt wird. Zur Auswahl stehen vier Veranstaltungen (vgl. Kommentar zur Einführung in die Geschichte der slavischen Literaturen II) Einführung in die Geschichte der slavischen Literaturen II: Fin de Siécle und Symbolismus (Schwerpunkt: russische und tschechische Literatur) BA P 1.4, SLK WP 2, Mag 1-stündig I Fr Uhr c.t. I Hgb. I A 325 Termine: , , Ergänzend zur Veranstaltung Einführung in die Geschichte der slavischen Literaturen I besuchen die BA-Slavistik-Studierenden im 1. Semester eine ergänzende Veranstaltung, in der eine Epoche an Textbeispielen genauer vorgestellt wird. Zur Auswahl stehen vier Veranstaltungen (vgl. Kommentar zur Einführung in die Geschichte der slavischen Literaturen II). Fedor Dostoevskij: Brat ja Karamazovy (Die Brüder Karamazov) BA WP 8.1, SLK WP 2, LA P 6.2, Mag 2-stündig I Mo Uhr c.t. I Schellingstr. 10 I J 404 Ausgangspunkt der Analyse von Dostoevskijs letztem großen Roman ist der Vatermord und der Gerichtsprozess zur Aufklärung dieses Mordes: dieses kriminalgeschichtliche Element bildet in den Brüdern Karamazov nicht nur das Grundgerüst der Geschichte, es enthält auch zeitgeschichtliche Bezüge zur Rechtsreform im russischen Zarenreich. Die Ideenwelt der Figuren bildet einen weiteren Schwerpunkt der Übung. Die unterschiedlichen Lesarten, die Dostoevskijs Roman (von D. Merežkovskij, V. Rozanov, S. Freud, A. Camus u.a.) erfahren hat, werden in der Veranstaltung ebenso berücksichtigt, wie erzähltheoretische Fragestellungen (M. Bachtin). Geplant sind u.a. folgende Themen: Die Brüder Karamazov als Kriminalgeschichte - Vatermord bei Dostoevskij (und Sigmund Freuds psychoanalytische Lesart) - Gerichtswesen und Justizirrtum - Die religionsphilosophische Dimension des Romans (Dostoevskij und Vl. Solov ev) - Denken, Leidenschaft und schöpferischer Wille die drei Brüder des Roman als Verkörperung dreier unterschiedlicher Lebensprinzipien - Ivan Karamazov und der Teufel - Die Brüder Karamazov als polyphoner Roman (M. Bachtin) 19

20 - Die Legende vom Großinquisitor und ihre Interpretationen - Die Brüder Karamazov in der Interpretation der russischen Symbolisten - Die Brüder Karamazov und der Existentialismus (L. Šestov, A. Camus) : Primärtext im russischen Original oder die deutsche Übersetzung von Swetlana Geier: DOSTOJEWSKIJ, F. (2007): Die Brüder Karamasow. Frankfurt/Main. SIGMUND, F. (1969f.): Dostojewski und die Vatertötung. In: Freud-Studienausgabe, Frankfurt/Main, Bd. 10. MILLER, F. R. (2008): The Brothers Karamazov: Worlds of the Novel. New Haven. NEUHÄUSER, R. (1993): F. M. Dostojevskij: Die großen Roman und Erzählungen. Wien. Andrej Bitov: Puškinskij Dom (Das Puškin-Haus) BA WP 2.1, SLK WP 2, MA WP 15.1, LA P 6.2, Mag 2-stündig I Fr Uhr c.t. I Hgb. I A 323 Typische Elemente des Entwicklungsromans Kindheit, Jugend, Liebesgeschichten und Rivalitäten des Haupthelden bilden die Kernthemen des Romans Das Puškin-Haus von Andrej Bitov. Es wird aber nicht nur die Geschichte des Haupthelden Lev Odoevcev, sondern auch die der sowjetischen Gesellschaft erzählt, da wichtige Fragen der Sowjetkultur der 1960er und 1970er Jahre (insbesondere Stalinismus bzw. die Aufarbeitung des Stalinismus) die Lebensgeschichte Levs bestimmen. Schließlich ist der Roman aber vor allem ein Roman über Literatur, der die Klassikerverehrung in der Sowjetunion ebenso zum Thema hat, wie er Verfahren des Erzählens selbst vorführt. Themen der Veranstaltung sind sowohl die zahlreichen Prätexte des Romans (Puškin, Lermontov u.a. in diesem Zusammenhang werden auch Fragen der Intertextualität bzw. Hypertextualität behandelt) als auch die dem Roman zugrundeliegenden Verflechtungen von Realität und Literatur, Ironisierungen und Abschweifungen, welche den Roman zu einem wesentlichen Vertreter der russischen Postmoderne machen. Außerdem wird die kulturpolitische Situation in der Sowjetunion behandelt, die sowohl für die fiktive Welt des Romans (Stalinismus und Tauwetter) als auch für die Entstehungs- und Veröffentlichungsgeschichte des Puškin-Hauses von Bedeutung ist. : Primärtext im russischen Original oder die deutsche Übersetzung von Rosemarie Tietze: BITOW, A. (2007): Das Puschkinhaus. Frankfurt/Main. KARY, D. (1999): Postmoderne metahistoriographische Fiktion und Andrej Bitovs Puškinskij dom. Frankfurt/Main u.a. Übersetzungspoetik BA WP 8.1, MA WP 4.1, MA WP 10.1, MA WP 15.2, LA WP 6.0.2, Mag) 2-stündig I Fr Uhr, Fr Uhr, Fr Uhr, Sa Uhr, Sa Uhr I Hgb. I A

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