Zukunft für den Einzelhandel!

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1 IHK Bayreuth Bahnhofstr Bayreuth PVSt ZKZ 5415 Nachrichten Ratgeber Bildung Netzwerke Wirtschaft präsentiert Forderungen bei Horst Seehofer 2 Tipps für den Auslandseinsatz in Zeiten von Ebola und Co. 13 Wir gratulieren: Ausbildung bestanden! 24 IHK-Gremium Kronach diskutiert Herausforderungen für die Region 27 Aktuelle Informationen finden Sie auch im Internet unter Die Wirtschaftszeitung der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth für Oberfranken Zukunft für den Einzelhandel! Die IHK plant in enger Zusammenarbeit mit ihren IHK-Gremien eine Vortragsreihe, die sich mit Innenstadt- gestaltung und Förderung des Einzelhandels beschäftigt. (Seite 11) gemenacom, canstockphoto.de EDITORIAL Handel ohne Kunden Stadt ohne Menschen? Der Einzelhandel steht vor großen Herausforderungen, wie auch die Ergebnisse der Konjunkturumfrage belegen. Das Internet verändert das Kundenverhalten und kostet den stationären Einzelhandel Umsatz. Hinzu kommt der demografische Wandel, dessen Folgen den IN DER OBERFRÄNKISCHEN WIRTSCHAFT NACHRICHTEN 02 TITELTHEMA 10 BRANCHENVERZEICHNIS 12 RATGEBER 13 BEKANNTMACHUNGEN 17 SPECIAL 18 PANORAMA 23 BILDUNG 24 NETZWERKE 26 HANDELSREGISTER 29 VERANSTALTUNGEN 32 Einzelhandel, besonders im ländlichen Gebiet, treffen es herrscht große Ratlosigkeit bei vielen stationären Einzelhändlern, vor allem in den Innenstädten. Geschäftsschließungen sind an der Tagesordnung. Was ist anders? Das Internet schafft totale Transparenz. Der Einkauf in der Innenstadt wird von vielen eher als Mühe denn als Erlebnis empfunden. (Auch eine Folge übertriebener Verkehrsberuhigung?) Die Kundenfrequenz sinkt, in den Innenstädten wird es außerhalb der Top-Lagen beängstigend ruhig. Gleichzeitig sinkt die Kaufrate der Kunde sucht seine Produkte vorab im Internet aus, wählt dann ein Geschäft und kauft dort nur dann, wenn er exakt den ausgewählten Artikel vorfindet. Selbst über die Preisspanne ist er bestens informiert und akzeptiert nur gewisse Abweichungen die unverbindliche Preisempfehlung ist heute für viele der garantierte Höchstpreis. Ganz gegen diesen Trend gibt es immer mehr und immer größere Verkaufsflächen bei immer weniger Kunden. Jedoch nicht in den Innenstädten, da es diese Großflächen dort nicht gibt. Das hat auch Folgen für die Immobilienbesitzer: Diese müssen historische Bausubstanz erhalten, was aber nur über eine wertschöpfende Nutzung, z. B. als Einzelhandelsgeschäft, möglich ist. Somit ist der mittelständische Einzelhandel nicht nur größter Arbeitgeber und Ausbilder der Region, sondern trägt erheblich dazu bei, dass wir attraktive Innenstädte haben. Damit erfüllt der Innenstadthandel auch eine gesellschaftliche Aufgabe. Deshalb müssen auch die Kommunen diese Veränderungen erkennen. Heute darf man den Einzelhandel einer Stadt nicht als isolierten Faktor sehen. Eine Stadt ist ein Gesamtpaket, das vermarktet werden muss: als Tourismusziel, als Kunst- und Kulturraum, als Einkaufsmeile, als trendiger Wohnstandort und auch als Wirtschaftsstandort. Die Vermarktung dieses Gesamtpaketes, ja die Schaffung einer Marke, ist eine komplexe Aufgabe, die nur von den Kommunen gemanagt werden kann, ehrenamtliche organisierte Werbegemeinschaften können das bestenfalls flankieren. Jeder, der für eine Innenstadt Verantwortung trägt, muss wissen, dass der Handel die Innenstadt nicht mehr braucht, aber die Innenstadt den Handel umso mehr. Unter welchen Rahmenbedingungen kann man heute noch erfolgreich Handel betreiben? Dieser Frage will die IHK mit einer neuen Veranstaltungsreihe angehen, die in allen Landkreisen Oberfrankens angeboten werden soll. Handelsförderung und Leerstandsmanagement sind die Schlagworte, mit denen Einzelhändlern, Werbegemeinschaften, Immobilienbesitzern und der Verwaltung Hilfe zur Selbsthilfe gegeben werden soll. Oliver Gießübel IHK-Vizepräsident Vor allem muss sich aber der Einzelhandel selbst den Herausforderungen stellen. Digitalisierung und neue Technologien eröffnen dem Handel auch große Chancen innovative Konzepte sind gefragt. Wir müssen schließlich anerkennen, dass wir das Rad nicht mehr zurückdrehen können. Machen Sie mit und geben Sie dem Einzelhandel eine Zukunft! Ihr Oliver Gießübel

2 2 NACHRICHTEN +++ Bayernwerk AG hat in die Erweiterung des Umspannwerks in Speichersdorf investiert +++ Dr. Dorothee und Dr. Heinrich Strunz sind Entrepreneur of the Year HOCHFRANKEN Wirtschaft präsentiert Forderungen für Entwicklung der Region 10 Forderungen für die Entwicklung Hochfrankens so lautet der Titel eines Papiers, mit dem sich die Wirtschaftsinstitutionen Hochfrankens erstmals gemeinsam auf den Weg machen, um die Zukunftsfähigkeit der Region sicherzustellen. Wir haben keine leeren Worthülsen geschaffen, sondern konkrete und handfeste Forderungen zusammengetragen, mit denen die Stärken unserer Region weiter gestärkt werden können, so IHK-Vizepräsident und Vorsitzender des IHK-Gremiums Hof, Dr. Heinrich Strunz. Mit diesem Papier wolle man nun die Politik selbstbewusst adressieren. Die gesamte Wirtschaft Hochfrankens steht hinter diesen Forderungen, so Dr. Strunz. Dies sei der richtige Weg, um bei der Politik Gehör zu finden. Mit ihrer sogenannten Heimatstrategie verfolgt die Bayerische Staatsregierung das Ziel, gleichwertige Lebensverhältnisse in Bayern herzustellen. Auf diesem Weg war die Nordbayern-Initiative ein entscheidender erster Schritt, mit dem wichtige Impulse für die Region gesetzt wurden. Insbesondere die Stärkung der Hochschule Hof mit der Schaffung eines Wassermanagementinstituts war aus Sicht der regionalen Wirtschaft zukunftsweisend, so Dr. Strunz. Für die hochfränkische Wirtschaft müssen nun aber weitere wichtige Schritte folgen. So haben sich Vertreter der IHK-Gremien Hof und Marktredwitz-Selb, der Unternehmerinitiative Hochfranken, der Wirtschaftsregion Hochfranken, der AGI sowie der Kreishandwerkerschaft Hof-Wunsiedel zusammengeschlossen und ein Papier mit 10 Forderungen für die Entwicklung Hochfrankens verabschiedet. IHK-Vizepräsident Dr. Heinrich Strunz überreicht Ministerpräsident Horst Seehofer die 10 Forderungen für die Entwicklung Hochfrankens. Kernforderungen aus Sicht der Wirtschaft sind eine weitere Stärkung der Hochschule Hof, aber auch der Ausbau der Infrastruktur sowie die Umsetzung des Masterplans Hochfranken von Prof. Dr. Michael Seidl von der Hochschule Hof. Greift die Politik die Vorschläge der Wirtschaft auf, kann die in der Verfassung festgelegte Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse auch in Hochfranken gesichert werden, ist sich Dr. Strunz sicher. Dabei gehe es darum, einzelne Schwächen gezielt auszugleichen. Die Wirtschaft in Hochfranken ist stark. Hochfranken ist ein starker Standort. Wir müssen die Stärken der Region selbstbewusst präsentieren und zugleich an einzelnen Stellschrauben drehen, mit denen die künftige Entwicklung Hochfrankens unterstützt werden kann, so Dr. Strunz. Auch Dr. Laura Krainz-Leupoldt, IHK-Vizepräsidentin und Vorsitzende des IHK-Gremiums Marktredwitz-Selb, ist von der Zukunftsfähigkeit der hochfränkischen Region überzeugt, wenn rechtzeitig die richtigen Weichen gestellt werden. Der Landkreis Wunsiedel könnte insbesondere von einer Behördenverlagerung profitieren, die auch Kaufkraft nach Hochfranken bringt, so Dr. Krainz-Leupoldt. Mit dem gemeinsamen Konzept möchten wir die Stärken Hochfrankens gezielt stärken. In Bezug auf den Erfolg des Papiers zeigt sich Dr. Strunz zuversichtlich. Erstmals haben sich alle Wirtschaftsvertreter Hochfrankens an einen Tisch gesetzt und diese konkreten Forderungen zusammengetragen, so Dr. Strunz. Im Kampf um die künftige Entwicklung unserer Region haben wir Geschlossenheit bewiesen. Mit dieser Geschlossenheit können wir die Politik nun selbstbewusst adressieren. Das politische Gespräch werde auf allen Ebenen gesucht, von der kommunalen Ebene bis hin zur großen Politik in München und Berlin. Ministerpräsident Horst Seehofer besuchte mit den Ministerpräsidenten Christine Lieberknecht aus Thüringen, Reiner Haseloff aus Sachsen-Anhalt, Staatssekretär Erhard Weimann aus Sachsen und dem tschechischen Kulturminister Daniel Hermannas in Schirnding das Bayerische Grenzmuseum. Beim Festakt 25 Jahre Mauerfall in Selb konnte die IHK-Vizepräsidentin Dr. Laura HOCHFRANKEN Drei Ministerpräsidenten in Hochfranken Krainz-Leupoldt mit ihm auch über die aktuelle Lage der Wirtschaft in Hochfranken sprechen und ihn seitens der mittelständischen Unternehmen der Region willkommen heißen. Man war sich einig, dass Oberfrankens Unternehmen erheblich von der Wiedervereinigung profitiert haben und sich nun an einem zukunftsträchtigen Standort in der Mitte Europas befinden. HUHTAMAKI FILMS FORCHHEIM 160-jähriges Bestehen IHK-Vizepräsidentin Dr. Laura Krainz-Leupoldt mit Ministerpräsident Horst Seehofer und dem Landtagsabgeordneten Martin Schöffel. Der Huhtamaki-Films-Standort in Forchheim aus der Luft. Mehr als eine halbe Million Euro zur damaligen Zeit rund Gulden haben Joseph Pfeifer Morgenstern und Moritz Frankenthal investiert. Eine stolze Summe, die sich gerechnet hat. Die beiden Fürther Spiegelfabrikanten legten mit dem Kauf der Konzession 1854 den Grundstein für den heutigen Erfolg: Folien made in Forchheim sind Bestandteil vieler Produkte und Verpackungen auf allen fünf Kontinenten. Huhtamaki Films feiert jetzt 160-jähriges Bestehen am Standort in Franken. Wir sind stolz auf unsere Geschichte und auf den gemeinsamen Erfolg, sagt Gernot Becker, General Manager Huhtamaki Films Europe. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich viel verändert. Uns ist es auch in turbulenten Zeiten gelungen, mit Qualität und Innovationskraft zu überzeugen. Mit Standorten in Brasilien, den USA und Thailand geht das Unternehmen ganz individuell auf die Anforderungen und Wünsche der Kunden ein. Becker: Das hat uns als Folienexperte weltweit eine bedeutende Position verschafft. Konzipiert und entwickelt werden die meisten Folien im hauseigenen Technikum in Forchheim. Hier feilt das Team, bestehend aus 20 Anwendungstechnikern und Entwicklern, an den Zusammensetzungen der Folien, die häufig als Produktkomponente oder Verpackung weiterverarbeitet werden.

3 Oberfränkische Wirtschaft NACHRICHTEN 3 Belange der Wirtschaft stärker im Blick haben Über 750 Unternehmerinnen und Unternehmer aus ganz Europa haben beim Europäischen Parlament der Unternehmen einen Tag lang die Plätze der EU-Abgeordneten im Plenarsaal des Europäischen Parlaments in Brüssel eingenommen. Unter den deutschen Unternehmensvertretern war auch IHK-Vizepräsident und Vorsitzender des IHK-Gremiums Kulmbach, Michael Möschel, der mit EU-Parlamentariern und Kommissaren über zentrale europapolitische Themen diskutieren konnte. Damit die EU die Belange der Wirtschaft stärker berücksichtigen kann, müssen wir Unternehmer uns frühzeitig zu Wort melden, so Möschel. Wir müssen die Interessen der regionalen Wirtschaft vor Ort anbringen. Bereits zum dritten Mal richtete Eurochambres, der Dachverband der europäischen Industrie- und Handelskammern, in Zusammenarbeit mit seinem Netzwerk aus nationalen Kammern das Europäische Parlament der Unternehmen aus. Die Teilnehmer hatten Gelegenheit, sich über wichtige Europa-Fragen auszutauschen und sie in einer Abstimmung zu bewerten. Die Veranstaltung hat den Unternehmern vor allem aufgezeigt, wie in einem multinationalen Parlament Sachthemen transportiert werden können und wie Abstimmungsprozesse vorbereitet werden. Das europäische Parlament hat die Herausforderung, dass Entscheidungen eben nicht nur nach der Fraktionszugehörigkeit getroffen werden, sondern dass es auch innerhalb der einzelnen Parteien zwischen Nord- und Südeuropa häufig ganz Seit über 20 Jahren wird auf der internationalen Verpackungsmesse Luxe Pack in Monaco, New York und Schanghai der Green- Award verliehen. Ein Team aus sechs Nachhaltigkeits-Experten bildet die Jury. Neben dem offiziellen diesjährigen Sieger aus Japan entschied die Jury zum ersten Mal, einen Spezial-Award zu verleihen. Dieser außerordentliche Preis aus Glas für das Tropenhaus Klein Eden in Klein-Tettau oder Klein-Sibirien, wie es Napoleon einst bezeichnete, kommt von Herzen. Ausschlaggebender Punkt: Die einzigartige Idee und konsequente Realisierung des Projektes überzeugten auf der ganzen Linie, wenn auch die bewerteten Faktoren nur indirekt mit der Verpackungsbranche in Zusammenhang stehen. Mit einer großen Portion Leidenschaft präsentierte Carl-August Heinz die ursprüngliche Stammtischidee bis hin zum heutigen Tropenhaus am Rennsteig. Statt die frei werdende EUROPÄISCHES PARLAMENT DER UNTERNEHMER IHK-Vizepräsident und Vorsitzender des IHK-Gremiums Kulmbach, Michael Möschel (rechts), beim Europäischen Parlament der Unternehmer in Brüssel gemeinsam mit seinem Sohn Michael Möschel (2. v. r.), dem Vizepräsident der HWK für Oberfranken Matthias Graßmann (2. v. l.) und Thomas Koller, Hauptgeschäftsführer der HWK für Oberfranken (links). unterschiedliche Einschätzungen gibt. Das macht Abstimmungen und die Suche nach parlamentarischen Mehrheiten besonders schwer, erklärt Möschel. Die Abstimmungsergebnisse zeigten, dass die Meinungen der Unternehmerinnen und Unternehmer wie im echten Parlament durchaus gespalten waren. So gab nur ein Drittel der Befragten an, keine Probleme mit dem Zugang zu Finanzierungsmitteln zu haben. Die Mehrheit berichtete von einer Verschärfung des Problems. In anderen Fragen gab es wiederum große Übereinstimmung. TROPENHAUS AM RENNSTEIG So sprach sich eine große Mehrheit für die Vollendung des Energie-Binnenmarkts aus. Nahezu alle Unternehmer forderten die Regierung der EU-Mitgliedstaaten auf, sich stärker für die Etablierung der praxisnahen Berufsausbildung einzusetzen. Eine Stärkung der Berufsausbildung auf europäischer Ebene ist auch im Sinne der oberfränkischen Wirtschaft. Insbesondere mit Blick auf den drohenden Fachkräftemangel ist es der absolut richtige Weg, wenn Europa stärker auf die Ausbildung qualifizierter Nachwuchskräfte setzt, so Möschel. Klein Eden überzeugt die Luxe Pack in Green -Jury auf der internationalen Verpackungsmesse in Monaco Restwärme aus der Produktion von HEINZ-GLAS über Kühltürme an die Umwelt abzugeben, wird diese Wärmeenergie einfach abgezweigt und einige Hundert Meter weiter zum Tropenhaus geleitet. Dort wachsen und entwickeln sich in einem sog. polykulturellen Kreislauf, bei Temperaturen zwischen 20 und 30 tropische Früchte und Fische, die teure und mit hohem Carbon-Footprint importierte Produkte ersetzen können. Nachdem im Startjahr 2013 bereits 350 Tonnen CO2 eingespart wurden, werden es laut Hochrechnungen im Jahre 2015 bereits Tonnen sein. Das Das Tropenhaus am Rennsteig mit Hochlandrindern. Besucherhaus hat seine Tore nahezu ganzjährig geöffnet. Bei Führungen durch das Forschungshaus werden die Hintergründe zudem glasklar erklärt und demonstriert. Ernst Luther Der Bamberger Unternehmer Ernst Luther verstarb im Oktober kurz nach seinem 95. Geburtstag. Ernst Luther hat sich in den 80er und 90er Jahren in vielfältiger Weise im Ehrenamt der IHK engagiert und war von 1987 bis 1990 im Präsidium sowie im Hauptausschuss tätig. Auch im Energie- und Verkehrsausschuss stellte Ernst Luther sein Fachwissen in den Dienst der oberfränkischen Wirtschaft. Für seine vielfältigen Verdienste wurde Luther hoch geehrt, so mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande, dem Bayerischen Verdienstorden und der Oberfranken-Medaille. Auch die IHK würdigte die Verdienste Ernst Luthers und verlieh ihm die IHK-Medaille. IRIS BIOTECH GMBH Gesamtkatalog mit neuen Produkten Seit der Gründung im Jahre 2001 hat sich die Iris Biotech GmbH weltweit als Quelle für qualitativ hochwertige Startchemikalien für die Peptidsynthese & Peptidomimetik, Reagenzien für Drug-Delivery (PGA, PEGylation, ), Drug Discovery, LifeSciences und Diagnostik etabliert. Mit dem neuen Gesamtkatalog werden Mengen für F&E abgedeckt, jedoch kann eine Vielzahl der angebotenen Produkte auch in kommerziellen Mengen für Pharma & Biotech angeboten werden. Das Portfolio wird durch Auftragssynthesen abgerundet, sollte der Anwender den gewünschten chemischen Baustein im Standardsortiment nicht finden. Auch im Internetzeitalter hat ein gedruckter Katalog noch so manche Vorzüge und eingefleischte Anhänger. Handschriftliche Notizen oder Inspiration durch artverwandte Verbindungen auf der gleichen Seite erweitern den eigenen Horizont und laden ein, über alternative Strategien und effizientere Lösungsansätze nachzudenken. Auf einen Blick wird ersichtlich, was kommerziell erhältlich ist und mit welchen Kosten man für sein Syntheseprojekt rechnen muss. Um über 50 % ist der neue Katalog bezüglich seinem Vorgänger an Seiten und Gewicht gewachsen. So verdeutlicht er, wie Iris Biotech durch permanente Zusammenarbeit mit Universitäten, Instituten und Pharmaunternehmen die Hand am Puls der Zeit und Forschung hat, um den Kunden die innovativsten Lösungen für ihre Problemstellungen anbieten zu können. Das neue Rechenzentrum in Oberfranken für Oberfranken Eine neue Ära für die IT-Infrastruktur Ihres Unternehmens hat begonnen. Eines der modernsten Rechenzentren Deutschlands eröffnet Ihnen IT-Möglichkeiten, die in der Region Oberfranken bisher als unmöglich galten. Senken Sie Kosten, erhöhen Sie die Verfügbarkeit Ihrer IT, entlasten Sie Ihre Technik und gehen Sie den richtigen Schritt in Richtung Compliance, Datensicherheit und Verfügbarkeit. Im centron Rechenzentrum in Hallstadt bei Bamberg. Mit ISO 27001, 9001 und Zerti zierung sind wir der ideale Partner für produzierendes Gewerbe, Handel, Zulieferer und Dienstleister. Garantierter Datenschutz aus Deutschland. Informieren Sie sich unter Kapazität für über 6000 Server Getrennte Brandschutzabschnitte 24/7/365 Betreuung aller Geräte Bis 7kW Strom und Klima je 19" Rack USV N+1 und Notstromaggregat Getrennte Stromkreisläufe Videoüberwachung aller Bereiche 10GBit Internet-Uplink redundant MPLS VPN, IDS/IPS, Firewalling Interlink bis 100GBit möglich Datacenter - Hos ng - Cloud

4 4 NACHRICHTEN BAYERNWERK AG Erweiterung des Umspannwerks in Speichersdorf LAMILUX Oberfränkische Wirtschaft Firmenchefs aus Rehau sind Entrepreneur of the Year 2014 Vor Ort beim Umspannwerk in Speichersdorf (v. li.): Rolf Freudenberger, Regionalleiter der Bayernwerk AG; Thorsten Leusenrink, Geschäftsführer der Gemeinde Speichersdorf; und Konrad Walter, Leiter Netzdienste Oberfranken des Bayernwerks; vor der neuen Anlage in Speichersdorf. Zwei Millionen Euro hat die Bayernwerk AG in die Erweiterung des Umspannwerks in Speichersdorf investiert, um die Sicherheit der Stromversorgung trotz der deutlichen Zunahme der Einspeisung regenerativer Energien zu gewährleisten. Im regionalen Verteilnetz des Bayernwerks ist die Energiezukunft ihrer Zeit voraus. Bis heute hat das Bayernwerk mehr als regenerative dezentrale Erzeugungsanlagen in sein Hoch-, Mittelund Niederspannungsnetz integriert. Dadurch transportieren wir in unserem Netz bereits heute über 50 Prozent regenerative Energie, erklärt Rolf Freudenberger, Regionalleiter der Bayernwerk AG. Somit fließt im Stromnetz des Bayernwerks, das sich über zwei Drittel der Fläche Bayerns erstreckt, mehr regenerative als konventionelle Energie. Über Jahre hinaus wird es in unserem Netzgebiet aber so sein, dass in sonnen- oder windintensiven Zeiten vor Ort mehr Strom aus dezentralen, regenerativen Anlagen erzeugt wird als zeitgleich vor Ort verbraucht werden kann. Überschüssigen Regenerativ-Strom müssen wir dann über höhere Netzebenen abtransportieren, erläutert Konrad Walter, Leiter Netzdienste Oberfranken. Dazu baut oder erweitert das Bayernwerk derzeit zahlreiche Umspannwerke, unter anderem das in Speichersdorf. Dort wurde das vorhandene Umspannwerk erheblich erweitert. Konkret erfolgt sind der Ausbau eines Volt-Schaltfeldes sowie der Einbau eines weiteren Netztransformators, der die Verbindung zwischen der Volt-(Hochspannungs)- und der Volt-(Mittelspannungs) -Ebene herstellt. Außerdem wurde eine neue Mittelspannungsschaltanlage eingebaut. Da solche Anlagen aus sicherheitstechnischen Gründen nicht im Freien stehen dürfen, wurde in rund 20 Metern Entfernung vom bestehenden Betriebsgebäude hierfür ein neues Schalthaus errichtet. Die Schaltanlage bildet den Knotenpunkt zwischen den ankommenden und den abgehenden Volt-Stromleitungen in einem Umspannwerk. An der Schaltanlage wurde ein zweites Erdschlussspulensystem angeschlossen. Dieses kann einen eventuell auftretenden Erdschluss löschen und im Fehlerfall die sichere Energieverteilung gewährleisten. Zudem wurden zwei Eigenbedarfstransformatoren integriert, die das Umspannwerk selbst mit 400 Volt Spannung versorgen werden. Die Familienunternehmer Dr. Dorothee und Dr. Heinrich Strunz sind Entrepreneur of the Year Das Ehepaar leitet als geschäftsführende Gesellschafter die Rehauer LAMILUX Gruppe. Die Familienunternehmer Dr. Dorothee und Dr. Heinrich Strunz haben in Berlin die Auszeichnung Entrepreneur of the Year 2014 erhalten. Sie wird von der internationalen Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY) vergeben, die damit die erfolgreichsten mittelständischen Unternehmer für ihr persönliches Engagement und ihre unternehmerischen Leistungen würdigt. Am Beispiel der Siegerfirma LAMILUX zeige sich, dass sich unternehmerisches Wachstum und soziales Engagement nicht ausschließen, so Peter Englisch, Global Leader des EY Family Business Center of Excellence und zuständig für den deutschen Unternehmerpreis. Die Wachstumsstärke der expandierenden Firma belegen eindrucksvolle Zahlen: LAMILUX hat alleine im vergangenen Jahr seine Belegschaft um rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf jetzt 700 aufgestockt. Von diesen sind 85 junge Auszubildende, was einer Ausbildungsquote von 12 Prozent entspricht. Auch die Entwicklung des Umsatzes ist beeindruckend: Dieser hat sich in den vergangenen vier abgelaufenen Geschäftsjahren auf 175 Millionen Euro (2013) verdoppelt. Darüber hinaus hat LAMILUX in den vergangenen fünf Jahren rund 45 Millionen Euro in erweiterte Produktionskapazitäten, umweltfreundliche Fertigungstechnologien und neue Bürogebäude investiert. Derzeit erweitert das Unternehmen mit einer Investitionssumme von sieben Millionen Euro den Hauptsitz in Rehau um einen Verwaltungsneubau und errichtet für 13 Millionen Euro eine neue Produktionsstraße für faserverstärkte Kunststoffe. Neben dem überdurchschnittlichen Wachstum würdigt der Award Entrepreneur of the Year 2014 auch die Innovationskraft des Unternehmens LAMI- LUX und damit verbunden die hohe Qualität der neugeschaffenen Stellen und die Attraktivität als Arbeitgeber. Besonderen Eindruck bei der Jury hinterließ zudem das große ehrenamtliche Engagement der beiden Geschäftsführer im gesellschaftlichen Bereich. Bei Ihnen merkt man, dass Sie soziale Verantwortung für Ihre Heimatregion tatsächlich ernst nehmen und ehrlich leben, betonte Laudator Prof. Dr. Manfred Wittgenstein, Vorsitzender der Wettbewerbsjury. Im Schnitt sind es jeweils zehn Institutionen, Initiativen oder Verbände, in denen sich Dr. Dorothee und Dr. Heinrich Strunz persönlich einsetzen. Bei der Auszeichnung wurde außerdem das bei LAMI- LUX entwickelte und seit vier Jahren durchgeführte Ausbildungskonzept Education for Excellence gewürdigt, welches bereits bundesweit für großes positives Echo gesorgt habe. Durch soziale, ehrenamtliche Tätigkeiten werden bei den jungen Auszubildenden des Unternehmens persönliche und soziale Schlüsselqualifikationen gefördert und somit Kompetenzen gestärkt, die für verantwortungsvolles und selbstständiges Handeln im persönlichen und beruflichen Bereich notwendig sind. VIESSMANN KÜHLSYSTEME GMBH Neuausrichtung und Umfirmierung Viessmann stärkt den Standort Hof: Mit der Umfirmierung und Bündelung von drei Kältetechnikspezialisten unter dem Dach der neuen Viessmann Kühlsysteme GmbH will das Unternehmen neue Märkte erschließen und sich zum Komplettanbieter für gewerbliche Kältelösungen weiterentwickeln. Ziel ist es, mit Kühlsystemen einer der international führenden Hersteller zu werden. Mit der Viessmann Kältetechnik GmbH sowie Norpe, dem skandinavischen Marktführer für Kühlmöbel, und der beo GmbH werden in der neuen Gesellschaft hohe Fachkompetenz und langjährige Erfahrung vereint. Das Produktprogramm ergänzt sich perfekt und die Viessmann Kühlsysteme GmbH kann erstmals als Komplettanbieter auftreten. Das sichert und stärkt die Marktposition ganz wesentlich. Die bisherige Viessmann Kältetechnik GmbH war bereits vor dem Zusammenschluss europäischer Marktführer im Bereich temperaturkontrollierter Räume für Industrie und Gewerbe. In Skandinavien profitiert das Unternehmen beim Vertrieb der Kühl- und Tiefkühlzellen von der Marktführerschaft der Marke Norpe. Die Aktivitäten wirken sich zudem positiv auf den Produktionsstandort Hof aus, wo weitere Arbeitsplätze geschaffen werden: Neben der Produktion der Viessmann Kühl- und Tiefkühlzellen sollen hier in Zukunft auch die Kühlmöbel der bisherigen Marke beo hergestellt werden. Der Standort Hof wird in den kommenden Jahren zum Kompetenzzentrum für Kühlsysteme ausgebaut. Derzeit sorgen über 400 Mitarbeiter dafür, dass Produkte für qualitativ anspruchsvolle Einsatzgebiete, wie beispielsweise Gastronomie, Hotellerie oder Lebensmittelproduktion und verarbeitung sowie Lebensmitteleinzelhandel, die Produktionsstätte in Hof verlassen.

5 Oberfränkische Wirtschaft NACHRICHTEN 5 BAYREUTHER ENERGIE- UND WASSERVERSORGUNGS- GMBH (BEW) Großes Blockheizkraftwerk in Bayreuth eingebaut CENTRON Zertifizierung für das 2014 neu errichtete Rechenzentrum Elf Tonnen wiegt das Blockheizkraftwerk, das Haushalte mit Öko-Strom und etwa 200 weitere mit Wärme versorgen kann. Vor Kurzem ist ein elf Tonnen schweres Blockheizkraftwerk in Bayreuth eingetroffen. In rund einer Stunde hat es ein 260-Tonnen-Kran in die Heizzentrale der Bayreuther Energie- und Wasserversorgungs GmbH (BEW) direkt hinter dem Stadtbad gehoben. Von dort aus wird es in Zukunft rund Haushalte mit Öko-Strom und etwa 200 weitere mit Wärme versorgen. Ich bin froh, dass alles geklappt hat, sagt Projektleiter Stefan Prziklang von der BEW. Natürlich sei alles von langer Hand geplant gewesen, allerdings wisse man im Vorhinein nie, was passiert. Nachdem das elf Tonnen schwere Blockheizkraftwerk in der Heizzentrale hinter dem Stadtbad eingehoben wurde, wird der sechs Meter lange und zweieinhalb Meter breite Motor mit allen Leitungen verbunden. Das wird etwa eine Woche dauern, sagt Prziklang, und danach werden wir den Motor einjustieren. Er nennt es Jungfernfahrt, da der in Deutschland hergestellte Motor bislang nur zu Testzwecken lief. Er hat noch nie Strom oder Hitze produziert, erklärt Prziklang. Das wird sich jedoch schon bald ändern. Noch in diesem Jahr wird das Blockheizkraftwerk Wärme und Strom erzeugen. Regenerativen Strom, betont Andreas Waibel, Leiter des Bereichs Wärme und Contracting bei der BEW. Denn der Motor verwendet Biogas als Kraftstoff. Das 2014 neu errichtete Rechenzentrum von centron in Hallstadt/Oberfranken. Das 2014 neu errichtete Rechenzentrum in Hallstadt/Oberfranken hat die international anerkannte ISO Zertifizierung erhalten. Der Einsatz eines wirksamen Risikound Sicherheitsmanagements zum sicheren Betrieb des unternehmenseigenen Rechenzentrums und zum effektiven Schutz der darin gehosteten Kundendaten stellt einen wichtigen Standard dar. centron Cloud-, Hosting- und Outsourcing-Kunden erhalten mit der Zertifizierung nicht nur vom Unternehmen gelebte, sondern auch von unabhängigen Institutionen bestätigte Sicherheitsmaßnahmen und den verantwortungsvollen Umgang mit sensiblen Daten. Das Auslagern von Unternehmensdaten an einen externen Dienstleister sollte nur an Unternehmen erfolgen, die Verfügbarkeit und Vertraulichkeit gewährleisten können. Wir freuen uns sehr, dass unsere Bestrebungen nach Sicherheit und Verfügbarkeit uns nun offiziell testiert wurde. Mit unserer Zertifizierung nach ISO 27001, 9001 und zeigen wir unseren Kunden und Interessenten, dass centron effektiv die hohen Maßstäbe umsetzt, die zum sicheren und hochverfügbaren Betrieb eines Hosting und IT-Outsourcing Rechenzentrums nötig sind. Auch von unseren Kunden genutzten, hochverfügbaren Cloud-Umgebungen sind selbstverständlich Bestandteil dieser hoch angesehenen Zertifizierung, erläutert Wilhelm Seucan, Geschäftsführender Gesellschafter bei centron. Mein Zeitsparschwein! Die E-POSTBUSINESS BOX erledigt Ihre Geschäftspost schneller und günstiger. Sparen auch Sie sich das Ausdrucken, Kuvertieren und Frankieren leicht installiert wird die E-POSTBUSINESS BOX zu Ihrer unverzichtbaren Sparbox, die Ihre Geschäftspost digital versendet und auch physisch zustellt. Bei Interesse: Weitere Informationen zum Produkt unter DP_anz_282x198_EPostBox_DMC_Q.indd :28

6 6 NACHRICHTEN Oberfränkische Wirtschaft Angelique Wagner Geschäftskundenberaterin Weil wir hinter jedem Geschäftskunden eine persönliche Erfolgsgeschichte sehen. Bieten wir Ihnen eine effiziente Beratung mit systematischer Finanzanalyse. Mit dem GeschäftskundenKompass erleben Sie ausgezeichnete Beratung, von der Sie und Ihr Unternehmen direkt profitieren können. Von der systematischen Analyse bis hin zu konkreten Handlungsempfehlungen sind unsere Geschäftskundenberater dabei an Ihrer Seite und das an über 600 Standorten deutschlandweit. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin in einer unserer Filialen oder unter Kunde: Commerzbank Jobnummer: ACOB06/11/140509F DU-Termin: _282x396_COBA_AZ_GK_Allgemein_IHK_Nationalkombi_RZ_NP26.indd :27

7 Oberfränkische Wirtschaft NACHRICHTEN 7 BD SENSORS Neu errichtetes Production- Center in Betrieb CHRISTIAN WAASNER Bundesverdienstkreuz am Bande Der Neubau des BD SENSORS Production-Center. Das Thiersteiner Unternehmen BD SEN- SORS hat das neu errichtete Production- Center in Betrieb genommen. Damit wurde ein weiterer Meilenstein beim Ausbau des Hightech-Park BD SENSORS gesetzt. In dem neuen Gebäude befinden sich nun die Abteilungen Einkauf, Serienfertigung, Lager, Warenannahme und Versand. Nachgezogen werden in den nächsten Monaten technologische Prozesse, wie z. B. die digitale Kompensation und Selektion von Basis-Sensoren sowie die Konfektionierung von Sondenkabeln. Der Umzug aus dem Hauptgebäude in das Production-Center ging reibungslos vonstatten. BD SENSORS stellte während des Umzugs sicher, dass für seine Kunden keine Liefereinschränkungen entstanden. So kamen auch in dieser Zeit die Produkte pünktlich bei den Kunden an. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Raumaufteilung und -gestaltung mit Optimierung von Lagerorganisation und Materialfluss sowie die Gestaltung von antistatischen, ergonomischen Montage- und Kalibrierarbeitsplätzen gelegt. Ziel war es, Ordnung und Übersichtlichkeit am und um den Arbeitsplatz sowie effiziente Montageabläufe zu realisieren. Die großflächigen Fensterelemente und die klimatisierten Räume schaffen reproduzierbare Arbeitsbedingungen für Montagetätigkeiten auf höchstem Qualitätsniveau. Mit dem Bau des Production-Centers ist jedoch der Ausbau des Hightech-Unternehmens noch lange nicht abgeschlossen. Im nächsten Schritt werden die ehemaligen Räumlichkeiten der Serienfertigung im Hauptgebäude zum Competence Center umgebaut. Hier werden künftig kundenspezifische Geräte angefertigt sowie ein akkreditiertes Kalibrierlabor eingerichtet. Der Forchheimer Unternehmer und langjährige IHK-Vizepräsident Christian Waasner (l.) bekommt das Bundesverdienstkreuz am Bande von Staatssekretär Franz Joseph Pschierer überreicht. Dem Forchheimer Unternehmer und langjährigem IHK-Vizepräsidenten Christian Waasner wurde von Bundespräsident Joachim Gauck das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Bei der Überreichung durch Staatssekretär Franz Joseph Pschierer wurde die Weitsicht und unternehmerische Geschick Waasners gewürdigt, der für den Erfolg der 1946 gegründeten Gebrüder Waasner Elektrotechnische Fabrik in Forchheim gesorgt habe. Der Schwerpunkt von Waasner liegt in der Produktion von Kernblechen für Transformatoren und Elektromotoren. Bedeutende Großbetriebe in über 80 Ländern zählen zu den Kunden. Mit seinen rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist Waasner für die Forchheimer Region von erheblicher arbeits- und wirtschaftspolitischer Bedeutung. Neben Ihrem beruflichen Engagement haben Sie sich in vielfältiger Weise gerade auch ehrenamtlich eingesetzt. So haben Sie 1974 die Wirtschaftsjunioren Forchheim mitbegründet, waren 1978 und 1979 deren Vorsitzender und sind auch heute noch Fördermitglied. Im Bereich der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken haben Sie von 1987 bis 2012 das Industrie- und Handelsgremium Forchheim geführt. Als Vizepräsident der Kammer in den Jahren 1991 bis 1995 und wieder 2003 bis 2012 widmeten Sie sich in besonderem Maße der beruflichen Bildung, so Pschierer in seiner Laudatio. Große Anerkennung fand auch das soziale Engagement des Unternehmers, der unter anderem im Aufsichtsrat der Lebenshilfe-Werkstätten Forchheim aktiv ist. OBERFRÄNKISCHE VOLKSBANKEN UND RAIFFEISENBANKEN Solides Fundament für die Entwicklung der Region Gregor Scheller, Präsident des Bezirksverbandes Oberfranken des Genossenschaftsverbandes Bayern und Vorstandsvorsitzender der Volksbank Forchheim eg (r.); und Pressesprecher Dr. Jürgen Gros vom Genossenschaftsverband Bayern (GVB) präsentieren gute Zahlen. rotz der rasanten Weiterentwicklung des TBankgeschäfts und der damit verbundenen Herausforderungen ist auf die Volksbanken und Raiffeisenbanken in Oberfranken Verlass. Sie bilden ein solides Fundament für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Region, so Gregor Scheller, Präsident des Bezirksverbandes Oberfranken des Genossenschaftsverbandes Bayern und Vorstandsvorsitzender der Volksbank Forchheim eg. Die oberfränkischen Volksbanken und Raiffeisenbanken machen Kundengelder in Höhe von 8,3 Milliarden Euro für die Region nutzbar. Durch die Fristentransformation der Kundengelder und die anschließende Kreditvergabe wird das wirtschaftliche Wachstum in der Region gefördert. Mit einem betreuten Kundenkreditvolumen von 5,0 Milliarden Euro ermöglichen die oberfränkischen Volksbanken und Raiffeisenbanken Investitionen von Privatkunden und mittelständischen Betrieben. Insgesamt wurden 86 Prozent (Bayern: 84,6 Prozent) der Ausleihungen oberfränkischer Genossenschaftsbanken langfristig vergeben. Das außerbilanzielle Kundenanlagevolumen beträgt in Oberfranken 4,3 Milliarden Euro (Jahr 2013). Die 26 Volksbanken und Raiffeisenbanken in Oberfranken beschäftigen in 305 Filialen Mitarbeiter, darunter 179 Auszubildende (Jahr 2013). Zudem kann sich das gesellschaftliche Engagement der Volksbanken und Raiffeisenbanken seit Jahren sehen lassen. Sie spendeten in Oberfranken im Jahr 2013 insgesamt 1,4 Millionen Euro für kulturelle, soziale und karitative Einrichtungen sowie die Sportförderung. Transformatorenkernbleche, Kernblechpakete für Motoren, Motorenbleche, Aluminiumdruckgussrotoren, Baugruppen für Motoren, Streifenbleche, Spaltband, Schnittbandkerne, Ringbandkerne, Konstruktion u. Fertigung von Werkzeugen Gebr. Waasner Elektrotechnische Fabrik GmbH Bamberger Straße Forchheim anz_waasner_2014_v1.indd :37:37

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