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1 Whitepaper DriveLock Websecurity cloudbasierte Internetsicherheit CenterTools Software GmbH 2015

2 Inhalt 1 DRIVELOCK WEBSECURITY WEBSECURITY CLOUDBASIERTE INTERNETSICHERHEIT KONFIGURATION VON DRIVELOCK WEBSECURITY Globale Einstellungen URL Filterregeln

3 1 DriveLock Websecurity 1.1 Websecurity cloudbasierte Internetsicherheit Klassische WebSecurity ist mit den Altlasten einer 1990er Computerwelt, zentralisiert und statisch, belastet. Network Security Appliances schützen zwar Computer, solange sie sich in Unternehmensnetzwerken befinden, versagen aber, sobald die Computer mit öffentlichen oder Heim-Netzwerken verbunden sind. Der Schutz von DriveLock WebSecurity dagegen wirkt direkt am Endgerät, unabhängig von der Art der Netzwerkverbindung. Die Basis für DriveLock WebSecurity ist die CYREN GlobalView Cloud Infrastruktur, das größte Sicherheitsnetzwerk seiner Art weltweit. Die GlobalView Cloud führt täglich über 13 Milliarden Transaktionen durch und schützt 550 Millionen Nutzer vor Internet-Bedrohungen in 190 Ländern. Mit lokaler, regionaler und kontinentaler Redundanz bietet die GlobalView Cloud vielfache Netzzugänge und damit eine Latenz nahe 0. 2

4 DriveLock WebSecurity nutzt die CYREN GlobalView Cloud um jede Internetverbindung anhand von Kategorien aus der GlobalView Cloud zu überprüfen, bevor der Zugriff erlaubt oder verweigert wird. Es blockiert z.b. Verbindungen zu Phishing- und anderen bösartigen Webseiten um Infektionen und dem Verlust von Anmeldedaten vorzubeugen. Die CYREN GlobalView Cloud wird kontinuierlich mit den aktuellsten Informationen über Phishing, Advanced Persistent Threat und anderen unsicheren Websites versorgt. Zusätzlich zur Auswertung der Kategorien von CYREN können Domain-URLs auch direkt in White- oder Blacklisten angegeben werden. 1.2 Konfiguration von DriveLock Websecurity Um DriveLock WebSecurity einzurichten, öffnen oder erzeugen Sie in der DriveLock Management Konsole eine Richtlinie und wählen im Navigationsbereich DriveLock WebSecurity aus. DriveLock WebSecurity benötigt eine gültige SubScription Lizenz (siehe Kapitel Lizenz aktivieren) Globale Einstellungen 3

5 URL-Filtermodus (Blacklist- oder Whitelist-Modus) Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Modi, DriveLock WebSecurity zu betreiben, den Blacklist-Modus (Negativliste) und den Whitelist-Modus (Positvliste). Im Blacklist-Modus wird nichts geblockt, solange nicht eine Kategorie oder Domain-URL in einer Blacklist konfiguriert ist. Im Gegensatz dazu blockiert der Whitelist-Modus alles, außer die Kategorieren und Domain-URLs, die in einer Whitelist angegeben sind. Simulieren bedeutet, dass nur Ereignisse und Benutzer-Benachrichtigungen erzeugt werden, aber nicht der Zugang blockiert wird. Im Nur Ereignisse-Modus werden nur Ereignisse protokolliert, jedoch keine Benutzer- Benachrichtigungen angezeigt. Nutzen Sie diese Einstellungen um Ihre Konfiguration zu beurteilen, bevor Sie das echte Blockieren aktivieren. Um DriveLock WebSecurity vorübergehend auszuschalten, stellen Sie den URL-Filtermodus auf Aus, ihre Konfiguration bleibt erhalten. URL-Aufrufe immer protokollieren Wenn aktiviert, wird jeder URL-Aufruf protokolliert, nicht nur die Aufrufe, die von einer Regel gefiltert werden. Zu ignorierende Ziel-IP-Adressen Erstellen Sie eine Liste mit IP-Adressen, die vollständig von DriveLock WebSecurity ignoriert werden sollen, weder Filter noch Protokollierung wird angewandt. Zu filternde Ports In der Grundeinstellung lauscht DriveLock WebSecurity an den Ports 80, 443 an Wenn Sie andere Ports filtern möchten (z.b. weil Sie einen Proxy mit anderen Ports nutzen), müssen Sie die komplette Liste der zu filternden Ports erstellen. In-Browser Benachrichtigung In der Grundeinstellung leitet DriveLock WebSecurity blockierte Anfragen auf eine eingebaute Blockier-Seite um. Sie können auch: Zu einer anderen URL umleiten - geben Sie ein vollständiges URL-Schema an, z.b. Benutzerspezifische In-Browser -Benachrichtigung anzeigen - der Inhalt kann gültiger HTML-Code oderreiner Text sein. 4

6 Angepasste Benutzer-Benachrichtigung Geben Sie ihren eigenen Benachrichtigungstext ein. Der Platzhalter %URL% wird durch die blockiert URL ersetzt. Erweiterte Einstellungen Diese Einstellungen sollten nur aus wichtigem Grund geändert werden. Ereignis-Einstellungen - beim Zugriff auf Webseiten werden meist mehrere Anfragen an den Server geschickt. Damit deswegen nicht auch mehrere Ereignisse erzeugt werden, werden mehrfache Anfragen an denselben Server innerhalb der angegeben Zeit als ein Ereignis zusammengefasst. Die Voreinstellung ist eine Minute (60 Sekunden). Um die WebSecurity Ereignisse zu konfigurieren, öffnen Sie in der Richtlinie Globale Einstellungen / Einstellungen zur Übermittlung von Ereignismeldungen / Events und Scrollen zum Abschnitt DriveLock WebSecurity (fast am Ende). Cache-Einstellungen - die URL-Kategorie der angeforderten Webseiten wird für die angegebene Zeit im Speicher gehalten um die Anzahl der Zugriffe auf die CYREN GlobalView Cloud zu minimieren. Die Voreinstellung ist ein Tag (86400 Sekunden). Wenn vorhanden und aktiviert, fragt DriveLock WebSecurity zunächst den DriveLock Enterprise Service (DES) nach der Kategorie für eine Webseite. Der DES merkt sich die Kategorie (für alle verbundenen Agenten) ebenfalls. Wenn viele Anwender mit denselben Webseiten arbeiten minimiert das zusätzlich die Anzahl der Zugriffe auf die CYREN GlobalView Cloud. Um die URL- Kategorisierung am DES einzuschalten, öffnen Sie in der DriveLock Management Konsole DriveLock Enterprise Services / Server / Doppel-klick <Servername> / Synchronisierung und markieren URL-Kategorisierung aktivieren URL Filterregeln URL-Filter können basierend auf URL-Kategorien und/oder URL-Listen konfiguriert werden. Mit Kategorie- Gruppenwird ein ganzes Set von Kategorien in einer Kategorie-Gruppen-Regel konfiguriert. Um eine neue URL-Filter-Regel zu erstellen rechts-klicken Sie URL-Kategorie-Regeln / Neu / Kategorie-Gruppen-Regel... oder URL-Kategorie-Regeln / Neu / URL-Kategorie-Regel... oder URL-Listen-Regeln / Neu / URL-Listen-Regel... 5

7 Doppelklicken Sie eine vorhandene Regel um deren Eigenschaften zu bearbeiten. Im Reiter Allgemein benennen Sie die Regel (Beschreibung) und wählen den Regel-Typ aus. Im Blacklist-Modus haben Whitelist-Regeln eine höhere Priorität als Blacklist-Regeln, somit werden Webseiten, auf die eine Whitelist-Regel zutrifft nie blockiert. Im Whitelist-Modus ist es gerade umgekehrt, Webseiten auf die eine Blacklist-Regel passt, werden immer blockiert. Nutzen Sie die entsprechenden Reiter um Zeiten, Computer, Netzwerke, Benutzer und Zugriffsrechte festzulegen, für die die Regel gelten soll. Im Reiter Nachrichten konfigurieren Sie Ausnahmen für Benutzerbenachrichtigungen und Protokollierung. URL-Kategorie-Regeln Die folgende Tabelle zeigt die verfügbaren Kategorien und Kategorie-Gruppen. No Category Group => Category Security 3 Anonymizers X 5 Botnets X 9 Compromised X 35 Malware X 36 Network Errors X 40 Parked Domains X 43 Phishing & Fraud X 55 Spam Sites X Parental Control Productivity 1 Advertisements & Pop-Ups X X 8 Child Abuse Images X X 11 Criminal Activity X X 12 Cults X X 13 Dating & Personals X X 20 Gambling X X 25 Hacking X X 26 Hate & Intolerance X X 28 Illegal Drug X X 29 Illegal Software X X 32 Instant Messaging X X 39 Nudity X X 41 Peer-to-Peer X X 45 Pornography/Sexually Explicit X X General Use 6

8 No Category Group => Category Security Parental Control Productivity 54 Social Networking X X 58 Tasteless X X 62 Violence X X 63 Weapons X X 2 Alcohol & Tobacco X 7 Chat X 50 School Cheating X 52 Sex Education X 14 Download Sites X 21 Games X 30 Image Sharing X 33 Job Search X 53 Shopping X 56 Sports X 57 Streaming Media & Downloads X 4 Arts X 6 Business X 10 Computers & Technology X 15 Education X 16 Entertainment X 17 Fashion & Beauty X 18 Finance X 19 Forums & Newsgroups X 22 General X 23 Government X 24 Greeting cards X 27 Health & Medicine X 31 Information Security X 34 Leisure & Recreation X 37 News X 38 Non-profits & NGOs X 42 Personal Sites X 44 Politics X 46 Private IP Addresses X 47 Real Estate X 48 Religion X 49 Restaurants & Dining X 51 Search Engines & Portals X 59 Translators X 60 Transportation X 61 Travel X General Use 64 Web-based X 7

9 URL-Kategorie-Regeln Öffnen Sie den Reiter URL-Kategorien und markieren eine oder mehrere Kategorie-Gruppen oder URL- Kategorien, die die Regel filtern soll. URL-Listen-Regeln Öffnen Sie den Reiter URLs zum Hinzufügen, Entfernen oder Bearbeiten von URLs bzw. Domains, die die Regel filtern soll. 8

10 Sie können Wildcard-Zeichen (Platzhalter) verwenden um Schablonen für zu filternden URLs bzw. Domains festzulegen. Ein Stern (*) ersetzt kein oder mehr Zeichen, ein Fragezeichen (?) ersetzt genau ein Zeichen. Schablone Passt auf Passt nicht auf *.drivelock.com *drivelock.com drivelock.?? drivelock.* *.*.* support.drivelock.com bad_drivelock.com drivelock.de drivelock.fr drivelock.es drivelock.de drivelock.com drivelock.co.uk Jede Subdomain. Second-Level Domain. Top-Level Domain Drivelock.com drivelock.com drivelock.co.uk drivelock.phishing.com Second-Level Domain. Top- Level Domain Um ungewollte Verbindung zu vermeiden, seien Sie mit Wildcard-Zeichen vorsichtig, besonders wenn Sie diese in Whitelist-Regeln und in Second-Level- oder Top-Level-Domains verwenden (siehe Rot markierte Beispiele). DriveLock schickt keine Inhalte an die CYREN GlobalView Cloud, nur der Domain-Anteil einer URL wird gesendet um die Kategorie zu erhalten. DriveLock WebSecurity schaut nicht in den Inhalt von verschlüsselten Verbindungen. Eine geöffnete HTTPS Verbindung wird deshalb nicht sofort blockiert, wenn sich die Regel ändert, sondern erst wenn die Verbindung neu hergestellt wird. Ein Refresh (F5) im Browser nutzt in der Regel die bestehende Verbindung weiter. 9

11 Bewährte Praxis für den Einstieg Nutzen Sie WebSecurity im Blacklist-Modus (in der Grundeinstellung wird nichts blockiert). Erstellen Sie eine Blacklist um die Kategorie-Gruppe Security (unsicherer Inhalt) zu blockieren. Erstellen Sie eine Blacklist, um unerwünschte Kategorien (z.b. Shopping) zu blockieren. Erstellen Sie eine Whitelist, um blockierte, aber benötigte Quellen (z.b. *.amazon.com, *.amazon.de) zu erlauben. Beginnen Sie im Simulieren-Modus (sonst könnten sich die Anwender wegen blockierter Quellen beschweren). Schalten Sie URL-Aufrufe immer protokollieren ein. Werten Sie die blockierten/erlaubten/besuchten Quellen aus und passen Sie ihre Regeln an. Schalten Sie Simulieren aus, wenn ihre Auswertung kein ungewolltes Blockieren ergibt. Schalten Sie URL-Aufrufe immer protokollieren wieder aus, um die protokollierten Ereignisse zu minimieren. Copyright Die in diesen Unterlagen enthaltenen Angaben und Daten, einschließlich URLs und anderen Verweisen auf Internetwebsites, können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die in den Beispielen verwendeten Firmen, Organisationen, Produkte, Personen und Ereignisse sind frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit bestehenden Firmen, Organisationen, Produkten, Personen oder Ereignissen ist rein zufällig. Die Verantwortung für die Beachtung aller geltenden Urheberrechte liegt allein beim Benutzer. Unabhängig von der Anwendbarkeit der entsprechenden Urheberrechtsgesetze darf ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis der CenterTools Software GmbH kein Teil dieser Unterlagen für irgendwelche Zwecke vervielfältigt oder übertragen werden, unabhängig davon, auf welche Art und Weise oder mit welchen Mitteln, elektronisch oder mechanisch, dies geschieht. Es ist möglich, dass CenterTools Software GmbH Rechte an Patenten bzw. angemeldeten Patenten, an Marken, Urheberrechten oder sonstigem geistigen Eigentum besitzt, die sich auf den fachlichen Inhalt dieses Dokuments beziehen. Das Bereitstellen dieses Dokuments gibt Ihnen jedoch keinen Anspruch auf diese Patente, Marken, Urheberrechte oder auf sonstiges geistiges Eigentum, es sei denn, dies wird ausdrücklich in den schriftlichen Lizenzverträgen von CenterTools Software GmbH eingeräumt CenterTools Software GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Weitere in diesem Dokument aufgeführte tatsächliche Produkt- und Firmennamen können geschützte Marken ihrer jeweiligen Inhaber sein. 10

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