Klienteninformation Mai 2005

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1 Klienteninformation Mai 2005 Inhalt Die wichtigsten Neuerungen ab Steueränderungen für Unternehmer...2 Wichtige Neuerungen im Bereich der Umsatzsteuer...3 Änderungen für alle Steuerpflichtigen...3 Änderungen in der Personalverrechnung...4 Neues von der Autofront... 5 PKW-Luxusgrenze...5 PKW-Auslandsleasing wieder steuerlich interessant?...5 Sonstiges...5 Trinkgelder rückwirkend steuerfrei?... 6 Aus für das deutsche Bankgeheimnis!... 6 Vorsteuerrückerstattung im Ausland... 6 Reisemitbringsel... 7 Zollfrei bei der Einreise aus einem EU-Land...7 Einreise aus einem Land außerhalb der EU (Drittland)...7 Dienstnehmer in den Ferien... 8 Ferialpraktikant...8 Ferialarbeitnehmer...8 Steuer-Splitter... 9 Körperschaftsteuervorauszahlungen Liste der steuerbegünstigten Spendenempfänger...9 Urlaubskrankenschein seit März ungültig...9 Steuerkredite seit Februar 2005 teurer...9 Liebe Klienten! Der Sommer naht und wir sind im heurigen Jahr hauptsächlich damit beschäftigt, die im Vorjahr beschlossenen Gesetze und Novellen umzusetzen. Nachfolgend die wichtigsten gesetzlichen Änderungen im Steuer- und Wirtschaftsbereich. Für Rückfragen stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung!

2 Die wichtigsten Neuerungen ab 2005 Steueränderungen für Unternehmer Als Herzstück der Steuerreform 2005 wird der Körperschaftsteuersatz ab von 34 % auf 25 % reduziert. Von Kapitalgesellschaften ausgeschüttete Gewinne unterliegen damit nur mehr einer Steuerbelastung von insgesamt 43,75 % (25 % Körperschaftsteuer zuzüglich 25 % Kapitalertragsteuer vom Gewinn nach Körperschaftsteuer). Demgegenüber beträgt der Einkommensteuer-Spitzensatz ab einem Einkommen von EUR weiterhin 50 %. Allerdings gibt es für gewerbliche Unternehmer schon ab 2004 eine Steuerbegünstigung (halber Einkommensteuersatz) für nicht entnommene Gewinne bis EUR pa. Für Dienstnehmer beträgt die maximale Steuerbelastung unter Berücksichtigung der 6 %igen Besteuerung des 13. und 14. Bezuges weiterhin nur rd 43,7 %. Steuerlich am höchsten belastet sind unverändert die Bezüge der mit mehr als 25 % beteiligten Gesellschafter-Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften. Neben der Einkommensteuer von bis zu 50 % (allenfalls gemildert durch das Betriebsausgabenpauschale von 6 %) fallen in der Kapitalgesellschaft auch rd 8 % lohnsummenabhängige Abgaben (Dienstgeberbeitrag inkl Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag sowie Kommunalsteuer) an. Werden die Bezüge reduziert und dafür höhere Gewinne ausgeschüttet, beträgt die Steuerbelastung wie erwähnt nur maximal 43,75 %. Die Bezüge sollten daher auf ihre steuerliche Vorteilhaftigkeit überprüft werden. Zu beachten sind dabei auch allfällige sozialversicherungsrechtliche Konsequenzen. Die neue Gruppenbesteuerung verspricht ab 2005 interessante steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten für Unternehmen in der Rechtsform von Kapitalgesellschaften (Firmenwertabschreibung für Beteiligungsanschaffungen ab ; neue Möglichkeiten der Verlustverwertung innerhalb der Unternehmensgruppe etc). Ab der Veranlagung 2005 sind Zinsen im Zusammenhang mit der Fremdfinanzierung des Erwerbs von Beteiligungen an Kapitalgesellschaften steuerlich abzugsfähig. Die Wertpapierdeckung für die Abfertigungsrückstellung kann bereits ab dem 1. Tag des Wirtschaftsjahres 2005 auf nunmehr 20 % des maßgeblichen Rückstellungsbetrages reduziert werden. Die Steuerbefreiung für stille Reserven in ehemaligen Betriebsgebäuden, die vom Steuerpflichtigen bis zur Betriebsaufgabe auch als Hauptwohnsitz genutzt wurden, wurde ab 2005 verbessert. Eine Vermietung der bis zur Betriebsaufgabe betrieblich genutzten Gebäudeteile ist ab für die Steuerbefreiung unschädlich. Rückwirkend ab 2003 sind alle Aufwendungen (Ausgaben) eines Steuerpflichtigen für ein ordentliches Universitätsstudium bzw den Besuch einer all- 2

3 gemein bildenden (höheren) Schule steuerlich abzugsfähig, wenn das Studium eine Aus- oder Fortbildungsmaßnahme im Zusammenhang mit der vom Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten Tätigkeit oder eine umfassende Umschulungsmaßnahme darstellt. Als Gegenfinanzierung zur Absenkung des Körperschaftsteuersatzes wurde die Möglichkeit zur Übertragung stiller Reserven bei Körperschaften ab dem abgeschafft. Am vorhandene Übertragungsrücklagen können aber noch widmungsgemäß verwendet werden. Wichtige Neuerungen im Bereich der Umsatzsteuer In folgenden Fällen geht ab die Steuerschuld auf den Leistungsempfänger über (reverse charge): 1. Lieferung sicherungsübereigneter Gegenstände durch den Sicherungsgeber an den Sicherungsnehmer; 2. Lieferung des Vorbehaltskäufers an den Vorbehaltseigentümer im Falle der vorangegangenen Übertragung des vorbehaltenen Eigentums; 3. Lieferung von Grundstücken, Gebäuden auf fremdem Boden und Baurechten im Zwangsversteigerungsverfahren durch den Verpflichteten an den Ersteher. Die Voraussetzung der mindestens 10 %igen unternehmerischen Nutzung für die Geltendmachung des Vorsteuerabzuges wird seit auf sämtliche Lieferungen und Leistungen an Unternehmer ausgeweitet. Die umsatzsteuerliche Behandlung von ärztlichen Gutachten sollte ab endlich EU-konform geregelt werden. Nach der Judikatur des Europäischen Gerichtshofes fällt nur die Heilbehandlung und die Vorsorgemedizin unter die Umsatzsteuerbefreiung für Ärzte. Demnach sollen alle anderen ärztlichen Gutachten nunmehr umsatzsteuerpflichtig sein. Die diesbezügliche Änderung der Umsatzsteuerrichtlinien liegt allerdings noch immer nicht vor. Änderungen für alle Steuerpflichtigen Durch die Steuerreform 2005 gibt es ab 2005 einen neuen Einkommensteuertarif, durch den alle, die bisher Einkommensteuer bezahlt haben, entlastet werden. Insbesondere ist dadurch (ohne Berücksichtigung des Alleinverdieneroder Alleinerzieherabsetzbetrages) bei Arbeitnehmern ein Jahresbruttoeinkommen bis rd EUR (inkl Sonderzahlungen) steuerfrei (2004: EUR Jahresbruttoeinkommen steuerfrei), bei Pensionisten ein Jahresbruttoeinkommen bis EUR steuerfrei (2004: EUR Jahresbruttoeinkommen steuerfrei), bei Selbstständigen ein Jahreseinkommen bis EUR steuerfrei (2004:EUR Jahreseinkommen steuerfrei). Aufgrund der Tarifreform wurden die Einkommensgrenzen für die Steuererklärungspflicht angehoben. Ab 2005 beträgt die allgemeine Steuererklärungs- 3

4 grenze EUR (bisher EUR 8.887) und bei Vorliegen von lohnsteuerpflichtigen Einkünften EUR (bisher EUR ). Die steuerliche Absetzbarkeit der Kirchenbeiträge wurde von EUR 75 auf EUR 100 angehoben. Die normale Verjährungsfrist für Steuernachforderungen beträgt unverändert 5 Jahre, die Verjährungsfrist für hinterzogene Abgaben sinkt ab von 10 auf 7 Jahre (wobei die verlängerte Frist nur mehr den hinterzogenen Steuerbetrag betrifft, dh dass Nachforderungen beim nicht hinterzogenen Teil einer Steuer nach Ablauf der normalen 5-jährigen Verjährungsfrist nicht mehr möglich sind). Die Fristen verlängern sich jeweils um ein Jahr, wenn die Finanzbehörde innerhalb dieser Fristen (oder in einem Verlängerungsjahr) nach außen erkennbar tätig wird (zb durch Übersendung eines Vorhalts). Endgültig Schluss ist erst nach Ablauf der absoluten Verjährungsfrist, die ab von 15 auf 10 Jahre verkürzt wird. Für Nachforderungen aufgrund einer Außenprüfung, wenn mit der Amtshandlung vor dem begonnen wurde, tritt die Verkürzung der absoluten Verjährung erst mit in Kraft. Mit wurden die Finanzämter für den 1. und den 23. Bezirk in Wien zu einem Finanzamt Wien 1/23 zusammen gelegt. Gewinne aus Preisausschreiben und anderen unentgeltlichen Ausspielungen wurden rückwirkend ab 2003 von der Schenkungssteuer befreit. Eine bereits bezahlte Steuer kann vom Finanzamt rückgefordert werden. Änderungen in der Personalverrechnung Mit der Anhebung der Luxusgrenze wurde ab auch die Höchstgrenze für den KFZ-Sachbezug von EUR 510 auf EUR 600 pro Monat angehoben. Die neue Grenze gilt (im Gegensatz zur Anhebung der Luxusgrenze) auch schon für vor dem angeschaffte PKWs und Kombis. Bereits seit erhalten Klein- und Mittelbetriebe (Dienstgeber, die regelmäßig weniger als 51 Dienstnehmer beschäftigen) von der AUVA einen Zuschuss, wenn sie echten Dienstnehmern (auch geringfügig Beschäftigten) auf Grund eines unfallbedingten Krankenstandes (Freizeit- oder Arbeitsunfall) das Entgelt für mehr als drei Tage fortzahlen müssen. Der Zuschuss beträgt 50 % des tatsächlich fortgezahlten Entgelts für maximal 6 Wochen und kann bis zu zwei Jahre nach Ende der Entgeltfortzahlung beantragt werden. Seit erhalten diese Betriebe auch einen Zuschuss für die Entgeltfortzahlung bei nicht unfallbedingten Krankenständen der Dienstnehmer, wenn der Krankenstand länger als 10 Tage dauert. In diesen Fällen wird der 50 %ige Zuschuss aber erst ab dem 11. Krankenstandstag gewährt. Im Rahmen des Sozialbetrugsgesetzes wurde eine für die Personalver-rechnung besonders wichtige Änderung des ASVG vorgenommen. Künftig muss jeder Arbeitnehmer spätestens bis 24 Uhr des Tages seiner Arbeitsaufnahme beim zuständigen Sozialversicherungsträger angemeldet werden. Diese Änderung tritt 4

5 zu dem Zeitpunkt in Kraft, in dem mit Verordnung festgestellt wird, dass die zur Erfüllung dieser Anmeldeverpflichtung erforderlichen technischen Mittel zur Verfügung stehen. Diese Verordnung liegt derzeit noch nicht vor. Neues von der Autofront PKW-Luxusgrenze Die Luxusgrenze für Personen- und Kombinationskraftfahrzeuge wurde für ab dem Jahr 2005 angeschaffte PKWs und Kombis von bisher EUR auf EUR (Anschaffungskosten einschließlich Umsatzsteuer und Nova sowie Kosten von Sonderausstattungen) angehoben. Bei der Anschaffung von Gebrauchtwagen ist die Luxusgrenze auf den Neuwagenpreis zu beziehen; ist der Gebrauchtwagen mehr als 5 Jahre alt, ist bei der Luxusprüfung auf die tatsächlichen Anschaffungskosten abzustellen. Die durch ein Urteil des Unabhängigen Finanzsenats (UFS) im Vorjahr geweckte Hoffnung, dass auch für die Vergangenheit bereits eine höhere Luxusgrenze als EUR angewendet werden kann, wurde allerdings durch eine Entscheidung des Verwaltungs-gerichtshofes kürzlich zunichte gemacht. PKW-Auslandsleasing wieder steuerlich interessant? Bei PKWs und Kombis gibt es bekanntlich in Österreich auch für Unternehmer keinen Vorsteuerabzug (ausgenommen Autohändler, Fahrschulen oder bei Verwendung zur gewerblichen Personenbeförderung oder zur gewerblichen Vermietung). Wer aber als österreichischer Unternehmer einen PKW oder Kombi zb in Deutschland least, kann sich die auf der Leasingrate lastende deutsche Umsatzsteuer nach den deutschen Steuervorschriften als Vorsteuer rückerstatten lassen. Um diesen Steuervorteil wieder zunichte zu machen, hebt der österreichische Fiskus in diesen Fällen bereits seit Jahren von den deutschen Leasingraten 20 % österreichische Umsatzsteuer ein. Nachdem der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Steuer auf ausländische Leasingraten als EU-widrig eingestuft hat, hat der österreichische Fiskus im Jahr 2003 eine Reparatur dieser Regelung vorgenommen. Diese dürfte allerdings daneben gegangen sein. Nach einer kürzlich veröffentlichten Entscheidung des UFS Linz ist nämlich die Bestimmung auch nach der Reparatur weiterhin eindeutig EU-widrig und darf daher nicht angewendet werden. Damit wird das Auslandsleasing von PKWs und Kombis für österreichische Unternehmer steuerlich wieder interessant: Immerhin kann man sich dadurch die gesamte Umsatzsteuer von den Leasingraten ersparen. Allerdings ist derzeit noch nicht absehbar, ob die Finanz die UFS- Entscheidung vor den Verwaltungsgerichtshof bringt bzw wie dieser dann entscheiden wird. Bis zu einer allfälligen VwGH-Entscheidung besteht daher jedenfalls noch ein gewisses Restrisiko. Sonstiges Wer glaubt, sich durch eine Anmeldung des in Deutschland geleasten Autos in Deutschland auch die österreichische Normverbrauchsabgabe (NoVA) sparen zu 5

6 können, riskiert Einiges an Strafen: Wird ein Lenker, der seinen Hauptwohnsitz in Österreich hat, mit einem ausländischen (zb deutschen) Fahrzeug in Österreich angetroffen, so muss er beweisen, dass das Fahrzeug nicht länger als 1 Monat in Österreich ist oder das Fahrzeug seinen dauernden Standort im Ausland hat (zb zu einer ausländischen Betriebsstätte des Unternehmens gehört). Andernfalls drohen eine Verwaltungsstrafe wegen Verletzung des Kraftfahrgesetzes sowie ein Verfahren wegen Hinterziehung der NoVA. Übrigens: Laut einer BMF-Information vom gibt es für Fahrzeuge, die als Geländefahrzeuge, Sport Utility Vehicles, Freizeitfahrzeuge, Off-Road-Fahrzeuge und dergleichen auf dem Markt sind (wie z.b. BMW X5, Chevrolet Tahoe, Chevrolet Trail Blazer, Hummer H2, Jeep Grand Cherokee, Landrover, Mitsubishi Pajero, Porsche Cayenne, VW Touareg, Volvo XC90), grundsätzlich keinen Vorsteuerabzug bzw. keine Nova-Befreiung. Diese Fahrzeuge sind steuerlich im Normalfall als PKW bzw. Kombi einzustufen. Trinkgelder rückwirkend steuerfrei? Nach langen Diskussionen über die Lohnbesteuerung von Kreditkartentrinkgeldern sollen aufgrund einer Gesetzesinitiative der Bundesregierung Trinkgelder rückwirkend ab 1999 generell steuerfrei gestellt werden. Die Befreiung soll für Trinkgelder gelten, die Dienstnehmer freiwillig von dritter Seite (also in der Regel von Kunden) erhalten und auf die sie keinen Rechtsanspruch haben. Die Befreiung soll auch den Dienstgeberbeitrag zum FLAF sowie die Kommunalsteuer umfassen, nicht jedoch die Sozialversicherung. Trinkgelder, die der Unternehmer selbst (zb ein Friseur oder ein Gastwirt) bekommt, bleiben weiterhin steuerpflichtig. Der Gesetzesentwurf soll im April im Parlament behandelt werden. Aus für das deutsche Bankgeheimnis! Der deutsche Fiskus macht Ernst mit Steuersündern: Mit 1. April 2005 ist das Bankgeheimnis für den deutschen Fiskus praktisch abgeschafft worden. Jeder deutsche Finanzbeamte, aber auch Sozialbehörden sowie Arbeitsagenturen können künftig ohne begründeten Verdacht auf ein Steuervergehen auf Knopfdruck bei einer zentralen Kontoevidenz sämtliche inländischen Kontoverbindungen und Wertpapierdepots der deutschen Steuerbürger abrufen. Die Behörden brauchen keine richterliche Erlaubnis, Bank und Kontoinhaber werden nicht informiert. Technisch einwandfrei funktionieren wird das System erst ab 2006, bis dahin erfolgt die Konteneinsicht per Formular. Vorsteuerrückerstattung im Ausland Für österreichische Unternehmer, die z.b. auf Geschäftsreisen oder bei Messen im Ausland auch ausländische Vorsteuern bezahlt haben, besteht in vielen Ländern die Möglichkeit, sich diese Vorsteuern für 2004 bis spätestens rückerstatten 6

7 zu lassen. Die Frist ist meist nicht verlängerbar. Bitte wenden Sie sich rechtzeitig an unsere Kanzlei, wenn Sie Vorsteuern rückerstatten lassen wollen. Reisemitbringsel Zollfrei bei der Einreise aus einem EU-Land Reisende dürfen alle Waren, die sie als private Letztverbrauchter für den eigenen Bedarf in einem anderen EU-Mitgliedsland erworben haben, ohne weitere Zoll- und Steuerbelastung in ihr EU-Heimatland selbst einführen. Zur Abgrenzung zwischen privater und gewerblicher Einfuhr gibt es Richtwerte, wobei es bei einzelnen neuen EU-Mitgliedstaaten niedrigere Höchstmengen gibt (siehe nachfolgende Tabelle). Einreise aus einem Land außerhalb der EU (Drittland) Wer aus einem Drittland (z.b. Schweiz) zurückkehrt, muss beim Zoll alle mitgebrachten Waren, sofern sie die nachfolgenden Reisefreimengen überschreiten, deklarieren. Einschränkungen gibt es auch für folgenden Waren bei der Einreise aus einem Drittland: Parfums (50g), Eau de Toilette (0,25l), Kaffee (500g), Tee (100g) und andere Waren (Gesamtwert von bis zu EUR 175). Tabakwaren (ab einem Alter von 17 Jahren): Richtmengen Höchstmengen Höchstmengen Höchstmengen EU-Raum alt, MT, CY Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn (auf dem Landweg) Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn Drittland Zigaretten 800 Stück 25 Stück 200 Stück 200 Stück oder Zigarillos 400 Stück 10 Stück*) 100 Stück*) 100 Stück oder Zigarren 200 Stück 5 Stück*) 50 Stück*) 50 Stück oder Rauchtabak 1000 Gramm 25 Gramm*) 250 Gramm**) 250 Gramm Alkohol / alkoholische Getränke (ab 17 Jahre): Spirituosen (mehr als 22 %vol Alkohol) 10 Liter 10 Liter 10 Liter 1 Liter oder Destillate und andere Getränke (weniger als 22 % vol Alkohol) 20 Liter 20 Liter 20 Liter 2 Liter Wein (nicht schäumend) 90 Liter 90 Liter 90 Liter 2 Liter davon max Schaumwein 60 Liter 60 Liter 60 Liter Bier 110 Liter 110 Liter 110 Liter *) gilt nur für Tschechien **) gilt nur für Tschechien und Estland 7

8 Dienstnehmer in den Ferien Ferialpraktikant Ferialpraktikanten sind Schüler oder Studenten, die als Ergänzung zu ihrer schulischen Ausbildung ein vorgeschriebenes Pflichtpraktikum in einem Betrieb absolvieren. Der Ausbildungszweck steht dabei im Vordergrund. Dem Ferialpraktikanten ist es in erster Linie gestattet, sich zum Zweck seiner Aus- und Weiterbildung im Betrieb zu betätigen. Eine Bindung an die betriebliche Arbeitszeit sowie eine Weisungsgebundenheit darf nicht gegeben sein. Der Ferialpraktikant hat sich aber in die allgemeine betriebliche Ordnung einzufügen und unter anderem auch die für den Betrieb geltenden Sicherheitsvorschriften zu befolgen. Entlohnung Ein reguläres Arbeitsentgelt gebührt nicht. Ob ein Taschengeld bezahlt wird bzw. wie hoch dieses ist, unterliegt grundsätzlich der freien Vereinbarung. In der Praxis wird als Taschengeld häufig ein Betrag in Höhe der Lehrlingsentschädigung des letzten Lehrjahres bezahlt. Arbeitsrechtliche Stellung Der Ferialpraktikant ist kein Arbeitnehmer im arbeitsrechtlichen Sinn. Es gelten für ihn nicht die arbeitsrechtlichen Bestimmungen, wie etwa Urlaubsgesetz, Entgeltfortzahlungsgesetz, Angestelltengesetz oder Kollektivvertrag. Sozialversicherung Ferialpraktikanten sind kranken-, unfall- und pensionsversichert, sofern das ihnen gezahlte Taschengeld die Geringfügigkeitsgrenze (2005: EUR 323,46 monatlich) übersteigt. Da echte Ferialpraktikanten in keinem Dienstverhältnis stehen, sind für sie weder Arbeitslosenversicherungsbeitrag noch sonstige Nebenumlagen (wie etwa Arbeiterkammerzulage, IESG-Beitrag, Wohnbauförderungsbeitrag) abzuführen. Beträgt das Taschengeld eines Ferialpraktikanten weniger als die Geringfügigkeitsgrenze, ist er nur zur Unfallversicherung anzumelden. Ferialarbeitnehmer Von Ferialpraktikanten sind Ferialarbeitnehmer zu unterscheiden. Dabei handelt es sich um Schüler oder Studenten, die während der Ferien Geld verdienen wollen, wobei diese Arbeit nicht als Pflichtpraktikum von der Schule bzw. Hochschule gefordert wird. Mit solchen Ferialarbeitnehmern muss ein Dienstverhältnis auf bestimmte oder unbestimmte Zeit abgeschlossen werden. 8

9 Von Vorteil ist es, Dienstverträge mit Ferialarbeitnehmern schriftlich abzuschließen und wenn möglich eine Probezeit im Vertrag zu vereinbaren. Es empfiehlt sich auf Grund der Kündigungsfristen, schon bei Eintritt ein Dienstverhältnis auf bestimmte Zeit zu vereinbaren. Steuer-Splitter Körperschaftsteuervorauszahlungen 2005 Das Finanzministerium beharrt darauf, dass trotz der seit geltenden Steuersatzsenkung auf 25 % die Körperschaftsteuervorauszahlungen für 2005 nicht automatisch herabgesetzt werden. Wer weniger Körperschaftsteuer vorauszahlen will, muss dies gesondert beantragen und sollte darüber hinaus im Herabsetzungsantrag vorsorglich auch eine Prognoserechnung für 2005 vorlegen. Ein Herabsetzungsantrag für die Steuervorauszahlungen kann generell bis 30. September des laufenden Jahres eingebracht werden. Liste der steuerbegünstigten Spendenempfänger Im Februar wurde der aktuelle Stand (per ) jener Organisationen veröffentlicht, an die neben Institutionen wie Universitäten, Bundesdenkmalamt und Museen im Ausmaß von bis zu 10 % des Gewinnes bzw. des Einkommens des Vorjahres steuerlich absetzbar gespendet werden kann. Per Ende 2004 haben es rd 360 Institutionen geschafft, als begünstigte Spendenempfänger anerkannt zu werden. Die vollständige Liste ist auf der Homepage des BMF veröffentlicht. Urlaubskrankenschein seit März ungültig Die e-card kommt! Sie wird im aktuellen Kalenderjahr für alle Versicherten und deren anspruchsberechtigte Angehörige in Österreich schrittweise ausgegeben. Auf der Rückseite der e-card befindet sich die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK). Bis alle Versicherten darüber verfügen sollten Sie als Dienstgeber anstelle eines Urlaubskrankenscheines (bisheriges Formular E 111) für die EU- und EWR-Staaten bzw die Schweiz die sogenannte Bescheinigung als provisorischer Ersatz für die Europäische Krankenversicherungskarte ausstellen. Steuerkredite seit Februar 2005 teurer Die Aussetzungszinsen (bei Berufungen) werden ab auf 2 % (bisher 1 %) über dem Basiszinssatz erhöht und betragen nunmehr 3,47 % (bisher 2,47 %). Die Stundungszinsen werden ebenfalls mit auf 4,5 % (bisher 4 %) über dem Basiszinssatz erhöht und betragen nunmehr 5,97 % (bisher 5,47 %). Die Anspruchszinsen (für Steuernachzahlungen und Steuergutschriften ab dem des Folgejahres) bleiben mit 3,47 % unverändert, dürfen aber ab der Veranlagung 2005 für maximal 48 Monate (bisher für maximal 42 Monate) berechnet werden. Impressum: Mag. Michael Mutz konzess. Immobilientreuhänder Wirtschaftstreuhänder Steuerberater geprüfter Unternehmensberater A-1040 WIEN TRAPPELGASSE 4 Tel. 01/ Fax DW Angaben ohne Gewähr. 9

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