Postmarkterhebung 2012

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1 WIK Endbericht Studie für die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen Postmarkterhebung 2012 Nicht lizenzpflichtige Postdienstleistungen und postnahe Beförderungsleistungen Autoren: Alex Kalevi Dieke Petra Junk Antonia Niederprüm WIK Wissenschaftliches Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste GmbH Rhöndorfer Str Bad Honnef Bad Honnef, Dezember 2012

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3 Postmarkterhebung 2012 I Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis II III 1 Einleitung Hintergrund Marktabgrenzung und -segmentierung Methodik der Unternehmensbefragung 2 2 Pakete (einschließlich Waren) und Dokumente bis 20kg Sendungsmengen und Umsätze Unternehmenskonzentration Geographisches Tätigkeitsgebiet Annahme- und Abholnetz Kooperationen, Verflechtungen mit dem Briefmarkt und Wechselbeziehungen 14 3 Kataloge, Werbeprospekte, Werbesendungen, Zeitungen und Zeitschriften Sendungsmengen und Umsätze Geografisches Tätigkeitsgebiet Kooperationen, Verflechtungen mit dem Briefmarkt und Wechselbeziehungen 25

4 II Postmarkterhebung 2012 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1 Tätigkeitsfeld der befragten Unternehmen 4 Abbildung 2 Abbildung 3 Abbildung 4 Abbildung 5 Abbildung 6 Pakete und Dokumente bis 20kg Verteilung von Sendungsmenge und Umsatz auf Inland und Ausland im Jahr Pakete und Dokumente bis 20kg Verteilung von inländischen Sendungen und Umsätzen auf Laufzeitversprechen im Jahr Pakete und Dokumente bis 20kg Verteilung der Umsätze für inländische Sendungen mit garantierter Zustellzeit nach Laufzeiten im Jahr Pakete und Dokumente bis 20kg Verteilung der Umsätze für inländische Sendungen ohne garantierte Zustellzeit nach Laufzeiten im Jahr Pakete und Dokumente bis 20kg Marktanteile nach Umsatz im Jahr Abbildung 7 Tätigkeitsgebiet der Beförderer von Paketen und Dokumenten bis 20kg 12 Abbildung 8 Annahme- und Abholstellen für Pakete in Deutschland 13 Abbildung 9 Abbildung 10 Abbildung 11 Nutzung von Paket- und Expressnetzen/Kurierdiensten für die Weiterbeförderung und Zustellung von Paketen und Dokumenten bis 20kg 15 Teil- und unadressierte Werbesendungen Gesamtausgaben der Unternehmen in Deutschland ( ) 17 Werbebeilagen Gesamtausgaben der Unternehmen in Deutschland ( ) 19 Abbildung 12 Anzeigenblätter Umsatzentwicklung ( ) 20 Abbildung 13 Abbildung 14 Nutzung von Paket- und Expressnetzen/Kurierdiensten für die Weiterbeförderung und Zustellung von Katalogen, Werbeprospekten, Werbesendungen, Zeitungen und Zeitschriften 25 Nutzung von Werbemittelverteilern für die Weiterbeförderung und Zustellung von Katalogen, Werbeprospekten, Werbesendungen, Zeitungen und Zeitschriften 26

5 Postmarkterhebung 2012 III Tabellenverzeichnis Tabelle 1 Abdeckung der Primärbefragung 5 Tabelle 2 Tabelle 3 Pakete und Dokumente bis 20kg Anteil Sendungsmenge/Umsatz abgewickelt über Netzwerke, Verbünde oder andere Unternehmen 14 Teil- und unadressierte Werbesendungen Umsatz und Menge im Jahr Tabelle 4 Werbebeilagen Umsatz und Menge im Jahr Tabelle 5 Anzeigenblätter Umsatz und Menge im Jahr Tabelle 6 Zustellung nicht adressierter Werbesendungen Umsatz und Menge im Jahr Tabelle 7 Zustellung adressierter Zeitungen Umsatz und Menge im Jahr Tabelle 8 Zustellung adressierter Zeitschriften Umsatz und Menge im Jahr Tabelle 9 Adressierte Zeitungen und Zeitschriften Umsatz und Menge im Jahr

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7 Postmarkterhebung Einleitung 1.1 Hintergrund Die Bundesnetzagentur hat im Sommer 2012 das WIK beauftragt, eine Studie zum Thema Postmarkterhebung 2012 Nicht lizenzpflichtige Postdienstleistungen und postnahe Beförderungsleistungen durchzuführen. Die Studie umfasst eine empirische Unternehmensbefragung sowie qualitative Untersuchungen mittels Desk Research und Expertengesprächen für die Produktbereiche Beförderung von Kurier-Express-Paket-Sendungen und Beförderung von adressierten und nicht adressierten Werbesendungen (wie Flyer, Broschüren, Kataloge und Anzeigenblätter) sowie adressierten Zeitungen und Zeitschriften. Wir bedanken uns herzlich bei allen Unternehmen, die sich an der Befragung beteiligt haben sowie bei allen Verbänden, die die Befragung tatkräftig unterstützt und den Fragebogen vorab kommentiert haben, sowie bei allen Interviewpartnern. 1.2 Marktabgrenzung und -segmentierung Die Bundesnetzagentur legte den Untersuchungsgegenstand auf die Beförderung von Paketen (einschließlich Waren) und Dokumenten bis 20kg (inklusive Kuriersendungen sowie Briefsendungen über 1.000g) sowie auf die Beförderung von Katalogen, Werbeprospekten, unadressierte Werbesendungen, Zeitungen und Zeitschriften fest. Das Segment der Pakete (einschließlich Waren) und Dokumente umfasst in dieser Studie verpackte und unverpackte Pakete (einschließlich Gebinde von Büchern, Katalogen und Werbeprospekten, Zeitungen und Zeitschriften), adressierte Dokumente über 1.000g, Brief-Kuriersendungen sowie einzeln versendete Bücher und Briefsendungen über 1.000g. Im Fragebogen wurden Sendungen und Umsätze für den Bereich Pakete (einschließlich Waren) und Dokumente bis 31,5kg erfragt. Zugleich wurden die Unternehmen gebeten, den Anteil der Sendungen bis 20kg anzugeben bzw. notfalls zu schätzen, da dies der Untersuchungsgegenstand der Bundesnetzagentur ist.

8 2 Postmarkterhebung 2012 Das Segment der Kataloge, Werbeprospekte, Werbesendungen, Zeitungen und Zeitschriften umfasst in dieser Studie Adressierte Werbeprospekte, Leichte nicht adressierte Werbesendungen bis 100g (Flyer, Prospekte und Broschüren), Schwere nicht adressierte Werbesendungen über 100g (Kataloge), Abonnierte Zeitungen und Zeitschriften (einschließlich Werbebeilagen), die entweder einzeln adressiert sind oder anhand einer namentlichen Verteilliste zugestellt werden sowie Nicht adressierte Zeitungen (einschließlich Werbebeilagen), insbesondere Anzeigenblätter. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die abgefragten Bereiche im wettbewerbsrechtlichen bzw. -ökonomischen Sinn nicht unbedingt als Markt zu verstehen sind. Zum einen ist davon auszugehen, dass ein abgefragter Bereich verschiedene Märkte tangiert, etwa für Paketbeförderung, Haushaltswerbung oder Frühzustellung von Zeitungen. Zum anderen ist davon auszugehen, dass die Befragung etwaige Märkte im wettbewerbsrechtlichen Sinn nicht vollständig abdeckt. Wir sprechen daher im Folgenden bewusst von Segmenten, Bereichen oder Produkten, nicht aber von Märkten. Um den Fragebogen nicht zu überfrachten, sah der Studienauftrag vor, in der Befragung für den deutschen Paketmarkt nicht nach Sendungsströmen zu unterscheiden. So wurden zum Beispiel keine separaten Daten für die Segmente B2B, B2C und C2X abgefragt. In Brancheninterviews wurde von zahlreichen Interviewpartnern die Ansicht vertreten, dass sich insbesondere die Bereiche B2B und B2C hinsichtlich der erforderlichen Infrastruktur, der Zustelllogistik und der Preise/Kosten erheblich unterscheiden würden. Die zu erzielenden Preise im B2B-Bereich lägen unter denen des B2C und des C2C-Bereichs. 1.3 Methodik der Unternehmensbefragung In unserer Unternehmensbefragung wurden insgesamt Unternehmen (Kurier- Express-Paketdienstleister, Werbemittelverteiler sowie Zeitungs- und Zeitschriftenverlage) schriftlich befragt. Der Fragebogen wurde vorab von drei Verbänden (BdKEP 1, BIEK 2 und DDV 3 ) kommentiert, um die Verständlichkeit und Beantwortbarkeit der Fragen sicherzustellen. 1 Bundesverband der Kurier-Express-Post-Dienste e. V. 2 Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste e. V. 3 Deutscher Dialogmarketing Verband e. V.

9 Postmarkterhebung Auswahl der befragten Unternehmen Die befragten Unternehmen wurden durch unterschiedliche Quellen ermittelt. Als Basis diente das von der Bundesnetzagentur geführte Register der auskunftspflichtigen Unternehmen nach 45 (1) Postgesetz. Zudem wurden Mitgliedslisten einschlägiger Verbände wie dem BIEK, dem DDV, dem BVDA 4 sowie dem WVO 5 verwendet. Der BdKEP hat seine Mitglieder selbst über die Befragung informiert. Auch wurden die Mitglieder von Kurier-Express- und Paketnetzwerken wie der KEP AG, Couriernet, E-Kurier und der Kurier-Börse Terminfracht mit einbezogen. Des Weiteren fand eine ausführliche Recherche von Unternehmen in einschlägigen Branchenbüchern statt. Die auf diesen Wegen recherchierten Unternehmen wurden konsolidiert und Dubletten entfernt. Anschließend wurde per Desk Research untersucht, ob die Unternehmen noch existieren und in einem der untersuchten Bereiche tatsächlich tätig sind. Dazu wurde geprüft, ob die Unternehmen eine eigene Website haben oder im Telefonbuch (Das Örtliche) verzeichnet sind. Unternehmen, die diese Kriterien nicht erfüllten, wurden nicht angeschrieben. Des Weiteren wurde der Fokus der Befragung auf große und mittlere Unternehmen gelegt. Es wurden keine natürlichen Personen befragt. Zudem wurden alle Unternehmen aussortiert, die der Bundesnetzagentur gemeldet hatten nur Briefe zu transportieren, lediglich Agenturen für Hermes oder die Deutsche Post zu betreiben oder als Subunternehmer im Kurier-Express-Paket-Bereich tätig zu sein. Es wurden insgesamt Unternehmen per Post angeschrieben und gebeten an der Befragung teilzunehmen. Die Befragung wurde von Ende August 2012 bis Mitte November 2012 durchgeführt. Etwa zwei Drittel der befragten Unternehmen sind der Kurier-Express-Paket-Branche zuzurechnen und je ein Sechstel der befragten Unternehmen gehören den Bereichen Werbeversand oder Zeitungszustellung an. Rücklauf Von den angeschriebenen Unternehmen sendeten 170 Unternehmen ausgefüllte Fragebogen zurück. Dies entspricht einer Rücklaufquote von 14 Prozent. Die Unternehmen, die geantwortet haben, hatten einen Gesamtumsatz bei Beförderungsdienstleistungen in Höhe von 12,0 Mrd.. Der Anteil der Subunternehmertätigkeit am Gesamtumsatz der befragten Unternehmen für Beförderungsdienstleistungen beträgt 22 Prozent. 4 Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter e. V. 5 Werbe-Vertriebs-Organisationen Verbund e. V.

10 4 Postmarkterhebung 2012 Auf den Bereich der Beförderung von Paketen (einschließlich Waren) und Dokumenten bis 20kg entfielen 7,5 Mrd., auf die Zustellung von Werbesendungen und Anzeigenblättern 0,5 Mrd. und auf die Zustellung von adressierten Zeitungen und Zeitschriften 0,8 Mrd.. Von den 170 Unternehmen, die sich an der Befragung beteiligt haben, gaben 35 Prozent an, im Kurier-Express-Paket-Bereich tätig zu sein. Weitere 28 bzw. 22 Prozent der befragten Unternehmen sind im Bereich der Werbemittelverteilung bzw. Zeitungszustellung tätig. Die folgende Abbildung zeigt die verschiedenen Tätigkeitsfelder der befragten Unternehmen. Abbildung 1 Tätigkeitsfeld der befragten Unternehmen Stichprobe: n=170 Quelle: WIK-Primärbefragung. 38 Prozent der befragten Unternehmen erbringen sonstige Beförderungsleistungen. Sie transportieren beispielsweise Briefe bis 1.000g oder Pakete und Waren schwerer als 31,5kg oder gaben an, ausschließlich als Subunternehmer für große Paketdienstleister tätig zu sein. Für den Bereich der Beförderung von Paketen (einschließlich Waren) und Dokumenten bis 20kg haben sich auch die acht größten Kurier-Express-Paket-Dienstleister an der Befragung beteiligt. Diese acht größten Unternehmen wurden zuvor mittels Desk Research und Expertengesprächen identifiziert. Sie erwirtschaften gemeinsam 7,5 Mrd. Umsatz und decken damit einen Großteil des Bereichs ab.

11 Postmarkterhebung Pakete (einschließlich Waren) und Dokumente bis 20kg 2.1 Sendungsmengen und Umsätze Das Gesamtvolumen des Segments der Pakete (einschließlich Waren) und Dokumente bis 20kg im Jahr 2011 schätzen wir auf 2,4 Mrd. Sendungen und 11,2 Mrd. Umsatz. Diese Hochrechnung basiert auf den Ergebnissen unserer Unternehmensbefragung. Tabelle 1 Abdeckung der Primärbefragung Pakete und Dokumente bis 20kg (2011) Ergebnis der Primärbefragung Stichprobe: n=73 WIK-Hochrechnung Sendungsmenge 1,9 Mrd. 2,4 Mrd. Umsatz (in ) 7,5 Mrd. 11,2 Mrd. Quelle: Eigene Darstellung. Die Primärbefragung des WIK liefert für die Beförderung von Paketen und Dokumenten bis 20kg Umsätze von 7,5 Mrd. bzw. eine Sendungsmenge von 1,9 Mrd. Bei unserer Hochrechnung für den Gesamtumsatz aller Unternehmen im Markt, haben wir zwei Faktoren berücksichtigt: Einen Aufschlag für kleinere und lokale Kurier-Express-Paketdienste, die sich nicht an unserer Befragung beteiligt haben: Dieser Aufschlag basiert auf Expertengesprächen, Informationen, die von KE-Consult (i. A. des BIEK) bereitgestellt wurden, und den Ergebnissen der Primärbefragung. Einen Aufschlag für Spezialbeförderer: Unser Auftrag der Bundesnetzagentur sieht ausdrücklich vor, neben allgemeinen Kurier-Express-Paketdiensten auch Mengen und Umsätze von Spezialbeförderern mit Sendungen bis 20kg zu schätzen (Spezialbeförderer für hängende Textilien, Arzneimittel, Tiefkühlware usw.). Dieser Aufschlag basiert auf Sekundärrecherche sowie auf Gesprächen mit Spezialtransporteuren, Verbänden und Experten. 6 Im Folgenden sind einige Auswertungen hinsichtlich der Bedeutung einzelner Produkte oder Segmente dargestellt. Die dargestellten Anteile beziehen sich immer auf die Teilnehmer der Primärbefragung (und nicht auf die gesamten Mengen und Umsätze unserer Hochrechnung). Die Primärbefragung des WIK deckt einen Großteil des ermittelten Gesamtumfangs des Bereichs der Beförderung von Paketen und Dokumenten bis 20kg 6 Mit diesem Aufschlag schätzen wir Mengen und Umsatz mit Transportdienstleistungen der folgenden Branchen: Hängende-Kleider-Logistik, Frische- und Tiefkühllogistik, Transportdienste im Pharma- und Buchgroßhandel, Ersatzteillogistik und die industrielle Produktionsversorgung (soweit sie durch Spezialbeförderer und nicht durch allgemeine Kurier-Express-Paketdienste erfolgen).

12 6 Postmarkterhebung 2012 ab, siehe Tabelle 1 oben. Daher sehen wir die Ergebnisse der Unternehmensbefragung als sehr aussagekräftig an. Nationale und internationale Sendungen Abbildung 2 Pakete und Dokumente bis 20kg Verteilung von Sendungsmenge und Umsatz auf Inland und Ausland im Jahr 2011 Stichprobe: n=73 Quelle: WIK-Primärbefragung. Von allen Paketen und Dokumenten, die im Jahr 2011 durch die befragten Unternehmen transportiert wurden, wurden 92 Prozent im Inland befördert. Vom Umsatz für Pakete und Dokumente wurden 76 Prozent mit Inlandssendungen erwirtschaftet. Nur etwa 6 Prozent der Sendungen wurden von Deutschland ins Ausland befördert. Mit diesen Sendungen wurde jedoch etwa 18 Prozent des gesamten Umsatzes erzielt. Auf ankommende Sendungen aus dem Ausland entfielen erheblich geringere Mengen und Umsätze. 47 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, grundsätzlich eine Haftungsübernahme für Verlust, Transportschäden usw. anzubieten, die über die gesetzliche Transporthaftung hinausgeht. Üblicherweise werden hierbei Haftungssummen von 500, in Ausnahmefällen auch bis zu angeboten. 59 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, höhere Haftungssummen für ihre Standardprodukte als zusätzliche Option gegen Aufpreis anzubieten.

13 Postmarkterhebung Abbildung 3 Pakete und Dokumente bis 20kg Verteilung von inländischen Sendungen und Umsätzen auf Laufzeitversprechen im Jahr 2011 Stichprobe: n=61 Quelle: WIK-Primärbefragung. Von allen durch die befragten Unternehmen transportierten inländischen Sendungen wurden fast 97 Prozent ohne garantierte Zustellzeit (d.h. nur mit einer avisierten, unverbindlichen Regellaufzeit ) befördert. 90 Prozent des Umsatzes mit inländischen Sendungen entfiel auf diese Produkte. Auch für grenzüberschreitende Sendungen spielt die Garantie einer verbindlichen Zustellzeit eine wichtige Rolle. 76 Prozent des Umsatzes aus abgehenden Auslandssendungen wurde mit Sendungen mit garantierter Zustellzeit erwirtschaftet.

14 8 Postmarkterhebung 2012 Inländische Sendungen mit garantierter Zustellzeit Abbildung 4 Pakete und Dokumente bis 20kg Verteilung der Umsätze für inländische Sendungen mit garantierter Zustellzeit nach Laufzeiten im Jahr 2011 Stichprobe: n=26 Quelle: WIK-Primärbefragung. Die Befragung ergab, dass etwa 3 Prozent der inländischen Sendungen mit garantierter Zustellzeit versendet wurden. Auf diese Sendungen entfielen fast 10 Prozent des Umsatzes für inländische Sendungen. Abbildung 3 zeigt die Verteilung der inländischen Sendungen mit garantierter Zustellzeit nach verschiedenen Laufzeitgarantien. Die garantierte Zustellzeit bei inländischen Sendungen ist in fast allen Fällen der nächste Werktag (siehe Abbildung 3). Lediglich ca. 4 Prozent vom Umsatz mit Garantie- Laufzeiten entfällt auf Zustellungen am selben Tag oder Zustellungen, die mehr als einen Tag dauern. Der durchschnittliche Stückumsatz für Sendungen mit garantierter Zustellzeit der befragten Unternehmen liegt bei etwa 10. Inländische Sendungen ohne garantierte Zustellzeit Nahezu 97 Prozent der inländischen Sendungen werden ohne garantierte Zustellzeit versendet. Dies entspricht etwa 90 Prozent des gesamten Umsatzes mit inländischen Sendungen.

15 Postmarkterhebung Abbildung 5 Pakete und Dokumente bis 20kg Verteilung der Umsätze für inländische Sendungen ohne garantierte Zustellzeit nach Laufzeiten im Jahr 2011 <0,1% Stichprobe: n=24 Quelle: WIK-Primärbefragung. Abbildung 4 zeigt die Verteilung der inländischen Sendungen ohne garantierte Zustellzeit nach tatsächlich erzielten Laufzeiten. Der Großteil der Umsätze mit Sendungen ohne garantierte Zustellzeit (94 Prozent) wird mit Sendungen erzielt, die am nächsten Werktag zugestellt werden. Die übliche Regellaufzeit ist also ein Tag. 6 Prozent der Umsätze werden mit Sendungen erzielt, die erst am übernächsten Werktag oder noch später zugestellt werden. Weniger als 0,1 Prozent der Umsätze ergibt sich aus Sendungen, die am selben Tag zugestellt werden. Der durchschnittliche Stückumsatz für Sendungen ohne garantierte Zustellzeit liegt bei 3. Inländische Direktfahrten Weniger als 1 Prozent der inländischen Sendungen der befragten Unternehmen sowie des damit generierten Umsatzes wurden als Direktfahrten befördert. Die durchschnittlichen Stückumsätze der befragten Unternehmen für Direktfahrten betragen etwa 62.

16 10 Postmarkterhebung 2012 Exkurs: Unterschiede zwischen der WIK-Studie und anderen KEP-Markt-Studien Unsere Hochrechnung kommt mit 11,2 Mrd. zu einem niedrigeren Ergebnis als andere Marktstudien. Zum Vergleich: KE-Consult (i.a. des BIEK) schätzt den KEP-Markt 2011 auf 2,5 Mrd. Sendungen und 15,0 Mrd. Umsatz. 7 MRU (für den BdKEP) schätzt den KEP-Markt 2011 auf 2,5 Mrd. Sendungen und 17,8 Mrd. Umsatz. 8 Das Fraunhofer Institut schätzt den KEP-Markt 2011 auf 15,4 Mrd. Umsatz. 9 Die unterschiedlichen Ergebnisse können mit folgenden methodischen Unterschieden erklärt werden: Die WIK-Studie bezieht sich auf Sendungen bis zu 20kg. Andere Studien haben eine höhere Gewichtsabgrenzung (zwischen 31,5 und 70kg). Die WIK-Studie hat ausdrücklich die Umsätze aus der Beförderung von Paketen (einschließlich Waren) und Dokumenten erhoben. Diese Umsätze sind nur ein (großer) Teil der Gesamtumsätze der KEP-Anbieter in Deutschland und enthalten z.b. keine Umsätze aus anderen Logistikdienstleistungen (wie Lagerung oder Kommissionierung). Die WIK-Studie schließt Doppelzählungen ausdrücklich aus, indem nur Sendungen und Umsätze erhoben wurden, die im eigenen Namen befördert bzw. erwirtschaftet wurden. Andere Studien berücksichtigen teils auch Umsätze von Subunternehmern und Vermittlungszentralen (so die MRU/BdKEP-Studie). Die WIK-Befragung ermittelt für internationale Sendungen ausdrücklich nur den Umsatzanteil, der auf das Inland entfällt. 7 KE-Consult (2012): Wirtschaftliche Bedeutung der Kurier-, Express- und Paketbranche / KEP-Studie 2012, Studie im Auftrag des BIEK. 8 MRU (2012): Der KEP-Markt in Deutschland, Kurzstudie im Auftrag des BdKEP. 9 Fraunhofer Institut, Arbeitsgruppe Supply Chain Services (2012): Die Top 100 der Logistik 2012/2013, Studie der Fraunhofer-Arbeitsgruppe SCS zusammen herausgegeben mit der Deutschen Verkehrs- Zeitung und der Bundesvereinigung Logistik e.v.

17 Postmarkterhebung Unternehmenskonzentration Abbildung 6 Pakete und Dokumente bis 20kg Marktanteile nach Umsatz im Jahr 2011 Quelle: WIK-Primärbefragung und WIK-Hochrechnung. Abbildung 5 zeigt anonymisierte Marktanteile der größten Unternehmen am Gesamtumsatz mit Paketen und Dokumenten bis 20kg von insgesamt 11,2 Mrd. (Hochrechnung des WIK). Dies schließt sowohl inländische Sendungen als auch abgehende Sendungen ins Ausland und eingehende Sendungen aus dem Ausland ein. Die acht größten Anbieter von Paket- und Dokumentenbeförderung bis 20kg in Deutschland waren (in alphabetischer Reihenfolge): Deutsche Post DHL, Dynamic Parcel Distribution (DPD), Federal Express Europe, GLS Germany, GO! General Overnight Service (Deutschland), Hermes Logistik Gruppe, TNT Express und United Parcel Service Deutschland (UPS). Diese acht Unternehmen haben 2011 einen Umsatz von 7,5 Mrd. in Deutschland erwirtschaftet.

18 12 Postmarkterhebung Geographisches Tätigkeitsgebiet Die Beförderer von Paketen und Dokumenten bis 20kg wurden gefragt, in welchem geografischen Gebiet sie tätig sind. Die Ergebnisse der Befragung sind in der folgenden Abbildung dargestellt. Abbildung 7 Tätigkeitsgebiet der Beförderer von Paketen und Dokumenten bis 20kg Stichprobe: n=73 Quelle: WIK-Primärbefragung. Über ein Drittel der Kurier-Express-Paket-Dienstleister sind nur regional innerhalb eines Bundeslandes tätig, weitere 11 Prozent auch über die Grenzen eines Bundeslandes hinweg. 10 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, deutschlandweit tätig zu sein. Somit sind mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen ausschließlich in Deutschland tätig. Auf sie entfällt jedoch weniger als 1 Prozent am Gesamtumsatz aller befragten Unternehmen. 41 Prozent der Kurier-Express-Paket-Dienstleister sind auch international tätig: 19 Prozent der befragten Unternehmen sind dabei nur in Europa tätig, sie erwirtschaften etwa ein Drittel des Gesamtumsatzes aller befragten Unternehmen. 21 Prozent der befragten Dienstleister sind weltweit aktiv, sie erwirtschaften etwa 65 Prozent am Gesamtumsatz. Ein befragtes Unternehmen ist ausschließlich grenzüberschreitend tätig.

19 Postmarkterhebung Annahme- und Abholnetz Die Befragung der Kurier-Express-Paket-Dienstleister ergab, dass sie nahezu 90 Prozent aller Sendungen direkt bei ihren Kunden abholten. Nur gut 10 Prozent der Sendungen werden von den Kunden selbst bei den Kurier-Express-Paket-Dienstleistern eingeliefert. Die befragten Unternehmen gaben mehr als Annahmestellen und Abholstellen für Kurier-Express-Paket-Dienstleistungen an. Jeweils 40 Kurier-Express-Paket- Dienstleister gaben an, eigene Annahmeeinrichtungen oder Abholstellen zu betreiben. 34 Dienstleister verfügen über Einrichtungen, die sowohl zur Annahme als auch zur Abholung dienen. Abbildung 8 Annahme- und Abholstellen für Pakete in Deutschland > > Stichprobe: n=48 Quelle: WIK-Primärbefragung. Abbildung 7 zeigt jeweils die Zahl der Annahme- bzw. Abholstellen der fünf Unternehmen mit den größten Filialnetzen sowie aller anderen Kurier-Express-Paket- Dienstleister zusammen. Deutsche Post DHL und Hermes sind die beiden größten Anbieter von Paketen an (und von) Privatkunden. Sie betreiben den Großteil der Annahme- und Abholstellen. Deutsche Post DHL verfügt über mehr als Einrichtungen zur Annahme von Sendungen sowie über Einrichtungen zur Abholung. Darin eingeschlossen sind neben Filialen und Agenturen auch so genannte Postpoints, Packstationen und Paketboxen. Hermes verfügt über rund Annahmestellen, die alle auch als Abholstellen fungieren.

20 14 Postmarkterhebung 2012 GLS bietet bereits seit langem auch Services für Privatkunden an und verfügt über ein dichtes Standortnetz mit mehr als GLS Shops deutschlandweit. 10 DPD, nach eigenen Angaben Marktführer beim Paketversand zwischen Geschäftskunden (B2B-Bereich), verfügt derzeit über mehr als Paket-Shops, die zur Annahme als auch Abholung von Sendungen dienen. Aufgrund zunehmendem E-Commerce- Aufkommens sollen B2C-Services weiter ausgebaut werden. Dazu plant DPD sein Paket-Shop-Netz auf insgesamt Anlaufstellen in Deutschland zu erweitern neue Paket-Shops sollen bereits im Jahr 2013 hinzukommen. 11 Die restlichen Unternehmen verfügen in Summe über etwas mehr als Annahmestellen und Abholstellen. Die Kurier-Express-Paket-Dienstleister betreiben ihre Paket-Shops in der Regel nicht selbst, sondern arbeiten mit Partnern aus dem Einzelhandel zusammen, z.b. Supermärkten, Kiosken, Lotto-Annahmestellen oder Tankstellen. 2.5 Kooperationen, Verflechtungen mit dem Briefmarkt und Wechselbeziehungen Die Unternehmen wurden auch nach ihrer Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen in derselben Branche sowie ihren Aktivitäten in Netzwerken und Verbünden befragt. Die folgende Tabelle zeigt den Anteil der Sendungsmenge bzw. des Umsatzes von Kurier- Express-Paket-Dienstleistern, der im Durchschnitt über Netzwerke, Verbünde oder andere Unternehmen abgewickelt wird. 12 Tabelle 2 Pakete und Dokumente bis 20kg Anteil Sendungsmenge/Umsatz abgewickelt über Netzwerke, Verbünde oder andere Unternehmen Anteil an gesamter Sendungsmenge Anteil an gesamtem Umsatz Pakete und Dokumente bis 20kg über Netzwerke abgewickelt 11% 10% Quelle: WIK-Primärbefragung. Stichprobe: n=38 Der Anteil der über Kooperationen abgewickelten Sendungen an der gesamten Sendungsmenge beträgt 11 Prozent. Gemessen am Umsatz werden 10 Prozent des Umsatzes über Netzwerke abgewickelt. 10 Vgl. GLS Germany (2012): GLS Germany - Versand und Service auf Top-Niveau, unter: 11 Vgl. Deutsche Verkehrs-Zeitung (2012): DPD verdoppelt Zahl der Paketshops, Presseartikel vom 19. Oktober Einige große Kurier-Express-Paket-Dienstleister haben hierzu keine Angaben gemacht. Daher sind die Prozentangaben in Tabelle 3 stärker von kleineren und mittleren Anbietern geprägt.

21 Postmarkterhebung Abbildung 9 Nutzung von Paket- und Expressnetzen/Kurierdiensten für die Weiterbeförderung und Zustellung von Paketen und Dokumenten bis 20kg Stichprobe: n=73 Quelle: WIK-Primärbefragung. Die befragten Unternehmen wurden auch danach befragt, mit welchen anderen Paketund Expressnetzwerken und Kurierdiensten sie zusammenarbeiten. Die zehn meistgenannten Unternehmen sind in der Abbildung 8 dargestellt. Zwischen dem klassischen Briefmarkt und den untersuchten Bereichen bestehen nur wenige Verflechtungen. Ausnahme ist die Deutsche Post, die sowohl im Briefmarkt wie in Bereich der Kurier-Express-Paketsendungen stark vertreten ist. Nur wenige andere Unternehmen sind in mehreren der genannten Bereiche zugleich tätig. Im klassischen Briefmarkt und im Bereich der Kurier-Express-Paket-Sendungen gibt es weitgehend verschiedene Anbieter (mit Ausnahme von Deutsche Post DHL). Überschneidungen gibt es jedoch bei schweren Briefsendungen und leichten Paketprodukten, insbesondere bei den leichteren E-Commerce-Zustellungen. So bieten einige Briefdienstleister diese Zustellungen an. Insbesondere solche Briefdienste, die eigene Annahmestellen betreiben, können auch gute Angebote für E-Commerce-Zustellungen machen Nach Angaben des BdKEP nehmen fast alle Briefdienste auch Pakete an. Im eigenen Zustellgebiet stellen sie die Pakete selbst zu, ansonsten übergeben sie sie an einen der großen Paketdienste.

22 16 Postmarkterhebung Kataloge, Werbeprospekte, Werbesendungen, Zeitungen und Zeitschriften 3.1 Sendungsmengen und Umsätze Die hier betrachteten Produkte (Kataloge, Webeprospekte und Werbesendungen einerseits, adressierte Zeitungen und Zeitschriften andererseits) sind nicht als einheitlicher Markt einzustufen. Dies haben auch unsere Recherchen und Expertengespräche ergeben, die es nahelegen, dass diese Produkte/Segmente vermutlich unterschiedlichen Märkten zuzurechnen sind. Der Rücklauf bzw. die Branchenabdeckung der Primärbefragung für den Bereich der Kataloge, Werbeprospekte, Werbesendungen, Zeitungen und Zeitschriften ist gering. In diesem Segment haben sich nur wenige der Unternehmen, die uns in Expertengesprächen als bedeutende Anbieter genannt wurden, an der Befragung beteiligt. Daher verzichten wir für diesen Bereich darauf, die Ergebnisse der Primärbefragung darzustellen. Stattdessen berichten wir die Ergebnisse von Experteninterviews, Sekundäranalysen und Erhebungen und Studien verschiedener Branchenverbände (z.b. BVDA, DDV, ZMG 14, BDZV 15 und VDZ 16 ) sowie der Deutschen Post. Auf Grundlage der Expertengespräche und der Ergebnisse der Primärerhebung schlagen wir vor, folgende Produktmärkte bzw. -segmente zu unterscheiden: Nicht adressierte Werbesendungen (inkl. Beilagen und Anzeigenblätter) Adressierte Zeitungen und Zeitschriften Nicht adressierte Werbesendungen (inkl. Beilagen und Anzeigenblätter) Nicht adressierte Werbesendungen und Kataloge werden ohne Namen an alle Empfänger eines Hauses bzw. ganz ohne Adresse zugestellt. Dieses Segment umfasst neben teiladressierten und unadressierten Werbesendungen auch nicht adressierte Kataloge, Beilagen und Anzeigenblätter. Teil- und unadressierte Werbesendungen Die teil- und unadressierten Werbesendungen gliedern sich in folgende Produktgruppen: Flyer, Prospekte, Broschüren, Magazine und Kataloge. Kataloge sind dabei die schwerste Kategorie der Werbesendungen, sie beginnen bei etwa 100g pro Versandstück ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft mbh & Co. KG. 15 Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.v. 16 Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.v. 17 Interview mit dem DDV.

23 Postmarkterhebung Tabelle 3 Teil- und unadressierte Werbesendungen Umsatz und Menge im Jahr 2011 Teil- und unadressierte Werbesendungen Umsatz Menge Bezugsjahr Gesamtausgaben 2,4 Mrd ~ 10,2 Mrd. davon für Zustellung 0,8 Mrd Quelle: Umsatz: Deutsche Post (2012: Dialog Marketing Monitor 2012); Menge: WIK-Schätzung. Die Gesamtausgaben von Unternehmen für teil- und unadressierte Werbesendungen in Deutschland betragen laut Dialog Marketing Monitor 2012 der Deutschen Post im Jahr 2011 insgesamt 2,4 Mrd.. Auf die Zustellung von teil- und unadressierten Werbesendungen entfielen etwa 0,8 Mrd.. 18 Dies entspricht einer Sendungsmenge von etwa 10 Milliarden teil- und unadressierten Werbesendungen. Abbildung 10 Teil- und unadressierte Werbesendungen Gesamtausgaben der Unternehmen in Deutschland ( ) Quelle: Eigene Darstellung basierend auf Deutsche Post: Dialog Marketing Monitor, Jg Während das produzierende Gewerbe und der Dienstleistungssektor immer weniger für teil- und unadressierte Werbesendungen ausgeben, steigen die Ausgaben des Handels stetig. In 2011 kam erstmals über die Hälfte der Umsätze für teil- und unadressierte Werbesendungen vom Handel Eigene Berechnungen basierend auf Deutsche Post (2012): Dialog Marketing Monitor Vgl. Deutsche Post (2012): Dialog Marketing Monitor 2012.

24 18 Postmarkterhebung 2012 Nach Information des DDV gibt es drei typische Arten von Anbietern für die Zustellung von nicht adressierten Werbesendungen: 1. Lokale Haushaltswerber (für regionale Werbeaktionen) 2. Mailingagenturen, die Haushaltswerber beauftragen (regional und national) 3. Große Haushaltswerber, die überregional bis national aktiv sind. Der größte Umsatz entfällt dabei auf Mailingagenturen, die als Mittler agieren und entweder einzelne lokale Haushaltswerber, ein Netzwerk von Haushaltswerbern oder direkt einen großen Haushaltswerber mit der Verteilung beauftragen. 20 Die Zustellung erfolgt nach Information des DDV über einen der drei Kanäle: 1. Deutsche Post, 2. Verlagshäuser und 3. Alternative Zustelldienstleister. Die Deutsche Post ist der größte Anbieter, jedoch bei weitem nicht so dominierend wie bei adressierter Werbung. Im Bereich der nicht adressierten Werbesendungen erhält die Deutsche Post vor allem Konkurrenz durch Verlagshäuser, deren eigene Zustellgesellschaften neben der Verteilung von z.b. kostenlosen Zeitungen und Amtsblättern auch die Zustellung von Werbeprospekten übernehmen. Nach Angaben des DDV gibt es derzeit etwa 280 Zustellunternehmen für nicht adressierte Werbesendungen. Zusätzlich existieren weitere ca Kleinstunternehmen, die meist nur als Subunternehmer auftreten. Die Deutsche Post ist mit ihren Produkten Postwurfsendung für unadressierte Werbung und Postwurfspezial für teiladressierte Werbung in diesem Bereich aktiv. Mit dem Ausland gibt es nach Angaben des DDV nur sehr wenig Austausch, allenfalls in geringem Umfang an der tschechischen und an der polnischen Grenze. 21 Werbebeilagen Unter Werbebeilagen werden Prospekte, Handzettel etc. verstanden, die klassischerweise in abonnierte Zeitungen und Zeitschriften eingelegt werden. In den letzten Jahren wurden vermehrt auch Pakete und Briefe als Transportmittel für Werbebeilagen genutzt. 22 Tabelle 4 Werbebeilagen Umsatz und Menge im Jahr 2011 Werbebeilagen Umsatz Menge Bezugsjahr Gesamtausgaben 4,5 Mrd ~ 23,9 Mrd. davon für Zustellung 1,8 Mrd Quelle: Umsatz: Deutsche Post (2012: Dialog Marketing Monitor 2012); Menge: WIK-Schätzung. 20 Interview mit dem DDV. 21 Interview mit dem DDV. 22 Vgl. Deutsche Post (2012): Dialog Marketing Monitor 2012.

25 Postmarkterhebung Die Gesamtausgaben von Unternehmen für Werbebeilagen betrugen laut Dialog Marketing Monitor 2012 der Deutschen Post im Jahr 2011 insgesamt 4,5 Mrd.. Auf die Zustellung von Werbebeilagen entfielen etwa 1,8 Mrd.. 23 Dies entspricht nach unserer Schätzung einer Sendungsmenge von etwa 24 Milliarden Beilagen. Abbildung 11 Werbebeilagen Gesamtausgaben der Unternehmen in Deutschland ( ) Quelle: Eigene Darstellung basierend auf Deutsche Post: Dialog Marketing Monitor, Jg Trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage im Jahr 2011 blieben die Gesamtausgaben für Werbebeilagen stabil bei ca. 4,5 Mrd.. Werbebeilagen stellen ein starkes Konkurrenzprodukt zu unadressierten Werbesendungen dar. Sie haben den Vorteil, dass sie zum einen günstiger sind und zum anderen auch sonntags zugestellt werden dürfen, wenn sie in einer Zeitung enthalten sind. Für die Zustellung von Direktwerbung gibt es nach Informationen des DDV dagegen ein deutschlandweites Verteilverbot am Sonntag. 24 Auch die Deutsche Post bietet einen Beilagenservice an. Dieser beschränkt sich jedoch auf die Vermittlung von werbenden Unternehmen und Versandpartnern. 25 Anzeigenblätter Anzeigenblätter sind Presseprodukte, die kostenlos in regelmäßigen Abständen an die Haushalte eines fest umrissenen Gebietes flächendeckend verteilt werden. Sie weisen im Schnitt 30 bis 40 Prozent redaktionelle Inhalte auf Eigene Berechnungen basierend auf Deutsche Post (2012): Dialog Marketing Monitor Interview mit dem DDV. 25 Vgl. Deutsche Post (2012): Beilagenservice - Gewinnen Sie einfach neue Kunden - mit Werbung in Paketen und Briefen (unter: [abgerufen im Dezember 2012]. 26 Vgl. Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (2012): Werbemarkt: Deutschlands lokale Wochenblätter weiter auf Erfolgskurs, Pressemitteilung vom sowie Interview mit dem BVDA.

26 20 Postmarkterhebung 2012 Anzeigenblätter werden nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) fast ausschließlich von regionalen Verlagen mit eigener Zustellstruktur verteilt. Fast zwei Drittel aller Anzeigenblatt-Titel erscheinen mittwochs und donnerstags, ein Drittel erscheint am Wochenende. 27 Die Verteilung der Anzeigenblätter geschieht oftmals gemeinsam mit der Direktverteilung von Werbesendungen. 28 Daher haben Anzeigenblätter wirtschaftlich große Nähe zu nicht adressierten Werbesendungen. Sie konkurrieren dagegen (in Deutschland) kaum mit den redaktionellen Inhalten abonnierter Zeitungen und Zeitschriften. Tabelle 5 Anzeigenblätter Umsatz und Menge im Jahr 2011 Anzeigenblätter Umsatz Menge Bezugsjahr Gesamtausgaben 2,1 Mrd ,8 Mrd. davon für Zustellung ~ 0,7 Mrd Quelle: Menge und Gesamtumsatz: BVDA (2012): Anzeigenblätter in Deutschland: Übersicht 2012 und Marktentwicklung; Umsatz Zustellung: WIK-Schätzung. Laut BVDA betrug 2011 die wöchentliche Anzeigenblatt-Auflage in Deutschland 92,3 Mio. Stück. Bei 52 Kalenderwochen in 2011 ergibt sich eine Gesamtauflage von ca. 4,8 Mrd. Anzeigenblätter. Die Umsätze mit Anzeigenblättern betrugen 2011 nach Angaben des BVDA insgesamt 2,1 Mrd.. 29 Darauf entfallen etwa 0,7 Mrd. auf die Zustellung. Abbildung 12 Anzeigenblätter Umsatzentwicklung ( ) Quelle: Eigene Darstellung basierend auf BVDA (2012): Anzeigenblätter in Deutschland: Übersicht 2012 und Marktentwicklung. 27 Ebenda. 28 Vgl. BVDA (2012): Werbemarkt: Deutschlands lokale Wochenblätter weiter auf Erfolgskurs, Pressemitteilung vom sowie Interview mit dem BVDA. 29 Eigene Berechnungen basierend auf BVDA (2012): Anzeigenblätter in Deutschland: Übersicht 2012 und Marktentwicklung.

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