AutoCAD 2015 Performance: HP Z230 Workstations im Vergleich zu einem HP PC

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1 Technisches Whitepaper AutoCAD 2015 Performance: HP Z230 Workstations im Vergleich zu einem HP PC Übertrifft die Performance eines PCs um bis zu 95 % im Hinblick auf die Cadalyst AutoCAD Benchmark Die Investition in eine Workstation lohnt sich für die meisten Nutzer aufgrund der deutlichen Produktivitätssteigerung bei der Ausführung von AutoCAD 2015 auf einer HP Z230 SFF Workstation im Vergleich zu einem PC. David Cohn, Kooperationspartner, Desktop Engineering Z230 FOR AUTOCAD-COLLATERAL WHITE PAPER 210x297_DEE.indd 1 20/01/15 13:32

2 Zusammenfassung Die meisten Business-Anwendungen lassen sich problemlos auf einem herkömmlichen Personal Computer (PC) ausführen. Falls Sie jedoch Software für Computer Aided Design (CAD) wie AutoCAD verwenden, sollten Sie eine für die Ausführung von AutoCAD zertifizierte Workstation einsetzen. Zur Messung möglicher Produktivitätssteigerungen und des ROI, die sich für einen normalen Nutzer bei Ausführung von AutoCAD auf einer Workstation im Vergleich zu einem PC ergeben, haben wir eine Reihe von Tests durchgeführt. Dabei wurde die Zeit gemessen, die für die wiederholte Neuberechnung einer bestimmten Serie von Zeichnungen unter Verwendung von AutoCAD 2015 auf einem gewöhnlichen älteren PC sowie auf zwei verschiedenen HP Z230 Workstations benötigt wurde. Hierfür wurden Zeichnungen verwendet, wie sie von einem normalen AutoCAD-Nutzer typischerweise erstellt werden. Die Studie offenbarte hochinteressante Ergebnisse. Für die Fertigstellung der fünf Zeichnungen unter Verwendung von AutoCAD 2015 benötigte ein PC 8 Stunden und 15 Minuten, während eine HP Z230 SFF Workstation mit Intel Core i7 Prozessor und NVIDIA Quadro K420 Grafikkarte die gleichen fünf Zeichnungen unter Verwendung von AutoCAD 2015 in 6 Stunden und 44 Minuten erstellte eine Zeitersparnis von 18 %. Bei der Erstellung der gleichen fünf Zeichnungen auf einer HP Z230 SFF Workstation mit einem Intel Xeon Prozessor, HP Z Turbo Drive und einer NVIDIA Quadro K620 Grafikkarte verringerte sich der Zeitaufwand auf 6 Stunden und 20 Minuten, was eine Zeitersparnis von 23 % bedeutet. Zudem haben wir eine Reihe branchenüblicher Benchmark-Tests durchgeführt, darunter den SPECviewperf Benchmark-Test zur Ermittlung der 3D-Grafikleistung und den Cadalyst Benchmark-Test zur Messung verschiedener Aspekte der Systemleistung bei Ausführung von AutoCAD. Diese Benchmark-Tests ermöglichen keine Messung der tatsächlichen Produktivität von Nutzern, sie bieten jedoch weitere Werte für eine Messung der relativen Systemleistung. Bei diesen branchenüblichen Benchmark-Tests übertraf die HP Z230 SFF Workstation die Performance des PCs um 14 bis 1133 Prozent. Abbildung 1. Insgesamt benötigte Zeit zur Fertigstellung einer Serie mit fünf Zeichnungen in AutoCAD 2015 (niedriger Wert ist besser). 9:00 Abbildung 2. Cadalyst Benchmark (höherer Wert ist besser) :30 8 h:15 min 1200 Zeit (Stunden:Minuten) 8:00 7:30 7:00 6:30 6:00 5:30 6 h:44 min 6 h:20 min :00 AutoCAD 2015 auf HP Z230 SFF mit Intel Core i7 Prozessor und NVIDIA Quadro K420 (Value Konfiguration) AutoCAD 2015 auf HP Z230 SFF mit Intel Xeon Prozessor, Z Turbo Drive und NVIDIA Quadro K620 (Power Konfiguration) 0 PC Gesamtwert Festplattenwert HP Z230 SFF mit Intel Core i7 CPU und NVIDIA Quadro K420 (Value Konfiguration) 3D-Grafik CPU-Wert HP Z230 SFF mit Intel Xeon CPU, Z Turbo Drive und NVIDIA Quadro K620 (Power Konfiguration) 2D-Grafik 2 Vielleicht machen Sie aufgrund Ihrer Benutzerkenntnisse und der Art der von Ihnen erstellten Zeichnungen andere Erfahrungen, doch das Ergebnis ist eindeutig bei Ausführung von AutoCAD auf einer Workstation erzielen Sie eine höhere Produktivität als bei Verwendung eines günstigeren PCs. Durch die Kombination von AutoCAD 2015 und einer HP Z230 Workstation können Sie Ihre Aufgaben schneller abschließen. Die Investition in eine Workstation lohnt sich aufgrund der deutlichen Produktivitätssteigerung für die meisten Nutzer bei der Ausführung von AutoCAD 2015 auf einer HP Z230 SFF Workstation im Vergleich zu einem PC Z230 FOR AUTOCAD-COLLATERAL WHITE PAPER 210x297_DEE.indd 2 20/01/15 13:32

3 Die Studie im Detail Im Rahmen der AutoCAD 2015 Produktivitätsstudie wurde die zur wiederholten Erstellung einer Reihe von fünf unterschiedlichen Zeichnungen unter Verwendung von AutoCAD 2015 gemessen. Durchgeführt wurden die Tests auf drei unterschiedlichen Computern: Betriebssystem Älteres Modell eines normalen HP PCs Windows 7 Home Premium 64-Bit 1 Prozessor 2 Intel Core i (3,4 GHz Quad-Core) HP Z230 SFF Workstation Value Configuration Windows 7 Professional 64-Bit 1 Intel Core i (3,6 GHz Quad-Core) HP Z230 SFF Workstation Power Configuration Windows 7 Professional 64-Bit 1 Intel Xeon E-1241v32 (3,5 GHz Quad-Core) Arbeitsspeicher 3 8 GB 8 GB 16 GB ECC Arbeitsspeicher Festplatte U/Min SATA U/Min SATA HP Z Turbo-Laufwerk Grafikkarte AMD Radeon HD 7370 NVIDIA Quadro K420 NVIDIA Quadro K620 Die Ergebnisse sind hochinteressant. Die Fertigstellung der fünf Zeichnungen unter Verwendung von AutoCAD 2015 nahm auf einem PC 8 Stunden und 15 Minuten in Anspruch, während die HP Z230 mit einem Intel Core i7 Prozessor nur 6 Stunden und 44 Minuten benötigte eine Zeitersparnis von 18 % und die HP Z230 mit einem Intel Xeon Prozessor und HP Z Turbo Drive nur 6 Stunden und 20 Minuten eine Zeitersparnis von 23 Prozent. Bei einem Upgrade vom PC auf eine HP Z230 Workstation verringert sich der erforderliche Zeitaufwand für die Erstellung der einzelnen Zeichnungen um 16 bis 51 Prozent. Die folgende Grafik zeigt die kumulative Verbesserung der Gesamtproduktivität anhand der zur Erstellung der fünf Musterzeichnungen auf den beiden HP Z230 SFF Workstations im Vergleich zum PC insgesamt benötigten Zeit. Abbildung 3. Insgesamt benötigte Zeit zur Fertigstellung einer Serie mit fünf Zeichnungen in AutoCAD 2015 (niedriger Wert besser). Zur Fertigstellung benötigte Zeit (Stunden:Minuten) 9:00 7:30 6:00 4:30 3:00 1:30 0:00 8 h:15 min 6 h : 44 min AutoCAD 2015 auf HP Z230 SFF Value Konfiguration* 6 h:20 min AutoCAD 2015 auf HP Z230 SFF Power Konfiguration* Aufgabe 5: 3D-Modell mechanischer Baugruppe Aufgabe 4: 3D-Modell auf Basis einer Punktwolke Aufgabe 3: 3D-Architekturmodell Aufgabe 2: 2D-Architekturstudie Aufgabe 1: 2D-Modell mechanischer Baugruppe *Einzelheiten zu den Konfigurationen "Value" und "Power" finden Sie auf Seite Z230 FOR AUTOCAD-COLLATERAL WHITE PAPER 210x297_DEE.indd 3 20/01/15 13:32

4 Aufgabe Zeichnung 1: 2D-Modell mechanischer Baugruppe Die HP Z230 SFF bietet im Vergleich zum PC eine Zeitersparnis von insgesamt 26 %. Diese Zeichnung stellt ein mechanisches Teil dar, wie es typischerweise unter Verwendung von AutoCAD hergestellt wird einen zweidimensionalen Querschnitt durch eine Ventilbaugruppe. Abbildung 4. Zur Fertigstellung benötigte Zeit (niedriger Wert ist besser) 1:20 1 h:18 min Zeit (Stunden:Minuten) 1:15 1:10 1:05 1:00 0:55 0:50 1 h:00 min 0 h:58 min AutoCAD 2015 auf HP Z230 SFF Value Konfiguration* AutoCAD 2015 auf HP Z230 SFF Power Konfiguration* Die Erstellung von Zeichnung 1 auf einem PC mit AutoCAD 2015 nahm 1 Stunde und 18 Minuten in Anspruch, während sie auf einer HP Z230 Workstation mit einem Intel Core i7 Prozessor bereits nach 1 Stunde abgeschlossen war, was einer Verbesserung von 23 % entspricht. Eine HP Z230 Workstation mit Intel Xeon Prozessor und Z Turbo Drive benötigte lediglich 58 Minuten, was im Vergleich zum PC eine Zeitersparnis von 26 % bedeutet. Aufgabe Zeichnung 2: 2D-Architekturstudie Die HP Z230 SFF bietet im Vergleich zum PC eine Zeitersparnis von insgesamt 16 %. Bei dieser Zeichenaufgabe ging es um die Erstellung einer zweidimensionalen Studie eines nach Kundenvorstellungen entworfenen Hauses. Abbildung 5. Zur Fertigstellung benötigte Zeit (niedriger Wert ist besser) 1:20 Zeit (Stunden:Minuten) 1:15 1:10 1:05 1:00 1 h:15 min 1 h:07 min 1 h:03 min AutoCAD 2015 auf HP Z230 SFF Value Konfiguration* AutoCAD 2015 auf HP Z230 SFF Power Konfiguration* Die Erstellung von Zeichnung 2 auf einem PC mit AutoCAD 2015 nahm 1 Stunde und 15 Minuten in Anspruch, während sie auf einer HP Z230 Workstation mit einem Intel Core i7 Prozessor bereits nach 1 Stunde und 7 Minuten abgeschlossen war, was einer Verbesserung von 11 % entspricht. Eine HP Z230 Workstation mit Intel Xeon Prozessor und Z Turbo Drive benötigte lediglich 1 Stunde und 3 Minuten, was im Vergleich zum PC eine Zeitersparnis von 16 % bedeutet. *Einzelheiten zu den Konfigurationen "Value" und "Power" finden Sie auf Seite Z230 FOR AUTOCAD-COLLATERAL WHITE PAPER 210x297_DEE.indd 4 20/01/15 13:32

5 Aufgabe Zeichnung 3: 3D-Architekturmodell Die HP Z230 SFF bietet im Vergleich zum PC eine Zeitersparnis von insgesamt 18 %. Bei dieser Aufgabe sollte ein dreidimensionales Modell eines nach Kundenvorstellungen entworfenen Hauses mit realistischen Materialien erstellt werden. Den Abschluss sollte die Erstellung eines hochauflösenden Bilds mit einer Außenansicht des Gebäudes bilden. Abbildung 6. Zur Fertigstellung benötigte Zeit (niedriger Wert ist besser) Zeit (Stunden:Minuten) 3:20 3:10 3:00 2:50 2:40 2:30 3 h:11 min 2 h:40 min 2 h:36 min 2:20 AutoCAD 2015 auf HP Z230 SFF Value Konfiguration* AutoCAD 2015 auf HP Z230 SFF Power Konfiguration* Die Erstellung von Zeichnung 3 auf einem PC mit AutoCAD 2015 nahm 3 Stunden und 11 Minuten in Anspruch. Auf einer HP Z230 Workstation mit Intel Core i7 Prozessor konnte die gleiche Zeichnung in 2 Stunden und 40 Minuten erstellt werden, was einer Verbesserung von 16 % entspricht. Eine HP Z230 Workstation mit Intel Xeon Prozessor und HP Z Turbo Drive benötigte lediglich 2 Stunden und 36 Minuten, was im Vergleich zum PC eine Zeitersparnis von 18 % bedeutet. Aufgabe Zeichnung 4: 3D-Modell auf Basis einer Punktwolke Die HP Z230 SFF bietet im Vergleich zum PC eine Zeitersparnis von insgesamt 51 %. Bei dieser Aufgabe ging es um die Erstellung eines AutoCAD 3D-Modells anhand der Daten einer Punktwolke. Diese Daten wurden zuerst in Autodesk Recap importiert und anschließend in einer AutoCAD-Zeichnung verarbeitet. Abbildung 7. Zur Fertigstellung benötigte Zeit (niedriger Wert ist besser) Zeit (Stunden:Minuten) 1:10 1:00 0:50 0:40 0:30 1 h:05 min 0 h:38 min 0 h:32 min AutoCAD 2015 auf HP Z230 SFF Value Konfiguration* AutoCAD 2015 auf HP Z230 SFF Power Konfiguration* Die Erstellung von Zeichnung 4 auf einem PC unter Verwendung von Autodesk Recap und AutoCAD 2015 nahm 1 Stunde und 5 Minuten in Anspruch. Auf einer HP Z230 Workstation mit Intel Core i7 Prozessor konnte die gleiche Zeichnung in nur 38 Minuten erstellt werden, was einer Verbesserung von 42 % entspricht. Eine HP Z230 Workstation mit Intel Xeon Prozessor und HP Z Turbo Drive benötigte lediglich 32 Minuten, was im Vergleich zum PC eine Zeitersparnis von 51 % bedeutet Z230 FOR AUTOCAD-COLLATERAL WHITE PAPER 210x297_DEE.indd 5 20/01/15 13:32

6 Aufgabe Zeichnung 5: 3D-Modell mechanischer Baugruppe Die HP Z230 SFF bietet im Vergleich zum PC eine Zeitersparnis von insgesamt 17 %. Bei dieser Aufgabe sollte ein dreidimensionales Modell einer Handbohrmaschine mit realistischen Materialien erstellt werden, sowie ein hochauflösendes Bild, das die Bohrmaschine auf einem Tisch zeigt. Abbildung 8. Zur Fertigstellung benötigte Zeit (niedriger Wert ist besser) 1:30 Zeit (Stunden:Minuten) 1:25 1:20 1:15 1:10 1:05 1 h:26 min 1 h:19 min 1 h:11 min 1:00 AutoCAD 2015 auf HP Z230 SFF Value Konfiguration* AutoCAD 2015 auf HP Z230 SFF Power Konfiguration* Die Erstellung von Zeichnung 5 auf einem PC mit AutoCAD 2015 und das anschließende Rendering nahmen 1 Stunde und 26 Minuten in Anspruch, einschließlich der für die Anwendung von Materialien, dem Hinzufügen von Lichtern und dem Rendering des Bilds benötigten Zeit. Auf einer HP Z230 Workstation mit Intel Core i7 Prozessor konnte die gleiche Zeichnung in 1 Stunde und 19 Minuten erstellt werden, was einer Verbesserung von 8 % entspricht. Eine HP Z230 Workstation mit Intel Xeon Prozessor und HP Z Turbo Drive benötigte lediglich 1 Stunde und 11 Minuten, was im Vergleich zum PC eine Zeitersparnis von 17 % bedeutet. Faktoren mit Auswirkungen auf die Steigerung der Produktivität Der Zeitgewinn bei Erstellung der Zeichnungen auf den HP Z230 Workstations im Vergleich zum PC ergibt sich aus den unterschiedlichen Systemkonfigurationen. Prozessor Während alle Computer mit Intel Quad-Core-Prozessoren ausgestattet waren, verfügten die HP Z230 Workstations im Vergleich zum PC über schnellere und leistungsfähigere Prozessoren. Dank der schnelleren Prozessoren konnten die Workstations die jeweiligen Prozesse wie Rendering und Erstellung von 3D-Modellen Drehen, Auffüllen, Anheben usw. im Vergleich zum PC wesentlich schneller fertig stellen. Die leistungsfähigeren Prozessoren wirkten sich am deutlichsten bei Erstellung der Zeichnungen 3, 4 und 5 aus den 3D-Modellen. RAM Die unter der Bezeichnung Power Konfiguration angebotene HP Z230 Workstation ist mit schnellem (1600 MHz) ECC (Error Correction Code) Arbeitsspeicher ausgestattet, während im PC nur langsamerer alternativer Arbeitsspeicher (1333 MHz) verbaut wurde. Der ECC-Speicher verfügt über eine automatische Erkennung und Korrektur von Speicherfehlern und schützt so vor einer Verfälschung von Daten. Dies kann bei missionskritischen Anwendungen wie AutoCAD 2015 von entscheidender Bedeutung sein, weshalb ECC-Speicher für Workstations verwendet wird. Normalerweise wird in handelsüblichen PCs kein ECC-Speicher verbaut. *Einzelheiten zu den Konfigurationen "Value" und "Power" finden Sie auf Seite Z230 FOR AUTOCAD-COLLATERAL WHITE PAPER 210x297_DEE.indd 6 20/01/15 13:32

7 Grafikkarte Die in den jeweiligen Computer integrierte Grafikkarte hatte einen spürbaren Einfluss auf die Gesamtleistung des Systems. Der für die Studie verwendete PC war mit einer herkömmlichen Grafikkarte ausgestattet, während in den HP Z230 Workstations NVIDIA Quadro Grafikkarten für den professionellen Einsatz verbaut waren. Die Performance von AutoCAD 2015 wird durch die NVIDIA Quadro-Grafikkarten verbessert und die Treibersoftware für die NVIDIA Quadro-Grafikkarten ist durch Autodesk für AutoCAD 2015 getestet und zertifiziert. Darüber hinaus verfügt AutoCAD 2015 über eine neue Benutzeroberfläche und Funktionen für Punktwolken, die von professionellen Grafikkarten wie der NVIDIA Quadro profitieren. Die NVIDIA Quadro Grafikkarten ermöglichten eine verbesserte Grafikleistung sowie eine schnellere Bearbeitung der 2D-Zeichnungen und der 3D-Modelle. Dies führte zu einer spürbaren Verbesserung der Performance von AutoCAD auf den Workstatations im Vergleich zum PC und damit auch zu einer verbesserten Nutzererfahrung sowie einer deutlichen Zeitersparnis. Festplatte Die Festplatte hat unter Umständen erhebliche Auswirkungen auf die Systemleistung und die Produktivität von Nutzern. Schließlich greifen Sie jedes Mal auf die Festplatte zu, wenn Sie ein Programm starten oder eine Datei öffnen und schließen. Der für die Studie verwendete PC verfügte über eine Festplatte mit 500 GB und U/min, was für die meisten handelsüblichen PCs normal ist. Im Gegensatz dazu war in der als "Value Konfiguration" bezeichneten HP Z230 eine Festplatte mit einer Kapazität von 1 TB und U/min verbaut. Je höher die Rotationsgeschwindigkeit der Festplatte, desto höher auch die Datenübertragungsrate, was wiederum zu einer höheren Performance führen kann. Die als "Power Konfiguration" bezeichnete HP Z230 profitierte vom Einbau eines HP Z Turbo Drive. Dieses Solid-State-Laufwerk wird in einen Standard PCIe-Steckplatz eingesetzt und kann die für das Hochfahren, Berechnen und Grafikprozesse benötigte Zeit verkürzen. Vor allem durch das Laden von AutoCAD und Autodesk Recap auf das HP Z Turbo Drive sowie das Speichern der Daten auf dem Z Turbo Drive konnten wir den Zeitaufwand erheblich verringern, der für das Indizieren und Laden der Punktwolke bei Aufgabe 4 anfiel. Schlussfolgerung Die Ergebnisse der Studie waren hochinteressant und aufschlussreich bei Ausführung von AutoCAD 2015 auf einer Workstation wie der HP Z230 SFF lassen sich typische Zeichenaufgaben deutlich schneller und einfacher erledigen, als mit einem vergleichsweise älteren PC-Modell. Die durchschnittliche Zeitersparnis beträgt hier über 20 Prozent. Bei der Erstellung typischer Zeichnungen unter Verwendung von AutoCAD 2015 auf einer zertifizierten HP Z230 SFF Workstation konnte eine Zeitersparnis zwischen 8 und 51 Prozent erzielt werden, abhängig von der Konfiguration der Workstation und der Art der jeweiligen Zeichnung. Zudem übertraf die HP Z230 SFF Workstation bei diesen branchenüblichen Benchmark-Tests die Performance des PCs um 14 bis 1133 Prozent. Natürlich werden verschiedene Nutzer abhängig von der Art und Komplexität der erstellten Zeichnungen sowie ihren eigenen Kenntnissen und Fähigkeiten ein unterschiedlich hohes Maß an Verbesserungen feststellen, wobei ähnliche Ergebnisse durchaus wahrscheinlich sind. Die meisten Nutzer werden ihre Arbeiten schneller ausführen können, da ihnen mit der HP Z230 SFF eine im Gegensatz zum PC zertifizierte Workstation zur Verfügung steht. Allein diese Zeitersparnis spricht bereits für den Kauf einer Workstation. Angesicht einer deutlichen Steigerung der Nutzerproduktivität sollten die meisten Nutzer einen sehr schnellen ROI erzielen können, was wiederum die Kosten einer für AutoCAD 2015 zertifizierten Workstation rechtfertigt. Ergebnisse der Benchmark-Tests Neben einer Analyse der Nutzerproduktivität mithilfe der fünf verschiedenen Szenarios zur Fertigstellung von Zeichnungen haben wir auch eine herkömmliche quantitative Bewertung der Computer-Hardware durchgeführt. Hierfür wurde eine Reihe unterschiedlicher Benchmark-Tests herangezogen, darunter der SPECviewperf Benchmark-Test zur Messung der 3D-Grafikleistung sowie der Cadalyst Benchmark-Test für die Ermittlung verschiedener Aspekte der Systemleistung bei der Ausführung von AutoCAD. Bei diesen Benchmark-Tests handelt es sich um synthetische Tests, die normalerweise eine einzelne Zahl oder eine Reihe von Zahlen zum Ergebnis haben. Anhand dieser Zahlen lässt sich die relative Leistung des gesamten Computers oder eines bestimmten Subsystems (beispielsweise des Hardware-Grafikbeschleunigers oder der Festplatte) darstellen. So ist mithilfe dieser Kennzahlen möglich, verschiedene Systeme oder Subsysteme miteinander zu vergleichen und das jeweils schnellere System zu identifizieren. Allerdings lassen diese Tests keine echten Rückschlüsse hinsichtlich der tatsächlichen Nutzerproduktivität zu. Dennoch bieten sie eine weitere Kennzahl zur Bewertung der relativen Leistung der im Rahmen dieser Studie verwendeten Computer. Wir haben insgesamt vier verschiedene Benchmark-Tests durchgeführt: Den Cadalyst Benchmark-Test SPECviewperf Einen Benchmark-Test für AutoCAD Rendering Ein AutoCAD-Skript zur Messung der Performance hinsichtlich der Verarbeitung extrem großer Zeichendateien Z230 FOR AUTOCAD-COLLATERAL WHITE PAPER 210x297_DEE.indd 7 20/01/15 13:32

8 Der Cadalyst Benchmark-Test Der Cadalyst Benchmark-Test wurde für die Bewertung und den Vergleich der Leistung von Systemen entwickelt, auf denen AutoCAD ausgeführt wird. Hier wird das von einem System erzielte Ergebnis mit einem Set von Referenzwerten verglichen und anschließend eine Indexzahl errechnet. Ein Indexwert von 135 bedeutet beispielsweise, dass das System 135 mal schneller ist, als das für diese Funktionen getestete Referenzsystem. Der Gesamt-Indexwert wird auf Basis von Teil-Indexwerten errechnet, die für vier verschiedene Leistungsbereiche stehen: 3D-Grafik, 2D-Grafik, Festplatte und Prozessor. Ursprünglich wurde dieser Benchmark-Test von Art Liddle entwickelt, dem ehemaligen technischen Redakteur des Cadalyst Magazine. Wir haben die aktuellste Version des Tests verwendet, der mit AutoCAD 2015 kompatibel ist. Im Vergleich zum PC verbesserte sich der Cadalyst Benchmark-Index auf der als "Value Konfiguration" bezeichneten HP Z230 um 83 % und bei der als "Power Konfiguration" angebotenen Workstation um 95 %. Abbildung 9. Cadalyst Benchmark (höherer Wert ist besser) Gesamtwert 3D-Grafik 2D-Grafik Festplattenwert CPU-Wert PC HP Z230 SFF Value Konfiguration* HP Z230 SFF Power Konfiguration* SPECviewperf Mit der SPECviewperf Benchmark wird die 3D-Grafikleistung von Systemen gemessen, die unter OpenGL ausgeführt werden. Der Benchmark-Test rendert eine Reihe großer Datensätze, die in acht verschiedenen CAD- und DCC (Digital Content Creation)-Programmen erstellt wurden. Dabei zeichnet er die Anzahl der pro Sekunde angezeigten Frames auf. Jedes Viewset steht für den Rendering-Anteil der jeweiligen Anwendung. Der Benchmark-Test gibt anschließend die Ergebnisse für die einzelnen Viewsets als gewichtetes geometrisches Mittel der jeweiligen zusammengesetzten Metriken aus. Dieser Benchmark-Test misst nur die Grafikleistung und ist in Wahrheit mehr eine künstliche Kennzahl als eine Messung der tatsächlichen Anwendungsleistung. Abgesehen davon ermöglicht er einen nützlichen Vergleich der relativen Leistung verschiedener Kombinationen aus Workstations und Grafikkarten. Aufgrund der weiten Verbreitung in der Branche haben wir diese Benchmark in unser Testportfolio aufgenommen. Von der SPECviewperf Benchmark existieren zahlreiche Versionen. Wir haben die beiden Versionen Viewperf 11 und 12 getestet. Beide Versionen des Benchmark-Tests können in verschiedenen Auflösungen durchgeführt werden und sowohl als Single-Threaded-wie auch als Multi-Threaded-Variante. Unsere Tests wurden mit einer Auflösung von 1280 x 1024 als Single-Threaded durchgeführt. Die hier vorgestellten Ergebnisse beruhen auf Viewperf Version 11. Wie erwartet, ergab sich eine deutliche Verbesserung der Ergebnisse auf der HP Z230 SFF Workstations im Vergleich zum PC. Diese ist auf die NVIDIA Quadro Grafikkarten der Workstation-Klasse zurückzuführen. *Einzelheiten zu den Konfigurationen "Value" und "Power" finden Sie auf Seite Z230 FOR AUTOCAD-COLLATERAL WHITE PAPER 210x297_DEE.indd 8 20/01/15 13:32

9 Abbildung 10. SPECviewperf (niedriger Wert ist besser) 120 catia ensight lightwave-01 maya-03 ppoe sw tcvis-02 0 PC HP Z230 SFF Value Konfiguration* HP Z230 SFF Power Konfiguration* snx-01 Abhängig vom Viewset verbesserten sich die SPECviewperf Ergebnisse in einem Bereich von 141 % bis 629 % auf der als "Value Konfiguration" bezeichneten HP Z230 Workstation, wobei die durchschnittliche Verbesserung im Vergleich zum PC bei 338 % lag. Auf der HP Z230 Power Konfiguration wurde eine Verbesserung der Ergebnisse um 360 % bis 1333 % erzielt. Die durchschnittliche Verbesserung lag im Vergleich zum PC bei 849 %. Benchmark-Test für AutoCAD Rendering Der Benchmark-Test für das AutoCAD Rendering besteht aus der 3D-Musterzeichnung eines Einfamilienhauses. Ursprünglich wurde die Zeichnungsdatei mit Autodesk erstellt. Mithilfe einer Skript-Datei wurde eine zuvor gespeicherte Innenansicht des Hauses mehrere Male in einer für Präsentationen geeigneten Ausgabegröße von 1280 x 1024 gerendert. Die Mental Ray Rendering-Engine in AutoCAD zeichnet hierbei automatisch die für das Rendern der einzelnen Bilder benötigte Zeit auf. Als Ergebnis wird die durchschnittlich für die Erstellung der einzelnen gerenderten Bilder benötigte Zeit ausgegeben. Dank der Multithread-Eigenschaften der Mental Ray Rendering-Engine von AutoCAD zeigt dieser Test hervorragend die Vorteile einer Verwendung mehrerer Prozessoren und/oder von Prozessoren mit mehreren Kernen. Je mehr Kerne zur Verfügung stehen, desto höher die Leistung, so dass man hier von einem nahezu linearen Anstieg sprechen kann. Dieser Test wurde über Jahre hinweg immer wieder im Rahmen einer Suite von Benchmark-Tests zur Bewertung sämtlicher im Desktop Engineering Magazine bewerteten Computersysteme verwendet. Aus diesem Grund stehen auch historische Vergleichswerte für andere Systeme zur Verfügung. Es ist somit ein äußerst hilfreicher Benchmark-Test für alle, die anhand von 3D AutoCAD-Modellen gerenderte Bilder erstellen möchten. Erwartungsgemäß konnten die HP Z230 SFF Workstations das komplette Rendering wesentlich schneller abschließen als der PC. Die HP Z230 Value Konfiguration führte das Rendering in 1 Minute und 4,3 Sekunden durch, eine Verbesserung von 14 % gegenüber dem PC, der hierfür 1 Minute und 13,5 Sekunden benötigte. Für die Power Konfiguration waren die Ergebnisse sogar noch besser 52,5 Sekunden eine Verbesserung von 40 % gegenüber dem PC. Abbildung 11. AutoCAD Rendering Benchmark (niedriger Wert ist besser) Durchschnittliche Zeit (Minuten:Sekunden) 01:15,0 01:10,0 01:05,0 01:00,0 00:55,0 00:50,0 1 min:13,5 s 1 min:4,3 s 52,5 s PC HP Z230 SFF Value Konfiguration* HP Z230 SFF Power Konfiguration* *Einzelheiten zu den Konfigurationen "Value" und "Power" finden Sie auf Seite Z230 FOR AUTOCAD-COLLATERAL WHITE PAPER 210x297_DEE.indd 9 20/01/15 13:32

10 AutoCAD Large Drawing Benchmark Dieser Benchmark-Test dient zur Messung der Systemleistung bei der Verarbeitung großer Modelle durch AutoCAD. Zuerst wird die Zeit gemessen, die das Laden einer großen AutoCAD-Datei (28 MB) eines tatsächlichen AutoCAD-Kunden in Anspruch nimmt. Anschließend wird das Modell mehrere Male geschwenkt, gezoomt dabei der Betrachtungswinkel geändert. Dazu kommen noch Änderungen am Stil der visuellen Darstellung des Modells und sonstige Detailänderungen, die ein typischer Kunde im Laufe seiner Arbeit durchführen würde. Bei großen Modellen stellen diese Bearbeitungsschritte sehr zeitaufwändige Aufgaben dar. Im Gegensatz zu anderen Benchmark-Tests liefert dieser wertvolle Daten, die als Indikator der tatsächlichen Benutzerproduktivität herangezogen werden können. Erwartungsgemäß übertraf die Leistung der HP Z230 SFF Workstations die des PCs erneut deutlich. Auf dem PC nahm die Durchführung dieses Tests mit AutoCAD Minute und 50 Sekunden in Anspruch, während sie auf der HP Z230 SFF Value Konfiguration nach 1 Minute und 13 Sekunden abgeschlossen war, was einer Zeitersparnis von 51 Prozent entspricht. Die Power Konfiguration übertraf diesen Wert sogar noch und benötigte lediglich 1 Minute und 9 Sekunden, eine Zeitersparnis von 59 % gegenüber dem PC. Abbildung 12. AutoCAD Large Drawing Benchmark (niedriger Wert ist besser) Durchschnittliche Zeit (Minuten:Sekunden) 02:00 01:50 01:40 01:30 01:20 01:10 01:00 1 min:50 s 1 min:13 s 1 min:9 s PC HP Z230 SFF Value Konfiguration* HP Z230 SFF Power Konfiguration* Informationen zu den in der Studie verwendeten Zeichnungen Im Rahmen der AutoCAD 2015 Produktivitätsstudie wurde die zur wiederholten Erstellung einer Reihe von fünf unterschiedlichen Zeichnungen unter Verwendung von AutoCAD 2015 benötigte Zeit gemessen. Dieser Test wurde auf einem PC und zwei HP Z230 Workstations mit unterschiedlicher Konfiguration durchgeführt, wobei die Merkmale und Funktionen Anwendung fanden, die zur Herbeiführung der gewünschten Endergebnisse am brauchbarsten schienen. Die zur Erstellung der einzelnen Zeichnungen benötigte Zeit wurde mithilfe einer Stoppuhr gemessen und auf die nächste volle Minute aufgerundet. Um eine Verzerrung des Studiendesigns zu vermeiden beispielsweise eine schnellere Verarbeitung durch den Nutzer aufgrund der zunehmenden Vertrautheit mit den jeweiligen Aufgabenschritten wurden die Zeichnungen zuerst auf den HP Z230 Workstations und anschließend auf dem PC erstellt, so dass ein eventueller Vorteil hier zugunsten des PCs ausgefallen wäre. Zudem wurde jede einzelne Zeichnung auf jedem der Computer mehrfach erstellt, wobei nur die schnellsten Zeiten für das jeweilige System Eingang in die letztendlichen Ergebnisse fanden. Aufgabe Zeichnung 1: 2D-Modell mechanischer Baugruppe Für diese Aufgabe wurden folgende Schritte ausgeführt: 1. Als Erstes wurde jedes der drei Teile mit Grenzlinien, Schraffurmustern sowie Hintergrund oder verborgenen Linien auf eigenen Ebenen separat modelliert. 2. Anschließend wurden die Teile verschoben und in die richtige Position gedreht, um einen vollständigen Querschnitt des Ventilsystems zu erstellen. 3. Mit einer in AutoCAD enthaltenen Vorlage wurde eine zweite Zeichnung mit dem Zeichnungskopf auf einem Blatt mit Rand erstellt. 4. Die erste Zeichnung mit dem Ventilquerschnitt wurde als externe Referenz in die zweite Zeichnung eingefügt. So wird sie in dem gerandeten Blatt mit dem Zeichnungskopf angezeigt, wobei der Viewport auf einen geeigneten Maßstab eingestellt ist, damit die Zeichnung in den Rahmen passt und der Viewport selbst nicht sichtbar ist. 5. Anschließend wurden die Abmessungen in die Zeichnung des Ventilsystems eingefügt. 6. Die Zeichnung im Rahmen wurde dann aktualisiert, um die Änderungen zu übernehmen, die in der als externe Referenz verknüpften Zeichnung vorgenommen worden waren. *Einzelheiten zu den Konfigurationen "Value" und "Power" finden Sie auf Seite Z230 FOR AUTOCAD-COLLATERAL WHITE PAPER 210x297_DEE.indd 10 20/01/15 13:32

11 Aufgabe Zeichnung 2: 2D-Architekturstudie Für diese Aufgabe wurden folgende Schritte ausgeführt: 1. Eine Entwurfskopie der strukturellen Ansicht wurde als externe Referenz eingefügt. 2. Für die Erstellung der Struktur wurden Standardbefehle von AutoCAD verwendet, die im Grunde nur die Änderungen an der externen Referenz nachverfolgen und an der zugrundeliegenden Geometrie andocken. Um zu verdeutlichen, welche Teile des Hauses der Vorderansicht näher sind, wurden dickere Profillinien verwendet. 3. Die Strukturansicht wurde anschließend ausgestaltet, um durch das Ergänzen von Maueröffnungen und gefüllten Flächen, mit denen Ziegel, Stuck und Dachmaterialien dargestellt werden, eine Ansicht für die Kundenpräsentation zu erstellen. Da der Kunde großen Wert auf sorgfältige Mauerarbeiten und eine entsprechende Ziegeloptik legte, wurde viel Mühe darauf verwendet sicherzustellen, dass Ziegellinien in der Mauer korrekt verliefen. Außerdem mussten die Ziegel vor einem gefüllten Hintergrund gezeigt werden, um sie auf diese Weise von den restlichen Materialien abzuheben. Aufgabe Zeichnung 3: 3D-Architekturmodell Für diese Aufgabe wurden folgende Schritte ausgeführt: 1. Als Ausgangspunkt für die Erstellung des 3D-Modells wurden ein 3D-Drahtgittermodell verwendet, das die Basismaße des Hauses darstellt, sowie die 2D-Aufrisse und Grundrisse. Außerdem wurde die Geländeoberfläche bereits im Vorfeld modelliert. 2. Aus den Grundrissen wurden Wände hochgezogen, um auf diese Weise Volumenkörper zu erhalten. 3. Zudem wurden Volumenkörper für die Darstellung von Türen und Fenstern erstellt. Anschließend wurden diese aus den Wänden herausgenommen, um tatsächliche Öffnungen zu schaffen. 4. In einem weiteren Schritt wurden Volumenkörper generiert, die tatsächliche Türen und Fenster darstellen, um die Öffnungen mit diesen zu füllen. 5. Anhand des 3D-Drahtgittermodells wurden Dächer und Ebenen modelliert. 6. Weitere 3D-Elemente wie Treppen und Geländer wurden aus vorhandenen Dateien importiert. 7. Allen Volumenkörpern im Modell wurden Materialien zugewiesen. 8. An einer zuvor definierten Position wurde ein Kamerastandpunkt festgelegt, um eine Ansicht zu erstellen. 9. Diese Ansicht wurde mithilfe der Voreinstellung für Präsentationen mit einer Auflösung von 2048 x 1536 gerendert, wobei Sonnenlicht als einzige Lichtquelle verwendet wurde und als Hintergrund ein Himmel mit aktivierter Beleuchtung. Aufgabe Zeichnung 4: 3D-Modell auf Basis einer Punktwolke Für diese Aufgabe wurden folgende Schritte ausgeführt: 1. Ein im PCG-Format gespeicherter Laser-Scan wurde importiert und mithilfe von Autodesk Recap indiziert sowie als Recap -Projektdatei gespeichert. 2. Die Recap -Projektdatei wurde anschließend in eine AutoCAD-Zeichnung integriert. 3. Die überdachte Tankstelle und die Zapfsäulen wurden in AutoCAD durch ein Andocken an die Geometrie in der importierten Punktewolke als Volumenkörper modelliert. Aufgabe Zeichnung 5: 3D-Modell mechanischer Baugruppe Für diese Aufgabe wurden folgende Schritte ausgeführt: 1. Als Grundlage für die Erstellung der einzelnen Elemente des Bohrers wurde eine Zeichnung mit vordefinierten Profilen und Pfadkurven verwendet. 2. Die einzelnen Teile wurden als separate Volumenkörper durch Drehen vordefinierter Profile, Anheben zwischen den Profilen oder Auffüllen der Profile gemäß eines vordefinierten Pfads erstellt. 3. Anschließend erfolgte die Verschiebung der individuellen Komponenten und ihre Drehung in 3D, um sie an der richtigen Position innerhalb des Modells der Handbohrmaschine zu platzieren. 4. Mithilfe boolescher Verknüpfung gelang anschließend die Kombination einzelner Volumenkörper. 5. An der Kontaktstelle verschiedener Teile wurden zahlreiche Verrundungen hinzugefügt. 6. Nach der Generierung eines einfachen Tischmodells konnte der Bohrer auf dessen Oberfläche positioniert werden. 7. Den verschiedenen Teilen sowie dem Tisch wurden anschließend noch Materialien zugewiesen. 8. An einer zuvor definierten Position wurde ein Kamerastandpunkt festgelegt, um eine Ansicht zu erstellen. 9. Die Ansicht wurde mithilfe der Voreinstellung für Präsentationen mit einer Auflösung von 2048 x 1536 gerendert. Berechnung der prozentualen Zeitersparnis Bei jeder der fünf Aufgabenszenarien haben wir die zur Fertigstellung der Zeichnungen auf dem PC und den beiden verschiedenen Workstation-Konfigurationen benötigte Zeit gemessen. Die Ergebnisse des Berichts werden anhand der Zeitersparnis erläutert, die sich bei Ausführung von AutoCAD 2015 auf der HP Z230 SFF Workstation im Vergleich zu einer Ausführung auf dem PC ergibt. Prozentuale Zeitersparnis Z230 SFF Workstation im Vergleich zum PC = Zeit auf PC Zeit auf Z230 SFF Zeit auf PC Z230 FOR AUTOCAD-COLLATERAL WHITE PAPER 210x297_DEE.indd 11 20/01/15 13:32

12 HP Z Workstations für AutoCAD mit Lynn Allen Erfahren Sie mehr hp.com/go/autocad Über den Autor David Cohn ist Technical Publishing Manager bei 4D Technologies, wo er die CADLearning - Kurse und ebooks für AutoCAD und weitere Autodesk -Produkte entwickelt. Er verfügt über mehr als 30 Jahre praktische Erfahrung als Nutzer von AutoCAD sowie als Entwickler, Autor und Berater. Schon seit 1985 unterzieht er Computer-Hardware und Software entsprechenden Benchmark-Tests. In dieser Zeit hat er als Kooperationspartner hunderte Artikel und Rezensionen für das Desktop Engineering Magazine verfasst und war früher zudem Herausgeber und Chefredakteur von CADCAMNet and Engineering Automation Report sowie leitender Redakteur des Cadalyst Magazine. Darüber hinaus hat er mehr als ein Dutzend Bücher über AutoCAD verfasst. Als zugelassener Architekt war David auch einer der ersten Entwickler von alternativer Software für AutoCAD und programmierte zahlreiche AutoCAD Add-ons. Er leitete unter anderem auch AutoCAD-Kurse am College und ist ein sehr beliebter Dozent der Autodesk University. Bildschirmabbildungen mit freundlicher Genehmigung von Autodesk Der Autor verfasste diesen Beitrag im Auftrag von HP und konnte auf von HP zur Verfügung gestellte Produkte zurückgreifen. 1. Nicht alle Funktionen sind bei allen Editionen bzw. Versionen von Windows verfügbar. Sie benötigen möglicherweise ein System-Upgrade und/oder zusätzliche Hardware, um die komplette Funktionalität von Windows ausschöpfen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter microsoft.com 2. Die Multi-Core-Technologie wurde entwickelt, um die Performance bestimmter Softwareprodukte zu verbessern. Nicht alle Kunden oder Softwareanwendungen profitieren von dieser Technologie. Für das 64-Bit-Computing auf einer Intel Architektur ist ein System mit Prozessor, Chipsatz, BIOS, Betriebssystem, Gerätetreibern und Intel 64-fähigen Anwendungen erforderlich. Ohne Intel 64-fähiges BIOS sind die Prozessoren nicht betriebsfähig (einschl. 32-Bit-Betrieb). Die Leistung hängt von Ihren Hardwareund Software-Konfigurationen ab. Die Core-Benennung von Intel ist kein Maßstab für die Leistungsstärke. 3. Jeder Prozessor unterstützt bis zu zwei Channel für DDR3-Speicher. Um die volle Leistung zu erzielen, muss mindestens ein DIMM in jeden Kanal eingesetzt werden. Die maximalen Speicherkapazitäten gelten für Windows 64-Bit bzw. Linux-Systeme. Bei Windows 32-Bit Systemen ist der Speicher oberhalb von 3 GB vielleicht durch Systemressourcen belegt. 4. Für HDDs und SSDs: 1 GB = 1 Milliarde Bytes, 1 TB = 1 Billion Bytes. Die tatsächliche formatierte Kapazität ist geringer. Bis zu 10 GB Systemspeicher sind für Systemwiederherstellungssoftware (Windows 7) reserviert. Copyright 2015 Hewlett-Packard Development Company, L.P. Die enthaltenen Informationen können sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern. Die einzigen Garantien für HP Produkte und Leistungen sind jene, die in den zusammen mit diesen Produkten und Leistungen ausgelieferten ausdrücklichen Garantieerklärungen enthalten sind. Nichts hierin ist so auszulegen, als stelle es eine zusätzliche Garantie dar. HP haftet nicht für hierin enthaltene technische oder redaktionelle Fehler oder Auslassungen. Intel und Xeon sind eingetragene Marken der Intel Corporation in den USA und anderen Ländern. Microsoft und Windows sind Marken der Microsoft-Unternehmensgruppe. Autodesk, AutoCAD, ReCap, CADLearning und Mental Ray sind eingetragene Warenzeichen oder Warenzeichen der Autodesk Inc. und/oder deren Tochtergesellschaften und/oder zugehöriger Unternehmen in den USA und anderen Ländern. AMD und Radeon sind eingetragene Warenzeichen von Advanced Micro Devices Inc. NVIDIA und Quadro sind eingetragene Warenzeichen und/oder Warenzeichen der NVIDIA Corporation in den USA und anderen Ländern. Nicht alle Funktionen stehen in allen Editionen oder Versionen von Windows zur Verfügung. Das System erfordert möglicherweise aktualisierte und/oder separat erworbene Hardware, Treiber und/oder Software, damit die Funktionen von Windows voll genutzt werden können. Siehe 4AA5-4941DEE, Januar Z230 FOR AUTOCAD-COLLATERAL WHITE PAPER 210x297_DEE.indd 12 20/01/15 13:32

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