Backup Exec Continuous Protection Server. Kurzanleitung zur Installation

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1 Backup Exec Continuous Protection Server Kurzanleitung zur Installation

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3 Kurzanleitung zur Installation In diesem Dokument werden folgende Themen behandelt: Vor der Installation Systemanforderungen des Produkts Erstinstallation Push-Installation von Continuous Protection Server-Komponenten Aktualisierung auf Continuous Protection Server 2010 Vor der Installation Vor der Installation von Continuous Protection Server sollten folgende Vorbereitungen abgeschlossen sein: Durchlesen der Richtlinien zur Installation von Continuous Protection Server zum Bestimmen der Reihenfolge, in der die Komponenten installiert werden sollen. Siehe "Richtlinien zur Installation" auf Seite 4. Ausführen des Installationsumgebungstests, um Probleme zu erkennen, die bei der Installation auftreten könnten. Siehe "Installationsumgebung vor der Installation überprüfen" auf Seite 5.

4 4 Kurzanleitung zur Installation Vor der Installation Bei Aktualisierung von einer älteren Version Durchlesen der Produktdokumentation, um Kompatibilitätsprobleme zu erkennen, die bei der Installation auftreten könnten. Siehe "Aktualisierung auf Continuous Protection Server 2010" auf Seite 24. Durchlesen der Readme-Datei nach Informationen über nicht kompatible Produkte, die vor der Installation von Continuous Protection Server deaktiviert oder entfernt werden sollten. Siehe "Kompatibilität mit Dateisystem-Filtertreibern" auf Seite 7. Durchlesen der Produktdokumentation nach Informationen zum Einrichten des Dienstkontos für Continuous Protection Server. Prüfen, dass die Systeme, auf denen Continuous Protection Server und seine Komponenten installiert werden sollen, den Systemanforderungen entsprechen. Konfigurieren der Firewall, um den Datenverkehr über vom Continuous Protection Server genutzte Anschlüsse zuzulassen. Siehe "Das Continuous Protection Server-Dienstkonto" auf Seite 7. Siehe "Systemanforderungen des Produkts" auf Seite 8. Siehe "Firewall-Unterstützung " auf Seite 12. Richtlinien zur Installation Gehen Sie bei der Installation von Continuous Protection Server wie folgt vor: Installieren Sie Continuous Management Service und eine Administratorkonsole, bevor Sie andere Continuous Protection Server-Komponenten installieren. Continuous Management Service und die Administratorkonsole sollten möglichst auf einem eigens dafür bestimmten Server installiert werden. Siehe "Erstinstallation" auf Seite 13. Führen Sie von der Administratorkonsole Push-Installationen weiterer Administratorkonsolen und von Continuous Protection Agents auf anderen Business-Servern oder CPS-Servern aus. Siehe "Push-Installation von Continuous Protection Server-Komponenten" auf Seite 20.

5 Kurzanleitung zur Installation Vor der Installation 5 Nutzen Sie gegebenenfalls zum Installieren weiterer Komponenten die Administratorkonsole. Installationsumgebung vor der Installation überprüfen Der Installationsumgebungstest von Symantec Backup Exec ermöglicht Ihnen die Prüfung Ihrer vorhandenen Hardware- und Softwareressourcen auf Kompatibilität mit der Installation der Continuous Protection Server-Software. Der Installationsumgebungstest prüft und berichtet über die folgenden Konfigurationen vor der Installation: Ob der Computer die Mindestanforderungen für die Installation erfüllt, z.b. in Bezug auf Betriebssystem, Speicherplatz, Arbeitsspeicher und ausreichende Login-Konto-Berechtigungen. Siehe "Systemanforderungen des Produkts" auf Seite 8. Ob Software von Drittherstellern, die Continuous Protection Server-Anschlüsse verwendet, ordnungsgemäß konfiguriert ist. Ob erforderliche Komponenten in Versionen, die mit Continuous Protection Server kompatibel sind, installiert sind. Ob frühere Versionen von CPS installiert sind. Ob Speichergeräte und zugehörige Treiber ordnungsgemäß installiert sind und vom Windows-Betriebssystem erkannt werden. Tabelle 1-1 listet die Ergebnisse auf, die für jedes gekennzeichnete Objekt ausgegeben werden. Tabelle 1-1 Kennzeichnung Erfolgreich Warnung Fehlgeschlagen Kennzeichnungen und ihre Bedeutung Ergebnis Es bestehen keine Inkompatibilitäten, die die Installation von Continuous Protection Server verhindern. Für die Hardware zeigt dieses Ergebnis an, dass die Hardwarekonfiguration von Continuous Protection Server erkannt wurde. Es liegt eine Inkompatibilität mit Continuous Protection Server vor, die jedoch behoben werden kann. Oder es liegt ein Problem vor, das Sie beachten sollten. Es liegt eine Inkompatibilität mit Continuous Protection Server vor, und die Installation ist fehlgeschlagen. Es müssen bestimmte Maßnahmen durchgeführt werden, bevor Continuous Protection Server erfolgreich installiert werden kann.

6 6 Kurzanleitung zur Installation Vor der Installation Obwohl der Installationsumgebungstest bei der Installation automatisch durchgeführt wird, empfiehlt es sich in manchen Fällen, ihn manuell durchzuführen, bevor Sie Continuous Protection Server installieren oder bevor Sie Daten mit Continuous Protection Server sichern. So überprüfen Sie die Installationsumgebung vor der Installation: 1 Legen Sie das Installationsmedium ein, klicken Sie auf Vor der Installation, und klicken Sie dann auf Backup Exec Continuous Protection Server Environment Check starten. 2 Klicken Sie auf "Weiter". 3 Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus: Lokaler Installationsumgebungstest Remoter Installationsumgebungstest Prüft die Konfiguration des lokalen Computers. Prüft die Konfiguration auf einem Remote-Computer. 4 Klicken Sie auf "Weiter". 5 Wenn Sie in Schritt 3 "Remoter Installationsumgebungstest" gewählt haben, haben Sie folgende Möglichkeiten: Klicken auf Server aus Liste hinzufügen, um den Namen eines Computers aus einer Liste hinzuzufügen. Wählen Sie in der Liste den Computer und klicken Sie dann auf "Weiter". Klicken auf Server manuell hinzufügen, um den Namen eines Computers manuell hinzuzufügen. Geben Sie den Namen einer Domäne und den Computernamen ein und klicken Sie dann auf OK. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort für diesen Computer ein und klicken Sie dann auf OK. Entfernen des Namens eines Computers aus der Liste der Computer, auf denen der Installationsumgebungstest ausgeführt wird. Wählen Sie dazu den Computer aus der Liste aus und klicken Sie dann auf Entfernen. 6 Werten Sie die Ergebnisse des Installationsumgebungstests aus, insbesondere jene, die als Fehlgeschlagen oder Warnung markiert wurden. Um die Ergebnisse des Environment Check zu speichern, aktivieren Sie "Ergebnisse speichern unter".

7 Kurzanleitung zur Installation Vor der Installation 7 7 Klicken Sie zum Ändern des Speicherorts, an dem die Ergebnisse des Environment Check gespeichert werden sollen auf "Pfad ändern". Navigieren Sie dann zu einem neuen Speicherort. 8 Klicken Sie auf "Fertig stellen". Kompatibilität mit Dateisystem-Filtertreibern Software, die Dateisystem-Filtertreiber verwendet, wie etwa Defragmentierungsprogramme, bestimmte Open File Agents und Antivirus-Software, können nicht mit diesem Produkt zusammen verwendet werden, da dies zu Konflikten mit dem CPS-Dateisystem-Filtertreiber führen würde. Wenn auf einem CPS-Server ein inkompatibles Produkt gefunden wird, kann das Starten von CPS und auch das Starten des inkompatiblen Produkts dazu führen, dass das System instabil läuft oder abstürzt. Die Aktivierung beider Produkte zum Zeitpunkt des Systemstarts kann u. U. das Starten des Systems gänzlich verhindern. Die Funktion zur Systemwiederherstellung ermöglicht das Zurücksetzen des Systems auf seine vorige Konfiguration. Sie müssen inkompatible Produkte vor der Installation von CPS entfernen oder deaktivieren. Falls CPS bereits auf dem System installiert wurde, aktivieren oder starten Sie das nicht kompatible Produkt nicht während der Ausführung von CPS. Nähere Informationen finden Sie in der Readme-Datei, die dieser Version beiliegt. Das Continuous Protection Server-Dienstkonto Einige CPS-Dienste werden im Kontext eines Benutzerkontos ausgeführt, das für CPS-Systemdienste konfiguriert ist. Geben Sie den Namen und das Kennwort eines Administratorkontos zur Verwendung durch die CPS-Dienste ein, um ein Konto für CPS anzugeben. Der Dienst wird nicht gestartet, wenn das Kennwort für das Konto abgelaufen ist. Nach mehrmaligen Versuchen, die Dienste mit einem abgelaufenen Kennwort zu starten, wird das Konto möglicherweise für den betreffenden Benutzer gesperrt. Geben Sie ein Domänenbenutzerkonto an, wenn der Computer, auf dem die CPS-Dienste ausgeführt werden, sich in einer Domäne befindet. Das CPS-Installationsprogramm fügt das Konto der lokalen Administratorgruppe hinzu. Wenn dieser Computer Teil einer Arbeitsgruppe ist, geben Sie die Kontodaten eines Administrators oder eines gleichwertigen Kontos ein, das Mitglied der Administratorgruppe auf diesem Computer ist.

8 8 Kurzanleitung zur Installation Systemanforderungen des Produkts Dem für CPS-Dienste bestimmten Konto (ob neu erstellt oder bereits vorhanden) werden die folgenden Rechte zugewiesen: Einloggen als Dienst Administratorrechte (umfassende und uneingeschränkte Rechte für den Computer) Bei Computern, die Windows Server 2003 ausführen, kann CPS nicht über ein Dienstkonto mit einem leeren Kennwort installiert werden. Versuchen Sie dies, wird eine Fehlermeldung angezeigt. Sie können Windows so konfigurieren, dass leere Kennwörter verwendet werden können. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Windows-Dokumentation. Das verwendete Konto muss an jedem Knoten in der Backup-Gruppe gültig sein. Dieses Konto kann die Erstellung eines domänenübergreifenden Vertrauensverhältnisses erfordern. Bei einer domänenübergreifenden Konstellation mit Vertrauensverhältnis zwischen den bei der Push-Installation involvierten Computern muss das Konto, von dem aus die Installation durchgeführt wird, in der lokalen Administratorgruppe des Zielcomputers der Push-Installation vorhanden sein. In einer Arbeitsgruppenumgebung müssen alle Knoten in der Backup-Gruppe im unsicheren Modus ausgeführt werden. Skripte vor und nach Aufträgen werden unter dem Dienstkonto ausgeführt, doch sind möglicherweise zusätzliche Rechte erforderlich. Systemanforderungen des Produkts Damit das Produkt installiert und benutzt werden kann, müssen Ihre Hardware und Software den Mindestanforderungen für jede Komponente von Continuous Protection Server genügen. Aufgrund der tatsächlichen Produktionsvoraussetzungen könnten mehr Ressourcen gebraucht werden, als hier als Mindestvoraussetzungen angegeben werden. Des Weiteren summieren sich die Voraussetzungen entsprechend, wenn mehrere Komponenten auf demselben Server installiert sind. Siehe "Systemanforderungen für Business-Server" auf Seite 9. Siehe "Systemanforderungen für Continuous Management Service und CPS-Server" auf Seite 9. Siehe "Systemanforderungen der Administratorkonsole" auf Seite 10. Siehe "Firewall-Unterstützung " auf Seite 12.

9 Kurzanleitung zur Installation Systemanforderungen des Produkts 9 Systemanforderungen für Business-Server Business-Server speichern Daten, die täglich von Benutzern verwendet und auf Dateiservern gespeichert werden und die auf einem CPS-Server gesichert werden. Tabelle 1-2 listet die Systemanforderungen für Business-Server auf. Tabelle 1-2 Systemanforderungen für Business-Server Komponente Unterstützte Betriebssysteme RAM Festplattenspeicher: Continuous Protection Server-Software Festplattenspeicher: Journale Festplattenspeicher: Protokolle und Meldungen Festplattenspeicher: Benannte Objekte UPS Dienstprogramme Voraussetzungen Diese Komponente wird unter folgenden Betriebssystemen unterstützt: Microsoft Windows 2000 Server mit Service Pack 4 Microsoft Windows 2000 Advanced Server mit Service Pack 4 Microsoft Windows Server 2003 x64 Editions Microsoft Windows Server 2003-Familie (mit R2 aber ohne Data Center) mit Service Pack 1 Microsoft Windows Server 2003, Small Business Server mit Service Pack 1 Microsoft Windows Storage Server 2003 mit Service Pack 1 Microsoft Windows-Server 2008 und Windows 2008 R2, einschließlich Windows Server Core 512 MB, 1 GB empfohlen 25 MB 100 MB (10 GB oder mehr empfohlen) 100 MB 100 MB oder mehr, abhängig von der Serverkonfiguration (mindestens 1 GB empfohlen, falls Systemstatus gesichert werden soll) Unterbrechungsfreie Stromversorgung (Uninterruptible Power Supply, UPS), wie z. B. ein Notstromaggregat (empfohlen) Microsoft Data Access Components (MDAC), Version 2.5 oder höher Systemanforderungen für Continuous Management Service und CPS-Server Die Daten werden von den Business-Servern auf die CPS-Server gesichert. Tabelle 1-3 listet die Systemanforderungen für Continuous Management Server und Schutz-Server auf.

10 10 Kurzanleitung zur Installation Systemanforderungen des Produkts Tabelle 1-3 Systemanforderungen für Continuous Management Service und CPS-Server Komponente Unterstützte Betriebssysteme Voraussetzungen Continuous Management Service und CPS-Server werden unter folgenden Betriebssystemen unterstützt: Microsoft Windows Server 2003 x64 Editions Microsoft Windows Server 2003-Familie (mit R2 aber ohne Data Center) mit Service Pack 1 Microsoft Windows Server 2003, Small Business Server mit Service Pack 1 Microsoft Windows Storage Server 2003 mit Service Pack 1 Microsoft Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2, einschließlich Windows Server Core RAM Festplattenspeicher: Continuous Protection Server-Software Festplattenspeicher: Protokolle und Meldungen Festplattenspeicher: Komponente für Indexerstellung Datenträger 512 MB, 1 GB empfohlen 58 MB 100 MB 1 GB oder gegebenenfalls mehr Der CPS-Server sollte mindestens vier getrennte Datenträger haben, um eine optimale Leistung zu erzielen, zum Beispiel: Systemdatenträger Journaldatenträger Backup-Ziel-Datenträger Snapshot-Speicher-Datenträger für Backup-Ziel UPS Dienstprogramme Unterbrechungsfreie Stromversorgung (Uninterruptible Power Supply, UPS), wie z. B. ein Notstromaggregat (empfohlen) Microsoft Data Access Components (MDAC), Version 2.5 oder höher Systemanforderungen der Administratorkonsole In der Backup-Gruppe kann eine beliebige Anzahl an Administratorkonsolen installiert werden. Tabelle 1-4 zeigt die Systemanforderungen der Administratorkonsole.

11 Kurzanleitung zur Installation Systemanforderungen des Produkts 11 Tabelle 1-4 Systemanforderungen der Administratorkonsole Komponente Unterstützte Betriebssysteme RAM Festplattenspeicher Voraussetzungen Die Administratorkonsole wird unter folgenden Betriebssystemen unterstützt: Microsoft Windows 2000 Professional mit Service Pack 4 Microsoft Windows 2000 Server mit Service Pack 4 Microsoft Windows 2000 Advanced Server mit Service Pack 4 Microsoft Windows Server 2003-Familie (mit R2 aber ohne Data Center) mit Service Pack 1 Microsoft Windows XP Professional Microsoft Windows XP Professional x64 Edition Microsoft Windows Vista Microsoft Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2, einschließlich Windows Server Core Microsoft Windows 7 (alle Versionen) 512 MB, 1 GB empfohlen 35 MB für die Konsole selbst, zuzüglich: 250 MB für Push-Installationsdateien für 32-Bit-Systeme 275 MB für Push-Installationsdateien für 64-Bit-Systeme 10 MB für das Hilfsprogramm für Einstellungen, zuzüglich (falls noch nicht installiert): 300 MB für.net-framework 2.0 (32-Bit-Version) 600 MB für.net-framework 2.0 (64-Bit-Version) Dienstprogramme Microsoft Data Access Components (MDAC), Version 2.5 oder höher Falls erforderlich, wird für das Hilfsprogramm für Einstellungen Net-Framework 2.0 installiert. Systemanforderungen der Komponente für die Indexerstellung Die Komponente für die Indexerstellung wird mit jedem Continuous Protection Agent installiert. Tabelle 1-5 zeigt die Systemanforderungen für die Komponente zur Indexerstellung. Tabelle 1-5 Systemanforderungen der Komponente für die Indexerstellung Element RAM Beschreibung 512 MB (1 GB empfohlen)

12 12 Kurzanleitung zur Installation Systemanforderungen des Produkts Element Festplattenspeicher: Installierte Software Festplattenspeicher: Index Dienstprogramme Beschreibung 40 MB Je nach Erfordernissen Microsoft Data Access Components (MDAC), Version 2.5 oder höher Firewall-Unterstützung Firewalls müssen so konfiguriert werden, dass sie die folgenden Anschlüsse zur Unterstützung von Continuous Protection Server nicht blockieren. CPS erstellt automatisch eine Firewall-Ausnahmenliste. Wird eine der Anschluss-Standardeinstellungen auf einem Computer geändert, muss sie auf allen Computern der Continuous Protection Server-Backup-Gruppe ebenfalls geändert werden. Warnung: Falsches Ändern von Registrierungsschlüsseln kann zur ernsthaften Beschädigung des Systems führen. Sichern Sie wertvolle Daten auf dem Computer, bevor Sie Änderungen an der Registrierung vornehmen. Tabelle 1-6 zeigt die Standard-Anschlusseinstellungen für Continuous Protection Server. Tabelle 1-6 Standard-Anschlusseinstellungen für Continuous Protection Server Dienstname Anschlusstyp Standardanschlussnummer Bearbeitbarer Registrierungsschlüssel Network Helper Service (ENL) 1804 UDP HKLM\Software\Symantec\ENL\Network.TCPIP CPA-Daten TCP HKLM\Software\Symantec\Backup Exec CPS\Parameters\Communications\FFXport CPA RPC TCP HKLM\Software\Symantec\Backup Exec CPS\Parameters\RPC Interface\RxRsaStaticPort CMS-RPC TCP HKLM\Software\Symantec\Backup Exec CPS\Parameters\RPC Interface\RxRmsStaticPort Zusätzlich verwenden der Continuous Protection Server Service Manager, die Push-Installation und das Hilfsprogramm für Einstellungen

13 Kurzanleitung zur Installation Erstinstallation 13 Windows-Dateifreigabe-Anschlüsse (NetBIOS oder SMB). Damit diese Dienste funktionieren, müssen die Anschlüsse konfiguriert werden. Tabelle 1-7 listet die Anschlüsse auf, die Sie nicht zum Internet öffnen sollten. Tabelle 1-7 Anschlüsse, die nicht für das Internet geöffnet werden sollten Dienstname Anschlusstyp Standardanschlussnummer Bearbeitbarer Registrierungsschlüssel Windows 445 TCP Nein (NetBIOS über TCP/IP) Windows 137 UDP Nein (NetBIOS) 138 UDP 139 TCP Continuous Protection Server verwendet außerdem folgende Anschlüsse auf dem lokalen Server: Erstinstallation Da diese Anschlüsse nur auf dem lokalen Server verwendet werden, ist es nicht erforderlich (oder zu empfehlen), sie durch die Firewall zu öffnen. Eine typische und voll funktionsfähige Continuous Protection Server-Backup-Gruppe besteht aus folgenden Komponenten: Ein Server, auf dem Continuous Management Service, Continuous Protection Agent und die Administratorkonsole installiert sind. Dieser Server wird zum zentralen Verwaltungspunkt in der Backup-Gruppe. Einem Continuous Protection Agent auf jedem Business- und CPS-Server (Komponente für die Indexerstellung ist auf allen CPS-Servern installiert). Eine beliebige Anzahl an Administratorkonsolen.

14 14 Kurzanleitung zur Installation Erstinstallation Hinweis: Die Continuous Management Service-Komponenten können einem Backup Exec-Server oder einem unabhängigen Server installiert werden. Wenn Continuous Protection Server auf Backup Exec installiert wird, dann muss diese Backup Exec-Installation auf Backup Exec 2010 aktualisiert werden. Wenn Continuous Protection Server auf einem eigenständigen Server installiert wird, dann wird die neueste Version des Remote Agent ebenfalls installiert. Auf Backup Exec wird kein Remote Agent installiert. Der erste Schritt bei der Erstellung einer voll funktionsfähigen Umgebung besteht darin, den Server, auf dem Continuous Management Service ausgeführt wird, zu konfigurieren. Das Einrichten von Continuous Management Service geschieht normalerweise durch eine Erstinstallation vom Installationsmedium. Continuous Protection Server-Anwendungsdateien, die während der Erstinstallation installiert werden sollten, umfassen Continuous Management Service und eine Administratorkonsole. Fungiert der Server, auf dem Continuous Management Service ausgeführt wird, auch als Business- oder CPS-Server, muss auch ein Continuous Protection Agent installiert werden. Backup Exec Retrieve wird ebenfalls installiert. Der Remote Agent wird optional während der anfänglichen Installation mit einem Continuous Protection Agent installiert. Symantec LiveUpdate wird automatisch mit einer Administratorkonsole installiert. Für Installationen vom Medium und Push-Installationen müssen Firewalls manuell neukonfiguriert werden. Alternativ dazu können Firewalls während des Installationsvorgangs deaktiviert werden. Siehe "Firewall-Unterstützung " auf Seite 12. Siehe "Das Continuous Protection Server-Dienstkonto" auf Seite 7. Um die Versionierungsfunktionen von Backup Exec Retrieve zu nutzen, müssen die CPS-Server unter Windows Server 2003 laufen. Siehe "Systemanforderungen für Continuous Management Service und CPS-Server" auf Seite 9.

15 Kurzanleitung zur Installation Erstinstallation 15 Hinweis: Nach der Installation von Continuous Protection Server auf einem Computer mit Windows Server 2003 erhalten Sie möglicherweise eine Fehlermeldung darüber, dass der Dienst für die Netzwerklastverteilung (Network Load Balancing Service) nicht gestartet werden konnte. Microsoft führt hierzu folgende Ursache an: "Although Network Load Balancing (NLB) is not currently installed, some NLB registry keys might be present in the registry." (Auch wenn die Netzwerklastverteilung (Network Load Balancing - NLB) derzeit nicht installiert ist, können NLB-Registrierungsschlüssel in der Registrierung vorhanden sein.) Obwohl das Problem im Microsoft Knowledge Base-Artikel (englischer Artikel) als spezifisch für Windows 2000 Advanced Server beschrieben wird, kann es unter Windows Server 2003 auf die gleiche Weise behoben werden. Weitere Informationen erhalten Sie im Microsoft-Artikel "Network Load Balancing, Windows 2000 Advanced Server" unter: Für eine Installation sind Administratorrechte für den Computer erforderlich, auf dem die Software installiert wird. So führen Sie eine Erstinstallation aus: 1 Schließen Sie alle anderen aktiven Anwendungen. 2 Wenn Autoplay aktiviert ist, sollte das Installationsprogramm automatisch starten, wenn die CD-ROM in das Laufwerk eingelegt wird. Wenn Autoplay nicht aktiviert ist, doppelklicken Sie im CD-ROM- oder Download-Verzeichnis auf "browser.exe". 3 Wählen Sie die Sprache und klicken anschließend auf OK. 4 Die Startseite für Backup Exec Continuous Protection Server enthält Links für den Zugriff auf verschiedene Bereiche des Installationsmediums. Nach dem Lesen der unterschiedlichen Produktinformationen klicken Sie auf Vor der Installation. 5 Klicken Sie auf Backup Exec Continuous Protection Server Environment Check starten und klicken Sie dann auf Weiter. 6 Wählen Sie Lokaler Installationsumgebungstest oder Remoter Installationsumgebungstest aus. 7 Sie haben folgende Möglichkeiten: Wenn der Installationsumgebungstest keine Probleme aufzeigt, die eine erfolgreiche Installation von Continuous Protection Server verhindern könnten, klicken Sie auf Fertig stellen. Wenn der Installationsumgebungstest Probleme aufzeigt, die eine erfolgreiche Installation von Continuous Protection Server verhindern

16 16 Kurzanleitung zur Installation Erstinstallation könnten, korrigieren Sie die Probleme, bevor Sie die Installation erneut versuchen. 8 Wählen Sie Backup Exec Continuous Protection Server-Installation starten, um Continuous Protection Server zu installieren, und klicken Sie dann auf Weiter. Continuous Protection Server bestimmt, ob der Computer ein 32-Bit- oder ein 64-Bit-Server ist, und installiert die entsprechende Softwareversion. 9 Lesen Sie die Startseite des Installationsassistenten für Continuous Protection Server und klicken Sie anschließend auf Weiter. 10 Lesen und akzeptieren Sie die Lizenzvereinbarung im Dialogfeld "Lizenzvereinbarung", und klicken Sie dann auf Weiter. 11 Wählen Sie eine der folgenden Methoden für die Eingabe der Lizenzschlüssel und klicken Sie dann auf Weiter. Lizenzschlüssel manuell eingeben Geben Sie im Feld "Lizenzschlüssel" die Lizenzschlüsselnummer ein und klicken Sie dann auf Hinzufügen. Wiederholen Sie diesen Schritt für jeden Lizenzschlüssel der einzelnen Optionen oder Agents, die Sie hinzufügen möchten. So importieren Sie Lizenzschlüssel aus einer Datei Klicken Sie auf Importieren und wählen Sie dann die Datei "cpssernum.xml". So installieren Sie eine Probeversion Lassen Sie das Feld für den Lizenzschlüssel leer und fahren Sie dann mit Schritt 14 fort. Die eingegebenen Lizenzschlüssel werden im Windows- oder WINNT-Verzeichnis in der Datei cpssernum.xml gespeichert.

17 Kurzanleitung zur Installation Erstinstallation Wählen Sie im Dialogfeld "Lokale Funktionen" diecontinuous Protection Server-Komponenten aus, die Sie installieren möchten, und klicken Sie dann auf Weiter. Administratorkonsole Hilfsprogramm für Einstellungen Wählen Sie diese Option aus, um eine Administratorkonsole zu installieren, die die Verwaltung und Überwachung von Vorgängen innerhalb der Backup-Gruppe ermöglicht. Diese Option wird ebenfalls Symantec LiveUpdate 3.0 installieren. Wählen Sie diese Option, um das Continuous Protection Server-Hilfsprogramm für Einstellungen zu installieren, welches das Verändern verschiedener Registrierungseinstellungen auf diesem Computer ermöglicht. Ist NET-Framework 2.0 noch nicht auf diesem Computer installiert, wird diese Software bei Auswahl dieser Option installiert. Unterstützung für Push-Installationen Wählen Sie diese Option zum Installieren der für die Push-Installation anderer Komponenten benötigten Dateien. "x86 Support" zum Installieren von für die Push-Installation auf 32-Bit-Computern benötigten Komponenten. "x64 Support" zum Installieren von für die Push-Installation auf 64-Bit-Computern benötigten Komponenten. Continuous Management Service Wählen Sie diese Option zum Installieren eines Continuous Management Service, der zum Erstellen und Verwalten von Backup-Gruppen benötigt wird. In jeder Backup-Gruppe darf nur ein Continuous Management Service installiert werden, und Continuous Management Service muss vor allen anderen Continuous Protection Server-Komponenten installiert werden. Der CMS-Server muss eine feste IP-Adresse haben. Bei einer Änderung der IP-Adresse während der Ausführung von CMS müssen der CMS- und der Network Helper-Dienst (ENL) neu gestartet werden (z. B. net stop RxRMS, net stop Network Helper oder net start RxRMS ). Wenn darüber hinaus andere Protection Agents als CMS in Subnets vorliegen, sollte CMS beim Domain Name Service (DNS) registriert werden. Continuous Protection Agent Wählen Sie diese Option, um einen Continuous Protection Agent auf dem Computer zu installieren. Der Continuous Protection Agent muss auf allen Computern installiert werden, die als Business- oder CPS-Server fungieren werden. Komponente für Indexerstellung Backup Exec Remote Agent for Windows Servers Wählen Sie diese Option, um Dateien, die sich auf diesem Server befinden, indizierbar und für eine Suche verfügbar zu machen. Wählen Sie diese Option, um eine Installation des Remote Agent auf dem lokalen Computern durchzuführen.

18 18 Kurzanleitung zur Installation Erstinstallation Exchange Protection Agent Wählen Sie diese Option, um den dauerhaften Schutz von Microsoft Exchange-Servern zu gewährleisten. Ein Exchange Protection Agent mit Continuous Management Service und ein Continuous Protection Agent müssen auf dem Backup Exec-Medienserver installiert werden. Der Exchange Protection Agent muss mit dem Remote Agent und einem Continuous Protection Agent auf dem Microsoft Exchange-System installiert werden. Wenn diese Option nicht gewählt werden kann, prüfen Sie Ihre DNS-Einstellungen. 13 Geben Sie im Dialogfeld "Backup-Gruppe" einen Namen für das Backupsgruppe und den Namen des Continuous Management Service ein, und klicken Sie dann auf Weiter. Wenn Sie auf "Weiter" klicken, wird möglicherweise eine Windows-Sicherheitswarnung mit den Optionen "Blockierung beibehalten", "Blockierung aufheben" oder "Später fragen" eingeblendet. Dieses Sicherheitsdialogfeld wird eingeblendet, weil das Installationsprogramm nach einer bestehenden Continuous Management Service-Installation sucht, bei der der Backup-Gruppenname bereits registriert wurde. Klicken Sie zum Fortfahren auf Blockierung aufheben. 14 Geben Sie im Dialogfeld "Dienste" die Login-Daten für das Backup Exec Continuous Protection Server-Dienstkonto (einschließlich Benutzername, Kennwort und Domäne) ein. 15 Klicken Sie auf "Weiter". 16 Wenn ein Continuous Management Service für diese Installation ausgewählt wurde und der Continuous Management Service-Server über mehrere Netzwerkkarten verfügt, wird das Dialogfeld "Auswahl der Netzwerkschnittstelle" angezeigt. Wählen Sie die für die Verwaltung der Backup-Gruppen zu verwendende Netzwerkschnittstelle aus und überprüfen Sie die angezeigten Einstellungen. 17 Klicken Sie auf "Weiter".

19 Kurzanleitung zur Installation Erstinstallation Akzeptieren Sie im Dialogfeld "Support-Ordner" die Standardverzeichnisse oder ändern Sie die Verzeichnisse und klicken Sie dann auf Weiter. System-Cache-Verzeichnis Wählen Sie das Verzeichnis (oder suchen Sie danach), in dem Continuous Protection Server die Daten der Systeminformationen (Systemstatus und Shadow Copy-Komponenten) speichern kann. Der System-Cache ist ein Bereich, in dem Systemstatus- und Freigabeinformationen gespeichert werden. Für die Systeminformationen werden mindestens 5 GB Festplattenspeicher benötigt. Übt der Server weitere Rollen aus, wie etwa die eines Domänen-Controllers, wird sogar noch mehr Festplattenspeicher benötigt. Journalverzeichnis Verzeichnis für Indexerstellung Wählen Sie das Standardjournalverzeichnis aus oder suchen Sie ein anderes Verzeichnis für das Backupsjournale. Die Ordner für die Journaldateien enthalten die dynamischen Änderungen der während der andauernden Backups auftretenden Daten. Wählen Sie das Standardverzeichnis aus oder suchen Sie ein anderes Verzeichnis für die Indexdatenbank. Die Komponente für die Indexerstellung hält Indizes der auf dem CPS-Server erfassten Snapshots vor. Installieren Sie diese Verzeichnisse auf separaten Datenträgern. 19 Überprüfen Sie im Dialogfeld "Bereit zur Installation des Programms" die ausgewählten Optionen und klicken Sie dann auf Weiter. 20 Nach der Continuous Protection Server-Installation werden Sie dazu aufgefordert, den Computer erneut zu starten. Klicken Sie auf Ja, um die Installation abzuschließen. Wenn ein Continuous Protection Agent installiert wurde, müssen Sie nach der ersten Installation den Server neu starten. Der Neustart stellt sicher, dass die Filtertreiber korrekt installiert sind und alle offenen Dateien korrekt erkannt werden. Wenn Sie die Ereignisprotokollierung für Herunterfahren (Shutdown Event Tracker) von Microsoft verwenden, müssen Sie den Server nach der Installation manuell neu starten.

20 20 Kurzanleitung zur Installation Push-Installation von Continuous Protection Server-Komponenten Anzeigen von Installationsprotokollen Zur Fehlerbehebung bei der Installation können Sie die Installationsprotokolle unter "%allusersprofile%\application data\symantec\backup Exec CPS\logs" einsehen. Auf Computern, die Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 ausführen, befinden sich die Installationsprotokolle unter C:\ProgramData\Symantec\Continuous Protection Server\logs. Der Dateiname ist "Cpsinst.log". Push-Installation von Continuous Protection Server-Komponenten Nach Abschluss der Erstinstallation können Sie mit der CPS-Administratorkonsole weitere Komponenten remote installieren. Die Komponenten, die mittels Push-Installation installiert werden können, sind weitere Administratorkonsolen und/oder Continuous Protection Agents. In der Backup-Gruppe kann eine beliebige Anzahl an Konsolen installiert werden. Auf jedem Business-Server und CPS-Server muss ein Continuous Protection Agent installiert sein. Wird CMS auf einem Computer unter Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 installiert, können die Komponenten CPA und Administratorkonsole über eine Push-Installation auf Computern unter verschiedenen Betriebssystemen installiert werden. Hinweis: Sie können einen Business Server mit Windows Server 2008 nicht mit einem Protection Server schützen, der Windows Server 2003 ausführt. Diese Konfiguration führt zu Verlust von Daten. Tabelle 1-8 zeigt eine Übersicht über die Betriebssysteme, auf denen Sie CPS-Komponenten per Push-Installation installieren können, wenn CMS auf einem Computer unter Windows Server 2008 installiert ist. Tabelle 1-8 Komponenten, die über Push-Installation von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 installiert werden können Betriebssystem Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 CPS-Komponenten CPA oder Administratorkonsole. Auf einem Computer, auf dem die Windows Server Core-Option von Windows Server 2008 läuft, kann die Administratorkonsole nicht installiert werden.

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