IT-Nachrichten für die Berliner Verwaltung Nr. 1/ Jahrgang. Online s Infos s CD-ROM s Projekte & Verfahren s Tipps & Tricks s Literatur...

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1 IT-Nachrichten für die Berliner Verwaltng Nr. 1/ Jahrgang 50. Asgabe! Open Sorce Software IN DIESER AUSGABE: Schwerpnkt Open Sorce Software Online s Infos s CD-ROM s Projekte & Verfahren s Tipps & Tricks s Literatr... Das Kamelbild in Verbindng mit Perl ist ein ein Markenzeichen von O Reilly & Associates, Inc. Erlabnis liegt vor. 1/01 1 7

2 Freie Bürger fordern freie PCs! Steererklärng online, Bericht darüber siehe Seiten 58, 63 Digitale Signatr, siehe Meldng af Seite 69 Zm vorigen Schwerpnktthema e-government hat sich im letzten Qartal viel getan, sogar die Tagesscha hat darüber berichtet: bndesweit können Sie jetzt Ihre Steererklärng online abgeben. Das ist die gte Nachricht, nr ein wenig getrübt drch die Tatsache, dass Sie das asgedrckte Formlare mit Ihrer Unterschrift im Agenblick doch noch per Post nachschicken müssen. Aber das ändert sich ja ach demnächst, die Entscheidng für die Digitale Signatr ist gefallen! Die schlechte Nachricht daz wrde in der Tagesscha natürlich nicht erwähnt, nd ach Ihnen als eifrige SPLITTER-Leser (nd -Leserin) ist das Thema vielleicht nicht so sehr geläfig, daher machen wir ein Schwerpnktthema daras. Also die schlechte Nachricht: Für die Online-Steererklärng brachen Sie das spezielle Programm einer Firma, das nr nter dem Betriebssystem WINDOWS läft. Wenn Sie jetzt Na nd, wo ist das Problem? gedacht haben, sollten Sie die Beiträge des Schwerpnktthemas besonders intensiv lesen. Was sich in der Informationstechnik klammheimlich ohne Unrechtsbewßtsein eingebürgert hat, wäre doch in anderen Bereichen ndenkbar. Beispiel: Telefonische Anfragen werden nr bearbeitet, wenn mit einem Telefon der Firma Teerkaf GmbH & Co KG über die Telefongesellschaft Abzocker AG telefoniert wird. Sehen Sie nmöglich! Jbiläm!!! der 50. SPLITTER seit 1990 Vor dem großen Afbrch in die schöne nee Welt des e-government wollen wir mit einer breiten Diskssion über das Thema Open Sorce die weltweiten Aktivitäten zr Entwicklng gter, kostengünstiger Software nd zr Befreing vom derzeitigen Indstriestandard in den Mittelpnkt rücken nd zeigen, dass es vielversprechende Alternativen gibt. Das Prinzip Offenheit setzt sich beim IT- Einsatz nafhaltsam drch. Und die Verwaltng hat hier eine wichtige ordnende Rolle, besonders dann, wenn sie ihren Service online zr Verfügng stellt. Und sie hat ja ach schon Ansätze dafür gemacht, z.b. die sog. Kieler Beschlüsse für die kostenlose Weitergabe von Programmen innerhalb der öffentlichen Verwaltng. Für manches war vielleicht die Zeit nicht reif. Die grenzenlose Kommnikation eröffnet hete vollständig nee Möglichkeiten. Lassen Sie sich als Anregng im Schwerpnktthema zeigen, wie Software hete in der weltweiten Internet-Gemeinde entwickelt, gepflegt nd gentzt wird. Vollständige Offenheit bei der Informationsvermittlng das war, ist nd bleibt ach das Motto der SPLITTER-Redaktion. Ihr 50. Asgabe Rainer Hensel PS: Wir wär s, wenn Sie zm Jbiläm mal z Tastatr oder Kgelschreiber greifen würden nd Einschätzngen, Kritik, Themenwünsche oder am besten ach einen eigenen Betrag Leserbrief oder Artikel schreiben würden. Das SPLITTER- Form ist ach für Sie offen! 1/01

3 1995 In dieser Asgabe: Editorial Freie Bürger fordern freie PCs! Schwerpnktthema Open Sorce Software 4 Open Sorce Software in der Bndesverwaltng I 9 Open Sorce Software in der Bndesverwaltng II 13 Nationales Kompetenzzentrm für Open Sorce Software : BerliOS 15 ifross 16 Open Sorce Software Projekte 17 OpenLDAP 18 innominate Protected Firewall Soltions O Open Sorce - krz & gt. O Das Mozilla Projekt 1 Erfahrngen mit Linx nd StarOffice 4 Parlament & Senat Projekt BASIS 3OOO 8 EDV für die Sozialverwaltng 3O Nees Beteiligngscontrolling 3O Verwaltng Einsatz von PROSOZ/S für Windows 31 SAPERION 3 Af dem Weg zm interaktiven Rathas 34 Berichte & Infos Geschäftsanweisng (BGA ) 35 Profiskalschlng 37 Informationsfreiheit in Berlin 37 Nee Broschüren zm Datenschtz 37 Nr die Hälfte der detschen IT-Unternehmen verkaft über ihre Homepage Waren 38 IT-Qalifizierng für Arbeitslose 39 Mangel an Compterexperten 39 ASP lässt noch viele Fragen offen 4O Nees Schlesen -System 4O Bremen führt digitale Unterschrift ein 41 FASME 41 Maßgeschneiderte IT-Systeme 41 Elektronischen Aftragsvergabe 43 E-Government 43 O&O Software schliesst Rahmenvertrag 44 Nees Weißbch über -Virenprüfng 44 Die Geschichte der CeBIT 45 DX-View nd DX-Mail 48 Diebold: Mehr Power in der IT/TK-Branche 49 secnet nd Utimaco 49 Eropäischer Compter-Pass Xpert 51 Mit IVO af Verbrecherjagd 51 Intelligentes ebsiness-management 53 Facility-Managements 54 Benchmarkstdie des BITKOM 56 Online Tahoe - SharePoint Portal Server 57 e NRW-Agenda Elektronischen Steererklärng 58 berlin1.de - Mehr als ein Stadtportal 59 Nees von berlin.de 61 Elektronische Aftragsvergabe 63 Schtprophylaxe in der Berliner Schle online 63 Virtelle Steererklärng 63 Gaggenamit virtellem Rathas 64 Marktplätze im Internet 65 Das Internet ist kein datenschtzfreies Fahndngsnetz! 65 easy Srfen - ach in Berlin 66 TV wird stärkster E-Commerce-Kanal 66 Neer Forrester Report 67 AN.ON 68 Gesetz über elektronische Signatren 69 Tipps & Tricks Konservatives Web-Design 7O CHIP Praxis Profi-Tipps 7O Faxschreiben nr bedingt rechtskräftig 71 Vorsicht vor gefälschten s 71 Intel Pentim 4 enttäscht 71 Grafikkarten 7 Veranstaltngen E-Government 73 LinxTag in Stttgart 73 Internet World Berlin OO1 74 Veranstaltnshinweise 75 Literatr Der schnelle Weg zm Excel-Profi 75 e-bsiness nd e-profit 76 Internet nd Arbeitsrecht 76 Ratgeber zm Datenschtz 77 Die Knst der Projektsteerng 77 CD-ROM La Vida en el Mar 78 A.I.S.-Hashalt-CD-ROM 78 Neaflage der Telefonbch CD-ROM 78 Dies & Das Korrektr 79 Leserbriefe 79 Ein Jbiläm: 5O SPLITTER-Asgaben... Impressm 1/ O 8O

4 Open Sorce Software In den Medien tacht in letzter Zeit das Stichwort Linx im Zsammenhang mit Betriebsystemen af. Dabei wird manchmal sogar daraf hingewiesen, dass es sich m ein freies Betriebssystem, das von Hnderten von Freiwilligen entwickelt werde, handelt. Doch was bedetet dies nn, nd wer sind die Hnderte von Freiwilligen? As welchem Grnd sollten sie ihre Zeit in die Programmierng eines Betriebsystems stecken nd dieses anschließend verschenken? Apropos gratis: Kann ein Betriebssystem, das gratis ist, überhapt mit den professionell entwickelten, teer verkaften Betriebsystemen mithalten? Was ist Open Sorce Software Um dem Medienwirbel m die gratis - Software ein wenig Afklärng entgegenzsetzen, wrde Ende 1998 die Open Sorce -Initiative (OSI) gegründet (http://www.opensorce.org). Sie hat sich zm Ziel gesetzt, mit den Gerüchten nd Vorrteilen, die sich m freie Software rankten, afzrämen. Z diesem Zweck wrde mit Open Sorce ein neer Begriff für freie Software eingeführt nd markenrechtlich geschützt. Asserdem hat die OSI klare Richtlinien für Open Sorce- Softwarelizenzen afgestellt. Diese Richtlinien [] beinhalten im Wesentlichen folgendes: 1. Freie Weiterverbreitng Die Lizenz mss jedermann das Recht einrämen, die Software weiterzgeben, nabhängig davon, ob dies gratis geschieht oder nicht.. Qellcode Die Weiterverbreitng mss inklsive Qellcode geschehen. 3. Af dem Programm basierende Werke Die Lizenz mss die Veränderng des Originalprogramms, sowie die Weiterverbreitng des veränderten Programms nter den gleichen Bedingngen erlaben. 4. Integrität des Originalcodes Die Verbreitng von veränderten Programmen darf nr eingeschränkt werden, wenn die Verbreitng von Patch-Dateien, also Dateien, die die Unterschiede z den Originaldateien enthalten, gestattet ist. Die Lizenz kann andere Namen oder Versionsnmmern von abgeleiteten Programmen verlangen. 5. Keine Diskriminierng Die Lizenz darf keine Personen oder Personengrppen von der Bentzng oder Veränderng des Programms asschliessen. 6. Keine Einschränkng af bestimmte Anwendngen Die Lizenz darf den Einsatz der Software für bestimmte Zwecke nicht verbieten. 7. Verbreitng der Lizenz Die Bestimmngen der Lizenz müssen ohne zsätzliche Einschränkngen für jeden gelten, der das Programm erhält. 8. Die Lizenz darf nicht nr für ein bestimmtes Prodkt gelten Die Bestimmngen der Lizenz dürfen nicht davon abhängen, dass das Programm Teil einer bestimmten Softwaredistribtion ist. 9. Die Lizenz darf andere Software nicht beeinträchtigen. Lizenzen, die sich an diese Regeln halten, dürfen sich dann ach Open Sorce Lizenzen nennen. Die Gründng der OSI hat daz geführt, dass sich das Bild der Open Sorce Software änderte, nd die Compterindstrie begann sich mit den neen Gegebenheiten z arrangieren. Die wichtigsten Open Sorce Lizenzen sind: GNU General Pblic License (GPL) [3] GNU Lesser General Pblic License (LGPL) [4] BSD license [5] MIT license [6] Artistic license [7] 1/01 4 Hacker In diesem Text wird der Begriff Hakker verwendet. Er bezieht sich nicht, wie es hetztage in den Medien üblich ist, af Personen, die ihr technisches Wissen daz bentzen, in fremde Comptersysteme einzdringen nd af diesen Schaden anzrichten, sondern af Personen, die das Schreiben von Open Sorce Programmen als ihr Hobby betreiben. Diese Aslegng des Begriffs Hacker steht im Einklang mit seiner rsprünglichen Bedetng. Personen, die in fremde Systeme eindringen werden korrekterweise mit dem Begriff Cracker bezeichnet. Details z dieser Unterscheidng finden sich in How to become a Hacker [17] Geschichte der Open Sorce Software Am Anfang der Entwicklng des Compters hatte alle Software offene Qellen. Die Hersteller verkaften Hardware. Die Software, die sie mitlieferten, diente als Teil der Betriebsanleitng, als Beispiele, wie die Geräte z bentzen sind. Alles andere schrieben sich die Anwender selbst. Z jener Zeit waren die meisten Compter an Universitäten z finden, die Bentzer waren also Akademiker nd Stdenten, die ihre selbstgeschriebene Software gleich behandelten wie die anderen Erkenntnisse ihrer Forschngen: Sie wrden veröffentlicht. Dieses Verhalten wrde von den Hardwareherstellern sogar noch gefördert, indem sie die Infrastrktr für User-Grops, in denen sich die Anwender gegenseitig bei Problemen helfen konnten, zr Verfügng stellten. Unix 1969 entstand an den AT&T Bell Labs das Betriebssystem Unix. Seine Grndphilosophie war, alles in möglichst kleine, einfache Programme afzteilen nd es dem Bentzer z überlassen as diesen Teilen eine für ihn maßgeschneiderte Lösng z basteln. As kartellrechtlichen Gründen wrde es AT&T verboten Unix z vermarkten. è

5 ç As diesem Grnd gab AT&T das System samt Qellen zm Selbstkostenpreis an Universitäten ab. Es bekam schnell eine grosse Fangemeinde, die das System weiterentwickelte nd pflegte. Bei Problemen halfen sich die Bentzer gegenseitig, es blieb ihnen ach nichts anderes übrig, denn Unterstützng war von AT&T nicht z bekommen. Die Zsammenarbeit zwischen den Anwendern wrde dadrch erleichtert, dass in den siebziger Jahren nd das USENET entwickelt wrden. In diesem Umfeld entwickelte sich die Hacker-Kltr. Z den Zentren der Weiterentwicklng von Unix nd der Hackerkltr wrde die University of California at Berkeley nd das Massachsetts Institte of Technology. Ende der siebziger Jahre begann sich das Bild z wandeln. Die alte Garde der Hacker begann die Universitäten z verlassen. Die nee Generation sah nichts Falsches darin Software z verkafen, ja sie betrachteten das Kopieren von Software als Diebstahl. Es wrde vermehrt daz übergegangen, die Software nicht mehr im Qellcode sondern in binärer Form z verbreiten. In jener Zeit absolvierte ach ein gewisser Bill Gates sein Stdim nd profilierte sich dabei als Vorreiter der kommerziellen Softwareentwicklng, indem er ab Mitte der Siebziger Software verkafte. Einen weiteren Rückschlag erlitt freie Software 1981 als es in den USA möglich wrde Software z patentieren. Aber es kam noch schlimmer, 1984 wrde AT&T afgeteilt. Von nn an konnte das Unternehmen Unix ohne kartellrechtliche Bedenken verkafen. Der Qellcode war zwar weiterhin erhältlich, doch kostete er jetzt US-Dollar. GNU s not Unix Zwei Ereignisse Anfang der achtziger Jahre ermöglichten einen erneten Krswechsel. Der 1981 eingeführte IBM-PC war zwar rsprünglich von kommerzieller Software abhängig, doch wegen seines tiefen Preises erreichte er eine enorme Verbreitng, Compter hielten Einzg in die Hashaltngen. Zweitens wrde das Internet, das bis anhin eine militärische Einrichtng war, in zivile Hände gegeben. Damit begann das internationale Wachstm dieses Medims. Daz kam der Umstand, dass viele der Hacker der alten Garde über die Entwicklng der Dinge alles andere als begeistert waren. Insbesondere einem Mann namens Richard Stallman ging die Entwicklng komplett gegen den Strich. Er schte nach einer Lösng. Also gründete er 1984 die Free Software Fondation (http://www.fsf.org oder nd startete mit ihr das GNU-Projekt (GNU steht für GNU s not Unix ). Doch m gena das ging es: Ein Betriebssystem z schreiben, das exakt wie Unix fnktioniert, jedoch nicht eine Zeile des originalen AT&T-Qellcodes enthält nd das von jedermann weiterentwickelt werden darf. Stallmann ist ein begnadeter Hacker, der viele exzellente Programme schrieb, doch sein genialster Hack ist wohl ein jristischer. Um sicherzstellen, dass die Programme des GNU- Projekts frei bleiben würden entwarf er die GPL (GNU General Pblic License).Das GNU-Projekt begann damit, freie Versionen der klassischen Unix-Tools z entwickeln (z.b. Emacs, gcc, make, grep,...). Ach ein Kernel (HURD) war geplant. Dieser hatte aber eine relativ tiefe Priorität, so dass er bis hete nicht über das Beta-Stadim hinasgekommen ist. (Er wird immer noch entwickelt.) Der Pingin kommt 1991 wrde diese Lücke allerdings gefüllt. Lins Torvalds, ein Informatikstdent as Helsinki, begann in seiner Freizeit einen kleinen Betriebssystemkern z entwickeln. Dies mit dem Ziel die Möglichkeiten des Intel z erforschen. Den Qellcode dieses Kernels, der den Namen Linx erhielt, stellte er von Anfang an öffentlich zr Verfügng nd nach einiger Zeit nter die GPL. Die Initative fand sofort grosses Echo, viele Hacker beteiligten sich an der Entwicklng des Kerns. Innerhalb von ca. anderthalb Jahren wrde die Version freigegeben. Richard Stallman sah sich gezwngen den Linx-Kernel zm offiziellen Kernel des GNU-Projektes z erheben. Dies ist wohl eins der wichtigsten Ereignisse in der Geschichte der Open Sorce Software. Ab sofort war ein komplett freies Betriebssystem verfügbar. Free Software Fondation: Im Verlaf der nenziger Jahre wrde eine breitere Öffentlichkeit af die Open Sorce Software afmerksam. Bis 1998 wrde für Open Sorce Software nr der Begriff Free Software verwendet. è 1/01 5 7

6 ç Um Missverständnissen nd Missbrächen vorzbegen nd die Definition von freier Software z vereinheitlichen wrde Ende 1998 die Open Sorce Initiative lanciert nd gleichzeitig der Begriff Open Sorce markenrechtlich geschützt. Dieser letzte Schritt wrde haptsächlich von der dritten grossen Figr der Open Sorce Bewegng, Eric Raymond, vorangetrieben. Open Sorce Software hete Für den gewöhnlichen Beobachter kann der Eindrck entstehen, Open Sorce Software werde hetztage nr von ein paar wenigen Spinnern eingesetzt. Tatsache ist allerdings, dass die meisten Lete fast täglich mit Open Sorce Software in Berührng kommen: Jedesmal, wenn sie im Internet srfen. Zwar ist von den verbreiteten Browsern nr die Version 5 des Netscape-Browsers (nter als Open Sorce verfügbar, doch besteht die Infrastrktr des Internet z einem sehr grossen Teil as Open Sorce Prodkten: BIND Das beginnt mit dem grndlegenden Dienst DNS, der die für Menschen gt lesbaren Adressen (z.b. in maschinenlesbare IP- Adressen (in diesem Beispiel: ) msetzt. Dieser Dienst wird im ganzen Internet von einem einzigen Serverprogramm, BIND (Berkeley Internet Name Daemon), das af Hnderten von Comptern läft, zr Verfügng gestellt. Sogar Microsoft liefert diese Software zm Windows NT/000 Server mit. BIND existiert seit 1984 nd wird als Open Sorce entwickelt. Hetztage wird die Entwicklng von der Non-Profit Firma ISC (http:// gesteert. Sendmail Das ist allerdings erst der Anfang. Wer eine versendet, kann fast mit Sicherheit davon asgehen, dass sie im Verlaf ihres Weges drch das Internet mindestens einmal Sendmail (http://www.sendmail.org) begegnet. Sendmail wird seit 1981 von Eric Allman entwickelt nd ist mit einem Marktanteil von ca. 75% der wichtigste Mail Transport Agent. Um den Weiterbestand von Sendmail z garantieren hat Allman 1997 die Firma Sendmail Inc. gegründet, die zsätzlich zr Open Sorce Version ach eine kommerzielle Version von Sendmail herstellt. Apache Aber ach die Lete, die sich im World Wide Web bewegen, treffen mit großer Wahrscheinlichkeit af Open Sorce Software nd zwar in Form des Webservers Apache (http://www.apache.org). Dieser Server entstand direkt as dem NCSA- Server (NCSA: National Center for Spercompting Applications), dem ersten Webserver überhapt. Schon der NCSA-Server wrde als Open Sorce entwickelt. Als seine Entwicklng Mitte 1994 eingestellt wrde haben sich einige Webmaster, die den NCSA-Server einsetzten, zsammengeschlossen, m ihre jeweiligen Änderngen, Fehlerkorrektren nd Weiterentwicklngen asztaschen. Die erste Veröffentlichng eines kompletten Apache Qellcodes erfolgte Anfang In weniger als einem Jahr löste der Apache den NCSA-Server als meistbentzten Webserver ab[8]. Hete (Jli 000) hat der Apache einen Marktanteil von 6.5% [9]. Perl Der Apache sorgt nr für das Versenden von HTML-Seiten an die Browser. Sollen af einer Webseite ach Inhalte erscheinen, die nicht statisch sind - also zm Beispiel das Abfragen von Datenbanken - mss ein serverseitiges Zsatzprogramm die Abfrage der Datenbank übernehmen nd die Resltate in einer HTML-Seite zsammenstellen, die dann vom Webserver verschickt werden kann. Diese Programme werden meistens in der Programmiersprache Perl (Practical Extraction and Report Langage; geschrieben. Die Sprache wrde 1986 von Larry Wall entwickelt. Hete wird sie von ca. 100 Entwicklern weiterentwickelt. Betriebssysteme Ach bei den Betriebssystemen ist Open Sorce Software af dem Vormarsch. Schon hete lafen ca. 30% der Webserver af Linx [9]. Bei Servern im Allgemeinen ist Linx gemäß IDC [10] mit 4% Marktanteil af dem zweiten Platz hinter Windows NT. Als Workstation-Betriebssystem sieht es etwas schlechter as, doch kann sich Linx mit 4.1% als dritte Kraft hinter MacOS (5%) behapten [10]. Die Chancen stehen gt, dass dieser Anteil weiter wächst nd sich Open Sorce Software ach im Bereich der Desktopanwendngen drchsetzten kann. Dies af Grnd vieler Projekte, die Linx für den gewöhnlichen Anwender interessant machen. Open Sorce Software af Workstations Es beginnt mit dem Linxkernel selbst. Die nächste Version (.4) enthält viele Neerngen, die speziell für den Betrieb von Workstations gedacht sind. è 1/01 6

7 ç Daz gehört die Unterstützng von USB, IEEE1394 (FireWire) sowie vollständiger Plg and Play-Spport bei ISA-Karten. Mit diesen Neerngen zieht Linx mit anderen Workstation-Betriebssystemen gleich. Aber ach bei den grafischen Oberflächen tt sich einiges. Mit der neen Version 4.0 von Xfree86 (http://www.xfree86.org) steht ein X-Server zr Verfügng der die nee Spezifikation X11R6.4 gemäß der Definition von X.org (http://www.x.org) implementiert. Damit ist die einzige freie Implementation des X Window System wieder af der Höhe der Technik. Aßerdem wrde es gegenüber den alten Versionen bedetend einfacher, nee Grafiktreiber für Xfree86 z erstellen. As diesem Grnd ist z erwarten, dass die Hardwarenterstützng in nächster Zeit massiv besser wird. Doch ach bei den Window Managern tt sich einiges. Das KDE-Projekt (http://www.kde.org), das schon jetzt für sich verbchen kann, nicht nr einen der leistngsfähigsten nd bentzerfrendlichsten Window-Manager geschaffen z haben, sondern eine komplette Desktopmgebng für Unix verfügbar gemacht z haben, wird in ein bis zwei Monaten die Version.0 veröffentlichen. Mit dieser Version wird die Integration zwischen verschiedenen Anwendngen sehr weit vorangetrieben, die Möglichkeiten, die man von Windows gewohnt ist, werden sogar übertroffen. Perspektiven der Open Sorce Software Die Open Sorce Software Bewegng bekommt immer mehr Akzeptanz ach von Seiten der Wirtschaft. Dies zeigt sich zm Beispiel bei IBM. Die Firma hat sich 1998 entschieden, anstelle ihres eigenen Webservers in Zknft den Apache aszliefern. Als Gegenleistng bezahlt IBM einige zsätzliche Entwickler für das Apache-Projekt[11]. Ach hat IBM Linx z einer der strategischen Plattformen erklärt, nd damit begonnen ihre Middleware (Domino, Lots Notes,...) af dieser Platform zr Verfügng z stellen. Damit wird Linx als Serverbetriebssystem m einiges attraktiver. Damit aber nicht geng, IBM hat den Linx-Kernel ach af ihre AS/390 Mainframe-Rechner portiert. Damit hat Linx nn neben den klassischen Workstation- nd Kleinserver-Plattformen (Intel x86, Sparc, Alpha, PowerPC, StrongARM,...) nn ach im Bereich der Großrechner Fß gefasst. Erste Anbieter, darnter ach IBM, liefern Linx ach als Workstationbetriebsystem as. Das größte Defizit besteht im Moment bei Anwendngen. Die Hacker waren bis jetzt damit asgelastet die grndlegenden Fnktionen eines Betriebsystems (Kernel, Shell, Werkzege, Grafische Schnittstelle, Window-Manager,..) z programmieren. Anwendngen kamen dabei etwas z krz. Doch ach in diesen Sektor kommt Bewegng. Im Febrar 1996 machte GIMP (The GNU Image Maniplation Program, den Anfang. Seit Jni 1998 existiert die Version 1.0 nd die Entwicklng geht immer noch in rasantem Tempo weiter. Bei GIMP handelt es sich m ein Bildbearbeitngsprogramm im Stile eines Adobe Photoshop. Der Fnktionsmfang des nackten (d.h. ohne tere Plg-Ins) Photoshop wird dabei problemlos übertroffen, nd ach GIMP bietet die Möglichkeit Plg-Ins hinzzfügen. Dies ist allerdings erst der Anfang. Als Seitenzweig des KDE-Projektes entsteht KOffice (http://koffice.kde.org). Ein Paket von Standardanwendngen für den Alltag. Es mfasst im Moment eine Textverarbeitng, eine Tabellenkalklation, ein Präsentationsprogramm, eine Datenbank nd ein vektororientiertes Zeichenprogramm. Die Entwickler verschen KOffice rechtzeitig fertigzstellen, damit es gleichzeitig mit KDE.0 veröffentlicht werden kann. Damit würde dann erstmals ein komplettes Open Sorce Software-Officepaket nter Unix zr Verfügng stehen. Es stellt sich also die Frage nach den Gründen dieses Wandels. Firmen, die jahrelang gte Gewinne mit Closed Sorce Software gemacht haben, ändern ihre Strategie komplett, nd beginnen in Open Sorce Software z investieren. Ein wichtiger Pnkt ist sicher die höhere Stabilität der Open Sorce Programme. Die Compterzeitschrift ix hat dies 1995 nterscht [1].Es wrde überprüft, wie die verschiedenen Textmods-Werkzege diverser Unices af die Eingabe zfälliger Zeichen reagieren. Dabei stürzten 7 Prozent der GNU-Anwendngen ab. Bei Irix (das Unix von SGI) waren es 15 Prozent nd bei NextStep gar deren 43%. Ach andere Unterschngen bestätigen der Open Sorce Software eine höhere Stabilität als Closed Sorce Systeme sie erreichen können. Eine Anfang 000 drchgeführte Stdie bei 100 großen è 1/01 7 7

8 ç Schweizer Webservern ergab eine doppelt so hohe Zverlässigkeit bei Webservern, die af Apache basierten gegenüber solchen, die af dem Internet Information Server von Microsoft afsetzten [13]. Wie kann aber ein System, das nicht professionell entwickelt wird, sondern haptsächlich von einigen Programmierern in der Freizeit geschrieben wird, stabiler sein? Offene Qellen Der wichtigste Grnd dürften wohl die offenen Qellen sein. Jeder, der ein Problem entdeckt, ist - entsprechende Erfahrng vorasgesetzt - in der Lage, diesen ach z korrigieren. Das führt z einer großen Anzahl von Leten, die an der Korrektr der Fehler mitarbeiten. Bei vielen Open Sorce Software-Projekten geht die Anzahl der Personen, die jemals einen kleinen Bgfix beigesteert haben, in die Hnderte. Es kommen also wesentlich mehr Mannstnden zsammen, als es bei Closed Sorce je möglich ist. Sollte der Entdecker eines Fehlers nicht in der Lage sein das Problem z lösen, weil ihm das entsprechende technische Können fehlt oder er das Problem nicht erkennt, kann er immer noch den Fehler so gt wie möglich beschreiben, in der Hoffnng, dass jemand anderes drch seine Hilfe den Fehler (schneller) erkennen nd korrigieren kann. Viele Open Sorce Software-Entwickler erzählen, dass die Qalität der Bg-Reports bei Open Sorce Software-Projekten viel höher ist als bei kommerziellen Prodkten. Dies liegt möglicherweise daran, dass viele, die Open Sorce Software einsetzten, sich verpflichtet fühlen, den Entwicklern der Software etwas zrückzgeben, nd sei es nr eine möglichst genae Beschreibng eines Fehlers. Eric Raymond analysiert dies asführlich in The Cathedral and the Bazaar [14]. Es gibt noch einen weiteren Grnd, für die Stabilität von Open Sorce Software: Die Entwickler arbeiten an einem Programm, das ihnen persönlich etwas bedetet. Sie werden nicht einfach von ihrem Arbeitgeber an ein Projekt gesetzt, z dem sie keinen persönlichen Bezg haben. Die Entwicklng findet also mit der Energie statt, die man in ein Hobby nd nicht in eine Arbeit, die einem nter Umständen nicht mal gefällt, steckt. Es stellt sich also die Frage, warm jemand jede Menge Zeit in ein Programm stecken, nd dieses danach verschenken soll? Die einzige Gegenleistng, die man als Programmierer von Open Sorce Software erhält, ist die Anerkennng drch andere Hacker sowie die Bentzer der Software. Für viele Hacker mss dies der einzige Antrieb bleiben. Dieser Mechanisms wird von Eric Raymond in Homesteading the Noosphere sehr gt beschrieben [15]. Allerdings gilt diese Regel für die absolten Spitzenhacker nicht. Viele von ihnen wrden afgrnd ihrer Fähigkeiten, die sie ja eindrcksvoll bewiesen hatten von Softwarefirmen angestellt. Je mehr das Interesse der Indstrie an Open Sorce Software znimmt, desto öfter wird dies wohl passieren. Gerade haben die verschiedenen Linxdistribtoren damit begonnen, einzelne Hacker einzstellen, damit sie Vollzeit an dem von ihnen gestarteten Projekt arbeiten können. Finanzen Womit wir bei der Frage des Indstrieinteresses wären. Mit Open Sorce Software ist direkt praktisch kein Geld z verdienen, da jedermann die Software nach Belieben kopieren nd weitergeben darf. Wie will eine Firma also mit Open Sorce Software Geld verdienen? Es gibt nr eine Möglichkeit: Man verkaft etwas anderes. Dies kann wie im Fall von IBM, Hardware nd af der Open Sorce Software afbaende kommerzielle Closed Sorce Software sein. Eine andere Möglichkeit, die für viele Softwarehersteller interessant sein dürfte, ist der Verkaf von Dienstleistngen z der Software. Dies bedetet vor allem Spport nd Beratng bei Problemen. Dieses Verkafsmodell ist sehr interessant, da mehr als 75% der Kosten, die ein Programm verrsacht, nicht 1/01 8 Entwicklngs-, sondern Wartngskosten sind [16]. Also Kosten, die drch das Beheben von Fehlern nd den Spport bei Problemen verrsacht werden. Dies stellt ein Problem dar, da as jedem Softwarepaket nr einmal Geld in die Kassen fliesst, die meisten Kosten aber erst nach dem Verkaf entstehen. Der Knde erwartet ja ein fehlerfreies Prodkt, will aber für die Fehlerkorrektren nichts mehr bezahlen, schliesslich handelt es sich ja m etwas, das schon bezahlt worden ist. Der einzige Asweg as dieser Sitation ist, dem Knden die Fehlerkorrektren als nees Prodkt z verkafen. Daz mss man allerdings einige nee Fnktionen einbaen, die dann aber wieder nee Fehler einschleppen. Der Kreis schliesst sich. Es ist also dem Prodkt Software angemessener nd dem Knden gegenüber fairer die rsprüngliche Software gratis abzgeben nd danach den Spport z verkafen. Ist die Software nicht nr gratis sondern ach Open Sorce, ist dem Knden noch mehr geholfen. Denn in diesem Fall geht das Softwareprodkt bei einem Konkrs des Herstellers nicht mit ihm nter. Die Entwicklng nd Wartng kann weitergeführt werden. Open Sorce Software in Zknft Der normale Softwarekonsment wird in Zknft wohl immer mehr mit Open Sorce Software in Berührng kommen. Schon hete gibt es wohl nr noch wenige Compterntzer, die noch nie etwas von Linx gehört haben. Allerdings ist es für viele Compter- Anwender noch etwas z früh, komplett af Open Sorce Software mzsteigen. Dies as zwei Gründen: Erstens ist die Einstiegsschwelle immer noch recht hoch. Das Installieren nd Konfigrieren eines Linx-Systems verlangt nach wie vor einige Kenntnisse über die bentzte Hardware, die der reine Anwender nicht in jedem Fall hat. Mss die Installation nd Konfigration des Systems allerdings nicht selbst erledigt werden, ist ein Linx-System schon hete eine Alternative z den etablierten Plattformen. è

9 ç Das zweite Problem ist die Verfügbarkeit von Anwendngen. Bis vor krzem waren kam Büroanwendngen af Open Sorce Betriebssystemen verfügbar. Diese Sitation wrde vor allem drch Star Office, dessen nächste Version (6.0) übrigens als Open Sorce nter der GPL freigegeben wird, entschärft. Es gibt aber mittlerweile ach immer mehr Anwendngen, die von Grnd af als Open Sorce entwickelt werden. Ich habe weiter oben GIMP nd KOffice angesprochen. Diese beiden großen Projekte sind nr die Vorboten einer neen Ära der Open Sorce Software-Entwicklng. Da die grndlegenden Teile eines Systems (Betriebssystem, Shell, grafische Oberfläche, Window-Manager) mittlerweile verfügbar sind, beginnen die Hacker znehmend mit der Entwicklng von Programmen, die mehr an den Endanwender gerichtet sind. Ich glabe, dass die Zknft mittelfristig der Open Sorce Software gehört, da Closed Sorce Software mit der Zeit immer weniger konkrrenzfähig sein wird, sowohl in Bezg af Qalität nd Möglichkeiten der Programme als ach bezüglich Preis. CHRISTOPH ANDEREGG Literatrverzeichnis [1] Pressemitteilng zr Gründng der OSI [] Definiton von Open Sorce Lizenzen [3] Text der GNU General Pblic License [4] Text der GNU Lesser General Pblic License [5] Text der BSD Lizenz [6] Text der MIT Lizenz [7] Text der Artistic License [8] Informationen zm Apache-Projekt [9] Netcraft, The Netcraft Web Server Srvey [10] IDC, IT Forecaster, [11] Apache.org, Pressemitteilng, [1] ix 9/1995, S.108: Sicherheit: Nichts daz gelernt [13] Syscontrol AG, Swiss Web Performance Index, Febrar 000 [14] Eric S. Raymond, The Cathedral and the Bazaar, Mai [15] Eric S. Raymond, Homesteading the Noosphere, April [16] Eric S. Raymond, The Magic Caldron, Jni [17] Eric S. Raymond, How to become a Hacker, Agst 000 Open Sorce Software in der Bndesverwaltng I Die Koordinierngs- nd Beratngsstelle der Bndesregierng für Informationstechnik in der Bndesverwaltng im Bndesministerim des Innern (KBSt) hat im KBSt-Brief Nr. /000 die Möglichkeiten des Einsatzes von Open Sorce Software in Behörden nterscht. KBSt- Briefe dienen daz, für die IT-Planng der Bndesbehörden Orientierngen über Entwicklngen nd Erfahrngen af dem Gebiet der IT z geben. Die KBSt hat ein großes Interesse an Erfahrngen mit Open Sorce Software. Sollten Erfahrngen vorliegen, teilen Sie diese bitte der KBSt mit (Bndesministerim des Innern, Referat O 6 - KBSt, Postfach , Bonn). Die sehr interessanten Ergebnisse der Stdie werden den SPLITTER-Lesern nachfolgend aszgsweise vorgestellt. Der komplette Text ist nter im Internet z finden. Zsammenfassng Im Bereich der öffentlichen Verwaltng werden im großen Umfang Arbeitsplatz-PC im Bürobereich als Clients, leistngsfähigere Systeme ach als Server eingesetzt. Viele Behörden stehen derzeit vor der Afgabe der Ablösng von alten Systemen. In der Indstrie gewinnt im Moment Open Sorce Software (OSS) drch das Betriebssystem Linx znehmend an Bedetng. Linx als Betriebssystem in Verbindng mit anderer OSS wird in Behörden im Serverbereich schon des längeren eingesetzt nd hat sich da als ässerst zverlässige Lösng (Aspekt der Verfügbarkeit) erwiesen. Der Beitrag ist eine Semesterarbeit im Sommersemester 000 im Fach Detsch (Dozent: D. Jannzzo) an der HTA Biel, Bei der Verarbeitng von Verschlsssachen steht der Aspekt è 1/01 9 7

10 ç der Vertralichkeit im Vordergrnd. Hier bieten OSS-Betriebssysteme drch ihre besonderen Möglichkeiten der Konfigrierng Vorassetzngen, af denen im Bndesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bereits Projekte begonnen wrden, die die Entwicklng eines gesicherten PC nd dessen sichere An- nd Einbindng in Netze zm Ziel haben. Im Büromfeld mit seinen besonderen Ansprüchen an Bentzerfrendlichkeit wrde Open Sorce Software jedoch bislang nr spärlich eingesetzt. Mit der Entwicklng von grafischen Oberflächen, die nicht Bestandteil der eigentlichen OSS-Betriebssysteme wie Linx oder FreeBSD sind, hat die Open-Sorce-Seite jedoch mit kommerziellen Prodkten gleichgezogen. An Anwendngssoftware, die af solch einer grafischen Oberfläche afsetzt, gibt es inzwischen mehrere Office- Pakete als OSS. U.a. ist für den OSS-Bereich das Paket StarOffice von der Firma SUN für den kommerziellen Einsatz verfügbar nd kostenfrei erhältlich. Zdem haben Anbieter von kommerzieller Office-Software wie Corel, Oracle, Informix oder SAP ihre Prodkte af OSS-Betriebssysteme portiert, so dass inzwischen breitgefächerte Aswahlmöglichkeiten bestehen. Schon hete besteht die Möglichkeit, die Büroanforderngen komplett mittels Open-Sorce-Software abzdecken. Eine erfolgreiche Migrationsstrategie mss nter Berücksichtigng der vorhandenen Asstattng af eine Koexistenz der Software verschiedener Hersteller gerichtet sein. Einsatzmöglichkeiten im Bürobereich Realistische Lösngsansätze für eine Migration z OSS im Bürobereich können nr von einer Koexistenz von derzeit eingesetzter nd neer Software, im Regelfall verschiedener Hersteller, asgehen. Im Folgenden sollen mögliche Lösngsansätze nr skizziert werden. Hilfe bei der Asarbeitng einer spezifischen Lösng können mehr als 100 Firmen leisten [9,30]. Bei der Beschaffng von Hardware sollte jede Behörde af Linx oder FreeBSD- Veträglichkeit achten nd diese in Asschreibngen nd Afträgen vorgeben. Open Sorce Software in der Bndesverwaltng: 1/01 10 Dies spielt zwar bei den hetztage gängigen PC grndsätzlich keine bedetende Rolle mehr, könnte jedoch noch für die Beschaffng von Laptops oder Notebooks wichtig sein. Da bei diesen oft spezielle Bateile verwendet werden, für die es noch keine Treiber gibt, könnte es hier z krzzeitigen Problemen kommen. Z den Treiberprogrammen siehe [47], zr nterstützten Hardware siehe [0]. 1. File- nd Printserver Windows NT - File- nd Printserver können drch eine Linx (oder FreeBSD) nd Samba - Lösng vollständig ersetzt werden [37]. Samba [1] ist Open Sorce Software nd kann neben dem in UNIX-Umgebngen gebrächlichen NFS-Protokoll ach mit dem bei einigen kommerziellen Prodkten eingesetzten SMB/CIFS-Protokoll mgehen. Man erhält so eine kostengünstige nd stabile Lösng für diese Serverdienste, die sowohl von Linx-, FreeBSD- wie von Windows- Rechnern (Clients) in Ansprch genommen werden können. []. Asstattng herkömmlicher PC Analog zr bisherigen Vorgehensweise werden die Arbeitsplatz-PC in der Regel von einer behördlichen Unterstützngsgrppe für den Bentzer betriebsbereit gemacht nd an das Hasnetz angeschlossen. Als OSS-Betriebssystem werden Linx oder FreeBSD geladen, eine grafische OSS-Oberfläche nd die benötigten Office-Pakete in OSS- oder kommerzieller Version installiert. Die Hardwarekosten können sich verringern, da Open-Sorce- Software sehr ressorcenschonend ist nd somit Hardware im Normalfall länger eingesetzt werden kann. Die Softwarekosten verringern sich in dem Maße wie znehmend OSS eingesetzt wird. Allerdings ist anzmerken, dass bei Verwendng von grafischen Bentzeroberflächen ach nter Linx gewisse Hardwareanforderngen erfüllt sein sollten, da sonst ein zügiges Arbeiten nicht möglich ist. Die im è

11 ç KBSt-Brief ab 4/1997 [38] empfohlenen Geräte sind aber bereits asreichend. Mit den im KBSt-Brief 4/ 1999 [39] vorgeschlagenen Geräten kann man sehr gt arbeiten. Sie eignen sich sogar als Server. Noch ältere Geräte können wegen der resorcenschonenden Eigenschaften drchas noch als Server im Netzwerk ihren Dienst erledigen, da für die Server eine grafische Oberfläche nicht zwingend ist. Insbesondere bei etwas langsameren Schnittstellen nach aßen (z.b. ISDN- Wählverbindngen für Fax nd ) ergeben sich weite Einsatzfelder. Vorteilhaft erweist sich hier die Eigenschaft, das Linx oder ach FreeBSD ach ältere Hardware hervoragend nterstützt. 3. Programmserver nd Netzwerkrechner Eine interessante Alternative z den Büro-PC, von denen jeder mit allen vom Bentzer benötigten Programmen asgestattet ist ( Fat PC ), stellen Client- Server-Lösngen mit Netzwerk-Comptern als Clients dar [3]. Dem früheren Großrechner nd X-Terminal-Betrieb nicht nähnlich, werden sämtliche Anwendngsprogramme af Applikationsservern vorgehalten nd dort ach asgeführt, die Bentzerdaten befinden sich ebenfalls dort. Nr Ein- nd Asgabe erfolgen in grafischer Oberfläche af den Bürorechnern, die in ihrer Extremform keine Festplatte, CD- oder Diskettenlafwerke mehr benötigen ( Thin PC ). Natürlich lassen sich ach Mischformen realisieren, bei denen nr einige Anwendngen af den Server verlagert werden. In erster Linie eignen sich Arbeitsplätze, die vor allem typische Office-Anwendngen ntzen [4]. Mehr z Clients nter [5]. Vorteile sind: höhere Verfügbarkeit der Büro- Rechner, da keine bewegliche Mechanik mehr vorhanden ( Extremform ) Administration / Upgrade bezieht sich fast asschliesslich af die Server Keine Datensicherng, kein Virenbefall af den Bürorechnern niedrigere Kosten nd geringers Diebstahlrisiko für Hardware ohne Festplatte nd Lafwerke ach ältere PC noch gt einsetzbar Ohne Zsatzsoftware sind damit alle Maschinen remote administrierbar Nachteile sind: Für Kapazitätserweiterngen der Server gibt es Grobvorgaben; letztlich hilft nr ein Test [6]. Hohe Abhängigkeit von den Servern, bei einem Asfall sind alle Bentzer betroffen Mögliche Akzeptanzprobleme bei den Anwendern (z deren Überwindng in [6]) Das Stdentenwerk Göttingen hat af dieser Basis ein PC-Netz realisiert. Z den Randbedingngen heißt es: Gerade bei der notorischen Finanzknappheit der öffentlichen Einrichtngen stellt Linx eine mehr als brachbare Alternative dar [zr] Weiterverwendng der vorhandenen Hardware ohne Restriktionen des Bedienngskomforts nd der Geschwindigkeit, [m] später ach mit geringem administrativen Afwand dezentrale, internetfähige Arbeitsplätze z schaffen nd z betreiben. Af Linx-Terminal-Servern werden Webbrowser, Mailprogramm, Chatclient, Officepakete nd Bentzerdaten vorgehalten nd von den Clients as gestartet. In [7] sind einige Erfahrngswerte für Anforderngen an die Server afgeführt: Doppelprozessor-PC (Intel P II 350 MHz, 104 MB Haptspeicher) für bis z 40 Clients. An die Clients sind nach [7] kam nennenswerte Hardwareanforderngen z stellen: 486DX66- Prozessor, 16 MB Haptspeicher, MB- Grafikkarte, 17' -Monitor, keine Festplatte, keine CD- nd Diskettenlafwerke. Es konnte vorhandene Hardware weiter eingesetzt werden. Bei Neanschaffngen von Hardware blieb man nter 1000 DM pro Arbeitsplatz. Spport Inzwischen gibt es genügend innovative nd schnell wachsende Firmen, die Systemplanngen nd Unterstützng beim Einsatz von Open Sorce Software, ach in Verbindng mit proprietärer Software, anbieten. Znehmend wird dieser Service sogar an 7 Tagen/Woche rnd m die Uhr angeboten. Die Firmen arbeiten mit Entwicklern über das Internet zsammen. Als Beispiel online abfragbarer Spportdatenbanken, die das gesamte Feld möglicher Probleme abdecken, siehe [31]. Das BSI hat ein Werkzeg USEIT [3] zr sicheren Linx- nd UNIX-Administration herasgebracht Es dient zm Erkennen nd Beseitigen von Sicherheitslücken in Linx- nd UNIX- Betriebssystemen nd überprüft alleinstehende Rechner nd Systeme im Netz. Es ist für eine ganze Reihe von UNIX- Systemen entwickelt worden. Unter dem Namen Trinx gibt es eine Linx-Distribtion [33], die speziell für die Administration von Netzen geeignet ist. Trinx wird z Diagnosezwecken eines Netzes af einem Rechner mit Linx- oder FreeBSD-Betriebssystem temporär in den Haptspeicher geladen, ohne die dortige Installation z beeinträchtigen. Es enthält sehr viele Programme as dem Unix-Werkzegkasten, Monitoring-Utilities, Portscanner, Packet-Sniffer nd Programme zm Testen von Netzwerkdiensten [34]. Kostenbetrachtng, Wirtschaftlichkeit Da OSS keinerlei Lizenzkosten verrsacht, sind Einsparngen drch den Einsatz von OSS z erzielen. Die KBSt wird in einem weiteren Brief die Einsparngsmöglichkeiten genaer darstellen. Um diese Möglichkeiten genaer z dokmentieren, ist weiterhin geplant, für die IT-WiBe [4] è 1/

12 ç einen zm Vergleich mit OSS geeigneten Kriterienkatalog z erarbeiten. Einsparngsmöglichkeiten ergeben sich insbesondere für Behörden, die zr Zeit ihre IT-Umgebng wechseln, also z.b. von einer Windows 3.x basierten Welt in Windows 95/98 oder NT Welt migrieren. Für Behörden, die z.z. Versionswechsel vollziehen, lohnt sich ebenfalls eine Kostenaflistng. Oft geng bringen die neen Versionen so viele nee Möglichkeiten mit, dass eine Schlngsmaßnahme nmgänglich ist. Längere Ntzng der Hardware Gemäß [39] sind pro APC ca bis 4000 DM anzsetzen. Drch den resorcenschonenden Umgang des Betriebssystems mit der Hardware ist es möglich, eingesetzte Hardware länger z ntzen. Damit ergibt sich ein weiterer Kostenvorteil seitens der OSS-Betriebssysteme. In einem weiteren KBSt- Brief z OSS werden ach hierz Zahlen genannt werden können. Schlngsafwand, Schlngsangebote Die Zeit, in der es für den Interessierten nr drch langwieriges Stdim von Online-Manals möglich war, OSS-Software laffähig z bekommen nd es so gt wie keine Schlngsmöglichkeiten gab, ist längst Vergangenheit. Viele Firmen im Spportbereich bieten Schlngsmaßnahmen an. Darüberhinas finden sich mittlerweile ach bei den klassischen Anbietern von Fortbildngsangeboten in großer Zahl Seminare z OSS nd hier insbesondere z Linx. In diesem Zsammenhang ist ach das derzeitige Angebot der Bndesakademie für öffentliche Verwaltng z sehen. Die dort angebotenen Seminare I 4.1 (Grndlagen Unix), I 4.30 (TCP/IP-Netzwerk Adminstration) nd I 4.35 (Adminstration von Web-Servern) werden seit zwei Jahre af mit Linx asgestatteten Systemen drchgeführt. Fazit Af absehbare Zeit kann eine erfolgreiche Strategie, sich as der Abhängigkeit eines Herstellers z lösen, nr in der Koexistenz seiner Prodkte mit Linx, FreeBSD nd anderer Open Sorce Software in Verbindng mit anderen kommerziellen Prodkten bestehen. Das könnte anfangs sogar erhöhten Afwand bedeten im Hinblick af parallele Unterstützng der Anwender innerhalb der Behörde. Der Hinweis af den Begriff Investitionsschtz kann jedoch nicht bedeten, dass man af alle Zeiten bei der Prodktlinie des Herstellers verbleibt. Fragen nach der Haftng bei Open Sorce Software sind noch z klären, besonders im Vergleich mit der bisherigen Praxis der Prodkthaftng. Mit Linx oder FreeBSD als Betriebssystem nd ergänzender Open Sorce Software nd kommerzieller Software af OSS-Betriebssystemen steht ein stabiles, preiswertes, ressorcenschonendes, sichereres nd von asreichend vielen Beratngsfirmen nterstütztes Rechnersystem ach für die professionelle Büromgebng zr Verfügng. Dies gilt sowohl für den Client- als ach für den Serverbereich. Insbesondere drch die große Resonanz im Umfeld der IT-Indstrie bietet Linx hetztage einen gten Investitionsschtz. Weitere Informationen: RUDOLF E. BAHR (BSI), RALF REILÄNDER, EGON TROLES Qellenangaben [0] handbook/hw.html} [1] [] Zeitschrift Linx Magazin 08/98, Linx als Allrondserver im Windowsnetz, windowsnetz.html [3] Zeitschrift Compterwoche 7/99, S. 59: Nach drei Jahren stellt sich bei Ncs die Frage: Top oder Flop? [4] Zeitschrift Compterwoche 7/99, S. 54: Thin Clients halten nr langsam Einzg in die Unternehmen [5] [6] Zeitschrift Compterwoche 7/99, S. 56: Windows-based Terminals - gt geplant ist halb gewonnen [7] Zeitschrift Linx-Magazin 08/99, S. 38: Diskless X-Terminals nter Linx: Gt gebootet [9] Zeitschrift UNIX OPEN, Heft Dezember/Janar 1999: 111 Systemhäser mit Linx-Erfahrng [30] Web-Seite der Fa. Innominate, Berlin: [31] Web-Seite der Fa. SSE, Nürnberg: [3] [33] [34] Zeitschrift c t 1999, Heft 4, S. 87: Netzdiagnose per Floppy, [37] [38] KBSt-Brief Nr. 4/97 Richtpreise für Personalcompter nd Arbeitsplatzdrcker nd Hinweise zr Beschaffng von Personalcomptern für die Erstellng der IT-Rahmenkonzepte 1999 (http://www.kbst.bnd.de) [4] Internetseite z IT-Wibe, papers/sr/ Schriftenreihe der KBSt, Band 6 [47] Compter Zeitng Nr. 1+ vom , Seite 14 1/01 1

13 Open Sorce Software in der Bndesverwaltng II Ein krzer Rückblick af eine Veranstaltng in Brühl. Am September des vergangenen Jahres fand in der FH Bnd, Brühl ein dreitägiger Workshop zm Thema Open Sorce in der Bndesverwaltng statt. Es waren Firmen wie zm Beispiel Caldera, Redhat, Sse, IBM sowie DV- Spezialisten der verschiedensten Verwaltngen der Bndesrepblik z einem Erfahrngs- nd Wissensastasch angetreten. Ziel der Veranstaltng sollte sein, den Entscheidern im öffentlichen Dienst Hilfen nd Denkanstösse zm Einsatz von LINUX nd daraf laffähiger Open Sorce Software z geben. Weiterhin sollten Strategien zr behtsamen Migration erarbeitet werden. Fragen der Wirtschaftlichkeit wrden in allen Workshops berücksichtigt, Hinweise nd Ergebnisse hierz sind in einen IT-WiBe-Kriterienkatalog (Wirtschaftlichkeitberechnngen beim IT-Einsatz, Entwrf) eingeflossen. Es wrden 3 Workshops angeboten: Workshop 1 Grndüberlegngen z OSS - Konzepte, OSS in die IT- Strategie des Bndes einzbeziehen. Kennenlernen von Zielen nd Prinzipien der OSS-Bewegng, Organisation, Prodkte, Unternehmen, Distribtion, Marktentwicklng, Standardisierng, Service nd Spport, kritische Faktoren nd Risiken, Sitation in anderen Ländern, insbesondere in Mitgliedstaaten der EU. Veranstaltngsleiter: Andreas Engel, Forschngsstelle für Verwaltngsinformatik, Universität Koblenz-Landa Workshop Einsatzszenarien nd Migrationskonzepte - Af der Basis von verschiedenen Asgangssitationen (Asgangsszenarien) wrden Hinweise für die Migration z OSS-Umgebngen (Zielszenarien) erarbeitet. Ein Maßnahmenkatalog zr technischen nd organisatorischen Einführng von OSS wrde erarbeitet. Vergleichende Betrachtng mit eingeführten Systemen, Koexistenz mit anderen Prodkten, Betrachtng der Wirtschaftlichkeit. Veranstaltngsleiter: Siegfried Kaiser, Forschngsstelle für Verwaltngsinformatik, Universität Koblenz-Landa Workshop 4 OSS im praktischen Einsatz - Dieser Workshop bildete die Grndlage für die Diskssion in den anderen Workshops. Es wrden im praktischen Einsatz OSS-Systeme als Client nd als Server vorgestellt. Die Teilnehmer hatten Gelegenheit zr praktischen Arbeit an den Systemen m Stärken nd Schwächen selbst erfahren z können. Veranstaltngsleiter: Ulrich Meyer, Forschngsstelle für Verwaltngsinformatik, Universität Koblenz-Landa Ich möchte an dieser Stelle nr die Ergebnisse der einzelnen Workshops, die am letzten Veranstaltngstag disktiert wrden, einbringen. Ergebnisse Workshop 1: Grndüberlegngen z OSS Es sind folgende Empfehlngen erarbeitet worden: Plattformnabhängige Astaschformate nd realistische Bearbeitngsregeln für die Kommnikation zwischen OSS nd CSS (Closed Sorce Software) Anwendngen sind z vereinbaren, anzwenden nd z fördern. (PDF, XML, HTML...) Es sind leistngsfähige Filter nd Konverter z entwickeln. Es müssen plattformübergreifende Administrationstools entwickelt bzw. angewendet werden. Für künftige Afträge nd Entwicklngen sind plattformnabhängige Lösngen z fordern. Es ist nübersehbar, dass drch die marktbeherrschenden Tendenzen der CSS-Konzerne, kleine aber sehr innovative IT-Unternehmen znehmend vom Markt verschwinden. Dem ist drch vermehrte Anwendng von OSS-Lösngen entgegenzwirken. Es wird die Empfehlng an die Behörden weitergegeben, zr Entscheidngsfindng für strategische Umstellngsvorhaben Wirtschaftlichkeitsberechnngen nter Einbeziehng von OSS drchzführen. Ergebnisse Workshop Einsatzszenarien nd Migrationskonzepte Betrachtet man einmal die gemachten Erfahrngen mit der derzeit eingesetzten CSS Umgebng, die da im Wesentlichen sind: Häfige Abstürze, Spportschwierigkeiten, hohe Lizenzkosten nd hoher Verwaltngsafwand hierfür, überhöhter Ressorcenbedarf, mangelnde Performance sw. kann man daras drchas den Bedarf z einer Migration z OSS ableiten. Jedoch ist af der Clientseite ein erheblicher Afwand an Schlng nd Entwicklng nötig, da die meisten Fachanwendngen af einer OSS Plattform nicht laffähig sind. Einige dieser Probleme sind mit Lösngen wie dem Windows Terminal Server (Vers. 4.0 oder 000) z lösen, jedoch bleibt ein nicht geringer Rest von Fachanwendngen der ach damit nicht laffähig gemacht werden kann. Ebenfalls ist z beachten, dass ein Einsatz dieser Technologie mit erheblichen Kosten af der Serverseite einhergeht. Will man Arbeitsplatzrechner mit mehreren Betriebssystemen (OSS nd DOS,WIN) vermeiden, mss man sich an erster Stelle m eine Portierng der Fachanwendngen bemühen. Afgrnd des Alters mancher Fachanwendngen kann sich dies als nüberwindbares Hindernis herasstellen. Da es, wegen der Vielfalt dieser Fachanwendngen, kein mfassendes Konzept für die Migration af Clientseite geben kann, sollte der erste Agenmerk af die Migration der Server gelegt werden. è 1/

14 ç Hier bieten sich für die Migration z allererst die Fileserver an, da es hier in der Regel nr notwendig ist, die Sicherheits- nd Zgriffskonzepte as der Windows NT- bzw. Novell-Welt abzbilden. Dies ist ohne übermäßigen Afwand machbar. Es hat sich gezeigt, dass die Performance der Fileserver nter z.b. Linx bei erhöhter Zverlässigkeit ansteigt. Über den Einsatz von z.b. Linx als Internet/Intranet-Server gibt es genügend Erfahrngsberichte, die übereinstimmend eine höhere Verfügbarkeit nd Performance belegen. Etwas problematischer ist die Migration bei Datenbankservern. Hier mss von Fall z Fall evaliert werden, ob sich die DB-Anwendngen af OSS Datenbanken portieren lassen nd ob die Anwendngen af der Clientseite einen Zgriff af diese Datenbanken nterstützen. Sollten diese Kriterien erfüllt sein, ist ach hier mit einer besseren Antwortzeit nd sicherem Betrieb z rechnen. Allen serverseitigen Anwendngen gemeinsam ist ein z überarbeitendes Sicherheitskonzept, da die OSS- nd CSS-System grndverschiedene Ansätze hierfür vorgeben. Die Administration der Server ist im Allgemeinen nicht schwieriger als die der NT- oder Novell-Server, jedoch sollte nicht verschwiegen werden, dass eine Schlng der Administratoren dringend notwendig ist nd es zdem ratsam sein wird, personelle Afstockngen zmindest während der Migrationsphase vorzsehen. Hinderngsgründe: Parallelbetrieb beim Übergang (Server) Doppelte Bentzerverwaltng (Server) Doppelte Hardware Doppeltes Know-How Sicherheitskonzept mss ne erstellt werden Personelle Probleme wegen mangelnder Asbildng an OSS Mangelnde Portierbarkeit von Fachanwendngen, Makros as MS-Umgebng. Portieren von Fachanwendngen möglicherweise nwirtschaftlich. Mangelnde Akzeptanz bei den Anwendern, beim Personalrat. Erneter Schlngsbedarf Arbeitsafwand beim Portieren der Alt-Daten Wenig Erfahrngen mit OSS-Office-Prodkten Plspnkte: Server nter OSS sind sehr stabil nd performant Es gibt aßerordentlich viel freie Software nter z.b. Linx Lizenzkosten sind äßerst gering, jedoch vorhanden Offene Standards wie RTF, XML, PDF sind weit verbreitet. Es lässt sich ältere Hardware drchas länger einsetzen, da OSS weniger Ressorcen benötigt. Es gibt die Chance einer Herstellnabhängigkeit bei Ntzng offener Standards. Ein Sicherheitspls kann geschaffen werden. Es besteht die Möglichkeit, den Mitarbeitern sehr kostengünstig Software zm eigenen Gebrach in Kopie z überlassen. Hierdrch kann eventell ein Teil der Schlngskosten eingespart werden. Atomatisierte Softwareverteilng ist großenteils möglich Der Leser möge sich sein eigenes Bild über die Einspar- nd Migrationspotentiale machen! Im Rahmen des ggw. im LIT in Arbeit befindlichen dritten Teils der OPEN-Stdie wird das Thema Einsatz von Linx als Betriebssystem für das Mltifnktionale Endgerät zsätzlich betrachtet. KLAUS ESCHENHORN GB I 3 En - Landesbetrieb für Informationtechnik Berlin Ergebnisse Workshop 4 OSS im praktischen Einsatz Asgehend von einer Analyse der Ist- Sitation in den Verwaltngen wrden Aspekte für nd wider die Migration z OSS af Server- nd Client-Seite erarbeitet. Im Wesentlichen sind hier folgende Pnkte z nennen: Nicht nr Software wird als Open Sorce projektiert, ach Hardware: 1/01 14

15 Nationales Kompetenzzentrm für Open Sorce Software : BerliOS Die Asbreitng von Software mit offenem Qellcode, die sogenannte Open Sorce Software (OSS), nimmt detlich z. Immer mehr Compter mit vorinstallierten Open-Sorce-Betriebssystemen, wie z.b. Linx, werden verkaft. Bei den Servern liegt der Marktanteil von OSS-Betriebssystemen mittlerweile weltweit bei 5 % (1999). OSS bietet tendenziell eine Reihe von Vorteilen: Die Offenlegng des Programmcodes schafft Vertraen nd bietet Schtz vor nerlabten Zgangsmöglichkeiten. Gleichzeitig ermöglicht die Offenheit von OSS, dass Entwickler nd Ntzer in aller Welt schnell Fehler finden nd Vorschläge zr Beseitigng machen. OSS wird daher meist sehr rasch stabil. OSS ist in der Regel frei kopierbar nd damit sehr preiswert. Die so eingesparten Mittel kann der Anwender für Service, Schlngen nd individelle Anpassngen asgeben. Damit entstehen Arbeitsplätze in Dienstleistngsnternehmen vor Ort. Die dezentrale Art nd Weise, in der OSS entwickelt wird, das Fehlen einer integrierenden Infra- nd Vertriebsstrktr nd die heterogene Ntzergemeinschaft behindern jedoch teilweise die schnelle Asbreitng nd ach die Qalität der Anwendngen. Um diese Defizite abzbaen, OSS in Detschland weiter z verbreiten nd den Wettbewerb bei Betriebssystemen z intensivieren, fördert das Bndesministerim für Wirtschaft nd Technologie (BMWi) die Entwicklng eines Kompetenzzentrms rnd m OSS. Mit den eingesetzten Fördermitteln in Höhe von insgesamt rnd einer Million Mark werden Eigenmittel der einbezogenen Partner etwa in gleicher Höhe mobilisiert. Das Projekt passt sich ein in die Gesamtstrategie des BMWi, drch eine Unterstützng von OSS Sicherheit nd Wettbewerb in der Informationsgesellschaft z fördern. Das Zentrm - BerliOS genannt - wird von GMD-FOKUS, gemeinsam mit einer Reihe von interessierten Firmen, vorrangig als Internetdienstleistng gestaltet nd soll sich nach der Anschbfinanzierng drch das BMWi mittelfristig selbst tragen. Firmen, die sich bis jetzt mit beträchtlichen Eigenmitteln nd ach mit ihrem Knowhow beteiligen, sind: Hewlett-Packard T-Nova - Detsche Telekom Innovationsgesellschaft mbh Controlware GmbH Linx Information Systems AG Mendelson-e-commerce GmbH Telecompter GmbH nd Rechtsanwalt Dr. Falk Peters BerliOS hat sich zm Ziel gesetzt, die nterschiedlichen Interessengrppen im Umfeld der OSS (Entwickler, Anbieter, Anwender nd weitere Dienstleister),die z.zt. oft noch getrennt agieren, z nterstützen nd dabei eine netrale Vermittlerfnktion anzbieten. Diese Integrations- nd Vermittlerfnktion soll drch mfassende Informationskapazitäten nd entsprechende informationstechnische Infrastrktren nterstützt werden. Anwender, die BerliOS anspricht, sind vor allem kleine nd mittelständische Unternehmen (KMU) sowie die öffentliche Verwaltng in Detschland. Sie sollen informiert werden, in welchen Anwendngsbereichen bereits hete OSS-Lösngen verfügbar nd in der Praxis einsetzbar sind. Begleitend daz sollen Bedarfsanalysen im Dialog mit den Anwendern einzelner Branchen drchgeführt werden. è Vom Bnd gefördert: Nationales Kompetenzzentrm für Open Sorce Software - 1/

16 ç Damit können fehlende Komponenten identifiziert nd realisiert werden, die den Einsatz von OSS-Lösngen hete teilweise noch behindern. Den Entwicklern von OSS wird in Detschland eine zentrale Infrastrktr bereitgestellt, die eine gemeinsame koordinierte Software-Entwicklng im Internet ermöglicht, wobei die einzelnen Entwickler an nterschiedlichen geographischen Orten arbeiten. Für freie OSS-Entwicklergrppen sollen Anreize drch eine OSS-Börse geschaffen werden. In der OSS-Börse platzieren einzelne Unternehmen, Interessengrppen oder die öffentliche Hand ihren Bedarf an OSS-Lösngen. Zr Deckng dieses Bedarfs können diejenigen Entwickler Afträge erhalten, die entsprechende Komponenten liefern. Im Rahmen der Börse können aber ach Projektideen as der freien Entwickler- Gemeinde angeboten werden, m Sponsoren z gewinnen. Schließlich wird sich drch das Afzeigen potentieller Märkte die Motivation für Software- Häser erhöhen, eigene Prodkte z entwickeln. Die Nachfrage nach professioneller Beratng, technischer Unterstützng nd Schlng wird im gleichen Maße steigen, wie ach der Einsatz von Open- Sorce-Lösngen znimmt. BerliOS will seinen Beitrag z dieser Entwicklng leisten, indem es als Drehscheibe für Informationen dient nd die Fnktion eines Vermittler zwischen Anwendern nd Anbietern von Open-Sorce- Dienstleistngen übernimmt. Den Herstellern von Betriebssystemdistribtionen nd kommerzieller Software für OSS-Betriebssysteme sowie weiteren Dienstleistern wird eine netrale Plattform zr Selbstdarstellng geboten. Das BMWi wird darüber hinas 001 einen OSS-Leitfaden insbesondere für KMU nd die öffentliche Verwaltng herasgeben. Mit diesem Leitfaden, der ach konkrete Hinweise, wie z.b. Checklisten, enthält, soll die Öffentlichkeit vor allem über Vor- nd Nachteile beim Einsatz von OSS informiert werden. Ach dies trägt daz bei, die Chancen nd wirtschaftlichen Potenziale, die die detschen OSS-Entwickler nd -Anwender im internationalen Wettbewerb haben, mfassend z ntzen. Die Unterstützng von OSS ist Teil des Aktionsprogramms Innovation nd Arbeitsplätze in der Informationsgesellschaft des 1.Jahrhnderts, mit dem die Bndesregierng Detschlands Weg in die Informationsgesellschaft beschlenigen nd gestalten will. Afbaend af dem Aktionsprogramm hat Bndeskanzler Schröder im September 000 die hohe Priorität der geplanten Aktivitäten im Rahmen des Aktionsprogramms nochmals betont. Ansprechpartner: Ltz Henckel, GMD FOKUS, Kaiserin-Agsta-Allee 31, D Berlin, Tel: (030) , Fax: (030) , Internet: ifross - Institt für Rechtsfragen der Open Sorce Software Das ifross ist ein Privatinstitt, welches es sich zr Afgabe gemacht hat, rechtliche Probleme im Bereich Open Sorce Software z sammeln, z dokmentieren nd in Pblikationen z bearbeiten. Das ifross wird in diesem Zsammenhang ach fortbildend tätig. Schwerpnkte der Tätigkeit liegen in den Bereichen Urheberrecht, Patentrecht nd Vertragsrecht. Das Institt wrde Ende 1999 in München gegründet nd von Till Jaeger nd Axel Metzger geleitet. Till Jaeger arbeitet als Rechtsanwalt in Berlin bei der Kanzlei JBB, Axel Metzger ist Lehrbeaftragter der Universität Hambrg. Das ifross steht in regelmäßigem Kontakt zm GNU-Projekt, z OSS-Distribtoren nd z zahlreichen Programmierern. Im Oktober 1999 konnten Metzger/Jaeger die erste jristische Fachpblikation z den rechtlichen Fragestellngen veröffentlichen, welche drch das è Institt für Rechtsfragen der Open Sorce Software, Blücherstraße 7, München, 1/01 16

17 ç Phänomen Open Sorce Software afgeworfen werden (GRUR Int. 1999, S. 839). Die Veröffentlichng hat ach aßerhalb der jristischen Fachwelt für Afsehen gesorgt, sie wrde in der Süddetschen Zeitng nd in der Berliner Morgenpost besprochen. Die Unterschng ist af der Instittshomepage abrfbar, de. Der Artikel wrde im Janar 001 in englischer Sprache in der IIC ( International Review of Indstrial Property and Copyright Law ) erscheinen. Das ifross ist drch eine regelmäßige Kolmne im Linx-Magazin vertreten. Aktivitäten des ifross Dokmentation: Das ifross hat sich zm Ziel gesetzt, die aktellen jristischen Probleme af dem Markt der Open Sorce Software z dokmentieren. Pblikation: Das ifross begleitet die rasante Entwicklng der Open Sorce Software drch Pblikationen. Z weiteren Pblikationen vgi Pblikationen. Seminare: Das ifross ist fortbildend tätig: Im Mai 000 hat das ifross ein Seminar zm Thema Open Sorce Software nd detsches Urheberrecht im Detschen Patent - nd Markenamt in München veranstaltet. Ein Seminarbericht findet sich nter Im November 000 wrde das zweite ifross-seminar zm Thema Open Sorce Software - Haftngsfragen nd gewerblicher Rechtsschtz in der Hambrger Handelskammer abgehalten. Im Frühjahr wird in Berlin das nächste Seminar z rheberrechtlichen Fragen stattfinden. Gtachten: Das ifross kann Gtachten z einzelnen Rechtsfragen erstellen, die mit der OSS zsammenhängen. Betriebssysteme Open Sorce Software Projekte FreeBSD - Linx Online - Alles über Linx - LinxTicker - eine detschsprachige Nachrichten-Website mit Schwerpnkt af Linx nd Linx-Links - eine mfangreiche Sammlng an Links z allerlei Themen im Umfeld von Linx - Open Sorce Projekte - Office Programme Gnome Office - für GNOME - KOffice für KDE - OpenOffice - OpenSorce Version von StarOffice - Entwicklng Gnome - eine grafische Oberfläche für ein X-Windows-System - GNU-Tools - Compiler, Assembler, Debgger, Editoren, etc - Java - Programmiersprache, die von SUN entwickelt wrde - KDE.0 - eine grafische Oberfläche - mysql - mlti-ser, mlti-threaded SQL-Datenbank-Server - Perl - eine Programmiersprache (Practical Extraction and Report Langage) - PHP - Hypertext Preprocessor, eine Server orientierte Scriptsprache, die in HTML eingebettet ist - Python - eine Programmiersprache (interpreted, interactive, objectoriented programming langage) - X-Windows-System - eine grafisches Anzeigesystem - è 1/

18 ç Internet nd Webserver Analog - ein Logdatei-Analyser - Apache - Der am häfigsten eingesetzte Web-Server der Welt - BIND - Domain Name Server vom Internet Software Consortim (ISC) - Harvest - ein Schsystem - Mozilla - ein Web-Browser (Netscape Version 6 basiert zm Teil daraf) - Mlti Roter Traffic Grapher - Tool zr Überwachng des Traffic Loads von Rotern - mrtg/mrtg.html OpenCA - Webgateway für OpenSSL - OpenLDAP - LDAP Directory Server - OpenSSH - Eine freie Version der SSH/SecSH Protocol-Site für sichere Netzwerkverbindngen - OpenSSL - Sichere Kommnikation für Internet nd Intranet - Sendmail - ein Mail Transport Agent zm versenden von s - Sqid - Mächtiger Web-Proxy Server mit vielen Möglichkeiten - Webmin - Handwerkszeg für Unix-/Linx-Administratoren - Web500gw - ein Gateway, das den Zgriff af LDAP-Server per Browser ermöglicht - Intranet SAMBA - File- nd Print-Services für Windows Clients - VNC - Virtal Network Console: Überwachng nd Kontrolle für fast alle Rechner - CORBA nd Application Server MICO - C++ basierter ORB (weitgehend CORBA.3 compliant) - Enhydra - Java/XML Application Server - Zope - Web Application Server - Grafik Gimp - The GNU Image Maniplation Program - ein mächtiges Grafikprogramm - 1/01 18 OpenLDAP Das OpenLDAP Project (http://www.openldap.org/) entwickelt af Basis von Open Sorce LDAP-Software (LDAP = Lightweight Directory Access Protocol) nd dazgehörende Werkzege für Programmierer. Wie bei vielen Open Sorce Projekten wird ach dieses von einer weltweit agierenden Gemeinschaft von Entwicklern über das Internet koordiniert. Das OpenLDAP Project versteht sich als Gemeinschaftsafgabe (commnity developed software). Die Mitglieder dieser Gemeinschaft fördern af freiwilliger Basis die Entwicklng der Software. Für das Projekt sind immer Programmierer gescht nd herzlich eingeladen bei der Weiterentwicklng von OpenLDAP mitzmachen. Die Arbeit an OpenLDAP wird drch die OpenLDAP Fondation gesteert. Diese Organisation wrde im Agst 1998 drch Krt Zeilenga, dem Chefarchitekt des Entwicklerteames, gegründet. Die Fondation ist eine nicht profitorientierte Vereinigng, die zm Ziel hat, die Entwicklng von Open Sorce LDAP-Software z nterstützen nd sie bekannt z machen. Ferner wird das Projekt ach drch engagierte Sponsoren nterstützt. Z ihnen gehören Net Boolean Inc., das Internet Software Consortim nd in Detschland die Firma S..S.E. Das LDAP entstand rsprünglich als Anwendng für den X-500 Verzeichnisdienst. Es wrde 1995 von Yeong, Howes nd Kille für Clients entwickelt nd ist inzwischen bedetender als X- 500 selber. LDAP ist ein Verzeichnisdienst, der af TCP/IP (Transmission Control Protocol, Internet Protocol) basiert nd somit die eigentlich hete überall vorhandene Netzwerkinfrastrktr ntzen kann. Der Zgriff af einen LDAP-Server erfolgt über TCP/IP af dem Port 389. Der LDAP-Dienst speichert die Informationen in einer Art è

19 ç Bamhierarchie. Diese bamartige Strktr wird ach Directory Information Tree genannt. Die Einträge in ein Verzeichnis werden als Objekte betrachtet. Sie bestehen as Attribten mit Typen nd Werten. Objektklassen definieren, welche Attribte mit welchen Wertetypen erlabt sind. Unter den meist gentzten Objektklassen befinden sich Contry, Organization, Organization Unit nd Person. Häfig gentzte Attribte sind Common Name (CN), Organization Name (O), Organizational Unit Name (OU) nd Contry (C). Jeder Eintrag hat einen distingished name, welcher ihn eindetig kennzeichnet. Für Personen eignet sich z. B. das CN-Attribt als bestimmender Namensteil, da er in der Regel as dem vollständigen Namen gebildet wird. Eine eindetige Schreibweise für einen Bentzer wäre z. B. CN=Michael Brodersen, OU=KISS, OU=LIT, O=Verwalt-Berlin, C=DE. Die Bedetng von LDAP nd damit ach von OpenLDAP innerhalb der Informationstechnik ist nicht gering. Im Umfeld propritärer Verzeichnisdienste, wie von Novell oder von Microsoft hat LDAP die Rolle des Standardprotokolls übernommen. Der Afba eines nternehmensweiten verteilten Datensystems mit Informationen mittels LDAP ist eine betrengsintensive Afgabe. Ein LDAP-Server ist kein einfaches Werkzeg. Der Dienst erfordert viel Pflege nd Administrationsafwand. Adressbch vom Netscape-Browser: Einträge im LDAP-Verzeichnis Der Anwender ntzt z. B. in seinem E- Mail-Programm solch einen LDAP-Server. Das -Programm fnktioniert dann als LDAP-Client. Er kann nn nach -Adressen nd anderen Informationen in dem Verzeichnis schen nd sich die Ergebnisse anzeigen lassen. Will man verschlüsselt mit Zertifikaten kommnizieren, stellt der LDAP-Server, sofern vorhanden, das entsprechende Zertifikat zr Verfügng. Web500gw - ein Gateway, das den Zgriff af LDAP per Browser ermöglicht Für die OpenLDAP-Software gibt es ach einen Web-Gateway, das von Frank Richter von der Technischen Universität Chemnitz entwickelt wrde. Das Web-Gateway bietet eine komfortable Möglichkeit, af einen LDAP-Server mittels eines Browsers zzgreifen. Der Ator hat die OpenLDAP-Software af Basis eines LINUX-Systems installiert nd einige Zeit getestet. Es lässt sich feststellen, dass diese Software ach professionellen Ansprüchen genügt. Wie bei vielen Open Sorce Projekten fällt ach hier die aßerordentlich gte Dokmentation der Software af. Für alle diejenigen, die einen LDAP beschäftigen wollen (oder müssen), kann das OpenLDAP-Projekt nr empfohlen werden. MICHAEL BRODERSEN 1/

20 Sicherheit drch Open Sorce nd ständige Überwachng innominate Protected Firewall Soltions Für die immer wieder afgeworfene Frage, wie man mit Open Sorce Software denn Geld verdienen kann, wenn doch alles msonst ist, mag als Antwort das folgende Beispiel (stellvertetend für viele Dienstleistngen rnd m freie Software) dienen. So bietet die Firma innominate AG as Berlin als erster detscher Open Sorce Dienstleister eine mfassende Firewall-Lösng as einer Hand an. Das neartige Konzept beinhaltet sowohl die innominate Protected Firewall 010, als ach den für einen daerhaft hochwertigen Schtz notwendigen Überwachngs- nd Aktalisierngsservice. Die Anforderngen an Sicherheitslösngen ändern sich täglich, da immer nee Methoden des Missbraches erfnden nd angewandt werden. erlätert Thomas Graichen, Sicherheitschef bei innominate. Eine Firewall alleine, ohne ständige Überwachng wiegt die Knden in einer trügerischen Sicherheit.. Hier greifen die innominate Protected Firewall Soltions. Denn Sicherheit ist ein Prozess. Die Sicherheit einer Firewall alleine sinkt täglich, da immer nee Angriffsmöglichkeiten gefnden werden. innominate übernimmt für den Knden die tägliche Überwachng der Systemintegrität nd regelmäßige Zstandsanalysen. Drch frühzeitiges Erkennen von Angriffen, Analyse der Angriffe nd Anpassen der Sicherheitslösng zsammen mit regelmäßigen Updates gewährleistet innominate ein ständig hohes Sicherheitsnivea nd damit den größtmöglichen Schtz sensibler Firmendaten. Das Firewall-Konzept bat af einer Open Sorce Sicherheitslösng af, die von innominate bereits vielfach im Projektgeschäft eingesetzt wrde. Erweitert z einem asgereiften, standardisierten Prodkt vereint sie die Vorteile der Standardisierng mit der Flexibilität individeller Anpassng. Hinz kommt die Transparenz der Open Sorce Software. Damit wird die IT-Sicherheit detlich erhöht. bestätigt die Initiative Sicherheit im Internet des Bndesministerims für Wirtschaft nd Technologie, des Bndesministerims des Inneren nd des Bndesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik. Die Vorteile der Firewall können ach OEM-Partner für sich ntzen. Die innominate Protected Firewall 010 OEM bietet die volle Fnktionalität der innominate Protected Firewall 010. Sie wird individell an die Hardware-Anforderngen des OEM-Partners angepasst oder in die entsprechende Software-Applikation integriert. Partner werden af Wnsch geschlt nd erhalten die jeweils neesten Updates sowie mfangreichen Spport. Ergänzend zr Firewall-Lösng bietet die innominate training GmbH Krse von der Vermittlng eines erhöhten Sicherheitsbewsstseins für alle Mitarbeiter bis zr Firewall-Schlng für Administratoren an. Denn ein sicheres Unternehmen berht immer ach af sicherheitsbewssten Mitarbeitern. Innominate wrde im Mai 1997 gegründet nd Anfang 1998 als Landessieger des StartUp-Gründngswettbewerbs von Stern, Sparkassen nd McKinsey asgezeichnet. Als allrond-systemhas bietet innominate Beratng, Trainings, Projektarbeit, Implementierng nd Spport rnd m Linx (Infos: Tel.: ). Open Sorce - krz & gt. Wie kam ein anderer Verlag dürfte O Reilly der Open Sorce-Szene verbnden sein. Der Verlag hat Open Sorce von Beginn an mit Veröffentlichngen nterstützt. Die Bücher sind inzwischen z Standardwerken der Bewegng ge- worden. So ist es kein Wnder, dass es ach zm Thema OSS ein Bch gibt: Open Sorce - krz & gt. Wer will, findet nter der Adresse http: //www.oreilly.de/german/freebooks/os_tb/ toc.html das Büchlein komplett af dem Verlags- server. Der Grndgedanke von Open Sorce ist, dass Freie Software nicht einfach kostenlose Programme bedetet, sondern freie Verfügbarkeit der Qellcodes zr ständigen Weiterentwicklng nd Verbesserng. Das Bch gibt anhand von Interviews mit Persönlich- keiten as der freien Software-Entwicklng, wie zm Beispiel Larry Wall, Lins Torvalds, Pal Vixie nd Eric S. Raymond, nd Beschreibngen der wichtigsten Open Sorce- Projekte (Unix, Perl, DNS/BIND, Apache.v.a.) einen Überblick über den Begriff nd die wachsende Bedetng der Open Sorce-Initiative. Das Material geht af den ersten Open Sorce Smmit zrück, den O'Reilly & Associates, Inc in Kalifornien veranstaltet hat. Die detsche Übersetzng stammt von Snoopy & Martin Müller, 1. Aflage April 1999, ISBN: , Bestellnmmer: 7-30, 7 Seiten, 5.00 DM 1/01 0

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