Ganz schön trostlos! Die Probleme machen uns stumpf und kaputt so höre ich das heraus.

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1 Liebe Konfis, liebe Festgemeinde! Viele harte Bilder und ein Lied über zwei Welten so möchte das mal sagen. Die eine Welt ist die unserer Probleme: Waffen und Gewalt waren zu sehen. Umweltverschmutzung und Elend. Atomexplosionen und bittere Armut. Und Sido rappt dazu, dass es hier in unserer Welt gar nicht gut aussieht: Wir laufen rum mit der Schnauze voll, die Köpfe sind leer Sitzen im Dreck bis zum Hals, haben Löcher im Herz Ertränken Sorgen und Probleme in 'nem Becher voll Wein Mit einem Lächeln aus Stein, uns fällt nichts Besseres ein Ganz schön trostlos! Die Probleme machen uns stumpf und kaputt so höre ich das heraus. Und von Euch Konfis weiß ich, dass Ihr auch so Eure Löcher im Herzen habt: Da gibt es Druck aus der Schule mit Vokabellernen über die Ferien. Und auch Ihr wisst, dass es nicht rosig um unsere Welt steht: Ihr macht Euch Gedanken über Kriege und die Flüchtlinge und die Klimaerwärmung. Von diesen Sorgen habe ich in Gebeten und Gesprächen gehört. Naja, und in unseren Familien läuft ja oft auch nicht alles rund. Ich merke, wie das Lied mich mit all den Bildern auch bei meinen Sorgen abholt. Eine große Masse an Sorgen! Ein Astronaut hat aber noch einen zweiten Blick auf die Welt. Als normaler Mensch kennt ein Astronaut alle Sorgen und Probleme hautnah so wie wir -, wenn er unten ist auf dem Erdboden. Aber ein Astronaut kennt eben auch einen zweiten Blick: Es ist der Blick von oben auf die Welt. Ein Blick aus dem Himmel! Ich heb' ab, nichts hält mich am Boden, alles blass und grau ( ) Ich seh' die Welt von oben, der Rest verblasst im Grau Ich hab' Zeit und Raum verloren, hier oben, wie ein Astronaut. So singen Andreas Bourani und Sido.

2 Und so aus dem Himmel betrachtet, da ergibt sich ein anderes Bild da scheint die Welt ganz anders zu sein. Vieles an Problemen verblasst im Grau. Unsere Erde sieht aus dem Himmel wunderbar aus: Und beim Anblick dieser Schönheit, fällt mir alles wieder ein Sind wir nicht eigentlich am Leben, um zu lieben, um zu sein? Schön, so ein Blick von oben aus dem Himmel! Wir haben in der Konfi Zeit versucht, alle zu Astronauten zu werden so möchte ich das mit dem Lied beschreiben. Wir haben den himmlischen Blick auf uns und diese Welt gemacht. Ja, wir Christen nennen das Glauben. Wir haben uns aufgemacht gen Himmel und danach geforscht, wie Gott uns sieht wie Gott die Welt sieht wie er uns und diese Welt in seinen Händen hält. Wie haben wir den himmlischen Blick versucht? Wir haben Lieder gesungen, die ihr hoffentlich auch dann noch summt, wenn Euch mal nicht so gut zumute ist z.b. dass Jesus in my house ist also Gottes Sohn ganz nah bei dir ist! Wir haben gebetet und auch in der Bibel versucht zu entdecken, dass wir unserem Gott im Himmel wichtig sind und er sich unsere Dinge zu Herzen nimmt. Wir dürfen mit ihm alles teilen! Auf dem Konfi Freizeiten haben wir versucht, himmlisch zusammenzuleben. Wir haben versucht, unsere Gaben zu entdecken. Wir haben entdeckt, dass wir uns auch Trauriges anvertrauen können, und sogar über den Tod haben wir geredet. Dieses Vertrauen zwischen uns fand ich wie ein Stück vom Himmel! Und wir haben zusammen gelacht beim Übernachten und Schwimmengehen, waren fröhlich und ernst beim Abendmahl mit Brot und Wein, aber auch Schnucke dabei! Ich wollte mit Euch wie ein Astronaut ein bisschen vom Himmel entdecken, und dass die Welt himmlisch betrachtet, also mit Gottes Augen betrachtet in Gottes Händen liegt. Ja, ich würde das so sagen: Als Christ zu leben, das ist so, wie ein Astronaut lebt: Die Probleme in der Welt aus nächster Nähe mitbekommen und sich davon berühren lassen.

3 Aber dann wie ein Astronaut auch zu wissen: Das ist nicht alles! Von Gott, vom Himmel aus haben wir durch Gottes Liebe einen anderen Blick, nämlich einen Blick voller Hoffnung auf diese Welt. Und deshalb lohnt es sich, mit dem himmlischen Blick auf dieser Welt wieder zu landen und die Dinge zu verändern. Paulus denkt unser Christsein quasi auch astronautisch. Er sagt im Kapitel 8 im Römerbrief, dass wir den Geist Gottes schon haben also quasi den himmlischen Blick. Der Geist Gottes macht uns zu Kindern Gottes und lässt uns anders leben. Anders als ein normales irdisches Leben. Aber hört selbst. >>> Röm 8, (Basisbibel) Paulus schreibt hier quasi von zwei Arten zu leben: Eine irdische Art und eine geistliche Art. Und er macht deutlich auch vorher im Römerbrief schon: Liebe Leute, vertraut darauf: Den Geist Gottes habt ihr schon! Und damit seid Ihr schon Kinder Gottes! Das ist der himmlische Blick! Und das hat Konsequenzen: Lasst Euch dann nicht zu Sklaven machen. Lasst Euch nicht fesseln von den irdischen Zwängen und Gegebenheiten. Findet Euch nicht ab mit Krieg und Gewalt. Findet Euch nicht damit ab, dass euch gesagt wird, diese Umweltverschmutzung müsse eben sein, dieses ungerechte Wirtschaftssystem müsse eben so sein. Das, was Paulus da meint, finde ich in dem Bild des Astronauten wieder: Wer nur die irdischen Dinge allein sieht, also seinen Blick nur unten lässt, der macht sich zum Sklaven der irdischen Dinge. Mein Handy, meine Clique, meine Karriere,. keine Ahnung, was es da sonst noch gibt! Und dabei sehe ich die Gefahr, dass ich mich fesseln lasse und mein Selbstwertgefühl allein über mein Handy oder meine Clique definiere. Auch in Zukunft wollen euch andere auf so einen engen, irdischen Blick festnageln.

4 Sie sagen dann: Karriere, Geld,. das sei alles! Dann galt es zu widerstehen. Dann gilt es, einen anderen himmlischen Blick zu haben und von Gott und mit Gott zu glauben: Aus Gottes Güte leben wir. Und von Gott her haben wir unseren Wert und unsere Hoffnung. Der Astronaut wir Christen wir haben so einen anderen Blick, einen himmlischen Blick auf sich selbst und die anderen Menschen. Ich erkenne das in jener Zusage des Bibeltextes: Ihr habt einen Geist empfangen, der Euch zu Kindern Gottes macht. Ja, Ihr seid Kinder Gottes. Ihr habt bei Gott einen Platz. Also können wir zu Gott rufen: Abba, lieber Vater! Und so dürfen und sollen wir abheben - wie ein Astronaut. Und dann alles zurücklassen, was uns bedrängt, weil Jesus Christus alle Sorgen und alles Schwere am Kreuz bereits mitgetragen hat. Abheben und die Welt von oben sehen. Und mit neuer Hoffnung von Gott wiederkommen und sich einmischen Gott zur Ehre und dem Nächsten zur Hilfe! Der Astronautenblick, der Blick vom Himmel aus macht den Unterschied! Abheben und die Welt von oben sehen Und dann erkennen, wie schön die Welt ist wie schön das Leben ist. Abheben und erkennen, dass wir geliebt sind mit all den Macken und Schicksalen. Abheben und erkennen, dass Gott diese Welt hält, mich hält. Das soll unser christlicher Astronautenblick sein. Weil er uns frei macht und uns und der Welt gut tut. Wo habt Ihr den Astronautenblick in Zukunft nach der Konfi-Zeit? Ich wünsche mir natürlich, dass Ihr Euch euren christlichen Astronautenblick bewahrt. Zu beten morgens und abends ist sicherlich eine Hilfe dabei: Dann stelle ich nämlich mein Leben in den himmlischen Blick Gottes.

5 Hier in der Kirchengemeinde sich mit anderen auszutauschen, einen G Plus zu feiern, oder bei Jugendaktionen dabei zu sein, ist sicherlich eine andere Hilfe. Bewahrt Euch den himmlischen Blick. Ihr seid Kinder Gottes, unseres Vaters im Himmel. und dann bringt auch etwas vom Himmel in diese Welt ein. So wächst die himmlische Hoffnung! Ich seh' die Welt von oben, der Rest verblasst im Grau Ich hab' Zeit und Raum verloren, hier oben, wie ein Astronaut Und beim Anblick dieser Schönheit, fällt mir alles wieder ein: Sind wir nicht eigentlich am Leben, um zu lieben, um zu sein? Ja, denn so will es Gott! AMEN Und der Friede Gottes, der höher ist als all unsere Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Jesus Christus. AMEN.

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