CAD/FM - Richtlinie Hochbau

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1 CAD/FM - Richtlinie Hochbau Version 04 Blaue Texte wurden überarbeitet oder hinzugefügt Ausgabe: November 2010 Ein Projekt der Landesimmobiliengesellschaft Kärnten GmbH, Völkermarkter Ring 31, 9020 Klagenfurt am Wörthersee,

2 Die CAD / FM - Richtlinie, Hochbau dient sowohl als Richtlinie für den inneren Gebrauch, als auch als Vertragsbestandteil bei der Beauftragung von Fremdleistungen. Zweck dieser Einheitlichkeit ist, die Herstellung von FM Plänen (Facility Management) auf Basis elektronisch erstellter technischer Zeichnungen im CAD Format (Computer Aided Design) zur Übernahme in ein CAIFM (Computer Aided Integrated Facility Management) System. Zu diesem Zweck wird sie von der LIG weitergegeben, oder den Nutzern und Partnern auf elektronischem Weg kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Alle Urheberrechte und deren Nutzung bleiben auch nach Weitergabe und zur Verfügungsstellung an Dritte bei der Landesimmobiliengesellschaft Kärnten GmbH. Versionsverlauf: Benennung Version Ausgabe KZ Bemerkung CAD / FM Richtlinie, Hochbau 01 Oktober 2006 AND Veröffentlichung CAD / FM Richtlinie, Hochbau 02 Jänner 2007 AND Überarbeitung CAD / FM Richtlinie, Hochbau 03 April 2008 AND CAD-Möbelblock inkl. Attribute CAD / FM Richtlinie, Hochbau 04 November 2010 AND Adressen, Fluchtwegplan und Raumbuch Herausgeber, Eigentümer und Verleger Landesimmobiliengesellschaft Kärnten GmbH Satz und Druck: LIG A-9020 Klagenfurt am Wörthersee, Völkermarkter Ring 31 CAD / FM Richtlinie - Hochbau

3 Inhaltsverzeichnis VORWORT PLANINHALT Allgemeines Planinhalt Bestandspläne Allgemeines Grundrisse Schnitte Ansichten Situationsplan Planinhalt Nachweis über Flächen- und Rauminhalte Planinhalt Nutzerpläne Planinhalt Einreichpläne Planinhalt Lagepläne Planinhalt Haustechnik Planinhalt Polierplan Planinhalt Brandschutzpläne (farbig!) Lageplan Geschoßgrundrisse Ausführungen (Planzeichen und Farben) Fluchtwegpläne ZEICHNUNGSAUFBAU Plankonstruktion Layerzuordnungen Layernamen Linientypen Linienstärke Plotstiltabelle Anforderungen an die Lieferqualität Allgemeine Anforderungen Lieferqualität Typ A (dwg, 3D) Lieferqualität Typ B (dwg, 2D) Lieferqualität Typ C (dxf) Verwendung von Blöcken Erzeugen von Blockattribute für Raumpolygone in 2D Attribut bearbeiten in 2D Erzeugen von MV-Blockattribute (Raumstempel) im ADT CAD-Möbelblock inkl. Attribute Kurzzeichen für die Beschreibung der Möbel (Einrichtung) Seite 3 Ausgabe: November 2010

4 3. FM NUMMERNSYSTEMATIK Dateiname für CAD Pläne Objektnummer FM Objektbezeichnung (Gebäudearten, Bauteile) FM Ebene (Geschosse) Änderungsindex Art / Version Raumnummer Nummerierung ohne Achsensystem Nummerierung nach Achsensytem (z.b. Fassadenachsen) Bezeichnungen für Sonderflächen: Beispiele RAUMBUCH Digitales Raumbuch DATENAUSTAUSCH Datenformate Datenträger DATENLIEFERUNG LAYER-SCHLÜSSELSTIL LIG MUSTERPLÄNE Planköpfe LIG intern Lageplan in 2D Bestandsplan in 2D, 3D (AutoCAD, ACAD-Bau und ADT) Seite 4 Ausgabe: November 2010

5 Vorwort Landesimmobiliengesellschaft Kärnten GmbH Für das wirtschaftliche Management der Gebäude- und Liegenschaften der LIG wurde die "CAD/FM-Richtlinie, Hochbau" geschaffen, die den Hochbau und die Haustechnik von Gebäuden, sowie die Außenanlagen zum Inhalt hat. Anlass für die Ausgabe der CAD / FM - Richtlinie war insbesondere das Fehlen einer einschlägigen übergeordneten Richtlinie oder Norm. Der CAD/FM Richtlinie, Hochbau lag die CAD Umfrage der Marktgegebenheiten in Kärnten im Dezember 2005 der LIG zu Grunde. Die LIG arbeitet innerbetrieblich mit AutoCAD LT 2006 und AutoCAD ADT 2006 (Architectural Desktop). Als unterstützendes Werkzeug für die Belange des strategischen und organisatorischen FM (Facility Management) wurde Speedikon als CAIFM System implementiert. In Speedikon werden alle Eigentums- und Mietflächen der LIG verwaltet. Alle vorhandenen, relevanten CAD Grundrisse wurden CAIFM gerecht aufbereitet und in Speedikon importiert. Bei gewissen Gebäuden (z.b. VWZ Verwaltungszentrum) wurden neben den reinen Flächendaten ebenfalls die CAD-Inventardaten importiert. Im weiteren Verlauf werden bei jedem neuen Umbau- oder Sanierungsprojekt die CAD Daten als auch die Raumbuchdaten (siehe dazu auch: 4.1 Digitales Raumbuch) überarbeitet oder neu erstellt. Um die CAD Daten möglichst einfach in Speedikon zu importieren, sind einige Richtlinien für die CAD Planerstellung zwingend erforderlich, welche in der folgenden CAD/FM-Richtlinie, Hochbau aufgeführt werden. Die Richtlinie versteht sich auch als Vorbereitung für ein zukünftiges produktneutrales CAD Datenaustauschformat für alle 2D- und 3D-Daten. Das ökonomische Ziel ist es, digitale Gebäudedaten und Pläne von Dritten zu übernehmen, ohne dass dabei umfangreiche Nachbearbeitungen durch die LIG notwendig werden. Die CAD/FM-Richtlinie, Hochbau beschreibt vom digitalen Gebäudemodell abgeleitete Planinhalte, deren grafische Darstellung, Lieferqualitäten und Datenaustauschformate. Für die Lagepläne bzw. die Katasterpläne werden die Richtlinien des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen angewendet. (Siehe: DOKUMENTATION DKM AutoCAD DXF- Schnittstelle ). Der konkrete Leistungsumfang ist vom Auftraggeber in einem Leistungsverzeichnis festzulegen. Die CAD/FM-Richtlinie, Hochbau besteht aus einem beschreibenden Teil, dem Layer-Schlüsselstil LIG und den Musterplänen bzw. Prototypzeichnungen. Einige Inhalte des vorliegenden Dokumentes sind den Richtlinien CAD-Hochbau des Bundesministeriums für wirtschaftliche Angelegenheiten, den des Magistrats der Stadt Wien, den Anleitungen der speedikon Facility Managment AG und den Richtlinien für den CAD Datenaustausch der Bene Consulting Strategic Facility Management Gesellschaft m.b.h. entnommen. Seite 5 Ausgabe: November 2010

6 Projektgruppe: DI Thomas SCHNABL, Projektleiter FM, Externer Berater Ing. Dietmar KANDOLF, CAD, FM, LIG Ing. Harald ANDREYCIC, CAD, FM LIG DI Damijan TOPORIS, CAD LIG Für Fragen, die sich bei der Anwendung dieser Richtlinie ergeben, steht in erster Linie der jeweilige Auftraggeber zur Verfügung. Zur Unterstützung und Beratung bei den auftragsbezogenen Festlegung sowie für generelle Fragen der Anwendung stehen zur Verfügung: Ing. Harald Andreycic DI Thomas Schnabl CAD, FM, IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie) Landesimmobiliengesellschaft Kärnten GmbH, Völkermarkter Ring 31, 9020 Klagenfurt am Wörthersee Tel.: +43 (0) , Externer Berater PREVERA Consulting, Burgenlandstraße 38, 9500 Villach Tel.: +43 (0) , Die Richtlinie ist auch im Internetangebot der Landesimmobiliengesellschaft Kärnten GmbH unter Seite 6 Ausgabe: November 2010

7 1. Planinhalt Landesimmobiliengesellschaft Kärnten GmbH 1.1. Allgemeines Diese Richtlinie gilt für Bestands- und Einreichpläne aufgrund von Neu-, Zu- und Umbauten sowie von Gebäudeaufnahmen. Verlangt wird die Übergabe der Abbildung von Liegenschaften, Gebäuden bzw. Objekten in Form von AutoCAD dwg Daten (max. AutoCAD 2006 bzw. ADT2006). Es werden verschiedene Planinhalte, Lieferqualitäten und Datenaustauschformate unterschieden, die auftragsbezogen festzulegen sind. Die Bauwerke und alle darzustellenden Bauteile und Einrichtungsgegenstände sind im CAD System immer in natürlicher Größe (Maßstab 1:1) abzubilden, wobei eine Zeichnungseinheit einem Meter entspricht. Zusätzlich zu den bauwerksbezogenen (relativen) Koordinaten sind, sofern vorhanden, mindestens zwei Bezugspunkte oder ein Bezugspunkt und ein Richtungsvektor (Nord) festzulegen. Diese können ein Verweis auf Punkte, die in einem bereits vorhandenen Koordinatensystem (Lagepläne bzw. Katasterpläne in Gauß-Krüger-Koordinaten) angegeben sind, oder festgelegte Punkte an geschossübergreifenden Bauteilen (z.b. Liftschacht) sein. In Einreich- und Bestandsplänen ist ein Nordpfeil in die Zeichnung einzutragen. Mehrere, zu einem Objekt gehörende Pläne (Datenbestände) müssen sich auf die gleichen (relativen) Bezugspunkte beziehen oder den gleichen Koordinatenursprung haben. Dies soll sicherstellen, dass z.b. mehrere Geschosse übereinander gelegt werden können. Bei Gebäudeaufnahmen sind Gebäuderaster (z.b. Rohbau-, Ausbau- und Fassadenraster) zu überprüfen und bei der Erstellung von Bestandsplänen einzuarbeiten. Für jede Darstellung (Grundriss, Schnitt, Ansichten, etc.) ist, sofern keine andere Vereinbarung getroffen wurde, ein eigener Datenbestand zu verwenden. Bei Bestandsaufnahmen sind Fertigmaße zu verwenden. Bei Bestandsplänen von Neubauten können auch Rohbaumaße verwendet werden. Die gleichzeitige Verwendung von Fertig- und Rohbaumaße in einem Plan ist grundsätzlich nicht zulässig. Auf die Verwendung von Rohbaumaßen in einem Bestandsplan ist im Plankopf deutlich hinzuweisen Planinhalt Bestandspläne Allgemeines Die nachfolgenden Festlegungen der Planinhalte beziehen sich primär auf Bestandspläne für eine Darstellung im Maßstab 1:100. Grundsätzlich muss der Planinhalt mindestens einem Einreich- bzw. Bestandsplan entsprechen, der den Anforderungen der jeweiligen Baubehörde (Baupolizei) entspricht. Seite 7 Ausgabe: November 2010

8 Grundrisse Außenwände: Wanddicke (Fertigmaß), Lageangaben über Fenster- und Türöffnungen Innenwände: Wanddicke (Fertigmaß), Lageangaben über Türöffnungen Halbhohe Wände: Wanddicke (Fertigmaß), Angabe der Wandhöhe Fenster: Architekturlichte, Fertigparapethöhe, Sturzunterkante, Leibungsbreite und -tiefe, Bemaßung der Fensterachse (alle Höhenangaben bezogen auf FBOK) Türen: Stocklichte, Aufgehrichtung, Angabe der Merkmale nach ÖNORM B 3850/02 (z.b. E30-C, EI30-C) Sonstige Öffnungen: Öffnungslichte, bei Durchgängen die Sturzunterkante, bei Durchreichen die Parapethöhe Decken: Angabe der Deckenunterkante, abgehängte Decken, bei Gewölben zusätzlich Darstellung der Gewölberichtung mit Anlaufhöhe und Stichhöhe Unterzüge: Angabe der Dimension und Sturzunterkante Stiegen: Angabe der Gehlinie, der An- und Austrittstufe, Anzahl der Stufen, Stufenhöhe und -breite, Stiegenlaufbreite, Spindellichte, Abriss in Schnitthöhe Rampen: Angabe von Beginn und Ende der Rampe, Breite, Steigungsverhältnis in Prozent, Richtungspfeil Fänge: Lüftungen, Schächte usw. Bei Bestandsaufnahmen soweit von außen erkennbar bzw. aus vorhandenen Plänen zu übernehmen, inkl. Beschriftung Layer Sonderlayer Kamine: komplett, bei Bestandsaufnahmen von vorhandenen (beigestellten) Bestandsplänen zu übernehmen, inkl. Beschriftung (Layer Sonderlayer Abfallrohre: Lage und Dimension Dachböden: Hauptgespärre, Fußpfetten, Dachentwässerung, Fänge und Kniestockmauerwerk Einrichtung: Sanitäre Gegenstände (Waschtisch, WC, Dusche, Badewanne, Spülen, Ausgussbecken, etc.) Bemaßung: Bemaßung möglichst außerhalb des gezeichneten Objekts, in der Reihenfolge (von innen nach außen) Tür- und Fensterachsen, Raumabmessungen, Gebäudeabmessungen mit allen Vor- und Rücksprüngen, Gesamtmaße. Höhenkoten: Höhenangaben bezogen auf FBOK Erdgeschoss. Sofern vorhanden, ist bei einer Höhenangabe je Geschoß zusätzlich die absolute Höhe oder die Höhe in Bezug auf ein lokales System anzugeben. Rauminformation: Raumnummer (siehe dazu auch: 3.2 Raumnummer), Raumname, Bodenbelag, Fläche (in m² mit 2 Dezimalstellen) und Zusatzinfo für Maßstab 1:100. Die Rauminformationen müssen in einem definierten Raumstempel (AutoCAD Block inkl. Attribute oder ADT MV-Block) eingetragen werden. Der Raumstempel muss innerhalb der raumbegrenzenden Polylinie gesetzt werden. Um dies zu erreichen ist eine Skalierung des Raumstempel-Blocks zulässig. (siehe dazu auch: 2.4 Verwendung von Blöcken). Beim Maßstab 1:50 werden noch der Umfang und die Raumhöhe angegeben. Beim Maßstab 1:200 ist nur der Raumname und die Fläche anzugeben. Raumzuordnung: Jede Raumbegrenzung ist mit einer Polylinie gemäß ÖNORM B 1800 zu versehen. Rauminhalte: Der Bruttorauminhalt nach ÖNORM B 1800 ist Geschossweise und nachvollziehbar zu ermitteln und im Flächennachweis abzubilden. Seite 8 Ausgabe: November 2010

9 Gebäudeidentifikation: In jede Zeichnung ist je Geschoß und Trakt eine vom Auftraggeber vorgegebene Gebäudeidentifikation sowie als Abgrenzung eine Polylinie einzutragen. Weiters sind Trakte und die Schnittumrisse mit einer Polylinie zu umschließen Schnitte Der Schnitt ist - unter Beachtung der folgenden zusätzlichen Angaben- aus dem Grundriss zu konstruieren: Dachkonstruktion: Dachhaut, Unterkonstruktion, Dachentwässerung, bei Steildächern zusätzlich Hauptgespärre Hauptgesimse: grafische Darstellung Deckenschnitt: FBOK, DUK, PutzUK, Deckenkonstruktion, bei Gebäudeaufnahmen, falls erkennbar, darstellen oder Übernahme aus vorhandenem Bestandsplan ( Sonderlayer ), bei neuen Decken auch Rohbaumaß Stiege: Schnitt durch Laufplatte, Geländerhöhen, Steigungsverhältnis Aufbauten: Konstruktion, bei Bestandsaufnahmen aus den vorhandenen Plänen zu übernehmen ( Sonderlayer ). Bemaßung: Raumhöhen, Geschoßhöhen, Parapethöhen, Fenster- und Türstürze, Unterzüge. Sofern vorhanden, ist bei einer Höhenangabe je Schnitt grundsätzlich die absolute Höhe oder die Höhe in Bezug auf ein lokales System anzugeben. Höhenkoten: Höhenangaben der Geschoßebenen und der Stiegenpodeste bezogen auf FBOK Erdgeschoß Ansichten Darzustellen sind Gesimse, Zwischengesimse, Faschen, Verkleidungen, Sockel und Sockelkanten, Dächer (Rauchfänge und andere das Dach durchdringende Bauteile), Geländer, Abfallrohre (Lage) und alle Wandöffnungen (mindestens Architektur- und Glaslichte) samt Teilungen Situationsplan Ein Situationsplan (Übersicht) für den Plankopf mit Darstellung aller Objekte einer Liegenschaft mit Objektbezeichnung (Nummern), Gebäudebezeichnung, Bauteilbezeichnung, der straßenmäßigen Erschließung und den Grundgrenzen Planinhalt Nachweis über Flächen- und Rauminhalte Ziel des Nachweises der Grundflächen und Rauminhalte ist die strukturierte und nachvollziehbare Aufbereitung der Flächen- und Kubaturdaten von Immobilien anhand von Standards, wie z.b. der DIN 277 und der ÖNORM B Die nachvollziehbare Flächenberechnung ist im Excel Format zu übergeben. Daten der Flächen- und Kubaturberechnung und des CAD Planes müssen übereinstimmen Planinhalt Nutzerpläne Grundsätzlich gelten die Anforderungen nach Punkt 1.2., wobei eine vereinfachte Bemaßung und reduzierte Rauminformation laut Musterplänen erfolgt. Seite 9 Ausgabe: November 2010

10 1.5. Planinhalt Einreichpläne Grundsätzlich gelten die Anforderungen nach Punkt 1.2. Darüber hinaus muss der Einreichplan den Anforderungen der jeweils zuständigen Baubehörde entsprechen Planinhalt Lagepläne Lagepläne müssen mindestens die Gebäude- und Bauteilumrisse (Darstellung nach ÖNORM A 2252), die Dächer und die Firstrichtung, die Vordächer und Nebengebäude, die Grundstücksgrenzen, die Bauwerkserschließung (Straßen und Wege), Abstellplätze, die Breite anschließender Verkehrsflächen, die Ver- und Entsorgungsleitungen und Bäume enthalten. Für diese Zeichnungen sind, soweit vorhanden, Gauß-Krüger-Koordinaten zu verwenden. Die Darstellung von Außenanlagen und Freiflächen sind zu vereinbaren. Sind Daten aus der digitalen Katastermappe (DKM) zu übernehmen, so sind deren Struktur und Richtlinien einzuhalten. (Siehe dazu auch die DOKUMENTATION DKM AutoCAD DXF - Schnittstelle des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen) Planinhalt Haustechnik Da derzeit keine aktuellen Richtlinien CAD-Haustechnik existieren sind auftragsbezogen entsprechende Vereinbarungen zu treffen. Jedenfalls sind Strukturen zu wählen, die sich von den CAD / FM Richtlinie Hochbau eindeutig unterscheiden Planinhalt Polierplan Der Polierplan dient primär der internen Nutzung und sollte entsprechend den Musterplänen gestaltet werden. Vorgaben für Polierpläne die durch externe Auftragnehmer erstellt werden sind soweit erforderlich, projektspezifisch zu vereinbaren Planinhalt Brandschutzpläne (farbig!) Brandschutzpläne sind im Einvernehmen mit der zuständigen Feuerwehr zu erstellen (Grundlagen hierfür sind unter anderem die Technischen Richtlinien für den vorbeugenden Brandschutz TRVB O 121 und ÖNORM F 2031). Der örtliche Brandschutzbeauftragte ist bei der Erstellung einzubinden, die Pläne sind wenn gefordert durch die zuständige Feuerwehr vidieren zu lassen. Die Pläne sind je Objekt in einer Mappe zusammenzufassen, die neben den Geschoßplänen einen Lageplan, allenfalls auch einen Zufahrtsplan enthält. Die leichte Orientierung und die Übersicht über das gesamte Objekt stehen im Vordergrund. Die Objekte sind in einem gut lesbarem Maßstab (bevorzugt 1:200), wenn möglich im Format A3 darzustellen. Jedes Blatt hat die Anschrift bzw. die Gebäudebezeichnung (Objektnummer und Objektbezeichnung), die Bauteil- und Geschoßbezeichnung sowie das Datum der Aufnahme (und die laufende Mappenblattnummer) zu enthalten. Am Deckblatt der Mappe ist zusätzlich der Planverfasser anzugeben. Seite 10 Ausgabe: November 2010

11 Lageplan Es ist je Objekt ein Lageplan herzustellen. Dieser enthält die in Abschnitt 6.2 der TRVB O 121 angegebenen Planinhalte, das sind u.a. der Gebäudegrundriss (schraffiert) mit genauer Geschoßanzahl, Haupt- und Hilfszugang zum Objekt (Angriffsweg der Feuerwehr), die Grundstückszufahrt, Fahrbahn, die Aufstellplätze, Angaben über die Hydranten und zusätzlich die Durchfahrtsabmessungen. Zusätzlich ist ein Systemschnitt des Objektes im Grundriss seitlich anzuordnen und mit einer Führungslinie zum betreffenden Objekt zu versehen Geschoßgrundrisse Die Geschoßpläne enthalten die in Abschnitt 6.3 der TRVB O 121 angegebenen Planinhalte, das sind u. a. deutlich sichtbare Gebäude- und Geschoßbezeichnungen, Raumwidmungen, Brandabschnittsgrenzen (orange), Brandschutztüren (z.b. [R30] =E30-C, [T30], = EI30-C,), Fluchtwege, Notausgänge, Feuerlöscher, Trockensteigleitungen, Stiegenhaussymbole mit Ebenenangabe, Symbole für Elektro-, Gas-, Gift-, Strahlen- und erhöhte Brandgefahr, Aufzüge, Absperrungen von Gas und Wasser, Angaben über brennbare Flüssigkeiten und brandgefährliche Tätigkeiten. Zusätzlich sind die Gebäudehauptmaße anzugeben, das Mauerwerk schwarz zu unterlegen und die Verkehrsflächen hellgrau zu unterlegen oder mit einer Punktschraffur darzustellen Ausführungen (Planzeichen und Farben) Zur Erhöhung der Übersichtlichkeit sind in den Brandschutzplänen folgende Farben (nach der Technischen Richtlinie für den vorbeugender Brandschutz TRVB O 121) zu verwenden: Blau...für Löschmittel und Löscheinrichtungen für die Feuerwehr Grün...für Fluchtwegsymbole, Notausgänge, Notausstiege, Druckbelüftungsanlagen etc. Rot...für Räume und Flächen mit erhöhter Brand- und Explosionsgefahr, zur Kennzeichnung von Verboten sowie zum Herausheben wichtiger Informationen für die Feuerwehr Gelb...Kennzeichnung von anderen besonderen Gefahren (Gifte, Chemikalien, radioaktive Stoffe, Säuren, Laugen etc.), Gefahren durch Elektrizität Orange...Brandabschnittsgrenzen Werden diese Farben konsequent verwendet, so hat man bereits beim ersten Blick auf den Plan einen guten Überblick über die vorhandenen Gefahrenquellen, Notausgänge und Löscheinrichtungen im Einsatzobjekt Fluchtwegpläne Die Fluchtwegpläne, die zur Anbringung im Gebäude vorgesehen sind, sind grundsätzlich entsprechend den Geschoßplänen nach Pkt auszuführen. Sie haben zusätzliche Informationen zur Orientierung im Gebäude, vorrangig die Fluchtwege, die Aufgehrichtungen von Türen, Sanitäreinrichtungsgegenstände sowie die Standorte von Seite 11 Ausgabe: November 2010

12 Feuerlöschern und anderen Rettungseinrichtungen zu enthalten. Informationen über Elektro-, Gasund andere Gefahren (Symbole) können jedoch entfallen. Es sind jedenfalls alle im Plan enthaltenen Symbole in der Legende darzustellen. Die Ausrichtung ist bei allen Fluchtwegplänen eines Gebäudes so auszurichten, dass die Orientierung für Nicht-Ortsunkundige sofort gegeben ist (auf den Anbringungsstandort ist Rücksicht zu nehmen, wobei die Fluchtwegpläne jeweils in Fluchtrichtung gedreht ausgedruckt sein müssen). Zur leichteren Lesbarkeit von Plänen müssen Verkehrswege wie Gangflächen, Eingangshallen etc. durch Schraffuren, feine Raster oder hellgrüne Flächenfärbung herausgehoben werden. Für andere Räume sind Schraffuren unzulässig. Der Sättigungsgrad der Farben ist so zu wählen, dass in den farbigen Bereichen vorhandene Schrift- oder Planzeichen deutlich lesbar bleiben, Flächenschraffuren sind in den Zeichnungshintergrund zu legen. Sofern es der Umfang einer baulichen Anlage erfordert, sind die Geschoße auf mehrere Pläne mit Randübergriff zu teilen. In diesem Falle ist in der Nähe des Plankopfes eine verkleinerte Gesamtdarstellung des Geschoßes mit Kennzeichnung des jeweils dargestellten Planinhaltes einzuzeichnen. Im Fluchtwegplan soll eine einheitliche Darstellung von wichtigen Informationen (Planzeichen lt. ÖNORM F 2031) dargestellt werden. In den Plänen sind folgende Einrichtungen einzutragen (wenn vorhanden): Brandabschnittsgrenzen Aufzug Feuerwehraufzug (Sicherheitsaufzug) Stiege Sicherheitsstiegenhaus Fluchtweg Brandfluchthaube Sammelplatz Handfeuerlöscher Symbol ist am Plan so zu vergrößern, das es eindeutig erkannt werden kann, andere Symbole jedoch nicht beeinträchtigt werden Fahrbares Löschgerät Symbol ist am Plan so zu vergrößern, das es eindeutig erkannt werden kann, andere Symbole jedoch nicht beeinträchtigt werden Wandhydrant mit Anschluss Storz Symbol ist am Plan so zu vergrößern, das es eindeutig erkannt werden kann, andere Symbole jedoch nicht beeinträchtigt werden Überflurhydrant Unterflurhydrant Standort Lageplan Verhalten bei Unfällen Verhalten im Brandfall Verhalten bei Räumungsalarm Legende Seite 12 Ausgabe: November 2010

13 2. Zeichnungsaufbau Landesimmobiliengesellschaft Kärnten GmbH Für die Zeichnungen wurden drei Lieferqualitäten definiert, die auf die marktwirtschaftliche Situation und auf die unterschiedlichen Rahmenbedingungen, sowie auch auf die Gegebenheiten auf dem CAD-Sektor hinsichtlich des Datenaustausches Rücksicht nehmen. Gleichzeitig wird innerhalb der verschiedenen Lieferqualitäten auch den unterschiedlichen Funktionalitäten der einzelnen Programme Rechnung getragen. Die Zeichnungen haben die festgelegten Objekte in vereinbarter Gliederung hinsichtlich Bauteil, Geschoß usw. zu enthalten. Pläne bzw. Zeichnungen (und deren Datenbestände) sind mit einem CAD-System zu erstellen und unter Verwendung einer einheitlichen Layerzuordnung in der jeweiligen Lieferqualität zu übergeben. Diese sind: Lieferqualität Typ A: Pläne bzw. Zeichnungen, die in Form eines 3D Gebäudemodelles mit max. ADT 2006 erstellt wurden (siehe Pkt ) und im entsprechenden DWG Format übergeben werden. Lieferqualität Typ B: Pläne bzw. Zeichnungen (Datenbestände), die mit AutoCAD, AutoCAD LT oder einem anderen CAD-System, max. AutoCAD 2006, das Dateien im DWG-Format unmittelbar schreiben kann, erstellt wurden und im DWG-Format (siehe Pkt ) übergeben werden. Jedenfalls ist aber jede Darstellung auch als eigener Datenbestand anzulegen (z.b. jeweils ein Planinhalt pro Geschoss und Zeichnung). Lieferqualität Typ C: Pläne bzw. Zeichnungen (Datenbestände), die mit einem CAD-System erstellt wurden und im DXF-Format (siehe Pkt ) übergeben werden Plankonstruktion Bei der Konstruktion der einzelnen Darstellungen des Gebäudes ist jedenfalls von den festgelegten Bezugspunkten (siehe Pkt. 1.1) auszugehen. Die lagemäßig einander entsprechenden Bauteile müssen in darüber- und darunter liegenden Geschossen die gleichen Koordinaten haben. Neben der Abbildung des Bestands ist auch auf den baubehördlich genehmigten Konsens Rücksicht zu nehmen, bei Abweichungen ist die weitere Vorgangsweise mit dem Auftraggeber abzustimmen. Wenn nach Gebäudeaufnahmen bei der Konstruktion der Pläne Differenzen zwischen der Summe einzelner Detailmaße (Raummaße, Wanddicken, etc.) und einem Kontrollmaß (z.b. Ganglängen, Gesamt-Außenmaße u.ä.) erkannt werden, so ist bei Abweichungen von mehr als +/- 4 cm vom Kontrollmaß ein konstruktiver Ausgleich im Bereich der Wände, vorzugsweise in Wänden über 15 cm Dicke, erlaubt. Ein Ausgleich für ein Einzelmaß darf dabei bis max. +/- 2 cm erfolgen. Bei größeren Abweichungen ist das Objekt neuerlich zu begehen und/oder das Einvernehmen mit dem Auftraggeber herzustellen. Ist die Gebäudeaufnahme durch den Auftraggeber erfolgt, sind die festgestellten Abweichungen mindestens je Geschoß gesammelt zur Klärung vorzulegen. Seite 13 Ausgabe: November 2010

14 2.2. Layerzuordnungen Unter Layerzuordnung ist die Festlegung, welche Zeichnungsobjekte auf welchem Layer zu zeichnen sind, zu verstehen. Die Layerzuordnung dient der Unterscheidung z.b. nach Materialarten, Wanddicken usw. Die in einer Zeichnung tatsächlich enthaltenen Layer sind vom jeweiligen Planinhalt, den darzustellenden Objekten usw. abhängig. Änderungen und Erweiterungen dürfen nur im Einvernehmen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer durchgeführt werden. Die Layerzuordnung hat entsprechend der Vereinbarung in einer der drei Lieferqualitäten Typ A, Typ B oder Typ C zu erfolgen. Die Layerzuordnung ist der Tabelle gemäß Anhang 1 zu entnehmen Layernamen Der Layernamen sind nach dem Layer Standard Architectural Desktop Format und setzt sich aus dem Entwurfsverfasser, dem Inhalt 1 und dem Inhalt 2 zusammen, wobei der Inhalt 2 nicht zwingend erforderlich ist, außer für die dafür vordefinierten Werte. Mit Hilfe von ADT 2006 ist die Definition eines neuen Layer mit Hilfe Neuer Layer von Standard ganz leicht durchführbar und genau nach den Layer Standard: Architectural Desktop Format Für alle anderen AutoCAD Versionen ist einfach nur ein neuer Layer nach den entsprechendem Layer Standard Architectural Desktop Format zu erstellen. Siehe dazu nachfolgende Seiten und Anhang 1 (Layer-Schlüsselstil LIG). Seite 14 Ausgabe: November 2010

15 Entwurfsverfasser: A, Architekt B, Bauherr C, Kommunikationstechnik E, Elektro F, Freiflächenplaner G, Gutachter H, Heizung I, Sicherheitstechnik K, Klimatechnik L, Lüftung M Maschinentechnik Q, Amter, Behörden R, Wasserbau T, Tragwerk U, Tiefbau V, Vermessung W, Wegebau, Verkersplaner X, Sonderplaner Y, Sonderplaner Z, Sonderplaner Inhalt 1: 2D Ansichten, 2D Ansichten 2D Schnitte, 2D Schnitte Abbruch, Abbruch Abluft, Abluft Abwasser, Abwasser Achsen, Achsen Aenderungssymole, Änderungssymbole Alles, Alles Allgemein, Allgemein Ansichten, Ansichten Anzeigethemen, Anzeigethemen Aufzuege, Aufzüge Aussen, Aussen Aussparungen, Aussparungen Ausstattung, Aussstattung Baugrenzen, Baugrenzen Baulinien, Baulinie Bausteilstempel, Bausteilstempel Baustelle, Baustelle Bauteiltabellen, Bauteiltabellen Bauwerke, Bauwerke Begruenung, Begrünung Bekleidung, Bekleidung der Bauteile Belaege, Beläge Belleuchtung, Beleuchtung Bemassung, Bemassung Bemassung-Hoehenkoten, Bemassung-Höhenkoten Bemassungspunkte, Bemassungspunkte Beschriftung, Beschriftung Bestand, Bestand Blitzschutz, Blitzschutz Seite 15 Ausgabe: November 2010

16 Brandschutzinformationen, Brandschutzinformationen Brandschutzmassnahmen, Brandschutzmassnahmen Bruestungskanal, Brüstungskanal Dachelement, Dachelement Dachkonstruktion, Dachkonstruktion Daecher, Dächer Datennetz, Datennetz Decken, Decken Deckenbeleuchtung, Deckenbeleuchtung Deckenraster, Deckenraster Details, Details Detailsymbolen, Detailsymbole Draenage, Dränage Druckluft, Druckluft Einbauteile Einbauteile Einrichtung, Einrichtung Elektro, Elektro Erdung, Erdung Ershliessung, Erschließung Fahrzeuge, Fahrzeuge Fassade, Fassade Fassaden, Fassaden Fassadenelemente, Fassadenelemente Fenster, Fenster Fersehen, Fernsehen Fernwaerme, Fernwärme Feuermeldeanlage, Feuermeldeanlage Flaechen; Flächen Flaechengruppe, Flächengruppe Freiflächen, Freiflächen Fuehrungszeichen, Führungszeichen Fundamente, Fudamente Fundanlage, Funkanlage Fussbodenkanal, Fußbodenkanal Gas, Gas Gelaender, Geländer Gelaendetopographie, Geländetopographie Grudsteuck, Grundstück Grundstueksgrenzen, Grundstücksgrenzen Hochspannung, Hochspannung Innen, Innen Isolationen, Isolationen Kabelkanal, Kabelkanal Kaltwasser, Kaltwasser Kamera, Kamera Kommunikation, Kommunikation Kondensat, Kondensat Konstruktionslinie, Konstruktionslinie Kontrollpunkte, Kontrollpunkte Kontrollsysteme, Kontrollsysteme Lageplan, Lageplan Landschaftsbauarbeiten, Landschaftsbauarbeiten Layoutraster, Layoutraster Leichte Trennwaende, Leichte Trennwände Lueftung, Lüftung Maschinen, Maschinen Landesimmobiliengesellschaft Kärnten GmbH Seite 16 Ausgabe: November 2010

17 Maskenbloeck, Maskenblöcke Massenelement, Massenelemente Massengruppe, Massengruppe Massenschnitt, Massenschnitt Mengenermittlung, Mengenermittlung Menschen, Menschen Moebel, Möbel Neu, Neu Nichttragendes Bauteil, Nichttragendes Bauteil Notstromanlage, Notstromanlage Oberflaechen, Oberflächen Oeffnung, Öffnung Oel, Öl Organisationsinformationen, Organisationsinformationen Parkflaechen, Parkflächen Parksymbole, Parksymbole Pflanzen, Pflanzen Planbeschriftung, Planbeschriftung Plankopf, Plankopf Plankopfindex, Plankopfindex Plankopflogo, Plankopflogo Planlegende, Planlegende Planrahmen, Planrahmen Plansymbole, Plansymbole Polygon, AEC Polygon Profile, AEC Profile Raeume, Räume Rampen, Rampen Raster, Raster Rasterbeschriftung, Rasterbeschriftung Rauminformatione, Rauminformationen Rohrverlegung, Rohrverlegung Ruecklauf, Rücklauf Rundfunk, Rundfunk Sanitaereinrichtung, Sanitäreinrichtung Sanitaerrmoebel, Sanitärmöbel Schnittobjekte, Schnittobjekte Schnittsymbole, Schnittsymbole Schraffur, Schraffur Schutzelemente, Schutzelemente Schwachstrom, Schwachstrom Sonstiges, Sonstiges Starkstrom, Starkstrom Stuetzen Stützen Telefonanlage, Telefonanlage Topographie, Topographie Tore, Tore Traeger, Träger Tragendes Bauteil, Tragendes Bauteil Trassen, Trassen Treppen, Treppen TriangulierteOberflaechen, Triangulierte Oberflächen Trinkwasser, Trinkwasser Tueren, Türen TuerFensterKombination, Tür & Fensterkombination Ueberzuege, Überzüge Landesimmobiliengesellschaft Kärnten GmbH Seite 17 Ausgabe: November 2010

18 Umgrenzungen, Umgrenzungen Unterkonstruktion, Unterkonstruktion Unterzuege, Unterzüge Verkehrswege, Verkehrswege Verlegungsart, Verlegungsart Vorlauf, Vorlauf Waende, Wände Wandbeleuchtung, Wandbeleuchtung Wasser, Wasser Wege, Wege Zeichnugsmaßstab Zeichnungsmaßstab Zeichnungsname, Zeichnungsname Zentrale Anlagen, Zentrale Anlagen Inhalt2 Beschriftung, Beschriftung Breit, Breite Linien Fein, Feine Linien Mittelbreit, Mittelbreite Linien" Schmal, Schmale Linien Schraffur, Schraffur Sonstiges, Sonstiges Verdeckt, Verdeckte Linien Verschiedenes, Verschiedenes Als Vorlage für die Layerliste diente der Stil-Manager von ADT 2006 mit dem Layer-Schlüsselstil Architectural Desktop. Siehe Anhang 1 Seite 18 Ausgabe: November 2010

19 Linientypen Die Linientypen sind wie folgt benannt und in der Spalte Darstellung schematisch dargestellt: Das optische Erscheinungsbild der gedruckten Linientypen muss jedenfalls den Musterplänen entsprechen Linienstärke Die Layerzuordnung basiert auf folgender Farbzuordnung zu den Strichstärken bzw. Plotterstiften: Für die Farben 1 bis 7 sind in der Spalte Layerfarbe angeführten Farben zu verwenden, für Farbnummern ab Farbe 8 sollen grundsätzlich die in Klammer gesetzten Farben (in Abhängigkeit von der verwendeten Grafikkarte) verwendet werden Plotstiltabelle Die Plotstiltabelle LIG.ctb ist gleich wie die Standard Plotstiltabelle acad.ctb, wobei bei der Farbe 11, die Eigenschaften Farbe ist gleich Schwarz, eingestellt sind. Diese Farbe ist dem Planrahmen, Plansymbolen, Planbeschriftung sowie anderen Beschriftungen zugeordnet und sollte daher nicht in Farbe gedruckt werden. Seite 19 Ausgabe: November 2010

20 2.3. Anforderungen an die Lieferqualität Allgemeine Anforderungen Landesimmobiliengesellschaft Kärnten GmbH Die grafische Gestaltung ist entsprechend den Musterplänen (siehe Anhang 2) auszuführen. Das Gesamterscheinungsbild der gelieferten, gedruckten Zeichnung auf Basis des gleichen Datenbestandes muss auch auf unterschiedlichen CAD-Systemen bei Auftraggeber und Auftragnehmer gleich sein. Zur Erreichung der jeweiligen Lieferqualität sind die Möglichkeiten des vom Planersteller verwendeten CAD-Systems optimal im Sinne dieser Richtlinie auszuschöpfen. Pläne bzw. Zeichnungen (Datenbestände) haben - unabhängig vom verwendeten CAD-System und der vereinbarten Lieferqualität insbesondere die folgenden Anforderungen zu erfüllen: Jede Bemaßung muss das Ergebnis der konstruierten Zeichnung sein. Abweichungen zwischen der Zeichnung und der Bemaßung sind nicht gestattet. Zeichnungselemente, die einen ununterbrochenen Wandzug bilden, sind als ein durchgehendes Zeichnungselement vom Typ Linie oder Bogen(-segment) darzustellen. Bilden zwei dieser Zeichnungselemente eine Ecke, so müssen sie im gleichen Punkt münden, d.h. die Endpunkte müssen gleiche Koordinaten haben. Polylinien, die einen Raum begrenzen, müssen geschlossen sein. Schraffuren dürfen nicht aus einer Vielzahl von Einzellinien bestehen. Grundsätzlich dürfen Schraffuren nicht für die Darstellung vollflächig gefüllter Flächen verwendet werden (Ausnahme Pkt ). Mit Ausnahme des Plankopfes ist eine Standardschriftart gemäß ISO (Breitenfaktor 0.8) jeweils mit Umlauten und ß, zu verwenden. Der Layer 0 darf keine Zeichnungselemente enthalten. Unbenutzte Blöcke (Symbole), Layer und Linientypen sind nicht zulässig (Ausnahme Layer 0). Falls die Rauminformation grafisch nicht vollständig innerhalb des Raumes eingetragen werden kann, muss - zusätzlich zur kompletten Rauminformation außerhalb der Gebäudedarstellung - die Raumnummer auch innerhalb des Raumes eingetragen werden. Für die grafische Darstellung von Fenster, Türen, Durchgänge, Einrichtungsgegenständen, für Planköpfe, diverse Beschriftungen, usw. sind die Blöcke entsprechend den Musterplänen und von den für den jeweiligen Auftrag allenfalls übergebenen Datenträgern zu verwenden. Für jede Darstellung des gleichen Typs ist derselbe Block zu verwenden. Die Einfügepunkte haben dem Schema (wandseitige Achse bzw. wandseitig links) der allenfalls mittels Datenträger beigestellten Blöcke zu entsprechen. Alle Einfügepunkte einer Blockgruppe (Sanitär, Möbel, Küche, etc.) müssen auf einem Layer zu liegen Lieferqualität Typ A (dwg, 3D) Zeichnungen der Lieferqualität Typ A müssen zusätzlich zu Pkt folgenden Anforderungen genügen: Bauteile wie Wände, Türen und sonstige Wandöffnungen müssen als in sich konsistente Bauteile (Objekte), die aus verschiedenen logischen Komponenten bestehen, beschrieben sein. Fenster, Türen und sonstige Wandöffnungen müssen mit den umgebenden Bauteilen wie z.b. Wänden verankert sein und assoziativ bei Änderungen reagieren. Die Bemaßungen erfolgen auf Basis von Bauteilinformationen und sind assoziativ zu diesen. Abweichungen sind entsprechend zu kennzeichnen und nur in Ausnahmefällen zulässig. Seite 20 Ausgabe: November 2010

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