Wie nah ist zu nah? Ethnographischer Bericht

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1 UNIVERSITÄT HAMBURG INSTITUT FÜR ETHNOLOGIE Seminar: Qualitative Daten und Methoden (A3) Lehrveranstaltungsnummer: Seminarleiter: Dr. Julia Pauli Wintersemester 2011/ Wie nah ist zu nah? Ethnographischer Bericht Ausarbeitung: Veronika Ernst Barnerstraße Hamburg Matrikelnummer: Hauptfach: Ethnologie, Nebenfach: Psychologie

2 1.Einleitung Methodisch reflexiver Teil Ethnographisches Setting Auswertung und Ergebnisse Theoretische Behandlung Anredeform Körperkontakt Reden über den Patienten Allgemeiner Umgang Persönliche Einstellung Schluss Anhang

3 1.Einleitung Der Umgang mit kranken Menschen weist bei interkultureller Betrachtung starke Unterschiede auf. Während in vielen Gesellschaften die Erkrankten stark in das familiäre Umfeld mit einbezogen sind, indem sie beispielsweise von Verwandten aufgenommen und versorgt werden, ist es im hiesigen kulturellen Kontext üblich, die Pflege professionellen Kräften zu übertragen. Bei Bedarf werden Kranke also stationär ins Krankenhaus eingewiesen und vom dortigen Pflegepersonal versorgt. Diese plötzlich entstehende Abhängigkeitsbeziehung zwischen Pfleger und Gepflegtem unterliegt einem Spannungsfeld: Einerseits soll sich der Patient gut versorgt und aufgehoben fühlen, andererseits kann es für den Pfleger problematisch werden, wenn er eine zu enge Bindung mit dem Patienten eingeht. Unter zu viel Nähe zum Patienten kann eventuell die Professionalität leiden oder aber es ergibt sich eine zu starke emotionale Befangenheit. Der Eigenschutz spielt für die Psychohygiene des Pflegers eine entscheidende Rolle, wobei die Grenze zwischen gesunder Nähe und zu viel Nähe selbst gesteckt werden muss. Immer wieder gilt es im Pflegeberuf abzuwägen: Wie nah ist zu nah? In diesem schwer greifbaren Bereich der zwischenmenschlichen Arbeit gibt es wenige offizielle Richtlinien, auf die sich das Pflegepersonal stützen kann. Jedoch haben sich unterschiedliche Strategien, bewusst wie auch unbewusst eingesetzt, herausgebildet um zu viel Nähe im Patientenkontakt zu vermeiden und eine individuell abgesteckte Distanzschwelle nicht zu überschreiten. Es werden verschiedene Verhaltensweisen gezeigt, die dazu dienen, den nötigen Abstand zum Patienten und damit die eigene psychische Gesundheit zu wahren. Man muss dann halt irgendwie seine Mittel finden, möglichst nicht immer alles mit nach Hause zu nehmen, weil sonst hast du halt ne ständige Belastung, das is natürlich auch Stress dann. Interview 6 Seite 3 2.Methodisch reflexiver Teil In sechs Interviews, die zwischen 25 und 50 Minuten dauerten, wurden die Daten zur Mikrokultur Krankenpfleger/in erhoben. Mein Interviewpartner Benjamin, 23, befindet sich derzeit im zweiten Ausbildungsjahr zum Beruf des Krankenpflegers 1. Die noch nicht 1 Da mein Hauptinformant männlich ist, wird aus praktischen Gründen im Folgenden die maskuline Bezeichnung der Pfleger verwendet. Damit beziehe ich mich jedoch auf beide Geschlechter. 3

4 abgeschlossene Ausbildung und somit kurze Berufserfahrung in der Pflege könnte zu möglichen Verzerrungen geführt haben. Jedoch sehe ich in dem Ausbildungsstatus und dem damit verbunden häufigen Wechsel zwischen verschiedenen Stationen des Krankenhauses einen Gewinn: Die Erhebung bezieht sich somit auf die Erfahrungen auf den unterschiedlichsten Stationen und ist somit allgemeiner auf den Pflegeberuf übertragbar. Eingeleitet wurde die Interviewreihe mit offenen Fragen, um den Informanten möglichst wenig zu beeinflussen. Es kristallisierten sich bestimmte wiederkehrende Themen heraus, die dann in den späteren Sitzungen behandelt wurden. Dabei habe ich mich um einen informantenzentrierten Ansatz bemüht. Dieser beinhaltete, wenig konkrete Fragen zu stellen und stattdessen durch Paraphrasierung und Spiegelung der Antworten, aktives Zuhören und Empathie, den Redefluss anzuregen. Das Gespräch wurde somit vom Informanten geleitet, womit versucht wurde, verfälschende Einflüsse von Seiten des Interviewers möglichst du reduzieren. Es sei jedoch erwähnt, dass viele und so auch ich selbst aufgrund eigener Krankenhausaufenthalte Erfahrungen mit der Pflege im Krankenhaus gemacht haben. Trotz Bemühung um möglichst große Neutralität prägen und lenken diese Vorerfahrungen die eigene Wahrnehmung. In meinem Fall überraschte und begeisterte mich die ausgeprägte Reflektion meines Informanten seiner täglichen Arbeit und ich bewertete vieles automatisch positiv. In der stetigen Auseinandersetzung mit den wortwörtlichen Transkriptionen wurde mir dieser Faktor bewusst und ich versuchte, ihn mir in den folgenden Interviews stets präsent zu halten, und so meine Reaktionen reflektierter einzusetzen. Im Zeitraum von Mitte November 2011 bis Anfang Januar 2012 wurden sechs Interviews auf Tonband aufgenommen und anschließend transkribiert. Bis auf Besprechungen über Taxonomien geschah dies wortwörtlich. Die Interviews fanden aufgrund des wechselnden Schichtdienstes in der Pflege nicht regelmäßig statt, sondern die Termine wurden immer wieder individuell vereinbart. Bewusst habe ich als Ort nicht die Arbeitsstelle ausgewählt, da ich mögliche Irritationen durch anwesende Kollegen vermeiden wollte. Gerade wegen des Auszubildenden Status des Informanten schien mir ein neutraler Rahmen sinnvoller. In den Interviews wurden unter anderem die hierarchischen Strukturen vom Informanten thematisiert, so dass sich diese Entscheidung im Nachhinein bestätigte (siehe Anhang, Tabelle 3: Hierarchie). 4

5 3.Ethnographisches Setting Benjamin: Aber wenn s gut läuft im Alltag is es ja schon so gewollt, dass du möglichst viel Kontakt zu Patienten hast. Interv.: Das heißt wie viel? Hälfte Hälfte? Benjamin: Ja, mehr schaffst du fast gar nicht. Interview 5 Seite 2 Der Alltag des Pflegeberufs ist wie die restliche Arbeit innerhalb des Krankenhauses sehr stark durchstrukturiert. Die Einhaltung dieser Struktur gewährleistet nicht nur einen reibungslosen Ablauf in der Pflege, sondern beeinflusst das ganze Krankenhausgeschehen. Bei nicht ausgeführter oder nicht rechtzeitig ausgeführter Pflege kann der Patient beispielsweise nicht zu seinen Untersuchungen gebracht werden oder ist nicht für die Visite vorbereitet. Die möglichst korrekte Ausführung der pflegerischen Tätigkeiten beeinflusst somit den Betrieb im gesamten Krankenhaus. Daher ist der Arbeitsablauf mit den dazugehörigen Tätigkeiten relativ klar geordnet. Neben den tabellarisch aufgelisteten Hauptrunden finden immer wieder kleinere Runden statt und die Pfleger reagieren auf den spontanen Bedarf von Patienten. Hauptrunden 1.Runde (Frührunde) (längste/aufwendigste Runde, ca.: Uhr) 2.Runde (ca.: um 11Uhr) wecken der Patienten bereitstellen der Mittel zur Körperpflege Morgenmedikation pflegen waschen betten erste Infusion; sonstige pflegerische Tätigkeiten, wie Urinbeutel leeren o.ä. austeilen der Mittagsmedikamente evtl. angeordnete Vitalzeichenkontrolle, Infusionsgabe o.ä. Tabelle 1: Hauptrunden 3.Runde (ca.: um 14Uhr) 4.Runde (ca.: 22 23Uhr) vorstellen des Spätdienstes fragen nach Befinden/Wünschen/Bedürfnissen evtl. Verbandswechsel, Katheterbeutel leeren o.ä. vorstellen des Nachtdienstes austeilen der Nachtmedikation evtl. anfallende pflegerische Tätigkeiten Neben praktischen pflegerischen Tätigkeiten stellt die Dokumentation der eigenen Arbeit einen umfangreichen und wichtigen Teil der Arbeit dar. Dabei wird neben dem Zustand des Patienten jegliche Tätigkeit mit dem Patienten festgehalten. 5

6 Dokumentation Akte Dokumentation am PC Planette Tabelle 2: Dokumentation Patientengeschichte Bettenverteilung Untersuchungen Verhalten der Person Verlaufsbericht Veränderung der Person Hilfe beim Pflegen Stammblatt Pflegeanamnese Visitenzettel (ärztliche Anordnungen) Zusammenklappbare Bögen Bögen zum Abhaken Die Dokumentationsarbeit gliedert sich in drei Untergruppen: Akte, Dokumentation am PC und Planette. Die Planette hat einen schematischen und umfangreichen Aufbau. Sie wird genauso wie der Verlaufsbericht (siehe Dokumentation am PC) täglich vom Pflegepersonal fortgeführt. Eine weitere Untergliederung der Planette befindet sich deshalb im Anhang. Diese ausführliche Dokumentation dient unter anderem der Abrechnung, der Information für andere Pfleger oder Ärzte sowie dem Eigenschutz des Pflegers. Im Notfall kann sich der Pfleger so für seine Arbeit rechtfertigen und sichert sich gegen Anschuldigungen ab. So lässt sich festhalten, dass die Dokumentation nach Aussage des Informanten einen nicht geringen Teil bis hin zur Hälfte der Arbeitszeit in Anspruch nehmen kann. 4.Auswertung und Ergebnisse Und darum geht s halt, das is halt auch n großes Prinzip der Eigenschutzes, dass man sich halt nicht zu viel von sich selbst eingibt einfach. Weil man dann natürlich auch mit den Emotionen klar kommen muss. Interview 6 Seite 2 Neben diesen stark strukturierten Arbeitsabläufen, der Dokumentation und der Einhaltung der groben Struktur des Krankenhauses, gibt es einen weiteren wichtigen, weniger klar vorgegebenen Bereich in der Pflege: das Verhältnis zwischen Pfleger und Patient. Die Art und Intensität, wie der Pfleger mit dem Patienten eine Beziehung eingehen möchte, ist seine individuelle Entscheidung und unterliegt eigenen Maßstäben. Im 6

7 Folgenden werden verschiedene Aspekte der Beziehungsgestaltung zwischen Pfleger und Patient erläutert. 4.1.Theoretische Behandlung Und das wurde halt immer in der Schule besprochen, dass wir uns wir wurden halt dazu angehalten möglichst nicht zu krass ne Beziehung einzugehen als Selbstschutzprinzip. Interview 6 Zeile Seite 2 In der Berufsschule wird das Thema Distanz und Nähe theoretisch behandelt. So schildert mein Informant von einer theoretischen Beschäftigung mit verschiedenen Patientengruppen und der nötigen Distanz dazu. Je nachdem ob beispielsweise auf psychosomatischen oder somatischen Stationen gearbeitet wird, werden unterschiedlich nahe Beziehungen aufgebaut. Auf psychosomatischen Stationen gilt es, generell auf mehr Distanz zu achten. Auf somatischen Abteilungen wird unterschieden, in welchem Zustand sich der einzelne Patient befindet. Wenn man nämlich mit seinen Patienten beispielsweise der ne schwere Krebserkrankung hat, über Wochen ne gute Beziehung aufbaut, den jeden Tag in der Schicht sieht und ähm teilweise vielleicht die Gedanken schon mit von der Arbeit nach Hause nimmt. Also mit anderen Worten ne Beziehung aufgebaut hat, äh, wenn man das natürlich zu ausgeprägt macht, dann is zum Beispiel beim Verlust nachher die Trauer und der Schmerz da halt auch mal groß wie bei Freunden sag ich mal. Kommt dann immer drauf an, was man für ne Beziehung hatte. Interview 6. Seite 2 Dieser theoretische Grundstock kann in der Praxis jedoch sehr individuell ausgelegt werden und es entstehen die unterschiedlichsten Beziehungsformen. Generell ist laut meines Mandanten jedoch eine Tendenz erkennbar: Ja, viele[ ]machen das dann so, dass die ne etwas größere Distanz eingehen um halt die Probleme nicht aufzunehmen einfach. Das machen schon viele [ ] auf jeden Fall. Interview 6 Seite 3 Verschiedene Strategien führen dazu, im Pflegeberuf Distanz zum Patienten aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Dabei lassen sich Unterschiede in der Anredeform, dem Körperkontakt, dem allgemeinen Umgang mit dem Patienten sowie auch in der Art und Weise, über den Patienten zu reden, finden. 7

8 4.2.Anredeform Ne, wir machen das hier mit Sie. Interview 6 Seite 3 Generell lässt sich festhalten, dass der Pfleger, außer auf psychiatrischen Stationen, auf denen jeder Patient gesiezt wird, sich die Anredeform frei wählen darf. Mein Informant schildert aus eigener Erfahrung, dass er generell jedes angebotene Du annehme. Er begründet dies mit seiner eigenen Einstellung und seiner generell sehr nahen Beziehung zu Patienten. Diese legerere Anredeform schaffe automatisch eine nähere Beziehung und zum Teil emotionale Verbindung zum Patienten. Aus diesem Grund setzen viele andere Pflegekräfte bewusst die förmlichere Anredeform des Sie ein, um eine größere Distanz zum Patienten aufzubauen. Gerade bei gleichaltrigen Patienten gelte es zu überlegen, ob man mit dem Du eine noch stärkere Verbundenheit schaffen oder die distanziertere Anredeform wählen wolle. Einige wenige siezen laut Angaben von vornherein alle ihre Patienten und bestehen im Gegenzug auch darauf, selbst stets von Patienten gesiezt zu werden. Hervorzuheben ist dabei der Aspekt, dass innerhalb des Pflegepersonals fast durchgehend geduzt wird. Von vornherein wird jeder Kollege beim Vornamen genannt und nur in besonderen Ausnahmefällen bestehe die Stationsleitung auf einer förmlicheren Anrede. Während beim Patientenumgang also sehr genau auf die Art der Anrede geachtet wird um zu viel Nähe zu vermeiden, hat sich unter Kollegen ein verbindendes Du eingebürgert. 4.3.Körperkontakt Das macht man dann professionell und dann is auch gut. Interview 6 Seite 3 Auch am körperlichen Umgang mit den Patienten schildert mein Informant eine Möglichkeit der Abgrenzung und Wahrung der Distanz: 8

9 Interview 6 Seite 7-8 Diese körperliche Distanz dient jedoch nicht nur der Abgrenzung, sondern auch dem Schutz vor Infektionen. Egal aus welcher Intention heraus, schafft diese Arbeitsweise aber automatisch eine emotionale Entfernung vom Patienten. 4.4.Reden über den Patienten Jetzt kommt gleich die Gallen OP zurück. Interview 6 Seite 8 Das merkt man dann an kleinen Beispielen wie zum Beispiel bei der Körperpflege also bei der Grundpflege. Wenn Patienten im Bett versorgt werden, waschen und so, gibt s immer n paar Mitarbeiter, die ziehen sich grundsätzlich immer sofort Handschuhe an. Für alles also auch für Arme, Gesicht waschen und so und dann gibt s die, die ziehen sich halt nur Handschuhe an, wenn s um Intimbereich und sowas geht, oder Füße vielleicht is auch ein bisschen unangenehm. Da an solchen Kleinigkeiten merkt man schon manchmal was für Distanzen da eingehalten werden und da gibt s auch schon große Unterschiede, auf jeden Fall. Ja. In Abwesenheit der Patienten ist es oft üblich, den Patienten nicht beim Namen sondern bei seinen Beschwerden zu nennen. Gerade auf chirurgischen Stationen sei dies Gang und Gäbe. Zum einen geschehe dies, da häufig Patientenwechsel stattfänden, zum anderen, wenn der Patient direkt aus dem OP komme und man eventuell noch keinen Kontakt mit ihm hatte. Den Patienten nicht mehr als eigenständige Person sondern als Krankheitsbild wahrzunehmen und zu benennen, hält mein Informant zudem für eine sehr starke Abgrenzungsmöglichkeit, jedoch für falsches Distanzverhältnis : Das hat einfach nichts mit Distanz zu tun. Das is einfach überflüssig irgendwie. Das is man gibt ja dem Patienten n ganz falsches Bild, man behandelt den dann wie so nen kleinen äh Motordefekt so. Man nimmt dem ja die ganze Persönlichkeit quasi. Also es wird leider immer noch gemacht in Krankenhäusern muss man sagen. Interview 6 Seite 8 Seiner Meinung nach werde diese Redensart jedoch nicht immer bewusst eingesetzt, sondern hätte sich eingeschlichen oder werde verwendet, um professioneller zu wirken. In jedem Fall schaffe es aber eine starke Distanz, die schwer wieder aufzulösen sei. 4.5.Allgemeiner Umgang Sei s so Ja hier der Patient so ein bisschen lapidar oder wenn man die Leute halt eher dann einbindet, mit denen spricht. Interview 6 Seite 8 9

10 Starke Unterschiede lassen sich auch im allgemeinen Umgang mit dem Patienten erkennen. Hier ist entscheidend, welche Ebene die Beziehung annehme. Eine Möglichkeit der Abgrenzung stelle dar, Persönliches in Gesprächen zu vermeiden und von der eigenen Person, den eigenen Hobbies oder Interessen nichts preiszugeben. Die Gespräche also auf einer rein professionellen Ebene zu halten. Mein Informant berichtet jedoch von seiner eigenen Intention, intensiveren Kontakt mit dem Patienten aufzunehmen, wobei ihm die Pflegeanamnese erste Einstiegsmöglichkeiten gebe zum Beispiel nach Familienangehörigen zu fragen um so eine nähere Beziehung zu schaffen. Gerade bei Patienten, die längere Aufenthalte benötigten, entwickle sich eine stärker ausgeprägte Beziehung. Er berichtet, sich gerne auf engen Kontakt mit den Patienten einzulassen, wenn diese eine nähere Beziehung zu wünschen scheinen. [Man muss] darauf achten, dass man halt ne gewisse Distanz wahrt um dann nicht so emotional befangen zu sein sag ich mal, aber da ich da teilweise so ne bisschen andere Einstellung zu solchen Sachen hab, is das bei mir nicht so. Also ich erzähl viel über mich auch ähm hab wenig Distanz teilweise. Also ich lass mich sofort von irgendwem duzen wenn die wollen. [ ] ich duze auch sofort andere Patienten, die mir das anbieten. Und schnack auch auf deren Niveau mit denen. Das heißt [ ] bei manchen muss man eher so n bisschen ordentlich sprechen und könnten sie mal und so und bei anderen is das dann so, die schnacken dann auch einfach mit dir und das brauchn die auch und das mach ich gerne und ich seh das halt nicht so mit der Distanz. So, dass es für mich noch in Ordnung is. Also die Kommunikation is so das was ich am liebsten mache eigentlich. Interview 5 Seite 6-7 Anhand der Reaktionen der Kollegen und Vorgesetzten ist dies aber eher als Ausnahmeverhalten zu sehen. In Beurteilungen, die die Auszubildenden bei jedem Stationswechsel erhalten, lassen sich durchgehend Verweise auf das zu nahe Verhältnis zu Patienten finden. Diese Einschätzungen des eher ungewöhnlicheren Verhaltens meines Informanten von verschiedensten Pflegern von verschiedensten Stationen lassen die generelle Norm im Umgang erkennen. 4.6.Persönliche Einstellung Jeder is halt anders gepolt. Interview 6 Seite 6 Generell gelte im Umgang, dass der Eigenschutz immer vorgehe. Man müsse selbst, durch eigene Erfahrungen ausloten, wie viel Nähe zum Patienten einem gut tue und 10

11 danach handeln. Sei man dem Verlust und Verlustgefühlen sehr negativ gegenüber eingestellt, sei es zum Eigenschutz von Vorteil, eine generell distanziertere Haltung einzunehmen. Das eigene Wohl stehe immer an erster Stelle. Besonders bei der Pflege von finalen Patienten (die kurz vor dem Tod stehen) werde sehr stark auf den Selbstschutz geachtet. Interv.: Das heißt aber, dass die meisten dann eher wenn s jetzt wirklich so kurz vor knapp is sich dann eher auch zurück ziehen? Benjamin: Ja, leider ja. Mit dem Tod will niemand wirklich viel zu tun haben. Is einfach so. Ich hab noch keine Pflegekraft kennengelernt, ich hatte jetzt noch nicht so viele finale Patienten, die äh sich dahin gesetzt haben und nochmal Handgehalten haben. Hab ich noch nicht gesehen. Was ja auch nicht als Vorwurf gemeint is, aber das is halt einfach so. Das is ein schwieriges Thema. Interv.: Dann muss man wissen wo seinen Grenzen sind? Benjamin: Ja das is ja immer, man geht ja vor, ne. Interview 6 Seite 5 Aus eigener Erfahrung berichtet der Informant, dass besonders bei Auszubildenden darauf geachtet werde, viel Möglichkeit zum Eigenschutz zu geben. Bei seinem ersten Patienten, der starb, boten ihm Kollegen beispielsweise immer wieder an, den Patienten in den letzten Stunden nicht mehr versorgen und die Schicht nicht beenden zu müssen. Auch berichtet er von einer generellen Akzeptanz unter den Kollegen, nach dem Tod eines nahestehenden Patienten im Notfall einen Tag frei zu nehmen. Auch würde sich mein Informant bei Redebedarf an seine Kollegen oder Vorgesetzten wenden. Für meinen Informanten stelle die große Nähe zum Patienten allerdings kein emotionales Leid dar, da er zum Thema Verlust eine positivere Grundeinstellung als viele seiner Kollegen wahre. Daher fällt seine Schilderung über einen Patienten, den er bis zum Ende begleitet hat, erstaunlich positiv aus. Ich hatte jetzt nen Patienten auf der alten Station der hatte halt, also der is verstorben gleich am zweiten Tag. Ähm, da is man dann halt schon mal so kurz vielleicht traurig, wenn man den irgendwie, wenn man ne gute Ebene mit dem gefunden hat. Aber also ich kann das gut kompensieren, weil ich halt eben ne gewisse andere Einstellung zu solchen Themen hab als meine Kollegen und deswegen is des für mich kein Problem. Interview 4 Seite Schluss 11

12 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass im Pflegeberuf wie in anderen sozialen Berufen dem Selbstschutz des Personals eine wichtige Bedeutung beigemessen wird. Neben den festgelegten Tätigkeiten in den Abläufen im Stationsalltag hält der interpersonelle Kontakt Unwägbarkeiten bereit. Dieser Bereich der zwischenmenschlichen Interaktion folgt keinem Textbuch oder bestimmten Handlungsabläufen. In der Mikrokultur der Krankenpfleger haben sich bestimmte Verhaltensmuster etabliert, die auch in diesem Bereich, bewusst oder unbewusst angewandt, Stabilität generieren. Durch gewisse Schemata, wie eine persönlich festgelegte Anredeformen oder eine distanzierte Art und Weise, mit Kollegen über Patienten zu sprechen, werden einige Stressfaktoren reduziert: Nicht in jeder einzelnen Situation muss die persönliche Grenze an Nähe neu absteckt werden. Bei diesem Prinzip von Distanz und Nähe scheint die Distanzwahrung in der Beziehung von Patient und Pfleger eine deutlich größere Rolle einzunehmen als das Eingehen von Nähe. So bemerkt mein Informant abschließend: Man kann niemanden [..] dazu zwingen zu viel Nähe einzugehen. Wobei ich noch der Meinung bin, dass n gewisser Grad an Nähe für das Berufsbild unumgänglich is. Das heißt wenn man sich gar nicht auf Leute einlassen kann is das vielleicht die falsche Berufswahl, finde ich. Interview 6 Seite 7 Interessant wäre eine weiterführende Befragung zur Unterstützung bei emotionaler Belastung. Mein Informant berichtet zum einen über die Möglichkeit, mit Kollegen in Kontakt zu treten, aber auch von Supervisionen, Psychologen und Betriebsärzten, die kontaktiert werden könnten. Im Umfang dieser Arbeit konnte das Thema leider nicht ausführlicher behandelt werden. Jedoch scheint mir die Frage nach der Nutzung und Akzeptanz dieser Angebote im Pflegeberuf sehr zentral. 12

13 Anhang Pflegepersonal Hauptarbeitsort Grobe Aufgaben Qualifikation/ Voraussetzung Pflegedienstleitung Stationsleitung Stationszentrale Zimmer Flur Verwaltungsarbeit, Delegation der Stationen, Überprüfen/absegnen der Dienspläne Erstellen der Dienstpläne, Struktur auf Station aufrechterhalten, grobe Regeln durchsetzen, einteilen von groben Aufgaben (z.b. Hygienebeauftragter), pflegerische Dokumentation Bestandenes Examen, Weiterbildungen in Organisationsarbeit Siehe oben Sind unterstellt Krankenhausleitung Pflegedienstleitung Stellvertretende Stationszentrale Siehe oben; Siehe oben Pflegedienstleitung Stationsleitung Teampartner Stationszentrale Entlassungs, Aufnahmemanagement, Transportregelungen, Dokumentenzustellung (Arztbriefe o.ä.) Bestandenes Examen Schichtleitung Examinierte Stationszentrale Zimmer Flur Stationszentrale Zimmer Flur Koordination des Personals in der Schicht, Pflegerische Tätigkeiten, medizinische Tätigkeiten, Anleitung und Kontrolle der Auszubildenden, Dokumentation der durchgeführten Pflege, Zimmer ordentlich halten u.vorbereiten für neue Patienten, Vorbereitungen für die neue Schicht Pflegerische Tätigkeiten, medizinische Tätigkeiten, Anleitung und Kontrolle der Auszubildenden, Dokumentation der durchgeführten Pflege, Zimmer ordentlich Bestandenes Examen, anwesende Examinierte mit längster Berufserfahrung in einer Schicht 3 Jahre Lehrzeit, bestandenes Examen Schichtleitung, (Stellvertretende) Stationsleitung, Pflegedienstleitung, Erfahrenere Examinierte, Schichtleitung, (Stellvertretende) Stationsleitung, Pflegedienstleitung, 13

14 Auszubildende Praktikanten/ PJtler Tabelle 3: Hierarchie Stationszentrale Zimmer Flur halten u.vorbereiten für neue Patienten, Vorbereitungen für die neue Schicht, Pflegerische Tätigkeiten, Patienten zur OP/Untersuchung fahren (Patiententransporte), Verlegungen, Zimmer ordentlich halten u.vorbereiten für neue Patienten, Vorbereitungen für die neue Schicht Patienten zur OP/Untersuchung fahren, Erfahreneren Auszubildenden, Examinierten, Schichtleitung, (stellvertretende) Stationsleitung, Pflegedienstleitung Auszubildenden, Examinierten, Schichtleitung, (stellvertretende) Stationsleitung, Pflegedienstleitung Stammblatt Grundinformationen Name Alter Adresse Wohnort Wohnzustand Altere Diagnosen Planette Pflegeanamnese Kommunikation Vitalfunktionen Ruhe/Schlaf Körperpflege Hautzustand/ beurteilung Bewegung Nahrungsaufnahme Ausscheidung Entlassungsvorbereitung Visitenzettel Zusammenklappbare Bögen 14 Hausarzt Angehörige Allergien Grobe Anamnese Grobe Diagnostik Grobe Vorerkrankungen Reanimationswunsch Patientenverfügung Anweisungen des Arztes Medikamentenveränderungen Graphen Temperaturkurve Pulskurve selbstständig Betreut Pflegedienst

15 (Verlaufskurve) Zeilenübersicht Blutsruckkurve Datum KH Tag/Tages/Nachterprobung VAS 0 10 RR nach Verordnung Größe/Gewicht Kost Magensonde Einfuhr Ausfuhr Bilanz Erbrechen Stuhlgang Urindrainage Wunddrainage Blutzuckerwerte Medikamentöse Therapie Verabreichung d.medikation Bedarfsmedikation Tabelle 4: Planette Bögen zum Abhaken Allgemeine Pflege Körperpflege Ernährung Mobilisation Lagerung Ausscheidung Kommunikation Spezielle Pflege Patientenbeobachtung Wundversorgung Aufwendiges Versorgen u.ableitungen Medikamentöse Versorgung Atem 15

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