Südthüringische Wirtschaft

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1 EEG 2.0 Wem nützt die Novelle? Frischer Anstrich für t-wood.de Russlandsanktionen Hilfe für Unternehmen 9 / 2014 Südthüringische Wirtschaft Zeitschrift der Industrie- und Handelskammer Südthüringen STARTE JETZT IN DEINE ZUKUNFT!

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3 EDITORIAL Starte jetzt in deine Zukunft!... so lautet der Titel unseres überarbeiteten Ratgebers für die Berufswahl und Ausbildung 2014/2015. Zudem gibt es in diesem Heft alle Informationen zur dualen Ausbildung in unserer Region. Es ist auch bitter nötig, dass wir viel mehr über dieses deutsche Alleinstellungsmerkmal berichten, droht die duale Ausbildung doch unter die Räder akademischer Ausbildung zu geraten. Berufsorientierung an den Schulen, die den Fokus auf die duale Ausbildung lenkt und auch an den Gymnasien eine Chance bekommt, bleibt eine aktuelle Forderung der Wirtschaft. Starte jetzt in deine Zukunft! So könnte auch die Headline Thüringens zur Landtagswahl lauten. Vom Wahlergebnis und vor allem der Koalitionsbildung wird die Richtung künftiger Thüringer Wirtschaftspolitik abhängen. Unabhängig vom Ausgang der Wahl die IHK wird die ihr zugewiesenen Möglichkeiten und Freiheitsgrade ausschöpfen, die regionale Wirtschaft bestmöglich zu vertreten und zu fördern. Das ist sicher unser Auftrag aber es ist auch unser Versprechen! Dr. Peter Traut Präsident der IHK Südthüringen Südthüringische Wirtschaft 9/2014 1

4 TITEL: STARTE JETZT IN DEINE ZUKUNFT! 8 Ausbildungshemmnisse durch mangelnde Ausbildungsreife 8 Neue und modernisierte Ausbildungsberufe 9 Gut informiert besser gestartet! 10 Ratgeber für Berufswahl und Ausbildung erschienen 10 Thüringer AusbildungsCard setzt auf Fair Play 12 Berufsausbildungsvertrag jetzt online 14 Studienabbruch Wie kann es weitergehen? 1 EDITORIAL IHK-JAHRESTHEMA 3 Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2.0 STANDORTPOLITIK 4 Umbau A71-Center in Zella-Mehlis IHK stimmt B-Plan zu 6 Viele Punkte ergeben ein Bild Alleinstellung und Kooperationen 6 Potentialanalyse zum Tourismusprojekt Hohe Geba IHK SETZT SICH EIN 18 Festsetzung des Wasserschutzgebietes für die Erfurter Wasserwerke Entwurf muss überarbeitet werden 18 Verwaltungsvorschrift zum Thüringer Vergabegesetz Zusammenlegung der Vergaberichtlinien wird begrüßt 18 IHK fordert Einführung eines Azubi-Tickets 19 Mindestlohngesetz: Änderung der Haftungsregelungen notwendig REGIONALMARKETING 25 Frischer Anstrich für t-wood.de: Jugendportal zieht neue Seiten auf! 25 Technik-Camp im Thüringer Wald: Mit Spaß und Wissen in die Herbstferien INNOVATION UND UMWELT 26 Energieeffizienz in der Metallverarbeitung 25 Premiere von INDUSTRIE INTOUCH Thüringer Wald 26 Energiewende-Barometer 2014 Nunmehr zum dritten Mal wurde im gesamten Bundesgebiet eine Umfrage zum Energiewende-Barometer 2014 durchgeführt. Insgesamt haben sich Unternehmen an der diesjährigen Umfrage beteiligt, die im September 2014 veröffentlicht wird Jahre Jugend forscht: Es geht wieder los! INTERNATIONAL Q.pictures /pixelio.de EXISTENZGRÜNDUNG UND UNTERNEHMENSFÖRDERUNG 19 Verbraucherschützende Vorschriften des Datenschutzes Zuständigkeit eindeutig regeln 30 Transatlantischen Handel vereinfachen, Schutzstandards wahren 31 Russlandsanktionen: Thüringer Aufbaubank hilft RECHT 32 Das neue Verbrauchervertragsrecht 32 Berufung von ehrenamtlichen Richtern R_R/Fotolia.com 20 Gründer des Monats : Hotel Stadthaus Arnstadt RainerSturm/pixelio.de 33 Gesetz zur Bekämpfung von Zahlungs verzug im Geschäftsverkehr in Kraft 33 Impressum

5 IHK-JAHRESTHEMA Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2.0 Das erwartet die Unternehmen oder wem nützt die Novelle? Von Dr. Sebastian Bolay, DIHK Nach einem wahren Kraftakt haben sich Brüssel, Berlin und die Bundesländer dazu durchgerungen, das neue EEG am 1. August 2014 in Kraft treten zu lassen. Die verschiedenen Ziele der Reform machen die Herkulesaufgabe deutlich: Kosten senken, EU-Kompatibilität und Planungssicherheit für Investoren herstellen sowie den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien sichern. Doch welche Ziele erreicht die Novelle tatsächlich? Und wie lange trägt sie überhaupt? Der Kostenanstieg wird gedämpft, Energieminister Sigmar Gabriel ist angetreten, einen weiteren Anstieg des EEG-Umlagevolumens von in diesem Jahr 23,6 Milliarden Euro zu beenden. Die durchschnittliche Vergütung für neue regenerative Anlagen soll von bisher knapp 17 auf 12 Cent/kWh sinken. Um dies zu erreichen, sieht das EEG 2.0 mehrere Maßnahmen vor: Wind Onshore unterliegt künftig, wie die Photovoltaik bisher schon, einem sog. atmenden Deckel. Das bedeutet: Verläuft der Ausbau schneller als MW im Jahr, sinkt die Vergütung entsprechend schneller. Für die Biomasse mit ihren hohen Vergütungssätzen wird eine Zubaufördergrenze von 100 MW eingeführt. Zudem müssen sich alle neuen Anlagen mit Ausnahme kleiner Anlagen ab sofort selbst um die Vermarktung ihres Stroms kümmern. Dafür bekommen sie neben dem Verkaufserlös eine Marktprämie. Diese Art der Finanzierung wird dazu führen, dass Betreiber bei stark negativen Preisen ihre Anlagen stillstehen lassen, um keine Verluste zu erleiden. Ferner erhalten neue Wind-, Solarund Biomasseanlagen bei anhaltend negativen Strompreisen keine Vergütung. Negative Preise bedeuten, dass Käufer zu ihrem Strom auch Geld für die Abnahme erhalten. Die Ursache: Ein Überangebot an Strom und eine geringe Nachfrage an der Strombörse. Der weitere Ausbau erneuerbarer Energien wird also tatsächlich billiger. aber nicht beendet Im Vergleich mit anderen Technologien kommen Windparks auf See gut weg. Der Ausbau auf 6,5 GW bis 2020, wie ihn die Bundesregierung anstrebt, sollte zu bewerkstelligen sein. Diese Windräder erzeugen aber mehr als die Hälfte des Jahres mit voller Leistung Strom aufgrund der Vergütungssätze von 19 Cent/kWh kommen dadurch weitere Milliarden an Fördergeldern auf die EEG-Umlage zu. Zumal bis 2020 kaum Anlagen aus der Förderung herausfallen. Das Ziel stabile EEG-Umlage wird vielleicht 2015 erreicht; danach geht der Kostenanstieg aber wenn auch gebremst weiter. EEG 3.0 steht vor der Tür Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bereits verkündet: Das EEG 3.0 steht vor der Tür. Ab 2017 soll die Marktprämie versteigert werden. Was erst einmal kosteneffizient klingt, muss aber im Praxistest beweisen, ob es das Versprechen halten kann. Die Eckpunkte zum Ausschreibungsmodell lassen befürchten, dass der EE-Ausbau nicht billiger wird. Auf die Investoren in Wind- und Solaranlagen kommen jedenfalls ganz neue Zeiten zu. Eigenerzeugung wird an die Kandare genommen Die Bundesregierung findet Eigenerzeugung ineffizient. Einen Beweis dafür liefert sie zwar nicht. Trotzdem soll der weitere Zubau von Photovoltaik- und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen zur Versorgung mit eigenem Strom gebremst werden. Neue Anlagen zahlen daher seit dem 1. August 2014 die EEG-Umlage auf ihren selbst hergestellten Strom. Bis 2017 steigt der Betrag auf 40 Prozent der Umlage. Für viele Projekte ist dies das Aus. Für Strom, der nicht erneuerbar oder in Kraft-Wärme- Kopplung erzeugt wurde, fällt sogar die volle Umlage an und der Ausbau dieser Technologien wird damit faktisch beendet. In den Eckpunkten zur EEG-Novelle im Januar hatte die Bundesregierung Gefallen daran gefunden, auch Bestandsanlagen mit EEG-Umlage zu belasten. Dies konnte nach massiven Protesten von Wirtschaft und EE-Branche verhindert werden. Insbesondere der DIHK hat die Fahne der Eigenerzeugung hochgehalten. Nun könnte aber die Belastung über die Hintertür doch kommen: Die EU will die Ungleichbehandlung von Neu- und Bestandsanlagen bei der Belastung mit EEG- Umlage nur bis 2017 akzeptieren. Aus Sicht des DIHK kann es nur eine Lösung geben: Alle Anlagen wie bisher von EEG-Umlage freizustellen. Andernfalls steht zu befürchten, dass viele bestehende Eigenerzeugungsanlagen nicht mehr wirtschaftlich sind. Hier gibt es also hohe Rechtsunsicherheiten für tausende Unternehmen. Immerhin: Die Besondere Ausgleichsregel wird fortgeführt War es zum Jahreswechsel nicht absehbar, ob energieintensive Unternehmen weiterhin Rabatte bei der EEG-Umlage bekommen, können die meisten Betriebe aufatmen: Auch 2015 können sie eine deutlich reduzierte Umlage erhalten. Ab sofort entscheiden zwei Sektorenlisten, ob ein Unternehmen die Ausgleichsregel bekommt. Der Ausgleich geht aber für die meisten Unternehmen nicht so weit wie in der Vergangenheit, so dass sie künftig mit höheren Kosten rechnen müssen. Und der Gewinner heißt: Sigmar Gabriel Auf fast alle Unternehmen kommen weiter steigende Kosten durch die EEG-Umlage zu, die Rechtsunsicherheiten bei der Eigenerzeugung hängen wie ein Mühlstein um den Hals des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Auch die Branche der erneuerbaren Energien muss sich auf stark veränderte Bedingungen einstellen. So gibt es am Ende eigentlich nur einen großen Gewinner der Novelle: Energieminister Gabriel, der damit sein Meisterstück geschafft hat. Für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist dagegen das EEG 2.0 alles andere als ein Meisterstück. Empfehlungen des DIHK Viele Unternehmen sind von den statistischen Landesämtern nicht richtig eingruppiert. Das kann bei der Beantragung der Besonderen Ausgleichsregel zu einer Ablehnung führen, wenn es sich um die falsche Gruppe handelt. Unternehmen sollten daher dringend ihren WZ-Code überprüfen. Ein Hinweisblatt des DIHK und des BSW Solar zum neuen Rechtsrahmen für Eigenerzeugung und solaren Direktverbrauch finden Sie auf den Web-Seiten des DIHK. Südthüringische Wirtschaft 9/2014 3

6 STANDORTPOLITIK Umbau A71-Center in Zella-Mehlis IHK stimmt B-Plan unter Berücksichtigung von Maßgaben zu Im Rahmen der Beteiligung als Träger öffentlicher Belange hat die IHK Südthüringen der Neuaufstellung des Bebauungsplans für das Sondergebiet an der A71 unter Berücksichtigung von Maßgaben zugestimmt. schubalu/pixelio.de die Möglichkeit des Werterhalts von bereits getätigten Investitionen muss gewährleistet bleiben. In der Bewertung der vorgelegten Unterlagen kommt die IHK Südthüringen zu dem Ergebnis, dem Planverfahren unter Berücksichtigung von Maßgaben zuzustimmen. So fordert die IHK den Verzicht auf einen Sportfachmarkt, da selbst bei einer Verkaufsflächengröße von maximal 800 m² noch wesentliche, das wettbewerbliche Ausmaß übersteigende, Auswirkungen auf Anbieter im Zentralen Versorgungsbereich der Stadt Suhl zu erwarten sind. Weiterhin spricht sich die IHK Südthüringen für eine Reduzierung der Verkaufsfläche für einen Bekleidungsfachmarkt um ein Drittel auf maximal m² aus. Die im Entwurf des Bebauungsplans festgelegte maximale Verkaufsfläche von m² für die innenstadtrelevante Warengruppe Bekleidung an dem nicht-integrierten Standort des A71-Centers ist aus Sicht der IHK Südthüringen im Vergleich mit vorhandenen Strukturen der Wettbewerber im Einzugsgebiet des Vorhabens nicht maßstäblich. Das A71-Center in Zella-Mehlis ist mit m² Verkaufsfläche das größte Einkaufszentrum Südthüringens. Seit seiner Errichtung vor rund 20 Jahren hat sich im Center ein Modernisierungsbedarf angestaut, dem derzeit durch unübersehbare Umstrukturierungen und Baumaßnahmen begegnet wird. Zur Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die beabsichtigte grundlegende Neugestaltung des Fachmarktzentrums stellt die Stadt Zella-Mehlis einen Bebauungsplan auf, der u. a. die zulässigen Einzelhandelsbetriebstypen sowie deren jeweils maximal zulässige Verkaufsfläche beinhaltet. Die IHK Südthüringen befürwortet die Planungen zur grundlegenden Sanierung und Umstrukturierung des Einkaufszentrums. Dies beinhaltet auch die Schaffung marktgerechter und zeitgemäßer Flächenzuschnitte der Ladeneinheiten sowie die Änderung der Sortimentsstruktur. Aufgrund der nicht-integrierten Lage des A71-Centers sowie der negativen Entwicklungstendenz des Einwohnerund Kaufkraftpotenzials im Einzugsgebiet des gemeinsamen Mittelzentrums muss die Ansiedlung bestimmter Sortimente und Betriebstypen jedoch äußerst sensibel gesteuert werden. Dabei stehen insbesondere die Zentralen Versorgungsbereiche von Kommunen im Einzugsbereich des Fachmarktcenters unter besonderem Schutz und sollen vor schädlichen städtebaulichen Auswirkungen bewahrt werden. Der Handelsausschuss der IHK Südthüringen machte in seiner Beratung im März dieses Jahres aber auch deutlich, dass nichtintegrierte Altstandorte, wie das A71-Center, nicht von einer weiteren Entwicklung mit dem nötigen Augenmaß ausgeschlossen werden dürfen. Auch Aus Sicht der Südthüringer Wirtschaft ist im Hinblick auf die Entwicklung des Einzelhandels eine engere Zusammenarbeit der Städte Suhl und Zella-Mehlis als gemeinsames Mittelzentrum wünschenswert. Beide Städte haben das Recht und die Aufgabe, zur regionalen und überregionalen Versorgung Standorte für den Einzelhandel zu schaffen. Gleichzeitig müssen sie aber auch verantwortungsvoll für dessen verträgliche Entwicklung sorgen. Hier ist eine enge interkommunale Abstimmung, insbesondere zu bedeutenden Standortentscheidungen, zu treffen. Mario Dammköhler Tourismusausschuss diskutierte über Qualitätssiegel für Ausbildungsbetriebe Am 14. Juli 2014 kam der Tourismusausschuss der IHK Südthüringen im neu eröffneten Deutschen Spielzeugmuseum in Sonneberg zusammen. Themen waren neben aktuellen Entwicklungen in der Branche und den bevorstehenden Landtagswahlen auch das geplante Siegel zur Ausbildungsqualität im Gastgewerbe. Vor dem Hintergrund des Mangels an Auszubildenden und Fachkräften plant die IHK Südthüringen in Zusammenarbeit mit der IHK Erfurt und dem DEHOGA ein Qualitätssiegel, das junge Leute zu einem guten Ausbildungsbetrieb leiten soll. Dieses Qualitätssiegel wurde im Ausschuss kontrovers diskutiert. Zweifel bestanden von Seiten einiger Ausschussmitglieder vor allem hinsichtlich der Gleichstellung kleinerer Betriebe, die nicht jährlich neue Auszubildende einstellen. Über einen Feedback-Mechanismus konnten sich die Ausschussmitglieder aktiv an der Ausgestaltung des Siegels beteiligen. Im Anschluss an die Sitzung nahmen die Mitglieder des Tourismusausschusses an einer exklusiven Führung im Spielzeugmuseum teil, konnten die neu eröffnete Ausstellung fernab von Besucherströmen in Ruhe kennenlernen und bekamen auch viele Fachfragen beantwortet. Das Deutsche Spielzeugmuseum präsentiert sich als reizvolle Attraktion für Groß und Klein. Kinder werden vor allem an den interaktiven Elementen im Haus ihre Freude haben. Für Erwachsene ist es wohl eher die Reise in die Vergangenheit und die Freude am Wiedererkennen ihrer alten Spielzeuge, die einen Besuch einzigartig machen. Sarah Boost Südthüringische Wirtschaft 9/2014

7 STANDORTPOLITIK Wussten Sie schon -0,623 Prozent betrug nach Berechnungen der IHK Südthüringen die durchschnittliche Realverzinsung für kurzfristige Spareinlagen im Jahr Realzinsen werden errechnet, indem man von den nominell ausgewiesenen Zinsen die Inflationsrate abzieht. Rein ökonomisch gedacht sollte man meinen, dass die Höhe der Realzinsen eine äußerst relevante Größe zur Beurteilung von (Finanz-)Investitionen ist. Tatsächlich werden jedoch gerade von deutschsprachigen Medien die derzeit historisch niedrigen Nominalzinsen problematisiert Angriff auf Ihr Geld titelte z. B. die Wirtschaftswoche am 11. Dezember Angriffe auf das Geld treten jedoch nicht unbedingt ein, wenn die Nominalzinsen niedrig sind, sondern immer dann, wenn die Inflationsrate den Nominalzinssatz übersteigt. Bundesbank, die kürzlich sogar bis 1967 zurückgerechnet hat, überwiegen sogar die Perioden mit negativen Realzinsen. In Phasen von negativen Realzinsen verlieren Finanzanlagen an Wert. Dies kann als Erklärung dafür dienen, dass die gesamtwirtschaftliche Sparquote im Jahr 2013 mit 10 Prozent ihren Zehnjahrestiefststand erreicht hat. Klammert man Kumulationseffekte aus, so fällt die Konsum- Spar-Entscheidung jetzt zugunsten des Konsums aus. Negative Realzinsen fördern jedoch ebenso alle anderen Anlage-Entscheidungen, die auch bei realer Betrachtung positive Renditen erwarten lassen. Abhängig von der wirtschaftlichen Dynamik geraten dabei entweder spekulative Anlagen mit Hang zur Blasenbildung oder realwirtschaftliche Investitionen in den Vordergrund. Gerd Altmann/pixelio.de Nebenstehende Grafik zeigt, dass es seit der Wiedervereinigung bereits fünf Mal Perioden mit negativen Realzinsen in Deutschland gab. Besonders arg traf es die Sparer im Jahr 1992, als Sparbücher mit dreimonatiger Kündigungsfrist im Durchschnitt 2,8 Prozent Zinsen boten, die Inflationsrate mit 5,1 Prozent aber fast doppelt so hoch war. Im Jahr 2013 lag die Verzinsung hingegen bei durchschnittlich 0,9 Prozent, die Inflationsrate betrug lediglich 1,5 Prozent. Negative Realzinsen sind also kein neues Phänomen. Nach Angaben der Deutschen Anzeige Südthüringische Wirtschaft 9/2014 5

8 STANDORTPOLITIK Viele Punkte ergeben ein Bild Alleinstellung und Kooperationen Rückblick auf den Thüringer Tourismustag 2014 Unter dem Motto Viele Punkte ergeben ein Bild Alleinstellung und Kooperationen fand der diesjährige Thüringer Tourismustag am 7. Juli 2014 im CongressCenter der Messe Erfurt statt. Rund 300 Fachleute und Leistungsträger der Branche nahmen teil. Herausragende Referenten mit spannenden Vorträgen gaben neue Impulse und Denkanstöße. Insbesondere die Referenten Christoph Engl (Brand Trust) und Jürgen H. Krenzer (krenzers rhön) fanden viel Zuspruch. Mit seinem Vortrag Destinationsmarken wachsen von innen nach außen warum die besten Kommunikationskampagnen an der Glaubwürdigkeit scheitern können hielt Christoph Engl ein Plädoyer für konsequentes Marken- und Destinationsmanagement. Was seiner Meinung nach zählt, ist das wahrgenommene Ganze als lebenswerter Raum, unabhängig ob es dabei um Investitions-, Urlaubsoder Arbeitsplatzentscheidungen geht. Über Tools wie Wirtschafts- und Standortförderung sowie Aus- und Weiterbildung wächst eine starke Region heran, die dann auch ihre Stärke nach außen tragen kann. Ähnlich leidenschaftlich referierte Jürgen H. Krenzer von krenzers rhön über Alleinstellungsmerkmale und die notwendige Konsequenz, wenn es um die Umsetzung einer Idee geht. Der Unternehmer, der die Gastwirtschaft seiner Familie gegen viele Vorbehalte und Widerstände in ein Rhönschaf- Hotel verwandelte, dazu eine Schau-Kelterei und das Rhöner Apfel-Sherry-Theater etablierte, kann wohl als Best Practice Beispiel in Bezug auf das Beschreiten neuer Wege angesehen werden. Getreu dem Scharfschützenprinzip setzt er klare Schwerpunkte, hebt sich so von seiner Konkurrenz ab und hat eine Attraktion im ländlichen Raum geschaffen, die ihresgleichen sucht. Für Aufmerksamkeit sorgte auch die Vorstellung der ersten Ergebnisse der Studie Future.TI Die Zukunft der Tourist-Information von Destinet. Im Rahmen dieser Studie nahm das Land Thüringen mit mehreren Tourist-Informationen am Pilotprojekt teil. Vor dem Hintergrund einer ständig wachsenden Digitalisierung stellte Destinet die Frage nach der Zukunftsfähigkeit der Tourist-Informationen und gelangte dabei zu einer überraschenden Erkenntnis: Die Tourist- Informationen haben allen modernen Trends zum Trotz auch künftig eine Daseinsberechtigung. Nach wie vor sucht der Gast die persönliche Beratung im Urlaubsort, schätzt Empfehlungen und freut sich über zahlreiche Informationen aus einer Hand. Doch vor dem Hintergrund klammer kommunaler Kassen stellt sich nun die Frage, welche Leistungen die Tourist-Informationen auch künftig bereithalten müssen und wie dieses Spektrum finanziert werden kann. Hierzu plant die IHK Südthüringen eine Veranstaltung mit Vertretern von Destinet und der Thüringer Tourismus GmbH, um die Ergebnisse der Studie den Tourismusunternehmen im IHK-Bezirk vorzustellen. Für Aufsehen sorgten auch die Gewinner des diesjährigen Thüringer Tourismuspreises. In der Kategorie Angebot/Qualität konnte der Klausenhof in Bornhagen mit seinem stimmigen und konsequent umgesetzten Gesamtkonzept überzeugen. In der Kategorie Marketing/Kooperationen machte die Leuchtenburg mit ihren neu eröffneten Porzellanwelten das Rennen. Auf Initiative der IHK Südthüringen wurde in diesem Jahr erstmals der Sonderpreis Unternehmerisches Engagement vergeben, der an die Goethe Schokoladentaler Manufaktur in Oldisleben ging. Als Zusammenfassung zum Thüringer Tourismustag gibt es ein E-Book im PDF-Format unter: (Dok.-Nr ). Sarah Boost Potentialanalyse zum Tourismusprojekt Hohe Geba Die IHK Südthüringen, das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen und der Regionalverbund Thüringer Wald e. V. haben gemeinsam ein Gutachten zum Tourismusprojekt Besucher- und Erlebniszentrum Hohe Geba in Auftrag gegeben, das die Wertschöpfungseffekte für die Region untersuchen soll. Ziel der Potentialanalyse ist eine Versachlichung der aktuell sehr kontrovers geführten Diskussion rund um das geplante Großprojekt. Beauftragt wurde die BTE Tourismus- und Regionalberatung, die u. a. ein Büro in Eisenach betreibt. Die Tourismusberater verfügen über langjährige Erfahrungen im Bewerten touristischer Konzepte und Projekte. Die Ergebnisse der Potentialanalyse sollen Anfang September vorliegen. Wir werden in der nächsten Ausgabe der Südthüringische Wirtschaft darüber informieren. Bießmann+Büttner 6 Südthüringische Wirtschaft 9/2014

9 IHK-Regional IHK-Regional IHK-Regional IHK-Regional IHK-Regional Bauarbeiten in der Ichtershäuser Straße in Arnstadt Straßenausbaumaßnahmen führen zu erheblichen Auswirkungen für die betroffenen Unternehmen Seit Juni 2014 laufen die Bauarbeiten im Zuge der grundhaften Erneuerung der Landesstraße 3004 in einem 700 Meter langen Straßenabschnitt der Ichtershäuser Straße in Arnstadt. Mit der Maßnahme, die in verschiedenen Abschnitten ca. zwei Jahre dauern wird, werden die Fahrbahn grundhaft erneuert, Rad- und Gehwege hergestellt, eine neue Straßenbeleuchtung errichtet, Haltestellen für den ÖPNV angelegt sowie Versorgungsleitungen neu verlegt bzw. gesichert. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsmaßnahme des Freistaates Thüringen in Verantwortung des Straßenbauamtes Mittelthüringen, der Stadt Arnstadt, des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Arnstadt und Umgebung, der Stadtwerke Arnstadt GmbH und der Deutschen Telekom AG. Mit der Bauausführung im Auftragswert von rd. 2,7 Mio. Euro wurde eine Arbeitsgemeinschaft beauftragt. In den Unternehmen, die von den Baumaßnahme sowie den damit verbundenen Änderungen der Verkehrsführung betroffen sind, zeigen sich von Beginn an negative Auswirkungen mit teilweise erheblichen Umsatzrückgängen. Natürlich wird die Sanierung der Straße durch die Unternehmen als erforderlich erachtet und auch unterstützt, doch sollte von Seiten der Bauverantwortlichen auf die Einhaltung des Bau- und Zeitplanes intensiv hingewirkt werden. Schon jetzt bestehen erste Bauverzögerungen, die im weiteren Verlauf dringend aufgeholt werden müssen. Auch auf eine regelmäßige und gezielte Information der betroffenen Unternehmen über die Entwicklung und den Baufortschritt sollte hingewirkt werden. Zur Verbesserung des Informationsflusses wurde angeregt, auf der Homepage der Stadt Arnstadt (www.arnstadt.de) eine zentrale Informationsplattform zur Baumaßnahme in der Ichtershäuser Straße einzurichten. Auf dieser sollen neben allen aktuellen Informationen zum Baufortschritt auch sämtliche Ansprechpartner und Termine bekanntgegeben werden. Gleichzeitig besteht für betroffene Unternehmen die Möglichkeit der Teilnahme an der wöchentlichen Baubesprechung. Diese findet jeden Mittwoch um 13:00 Uhr im Baubüro vor Ort in der Ichtershäuser Straße statt. Unternehmern, welche gezielte Fragen zum Bauvorhaben oder aktuelle Probleme haben, können diese am Anfang der Beratung einbringen. Eine begleitende Maßnahme könnte dazu in der Bündelung der Interessen betroffener Unternehmen im Rahmen der Bildung einer Interessengemeinschaft liegen. Erfahrungen zeigen, dass Kontakte zu anderen Betroffenen, das gemeinsame Angehen von Problemen sowie das Planen gemeinsamer Aktionen positive Ergebnisse erzeugen. Darüber hinaus steht den Unternehmen das Beratungsangebot der IHK Südthüringen zur piu700/pixelio.de Verfügung. Im Rahmen individueller betriebswirtschaftlicher Beratungen sowie Rechtsberatungen können Umsatz-, Ertrags- und Liquiditätsprobleme, die sich aus der Baumaßnahme für das jeweilige Unternehmen ergeben, besprochen und nach Lösungen gesucht werden. Auch hier gilt der Grundsatz: Je früher ein Unternehmen reagiert, umso größer sind die Handlungsmöglichkeiten, die aus einer Beratung resultieren können. Tilo Werner Anzeige Südthüringische Wirtschaft 9/2014 7

10 TITEL Ausbildungshemmnisse durch mangelnde Ausbildungsreife Ergebnisse der Ausbildungsumfrage 2014 In der letzten Ausgabe der Südthüringische Wirtschaft haben wir bereits ausgewählte Ergebnisse der Ausbildungsumfrage der IHK-Organisation vorgestellt. Dabei wurde insbesondere die Bedeutung der Ausbildung für die Unternehmen der Region hervorgehoben. In dieser Ausgabe werden die vorhandenen Ausbildungshemmnisse eingehender thematisiert. Zunächst kann festgestellt werden, dass die tarifliche Verpflichtung zur Übernahme der Auszubildenden keine beträchtliche Rolle spielt. Das deckt sich mit der Bedeutung der Ausbildung zur Fachkräftesicherung. Auch eine schlechte Zukunftsperspektive wird von den Unternehmen verneint. Den guten Ausbildungsmarkt sehen 29 Prozent der Unternehmen als Hindernis. Das Angebot an Lehrstellen übertrifft in manchen Berufen dessen Nachfrage. So können sich die künftigen Auszubildenden aus einem großen Pool entscheiden. Die IHK Südthüringen möchte hier mit der AusbildungsCard (s. Seite 10) die Praxis von Doppelabschlüssen eindämmen. Auch die drei Hauptgründe für Hemmnisse in der Ausbildung wurden von der IHK Südthüringen bereits erkannt. So empfinden 35 Prozent die Entfernung zur Berufsschule als zu hoch. In diesem Zuge müssen weitere Schließungen bzw. Verlagerungen von Berufsschulklassen in andere Regionen verhindert werden, um das Prinzip der ausbildungsplatznahen Beschulung zu gewährleisten. Die IHK Südthüringen befürwortet deshalb die Bildung von Schulverbünden bzw. -kooperationen mit dem Ziel, in Bezug auf die Klassenbildung eine größere Flexibilität zu erreichen. Der am häufigsten genannte Grund zum Thema Ausbildungshemmnisse ist die mangelnde Ausbildungsreife. Deshalb möchte die IHK Südthüringen hochqualifizierte Jugendliche mithilfe von speziell entwickelten dualen Ausbildungsprodukten für Studienabbrecher für die duale Ausbildung begeistern. Ein weiteres sehr wichtiges Ausbildungshemmnis sind die unklaren Vorstellungen der Jugendlichen vom zukünftigen Beruf. Fehlende oder falsche Berufsorientierung führt häufig zu Ausbildungsabbrüchen und trägt auch zur Wahrnehmung mangelnder Ausbildungsreife bei. Die Wahl des falschen Berufes erzeugt Demotivation, welche sich über vermehrte Krankmeldung, schlechte Schulergebnisse und mangelhafte Arbeitsleistung auswirkt. Die IHK Südthüringen setzt sich dafür ein, dass eine flächendeckende und zielgerichtete Berufsorientierung in der Schule zum Standard wird. Darüber hinaus soll durch eine unterstützende Ausbildungsberatung den Jugendlichen der Weg in die duale Ausbildung erleichtert werden. Tino Ulbricht Neue und modernisierte Ausbildungsberufe Pünktlich zum Start des Ausbildungsjahres traten am 1. August 2014 auch neue Verordnungen für anerkannte Ausbildungsberufe in Kraft. Die IHK Südthüringen freut sich über die große Akzeptanz dieser neuen Berufe. So wurden bis Ende August bereits 28 Ausbildungsverhältnisse im neuen Beruf der Kaufleute für Büromanagement begründet. Aus einer Verschmelzung der Berufe Bürokaufmann/-frau, Kaufmann/-frau für Bürokommunikation und Fachangestellte/-r für Bürokommunikation wurde der neue Beruf Kaufmann/-frau für Büromanagement gebildet. Über verschiedene Wahlqualifikationen ist es dem Unternehmen möglich, den Auszubildenden nach spezifischem Bedarf auszubilden. Der Jugendliche selbst kann dadurch seine Interessen vertiefen und bekommt dennoch eine breit gefächerte Ausbildung im Bereich des Büromanagements. Neu ist zudem die gestreckte Abschlussprüfung mit zwei Prüfungsteilen. Neue Anforderungen kommen auf die Jugendlichen auch in den Berufen Zweiradmechatroniker sowie Land- und Baumaschinenmechatroniker zu. Die Novellierung der Berufe trägt den gestiegenen Anforderungen im Bereich 8 Südthüringische Wirtschaft 9/2014

11 TITEL Elektronik Rechnung. Zudem wird der Kunden- und Serviceorientierung mehr Beachtung geschenkt. Der Süßwarentechnologe ersetzt die alte Fachkraft für Süßwarentechnik. Dieser neue Ausbildungsberuf trägt den komplexen Produktionsanlagen Rechnung, die in der Süßwarenherstellung zum Einsatz kommen. Hygiene besitzt dabei die oberste Priorität. Darüber hinaus erwerben die Auszubildenden beispielsweise Kompetenzen im Bereich Qualitätssicherung und Lagerung und können die Ausbildung in fünf Einsatzgebieten vertiefen. Gleich zwei neue Berufe gibt es ab dem kommenden Ausbildungsjahr in der Textil- und Modeindustrie. Aus dem Modenäher bzw. Modeschneider wird der Textil- und Modenäher als zweijähriger Ausbildungsberuf und darauf aufbauend der Textilund Modeschneider als dreijähriger Beruf. Für verschiedene Berufe wurden die Ausbildungsordnungen zudem den veränderten Anforderungen angepasst. Dies betrifft den Kaufmann/-frau für Versicherung und Finanzen, Karosserie und Fahrzeugbaumechaniker/-in und Polsterer/-in. Tino Ulbricht Gut informiert besser gestartet! Berufsorientierung wichtiger denn je Zum Start des Ausbildungsjahres rückt das Thema der Berufsorientierung in den Fokus. Wie in der Ausbildungsumfrage festgestellt wurde (s. Seite 8), haben viele Jugendliche unklare Vorstellungen von ihrer beruflichen Zukunft. Auch die Region Südthüringen wird deshalb vor neue Herausforderungen gestellt. Der Berufsbildungsbericht 2014 sowie der Hochschulbildungsreport geben Anregungen zu diesem Thema. Auch im vergangenen Jahr setzten sich die Partner des nationalen Paktes für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs dafür ein, jedem ausbildungsreifen und ausbildungswilligen Jugendlichen einen Platz im dualen Berufsausbildungssystem anzubieten. Die positiven Ergebnisse dieser Arbeit sind in Südthüringen gut zu erkennen. Nur wenige Jugendliche bleiben nach der Schule ohne einen Ausbildungsplatz. Vielmehr führen der demografische Wandel und der Wunsch vieler Schulabgänger nach einem Studium dazu, dass eine Vielzahl an Ausbildungsplätzen nicht mehr besetzt werden kann. Die Unternehmen gehen deshalb dazu über, ihr Angebot herunterzufahren. Die Bedeutung der Berufsorientierung wird durch diese Situation verstärkt. Das Matching von Auszubildenden und Unternehmen hilft dabei, Konflikte zu vermeiden, die aufgrund mangelhafter Berufsorientierung entstehen. Die Steigerung der Lösungsquote in den vergangenen Jahren zeigt eine mangelnde Passung der Azubis auf die jeweiligen Stellen. Jedes achte Ausbildungsverhältnis wird vorzeitig beendet. Das Problem betrifft jedoch nicht nur die Absolventen der Regelschule, wie der Hochschulbildungsreport zeigt. Auch Abiturienten wissen trotz ihres Reifevorsprunges von zwei Jahren oft nicht, wie das Leben nach der Schule weitergehen soll. Antwort auf diese Frage liefert häufig das Lehramtsstudium. Das wiederum führt zu dem Ergebnis, dass sich Abiturienten für den Lehrerberuf entscheiden, sie dafür aus unterschiedlichsten persönlichen Gründen jedoch nicht geeignet sind. So geben nur 16,3 Prozent der Studienanfänger im Lehramtsbereich an, dass sie gern vor einer größeren Gruppe sprechen. Und lediglich 23,7 Prozent sagen, dass sie andere Menschen für etwas begeistern können. Ebenso mangelt es an Selbstvertrauen und Durchsetzungsfähigkeit. Die Passgenauigkeit der Lehramtsanwärter ist somit bedenklich. Darauf aufbauend ergibt sich in der Praxis das Problem, dass Lehrer, die selbst nur unzureichend Erfahrung im Rahmen der Berufsorientierung aus eigenem Erleben sammelten, diese Erfahrung an ihre Schüler weitergeben. Solche Defizite müssen mithilfe von Weiterqualifikationen der Lehrkräfte ausgeglichen werden, damit die Schüler im Rahmen der Berufsorientierung die bestmögliche Unterstützung erfahren. Die Situation verdeutlicht, dass viele Akteure im Rahmen der Berufsorientierung Einfluss auf die zukünftige berufliche Weichenstellung der Jugendlichen nehmen. Auch die Eltern können und sollen mit ihren Erfahrungen und Interessen Neugier für verschiedene Berufe wecken. Berufsinformationsmessen bieten einen breiten Überblick über das Angebot in der Region und Schulpraktika helfen den Jugendlichen, die eigenen Wünsche mit didaktischer Begleitung zu definieren. Für Ausbildungsunternehmen ist es wichtig, Schul- und Ferienpraktika zu nutzen, um die zukünftigen Auszubildenden kennenzulernen. Das eröffnet beiden Seiten die Möglichkeit, die persönlichen Eigenschaften des Jugendlichen im Arbeitsumfeld festzustellen und schon vor Abschluss eines Lehrvertrages die Eignung für den Beruf zu erkennen. Tino Ulbricht Südthüringische Wirtschaft 9/2014 9

12 TITEL Ratgeber für Berufswahl und Ausbildung IHK-Zeitschrift gibt Orientierungshilfe Sechs schulfreie Wochen sind vorbei und für die Schüler, die jetzt in ihr letztes Schuljahr starten, wartet nicht nur der Schulabschluss, sondern auch der Schritt ins Berufsleben. Welche Branche weckt ihr Interesse? Für welchen Weg werden sie sich dabei entscheiden? Auf welche Ausbildungsstellen werden sie sich bewerben? Fragen, die für die Schulabgänger 2015 den kommenden Herbst bestimmen werden. Auf der Suche nach Antworten soll der Ratgeber für Berufswahl und Ausbildung eine Orientierungshilfe sein. In der praktischen Broschüre finden die Jugendlichen Informationen rund um das Thema Berufsorientierung. Der Ratgeber gibt Tipps zur Berufswahl, stellt ein breites Spektrum an Berufen vor und gibt Auskunft über neue und modernisierte Ausbildungsberufe. Zudem wird über weiterführende Schulabschlüsse und Wege zur Berufsvorbereitung sowie zum dualen Studium informiert. Außerdem wurde eine Übersicht zu Ausbildungsberufen und Ausbildungsbetrieben in der Region erarbeitet. Die IHK Südthüringen möchte mit dieser Broschüre den jungen Leuten eine realistische Berufsorientierung bezogen auf die Region geben, denn keiner muss mehr wegen eines Ausbildungsplatzes Südthüringen verlassen. Das Heft wurde in diesem Jahr im modernen t-wood-outfit gestaltet. Der hohe Bekanntheitsgrad der Marke und das wiedererkennbare Design sorgen für eine große Nutzung unter den Jugendlichen. Den Ratgeber erhalten die Jugendlichen über die Beratungslehrer an den Schulen bzw. die IHK Südthüringen, Abteilung Aus- und Weiterbildung. Die IHK Südthüringen dankt allen Unternehmen, die sich mit einer Anzeige beteiligt oder Fotos zur Verfügung gestellt haben. Ohne deren Hilfe wäre die Herausgabe des Schülerratgebers nicht möglich gewesen. STARTE JETZT IN DEINE ZUKUNFT! RATGEBER FÜR BERUFSWAHL UND AUSBILDUNG 2014/2015 Herausgegeben von: Monika Koch Thüri üring ger Ausb bild dun ung ngs gsc sca ard Max Mustermann Vorname Name Musterstraße 99 Geburtsdatum Straße M. Mustermann Musterstadt Unterschrift PLZ Ort Ausgabejahr 2014 Unmittelbar vor Beginn der Sommerferien ist die Thüringer AusbildungsCard in ihrer zweiten Auflage an alle Thüringer Schulen an die sogenannten Vorabgangsklassen also die 9. bzw. 11. Klassen ausgeliefert worden. Vor dem Hintergrund, dass sich der Trend des deutlichen Stellenüberhangs an Ausbildungsplätzen im Verhältnis zu den Bewerbern fortsetzt und eine Vielzahl potenzieller Auszubildender diese komfortable Situation zu ihren Gunsten ausnutzt und gleich mehrere Ausbildungsverträge abschließt, hat die Thüringer Wirtschaft im vergangenen Jahr das Gemeinschaftsprojekt der Thüringer AusbildungsCard gestartet. Dabei geht es nicht darum, die Jugendlichen in ihrer Ausbildungsplatzsuche einzuschränken im Gegenteil. Die Thüringer AusbildungsCard setzt auf Fair Play. Thüringer AusbildungsCard Mehrfachabschlüsse von Ausbildungsverträgen eingrenzen Das Pilotprojekt der Thüringer AusbildungsCard, dass von den Thüringer IHKs getragen und von den Thüringer HWKs sowie dem Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (TMBWK) unterstützt wird, hat das Ziel, das Phänomen der Mehrfachabschlüsse von Ausbildungsverträgen einzugrenzen. Denn Auszubildende, die nach Vertragsabschluss einfach ihren Ausbildungsplatz nicht antreten, weil sie woanders auch Verpflichtungen eingegangen sind, verursachen nicht nur erhebliche Kosten in der Wirtschaft. Sie sorgen damit auch für Planungsunsicherheiten bei allen Partnern der Berufsausbildung bis hin zu den Berufsschulen. Dabei benachteiligen sie ihre Mitbewerber, die sich vergeblich auf die frei gewordene Stelle beworben haben und sich anderweitig orientieren mussten. Das Prinzip der Thüringer AusbildungsCard und deren Einsatz sind ganz einfach. Die Schülerinnen und Schüler der angesprochenen Jahrgangsstufen erhalten die Card mit einem Einleger für ihren Thüringer Berufswahlpass und den wichtigsten Fragen für den Umgang. Sie bewerben sich uneingeschränkt in ihren Ausbildungsbetrieben nach Wahl. Kommt es zu einem Vertragsabschluss, wird die Thüringer AusbildungsCard über den Tisch gereicht und verbleibt im Ausbildungsbetrieb. Wenngleich das Prinzip der Freiwilligkeit an seine Grenzen stößt, fühlt sich die Wirtschaft nach ersten Informationen der IHK Südthüringen damit auf dem richtigen Weg. Das Projekt wird gleich zu Beginn des Rücklaufes der ersten Karten evaluiert, die Ergebnisse im nächsten Jahr ausgewertet und über die Fortführung entschieden. Die Weiterentwicklung der Thüringer AusbildungsCard zu einem attraktiven Ausbildungsausweis mit einem Mehrwert für die Azubis ist in vollem Gang. Ob und wie weit es gelingt, das Projekt der Thüringer AusbildungsCard, für das sich nun auch Kammern aus anderen Regionen interessieren, nachhaltig zu platzieren, hängt ganz entscheidend von der breiten Akzeptanz in der Unternehmerschaft und den Bewerberinnen und Bewerbern bzw. deren Eltern ab. Carola Henn Südthüringische Wirtschaft 9/2014

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14 TITEL Mitarbeit in IHK-Prüfungsausschüssen lohnt sich Sie gehören zu den rund Prüfern, die in der Aus- und Weiterbildung der IHKs ehrenamtlich tätig sind. ( ) Damit sind Sie Teil eines Prüfernetzwerks, das von Flensburg bis Passau und von Aachen bis Cottbus deutschlandweit gespannt ist. Dieses Netzwerk ist einmalig und es bildet die Grundlage für die Vergleichbarkeit von Berufsabschlüssen über föderale Grenzen hinweg. Das schafft Transparenz und ermöglicht individuelle berufliche Mobilität in unserem Land, so Dr. Eric Schweitzer, Präsident des DIHK. Die Organisation und Abnahme von Prüfungen in der Aus- und Weiterbildung gehört zu den Kernaufgaben der IHKs. Um diese Prüfung qualitativ hochwertig durchführen zu können, sind die IHKs auf die Mitarbeit von fachlich kompetenten, ehrenamtlich tätigen Prüfern angewiesen. Letztendlich obliegt diesen Prüfern die verantwortungsvolle und weitreichende Feststellung, ob die Prüflinge die erforderliche berufliche Handlungsfähigkeit erworben haben. Sie entscheiden darüber, mit welchem beruflichen Niveau die Absolventen die Wirtschaft bereichern. S. Hofschlaeger/pixelio.de Die Arbeit als Prüfer umfasst nicht nur die Korrektur der ungebundenen Aufgaben in den schriftlichen Prüfungsbereichen, sondern insbesondere die Abnahme der Fachgespräche und praktischen Prüfungen. Hier bestimmt die Sach- und Fachkunde der Prüferinnen und Prüfer maßgeblich die Qualität der Prüfung. Im Jahr 2015 steht in der IHK Südthüringen die Neuberufung der Prüfer an. Sollten Sie Interesse an einer ehrenamtlichen Prüfertätigkeit haben, dann wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter im Prüfwesen. Die IHK Südthüringen würde sich freuen, Sie in der neuen Berufungsperiode 2015 bis 2020 als Prüfer begrüßen zu dürfen. Ulrike Szelinsky Berufsausbildungsvertrag jetzt online Mit dem neuen Ausbildungsjahr führt die IHK Südthüringen den Berufsausbildungsvertrag in einer neuen elektronischen Variante ein. Mit dem Berufsausbildungsvertrag Online (BABV Online) wurde seitens der IHK-Organisation ein innovatives Instrument entwickelt, welches es Unternehmen ermöglicht, Anträge auf Eintragung des Berufsausbildungsvertrages elektronisch auszufüllen und einzureichen. Nach bundesweit positiven Erfahrungen stehen ab sofort auch den Mitgliedern der IHK Südthüringen der Berufsausbildungsvertrag sowie der Umschulungsvertrag online zur Verfügung. Diese Ausfüllhilfe fragt alle erforderlichen Daten ab, stellt korrekte Inhalte sicher und erlaubt die verschlüsselte elektronische Datenübermittlung an die IHK Südthüringen. So können die Unternehmen ihre Berufsausbildungs- und Umschulungsverträge schnell und bequem erstellen. Auch zusätzliche Dokumente, wie Zeugnisse oder Erstuntersuchungen, können elektronisch angehängt werden. Nachdem die Verträge von der IHK geprüft und freigegeben wurden, können sie ausgedruckt und unterschrieben werden. An die IHK werden schließlich der Antrag auf Eintragung und ein Originalexemplar des Vertrages geschickt. Ein Exemplar verbleibt im Unternehmen. Die Unternehmen loggen sich mittels Passwort in den BABV Online ein. Tino Ulbricht Südthüringische Wirtschaft 9/2014

15 TITEL Schlichtung von Streitigkeiten in der Ausbildung S. Hofschlaeger/pixelio.de entsprechendes Merkblatt sind auf der Homepage der IHK Südthüringen unter Rubrik Recht/Außergerichtliche Streitbeilegung/ Schlichtungsausschuss abrufbar. Nach Eingang eines Antrages wird der Schlichtungsausschuss einen Beratungstermin anberaumen, da die mündliche Anhörung der Beteiligten am Schlichtungsverfahren zwingend notwendig ist. Die mündliche Anhörung erfordert das Erscheinen der Beteiligten, um im Rahmen einer Beratung verhandeln zu können. Es kann im Verfahren durchaus auch das persönliche Erscheinen angeordnet werden. Das steht nicht im Gegensatz zur Vertretungsermächtigung. Entstehen Streitigkeiten zwischen Auszubildenden und Ausbildungsbetrieb, die im persönlichen Gespräch nicht mehr geklärt werden können, und scheitert die Beilegung der Meinungsverschiedenheiten auch nach Einschalten des Ausbildungsberaters der IHK, droht die gerichtliche Auseinandersetzung. Vor Erhebung der Klage beim Arbeitsgericht ist dann der Schlichtungsausschuss der IHK einzuschalten. In der IHK Südthüringen besteht gemäß 111 Abs 2 des Arbeitsgerichtsgesetzes ein Ausschuss zur Beilegung von Streitigkeiten zwischen Ausbildenden und Auszubildenden. Der Schlichtungsausschuss setzt sich aus je einem Vertreter der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer zusammen. Die Verhandlung vor dem Schlichtungsausschuss ist nicht öffentlich. Die IHK Südthüringen führt die Geschäfte des Schlichtungsausschusses. Die Verhandlung ist Prozessvoraussetzung für eine Klage vor dem Arbeitsgericht. Ziel des Schlichtungsverfahrens ist es, eine einvernehmliche Beilegung des Konflikts zu erreichen und eine gerichtliche Auseinandersetzung zwischen Auszubildenden und Ausbildungsbetrieb zu verhindern. Nach Möglichkeit soll eine Auflösung des Berufsausbildungsverhältnisses vermieden werden. i. S. des 10 Berufsbildungsgesetz (BBiG) zuständig. Handelt es sich um Streitigkeiten im Rahmen der Berufsausbildungsvorbereitung, der beruflichen Fortbildung oder Umschulung oder aus Rechtsverhältnissen nach 26 BBiG, ist das Arbeitsgericht direkt anzurufen. Geht es um Streitigkeiten bzw. Forderungen nach Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses ist nur noch die Klageerhebung beim zuständigen Arbeitsgericht möglich, wie z. B. bei Schadensersatzforderungen oder etwaigen Ansprüchen auf anteilige Zahlungen. Verfahren Der Schlichtungsausschuss kann sowohl vom Auszubildenden als auch vom Ausbildungsbetrieb angerufen werden. Antragsformulare und ein Anzeige Die Verhandlung vor dem Schlichtungsausschuss wird in der Regel durch Einigung (Vergleich) oder durch Spruch abgeschlossen. Sie kann aber auch mit der Feststellung enden, dass weder eine Einigung noch ein Spruch möglich waren. Die Verhandlung kann auch mit Rücknahme des Antrages beendet werden. Aus Vergleichen, die vor dem Schlichtungsausschuss geschlossen worden sind und aus Sprüchen des Schlichtungsausschusses, die von beiden Beteiligten anerkannt sind, findet die Zwangsvollstreckung statt. Kosten des Schlichtungsverfahrens Das Verfahren ist gebührenfrei. Jeder Beteiligte am Schlichtungsverfahren trägt die ihm durch das Verfahren entstandenen Kosten selbst. Kerstin Lippmann Zuständigkeit Der Ausschuss ist zuständig für die Schlichtung von Streitigkeiten zwischen Auszubildenden und Ausbildenden aus einem bestehenden Berufsausbildungsverhältnis, welches in der IHK Südthüringen im Verzeichnis der Ausbildungsverhältnisse eingetragen ist. Das kann auch die Feststellung der Wirksamkeit einer Kündigung betreffen. Der Schlichtungsausschuss ist nur für Berufsausbildungsverhältnisse Südthüringische Wirtschaft 9/

16 TITEL Studienabbruch Wie kann es weitergehen? Die IHK Südthüringen informiert und berät individuell und kostenlos Interessenten zu Fragen der Aus- und Weiterbildung. Auch Studienaussteiger können sich zu attraktiven nichtakademischen Möglichkeiten für den Start in das Berufsleben beraten lassen. Berufliche Optionen sind vielseitig und abhängig von den unterschiedlichen persönlichen Faktoren und Zielen. Eine verkürzte duale Ausbildung, eine IHK-Aufstiegsfortbildung oder auch der direkte Einstieg auf dem Arbeitsmarkt bieten Studienaussteigern neue Perspektiven! Eine IHK-Aufstiegsfortbildung ist die wirtschaftsorientierte Alternative zum akademischen Bachelor-Abschluss. Die bundesweit einheitlichen Fortbildungsabschlüsse bieten auch Studienabbrechern eine fundierte und praxisorientierte Qualifizierungsmöglichkeit, bei der Kenntnisse aus dem Studium und vorhandene Berufspraxis angerechnet werden können. Eine Vielzahl an Weiterbildungsprofilen steht zur Verfügung. Überwiegend werden die Lehrgänge berufsbegleitend angeboten und bieten daher den Teilnehmern die Möglichkeit, die erworbenen Kenntnisse umgehend im persönlichen beruflichen Handlungsumfeld anzuwenden und gleichzeitig auch die finanzielle Unabhängigkeit durch die eigene Erwerbstätigkeit zu sichern. Die Wirtschaft braucht Fachkräfte auch diejenigen, deren Lebenslauf nicht nur geradlinig verläuft. Wenn der Abschluss des Studiums in weite Ferne gerückt ist oder ein Studienabbruch droht, sind umfassende Informationen zu den Alternativen gefragt. Die Mitarbeiter im IHK-Bildungszentrum beraten Sie gern. Antje da Silva Santos Weiterbildung für Auszubildende Der ergänzende oder zusätzliche Erwerb von Wissen für Auszubildende während ihrer Ausbildung ist keine neue Forderung der Ausbildungsbetriebe und Auszubildenden, sondern entspricht schon immer dem Wunsch, bestehendes Wissen zu vertiefen oder neues Wissen zu erlangen. Die Motivationen sind dabei durchaus unterschiedlich. Zum einen ist es sicherlich das Ziel, Defizite zu minimieren, zum anderen gute Leistungen noch weiter zu optimieren. Der Erwerb von zusätzlichem Wissen ist für mögliche Spezialisierungen und dem damit verbundenen beruflichen Aufstieg nach einer Ausbildung interessant. Die Möglichkeit zum Wahrnehmen zusätzlicher Angebote stärkt zudem auch die Bindung weiterbildungsinteressierter Auszubildender an das Unternehmen. Aktuell gehen die Wünsche der Ausbildungsbetriebe an die Fähigkeiten ihrer Auszubildenden hinsichtlich guter Umgangsformen, Stil und Etikette aber auch vorhandener fachlicher Kenntnisse oft weit mit den Fähigkeiten vorhandener Stellenbewerber um einen Ausbildungsplatz auseinander. Sorgfältige Auswahl, aber auch gezielte Förderung u. a. auch mit speziellen Weiterbildungsangeboten, kann sowohl den Ausbildungsbeginn als auch die Zeit der Ausbildung wirkungsvoll unterstützen. So steigt in den letzten Jahren immer mehr das Interesse insbesondere der Ausbildungsbetriebe, den Auszubildenden zum Beginn einer Ausbildung unterstützende Angebote hinsichtlich der Stärkung von Fach- und Sozialkompetenz zu ermöglichen. Das Bildungszentrum der IHK Südthüringen hat in den Oktoberferien mit den Angeboten Kommunikation und Umgangsformen für Auszubildende und Fit ins Berufsleben Ein Seminar für Auszubildende gleich zwei Weiterbildungen aufgelegt, die gerade den Start in die Ausbildung unterstützen. Das Weiterbildungsangebot für Auszubildende für 2015 ist derzeit in Planung. Auch hier versucht die IHK, ausbildungsunterstützende Weiterbildungen zu konzipieren. Interessenten können gern Vorschläge für Themen unterbreiten. Sandro Schilling Ausgewählte Seminare Intensivseminar zur Lohn- und Gehaltsabrechnung Zielgruppe des dreitägigen Seminars sind Fachkräfte, die bereits im Bereich Lohn und Gehalt tätig sind. Anhand der Kombination von theoretischen Grundlagen und Praxisfällen wird das Basiswissen zur Durchführung der Lohn- und Gehaltsabrechnung auf den neuesten Stand gebracht. Schwerpunkte sind das Arbeits-, Lohnsteuer- und Sozialversicherungsrecht. Das Seminar hilft, sich zielgerichtet auf die Prüfung der Finanzbehörden und der Sozialversicherungsträger vorzubereiten. Termin: 20. bis Ort: IHK-Bildungszentrum Suhl-Mäbendorf Lohn- und Gehaltsabrechnung mit Lexware Als effektives Unterstützungswerkzeug für die Lohn- und Gehaltsabrechnung bietet sich die Software Lexware an. Vier berufsbegleitende Montagstermine stehen zur Professionalisierung mit dem Umgang der Anwendung zur Verfügung. Termin: 27. bis Ort: IHK-Bildungszentrum Suhl-Mäbendorf Ihre Ansprechpartner: Antje da Silva Santos Sandro Schilling Südthüringische Wirtschaft 9/2014

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18 TITEL Glücksspielrecht Neue Regelungen Schulung für das Servicepersonal in Spielhallen und in Gaststätten mit Glücksspielautomaten Die Revision der ISO 9001 Thomas Siepmann/pixelio.de Die ISO 9001, weltweit bekannteste Norm, befindet sich in ihrer vierten Revision. Im Januar 2015 ist der Schlussentwurf zur Abstimmung und im September 2015 die Veröffentlichung geplant. Viele Modifikationen erfordern für Geschäftsführung und Mitarbeiter im Qualitätsmanagement eine rechtzeitige Vorbereitung auf die geänderten Anforderungen. Das Glücksspielrecht in Deutschland wurde durch den Ersten Glücksspieländerungsstaatsvertrag grundlegend geändert. Seit dem 1. Juli 2012 gibt es in Thüringen ein neues Spielhallengesetz. Außerdem wurden im Gaststättengesetz neue Regeln für das Glücksspiel eingeführt. So schreibt die veränderte Glücksspielgesetzgebung Schulungen der Servicekräfte in Spielhallen und der Gastwirte in Gaststätten mit Glücksspielautomaten vor. Die Mitarbeiter von Spielhallen und Gastwirte in Gaststätten mit Glücksspielautomaten müssen Glücksspielsucht erkennen und Handlungskompetenzen im Umgang mit problematischen und pathologischen Glücksspielern erlangen. Schulungstermine: Die IHK Südthüringen bietet die nächste Schulung für Gastwirte mit Glücksspielautomaten am 24. September 2014, 08:30 bis 17:15 Uhr, im Bildungszentrum in Suhl-Mäbendorf an. Die Schulung der Gastwirte beinhaltet auch die Dokumentation und die rechtlichen Grundlagen. Hier erfährt der Gastwirt alles über die Anträge, Sperranträge und die notwendigen Berichterstattungen. Er wird über die Gesetzlichkeiten informiert, die für den Gewerbetreibenden wichtig sind. Die Schulung für das Servicepersonal in Thüringer Spielhallen findet ebenfalls am 24. September 2014, 10:15 bis 17:15 Uhr, im Bildungszentrum in Suhl-Mäbendorf statt. Beate Rammelt Das IHK-Weiterbildungsangebot im Qualitätsmanagement bietet noch in diesem Jahr die Möglichkeit, einen ersten Einstieg in die Thematik zu finden. So thematisiert der Praxisworkshop Qualitätsmanagement am 3. November 2014 u. a. die Änderungen in der Norm und betrachtet insbesondere das risikobasierte Qualitätsmanagement mit seiner Berücksichtigung von Chancen und Risiken bereits in der Planung. Verschaffen Sie sich schon jetzt Ihren Wissensvorsprung zur ISO 9001-Revision. Weiterführend finden im ersten Halbjahr 2015 die Zertifikatslehrgänge Interner Auditor (IHK) und Qualitätsbeauftragter (IHK) sowie ein Praxisworkshop Qualitätsmanagement statt. Zu Veranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte 2015 und über weiterführende fachliche Eckpunkte zur ISO 9001-Revision werden wir Sie weiter regelmäßig informieren. Sandro Schilling Im vergangen Jahr hat die IHK Südthüringen erstmals den Schulwettbewerb besteneunte gestartet. Den ersten Platz belegte die damalige 9. Klasse der Jenaplan-Schule Suhl und bekam einen Zuschuss in Höhe von Euro für eine Klassen- bzw. Abschlussfahrt. Mit diesem Foto von der Abschlussfahrt nach Hamburg bedankte sich die Klasse noch einmal bei der IHK Südthüringen. Für den Wettbewerb in diesem Jahr können die ehemaligen 9. Regelschulklassen noch bis zum 15. September 2014 ihre Unterlagen einreichen. Weitere Infos unter: Jenaplan-Schule Suhl 16 Südthüringische Wirtschaft 9/2014

19 TITEL IHK Weiterbildungsangebot Datum Bezeichnung Std Ort Geprüfter Wirtschaftsfachwirt/Geprüfter Industriefachwirt 700 SHL Rechtliche Besonderheiten beim Umgang mit erkrankten Arbeitnehmern 4 SHL MS Excel für Controller I 16 SHL Geprüfter Technischer Betriebswirt 650 SHL Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe 20 SHL Neukunden professionell akquirieren 8 SHL Finanzbuchhaltung mit Lexware 16 SHL Softwareüberblick Projektmanagement 8 SHL Ausbildung der Ausbilder 96 SHL Existenzgründerlehrgang 24 ARN Wettbewerbsvorteile gewinnen mit einer differenzierten Kalkulation 4 SHL Aktuelles Arbeitsrecht für Praktiker 8 SON Vertragsstörungen im Ein- und Verkauf 8 SHL Was der Gastwirt wissen muss 4 SHL Grundlagen erfolgreicher Teamführung Teamprozesse verstehen und lenken 16 SHL Projektbezogener Einsatz von MS Project 20 SHL Umweltbeauftragter (IHK) 40 SHL Datenschutzbeauftragter (IHK) 40 SHL Gewinnermittlung durch Einnahmen-/Überschussrechnung 20 ARN Facebook-Marketing Ein Guide für die eigene Kampagne 8 SHL Existenzgründerlehrgang 24 SON Erfolgsverhalten am Telefon Ziel- und kundenorientiert telefonieren 16 SHL Existenzgründerlehrgang 24 SHL Schulung für das Servicepersonal in Thüringer Spielhallen 8 SHL Telefontraining Englisch 16 SHL Schulung für Thüringer Gastwirte in Gaststätten mit Glücksspielautomaten 10 SHL Betriebliches Marketing Fach- und Führungskräftegewinnung 8 SHL Forderungsausfälle vermeiden 4 SHL Motivation und Lernleistungen bei Auszubildenden steigern 8 SHL Beendigung von Arbeitsverhältnissen Kündigung und Aufhebungsvertrag 8 SHL Unterrichtung für Bewachungspersonal 40 SON Kommunikation und Umgangsformen für Auszubildende 32 SHL Kompetenzlehrgang für Industriekaufleute 56 SHL FIT ins Berufsleben Ein Seminar für Auszubildende 32 SHL Geprüfter Industriemeister Mechatronik/Geprüfter Industriemeister Metall SON Ausbildung der Ausbilder 96 SON Workshop Vertiefung und Auffrischung für Datenschutzbeauftragte 8 SHL Das Sachanlagevermögen im HGB und IFRS-Abschluss 8 SHL Geltendmachung und Durchsetzung von Ansprüchen bei Insolvenzen 8 ARN Aktuelles für Ausbilder 16 SHL Facebook-Marketing für Fortgeschrittene 8 SHL Intensivseminar zur Lohn- und Gehaltsabrechnung 24 SHL Existenzgründerlehrgang 24 SHL Rhetorik und Präsentationstechnik 16 SHL Fit für die Chefassistenz und das neue Büromanagement 8 ARN Operatives Controlling 4 SHL Unterjährige Erfolgskontrolle Warum reicht die Standard-BWA dazu nicht aus? 4 SHL Lohn- und Gehaltsabrechnung mit Lexware 16 SHL Workshop Zusammenarbeit im Projekt 8 SHL Aufbauseminar Lohn und Gehalt 8 SHL Lehrgangsangebote regionaler Anbieter, die auf IHK-Prüfungen vorbereiten, finden Sie unter oder Ihre Ansprechpartner im Bildungszentrum der IHK Südthüringen: Suhl Antje da Silva Santos Beate Rammelt Sandro Schilling Katrin Pertig Sonneberg Heidi Leistner Arnstadt Carmen Klotz Südthüringische Wirtschaft 9/

20 SETZT SICH EIN SETZT SICH EIN Festsetzung des Wasserschutzgebietes für die Erfurter Wasserwerke IHK Südthüringen fordert Überarbeitung des Entwurfs Azubi-Ticket IHK fordert Fahrtkostenzuschüsse für Azubis und Berufsschüler Verbote und Verpflichtungen, welche nach 48 und 52 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) grundsätzlich möglich sind, sind sachlich zu überprüfen und zu begründen. Ebenso ist eine Beschränkung der Verbote und Verpflichtungen auf das für den Schutz des Grundwassers notwendige Maß vorzunehmen. In einer Stellungnahme hat sich die IHK Südthüringen zum Entwurf zur Festsetzung des Wasserschutzgebietes für die Trinkwassergewinnungsanlagen der Erfurter Wasserwerke positioniert. Die IHK Südthüringen erkennt an, dass Trinkwasser eines besonderen Schutzes bedarf. Dennoch fordert die IHK Südthüringen das Thüringer Landesverwaltungsamt zu einer grundlegenden Überarbeitung des Entwurfs auf. Insbesondere die einzelnen Manfred Schimmel/pixelio.de Da das derzeit geförderte Trinkwasser eine hohe Qualität aufweist, kann die IHK Südthüringen keinen akuten Handlungsbedarf erkennen, zumal die Umsetzung der geplanten Verpflichtungen teilweise mit hohen Kosten verbunden ist. Sollte die Umsetzung einzelner Maßnahmen zum Schutz des Grundwassers unabdingbar sein, dürfen diese Kosten nicht auf die Allgemeinheit im Ilm-Kreis umgelegt werden oder zu einer Erhöhung von Gebühren führen. Vielmehr muss ein finanzieller Ausgleich für den Ilm-Kreis, unter Berücksichtigung des Begünstigten (ThüringenWasser GmbH), geschaffen werden. Dr. Janet Nußbicker-Lux Verwaltungsvorschrift zum Thüringer Vergabegesetz Zusammenlegung von Vergaberichtlinien wird begrüßt Uwe Malitz/Fotolia.com Für Schülertransport und Internatsunterbringung entstehen den zukünftigen Fachkräften durch die zunehmend erschwerten Bedingungen der (Berufs-)Schulnetzplanung enorme finanzielle Belastungen. Damit diese nicht schneller als die Ausbildungsentgelte steigen und somit weitere Hürden in der Berufswahlentscheidung darstellen, hat sich der Unterausschuss 1 des Landesausschusses Berufsbildung in Thüringen darauf verständigt, unabhängig vom Ausgang der Landtagswahlen eine Expertise in Auftrag zu geben. Ziel ist es, der dann neu gewählten Landespolitik zeitnah eine fachlich fundierte Handlungsempfehlung zu geben, die die Einführung eines Azubi-Tickets im Freistaat Thüringen ermöglicht. Thomas Siepmann/pixelio.de Den Thüringer IHKs wurde im Rahmen einer Anhörung Gelegenheit gegeben, sich zu einer Entwurfsfassung einer Verwaltungsvorschrift zum Thüringer Vergabegesetz zu äußern. Die beabsichtigte Zusammenlegung der drei bisherigen Thüringer Vergaberichtlinien zu einer Verwaltungsvorschrift wurde in einer gemeinsamen Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft der Thüringer IHKs begrüßt, insbesondere unter dem Gesichtspunkt von Transparenz und Bürokratieabbau. Ein wichtiger Punkt der Stellungnahme war auch, dass das Zertifikat der IHKs und der Auftragsberatungsstellen zur Präqualifizierung für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (VOL) durch die Vergabestellen als Nachweis der unternehmensbezogenen Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Gesetzestreue ohne Einschränkungen anzuerkennen ist. Die IHK Südthüringen wird im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft auf die Umsetzung der vorgenannten Thematiken hinwirken. Holger Fischer Die IHK Südthüringen, die auch die Federführung übernehmen soll, hatte bereits im Jahr 2012 das Regelungsbedürfnis zur Fahrtkostenerstattung für Azubis und Berufsschüler in einem Ministergespräch angemahnt und auf die bildungs politische Agenda gesetzt (wir berichteten). Steffen Spitzner Südthüringische Wirtschaft 9/2014

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