Welche Sicherheitsrisiken bestehen für Ihre Unternehmensdaten?

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1 Ein TrendLabs Security in Context Whitepaper BYOD-Pläne implementieren: Welche Sicherheitsrisiken bestehen für Ihre Unternehmensdaten?

2 Mobile Privatgeräte von Mitarbeitern: eine Herausforderung für IT-Abteilungen Als Bedenken hinsichtlich der Konsumerisierung nennen Unternehmen am häufigsten den Punkt Sicherheit. Während der Realisierungsphase einer Konsumerisierungsstrategie erleben IT-Abteilungen dann jedoch oft, dass der Sicherheitsaspekt durch den ständig zunehmenden Bedarf an geschäftlich genutzten Privatgeräten durch eine Reihe anderer wichtiger Aktivitäten in den Hintergrund gerät. Mitarbeiterproduktivität erhöhen 70 % Mitarbeitern einen einfachen Zugriff auf 63 % Unternehmensdaten bereitstellen Mitarbeitern ermöglichen, private Smartphones am Arbeitsplatz 52 % Mitarbeitern t ermöglichen, private Tablets am Arbeitsplatz 52 % zu nutzen Mitarbeitern zuhause oder an Telearbeitsplätzen Zugriff auf 48 % Unternehmensdaten bieten Kosten für unternehmenseigene Geräte senken 40 % Mitarbeitern Flexibilität bei der Geräteauswahl bieten 40 % Kosten für Geräteinventarisierung senken 40 % Unternehmenseigene Datenkosten senken 23 % Markenwahrnehmung verbessern 22 % Abgrenzung von Mitbewerbern 21 % Telefoniekosten des Unternehmens senken 20 % Abbildung 1: Faktoren, die die Realisierung von Bring-Your-Own-Device (BYOD) in Unternehmen und anderen Organisationen vorantreiben Eine Reihe von Faktoren trägt dazu bei, dass Sicherheit an Beachtung verliert: Mangelndes Bewusstsein: IT-Abteilungen sind sich möglicherweise nicht der tatsächlichen Anzahl mobiler Geräte bewusst, die sich mit dem Unternehmensnetzwerk verbinden. Laut einer Umfrage verwenden schätzungsweise 69 % der Mitarbeiter Smartphones am Arbeitsplatz, während die entsprechenden IT-Abteilungen hier nur einen Anteil von 34 % nannten. Höhere Arbeitslast: Im Gegensatz zu unternehmenseigenen Laptops erfordern private Smartphones der Mitarbeiter mehr IT-Aufwand, da IT-Administratoren jedes Gerät und jedes Betriebssystem unterschiedlich handhaben und konfigurieren müssen. IT-Abteilungen setzen daher evtl. nur minimale Sicherheitsmaßnahmen durch. Priorisierung des technischen Supports: Es wird von IT-Abteilungen erwartet, dass sie die Funktionsfähigkeit der mobilen Geräte von Mitarbeitern sicherstellen. Daher vernachlässigen IT-Verantwortliche häufig die Sicherheit zugunsten der anfallenden Aufgaben im Bereich des technischen Supports. 2 TrendLabs Security in Context Whitepaper

3 Schwieriges Update bei mobilem Betriebssystem: Die Arbeit von IT- Abteilungen wird durch den offenen Charakter des Android Betriebssystems und mangelnde Prozesse für den Umgang mit Schwachstellen und deren Beseitigung seitens der Anbieter mobiler Betriebssysteme nicht gerade erleichtert. Die Wartezeit für Patches kann Wochen dauern und die vollständige Verteilung sogar noch länger. Spontankäufe von Lösungen für Mobile Device Management (MDM): IT-Abteilungen können unter derartigem Druck dazu verleitet werden, überstürzt eine MDM-Lösung zu kaufen, die möglicherweise nicht den Anforderungen der unternehmensspezifischen Umgebungen entspricht und zu Sicherheitseinbußen führen kann. Formlose Einführung: In einigen Fällen unterstützen Unternehmen informell die Einführung von BYOD, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu fördern. Häufig fehlt es hier dann jedoch an schriftlichen Verwendungsrichtlinien oder implementierten Best Practices. Die Einführung von privaten Mitarbeitergeräten am Arbeitsplatz wird anerkannt und unterstützt, um Mitarbeiterproduktivität und -zufriedenheit, Geschäftsagilität und nachweisliche Kosteneinsparungen zu erhöhen. Dabei sollten jedoch auch die damit einhergehenden Risiken für Sicherheit und Daten sorgfältig bedacht werden. Sicherheitsbedrohungen durch Privatgeräte von Mitarbeitern Während Unternehmen BYOD einführen, um die damit verbundenen Vorteile wie höhere Produktivität und mehr Flexibilität zu nutzen, ergeben sich hieraus leider auch unternehmens- und mitarbeiterbedingte Probleme. In einer Umfrage nannten Unternehmen die Sicherheit mobiler Geräte als Hauptproblem bei der IT-Konsumerisierung. 3 TrendLabs Security in Context Whitepaper

4 Bedenken hinsichtlich der Sicherheit 65 % mobiler Geräte Sicherheitsbedenken hinsichtlich eines möglichen 59 % Datendiebstahls Bedenken hinsichtlich der Sicherheit mobiler Daten 55 % Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Apps 50 % Schwierigkeiten bei der Integration in Backend-Unternehmenssysteme 26 % Kontrolle über Mitarbeiter hinsichtlich der Verwendung von Apps 25 % Zustimmung von Geschäftsleitung und Interessensvertretern erhalten 22 % Kosten für Helpdesk-Support 18 % Länderspezifische Regelungen einhalten 17 % Ausgaben für die Implementierung und Wartung von Anwendungen 17 % Branchenspezifische Vorgaben und Richtlinien einhalten 15 % (z. B. Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen) Investitionen durch Rendite der BYOD-Programme rechtfertigen 15 % Schulungskosten 9 % Kosten für App-Entwicklung 7 % Abbildung 2: Hauptprobleme bei der Implementierung von BYOD Die Risiken bei der Implementierung von BYOD beschränken sich nicht nur auf möglichen Gerätediebstahl oder -verlust, sondern umfassen auch die Sicherheit wertvoller Unternehmensdaten und -anwendungen, die auf zahlreichen Geräten außerhalb des Netzwerks gespeichert bzw. von dort zugänglich sind. Im Folgenden werden einige weitere Sicherheitsbedrohungen für mobile Geräte und Daten erläutert, die Unternehmen außerdem beachten sollten: Datenverlust Laut einer Trend Micro Studie 1 haben 46,5 % der Unternehmen, die Mitarbeitern den Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk mit privaten Geräten erlaubten, bereits einen Datenverlust erlitten. Desgleichen ist Gerätediebstahl und -verlust ein wesentlicher Faktor, der in der Vergangenheit schwerwiegende Datenverluste verursachte. Informationen, die auf gestohlenen Geräten gespeichert sind, können von Bedrohungsakteuren für Sabotage- oder Spionagezwecke missbraucht werden. Gezielte Angriffe Obwohl bei gezielten Angriffen häufig s als Angriffsweg dienen, können Bedrohungsakteure hierzu auch mobile Geräte nutzen. Gezielte Angriffe sind hochgefährliche Bedrohungen mit dem 1 Trend Micro Incorporated. (2012). Trends und Erkenntnisse zur Konsumerisierung mobiler Geräte, Befragung von IT-Verantwortlichen und CEOs Letzter Zugriff am Mittwoch, 12. Februar TrendLabs Security in Context Whitepaper

5 Ziel, Daten aus einem Unternehmensnetzwerk herauszuschleusen. Bei der Luckycat-Kampagne 2 entdeckten unsere Bedrohungsforscher 2 APKs (Application Package Kits) auf einem der C&C-Server. Dies lässt vermuten, dass Bedrohungsakteure Angriffe möglicherweise über diese Plattform starten. In unseren Sicherheitsprognosen für sagten wir bereits voraus, dass Angreifer zunehmend gezielt mobile Geräte ins Visier nehmen würden, um in Unternehmensnetzwerke einzudringen. Bösartige und hochgefährliche Apps Ein möglicher Angriffsweg bei der Infektion mobiler Geräte führt über bösartige und hochgefährliche Apps oder Apps, die Geräteinformationen sammeln und unerwünschte Werbung ohne die Zustimmung des Anwenders anzeigen. Im Jahr 2013 erreichte die Anzahl mobiler Malware und hochriskanter Apps für die Android- Plattform die Millionenmarke und bis Ende 2014 wird sich diese Zahl voraussichtlich auf 3 Mio. erhöhen. Datendiebstahl steht an dritter Stelle in der Rangfolge bei mobilen Bedrohungsarten. Während die Mehrheit dieser Apps in der Regel in bösartigen Domains zu finden ist, hat Trend Micro einige auch in vertrauenswürdigen App-Stores von Drittanbietern entdeckt. Webserver Bösartige und hochgefährliche Apps können bestimmte Daten entwenden. Mail-Server Gezielte Angriffe können mobile Geräte als Eintrittspunkte nutzen. Abbildung 3: Risiken für Unternehmensdaten 2 Genes, Raimund. (2012). TrendLabs Security Intelligence Blog. DEFCON 2012: Android-Schädlinge in Luckycat- Servern. Letzter Zugriff am Mittwoch, 12. Februar Trend Micro Incorporated. (2013). Verschwommene Grenzen: Trend Micro Sicherheitsvorhersagen für 2014 und darüber hinaus Letzter Zugriff am Mittwoch, 15. Januar TrendLabs Security in Context Whitepaper

6 BYOD-Vorteile unter Berücksichtigung der Sicherheitsaspekte maximal nutzen Unternehmen müssen schließlich der Tatsache ins Auge sehen und akzeptieren, dass Konsumerisierung nicht nur ein vorübergehender Trend, sondern bleibende Realität ist. Je schneller IT-Abteilungen Sicherheitsprotokolle an Phänomene wie BYOD anpassen, umso schneller können Unternehmen die damit verbundenen Vorteile nutzen und sich dadurch klare Wettbewerbsvorteile gegenüber Mitbewerbern und neue Wachstumschancen schaffen. Trend Micro Die Verfügbarkeit und Zugänglichkeit von Unternehmensdaten ist sowohl für Unternehmen als auch für Mitarbeiter entscheidend, um die Produktivität zu steigern. Diese Anforderung bringt jedoch auch Sicherheitsrisiken für vertrauliche Daten mit sich. Die Nutzung privater Geräte von Mitarbeitern stellt IT-Abteilungen vor Transparenz- und Kontrollprobleme, da sie schlecht überblicken und steuern können, welche Arten von Geräten auf das Netzwerk zugreifen. Zudem lassen sich private und geschäftliche Daten auf diesen Geräten nur schwer voneinander trennen. Sicherheitslösungen mit Mobile-Device-Management-Funktionalität bieten über eine zentrale, skalierbare Konsole die erforderliche Transparenz und Kontrolle über die verwendeten Geräte und deren Status. MDM soll es dem Sicherheitsteam eines Unternehmens ermöglichen, jedes Gerät, das auf das Unternehmensnetzwerk zugreift und Unternehmensdaten verwendet, zu erkennen und zu kontrollieren. IT-Abteilungen können keine Geräte verwalten, von deren Existenz sie nichts wissen. Es ist also entscheidend, dieses Problem fehlender Transparenz und Kontrolle zu beheben. Unternehmen können private Mitarbeitergeräte effizient verwalten und einen potenziellen Datendiebstahl oder -verlust durch diese Geräte verhindern, indem sie ihre MDM-Lösungen mit einer virtualisierten, mobilen Infrastruktur wie Trend Micro Safe Mobile Workforce ergänzen. Diese Endpunktlösung für mobile Anwender bietet eine Infrastruktur, die Unternehmensdaten klar von privaten Daten trennt. Da das mobile Betriebssystem auf zentralisierten Servern gehostet wird, können Anwender mit dieser Lösung über jedes beliebige mobile Gerät immer mit derselben mobilen Umgebung sicher auf Unternehmensdaten zugreifen. Zusätzlich sind die Daten und Apps überall über ein Netzwerk verfügbar, das ein effizientes Remote- Anzeigeprotokoll verwendet. IT-Administratoren können damit Arbeitsumgebungen einfach und zentral über eine Webkonsole verwalten und warten. Mit Safe Mobile Workforce werden Apps und Daten nicht direkt auf dem Gerät gespeichert. Im Falle eines Geräteverlusts oder -diebstahls müssen sich IT-Administratoren daher nicht wie bei MDM-Lösungen um die Sicherheit von Daten sorgen und diese per Fernzugriff vom betroffenen Gerät löschen. Darüber hinaus erfordert diese Mobillösung nur einen geringen administrativen Aufwand, da sie sich durch eine vereinfachte Verwaltung und Installation mit zentralisiertem Single Sign-On-Zugriff und Integration in Active Directory auszeichnet. 6 TrendLabs Security in Context Whitepaper

7 Szenarien, in denen Sicherheit vernachlässigt wird, haben mitunter schwerwiegende Konsequenzen. So kann es beispielsweise gravierende Folgen haben, wenn IT-Abteilungen zwar eine grundlegende Virenschutzlösung für mobile Geräte installieren, es aber versäumen, Mitarbeiter über Social- Engineering-Taktiken oder die Richtlinien zur Freigabe von Unternehmensdaten zu informieren. Eine proaktive Vorgehensweise bei der Verwaltung mobiler Geräte im Unternehmensnetzwerk senkt letztlich die Gesamtkosten im Bereich IT- Support. Lösungen wie Trend Micro Mobile Security und Trend Micro Safe Mobile Workforce ermöglichen Konsumerisierung und sorgen gleichzeitig für einen sicheren Zugriff auf Unternehmensdaten über Mobilgeräte. 7 TrendLabs Security in Context Whitepaper

8 TREND MICRO HAFTUNGSAUSSCHLUSS Die in diesem Dokument bereitgestellten Informationen sind lediglich allgemeiner Natur und für Aufklärungszwecke gedacht. Sie stellen keine Rechtsberatung dar und sind nicht als solche auszulegen. Die in diesem Dokument bereitgestellten Informationen finden womöglich nicht auf alle Sachverhalte Anwendung und spiegeln womöglich nicht die jüngsten Sachverhalte wider. Die Inhalte in diesem Dokument sind ohne eine Rechtsberatung auf der Grundlage der vorgestellten besonderen Fakten und Umstände nicht als verlässlich oder als Handlungsanweisungen zu verstehen und nicht in anderer Weise auszulegen. Trend Micro behält sich das Recht vor, die Inhalte dieses Dokuments zu jeder Zeit und ohne Vorankündigung zu ändern. Übersetzungen in andere Sprachen sind ausschließlich als Unterstützung gedacht. Die Genauigkeit der Übersetzung wird weder garantiert noch stillschweigend zugesichert. Bei Fragen zur Genauigkeit einer Übersetzung lesen Sie bitte in der offiziellen Fassung des Dokuments in der Ursprungssprache nach. Diskrepanzen oder Abweichungen in der übersetzten Fassung sind nicht bindend und haben im Hinblick auf Compliance oder Durchsetzung keine Rechtswirkung. Trend Micro bemüht sich in diesem Dokument im angemessenen Umfang um die Bereitstellung genauer und aktueller Informationen, übernimmt jedoch hinsichtlich Genauigkeit, Aktualität und Vollständigkeit keine Haftung und macht diesbezüglich keine Zusicherungen. Sie erklären Ihr Einverständnis, dass Sie dieses Dokument und seine Inhalte auf eigene Gefahr nutzen und sich darauf berufen. Trend Micro übernimmt keine Gewährleistung, weder ausdrücklich noch stillschweigend. Weder Trend Micro noch Dritte, die an der Konzeption, Erstellung oder Bereitstellung dieses Dokuments beteiligt waren, haften für Folgeschäden oder Verluste, insbesondere direkte, indirekte, besondere oder Nebenschäden, entgangenen Gewinn oder besondere Schäden, die sich aus dem Zugriff auf, der Verwendung oder Unmöglichkeit der Verwendung oder in Zusammenhang mit der Verwendung dieses Dokuments oder aus Fehlern und Auslassungen im Inhalt ergeben. Die Verwendung dieser Informationen stellt die Zustimmung zur Nutzung in der vorliegenden Form dar. Als weltweit führender Anbieter von Sicherheitssoftware hat Trend Micro Incorporated das Ziel, eine sichere Welt für den Austausch digitaler Daten zu schaffen. Unsere innovativen Sicherheitslösungen für Privatanwender, Unternehmen und Behörden schützen Daten auf mobilen Geräten, Endpunkten, Servern, an Gateways sowie in der Cloud. Weitere Informationen erhalten Sie unter Trend Micro, Incorporated. Alle Rechte vorbehalten. Trend Micro und das Trend Micro T-Ball-Logo sind Marken oder eingetragene Marken von Trend Micro Incorporated. Alle anderen Firmen- oder Produktnamen sind Marken oder eingetragene Marken ihrer jeweiligen Eigentümer.

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