Referenzen: NIC-Network Information Center, Departement Physik, ETH Zürich: nic.phys.ethz.ch

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1 Linux am ITP Am Departement und am ITP stehen den Studierenden und Angestellten diverse Rechnerumgebungen für ihre Arbeiten zur Verfügung, die meisten auf der Basis des Debian Linux Betriebssystems. Die Themen: Workstations am ITP o Arbeitsumgebung der Rechner o Arbeiten mit dem Linux-Betriebssystem An- und Abmelden unter Linux Benutzeroberflächen unter Linux Hinweise zur Arbeit mit dem KDE Desktop Drucker Services Mail Services Referenzen: NIC-Network Information Center, Departement Physik, ETH Zürich: nic.phys.ethz.ch Workstations am ITP Arbeitsumgebung der Rechner Die Rechner sind mit dem Debian Linux Betriebssystem ausgestattet und stellen für das Arbeiten Plattenspeicher und unter verschiedenen graphischen Oberflächen eine Palette von Anwenderprogrammen zur Verfügung. Welche Computer sind zugänglich? o Zentrale Arbeitsplatzrechner für die Ausbildung im HPV F7.1 Gebäude o Arbeitsplatzrechner für Mitarbeiter in den Büroräumen und im Computerraum des HPZ Plattenspeicher - HOME Verzeichnis: o eindeutig adressierbares Verzeichnis in der Verzeichnishierarchie o liegt zentral auf einem Fileserver o wird gesichert durch ein Backup des Filesystems Nutzerumgebung - Voreinstellungen der Rechner: o jede Sitzung wird mit bestimmten Voreinstellungen gestartet, dies betrifft o die verwendete grafische Benutzeroberfläche o bestimmte Anwendungssoftware, o Druckerumgebung etc. Ein Konto kann man via über das zum download bereitstehende Formular beantragt werden. Der Plattenspeicherbedarf kann auf Antrag erhöht werden, die Voreinstellungen kann der Nutzer permanent oder temporär verändern. Arbeiten mit dem Linux-Betriebssystem Auf den folgenden Abschnitten behandeln wir einige Grundlagen zur Bedienung der Rechner. Wie melde ich mich beim Rechner an und ab?

2 Wie bediene ich die grafische Benutzeroberfläche? Wie und wo kann ich drucken? Welche Möglichkeiten werden für das mailen bereitgestellt? Welche Anwendungs-Software ist vorhanden? An- und Abmelden unter Linux Anmelden Zentrales Element des grafischen Anmeldeschirmes ist das Anmeldefenster. Zur Eingabe von Texten wird in das entsprechende Feld geklickt und zum Auslösen von Funktionen wird auf den entsprechenden Knopf geklickt. Hier die wichtigsten Funktionalitäten: Eingaben: o Login Name: Nutzerkennzeichen o Password: Passwort Nach erfolgreicher Anmeldung öffnet sich ein Fenster mit folgenden Informationen: Hostname, Betriebssystem Version, Datum, Uhrzeit, Prozessortyp Start WM Schaltfläche - Das Menü zur Auswahl der grafischen Oberfläche: o NoChange: keine Veränderung yum letyten Login o fvwm2: ist eine einfache effiziente grafische Oberfläche auf der Basis des Windowmanagers fvwm2 o KDE: ist eine komfortable Desktopoberfläche (KDE = K Desktop Environment) o Gnome: ist ebenfalls eine komfortable Desktopoberfläche (GNOME = GNU Network Object Model Environment) o wmaker: Desktopoberfäche im NeXT Step Look Abmelden Das Abmelden vom System erfolgt aus der grafischen Oberfläche heraus durch Betätigen des entprechenden Knopfes (Quit,...). Benutzeroberflächen unter Linux

3 Alle unter Linux eingesetzten grafischen Benutzeroberflächen beruhen auf dem Fenstersystem X11 als Basissystem. X11 gestattet durch Verwendung unterschiedlicher Fensterobjektbibliotheken (Widgetsätze) und Fensterverwalter (Windowmanager) eine erstaunliche Variationsbreite in Aussehen und Funktionalität der konkreten Oberfläche. Damit ist auch gewährleistet, dass Programme, die nicht direkt mit den Erweiterungen eines konkreten Desktopsystems geschrieben sind, generell lauffähig sind. Für Linux-Systeme dient das XFree86-Projekt - ursprünglich ins Leben gerufen für PC's als Anpassung und Erweiterung des X11-Projektes (Open Software Foundation), als Grundlage. Hindergrundinformationen zu XFree86 werden wir im Teil II kennenlernen. Grafische Oberflächen: FVMW2 ist eine speicherfreundliche Oberfläche auf Basis des Windowmanagers fvwm, Version 2. Sie kommt in der Regel zum Einsatz wenn ein effizientes Arbeiten im Vordergrund steht und ist dann dem KDE oder GNOME Desktop vorzuziehen. Auf der Homepage fvwm.math.uh.edu des Windowmanagers befinden sich reichlich Informationen zur individuellen Konfiguration; die Screenshots dienen zur Inspiration. Hinweise zur Benutzung und zur Konfiguration findet man auch in zwei Dokumente auf dem Server des Rechenzentrums der TU Chemnitz. Das K Desktop Environment (KDE) ist eine Desktop-Oberfläche, die in ihrer Funktionalität den mit der Windows-Oberfläche vertrauten Nutzern entgegen kommt. Screenshots und eine ausführliche Dokumentationen findet man auf der KDE Homepage Die Knoppix Distribution mit Debian's Linux und KDE Desktop ist unter dokumentiert. GNU Object Model Environment (GNOME) ist wie KDE eine komfortable und bedienfreundliche Desktop-Oberfläche. Auf der Gnome Homepage und auf der deutschen Gnome Internetseite findet man Screenshots, und Dokumentationen zum Gnome Desktop sowie dessen Implementation unter Debian. Hinweise zu Knoppix mit Gnome Desktop findet man unter Ein Benutzerhandbuch ist auf englisch verfügbar. Hinweise zur Arbeit mit dem KDE 3.0 Desktop Das KDE "K-Desktop Environment" ist eine komfortable grafische Benutzeroberfläche für Linux-Systeme. Wir beschreiben im folgenden kurz die funktionalen Elemente eines typischen Computer Arbeitsplatzes am Beispiel des KDE 3.0 Desktops. Anmelden:

4 Unter Start WM (Sitzungsart) kann man den KDE aus mehreren Oberflächen auswählen. Nach der Anmeldung, Eingabe von Login Name (Benutzername) und Password (Passwort), wird der KDE Desktop aufgefahren. Die ausgewählte Oberfläche bleibt voreingestellt. Aufruf von Programmen: KDE-Programme sind aufrufbar über den Knopf des Startmenüs (linke), oder über die Knöpfe in der Kontrollleiste (rechte Abbildung). Fenster: Fenster (hier KDE's Taschenrechner) sind meist rechteckige Felder, die die Programme auf der Oberfläche des Bildschirms abbilden, Programme können zu jeder Zeit ihre Ausgaben tätigen. Eingaben sind immer nur in einem Fenster möglich, dem sogenannten "aktiven" Fenster. Durch Mausklick in ein Fenster wird dieses aktiv. Zum Aktivieren eines Fensters existieren auch Tastenkombinationen (siehe unten)! Die Fensterrahmen und die Titelleiste sind aktive Elemente, d.h., durch Mausklick auf diese werden Aktionen ausgelöst (siehe unten!) Virtuelle Arbeitsflächen (Desktops): Unter KDE existieren mehrere virtuelle Arbeitsflächen. Sie können die Fenster der Programme auf einer der Arbeitsflächen oder auf allen gleichzeitig abbilden. Standardmässig sind 4 derartige Arbeitsflächen definiert. Der Wechsel auf eine andere Arbeitsfläche erfolgt durch Mausklick auf eines der kleinen dunkelgrauen Schaltflächen 1, 2, 3, 4 in der Kontrollleiste oder durch globale Tastenkombinationen (siehe unten). Knöpfe (Icons) auf der Arbeitsfläche:

5 Knöpfe dienen dem Aufruf von Programmen (linker Mausklick), hier des Dateimanagers, binden durch Klick mit der linken Maustaste externe Geräte in das Dateisystem ein ("machen sie bekannt") oder entfernen sie wieder (Klick mit rechter Maustaste, Menüpunkt Laufwerk-Einbindung lösen); erlauben das Verschieben von im Dateimanager angzeigten Dateien in den "Mülleimer", wenn diese noch nicht endgültig gelöscht werden sollen. EinMausklick auf denknopf zeigt den Inhalt an. Einstellen einer eigenen Umgebung/Rücksetzen auf Standardeinstellungen Aussehen und Funktionalität der Oberfläche können an persönliche Bedingungen angepasst werden über die Menüleisten der Anwendungen (Eigenschaften, Einstellungen, Einstellungen sichern,...) oder über ein sogenannte Kontrollzentrum, dass über die Kontrolleiste heraus aufgerufen wird, Abmeldeverfahren und Sperren des Bildschirms: Das Abmelden kann angestossen werden (i) durch mit dem Menü -> Abmelden; (ii) Rechte Maustaste über dem Bildschirmhintergrund. -> Mauszeiger auf den Menüpunkt Abmelden ziehen, oder (iii) durch drücken der linken Maustaste auf den Abmeldeknopf in der Kontrollleiste. Beim Abmelden wird ein Fenster mit folgenden Schaltelementen angezeigt: Einstellungsfeld "Sitzung speichern": Es werden die aktuellen Parameter der Sitzung für den Neustart gespeichert (Standard: ein) Knopf "OK": Bestätigung der Abmeldung Knopf "Abbrechen": Abbruch des Abmeldevorganges ggf. können weitere Auswahlknöpfe erscheinen, womit der Zustand nach der Abmeldung gesteuert wird. Es sollte die Voreinstellung Als neuer Nutzer anmelden beibehalten werden. Die Schaltelemente zum Sperren des Bildschirms sind an den gleichen Stellen angeordnet wie beim Abmelden; eine Weiterarbeit ist erst nach erfolgreicher Eingabe ihres Passwortes möglich: Schaltknopf: Menüpunkt: Bildschirm sperren Die Wirkung der Maustasten in Fenstern: Mausklick auf den Fensterrand oder dietitelzeile: linke Maustaste: bringt das Fenster in den Vordergrund und aktiviert dieses mittlere Maustaste: legt das Fenster nach hinten und aktiviert dieses rechte Maustaste: klappt das Fenstermenü auf, wenn das Fenster aktiv ist, sonst wird es aktiviert

6 Doppelklick auf die Titelzeile: Fenster nur als Titelleiste sichtbar und Umkehrung Bewegen des Mauszeigers auf der Titelzeile bei gedrückter linker oder mittlerer Maustaste: Fenster verschieben Bewegen des Mauszeigers auf dem Fensterrand bei gedrückter linker oder mittlerer Maustaste: Fenstergröße verändern ALT-linke gedrückte Maustaste: Fenster verschieben ALT-mittlere gedrückte Maustaste: Fenster in den Vordergrund bringen ALT-rechte gedrückte Maustaste: Fenstergröße verändern Klick auf Knopf in der linken oberen Ecke (programmabhängige Darstellung): Fenstermenü Anheften des Fensters an alle virtuellen Arbeitsflächen, Anheften rückgängig machen Ikonisieren des Fensters; Fenster erscheint in der Toolbar mit geklammerten Text. Maximiert das Fenster/ macht Maximierung rückgängig: linke Maustaste: gesamtes Fenster mittlere Maustaste: nur vertikal rechte Maustaste: nur horizontal Schließt das Fenster. Falls es das letzte Fenster der Anwendung ist, wird diese beendet. Maustasten zur Manipulation von Objekten in KDE-Programmen: Einfachklick mit linker Maustaste auf einobjekt: Aktion starten Einfachklick mit linker Maustaste auf ein Objekt bei gedückter Strg-Taste: Objekt selektieren Einfachklick mit linker Maustaste auf ein Objekt und mit gedrückter Maustaste die Maus bewegen: Verschieben des Objektes auf der Oberfläche Einfachklick mit rechter Maustaste auf ein Objekt: Aufklappen eines objektspezifischen Menüs Globale Keyboardtastenkombinationen: ALT-TAB oder ALT-SHIFT-TAB: durch die Fenster der aktuellen Arbeitsfläche blättern STRG-TAB oder STRG-SHIFT-TAB: durch die virtuellen Arbeitsflächen blättern (kann abgeschaltet werden!) ALT-F1: Startmenü einblenden ALT-F2: Mini-Befehlszeile öffnen. Hier kann ein Kommando eingegeben werden ALT-F3: Menü der Fensteroperationen ALT-F4: Fenster schließen STRG-F[1..8]: Wechsel auf virtuelle Arbeitsfläche 1..8 STRG-ALT-ESC: Fenster zerstören, Anwendung bricht ab STRG - ESC: Zeigt die Fenster der aktuellen Sitzung an. Der Mauszeiger kann dann auf ein zu aktivierendes Fenster gezogen werden. Referenzen: KDE Homepage Red Hat KDE Einführung

7 Drucker Services Das Departement für Physik unterhält die IT-Infrastruktur am ITP. Hierbei werden verschiedene Services, wie z.b. für das Drucken am ITP, bereitgestellt. Darüberhinaus gibt es noch den zentralen vpp Dienst "Verteiltes Drucken und Printen" an der ETH. Lokale Drucker am Departement: Zum Drucken am Departement sind fast alle Drucker in ein netzwerkweites Spooling System eingebettet. Es werdem mehrere Varianten zum Drucken unterstützt: Drucken mit LPR (Linux, BSD, UNIX), aber auch Drucken mit SMB (Windows), with LPR (MacOS 8, 9) und LPR mit MacOS X). Die Liste verfügbarer Drucker kann vom NIC abgerufen werden. Zentraler VPP Dienst auf dem Hönggerberg: VPP ermöglicht den Zugriff auf zahlreiche Drucker an der ganzen ETH von den verschiedensten Computer-Plattformen z.b. Unix/Linux-Workstations, IBM-PCs und Macintosh. Die Palette der Ausgabegeräte reicht vom einfachen Laserdrucker bis zu Spezialgeräten für Plakate, Transparentfolien oder Dias. VPP ist ein Service der Informatikdienste der ETH-Zürich. Referenzen: NIC-Network Information Center, Departement Physik, ETH Zürich: nic.phys.ethz.ch Verteiltes Plotten und Printen an der ETH Zürich: Mail Services Das Departement für Physik unterhält auch die Infrastruktur für die elektronische Mail. Für den Benutzer stehen diverse Mailprogramme nicht nur zum Lesen und Schreiben, sondern auch für eine effiziente Verwaltung seiner Mail bereit. Es sind dies die integrierten Mail Applikationen des KDE und Gnome Desktops, aber auch Alternativen wie Xemacs oder Mozilla. Als weitere Möglichkeit zum Mailen unterhält das Departement einen WebMail Client, den wir etwas detaillierter vorstellen möchten. IMP WebMail Client: Mit IMP kann man die auf dem Mail-Server des Departements für Physik bearbeiten, ohne dass ein Mail-Programm konfiguriert werden muss. Es genügt ein WWW-Browser. Das Programm kann ortsunabhängig benutzt werden. Dieser WWW-basierte Zugang zur richtet sich insbesondere an: Reisende, die von unterwegs (am Konferenzort, im Hotel, während den Ferien) sicher und einfach ihre bearbeiten wollen. Nutzer, welche die Konfiguration von -Programmen umgehen wollen, oder die häufig an anderen Rechnern arbeiten. Nutzer, die via Modem oder ISDN von zu Hause bearbeiten wollen. Mit dem IMP Webmail Client sind wesentliche Funktionen von -Programmen realisiert:

8 Auswahl des Mail-Servers (zentraler Mailbox-Server oder Server der Fakultät) und Anmelden mit Nutzerkennzeichen und Passswort. Überblick und Lesen eingegangener , Ordnern (aber keine Suche) Bearbeiten von Mails auch mit Anhängen (Beantworten, Weiterleiten, Speichern, Löschen) Erstellen und Senden neuer s (auch Datei-Anhänge) Organisation von Mail-Ordnern Sprache einstellbar (Deutsch, Englisch,...), Online-Hilfe Die Anwendung is im wesentlichen selbsterklärend, eine Mini-Anleitung befindet auf der webmail Seite: https://webmail.phys.ethz.ch Referenz: NIC ' Network Information Center, Departement für Physik, ETH Zürich: nic.phys.ethz.ch

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