1.(A) Welche Aussage zum Häm und seinem Abbauprodukt Bilirubin trifft zu?

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1 1 1.(A) Welche Aussage zum Häm und seinem Abbauprodukt Bilirubin trifft zu? (A) Die 4 Pyrrolringe des Häms werden aus Tryptophan synthetisiert. (B) Das Schrittmacherenzym der Hämsynthese benötigt Biotin. (C) Die Hämsynthese findet ausschließlich im Knochenmark statt. (D) Die Glucuronidierung von Bilirubin erhöht dessen Wasserlöslichkeit. (E) Die Glucuronidierung von Bilirubin ist CTP-abhängig. 2.(A) Im gesunden Körper sind etwa zwei Drittel des Eisenbestandes enthalten in (A) Ferritin. (B) Transferrin. (C) Hämoglobin. (D) Hämosiderin. (E) Myoglobin. 3.(A) Welche Aussage des Eisenstoffwechsels trifft zu? (A) Extraerythrozytäres Hämoglobin wird im Blutplasma an Haptoglobin gebunden. (B) Dem Transport von Eisen (III)-Ionen im Blutplasma dient vor allem das Hämopexin. (C) Eisen wird nach Aufnahme in den Erythrozyten zunächst an Hämosiderin gebunden. (D) Für eine ausgeglichene Eisenbilanz müssen beim Erwachsenen mehr als 100 mg Eisen pro Tag im Dünndarm absorbiert werden. (E) Normalerweise werden mehr als 80% des Nahrungseisens im Dünndarm absorbiert. 4.(A) Die Abbildung stellt den Fluss der Reduktionsäquivalente in der Atmungskette dar. Welcher Buchstabe bezeichnet die Position des Cytochrom c?

2 2 5.(A) Welche Aussage trifft nicht zu? Die Succinatdehydrogenase (A) katalysiert einen Teilschritt des Citratzyklus. (B) ist Bestandteil des Komplex II der Atmungskette. (C) besitzt kovalent gebundenes FAD als Coenzym. (D) überträgt den Wasserstoff auf Ubichinon. (E) koppelt die Oxidation von Succinat an den Export von Protonen aus der Mitochondrienmatrix. 6.(A) Welche Aussage zu den ungesättigten Fettsäuren trifft nicht zu? (A) Ölsäure kann im menschlichen Körper aus Stearinsäure gebildet werden. (B) Die Membranfluidität wird durch die Zahl der Doppelbindungen der am Membranaufbau beteiligten Fettsäuren beeinflusst. (C) Linolsäure ist eine essentielle Fettsäure. (D) Die in Linolensäure vorkommenden Doppelbindungen liegen in trans-konfiguration vor. (E) Arachidonsäure kann aus Linolsäure synthetisiert werden. 7.(A) Das Fettgewebe benötigt für den Aufbau von Speicherlipiden Glycerophosphat (Glycerinphosphat). An dessen Bereitstellung ist nicht beteiligt: (A) Glycerokinase (B) Glucose-Transporter (C) Hexokinase (D) Phosphofructokinase (E) Aldolase 8.(A) Welche Aussage trifft nicht zu? Die Fettsäure-Synthase (A) ist ein Multienzym-Komplex. (B) ist mitochondrial lokalisiert. (C) verwendet Malonyl-CoA als Substrat. (D) verwendet NADPH als Substrat. (E) liefert gesättigte Fettsäuren als Produkt.

3 3 9.(D) Das während der Lipolyse freigesetzte Glycerin wird in erster Linie verwendet zur Synthese von (1) Glucose (2) Fettsäuren (3) Ketonkörpern (4) Harnsäure (A) Nur 1, 2 und 3 sind richtig. (B) Nur 1 und 3 sind richtig. (C) Nur 2 und 4 sind richtig. (D) Nur 1 ist richtig. (E) 1-4 = Alle sind richtig. 10.(A) Welche Aussage zur Fettsäure-Verwertung trifft nicht zu? (A) Der Import der Fettsäuren in die Mitochondrien benötigt Carnitin. (B) Die Abspaltung von Acetyl-CoA aus ß-Ketoacyl-CoA ist eine hydrolytische Reaktion. (C) Die ß-Oxidation liefert Acetyl-CoA. (D) Der Abbau von Linolsäure in der ß-Oxidation benötigt Hilfsreaktionen. (E) Sehr langkettige Fettsäuren werden durch ß-Oxidation in den Peroxisomen verkürzt. 11.(A) Nach längerem Fasten und bei unkontrolliertem Diabetes mellitus kommt es zu einer gesteigerten Ketogenese. Der Anstieg der Ketonkörperkonzentration im Blut in einer solchen Stoffwechselsituation ist vor allem Folge (A) einer allosterischen Hemmung der hepatischen Citratsynthase durch Acyl-CoA. (B) der Umwandlung von ß-Hydroxybutyrat zu Acetoacetat in Skelett- und Herzmuskel sowie im ZNS. (C) eines Mangels an mitochondrialer Acylcarnitin-Translokase in der Leber. (D) einer Hemmung der Citratsynthase in Skelettmuskel und Fettgewebe durch ATP. (E) einer vermehrten Hydrolyse von Triacylglycerin des Fettgewebes. 12.(A) Welche Aussage trifft nicht zu? Ein allosterischer Inhibitor (A) erschwert den Übergang der T- in die R-Form. (B) erniedrigt die Affinität des Enzyms für das Substrat. (C) bindet außerhalb des aktiven Zentrums an das Enzym. (D) bindet in stöchiometrischen Mengen an die Enzymuntereinheiten. (E) ist häufig das Endprodukt eines Stoffwechselwegs, dessen Schlüsselenzym er inhibiert.

4 4 13.(D) Welche Aussage/n trifft/treffen zu? Die Geschwindigkeit einer enzymatisch katalysierten Reaktion (1) ist unabhängig von der Temperatur. (2) entspricht der Michaelis-Menten-Konstanten. (3) ist unabhängig von der Enzymkonzentrationen. (4) nähert sich bei hohen Substratkonzentrationen einem Maximalwert. (A) nur 1 und 3 sind richtig (B) nur 2 und 4 sind richtig (C) nur 1 und 4 sind richtig (D) nur 2 und 3 sind richtig (E) nur 3 ist richtig 14.(A) Welche Aussage trifft nicht zu? Die ATP-Synthase (A) besitzt im F 0 -Anteil einen Protonenkanal. (B) enthält rotationsbewegliche Anteile. (C) trägt im F1-Anteil katalytische Zentren für die ATP-Synthese. (D) kann unter ATP-Verbrauch Protonen aus der Mitochondrienmatrix pumpen. (E) wird durch Cyanidionen gehemmt. 15.(A) Welche Aussage trifft nicht zu? Die Pyruvat-Dehydrogenase-Reaktion (A) überführt Pyruvat in Acetyl CoA. (B) ist im Cytosol lokalisiert. (C) ist eine oxidative Decarboxylierung. (D) liefert NADH+H + (E) wird durch ihre Produkte gehemmt. 16.(A) Welche Aussage trifft nicht zu? An der Regulation der Glykogensynthase sind beteiligt: (A) ATP (B) Glucagon (C) Proteinkinase A (D) Glucose-6-phosphat (E) Proteinphosphatase

5 5 17.(A) Welche Aussage trifft nicht zu? Die Glucose-6-phosphatase (A) ist in der Membran des endoplasmatischen Retikulums lokalisiert. (B) ist Teil eines Multiproteinkomplexes, der Transporter für die Substrate und Produkte der Glucose-6-phosphatase-Reaktion enthält. (C) ist ein Schlüsselenzym der Gluconeogenese. (D) ist defizient bei der Glykogenose Typ I (von Gierke). (E) setzt Glucose auf der cytosolischen Seite der Membran des endoplasmatischen Retikulums frei. 18.(A) Welche Aussage trifft nicht zu? Der sekundär aktive Transport von Molekülen durch Membranen (A) kann gegen einen Konzentrations-Gradienten erfolgen. (B) zeigt Sättigungscharakteristik. (C) ist spezifisch für eine Substanz oder Substanzgruppe. (D) benötigt direkt die Energie der ATP-Hydrolyse. (E) kann im Symport mit Na-Ionen erfolgen. 19.(A) Welches der folgenden Lipide ist ein typischer Bestandteil von Plasmamembranen? (A) Phosphatidylinositol (B) Cardiolipin (C) Cholesterolester (D) Triacylglycerol (E) Bilirubin 20.(A) Die Erhöhung der cytosolischen Ca 2+ -Konzentration erfolgt nicht durch (A) Öffnung von Spannungs-regulierten Ca 2+ -Kanälen in der Plasmamembran. (B) Öffnung Liganden-regulierter Ca-Kanäle in der Plasmamembran. (C) Öffnung von Ca-Kanälen am ER. (D) Hemmung des Ca 2+ /Na + -Antiports der Plasmamembran. (E) Stimulierung von Ca 2+ -ATPasen in der Plasmamembran. 21.(A) Welcher Cofaktor spielt beim Aminosäurestoffwechsel eine zentrale Rolle? (A) Coenzym A (B) Biotin (C) Pyridoxalphosphat (D) Thyaminpyrophosphat (E) Tetrahydrofolat

6 6 22.(D) Welche der Aussagen trifft nicht zu? Die Phenylketonurie (1) wird durch einen Defekt der Phenylalanin-Hydroxylase verursacht. (2) führt zu einer Blockade der Tyrosin-Biosynthese. (3) geht mit einer Erhöhung des Phenylpyruvat-Blutspiegels einher. (4) führt unbehandelt zu geistiger Retardierung. (A) Nur 1, 2 und 3 sind richtig. (B) Nur 1 und 3 sind richtig. (C) Nur 2 und 4 sind richtig. (D) Nur 1 ist richtig. (E) 1-4 = Alle sind richtig. 23.(A) Beim Abbau von Aminosäuren im Muskel wird Stickstoff umgesetzt. Im welcher Form wird dieser zur Leber transportiert? (A) Harnstoff (B) Alanin (C) Ammoniak (Ammoniumionen) (D) Harnsäure (E) Allantoin 24.(A) Welche der nachfolgenden Aminosäuren wird sehr häufig bei der Interkonvertierung von Stoffwechsel-Enzymen phosphoryliert? (A) Tyrosin (B) Hydroxyprolin (C) Hydroxylysin (D) Serin (E) Glutamin 25.(A) Welche der genannten Aminosäuren ist besonders häufig an Transaminierungsreaktionen beteiligt? (A) Glycin (B) Ornithin (C) Glutamat (D) Glutamin (E) Asparagin

7 7 26.(A) Welche Aussage trifft nicht zu? Die Peptidbindung (A) ist zwischen ihrem C- und N-Atom frei drehbar. (B) wird durch Proteasen hydrolysiert. (C) ist eine Säureamidbindung. (D) hat Doppelbindungscharakter. (E) liegt zwischen den α-c-atomen benachbarter Aminosäuren. 27.(A) Welche der Aminosäuren (A E) führt zur Unterbrechung helicaler Abschnitte in Proteinen? (A) Histidin (B) Prolin (C) Asparaginsäure (D) Threonin (E) Tryptophan 28.(A) Welche der Aminosäuren A E trägt in ihrer Seitengruppe eine geladene Gruppe mit einem pk-wert in der Nähe von 7? (A) Histidin (B) Prolin (C) Asparaginsäure (D) Threonin (E) Tryptophan (A)

8 8 29.(A) Welche Aussage zur Harnstoff-Bildung trifft nicht zu? (A) Die Aktivität der Enzyme des Harnstoffzyklus nimmt bei proteinreicher Nahrung zu. (B) N Acetylglutamat ist ein Aktivator der Carbamylphosphat- Synthetase I. (C) In der Leber erzeugter Harnstoff wird in der Niere durch Urease zu NH 3 und CO 2 gespalten. (D) Störungen des Harnstoffzyklus führen zu Hyperamonämie. (E) Die Harnstoff-Bildung ist proportional zur Aminosäure- Konzentration des Serums. 30.(A) Welche der folgenden Aminosäuren entsteht nicht aus einem Zwischenprodukt der Glykolyse oder des Citratzyklus? (A) Lysin (B) Serin (C) Alanin (D) Asparatat (E) Glutamat

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