Umsatzsteuer aktuell

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Umsatzsteuer aktuell"

Transkript

1 Informationen zu Entwicklungen im Umsatzsteuerrecht Umsatzsteuer aktuell Ausgabe 6, September 2014 Änderungen des Umsatzsteuergesetzes durch das Gesetz zur Anpassung des nationalen Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens zur EU und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften Das Gesetz zur Anpassung des nationalen Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens zur EU und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften (im Weiteren: Kroatien-Gesetz ; BGBl. I 2014, 1266) ist in seinen wesentlichen Teilen zum 31. Juli 2014 in Kraft getreten. Dieses Gesetz ändert das Umsatzsteuergesetz (UStG) in einer Reihe wichtiger Punkte, unter anderem in Hinblick auf den Anwendungsbereich des Abzugsverfahrens und den neuen Leistungsort der an Verbraucher erbrachten Kommunikationsleistungen. Sofern Gesetzesänderungen zu einem abweichenden Datum in Kraft treten, wird im Weiteren darauf hingewiesen. Änderungen bei der Anwendung des Abzugsverfahrens Übergang der Steuerschuldnerschaft bei Bauleistungen und Gebäudereinigungsleistungen Die Neuregelungen zum Übergang der Steuerschuldnerschaft bei Bauleistungen und Gebäudereinigungsleistungen haben wir Ihnen zusammen mit einer ebenfalls in das UStG aufgenommenen Altfallregelung bereits in der letzten Ausgabe von Umsatzsteuer aktuell vorgestellt. Die erwähnte Altfallregelung (der nunmehrige 27 Abs. 19 UStG) ist sehr allgemein gefasst: Sie umfasst nach ihrem Wortlaut die gesamte Vorschrift des 13b UStG. Die Gesetzesbegründung legt jedoch nahe, dass der Gesetzgeber mit dieser Regelung lediglich bestimmte Folgewirkungen des Urteils des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 22. August 2013 (Az. V R 37/10, zum Übergang der Steuerschuldnerschaft bei Bauleistungen) fiskalisch in den Griff bekommen möchte. Auch das Bundesministerium der Finanzen (BMF) ist offenbar dieser Auffassung (siehe Schreiben vom 31. Juli 2014). Erweiterung des Abzugsverfahrens: Lieferung bestimmter elektronischer Geräte Nachdem der Gesetzgeber vor gut drei Jahren die Lieferung von Mobilfunkgeräten und bestimmten integrierten Schaltkreisen an andere Unternehmer dem Abzugsverfahren unterworfen hat, scheinen sich Umsatzsteuerbetrüger auf vergleichbare andere Gegenstände verlegt zu haben. Mit Wirkung zum 1. Oktober 2014 wird darum die bestehende Regelung um die Lieferung von Tablet-Computern und von Spielekonsolen ergänzt. Die Definition der Geräte, die künftig ebenfalls für das Abzugsverfahren infrage kommen sollten, erfolgt im Gesetz selbst lediglich anhand der Begriffe Tablet-Computer und Spielekonsolen, nicht beispielsweise anhand von Zolltarifnummern. In Anbetracht der Vielfalt der auf dem Markt angebotenen Geräte, die mitunter nicht eindeutig als Tablet-

2 Umsatzsteuer aktuell Ausgabe 6, September Computer oder Spielekonsolen klassifiziert werden können, sondern in Aufmachung und Funktionsumfang mehr oder minder von üblichen Geräten dieser Kategorien abweichen, sind Abgrenzungsschwierigkeiten zu erwarten. Es ist darum zu hoffen, dass das BMF zeitnah zum einen mit einer praxistauglichen Definition, zum anderen wie bereits gefordert wurde mit einer Nichtbeanstandungsfrist bis Jahresende reagiert. Auf die ebenfalls durch das Kroatien-Gesetz in das UStG eingeführte Vereinfachungs- und Nichtbeanstandungsregelung sei aber hingewiesen (siehe unten). Außerdem gilt die bestehende Schwelle von Euro pro wirtschaftlichem Vorgang auch für diese Gegenstände. Erweiterung des Abzugsverfahrens: Metalllieferungen Die Lieferung bestimmter unedler Metalle und bestimmter Edelmetalle (zuzüglich bestimmter weiterer Erzeugnisse der Metallurgie sowie Cermets) soll zur Bekämpfung von Steuerbetrug künftig in weitaus größerem Umfang als bisher dem Abzugsverfahren unterfallen. Bisher ging nur bei der Lieferung unter anderem bestimmter Metallabfälle und Metallschrotte die Steuerschuldnerschaft auf den Leistungsempfänger über. Bitte beachten Sie: Nicht jegliche Metalllieferung ist umfasst. So fallen zum Beispiel Kupferbleche, aber keine Kupferrohre unter die neue Regelung. Womöglich schießt der Gesetzgeber in anderer Hinsicht über das Ziel hinaus: Denn offenbar könnten künftig selbst Unternehmer vom Abzugsverfahren betroffen sein, die eigentlich mit Metallhandel nicht befasst sind. Nach dem Wortlaut der Liste der von der Neuregelung betroffenen Metalle und Metallgegenstände scheinen nämlich auch Gegenstände des Einzelhandels wie etwa Alufolie unter die Neuregelung zu fallen. Daher steht zu hoffen, dass sich das BMF möglichst rasch dazu äußert, wie diese Vorschrift nach seiner Auffassung zu verstehen ist. Die Steuerschuldnerschaft geht dann über, wenn der Leistungsempfänger ein Unternehmer ist. Bitte beachten Sie: Die Regelung tritt bereits zum 1. Oktober 2014 in Kraft. Ob das BMF bis Jahresende eine Nichtbeanstandungsfrist gewährt, ist noch unbekannt. Auf die ebenfalls durch das Kroatien-Gesetz in das UStG eingeführte Vereinfachungsund Nichtbeanstandungsregelung sei aber verwiesen (siehe im Anschluss). Bitte beachten Sie: Die neue Vorschrift und die neue Anlage zum UStG treten neben die bisherige Regelung über die Lieferung von Gegenständen wie etwa Kunststoff- und Metallabfällen, die unverändert weiter besteht. Nichtbeanstandungsregelung für Zweifelsfälle Die Vereinfachungs- und Nichtbeanstandungsregelung nach Abschnitt 13b.8 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses wurde wenngleich mit einigen Abweichungen in das UStG übernommen. Diese Regelung deckt zahlreiche (aber nicht alle) Leistungen ab, die unter das Abzugsverfahren fallen, unter anderem auch Bauleistungen und Gebäudereinigungsleistungen sowie die beiden oben erwähnten Fallgruppen der Lieferung bestimmter elektronischer Geräte und bestimmter Metalle. Sind demnach Leistungsempfänger und leistender Unternehmer in Zweifelsfällen übereinstimmend davon ausgegangen, dass die Voraussetzungen für den Übergang der Steuerschuld vorlägen, obwohl dies nach der Art der Umsätze unter Anlegung objektiver Kriterien tatsächlich nicht zutreffend war, gilt der Leistungsempfänger dennoch als Steuerschuldner. Bitte beachten Sie: Diese Regelung betrifft wegen der Verweisung nur auf bestimmte Teile der Vorschrift nicht alle Voraussetzungen des Übergangs der Steuerschuldnerschaft. So ist zum Beispiel nicht die Auffassung der Parteien zur Frage geschützt, ob der Leistungsempfänger ein Unternehmer ist. Die Nichtbeanstandungsregelung setzt ferner voraus, dass es dadurch nicht zu Steuerausfällen gekommen ist. Diese Voraussetzung sollte dann erfüllt sein, wenn der Leistungsempfänger den an ihn erbrachten Umsatz in zutreffender Höhe versteuert hat.

3 Umsatzsteuer aktuell Ausgabe 6, September Sonstige Änderungen im Abzugsverfahren Für die Lieferung bestimmter unter das Abzugsverfahren fallender Gegenstände (einschließlich z. B. der genannten Metalle, von Tablet-Computern oder von Spielekonsolen) wird klargestellt, dass der Leistungsempfänger im Fall der Anwendung der Differenzbesteuerung nach 25a UStG nicht Steuerschuldner wird. Wie die Gesetzesbegründung ausführt, ist die Anwendung des Abzugsverfahrens für den Leistungsempfänger in diesen Fällen de facto nicht möglich, weil er regelmäßig den Einkaufspreis der an ihn gelieferten Gegenstände nicht kennt und so die Bemessungsgrundlage für die Umsatzbesteuerung nicht ermitteln kann. Änderung des Leistungsorts der Kommunikationsleistungen und Folgeänderungen Mit Wirkung vom 1. Januar 2015 wird der Leistungsort der sogenannten Kommunikationsleistungen (das sind Telekommunikationsleistungen, Rundfunkund Fernsehdienstleistungen sowie auf elektronischem Wege erbrachte sonstige Leistungen) an Verbraucher geändert. Damit wird wie vorgesehen die letzte Stufe der Reform der Besteuerung der Dienstleistungen ( VAT Package ) umgesetzt. Neben der Änderung des Leistungsorts wird in diesem Zusammenhang die sogenannte Branchenlösung als Spezialfall der Leistungskommission in das UStG eingeführt, und es werden die verfahrensrechtlichen Voraussetzungen der zentralen Anlaufstelle (mini one stop shop MOSS) geschaffen. Änderung des Leistungsorts Schon derzeit ist der Leistungsort für auf elektronischem Wege erbrachte sonstige Leistungen für die Leistungen von Unternehmern, die ihren Sitz außerhalb der EU (Drittlandsgebiet) haben oder ihre Leistungen von einer dortigen Betriebsstätte aus ausführen, auch dann am Ansässigkeitsort des Leistungsempfängers, wenn der Leistungsempfänger weder ein Unternehmer ist, der die Leistung für sein Unternehmen bezieht, noch eine juristische Person mit Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Wenn der Empfänger einer Kommunikationsleistung im Drittlandsgebiet ansässig ist, wird bereits heute kein Unterschied danach gemacht, ob es sich bei diesem um einen Unternehmer handelt oder nicht. Vereinfacht ausgedrückt gilt vom 1. Januar 2015 an für alle Kommunikationsleistungen: Der Leistungsort ist dort, wo der Leistungsempfänger ansässig ist unabhängig von der Ansässigkeit der Parteien und davon, ob der Kunde als Unternehmer, Privatperson oder juristische Person mit Umsatzsteuer-Identifikationsnummer zu qualifizieren ist. Die Branchenlösung Ebenfalls zum 1. Januar 2015 wird für bestimmte Fälle, in denen Leistungen über Telekommunikationsnetze, Schnittstellen oder Portale erbracht werden, eine Leistungskette fingiert. Die frühere Vorschrift des 45h Abs. 4 TKG, wo diese Fiktion bislang geregelt war, wird im Gegenzug aufgehoben. Die neue Regelung fasst den Bereich der Leistungen, die unter diese sogenannte Branchenlösung fallen, klarer als die frühere Regelung. Allerdings stimmt sie nicht in allen Einzelheiten mit der europarechtlichen Vorschrift überein. Im Einzelnen: Wird ein Unternehmer in die Erbringung einer sonstigen Leistung eingeschaltet, die über ein Telekommunikationsnetz, eine Schnittstelle oder ein Portal erbracht wird, so gilt er (sofern er in Bezug auf die erbrachte sonstige Leistung nicht lediglich die Zahlungsabwicklung übernimmt und an der Leistungserbringung nicht beteiligt ist) für die vom eigentlichen Anbieter erbrachte Leistung umsatzsteuerlich als Leistungskommissionär. Es wird also entgegen den zivilrechtlichen Vertragsverhältnissen fingiert, dass er die Leistung in eigenem Namen auf fremde Rechnung vom eigentlichen Anbieter bezieht und an seinen Abnehmer leistet. Ruft zum Beispiel ein Verbraucher eine kostenpflichtige Servicerufnummer an, so gilt die Leistung nach dieser Vorschrift grundsätzlich als vom Betreiber der Servicerufnummer an den Telekommunikationsanbieter und von diesem an den Leistungsempfänger erbracht. Das

4 Umsatzsteuer aktuell Ausgabe 6, September ermöglicht es dem Telekommunikationsanbieter, die Leistungen problemlos in der eigenen Rechnung gegenüber dem Abnehmer abzurechnen. Die Parteien können aber untereinander vereinbaren, dass diese Rechtsfolge nicht eintreten soll hierzu macht die Neuregelung bestimmte Angaben. Das setzt jedoch voraus, dass der Unternehmer, der das Telekommunikationsnetz, das Portal oder die Schnittstelle bereitstellt, nicht in bestimmter Weise Einfluss auf den eigentlichen Anbieter nimmt zum Beispiel darf er dem eigentlichen Anbieter nicht die allgemeinen Bedingungen vorschreiben, unter denen er seine Leistung zu erbringen hat, und er darf nicht die Abrechnung gegenüber dem Leistungsempfänger autorisieren. Bitte beachten Sie: Die Branchenlösung wird 2015 doppelt geregelt sein. Abgesehen von der genannten Vorschrift im UStG wird eine parallele Regelung in der Durchführungsverordnung (EU) 282/2011 vom 5. März 2011 enthalten sein (vgl. die DVO (EU) 1042/2013 vom 7. Oktober 2013), die sich von der nationalen Regelung in einigen wichtigen Punkten unterscheidet. Diese Durchführungsverordnung beansprucht ebenso unmittelbare Geltung wie das nationale Recht. Ob die Finanzverwaltung beide Regelungen oder nur die nationale Regelung anzuwenden gewillt ist, muss sich zeigen. Der mini one stop shop (MOSS) Sind die Kommunikationsleistungen in der gesamten EU dort zu besteuern, wo der Verbraucher (bzw. gleichgestellte Personen) ansässig ist, so würde das vorbehaltlich der Regelungen in den einzelnen Mitgliedsstaaten bedeuten, dass jeder Dienstleister, der Kommunikationsleistungen anbietet, in jedem EU-Staat registrierungspflichtig wird, in dem solche Kunden ansässig sind. Der damit verbundene Aufwand an steuerlicher Erfassung in 28 Mitgliedsstaaten samt Steuererklärungen und Meldungen, die noch dazu in der jeweiligen Landessprache zu erfolgen haben, würde die Möglichkeiten vieler Unternehmer in einer Weise übersteigen, dass ein funktionierender Binnenmarkt infrage gestellt wäre. Darum wird die Möglichkeit der einzigen Anlaufstelle (MOSS) für im Gemeinschaftsgebiet ansässige Unternehmer eingeführt für Drittlandsunternehmer gibt es dieses Verfahren bereits seit einigen Jahren für auf elektronischem Wege erbrachte Dienstleistungen. In Deutschland ansässige Unternehmer (solche, die im Inland ihren Sitz oder ihre Geschäftsleitung haben oder die, wenn im Drittland ansässig, im Inland eine Betriebsstätte haben), die an diesem Verfahren teilnehmen möchten, haben dies ab dem 1. Oktober 2014 dem Bundeszentralamt für Steuern in bestimmter Weise anzuzeigen. Eine solche Registrierung ist nur einheitlich für alle EU-Staaten möglich, in denen der antragstellende Unternehmer weder seinen Sitz noch eine Betriebsstätte hat. Diese Anzeige muss vor Beginn des Besteuerungszeitraums erfolgen, in dem der Unternehmer von diesem Verfahren Gebrauch macht eine rückwirkende Registrierung ist also offenbar nicht möglich. Anbieter von Kommunikationsdienstleistungen, die dieses Verfahren von Anfang an nutzen möchten, sollten darum unbedingt in Erwägung ziehen, noch im Jahr 2014 gegenüber dem Bundeszentralamt für Steuern ihre Teilnahme anzuzeigen. Zur Anwendung kommt das Verfahren für Besteuerungszeiträume ab Danach gibt der Unternehmer für alle EU-Staaten (in denen er weder Sitz noch Betriebsstätte hat) vierteljährlich eine einzige (elektronische) Steuererklärung ab und zahlt seine Steuer auch an das Bundeszentralamt für Steuern. Kommt ein Unternehmer seinen Verpflichtungen wiederholt nicht oder nicht rechtzeitig nach, schließt das Bundeszentralamt ihn von diesem Verfahren aus. Der MOSS bezieht sich nur auf Steuern, die der Unternehmer für Kommunikationsleistungen schuldet. Im übrigen Gemeinschaftsgebiet ansässige Unternehmer, die im Inland Kommunikationsleistungen erbringen, für die sie die Steuer schulden, ohne aber in Deutschland mit Sitz, Geschäftsleitung oder Betriebsstätte ansässig zu sein, können im Gegenzug ihre Steuererklärung für Deutschland ihrerseits dem EU-Staat übermitteln, in dem sie ansässig sind. In diesem Falle haben sie ihre Vorsteuern in Deutschland im Vorsteuer- Vergütungsverfahren geltend zu machen. Auch hier ist eine rechtzeitige Anzeige nötig.

5 Umsatzsteuer aktuell Ausgabe 6, September Änderungen im Verhältnis zum Drittland und für Drittlandsunternehmer Der bereits seit einigen Jahren bestehende MOSS für nicht in der EU ansässige Unternehmer, die im EU-Gebiet elektronische Dienstleistungen erbringen, wird zum 1. Januar 2015 auf Telekommunikationsleistungen sowie Rundfunk- oder Fernsehdienstleistungen ausgedehnt. Der Kreis der Leistungsempfänger, für die der MOSS Anwendung finden kann, wurde präzisiert. Für Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen sowie Telekommunikationsleistungen gilt weiterhin, dass sich der Leistungsort unter bestimmten weiteren Voraussetzungen in das Inland verlagern kann. Dies betrifft Fälle, in denen die Leistung zwar im Inland genutzt und ausgewertet wird, aber sowohl der Verbraucher (bzw. eine gleichgestellte Person) als auch der leistende Unternehmer im Drittland ansässig sind und der Unternehmer die Leistung aus dem Drittland heraus erbringt. Der Ort der Telekommunikationsleistungen, die ein im Inland ansässiger Verbraucher (oder eine gleichgestellte Person) im Drittland nutzt oder auswertet, kann aber sich nicht mehr in das Drittland verlagern die betreffende Regelung wird ebenfalls mit Wirkung zum 1. Januar 2015 gestrichen. Ermäßigter Steuersatz für Hörbücher Mit Wirkung vom 1. Januar 2015 wird der Katalog der Gegenstände, deren Lieferung usw. dem ermäßigten Steuersatz unterfallen kann, um analoge oder digitale Tonträger und ähnliche Aufzeichnungsträger ergänzt, die ausschließlich die Tonaufzeichnung der Lesung eines Buches enthalten. In derselben Weise wie bei Printbüchern gilt diese Steuerbegünstigung nicht für jugendgefährdende Inhalte. Für E-Books gilt weiterhin der Regelsteuersatz, da eine Besteuerung elektronischer Dienstleistungen zum ermäßigten Steuersatz eine Änderung der Mehrwertsteuer- Systemrichtlinie voraussetzt. Die Regierung hat in ihrer Koalitionsvereinbarung zwar vereinbart, sich für eine derartige Änderung einzusetzen. Über konkrete Schritte ist jedoch noch nichts bekannt geworden. Sonstige Änderungen Im Weiteren soll eine Auswahl sonstiger umsatzsteuerlicher Änderungen überblickartig zusammengefasst werden. Der Katalog der Steuerbefreiungen wurde um Tätigkeiten auf sozialem und medizinischem Gebiet ergänzt. Neben Leistungen der Kindertagespflege nach 23 Abs. 3 SGB VIII sollen zum 1. Januar 2015 bestimmte Eingliederungsleistungen, Leistungen der aktiven Arbeitsförderung und vergleichbare Leistungen befreit werden, sofern sie von Einrichtungen des öffentlichen Rechts oder von bestimmten in der betreffenden Vorschrift näher definierten anderen Einrichtungen erbracht werden. Ferner wird der für die steuerfreie Personalgestellung durch religiöse und weltanschauliche Einrichtungen begünstigte Kreis der Tätigkeiten genauer gefasst. Die Regelung zur Mindestbemessungsgrundlage wird klarstellend an die bereits seit vielen Jahren geltende Rechtspraxis angepasst. Die Mindestbemessungsgrundlage darf demnach das marktübliche Entgelt für die Leistungen nicht übersteigen, also zum Beispiel auch dann nicht, wenn das marktübliche Entgelt unter dem Selbstkostenpreis liegt. Schließlich wurde eine neue Zuständigkeitsvorschrift in die Abgabenordnung eingefügt, wonach sich die Zuständigkeit der Finanzbehörden der Länder unter anderem für die Umsatzsteuer im Bereich des der Bundesrepublik Deutschland zustehenden Anteils an dem Festlandsockel und an der ausschließlichen Wirtschaftszone nach dem Äquidistanzprinzip richtet.

6 Umsatzsteuer aktuell Ausgabe 6, September Ihre Ansprechpartner Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung und vermitteln Ihnen auf Wunsch auch einen Ansprechpartner in Ihrer Nähe. StB Frank Gehring Tel.: RA StB Martin Diemer Tel.: Bestellung und Abbestellung Wenn Sie den PDF-Newsletter Umsatzsteuer aktuell bestellen möchten, senden Sie bitte eine leere mit der Betreffzeile Bestellung sowie dem genauen Namen Ihres Unternehmens an Wenn Sie den PDF-Newsletter Umsatzsteuer aktuell abbestellen möchten, senden Sie bitte eine leere mit der Betreffzeile Abbestellung an Die Beiträge sind als Hinweise für unsere Mandanten bestimmt. Für die Lösung einschlägiger Probleme greifen Sie bitte auf die angegebenen Quellen oder die Unterstützung unserer Büros zurück. Teile dieser Veröffentlichung/Information dürfen nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung durch den Herausgeber nachgedruckt und vervielfältigt werden. Meinungsbeiträge geben die Auffassung der einzelnen Autoren wieder. September 2014 PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Alle Rechte vorbehalten. PwC bezeichnet in diesem Dokument die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die eine Mitgliedsgesellschaft der PricewaterhouseCoopers International Limited (PwCIL) ist. Jede der Mitgliedsgesellschaften der PwCIL ist eine rechtlich selbstständige Gesellschaft.

Umsatzsteuer-News. Inhalt. Aus der Rechtsprechung Vorsteuerabzug bei ungeklärter Ansässigkeit im Inland

Umsatzsteuer-News. Inhalt. Aus der Rechtsprechung Vorsteuerabzug bei ungeklärter Ansässigkeit im Inland www.pwc.de/de/steuern/umsatzsteuerberatung.jhtml Aktuelles rund um das Umsatzsteuerrecht Umsatzsteuer-News Ausgabe 2, Februar 2015 Inhalt Aus der Rechtsprechung... 1 Vorsteuerabzug bei ungeklärter Ansässigkeit

Mehr

Nur per E-Mail. Oberste Finanzbehörden der Länder. - E-Mail-Verteiler U 1 - - E-Mail-Verteiler U 2 -

Nur per E-Mail. Oberste Finanzbehörden der Länder. - E-Mail-Verteiler U 1 - - E-Mail-Verteiler U 2 - Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Nur per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT TEL E-MAIL DATUM

Mehr

1. Leistungsempfänger ist kein Unternehmer ( 3a Abs. 1 UstG)

1. Leistungsempfänger ist kein Unternehmer ( 3a Abs. 1 UstG) Der neue Ort der sonstigen Leistung im Sinne des UstG Änderung seit dem 01. Januar 2010 I. Allgemeines Die Umsatzsteuer ist eine Steuer, die den Austausch von Leistungen (= Umsatz) besteuert. Sie ist eine

Mehr

HANDLUNGSHINWEISE DES AUSSCHUSSES STEUERRECHT

HANDLUNGSHINWEISE DES AUSSCHUSSES STEUERRECHT HANDLUNGSHINWEISE DES AUSSCHUSSES STEUERRECHT ZUR UMSATZSTEUER 2010 DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE FÜR ANWALTLICHE DIENSTLEISTUNGEN BEI AUSLANDSBEZUG Das Umsatzsteuergesetz wurde mit Wirkung zum 01.01.2010 geändert.

Mehr

SEITE 6 UMSATZSTEUER ÜBERGANG DER STEUERSCHULD. 1 Einleitung

SEITE 6 UMSATZSTEUER ÜBERGANG DER STEUERSCHULD. 1 Einleitung SEITE 6 1 Einleitung Ein Unternehmer, der eine steuerpflichtige Lieferung durchgeführt bzw. eine steuerpflichtige Leistung erbracht hat, schuldet im Normalfall die auf das Entgelt entfallende Umsatzsteuer

Mehr

www.pwc.de/de/steuern/umsatzsteuerberatung.jhtml Umsatzsteuer-News

www.pwc.de/de/steuern/umsatzsteuerberatung.jhtml Umsatzsteuer-News www.pwc.de/de/steuern/umsatzsteuerberatung.jhtml Aktuelles rund um das Umsatzsteuerrecht Umsatzsteuer-News Ausgabe 9, Oktober 2013 Inhalt Aus der Europäischen Union...1 Verordnung zur Neuregelung des Leistungsorts

Mehr

ABRECHNUNG ELEKTRONISCHER DIENSTLEISTUNGEN MOSS (MINI-ONE-STOP-SHOP) SCHRITT 1 AN PRIVATKUNDEN UNTER BERÜCKSICHTIGUNG VON

ABRECHNUNG ELEKTRONISCHER DIENSTLEISTUNGEN MOSS (MINI-ONE-STOP-SHOP) SCHRITT 1 AN PRIVATKUNDEN UNTER BERÜCKSICHTIGUNG VON Buhl Data Service GmbH Am Siebertsweiher 3/5 57290 Neunkirchen ABRECHNUNG ELEKTRONISCHER DIENSTLEISTUNGEN AN PRIVATKUNDEN UNTER BERÜCKSICHTIGUNG VON MOSS (MINI-ONE-STOP-SHOP) SCHRITT 1 (Stand 20.01.2015)

Mehr

Dienstleistungen ausländischer Unternehmer aus dem Drittland in Österreich. MMag. Lars Gläser

Dienstleistungen ausländischer Unternehmer aus dem Drittland in Österreich. MMag. Lars Gläser Dienstleistungen ausländischer Unternehmer aus dem Drittland in Österreich MMag. Lars Gläser 1 Überblick Zielsetzungen bei der Besteuerung von Drittlandsunternehmern Drittlandsunternehmer im UStG Bestimmung

Mehr

Steuerschuldumkehr bei Lieferung von Mobilfunkgeräten, Tablet-Computern, Spielekonsolen und integrierten Schaltkreisen

Steuerschuldumkehr bei Lieferung von Mobilfunkgeräten, Tablet-Computern, Spielekonsolen und integrierten Schaltkreisen Steuerschuldumkehr bei Lieferung von Mobilfunkgeräten, Tablet-Computern, Spielekonsolen und integrierten Schaltkreisen 1. Allgemeines 2. Für welche Waren gilt das Verfahren? 3. Für welche Lieferempfänger

Mehr

Mini One Stop Shop. Gottfried Jestädt, Rechtsanwalt, Steuerberater, Fachanwalt für Steuerrecht, Hannover

Mini One Stop Shop. Gottfried Jestädt, Rechtsanwalt, Steuerberater, Fachanwalt für Steuerrecht, Hannover Gottfried Jestädt, Rechtsanwalt, Steuerberater, Fachanwalt für Steuerrecht, Hannover Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Beispiel 1 (Outbound ins Drittland)... 3 Lösung... 3 Beispiel 2 (Inbound aus Drittland)...

Mehr

Umsatzsteuer: Mini One Stop Shop (MOSS) als neues besonderes Besteuerungsverfahren für grenzüberschreitende elektronische Dienstleistungen

Umsatzsteuer: Mini One Stop Shop (MOSS) als neues besonderes Besteuerungsverfahren für grenzüberschreitende elektronische Dienstleistungen Umsatzsteuer: Mini One Stop Shop (MOSS) als neues besonderes Besteuerungsverfahren für grenzüberschreitende elektronische Dienstleistungen MOSS ist das neue unbekannte Steuerwesen, welches nicht wie das

Mehr

19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG)

19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) 19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) Kleinunternehmerinnen/ Kleinunternehmer Nach 19 Abs. 1 UStG wird die für Umsätze im Sinne des 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG geschuldete Steuer von den Kleinunternehmern (vgl.

Mehr

Steuerschuldnerschaft in der Umsatzsteuer

Steuerschuldnerschaft in der Umsatzsteuer Steuerschuldnerschaft in der Umsatzsteuer Inhaltsverzeichnis Übergang der Steuerschuldnerschaft Allgemein - Sinn und Zweck des Verfahrens 2 - Änderungen des Reverse-Charge-Verfahren durch das sogenannte

Mehr

STEUERLICHE BEHANDLUNG EINER WARENLIEFERUNG AUS DEM DRITTLAND - EINFUHR

STEUERLICHE BEHANDLUNG EINER WARENLIEFERUNG AUS DEM DRITTLAND - EINFUHR MERKBLATT Recht und Steuern STEUERLICHE BEHANDLUNG EINER WARENLIEFERUNG AUS DEM DRITTLAND - EINFUHR Die Warenlieferung aus einem Drittland nach Deutschland ist an bestimmte steuerliche Voraussetzungen

Mehr

BESTEUERUNG ELEKTRONISCHER DIENSTLEISTUNGEN - 18 H USTG WECHSEL VOM SITZORTPRINZIP ZUM VERBRAUCHSORTPRINZIP

BESTEUERUNG ELEKTRONISCHER DIENSTLEISTUNGEN - 18 H USTG WECHSEL VOM SITZORTPRINZIP ZUM VERBRAUCHSORTPRINZIP BESTEUERUNG ELEKTRONISCHER DIENSTLEISTUNGEN - 18 H USTG WECHSEL VOM SITZORTPRINZIP ZUM VERBRAUCHSORTPRINZIP Mini One Stop Shop (MOSS) als besonderes Besteuerungsverfahren 18 H UMSATZSTEUERGESETZ AB 01.01.2015

Mehr

- IV D 3 - S 7279/11/10001, DOK: 2011/0626492 -; Ergebnis zu TOP 11 der USt IV/11 vom 20. bis 22. September

- IV D 3 - S 7279/11/10001, DOK: 2011/0626492 -; Ergebnis zu TOP 11 der USt IV/11 vom 20. bis 22. September Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT TEL FAX E-MAIL DATUM Wilhelmstraße

Mehr

Besteuerung grenzüberschreitender Dienstleistungen

Besteuerung grenzüberschreitender Dienstleistungen Dieses Dokument finden Sie unter www.ihk-berlin.de unter der Dok-Nr. 60190 Besteuerung grenzüberschreitender Dienstleistungen Die zunehmende Internationalisierung des Wirtschaftsverkehrs bringt es mit

Mehr

Umsatzsteuer in der Praxis

Umsatzsteuer in der Praxis Umsatzsteuer in der Praxis Mehrwertsteuerpaket 2010 - Rechnungsstellung und Vorsteuerabzug - Auslandsumsätze von Dipl.-Finanzwirt Rüdiger Weimann 8. Auflage Umsatzsteuer in der Praxis Weimann schnell und

Mehr

Umsatzbesteuerung beim grenzüberschreitenden

Umsatzbesteuerung beim grenzüberschreitenden MERKBLATT Recht und Steuern Umsatzbesteuerung beim grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr Die zunehmende Internationalisierung des Wirtschaftsverkehrs bringt es mit sich, dass Dienstleistungen zunehmend

Mehr

AKTUELLES STEUERRECHT 2015 ZUR UMSATZSTEUER

AKTUELLES STEUERRECHT 2015 ZUR UMSATZSTEUER AKTUELLES STEUERRECHT 2015 ZUR UMSATZSTEUER Mit Prof. Helmut Karg TEIL I Aus dem Inhalt Neuregelung der strafbefreienden Selbstanzeige bezüglich der Umsatzsteuer durch das Gesetz zur Anpassung der Abgabenordnung

Mehr

Elektronische Rechnungen Von Rechtsanwalt Dr. Ivo Geis

Elektronische Rechnungen Von Rechtsanwalt Dr. Ivo Geis Elektronische Rechnungen Von Rechtsanwalt Dr. Ivo Geis Die Rechnung ist Kernelement des Mehrwertsteuersystems in Europa, denn sie gilt als Beleg für das Recht des Käufers zum Vorsteuerabzug. Der wachsende

Mehr

Ordnungsgemäße Rechnung gem. 14 Abs. 4 UStG. Rechtsstand: April 2013

Ordnungsgemäße Rechnung gem. 14 Abs. 4 UStG. Rechtsstand: April 2013 Ordnungsgemäße Rechnung gem. 14 Abs. 4 UStG Rechtsstand: April 2013 Inhalt I. Muster (Brutto-Rechnungsbetrag über 150 )... 2 II. Erleichterungen für Rechnungen von weniger als 150,- brutto (sog. Kleinstbetragsrechnungen)

Mehr

Steuern und Abgaben beim grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr. Nr. 130/14

Steuern und Abgaben beim grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr. Nr. 130/14 Steuern und Abgaben beim grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr Nr. 130/14 Ansprechpartnerin: Ass. iur. Katja Berger Geschäftsbereich Recht Steuern der IHK Nürnberg für Mittelfranken Ulmenstraße

Mehr

Wichtige Änderungen im Schweizer Mehrwertsteuerrecht ab 01.01.2010

Wichtige Änderungen im Schweizer Mehrwertsteuerrecht ab 01.01.2010 Wichtige Änderungen im Schweizer Mehrwertsteuerrecht ab 01.01.2010 1. Einleitung Zum 01.01.2010 wird in der Schweiz ein neues Mehrwertsteuergesetz (im Folgenden: nmwstg) in Kraft treten. Das neue Gesetz

Mehr

Allgemeine Steuerzahlungstermine im Dezember 2014

Allgemeine Steuerzahlungstermine im Dezember 2014 Mandanten-Rundschreiben Dezember 2014 26.11.2014 Allgemeine Steuerzahlungstermine im Dezember 2014 Fälligkeit Ende der Schonfrist Späteste Abgabe bei Überweisung des Schecks Mi. 10.12 Lohnsteuer, Kirchensteuer

Mehr

Erfordernisse einer Rechnung

Erfordernisse einer Rechnung Erfordernisse einer Rechnung Wann muss ein Unternehmer Rechnungen ausstellen? Der Unternehmer ist nach dem Umsatzsteuergesetz verpflichtet Rechnungen auszustellen, wenn er Umsätze an andere Unternehmer

Mehr

Teil III B Erläuterungen zum Vordruck Anlage UR 2013 zur Umsatzsteuererklärung USt 2 A 2013

Teil III B Erläuterungen zum Vordruck Anlage UR 2013 zur Umsatzsteuererklärung USt 2 A 2013 72 B. Umsatzsteuerjahreserklärung Teil III B Erläuterungen zum Vordruck Anlage UR 2013 zur Umsatzsteuererklärung USt 2 A 2013 (gegliedert nach den am Rand des beigefügten amtlichen Musters angegebenen

Mehr

BMF Schreiben zur Umkehr der Steuerschuldnerschaft auf bestimmte Lieferungen von Mobilfunkgeräten und integrierten Schaltkreisen

BMF Schreiben zur Umkehr der Steuerschuldnerschaft auf bestimmte Lieferungen von Mobilfunkgeräten und integrierten Schaltkreisen Bundesministerium der Finanzen 11016 Berlin Abt. Steuerrecht Unser Zeichen: Be/Gl Tel.: +49 30 240087-64 Fax: +49 30 240087-99 E-Mail: steuerrecht@bstbk.de 12. August 2011 BMF Schreiben zur Umkehr der

Mehr

Erfordernisse einer Rechnung

Erfordernisse einer Rechnung Erfordernisse einer Rechnung Wann muss ein Unternehmer Rechnungen ausstellen? Der Unternehmer ist nach dem Umsatzsteuergesetz verpflichtet Rechnungen auszustellen, wenn er Umsätze an andere Unternehmer

Mehr

Hobel und Späne GMBH Hauptstraße 31 1140 Wien Tel.: 01/ 456 78 90

Hobel und Späne GMBH Hauptstraße 31 1140 Wien Tel.: 01/ 456 78 90 Rechnung bis 50,00 inkl. Umsatzsteuer Hobel und Späne GMBH Hauptstraße 6. Ausstellungsdatum Lieferdatum: 2.7.202. Tag der oder sonstigen Wien, 2.7.202 0,00 0,00 Holztruhe Stauraum 90,00 5,00 2. Menge und

Mehr

BEI LIEFERUNGEN ZWISCHEN DEUTSCHLAND UND CHINA

BEI LIEFERUNGEN ZWISCHEN DEUTSCHLAND UND CHINA UMSATZSTEUER BEI LIEFERUNGEN ZWISCHEN DEUTSCHLAND UND CHINA Stefan Rose Wirtschaftsprüfer/Steuerberater 7. Oktober 2008 BM Partner Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BM Partner GmbH Steuerberatungsgesellschaft

Mehr

Rechnungen - Das muss drinstehen

Rechnungen - Das muss drinstehen Rechnungen - Das muss drinstehen Die Rechnung, die Sie Ihrem Kunden stellen, ist nicht nur für Ihre Unterlagen wichtig, sondern sie ermöglicht Ihrem Kunden den Abzug der Umsatzsteuer, die Sie ihm in Rechnung

Mehr

Neue Umsatzsteuer-Regelungen im Online-Handel ab 2015

Neue Umsatzsteuer-Regelungen im Online-Handel ab 2015 Neue Umsatzsteuer-Regelungen im Online-Handel ab 2015 Für Anbieter digitaler Dienstleistungen gelten ab dem 01.01.2015 neue Vorschriften über die Abfuhr von Umsatzsteuer. Die zu diesem Zeitpunkt in Deutschland

Mehr

Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht

Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht Ein Merkblatt der Industrie- und Handelskammer Hannover Kleinunternehmer brauchen für die von ihnen ausgeführten Umsätze keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abzuführen

Mehr

Rechnung das muss drinstehen

Rechnung das muss drinstehen Rechnung das muss drinstehen Die Rechnung, die Sie Ihrem Kunden stellen, ist nicht nur für Ihre Unterlagen wichtig, sondern sie ermöglicht Ihrem Kunden den Abzug der Umsatzsteuer, die Sie ihm in Rechnung

Mehr

Russian Tax and Legal News

Russian Tax and Legal News www.pwc.de Aktuelle Informationen zu Recht und Steuern in Russland Russian Tax and Legal News Juni 2011 Inhalt Steueraufschub/Ratenzahlung...1 Steuerkredit für Investitionszwecke... 2 Abschreibungsfähige

Mehr

Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer

Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer Was versteht man unter einem Dreiecksgeschäft? Ein Dreiecksgeschäft ist ein Sonderfall des Reihengeschäftes. Die Grundregeln des Reihengeschäftes sind im Infoblatt

Mehr

Gesetzliche Änderungen durch das "Kroatiengesetz"

Gesetzliche Änderungen durch das Kroatiengesetz Top-Thema Änderungen im Reverse-Charge-Verfahren zum 1.10.2014 Kapitel Gesetzliche Änderungen durch das "Kroatiengesetz" Ausführung von Bauleistungen und Gebäudereinigungsleistungen Lieferung von Tablet-Computern,

Mehr

Das Wichtigste aus dem Steuerrecht

Das Wichtigste aus dem Steuerrecht Das Wichtigste aus dem Steuerrecht November 2014 Inhaltsverzeichnis 1. Regeln für Selbstanzeigen werden ab 1.1.2015 verschärft 2. Entwurf eines Jahressteuergesetzes 2015 3. Reverse-Charge-Verfahren: Hier

Mehr

LÖSUNG Übungsfall: Umsatzsteuer

LÖSUNG Übungsfall: Umsatzsteuer LÖSUNG Übungsfall: Umsatzsteuer HINWEIS: Das Jahr 03 entspricht dem aktuellen Jahr! Hartmut Freytag ist Unternehmer, da er eine gewerbliche Tätigkeit nachhaltig mit Einnahmenerzielungsabsicht selbständig

Mehr

Steuern und Abgaben beim grenzüberschreitenden

Steuern und Abgaben beim grenzüberschreitenden MERKBLATT Recht und Fairplay Steuern und Abgaben beim grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr Die zunehmende Internationalisierung des Wirtschaftsverkehrs bringt es mit sich, dass Dienstleistungen

Mehr

Grundsatz zur Rechnungsausstellung; Vereinfachung bei der elektronischen Rechnung zum 1.7.2011

Grundsatz zur Rechnungsausstellung; Vereinfachung bei der elektronischen Rechnung zum 1.7.2011 Grundsatz zur Rechnungsausstellung; Vereinfachung bei der elektronischen Rechnung zum 1.7.2011 Grundsatz zur Rechnungsausstellung Damit eine Rechnung zum Vorsteuerabzug zugelassen wird, muss sie strenge

Mehr

1. Sachverhaltskonstellationen. 1.1 Allgemein

1. Sachverhaltskonstellationen. 1.1 Allgemein BIU Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.v. Charlottenstr. 62 10117 Berlin Telefon: 030 2408779-0 Fax: 030 2408779-11 E-Mail: office@biu-online.de www.biu-online.de Stellungnahme zur Umsatzsteuerrechtlichen

Mehr

Angestellte und Sozien als Insolvenzverwalter, Testamentsvollstrecker und Betreuer Auslöser für Gewerbesteuer- und Umsatzsteuerprobleme?

Angestellte und Sozien als Insolvenzverwalter, Testamentsvollstrecker und Betreuer Auslöser für Gewerbesteuer- und Umsatzsteuerprobleme? Köln Berlin München Angestellte und Sozien als Insolvenzverwalter, Testamentsvollstrecker und Betreuer Auslöser für Gewerbesteuer- und Umsatzsteuerprobleme?" Streck Mack Schwedhelm Rechtsanwälte, Fachanwälte

Mehr

Erklärung des Reverse-Charge-Verfahrens. (Quelle: Haufe Office Gold 18-07-2013) UMSATZSTEUER. 1 Fälle des Reverse-Charge-Verfahrens

Erklärung des Reverse-Charge-Verfahrens. (Quelle: Haufe Office Gold 18-07-2013) UMSATZSTEUER. 1 Fälle des Reverse-Charge-Verfahrens KANZLEI SCHENK BERLIN Juli 2013 Erklärung des Reverse-Charge-Verfahrens (Quelle: Haufe Office Gold 18-07-2013) Begriff In bestimmten Fällen schuldet nicht der leistende, sondern ausnahmsweise der Leistungsempfänger

Mehr

Finanzbehörde Hamburg. - Steuerverwaltung - Fach-Info. Abteilungen 51 52 53 O1000-2015/002-52

Finanzbehörde Hamburg. - Steuerverwaltung - Fach-Info. Abteilungen 51 52 53 O1000-2015/002-52 1/2015 Finanzbehörde Hamburg - Steuerverwaltung - Fach-Info Abteilungen 51 52 53 O1000-2015/002-52 Inhaltsverzeichnis xx.xx.2015 Einkommensteuer 2*. Auflösung von Unterschiedsbeträgen gemäß 5a Abs. 4 S.

Mehr

ABGABEN UND STEUERN. Die Umsatzsteuer in Deutschland

ABGABEN UND STEUERN. Die Umsatzsteuer in Deutschland ABGABEN UND STEUERN Die Umsatzsteuer in Deutschland Jänner 2015 Dieses Infoblatt ist ein Produkt der Zusammenarbeit aller Wirtschaftskammern. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Wirtschaftskammer Ihres

Mehr

Änderungen zum Jahreswechsel

Änderungen zum Jahreswechsel Änderungen zum Jahreswechsel Fernand Dupont, Wirtschaftskammer Wien Änderungen zum Jahreswechsel / Fernand Dupont Steuerliche Änderungen 2013 Stabilitätsgesetz 2012 Abgabenänderungsgesetz 2012 Einkommensteuer

Mehr

Eigenverbrauch. Grundsätzliches

Eigenverbrauch. Grundsätzliches Eigenverbrauch Grundsätzliches Der Eigenverbrauch soll verhindern, dass etwas ohne Umsatzsteuerbelastung in den Endverbrauch gelangt. Der Vorsteuerabzug, den der Unternehmer für Leistungen, welche für

Mehr

0 Inhaltsverzeichnis 1

0 Inhaltsverzeichnis 1 1 Umsatzbesteuerung in Österreich, der Schweiz und in Deutschland Erläuterungen und Texte Von Dr. Wolfram Birkenfeld Richter am Bundesfinanzhof a.d. Mag. Dr. Hannes Gurtner Steuerberater, Wirtschaftsprüfer

Mehr

FGS-Umsatzsteuer-Rundschreiben 2011/02. Übergang der Steuerschuld auf den Lieferungsempfänger von Schrott und anderen werthaltigen Abfällen

FGS-Umsatzsteuer-Rundschreiben 2011/02. Übergang der Steuerschuld auf den Lieferungsempfänger von Schrott und anderen werthaltigen Abfällen Sehr geehrte Leserinnen und Leser, Das BMF hat mit Schreiben vom 4. Februar 2011 Hinweise zur Anwendung der Neuregelungen im Zusammenhang mit der Erweiterung des Anwendungsbereichs des 13b UStG und zu

Mehr

Vorlesungsplan A. Einleitung B. Ausgangsumsätze C. Eingangsumsätze / Vorsteuerabzug (Überblick) D. Besteuerungsverfahren (Überblick)

Vorlesungsplan A. Einleitung B. Ausgangsumsätze C. Eingangsumsätze / Vorsteuerabzug (Überblick) D. Besteuerungsverfahren (Überblick) Christiane Maxminer Vorlesung zum Umsatzsteuerrecht SS 2012 Vorlesungsplan A. Einleitung I. Merkmale der Umsatzsteuer II. Verhältnis des UStG zum Europarecht III. Prüfungsschema Umsatzsteuer B. Ausgangsumsätze

Mehr

Fragen und Antworten zur Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung

Fragen und Antworten zur Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung 2011/0604162 IV D 2 - S 7287-a/09/10004 26. Juli 2011 Fragen und Antworten zur Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung Durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011 sollen durch Änderungen im Umsatzsteuergesetz

Mehr

Softwarelieferungen ins Ausland

Softwarelieferungen ins Ausland Ein Merkblatt Ihrer IHK Softwarelieferungen ins Ausland Einleitung 1 1. Bewertung von Software/Zollrecht 1 2. Außenwirtschaftsrecht/Exportkontrolle 2 3. Intrahandelsstatistik 2 4. Umsatzsteuer 2 5. Meldepflichten

Mehr

ARNOLD BETZWIESER STEUERBERATER RECHTSBEISTAND

ARNOLD BETZWIESER STEUERBERATER RECHTSBEISTAND ARNOLD BETZWIESER STEUERBERATER RECHTSBEISTAND Arnold Betzwieser - Steuerberater Setzgasse 1-63897 Miltenberg Setzgasse 1, 63897 Miltenberg Postfach 1210, 63882 Miltenberg Telefon 09371-3575 Telefax 09371-69318

Mehr

Umsatzsteuer 2015. 24. Februar 2015 München

Umsatzsteuer 2015. 24. Februar 2015 München Fachinstitut für Steuerrecht Umsatzsteuer 2015 24. Februar 2015 München Das DAI ist eine Einrichtung von Bundesrechtsanwaltskammer, Bundesnotarkammer, Rechtsanwaltskammern und Notarkammern. www.anwaltsinstitut.de

Mehr

umsatzsteuer aktuell stichwort inhalt zitat

umsatzsteuer aktuell stichwort inhalt zitat SEITE 1 / 5 DEZEMBER 2013 Umsatzsteuer- richtlinien- Wartungserlass 2013 Überlassung von Jobtickets an Mitarbeiter (Rz 74) Die unentgeltliche Überlassung von Monats-/Jahresfahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel

Mehr

Vom BMF wurde hierzu ein Einführungsschreiben herausgegeben. 2

Vom BMF wurde hierzu ein Einführungsschreiben herausgegeben. 2 1. Pflichtangaben in einer Rechnung Die Rechnungsrichtlinie der EU wurde umgesetzt. 1 Vom BMF wurde hierzu ein Einführungsschreiben herausgegeben. 2 1.1 Zeitraum ab 01.01.2004 Pflichtangaben einer Rechnung

Mehr

Mandanten-Information

Mandanten-Information Uta Ulrich Steuerberater Klughäuser Weg 16a 08359 Breitenbrunn Mandanten-Information Sehr geehrte Damen und Herren, im Mai 2009 mit diesem Schreiben möchte ich Sie aus gegebenem Anlass darüber informieren,

Mehr

ANFORDERUNGEN AN EINE RECHNUNG. Inhaltsverzeichnis

ANFORDERUNGEN AN EINE RECHNUNG. Inhaltsverzeichnis ANFORDERUNGEN AN EINE RECHNUNG Inhaltsverzeichnis 1. ALLGEMEINES... 2 1.1. STEUERLICHE GRUNDLAGEN... 2 1.2. FORMANFORDERUNGEN... 2 1.2.1. E-Mail-Rechnungen... 2 1.2.2. Fa-Rechnungen... 2 2. FEHLERFOLGEN...

Mehr

BFH-Urteil vom 22.08.2013, Az.: V R 37/10, BStBl. Teil II 2014, Nr. 3 vom 14.02.2014, S. 128 ff. 5

BFH-Urteil vom 22.08.2013, Az.: V R 37/10, BStBl. Teil II 2014, Nr. 3 vom 14.02.2014, S. 128 ff. 5 1 Ausgangssituation Umkehr der Steuerschuldnerschaft bedeutet, dass nicht der leistende Unternehmer die Umsatzsteuer schuldet, sondern der Leistungsempfänger. Der Leistungsempfänger erhält eine Rechnung

Mehr

SONDERRUNDSCHREIBEN UMSATZSTEUER 2002

SONDERRUNDSCHREIBEN UMSATZSTEUER 2002 R E S W i r t s c h a f t s t r e u h a n d Steuerberatungs und Buchprüfungsgesellschaft m.b.h. A - 1030 Wien Rasumofskygasse 10/17 Tel: 0043 1 714 42 16 Fax: 0043 1 714 42 16 16 R E S. W T H @ A O N.

Mehr

Merkblatt. Anforderungen an eine Rechnung. Inhalt

Merkblatt. Anforderungen an eine Rechnung. Inhalt Anforderungen an eine Rechnung Inhalt 1 Allgemeines 1.1 Steuerliche Grundlagen 1.2 Formanforderungen 1.2.1 Elektronische Übermittlung von Rechnung 1.2.2 E-Mail-Rechnungen 1.2.3 Fa-Rechnungen 1.2.4 Online-Fahrausweise

Mehr

Neue Rechnungsstellung für Bauleistungen

Neue Rechnungsstellung für Bauleistungen Neue Rechnungsstellung für Bauleistungen Durch das Haushaltsbegleitgesetz 2004 wurde die Steuerschuldnerschaft nach 13b UStG mit Wirkung vom 01. April 2004 geändert. Konsequenz: Der Rechnungsempfänger

Mehr

Umsatzsteuer & mehr. Steuerliche Aspekte im internationalen Onlinehandel (EU) Daniel Ziska Diplom-Kaufmann (FH) Steuerberater

Umsatzsteuer & mehr. Steuerliche Aspekte im internationalen Onlinehandel (EU) Daniel Ziska Diplom-Kaufmann (FH) Steuerberater Umsatzsteuer & mehr Steuerliche Aspekte im internationalen Onlinehandel (EU) Diplom-Kaufmann (FH) Steuerberater Berlin, 10. Februar 2009 ÜbersichtTitel Themen Kurze Vorstellung der MERIDIUM Die Basics

Mehr

Herausforderung gesetzlicher Mindestlohn

Herausforderung gesetzlicher Mindestlohn www.pwc.de Das Mindestlohngesetz verpflichtet Unternehmen seit dem 1. Januar 2015 zur Zahlung des gesetzlich festgelegten Mindestlohns. Hinzu kommen zahlreiche weitere Anforderungen. Wir unterstützen Sie

Mehr

Grenzüberschreitende Dienstleistungen

Grenzüberschreitende Dienstleistungen Seite 1 von 14 Grenzüberschreitende Dienstleistungen Wann seit dem 1.1.2010 die deutsche Umsatzsteuer berechnet werden muss Wilhelm Krudewig 05.05.2010 Weitere Downloads, nützliche Informationen sowie

Mehr

Kamingespräch. Umsatzsteuer für digitale Umsätze. MMag. Roman Haller, LL.B. Umsatzsteuer für digitale Umsätze

Kamingespräch. Umsatzsteuer für digitale Umsätze. MMag. Roman Haller, LL.B. Umsatzsteuer für digitale Umsätze Kamingespräch MMag. Roman Haller, LL.B. LINZ Kleinunternehmerregelung Bei Jahresumsatz < EUR 30.000 keine Steuerpflicht der Ausgangsumsätze Kein VSt-Abzug aus Eingangsleistungen Option zur Steuerpflicht

Mehr

Vorab per E-Mail. Oberste Finanzbehörden der Länder. nachrichtlich: Vertretungen der Länder beim Bund. - Verteiler U 1 - - E-Mail-Verteiler U 2 -

Vorab per E-Mail. Oberste Finanzbehörden der Länder. nachrichtlich: Vertretungen der Länder beim Bund. - Verteiler U 1 - - E-Mail-Verteiler U 2 - Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Vorab per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder nachrichtlich: Vertretungen

Mehr

M uster der Vordrucke im Umsatzsteuer-Voranmeldungs- und - Vorauszahlungsverfahren für das Kalenderjahr 2010

M uster der Vordrucke im Umsatzsteuer-Voranmeldungs- und - Vorauszahlungsverfahren für das Kalenderjahr 2010 Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Vorab per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder n achrichtlich: Vertretungen

Mehr

Das KFZ im Steuerrecht. Informationsveranstaltung

Das KFZ im Steuerrecht. Informationsveranstaltung Das KFZ im Steuerrecht Informationsveranstaltung Übersicht Normverbrauchsabgabe Differenzbesteuerung Ausfuhrlieferungen Vorsteuerabzug Reparaturen für ausländische Abnehmer Leistungskalkulation Werkstätten

Mehr

1. Einführung des Mindestlohns ab 1.1.2015

1. Einführung des Mindestlohns ab 1.1.2015 L I N D E N M E I E R L I N D E N M E I E R S T E U E R B E R A T E R LINDENMEIER STEUERBERATER HAUPTSTR. 58 68259 MANNHEIM F R AN K L I N D E N M E I E R S T E U E R B E R A T E R R E C H T S A N W A

Mehr

Das neue Gemeinnützigkeitsrecht und seine Auswirkungen

Das neue Gemeinnützigkeitsrecht und seine Auswirkungen Das neue Gemeinnützigkeitsrecht und seine Auswirkungen - Reform der steuerlichen Rahmenbedingungen im Non-Profit-Bereich - Thomas Krüger Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht thomas.krueger@schomerus.de

Mehr

STEUERTIPP DIE UMSATZSTEUER IM EU-BINNENMARKT

STEUERTIPP DIE UMSATZSTEUER IM EU-BINNENMARKT STEUERTIPP DIE UMSATZSTEUER IM EU-BINNENMARKT Vorwort Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Umsatzsteuer ist als EU-weit harmonisierte Steuer in allen Mitgliedstaaten weitgehend einheitlich geregelt.

Mehr

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung Gründung einer Personengesellschaft/-gemeinschaft

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung Gründung einer Personengesellschaft/-gemeinschaft An das Eingangsstempel -datum 1 2 Steuernummer 3 4 5 6 7 8 9 10 Fragebogen zur steuerlichen Erfassung Gründung einer Personengesellschaft/-gemeinschaft 1. Allgemeine Angaben 1.1 Angaben zum Unternehmen

Mehr

Verfügung betr. Neuregelung des Steuerabzugs nach 50 a EStG durch das Jahressteuergesetz 2009 (JStG 2009) vom 19. 12. 2008, BGBl. I S.

Verfügung betr. Neuregelung des Steuerabzugs nach 50 a EStG durch das Jahressteuergesetz 2009 (JStG 2009) vom 19. 12. 2008, BGBl. I S. Verfügung betr. Neuregelung des Steuerabzugs nach 50 a EStG durch das Jahressteuergesetz 2009 (JStG 2009) vom 19. 12. 2008, BGBl. I S. 2794 Vom 14. Januar 2009 (OFD Karlsruhe S 230.3/48 St 111/St 142)

Mehr

Grenzüberschreitende Dienstleistungen (Stand 1.5.2013): Wann die deutsche Umsatzsteuer berechnet werden muss

Grenzüberschreitende Dienstleistungen (Stand 1.5.2013): Wann die deutsche Umsatzsteuer berechnet werden muss Seite 1 von 15 Grenzüberschreitende Dienstleistungen (Stand 1.5.2013): Wann die deutsche Umsatzsteuer berechnet werden muss Bei sonstigen Leistungen und Werkleistungen richtet sich der Leistungsort nach

Mehr

Merkblatt zur Umsatzsteuerpflicht der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Bereich der Entgelte aus Aufträgen Dritter (Auftragsforschung)

Merkblatt zur Umsatzsteuerpflicht der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Bereich der Entgelte aus Aufträgen Dritter (Auftragsforschung) Merkblatt zur Umsatzsteuerpflicht der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Bereich der Entgelte aus Aufträgen Dritter (Auftragsforschung) 1. Rechtliche Grundlagen Mit dem Steueränderungsgesetz vom

Mehr

Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 1. Teil: Vereinsorganisation und Steuern

Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 1. Teil: Vereinsorganisation und Steuern Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 1. Teil: Vereinsorganisation und Steuern Ralf Stahl 1 Die Themen Vereinsorganisation Buchführung Umsatzsteuer Kostenrechnung 2

Mehr

Nur per E-Mail. Oberste Finanzbehörden der Länder. - E-Mail-Verteiler U 1 - - E-Mail-Verteiler U 2 -

Nur per E-Mail. Oberste Finanzbehörden der Länder. - E-Mail-Verteiler U 1 - - E-Mail-Verteiler U 2 - Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Nur per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT TEL E-MAIL DATUM

Mehr

Flash News. Klarstellende Rundschreiben der Luxemburger Steuerbehörden hinsichtlich der Besteuerung deutscher Grenzgänger. 30.

Flash News. Klarstellende Rundschreiben der Luxemburger Steuerbehörden hinsichtlich der Besteuerung deutscher Grenzgänger. 30. Flash News Klarstellende Rundschreiben der Luxemburger Steuerbehörden hinsichtlich der Besteuerung deutscher Grenzgänger 30. März 2012 Am 26 März 2012, haben die Luxemburger Steuerbehörden in mehreren

Mehr

Compliance und Vorstandshaftung das Urteil des Landgerichts München I

Compliance und Vorstandshaftung das Urteil des Landgerichts München I www.pwc.de/de/events Compliance und Vorstandshaftung das Urteil des Landgerichts München I Talk & Drinks 6. Oktober 2014, Düsseldorf 13. Oktober 2014, München Compliance und Vorstandshaftung das Urteil

Mehr

Auto Steuern Recht INHALT. Der aktuelle Informationsdienst für das Kfz-Gewerbe. Ausgabe 3 März 2014. Ihr Plus im Netz: asr.iww.de

Auto Steuern Recht INHALT. Der aktuelle Informationsdienst für das Kfz-Gewerbe. Ausgabe 3 März 2014. Ihr Plus im Netz: asr.iww.de Auto Steuern Recht Der aktuelle Informationsdienst für das Kfz-Gewerbe Ausgabe 3 März 2014 INHALT Kurz informiert 1 Fahrzeugverkauf an der Grenze von neu zu gebraucht Mehrarbeit eines Angehörigen ist steuerlich

Mehr

Verordnung PR Nr. 30/53 über die Preise bei öffentlichen Aufträgen

Verordnung PR Nr. 30/53 über die Preise bei öffentlichen Aufträgen Verordnung PR Nr. 30/53 über die Preise bei öffentlichen Aufträgen Vom 21. November 1953 (BAnz. Nr. 244), zuletzt geändert durch Verordnung PR Nr. 1/89 vom 13. Juni 1989 (BGBl. I S. 1094) Um marktwirtschaftliche

Mehr

1. Die Verbuchung der Umsatzsteuer

1. Die Verbuchung der Umsatzsteuer 1. Die Verbuchung der Umsatzsteuer 59 1. Die Verbuchung der Umsatzsteuer Im Inland erbrachte Lieferungen und sonstige Leistungen eines Unternehmers unterliegen i.d.r. der Umsatzsteuer. Der Steuersatz beträgt

Mehr

von RA/FAStR/StB Ingo Heuel 1 www.lhp-rechtsanwaelte.de Köln, Zürich

von RA/FAStR/StB Ingo Heuel 1 www.lhp-rechtsanwaelte.de Köln, Zürich Einschränkung der strafbefreienden Selbstanzeige: Synopse Gesetzestext 371 AO nach dem Gesetzentwurf der Bundesregierung. von RA/FAStR/StB Ingo Heuel 1 www.lhp-rechtsanwaelte.de Köln, Zürich Das Bundesministerium

Mehr

Vorab per E-Mail (Länder: Verteiler ASt) Bundesamt für Finanzen. Oberste Finanzbehörden der Länder. nachrichtlich:

Vorab per E-Mail (Länder: Verteiler ASt) Bundesamt für Finanzen. Oberste Finanzbehörden der Länder. nachrichtlich: Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin MR Ulrich Wolff Vertreter Unterabteilungsleiter IV B POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Vorab per E-Mail (Länder:

Mehr

Inhalt. 1. In eigener Sache b) Was passiert, wenn ich dies nicht erfülle? 2. Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung

Inhalt. 1. In eigener Sache b) Was passiert, wenn ich dies nicht erfülle? 2. Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung IN KOOPERATION MIT DER RECHTSANWALTSKANZLEI HAYDN, DEUERLEIN & KOLLEGEN PRAGER STR. 14 91217 HERSBRUCK Informations brief Nr: 4 / 2009 Inhalt 1. In eigener Sache b) Was passiert, wenn ich dies nicht erfülle?

Mehr

Informationen aus dem Steuerrecht für alle Steuerpflichtigen. Nr. 11 - November 2014

Informationen aus dem Steuerrecht für alle Steuerpflichtigen. Nr. 11 - November 2014 Rundschreiben Sonnemann & Partner Steuerberater Wirtschaftsprüfer Frankenallee 16 65779 Kelkheim Tel.: 06195 / 9922-0 Fax: 06195 / 9922-22 www.sonnemann.org Informationen aus dem Steuerrecht für alle Steuerpflichtigen

Mehr

Importe aus Nicht-EU-Ländern

Importe aus Nicht-EU-Ländern Importe aus Nicht-EU-Ländern Warenlieferung aus dem Drittland Gelangt ein Gegenstand vom Drittland (das sind alle Länder außerhalb des Gebiets der Europäischen Union, z.b. Schweiz, USA, Japan) nach Österreich,

Mehr

Gesetz zur Bekämpfung des Missbrauchs von 0190er-/0900er-Mehrwertdiensterufnummern. Vom 9. August 2003

Gesetz zur Bekämpfung des Missbrauchs von 0190er-/0900er-Mehrwertdiensterufnummern. Vom 9. August 2003 Gesetz zur Bekämpfung des Missbrauchs von 0190er-/0900er-Mehrwertdiensterufnummern Vom 9. August 2003 Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz beschlossen: Artikel 1 Änderung

Mehr

Parkstraße 4, 59439 Holzwickede. Tel.: 02301 / 91209-0. Besuchen Sie auch unsere Homepage

Parkstraße 4, 59439 Holzwickede. Tel.: 02301 / 91209-0. Besuchen Sie auch unsere Homepage Parkstraße 4, 59439 Holzwickede Tel.: 02301 / 91209-0 Besuchen Sie auch unsere Homepage Mandanteninformation zu aktuellen relevanten Themen Stand: 26.4.2014 Problemkreis Sachzuwendungen / Geschenke an

Mehr

Empfehlungen des Deutschen Vereins zu 22 Abs. 2 a SGB II

Empfehlungen des Deutschen Vereins zu 22 Abs. 2 a SGB II Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. DV 37/06 AF III 6. Dezember 2006 Empfehlungen des Deutschen Vereins zu 22 Abs. 2 a SGB II Leistungen für Unterkunft und Heizung bei Personen

Mehr

Bundesgesetz, mit dem das Mineralrohstoffgesetz geändert wird (Förderzinsnovelle 2011)

Bundesgesetz, mit dem das Mineralrohstoffgesetz geändert wird (Förderzinsnovelle 2011) 1 von 6 Entwurf Bundesgesetz, mit dem das Mineralrohstoffgesetz geändert wird (Förderzinsnovelle 2011) Der Nationalrat hat erlassen: Das Mineralrohstoffgesetz, BGBl. I Nr. 38/1999, zuletzt geändert durch

Mehr

Grenzüberschreitende Verkäufe an Privatpersonen

Grenzüberschreitende Verkäufe an Privatpersonen Dieses Dokument finden Sie unter www.ihk-berlin.de unter der Dok-Nr. 9337 Grenzüberschreitende Verkäufe an Privatpersonen Bei der Umsatzbesteuerung grenzüberschreitender Warenverkäufe wird grundsätzlich

Mehr

Kontoeigenschaften prüfen und korrigieren

Kontoeigenschaften prüfen und korrigieren Kontoeigenschaften prüfen und korrigieren Starten Sie Lexware scout Buchhaltung entweder direkt über die Schaltfläche auf der Startseite oder über das Menü Extras. Die Kontodaten der aktuellen Firma werden

Mehr

Die IHK informiert: Software. Softwarelieferungen ins Ausland. Stand: Januar 2010

Die IHK informiert: Software. Softwarelieferungen ins Ausland. Stand: Januar 2010 Die IHK informiert: Software Softwarelieferungen ins Ausland Stand: Januar 2010 Die Behandlung von Softwareverkäufen in andere Länder oder aus anderen Ländern stellt Unternehmen vor zahlreiche Probleme.

Mehr

Schwierige Zeiten für die Kautionsversicherung

Schwierige Zeiten für die Kautionsversicherung Christian Drave, LL.M. Versicherungspraxis, Januar 2014 Kautionsversicherung Schwierige Zeiten für die Kautionsversicherung Die Versicherungssteuerpflicht der Kautionsrückversicherung und ihre Folgen 1.

Mehr