Klienteninformation Mai 2005

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Klienteninformation Mai 2005"

Transkript

1 Klienteninformation Mai 2005 Inhalt Die wichtigsten Neuerungen ab Steueränderungen für Unternehmer...2 Wichtige Neuerungen im Bereich der Umsatzsteuer...3 Änderungen für alle Steuerpflichtigen...3 Änderungen in der Personalverrechnung...4 Neues von der Autofront... 5 PKW-Luxusgrenze...5 PKW-Auslandsleasing wieder steuerlich interessant?...5 Sonstiges...5 Trinkgelder rückwirkend steuerfrei?... 6 Aus für das deutsche Bankgeheimnis!... 6 Vorsteuerrückerstattung im Ausland... 6 Reisemitbringsel... 7 Zollfrei bei der Einreise aus einem EU-Land...7 Einreise aus einem Land außerhalb der EU (Drittland)...7 Dienstnehmer in den Ferien... 8 Ferialpraktikant...8 Ferialarbeitnehmer...8 Steuer-Splitter... 9 Körperschaftsteuervorauszahlungen Liste der steuerbegünstigten Spendenempfänger...9 Urlaubskrankenschein seit März ungültig...9 Steuerkredite seit Februar 2005 teurer...9 Liebe Klienten! Der Sommer naht und wir sind im heurigen Jahr hauptsächlich damit beschäftigt, die im Vorjahr beschlossenen Gesetze und Novellen umzusetzen. Nachfolgend die wichtigsten gesetzlichen Änderungen im Steuer- und Wirtschaftsbereich. Für Rückfragen stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung!

2 Die wichtigsten Neuerungen ab 2005 Steueränderungen für Unternehmer Als Herzstück der Steuerreform 2005 wird der Körperschaftsteuersatz ab von 34 % auf 25 % reduziert. Von Kapitalgesellschaften ausgeschüttete Gewinne unterliegen damit nur mehr einer Steuerbelastung von insgesamt 43,75 % (25 % Körperschaftsteuer zuzüglich 25 % Kapitalertragsteuer vom Gewinn nach Körperschaftsteuer). Demgegenüber beträgt der Einkommensteuer-Spitzensatz ab einem Einkommen von EUR weiterhin 50 %. Allerdings gibt es für gewerbliche Unternehmer schon ab 2004 eine Steuerbegünstigung (halber Einkommensteuersatz) für nicht entnommene Gewinne bis EUR pa. Für Dienstnehmer beträgt die maximale Steuerbelastung unter Berücksichtigung der 6 %igen Besteuerung des 13. und 14. Bezuges weiterhin nur rd 43,7 %. Steuerlich am höchsten belastet sind unverändert die Bezüge der mit mehr als 25 % beteiligten Gesellschafter-Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften. Neben der Einkommensteuer von bis zu 50 % (allenfalls gemildert durch das Betriebsausgabenpauschale von 6 %) fallen in der Kapitalgesellschaft auch rd 8 % lohnsummenabhängige Abgaben (Dienstgeberbeitrag inkl Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag sowie Kommunalsteuer) an. Werden die Bezüge reduziert und dafür höhere Gewinne ausgeschüttet, beträgt die Steuerbelastung wie erwähnt nur maximal 43,75 %. Die Bezüge sollten daher auf ihre steuerliche Vorteilhaftigkeit überprüft werden. Zu beachten sind dabei auch allfällige sozialversicherungsrechtliche Konsequenzen. Die neue Gruppenbesteuerung verspricht ab 2005 interessante steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten für Unternehmen in der Rechtsform von Kapitalgesellschaften (Firmenwertabschreibung für Beteiligungsanschaffungen ab ; neue Möglichkeiten der Verlustverwertung innerhalb der Unternehmensgruppe etc). Ab der Veranlagung 2005 sind Zinsen im Zusammenhang mit der Fremdfinanzierung des Erwerbs von Beteiligungen an Kapitalgesellschaften steuerlich abzugsfähig. Die Wertpapierdeckung für die Abfertigungsrückstellung kann bereits ab dem 1. Tag des Wirtschaftsjahres 2005 auf nunmehr 20 % des maßgeblichen Rückstellungsbetrages reduziert werden. Die Steuerbefreiung für stille Reserven in ehemaligen Betriebsgebäuden, die vom Steuerpflichtigen bis zur Betriebsaufgabe auch als Hauptwohnsitz genutzt wurden, wurde ab 2005 verbessert. Eine Vermietung der bis zur Betriebsaufgabe betrieblich genutzten Gebäudeteile ist ab für die Steuerbefreiung unschädlich. Rückwirkend ab 2003 sind alle Aufwendungen (Ausgaben) eines Steuerpflichtigen für ein ordentliches Universitätsstudium bzw den Besuch einer all- 2

3 gemein bildenden (höheren) Schule steuerlich abzugsfähig, wenn das Studium eine Aus- oder Fortbildungsmaßnahme im Zusammenhang mit der vom Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten Tätigkeit oder eine umfassende Umschulungsmaßnahme darstellt. Als Gegenfinanzierung zur Absenkung des Körperschaftsteuersatzes wurde die Möglichkeit zur Übertragung stiller Reserven bei Körperschaften ab dem abgeschafft. Am vorhandene Übertragungsrücklagen können aber noch widmungsgemäß verwendet werden. Wichtige Neuerungen im Bereich der Umsatzsteuer In folgenden Fällen geht ab die Steuerschuld auf den Leistungsempfänger über (reverse charge): 1. Lieferung sicherungsübereigneter Gegenstände durch den Sicherungsgeber an den Sicherungsnehmer; 2. Lieferung des Vorbehaltskäufers an den Vorbehaltseigentümer im Falle der vorangegangenen Übertragung des vorbehaltenen Eigentums; 3. Lieferung von Grundstücken, Gebäuden auf fremdem Boden und Baurechten im Zwangsversteigerungsverfahren durch den Verpflichteten an den Ersteher. Die Voraussetzung der mindestens 10 %igen unternehmerischen Nutzung für die Geltendmachung des Vorsteuerabzuges wird seit auf sämtliche Lieferungen und Leistungen an Unternehmer ausgeweitet. Die umsatzsteuerliche Behandlung von ärztlichen Gutachten sollte ab endlich EU-konform geregelt werden. Nach der Judikatur des Europäischen Gerichtshofes fällt nur die Heilbehandlung und die Vorsorgemedizin unter die Umsatzsteuerbefreiung für Ärzte. Demnach sollen alle anderen ärztlichen Gutachten nunmehr umsatzsteuerpflichtig sein. Die diesbezügliche Änderung der Umsatzsteuerrichtlinien liegt allerdings noch immer nicht vor. Änderungen für alle Steuerpflichtigen Durch die Steuerreform 2005 gibt es ab 2005 einen neuen Einkommensteuertarif, durch den alle, die bisher Einkommensteuer bezahlt haben, entlastet werden. Insbesondere ist dadurch (ohne Berücksichtigung des Alleinverdieneroder Alleinerzieherabsetzbetrages) bei Arbeitnehmern ein Jahresbruttoeinkommen bis rd EUR (inkl Sonderzahlungen) steuerfrei (2004: EUR Jahresbruttoeinkommen steuerfrei), bei Pensionisten ein Jahresbruttoeinkommen bis EUR steuerfrei (2004: EUR Jahresbruttoeinkommen steuerfrei), bei Selbstständigen ein Jahreseinkommen bis EUR steuerfrei (2004:EUR Jahreseinkommen steuerfrei). Aufgrund der Tarifreform wurden die Einkommensgrenzen für die Steuererklärungspflicht angehoben. Ab 2005 beträgt die allgemeine Steuererklärungs- 3

4 grenze EUR (bisher EUR 8.887) und bei Vorliegen von lohnsteuerpflichtigen Einkünften EUR (bisher EUR ). Die steuerliche Absetzbarkeit der Kirchenbeiträge wurde von EUR 75 auf EUR 100 angehoben. Die normale Verjährungsfrist für Steuernachforderungen beträgt unverändert 5 Jahre, die Verjährungsfrist für hinterzogene Abgaben sinkt ab von 10 auf 7 Jahre (wobei die verlängerte Frist nur mehr den hinterzogenen Steuerbetrag betrifft, dh dass Nachforderungen beim nicht hinterzogenen Teil einer Steuer nach Ablauf der normalen 5-jährigen Verjährungsfrist nicht mehr möglich sind). Die Fristen verlängern sich jeweils um ein Jahr, wenn die Finanzbehörde innerhalb dieser Fristen (oder in einem Verlängerungsjahr) nach außen erkennbar tätig wird (zb durch Übersendung eines Vorhalts). Endgültig Schluss ist erst nach Ablauf der absoluten Verjährungsfrist, die ab von 15 auf 10 Jahre verkürzt wird. Für Nachforderungen aufgrund einer Außenprüfung, wenn mit der Amtshandlung vor dem begonnen wurde, tritt die Verkürzung der absoluten Verjährung erst mit in Kraft. Mit wurden die Finanzämter für den 1. und den 23. Bezirk in Wien zu einem Finanzamt Wien 1/23 zusammen gelegt. Gewinne aus Preisausschreiben und anderen unentgeltlichen Ausspielungen wurden rückwirkend ab 2003 von der Schenkungssteuer befreit. Eine bereits bezahlte Steuer kann vom Finanzamt rückgefordert werden. Änderungen in der Personalverrechnung Mit der Anhebung der Luxusgrenze wurde ab auch die Höchstgrenze für den KFZ-Sachbezug von EUR 510 auf EUR 600 pro Monat angehoben. Die neue Grenze gilt (im Gegensatz zur Anhebung der Luxusgrenze) auch schon für vor dem angeschaffte PKWs und Kombis. Bereits seit erhalten Klein- und Mittelbetriebe (Dienstgeber, die regelmäßig weniger als 51 Dienstnehmer beschäftigen) von der AUVA einen Zuschuss, wenn sie echten Dienstnehmern (auch geringfügig Beschäftigten) auf Grund eines unfallbedingten Krankenstandes (Freizeit- oder Arbeitsunfall) das Entgelt für mehr als drei Tage fortzahlen müssen. Der Zuschuss beträgt 50 % des tatsächlich fortgezahlten Entgelts für maximal 6 Wochen und kann bis zu zwei Jahre nach Ende der Entgeltfortzahlung beantragt werden. Seit erhalten diese Betriebe auch einen Zuschuss für die Entgeltfortzahlung bei nicht unfallbedingten Krankenständen der Dienstnehmer, wenn der Krankenstand länger als 10 Tage dauert. In diesen Fällen wird der 50 %ige Zuschuss aber erst ab dem 11. Krankenstandstag gewährt. Im Rahmen des Sozialbetrugsgesetzes wurde eine für die Personalver-rechnung besonders wichtige Änderung des ASVG vorgenommen. Künftig muss jeder Arbeitnehmer spätestens bis 24 Uhr des Tages seiner Arbeitsaufnahme beim zuständigen Sozialversicherungsträger angemeldet werden. Diese Änderung tritt 4

5 zu dem Zeitpunkt in Kraft, in dem mit Verordnung festgestellt wird, dass die zur Erfüllung dieser Anmeldeverpflichtung erforderlichen technischen Mittel zur Verfügung stehen. Diese Verordnung liegt derzeit noch nicht vor. Neues von der Autofront PKW-Luxusgrenze Die Luxusgrenze für Personen- und Kombinationskraftfahrzeuge wurde für ab dem Jahr 2005 angeschaffte PKWs und Kombis von bisher EUR auf EUR (Anschaffungskosten einschließlich Umsatzsteuer und Nova sowie Kosten von Sonderausstattungen) angehoben. Bei der Anschaffung von Gebrauchtwagen ist die Luxusgrenze auf den Neuwagenpreis zu beziehen; ist der Gebrauchtwagen mehr als 5 Jahre alt, ist bei der Luxusprüfung auf die tatsächlichen Anschaffungskosten abzustellen. Die durch ein Urteil des Unabhängigen Finanzsenats (UFS) im Vorjahr geweckte Hoffnung, dass auch für die Vergangenheit bereits eine höhere Luxusgrenze als EUR angewendet werden kann, wurde allerdings durch eine Entscheidung des Verwaltungs-gerichtshofes kürzlich zunichte gemacht. PKW-Auslandsleasing wieder steuerlich interessant? Bei PKWs und Kombis gibt es bekanntlich in Österreich auch für Unternehmer keinen Vorsteuerabzug (ausgenommen Autohändler, Fahrschulen oder bei Verwendung zur gewerblichen Personenbeförderung oder zur gewerblichen Vermietung). Wer aber als österreichischer Unternehmer einen PKW oder Kombi zb in Deutschland least, kann sich die auf der Leasingrate lastende deutsche Umsatzsteuer nach den deutschen Steuervorschriften als Vorsteuer rückerstatten lassen. Um diesen Steuervorteil wieder zunichte zu machen, hebt der österreichische Fiskus in diesen Fällen bereits seit Jahren von den deutschen Leasingraten 20 % österreichische Umsatzsteuer ein. Nachdem der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Steuer auf ausländische Leasingraten als EU-widrig eingestuft hat, hat der österreichische Fiskus im Jahr 2003 eine Reparatur dieser Regelung vorgenommen. Diese dürfte allerdings daneben gegangen sein. Nach einer kürzlich veröffentlichten Entscheidung des UFS Linz ist nämlich die Bestimmung auch nach der Reparatur weiterhin eindeutig EU-widrig und darf daher nicht angewendet werden. Damit wird das Auslandsleasing von PKWs und Kombis für österreichische Unternehmer steuerlich wieder interessant: Immerhin kann man sich dadurch die gesamte Umsatzsteuer von den Leasingraten ersparen. Allerdings ist derzeit noch nicht absehbar, ob die Finanz die UFS- Entscheidung vor den Verwaltungsgerichtshof bringt bzw wie dieser dann entscheiden wird. Bis zu einer allfälligen VwGH-Entscheidung besteht daher jedenfalls noch ein gewisses Restrisiko. Sonstiges Wer glaubt, sich durch eine Anmeldung des in Deutschland geleasten Autos in Deutschland auch die österreichische Normverbrauchsabgabe (NoVA) sparen zu 5

6 können, riskiert Einiges an Strafen: Wird ein Lenker, der seinen Hauptwohnsitz in Österreich hat, mit einem ausländischen (zb deutschen) Fahrzeug in Österreich angetroffen, so muss er beweisen, dass das Fahrzeug nicht länger als 1 Monat in Österreich ist oder das Fahrzeug seinen dauernden Standort im Ausland hat (zb zu einer ausländischen Betriebsstätte des Unternehmens gehört). Andernfalls drohen eine Verwaltungsstrafe wegen Verletzung des Kraftfahrgesetzes sowie ein Verfahren wegen Hinterziehung der NoVA. Übrigens: Laut einer BMF-Information vom gibt es für Fahrzeuge, die als Geländefahrzeuge, Sport Utility Vehicles, Freizeitfahrzeuge, Off-Road-Fahrzeuge und dergleichen auf dem Markt sind (wie z.b. BMW X5, Chevrolet Tahoe, Chevrolet Trail Blazer, Hummer H2, Jeep Grand Cherokee, Landrover, Mitsubishi Pajero, Porsche Cayenne, VW Touareg, Volvo XC90), grundsätzlich keinen Vorsteuerabzug bzw. keine Nova-Befreiung. Diese Fahrzeuge sind steuerlich im Normalfall als PKW bzw. Kombi einzustufen. Trinkgelder rückwirkend steuerfrei? Nach langen Diskussionen über die Lohnbesteuerung von Kreditkartentrinkgeldern sollen aufgrund einer Gesetzesinitiative der Bundesregierung Trinkgelder rückwirkend ab 1999 generell steuerfrei gestellt werden. Die Befreiung soll für Trinkgelder gelten, die Dienstnehmer freiwillig von dritter Seite (also in der Regel von Kunden) erhalten und auf die sie keinen Rechtsanspruch haben. Die Befreiung soll auch den Dienstgeberbeitrag zum FLAF sowie die Kommunalsteuer umfassen, nicht jedoch die Sozialversicherung. Trinkgelder, die der Unternehmer selbst (zb ein Friseur oder ein Gastwirt) bekommt, bleiben weiterhin steuerpflichtig. Der Gesetzesentwurf soll im April im Parlament behandelt werden. Aus für das deutsche Bankgeheimnis! Der deutsche Fiskus macht Ernst mit Steuersündern: Mit 1. April 2005 ist das Bankgeheimnis für den deutschen Fiskus praktisch abgeschafft worden. Jeder deutsche Finanzbeamte, aber auch Sozialbehörden sowie Arbeitsagenturen können künftig ohne begründeten Verdacht auf ein Steuervergehen auf Knopfdruck bei einer zentralen Kontoevidenz sämtliche inländischen Kontoverbindungen und Wertpapierdepots der deutschen Steuerbürger abrufen. Die Behörden brauchen keine richterliche Erlaubnis, Bank und Kontoinhaber werden nicht informiert. Technisch einwandfrei funktionieren wird das System erst ab 2006, bis dahin erfolgt die Konteneinsicht per Formular. Vorsteuerrückerstattung im Ausland Für österreichische Unternehmer, die z.b. auf Geschäftsreisen oder bei Messen im Ausland auch ausländische Vorsteuern bezahlt haben, besteht in vielen Ländern die Möglichkeit, sich diese Vorsteuern für 2004 bis spätestens rückerstatten 6

7 zu lassen. Die Frist ist meist nicht verlängerbar. Bitte wenden Sie sich rechtzeitig an unsere Kanzlei, wenn Sie Vorsteuern rückerstatten lassen wollen. Reisemitbringsel Zollfrei bei der Einreise aus einem EU-Land Reisende dürfen alle Waren, die sie als private Letztverbrauchter für den eigenen Bedarf in einem anderen EU-Mitgliedsland erworben haben, ohne weitere Zoll- und Steuerbelastung in ihr EU-Heimatland selbst einführen. Zur Abgrenzung zwischen privater und gewerblicher Einfuhr gibt es Richtwerte, wobei es bei einzelnen neuen EU-Mitgliedstaaten niedrigere Höchstmengen gibt (siehe nachfolgende Tabelle). Einreise aus einem Land außerhalb der EU (Drittland) Wer aus einem Drittland (z.b. Schweiz) zurückkehrt, muss beim Zoll alle mitgebrachten Waren, sofern sie die nachfolgenden Reisefreimengen überschreiten, deklarieren. Einschränkungen gibt es auch für folgenden Waren bei der Einreise aus einem Drittland: Parfums (50g), Eau de Toilette (0,25l), Kaffee (500g), Tee (100g) und andere Waren (Gesamtwert von bis zu EUR 175). Tabakwaren (ab einem Alter von 17 Jahren): Richtmengen Höchstmengen Höchstmengen Höchstmengen EU-Raum alt, MT, CY Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn (auf dem Landweg) Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn Drittland Zigaretten 800 Stück 25 Stück 200 Stück 200 Stück oder Zigarillos 400 Stück 10 Stück*) 100 Stück*) 100 Stück oder Zigarren 200 Stück 5 Stück*) 50 Stück*) 50 Stück oder Rauchtabak 1000 Gramm 25 Gramm*) 250 Gramm**) 250 Gramm Alkohol / alkoholische Getränke (ab 17 Jahre): Spirituosen (mehr als 22 %vol Alkohol) 10 Liter 10 Liter 10 Liter 1 Liter oder Destillate und andere Getränke (weniger als 22 % vol Alkohol) 20 Liter 20 Liter 20 Liter 2 Liter Wein (nicht schäumend) 90 Liter 90 Liter 90 Liter 2 Liter davon max Schaumwein 60 Liter 60 Liter 60 Liter Bier 110 Liter 110 Liter 110 Liter *) gilt nur für Tschechien **) gilt nur für Tschechien und Estland 7

8 Dienstnehmer in den Ferien Ferialpraktikant Ferialpraktikanten sind Schüler oder Studenten, die als Ergänzung zu ihrer schulischen Ausbildung ein vorgeschriebenes Pflichtpraktikum in einem Betrieb absolvieren. Der Ausbildungszweck steht dabei im Vordergrund. Dem Ferialpraktikanten ist es in erster Linie gestattet, sich zum Zweck seiner Aus- und Weiterbildung im Betrieb zu betätigen. Eine Bindung an die betriebliche Arbeitszeit sowie eine Weisungsgebundenheit darf nicht gegeben sein. Der Ferialpraktikant hat sich aber in die allgemeine betriebliche Ordnung einzufügen und unter anderem auch die für den Betrieb geltenden Sicherheitsvorschriften zu befolgen. Entlohnung Ein reguläres Arbeitsentgelt gebührt nicht. Ob ein Taschengeld bezahlt wird bzw. wie hoch dieses ist, unterliegt grundsätzlich der freien Vereinbarung. In der Praxis wird als Taschengeld häufig ein Betrag in Höhe der Lehrlingsentschädigung des letzten Lehrjahres bezahlt. Arbeitsrechtliche Stellung Der Ferialpraktikant ist kein Arbeitnehmer im arbeitsrechtlichen Sinn. Es gelten für ihn nicht die arbeitsrechtlichen Bestimmungen, wie etwa Urlaubsgesetz, Entgeltfortzahlungsgesetz, Angestelltengesetz oder Kollektivvertrag. Sozialversicherung Ferialpraktikanten sind kranken-, unfall- und pensionsversichert, sofern das ihnen gezahlte Taschengeld die Geringfügigkeitsgrenze (2005: EUR 323,46 monatlich) übersteigt. Da echte Ferialpraktikanten in keinem Dienstverhältnis stehen, sind für sie weder Arbeitslosenversicherungsbeitrag noch sonstige Nebenumlagen (wie etwa Arbeiterkammerzulage, IESG-Beitrag, Wohnbauförderungsbeitrag) abzuführen. Beträgt das Taschengeld eines Ferialpraktikanten weniger als die Geringfügigkeitsgrenze, ist er nur zur Unfallversicherung anzumelden. Ferialarbeitnehmer Von Ferialpraktikanten sind Ferialarbeitnehmer zu unterscheiden. Dabei handelt es sich um Schüler oder Studenten, die während der Ferien Geld verdienen wollen, wobei diese Arbeit nicht als Pflichtpraktikum von der Schule bzw. Hochschule gefordert wird. Mit solchen Ferialarbeitnehmern muss ein Dienstverhältnis auf bestimmte oder unbestimmte Zeit abgeschlossen werden. 8

9 Von Vorteil ist es, Dienstverträge mit Ferialarbeitnehmern schriftlich abzuschließen und wenn möglich eine Probezeit im Vertrag zu vereinbaren. Es empfiehlt sich auf Grund der Kündigungsfristen, schon bei Eintritt ein Dienstverhältnis auf bestimmte Zeit zu vereinbaren. Steuer-Splitter Körperschaftsteuervorauszahlungen 2005 Das Finanzministerium beharrt darauf, dass trotz der seit geltenden Steuersatzsenkung auf 25 % die Körperschaftsteuervorauszahlungen für 2005 nicht automatisch herabgesetzt werden. Wer weniger Körperschaftsteuer vorauszahlen will, muss dies gesondert beantragen und sollte darüber hinaus im Herabsetzungsantrag vorsorglich auch eine Prognoserechnung für 2005 vorlegen. Ein Herabsetzungsantrag für die Steuervorauszahlungen kann generell bis 30. September des laufenden Jahres eingebracht werden. Liste der steuerbegünstigten Spendenempfänger Im Februar wurde der aktuelle Stand (per ) jener Organisationen veröffentlicht, an die neben Institutionen wie Universitäten, Bundesdenkmalamt und Museen im Ausmaß von bis zu 10 % des Gewinnes bzw. des Einkommens des Vorjahres steuerlich absetzbar gespendet werden kann. Per Ende 2004 haben es rd 360 Institutionen geschafft, als begünstigte Spendenempfänger anerkannt zu werden. Die vollständige Liste ist auf der Homepage des BMF veröffentlicht. Urlaubskrankenschein seit März ungültig Die e-card kommt! Sie wird im aktuellen Kalenderjahr für alle Versicherten und deren anspruchsberechtigte Angehörige in Österreich schrittweise ausgegeben. Auf der Rückseite der e-card befindet sich die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK). Bis alle Versicherten darüber verfügen sollten Sie als Dienstgeber anstelle eines Urlaubskrankenscheines (bisheriges Formular E 111) für die EU- und EWR-Staaten bzw die Schweiz die sogenannte Bescheinigung als provisorischer Ersatz für die Europäische Krankenversicherungskarte ausstellen. Steuerkredite seit Februar 2005 teurer Die Aussetzungszinsen (bei Berufungen) werden ab auf 2 % (bisher 1 %) über dem Basiszinssatz erhöht und betragen nunmehr 3,47 % (bisher 2,47 %). Die Stundungszinsen werden ebenfalls mit auf 4,5 % (bisher 4 %) über dem Basiszinssatz erhöht und betragen nunmehr 5,97 % (bisher 5,47 %). Die Anspruchszinsen (für Steuernachzahlungen und Steuergutschriften ab dem des Folgejahres) bleiben mit 3,47 % unverändert, dürfen aber ab der Veranlagung 2005 für maximal 48 Monate (bisher für maximal 42 Monate) berechnet werden. Impressum: Mag. Michael Mutz konzess. Immobilientreuhänder Wirtschaftstreuhänder Steuerberater geprüfter Unternehmensberater A-1040 WIEN TRAPPELGASSE 4 Tel. 01/ Fax DW Angaben ohne Gewähr. 9

TKI-Info-Mail Nr. 01/2015

TKI-Info-Mail Nr. 01/2015 TKI-Info-Mail Nr. 01/2015 Im Folgenden ein Auszug aus den beschlossenen Neuerungen/Änderungen, die für das Jahr 2015 gelten. Einkommensteuerrecht Neue Grenzbeträge für die Geringfügigkeit ab dem 01.01.2015

Mehr

STEUERN & EINKOMMEN: Steuerliche Auswirkungen bei verschiedenen Arbeitsverhältnissen

STEUERN & EINKOMMEN: Steuerliche Auswirkungen bei verschiedenen Arbeitsverhältnissen STEUERN & EINKOMMEN: Steuerliche Auswirkungen bei verschiedenen Arbeitsverhältnissen 1. ZWEI ODER MEHR ARBEITSVERHÄLTNISSE: Steuerliche Auswirkungen. Für die jährliche Steuerberechnung werden generell

Mehr

Steuer aktuell März 2004 Steuerreform 2005

Steuer aktuell März 2004 Steuerreform 2005 A-5020 Salzburg, Fischer von Erlach-Straße 47 Tel. +43 (662) 63 00 36-0, Fax +43 (662) 63 00 36-36 e-mail: mpd@mpd-wt.at Steuer aktuell März 2004 Steuerreform 2005 Im Februar 2004 ist der Entwurf eines

Mehr

14 Tipps für Studierende: So sparen Sie Geld!

14 Tipps für Studierende: So sparen Sie Geld! 14 Tipps für Studierende: So sparen Sie Geld! Durch den Lohnsteuer-Ausgleich, der jetzt offiziell "Arbeitnehmer-Veranlagung" genannt wird, können sich berufstätige Studierende Geld vom Finanzamt zurückholen.

Mehr

19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG)

19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) 19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) Kleinunternehmerinnen/ Kleinunternehmer Nach 19 Abs. 1 UStG wird die für Umsätze im Sinne des 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG geschuldete Steuer von den Kleinunternehmern (vgl.

Mehr

Eigenverbrauch. Grundsätzliches

Eigenverbrauch. Grundsätzliches Eigenverbrauch Grundsätzliches Der Eigenverbrauch soll verhindern, dass etwas ohne Umsatzsteuerbelastung in den Endverbrauch gelangt. Der Vorsteuerabzug, den der Unternehmer für Leistungen, welche für

Mehr

2 Umsatzsteuerpflicht ja oder nein?

2 Umsatzsteuerpflicht ja oder nein? 2 Umsatzsteuerpflicht ja oder nein? Ist der Umsatz umsatzsteuerpflichtig, muss das Unternehmen zusätzlich zum Waren- bzw. Leistungswert den entsprechenden Umsatzsteuersatz in Rechnung stellen. Die Umsatzsteuer

Mehr

PERSONALVERWALTUNG. für Mitarbeiter mit Wohnsitz in Österreich. von in Deutschland ansässigen deutschen Unternehmen

PERSONALVERWALTUNG. für Mitarbeiter mit Wohnsitz in Österreich. von in Deutschland ansässigen deutschen Unternehmen PERSONALVERWALTUNG für Mitarbeiter mit Wohnsitz in Österreich von in Deutschland ansässigen deutschen Unternehmen durch die Unsere Erfahrung zeigt: In den letzten Jahren gehen immer mehr deutsche Unternehmen

Mehr

ONLINE-NEWS FRÜHLING 2012

ONLINE-NEWS FRÜHLING 2012 ONLINE-NEWS FRÜHLING 2012 Ausgabe 01/2012 Inhaltsverzeichnis: 1. Vertretungsarzt... 2 2. Vermögenszuwachssteuer... 2 3. Änderungen bei der Einkommensteuer im Jahr 2012... 4 4. Kaufen oder mieten?... 5

Mehr

Neuregelung für Sportlerbezüge

Neuregelung für Sportlerbezüge Neuregelung für Sportlerbezüge Lohnsteuer Von der Einkommensteuer sind befreit: Pauschale, die von begünstigten Rechtsträgern im Sinne der 34 ff BAO, deren satzungsgemäßer Zweck die Ausübung oder Förderung

Mehr

Erfordernisse einer Rechnung

Erfordernisse einer Rechnung Erfordernisse einer Rechnung Wann muss ein Unternehmer Rechnungen ausstellen? Der Unternehmer ist nach dem Umsatzsteuergesetz verpflichtet Rechnungen auszustellen, wenn er Umsätze an andere Unternehmer

Mehr

STEUERN FÜR ÄRZTE. Wirtschaftsprüfer und Steuerberater

STEUERN FÜR ÄRZTE. Wirtschaftsprüfer und Steuerberater STEUERN FÜR ÄRZTE Dr. Walter Kristen, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Kassenvertrag Struktur der Betriebseinnahmen Krankenkassen-, Privathonorare Übernahme Personal Abfertigungsansprüche Start in die

Mehr

Versteuerung von Pensionen

Versteuerung von Pensionen Versteuerung von Pensionen 11 PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT 1021 Wien, Friedrich-Hillegeist-Straße 1 Telefon: 05 03 03 Ausland: +43 / 503 03 Fax: 05 03 03-288 50 E-Mail: pva@pensionsversicherung.at www.pensionsversicherung.at

Mehr

Erfordernisse einer Rechnung

Erfordernisse einer Rechnung Erfordernisse einer Rechnung Wann muss ein Unternehmer Rechnungen ausstellen? Der Unternehmer ist nach dem Umsatzsteuergesetz verpflichtet Rechnungen auszustellen, wenn er Umsätze an andere Unternehmer

Mehr

Auflösungsabgabe bei Beendigung von Dienstverhältnissen

Auflösungsabgabe bei Beendigung von Dienstverhältnissen Auflösungsabgabe bei Beendigung von Dienstverhältnissen 14.03.2012 RECHTSINFORMATION Was Hoteliers zu beachten haben Zur geplanten Auflösungsabgabe bei Beendigung von Dienstverhältnissen Im Sparpaket haben

Mehr

Steuerrechtliche Aspekte der Betriebsnachfolge. Mag. Andrea Prozek Abteilung für Finanzpolitik

Steuerrechtliche Aspekte der Betriebsnachfolge. Mag. Andrea Prozek Abteilung für Finanzpolitik Steuerrechtliche Aspekte der Betriebsnachfolge Mag. Andrea Prozek Abteilung für Finanzpolitik Möglichkeiten der Betriebsübergabe Unentgeltliche Übergabe (Schenkung) Entgeltliche Übergabe (Betriebsverkauf)

Mehr

Merkblatt zur Umsatzsteuerpflicht der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Bereich der Entgelte aus Aufträgen Dritter (Auftragsforschung)

Merkblatt zur Umsatzsteuerpflicht der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Bereich der Entgelte aus Aufträgen Dritter (Auftragsforschung) Merkblatt zur Umsatzsteuerpflicht der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Bereich der Entgelte aus Aufträgen Dritter (Auftragsforschung) 1. Rechtliche Grundlagen Mit dem Steueränderungsgesetz vom

Mehr

Beratung aktuell Nr. 3/2010

Beratung aktuell Nr. 3/2010 Dr. Hans M. Slawitsch Wirtschaftstreuhandgesellschaft KG Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft 8020 Graz, Strauchergasse 16 - Tel. 0316 / 71 29 45 Fax 50 LG für ZRS Graz: FN 11740 s DVR:

Mehr

Umsatzsteuer & mehr. Steuerliche Aspekte im internationalen Onlinehandel (EU) Daniel Ziska Diplom-Kaufmann (FH) Steuerberater

Umsatzsteuer & mehr. Steuerliche Aspekte im internationalen Onlinehandel (EU) Daniel Ziska Diplom-Kaufmann (FH) Steuerberater Umsatzsteuer & mehr Steuerliche Aspekte im internationalen Onlinehandel (EU) Diplom-Kaufmann (FH) Steuerberater Berlin, 10. Februar 2009 ÜbersichtTitel Themen Kurze Vorstellung der MERIDIUM Die Basics

Mehr

MAG. JOSEF CAPEK. Klienteninformation Stand Dezember 2010

MAG. JOSEF CAPEK. Klienteninformation Stand Dezember 2010 MAG. JOSEF CAPEK WIRTSCHAFTSPRÜFUNGS- UND STEUERBERATUNGSGESMBH 1060 Wien, Mariahilfer Str. 47/5/2/1 Telefon: 01 587 82 66-0 Serie E-Mail: wt-kanzlei@capek.at Klienteninformation Stand Dezember 2010 Sehr

Mehr

Einkünfte aus Kapitalvermögen I

Einkünfte aus Kapitalvermögen I Geschäftsführer GmbH Fremdgeschäftsführer: Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit bei Weisungsgebundenheit Dienstgeberbeitrag b i und Kommunalsteuer Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit, wenn freier

Mehr

Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 1. Teil: Vereinsorganisation und Steuern

Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 1. Teil: Vereinsorganisation und Steuern Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 1. Teil: Vereinsorganisation und Steuern Ralf Stahl 1 Die Themen Vereinsorganisation Buchführung Umsatzsteuer Kostenrechnung 2

Mehr

Anmeldung. Lohnnebenkosten

Anmeldung. Lohnnebenkosten PERSONALVERRECHNUNG Anmeldung Anmeldungen von Dienstnehmern sind vor Arbeitsantritt bei der zuständigen Gebietskrankenkasse zu erstatten. Die Meldeverpflichtung gilt auch für geringfügig Beschäftigte.

Mehr

Das Gesetz über Einkommensteuer natürlichen Personen. Rechtsgrundlage

Das Gesetz über Einkommensteuer natürlichen Personen. Rechtsgrundlage Einkommensteuer Im Laufe der Systementwicklung wurden in Polen zwei Arten von Einkommensteuer gesetzlich geregelt: das Einkommensteuer der natürlichen Personen und Pauschalsteuer von einigen Einkünften,

Mehr

Fischmeister/Kwauka/Mörtl. Steuertipps 2011. Ergänzungen

Fischmeister/Kwauka/Mörtl. Steuertipps 2011. Ergänzungen Fischmeister/Kwauka/Mörtl Steuertipps 2011 Ergänzungen 1. Begünstigte Auslandstätigkeit ( 3 Abs. 1 Z 10 EStG 1988) Die Steuerbefreiung für begünstigte Auslandstätigkeiten (Montage) wurde mit 1.1.2011 geändert.

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Linz Senat 5 GZ. RV/0994-L/04 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw, vertreten durch Stb, vom 29. Juni 2004 gegen den Bescheid des Finanzamtes Freistadt

Mehr

Die Steuerliche Behandlung von Abfindungen

Die Steuerliche Behandlung von Abfindungen Die Steuerliche Behandlung von Abfindungen 1. Definition Im allgemeinen versteht man unter einer Abfindung eine Entschädigung, die vom entlassenden Arbeitgeber wegen einer von ihm veranlassten Beendigung

Mehr

Die Umsatzsteuer im Beschaffungsbereich (Vorsteuer)

Die Umsatzsteuer im Beschaffungsbereich (Vorsteuer) Die Umsatzsteuer im Beschaffungsbereich (Vorsteuer) Unter der Vorsteuer versteht man jene Umsatzsteuer, die dem Unternehmer von anderen Unternehmern für an ihn erbrachte Lieferungen oder sonstige Leistungen

Mehr

Arbeitnehmer bzw. Minijobber aus dem Ausland - Änderungen ab dem 1.5.2011

Arbeitnehmer bzw. Minijobber aus dem Ausland - Änderungen ab dem 1.5.2011 Arbeitnehmer bzw. Minijobber aus dem Ausland - Änderungen ab dem 1.5.2011 1. Arbeitnehmer aus anderen Ländern Grundsätzlich gelten für Personen aus anderen Ländern, die in der Bundesrepublik Deutschland

Mehr

Steuer und Sozialversicherung

Steuer und Sozialversicherung Steuer und Sozialversicherung Informationsveranstaltung zur Abwicklung der ÖAW-Stipendien 31.1.2015 Überblick Einleitung: Einkommensarten Sozialversicherungsrecht Steuerrecht Sonderfall Auslandsbezug Weiterführende

Mehr

Investments in Österreich

Investments in Österreich Investments in Österreich Lucie Vorlíčková, LL.M. Andreas Sauer, MAG Prag, am 15.3.2011 Themenübersicht 1. Warum in Österreich investieren? 2. Rechtsformwahl 3. Unternehmensbesteuerung 3.1 Highlights der

Mehr

ONLINE-NEWS HERBST 2013 Ausgabe 02/2013

ONLINE-NEWS HERBST 2013 Ausgabe 02/2013 ONLINE-NEWS HERBST 2013 Ausgabe 02/2013 Inhaltsverzeichnis: 1. Wie lange muss sich ein Anästhesist um die Patienten kümmern?... 2 2. Wann gründet ein Arzt eine ausländische Betriebsstätte?... 2 3. Verlustausgleich

Mehr

Der Gewinnfreibetrag. Wer kann den Freibetrag in Anspruch nehmen?

Der Gewinnfreibetrag. Wer kann den Freibetrag in Anspruch nehmen? Der Gewinnfreibetrag Dieser wurde ab der Veranlagung 2010 eingeführt. Alle natürlichen Personen mit betrieblichen Einkunftsarten können diesen Freibetrag unabhängig davon beanspruchen, ob sie ihren Gewinn

Mehr

Steuer-Basics für Künstler. Mag. Doris Krenn Steuer- & Unternehmensberaterin

Steuer-Basics für Künstler. Mag. Doris Krenn Steuer- & Unternehmensberaterin Steuer-Basics für Künstler Mag. Doris Krenn Steuer- & Unternehmensberaterin Abgabe einer Steuererklärung Unabhängig von der Höhe des Einkommens Nach Aufforderung durch das Finanzamt Bei betrieblichen Einkünften,

Mehr

Die Steuerreform aus Sicht der Arbeitnehmer

Die Steuerreform aus Sicht der Arbeitnehmer Die Steuerreform aus Sicht der Arbeitnehmer Mit der Steuerreform 2015/2016, die am 7. Juli 2015 vom Nationalrat beschlossen und mit 1.1.2016 in Kraft tritt, soll eine gesamte Steuerentlastung in Höhe von

Mehr

Einkommen- und Umsatzsteuer Steuerberatungstag am 28. Mai 2014

Einkommen- und Umsatzsteuer Steuerberatungstag am 28. Mai 2014 Einkommen- und Umsatzsteuer Steuerberatungstag am 28. Mai 2014 1 } Die Einkommensteuer ist eine Steuer, die auf das Einkommen natürlicher Personen erhoben wird. Bemessungsgrundlage ist das zu versteuernde

Mehr

Das KFZ im Steuerrecht. Informationsveranstaltung

Das KFZ im Steuerrecht. Informationsveranstaltung Das KFZ im Steuerrecht Informationsveranstaltung Übersicht Normverbrauchsabgabe Differenzbesteuerung Ausfuhrlieferungen Vorsteuerabzug Reparaturen für ausländische Abnehmer Leistungskalkulation Werkstätten

Mehr

Steuerspartipps zum Jahreswechsel 2013/2014

Steuerspartipps zum Jahreswechsel 2013/2014 1. FÜR UNTERNEHMER/-INNEN... 1 2. FÜR DIENSTNEHMER/-INNEN UND DIENSTGEBER/-INNEN... 3 3. FÜR IMMOBILIENBESITZER/-INNEN... 3 4. FÜR ALLE STEUERPFLICHTIGEN... 5 1. FÜR UNTERNEHMER/-INNEN Gewinnfreibetrag

Mehr

steuer- und sozialversicherungsrechtliche der Tagespflege ab 2009 Dipl.-Kfm. (FH) Dipl.-Jur. MBA Hendrik Hachenberg Steuerberater

steuer- und sozialversicherungsrechtliche der Tagespflege ab 2009 Dipl.-Kfm. (FH) Dipl.-Jur. MBA Hendrik Hachenberg Steuerberater steuer- und sozialversicherungsrechtliche Rahmenbedingungen der Tagespflege ab 2009 Dipl.-Kfm. (FH) Dipl.-Jur. MBA Hendrik Hachenberg Steuerberater Gliederung Neuerungen ab 2009 Krankenversicherung Rentenversicherung

Mehr

Beitragsabzüge bei Mini- und Midi-Jobs Stand: 01/2015

Beitragsabzüge bei Mini- und Midi-Jobs Stand: 01/2015 32 30 Beitragsabzüge bei Mini- und Midi-Jobs Stand: 01/2015 30,0 Pauschalbeitrag der Arbeitgeber & Pauschalsteuer 30,0 28 26 28,0 Pauschalbeitrag der Arbeitgeber* 28,0 in % des Bruttoarbeitsentgelts 24

Mehr

AKTUELL: EU-FREIZÜGIGKEIT AB 01.05.2011 SOWIE PFLICHTEN DES ARBEITGEBERS

AKTUELL: EU-FREIZÜGIGKEIT AB 01.05.2011 SOWIE PFLICHTEN DES ARBEITGEBERS AKTUELL: EU-FREIZÜGIGKEIT AB 01.05.2011 SOWIE PFLICHTEN DES ARBEITGEBERS Bezüglich der neuen EU-Freizügigkeit ab dem 01.05.2011 (wahrscheinlich relevant für polnische und tschechische Arbeitnehmer) stellen

Mehr

Leistungsrechtliche Werte in der Sozialversicherung

Leistungsrechtliche Werte in der Sozialversicherung HAUPTVERBAND DER ÖSTERREICHISCHEN SOZIALVERSICHERUNGSTRÄGER Leistungsrechtliche Werte in der Sozialversicherung 2010 Stichtag: 1. Jänner 2010 Rechtsgrundlagen ASVG in der Fassung der 70. Novelle B-KUVG

Mehr

2015: Neue Beträge in der Sozialversicherung

2015: Neue Beträge in der Sozialversicherung 2015: Neue Beträge in der Sozialversicherung Ab 1. Jänner 2015 gelten folgende neue Beträge in der Sozialversicherung: Höchstbeitragsgrundlagen a) Für den Bereich des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes

Mehr

Grundlagen der Besteuerung des VOLKSBANK-CONVERTIBLE-BOND-FUND. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern.

Grundlagen der Besteuerung des VOLKSBANK-CONVERTIBLE-BOND-FUND. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern. Grundlagen der Besteuerung des VOLKSBANK-CONVERTIBLE-BOND-FUND. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern. Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in

Mehr

Die wichtigsten Steuertipps für Studenten

Die wichtigsten Steuertipps für Studenten Steuerinfos Anneliese Proissl/TPA 12.03.2014, 13:28 Uhr Die wichtigsten Steuertipps für Studenten 2014 gibt es wieder eine Fülle steuerlicher Änderungen für Studenten in Österreich. Viele Studenten haben

Mehr

Tourismus in Irland. Reisepass:

Tourismus in Irland. Reisepass: Tourismus in Irland Einreise Reisepass: EU-Bürger können ungehindert von und nach Irland reisen, wenn sie einen offiziellen Ausweis mit Lichtbild bei sich führen. Überprüfen Sie jedoch immer die Allgemeinen

Mehr

Grenzüberschreitende Verkäufe an Privatpersonen

Grenzüberschreitende Verkäufe an Privatpersonen Dieses Dokument finden Sie unter www.ihk-berlin.de unter der Dok-Nr. 9337 Grenzüberschreitende Verkäufe an Privatpersonen Bei der Umsatzbesteuerung grenzüberschreitender Warenverkäufe wird grundsätzlich

Mehr

STEUERLICHE BEHANDLUNG EINER WARENLIEFERUNG AUS DEM DRITTLAND - EINFUHR

STEUERLICHE BEHANDLUNG EINER WARENLIEFERUNG AUS DEM DRITTLAND - EINFUHR MERKBLATT Recht und Steuern STEUERLICHE BEHANDLUNG EINER WARENLIEFERUNG AUS DEM DRITTLAND - EINFUHR Die Warenlieferung aus einem Drittland nach Deutschland ist an bestimmte steuerliche Voraussetzungen

Mehr

Mehrwertsteuer 2010. Änderungen des Mehrwertsteuergesetzes und der Mehrwertsteuerverordnung per 01.01.2010. verfasst von

Mehrwertsteuer 2010. Änderungen des Mehrwertsteuergesetzes und der Mehrwertsteuerverordnung per 01.01.2010. verfasst von Mehrwertsteuer 2010 Änderungen des Mehrwertsteuergesetzes und der Mehrwertsteuerverordnung per 01.01.2010 verfasst von Redi AG, Treuhand Fredy Märki Frauenfeld Tel. 052 725 09 30 im Auftrag von FB Alter

Mehr

Ferialjob und Pflichtpraktikum

Ferialjob und Pflichtpraktikum > JUGEND Ferialjob und Pflichtpraktikum Informationsveranstaltung Dr. Peter Schumacher 23.5.2012 AK Innsbruck > JUGEND Arbeit vs. Praktikum Arbeit produktive Tätigkeit im Firmeninteresse Arbeitszeit fix

Mehr

Geringfügige Beschäftigung

Geringfügige Beschäftigung Besser informiert! Geringfügige Beschäftigung Bilderbox Geringfügige Beschäftigung Viele Studierende und vorwiegend Mütter gehen oft mehrere Jahre einer geringfügigen Beschäftigung nach. www.ooe-oeaab.at

Mehr

Aktuelle Gesetzesänderungen kurz & bündig

Aktuelle Gesetzesänderungen kurz & bündig Aktuelle Gesetzesänderungen kurz & bündig Geringfügige Beschäftigung 2010 Geringfügige Beschäftigung 1. Was heisst geringfügig beschäftigt? Sie sind dann geringfügig beschäftigt, wenn Ihr Einkommen 2010

Mehr

3.1 STEUERFREIE GERINGFÜGIGE BESCHÄFTIGUNGEN

3.1 STEUERFREIE GERINGFÜGIGE BESCHÄFTIGUNGEN 3. BESTEUERUNG 3.1 STEUERFREIE GERINGFÜGIGE BESCHÄFTIGUNGEN Geringfügige Beschäftigungen, für die vom Arbeitgeber pauschale Beiträge zur Rentenversicherung bezahlt werden, sind steuerfrei, wenn der Arbeitnehmer

Mehr

Arbeitvertrag. Zwischen der. XY GmbH, Musterstraße 9-99, 99999 Musterstadt. - im folgenden: Arbeitgeberin - und

Arbeitvertrag. Zwischen der. XY GmbH, Musterstraße 9-99, 99999 Musterstadt. - im folgenden: Arbeitgeberin - und Arbeitvertrag Zwischen der XY GmbH, Musterstraße 9-99, 99999 Musterstadt - im folgenden: Arbeitgeberin - und Dr. Mustermann, Musterstraße 9-99, 99999 Musterstadt - im folgenden: Arbeitnehmer - wird folgender

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 7 GZ. RV/0751-W/04 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw., Beruf/Bw., Ort/Bw., Straße/Bw., gegen den Bescheid des Finanzamtes Bruck Eisenstadt

Mehr

Kanuverein - Steuern und Versicherungen

Kanuverein - Steuern und Versicherungen Kanuverein - Steuern und Versicherungen Grundsätzlich haben wir mit dem DKV-Leitfaden Versicherungen und dem Ratgeber Kanutouristik im Verein zwei Ausarbeitungen zur Verfügung, die wesentliche Informationen

Mehr

2013: Neue Beträge in der Sozialversicherung

2013: Neue Beträge in der Sozialversicherung 2013: Neue Beträge in der Sozialversicherung Ab 1. Jänner 2013 gelten folgende neue Beträge in der Sozialversicherung: Höchstbeitragsgrundlagen a) Für den Bereich des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes

Mehr

Gemeinsam. für Ihre Zukunft. GHPersonal. Künstlersozialabgabe: Prüfungen werden ab 2015 deutlich verschärft

Gemeinsam. für Ihre Zukunft. GHPersonal. Künstlersozialabgabe: Prüfungen werden ab 2015 deutlich verschärft GHPersonal Künstlersozialabgabe: Prüfungen werden ab 2015 deutlich verschärft Viele Unternehmen haben in den vergangenen Jahren keine Abgaben zur Künstlersozialkasse (KSK) gezahlt. Die Prüfungen bei den

Mehr

Sondernewsletter 2/2015

Sondernewsletter 2/2015 Steuerreform 2015/2016: Am 17. März 2015 wurden die Eckpunkte der geplanten Budgetmaßnahmen vom Ministerrat veröffentlicht. Mit der Steuerreform 2015/2016 soll eine der größten Entlastungen der zweiten

Mehr

SEITE 6 UMSATZSTEUER ÜBERGANG DER STEUERSCHULD. 1 Einleitung

SEITE 6 UMSATZSTEUER ÜBERGANG DER STEUERSCHULD. 1 Einleitung SEITE 6 1 Einleitung Ein Unternehmer, der eine steuerpflichtige Lieferung durchgeführt bzw. eine steuerpflichtige Leistung erbracht hat, schuldet im Normalfall die auf das Entgelt entfallende Umsatzsteuer

Mehr

Lohnsteuerliche Behandlung von Dienstreisen

Lohnsteuerliche Behandlung von Dienstreisen Lohnsteuerliche Behandlung von Dienstreisen Begriff der Dienstreise Eine Dienstreise (isd Einkommensteuergesetztes) liegt vor, wenn ein Arbeitnehmer über Auftrag des Arbeitgebers seinen Dienstort (Büro,

Mehr

LEITFADEN. für FREIE DIENSTNEHMER. beim. BMKz. Beratungs-, Mobilitäts- und Kompetenzzentrum Universitätsstraße 65 9020 Klagenfurt

LEITFADEN. für FREIE DIENSTNEHMER. beim. BMKz. Beratungs-, Mobilitäts- und Kompetenzzentrum Universitätsstraße 65 9020 Klagenfurt LEITFADEN für FREIE DIENSTNEHMER beim BMKz Beratungs-, Mobilitäts- und Kompetenzzentrum Universitätsstraße 65 9020 Klagenfurt Mit diesem Leitfaden wollen wir allen Persönlichen AssistenInnen die für Freie

Mehr

Gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder. vom 2. Januar 2015 über Steuererklärungsfristen

Gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder. vom 2. Januar 2015 über Steuererklärungsfristen 2014/1114693 Gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder vom 2. Januar 2015 über Steuererklärungsfristen 1. Steuererklärungen für das Kalenderjahr 2014 2. Fristverlängerung I. Abgabefrist

Mehr

Vereine im Steuerrecht. Umsatzsteuer

Vereine im Steuerrecht. Umsatzsteuer Vereine im Steuerrecht Umsatzsteuer Edgar Oberländer Mitglied Landesausschuss Recht, Steuern und Versicherung im lsb h Stand: März 2009 Voraussetzungen der Unternehmereigenschaft eines Vereins Es muss

Mehr

Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht

Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht Ein Merkblatt der Industrie- und Handelskammer Hannover Kleinunternehmer brauchen für die von ihnen ausgeführten Umsätze keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abzuführen

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Innsbruck Senat (Innsbruck) 1 GZ. RV/0805-I/06 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Bw., vertreten durch Mag. René Gsaxner, vom 31. August 2006 gegen

Mehr

INVESTMENTSERVICE WICHTIGE INFORMATION FÜR PRIVATANLEGER! AKTUELLER STATUS! KURSGEWINN- BESTEUERUNG BEI WERTPAPIEREN. Mitten im Leben.

INVESTMENTSERVICE WICHTIGE INFORMATION FÜR PRIVATANLEGER! AKTUELLER STATUS! KURSGEWINN- BESTEUERUNG BEI WERTPAPIEREN. Mitten im Leben. INVESTMENTSERVICE WICHTIGE INFORMATION FÜR PRIVATANLEGER! AKTUELLER STATUS! KURSGEWINN- BESTEUERUNG BEI WERTPAPIEREN Mitten im Leben. KURSGEWINNBESTEUERUNG BEI WERTPAPIERVERANLAGUNGEN FÜR PRIVATANLEGER

Mehr

Der Sprung ins kalte Wasser Vom Konzipienten zum Rechtsanwalt! Wirtschaftliche, steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Überlegungen Vortrag RAA Salzburg am 18. Mai 2011 1 Inhaltsübersicht Wer ist

Mehr

Newsletter. Steuerrecht Oktober 2012

Newsletter. Steuerrecht Oktober 2012 Newsletter Steuerrecht Oktober 2012 Umsatzsteuer: Entstehung der Steuer bei unrichtigem Steuerausweis Bilanzierung doppelt ausgewiesener Umsatzsteuer Betriebsaufgabe: Ermittlung nachträglicher Gewinneinkünfte

Mehr

Besteuerung von Dividenden, Zinsen und Lizenzen aus der Schweiz

Besteuerung von Dividenden, Zinsen und Lizenzen aus der Schweiz Besteuerung von Dividenden, Zinsen Dieses Infoblatt informiert österreichische natürliche Personen und Kapitalgesellschaften, die in der Schweiz weder Wohnsitz, Sitz, Geschäftsleitung noch Betriebsstätte

Mehr

VwGH: Versagung der KESt-Rückerstattung Gewinnausschüttung bei Missbrauch isd Mutter-Tochter-Richtlinie

VwGH: Versagung der KESt-Rückerstattung Gewinnausschüttung bei Missbrauch isd Mutter-Tochter-Richtlinie Quick NEWS (12.NOVEMBER VwGH: Versagung der KESt-Rückerstattung auf Gewinnausschüttung bei Missbrauch isd Mutter-Tochter-Richtlinie Die Mutter-Tochter-Richtlinie (MTR) soll sicherstellen, dass Gewinnausschüttungen

Mehr

Angemessene Anschaffungskosten

Angemessene Anschaffungskosten Angemessene Anschaffungskosten Grundsatz: Keine Prüfung, Anschaffungskosten von betrieblich verwendeten Wirtschaftsgütern angemessen sind entscheiden ist nur ob die Wirtschaftsgüter überhaupt betrieblich

Mehr

614.159.10 Steuerverordnung Nr. 10 über Bezug, Fälligkeit und Verzinsung der Haupt- und Nebensteuern

614.159.10 Steuerverordnung Nr. 10 über Bezug, Fälligkeit und Verzinsung der Haupt- und Nebensteuern 64.59.0 Steuerverordnung Nr. 0 über Bezug, Fälligkeit und Verzinsung der Haupt- und Nebensteuern Vom 5. Juli 994 (Stand. Januar 00) Der Regierungsrat des Kantons Solothurn gestützt auf 8 Absatz, 77 bis

Mehr

LÖSUNG Übungsfall: Umsatzsteuer

LÖSUNG Übungsfall: Umsatzsteuer LÖSUNG Übungsfall: Umsatzsteuer HINWEIS: Das Jahr 03 entspricht dem aktuellen Jahr! Hartmut Freytag ist Unternehmer, da er eine gewerbliche Tätigkeit nachhaltig mit Einnahmenerzielungsabsicht selbständig

Mehr

Minijobber im privaten Haushalt Haushaltsscheckverfahren

Minijobber im privaten Haushalt Haushaltsscheckverfahren Minijobber im privaten Haushalt Haushaltsscheckverfahren Kompetenz beweisen. Vertrauen verdienen. Sind Sie ein privater Arbeitgeber und beschäftigen einen Minijobber in Ihrem Privathaushalt? Dann gilt

Mehr

Durchtauchen oder Durchstarten Sicher selbstständig in wirtschaftlich schweren Zeiten

Durchtauchen oder Durchstarten Sicher selbstständig in wirtschaftlich schweren Zeiten Durchtauchen oder Durchstarten Sicher selbstständig in wirtschaftlich schweren Zeiten Exchange Netzwerktreffen für KreativunternehmerInnen Sicher selbstständig in wirtschaftlich schweren Zeiten Mag. Gerda

Mehr

FINANZSTRAFGESETZ-NOVELLE 2010

FINANZSTRAFGESETZ-NOVELLE 2010 RA DR. ISABELLA LECHNER FINANZSTRAFGESETZ-NOVELLE 2010 Mit Beschluss des Nationalrates vom 18. November 2010 wurde die Finanzstrafgesetz-Novelle 2010 (FinStrG-Novelle 2010) beschlossen; die Novelle ist

Mehr

K O O P E R A T I O N S P A R T N E R. Ausgabe 5/2012; erstellt von: Gruber Wirtschaftstreuhand GmbH /Melk Amstetten Scheibbs Zelking, am 07.12.

K O O P E R A T I O N S P A R T N E R. Ausgabe 5/2012; erstellt von: Gruber Wirtschaftstreuhand GmbH /Melk Amstetten Scheibbs Zelking, am 07.12. ÜBERSICHT über Steuer und Wirtschaft (Kurzversion) Seite Elektronische Rechnungen 2 Neuerungen bei der Rechnungsausstellung 2 Neue Bilanzierungsgrundsätze 2 Novelle zur Grundbuchsgebühr 2 Steuerabkommen

Mehr

Nachfolge-Gespräche. Recht und Unternehmensbewertung. Von der Idee zum Erfolg. Dienstag, 30. November 2010. Mag. Roman Weiß, MBA

Nachfolge-Gespräche. Recht und Unternehmensbewertung. Von der Idee zum Erfolg. Dienstag, 30. November 2010. Mag. Roman Weiß, MBA Nachfolge-Gespräche Recht und Unternehmensbewertung Dienstag, 30. November 2010 Mag. Roman Weiß, MBA Übergabeformen und deren steuerliche Maßnahmen, Unternehmensbewertung Unternehmensnachfolge Überblick

Mehr

Änderungen zum Jahreswechsel

Änderungen zum Jahreswechsel Änderungen zum Jahreswechsel Fernand Dupont, Wirtschaftskammer Wien Änderungen zum Jahreswechsel / Fernand Dupont Steuerliche Änderungen 2013 Stabilitätsgesetz 2012 Abgabenänderungsgesetz 2012 Einkommensteuer

Mehr

Wichtige Änderungen im Schweizer Mehrwertsteuerrecht ab 01.01.2010

Wichtige Änderungen im Schweizer Mehrwertsteuerrecht ab 01.01.2010 Wichtige Änderungen im Schweizer Mehrwertsteuerrecht ab 01.01.2010 1. Einleitung Zum 01.01.2010 wird in der Schweiz ein neues Mehrwertsteuergesetz (im Folgenden: nmwstg) in Kraft treten. Das neue Gesetz

Mehr

DieAbgeltungsteuerwirdnichtnurzuVereinfachungseffektenführen.Sie dürfte auch Auswirkungen auf das Anlageverhalten der Investoren haben.

DieAbgeltungsteuerwirdnichtnurzuVereinfachungseffektenführen.Sie dürfte auch Auswirkungen auf das Anlageverhalten der Investoren haben. Deutscher Bundestag Drucksache 16/4714 16. Wahlperiode 19. 03. 2007 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Frank Schäffler, Dr. Hermann Otto Solms, CarlLudwig Thiele, weiterer

Mehr

Das Fahrtenbuch im Steuerrecht 2. Verwendung von KFZ mit ausländischen Kennzeichen in AT 2. Ausweitung des Reverse-Charge-Systems 6

Das Fahrtenbuch im Steuerrecht 2. Verwendung von KFZ mit ausländischen Kennzeichen in AT 2. Ausweitung des Reverse-Charge-Systems 6 kurz und bündig In dieser Ausgabe finden Sie Das Fahrtenbuch im Steuerrecht 2 Verwendung von KFZ mit ausländischen Kennzeichen in AT 2 Ausweitung des Reverse-Charge-Systems 6 Sozialversicherungswerte 2014

Mehr

Leitfaden in die Selbstständigkeit

Leitfaden in die Selbstständigkeit Leitfaden in die Selbstständigkeit Version 1 Entwurf, laufende Änderungen vorbehalten Was ist bei Beginn einer selbstständigen Tätigkeit zu berücksichtigen? Wird ein Gewerbe angemeldet (beschränktes/freies

Mehr

Steuerliche Informationen für Mandanten Juli 1999. Mit diesem Schreiben informiere ich Sie über:

Steuerliche Informationen für Mandanten Juli 1999. Mit diesem Schreiben informiere ich Sie über: Dipl.-Kfm. Knut Lingott Steuerberater Fachberater für internationales Steuerrecht Wielandstraße 30. 10629 Berlin Telefon / -fax +49 (0)30 887786-0 / - 77 E-Mail knut@lingott.de Internet www.lingott.de

Mehr

Die deutsche Abgeltungsteuer Auswirkungen auf Expats in Hongkong

Die deutsche Abgeltungsteuer Auswirkungen auf Expats in Hongkong Die deutsche Abgeltungsteuer Auswirkungen auf Expats in Hongkong KONTAKT Claus Schürmann claus.schuermann@wts.com.hk +852 2528 1229 Michael Lorenz michael.lorenz@wts.com.hk +852 2528 1229 Wichtiges in

Mehr

Mehrwertsteuer. Umsatzsteuer. Vorsteuer. Die Umsatzsteuer Grundlagen I. Umsatzsteuergesetz (UStG)»Erster Abschnitt

Mehrwertsteuer. Umsatzsteuer. Vorsteuer. Die Umsatzsteuer Grundlagen I. Umsatzsteuergesetz (UStG)»Erster Abschnitt Mehrwertsteuer Vorsteuer Umsatzsteuer Die Umsatzsteuer Grundlagen I Umsatzsteuergesetz (UStG)»Erster Abschnitt 1. (1) Der Umsatzsteuer unterliegen die folgenden Umsätze: die Lieferungen und sonstigen Leistungen,

Mehr

11.4.5 Auflösung des Investitionsabzugsbetrags

11.4.5 Auflösung des Investitionsabzugsbetrags Es können natürlich auch konkrete Bezeichnungen verwendet werden, wie z. B. Bürostuhl, Wandregal, Schreibtisch oder PKW. Begünstigt ist dann allerdings auch nur genau diese Anschaffung. Die Summe aller

Mehr

Erfolgreich als Selbstständiger

Erfolgreich als Selbstständiger Andreas Ghafour Sascha Gross Alexander Hofer Peter Lazar Mario Sollhart Erfolgreich als Selbstständiger Ein Leitfaden durch Marketing, Finanzierung, Recht und Steuern 3., aktualisierte Auflage INHALTSVERZEICHNIS

Mehr

geschlechtsneutral? Ist das österreichische Steuersystem tatsächlich Ergebnis eines Lohn- und Einkommensteuer-Vergleichs Männer - Frauen

geschlechtsneutral? Ist das österreichische Steuersystem tatsächlich Ergebnis eines Lohn- und Einkommensteuer-Vergleichs Männer - Frauen Ist das österreichische Steuersystem tatsächlich geschlechtsneutral? Ergebnis eines Lohn- und Einkommensteuer-Vergleichs Männer - Frauen Arbeitsgruppe Gender Mainstreaming im BMF 12 Ist das österreichische

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 11 GZ. RV/0799-W/05 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Dkfm. GF, W, vom 7. Jänner 2005 gegen den Bescheid des Finanzamtes für den 12., 13.

Mehr

Personengruppenschlüssel

Personengruppenschlüssel Info für Anwender Nr. 16 Seite 1 Personengruppenschlüssel Bereich: LOHN - Info für Anwender Nr. 16 Je nach Art und Umfang der Beschäftigung muss ein Arbeitnehmer einer Personengruppe zugeordnet werden.

Mehr

Teil 2: Fälle zum Körperschaftsteuergesetz

Teil 2: Fälle zum Körperschaftsteuergesetz Unbeschränkte Steuerpflicht Teil 2: Fälle zum Körperschaftsteuergesetz 1) Die A GmbH unterhält in einer Steueroase eine Tochtergesellschaft (B GmbH), die kein eigenes Personal hat ( Briefkastenfirma ).

Mehr

Verbr.-Preisi für den Termin 13.5.2008 = 13.5.2008 (UStVA, LStAnm) für den Termin 15.5.2008 = 15.5.2008 (GewStVz, GrundStVz) Zahlungstermin

Verbr.-Preisi für den Termin 13.5.2008 = 13.5.2008 (UStVA, LStAnm) für den Termin 15.5.2008 = 15.5.2008 (GewStVz, GrundStVz) Zahlungstermin Haben Sie Probleme mit der Darstellung dieses Newsletters, verwenden Sie bitte diesen Link: http://www.steuerberater-matheis.com/storage/news/newsletter-aktuell.html Sehr geehrte[anrede-herr], die Nachrichten

Mehr

Vermögenszuwachssteuer Besteuerung von Kapitaleinkünften im Privatvermögen (Vergleich zur bisherigen Rechtslage)

Vermögenszuwachssteuer Besteuerung von Kapitaleinkünften im Privatvermögen (Vergleich zur bisherigen Rechtslage) Infoblatt, Stand 11. Dezember 2012 Vermögenszuwachssteuer Besteuerung von Kapitaleinkünften im Privatvermögen (Vergleich zur bisherigen Rechtslage) 1. Wie sieht die Vermögenszuwachssteuer aus? Das Budgetbegleitgesetz

Mehr

LIEFERUNGEN. EINGANGSRECHNUNGEN INLAND Rechnungsstellung an die TU Graz durch österreichische Unternehmen.

LIEFERUNGEN. EINGANGSRECHNUNGEN INLAND Rechnungsstellung an die TU Graz durch österreichische Unternehmen. LIEFERUNGEN Steuerkennzeichen EINGANGSRECHNUNGEN INLAND Rechnungsstellung an die TU Graz durch österreichische Unternehmen. Das Unternehmen weist auf der Rechnung die österreichische Steuer aus. Die TU

Mehr

Inhalt... 1. Minijob-Reform 2013: Die Änderungen im Überblick... 7. Überblick, Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung... 7. Kurzübersicht...

Inhalt... 1. Minijob-Reform 2013: Die Änderungen im Überblick... 7. Überblick, Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung... 7. Kurzübersicht... Inhalt Inhalt... 1 Minijob-Reform 2013: Die Änderungen im Überblick... 7 Überblick, Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung... 7 Kurzübersicht... 7 1 Die neue Entgeltgrenze... 8 1.1 Ermittlung des regelmäßigen

Mehr