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1 Dokumentation Schulprojekt: Samba als Serverdienst Sandra Schreiner und Sascha Lenhart 20. September 2007

2 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung Projektbeschreibung Projektziele primäre Zielsetzung sekundäre Zielsetzung Ausgangssituation Samba? Geschichte Entstehung Weiterentwicklung Was ist Samba? Einsatzmöglichkeiten Vorteile/Nachteile Der Linux Server Allgemeines Installation Netzwerkeinstellungen Anlegen von Benutzern Samba installieren und kongurieren Sambapaket installieren Benutzer in Samba anlegen Die smb.conf

3 1 Einleitung 1.1 Projektbeschreibung Im Rahmen einer Projektarbeit im Lernfeld Netzwerktechnik wurden innerhalb der Klasse verschiedene Arbeitsgruppen gebildet, die je einen einfachen Serverdienst (zumeist unter Linux) realisieren sollten. Unserer Gruppe bestehend aus Sascha Lenhart, Sandra Schreiner wurde die Aufgabe übertragen, innerhalb eines Windows Netzwerkes über einen Linuxserver, eine Dateifreigabe und Zugrikontrolle für Windows Clients umzusetzen. Dafür würde der Serverdienst Samba zum Einsatz kommen. Näheres zu dem Dienst in Kapitel 2 - Der Samba Serverdienst. 1.2 Projektziele primäre Zielsetzung Am Ende der Arbeiten sollte ein Ubuntu Linux Server mit Samba Dienst zur Verfügung stehen, der zum einen den anonymen Zugri von einem Windows Client auf eine Public Section 1 des Samba Servers erlaubt und zum anderen den Benutzern ermöglicht sich über Benutzername und Kennwort für private Bereiche zu authorisieren und dort mit zuvor festgelegten Rechten zu agieren sekundäre Zielsetzung Über das primäre Ziel hinaus sollen die Schüler im Rahmen der Gruppenarbeit lernen, Arbeiten zu strukturieren, Wissen (z.b. über Samba und Linux) selbständig zu erarbeiten, danach gezielt anzuwenden und zu dokumentieren. Wobei am Ende der Projektarbeit eine Dokumentation angefertigt wird, die festhällt, was in dem Projekt, wann, wie und warum getan wurde. Sie soll verständlich und einfach nachzuvollziehen sein, sodass es für einen Mitschüler leicht wäre anhand der Unterlagen das gleiche Projekt selbst nachzustellen. 1 eine Art Pool Verzeichnis, in dem jeder alle Recht hat (lesen/ schreiben/ ausführen) 3

4 1.3 Ausgangssituation Folgende Parameter waren für das Projekt gegeben: ein Windows Netzwerk mit Clients alle Rechner benden sich in der selben Domäne die Windows Clients sind installiert und konguriert Aus diesem Grund wird nicht näher auf die Installation bzw. Konguration eines Windows Clients, oder das Einrichten eines Netzwerkes eingegangen. Hier soll lediglich das Aufsetzen eines Linux Servers und die Konguration des Samba Dienstes, sowie der Zugri auf eben diesen von einem Windows System beschrieben werden. 4

5 2 Samba? 2.1 Geschichte Entstehung Ende 1991 wollte der australische Informatikstudent Andrew Tridgell seinen DOS- Rechner mit einem Server auf einer Sun-Workstation verbinden. Er fand jedoch keinen SMB- Server, der auf einer Sun-Workstation lauähig war, weswegen er beschloss, einen eigenen zu entwickeln. Da ihm keine Dokumentation des von DOS benutzten SMB-Protokolls vorlag, blieb ihm nichts anderes übrig, als die Kommunikation zu überwachen und zu analysieren, bis er genug herausgefunden hatte, um einen einfachen Server schreiben zu können. Der daraus entstandene Quellcode wurde zur Version 0.1 seines eigenen SMB- Servers Weiterentwicklung Als Andrew Tridgell die erste Version, seines Server 0.1, im Januar 1992 veröentlichte, stieÿ sein Projekt sofort auf Interesse, so dass er nur jeweils einen Monat später die beiden Nachfolgerversionen 0.5 und 1.0 veröentlichte. Danach geschah einige Zeit nichts und die Entwicklung stand still, bis Andrew Tridgell sich für Linux zu interessieren begann, und seinen Server auf Linux portierte. Heute ist der aus rechtlichen Gründen in Samba umbenannte Server ein OpenSource-Projekt, an dem etwa 20 Programmierern entwickeln. Samba ist für fast alle UNIX-Derivate und einige andere Betriebssysteme verfügbar, da der Quellcode open source 1 ist, kann es auch leicht auf weitere Systeme umgesetzt werden. 2.2 Was ist Samba? Samba ist eine Freie Software, die es über das Server-Message-Block-Protokoll (SMB) ermöglicht Rechner mit UNIX, Linux und anderen Betriebssystemen in ein Windows-NT- Netzwerk einzubinden und Daten auszutauschen. Es ist ihm möglich in dem Netzwerk Funktionen eines Windows Servers zu übernehmen und gilt im Allgemeinen als sehr stabil und zuverlässig. 1 bedeutungsgleich mit quelloen und sagt aus, dass der Quellcode frei verfügbar ist und beliebig verändert werden darf 5

6 2.3 Einsatzmöglichkeiten Samba kann grundsätzlich überall eingesetzt werden, wo auch ein NT-Server eingesetzt wird, z.b. im Firmen- oder Schulnetzwerk. Da der Samba Server sich im Netz wie ein richtiger NT-Server verhällt sind diese für den Client nicht voneinander zu unterscheiden. 2.4 Vorteile/Nachteile Vorteile Samba ist OpenSource. Dadurch ist die Entwicklung transparenter als bei properitärer Software, wodurch die Portierung auf bisher nicht unterstützte Betriebssysteme vereinfacht wird Im Gegensatz zum NT-Server verursacht Samba keine Lizenzkosten Samba kann über die Kommandozeile oder einen Browser aus der Ferne administriert werden durch die Plattformunabhängigkeit, können Vorteile anderer Betriebssysteme genutzt werden (z.b. die höhere Stabilität) Nachteile es sind bis heute noch nicht alle Funktionen des properitären SMB-Protokolls implementiert, da dessen Funktionsweise weiterhin unter Verschluss ist es kann wegen der grundlegend unterschiedlichen Konzepte von UNIX und Windows zu Kompatibilitätsproblemen kommen 6

7 3 Der Linux Server 3.1 Allgemeines Unser Server läuft unter einer Virtuellen Maschine auf einem Windows XP Clientsystem, der sich selbstverständlich innerhalb des Netzwerkes bendet, in dem ebenfalls die Clients sind, welche später auf die Samba Dateifreigaben zugreifen sollen. Als Betriebssystem wird ein Ubuntu Server 6.x ohne grasche Oberäche verwendet. 3.2 Installation 3.3 Netzwerkeinstellungen Da ein Server seine IP besser nicht über DHCP beziehen sollte wird im folgenden die automatische Addressvergabe deaktiviert und dem Server eine statische IP-Adresse zugewiesen. Die Konfugurationsdatei für Netzwerkeinstellungen bendet sich in dem Pfad: etc/network Sie trägt den Namen interfaces und enthällt u.a. Informationen über die Netzwerkkarte und ähnliches. Am besten önet man sie mit einem Editor (z.b. nano). Der Befehl könnte in diesem Fall wie folgend aussehen: nano interfaces Sobald die Datei geönet ist müssen die Einstellungen angepasst werden. Folgende Zeile ist für uns interessant: ifaces eth0 = DHCP Da unsere Netzwerkkarte ihre IP-Adresse nicht mehr über DHCP beziehen soll ändern wir den Parameter in static um: ifaces eth0 = static Nun müssen wir dem PC noch mitteilen welche IP-Adresse, Subnetzmaske und Gateway er denn absofort verwenden soll. Dazu fügen wir unter der eben geänderten Zeile noch folgende Angaben ein (bei den - müssen natürlich die eigenen Werte stehen): address mask gateway

8 in unserem Fall sah das Ganze dann so aus: faces eth0 = static address mask gateway Anlegen von Benutzern Um später in Samba mit Benutzer und Passwort zugreifen zu können müssen auf dem Linuxserver die entsprechenden Benutzer angelegt werden (Samba verwaltet zwar eine eigene Benutzerdatenbank, aber dort können nur solche Personen eingefügt werden, die auch auf dem Linuxsystem einen Account besitzen) Am schnellsten geht das Anlegen eines neuen Benutzers über die Konsole mit folgendem Befehl: sudo useradd hanshans Anmerkung: Das sudo dient dazu für einen Befehl mit root Rechten zu agieren. Danach muss noch ein Passwort für diesen neuen Benutzer gesetzt werden: sudo passwd hanshans Weitere Informationen über den Befehl useradd (bzw. adduser) sind in der manpage des Befehls zu nden. Sie kann über das Kommando man useradd aufgerufen werden. 8

9 4 Samba installieren und kongurieren 4.1 Sambapaket installieren 4.2 Benutzer in Samba anlegen 4.3 Die smb.conf 9

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