NACKT. Die Schülerzeitung des Schwalmgymnasiums. Ausgabe 19 - März 2010 Preis 0.50

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1 NACKT. Die Schülerzeitung des Schwalmgymnasiums Ausgabe 19 - März 2010 Preis 0.50

2 Hallo! Endlich haltet ihr eine weitere Ausgabe der NACKT in euren Händen und ihr wart auch schnell genug euch eins der wenigen Exemplare zu sichern. Wie ihr vielleicht bemerkt habt, haben wir versucht das Layout etwas ansprechender zu gestalten. Wir hoffen, dass es euch gefällt. Wenn ihr eure Meinung zu der Zeitung an sich oder einem der Artikel los werden möchtet, dann sprecht uns entweder persönlich an oder schreibt uns eine an Wer Lust hat an der Schülerzeitung selbst mitzuwirken ist jederzeit herzlich willkommen (freitags 7. Stunde Raum 356). Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und schöne Osterferien!!! :) Eure NACKT. Redaktion Seite 2

3 Inhaltsverzeichnis Seite Hessentag 2010 in Stadtallendorf Besuch des Marta-Mertz-Hauses... 6 XXI. Olympische Winterspiele Projekttage gegen Rechtsextremismus am SG SV-Pinnwand atrandom Schülerinterview atrandom - Lehrerinterview Filmtipp: Barfuss Spielvergleich: New Super Mario Bros. Wii oder DS Buch-Tipp: The Picture of Dorian Gray Cyber-Mobbing Sind Handystrahlen gesundheitsschädlich? Beeinflussen Spiele unser Handeln? Witze zum Totlachen! Karikatur: Herr Steuber Und noch mehr Witze Seite 3

4 Hessentag 2010 in Stadtallendorf In diesem Jahr ist der 50. Hessentag in Stadtallendorf. Dadurch wurde in Stadtallendorf vieles umgebaut oder neu gebaut: Der Busbahnhof, der Bahnhof, einige Straßen, neue Geschäfte, viele Parkplätze, die Hessentagsarena und der Park. Der Hessentag ist vom 28. Mai bis zum 6. Juni. Hier sind alle Events aufgelistet: -YOU FM Night mit Silbermond und Special Guests am 28. Mai um 19 Uhr -hr1 Gib mir das Gefühl zurück mit Stars aus den 60-er und 70-er Jahre am 29. Mai um 20 Uhr -Bibi Blocksberg die Jubiläums-Show live am 30. Mai um 14 Uhr -Erstes Allgemeines Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett am 30. Mai um 20 Uhr -a-ha Abschiedstour Ending On A High Note am 30. Mai um 20 Uhr -Bülent Ceylan Ganz schön turbülent am 31. Mai um 20 Uhr -Badesalz am 1. Juni um 20 Uhr und am 2. Juni um 20 Uhr -Klostertaler am 1. Juni um 20 Uhr -BigBand der Bundeswehr am 1. Juni um 20 Uhr -ABBA am 2. Juni um 20 Uhr -Helen Schneider Dream a little Dream am 2. Juni um 20 Uhr -P!NK- The Funhouse Summer Carnival am 3. Juni um 17 Uhr - Anselm Grün - Raum für meine Seele - Heil werden mit Hildegard von Bingen am 3. Juni um 20 Uhr -Hessentags-Party-Nacht mit Olaf Henning, Mickie Krause und Jürgen Drews am 4. Juni um 20 Uhr -Ben Becker liest Die Bibel am 4. Juni um 20 Uhr -Silvio d`anza - Das Tanzkonzert am 5. Juni um 20 Uhr -Roger Hodgson am 5. Juni um 20 Uhr Seite 4

5 -Willy Astor Tonjuwelen am 6. Juni um 20 Uhr Falls du dich noch mehr über den Hessentag 2010 informieren willst, kannst du auf gehen, da stehen alle nötigen Informationen rund um den Hessentag drinnen. (jh) Seite 5

6 Besuch des Marta-Mertz-Hauses Am besuchte die 7b mit Herr Lindenthal das Marta-Mertz-Haus. Das Haus ist ein Heim für Alkohol- und Medikamentensüchtige, die hier wieder den normalen Alltag kennen lernen. Morgens nach geregelten Zeiten aufstehen, Arbeiten, Pausen einhalten gehören dazu. Es gibt verschiedene Abteilungen in denen man Arbeitet z.b. eine Holzwerkstatt oder man arbeitet in der Küche man kann aber auch in der Cafeteria arbeiten die im Sommer gut besucht wird. Seit 1977 können Suchtkranke dort leben. Insgesamt gibt es dort zurzeit 35 Männer und 8 Frauen. Diese wohnen in kleinen Gruppen von 3-4 Personen zusammen. Die Patienten haben Möglichkeiten in die Stadt zu gehen oder abends in die Disco. Aber es gibt gewisse Regeln: Vom Taschengeld darf man sich kein Alkohol kaufen, wenn die Betreuer das bemerken muss ein Alkoholtest gemacht werden. Als Strafe hat man Ausgangssperre. Oft müssen Patienten zur Entgiftung ins Krankenhaus, dies dauert meistens 2-3 Tage. Um richtige Hilfe zu bekommen sollte man mindestens 1 Jahr in Behandlung sein. Meistens zahlen das die Krankenkassen. Aber auch in den Urlaub fahren ist möglich, z.b.: nach Sylt. Wenn man einen Platz im Marta-Mertz-Haus will muss man das jedes Jahr neu beantragen. Dafür muss man Haus/Wohnung, Haustiere, Möbel, Familie usw. aufgeben. Alleinerziehende Eltern müssen ihre Kinder zurücklassen. Diese kommen meist zu Großeltern, zum anderen Elternteil oder in eine Pflegefamilie, weil Kinder nicht mit aufgenommen werden dürfen. Jedoch können Kinder über das Wochenende dort bleiben, auch zu den anderen Familienmitgliedern haben die meisten noch guten Kontakt. Der älteste Bewohner ist 65 Jahre alt und der jüngste ist 23 Jahre alt. Der längste Aufenthalt eines Bewohners beträgt 23 Jahre. Jedoch wächst die Zahl der jüngeren immer mehr. (as) Seite 6

7 XXI. Olympische Winterspiele 2010 Dieses Jahr fanden die Olympischen Winterspiele in Vancouver und den Whistler Mountains in Kanada statt. Überschattet wurden die Spiele von dem tödlichen Unfall eines georgischen Rodlers, welcher im Training von der Olympia Bahn, noch vor der Eröffnungsfeier, flog und sich dabei tödlich verletzte. Trotzdem wurde um Medallien gekämpft. Für Deutschland reichte es am Ende im Medallienspiegel zwar nur zu Platz 2 hinter Gastgeber Kanada, allerdings hat Deutschland im ewigen Medallienspiegel die Führung vor den, bei diesen Spielen enttäuschenden, Russen übernommen. Sehr erfolgreich waren unter anderem die Biathletinnen und die Ski Alpin Damen, die vor allem durch Magdalena Neuner (Biathlon, 2mal Gold, 1mal Silber) und Maria Riesch(Ski Alpin, 2mal Gold) zu überzeugen wussten. Hinzu kommt noch die überraschende Goldmedallie für Viktoria Rebensburg im Riesenslalom. Erwartungsgemäß erfolgreich waren die Deutschen auf der Rodelbahn, an welcher nach dem tödlichen Unfall noch einige zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden. Auf dieser Bahn gab es 3mal Gold, 4mal Silber und 3mal Bronze. Hervorzuheben sind die beiden Medallien vom deutschen Fahnenträger Andre Lange, welcher bei seinen letzten Olympischen Spielen noch 1mal Gold und 1mal Silber gewinnen konnte. Hinzu kommen die ersten Medallien deutscher Sportler im Skeleton. Hier gab es 1mal Silber und 1mal Bronze für die Damen. Im Langlauf sah es zu Beginn so aus, als ob den Deutschen Teilnehmern/ innen Medallien verwehrt bleiben würden. Doch dann holte erst Axel Teichmann Silber über die 50km und danach holten die Damen im Teamsprint Gold, die Herren Silber. Hinzu kommt noch eine weitere Silbermedallie für die Damenstaf- Seite 7

8 fel, sodass es insgesamt doch ein zufriedenstellendes Ergebnis war. Im Gegensatz dazu kam es zu einigen Enttäuschungen bei den Kombinierern (Skispringen+Langlauf). Hier gab es lediglich eine Bronzemedallie in der Staffel, was für die erfolgsgewöhnten Kombinierer eine herbe Enttäuschung darstellte. Im Gegensatz dazu haben die Deutschen Skispringer, dank einer Silbermedallie im Teamspringen, ihr Tal scheinbar überwunden. In der Eissporthalle in Vancouver gab es allerdings nur noch bei den Eisschnellläuferinnen Erfolge. Bei der einzigen Goldmedallie in der Teamverfolgung hat vor allem das Glück der Läuferinnen für den Erfolg gesorgt. Jeder der das Halbfinale und das Finale gesehen hat weiß wovon ich rede. Für die, die es nicht gesehen haben: Im Halbfinale stürzt eine Deutsche Läuferin, ihre Gegner konnten dies allerdings nicht nutzen. Im Finale sahen die Deutschen Gegnerinnen lange wie die sicheren Sieger aus, brachen in der letzten Runde dann allerdings ein, sodass die deutschen Läuferinnen am Ende hauchdünn gewannen. Ansonsten gab es noch 3 Silbermedallien über die 500m, 3000m und 5000m. Das wichtigste Ereignis in der Halle war das Eishockey-Endspiel. Alle haben gehofft, dass es zu einem Duell zwischen den USA un d den Gastgebern aus Kanada kommt. Diese Hoffnung wurde erfüllt und es wurde eins der spannendsten Eishockyfinals, die je statt gefunden haben. Am Ende konnte sich Kanada mit 3:2 nach Verlängerung durchsetzen. Insgesamt lässt sich sagen, dass die Winterspiele ein großer Erfolg, trotz des tödlichen Unfalls, waren und Lust auf mehr machen, auch wenn man die Sicherheit nicht außer Acht lassen darf. Denn wir alle wollen faire Wettkämpfe auf höchsten Niveu, ohne dass die Sportler um ihre Gesundheit fürchten müssen. (ek) Seite 8

9 Projekttage gegen Rechtsextremismus am SG Am und fanden für die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 9 und 10 Projekttage gegen Rechtsextremismus statt, über die zwei Schüler der 10. Klasse im folgenden Interview berichten. Die Projekttage sind die Weiterführung des pädagogischen Tages, der im letzten Schuljahr für LehrerInnen stattfand und an dem auch SchülerInnen freiwillig teilnehmen konnten, um die SchülerInnen mit dem Thema Rechtsextremismus vertraut zu machen. 1. Was stand alles auf dem Programm des Projekttages? Sophia: Zu Beginn gab es eine Einführung in der Mensa. Danach wurden wir in vier Gruppen, die von Frau Nickel, Herr Naglik, Herr Krämer und Frau Brüning betreut wurden, eingeteilt und haben an zwei Workshops teilgenommen. Nach der Mittagspause ist ein Teil von uns zur Gedenkstätte in Trutzhain und ein weiterer Teil ins DIZ (Dokumentations- und Informationszentrum) in Stadtallendorf gefahren. Der Rest hat an einer Stadtführung durch Treysa teilgenommen. 2. Was habt ihr in den Workshops gemacht? Sophia und Lars: Der erste Workshop hat sich mit dem Thema Rechtsextremismus heute beschäftigt. Uns wurden verschiedene rechtsextreme Symboliken sowie Musik vorgestellt und wir sollten Aussagen von Personen als rechts oder neutral einordnen. In dem zweiten Workshop ging es Seite 9

10 um geschichtliche Hintergründe. Wir haben uns mit verschiedenen Konzentrationslagern in Europa wie beispielsweise Auschwitz befasst und mit einer Kassette Treblinka wurden uns weitere Fakten vermittelt. Anschließend sollten wir Behauptungen, die beispielsweise die Gaskammern verharmlost haben, widerlegen und haben diese dann im Plenum vorgestellt. 3. Haben euch die Workshops etwas aufgezeigt, das ihr vorher nicht wusstet bzw. das euch nicht bewusst war? Wenn ja, was genau? Lars: Durch den Vortrag von Herr Horn vom pädagogischen Tag des letzten Schuljahres war mir schon Vieles bekannt und hat sich daher eher wiederholt. Meiner Meinung nach waren die Lehrer aber gut vorbereitet. Sophia: Ich war überrascht, dass es doch so viele Konzentrationslager gab. 4. An welchem der Ausflüge am Nachmittag habt ihr teilgenommen? Was habt ihr dort gemacht? Sophia und Lars: Wir waren beide in Trutzhain. Dort haben wir uns zuerst ein Video angeschaut, in dem Strafgefangene von ihrer Zeit im Stammlager erzählt haben. Danach sollten wir mehrere Fragen mithilfe der im Museum ausgestellten Informationen beantworten. Lars: Meine Gruppe ist danach in eine der Baracken, die als einzige noch erhalten ist, gegangen. Sophia: Wir haben an einer Führung durch das Museum teilgenommen. 5. Was ist euer persönlicher Eindruck vom dem Projekttag? Lars: Meiner Meinung nach war er gut aufgebaut und die Lehrer hatten einen guten Bezug zu den Schülern. Allerdings war der Inhalt sehr allgemein gehalten. Ich hätte einen engeren Bezug zur Schule besser gefunden und mich über weniger Wiederholungen von bereits bekannten Dingen gefreut. Sophia: Ich finde die Idee des Projekttages gut. Meiner Meinung nach sollte das Thema Rechtsextremismus aber schon früher angesprochen Seite 10

11 werden, z.b. im Geschichtsunterricht der 7. Klassen, und der Projekttag von speziellen Teams, sie sich intensiv mit dem Thema beschäftigen und an die Schule kommen, statt Lehrern durchgeführt werden. 6. Sollten die Projekttage eurer Meinung nach für die nächsten Jahrgänge wiederholt werden? Wie hat euren Mitschülern der Tag gefallen? Sophia und Lars: Ja, die Projekttage sollten jedes Jahr stattfinden, da wir es wichtig finden, dass die SchülerInnen über Rechtsextremismus aufgeklärt werden. Sophia: Unsere Mitschüler hat der Projekttag auch interessiert. Jedoch war er etwas zu lang und mit zu vielen Informationen auf einmal gefüllt, sodass eine Aufteilung auf zwei Tage sinnvoller wäre. (js) SV-Pinnwand Faschingsdisco Auch dieses Jahr fand am wieder eine Faschingsdisco für die Klassen 5-7 unter dem Motto Tops und Flops auf dem roten Teppich statt. Die SV, die die Turnhalle mit einem Roten Teppich, Walk of Fame Sternen, Luftschlangen und vielen Luftballons geschmückt hatte, freute sich über die zahlreichen Schüler und Schülerinnen sowie LehreInnen. Zu Beginn Seite 11

12 sorgten die Tanzgruppen von Herr Wendt und Frau Kölbl für ein buntes Programm. Danach fanden die Wettbewerbe um das beste Schüler- und Lehrerkostüm statt. Bei den SchülerInnen überzeugte Florian Ley (5d) als Karl Lagerfeld die SV-Jury. Die Model-WG bestehend aus Jonathan Berneburg, Anna Maria Prokesch, Marie Kühnel, Johanna Wiegand, Aliena Will und Kevin Kurz (alle 6a) belegten den zweiten Platz und Madeleine Gömpel (6b) alias Audrey Hepburn wurde mit dem dritten Platz belohnt. Alle dürfen sich über einen Gutschein von der Cafeteria freuen. Auch bei den LehrerInnen gab es viele tolle Kostüme zu bestaunen. Für ihre Kreativität wurde die 7b, die Frau Kölbl als Cindy aus Marzahn verkleidet hatte, mit dem ersten Platz belohnt. Herr Rehbein, der sich mithilfe der 7a im Stil des Rappers 50cent präsentierte, belegte den zweiten Platz und Frau Kellner, die von der Klasse 7g als Barbie verkleidet wurde, wurde mit dem dritten Platz belohnt. Die vollständigste Klasse war dieses Jahr die 7b von Frau Kölbl, die sich über einen kostenlosen Klassensatz Schülerzeitungen sowie eine kleine süße Überraschung freuen dürfen. Die Klassen der zweit- und drittplatzierten Lehrerkostüme erhalten eine Ausgabe der Schülerzeitung. Die SV bedankt sich bei allen HelferInnen, den Tanzgruppen und den zahlreichen Spendern von Kuchen, belegten Brötchen, etc., die so für das leibliche Wohl sorgten. Etwas enttäuscht zeigte sich SV über den Zustand der Turnhalle gegen Ende der Faschingsdisco und sah sich deshalb gezwungen die Hilfe der SchülerInnen beim Aufräumen zu beanspruchen und hofft daher auf ein angebrachteres Verhalten im nächsten Jahr. Nichtsdestotrotz war die SV mit der dies- Seite 12

13 jährigen Faschingsdisco zufrieden und auch die SchülerInnen schienen jede Menge Spaß zu haben, was unter anderem an ihrem ausgelassenen Tanzenverhalten deutlich zu sehen war. (js) Kommentar: Rückblick Faschingsdisco Bei der Faschingsdisco am 16. Februar gab es allerlei verrückte Verkleidungen, wie bei den Schülern so auch bei den Lehrern. Frau Weber als Amy Winehouse ist eine der verrückten Lehrer, da sie zum Beispiel ihr Essen mit Drogenpäckchen bezahlen wollte. Zu den ausgefallenen Verkleidungen kam dann auch das verrückte Verhalten, das bei dem Lied Disco Pogo (was mindestens 5 Mal abgespielt wurde) besonders zur Geltung kam. Die Jungs, die dann mit Luftschlangensprays kamen, haben alles in einer riesigen Sauerei zurückgelassen. Die, die erwischt wurden, mussten solange da bleiben, bis sie alles aufgeräumt hatten. (pd) Aufruf zu Engagement Schon jetzt fordert die SV interessierte Schülerinnen und Schüler dazu auf, sich als KandidatIn für eines der SV-Ämter im kommenden Schuljahr zu melden. Auch über Mitglieder, die kein Amt belegen möchte freut sich die SV. Wer Lust hat sich schon jetzt oder im nächsten Schuljahr zu engagieren und aktiv mitzugestalten schaut also einfach mal bei einer der SV-Sitzungen montags in der 7. Stunde in Raum 356 (3. Stock Neubau) vorbei oder meldet sich per an de. Wir freuen uns auf euch!!! :) (js) Seite 13

14 atrandom Schülerinterview Name: Olga Böse Location: Treysa Licht erblickt am: 05. April Mein Schulbrot macht mir morgens... meinen Hunger weg. 2. Die beste Art zu spicken ist...den Spicker in die Hosentasche zu stecken und auf's Klo zu gehen. 3. Persönlich bin ich besonders von meinen...idealen überzeugt. 4. Was meine LehrerInnen am besten nicht wissen sollten, ist,...dass ich meiner Hausuafgaben erst um 23:00 Uhr mache. 5. Am Schönsten finde ich die Momente in der Schule,...wenn es zur letzten Stunde klingelt. 6. Es sollte die Aufgabe der LehrerInnen sein,...ihre Schüler zu unter stützen. 7. Die beste Lösung für das Fachtraktproblem ist...abreißen, neubauen. 8. In meiner persönlichen Zukunft sehe ich mich in der ganzen Welt rumreisen. 9. Was/Wen ich nicht leiden kann sind...ignorante Egoisten 10. Das Schwalmgymnasium ist für...seine tollen Schüler bekannt. 11. Die Schülerzeitung ist...noch viel zu unbekannt. 12. Meine Zeit am Schwalmgymnasium ist...bald zu Ende. (vk) Seite 14

15 Name: Fritz Praetorius Dabei seit: 3. August 1992 atrandom - Lehrerinterview Location: Fachtrakt, Biologieraum 1. Als ich das erste Mal das SG erblickte, dachte ich komisches Gebäude. Liegt zwischen Brauerei und Friedhof. 2. Mein Job ist echt abwechslungsreich. 3. SchülerInnen würden mir helfen, wenn ich sie darum bitte. 4. Am frustrierendsten ist es, wenn es mir überhaupt nicht gelingt den Schülern in Chemie etwas beizubringen. 5. Die schönsten Momente bei meiner Arbeit sind, wenn ich den Eindruck habe, dass es allen Beteiligten Spaß macht. 6. Die SchülerInnen haben sich dahingehend verändert, dass sie sich eigentlich gar nicht verändert haben. 7. Das Mensaessen ist mal mehr, mal weniger gut. 8. Die beste Lösung für das Fachtraktproblem ist Hör doch auf!!! 9. Wenn ich das SG verlasse, will ich sagen können das war ne nette Zeit. 10. Das Schwalmgymnasium ist dafür bekannt, dass es in der Pampa liegt. 11. Meine Pension ist leider noch zu weit weg. 12. Persönlich bin ich besonders von meinen vielseitigen Interessen überzeugt. 13. Manche meiner KollegInnen haben die schlechte Angewohnheit sich zu ernst zu nehmen. (js) Seite 15

16 Filmtipp: Barfuss Barfuss ist ein deutscher Film, der im Jahre 2005 im Kino lief. Nick Keller (gespielt von Till Schweiger) ist das schwarze Schaf seiner Familie. Er verliert einen Job nach dem anderen und landet letztendlich als Reinigungskraft in einer Psychiatrieklinik. Aber den Job verliert er nach einem Tag auch schon wieder. Doch dann rettet er eine Patientin, Leila (Johanna Wokalek), die sich zu Erhängen versucht. Als Nick die Klinik verlässt, folgt ihm Leila, die immer barfuss geht, bis zu seiner Wohnung. Jeder Versuch sie wegzuschicken funktioniert nicht. Sie droht damit, sich aufzuhängen. Doch das ist nicht Nicks einziges Problem. Sein Stiefbruder Viktor (Steffen Wink) will heiraten, und zwar Nicks Exfreundin Janine (Alexander Neldel). Und dann ist da noch sein reicher Stiefvater Heinrich (Michael Mendl). Die Probleme auf Leilas und Nicks weiterer Reise sind unzählig: zuerst fahren sie schwarz mit der Bahn, klauen ein Auto, bauen ein Unfall usw Dann kommen auch die Panikattacken von Leila, die sie nur mit ihren Tabletten behandeln kann. Leila erzählt ihre traurige Geschichte und weswegen sie in der Klinik ist: Ihre Mutter hat sie 19 Jahre zu Hause eingesperrt. Eines Tages kippt ihre Mutter um und hat Schmerzen in der Brust. Sie schreit nach Leila, die aber nimmt es nicht wahr. Ihre Mutter stirbt. Leila war noch nie draußen gewesen und hat nie die (für uns) alltäglichen Situationen durchlebt z.b. Bus, Zug, Auto und Taxi fahren. Sie nimmt alles wörtlich und ist genauso neugierig wie ein kleines Kind Seite 16

17 Der Film ist einfach süß. Man kann auch sehen, wie es in psychiatrischen Kliniken zugeht. Ich kann den Film einfach nur weiter empfehlen, denn er ist lustig, romantisch und traurig (wieder mal nichts für schwache Nerven, also heulen ist vorprogrammiert!!!) (sh) Spielvergleich: New Super Mario Bros. Wii oder DS Eigentlich kennt jeder Mario der versucht die entführte Peach zu retten. Der Entführer ist immer Bowser (in den neueren Ausgaben ist es Baby Bowser). Da Marios Bruder, Luigi auch nicht tatenlos rumsitzt kann man alle Mario Spiele auch zu zweit spielen. Das neueste Mario Spiel New Super Mario Bros. Gibt es für Wii und für den Nintendo DS. So! Welches nimmt man jetzt? Die Spiele haben sehr viele Unterschiede: - Bei der Wii gibt es eine Welt mehr - Verschiedene Power-ups - Bei der Wii können zu Luigi auch zwei Toads zur Hilfe kommen - Es gibt verschiedene Bonus Level Seite 17

18 - Bei der Wii ist das Spiel Umfangreicher - Bei der Wii ist das Spiel schwieriger Entscheidende Unterschiede sind auch: - Levelart - Levelanzahl - Weltart - Weltreihenfolge Ich füge auch noch hinzu, dass man bei der Wii mehr zu spielen hat womit ich auch sofort zu meinem Favoriten komme. Ich finde das Spiel für die Wii besser da es meiner Meinung deutlich mehr bietet indem es Umfangreicher und komplizierter ist. Es sprechen noch andere Einzelheiten für das Spiel der Wii die aber anders sind. (pd) Buch-Tipp: The Picture of Dorian Gray Das Bildnis des Dorian Gray Ich möchte euch das Buch The Picture of Dorian Gray oder zu Deutsch Das Bildnis des Dorian Gray von Oscar Wilde empfehlen. Die Geschichte spielt sich in England im viktorianischen Zeitalter ab und es geht um den jungen, reichen Mann Dorian Gray. Ihm stehen alle Türen offen. Jeder will ihn kennen lernen, sein Freund sein, ihm einen Gefallen tun. Denn alle sind wie berauscht von seiner ataemberaubenden Schönheit. Als er das Portrait sieht, das der Maler Basil Hallward von ihm angefertigt hat, wird er neidisch. Denn so schön wie auf dem Portrait wird er nie mehr sein. Dorian Gray wird Falten bekommen, die Haare werden ihm ausfallen und so weiter. Kurz: Er wird altern und das Leben wird seine Spuren an ihm hinterlassen. Sein Portrait dagegen bleibt für immer jung. Seite 18

19 Dorian Gray wünscht sich, dass es genau umgekehrt sein soll. Und genauso kommt es auch. Während er jung und schön bleibt, altert das Portrait, bzw. das Gesicht auf dem Portrait. Doch nicht nur das Alter hinterlässt seine Spuren, auch all seine Sünden werden an seinem Bildnis deutlich, denn nun hat er kein Gewissen mehr. Infolgedessen wird Dorian immer grausamer und maßloser und das Gesicht auf dem Portrait immer abscheulicher. Wichtige Themen im Buch sind Moral, Sinnlichkeit und der Stellenwert der Ästhetik. Es handelt sich um eine düstere Geschichte mit vielen spannenden und traurigen Momenten, aber auch höchst philosophische Passagen sind enthalten. Besonders die interessanten Charaktere machen den Roman sehr lesenswert. Zudem ist das Bildnis des Dorian Gray ein echter Klassiker und schon 120 Jahre alt, aber trotzdem topaktuell. Denn am 15. April dieses Jahres wird der dazugehörige Kinofilm hier in Deutschland erscheinen. (sw) / (jj) Cyber-Mobbing Unter Cyber-Mobbing versteht man das absichtliche Beleidigen, Bloßstellen und Bedrohen im Internet. Die Zahl der Opfer steigt von Tag zu Tag. Die meisten Opfer sind hilflos und wissen meistens nicht, was sie dagegen machen können. Aber was würden wir machen, wenn wir in eine solche Situation geraten würden? Wir haben eine anonyme Umfrage in der Klasse 7b gemacht. Die erste Frage ging darum, wo die Schüler angemeldet sind. Viele sind in Icq, Schülerverzeichnis (SVZ oder Schülervz) oder in Wer kennt Wen (WKW) angemeldet. Einige sind bei Party Animals angemeldet. Die zweite Frage lautete, wie sie auf diese Seiten gekommen sind. Seite 19

20 Öfters kamen die Wörter Fernsehen, Freunde oder Haben alle! vor. Bei Schülervz kamen aber auch noch Wörter wie Einladung oder Familie vor. Aber ist der Fernseher Schuld an der Verbreitung von Cyber-Mobbing? Aber inzwischen gibt es auch Werbungen die dazu raten, den Täter zu melden. Die dritte Frage lautete, ob sie ihre persönliche Daten, wie z.b. Telefonnummer oder Adresse, angeben oder Fotos reinstellen. Einige erzählten uns, dass sie ihre persönlichen Daten, wie z.b. die Handynummer, angeben aber die meisten tun das nicht. Viele kennen die Gefahren nicht, was passieren kann, wenn sie die Telefonnummer angeben. Fotos stellen viele von sich rein. Die vierte Frage handelte davon, ob die Schüler alle Leute annehmen, selbst die sie nicht wirklich kennen. Viele sagten Nein aber auch ein kleiner Teil sagte Ja. Dazu sagten die Personen, dass sie die Leute annehmen, dann sich ihr Profil anschauen und sie dann meistens kennen. Aber was wenn sie sie dann nicht kennen? Dann ist es schon zu spät und die Person, die angenommen wurde, kennt dann die persönlichen Daten. Die nächste Frage war einer der WICHTIGSTEN Fragen ohnehin: Was würdet ihr machen, wenn ihr erfährt, dass ihr oder eure Freunde im Internet gemobbt werden? Viele würden den Täter melden aber auch mit dem Opfer persönlich reden. Einige würden zum Klassenlehrer, zur Polizei oder zu den Eltern gehen. Zur unserer Überraschung würden viele sich einsetzen für die Person und helfen. Die sechste Frage ging darum, ob sie schon mal in eine solche Situation geraten sind. Viele verneinten die Frage, auch einige sind schon in eine solche Situation geraten. Schauen wir eigentlich weg, wenn wir so etwas Ernstes mitbekommen? Ist es uns wirklich egal? Seite 20

21 Die siebte und letzte Frage: Habt ihr schon mal im Internet jemanden gemobbt oder seit ihr sogar in eine Mobbing-Gruppe geraten? Viele antworteten ehrlich und gaben zu, dass sie in eine Gruppe geraten sind. Aber einige von ihnen haben sogar schon mal jemanden im Internet, im öffentlichen World Wide Web, gemobbt! Gott sei Dank, viele haben noch niemanden im Internet gemobbt! Fazit: Es gibt viele Leute auf dieser Welt die wegschauen, aber mehr, die etwas gegen Cyber-Mobbing tun würden. Meistens fördert der Fernseher die Verbreitung nicht nur von Cyber-Mobbing, sondern auch von Seiten, auf denen man öffentlich jemanden mobben kann. Aber gleichzeitig wird dadurch von Cyber-Mobbing abgeraten und das Melden gefördert. Auch unter uns gibt es Menschen, die ehrlich sind und ihre Fehler eingestehen. Trotzdem stellt uns die Umfrage noch mehr Fragen, als wir erwartet hatten. Machen die Täter das nur aus Spaß? (is/jh/sh) Sind Handystrahlen gesundheitsschädlich? Jeder benutzt sie: Handys. Doch worüber sich keiner Gedanken macht ist der gesundheitliche Aspekt. Wieso auch? Es kommt ja keiner auf die Idee Gesundheitsbeschwerden mit dem Handy in Verbindung zu bringen. Auch ich gehörte zu den Personen, die keine Ahnung von Handystrahlung haben. Dies änderte sich allerdings, als ich ein Praktikum bei der Polizei machte und einen Beamten fragte, wieso er sein Handy nicht am Körper trage. Und prompt kam ein langer Vortrag für alle Praktikanten...Er erzählte uns, dass die durch Hochfrequenzstrahlung hervorgerufenen genotoxischen Effekte so hoch wie bei Röntgenstrahlen seien. Im Klartext heißt das: Die Auswirkungen von Handys seien so hoch wie bei der Röntgenstrahlung. Ihr wisst ja alle, dass Röntgenstrahlen nicht Seite 21

22 unbedingt gut für den Körper sind. Zunächst einmal funktioniert ein Handy folgendermaßen: Es werden ständig unterbrochene Funkwellen vom Mobilfunksender zum Handy gesendet (beim Telefonieren 217 mal pro Sekunde!). Das bloße Tragen eines Handys am Körper in Hüfthöhe beeinflusst die Spermienqualität. Außerdem stellte man bei einer Dauerstrahlung und noch stärker bei einer intermittierenden Strahlung ( 5 min an - 10 min aus) Einzel- und Doppelstrangbrüche der Erbsubstanz DNS und Kleinkernbildung fest. Das sind Veränderungen der Erbsubstanz und können zu Tumoren führen (in ländlicheren Regionen ist das Risiko wegen der geringeren Mobilfunksender- Dichte größer!). Außerdem wurde das Phänomen der Gelsrollenbildung der roten Blutkörperchen (Verklumpung) beobachtet. Die Folgen können Verstopfungen mit Infarkt- und Thrombosefolge aber auch das Abfallen der Hämoglobinmenge im Blut sein. Es wurde außerdem bekannt, dass Handystrahlung die Blut-Hirn-Schranke öffnen kann, wodurch Giftstoffe und gehirnfremde Stoffe ins Gehirn gelangen können, was zu Alzheimerkrankheiten führen kann. Desweiteren verändern Mobiltelefone die Gehirnfunktionen und sind ein Krebsrisiko. Wie man sich dagegen schützen kann? Man kann sich nicht dagegen schützen, jedoch kann man die Strahlung verringern, indem man zum Beispiel mit einem Kabeltelefon telefoniert, das Handy so weit wie möglich vom Körper trägt und niemals aus einem Auto, öffentlichen Verkehrsmitteln, Tiefgaragen, Keller und U-Bahntunneln telefoniert! (vk) Beeinflussen Spiele unser Handeln? Es ist Samstagvormittag. Ich war seit Freitag bei meinen Freunden auf einer Netzwerkparty. Wir hatten die gesamte Nacht 12 Stunden lang einen Shooter (CoD 4) gespielt. In dem Spiel kam relativ oft die Situation vor, dass mein Freund irgendwo lag und auf mich zielte. Deshalb hatte ich mir als Reaktion angewöhnt, sofort zur Seite in Deckung zu gehen. Nun wollte ich durch das Feld auf dem Roller nach Hause fahren und vor mir lag ein Heuhaufen auf dem Boden. Ich war übermüdet und noch so eingespielt, dass ich dachte, dort vorne liegt ein Mensch auf dem Boden, der auf mich zielt. Deshalb habe ich versucht, automatisch Seite 22

23 auszuweichen und bin auf den Seitenstreifen gefahren. Dieses Beispiel zeigt, dass man von einem Spiel eingeübte Verhaltensmuster, die dort passiv passieren, in die Realität übertragen kann. So kann es auch passieren, dass jemand, nachdem er in einem Rennspiel mit 200 km/h über die Straße heizte, im echten Leben zu überhöhter Geschwindigkeit neigt, da er die Geschwindigkeit nicht richtig einschätzt. Dies sind ein paar Beispiele für die Frage: Findet eine Übertragung von Spielinhalten ins echte Leben statt? Unter Wissentschaftlern gibt es zwei Hauptthesen. Die eine These besagt, dass Spieler sich ständig bewusst sind, dass sie sich in einem Spiel befinden, und dass sie wissen wann sie ins wirkliche Leben zurückkommen. Dies bedeutet, dass Spieler auf die Frage Was geht hier eigentlich vor? antworten mit: Ich bin besser als der andere. Sie sehen die Herausforderung der Spieldynamik. Eltern die dem Kind dabei zusehen, sehen die Gewaltdarstellung und meinen Mein Kind tötet andere. Die andere These besagt, dass sowohl Spiel wie auch Wirklichkeit von demselben Gehirn wahrgenommen wird. Dies bedeutet, dass es die im Computerspiel gelernten Strategien auch in die Wirklichkeit übertragen kann. Die Frage, welche These zutrifft, ist wichtig. Wenn man eins zu eins die Spielinhalte in das echte Leben übertragen würde, so müsste alles verboten werden, wo Menschen getötet oder verletzt werden. Dies ist der aktuelle Stand der Killerspiele Diskussion. Die Psychologin Dr. Monica Mayer interviewte im Laufe ihrer Doktorarbeit verschiedene Personen zu ihrem Computerspielverhalten. So versuchte einer, Gegenstände anzuklicken, die außerhalb des Bildschirms lagen. Einem anderem fiel ein Glas hinunter und er drückte instinktiv Strg-Z, in vielen Programmen eine Tastenkombination um etwas zurückgängig zu machen. Anhand der Antworten kam sie auf das Ergebnis, dass Verwechslungen in Situationen passieren, die voll automatisiert ablaufen. So kann es beispielsweise bei einem geübten Autofahrer vorkommen, dass er Aktionen von dem Spiel ins echte Leben mitnimmt. Deshalb ist es gut, wenn man eine Pause einlegt, bevor man sich ins Auto setzt und wegfährt. Es wurden jugendliche Spieler gefragt, wovor diese jüngere Kinder beim Spielen schützen würden, wenn sie die Macht hätten. Die interessante Antwort war, dass sie kleinere Seite 23

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