Infoblatt. Altersvorsorge. ADÜ Nord Assoziierte Dolmetscher und Übersetzer in Norddeutschland e. V. Was müssen Freiberufler bedenken?

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1 ADÜ Nord Assoziierte Dolmetscher und Übersetzer in Norddeutschland e. V. Februar 2013 {01/2013} Infoblatt Altersvorsorge Was müssen Freiberufler bedenken? aus dem Inhalt Übersetzen in Frankreich Kooperatives Übersetzen Maschinenübersetzungen

2 02 {Infoblatt 01/2013} Kontaktpersonen beim ADÜ Nord ADÜ Nord Wir sind für Sie da Geschäftsstelle Beauftragte Vorstand ADÜ Nord e. V. Noëlle Friebel {nf} Wendenstraße 435 in Hamburg Öffnungszeiten: Mo. und Do Uhr T F e i 1. Vorsitzende Natascha Dalügge-Momme {ndm} Vertretung des Verbandes nach außen Koordination Geschäftsstelle T E Seitenmeisterin, Web-Redaktion Bianka Kilwinski {bk} E Einsteigerstammtisch Nina Mentzel {nm} T E Weiterbildung Bianka Kilwinski {bk} E Infoblatt 2. Vorsitzende Dorothea Beck {db} PR und Publikationen T E Schatzmeister Michael Friebel {mf} Finanzen Versicherungen und Steuern T E Schriftführerin Lea Bodora {lb} Ausbildung Berufseinstieg Transforum T E Referent Dr. Ralph Fellows {rf} Vereidigungen D/Ü für Gerichte, Polizei, Behörden T E Redakteurin Christiane Sprinz {cs} T E Literarisches Übersetzen Barbara Leß-Correia Mesquita T E Angestellte Dolmetscher und Übersetzer Marietta Müller T e Konferenzdolmetschen Manuela B. Wille {mw} T e Gebärdensprachdolmetschen Esther Ingwers {ei} T e Schleswig-Holstein Anne-Marie Molitor {am} T e Die Postadressen der Vorstandsmitglieder und Beauftragten finden Sie im Internet unter I > Über uns > Leute.

3 ADÜ Nord Editorial Inhaltsverzeichnis {Infoblatt 01/2013} 03 Editorial Inhalt Titelthema: Altersvorsorge Rechtzeitig an das Alter denken 06 Haben Sie das neue Jahr auch mit guten Vorsätzen begonnen, vielleicht mit dem, sich endlich um Ihre Altersvorsorge zu kümmern? Und geriet das dann ins Hintertreffen, weil dieses Thema einfach zu unübersichtlich ist? Wer versteht schon auf Anhieb den Unterschied zwischen Riester und Rürup, Sofortrente und Altersrente? Wir versuchen, Licht in das Dunkel zu bringen, und haben einen unabhängigen Berater um Aufklärung gebeten. Einer unserer guten Vorsätze ist es, Ihnen in diesem Jahr einen Blick über den Tellerrand zu bieten. In der Serie»Leben und Übersetzen in «beschreiben im Ausland lebende Übersetzer ihr Arbeitsumfeld. In diesem Heft beginnen wir mit Frankreich. Weitere Länder werden folgen. Vielleicht animiert Sie der eine oder andere Bericht ja dazu, endlich den Sprung ins Land Ihrer Träume zu wagen? Oder haben Sie andere Träume? Vielleicht den, nicht mehr als Einzelkämpfer alleine vor dem Rechner zu sitzen, sondern Übersetzungen im Team anzufertigen, so richtig von A bis Z, und nicht nur in der Reihenfolge Übersetzung Lektorat Korrektorat? An der Universität Heidelberg gibt es den Versuch, kooperatives Übersetzen zu lehren. Mit Erfolg! Leider wurde dieser Ansatz bislang noch nicht in die Praxis umgesetzt, trotz der offensichtlichen Vorteile. Vermutlich, weil Arbeit- bzw. Auftraggeber vor vermeintlich höheren Kosten zurückschrecken würden. Wobei man jedoch nicht übersehen darf, dass auch im regulären Übersetzeralltag eine Übersetzung in der Regel durch mehrere Hände geht und mehrere Personen (Terminologen, Übersetzer, Lektoren, Projektmanager etc.) an der Anfertigung beteiligt sind jedoch in einem mehrstufigen Prozedere zeitlich vor- und nachgeschaltet und nicht wie beim Kooperativen Übersetzen gleichzeitig. Die Studien zum Kooperativen Übersetzen haben allerdings bestätigt, dass bereits nach einem einzigen Übersetzungsdurchgang in der Gruppe eine abgabefertige Übersetzung entsteht inklusive Qualitätsmanagement. Das Ganze also gar nicht so teuer wäre, wie es auf den ersten Blick scheint. Wir berichten in diesem und dem nächsten Infoblatt über den innovativen Ansatz, Übersetzungen in der Gruppe anzugehen. Wer weiß, vielleicht ist das ja ein Anstoß? Thomas Kühne Informationen des Schatzmeisters Immer noch Nachfolger gesucht 05 Mitgliedsbeiträge JVEG-Novellierung Bericht: Berliner Kreis in Halle 11 Kommentar: Was kam nach Halle? 12 Über den Tellerrand geguckt Kooperatives Übersetzen: Konstruktivistische Lernmethode und empirisches Forschungsinstrument 13 Leben und Arbeiten in Frankreich 16 Sprache und Technik Maschinenübersetzung Stand der Technik 18 Aus unserem Verband Kontaktpersonen 02 Aus dem Vorstand 04 Neue Mitglieder 04 Veranstaltungen 21 Beratungsangebot 22 Seminarangebot 22 In eigener Sache Informationen zur Mitgliederdatenbank 23 Impressum 23 Mediadaten 23 Ihre Christiane Sprinz Redakteurin Titelbild: cw-design, photocase.com Rückseite: Sterio.biz, fotolia.de

4 04 {Infoblatt 01/2013} Aus dem Vorstand Willkommen im ADÜ Nord ADÜ Nord Aus dem Vorstand Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Leserinnen und Leser, der ADÜ Nord, und darauf können wir als Mitglieder alle stolz sein, war und stellenweise ist er es noch einer der innovativsten Verbände, die im Bereich Interessenvertretung der Übersetzer und Dolmetscher tätig sind. Als Erste kamen die Mitglieder unseres Verbandes in den Genuss eines Mentorprogramms, einer Zukunftswerkstatt, aus der die Seminarprogramme aufgrund der Mitgliederwünsche entwickelt wurden, einer Steuerberatung, einer Rechtsberatung sowie einer Marketingberatung. Hinzu kamen CAT-Tools-Tagungen, thematische Tagungen im Allgemeinen, Netzwerkcafés im Rahmen von Tagungen, eine CAT-Tools-Beratung und viele weitere Serviceleistungen. Viele Dinge sind von Mitgliedern unseres Verbandes angestoßen und von anderen Verbänden aufgegriffen worden. Dies liegt unter anderem an der sehr demokratischen Struktur unseres Verbandes. Unsere Mitglieder haben die Möglichkeit, direkt auf den Vorstand Einfluss zu nehmen, auf die Entscheidungen, die getroffen werden und deren Umsetzung. Sollte etwas nicht so umgesetzt werden wie erwünscht oder besprochen, wird der Vorstand direkt angesprochen und zur Rechenschaft gezogen ohne Umwege über Gremien oder Landesverbände. Hierbei spielt auch die Direktwahl des Vorstandes eine Rolle. Kleine Verbände können folglich viel bewirken und wir alle, besonders aber die Mitglieder des Vorstands, haben direkten Einfluss auf die Entwicklung. Darum gilt es, unseren Verband durch aktive Mitarbeit der Mitglieder zu unterstützen, denn anders können die oben genannten Errungenschaften nicht gewahrt werden. Vorstand und Mitglieder können und sollen Einfluss nehmen für sich und die gesamte Zunft. Deshalb hier noch einmal die eindringliche Bitte, für ein Vorstandsamt zu kandidieren. Es dient letztlich uns allen und als Vorstandsmitglied lernt man sehr viel über die Branche, die Diplomatie (oder auch nicht) und die Kollegen, sowohl auf nationaler wie auf internationaler Ebene. Ich zähle bei der Mitgliederjahresversammlung am 20. April auf Sie! { Natascha Dalügge-Momme Mitgliederjahres versammlung des ADÜ Nord Samstag, 20. April 2013 Nähere Infos im Internet unter i Willkommen im ADÜ Nord! Neue Mitglieder Svenja Huckle Dipl.-Dolmetscherin Deutsch*, Französisch, Spanisch Heiligengeiststraße Lüneburg t m e i Elisabeth Lehnich Englisch*, Deutsch Übersetzerin, Dip. Trans. (IoL) Am Ree Hamburg t m e I * Muttersprache Sabine Lockner-Schadek Deutsch*, Englisch, Französisch Dipl.-Übersetzerin Möncherderweg Langenfeld t e

5 ADÜ Nord Informationen des Schatzmeisters {Infoblatt 01/2013} 05 Immer noch Nachfolger gesucht Liebe Kolleginnen und Kollegen, im letzten Jahr des vorigen Jahrhunderts habe ich das Amt des Schatzmeisters von unserem Kollegen Dieter Bromberg übernommen. Wie auf der letzten MJV angekündigt, möchte ich nach über 12 Jahren dieses Ehrenamt an einen neuen Schatzmeister abgeben, der an exponierter Stelle Verantwortung für den Verband übernehmen, über die Finanzen wachen und u. a. so die Geschicke des Verbandes mitgestalten möchte und könnte. Damit niemand in den Archiven unseres Infoblattes suchen und zwischen den Zeilen der Berichterstattung lesen muss, seien nachstehend noch einmal kurz die Haupttätigkeiten des Schatzmeisters aufgezählt: Teilnahme an den Vorstandssitzungen Periodische Berichterstattung über die Finanzsituation an den Vorstand Entscheidungen über Anlagevermögen und Liquiditätslage, Anweisungen an die Buchhaltung Erstellung des jährlichen Tätigkeitsberichts Teilnahme an den Kassenprüfungen als Vorbereitung für die MJV Vorbereitung des Jahresabschlusses zur MJV Vorbereitung der Jahresplanung zur MJV Erstellung der Steuererklärungen und Korrespondenz mit dem Finanzamt Rechnungslegungen an Mitglieder ohne Einzugsermächtigung Korrespondenz mit Mitgliedern bzgl. Retouren, ausstehende Teilnahmebeiträge u. a. m. Darüber hinaus ist der Schatzmeister auch zuständig für die Aufnahme von Steueranfragen seitens des Finanzamtes und von Mitgliedern, sowie für die Aufnahme von Versicherungsanfragen von Mitgliedern bzgl. der Absicherung des beruflichen Risikos auf der einen Seite sowie von Arbeitsunfähigkeit und Altersvorsorge auf der anderen Seite. Diese Anfragen werden i. d. R. mit unserem Steuerberater und unseren Versicherungskooperationspartnern abgeklärt und teilweise direkt vom Berater oder einem Versicherungspartner beantwortet. Wie ich schon auf der letzten MJV mitgeteilt habe, stehe ich natürlich dem neuen Amtsträger oder der neuen Amtsträgerin mit Rat und Tat zur Verfügung und ich bin unverändert bereit, die Buchhaltung und den Zahlungsverkehr weiter zu führen, so dass auch diesbezüglich für Kontinuität und Erfahrungserhalt gewährleistet wären. Über interessierte Anfragen würde ich mich freuen. e { Michael Friebel Mitgliedsbeiträge für das Jahr 2013 Bekanntlich sind die Mitgliedsbeiträge bis ultimo März jeden Jahres fällig. Dennoch möchten wir an diesen Termin erinnern, um unnötige Überraschungen, Kosten oder Reklamationen und Ärger zu vermeiden. Die Einzüge der Mitgliedsbeiträge in Höhe von 180 werden von uns zwischen dem 21. und 29. März vorgenommen. Bitte denken Sie daran, Ihre aktuellen Kontodaten in die Datenbank einzupflegen, damit keine seitens der Banken gebührenpflichtigen Retouren (i. d. R. 8,50 ) entstehen. Falls jemand mit der Einpflege neuer Kontodaten nicht zurechtkommt, ist unsere Geschäftsstelle e gern behilflich. Jene Mitglieder in Deutschland, die uns noch keine Einzugsermächtigung erteilt haben, bitten wir zu überlegen, ob sie ihrem Verband nach langjähriger Zugehörigkeit und Kenntnis der Sorgfältigkeit aller Verantwortlichen nicht so viel Vertrauen entgegenbringen können, dass die Erteilung einer Einzugsermächtigung denkbar wäre. Damit würde natürlich auch der Überweisungszuschlag von 10 entfallen, und das schon in diesem Jahr, vorausgesetzt die Einzugsermächtigung geht vor dem ein! Vielen Dank. { Michael Friebel

6 06 {Infoblatt 01/2013} Altersvorsorge ADÜ Nord Rechtzeitig ans Alter denken Die Experten der VdW Altersvorsorge GmbH aus Langenfeld (Rhld.) haben viel Erfahrung mit Altersvorsorgeprodukten für die betriebliche Altersvorsorge sowie für Selbstständige und Freiberufler. Andreas Stump gibt hier einen Überblick über die aktuellen Vorsorgeprodukte, die sich Freiberuflern und Selbstständigen bieten. Die Möglichkeiten, vom Staat beim Sparen unterstützt zu werden, sind für Selbstständige im Vergleich zu Angestellten beschränkt. Betriebliche Altersvorsorge kommt für Freiberufler und Selbstständige nicht in Frage, und auch eine Riester-Förderung ist für diese Berufsgruppen nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Als geförderte Vorsorge, die jeder Selbstständige nutzen kann, bleibt nur die Rürup-Rente, die im Jahr 2005 eingeführt wurde. Hierbei ist zu beachten: Wenn mit der Selbstständigkeit aktuell nur wenig verdient wird und man schwankende Einnahmen hat, sollte vorerst keine Rürup-Rente abgeschlossen werden. Eine Rürup-Rente lohnt sich nur, wenn man als Selbstständiger dauerhaft gut verdient, um sich die Beiträge leisten zu können. Was ist eigentlich die Basis- bzw. Rürup-Rente? Mehr als 1 Mio. Menschen nutzen die Möglichkeit, mit Hilfe eines Rürup-Vertrages für das Alter zu sparen. Wer sich für diese Form der Altersvorsorge entscheidet, profitiert von einem Steuervorteil in der Ansparphase, der im Laufe der Jahre immer größer wird. Das Finanzamt erkennt die Beiträge für einen Rürup-Vertrag als Sonderausgaben in der Steuererklärung an. Seit Beginn der Förderung im Jahr 2005 können alleinstehende Sparer 60 Prozent ihrer gesamten Vorsorgebeiträge, höchstens , als Sonderausgaben in der Steuererklärung geltend machen. Im Jahr 2013 sind es schon 76 Prozent, höchstens Für Ehepaare ist der maximale geförderte Beitrag doppelt so hoch. Im Jahr 2025 werden dann 100 Prozent der Vorsorgebeiträge bis zu für Ledige und für Verheiratete als Sonderausgaben anerkannt. Selbstständige, die keine Beiträge in die gesetzlichen Alterssicherungssysteme einzahlen, könnten die maximale Fördersumme rund im Monat komplett in den Rürup-Vertrag ein zahlen. Ein einfaches Rechenbeispiel: Ein 40-jähriger Selbstständiger mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von hat Ende 2011 einen Rürup-Vertrag abgeschlossen. Bis zu seinem 65. Geburtstag will er jedes Jahr einzahlen. Bei dem entsprechenden Einkommenssteuersatz hat er für 2011 dank der Rürup- Beiträge an Steuern gespart. Wenn der Verdienst durchgehend bis zum 65. Geburtstag so bleibt, kommt er insgesamt auf eine Steuerersparnis von rund Von den insgesamt an Beiträgen, die er bis Rentenbeginn in den Rürup-Vertrag einzahlt, muss er somit unter dem Strich nur aus eigener Tasche aufwenden. Den Steuervorteil während der Sparphase müssen die Rürup- Rentner im Alter jedoch bezahlen. Die Besteuerung der Rürup-Rente in der Auszahlungsphase richtet sich nach dem Einkommenssteuergesetz. Wie hoch der steuerliche Anteil ist, hängt vom Beginn der Auszahlungen ab. Versicherte, die das Rentenalter 2013 erreichen, rechnen 66 Prozent der Leistungen beim Finanzamt ab. Ab 2040 ist die Rente dann zu 100 Prozent steuerpflichtig. Die Rürup-Rente kann als klassische Rentenversicherung oder als fondsgebundene Versicherung abgeschlossen werden. Am besten planbar ist die klassische Versicherung. Hier erfährt der Versorgungsberechtigte bei Vertragsabschluss, welche Mindestrente er garantiert bekommt. Wie bei klassischen privaten Rentenversicherungen gilt für neu abgeschlossene Verträge eine garantierte Verzinsung von 1,75 %. Trotzdem gibt es Unterschiede bei der Höhe der garantierten Renten je nachdem, mit welchen Abschluss- und Verwaltungskosten der Anbieter rechnet. Für einen 40-jährigen Modellkunden liegen die garantierten Renten bei einer Einzahlung von pro Jahr bis zum 65. Geburtstag je nach Anbieter zwischen 681 und 787 im Monat. Für wen ist die Rürup-Rente sinnvoll? C. Sprinz Voraussetzung für den Vertragsabschluss sollte sein, dass man sich die Beiträge für die Rürup-Rente auf Dauer leisten kann. Abgesehen davon lohnt sich der Vertrag nicht für jeden gleichermaßen. Der Vorteil durch die Förderung hängt wesentlich vom persönlichen Steuersatz des Sparers und von der Laufzeit des Vertrags ab. Je höher der persönliche Steuersatz, desto höher ist der Steuervorteil in der Ansparphase. Besonders attraktiv ist der Vertrag daher bei einem hohen Einkommen. Die private Rentenversicherung: Der Klassiker unter den Altersvorsorgeprodukten Bei dieser Form der Altersvorsorge zahlt der Kunde über mehrere Jahre oder Jahrzehnte Beiträge ein. Der Versicherungsnehmer kann hier selber entscheiden, wie hoch die Beiträge sein sollen. Die }

7 ADÜ Nord Altersvorsorge {Infoblatt 01/2013} 07 Leistungen einer privaten Rentenversicherung unterteilen sich in Garantierente und Überschussbeteiligung. Erstere ist häufig mäßig. Seit Anfang 2012 liegt der Garantiezins bei 1,75 %. Aber erst die Überschüsse der Versicherer machen die Rentenversicherung für den Kunden interessant. Die Höhe dieser Überschussbeteiligung hängt sehr stark davon ab, wie erfolgreich der Versicherer die Beiträge investiert hat. Nichtsdestotrotz variiert die Garantierente, die der Versicherte im Alter hat. Die Ursachen sind in der unterschiedlichen Kalkulation der Versicherer hinsichtlich der Kosten für Personal und Verwaltung begründet. Es empfiehlt sich deshalb, sich vor Vertragsabschluss genau zu informieren und Angebote zur Garantierente zu vergleichen. Je höher die Garantierente, desto attraktiver ist das Angebot. Für die Auszahlung der Renten ist die volldynamische Variante von Vorteil. Bei dieser Rente gibt es keine Kürzungen durch den Versicherer bei sinkenden Überschüssen oder einer Anhebung der Lebenserwartung. Hat der Versicherer eine gute Anlagestrategie gewählt, ist eine Steigerung der Rente im Laufe der Jahre möglich. Was kann die private Rentenversicherung Selbstständigen und Freiberuflern bieten? Für Selbstständige bedeutet eine klassische private Rentenversicherung im Alter ein garantiertes Zusatzeinkommen, das nur zu einem relativ geringen Anteil versteuert werden muss. Auf der anderen Seite ist die Rentenversicherung vergleichsweise unflexibel: Wer sich für eine klassische ansparende Versicherung entscheidet, muss regelmäßige Beiträge einzahlen. Kann er diese Summe nicht aufbringen und muss er den Vertrag beitragsfrei stellen oder womöglich kündigen, riskiert er im schlimmsten Fall, einen Teil seiner gezahlten Beiträge zu verlieren. Nichtsdestotrotz: Für diejenigen, die keine oder kaum Ansprüche aus der gesetzlichen Triacom Markt + Strategie Anzeige } Was ist besser: Rente oder große Auszahlung zum Rentenbeginn? Ist ein Kapitalwahlrecht im Vertrag vereinbart, kann der Versicherungsnehmer entscheiden, ob er sein Geld im Alter als monatliche Rente oder einen Teil der Leistung auf einen Schlag ausbezahlt bekommt. Hier gilt es aber zu beachten, dass für die Auszahlungen unterschiedliche Steuerregeln existieren. Die Rentenauszahlungen muss der Versicherte nur mit dem Ertragsanteil versteuern. Die Höhe hängt davon ab, ab wann die Rente erstmals gezahlt wird. Beginnt die Auszahlung erst mit dem Ende des 65. Lebensjahres, sind nur 18 % der Rente steuerpflichtig. Das macht bei einer Rente von einen steuerpflichtigen Betrag von 180 aus. Wird jedoch eine größere Summe auf einmal ausgezahlt, kann die Steuerlast deutlich höher ausfallen. Hier ist zu entscheiden, wann der Vertrag abgeschlossen wurde. Für alle Versicherungen, die vor 2005 abgeschlossen wurden, sind keine Steuern zu entrichten, wenn der Vertrag mindestens 12 Jahre lief und fünf Jahre eingezahlt wurde. Bei nach 2005 abgeschlossenen Verträgen sieht die Situation etwas anders aus. Von der ausgezahlten Summe werden die bis dahin gezahlten Beiträge abgezogen. Vom Rest muss der Versicherte die Hälfte beim Finanzamt angeben. Das gilt bei einer Auszahlung nach dem 60. Lebensjahr und bei einer Vertragslaufzeit von mindestens 12 Jahren. Für ab 2012 geschlossene Verträge darf die Auszahlung nicht vor dem 62. Geburtstag erfolgen. Ist das nicht erfüllt, sind die Erträge komplett steuerpflichtig. Staatlich geförderte Existenzgründungsberatung N-Media-Images, Fotolia.com... in den ersten 5 Jahren ab Gründung mit einem bei der KfW registrierten Gründercoach, der sich in Ihrer Branche auskennt. Dr. Thea Döhler

8 08 {Infoblatt 01/2013} Altersvorsorge ADÜ Nord } Rechtzeitig ans Alter denken Rentenversicherung haben, ist eine private Rentenversicherung unbedingt sinnvoll. Denn auch sie benötigen eine gewisse Sicherheit für ein Einkommen im Alter. Selbstständige können schon im jungen Alter eine private Rentenversicherung abschließen. Wenn sie den Vertrag durchhalten, hat der frühe Vertrag den Vorteil, dass sie sich auf jeden Fall einen finanziellen Grundstock für das Alter aufbauen. Die Möglichkeit, mal eben an das Ersparte heranzugehen, wenn es im Betrieb nicht läuft, ist von Anfang an erschwert. Darüber hinaus ist das Geld, das in einem Altersvorsorgevertrag steckt, im Insolvenzfall bis zu einer bestimmten Höhe geschützt, sofern kein Kapitalwahlrecht vereinbart wurde. Somit haben Selbstständige die Sicherheit, zumindest einen Teil der Altersvorsorge zu behalten, selbst wenn sich Gläubiger bei ihnen melden. Ein guter Rat: Beiträge einfach höher ansetzen In eine private Rentenversicherung kann man in den meisten Fällen schon mit geringen Beiträgen von zum Beispiel 50 im Monat einsteigen. Allerdings geht bei niedrigen Einzahlungen häufig ein überproportional hoher Anteil für Verwaltungskosten verloren. Günstiger ist es, höhere Beiträge von oder pro Jahr und mehr auf einmal einzuzahlen. Warum? Bei jährlicher Zahlung sparen die Einzahler gegenüber einer monatlichen Zahlungsweise bares Geld. Der Zuschlag kann bis zu 5 % ausmachen. Bei sind so schnell 120 gespart! Und was ist jetzt eine Sofortrente? Eine Alternative zur privaten Rentenversicherung ist die sogenannte Sofortrente. Bei dieser Vorsorgemöglichkeit zahlt der Sparer eine große Summe kurz vor dem Rentenalter in einen Vertrag. Die Summe wird dann in Form einer regelmäßigen Rente lebenslang ausbezahlt. Dieses Verfahren ist für Selbstständige interessant, die entweder bis zum Rentenalter einen hohen Betrag angespart oder aus dem Verkauf des eigenen Betriebs oder einer eigenen Immobilie generiert haben und das Geld sicher anlegen möchten. Es ist ratsam, nicht das gesamte Kapital in die Sofortrente zu investieren, sondern nur so viel, wie für die Zusatzeinnahme im Alter notwendig ist. Was leistet eine fondsgebundene Rentenversicherung? Die Erträge aus einer klassischen privaten Rentenversicherung sind nicht überragend. Als Alternative kann eine fondsgebundene Renten versicherung in der Hoffnung auf höhere Renditen abgeschlossen werden. Diese Variante birgt aber auch einige Risiken. Bei der fondsgebundenen Rentenversicherung fließen die Beiträge des Kunden in Investmentfonds. Die höheren Renditeaussichten gehen bei diesem Vertrag zu Lasten der Sicherheit. Im schlimmsten Fall kann es passieren, dass die Summe, die der Sparer zu Rentenbeginn hat, weit unter der liegt, die er eingezahlt hat. Ein weiterer Nachteil ist die langfristige Bindung des Kapitals. Für den Versicherer bedeutet das, dass das Geld über einen langen Zeitraum nicht zur Verfügung steht. Selbstständige, die Einkommensschwankungen befürchten, sollten sich in diesem Fall für eine flexiblere Altersvorsorge entscheiden. Hier bietet sich ein Banksparplan oder ein Tagesgeldkonto an. Dadurch kann auf finanzielle Engpässe schneller reagiert werden, und es besteht die Möglichkeit, das Geld später in eine Versicherung oder einen Fonds zu investieren. Wie funktioniert die Fondspolice eigentlich? Da die Beiträge des Sparers in Investmentfonds fließen, verwaltet eine Fondsgesellschaft das Geld und nicht der Versicherer. Bevor die Fondsgesellschaft mit der Bewirtschaftung des Geldes beginnt, zieht die Versicherungsgesellschaft aus den Zahlungen des Kunden Verwaltungs- und Vertriebskosten ab. Eine Garantie, dass das Geld erfolgreich angelegt ist, hat der Kunde nicht. Einige Versicherer bieten sicherheitsorientierten Kunden Policen mit Garantie an, d. h., der Sparer bekommt die eingezahlten Beiträge oder eine bestimmte Rentenhöhe sicher ausgezahlt. Je höher die Garantie, desto mehr ähnelt die fondsgebundene Rentenversicherung der klassischen Rentenversicherung. Die Beträge können entweder vom Versicherungsunternehmen ausgewählt werden oder der Versicherte entscheidet selbst, in welche Fonds er investieren möchte. Bei dieser Variante sollte man aber Zeit und Mühe einplanen und genau beobachten, wie sich die Fonds entwickeln, um ggf. gegensteuern zu können. Ist eine Kapitallebensversicherung für Selbstständige sinnvoll? Unter den Vorsorgeprodukten ist die Kapitallebensversicherung immer noch eine sehr beliebte Anlagemöglichkeit. Mit einer Kapital lebensversicherung erhält der Versicherte zwei Leistungen in einem Produkt: Zum einen sichert sie die Angehörigen des Versicherten im Fall von dessen Tod ab. Zum anderen kann der Kunde mit seinen Beiträgen eine größere Summe ansparen, die ihm im Alter zur Verfügung steht. Hält der Versicherte die Zahlung der Beiträge durch, kann er sicher sein, nach der Ablaufzeit des }

9 ADÜ Nord Altersvorsorge {Infoblatt 01/2013} 09 Vertrages Kapital ausgezahlt zu bekommen. Doch was auf den ersten Blick wie eine optimale Kombination aus Risikoschutz und Sparplan anmutet, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ein Angebot, welches in aller Regel keine geeignete Lösung für Vorsorgesparer ist. Dies gilt im Besonderen beim Abschluss neuer Verträge hier sollten Sparer sehr vorsichtig sein. Und zwar aus folgenden Gründen: Die Renditen sind im Vergleich zu anderen Anlageprodukten eher bescheiden. Von den Beiträgen bezahlen die Versicherer nicht nur wie bei der Rentenversicherung die Verwaltung, sondern auch den Todesfallschutz. Dieser Zusatz mindert die spätere Auszahlung im Alter jedoch erheblich. In diesem Fall ist es ratsam, Hinterbliebene durch eine Risikolebensversicherung für den Todesfall zu schützen und separat zu sparen. Ein weiterer Nachteil ist die Bindung des Kunden an einen Versicherungsvertrag, für den oft Jahrzehnte Beiträge entrichtet werden müssen. Für die Versicherten bedeutet das, dass sie nicht kurzfristig an das Geld herankönnen, sollte es im Notfall benötigt werden. Bei einer Kündigung des Vertrags zum Beispiel, weil die Beiträge nicht mehr gezahlt werden können, müssen die Versicherten in der Regel große finanzielle Verluste, teilweise in erheblicher Höhe, in Kauf nehmen. Ältere Verträge sind von Vorteil Für die Bewertung und den weiteren Umgang mit einer Kapitallebensversicherung ist unter anderem entscheidend, wann der Vertrag geschlossen wurde. Je älter der Vertrag, desto besser sind die garantierten Zinsen. Versicherte, die ihren Vertrag vor dem 31. Dezember 2004 unterzeichnet haben, können die Auszahlung steuerfrei genießen. Alle Erträge aus Verträgen nach dem 31. Dezember 2004 sind beim Finanzamt abzurechnen. Bei Neuverträgen, die 2005 oder später unterschrieben wurden, eine Laufzeit von mindestens zwölf Jahren haben und frühestens im Alter von 60 Jahren für ab 2012 geschlossene Verträge im Alter von 62 Jahren ausgezahlt werden, wird der Ertragsanteil (die Auszahlung abzüglich der eingezahlten Beiträge) zur Hälfte nach dem persönlichen Steuersatz steuerpflichtig. Bei einem Spitzensteuersatz von derzeit 45 % ergibt sich aus der Ertragsbesteuerung zur Hälfte eine maximale Belastung von 22,5 %. Wer einen Steuersatz von 35 % hat, zahlt 17,5 % auf die gesamten Erträge. Das ist weniger, als zum Beispiel für die Gewinne aus dem Verkauf von Aktienfondsanteilen zu zahlen ist, für die eine Abgeltungssteuer von 25 % gilt. Die Versicherung hat steuerlich gegenüber den übrigen Produkten somit wieder etwas aufgeholt. Kündigt jedoch ein Versicherter seine Police oder verkauft er sie frühzeitig, kann Abgeltungssteuer fällig werden. Zu erwartende hohe Kosten bei nicht sicheren Renditen Mit einer Kapitallebensversicherung sind hohe Kosten für Verwaltung und Vertrieb verbunden, die am Kunden hängen bleiben und für ihn kaum zu überschauen sind. Sie gehen von der Sparleistung ab. Beim Blick auf die Renditen der Versicherung erleben viele Kunden eine unangenehme Überraschung. Die garantierten Zinsen eines solchen Vertrages sinken seit Jahren. Zuletzt fiel der Zinssatz Anfang Seither liegt er für neu zu schließende Verträge bei gerade mal 1,75 % auf den Sparanteil. Das ist die Summe, die übrig bleibt, nachdem der Versicherer von den Beiträgen seine Kosten für Verwaltung, Vertrieb und für den Todesfall abgezogen hat. Der Kunde hat aber die Chance, mehr als den Garantiezins zu bekommen. Wie stark er profitieren kann, hängt davon ab, wie erfolgreich der Versicherer ist, wenn er das Geld seiner Kunden am Wochenend-Seminar und/oder Prüfung in Niedersachsen, anerkannt zum Nachweis sicherer Kenntnisse der deutschen Rechtssprache gemäß 9 a Abs. 2 Nds. AGGVG für die Beeidigung als Dolmetscher und Ermächtigung als Übersetzer Die nächsten Termine 2013: März, Mai, Juli Weitere Informationen zu Veranstaltungsort, Anmeldung, Kosten etc. finden Sie auf Anzeige }

10 10 {Infoblatt 01/2013} Altersvorsorge ADÜ Nord } Rechtzeitig ans Alter denken Kapitalmarkt anlegt. An den erwirtschafteten Überschüssen muss er die Versicherten beteiligen. Doch wie viel dies ausmacht, ist schwer zu sagen. Wer einen solchen Vertrag abschließen möchte, sollte unbedingt darauf achten, was die Versicherungen an Garantieleistungen versprechen. Nur diese sind sicher. Alles, was darüber hinaus vorausgesagt wird, ist nur eine unverbindliche Hochrechnung. Für junge Anleger: Renditechancen mit Fonds nutzen Die Chance, mit Investmentfonds gute Renditen zu erzielen, sollten sich insbesondere jüngere Anleger nicht entgehen lassen. Aufgrund der langen Zeit bis zum Rentenbeginn kann ein mögliches Börsentief»ausgesessen«werden. Es empfiehlt sich aber, die Altersvorsorge nicht nur auf Aktienfonds zu beschränken. Das wäre sehr risikoreich. Für Aktienfonds-Anleger ist es besonders wichtig, das Börsengeschehen in den letzten Jahren vor dem Rentenalter genau zu beobachten. Sonst kann es passieren, dass die Gelegenheit verpasst wird, die Anteile bei guten Kursen mit Gewinn zu verkaufen und das Vermögen in sichere Anlagen umzuschichten. Falls kurz vor Rentenbeginn die Kurse schlecht stehen, sollten Anleger finanziell so flexibel sein, dass sie ihr Geld aus den Fondsanteilen nicht pünktlich zum 65. oder 67. Geburtstag benötigen. Es könnte besser sein, das Geld noch länger im Fonds zu belassen, denn mit der Zeit kann sich die Rendite wieder stark bessern. Ein großer Vorteil von Aktienfonds ist neben der hohen Renditechance die Möglichkeit, schon mit geringen Beiträgen gut zu wirtschaften. Bei vielen Fonds können Anleger bereits mit monatlichen Zahlungen von 25 bis 50 einsteigen. Ein weiterer Vorteil ist, dass man nicht an lange Laufzeiten gebunden ist, wie zum Beispiel bei Versicherungsverträgen. Besonders für Selbstständige kann das wichtig werden, denn sie sind nicht auf Dauer an feste Beiträge gebunden, sondern können ihre Zahlungen erhöhen oder auch mal reduzieren bzw. ganz aussetzen, wenn die Geschäfte nicht so gut laufen. So flexibel wie Aktienfonds ist kein anderes Ratensparprodukt, auch Banksparpläne nicht. Natürlich ist es auch möglich, einmalig eine größere Summe in Fonds zu investieren. Ein Tipp, was bei Indexfonds zu beachten ist Ein guter, aktiv gemanagter Fonds ist besser als ein Indexfonds. Zum Verständnis: Indexfonds sind Investmentfonds, die einen bestimmten, repräsentativen Index (z. B. DAX, Dow Jones Industrial Average) möglichst exakt nachbilden. Zu diesem Zweck investieren die Fonds zum Beispiel in die dem Index zugrunde liegenden Wertpapiere im gleichen Verhältnis wie der Index. Bei einem gemanagten Fonds ist die Wahrscheinlichkeit, einen guten Fonds zu finden, rein rechnerisch geringer, als einen schlechten zu erwischen das gilt aber nur, sofern man ohne Recherche, und ohne eine Fondsbewertung zu Rate zu ziehen, zugreift. Wenn es möglich ist, das Depot mindestens ein-, besser zweimal pro Jahr zu überprüfen, ist ein gemanagter Fonds einem Indexfonds vorzuziehen. Wer jedoch nicht die Zeit oder das Wissen hierfür aufbringt, sollte sich für einen Indexfonds entscheiden. Es ist ratsam, den Indexfonds nicht über eine Fondsgesellschaft, sondern über die Bank zu kaufen hier möglichst über die Börse. Bei der Fondsgesellschaft ist nämlich ein Ausgabeaufschlag zu zahlen, der vor allem bei größeren Summen teurer ist als die sogenannten Börsenspesen. Über den angestellten Ehepartner riestern Als verheirateter Selbstständiger gibt es die Chance, über den angestellten Ehepartner die staatliche Riesterförderung zu nutzen. Hat der Ehepartner einen Riestervertrag abgeschlossen und zahlt er auf das Riester-Konto vier Prozent seines Vorjahresbruttoeinkommens ein, kann auch der selbstständige Ehepartner die komplette staatliche Zulage bekommen. Dafür muss der Selbstständige mindestens 60 im Jahr in den Vertrag einzahlen. Der Mindestbeitrag für alle Riester-Sparer wurde eingeführt, nachdem Sparer im Jahr 2011 Zulagen zurückzahlen mussten, weil sie zu wenig oder nichts in ihren Vertrag eingezahlt hatten. Als Ehepaar mit Kindern hat man nicht nur Anspruch auf staatliche Zulagen für sich selbst, sondern auch für die Kinder. Geben die Eltern nichts anderes an, wird die Kinderzulage automatisch der Mutter gutgeschrieben. Soll der Vater die Kinderzulage bekommen, müssen die Eltern dies beantragen. Für selbstständige Mütter, die eine niedrige oder keine gesetzliche Rente bekommen, empfiehlt es sich, diese Lücke über den Riester-Vertrag zu schließen und sich die Kindergeldzulage von 186 pro Jahr und Kind gutschreiben zu lassen. Für ab 2008 geborene Kinder zahlt der Staat 300 an Zulage im Jahr. Nachteil der indirekten Förderung über den Ehepartner ist, dass nicht beide Partner jeweils den Förderhöchstbetrag von in der Steuererklärung eintragen können, sondern nur gemeinsam bis zu im Jahr. Zahlt der angestellte Ehepartner inklusive Zulagen ein, bleiben dem selbstständigen Ehepartner noch 560 für den Vertrag, die das Finanzamt für das Paar zusammen als Sonderausgaben berücksichtigt. Natürlich kann der selbstständige Ehepartner mehr einzahlen und auf diese Weise die Rente erhöhen, bekommt dafür aber keine zusätzlichen Steuervergünstigungen in der Ansparphase. {

11 ADÜ Nord Aus der Rechtsecke {Infoblatt 01/2013} 11 Berliner Kreis in Halle Bettina Behrendt Zur Erinnerung: Im März 2012 hatten die Verbände des Berliner Kreises eine Gemeinsame Stellungnahme zum Gesetzesentwurf erarbeitet (Kathrin Schlömp berichtete im Infoblatt 3/2012), die im weiteren Gesetzgebungsverfahren jedoch kaum berücksichtigt wurde. Nachdem im September 2012 die Bundesregierung den Entwurf des 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetzes beschlossen hatte, sprach der Rechtsausschuss des Bundesrates Empfehlungen mit weiteren Verschlechterungen für die Honorarsituation unserer Berufsgruppen aus. Neben dem gastgebenden ABDÜ Sachsen-Anhalt waren die Verbände ADÜ Nord, ATICOM, BDÜ, BDÜ LV Sachsen-Anhalt, VÜD sowie der VVU (Baden-Württemberg) in Halle vertreten. Unterstützung durch EULITA Der Antrag eines EULITA-Mitgliedsverbandes zur Frage, ob eine Unterstützung durch den europäischen Dachverband»European Legal Interpreters and Translators Association«(Europäischer Dachverband der Gerichtsdolmetscher und -übersetzer), in dem drei der vertretenen Verbände Mitglied sind, erwünscht sei, wurde kontrovers diskutiert. Letztendlich verständigten sich die Verbände darauf, dass EULITA im konkreten Fall herangezogen werden soll und Stellungnahmen EULITAs über die deutschen Verbände mit eingebracht werden, EULITA jedoch nicht selbst an die Empfänger herantritt, sodass die nationalen Verbände Ansprechpartner bleiben. Alleingänge oder doch alle an einem Strang? Es stellte sich heraus, dass der BDÜ ein weiteres Schreiben mit Kritikpunkten am Am kamen Vertreter mehrerer Übersetzer- und Dolmetscherverbände zum Treffen des Berliner Kreises in Halle zusammen, um auf die jüngsten Entwicklungen im Gesetzes vorhaben zur JVEG- Novellierung einzugehen. Der ADÜ Nord wurde von Bettina Behrendt vertreten. Gesetzesentwurf verfasst und an Politiker versandt hatte. Diese Kritikpunkte waren den anderen Verbänden bereits vor dem Treffen vorgelegt worden und wurden in Halle von den deren Vertretern für gut befunden. Jedoch zeigte sich in Halle, dass der BDÜ neben diesen Kritikpunkten den Politikern Vorschläge vorgelegt hatte, die von der im März 2012 erarbeiteten gemeinsamen Stellungnahme abweichen: Anstelle der Beibehaltung des Drei-Stu fen- Modells für Übersetzungen, für das verbandsübergreifend Honorarsätze von 2,50, 3,50 und 4,00 je 55 Anschläge angestrebt worden waren, hatte der BDÜ, so die mündliche Auskunft seines Vertreters in Halle, zur Vereinfachung der Kostenfestsetzungsverfahren nun einen einheitlichen Honorarsatz für Übersetzungen von 2,00 je 55 Anschläge vorgeschlagen. Angesichts dieser Entwicklung verständigten sich die anwesenden Verbandsvertreter nach hitzigen Diskussionen und zähen Verhandlungen auf ein Prozedere, um derartige Situationen mit widersprüchlichen Forderungen in Zukunft zu verhindern. Allen Verbänden des Berliner Kreises soll künftig die Möglichkeit eingeräumt werden, sich vor der Versendung neuer Stellungnahmen eines einzelnen Verbandes innerhalb einer bestimmten Frist zu diesen zu äußern. In der Zwischenzeit hat sich gezeigt, dass dieses Prozedere vom BDÜ nicht befolgt wurde und daher leider inzwischen wieder in Frage gestellt wird. Auch die Frage, inwieweit Informationen, die einem Verband des Berliner Kreises vorliegen, den anderen Verbänden zur Verfügung gestellt werden sollen, wurde ausgiebig erörtert, führte jedoch zu keinem Ergebnis. Durchsetzung unserer Bestrebungen im Kostenrecht Die oben genannten Kritikpunkte sollen jedoch ohne weitere Honorarforderung mitsamt der Gemeinsamen Stellungnahme an die jeweiligen Ansprechpartner in der Politik versandt werden. Da die März-Stellungnahme bislang kaum im Gesetzgebungsprozess berücksichtigt wurde, verständigten sich die Verbände zudem auf die Erarbeitung einer e-petition beim Bundestag, auf die nicht nur innerhalb der Verbände, sondern auch mithilfe der sozialen Netzwerke aufmerksam gemacht werden soll. Da unser Berufsstand auf die Solidarität anderer Bevölkerungsgruppen angewiesen ist, wird in der Petition auf eine Bezifferung der Honorarforderungen bewusst verzichtet. Stattdessen soll die rückläufige Honorarentwicklung seit dem Stand von 1994 hervorgehoben und eine Gleichsetzung an die Einkommensentwicklung der anderen, von der Novellierung betroffenen Berufsgruppen gefordert werden. In Hinblick auf die Zielgruppe, deren Unterstützung gewonnen werden soll, soll zudem kein Verband als juristische Person, sondern eine natürliche Person als Petent auftreten. Medienarbeit Abschließend wurde kurz über Bemühungen berichtet, das Thema in die Medien zu bringen. { Nachtrag: Die vom Rechtsausschuss des Bundesrates vorgeschlagenen, für unsere Berufsgruppen nachteiligen Änderungsvorschläge vom wurden in der Stellungnahme der Bundesregierung vom abgelehnt. {

12 12 {Infoblatt 01/2013} Kommentar ADÜ Nord Was kam nach Halle? Natascha Dalügge-Momme kommentiert hier die der Sitzung des Berliner Kreises nachfolgenden Ereignisse, die leider Anlass zu Kritik geben. Peter Kappel Bettina Behrendt vertrat den ADÜ Nord auf der Sitzung des Berliner Kreises in Halle. Bereits die vorherige Sitzung im März 2012 hat gezeigt, dass Kontroversen nicht vermeidbar, aber notwendig sind. Der unter großen Schwierigkeiten erarbeiteten Stellungnahme sollte nun eine e-petition aller Verbände folgen. Die Verbände des Berliner Kreises einigten sich erneut auf einen Wortlaut, der, zum Erstaunen aller, jedoch nur im Namen des BDÜ versendet wurde (Text auf Nachfrage einsehbar). Lange wurde um ein detailliertes Protokoll aus Halle gekämpft, da auch daraus die unterschiedlichen Positionen deutlich wurden. ATICOM war z. B. für eine Beteiligung des europäischen Verbands der Gerichtsdolmetscher EULITA, während der BDÜ strikt dagegen war. Auch stellte der größte deutsche Verband seine Forderung in den Raum, dass 2, pro Zeile ausreichend wären. Wie sich jedoch herausstellte, war bereits im September 2012 (versehentlich oder nicht) ein Schreiben mit 1,68 pro Zeile als offizielle Forderung des BDÜ an offizielle Stellen, wie Ministerien, Behörden, MdB und Bundestag, herausgegangen, unterzeichnet vom Präsidenten André Lindemann und der Bundesreferentin Dr. Renate Reck. Dieses Schreiben war also schon vor dem Treffen in Halle versendet worden, weil der BDÜ der Meinung war, dass die Zeit drängte. Die Frage stellt sich, ob die Zeit für solcherlei Forderungen jemals drängt. Dies geschah völlig ohne ersichtliche Notwendigkeit. Mit seiner abweichenden Forderung und Versendung derselben hat der BDÜ die gemeinsame Basis der Vereinbarung des Berliner Kreises mit allen anderen deutschen Verbänden ohne vorherige Ankündigung verlassen, ferner eine Einbuße von 53 % (seit 1994) und 52 % gegenüber den geforderten 3,50 im mittleren Vergütungsbereich für die Kollegen propagiert! Inzwischen wird intern beim BDÜ gerätselt, wie ein wohl zum internen Gebrauch (was wir trotz des Schadens, den es angerichtet hat, hoffen) bestimmtes Papier nach außen dringen konnte. Ferner muss man sich fragen, ob so etwas denn von niemandem vorher gelesen wird? Soll man wirklich glauben, dass alle, die dieses Papier in der Hand hatten oder per Mail erhalten haben, sich mit einem Satz von 1,68 zufrieden geben wollten? Man kann sich das Akzeptieren einer solchen Forderung kaum vorstellen. BDÜ-Mitglieder, die bei den Vorständen ihrer jeweiligen Landesverbände nachfragten, bekamen die lakonische Antwort, man möge sich doch bitte an den Bundesvorstand wenden. Auf Nachfrage in Halle wurde seitens des BDÜ versichert, dass ein solches Papier nicht herausgegangen sei und Kollegen, die das Gegenteil behaupteten, wurden der Lüge bezichtigt. Eine Entschuldigung steht bis dato noch aus. Auch Fragen an den Präsidenten des BDÜ, wie nun weiterverfahren oder das Problem gelöst werden soll, blieben ohne Antwort. Im Gegenteil, der BDÜ möchte sich nun nicht mehr am Berliner Kreis beteiligen. Offensichtlich ob zu vieler Fragen. Die Gespräche des ADÜ Nord waren vorher schon weit gediehen und das Verständnis der Gesprächspartner groß. Überflüssig zu erwähnen, dass dieselben Gesprächspartner sich nun auf das Schrei ben des BDÜ zurückziehen, denn schließlich habe der»bundesverband«ja nur so wenig verlangt. Zwecklos ihnen zu erklären, dass weder der ADÜ Nord noch der VÜD, ATICOM oder andere Mitglied des BDÜ- Bundesverbandes sind. Noch kurz eine Anmerkung zu der Aktion unserer Kollegin Birgit Strauß: Zur Erinnerung: Birgit Strauß hatte, wie im Infoblatt 6/2012 berichtet, dazu aufgerufen, Mitglieder des Bundestages anzuschreiben. Viele Kollegen sind dem nachgekommen, auch der ADÜ Nord als Verband. Die Hommerich-Studie, an der der ADÜ Nord (Helke Heino) auch hinsichtlich der Formulierung der Fragen intensiv mitgearbeitet hatte, wurde herangezogen und von den MdB falsch verstanden zitiert. Musterrechnungen des»vorher«und»nachher«der Gesetzesnovelle zur Untermauerung des Arguments der Verschlechterung unserer Einkünfte wurden von uns mitversendet. Aus den Antworten, Fragen und persönlichen Gesprächen mit MdB wurde deutlich, dass sie inzwischen über andere Informationen verfügten (s. o.). Trotzdem sind einige interessierte MdB auf uns zugekommen und haben nachgefragt. Da die Gesetzesnovelle den Bundestag noch nicht passiert hat, bleibt noch Zeit, für unsere Sache zu kämpfen! { Mischen Sie sich ein! Machen Sie mit im ADÜ Nord. Unsere Ansprechpartner finden Sie auf Seite 2 i

13 ADÜ Nord Kooperatives Übersetzen {Infoblatt 01/2013} 13 Konstruktivistische Lernmethode und empirisches Forschungsinstrument Dr. Wenke Orbán 2008 wurde am Seminar für Übersetzen und Dolmetschen (SÜD) der Universität Heidelberg mit der Methode des Kooperativen Übersetzens ein neues didaktisches Konzept für den Übersetzungsunterricht vorgestellt, das radikal mit dem traditionellen Rollenbild des einsamen Übersetzers brach. Frau Dr. Wencke Orbán beschreibt hier, wie sich die Methode entwickelt hat. Hat Kooperatives Übersetzen in Lehre und Forschung eine Zukunft? Dazu wird zunächst einmal kurz auf den theoretischen Hintergrund der Methode, ihre Entstehungsgeschichte und ihre zentralen Merkmale eingegangen. Anschließend werden die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten des Kooperativen Übersetzens in Lehre und Forschung vorgestellt. Ausgangspunkt für die Entwicklung des Kooperativen Übersetzens war die nach wie vor aktuelle Frage, welche Fähigkeiten in der modernen Sprachmittlungsindustrie von einem professionellen Übersetzer erwartet werden. Eine hervorragende Übersetzungskompetenz, kulturelle Sensibilität, ein breit angelegtes Allgemeinwissen und hoch spezialisierte Fachkenntnisse sowie eine ausgereifte Medienkompetenz gehören selbstverständlich zu den Grundvoraussetzungen, um als Übersetzer auf dem Markt bestehen zu können. Es hat sich jedoch gezeigt, dass dies allein noch nicht genügt. Um sich als angestellte Übersetzer oder Freelancer auf dem Markt behaupten zu können, müssen die Absolventen übersetzungswissenschaftlicher Studiengänge heute vielfältige zusätzliche Qualifikationen und Kompetenzen mitbringen: Das beginnt bei professionellen unternehmerischen Kenntnissen im Rahmen der Auftragsabwicklung, geht über soziale und kommunikative Fähigkeiten, hier insbesondere Teamfähigkeit, bis hin zur Bereitschaft, sich immer neue Wissensgebiete zu erschließen und lebenslang zu lernen. Das Erwartungsprofil, mit dem angehende Übersetzer heute konfrontiert werden, ist also äußerst umfangreich und vielfältig. An dieser Stelle zeigt sich jedoch, dass traditionelle Formen der Lehre wie etwa der klassische Frontalunterricht angesichts dieser veränderten Realitäten an ihre Grenzen stoßen. Notwendig sind also eine stärkere Praxisausrichtung der Curricula und ein innovatives Unterrichtsdesign im Rahmen eines radikalen Paradigmenwechsels: a) Transparenz und Reflexion sowie Eigenverantwortlichkeit und selbstständige Urteilsbildung müssen an die Stelle einer dozentenfixierten Lösungsfindung treten. b) Eine fundierte Handhabungskompetenz im Umgang mit CAT- Tools muss systematisch und konsequent aufgebaut werden. c) Gruppenarbeiten, die dem Einzelnen über den unmittelbaren Austausch mit anderen den Zugang zu einer überindividuellen Wissensbasis eröffnen und zugleich kommunikative und soziale Fähigkeiten fördern, müssen stärker in den Fokus der Übersetzungsdidaktik rücken. Einige Beispiele für derartige Bemühungen sind E-Learning- Module und computergestützte Übersetzungsübungen, die Arbeit an realen Übersetzungsprojekten sowie der Austausch mit Experten im Rahmen von Ringvorlesungen oder Berufspraktika, wie sie sich an den meisten akademischen Ausbildungsstätten für Übersetzer und Dolmetscher bereits etabliert haben. Eine weitere Lern- und Arbeitsform, die den veränderten Anforderungen Rechnung trägt, ist das Kooperative Übersetzen. Hier steht vor allem die Förderung sozialer und kommunikativer Fähigkeiten im Vordergrund. Was ist kooperatives Übersetzen? Die Methode entstand in Anlehnung an das Problem Based Learning (PBL), wie es aus der wissenschaftlichen Medizinerausbildung bereits seit mehreren Jahrzehnten bekannt ist. Zentrale Komponenten des Modells sind die Bearbeitung genuiner und komplexer Problemstellungen, realistische Arbeitskontexte, die Selbststeuerung des Lernprozesses, die Arbeit in Kleingruppen, das Selbststudium, authentische Lernressourcen und eine authentische Hilfsmittelsituation (Bankston 2005). Kooperatives Übersetzen integriert die zentralen Komponenten des PBL, die Arbeit mit Kleingruppen an realen Problemstellungen unter Begleitung eines Tutors, legt aber einen besonderen Schwerpunkt auf den Faktor der Kooperation und Kommunikation. Ein übersetzungsbezogenes kooperatives Arbeitsszenario sieht folgendermaßen aus: Die Studierenden erhalten per einen Übersetzungsauftrag, der neben dem Ausgangstext alle wichtigen Angaben zur Bearbeitung enthält, so etwa Fristen, Ansprechpartner und ggf. zusätzliches Material wie Terminologielisten, Stilvorgaben etc. Der Auftrag wird in der Gruppe bei vollem Hilfsmittelzugriff übersetzt. Der Übungs- bzw. Arbeitsraum muss daher medientechnisch eingerichtet sein. Tutor der Gruppe ist entweder ein Dozent, der im Bereich der Übersetzung über Lehr- und Praxiserfahrung verfügt, oder ein praktizierender Übersetzer mit wissenschaftlichem Hintergrund. Die Übersetzergruppe selbst besteht aus drei bis fünf Studierenden. Gruppeneinteilung und Rollenverteilung werden von den Gruppenmitgliedern selbstständig übernommen. Alle übersetzungsbezogenen Teilhandlungen von der Terminologierecherche bis zum Qualitätsmanagement sind gemeinsam in der Gruppe durchzuführen. Die Übersetzung wird ohne vorherige individuelle Rohübersetzung direkt in der Gruppe gemeinsam angefertigt. Die Studierenden }

14 14 {Infoblatt 01/2013} Kooperatives Übersetzen ADÜ Nord Übersetzung (Prozess) Vorlesen des Ausgangstextes (Satz für Satz) Entwicklung von Arbeits- und Problemlösungsstrategien Ideenpool Kompromiss- und Entscheidungsfindung Sammlung und Diskussion von Übersetzungsvorschlägen für einzelne Übersetzungseinheiten Informationen des Auftraggebers Rechercheergebnisse Äquivalenzliste Paralleltexte Glossare Fachliteratur Fachwörterbücher Hintergrundtexte Experten Datenbanken Individuelles Vorwissen der Übersetzer Zielsprachliche Formulierung Neuvertextung des Ausgangstextes in der Zielsprache Übersetzung (Produkt) Der Übersetzungsprozess nach dem Modell des Kooperativen Übersetzens (vgl. Orbán 2008) } Konstruktivistische Lernmethode erarbeiten gemeinsam einen Pool an Übersetzungsvarianten und einigen sich in einem gesprächsbasierten Entscheidungsprozess auf eine adäquate Übersetzungslösung. Die Gruppe steht im ständigen Austausch miteinander, alle Teilnehmer sind am gesamten Übersetzungsprozess beteiligt und alle Übersetzungsentscheidungen werden in der Gruppe gemeinsam ausgehandelt. Diese gesprächsbasierte kooperative Anfertigung der Übersetzung ist das Herzstück der Methode und bricht radikal mit dem traditionellen Bild des Übersetzers als Einzelhandelndem. Zur Umsetzung in der Lehre Die Methode des Kooperativen Übersetzens hat sich als ein zukunftsweisender Neuansatz für eine praxisorientierte und zugleich wissenschaftlich fundierte Übersetzungsdidaktik erwiesen. Sie ließ sich am SÜD ohne größeren Aufwand in die reformierten Curricula der Studiengänge BA und MA Übersetzungswissenschaft sowie BA Translation Studies for Information Technologies integrieren und bestimmt inzwischen die Lehrpraxis der dortigen Englischen Abteilung. In kooperativen Übersetzungsübungen wird jeweils von einem Gruppenmitglied übersetzungsbegleitend ein standardisiertes Protokoll des Arbeitsprozesses angefertigt, um die vielschichtigen kognitiven Selektions- und Verifikationsprozesse im Nachhinein nachvollziehbar zu machen. Im Mittelpunkt dieser Protokollführung steht die Dokumentation der Vorgehensweise innerhalb der Gruppe. Erfasst werden zentrale Arbeitsschritte, Kommentare zur Gruppendynamik und die verschiedenen diskutierten Übersetzungsvorschläge inkl. Annotationen zu den Argumenten pro und contra den jeweiligen Lösungsvorschlag. Die aus den Protokollen gewonnenen Daten erlauben eine sorgfältige Nachbesprechung und Evaluation der Übersetzungsprozesse und -produkte und ermöglichen darüber hinaus eine empirische Analyse und Auswertung der Übersetzung, worauf später noch genauer einzugehen ist. Vorteile der Methode bei der Textrezeption und Textproduktion Es hat sich nun in zahlreichen Übersetzungsübungen, die kooperativ durchgeführt wurden, gezeigt, dass der Austausch in der Gruppe neben der Aktivierung des individuellen Vorwissens die gegenseitige Wissensergänzung und die Vernetzung der individuellen Wissensressourcen im Sinne einer shared expertise fördert. Den Übersetzern steht ein überindividueller Wissensbestand zur Verfügung, auf den sie während des gesamten Übersetzungsprozesses zurückgreifen können. Typischen Schwierigkeiten der Textrezeption wie z. B. einem»szenischen Missverstehen«oder Interferenzen, die aufgrund indivi dueller Wissenslücken oder reflexartiger Assoziationen entstehen, wird auf diese Weise vorgebeugt und ein lückenloses Textverständnis sichergestellt. Denn die neuen Informationen des }

15 ADÜ Nord Kooperatives Übersetzen {Infoblatt 01/2013} 15 Textes werden über vielfältige überindividuelle Inferenzprozesse in das sprachliche, enzyklopädische und kommunikative Vorwissen der Beteiligten integriert, sodass ein kohärenter Textsinn hergestellt werden kann. Bei der zielsprachlichen Textproduktion wiederum entwickelt sich durch das laute Benennen der individuellen Ideen und Lösungsvorschläge ein komplexer Selektions- und Verifikationsprozess, der sich fortsetzt, bis sich eine für alle zufriedenstellende Übersetzungslösung herauskristallisiert, auf die sich die Gruppe schließlich einigt. Häufig ist ein regelrechter Dominoeffekt zu beobachten: die Vorschläge eines Gruppenmitglieds lösen jeweils zahlreiche neue Assoziationen aus und es wird intensiv intra- und intersprachlich substituiert. Dies führt zu einer Fülle von kreativen Übersetzungsalternativen. Die Methode zeichnet sich daher durch Lebendigkeit, sprachliche Vielfalt und einen außerordentlichen Variantenreichtum aus. Typische Äquivalenzauffindungsstrategien sind szenische Visualisierungen, also die bildliche Veranschaulichung des im Ausgangstext Gemeinten, sowie eng damit verbunden Paraphrasierungen und Assoziationsketten. Bemerkenswert ist nun, dass die Fülle der spontanen Assoziationen durch die unmittelbare Reflexion in der Gruppe zugleich kontrolliert wird. Durch den fortlaufenden Kompetenzabgleich kann die Anzahl der Fehlleistungen erheblich gesenkt werden, während die Anzahl korrekt verwendeter Termini und Kollokationen steigt. Damit erfolgt bereits während des Übersetzungs prozesses eine ständige Qualitätsprüfung und -sicherung, die sich in der hohen Qualität der Übersetzungsleistungen niederschlägt. Die Gruppensituation kann außerdem dazu beitragen, dem Einzelnen die Last der alleinigen übersetzerischen Verantwortung abzunehmen. Im Gruppenrahmen gehen die Übersetzer daher häufiger unkonventionelle und differenzierte Lösungswege und treffen mutigere Übersetzungsentscheidungen. Die positive Grundstimmung und die entspannte Atmosphäre in der Gruppe setzen ein bemerkenswertes Kreativitätspotential frei und führen zum Abbau mentaler Blockaden und damit zu einer deutlichen Produktivitätssteigerung. Last but not least stößt die Methode dank ihrer motivationsfördernden Wirkung auf große Akzeptanz bei den Studierenden und konnte sich aufgrund der überaus positiven Resonanz schnell als ernstzunehmende Alternative zur herkömmlichen Übersetzungsübung in der Lehre durchsetzen. Die Methode ist jedoch stark personengebunden. D. h. ihr Fortbestand steht und fällt mit der Bereitschaft der Lehrpersonen, sich auf diese innovative Form des Übersetzungsunterrichts einzulassen. Wird es also genügend begeisterte und zukunftsorientierte Dozenten geben, die bereit sind, der konventionellen Übersetzungsübung den Rücken zu kehren und neue, nämlich kooperative, Wege in der Lehre zu gehen? Das wäre zu wünschen! Im nächsten Infoblatt setzen wir den Artikel fort. Dann geht es unter anderem um die Frage, für welche Texte sich das Kooperative Übersetzen besonders eignet und für welche eher nicht. { Anzeige Der unabhängige Versicherungsmakler für qualifizierte Übersetzer und Dolmetscher. Günstigere Beiträge. Höhere Leistungen. Objektiv. Transparent. Unkompliziert. lingua Rundum-Service. Schnelle Hilfe. lingua Deckungssumme Berufshaftpflicht lingua Vertrags- Rechtsschutz lingua Deckungssumme Vermögensschadenhaftpflicht lingua Versicherungskonzepte Mehr Sicherheit für Ihre Existenz lingua Transparenz. Objektivität. Denzer GmbH Otto-Haug-Straße Bad Liebenzell Telefon

16 16 {Infoblatt 01/2013} Leben und Übersetzen in Frankreich ADÜ Nord Vive la France Iris Heres Iris Heres lebt und arbeitet seit 1989 in Lyon. Seit 1998 ist sie als freiberufliche Übersetzerin für Französisch, Englisch und Spanisch tätig. Hier gibt sie einen kleinen Einblick in die Besonderheiten, mit denen Übersetzer in Frankreich konfrontiert werden. Aus deutscher Sicht hat Deutschlands wichtigster Handelspartner Frankreich durchaus seinen Reiz. Verlockend sind räumliche Nähe, französische Lebensart, guter Wein und im Süden mediterranes Flair. Sicher haben Sie bereits mehrmals Ihren Urlaub in Frankreich verbracht oder vielleicht sogar ein paar Semester hier studiert und Land und Leute schätzen gelernt. Vielleicht haben Sie sogar mit dem Gedanken gespielt, Ihre Übersetzertätigkeit in Ihr beliebtes Urlaubsland zu verlegen. Wenn man hier aber freiberuflich tätig ist, lebt man nicht unbedingt wie Gott in Frankreich. Um sich als freiberuflicher Übersetzer in Frankreich niederlassen zu können, ist heutzutage kein Nachweis über die berufliche Qualifikation nötig. Zunächst muss man sich bei der URSSAF, der für die Erhebung der Sozialabgaben zuständigen Stelle seiner Gemeinde, anmelden. Vor vielen Jahren war hierzu ein Nachweis von ca. drei Aufträgen von potenziellen Kunden notwendig, seit einigen Jahren sind die Behörden jedoch toleranter geworden. Die URSSAF leitet die Angaben zur Person automatisch an alle zuständigen Institutionen und Sozialversicherungsträger weiter. Ein Mindestsatz an Sozialabgaben ist grundsätzlich ab dem ersten Jahr der Existenzgründung fällig, auch wenn nur wenige bzw. keine Einnahmen verzeichnet wurden. Freiberufler müssen in eine gesonderte autonome Krankenkasse (RAM) sowie Rentenversicherung (CIPAV) einzahlen. Es gibt hier keine Wahlmöglichkeiten. Zur Pflichtrentenversicherung kommt noch eine Pflichtzusatzrentenversicherung hinzu. Gezahlt werden auch Beiträge für die Familienbeihilfe, der Allgemeine Sozialbeitrag (CSG) sowie der Beitrag zur Abtragung der Sozialversicherungsschulden (CRDS). Nach drei Jahren freiberuflicher Tätigkeit werden die vorläufigen Abgaben und Beiträge auf der Grundlage des zu versteuernden Einkommens des vorletzten Geschäftsjahres berechnet und im darauf folgenden Jahr angepasst. Sie zahlen also in einem»mageren Jahr«die Beiträge berechnet auf das Ergebnis von vor zwei Jahren, als Sie vielleicht sehr viel mehr verdient haben. Freiberufliche Übersetzer im Departement Rhône-Alpes wandten 2011 bei Durchschnittseinnahmen von ca. 40 % der Betriebsausgaben für Sozialabgaben auf. 1 Von den Nettoeinnahmen (ohne Mehrwertsteuer) werden alle geleisteten Abgaben sowie die Betriebsausgaben abgezogen, bevor das Ergebnis versteuert wird. Beispiel: Ende 2011 blieben mir von 100 Nettoeinnahmen 47,29 vor Steuern. Positiv hervorzuheben ist die jährliche Pauschalabgabe (von bisher 53 jetzt auf 93 gestiegen) in einen Fonds für Fortbildung, bei dem man die Erstattung von Ausgaben für Fortbildung in Höhe von künftig pro Jahr beantragen kann. In meinen 15 Jahren als Freiberuflerin habe ich noch keine Fortbildung in Frankreich komplett aus eigener Tasche bestreiten müssen. Im Unterschied zu Deutschland werden freiberufliche Übersetzer in Frankreich auch zur Gewerbesteuer veranlagt, die zwar 2010 als taxe professionnelle abgeschafft, aber unter dem schönen Namen contribution économique territoriale wieder eingeführt wurde, und deren Höhe sich für viele trotzdem nicht wesentlich geändert hat. Seit Januar 2009 ist es in Frankreich auch möglich, mit drei Klicks online ein Einpersonenunternehmen (auto-entrepreneur) zu gründen. Der auto-entrepreneur listet nur noch seine Einnahmen auf und begleicht auf dieser Grundlage sowohl Steuern als auch Sozialabgaben wie Krankenversicherung, Rentenversicherung und andere Abgaben. Die Abgaben richten sich hier also nur nach den tatsächlichen Einnahmen. Er kann jährlich bis zu für Dienstleistungen einnehmen, bevor der Status gewechselt werden muss. Die Berechnung aller Abgaben ist denkbar einfach: Man führt für Dienstleistungen 23 % monatlich ab. Ab dem ersten Euro Umsatz ist man krankenversichert. Es wird keine Mehrwertsteuer erhoben. Viele freiberufliche Übersetzer, die unter dem klassischen Status ihre Abgaben leisten, betrachten die Konkurrenz der Einpersonenunternehmen allerdings mit gemischten Gefühlen. Unter diesem Mäntelchen tummeln sich in der Rubrik»Übersetzen und Dolmetschen«Berufseinsteiger, Quereinsteiger oder Sprachlehrer auf der Suche nach einem Nebenverdienst, aber auch leider selbst ernannte Übersetzer, die ihre Fähigkeiten und Kenntnisse überbewerten und denen diese Drei-Klick-Existenzgründung die Berufsausübung wesentlich erleichtert. Da die Abgaben deutlich niedriger liegen als für freiberufliche Übersetzer, kann das Einpersonenunternehmen natürlich niedrigere Tarife anbieten. Seit 2009 haben die Preise für Übersetzungsdienstleistungen m. E. auch darunter gelitten. Ein französischer Kollege erfand kürzlich den Begriff petitboulotisation 2, den ich sehr treffend finde. Der Übersetzerberuf, ohnehin nicht hinreichend anerkannt, sieht sich in der Öffentlichkeit auf das Niveau eines Nebenjobs herabgestuft. Der potenzielle Kunde findet sich bei den teilweise hohen Preisunterschieden auch nicht mehr zurecht. Warum soll er einem Dienstleister einen auf die Betriebsausgaben kalkulierten Preis bezahlen, wenn die gleiche Leistung anderswo billiger angeboten wird? Die neue Regierung hat allerdings inzwischen beschlossen, die Abgaben des Einpersonenunternehmens anzuheben, um mehr Gleichberechtigung zu schaffen. Alle Einwohner Frankreichs profitieren von der französischen Krankenversicherung. Sie zahlen die Behandlungskosten so wie Kosten für Medikamente zunächst selbst (in bar oder per Scheck/ Kreditkarte am Tage des Arzttermins) und bitten ihre Zusatzkrankenversicherung anschließend um Erstattung eines Teils der Kosten, der nicht von der allgemeinen Krankenkasse übernommen }

17 ADÜ Nord Leben und Übersetzen in Frankreich {Infoblatt 01/2013} 17 Iakov Kalinin, fotolia.de wurde. Inzwischen geht das durch die carte vitale (Chipkarte des Sozialversicherungsträgers) reibungslos, da die Pflichtkrankenkasse die Abrechnung direkt an die Zusatzversicherung weiterleitet. Am Anfang kommt einem die Idee des zahlenden Patienten etwas komisch vor, aber man sieht den Vorteil, wenn man nicht mehr in überfüllten Wartezimmern stehen muss und in 10 Minuten abgefertigt wird. Der Patient ist hier auch Kunde und hat Anrecht auf die Aufmerksamkeit und die Zeit des Arztes. Ein Besuch bei einem Vertragsarzt (médecin conventionné) kostet 23. Nicht-Vertragsärzte (médecins non-conventionnés) und Fachärzte liegen da schon bei 40, 50 oder 60, je nach Behandlung. Übersetzer können dem französischen Übersetzerverband SFT (Société Française des Traducteurs) beitreten. Hierzu ist der Nachweis über eine ordnungsgemäß zugelassene und fortwährende Tätigkeit als freiberuflicher Übersetzer notwendig. Die SFT ist in regionale délégations gegliedert, die sich einmal im Jahr in Paris zur Hauptversammlung treffen. Sie zählt zurzeit Mitglieder. Literaturübersetzer und audiovisuelle Übersetzer haben auch eigene Verbände. Die Delegationen organisieren individuell Austausch und Aktivitäten. Die SFT bietet auch Fortbildungskurse an und veröffentlicht seit Jahren eine Statistik über die Preise von Übersetzern. Die Mehrzahl der Antwortenden berechnet Übersetzungen nach einem Wortpreis, und zwar nach Ausgangstext, nicht Zieltext, wie in Deutschland allgemein üblich. In einigen Fällen wird auch nach Stunden abgerechnet. Wie bereits oben erwähnt, sind die Preise in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Als Beispiel: zehn Eurocent pro Wort Ausgangs sprache (für einen allgemeinsprachlichen Text ohne große Schwierigkeiten, Dringlichkeit, Wochenendaufschlag oder besondere Format vorgaben) waren vor ein paar Jahren noch ein gängiger Durchschnittsagenturpreis. Heute wird dies von den meisten französischen Agenturen als»teuer«bezeichnet, und viele Angebote bewegen sich inzwischen unter der Schmerzgrenze. Es wird immer schwieriger, Übersetzungsagenturen davon zu überzeugen, dass durch die Einführung und weite Verbreitung von CAT-Tools, die angeblich allen das Leben und uns Freiberuflern doch nur die Geldbörse leichter machen, das Einkommen nicht gesunken ist. Bei Direktkunden ist je nach Spezialisierung oder Verhandlungsgeschick noch ein angemessener Preis zu erzielen, aber die durchschnittlichen Klein- und Mittelbetriebe, die so keine rechte Vorstellung vom Übersetzerberuf haben, suchen meistens nach dem niedrigsten Preis. Manche Agenturen unterbieten sogar Freiberufler und speisen ihre Zulieferer mit 0,07 pro Wort ab. Es gibt sehr viele kleine bis mittlere Übersetzungsagenturen, die von potenziellen Kunden in den Gelben Seiten oder im Internet gefunden werden. Wenige dieser Übersetzungsagenturen praktizieren eine interne Qualitätskontrolle oder sind zertifiziert. Auch ist internes Lektorat der in eine Fremdsprache übersetzten Texte oft nicht vorgesehen. Es gilt also, druckreife Qualität zu liefern und eine Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen. Bezahlt werden Übersetzungsdienstleistungen (wie auch viele andere) übrigens immer noch per Scheck. Manche Firmenkunden haben inzwischen bereits die Banküberweisung entdeckt, aber der Scheck bleibt das bevorzugte Zahlungsmittel. Ein sehr großer Nachteil in Frankreich sind die extrem langen Zahlungsfristen. Vor ca. zehn Jahren waren 60 Tage zum Monatsende an der Tagesordnung. Seit der Einführung der EU-Richtlinie im Jahr 2011 wurde diese Zahlungsfrist inzwischen offiziell auf 45 Tage zum Monatsende reduziert. Diese Frist wird aber nicht immer eingehalten; sie pendelt sich irgendwo immer wieder auf 60 Tage ein. Um als beeidigter Übersetzer für die Justiz arbeiten und Übersetzungen beglaubigen zu dürfen, muss man in Frankreich als traducteur expert zugelassen sein. Hierfür bewirbt man sich beim zuständigen Gericht, wobei die Anforderungen von einem Departement zum anderen, aber auch innerhalb eines Departements nach willkürlicher Entscheidung der einberufenen Kommission völlig }

18 18 {Infoblatt 01/2013} Leben und Übersetzen in Frankreich Sprache und Technik ADÜ Nord } Vive la France unterschiedlich ausfallen. So müssen manche Übersetzer bis zu zehn Jahre auf ihre Zulassung warten, andere müssen Übersetzungsproben einreichen, und in einigen Fällen arbeiten Übersetzer bereits für die Justiz, ohne zugelassen zu sein, und irgendwann erfolgt die Zulassung dann ohne große Hürden. Auch ist eine einschlägige Fachkenntnis der Rechtssprache nicht zwingend erforderlich. Es werden oft Übersetzer zugelassen, weil deren Sprachkombination gerade besonders gesucht wird. Das ganze Verfahren ist langwierig (Antrag im März, Zu- oder Absage Ende November) und im Vergleich zu manchen deutschen Bundesländern sehr kompliziert. Deshalb gibt es auch nicht sehr viele beeidigte Übersetzer. Die meisten Freiberufler arbeiten von zu Hause, um die Betriebskosten gering zu halten, aber in den letzten Jahren sind zunehmend auch Bürogemeinschaften beliebt geworden, bei denen sich freiberufliche Übersetzer, Webdesigner oder Journalisten Büroräume teilen. Leider ist der Beruf des Übersetzers auch heute noch nicht richtig anerkannt. Obwohl bei Anwälten oder Steuerberatern hohe Preise ohne Murren akzeptiert werden, ist es immer noch üblich, den Preis einer Übersetzung herunterzuhandeln, da es sich ja um einen Dienst handelt, den die Tochter des Nachbarn nach ihrem Erasmusjahr in England für die Hälfte anbieten würde oder den der Geschäftsführer des Kleinunternehmens mal eben selbst machen könnte, wenn er nicht beruflich so stark eingespannt wäre. Auch wurden bis vor kurzem Übersetzer und Dolmetscher im Verzeichnis des statistischen Instituts INSEE noch mit dem Branchenschlüssel»Sekretariat und Übersetzung«geführt. Auch auf Behördenebene gibt es da noch einiges zu tun. In diesem Sinne: 1 ARAPL Rhône-Alpes, Berufsverband für Buchführungsangelegenheiten 2 frei nach petit boulot = Nebenjob, Studentenjob { Maschinenübersetzungen Stand der Technik Matt Bulow In Teil 1 dieser zweiteiligen Serie hat Matt Bulow, Übersetzer für Englisch, im letzten Infoblatt die Bedeutung von Maschinenübersetzungen für Sprachmittler analysiert. Er hofft, damit sowohl der Vogel-Strauß-Politik als auch den um sich greifenden Hiobsbotschaften eine nuanciertere Darstellung der Situation geboten zu haben. Heute geht es weiter mit den Fragen, wie Machine Translation überhaupt funktioniert, wie die aktuellsten technischen Entwicklungen aussehen und welche Technologiefirmen die Hauptakteure sind. Im MT-Gewässer fließen zwei Hauptströmungen zusammen. Einerseits sind bereits demokratisierende Prozesse im Gange. Open- Source-Initiativen haben dafür gesorgt, dass die sehr komplexe Software, die notwendig ist, um eine kundenspezifische Machine- Translation-Engine aufzubauen, theoretisch jedem kostenlos zur Verfügung steht. Anderseits sind gekonnte Quasi-Monopolisten auf dem Markt für Maschinenübersetzungen bereits heute sehr aktiv. Einer der größten Microsoft hat bereits einen großen Schritt in dem Segment gemacht. Kann eine einzige Plattform, ein riesengroßes MÜ-System (analog zu Windows), auch hier die ganze Welt dominieren? Klar ist, dass es heute zumindest noch reichlich Platz für verschiedene Lösungen auf dem Markt für Maschinenübersetzungen gibt. Der potentielle Bedarf an MT-Systemen mit kunden- und themenspezifischen Engines ist enorm. Das Bauen, Füttern und Pflegen solcher MT-Engines funktioniert (noch) nicht (komplett) automatisch. Hier sind IT-Experten mit fundierten linguistischen Kenntnissen und Sprachprofis mit technischem Fachwissen gefragt. Die Riesen Beinah jede Firma besitzt wertvolles geistiges Eigentum, das es vor Dritten zu schützen gilt. Aber selbst wenn die Datenschutz-Frage nicht relevant wäre, waren universelle Übersetzungssysteme in der Cloud wie Google Translate und Bing Translator für den Unternehmenseinsatz bisher ungeeignet. Denn nach wie vor werden die besten MT-Ergebnisse mit maßgeschneiderten Systemen erzielt, die anhand von sehr großen, bilingualen Textschätzen zusammen mit domainspezifischen Corpora trainiert werden. Google Translate, }

19 ADÜ Nord Sprache und Technik {Infoblatt 01/2013} 19 Systran und Co. können qualitativ nicht mit den besten spezialisierten Systeme mithalten. Microsoft verfolgt aber neuerdings mit seinem Translator Hub einen neuen Ansatz. Die Stärken, die das Microsoft-Translator- System mit sich bringt, werden hier mit den Vorteilen des domainspezifischen Trainings auf der Basis von Kunden-TMs kombiniert und weiter ausgebaut. In Zusammenarbeit mit dem Translation-Memory-Anbieter Memsource ist es z. B. mittlerweile möglich, ein maßgeschneidertes TM für das eigene Fachgebiet zu nutzen, ohne dass ein eigenes System von Grund auf selbst aufgebaut werden muss. Dies erfolgt über die von Microsoft bereitgestellten Anwendungsschnittstellen (APIs). Allerdings müssten Kunden hier ihre sensible Daten Microsoft anvertrauen. Selbst mit einer wasserdichten Geheimhaltungsvereinbarung wäre ein solches Vorgehen für konkurrierende Technologiefirmen undenkbar. Offen, flexibel, maßgeschneidert: Moses und DIY Eine Alternative zu den Fertiglösungen sind maßgeschneiderte, statistische MT-Systeme, die erst einmal manuell aufgebaut, trainiert und gepflegt werden müssen. Die großen Vorteile dieser Systeme liegen in der Hoffnung auf bessere Ergebnisse und besseren Datenschutz. Denn man kann sie auf dem eigenen Firmengelände betreiben, so dass kein einziges Bit das Unternehmen verlässt. Das Open-Source-Projekt, das hinter dieser Möglichkeit steckt, heißt Moses. Die für den Aufbau eines MÜ-Systems notwendigen Algorithmen wurden hier über Jahre von Forschern aus verschiedenen Universitäten und aus der Privatwirtschaft entwickelt. Lange Zeit war das System nur für ebensolche Experten zugänglich, denn es war den IT-Experten vorbehalten, das System mit den Daten zu füttern, die man für brauchbare Übersetzungen benötigt. Neuerdings erleichtern DOMY (Do Moses Yourself)-Implementierungen den Aufbau eines maßgeschneiderten Moses-Systems. Trotzdem darf man das»entwickler-paket«eines solchen DOMY nicht als normale Anwendungssoftware verstehen. Der Tag, an dem ein User einen herkömmlichen Installationsassistenten auf seinem Windows-PC aufruft, um Moses zu installieren, ist leider noch weit entfernt. Aber es wird bereits daran gearbeitet. Nach wie vor gilt jedoch: Wer sich mit der Kommandozeile auskennt, ist hier klar im Vorteil. Self-Serve Moses Eine relativ neue Möglichkeit, in den Genuss eines maßgeschneiderten TM-Systems zu kommen, bietet das Konzept der MT- Selbstbedienung. In dem einzigen mir bekannten System dieser Art, SmartMate von Applied Language Services, gibt es eine Benutzeroberfläche, die die Verwaltung der verschiedenen Sprach- Ressourcen erlaubt und eine Übersetzungsoberfläche im Web anbietet. So gesehen ist es möglich, seine Datenbank mit früheren Übersetzungen als TMX-Datei zusammen mit etwaigen Glossaren direkt ins Web hochzuladen. Auf Knopfdruck wird eine neue MT- Engine gebaut ca. eine Stunde später steht sie in der Übersetzungsoberfläche von SmartMate zur Verfügung. Unter der Haube Wie funktioniert ein modernes TM-System, und warum war die Technologie so oft totgesagt, um jetzt plötzlich aus der Asche emporzusteigen? Bereits in den 50er Jahren gab es erste Experimente, um menschliche Sprache mittels Rechnern zu übersetzen. Damals wurde versucht, mit einer Sammlung von Regeln die Strukturen der Ausgangsund Zielsprache darzustellen. Die Prognose lautete, menschliche Übersetzer seien binnen weniger Jahre ersetzbar. Die Realität ist (zum Glück) eine andere. Heute gibt es zwar immer noch regelbasierte Maschinenübersetzungssysteme, z. B. Systran. Diese sind oft günstig und leicht zu implementieren. Die nächste Generation der MT-Systeme bietet jedoch teilweise spürbar bessere Ergebnisse. Schnell wurde klar, dass echte menschliche Intelligenz notwendig ist, um effektiv zu kommunizieren, denn Kontext ist für Maschinen nach wie vor ein Rätsel. Aber jeder Übersetzer, der einmal gefragt worden ist,»wie übersetzt man (x-beliebiges Wort in x-beliebige Sprache)«, weiß, dass die Gegenfrage immer lautet,»naja, kommt darauf an, wie ist der Kontext?«. Seitdem werden durch verschiedene Tricks die Ergebnisse der Maschinenübersetzungen immer besser, aber eine verkehrte Aussage ist nach wie vor niemals ausgeschlossen. Statistische Maschinenübersetzungen werden mit Hilfe von Wahrscheinlichkeiten erstellt. Um möglichst genaue Ergebnisse bieten zu können, brauchen solche Systeme Unmengen an Daten. Denn eine Wahrscheinlichkeit kann nur dann genau bestimmt werden, wenn genügend Beispiele vorliegen. Erst mit der Explosion der Speicher- und Rechenkapazität in den 90er Jahren wurde es möglich, in einem zumutbaren Kostenrahmen sehr gute statistische Maschinenübersetzungen zu erstellen. Da Rechenkapazität und Zugriff auf riesige Datenmengen eine Voraussetzung für eine statistische MT-Engine sind, ist es kein Wunder, dass einer der Betreiber eines solchen Systems Google sein würde. Also sind es sowohl die Fortschritte in der Sprachtechnologie als auch in der IT, die die aktuell brauchbaren MT-Systeme ermöglichten. Obwohl statistische Verfahren oft lexikalisch überraschend gute Ergebnisse liefern, kann es zu Problemen bei der Wiedergabe von bestimmten syntaktischen Konstruktionen kommen. Regelbasierte Systeme hingegen haben einen erheblichen Nachteil, wenn sie zwischen verschiedenen Bedeutungen eines Wortes wählen müssen. }

20 20 {Infoblatt 01/2013} Sprache und Technik ADÜ Nord } Maschinenübersetzungen Stand der Technik Ein Beispiel: Wenn man alle Gesetze studieren wollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten. Systran: If one wanted to study all laws, then one would have no time to cross her. Google Translate: If you wanted to study all the laws, they would have no time to break them. Hier ist Google lexikalisch ganz klar im Vorteil, weil die statistische Nähe zwischen»gesetze«und»übertreten«im Corpus den zutreffenden Sinn von»break«vermittelt, wobei Systran seinem wörterbuchähnlichen Lexikon ausgeliefert bleibt. Trotzdem können weder regelbasierte noch statistische Verfahren in diesem Beispiel alle Pronomen richtig auflösen. Am Horizont Viele Systeme, z. B. Asia Online und mittlerweile Systran, nutzen heute einen Hybrid-Ansatz und erzielen damit bessere Ergebnisse als statistische oder regelbasierte Verfahren allein sie bieten können. Andere vielversprechende Ansätze wie example-based MT, tree-based MT und alle darunter vorstellbaren Kombinationen inklusive Systemen, die mehrere Engines gleichzeitig einsetzen, werden in Zukunft sicherlich weitere Fortschritte bringen. Bei statistischen Systemen wie Google Translate stellt man momentan fest, dass sie ein gewisses Plateau erreicht haben. Noch mehr Daten für das Language Model verbessern die Ergebnisse nicht mehr im gewünschtem Maße. Den Höhepunkt der MT-Qualität haben wir aber trotzdem längst noch nicht erreicht. Ganz im Gegenteil der aktuelle Prozess des Alltäglich-Werdens der MT wird nur noch weitere Investitionen und Wissenschaftler anlocken. Ich gehe davon aus, dass die Verbesserungen, die wir bisher erlebt haben, in Zukunft weiter zunehmen werden. BLEU-Wert und die Schwierigkeit der Qualitätsbeurteilung Wenn wir irgendwann bessere Maschinenübersetzungen bekommen sollten, woran werden wir sie erkennen?»klingt komisch«oder»klingt gut«ist zwar immer noch ein wichtiger Faktor, hat aber entscheidende Schwächen bei der konsistenten Beurteilung verschiedener Systeme anhand vielfältiger Beispiele aus allen möglichen Fachgebieten. Also wurden Formeln erfunden, mit denen man die Ausgabe aus einer Machine-Translation-Engine mit beispielhaften menschlichen Übersetzungen vergleichen kann, um die Abweichungen von den Vorgaben als Punktzahl darstellen zu können. Die am weitesten verbreitete Formel ist heute der Algorithmus BLEU, kurz für Bilingual Evaluation Understudy. BLEU als Beurteilungskriterium, mit dem verschiedene Systeme anhand verschiedener Beispielsätze bewertet werden, bleibt aber mindestens so problematisch wie Maschinenübersetzungen selbst. Denn schon bei den Mustervorgaben muss man bemängeln, dass sogar bei fünf Musterübersetzungen eine erhebliche Abweichung festzustellen ist, die keinesfalls weitere Möglichkeiten der richtigen Übersetzung ausschließt. Fünf andere Übersetzer hätten den gleichen Satz möglicherweise mit fünf komplett neuen Sätzen übersetzt. Nur weil die Maschine sich in bestimmter Art und Weise von den (menschlichen) Beispielsätzen unterscheidet, bedeutet das nicht immer, dass die Übersetzung falsch oder schlechter ist. Also werden (weitere) subjektive Beurteilungen durch Menschen hinzugezogen, um den BLEU-Werten etwas mehr Bedeutung zu geben. Auf diese Weise ist es beinahe unmöglich, die Qualität der verschiedenen Systeme miteinander zu vergleichen. Wer sich also als Kunde ein MT-System anschaffen will, kommt momentan an einer langwierigen Testphase nicht vorbei. Da aber gute Ergebnisse erst nach dem Abschluss von Trainingsphasen erzielt werden können, kann die Schaffung dieser Entscheidungsgrundlage sehr aufwändig sein. So gewinnen Systeme (wie z. B. Microsoft Translator), die eine Integration in bestehende Systeme mittels API und die Erstellung von maßgeschneiderten TMs (teil-)automatisch anbieten, deutlich an Attraktivität. Fazit: Wir als Übersetzer werden ohne Frage für bestimmte Textsorten zunehmend durch Rechner ersetzt. Sogar Dolmetscher werden diese nicht-menschliche Konkurrenz in Zukunft spüren, denn zusammen mit Sprach erkennungssoftware und Text-To-Speech- Funktionalität kann MT sogar Gesprochenes von einer Sprache in eine andere transportieren: i player_embedded&v=nu-nlqqfckg Qualitätsprobleme, Implementierungsschwierigkei ten und die Datenschutzfrage verlangsamen in vielen Fällen die Akzeptanz und Übernahme dieser Technologie im Unternehmen. Gleichzeitig war es noch nie so einfach, Machine Translation in ein herkömmliches TM-System wie Trados, DejaVu oder MemoQ einzubinden und sogar in Kombination mit den Ergebnissen aus dem eigenen TM zu verwenden. Allerdings kann ich ein solches Vorgehen ohne explizite, schriftliche Erlaubnis der betroffenen Kunden keinesfalls empfehlen. Die Weitergabe sensibler Daten an Google halte ich persönlich für ethisch höchst fragwürdig. Rechtlich gesehen bliebe in dem Fall zu prüfen, ob solche Handlungen nicht gegen vorhandene Geheimhaltungserklärungen verstoßen. Die Zukunft ist also zum Greifen nah und gleichzeitig meilenweit entfernt. Für Übersetzer, die wichtige Marketingunterlagen oder andere kreative, werbewirksame Dokumente übersetzen, wird sich in nächster Zeit wenig ändern. Andere müssen sich rasch auf teilweise dramatische Änderungen vorbereiten, denn MT kommt und zwar schnell. {

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