Inhalt. Thema des Monats. Verband und Fachbereiche. Meldungen. Neue Literatur. Zuletzt gefunden

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1 Ausgabe 193, Deutscher Fundraising Preis Bis zum 25. Januar bewerben BITKOM-Umfrage Zahl der Online-Spender steigt DFRV-Service Fundraising-Software-Katalog Editorial Inhalt Sehr geehrter Herr Köhn, die letzten Wochen im Jahr sind regelmäßig die spannendste Zeit des Fundraisingkalenders. Hoffentlich erfolgreiche Weihnachtsmailings werden verschickt, Jahresrückblicke geschrieben und Pläne für die kommenden Monate aufgestellt. Auch der Verband war in diesen Wochen fleißig und präsentiert Ihnen diesmal die wichtigsten Änderungen, ersten Termine und Entwicklungen für das Jahr Die aktuellen Trends des Spendenmarktes waren auch Schwerpunkt einer aktuellen BITKOM-Umfrage. FundStücke hat sich die Ergebnisse angeschaut und die wichtigsten Fakten für Sie zusammengefasst. Kurz vor Jahresende können wir Ihnen bereits einen neuen Service präsentieren. Der Kriterien-Katalog für Fundraising- Software ist ab sofort online und bietet auf eine erste Orientierung bei Ihrer IT-Auswahl. Ein erfolgreiches Fundraising-Jahr 2011 wünscht Zu Neujahr Nachwuchs in der Geschäftsstelle Thema des Monats BITKOM-Umfrage ZEIT-Artikel zu Patenschaftsspenden Verband und Fachbereiche Deutscher Fundraising Preis 2011 NEU: Katalog für Fundraisingsoftware DFRV-Veranstaltungskooperationen 2011 Veranstaltungsticket 2011 Regionalgruppen Ihr Matthias Buntrock Neue Mitglieder Meldungen Neues aus der Branche Wer macht was Stellenangebote Weiterbildung Neue Literatur Zuletzt gefunden Impressum Zu Neujahr Will das Glück nach seinem Sinn dir was Gutes schenken, sage Dank und nimm es hin

2 ohne viel Bedenken. Jede Gabe sei begrüßt, doch vor allen Dingen das, worum du dich bemühst möge dir gelingen. Wilhelm Busch ( ) Das Team des Deutschen Fundraising Verbands schließt sich diesen schönen Wünschen Wilhelm Buschs gern an und sagt herzlich: Danke. Danke für Ihre Unterstützung, Ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit im Jahr 2010! Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch, Erfolg im Beruf sowie Glück und Wohlergehen im Privaten. Wir freuen uns mit Ihnen auf 2011! Ihr Team des Deutschen Fundraising Verbands Nachwuchs in der Geschäftsstelle Das Team der Geschäftsstelle freut sich über Nachwuchs zum Nikolaus. Büroleiterin Anja Köhn ist am 06. Dezember Mutter eines kleinen Arvid geworden. Der Deutsche Fundraising Verband gratuliert den Eltern an dieser Stelle und wünscht Mutter und Kind vor allem Gesundheit und alles Gute für die kommenden Monate. Die Aufgabengebiete von Anja Köhn werden vertretungsweise auf Manuela Ewert, Claudia Bierhoff und Christian Köhn aufgeteilt. Die kommissarische Büroleitung übernimmt Manuela Ewert. Eine weitergehende Mutterschaftsvertretung ist bisher nicht geplant. Zahl der Online-Spender in Deutschland steigt Das Internet entwickelt sich für Non-Profit-Organisationen zu einem immer wichtigeren Fundraising- Instrument. Eine aktuelle Umfrage des Hightech-Verbandes BITKOM unter rund 1000 Personen ab 14 Jahren belegt dies: Bereits 10 Prozent aller Bundesbürger spenden mittlerweile über das Web. Dies entspricht einem Anstieg der Online-Spender von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Zahl der Telefon-Spenden steigt. Gaben 2009 noch 6 Prozent aller Befragten an, diese Spenden- Methode zu nutzen, bestätigte in diesem Jahr bereits jeder zehnte Bundesbürger eine entsprechende Überweisung. Damit tätigt jeder fünfte Deutsche (20 Prozent) seine Spenden mit Hilfe elektronischer Kommunikationsmittel. Zuwendungen per Telefon sind dabei vor allem bei den Jüngeren beliebt. 15 Prozent der 14- bis 29-Jährigen machen nach BITKOM-Angaben von dieser Möglichkeit Gebrauch. Die Bereitschaft zu Online-Spenden ist hingegen bei älteren Jahrgängen besonders ausgeprägt. So gaben jeweils 13 Prozent der 30- bis 49-Jährigen und 50- bis 64-Jährigen auf diese Weise Geld. Den Ergebnissen zufolge spenden die meisten Menschen direkt in einer Bankfiliale. 62 Prozent der Befragten nutzen diesen traditionellen Weg, indem sie dort eine Überweisung, Lastschrift oder einen Bankeinzug in Auftrag geben. 32 Prozent spenden in bar. Beide Bezahlformen haben sich damit allerdings geringfügig verringert. Dass die klassischen Zahlungsweisen beim Spenden dennoch vorherrschen, dürfte vor allem an der Altersstruktur der Spender liegen, erläuterte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Insgesamt ist mit dem Ende der Wirtschaftskrise und der konjunkturellen Erholung auch die Spendenbereitschaft der Deutschen gestiegen. So kletterte der Anteil der Spender an der Gesamtbevölkerung laut der BITKOM-Umfrage von 63 Prozent im Vorjahr auf nun 66 Prozent. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ging in ihrer Bilanz des Helfens Anfang 2010 allerdings nur von einer relativ konstanten Spenderquote von rund 20% der Gesamtbevölkerung aus. Laut BITKOM ist die Spendenbereitschaft im Westen deutlich höher als in den neuen Bundesländern. In den alten Bundesländern geben 68 Prozent der befragten Menschen an, Geld für einen guten Zweck gespendet zu haben, während es im Osten 54 Prozent sind. Zudem sind Frauen großzügiger als Männer. So spendeten 70 Prozent der weiblichen Befragten, während es bei den Männern nur 61 Prozent sind. Weitere Informationen auf

3 DIE ZEIT bilanziert Vormarsch der Patenschaften Die Wochenzeitung DIE ZEIT veröffentlichte am unter dem Titel Kinderpatenschaften verdrängen traditionelle Hilfe einen umstrittenen Artikel zur aktuellen Entwicklung der Spendergunst. Das schnelle Wachstum der Patenschaftsorganisationen setzt laut ZEIT traditionelle Hilfswerke zunehmend unter Druck. Zur Unterstützung dieser These verweisen die Journalisten auf die aktuellen Zahlen des kürzlich veröffentlichten DZI Spenden-Almanachs 2010/2011. Dabei stützen sie sich vor allem auf den Expansionsdrang und die starken Wachstumsraten der Patenschaftsorganisationen Plan International Deutschland (+125% auf 85 Mio. Euro) und World Vision Deutschland (+ 100% auf 62 Mio. Euro). Auch die Kindernothilfe und die Christoffel-Blindenmission (je 10% Wachstum) wurden als Beweis angeführt. Weiter heißt es: Dagegen mussten Hilfswerke Einbußen verkraften, die Kinderpatenschaften ablehnen. Dazu gehören Misereor, Adveniat und Die Sternsinger. Wie die ZEIT zu den Schlussfolgerungen, Patenschaften bedingten den Spendenerfolg und verdrängten andere Hilfsprojekte, kommt, bleibt jedoch vollkommen unerklärt und damit ein Rätsel. Unbestritten ist die hohe Empathie und Spendenbereitschaft für Kinderhilfe in Deutschland. Die Behauptung, Patenschaftsorganisationen würden andere Bereiche verdrängen, hält einer genaueren Betrachtung jedoch keinesfalls stand. Ein Blick in die kürzlich veröffentlichte Spendenbilanz des Deutschen Fundraising Verbandes beweist: 20 von 26 Organisationen mit aktuellen Wachstumsraten haben keinerlei Bezug zu Kinderpatenschaftsmodellen. Vielmehr bedingen zahlreiche Faktoren wie zum Beispiel die mediale Berichterstattung, Katastrophenfälle und nicht zuletzt auch der Erfolg der Fundraising-Maßnahmen den jährlichen Spendeneingang. Vollkommen unbeachtet bleibt zudem, dass Patenschaften nur einen Bestandteil des Leistungsportfolios der meisten Organisationen bilden und weitere Hilfsprojekte ebenfalls Spenden akquirieren. Alles in allem ist die These der Autoren also mehr als gewagt und spricht nicht für eine gründlichere Recherche. Artikel und Forumsdiskussion unter Deutscher Fundraising Preis: Noch 29 Tage zum Bewerbungsschluss Die Verleihung des Deutschen Fundraising Preises 2011 rückt näher. Die ersten Bewerbungen sind bereits in der Geschäftsstelle eingegangen, doch noch ist nichts entschieden. Senden Sie uns bis zum Ihre Kampagnen-Erfolge und innovativen Fundraising-Ideen der vergangenen 12 Monate. Die 7-köpfige Experten- Jury aus Vertretern der Bereiche Wissenschaft, Organisation und Dienstleister wird alle Bewerbungen sichten und die drei besten Einsendungen jeder Kategorie für die Online-Abstimmung nominieren. Die Bewerbungsformulare und alle weiteren Informationen zum Deutschen Fundraising Preis finden Sie auf Online-Katalog für Fundraising-Software gestartet Die Vorbereitungsphase des DFRV-Online-Katalogs für Fundraising-Software ist abgeschlossen. Ab sofort sind die ersten Produkte auf einsehbar. Der IT-Auschuss hat alle wichtigen Kriterien für eine Kaufentscheidung erarbeitet und die Anbieter entsprechend befragt. Die Kriterien ermöglichen eine generelle Vergleichbarkeit der Angebote und unterstützen die Fundraiser bei der Bestimmung ihrer individuellen Anforderungen an das Programm. Der Katalog richtet sich vor allem an kleinere und mittlere Organisationen, die entweder noch keine Datenbank im Einsatz haben oder für ihre geplanten Fundraising-Aktivitäten eine spezielle Software erwerben möchten. Bereits veröffentlicht sind die Produkte der Software-Häuser ENTER-Services (Enterbrain) und KIGST (Context K). Weitere Anbieter sollen in den kommenden Monaten folgen. Informationen zur Registrierung und zu den anfallenden Kosten erhalten Sie in der Geschäftsstelle bei: Christian Köhn Tel.:

4 DFRV verstärkt Veranstaltungskooperationen 2011 Der Deutsche Fundraising Verband baut sein Veranstaltungsengagement in den kommenden Monaten deutlich aus. Gemeinsam mit verschiedenen Partnern sind Fachtage und Workshops in ganz Deutschland geplant. Der DFRV kommt damit seinem Bildungsauftrag nach und ermöglicht auf vielen Veranstaltungen Rabatte für seine Mitglieder. Folgende Termine sind bereits fest geplant, weitere werden in den nächsten Wochen folgen: 17. Februar in Duisburg: 1. Fundraisingtag Nordrhein-Westfalen Termin: Ort: Universität Duisburg Essen Kosten: 99,- Euro (bei Anmeldung bis ), 129,- Euro (ab ) Der erste Fundraisingtag in Nordrhein-Westfalen findet am 17. Februar 2011 an der Universität Duisburg Essen statt. Die Teilnehmer erwartet eine Einführung in die wichtigsten Themen des Fundraisings. Ob Telefonfundraising oder Spendenwerbung im Web, Unternehmenskooperation oder Großspenderansprache, Spenderbindung oder Storytelling renommierte Referenten liefern Antworten und Tipps für die Praxis. Weitere Informationen und Anmeldung unter Februar in Bad Boll: Fundraising für Kunst und Kultur Termin: Ort: Evangelische Akademie Bad Boll Kosten: 275,- Euro für DFRV-MG (bei Anmeldung bis ), 335,- Euro (ab ) Das Thema Kulturfundraising ist für viele Kultureinrichtungen hochaktuell. Die öffentlichen Zuschüsse gehen weiter stark zurück, die Erwartungen des Publikums an Aktualität und Attraktivität des Programms sind und bleiben hoch. Professionelles Fundraising ist deshalb so wichtig wie nie zuvor - für große und für kleine Kultureinrichtungen. Die Fachtagung in Bad Boll bietet die Gelegenheit von zahlreichen Experten zu lernen und das eigene Netzwerk zu erweitern: Sie lernen die Förderlandschaft Deutschlands sowie Sponsoren näher kennen. Sie bekommen einen fundierten Einblick in grundlegende Fundraising-Techniken für kleine und große Organisationen. Sie erhalten die Chance, in Workshops mit Experten für Kulturfundraising zwei Themen intensiv zu bearbeiten. Sie haben Gelegenheit zum konstruktiven Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen von renommierten Unternehmen wie AUDI, Deutsches Literaturarchiv, GfK Panel Services Deutschland, Haspa Musik Stiftung, Hamburger Sparkasse, Jüdisches Museum Berlin, Oberstdorfer Musiksommer, Pan y Arte-Stiftung, Programm-Kino Aalen, Staatsoper Berlin, Städel Museum u.v.m. Sie erleben im Rahmen einer Exkursion zum Deutschen Literaturarchiv Marbach, wie Inhalt, Ambiente und die Persönlichkeit des Fundraisers ein attraktives und glaubwürdiges Kommunikationskonzept ergeben. Die Tagung verbindet Fachwissen und Erfahrungsaustausch, Theorie und Praxis und die direkte Begegnung mit Fundraising-Experten, die Ihnen bewährte Ansätze für Ihre eigene Arbeit vorstellen. Der Deutscher Fundraising Verband ist Partner dieser Veranstaltung und ermöglicht die Teilnahme zu attraktiven Konditionen: Bei Anmeldung bis 31. Dezember 2010 erhalten Mitglieder des Verbandes einen Frühbuchungsrabatt von 80,00 Euro. Ab dem 1. Januar 2011 beträgt die Ermäßigung 20,00 Euro. Bitte schicken Sie Ihre Anmeldung direkt an Claudia Bierhoff, die die Fachtagung in der Geschäftsstelle betreut! Das Anmeldeformular und weitere Informationen unter 23. bis 24. Februar in Hamburg: 6. Norddeutscher Fundraisingtag Termin: Ort: Katholische Akademie Hamburg Am 23. und 24. Februar 2011 sind Fundraiser, Öffentlichkeitsarbeiter, Stiftungsrepräsentanten und

5 Geschäftsführer sozialer Einrichtungen zum 6. Norddeutschen Fundraisingtag eingeladen. Schwerpunktthema des Fachtages ist diesmal die erfolgreiche Bindung von Spenderinnen und Spendern an die eigene Organisation. Der erste Programmtag lädt zur intensiven Arbeit in ganztägigen Praxis-Workshops und zum abendlichen Networking beim Get-Together. Fachvorträge im Plenum und praxisnahe Workshops am nächsten Tag bieten die Gelegenheit, das Schwerpunktthema und vielfältige weitere Fundraising-Themen zu bearbeiten und vom Fachwissen der Fundraising-Profis zu profitieren. Weitere Informationen und Anmeldung unter Jahreskonferenz des Irischen Fundraising Verbandes Termin: Ort: Dublin Mitglieder der EFA und damit auch alle Mitglieder des Deutschen Fundraising Verbandes haben die Möglichkeit, an den nationalen Fachtagungen der Europäischen Fundraising-Partner teilzunehmen. Nächster Termin ist die Jahreskonferenz des Irischen Fundraising Verbands am 29. März DFRV-Mitglieder zahlen eine ermäßigte Teilnahmegebühr. Nähere Informationen unter 27. bis 28. Mai in Würzburg: DVEV-Stiftungstag 2011 Termin: Ort: Novotel Hotel, Würzburg Kosten: 350,- Euro (bei Anmeldung bis ), 390,- Euro (ab ) Das Seminar richtet sich an Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Notare sowie Fundraiser und Entscheidungsträger von noch zu gründenden oder bereits bestehenden Stiftungen. Die Referenten berichten und diskutieren mit den Teilnehmern zu den Grundlagen des Stiftungsrechts sowie zu den aktuellen Entwicklungen unter besonderer Beachtung des Fundraising. Sie berichten praxisnah, unter Auswertung der neuesten Urteile und Erlasse. Der Stiftungstag soll aber nicht nur Praxiswissen vermitteln, sondern auch eine Vernetzungsplattform für Stiftungsberater unterschiedli-cher Profession und sonstige Stiftungspraktiker bieten und alle zum fachlichen Austausch anregen. Der Stiftungstag ist Teil eines Kooperationsprogramms zwischen dem DFRV und der Deutschen Vereinigung für Erbrecht und Vermögensnachfolge (DVEV). Weitere gemeinsame Seminare sind bereits in Planung. DFRV-Mitglieder erhalten einen Vorzugspreis. Anmeldung und weitere Informationen unter DB-Veranstaltungsticket wird 2011 noch attraktiver Der Deutsche Fundraising Verband und die Deutsche Bahn AG bieten auch im Jahr 2011 wieder exklusive Reiseangebote für alle DFRV-Mitglieder. Aufgrund der großen Nachfrage in den vergangenen 12 Monaten sinkt der Preis des Veranstaltungstickets (Hin- und Rückfahrt) künftig auf 99,- Euro. Nähere Informationen zu den Buchungsmodalitäten und das aktuelle Buchungsstichwort 2011 finden Sie im Mitgliederbereich auf Achtung: Die Reisekostenerstattung des DFRV orientiert sich traditionell am Preis des DB- Veranstaltungstickets und wird deshalb im kommenden Jahr auf ebenfalls 99,- Euro (pro Veranstaltung) begrenzt. Regionalgruppe Kiel: Eigenmittel erwirtschaften Termin: , 18:00 Uhr

6 Ort: Landesfrauenrat, Kiel, Auguste-Viktoria-Str. 16, 3. OG Regionalgruppe München: Erfolgreich Fördermittel akquirieren Termin: , 19:00 Uhr Referent: Torsten Schmotz (Agentur Förderlotse) Ort: Evangelisches Bildungswerk München, Herzog-Wilhelm-Straße 24, 3. Stock Neue Regionalleitung in Wiesbaden Gabriele Maier hat sich nach fünf Jahren von der Regionalleitung der Wiesbadener Fundraising-Treffs verabschiedet. Der Deutsche Fundraising Verband bedankt sich an dieser Stelle herzlich für das unermüdliche Engagement und die gute Zusammenarbeit. Ihre Nachfolge und die gemeinsame Regionalleitung mit Peter Pham übernimmt zukünftig Erhard Stahl vom Förderverein Zwerg Nase e.v.. Der Deutsche Fundraising Verband begrüßt seine 5 neuen Mitglieder Nicole Meißner, Bremen Lisa Ohligs, München Ronald Pabst, Köln Julia Porath, Bonn Antje Spille, Bremen Stand: UNICEF erhält PwC-Transparenzpreis 2010 Das Deutsche Komitee für UNICEF e.v. ist der diesjährige Sieger des PricewaterhouseCoopers- Transparenzwettbewerbs. Die Organisation informiert ihre Spender nach Ansicht des Analyseteams der Universität Göttingen und der Jury in vorbildlicher Weise über Ziele, Aktivitäten und Finanzlage und schafft so das Vertrauen, das für eine verlässliche Finanzierung karitativer Projekte unerlässlich ist. UNICEF Deutschland nahm in diesem Jahr zum dritten Mal teil und setzte sich diesmal gegen rund 60 Mitbewerber aus dem Spendenwesen durch. Den zweiten Platz vergab die Jury gleich zweimal, das Preisgeld erhalten jeweils die Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe sowie World Vision Deutschland e.v. Platz drei geht in diesem Jahr an Plan International Deutschland e.v.. Zu den weiteren Finalisten zählten Ärzte ohne Grenzen e.v.. Brot für die Welt, die Diakonie Katastrophenhilfe, Kindernothilfe e.v., Plan International Deutschland e.v., Renovabis e.v. und die Stiftung Menschen für Menschen Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe. Der Transparenzpreis wird seit 2004 jährlich verliehen und prämiert Non-Profit-Organisationen für Ihre vorbildliche Informationsvermittlung gegenüber Spendern und Förderern. Der Transparenzpreis 2010 ist mit Euro dotiert der Gewinner erhält Euro, Platz zwei und drei sind mit jeweils bzw Euro ausgezeichnet. Der Sonderpreis an kleinere Organisationen mit einem Spendenaufkommen von weniger als fünf Millionen Euro wurde in diesem Jahr nicht vergeben. E-Book: Social Media Policy für Nonprofit-Organisationen Die Kommunikation im Bereich Social Media wird für Organisationen und Vereine immer wichtiger. Die Web 2.0-Experten Jona Hölderle und Jörg Eisfeld-Reschke diagnostizierten jedoch eine weit verbreite Unsicherheit im Umgang mit den interaktiven Kommunikationsformen und entwickelten dazu einen entsprechenden Leitfaden für Non-Profit-Organisationen. Anhand von 20 Fragen stellen die Autoren dar, welche strategischen Entscheidungen für eine Web2.0- Präsenz getroffen, welche Zuständigkeiten und welche Rechtsfragen geklärt werden müssen. Das ebenfalls

7 enthaltene Best-Practice-Beispiel des Österreichischen Roten Kreuzes zeigt anschaulich, wie die damit erarbeitete Social-Media-Policy erfolgreich umsetzt werden kann. Der 64-seitige Leitfaden kann als kostenloses E-Book auf heruntergeladen werden. Förderpreis Aktive Bürgerschaft: Bürgerstiftungen überzeugen mit Engagement Die Gewinner des 13. bundesweiten Wettbewerbs um den Förderpreis Aktive Bürgerschaft 2011 stehen fest. Die Bürgerstiftungen Vechta (Niedersachsen), Arnsberg und Emscher-Lippe-Land (Nordrhein-Westfalen) sowie Barnim Uckermark (Brandenburg) werden für ihr beispielhaftes Engagement am 16. März 2011 in Berlin ausgezeichnet. Eine unabhängige Jury, der Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Non-Profit-Organisationen und Medien angehören, wählte die Preisträger aus. Die Bewerbungen um den Förderpreis Aktive Bürgerschaft 2011 verdeutlichen eindrucksvoll, wie Bürgerstiftungen in Deutschland Verantwortung für das soziale und kulturelle Leben vor Ort übernehmen: Sie beschaffen finanzielle Mittel, sie fördern damit gemeinnützige Projekte, sie beraten Stifter und Spender und unterstützen Menschen darin, sich bürgerschaftlich in ihrer Region zu engagieren. Die vier Preisträger setzen dies in ausgezeichneter Weise um sagt Werner Böhnke, Juryvorsitzender und Vorstandsvorsitzender der WGZ BANK. Der Förderpreis Aktive Bürgerschaft 2011 ist mit insgesamt Euro dotiert. Die Bürgerstiftung Barnim Uckermark erhält Euro. Je Euro gehen an die anderen drei Bürgerstiftungen. Ziel des bundesweiten Wettbewerbs ist es, das Leistungsspektrum von Bürgerstiftungen zu zeigen, mit dem sie sich für eine bessere Lebensqualität engagieren. Der Wettbewerb will außerdem die Idee der Bürgerstiftung in der Öffentlichkeit bekannter machen und mit guten Beispielen zu stifterischem Engagement ermutigen. 16 Millionen für neue TUM Universitätsstiftung Mehr als 60 Unternehmen und Privatpersonen haben in diesem Monat die TUM Universitätsstiftung ins Leben gerufen. Diese soll die Technische Universität München (TUM) unterstützen, im internationalen Wettbewerb der besten Hochschulen erfolgreich zu sein. Die Stiftung verschafft uns eine größere Unabhängigkeit von staatlichen Budgets und vergrößert so unsere unternehmerische Handlungsfähigkeit, sagt TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann. Das Grundstockvermögen beträgt rund 16 Millionen Euro. Das Grundstockvermögen ist nicht zweckgebunden. Mit seinen Erträgen können beispielsweise die Projekte der Exzellenzinitiative gefördert werden. Die Stiftung kann außerdem Stipendien an herausragende Dozenten und begabte Studenten vergeben oder den Technologietransfer fördern. Beim Wechsel von Spitzenkräften aus dem Ausland an die TUM soll sie unbürokratisch helfen. Die TUM Universitätsstiftung ist als gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts eine selbstständige Fördereinrichtung. Ihre Gremien sind mit Vertretern der Universität und der Wirtschaft sowie mit TUM-Alumni besetzt. Als Stiftungsvorstand setzt TUM-Präsident Herrmann darauf, dass sich der Kreis der Stifter stetig erweitern wird. Forschung und Innovationen sind der einzige Rohstoff, den wir in Deutschland haben, findet Herrmann. Der Wohlstand unserer Kinder und Enkelkinder hängt davon ab, ob wir heute in Wissenschaft und Bildung investieren. Dafür brauchen wir mehr denn je das private Engagement. Säen wir heute, was wir selbst nicht mehr ernten können das verstehe ich unter bürgergesellschaftlichem Engagement. "Unternehmen engagiert in NRW" Newsletter zu Corporate Citizenship in Nordrhein-Westfalen Seit 2007 informiert der -Newsletter "Unternehmen engagiert in NRW" über die Entwicklungen des bürgerschaftlichen Engagements von Unternehmen und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in NRW herausgegeben vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. Die aktuelle Ausgabe 3/2010 widmete sich schwerpunktmäßig dem Unternehmensengagement im Bereich Sport. Die demnächst erscheinende vierte Ausgabe betrachtet die Förderungen im Kultursektor. Für 2011 ist als nächster Schwerpunkt die Rolle der Kommunen bei der Förderung und Vernetzung von Unternehmensengagement geplant. Alle bisher erschienen Ausgaben unter: Bertelsmann Stiftung übergibt Service für Marktplatz-Methode an UPJ Rund 120 Marktplätze in rund 60 Kommunen mit gut erfolgreich durchgeführten Guten Geschäften zwischen engagierten Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen das ist die erfolgreiche Zwischenbilanz nach vier Jahren Anregung, Information und Unterstützung lokaler Initiativen durch die Marktplatz-Methode. Um die Unterstützungsleistungen für neue wie für bereits aktive Initiativen von Unternehmen, Gemeinnützigen und Verwaltungen zu verstetigen, hat die Bertelsmann Stiftung ihr Projekt Gute Geschäfte ab Dezember 2010 an das gemeinnützige UPJ-Netzwerk übergeben. Neue Kooperationen zwischen engagierten Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen sind essentiell für ein zukunftsfähiges Gemeinwesen, so Dr. Gerd Placke, Projekt-Manager der Bertelsmann

8 Stiftung. Die Bertelsmann Stiftung hat die Marktplatz-Methode in Deutschland entwickelt, mit umfangreichen Maßnahmen für deren Verbreitung gesorgt und somit lokalen Initiativen ermöglicht, kommunale Plattformen für die praktische Vereinbarung von Unternehmensengagement aufzubauen und zu verstetigen. Marktplätze für Gute Geschäfte sind kurze, dynamische Veranstaltungen, bei denen einmal im Jahr neues Engagement von Unternehmen in gemeinnützigen Organisationen zur Verbesserung und Belebung des Gemeinwesens vereinbart werden. Angebot und Nachfrage kommen wie auf einem Markt zusammen, zwischen 40 und 160 neue, konkrete Kooperationsprojekte werden je nach Größe der Kommune ausgehandelt. Oberste Regel: Es darf über alles gesprochen werden nur nicht über Geld! Vielmehr engagieren sich große wie mittelständische Unternehmen aller Branchen mit Zeit und den helfenden Händen ihrer Belegschaft, mit ihrem Know-how, pro-bono-leistungen oder sie verhelfen den Gemeinnützigen zu nützlichen neuen Kontakten. So können sie sich dort für ein besseres Gemeinwesen einsetzen, wo es ihnen nötig und möglich erscheint. Aber auch die Vereine, Projekte, sozialen Initiativen und Einrichtungen können Unternehmen etwas bieten: Spezielles Fachwissen, Gelegenheiten für die Teamentwicklung, Reputation, ein gutes Gefühl und nicht zuletzt: die gezielte Beteiligung an der Lösung konkreter Probleme am Standort. Die Guten Geschäfte sind eine erfolgreiche Methode, um neue Verbindungen zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft herzustellen und in die Breite zu tragen erklärt Dr. Reinhard Lang, Geschäftsführer von UPJ. Das passt zu unserem Angebot an engagierte Unternehmen, aber auch an Länder und Kommunen, die ein Interesse an der Entwicklung von Engagement und Eigeninitiative haben, weil sie dies mittlerweile als Standortfaktor erkannt haben. Seit dem 1. Dezember unterstützt UPJ mit der Servicestelle Gute Geschäfte bundesweit alle Kommunen, gemeinnützigen Organisationen und Unternehmen, die einen Marktplatz in ihrer Stadt durchführen wollen, mit Informationen, Qualifizierung, Beratung und mit einer Toolbox, die alle erforderlichen Materialien und Checklisten verfügbar macht, die sich bereits in der Praxis vieler Marktplätze bewährt haben. Begleitet und unterstützt wird die Servicestelle Gute Geschäfte von einem Beirat bestehend aus der Bertelsmann Stiftung und den Unternehmen KPMG und RWE, die sich auch schon bisher aktiv an der Entwicklung und Verbreitung der Marktplatz-Methode beteiligt haben. Weitere Informationen im Internet unter DZI veröffentlicht neuen Spenden-Almanach Der bekannte deutsche Spendenratgeber ist ab sofort in seiner neuen Ausgabe 2010/11 erhältlich. Neben ausführlichen Einzelportraits der 270 Spenden-Siegel-Organisationen bietet der Almanach viele Spenden- Tipps sowie Fachbeiträge über eine kritische Bestandsaufnahme der Goodwill-Gesellschaft, Kontrollinstanzen im Spendenwesen sowie über Trends in der Professionalisierung von Non-Profit- Organisationen. Ergänzt werden die Informationen durch zwei Beiträge britischer Autoren, welche die aktuelle Diskussion in Großbritannien zur unterschiedlichen Wertigkeit der verschiedenen gemeinnützigen Zwecke beleuchten. Der Statistische Anhang gibt detaillierte Informationen über die Struktur sowie die Finanzen der 270 Siegel- Organisationen. Deren jährliche Sammlungseinnahmen beliefen sich 2008 auf insgesamt 1,6 Mrd. Euro. Der vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) herausgegebene Spenden-Almanach ist zum Preis von 12,80 Euro im Buchhandel (ISBN ) oder über das DZI (www.dzi.de/almanach) erhältlich. Kulturanbieter steigern Sponsoringeinnahmen in 2010 Kultureinrichtungen setzen in der Haushaltsplanung immer stärker auf Sponsoring-Aktivitäten. Im Vergleich zu 2007 stieg der Finanzierungsanteil von 6,7 auf aktuell 13 Prozent des Haushaltsvolumens. Dies ist das Ergebnis einer qualitativen Studie der Berliner Agentur Causales von Dezember ,6 Prozent der 133 befragten Kulturanbieter gaben an, mit Wirtschaftsunternehmen zu kooperieren und diese Partnerschaften auch strategisch zu planen. Vor allem regionale Unternehmen und deren "Community Involvement" sind laut Causales bedeutend. 72 Prozent der Sponsoringgeber kommen aus dem Umkreis von 100 km und sind zur Hälfte mittelständische Unternehmen, die großen Wert auf mehrjährige Partnerschaften mit den Kulturinstitutionen legen. 37,6 Prozent der befragten Kulturanbieter haben Sponsoren für eine institutionelle Investition gewinnen können. Die Studie kann unter Tel. +49 (0) oder bei der Agentur Causales gegen eine Schutzgebühr von 39 Euro angefordert werden. Dienstleister schließen erste deutsche Mailing-Allianz Das Bündnis besteht derzeit aus acht Firmen und soll den Werbetreibenden ab sofort die gesamte Wertschöpfung rund um Mailing-Konzeption, -Produktion und -Versand aus einer Hand bieten. Gründungsmitglieder der Mailing-Allianz sind die Database-Expertin SAZ Marketing, der Lettershop und

9 Online-Marketing-Serviceanbieter skriptura dialog systeme in Hannover und der Druckdienstleister und - weiterverarbeiter ABT Print und Medien. Hinzu kommen die Werbeagentur KNABE & KNABE, der Telefonmarketer ALPHA ComCenter und Schulz Consulting, Berater rund um Druckdienstleistungen. Weitere Partner sind der Verpackungs- und Briefumschlagspezialist Bong sowie der Logistik-Experte BAUER POSTAL NETWORK. Die Mailing-Allianz ist offen für weitere Mitglieder, die sich weitgehend überschneidungsfrei in ihre Wertschöpfungskette einfügen. Eintrittsvoraussetzungen für ein jegliches Mitglied sind nach eigenen Angaben eine erstklassige Reputation am Markt, ein umfassendes Leistungsspektrum im jeweiligen Fachbereich, effiziente Prozesse und einheitliche Qualitätsstandards. DDV veröffentlicht Praxishelfer Der Deutsche Dialogmarketing Verband präsentierte vor wenigen Tagen den Best Practice Guide "Zusammenarbeit mit einer Dialogmarketing-Agentur". Der Praxishelfer bietet Tipps für die Auswahl einer geeigneten Dialogmarketing-Agentur und verschafft einen Überblick über die wichtigsten Eckpfeiler eines Vertrages zwischen Auftraggeber und Agentur. Die Broschüre richtet sich an Auftraggeber von Werbung und Dialogmarketing-Agenturen gleichermaßen. Ziel ist es, beide Seiten über die geltenden "Spielregeln" im Entscheidungsprozess zu informieren. Teil eins des Heftes beschäftigt sich mit der Auswahl des richtigen Dienstleisters und erläutert, wie Auftraggeber den für sie geeigneten Agenturpartner finden können. Teil zwei beleuchtet den Vertrag zwischen Auftraggeber und Agentur. Als Basis der Zusammenarbeit hilft der Leitfaden, Missverständnisse zu vermeiden, und zeigt die wichtigsten Grundlagen und "Fallschlingen" auf, die Hinweise auf mögliche rechtliche Probleme oder Risiken geben. Der Praxishelfer kostet 12,90 Euro (zzgl. Versandkosten) und ist im DDV Online-Shop unter erhältlich. Copeland verstärkt Caritasteam Mainz Magdalena Copeland, bisher tätig im Spenderservice der Christoffel-Blindenmission, Bensheim, wechselt nach zwei Jahren nun zum Caritasverband Mainz. Als Fundraising-Referentin ist sie direkt dem Vorstand untergeordnet und betreut den weiteren Auf- und Ausbau der regionalen Fundraisingaktivitäten. Aktuelle Stellenangebote im Fundraisingmarkt finden Sie unter 18. Januar in Kassel: Vertiefungsseminar Fundraising für Schulfördervereine Termin: , 10:00-16:30 Uhr Ort: Anthroposophisches Zentrum, Wilhelmshöher Allee 261, Kassel Referenten: Hilde Gaus (Fundraiserin), Michael Goetz (Rechtsanwalt und Fachanwalt für Sozialrecht) Kosten: 118,00 Euro Das Seminar vermittelt einen Überblick über das Fundraising anhand von Praxisbeispielen, Checklisten und Tipps für die tägliche Praxis von Schulfördervereinen. Weitere Schwerpunkte sind die (steuer-)rechtliche Einordnung sowie die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Wirtschaftsunternehmen (Sponsoring). Weitere Informationen und Anmeldung unter

10 13. bis 15. Februar in Rendsburg: Web 2.0. Neue Möglichkeiten für Marketing, PR und Fundraising Termin: , Ort: Nordkolleg Rendsburg Mit start Education Web 2.0 für den Kulturbetrieb bieten das Nordkolleg Rendsburg und startconference eine modulare Weiterbildung an. Im Kern der Weiterbildung stehen die konkrete Realisierbarkeit in der täglichen Praxis sowie die Umsetzung. Zwischen zwei Präsenzmodulen im Februar und April findet im Online-Forum ein ständiger Austausch der Teilnehmer untereinander sowie mit den Dozenten statt. Ferner werden über das Forum praktische Aufgaben an die Teilnehmer gestellt. Neben der selbst erarbeiteten Web-2.0-Strategie für die eigene Einrichtung oder das eigene Projekt erhält jeder Teilnehmer ein vom Nordkolleg ausgestelltes Zertifikat. Die Weiterbildung ist ferner für das Zertifikat zum Kultur Marketing-Manager, welches 2011 erneut angeboten wird, anrechenbar. Anmeldung und weitere Informationen unter 25. Februar in Berlin: Lehrgang Fundraising für Kirche und Gemeinde Termin: 25./26. Februar, 11./12. März, 25./26. März 2011, je Uhr Ort: Evangelische Hochschule Berlin Kosten: 690,00 Euro inkl. Lehrmaterialien und Verpflegung Der sechstägige Lehrgang richtet sich insbesondere an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende in Kirche und Gemeinde, Diakonie und Caritas. Die Teilnehmenden sollen nach der Fortbildung in der Lage sein, eine eigene Fundraising-Konzeption zu entwickeln und erfolgreich umzusetzen. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Weitere Informationen unter Anmeldung bei Joachim Dettmann unter 7. bis 8. März in Berlin: Spender betreuen mit MS Access Termin: März 2011, 09:30-17:00 Uhr Ort: BfS, Oranienburger Str. 13/14, Berlin Kosten: 500,- Euro Für diesen Workshop wurde das Softwarepaket OFFICE von Microsoft für das Fundraising und die Spendenbuchhaltung eingerichtet. Im Wesentlichen werden MS WORD, EXCEL, OUTLOOK und eine Datenbankanwendung unter MS ACCESS eingesetzt. Im Workshop werden alle üblichen Tätigkeiten der Spenderbetreuung simuliert. Die Teilnehmer erhalten eine kostenfreie Kopie der Datenbankanwendung zum Einsatz mit MS OFFICE. Der Workshop richtet sich an Organisationen, die ihre Spendenadministration verbessern und sich über die Einsatzmöglichkeiten von Standardsoftware informieren wollen, sowie an Interessenten, die sich exemplarisch in eine mit MS ACCESS entwickelte Datenbankanwendung einarbeiten möchten. Weitere Informationen und Anmeldung unter 5 bis 6. April in Stuttgart: 7. Deutsches CSR-Forum Termin: Ort: Haus der Wirtschaft, Stuttgart "Corporate Social Responsibility (CSR) im Zeichen der Ressourcenknappheit Gemeinsame Werte schaffen und leben" ist das Motto des 7. Deutschen CSR-Forums. Der Expertentreff beleuchtet die aktuelle wirtschaftliche Situation, diskutiert über die Motivation von sozialem Engagement und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der nachhaltigen Unternehmensführung. Weitere Informationen und Anmeldung unter 13. bis 15.April in Prag: 3. Internationales Fundraising Festival (IFF) Termin: Ort: Prag

11 Kosten: 249,- Euro für DFRV-Mitglieder Das Czech Fundraising Center, die britische Resource Alliance und weitere Partner-Organisationen aus Polen, der Slowakei und Moldawien haben für 2011 ein Festival geplant, das sich drei Tage lang mit dem gegenseitigen Erfahrungsaustausch zum Thema Fundraising beschäftigt. Erstmals werden auch CSR- Verantwortliche der Wirtschaftsunternehmen dabei sein und mit den Teilnehmern die spezifischen Fragenstellungen der Unternehmenskooperationen erörtern. Die Teilnehmer erwarten interaktive Workshops mit anerkannten Experten, Diskussionen mit Kollegen aus aller Welt und praxisbezogene Simulationen. IFF ist keine traditionelle Konferenz. Das Festival soll eine offene Plattform werden, die allen Teilnehmenden die Möglichkeit eröffnet, interaktiv Erfahrungen und Informationen auszutauschen. Die Teilnehmeranzahl ist auf 100 Personen begrenzt. Weitere Informationen auf oder direkt bei Jana Liskova unter 25. Mai in Ludwigsburg: Weiterbildung Fundraising Termin: Ort: Evangelische Hochschule Ludwigsburg Kosten: 2100,00 Euro (bis zum Frühbucherrabatt: Euro) Die Evangelische Hochschule Ludwigsburg hat gemeinsam mit der Fundraising Akademie eine eigene, speziell auf das soziale, diakonische und kirchliche Umfeld zugeschnittene Seminarreihe zum Fundraising entwickelt. Seit 2006 richtet sich die Weiterbildung an Haupt- wie Ehrenamtliche, die ins Fundraising einsteigen wollen. An sieben Wochenenden jeweils von Freitagnachmittag bis Samstagabend werden die wichtigsten Grundlagen des Fundraisings vermittelt. Die Teilnehmer entwickeln spezifische, auf die Bedürfnisse ihrer Organisation, ihres Vereins oder ihrer Kirchengemeinde zugeschnittene Fundraisingkonzepte. Und sie erproben die zentralen Instrumente und Maßnahmen des Fundraisings an konkreten Beispielen aus Theorie und Praxis. Erste Einblicke in die Seminarinhalte bietet ein Informationstag am 25. Februar 2011 von bis Uhr an der Evangelischen Hochschule in Ludwigsburg. Weitere Informationen unter Anmeldungen unter Alle Termine in der Übersicht finden Sie auch unter Prosoziales Verhalten Spenden in interdisziplinärer Perspektive ISBN: Preis: 44,00 Euro gemeinnützige Organisationen bitten nach Schätzungen in Deutschland um Spenden. Oft erfolgreich, doch warum spenden die Deutschen eigentlich? Frank Adloff (Universität Erlangen), Eckhard Priller (WZB) und Rupert Graf Strachwitz (Maecenata Institut, HU Berlin) führen die unterschiedlichen Zugänge zu dem weithin unerforschten Thema der Spendenmotivation erstmals zusammen und binden sie in einen wissenschaftlichen Diskurs ein. Erfahrene Praktiker und Wissenschaftler der unterschiedlichsten Disziplinen präsentieren in diesem Sammelband Antworten auf Fragen wie: was Spenden motiviert, welche anthropologischen, individuellen, gesellschaftlichen, ökonomischen, historischen und kulturellen Einflussfaktoren sich identifizieren lassen. Der 16 Beiträge umfassende Sammelband ist Teil der Maecenata Schriftenreihe und richtet sich zugleich an Politik, Medien, Wissenschaften, Stiftungen, Beratungs-, Spenden- und Non-Profit-Organisationen sowie Sozialunternehmen. Das Buch kann im Fachhandel oder direkt beim Verlag unter bestellt werden.

12 Fundraising revolutioniert den Fußballmarkt Ein Kommentar von Christian Köhn, Geschäftsstelle Deutscher Fundraising Verband Fußball bewegt die Welt! Die Wahrheit dieses Spruchs haben die letzten WM-Turniere eindrucksvoll bewiesen. Firmen, Fans und Spieler tun (fast) alles dafür, um Teil dieser Begeisterung zu sein. Egal ob WM, Champions League oder ganz normaler Liga-Alltag: die Summen, die der Fußball allein in Deutschland jedes Jahr umsetzt, lassen manch Spenden sammelnde Organisation vor Neid erblassen. Der FC Bayern München beispielsweise erhält die unglaubliche Summe von rund 25 Mio. Euro nur für seine Trikotwerbung. Einer der wenigen Clubs die bislang jedoch nicht auf Überweisungen dieser Art angewiesen waren, ist der FC Barcelona. Der spanische Spitzenclub hat sich seit seiner Gründung, und damit nicht weniger als 111 Jahre lang, erfolgreich gegen kommerzielle Werbung auf der Brust seiner Spieler gewehrt. Stattdessen trugen die Superstars um Lionel Messi seit vielen Jahren stolz das Logo der Kinderhilfsorganisation UNICEF auf ihren Trikots und zahlten dafür sogar noch 1,5 Mio. Euro an jährlichen Spendengeldern. Doch auch mit dieser exklusiven Haltung ist nun Schluss: Erstmals in seiner langen Geschichte verkauft Barcelona den Werbeplatz auf seinen Trikots und wird damit die Rekordsumme von unfassbaren 165 Millionen Euro einnehmen. Allein diese Summe ist bemerkenswert genug. Noch viel erstaunlicher ist jedoch, wer dieses Geld aus welchem Grund investiert: Sponsoringpartner des Fußballclubs ist nämlich kein Wirtschaftsunternehmen, sondern eine gemeinnützige Organisation! Die Qatar Foundation beschäftigt sich im Wesentlichen mit Bildungsprojekten im Mittleren Osten und will mit dieser Maßnahme seine Bekanntheit in Europa erhöhen. Sie wurde 1995 von Scheich Hamad Bin Khalifa Al-Thani gegründet und wird nun geleitet von Mozah Bint Nasser Al-Missned, der Ehefrau des Emirs, der die zentrale Rolle bei der erfolgreichen Bewerbung des Wüstenstaats für die WM 2022 spielte. Im Grunde ist dieser Werbe-Deal also nichts anderes als eine gigantische Fundraising-Investition! Zwei NGOs buhlen um maximale Aufmerksamkeit. UNICEF soll nach Vereinsangaben auch künftig auf den Trikots vertreten sein und im Zweifelsfall Vorrang haben. Wie genau das aussehen soll, ist jedoch vollkommen unklar und angesichts der Rekordsumme auch ein wenig zweifelhaft. Die FundStücke-Redaktion fragt sich deshalb unweigerlich, ob diese Art des Marketings nun auch in Deutschland Schule macht. Werden Stadien bald nicht mehr nach Versicherungsanbietern, sondern nach NGOs benannt? Läuft künftig vor der Sportschau nicht mehr die Bier-Werbung, sondern ein Spendenclip? Nein, nein, das ist wohl eher unwahrscheinlich. Was würde schließlich das DZI dazu sagen! Impressum FundStücke erscheint monatlich und ist der Online-Dienst für Mitglieder des Deutschen Fundraising Verbands (DFRV). Anschrift: Deutscher Fundraising Verband e. V., Chausseestraße 5, Berlin Telefon: , Fax: info(at)fundraisingverband.de, Verantwortlich für diese Ausgabe: Dr. Thomas Röhr. Redaktion: Christian Köhn. Copyright by Deutscher Fundraising Verband e.v., Berlin. Der Abdruck und die Weiterverbreitung in elektronischen Datennetzen, auf Speichermedien und in Datenbanken sind nur mit Genehmigung des Herausgebers gestattet. Beachten Sie bitte auch, dass sich Links auf Dokumenten ändern können, auch kurzfristig. Dies liegt nicht in der Verantwortung des Deutschen Fundraising Verbands, sondern des Betreibers der verlinkten Seite. Ebenso erklärt der Deutsche Fundraising Verband ausdrücklich, dass verlinkte Sites nicht in seinem Verantwortungsbereich liegen und er deshalb auch nicht für deren Inhalte verantwortlich ist. Diese und ältere Ausgaben der Newsletter des Deutschen Fundraising Verbands gibt es nach Passworteingabe auf der Internetseite im Mitgliederbereich des Deutschen Fundraising Verbands in der Rubrik Newsletter. Deutscher Fundraising Verband 2010 FundStücke erscheint mit freundlicher Unterstützung der Deutsche Post AG.

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