2.4 Verfügbarkeitsprüfung in der Produktion

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1 Verfügbarkeitsprüfung in der Produktion Verfügbarkeitsprüfung in der Produktion Ziel in der Produktion ist es, unter bestmöglicher Ausnutzung der Ressourcen zu produzieren. Aufgabe der Verfügbarkeitsprüfung ist es in diesem Zusammenhang, bestimmte Fragestellungen für die Eröffnung und Freigabe von Produktionsaufträgen zu klären: Sind alle benötigten Materialien zum erforderlichen Termin verfügbar? Die Vorgänge eines Produktionsauftrages benötigen Kapazitäten an hinterlegten Arbeitsplätzen. Sind diese Kapazitäten zum Bedarfstermin vorhanden? Neben Materialien benötigt ein Produktionsauftrag auch noch Fertigungshilfs- und Betriebsmittel zur Durchführung. Stehen diese zum Bedarfstermin zur Verfügung? Steht das benötigte Personal für die Durchführung der Vorgänge zum Bedarfstermin an den Arbeitsplätzen zur Verfügung? Nur wenn diese Fragestellungen alle geklärt und positiv beantwortet wurden, kann ein Produktionsauftrag durchgeführt werden. Die genannten Ressourcen, die bei der Verfügbarkeitsprüfung zu beachten sind, sind voneinander abhängig. Damit Sie eine Kapazitätsplanung und -steuerung durchführen können, müssen Sie rückstandsfreie und materialversorgte Prozesse vorweisen. Um eine optimale Reihenfolgebildung für die Produktionsaufträge zu ermitteln, müssen Sie alle Restriktionen wie Materialien, Kapazitäten und Fertigungshilfsmittel entsprechend berücksichtigen: Materialverfügbarkeitsprüfung Bei der Materialverfügbarkeitsprüfung soll geprüft werden, ob alle für die Produktion benötigten Komponenten verfügbar sind. Die Komponenten müssen zum Bedarfstermin zur Verwendung bereitstehen. Dabei sind auch produktionstechnische Einschränkungen, wie z. B. Temperaturanpassungen, zu berücksichtigen, die eventuell dazu führen, dass ein Material eine gewisse Zeit vor der Verwendung im Haus sein muss. Darüber hinaus ist für die Verfügbarkeitsprüfung der Ort der Prüfung relevant. Damit ein Material im Rahmen der Produktion verwendet werden kann, sollte es am entsprechenden Lagerort zur Verfügung stehen. Genau diese Einschränkungen können auch in der Verfügbarkeitsprüfung berücksichtigt werden. 55

2 2 Anwendungsbereiche und Prozessintegration Kapazitätsverfügbarkeitsprüfung Neben der Materialverfügbarkeitsprüfung ist die Kapazitätsverfügbarkeitsprüfung eine weitere wichtige Ressource, die im Rahmen der Verfügbarkeitsprüfung berücksichtigt werden muss. Fertigungsaufträge werden auf bestimmten Arbeitsplätzen durchgeführt. Gerade auf Engpassarbeitsplätzen kann es hier zu starken Konkurrenzsituationen kommen. D. h. die Aufträge müssen in eine bestimmte Reihenfolge gebracht werden, um Kapazitätsüberlastungen zu vermeiden. Bei der Reihenfolgenbildung werden unter Umständen neue Termine für den Fertigungsauftrag ermittelt, so dass die Materialverfügbarkeit erneut geprüft werden muss. Fertigungshilfsmittel-Verfügbarkeitsprüfung Als dritte Restriktion können Sie eine Verfügbarkeitsprüfung für Fertigungshilfsmittel im Auftrag durchführen. Von Fertigungshilfsmitteln spricht man bei nicht ortsgebundenen (beweglichen) Betriebsmitteln. Diese werden zur Durchführung eines Vorgangs an einem Arbeitsplatz benötigt und sind mehrfach zu verwenden. Beispiele für Fertigungshilfsmittel sind zum Beispiel Dokumente, Zeichnungen, Vorrichtungen, Werkzeuge und Messmittel. Wenn die entsprechenden Fertigungshilfsmittel am Arbeitsplatz nicht zur Verfügung stehen, kann der Vorgang nicht durchgeführt werden. Deshalb ist eine entsprechende Verfügbarkeitsprüfung notwendig, die frühzeitig auf Engpasssituationen bei den Fertigungshilfsmitteln aufmerksam macht. Innerhalb der Produktionslogistik kann die Verfügbarkeitsprüfung in Planaufträgen und Fertigungsaufträgen eingesetzt werden Verfügbarkeitsprüfung für Planaufträge Planaufträge können manuell oder automatisch durch den Bedarfsplanungslauf (MRP-Lauf) angelegt werden. Der Planauftrag ist die Anforderung an ein Werk, die Beschaffung für ein Material zu einem bestimmten Zeitpunkt und in einer bestimmten Menge anzustoßen. Dabei kann die eigentliche Beschaffung entweder eine Fremdbeschaffung oder eine Eigenfertigung sein. Bei der Erstellung des Planauftrages werden vom System die Stückliste und unter Umständen auch der Arbeitsplan ermittelt und in den Auftrag übernommen. Mithilfe dieser Stammdaten verfügt der Planauftrag jetzt über alle notwendigen Informationen, so dass eine Verfügbarkeitsprüfung durchgeführt werden kann, für die alle in Tabelle 2.6 gezeigten Methoden zur Auswahl stehen. 56

3 Verfügbarkeitsprüfung in der Produktion 2.4 Methode SAP ERP SAP APO Objekt ATP-Verfügbarkeitsprüfung (VP) VP gg. Vorplanung VP gg. Kontingente Produkt-VP VP gg. Vorplanung VP gg. Kontingente Kombination d. Basismethoden Verfügbarkeitsauskunft Regelbasierte VP CTP Prüfung gg. Produktion MATP Produktersetzung Lokationsersetzung Merkmalsauswertung CMDS Planauftrag APO- Planauftrag x x x x x x x x x x Tabelle 2.6 Methoden der Verfügbarkeitsprüfung für den Planauftrag (x = möglich, (x) = möglich mit Einschränkung, = nicht möglich) In SAP ERP werden Planaufträge durch den Planungslauf ohne Verfügbarkeitsprüfung angelegt. Es gibt keine Möglichkeit, bei der automatischen Anlage durch den Planungslauf eine Prüfung durchführen zu lassen. Die Materialien (Komponenten) und Kapazitäten im Planauftrag sind also unbestätigt. Es besteht aber die Möglichkeit, manuell eine entsprechende Prüfung für die Planaufträge anzustoßen. Als manuelle Prüfmethoden für den Planauftrag stehen Ihnen in SAP ERP die ATP-Verfügbarkeitsprüfung und die Verfügbarkeitsprüfung gegen Vorplanung zur Verfügung, die wir in Kapitel 4 ausführlich vorstellen. Die Verfügbarkeitsprüfung für Planaufträge können Sie nicht nur manuell starten sondern auch mit einer Massentransaktion durchführen. In SAP APO werden die Planaufträge ebenfalls im Rahmen eines Planungslaufes erstellt, aber anders als in SAP ERP können Sie hier bei der Planauftragserstellung Restriktionen, wie z. B. Kapazitäten, berücksichtigen. Somit werden Planaufträge zu Terminen erzeugt, zu denen sie auch produziert werden können. Wenn Sie eine Verfügbarkeitsprüfung für Planaufträge in SAP APO durchführen möchten, stehen die gleichen Basismethoden (ATP- Verfügbarkeitsprüfung, Verfügbarkeitsprüfung gegen Vorplanung) zur Verfügung. Zusätzlich haben Sie in SAP APO noch die Möglichkeit, die beiden Basismethoden miteinander zu kombinieren. 57

4 2 Anwendungsbereiche und Prozessintegration Bei der Verfügbarkeitsprüfung gegen Vorplanung sollten Sie in jedem Fall beachten, dass es sich hier um einen geplanten Bedarfsdecker handelt, der vielfach auch für geplante Bedarfe angelegt wurde. Vom zeitlichen Horizont bewegen Sie sich hier im mittel- bis langfristigen Bereich, d. h. in der Regel ist zu diesem Zeitpunkt eine grobe Verfügbarkeitsprüfung ausreichend. In Planaufträgen ist es deshalb durchaus sinnvoll, eine ATP-Verfügbarkeitsprüfung unter Berücksichtigung von geplanten Zu- und Abgängen und auch gegen die Wiederbeschaffungszeit durchzuführen Verfügbarkeitsprüfung für Fertigungsaufträge Das zweite Objekt innerhalb der Produktionslogistik, für das eine Verfügbarkeitsprüfung durchgeführt werden kann, ist der Fertigungsauftrag. Ein Fertigungsauftrag wird angelegt, wenn ein bestimmtes Material zu einer bestimmten Zeit und in einer bestimmten Menge produziert werden soll. Fertigungsaufträge können durch Umsetzen von Planaufträgen oder durch manuelle Anlage erzeugt werden. In beiden Fällen haben Sie die Möglichkeit der automatisierten Verfügbarkeitsprüfung. Für die Verfügbarkeitsprüfung im Fertigungsauftrag werden zwei Zeitpunkte unterschieden. Bei der Eröffnung und bei der Freigabe eines Fertigungsauftrages sollten Sie unterschiedlich prüfen. Während Sie bei der Freigabe eher auf Bestände prüfen, da die Produktion mit der Freigabe ja auch physisch gestartet werden soll, können Sie bei der Fertigungsauftragseröffnung auch geplante Zugänge berücksichtigen. In Tabelle 2.7 zeigen wir Ihnen die Methoden, die für eine Verfügbarkeitsprüfung im Fertigungsauftrag zur Verfügung stehen. ERP-Fertigungsaufträge in SAP ERP können Sie entweder der Verfügbarkeitsprüfung in SAP ERP oder in SAP APO unterziehen. In SAP ERP stehen Ihnen für die Verfügbarkeitsprüfung die ATP-Verfügbarkeitsprüfung und die Verfügbarkeitsprüfung gegen Vorplanung zur Verfügung. Neben diesen Methoden stehen in SAP APO auch erweiterte Methoden, wie die Produktersetzung, zur Auswahl. Bei der Produktersetzung prüft das System die aus der Stückliste übernommene Komponente auf Verfügbarkeit und ersetzt diese im Falle einer Unterdeckung durch ein alternatives Material. Bei der Verfügbarkeitsprüfung im Fertigungsauftrag stehen Ihnen also die gleichen Prüfmethoden wie im Planauftrag zur Verfügung. Allerdings hat die Verfügbarkeitsprüfung im Fertigungsauftrag einen anderen Stellenwert als im Planauftrag: Anders als beim Planauftrag bewegen wir uns beim Ferti- 58

5 Verfügbarkeitsprüfung in der Produktion 2.4 gungsauftrag im kurzfristigen Bereich, was sowohl für die Eröffnung des Fertigungsauftrages als auch für seine Freigabe gilt. Bevor Sie Fertigungsaufträge in einer entsprechenden Reihenfolge für die Produktion planen und damit auch entsprechende Kapazitäten reservieren, sollten Sie zuerst die Verfügbarkeit der Komponenten prüfen. Abhängig davon, wie weit vor dem eigentlichen Produktionsstart Sie die Fertigungsaufträge einer Verfügbarkeitsprüfung unterziehen, sollten Sie geplante Zugänge berücksichtigen oder nicht. Methode SAP ERP SAP APO Objekt ATP-Verfügbarkeitsprüfung (VP) VP gg. Vorplanung VP gg. Kontingente Produkt-VP VP gg. Vorplanung VP gg. Kontingente Kombination d. Basismethoden Verfügbarkeitsauskunft Regelbasierte VP CTP Prüfung gg. Produktion MATP Produktersetzung Lokationsersetzung Merkmalsauswertung CMDS Fertigungsauftrag x x x x x x Tabelle 2.7 Methoden der Verfügbarkeitsprüfung für den Fertigungsauftrag (x = möglich, (x) = möglich mit Einschränkung, = nicht möglich) Lassen Sie uns das am Beispiel der überlappenden Fertigung näher betrachten, die wir Ihnen in Abbildung 2.5 zeigen. Baugruppe Enderzeugnis Baugruppe Verfügbarkeitstermin dispositiv vom Enderzeugnis Rohteil t Abbildung 2.5 Überlappende Fertigung 59

6 2 Anwendungsbereiche und Prozessintegration Die überlappende Fertigung gibt es innerhalb eines Fertigungsauftrages und auch über mehrere Fertigungsstufen und damit Fertigungsaufträge hinweg. Innerhalb eines Fertigungsauftrages bedeutet überlappende Fertigung, dass Sie nicht warten, bis das gesamte Los an einem Arbeitsplatz fertig ist, sondern dass Sie schon vorher Teilmengen zum nächsten Arbeitsplatz transportieren. Über mehrere Fertigungsaufträge hinweg bedeutet überlappende Fertigung, dass Sie, wie Abbildung 2.5 zeigt, nicht erst warten, bis die komplette Menge einer Baugruppe fertiggestellt wurde, sondern dass Sie schon vorher mit der Produktion bzw. Endmontage des Produktes beginnen. Die überlappende Fertigung ist überall dort ein Thema, wo Sie nicht mit der Losgröße 1 arbeiten. Bei der Freigabe eines Fertigungsauftrages in unserem Beispiel können Sie also nicht nur gegen Bestände der Baugruppen prüfen, sondern müssen die freigegebenen Fertigungsaufträge unter Umständen mitberücksichtigen, da die Fertigungsaufträge der Baugruppen zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen sind. 2.5 Verfügbarkeitsprüfung in der Materialwirtschaft Als dritter Bereich kommt die Verfügbarkeitsprüfung in der Materialwirtschaft zum Einsatz. Als Objekte wollen wir Ihnen im Rahmen der Verfügbarkeitsprüfung die Umlagerungsbedarfe und die Lohnbearbeitung vorstellen Verfügbarkeitsprüfung für Umlagerungen Im Rahmen eines Umlagerungsszenarios werden Materialien innerhalb der internen Supply Chain zwischen zwei Lokationen (Organisationseinheiten) umgelagert. Für die Abwicklung der Umlagerungsprozesse stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. In SAP ERP können Sie sich zwischen Umlagerungsplanaufträgen, Umlagerungsbestellanforderungen oder Umlagerungsbestellungen entscheiden. In SAP APO stehen Ihnen Umlagerungsbestellanforderungen oder Umlagerungsbestellungen zur Verfügung. Umlagerungsplanaufträge und Umlagerungsbestellanforderungen werden vom Planungslauf automatisch erzeugt, wenn eine Unterdeckungssituation in einem Werk (anforderndes Werk) vorliegt, das von einem anderen Werk (lieferndes Werk) versorgt wird. Für die Verfügbarkeitsprüfung innerhalb 60

7 Verfügbarkeitsprüfung in der Materialwirtschaft 2.5 eines Umlagerungsszenarios stehen Ihnen die in Tabelle 2.8 gezeigten Methoden zur Verfügung. Methode SAP ERP SAP APO Objekt ATP-Verfügbarkeitsprüfung (VP) VP gg. Vorplanung VP gg. Kontingente Produkt-VP VP gg. Vorplanung VP gg. Kontingente Kombination d. Basismethoden Verfügbarkeitsauskunft Regelbasierte VP CTP Prüfung gg. Produktion MATP Produktersetzung Lokationsersetzung Merkmalsauswertung CMDS Umlagerungsbestellungen APO- Umlagerungsbestellungen x x x x x x x Tabelle 2.8 Methoden der Verfügbarkeitsprüfung für Umlagerungsbestellungen (x = möglich, (x) = möglich mit Einschränkung, = nicht möglich) Aufgabe der Verfügbarkeitsprüfung ist es z. B., für eine Umlagerungsbestellung zu prüfen, ob das entsprechende angeforderte Material im liefernden Werk in ausreichender Menge vorhanden ist. Darüber hinaus soll die bestätigte Menge im liefernden Werk für das anfordernde Werk reserviert werden. Wenn Sie ein Umlagerungsszenario einsetzen, bei dem für die eigentliche Umlagerung noch Lieferungen erstellt werden, ist es in jedem Fall zu empfehlen, hier erneut zu prüfen. Zwischen dem Zeitpunkt der Erstellung der Umlagerungsbestellung und der Erstellung der Lieferung könnte sich die Verfügbarkeitssituation durchaus geändert haben. Zusätzlich zu diesen Methoden Umlagerungsplanaufträge und Umlagerungsbestellanforderungen können Sie für Umlagerungsbestellungen, die in SAP ERP angelegt wurden, bei einer Verfügbarkeitsprüfung in SAP APO eine Produktersetzung durchführen. Das bedeutet, wenn eine angeforderte Menge eines Materials in einer Umlagerungsbestellung im liefernden Werk in nicht ausreichender Menge vorhanden ist, wird an Stelle dieses Materials 61

8 2 Anwendungsbereiche und Prozessintegration ein Alternativmaterial geprüft. Für jedes Alternativmaterial wird in der Umlagerungsbestellung eine Unterposition erzeugt. Nach der Prüfung des Alternativmaterials werden der bestätigte Termin und die bestätigte Menge in entsprechende Einteilungen übernommen Verfügbarkeitsprüfung bei Lohnbearbeitung Die Lohnbearbeitung ist ein besonderes Verfahren der Fremdbeschaffung. In diesem Szenario bestellt ein Unternehmen bei einem Lieferanten ein Produkt. Damit dieser Lieferant das Produkt herstellen kann, stellt das Unternehmen dem Lieferanten eine oder auch alle benötigten Komponenten zur Verfügung. Der eigentliche Beschaffungsprozess beginnt mit der Bestellung des Endproduktes beim Lieferanten. Wie bei einem normalen Fremdbeschaffungsprozess wird das Endprodukt mittels einer Bestellanforderung oder einer Bestellung bei dem Lieferanten bestellt. Inhalte der Bestellanforderung bzw. Bestellung sind nicht nur das bestellte Endprodukt, sondern auch (in einer oder mehreren Unterpositionen) die Komponenten, die dem Lieferanten vom Unternehmen beigestellt werden müssen, damit dieser das Endprodukt fertigen kann. Diese Komponenten (Beistellkomponenten) werden entweder manuell in die Bestellung eingetragen oder über eine automatische Stücklistenauflösung automatisch in die Bestellanforderung bzw. Bestellung übernommen. Für die Lohnbearbeiterbestellungen bzw. -bestellanforderungen können Sie die in Tabelle 2.9 gezeigten Methoden der Verfügbarkeitsprüfung einsetzen. Die Verfügbarkeitsprüfung im Lohnbearbeitungsszenario kommt bei der Überprüfung der Beistellkomponenten zum Einsatz, also der Komponenten, die vom Unternehmen an den Lieferanten geschickt werden. Als Prüfmethoden stehen Ihnen sowohl in SAP ERP als auch in SAP APO lediglich die ATPbzw. die Produktverfügbarkeitsprüfung zu Verfügung. Mit der Verfügbarkeitsprüfung im Lohnbearbeitungsszenario können Sie überprüfen, ob der Lieferant das entsprechende Produkt überhaupt liefern kann. Wenn die entsprechenden Beistellkomponenten zum Bedarfstermin nicht verfügbar sind, kann auch das Endprodukt nicht rechtzeitig fertiggestellt werden. 62

9 Verfügbarkeitsprüfung in der Materialwirtschaft 2.5 Methode SAP ERP SAP APO Objekt ATP-Verfügbarkeitsprüfung (VP) VP gg. Vorplanung VP gg. Kontingente Produkt-VP VP gg. Vorplanung VP gg. Kontingente Kombination d. Basismethoden Verfügbarkeitsauskunft Regelbasierte VP CTP Prüfung gg. Produktion MATP Produktersetzung Lokationsersetzung Merkmalsauswertung CMDS Lohnbearbeitungsbestellungen APO-Lohnbearbeitungsbestellungen x x x Tabelle 2.9 Methoden der Verfügbarkeitsprüfung für Lohnbearbeiterbestellungen (x = möglich, (x) = möglich mit Einschränkung, = nicht möglich) Verfügbarkeitsprüfung für Warenbewegungen Im Rahmen der Materialwirtschaft bzw. Logistik haben Sie die Möglichkeit, neben den beiden vorgestellten Objekttypen auch für Reservierungen und im Fall von Warenbewegungen eine Verfügbarkeitsprüfung durchzuführen. Von Warenbewegungen sprechen wir, wenn ein Material von einer Organisationseinheit in eine andere Organisationseinheit umgebucht wird. Warenbewegung Ein Beispiel für eine Warenbewegung ist die Entnahme einer Ware aus einem Lager und der Verbrauch der entsprechenden Ware für einen Fertigungsauftrag, für ein Projekt oder auch für einen Kundenauftrag. Bei diesen Prozessen hat die Verfügbarkeitsprüfung die Aufgabe zu kontrollieren, ob das Material, das gebucht werden soll, in der abgebenden Organisationseinheit überhaupt in ausreichender Menge verfügbar ist. Für diese Prüfung gibt es zwei Vorgehensweisen: Prüfung gegen Bestand Im ersten Fall erfolgt die Prüfung rein gegen den Bestand. Sobald also genügend Bestand von dem Material vorhanden ist, kann die Umbuchung durchgeführt werden. 63

10 2 Anwendungsbereiche und Prozessintegration Prüfung gegen Bestand und Bedarf Im zweiten Fall werden neben den Beständen auch bestimmte Bedarfe berücksichtigt. Aus Bedarfen und Beständen wird eine verfügbare Menge berechnet. Nur wenn diese verfügbare Menge positiv ist, wird die entsprechende Menge des Materials umgebucht. 2.6 Zusammenfassung In diesem Kapitel haben wir Ihnen die verschiedenen Systeme vorgestellt, die im Rahmen der Verfügbarkeitsprüfung von Bedeutung sind. Mit SAP CRM und SAP ERP gibt es faktisch zwei Systeme, aus denen eine Verfügbarkeitsprüfung aufgerufen werden kann. Für die eigentliche Durchführung der Verfügbarkeitsprüfung stehen mit SAP ERP und SAP APO ebenfalls zwei Systeme zur Verfügung. Wir haben Ihnen gezeigt, wie die Verfügbarkeitsprüfung nicht nur systemübergreifend wie bei SAP ERP, SAP APO und SAP CRM sondern auch modulübergreifend arbeitet. Darüber hinaus haben wir Ihnen die verschiedenen Varianten für eine Verfügbarkeitsprüfung im jeweiligen System vorgestellt. Außerdem haben Sie die verschiedenen Objekte kennengelernt, die bei der Verfügbarkeitsprüfung zum Einsatz kommen können. Wir haben Ihnen in diesem Zusammenhang erläutert, was die verschiedenen Anforderungen der Objekte sind und welche Ziele damit verfolgt werden. Zudem haben Sie die Unternehmensbereiche kennengelernt und erfahren, wie die Verfügbarkeitsprüfung dort zum Einsatz kommt. Die Unternehmensbereiche Vertrieb und Produktion haben dabei für die Verfügbarkeitsprüfung die größte Bedeutung und stellen auch selbst die größten Anforderungen an die Funktionalität. 64

11 In diesem Kapitel werden die Standard-Prüfmethoden beschrieben, die Ihnen als Anwender in SAP ERP für die Verfügbarkeitsprüfung zur Verfügung stehen, und Sie erfahren, welche Methode sich für welche betriebswirtschaftliche Fragestellung eignet. 5 Prüfmethoden in SAP ERP Im vorherigen Kapitel haben Sie erfahren, welche Parameter im ERP-System für die Verfügbarkeitsprüfung relevant sind und wie Sie die Parameter einstellen müssen, damit die von Ihnen gewünschten Prüfmethoden der Verfügbarkeitsprüfung ausgeführt werden. Zu den Methoden der Verfügbarkeitsprüfung in SAP ERP zählen folgende: ATP-Verfügbarkeitsprüfung mit/ohne Berücksichtigung der Wiederbeschaffungszeit Verfügbarkeitsprüfung gegen Vorplanung Verfügbarkeitsprüfung gegen Kontingente In diesem Kapitel werden Sie diese Methoden näher kennenlernen. Sie stehen grundsätzlich auch in SAP Advanced Planning & Optimization (SAP APO) zur Verfügung, haben dort aber einen höheren Funktionsumfang (siehe Kapitel 10 und 11). Nach einem kurzen Überblick über die Prüfmethoden werden wir Ihnen diese Prüfmethoden in den nachfolgenden Abschnitten vorstellen und beschreiben, wie Sie die verschiedenen Methoden im System einstellen. Zusätzlich werden wir Sie bei der Auswahl der jeweiligen Prüfmethode unterstützen, so dass Sie die für Ihre betriebliche Fragestellung optimale Prüfmethode finden. Besonders hervorheben möchten wir dabei die ATP- Verfügbarkeitsprüfung sowie die Verfügbarkeitsprüfung gegen Vorplanung, wir werden aber auch die Grundlagen der Kontingentierung erläutern. Für einen detaillierten Einblick in die Prozesse und Funktionen der Absatzplanung mit SAP ERP bzw. SAP APO, die u. a. für die Verfügbarkeitsprüfung gegen Vorplanung von Bedeutung sind, möchten wir auf die ebenfalls bei SAP PRESS erschienen Bücher»Disposition mit SAP«und»Produktionsplanung mit SAP ERP«verweisen. 159

12 5 Prüfmethoden in SAP ERP 5.1 Überblick Die ATP-Verfügbarkeitsprüfung ist die Verfügbarkeitsprüfung auf Basis von ATP-Mengen. Im SAP ERP-System wird ausgehend vom aktuellen Lagerbestand, von ausgesuchten Bestandsarten sowie den geplanten Zu- und Abgängen berechnet, welche Menge, an welchem Ort und zu welchem Termin verfügbar ist und bestätigt werden kann. Zu den geplanten Zugängen zählen z. B. Fertigungs- und Planaufträge sowie Bestellungen. Bei den geplanten Abgängen handelt es sich in der Regel um Reservierungen, Kundenaufträge oder Lieferungen. Welche Zu- und Abgänge bei der Ermittlung der ATP- Mengen berücksichtigt werden, wird im Prüfumfang festgelegt, den wir bereits in Kapitel 4 beschrieben haben. Das System prüft in diesem Zusammenhang die zu bestätigende Menge für jeden Vorgang, mit oder ohne Berücksichtigung von Wiederbeschaffungszeiten. Im Gegensatz zur Kontingentierung, bei der die Prüfung gegen festgelegte Kontingente erfolgt, prüft die Verfügbarkeitsprüfung gegen Vorplanung gegen einen für einen anonymen Markt erzeugten Bedarf. Dabei handelt es sich in der Regel um einen nicht kundenspezifischen Planprimärbedarf, der aus der Produktionsprogrammplanung resultiert und auftragsneutrale, zukünftig erwartete Verkaufsmengen berücksichtigt. Die Verfügbarkeitsprüfung gegen Kontingente oder Kontingentierung wird in Situationen verwendet, in denen das Angebot kleiner ist als der Bedarf an einem Produkt. Bei dieser Methode der Verfügbarkeitsprüfung wird verhindert, dass ein oder wenige Kunden die gesamte verfügbare Menge kaufen und nachfolgende Bedarfe nicht mehr oder nur mit Verspätung bestätigt werden können. Bei der Verfügbarkeitsprüfung gegen Kontingente wird im ersten Schritt eine ATP-Verfügbarkeitsprüfung durchgeführt. Die Verfügbarkeitsprüfung ist immer dann erfolgreich, wenn es für einen bestimmten Vorgang innerhalb einer bestimmten Periode eine positive ATP-Menge und ein Kontingent gibt, das noch nicht durch andere Bedarfe aufgebraucht ist. Die Kontingentierung ermöglicht eine gleichmäßige, periodenabhängige Verteilung von knappen Produkten, indem sie Produkte auf Basis flexibler Kriterien zuweist. Die Kontingente können für bestimmte Kunden, Märkte oder Aufträge zugeteilt werden. 5.2 ATP-Verfügbarkeitsprüfung Die ATP-Verfügbarkeitsprüfung ist die wichtigste Methode der Verfügbarkeitsprüfung in SAP ERP. Hiermit kontrollieren Sie, ob die gewünschten Pro- 160

13 ATP-Verfügbarkeitsprüfung 5.2 dukte zum Bedarfstermin zur Verfügung stehen und damit, ob eine fristgerechte Belieferung zugesagt werden kann. Gleichzeitig reservieren Sie die benötigten Mengen und verhindern, dass andere Bedarfe diese benötigten Mengen als verfügbar ansehen. Ziel der Verfügbarkeitsprüfung ist es, einem internen oder externen Kunden eine verlässliche Aussage darüber geben zu können, zu welchem Termin und in welcher Menge er die gewünschten Produkte bekommen kann Betriebswirtschaftliche Anforderung Die ATP-Verfügbarkeitsprüfung werden Sie immer dann nutzen, wenn Sie auftragsanonym fertigen. Wie in Kapitel 4 gezeigt, handelt es sich hier um ein Make-to-Stock- oder Assemble-to-Order-Szenario. Mit Abstrichen können Sie die ATP-Verfügbarkeitsprüfung auch in einem Make-to-Order-Szenario einsetzen. Die eintreffenden Kundenaufträge können Sie gegen die aktuelle Bedarfs-/Bestandssituation prüfen. Sie können in diesem Fall nur dann bestätigt werden, wenn zum relevanten Zeitpunkt ausreichend Bestände bzw. Zugänge vorhanden sind, die sich noch nicht gegen andere Bedarfe verrechnet haben. Sollte keine freie Menge mehr vorhanden sein, können Sie alternativ gegen eine definierte Wiederbeschaffungszeit bestätigen bzw. die Beschaffung für die Unterdeckungsmenge einleiten und anschließend gegen diesen neuen Bedarfsdecker bestätigen. Die ATP-Verfügbarkeitsprüfung ist durch die Berücksichtigung der aktuellen Bedarfs-/Bestandssituation die exakteste der in SAP ERP zur Verfügung stehenden Methoden zur Verfügbarkeitsprüfung. Diese Exaktheit macht die Methode für den kurzfristigen bis mittelfristigen Zeitraum zur idealen Alternative, während sie bei langfristiger Betrachtung ihre Stärke verliert. Im langfristigen Zeitraum haben Sie im Normalfall noch keine Zugangselemente, gegen die Sie bestätigen könnten. Deshalb wird durch langfristige Aufträge der aktuelle Bestand aufgebraucht. Das bedeutet aber auch, dass kurzfristig eingereichte Aufträge plötzlich nicht mehr bestätigt werden können, weil die Bestandsmengen durch die langfristigen Aufträge blockiert sind. Durch die Beachtung der Wiederbeschaffungszeit können Sie dieses Problem lösen, allerdings ist damit die Verfügbarkeitsprüfung weniger exakt. Der Rückstandsbearbeitung, die ebenfalls dieses Problem lösen kann, kommt deshalb gerade bei der ATP-Verfügbarkeitsprüfung große Bedeutung zu. 161

14 5 Prüfmethoden in SAP ERP Ablauf der Prüfung Die ATP-Verfügbarkeitsprüfung findet gegen ATP-Mengen statt. Die ATP- Menge ergibt sich dynamisch aus dem aktuellen Bestand und den geplanten Warenbewegungen mit oder ohne Berücksichtigung des Prüfhorizonts (Wiederbeschaffungszeit) für das geprüfte Material. Es gilt folgende Formel: ATP-Menge = Lagerbestand + geplante Zugänge geplante Abgänge Zur Berechnung der ATP-Mengen wird vom System als Erstes dynamisch geprüft, ob alle bestehenden Abgänge durch die vorhandenen Bestände und Zugänge gedeckt sind, die vor dem Bedarfstermin liegen. Sollten noch Zugänge bzw. Bestände offen sein, bedeutet das, dass es eine positive ATP- Menge gibt, die für die Bestätigung von neuen Bedarfen zur Verfügung steht. Zugänge, die bereits zur Bestätigung von Bedarfen verwendet wurden und anschließend hinter den Bedarfstermin verschoben werden (siehe Abbildung 5.1), können deshalb zu Überbestätigung führen. Zugänge Kundenauftrag Bestand Planauftrag Planauftrag t Abgänge Abbildung 5.1 Probleme bei fehlender Kumulation Deshalb empfehlen wir, die Funktionalität Kumulation unbedingt zu nutzen. Über die entsprechende Einstellung in der Prüfgruppe (siehe Kapitel 4) können Sie erreichen, dass bei der Berechnung der ATP-Menge mit Kumulation gearbeitet wird und so bestätigte Mengen über den kompletten Zeitstrahl kumuliert werden. Die bei der Verfügbarkeitsprüfung zu berücksichtigenden Zu- oder Abgangselemente, aus denen sich die ATP-Menge berechnet und gegen die Anfragen 162

15 ATP-Verfügbarkeitsprüfung 5.2 bestätigt werden, werden über den Prüfumfang festgelegt. Sie können je Produkt und betriebswirtschaftlichem Vorgang variiert werden. Wie in Kapitel 4 beschrieben, ist der Prüfumfang abhängig von der Prüfgruppe, die im Materialstamm gesetzt wird, und der Prüfregel, die für den betriebswirtschaftlichen Vorgang steht. Diese Flexibilität erlaubt z. B. eine ATP-Prüfung im Kundenauftrag, bei der die Bestätigung des Auftrags gegen aktuelle Bestände und geplante Zugänge erfolgt. Bei der späteren Auslieferung kann dann lediglich gegen Bestände geprüft werden, da die geplanten Zugänge zu diesem Zeitpunkt bereits erfolgten und zum Bestand hinzugezählt worden sind. Planprimärbedarfe finden bei der ATP-Verfügbarkeitsprüfung keine Berücksichtigung (Gesamt-)Wiederbeschaffungszeit Die ATP-Verfügbarkeitsprüfung in SAP ERP kann mit und ohne Berücksichtigung der Wiederbeschaffungszeit durchgeführt werden. Als (Gesamt-)Wiederbeschaffungszeit bezeichnet man die Zeitspanne zwischen der Erteilung einer Bestellung bzw. eines Auftrags für eine Ware (Material oder Erzeugnis) und der tatsächlichen Verfügbarkeit der Ware. Wenn Sie die Wiederbeschaffungszeit bei der Verfügbarkeitsprüfung berücksichtigen möchten, dürfen Sie im Prüfumfang das Kennzeichen Ohne Wiederbeschaffungszeit nicht setzen. Die Auswirkung der Wiederbeschaffungszeiten auf die Terminierung und das Bestätigungsverhalten haben Sie in Kapitel 4 kennengelernt. Wenn Sie die Wiederbeschaffungszeit berücksichtigen, werden Bedarfe, die innerhalb dieses Zeitintervalls liegen, gegen die Wiederbeschaffungszeit geprüft. Bedarfe außerhalb der Wiederbeschaffungszeit werden dagegen nicht geprüft. Dies hat zur Folge, dass diese Bedarfe stets als verfügbar gelten und in jedem Fall in voller Höher bestätigt werden können. Wenn Sie das Kennzeichen Ohne Wiederbeschaffungszeit setzen, verwendet die ATP-Verfügbarkeitsprüfung über den kompletten Zeitstrahl alle Zu- und Abgangselemente gemäß dem eingestellten Prüfumfang. Abbildung 5.2 zeigt Ihnen die Auswirkungen einer Produktverfügbarkeitsprüfung mit Berücksichtigung der Wiederbeschaffungszeit. In diesem Fall wird die Verfügbarkeit nur bis zum Ende der Wiederbeschaffungszeit geprüft. Sobald das Materialbereitstellungsdatum eines Kundenauftrags außerhalb der Wiederbeschaffungszeit liegt, wird der Auftrag in jedem Fall bestätigt. Das System geht in diesem Fall davon aus, dass sämtliche Wunsch- 163

16 5 Prüfmethoden in SAP ERP mengen bestätigt werden können, weil diese bis zum Ende der Wiederbeschaffungszeit beschafft werden können. Eine ATP-Prüfung findet also außerhalb der Wiederbeschaffungszeit nicht mehr statt. In Abbildung 5.2 möchte ein Kunde zum Bedarfstermin zwölf Stück haben und so schnell wie möglich beliefert werden. + Heute Wiederbeschaffungszeit Bedarfstermin 12 Teillieferung 1 30 Teillieferung 2 - Abbildung 5.2 Verfügbarkeitsprüfung mit Berücksichtigung der Wiederbeschaffungszeit Nach der Terminierung wurde vom System ein Materialbereitstellungsdatum ermittelt, zu dem keine freie ATP-Menge mehr zur Verfügung steht. Somit steht zum Bedarfstermin kein Bestand zur Bestätigung zur Verfügung, der Bestand von 40 Stück wird durch einen Bedarf vollständig abgebaut. Da ansonsten vor dem Bedarfstermin keine offenen ATP-Mengen mehr vorhanden sind, wird ein Liefervorschlag ermittelt. Eine Teilmenge von acht Stück kann gegen einen entsprechenden Zugang bestätigt werden. Im gezeigten Beispiel wird die Wiederbeschaffungszeit berücksichtigt. Das bedeutet, da bis zum Ende der Wiederbeschaffungszeit keine weiteren freien ATP-Mengen vorhanden sind, wird die Restmenge von vier Stück zum Ende der Wiederbeschaffungszeit bestätigt. Die Wiederbeschaffungszeit kann auf unterschiedliche Weise ermittelt werden. Wenn es sich um ein eigengefertigtes Material handelt, wird die Gesamtwiederbeschaffungszeit aus der Sicht Disposition 3 verwendet. Wenn das entsprechende Feld nicht gepflegt wurde, wird die Wiederbe- 164

17 ATP-Verfügbarkeitsprüfung 5.2 schaffungszeit über die Eigenfertigungszeit und die Wareneingangsbearbeitungszeit berechnet. Wenn es sich um ein fremdbeschafftes Material handelt, wird die Wiederbeschaffungszeit über die Planlieferzeit, die Wareneingangsbearbeitungszeit und die Bearbeitungszeit des Einkaufs berechnet (siehe Kapitel 4). Wenn Sie bei dem in Abbildung 5.2 gezeigten Beispiel einen Prüfumfang ohne Berücksichtigung der Wiederbeschaffungszeit Kennzeichen Ohne Wiederbeschaffungszeit eingestellt hätten, würde das Ergebnis anders aussehen. Dies bedeutet, dass über den kompletten Zeitstrahl eine ATP- Verfügbarkeitsprüfung durchgeführt wird. In Abbildung 5.2 würde das dazu führen, dass weiterhin acht Stück der Bedarfsmenge gegen den entsprechenden Zugang bestätigt werden können. Über den kompletten Zeitstrahl ist aber keine weitere ATP-Menge offen, so dass die Restmenge über vier Stück nicht bestätigt werden kann. Für diese Restmenge muss im Rahmen der Rückstandsbearbeitung ein Bestätigungstermin ermittelt werden. Die Verfügbarkeitsprüfung mit Berücksichtigung der Wiederbeschaffungszeit führt nur dann zu einem sinnvollen Ergebnis, wenn in regelmäßigen Abständen disponiert wird, so dass den außerhalb der Wiederbeschaffungszeit bestätigten Mengen Zugänge gegenübergestellt werden. Ein Auftrag, der außerhalb der Wiederbeschaffungszeit bestätigt wurde, liegt am nächsten Tag schon innerhalb der Wiederbeschaffungszeit und sorgt dort für eine Unterdeckung, wenn kein entsprechender Zugang erzeugt wurde. Die Liefererstellung kann in einem solchen Fall zum Problem werden. Durch die neu aufgetretene Unterdeckungssituation können diese plötzlich nicht mehr bestätigt werden, obwohl der Kundenauftrag bestätigt war. Ein Beispiel für die Verfügbarkeitsprüfung ohne Berücksichtigung der Wiederbeschaffungszeit zeigt Abbildung 5.3. Hier kann eine Teilmenge gegen einen entsprechenden Bedarfsdecker von acht Stück bestätigt werden. Eine Restmenge von vier Stück bleibt allerdings unbestätigt, da keine weitere offene ATP-Menge auf dem Zeitstrahl vorhanden ist. Im Rahmen der Rückstandsbearbeitung müssen diese Restmengen nachträglich bestätigt werden. Auf die Möglichkeiten der Rückstandsbearbeitung in SAP ERP gehen wir in Kapitel 7 näher ein. 165

18 5 Prüfmethoden in SAP ERP + 40 Heute Wiederbeschaffungszeit Bedarfstermin 12 Teillieferung 1 30 Restmenge von 4 bleibt unbestätigt Abbildung 5.3 Verfügbarkeitsprüfung ohne Berücksichtigung der Wiederbeschaffungszeit Terminierung Die ATP-Verfügbarkeitsprüfung wird abhängig vom Objekt, von dem aus die Verfügbarkeitsprüfung aufgerufen wird, zu einem bestimmten Zeitpunkt durchgeführt. So wird die ATP-Verfügbarkeitsprüfung im Kundenauftrag zum Materialbereitstellungstermin durchgeführt. Dieses Datum wird über die Transport- und Versandterminierung ausgehend vom Kundenwunschtermin über die Rückwärtsterminierung ermittelt. Den genauen Ablauf der Transport- und Versandterminierung in SAP ERP beschreiben wir in Abschnitt 4.7. Wenn Sie im Fertigungsauftrag für die Komponenten des Auftrags eine ATP- Verfügbarkeitsprüfung aufrufen, wird diese zum Bedarfstermin der jeweiligen Komponente durchgeführt. Wie der Bedarfstermin für eine Komponente eines Fertigungsauftrags ermittelt wird, zeigt Abbildung 5.4. In diesem Beispiel gehen wir von einer Rückwärtsterminierung aus: 1. Ausgangspunkt für die Terminierung der Fertigungsaufträge ist der Bedarfstermin, der damit auch dem Eckendtermin des Fertigungsauftrags entspricht. 2. Vom Eckendtermin wird die Sicherheitszeit abgezogen. Die Sicherheitszeit kann im Horizontschlüssel im Materialstamm angegeben werden. Sie wird 166

19 ATP-Verfügbarkeitsprüfung 5.2 als zeitlicher Puffer für Unsicherheiten bzw. Probleme eingesetzt, die während der Produktion anfallen. 3. Das Ende der Sicherheitszeit ergibt den Produktionsendtermin (terminiertes Ende). Anschließend wird der eigentliche Auftrag terminiert, indem für jeden einzelnen Vorgang eine Durchlaufterminierung durchgeführt wird. Über die Durchlaufterminierung des Auftrags wird der Produktionsstarttermin ermittelt. 4. Vor dem Produktionsstarttermin liegt die Vorgriffszeit, über die der Eckstarttermin ermittelt wird. 5. Bei der Vorgriffszeit handelt es sich um eine Pufferzeit, die im Horizontschlüssel im Materialstamm angegeben werden kann. Sie dient als zeitlicher Puffer für Probleme bzw. Verzögerungen bei der Beschaffung. Pufferzeit Durchführungszeit Eckendtermin Produktionsstarttermin Produktionsendetermin Pufferzeit Eckstarttermin Vorgriffszeit Auftragsdurchlaufzeit Sicherheitszeit Vorgang 10 Vorgang 20 Vorgang 30 Vorgang 40 Vorgang 50 Vorgang 60 Komponente A Komponente B Komponente C Abbildung 5.4 Terminierung im Fertigungsauftrag Mit der Rückwärtsterminierung könnte sich auch ein Eckstarttermin in der Vergangenheit ergeben, der aussagt, dass die Produktion nicht rechtzeitig bis zum Bedarfstermin abgeschlossen werden kann. In diesem Fall startet das System eine Heute-Terminierung. Das heißt, der Eckstarttermin wird auf das 167

20 5 Prüfmethoden in SAP ERP Heute-Datum gesetzt und von dort wird eine Vorwärtsterminierung durchgeführt. Pufferzeiten In Zeiten des modernen Supply Chain Managements geht es auch um das Ziel der Durchlaufzeitenoptimierung. Diesem Ziel stehen solche Puffer eher im Wege. Deshalb sollten Sie den Einsatz und die Verwendung dieser Puffer kritisch betrachten. Mit der Durchlaufterminierung des Plan-/Fertigungsauftrags erhält auch jeder Vorgang einen Start- bzw. Endtermin. Die Komponenten eines Fertigungsauftrags müssen zum Bedarfstermin zur Verfügung stehen. Dieser Bedarfstermin entspricht dem Starttermin des Fertigungsauftrags oder wenn den Komponenten über die Komponentenzuordnung auch Vorgänge zugeordnet wurden dem Starttermin des entsprechenden Vorgangs. In Abbildung 5.5 sind die Komponenten A und B dem Vorgang 10 zugeordnet und müssen deshalb zum Start des Vorgangs 10 zur Verfügung stehen. Die Komponente C ist dem Vorgang 50 zugeordnet und muss deshalb erst zum Start des Vorgangs 50 zur Verfügung stehen Ort der Verfügbarkeitsprüfung Die Verfügbarkeitsprüfung wird in SAP ERP im Normalfall auf Werksebene durchgeführt. Bei Verkaufsbelegen wird in SAP ERP immer im Werk der Position geprüft. Dieses Werk wird zuerst automatisch über die Werksfindung ermittelt. Die Werksfindung läuft wiederum stammdatenbasiert ab, wobei im ersten Schritt ein im Kunden-Material-Infosatz hinterlegtes Auslieferungswerk vom System verwendet wird. Anschließend wird das Auslieferungswerk aus dem Kundenstammsatz des Warenempfängers und zu guter Letzt aus dem Materialstammsatz übernommen. In Abbildung 5.5 zeigen wir Ihnen ein Beispiel für die Verfügbarkeitsprüfung auf Werksebene. Der Abgang über 160 Stück kann in unserem Beispiel voll bestätigt werden. Zur Deckung des Bedarfs werden der Werksbestand über 100 Stück und ein Zugang über 150 Stück herangezogen. Die verbleibenden 90 Stück stehen noch als freie ATP-Menge zur Verfügung. Eine werksübergreifende Verfügbarkeitsprüfung ist in SAP ERP nicht möglich, d. h. es wird immer genau in einem Werk bzw. auf einer Ebene geprüft. Die werksübergreifende Verfügbarkeitsprüfung können Sie mit der gatp in SAP APO abbilden (siehe Kapitel 11). In SAP ERP haben Sie lediglich die Möglichkeit, manuell das Werk in der Kundenauftragsposition zu ändern, 168

Verfügbarkeitsprüfung mit SAP

Verfügbarkeitsprüfung mit SAP SAP PRESS Verfügbarkeitsprüfung mit SAP Bearbeitet von Jens Drewer, Dirk Honert, Jens Kappauf 1. Auflage 2011. Buch. 614 S. Hardcover ISBN 978 3 8362 1686 9 Format (B x L): 24 x 16,8 cm Weitere Fachgebiete

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