IPCop. PPPoE. Internet

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1 Nichts schützt Sie beim Surfen so gut wie eine vor Ihren PC geschaltete extra Hardware-Firewall. Auf Heft-CD und -DVD finden Sie eine solche Hardware-Firewall fix und fertig eingerichtet für den Vmware Player. Wer eine Profi-Firewall sucht, greift zu IPCop. Der einzige Haken war bisher, dass Sie dafür einen separaten PC benötigten (siehe Hardware-Firewall selbst gebaut in com! 9/2005, Seite 72 und com!-jahresarchiv 2005 auf Heft-CD und -DVD). Mit der Software Vmware Player geht es jedoch viel einfacher und günstiger. Damit richten Sie einen kostenlosen virtuellen Firewall- PC unter Windows ein. Sie brauchen nur den Player zu installieren, den von der Redaktion vorkonfigurierten virtuellen IPCop-PC einzuspielen und ein paar einfache Konfigurationsschritte durchzuführen, um künftig sicher im Internet zu surfen. So funktioniert die virtuelle Hardware-Firewall Die gesamte benötigte Software finden Sie kostenlos auf Heft-CD und -DVD sowie unter de/ergaenzungen im Internet. Gegenüber einer klassischen Personal Firewall wie Zone Alarm bietet eine solche Lösung mehrere Vorteile: Ihre Firewall läuft künftig getrennt von Windows in einer Linux-Umgebung. Das heißt, dass sich auch ein Hacker, der die Firewall überwindet, immer noch nicht auf Ihrem Windows-PC befindet. Stattdessen ist er eingesperrt in der virtuellen Linux-Umgebung und müsste erst eine weitere Hürde nehmen, bevor er an Ihre Daten herankäme. Der Windows-PC ist dank der Firewall komplett IPCop prüft den ankommenden Netzverkehr und leitet nur erwünschte Daten weiter Windows-PC Virtuelle Netzwerkkarte VMnet Echte Netzwerkkarte Virtueller PC (Vmware) Virtuelle Netzwerkkarte eth IPCop Virtuelle Netzwerkkarte eth1 PPPoE vor der Außenwelt verborgen. Es ist keine direkte Kommunikation möglich. Alle Anfragen aus dem Internet laufen über die Firewall, die eine Art Türwächter spielt. Man nennt dieses Verfahren Network Address Translation (NAT). Ein dritter wichtiger Vorteil ist, dass IPCop auf Linux basiert und dadurch unempfindlich gegen Windows-Schädlinge ist. Diese haben oft die Fähigkeit, ein Schutzprogramm wie Zone Alarm zu beenden, ohne dass der Besitzer des PCs es überhaupt bemerkt. Läuft die Firewall jedoch in einem virtuellen Linux-PC, hat es ein Angreifer erheblich schwerer: Nur sehr wenige Anwender setzen bisher eine vergleichbare Lösung ein, während viele Millionen Windows-Nutzer die gängigen Desktop- Firewalls verwenden. Dadurch ist noch auf längere Sicht nicht mit einem spezialisierten Schädling zu rechnen. Und ein Beenden der Linux-Firewall führt sofort zum Abbruch der Internetverbindung. So kann der Angreifer den PC nicht mehr fernsteuern. Der Vmware Player reicht in einen PC eingebaute ISDN-Karten nicht an die virtuelle Maschine weiter. Die hier vorgestellte Lösung funktioniert also nicht mit ISDN. Sie benötigen stattdessen einen DSL-Anschluss und ein DSL-Modem. Wenn Sie bereits einen aktuellen DSL-Router einsetzen, der selbst NAT verwendet, können Sie auf IPCop verzichten. IPCop verträgt sich problemlos mit Personal Firewalls. Wenn Sie wollen, behalten Sie einfach zusätzlich Ihre Desktop-Firewall. Vmware Player Die grundlegende Einrichtung der Profi-Firewall geht schnell vonstatten: Vmware Player installieren und anschließend den virtuellen Firewall-PC auf Ihren Computer kopieren und im Vmware Player starten fertig. DSL-Modem Internet Daten aus dem Internet gelangen über das DSL-Modem auf Ihre Netzwerkkarte. Von dort werden sie sofort in den virtuellen PC (Vmware) umgeleitet. Hier schaltet sich die Software IPCop ein und prüft den ankommenden Datenstrom. Nur wirklich angeforderte Daten gelangen in den echten Windows-PC. Vmware Player installieren Um IPCop (www.ipcop.org, kostenlos) in einem virtuellen PC zu nutzen, müssen Sie zuerst den Vmware Player (www.vmware. com/products/player, kostenlos) installieren. Sie finden ihn auf Heft-CD und -DVD in der Rubrik Open Source,. Starten Sie das Setup und wech- 80 Das Computer-Magazin 4/2006

2 OPEN SOURCE Steckbrief: Kompakt Die Linux-Firewall IPCop bietet mehr Sicherheit als eine Personal Firewall für Windows. IPCop läuft auch in einem virtuellen PC. Die Redaktion hat IPCop für Sie einsatzfertig vorkonfiguriert. Sie erhalten diese besondere Programmversion auf Heft-CD/-DVD und kostenlos unter Wer bereits über einen aktuellen DSL-Router verfügt, benötigt IPCop nicht. Inhalt Vmware Player Vmware Player installieren S.80 Vmware-Netzwerk konfigurieren S.81 Windows-Netzwerk konfigurieren S.81 Die Firewall IPCop Firewall einrichten S.82 Firewall konfigurieren S.82 Profi-Tipps Linux konfigurieren S.82 Ports weiterleiten S.83 Mehrere Windows-PCs S.83 Webseiten filtern S.84 Systemvoraussetzungen S.81 Vmware Player: Tastenkürzel S.84 Weitere Infos Deutschsprachiges IPCop-Forum vmware.itst.org Deutschsprachiges Vmware-Forum seln Sie mit Next zur Lizenzvereinbarung. Wählen Sie Yes, I accept the terms in the license agreement aus und springen Sie mit Next zum nächsten Dialog. Dort legen Sie das Verzeichnis fest, in dem die Vmware- Player-Daten abgelegt werden. Klicken Sie auf Next, um zu definieren, an welchen Stellen das Icon für den Vmware Player erscheinen soll. Im folgenden Dialog fordert Sie der Installations-Wizard auf, das automatische Starten von eingelegten CDs zu deaktivieren. Das ist nicht nötig, weil Systemvoraussetzungen Um IPCop in einem Fenster ablaufen zu lassen, benötigen Sie mindestens folgende Hard- und Software. System empfohlenes Minimum CPU 1 GHz RAM 512 MByte Festplatte 2 GByte freier Platz Betriebssystem Windows 2000/XP/2003 Server Sonstiges eine Netzwerkkarte, DSL-Anschluss Software-Übersicht Programm IPCop Vmware Player 1.01 Beschreibung IPCop nicht auf Ihr CD-ROM-Laufwerk zugreift. Entfernen Sie daher das Häkchen. Der Haken vor Enable the Google searchbar ist ebenfalls überflüssig. Nach einem weiteren Klick auf Next beginnt das eigentliche Setup mit Install. Die Software richtet dabei mehrere Windows-Systemtreiber und virtuelle Netzwerkkarten ein, so dass der Prozess meist fünf bis zehn Minuten dauert. Beenden Sie anschließend das Setup mit Finish. Nach einem Neustart Ihres PCs ist der Vmware Player einsatzbereit. Vmware-Netzwerk konfigurieren Um mit Hilfe von IPCop im Internet zu surfen, müssen Sie zuerst noch die Netzwerkeinstellungen des Vmware Players bearbeiten. Rufen Sie dazu das Konfigurations-Tool vmnetcfg.exe im Installationsverzeichnis des Vmware Players auf. Wechseln Sie zum Reiter Host Virtual Network Mapping. Klicken Sie hinter VMnet0: auf den schwarzen Pfeil, der nach unten zeigt, und wählen Sie Ihre echte Netzwerkkarte aus (Bild A). Klicken Sie danach hinter VMNet1: auf den kleinen Pfeil, der nach rechts zeigt, und wählen Sie Subnet aus. Tragen Sie hinter IP Address und hinter Subnet Mask ein. Speichern Sie die Änderungen ab, indem Sie zwei Mal auf OK klicken. Windows-Netzwerk konfigurieren Fahren Sie mit der Konfiguration des Windows-Netzwerks fort. Rufen Sie dazu Start, Systemsteuerung, Netzwerkverbindungen auf. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf LAN-Verbindung und wählen Sie Eigenschaften aus. Scrollen Sie bei Diese Verbindung Professionelle Firewall-Software Abspielprogramm für virtuelle PCs Alle -Programme finden Sie auf Heft-CD und -DVD in der Rubrik Open Source, und kostenlos zum Herunterladen unter verwendet folgende Elemente nach unten bis zum Punkt Internetprotokoll (TCP/IP) und markieren Sie diesen Eintrag. Klicken Sie auf den Button Eigenschaften. Wählen Sie Folgende IP-Adresse verwenden: aus. Hinter IP-Adresse: tragen Sie und hinter Subnetzmaske ein. Der korrekte Wert für das Standardgateway lautet und für den Bevorzugten DNS- Server Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Vmware Network Adapter VMnet1 und wählen Sie Eigenschaften. Scrollen Sie bei Diese Verbindung verwendet folgende Elemente nach unten bis zu Internetprotokoll (TCP/IP) und markieren Sie den Eintrag. Klicken Sie auf Eigenschaften. Die IP-Adresse lautet , Vmware-Netzwerk einrichten: Konfigurieren Sie die Einstellungen mit dem Tool vmnetcfg.exe (Bild A) die Subnetzmaske , das Standardgateway und der Bevorzugte DNS-Server ebenfalls Die Firewall IPCop Seite In nur wenigen Schritten kopieren Sie IPCop auf Ihre Festplatte, starten die Software und surfen kurz danach bereits sicher im Internet Das Computer-Magazin 4/

3 Start der Firewall: Wenige Sekunden nachdem Sie diesen Bildschirm sehen, beginnt automatisch der eigentliche Start von IPCop (Bild B) Firewall einrichten Entpacken Sie zuerst die Datei Firewall.exe, in der das vorinstallierte IPCop- System enthalten ist. Sie finden sie auf Heft-CD und -DVD in der Rubrik Open Source,. Öffnen Sie das selbstextrahierende Archiv und wählen Sie einen Ordner auf Ihrer Festplatte aus, in den die Daten kopiert werden sollen. Klicken Sie danach doppelt auf das Vmware-Player-Icon auf Ihrem Desktop. Das Programm startet und zeigt einen Öffnen -Dialog. Navigieren Sie zu dem Ordner, in den Sie den Inhalt des Archivs kopiert haben, und wählen Sie die Datei Firewall.vmx aus. Mit Öffnen beginnt der Bootvorgang des virtuellen Firewall-PCs. Zuerst sehen Sie eine kurze Meldung des virtuellen BIOS und danach den IPCop-Boot-Manager (Bild B). Warten Sie einen Moment, und die Firewall startet. Sie erkennen dies an den zahlreichen Linux-Systemmeldungen, die auf dem Bildschirm durchlaufen. Zuletzt erscheint der Login-Bildschirm von IP- Cop. Das Passwort für den Systemverwalter-Account root lautet leser. Konfigurieren Sie die beiden virtuellen Netzwerkkarten. Klicken Sie dazu zuerst auf den kleinen Pfeil rechts neben Ethernet oben in der Fensterleiste des Vmware Players und wählen Sie Host-only aus. Ethernet 2 stellen Sie mit derselben Methode auf Bridged ein. Öffnen Sie jetzt einen Webbrowser unter Windows und rufen Sie die Seite https:// :445 auf. Dabei handelt es sich um das mit SSL (Secure Sockets Layer) verschlüsselte Webinterface von IPCop. Das Zertifikat, das die Software dabei verwendet, bestätigen Sie mit OK (Bild C). Anmerkung: Weil es sich ja um Ihre eigene Firewall handelt, ist es kein Problem, dass das Zertifikat nicht von einer offiziellen Zertifizierungsstelle unterschrieben wurde. Firewall konfigurieren Richten Sie jetzt Ihre Internetverbindung ein. Wählen Sie dazu im Webinterface Netzwerk, Einwahl. IPCop fordert Sie zum ersten Mal auf, Ihre Zugangsdaten einzugeben. Diese lauten admin für den Benutzernamen und leser als Kennwort. Die weiteren Einstellungen treffen Sie unter Verbindung. Das Interface belassen Sie für DSL-Verbindungen auf PPPoE. Hinter Leerlauf-Wartezeit in min definieren Sie, nach wie vielen Minuten ohne Datenverkehr die Firewall die Verbindung automatisch beendet. Voreingestellt sind 15 Minuten. Mit dem Wert 0 deaktivieren Sie diese Funktion. Wenn Sie das Häkchen setzen hinter Verbinden bei IPCop-Neustart, wählt sich die Firewall automatisch ins Internet ein, sobald sie gestartet wurde. Unter Authentifizierung tragen Sie hinter Benutzername: den Account-Namen ein, den Sie von Ihrem DSL-Anbieter erhalten haben. Das dazugehörige Kennwort fügen Sie hinter Passwort: ein. Vergeben Sie noch einen Profilnamen im untersten Feld Profilname:, zum Beispiel Arcor oder T-Online, und klicken Sie auf Save. Wechseln Sie jetzt über System, Startseite zur Hauptseite der Firewall. Mit einem Klick auf Verbinden wählen Sie sich ins Internet ein (Bild D). Mit Trennen beenden Sie die Verbindung wieder. Achtung: Bevor Sie Windows beenden, sollten Sie die Linux-Firewall immer über System, Herunterfahren und einen Klick auf Herunterfahren ausschalten. Bei IPCop handelt es sich um ein vollwertiges Linux-System, das eventuell mit unvorhersehbaren Fehlern reagiert, wenn Sie es nicht konsequent über diesen Weg beenden. Profi-Tipps Die folgenden Abschnitte beschreiben Konfigurationen, mit denen Sie zum Beispiel die Geschwindigkeit bei der Benutzung von Tauschbörsen erhöhen, oder mit denen Sie unerwünschte Webseiten ausfiltern. Verschlüsselte Verbindung: Die IPCop-Konfigurationsseite wird durch ein Zertifikat gesichert (Bild C) Linux konfigurieren IPCop selbst konfigurieren Sie wie im Abschnitt Firewall einrichten be- 82 Das Computer-Magazin 4/2006

4 OPEN SOURCE IPCop-Startseite: Mit Verbinden beziehungsweise Trennen steuern Sie den Internetzugang (Bild D) schrieben mit einem Webinterface. Sie haben jedoch zusätzlich die Möglichkeit, das zu Grunde liegende Linux an Ihre persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Wechseln Sie dazu in das Vmware-Player-Fenster und loggen Sie sich als Benutzer root mit dem Passwort leser ein. Der Befehl setup startet anschließend ein mitgeliefertes Konfigurationsprogramm (Bild E). Mit diesem lassen sich das Tastatur-Layout, die Zeitzone sowie Fortgeschrittene Konfiguration: Mit dem Setup-Programm passen Sie die Linux-Einstellungen an Ihre Bedürfnisse an (Bild E) die Netzwerkeinstellungen ( Hostname, Domainname, Netzwerk ) verändern. An dieser Stelle haben Sie auch die Möglichkeit, die Passwörter zu ändern. Den Systemverwalter-Account root benötigen Sie zum Anmelden auf der Linux-Konsole und admin für die Weboberfläche von IPCop. Der in der Konfigurationsliste ebenfalls angebotene Punkt ISDN-Konfiguration ist in einer virtuellen Maschine nicht möglich, weil wie bereits erwähnt Vmware Player keine ISDN- Karten unterstützt. Ports weiterleiten Bei vielen Online-Spielen und bei der Benutzung von Tauschbörsen erhöhen Sie mit der Freigabe bestimmter Ports die Verbindungsgeschwindigkeit. Um welchen Port es sich im Einzelnen handelt, erfahren Sie auf der Website des jeweiligen Programms. Bittorrent verwendet beispielsweise in der Regel den Port Geben Sie ihn frei, indem Sie in der IPCop-Weboberfläche Firewall, Port-Weiterleitung auswählen. Tragen Sie in den beiden Feldern Quell-Port und Ziel- Port jeweils 6969 ein. Ziel-IP-Adresse ist Ihr Windows-PC, also , Anmerkung ist ein Kommentar, den Sie frei wählen, in diesem Fall am besten Bittorrent. Klicken Sie nun auf Hinzufügen, um die Firewall- Regel zu speichern und gleichzeitig zu aktivieren. Wenn Sie das Schlupfloch für Bittorrent später vorübergehend oder dauerhaft abschalten wollen, entfernen Sie einfach das Häkchen unten rechts. Mehrere Windows-PCs Sie benötigen eine zweite Netzwerkkarte in Ihrem Windows-Computer, wenn Sie mehreren Rechnern in Ihrem lokalen Netz Zugang zum Internet verschaffen wollen. In diesem Fall müssen Sie die beiden Netzwerkkarten getrennt konfigurieren. Die Karte, die mit dem DSL-Modem verbunden ist, binden Sie direkt an Vmware Player, während die andere Karte für den Kontakt zum LAN zuständig ist. Das Computer-Magazin 4/2006

5 Öffnen Sie dazu die Netzwerkeinstellungen über Start, Systemsteuerung, Netzwerkverbindungen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Netzwerkkarte, die mit dem DSL-Modem verbunden ist, und wählen Sie Eigenschaften aus. Entfernen Sie alle Häkchen unter Diese Verbindung verwendet folgende Elemente: außer vor Vmware Bridge Protocol. Speichern Sie die Änderungen mit einem Klick auf OK. Rufen Sie die Einstellungen der Netzwerkkarte für das LAN mit der rechten Maustaste und Eigenschaften auf. Scrollen Sie nach unten bis zum Punkt Internetprotokoll (TCP/ IP) und markieren Sie den Eintrag. Klicken Sie auf Eigenschaften und tragen Sie als IP-Adresse ein. Die Subnetzmaske hat die Adresse , das Standardgateway , bei Bevorzugter DNS-Server geben Sie ein. Für die zusätzlichen Computer im LAN verwenden Sie IP-Adressen nach dem Schema x, wobei x für eine Zahl zwischen 2 und 254 steht. Jede dieser Zahlen dürfen Sie nur einmal verwenden. Es kommt sonst zu Kollisionen in Ihrem Netzwerk. Die Angabe für Subnetzmaske lautet immer , die für das Standardgateway immer und die für Bevorzugter DNS-Server immer Achten Sie darauf, dass die Netzwerkkabel richtig verbunden sind. Falls keine Verbindung zu Stande kommt, kann es daran liegen, dass Sie die Kabel versehentlich vertauscht haben. Vmware Player: Tastenkürzel Diese Shortcuts erleichtern den Umgang mit dem Vmware Player. Tastenkürzel Wirkung [Strg Alt Eingabe] [Strg Alt] [Strg Alt Einfg] Vollbild-Modus einschalten Vmware-Fenster beziehungsweise Vollbild verlassen Sendet den Befehl [Strg Alt Entf] an die virtuelle Maschine URL-Filter konfigurieren: Richten Sie individuelle Filter mit der Option Angepasste Blacklist ein (Bild F) Webseiten filtern Die Firewall schützt Sie in der Hauptsache vor Angriffen von außen. Das optionale URL-Filter-Add-on (www.url filter.net, kostenlos) erweitert die Software zusätzlich um einen URL-Filter, mit dem Sie den Zugriff auf bestimmte Webseiten blockieren. Das ist praktisch, wenn etwa Ihre Kinder den PC ebenfalls benutzen und vor unerwünschten Seiten im Internet geschützt werden sollen. Aktivieren Sie zuerst das Add-on im Webinterface der Firewall. Rufen Sie dazu Dienste, Advanced Proxy auf. Setzen Sie jeweils ein Häkchen vor den beiden Punkten Aktiviert auf Green und fast ganz unten vor URL filter Access denied: IPCop hat den Zugriff auf eine unerwünschte Webadresse blockiert (Bild G) Aktiviert und klicken Sie auf Speichern und Neustart. Wechseln Sie über Dienste, URL Filter zum Filtermenü. Im ersten Bereich blockieren Sie ganze Kategorien wie beispielsweise Gewalt ( violence ) oder Pornografie ( porn ). Tragen Sie zum Test eine Webadresse wie in dem Feld unter Angepasste Blacklist ein und setzen Sie das Häkchen vor Angepasste Blacklist aktivieren (Bild F). Scrollen Sie nach unten und klicken Sie anschließend auf Speichern und neustarten. Allerdings müssen Sie noch den URL-Filter-Proxy in Ihrem Webbrowser einstellen, damit die unerwünschten Adressen auch wirklich ausgefiltert werden. Unter Firefox finden Sie diese Funktion im Menü Extras, Einstellungen. Rufen Sie Allgemein auf und klicken Sie auf Verbindungs-Einstellungen. Wählen Sie Manual Proxy Configuration aus und tragen Sie hinter HTTP-Proxy die Adresse und hinter Port den Wert 800 ein. Klicken Sie zwei Mal auf OK, um die Änderungen abzuspeichern. Wenn Sie nun versuchen, die unter Custom Blacklist eingetragene Beispieladresse aufzurufen, erscheint die Warnmeldung Access denied (Bild G). Der Filter bietet zahlreiche weitere Einstellmöglichkeiten, zum Beispiel verhindern Sie den Download von EXE-Dateien, indem Sie das Häkchen vor Sperre ausführbare Dateien: setzen. Unter Automatisches Blacklist- Update importieren Sie sogar komplette schwarze Listen, die andere Anbieter kostenlos bereitstellen. Welche Sie dabei verwenden wollen, legen Sie mit dem Dropdown-Menü Downloadquelle auswählen fest. Andreas Th. Fischer 84 Das Computer-Magazin 4/2006

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