Mama, wenn ich mal groß bin, darf ich dann Schokolade essen?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Mama, wenn ich mal groß bin, darf ich dann Schokolade essen?"

Transkript

1 Mama, wenn ich mal groß bin, darf ich dann Schokolade essen? Bild von Enya Wenn plötzlich die Diagnose Diabetes mellitus Typ 1 beim Kleinkind im Alter von ein bis drei Jahren den Familienalltag bestimmt.

2 Sonderausbildung für Kinder- und Jugendlichenpflege am Bildungszentrum der Gemeinnützigen Salzburger Landeskliniken Mama, wenn ich mal groß bin, darf ich dann Schokolade essen? Wenn plötzlich die Diagnose Diabetes mellitus Typ 1 beim Kleinkind im Alter von ein bis drei Jahren den Familienalltag bestimmt. Schriftliche Abschlussarbeit Verfasserin: DGKS Katharina Hefel Vorgelegt bei: Kristina Birgit Grau Dipl.-Kinderkrankenschwester Salzburg, Juli 2012

3 Abstract Im Rahmen der Sonderausbildung für Kinder- und Jugendlichenpflege am Bildungszentrum der Gemeinnützigen Salzburger Landeskliniken wurde diese Arbeit erstellt. Der Name der Verfasserin ist DGKS Hefel Katharina. Der Arbeitstitel für diese Arbeit lautet: Mama, wenn ich mal groß bin, darf ich dann Schokolade essen? Wenn plötzlich die Diagnose Diabetes mellitus Typ 1 beim Kleinkind im Alter von ein bis drei Jahren den Familienalltag bestimmt. Die Fragestellungen sind: Was müssen Eltern über Diabetes mellitus Typ 1 bei Kleinkindern im Alter von ein bis drei Jahren wissen, wenn das Kind in die häusliche Pflege entlassen wird? Wie erfolgt die Einschulung im Krankenhaus aus Sicht des Pflegepersonals? Das Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, einen Ratgeber für betroffene Eltern und für das Pflegepersonal im Krankenhaus für an Diabetes mellitus Typ 1 erkrankte Kleinkinder im Alter von ein bis drei Jahren in den ersten Tagen nach der Diagnosestellung zu erarbeiten. Gleichzeitig wird die Praxis zwischen dem Salzburger Landesklinikum Kinderzentrum und der pädiatrischen Abteilung am Landeskrankenhaus Bregenz verglichen. Die verwendeten Methoden sind Literaturrecherchen, Expertengespräche, Praktika, ein Interview mit einer betroffenen Mutter und eigene Beobachtungen in der Praxis. 1

4 Die Arbeit gliedert sich in die Definition von Diabetes mellitus Typ 1, die Diagnosestellung und die ersten Tage nach der Diagnosestellung im Krankenhaus. Der Aufnahmevorgang nach der Erstdiagnose wird beschrieben. In dieser Abschlussarbeit wird speziell auf die erforderliche Pflegequalität im stationären Bereich und der anschließenden häuslichen Pflege durch die Eltern eingegangen. Im Anhang findet sich zudem ein Interview mit einer betroffenen Mutter. Das Ergebnis dieser Abschlussarbeit ist, dass Eltern nach einer guten Einschulung eine Sicherheit bekommen, um ihr Kind mit Diabetes mellitus Typ 1 zu Hause bestmöglich betreuen zu können. Die Schlüsselworte lauten wie folgt: Diabetes mellitus Typ 1, Kleinkind im Alter von ein bis drei Jahren, Einschulung in den ersten Tagen, Elternschulung, Pflege, Blutzucker und Diagnose. 2

5 Inhaltsverzeichnis Abstract Einleitung Definition Diabetes mellitus Typ Häufigkeit im Kleinkindalter Ursache Erblichkeit Virusinfektionen Sonstige Umweltfaktoren Autoimmunprozess Symptome und Anzeichen Diagnosekriterien Hypoglykämie Hyperglykämie Folgeschäden Behandlung und Therapie Ernährung Insulin Die ersten Tage mit Diabetes mellitus Typ Vergleich Salzburger Landesklinikum Kinderzentrum - Landeskrankenhaus Bregenz Die Rolle der Pflegeperson Schulung der Eltern Selbstkontrollen Blutzuckermessung Urintest

6 5.2 Diabetikertagebuch Verabreichung von Insulin Insulinpumpe Insulinspritze Insulinpen Kohlehydratberechnung Erkennen einer Zuckerentgleisung Diabetikerausweis Ansprechstellen und Selbsthilfegruppen für betroffene Eltern Zusammenfassung Literatur-/Quellenvereichnis Abbildungsverzeichnis Anhang Anhang 1: Interview mit Frau Martina Behmann Anhang 2: Einverständniserklärung von Frau Behmann Schlussworte Ehrenwörtliche Erklärung 4

7 1. Einleitung Mama, wenn ich mal groß bin, darf ich dann Schokolade essen?, so sprach Enya mit ihrer Mutter, als sie eine hyperglykämische Phase hatte. Eine Freundin erzählte mir von dem dreijährigen Kind, welches seiner Mutter diese Frage stellte. Das Kind leidet seit dem 18. Lebensmonat an Diabetes mellitus Typ 1. Diese Frage hat mich erschüttert. Zum Einen, weil ich mir vorstellte, wie gern dieses Kind Schokolade essen möchte und zum Anderen, wie sich die Mutter angesichts dieser Frage wohl fühlen könnte. Deshalb habe ich beschlossen, mich mit dieser Krankheit näher zu beschäftigen. Die Fragestellungen meiner schriftlichen Abschlussarbeit lauten: Was müssen Eltern über Diabetes mellitus Typ 1 bei Kleinkindern im Alter von ein bis drei Jahren wissen, wenn das Kind in die häusliche Pflege entlassen wird? Wie erfolgt die Einschulung im Krankenhaus aus Sicht des Pflegepersonals? Daher liegt das Ziel dieser Arbeit darin, für betroffene Eltern und das Pflegepersonal einen Ratgeber zu erstellen, damit die Betreuung für ein erkranktes Kind in den ersten Tagen nach der Diagnosestellung lebenswerter wird. Demzufolge werde ich besonders auf die ersten Tage nach der Diagnosestellung im Krankenhaus eingehen. Es wird der Aufnahmevorgang nach der Erstdiagnose anhand einer Gegenüberstellung vom Salzburger Landesklinikum Kinderzentrum und der pädiatrischen Abteilung am Landeskrankenhaus Bregenz beschrieben. Weiters beinhaltet meine Arbeit die Wichtigkeit der Pflegequalität in der Klinik und die Schulung der Eltern für die anschließende häusliche Pflege. Das methodische Vorgehen bei der Bearbeitung dieser Fragestellung erfolgt im Wesentlichen in zwei Schritten: Zunächst wird anhand von veröffentlichter Literatur ein theoretischer Rahmen geschaffen, um das allgemeine Verständnis für diese Erkrankung zu erlangen. 5

8 Im zweiten Teil der Arbeit steht die pflegerische Bedeutung, d.h. die Betreuung des Kindes und der Eltern in den ersten Tagen nach Diagnosesicherung im Mittelpunkt. Die verwendete Fachliteratur stammt im Wesentlichen aus der Landesbibliothek Vorarlberg. Ergänzende Fachinformationen wurden mir dankenswerterweise von Ärzten und Pflegepersonen der genannten Kliniken zur Verfügung gestellt. Das abschließende Interview, mit einer betroffenen Mutter, soll den wesentlichen Inhalt der vorliegenden Arbeit hervorheben und in praktischer Weise den Bezug zum Alltag und den Umgang mit einem kranken Kind verdeutlichen. Da bei vielen Eltern die Diagnose Diabetes mellitus Typ 1 unbekannt ist, steht am Beginn dieser Arbeit zuerst die Definition dieses Krankheitsbildes, welche nachfolgend beschrieben wird. 6

9 2. Definition Diabetes mellitus Typ 1 Das Wort Diabetes mellitus stammt aus dem Griechischen und heißt übersetzt honigsüßer Durchfluss. Es handelt sich dabei um eine Stoffwechselstörung, bei der es zu einer Entgleisung des Blutzuckers kommt. Das körpereigene Hormon Insulin, welches in den B-Zellen der Bauchspeicheldrüse gebildet wird und physiologischerweise (beim gesundem Organismus) bei erhöhten Blutzuckerwerten in das Blut abgegeben wird, um den Blutzucker wieder zu normalisieren, spielt bei dieser Stoffwechselstörung die zentrale Rolle. Beim Diabetes mellitus Typ 1 liegt ein absoluter Mangel an körpereigenem Insulin vor. Diese Form des Diabetes mellitus stellt im Kindes- und Jugendalter den überwiegenden Anteil dar und wird in der folgenden Arbeit näher beleuchtet. (Vgl. Schmeisl, 2011, S. 1) Die Folge des Diabetes mellitus Typ 1 sind pathologisch (krankhaft) hohe Blutzuckerspiegel, welche bei schlechter Therapie im Laufe der Zeit zu teilweise irreversiblen Schäden diverser Organe und untherapiert sogar zum Tode führen können (siehe Kapitel 2.7). 2.1 Häufigkeit im Kleinkindalter Eine genaue Zahl über die an Diabetes mellitus Typ 1 erkrankten Kinder, insbesondere im Alter von ein bis drei Jahren, gibt es nicht. Die Forscher der EURODIAB Study Group von 1989 bis 2003 haben jedoch einen durchschnittlichen Anstieg in Europa der Diabetes mellitus Typ 1-Inzidenz bei Kindern unter 15 Jahren von 3,9 % feststellen können. Der Anstieg war dabei bei Kleinkindern im Alter von null bis vier Jahren am Deutlichsten und die Forscher gehen davon aus, dass das Manifestationsalter stetig sinken wird. Auf Österreich bezogen liegen aktuell keine Daten vor. In Baden Württemberg lag die Rate an Neuerkrankungen (Inzidenzrate) an Diabetes mellitus Typ 1 Fälle bei Kleinkindern zwischen null und vier Jahren für den Zeitraum von 2000 bis 2006 bei 10,7 Erkrankungen pro Einwohner. (Vgl. Schulte, 2011, S. 20) 7

10 2.2 Ursache Für die Entstehung des Diabetes mellitus Typ 1 wird von verschiedenen Ursachen ausgegangen, welche in bisher nicht vollständig geklärter Weise zusammen wirken. Es sind dies genetische Faktoren, Virusinfektionen, autoimmunologische Prozesse und andere exogene Faktoren. (Vgl. Hürter & Danne, 2005, S.34) Erblichkeit Das Risiko an Diabetes mellitus Typ 1 zu erkranken, beträgt in der Gesamtbevölkerung circa 0,5%. Leidet jedoch ein erstgradiger Verwandter, das bedeutet die Mutter, der Vater, der Bruder oder die Schwester, an Diabetes mellitus Typ 1, steigt das Erbrisiko auf 4 bis 6%. Wenn sogar zwei erstgradige Verwandte an Diabetes mellitus Typ 1 leiden, beträgt das Risiko ebenfalls zu erkranken 25%. Das Erbgut spielt eine wesentliche Rolle für die Entstehung von Diabetes mellitus, reicht alleine aber nicht aus, um die Stoffwechselstörung auszulösen. (Vgl. Hürter, von Schütz & Lange, 2012, S.33-34) Virusinfektionen Mit großer Wahrscheinlichkeit sind Virusinfektionen ein zusätzlicher Risikofaktor, die eine Erkrankung an Diabetes mellitus Typ 1 begünstigen. Meist handelt es sich hier um einfache Erkältungskrankheiten. Aber auch Kinderkrankheiten wie z.b. Mumps oder Röteln können krankheitsprädisponierend sein. Forschungsergebnisse belegen, dass sehr viele Viren in der Lage sind, die insulinproduzierten B-Zellen in der Bauchspeicheldrüse zu zerstören und heute sind Wissenschaftler und Ärzte davon überzeugt, dass Virusinfektionen der wichtigste Auslöser für die Entstehung von Diabetes mellitus Typ 1 sind. (Vgl. Hürter, von Schütz & Lange, 2012, S.34) Sonstige Umweltfaktoren Die Wissenschaft ist überzeugt, dass neben Virusinfektionen noch andere Umweltfaktoren, wie exogene Trigger für die Zerstörung der B-Zellen verantwortlich sind. Immer wieder werden Diskussionen darüber geführt, welche Ernährungsfaktoren krankheitsauslösend sein können. Unter anderem werden Nahrungsmittel mit hohem Nitrat-, Nitrit- oder Nitrosamingehalt als Auslöser diskutiert. 8

11 Nitrat wird vor allem durch Trinkwasser und durch den Verzehr von gepökeltem Fleisch in den Körper aufgenommen. Auch ein gesteigerter Konsum von Kaffee und/oder Rohzucker der Mutter kann das Auftreten von Diabetes mellitus Typ 1 beim Kind begünstigen. Es wurde ebenfalls beobachtet, dass Säuglinge, die bis zum dritten Lebensmonat gestillt wurden, weniger häufig Diabetes mellitus Typ-1 entwickelten, als solche, die bereits vor dem dritten Lebensmonat Kuhmilch erhalten haben. (Vgl. Hürter & Danne, 2005, S ) Autoimmunprozess Beim Diabetes mellitus Typ 1 herrscht heutzutage allgemein die Überzeugung, dass es sich bei Diabetes mellitus Typ 1 um eine Fehlsteuerung des Immunsystems handelt. Bestimmte Eiweißkörper der insulinproduzierenden B- Zellen werden durch Viren verändert. Das Immunsystem deutet diese Eiweißkörper als körperfremde Substanz. Aufgrund dessen produziert das Immunsystem infolge Antikörper und T-Lymphozyten gegen die B-Zellen. Gemeinsam mit anderen Wirkstoffen und Blutzellen werden die körpereigenen B- Zellen zerstört, weil das Immunsystem diese als fremd betrachtet. Dieser Prozess läuft langsam, aber unaufhaltsam, ab. (Vgl. Hürter, von Schütz & Lange, 2012, S ) 2.3 Symptome und Anzeichen Die ersten Krankheitszeichen treten erst auf, wenn schon 80 bis 85% der B-Zellen zerstört sind. Die Symptome sind starker Durst, vermehrtes Trinken (Polydipsie), häufiges Urinieren (Polyurie), ungewollter Gewichtsverlust, Abgeschlagenheit, Mattheit, Leistungs- und Konzentrationsschwäche sowie Appetitlosigkeit. Wenn ein oder mehrere dieser Symptome beobachtet werden, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Weitere Symptome einer schweren Stoffwechselentgleisung sind trockene Haut sowie Schleimhaut, wie z.b. trockenrissige Lippen, eine weiß bis braun belegte Zunge in Kombination mit einer beschleunigten und vertieften Atmung. (Vgl. Hürter, von Schütz & Lange, 2012, S. 35 u. 39) 9

12 2.4 Diagnosekriterien Die Diagnosekriterien für Diabetes mellitus Typ 1 sind ein erhöhter Blutzuckerspiegel bei einem gleichzeitig pathologisch hohen Langzeitblutzuckerwert (HbA1c), die Glukosurie (Zucker im Harn) sowie die in Kapitel 2.3 angesprochenen klinischen Symptome. Als HbA1c versteht man den Anteil des roten Blutfarbstoffes, der Zucker bindet. Bei gesunden Kindern liegt der HbA1c Wert zwischen 4% und 5%. Bei Kindern mit Diabetes mellitus Typ 1 ist der HbA1c zwischen 6,5% und 7,4% ein angestrebter Zielwert. HbA1c Werte über 9% sind auf längere Sicht lebensbedrohlich. (Vgl. Hürter, von Schütz & Lange, 2012, S ) Im Rahmen von Gesprächen mit Fachexperten während meiner Praktika habe ich erfahren, dass das Ziel des HbA1c-Werts bei Kindern mit Diabetes mellitus Typ 1 aktuell sogar unter 7,0% liegt. Ab einer bestimmten Blutzuckerkonzentration lässt sich eine Glukosurie nachweisen, das heißt mit entsprechenden Harnteststreifen kann Glukose im Harn nachgewiesen werden. Der Schwellenwert, bei dem die Glukosurie beginnt, nennt man Nierenschwelle. Die Nierenschwelle ist individuell unterschiedlich, liegt üblicherweise jedoch in einem Blutzuckerbereich zwischen 180 und 240mg/dl. Sie ist bei jungen Menschen niedriger und steigt im Alter an. (Vgl. Sailer, 2010, S. 223) 2.5 Hypoglykämie Unter Hypoglykämie (auch kurz Hypo genannt) wird eine Blutglukosekonzentration unter dem unteren Normwert verstanden. Dies ist die häufigste Nebenwirkung einer schlechten Insulintherapie. Da das Auftreten von Symptomen individuell sehr unterschiedlich sein kann, wird eine Hypoglykämie in Bezug auf die Höhe des Blutglukosespiegels nicht eindeutig definiert. Menschliche Körper reagieren ab Blutglukosewerten unter 65 mg/dl sehr unterschiedlich. (Vgl. Hürter, von Schütz & Lange, 2012, S.196) 10

13 Die Hypoglykämie wird in drei Gruppen eingeteilt: Nicht spürbare, d.h. asymptomatische Hypoglykämie Es liegt ein Blutglukosewert unter 65 mg/dl vor. Es werden aber keine Hypoglykämiezeichen wahrgenommen. Spürbare, d.h. symptomatische Hypoglykämie Hier sind charakteristische Hypoglykämiesymptome erkennbar. Das Kind ist aber noch klar bei Bewusstsein. Schwere Hypoglykämie Bei einer schweren Hypoglykämie ist das Kind bewusstlos und/oder Krampfanfälle treten auf. Hier sind die Kinder im höchsten Maße hilfsbedürftig und es muss schnellstmöglich darauf reagiert werden, da keine Glukose mehr in die Hirnzellen gelangt. Es liegt daher ein Energiemangel im Gehirn vor. (Vgl. Hürter, von Schütz & Lange, 2012, S ) Anzeichen einer Hypoglykämie sind: Hungergefühl Ängstlichkeit Schweißausbrüche Schwankender Gang Koordinationsprobleme Unruhe Müdigkeit/Schläfrigkeit Übelkeit Konzentrationsstörungen Störung beim Sprechen und Denken Aggressives Verhalten Allgemeine Verlangsamung Zittrigkeit Schwindel Herzklopfen Bewusstseinsstörungen Eine Hypoglykämie entsteht dann, wenn die Insulinwirkung im Körper zu hoch ist. Dies kommt vor, bei: einer hohen körperlichen Belastung in Kombination mit verminderter Nahrungsaufnahme einer Verabreichung von einer zu hohen Menge an Insulin einem zu langen Spritz-Ess-Abstand. (Vgl. Hochscheid, 2008, S. 784) 11

14 Für das tägliche Leben zu Hause ist es sehr wichtig, dass alle Personen, die ein Kleinkind im Alter von ein bis drei Jahren betreuen, wissen, welche Anzeichen auf eine drohende bzw. beginnende Hypoglykämie hindeuten, um dementsprechend schnell gegensteuern zu können. Kleinkinder spüren sehr selten Hypoglykämiesymptome. Das macht die Betreuung sehr schwierig, daher ist eine regelmäßige Blutzuckerkontrolle sehr wichtig. 2.6 Hyperglykämie Unter Hyperglykämie wird ein Blutglukosewert über 160 ml/dl bezeichnet. Von einer deutlichen Hyperglykämie spricht man bei Blutzuckerwerten über 200 ml/dl. Folgende Symptome kennzeichnen die Hyperglykämie: Polyurie (erhöhte Harnausscheidung) gesteigertes Durstgefühl große Mengen von Zucker und Aceton im Urin Bauch- oder Unterleibsschmerzen Schwächeanfälle allgemeines Unwohlsein Appetitverlust Übelkeit und Erbrechen beschleunigtes, vertieftes Atmen (Vgl. Hochscheid, 2008, S. 784) Die Ursachen für eine Hyperglykämie können sein: zu wenig Insulin zu viele Broteinheiten gegessen oder die Nahrung falsch berechnet Infektionen, Fieber psychischer Stress, wie zum Beispiel Streit defekter Insulin-Pen oder Insulinpumpe. (Vgl. Hochscheid, 2008, S. 784) 12

15 Hyperglykämien können sehr gefährlich werden. Es kann in der Folge zu einer erhöhten körpereigen Produktion von Aceton kommen. Aceton entsteht dabei im Sinne der Energiegewinnung aus dem Abbau von Fett. Dieses Alarmsignal zeigt, dass es höchste Zeit ist, Insulin zu spritzen. Insulin ist auch dann zu verabreichen, wenn das Kind nichts essen will. Wenn kein Insulin verabreicht wird, kommt es zu einer kritischen Situation. Der Körper möchte zwar Zucker ausscheiden, schafft es jedoch nicht. Auch das Ausscheiden von Aceton gelingt nicht. Das Aceton häuft sich im Blut an und führt zu einer Übersäuerung des Körpers. Dadurch entsteht die gefürchtete Komplikation der Ketoazidose mit anschließendem Koma. (Vgl. Hecker & Bartus, 2002, S ) Wenn das Kind Fieber hat, ist eine häufige Testung des Urins auf Zucker- und Acetonausscheidung neben den Blutzuckerkontrollen notwendig, um etwaigen Entgleisungen sofort gegensteuern zu können. (Vgl. Hecker & Bartus, 2002, S. 162) Damit es nicht zu einer Hypoglykämie bzw. zu einem neuerlichen Anstieg des Blutzuckers kommt, ist es notwendig, regelmäßige Blutzuckerkontrollen und die korrekte Insulintherapie durchzuführen und auf eine richtige Ernährung zu achten. 2.7 Folgeschäden Folgeschäden können durch eine langjährige schlechte Stoffwechseleinstellung mit dauerhaft zu hohen Blutzuckerwerten entstehen. Die Folge sind Blutgefäßschäden. Diese werden in die diabetische Mikroangiopathie und diabetische Makroangiopathie unterteilt. Bei der diabetischen Mikroangiopathie handelt es sich um Schädigungen der kleinsten Gefäße und bei der diabetischen Makroangiopathie um die Schädigung der größeren und großen Gefäße. Zu den Mikroangiopathien zählen die Retinopathie, Nephropathie und die Neuropathie. Bei der Retinopathie handelt es sich um Netzhautveränderungen aufgrund einer Minderdurchblutung, die zu einer Sehverschlechterung bis hin zur Erblindung führen können. Zu Gefäßschäden der Niere kommt es bei der diabetischen Nephropathie. Diese hat eine Nierenfunktionseinschränkung bis hin zu einem vollkommenen Funktionsverlust zur Folge. 13

16 Die weiteren Folgen sind eine notwendige Nierenersatztherapie (Dialyse) bis hin zur Nierentransplantation. Bei der diabetischen Neuropathie kommt es zu einer Schädigung der Nerven. Die Folge sind Sensibilitätsstörungen. Die Gehirn- und Herzkranzgefäße sind vorwiegend bei der diabetischen Makroangiopathie betroffen. Aufgrund von Gefäßverkalkungen und der daraus folgenden Minderdurchblutung der Organe, steigt das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Gehirnschlag. (Vgl. Hochscheid, 2008, S. 782) Wie diesen schwerwiegenden Folgeschäden vorgebeugt werden kann, wird im folgenden Kapitel behandelt. 3. Behandlung und Therapie Die zwei wesentlichen Säulen einer effizienten Diabetestherapie sind einerseits die Ernährung und andererseits eine dementsprechend abgestimmte medikamentöse Therapie mittels Insulin. Ziel jeder Behandlung ist: eine altersgerechte Größen- und Gewichtszunahme entsprechend dem Body- Maß-Index eine altersentsprechende Entwicklung der Leistungsfähigkeit eine gute Stoffwechseleinstellung und gleichzeitige Vermeidung von Stoffwechselentgleisungen mit deren Folgeschäden, (vgl. Hürter, von Schütz & Lange, 2012, S ) und größtmögliche Freiheit und Flexibilität in der Tagesgestaltung. (Vgl. Schmeisl, 2011, S. 69) 3.1 Ernährung Die Ernährung als nichtmedikamentöser Faktor des Diabetes mellitus Typ 1 ist in der Wichtigkeit dem medikamentösen Teil der Therapie gleichzusetzen. Mit dem Krankheitsbild Diabetes mellitus Typ 1 wird fälschlicherweise oft eine strenge Diät bestehend aus einer Menge von Verboten assoziiert. 14

17 Erkrankte Kleinkinder im Alter von ein bis drei Jahren haben den gleichen Energieund Nährstoffbedarf wie gesunde Gleichaltrige. Es gibt keine standardisierte Diätvorlage. Vielmehr muss jede Diät individuell angepasst werden, hinsichtlich: der aktuellen Wachstumsphase, des persönlichen Energiebedarfes, der körperlichen Aktivität, den Ernährungsgewohnheiten der Familie und den persönlichen Essensvorlieben jedes einzelnen Kindes. (Vgl. Hürter, von Schütz & Lange, 2012, S ) Es muss keine separate Kost für das Kind zubereitet werden. Bei zuckerhaltigen Speisen ist jedoch Vorsicht geboten. Aufgrund der Kohlenhydrataufspaltung zu Zucker (vor allem Glukose) im Darm, ist auch bei kohlenhydratreicher Ernährung Vorsicht geboten, da der neu gebildete Zucker über den Darm aufgenommen und ins Blut weitergeleitet, wieder zu einer Erhöhung des Blutglukosespiegels führt. (Vgl. Hürter, von Schütz & Lange, 2012, S ) Eine Ernährungsschulung der Eltern ist daher unumgänglich. Gerade dies ist eine der Hauptaufgaben für die diplomierten Pflegepersonen in gemeinsamer Arbeit mit den Diätologen. Sie erfordert viel Geduld und Übung. Ziel der Ernährungsschulung ist es, dass Eltern die Kohlenhydratmenge der jeweiligen Mahlzeit selbst berechnen können, um dem Kind die entsprechend benötige Insulindosis zu verabreichen. Die Kohlenhydratmenge wird in Broteinheiten (BE) oder Kohlenhydrateinheiten (KE) angegeben. Sehr häufig werden heutzutage bereits die entsprechenden Broteinheiten auf den Lebensmittelverpackungen angegeben. Eine Broteinheit entspricht 10 bis 12 g an Kohlenhydraten und eine Kohlenhydrateinheit sind 10 g Kohlenhydrate. Die Kohlenhydrate werden hinsichtlich ihrer Anzahl chemischer Verbindungen in Einfach-, Zweifach- und Vielfachzucker unterteilt. Dies spielt hinsichtlich ihrer unterschiedlich schnellen enteralen Absorption (Aufnahme über die Darmwand) in den Blutkreislauf eine wichtige Rolle. 15

18 Nur Einfachzucker kann als solcher direkt über die Darmwand aufgenommen werden. Zweifach- und Mehrfachzuckerverbindungen müssen vorab erst zu Einfachzuckerverbindungen gespalten werden. (Vgl. Hürter, von Schütz & Lange, 2012, S. 80) Einteilung der Kohlenhydrate mit entsprechenden Lebensmittelbeispielen: Einfachzuckerverbindungen o Traubenzucker (= Glukose): z.b. diverse Fruchtsäfte und Obst o Fruchtzucker (= Fructose): z.b. diverse Fruchtsäfte und Obst o Schleimzucker in Milchprodukten (= Galaktose): z.b. Muttermilch Zweifachzuckerverbindungen o Haushaltszucker (= Saccharose): z.b: Zuckerrüben, Zuckerrohr, brauner Zucker, Sirup und Honig o Milchzucker (= Lactose): z.b. Milch und Milchprodukte o Malzzucker (= Maltose): z.b: Ovomaltine Vielfachzuckerverbindungen o Stärke: z.b. Kartoffeln, Mais, Mehl, Brot, Nudeln, Grieß, Cornflakes, Reis, Kuchen und Kekse Eine letzte Untergruppe bilden die nicht verwertbaren Kohlenhydrate, sogenannte Ballaststoffe. Sie sind Bestandteile von pflanzlichen Nahrungsmitteln wie zum Beispiel grünem Salat und beinah jeglicher Art von Gemüse. Sie fördern die Verdauung, werden vom Körper jedoch nicht aufgenommen und stellen somit keine Energielieferanten für den menschlichen Körper dar. (Vgl. Hürter, von Schütz & Lange, 2012, S ) Neben den Kohlenhydraten gehören Eiweiß, Fett und Vitamine zu den wesentlichen Nahrungsmittelbestandteilen. Fett ist der Hauptenergieträger. Der Energiegehalt von Fett ist im Vergleich zu Kohlenhydraten fast doppelt so hoch. Ein übermäßiger Verzehr von Fetten kann daher bereits bei Kindern im Alter von ein bis drei Jahren zu Übergewicht führen. (Vgl. Hürter, von Schütz & Lange, 2012, S. 92) 16

19 Eiweiß ist genauso wie Fett und Kohlenhydrate ein Energielieferant. Außerdem liefert Eiweiß hochwertige Baustoffe, die besonders für das Wachstum erforderlich sind. Die Menge von Fett und Eiweiß in der Nahrung muss prinzipiell nicht berechnet werden, da sie jedoch die Geschwindigkeit und Menge der Glukoseabsorption im Darm beeinflusst, muss eine Berechnung bei übermäßig hohem Konsum erfolgen. (Vgl. Hürter, von Schütz & Lange, 2012, S ) 3.2 Insulin Bei Diabetes mellitus Typ 1 ist die Insulintherapie der Ersatz des fehlenden körpereigenen Insulins. Sie ist lebenslang erforderlich. Der Erfolg dieser Therapie hängt davon ab, inwieweit es gelingt, die physiologische Insulinsekretion nachzuahmen. Die Insulintherapie sollte für jedes Kind individuell ausgerichtet sein und im Rahmen einer umfassenden Diabetesbetreuung und mit Unterstützung der Familie durchgeführt werden. (Vgl. Danne, 2010, S. 165) Wenn das Insulin in den Magen gelangt, wird es von der Magensäure sofort zerstört und unwirksam. Das ist der Grund warum Insulin nicht in Form von Tabletten aufgenommen werden kann. Insulin muss deswegen mithilfe einer Insulinspritze, einer Insulinpumpe oder eines Insulinpens ins Unterhautfettgewebe injiziert werden. Das Fettgewebe hat kleine Blutgefäße wodurch das Insulin ins Blut gelangt. (Vgl. Hürter, von Schütz & Lange, 2012, S ) Es gibt zwei Arten von Insulinpräparaten: Normalinsulin Der Wirkungseintritt ist von der verabreichten Insulinmenge abhängig und tritt zwischen 20 und 30 Minuten nach Injektion in das Unterhautfettgewebe ein. Die Wirkungsdauer ist von der verabreichten Dosis abhängig und beträgt zwischen vier und acht Stunden bei Injektion in das Unterhautfettgewebe. Da die Wirkung nicht lange anhält, muss Normalinsulin zum Essen mehrmals täglich injiziert werden. Normalinsulin, auch kurzwirksames Insulin genannt, kann auch in die Vene verabreicht werden. (Vgl. Sailer, 2010, S. 78) 17

20 Vor einigen Jahren wurden Insulinanaloga, auch schnellwirkende Insulin- Analoga genannt, auf den Markt gebracht, welche noch schneller als Normalinsulin den Blutzucker senken. Deren Wirkung hält jedoch nur für zwei bis fünf Stunden an. (Vgl. Vollmer, 2002, S. 45) Verzögerungsinsulin Verzögerungsinsuline sind Insuline, bei denen durch Zugabe von Verzögerungssubstanzen (Surfen, Zink, NPH) eine langsamere Insulinfreisetzung im Unterhautfettgewebe erfolgt und somit die Insulinwirkung länger anhält. Je nach Dosis beträgt die Wirkungsdauer acht bis 16 Stunden. Der Wirkungseintritt findet nach ca. 30 bis 45 Minuten statt. Es werden NPH-verzögerte Insuline verwendet. Diese sind mit Normalinsulin mischbar, ausgezeichnet verträglich und gut steuerbar. NPHverzögerte Insuline müssen vor Gebrauch durchmischt werden, da sie trübe Suspensionen sind. (Vgl. Sailer, 2010, S ) Es gibt drei Phasen des Insulinbedarfes: Anfangs- oder Initialphase: Zu Beginn der Insulintherapie im Krankenhaus ist der Insulinbedarf hoch. Erholungs- oder Remissionsphase: Nach zwei bis drei Wochen sinkt der Insulinbedarf. Die Beta-Zellen erholen sich langsam und beginnen, wieder mehr Insulin zu produzieren. Diese Phase dauert in der Regel ein bis zwei Jahre. Nacherholungs- oder Postremissionsphase: Es wird kein eigenes Insulin mehr vom Körper hergestellt. (Vgl. Hürter, von Schütz & Lange, 2012, S. 72) Es ist wichtig, dass die Eltern intensiv im Krankenhaus über Ursachen, Wirkung und Therapie aufgeklärt werden. Die Eltern können an ihren Fähigkeiten zu zweifeln beginnen, wenn plötzlich der eingestellte Insulinbedarf zu schwanken beginnt. 18

21 Es wird zwischen zwei Formen der Insulintherapie unterschieden: Konventionelle Insulintherapie Bei der konventionellen Insulintherapie erfolgt eine zweimalige Verabreichung einer individuell zusammengestellten Insulinmischung aus Normal- und Verzögerungsinsulin. Die Nahrungszufuhr muss genau an die vorgegebene Insulinwirkung angepasst werden. Diese Therapieform imitiert nicht die physiologische Beta-Zellsekretion und ist somit für Kinder weniger geeignet. (Vgl. Danne, 2010, S. 170) Darüber hinaus ist es auch schwierig einen konsequenten Ernährungsplan für Kleinkinder im Alter von ein bis drei Jahren einzuhalten. Intensivierte Insulintherapie Die intensivierte Insulintherapie (ICT), auch Basis-Bolus oder funktionelle Insulintherapie genannt, hat als Ziel die physiologische Insulinsekretion im menschlichen Körper nachzuahmen. Wie der Name Basis-Bolusprinzip bereits verdeutlicht besteht diese Therapie (ausgenommen die Insulinpumpentherapie) aus der täglichen Gabe von einem Basisinsulin, welches zweimal täglich verabreicht werden muss und einem Bolusinsulin (= Korrekturinsulin), welches zu den Mahlzeiten zusätzlich benötigt wird. Das Basisinsulin hat im Gegensatz zum Bolusinsulin einen verzögerten Wirkungseintritt, jedoch eine längere Wirkungsdauer. (Vgl. Rinninger & Greten, 2005, S ) Ein Fortschritt der ICT ist die Insulinpumpe. Dabei erfolgt über eine permanent subcutan gelegene Kanüle eine kontinuierliche Abgabe von kurzwirksamem Insulin (= Basisinsulin). Zu den Mahlzeiten muss eine zusätzliche Applikation des kurzwirksamen Insulins in die Pumpe programmiert werden (=Bolusinsulin). Vorteil der Insulinpumpentherapie ist eine noch genauere Nachahmung der physiologischen Insulinsekretion bei gleichzeitiger Reduktion der täglichen Insulininjektionen. Nachteile dieser Methode sind einerseits, dass die Insulinpumpe stets am Körper getragen werden muss und andererseits, dass bei der ICT im Vergleich zur konventionellen Insulintherapie generell häufigere Blutzuckerkontrollen im Tagesverlauf notwendig sind. 19

22 Bei guter Therapiehandhabung durch die Eltern ist mit einer ICT eine nahezu normoglykämische Stoffwechsellage möglich und hält diese somit das Risiko von Schäden bzw. Spätkomplikationen gering. (Vgl. Rinninger & Greten, 2005, S. 600) Meine Erfahrung in den geleisteten Praktika im Rahmen der Ausbildung zur diplomierten Kinder- und Jugendkrankenpflegerin hat mir gezeigt, dass die intensivierte Insulintherapie und Insulinpumpentherapie, auch wenn sie anfangs etwas schwierig und aufwendig erscheinen, langfristig gesehen jedoch einen großen Gewinn an Lebensqualität für das Kleinkind und sein soziales Umfeld erzielen. Gerade für das Kleinkind im Alter von ein bis drei Jahren ist die Insulinpumpe meines Erachtens die geeignetste Therapieform, da das Kind weniger oft gestochen werden muss und andererseits besser auf die jeweils gegessene Nahrungsmenge eingegangen werden kann. 4. Die ersten Tage mit Diabetes mellitus Typ1 Die ersten Tage nach Diagnosestellung Diabetes mellitus Typ 1 beim Kleinkind im Alter von ein bis drei Jahren sind besonders beschwerlich für die Familie. Der gesundheitliche Zustand des Kindes kann zu diesem Zeitpunkt sehr unterschiedlich sein. Bei später Entdeckung des Diabetes sind die Kinder bei Aufnahme sehr krank und schwach. Gerade für die Eltern ist dies eine sehr schwierige Situation. Einerseits müssen sie mit ihrer eigenen Betroffenheit und ihren Ängsten fertig werden und gleichzeitig benötigt das Kind die volle Unterstützung der Eltern. Darüber hinaus bekommen sie eine Menge Informationen, Eindrücke und Aufgaben. (Vgl. Bartus & Holder, 2012, S. 18) Gerade in dieser schwierigen Situation ist es sehr wichtig, dass das Pflegepersonal mit viel Verständnis und Einfühlungsvermögen auf die Bedürfnisse der Eltern und des Kindes eingeht, besonders da diese erste Zeit sehr prägend für Kind und Eltern ist und es positive bzw. negative Auswirkungen auf den weiteren Therapieverlauf haben kann. 20

23 4.1 Vergleich Salzburger Landesklinikum Kinderzentrum - Landeskrankenhaus Bregenz Da ich nach Abschluss meiner Ausbildung am Landeskrankenhaus Bregenz arbeiten werde, interessiert mich neben der Vorgangsweise am Salzburger Landesklinikum vor allem die Vorgangsweise am Landeskrankenhaus Bregenz. Sowohl in Bregenz als auch in Salzburg wird im Zuge der Aufnahme ein Erstgespräch durch den behandelnden Arzt mit den Eltern geführt. Im Regelfall wird ein Elternteil mit dem Kind stationär aufgenommen, um den Elternteil mit der Krankheit vertraut zu machen und zu schulen. Es ist aber wichtig, dass beide Elternteile geschult werden. Dafür steht ein interdisziplinäres Team bestehend aus Arzt/Ärztin, Pflegepersonal und Diätassistenten/innen zur Verfügung. Im Aufgabenbereich des Arztes/der Ärztin steht die Aufklärung über die Erkrankung und es wird für das Kind ein individueller Therapieplan erstellt. In das Arbeitsgebiet des Diätassistenten/Diätassistentin fällt die Ernährungsschulung der Eltern und die Berechnung der Broteinheiten. Das Pflegepersonal ist für die Durchführung und Schulung der Eltern für die täglichen Stoffwechselkontrollen und Verabreichung bzw. Schulung der vorgegebenen Insulintherapie verantwortlich. (Siehe Kapitel 5, Schulung der Eltern) Besonders wichtig ist es, sich für die Eltern und das Kind die nötige Zeit zu nehmen, Verständnis aufzubringen und Geduld zu haben, um somit den Eltern und dem Kind Sicherheit zu geben. Durch meine Recherchen fiel mir auf, dass das Salzburger Landesklinikum Kinderzentrum zusätzlich zum interdisziplinären Team über zwei Diabetesberater/Diabetesberaterinnen verfügt, welche von Montag bis Freitag im Einsatz sind. Ebenso ist in Salzburg das Pilotprojekt Diabetes-Nanny gestartet. Dieses Projekt Diabetes-Nanny wird von drei Diabetesberatern im Land Salzburg betreut. Die erkrankten Kinder und ihre Eltern werden schon im Spital kontaktiert und für vier Wochen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus zu Hause betreut. Das Projekt wird über die Österreichische Diabetikervereinigung (ÖDV) angeboten und sowohl von der Gebietskrankenkasse Salzburg als auch durch private Spenden finanziert. (Vgl. o. Autor, 2012, S. 11) Diese beiden hilfreichen Angebote stehen der pädiatrischen Abteilung des Landeskrankenhauses Bregenz leider nicht zur Verfügung. 21

24 Wenn jedoch Hilfe benötigt wird, können jederzeit die Berater für an Diabetes erkrankten Erwachsenen kontaktiert werden. Meines Erachtens wäre es eine Qualitätsverbesserung, wenn die Diabetes- Nannys in ganz Österreich eingeführt werden würden. Leider ist die Größe des Landeskrankenhauses Bregenz ein Grund dafür, dass es dort keine Diabetesberater für Kinder und Jugendliche gibt. 4.2 Die Rolle der Pflegeperson Wenn ein Kind durch eine erstmalige Blutzuckerentgleisung auf der Station aufgenommen wird, spielt das Pflegepersonal als erste Kontaktperson und als ständige Bezugsperson eine große Rolle. Die Pflegeperson übernimmt zu Beginn die Blutzuckerkontrollen und das Verabreichen von Insulin und versucht dann allmählich die Eltern mehr und mehr in diese Tätigkeiten mit einzubeziehen. Die Pflegeperson ist meist auch die erste Anlaufstelle für die Eltern, wenn es um Fragen bzgl. Diabetes geht. Dabei ist es nun die Aufgabe des Pflegepersonals, diese zu beantworten, aber auch Kontakte zu anderen Berufsgruppen herzustellen. (Diabetesberater/in, Diätologen, Ärzte/Ärztinnen,...) Da bei der ersten Einschulung der Grundbaustein für die weitere Therapie gesetzt wird, ist es äußerst wichtig, dass das Pflegepersonal sehr behutsam mit dem Thema umgeht und versucht, das betroffene Kind möglichst spielerisch in die Blutzuckermessungen und die Insulininjektionen einzuführen. Damit versucht das Pflegepersonal das Kind vor traumatischen Erlebnissen zu schützen, was meiner Meinung nach eine große Herausforderung für das Pflegepersonal darstellt. Es ist wichtig zu wissen, dass für Kinder die Angst vor einer Spritze, einer Nadel oder einem Katheter eine normale und natürliche Reaktion ist. Die Insulinspritze ist bis heute ein unersetzbarer Teil der Diabetesbehandlung. Darum ist es besonders wichtig, dem Kind die Angst davor zu nehmen. (Vgl. Bartus & Holder, 2012, S. 63) Wie kann das Pflegepersonal Spiel und Spaß in diese alltäglichen Tätigkeiten bzw. die Piekserei mit einbeziehen, damit diese Angst kleiner wird? 22

25 Aus meiner Praxiserfahrung kann ich sagen, dass sich die Methode mit dem Teddybären gerade für das Kleinkind im Alter von ein bis drei Jahren gut bewährt hat. Der Teddybär erhält genauso eine Insulinpumpe und muss regelmäßig gepiekst werden, um die Blutzuckerwerte zu erhalten. Eine andere Möglichkeit ist, dass die Mutter des Kleinkindes, als erstes einen Tropfen Blut spendet und somit dem betroffenen Kind die Angst nimmt, den Finger anzubieten. Es darf nicht vergessen werden, dass es am Anfang auch den Eltern nicht leicht fällt, ihr Kind zu stechen. Bei den Mahlzeiten bittet die Pflegeperson einen Elternteil die Broteinheiten und in Folge auch die Insulindosis zu berechnen, um dann dieses sachgemäß zu verabreichen. Die genaue Einschulung der Eltern wird im folgenden Kapitel genauer erklärt. 5. Schulung der Eltern Diese legt nun den Grundbaustein für das zukünftige Leben mit Diabetes und sollte deshalb sehr einfühlsam und effizient durchgeführt werden. Dabei ist es sehr wichtig, dass die Eltern des betroffenen Kindes genügend Zeit und Raum erhalten, um sich in ihre neuen Aufgaben einzufinden. 5.1 Selbstkontrollen Selbstkontrollen sind sehr wichtige Bestandteile für die häusliche Pflege, um eine gute Stoffwechseleinstellung zu gewährleisten. Dazu zählen Blutzuckermessungen und Urintests, welche nun näher erläutert werden Blutzuckermessung Im Rahmen der mehrmals täglich notwendigen Blutzuckermessungen, wird durch einen kleinen Stich mittels einer Lanzette in die laterale (seitliche) Fingerbeere, oder alternativ in das Ohrläppchen, ein Tropfen Blut gewonnen. 23

26 Abb. 1: Blutzuckermessgerät mit Teststreifen und Lanzette (Hefel, 2012) Der Bluttropfen wird im Anschluss auf einen Teststreifen aufgelegt und gelangt dann über eine Sogwirkung, selbstständig in das Blutzuckermessgerät, wo im Anschluss, nach Ablauf chemischer und physikalischer Prozesse, der aktuelle Blutzuckergehalt am Display des Blutzuckermessgerätes werden kann. abgelesen Bei diesen Blutzuckermessungen gilt es einige Punkte zu beachten. Vor jedem Stechen sollten die Hände sauber gewaschen werden, um falsche Testergebnisse zu vermeiden. Wie erwähnt, wird der Stich in die laterale (seitliche) Fingerbeere empfohlen, da die laterale Fingerbeere besser durchblutet ist und es gerade bei kühlen Fingern oft schwierig ist, einen ausreichend großen Bluttropfen zu gewinnen. Auch ist der Stich in die laterale Fingerbeere deutlich weniger schmerzhaft. (Vgl. Hürter, von Schütz & Lange, 2012, S ) Empfehlenswert ist bei jeder Blutzuckermessung einen anderen Finger bzw. ein anderes Hautareal zu verwenden. Weiters sollte vor jeder Messung darauf geachtet werden, dass derselbe Code des Blutzuckermessgerätes und der verwendeten Teststreifen benutzt wird. Somit wird ein genauerer Blutzuckerwert gewährleistet. Der Blutzucker sollte immer am Morgen nach dem Aufwachen, vor jeder Mahlzeit und am Abend, vor dem Schlafengehen, gemessen werden. Zusätzlich sind Blutzuckermessungen bei Unwohlsein, Fieber, Erkrankungen und Unsicherheit durchzuführen, um einer möglichen Entgleisung vorzubeugen. Bei Kleinkindern sind acht bis zehn Blutzuckermessungen pro Tag keine Seltenheit Urintest Mithilfe des Urintests ist es möglich, eine zu hohe Blutzuckerkonzentration im Harn bzw. Ketonkörper (Aceton) nachzuweisen. Der Teststreifen wird in einen mit Urin gefüllten Becher eingetaucht. Danach muss der Farbton des Teststreifens mit den Farbfeldern auf der Messstreifen-Dose verglichen werden. 24

27 Abb. 2: Urin-Test (Hefel, 2012) Eine Ketonkörpermessung im Harn ist sinnvoll bei Infektionen, Blutzuckerwerten über 250 bis 300 mg/dl, bei Verdacht auf Katheterprobleme bei Pumpentherapie und bei Verdacht auf Ketoazidose. (Vgl. Bartus & Holder, 2012, S. 26) Ein genauer Blutzuckerwert kann allerdings nur durch eine Blutzuckermessung erreicht werden, welcher dann in das Blutzuckertagebuch eingetragen wird. 5.2 Diabetikertagebuch In das Diabetikertagebuch tragen die Eltern alle Blutzuckermessungen, injiziertes Basis- und Bolusinsulin und gegessene Broteinheiten ein. Besonderheiten wie Stoffwechselentgleisungen und Erkrankungen müssen dokumentiert werden. Anhand dieser Eintragungen, kann der Arzt bei den Kontrollen feststellen, ob die Behandlung eines Kindes richtig eingestellt ist oder Änderungen der Therapie vorgenommen werden müssen. 5.3 Verabreichung von Insulin Bevor näher auf die Insulinverabreichung eingegangen wird, ist es wichtig zu wissen, wie Insulin aufbewahrt wird und wie Insulin dosiert wird. Angebrochene Insulinpräparate können bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Insulinreserven sollten im Kühlschrank gelagert sein. Die Wirkung des Insulins wird bei Temperaturen unter 4 C und über 40 C geschädigt. Wichtig ist auf Verfallsdatum und Packungsbeilage der Insulinpräparate zu achten. (Vgl. Hochscheid, 2008, S. 788) Die Insulindosierung erfolgt in Internationalen Einheiten. Ein Milliliter Insulin enthält 100 Einheiten Insulin und wird daher U-100-Insulin genannt. (Vgl. Hürter, von Schütz & Lange, 2012, S. 51) Wie bereits im Kapitel 3.2 Insulin beschrieben, gibt es leider keine andere Möglichkeit, als das Insulin dem Körper mittels Pumpe, Pen oder Spritze, zuzuführen. 25

28 Mama, wenn ich mal groß bin, darf ich dann Schokolade essen? Insulinpumpe Die primäre Wahl der Insulinverabreichungsform im Kleinkindalter von ein bis drei Jahren ist die Insulinpumpe. Es gibt aktuell bereits mehrere Produktanbieter am Markt, deren Pumpen sich in ihrer Funktion und Handhabung jedoch nur unwesentlich voneinander unterscheiden. Die Insulinpumpe ist ein kleines batteriebetriebenes Gerät, ungefähr so groß wie ein Handy. Es kann am Gürtel fixiert oder in einer Tasche körpernah getragen werden. Der große Vorteil der Insulinpumpentherapie ist, dass sie nahezu die normale Funktion der Bauchspeicheldrüse imitiert. Da eine gesunde Bauchspeicheldrüse über den gesamten Tagesverlauf hindurch regelmäßig Insulin abgibt, ist es auch über das Insulinpumpensystem möglich, Blutzuckerschwankungen weitestgehend zu vermeiden. Das kontinuierlich abgegebene Insulin, die Basalrate, kann individuell und stündlich an der Pumpe eingestellt werden. Vor jeder Mahlzeit wird je nach BE/ KE-Menge und aktuellem Blutzucker ein Insulinbolus abgegeben. (Vgl. Bartus & Holder, 2012, S ) In der Pumpe befindet sich eine Insulinampulle Insulin (Reservoir). wird über Das einen Verbindungskatheder und die am Ende des kleinen flexiblen Plastikschlauches befindliche Nadel (Katheter) an Unterhautfettgewebe das abgegeben. Dort wird das Insulin in die Blutbahn aufgenommen und kann dort zu wirken beginnen. Es sollte alle ein bis zwei Tage der InsulinpumpenAbb. 3: Beispiel einer Insulinpumpe mit Katheter und Kanüle (Hürter, von Schütz & Lange, 2012, S. 54) Katheter samt Nadel gewechselt werden, da es bei einer zu langen Liegedauer zu Hautreizungen, Verhärtungen an der Einstichstelle, Blutzuckererhöhungen und zum Auftreten von Katheterverschlüssen führen kann. (Vgl. Hochscheid, 2008, S. 790) 26

WAS IST DIABETES? 1. Zucker - Kraftstoff des Menschen

WAS IST DIABETES? 1. Zucker - Kraftstoff des Menschen WAS IST DIABETES? 1. Zucker - Kraftstoff des Menschen Traubenzucker liefert Energie Bei jedem Menschen ist ständig eine geringe Menge Traubenzucker (Glukose) im Blut gelöst. Dieser Blutzucker ist der Kraftstoff

Mehr

Insulinpumpentherapie

Insulinpumpentherapie Diabetes Schulung Insulinpumpentherapie Diabetes im schulischen Alltag Wie gehen wir damit um? Was sollte im Schulalltag beachtet werden? Schule Vorwort Liebe Lehrerinnen, Liebe Lehrer Unser Kind hat Diabetes

Mehr

Ihre Babenberg-Apotheke informiert: Fachbegriffe zum Thema Diabetes

Ihre Babenberg-Apotheke informiert: Fachbegriffe zum Thema Diabetes Ihre informiert: Fachbegriffe zum Thema Diabetes Acarbose ACE-Hemmer Aceton Albumin Aminosäuren Angina-pectoris-Anfall Angiopathie Arteriosklerose Arzneimittelwirkstoff, der die Verdauung der Kohlenhydrate

Mehr

Appetit... Essen... sich wohler fühlen. Diabetes mellitus. Ein paar grundlegende Gedanken. Was ist Diabetes mellitus? Was ist die Ursache?

Appetit... Essen... sich wohler fühlen. Diabetes mellitus. Ein paar grundlegende Gedanken. Was ist Diabetes mellitus? Was ist die Ursache? Diabetes mellitus Appetit... Essen... sich wohler fühlen Diabetes mellitus Ein paar grundlegende Gedanken Das Wort Diabetes mellitus kommt aus dem Griechischen und bedeutet honigsüßer Durchfluss. Das heißt,

Mehr

Diabetes mellitus. Juliane Briest, Anne Röhrs, Dorota Niezgodka

Diabetes mellitus. Juliane Briest, Anne Röhrs, Dorota Niezgodka Diabetes mellitus Juliane Briest, Anne Röhrs, Dorota Niezgodka Regulation des Blutzuckers Für die Sicherstellung der Versorgung der Körperzellen mit Glukose wird der Blutzuckerspiegel in einem Organismus

Mehr

WAS ES IST UND WIE ES VERWENDET WIRD

WAS ES IST UND WIE ES VERWENDET WIRD Insulin-ABC WAS ES IST UND WIE ES VERWENDET WIRD L ABC dell insulina Lilly Warum muss ich Insulin spritzen? In den meisten Fällen wird Typ-2-Diabetes neben einer richtigen Ernährung und sportlicher Betätigung

Mehr

DIABETES UND SCHWANGERSCHAFT

DIABETES UND SCHWANGERSCHAFT DIABETES UND SCHWANGERSCHAFT Sie haben Diabetes und möchten schwanger werden oder haben aufgrund Ihrer Schwangerschaft Diabetes (Gestationsdiabetes) bekommen. Achten Sie daher auf ein sorgfältige Diabetesmanagement

Mehr

Labortests für Ihre Gesundheit. Volkskrankheit Diabetes 32

Labortests für Ihre Gesundheit. Volkskrankheit Diabetes 32 Labortests für Ihre Gesundheit Volkskrankheit Diabetes 32 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Volkskrankheit Diabetes Das sollten Sie wissen Sechs Millionen Menschen in Deutschland haben Diabetes Tendenz

Mehr

Insulin aus den Langerhansschen Inseln

Insulin aus den Langerhansschen Inseln Insulin Themen Insulinproduktion Insulinsekretion Insulinsorten Wirkprofile Lagerung und Anwendung von Insulinen Insulintherapieformen Pause und praktische Übung Insulindosisanpassung (BE, BE-Faktor, 30

Mehr

Einstufung Beschreibung GdBMin GdBMax Diätbehandlung ohne blutzuckerregulierende Medikamente 0 0

Einstufung Beschreibung GdBMin GdBMax Diätbehandlung ohne blutzuckerregulierende Medikamente 0 0 Erläuterungen zur Diabetes-Bewertung a) Fallgruppe GdS/GdB 0 Die an Diabetes Erkrankten, deren Therapie regelhaft keine Hypoglykämie auslösen kann und die somit in der Lebensführung kaum beeinträchtigt

Mehr

Wie wird die Insulintherapie durchgeführt?

Wie wird die Insulintherapie durchgeführt? 13 Wie wird die Insulintherapie durchgeführt?.1 Die Insulintherapie während des ersten Klinikaufenthalts 1 Wie erkennt und behandelt man eine leichte Manifestation? 1 Wie erkennt und behandelt man eine

Mehr

Erste-Hilfe kompakt. Notfallstichwort: Hypoglykämie. Empfehlungen des Bundesfeuerwehrarztes Folge XXI

Erste-Hilfe kompakt. Notfallstichwort: Hypoglykämie. Empfehlungen des Bundesfeuerwehrarztes Folge XXI Erste-Hilfe kompakt Notfallstichwort: Hypoglykämie Empfehlungen des Bundesfeuerwehrarztes Folge XXI Begriffsbestimmung und medizinisches Hintergrundwissen Der Begriff Hypoglykämie bedeutet Unterzuckerung

Mehr

Mein Tier hat Diabetes. und es geht ihm sehr gut RESEARCH PERFORMANCE INTEGRITY

Mein Tier hat Diabetes. und es geht ihm sehr gut RESEARCH PERFORMANCE INTEGRITY Mein Tier hat Diabetes und es geht ihm sehr gut RESEARCH PERFORMANCE INTEGRITY Diabetes mellitus 3 l Inhaltsverzeichnis Einleitung 4 Was ist Diabetes mellitus und wie entsteht er? 6 Symptome von Diabetes

Mehr

BLUTZUCKER- UND BLUTDRUCK- TAGEBUCH FÜR MENSCHEN MIT DIABETES GEEIGNET FÜR ALLE INSULIN-THERAPIEFORMEN

BLUTZUCKER- UND BLUTDRUCK- TAGEBUCH FÜR MENSCHEN MIT DIABETES GEEIGNET FÜR ALLE INSULIN-THERAPIEFORMEN BLUTZUCKER- UND BLUTDRUCK- TAGEBUCH FÜR MENSCHEN MIT DIABETES GEEIGNET FÜR ALLE INSULIN-THERAPIEFORMEN DEDBT00633c Das Tagebuch wurde vom Diabetesteam des Asklepios Westklinikum Hamburg in Zusammenarbeit

Mehr

DIABEtES typ 1 Kurzer leitfaden für Eltern und Kinder

DIABEtES typ 1 Kurzer leitfaden für Eltern und Kinder DIABEtES typ 1 Kurzer leitfaden für Eltern und Kinder Leitfaden zum Verständnis von Diabetes Typ 1 vom ersten Moment an Inhaltsverzeichnis Blutzuckerkontrolle 04 Was ist glykosyliertes Hämoglobin (HbA1C)?

Mehr

Informationen zum sicheren Umgang mit Insulinpen-Nadeln bei der Insulininjektion

Informationen zum sicheren Umgang mit Insulinpen-Nadeln bei der Insulininjektion Informationen zum sicheren Umgang mit Insulinpen-Nadeln bei der Insulininjektion Inhaltsverzeichnis 1. Auswahl der richtigen Injektionsstelle 2. Durchführung einer sicheren Injektionstechnik 3. Sichere

Mehr

Diabetes nach Pankreatektomie

Diabetes nach Pankreatektomie Diabetes nach Pankreatektomie Jahrestagung Arbeitskreis der Pankreaktektomierten in Nürnberg am 18.09.2004 Dr. med. Ingrid Riedner-Walter, Praxis für Endokrinologie, Karolinenstr. 1, 90402 Nürnberg Der

Mehr

Diabetes. an Magnesiummangel denken!

Diabetes. an Magnesiummangel denken! Diabetes an Magnesiummangel denken! Etwa 8 Millionen Menschen in Deutschland sind Diabetiker. Neben einer erblichen Veranlagung sind einige Schlüsselfaktoren für die Entstehung des Diabetes mellitus Typ

Mehr

Vegetarisch genießen für Diabetiker

Vegetarisch genießen für Diabetiker miriam schaufler walter a. drössler Vegetarisch genießen für Diabetiker Mit gesunder Ernährung den Blutzucker senken Über 80 neue Rezepte mit maximal 400 Kalorien! 2 Inhalt 4 Vorwort 7 Erst die Theorie:

Mehr

SPIELREGELN. Punktezahl: 3 Punkte für das Beenden des Spiels und 1 Punkt für jede Tippkarte.

SPIELREGELN. Punktezahl: 3 Punkte für das Beenden des Spiels und 1 Punkt für jede Tippkarte. IM ZIEL ein Diabetes-Spiel für alle Altersstufen von Sandra J. Hollenberg. www.grandmasandy.com Übersetzt von Caroline Culen, Marianne König und Mirjam Tschuggmall Vorbereitungen: Auf der ersten Seite

Mehr

Honigsüßer Durchfluss

Honigsüßer Durchfluss Honigsüßer Durchfluss Gliederung 1. Volkskrankheit Diabetes 2. Insulin: Türöffner für den Blutzucker 3. Formen des Diabetes mellitus 3.1 Typ-1-Diabetes 3.2 Typ-2-Diabetes 3.3 Gestationsdiabetes 4. Symptomatik

Mehr

Woher «wissen» Hormonen, wo und wie sie wirken müssen?

Woher «wissen» Hormonen, wo und wie sie wirken müssen? MATERIAL 1 Woher «wissen» Hormonen, wo und wie sie wirken müssen? Finde heraus, woher Hormone «wissen», wo und wie sie wirken sollen. Benutze dazu die Abbildungen und den Text. Diskutiere die Ergebnisse

Mehr

Anneli, Martinas Tochter Auf Pumpentherapie seit 2011

Anneli, Martinas Tochter Auf Pumpentherapie seit 2011 Anneli, Martinas Tochter Auf Pumpentherapie seit 2011 Mein Kind hat Typ 1 Diabetes was kann ich tun? Viele Eltern bei deren Kind Typ 1 Diabetes festgestellt wurde, fragen sich: Warum ist mein Kind betroffen?

Mehr

20 Thema 20: Diabetes

20 Thema 20: Diabetes Thema : Diabetes Diabetes Fachinformation Medizinischer Hintergrund Der Begriff Diabetes mellitus kommt aus dem Griechischen und bedeutet honigsüßer Durchfluss. Diabetes mellitus ist die Folge einer nicht

Mehr

Anneli, Martinas Tochter Besser eingestellt mit ihrer Pumpe seit 2011

Anneli, Martinas Tochter Besser eingestellt mit ihrer Pumpe seit 2011 Anneli, Martinas Tochter Besser eingestellt mit ihrer Pumpe seit 2011 Mein Kind hat Typ 1 Diabetes was kann ich tun? Viele Eltern bei deren Kind Typ 1 Diabetes festgestellt wurde, fragen sich: Warum ist

Mehr

Risiko Hypoglykämie. Unterzuckerungen erkennen, behandeln, vermeiden. www.linda.de. diabetes

Risiko Hypoglykämie. Unterzuckerungen erkennen, behandeln, vermeiden. www.linda.de. diabetes Risiko Hypoglykämie. Unterzuckerungen erkennen, behandeln, vermeiden. diabetes www.linda.de Inhalt Was ist eine Hypoglykämie? Seite 3 Symptome bei Hypoglykämie Seite 4 Welche Folgen haben Hypoglykämien?

Mehr

Diabetes Typ 1 - Insulin

Diabetes Typ 1 - Insulin Diabetes Typ 1 - Insulin Kinderdoktorarbeit am Katholischen Kinderkrankenhaus Wilhelmstift Doktorvater: Dr. med. Rüdiger Werbeck erstellt von: Lisann-Marie S. von Oktober 2009 bis Dezember 2009 1 Inhaltsverzeichnis

Mehr

HERZLICH WILLKOMMEN. Monika Mertens

HERZLICH WILLKOMMEN. Monika Mertens HERZLICH WILLKOMMEN. Ernährung Gesundheitsrisiko Nr.1 Ernährungsbedingte Erkrankungen: Belastung der Krankenkassen Mangel im Überfluss Überhang an Makronährstoffen, vor allem Fett und Industriezucker.

Mehr

Diabetesbehandlung: Simulation am PC

Diabetesbehandlung: Simulation am PC Grundlagen Diabetesbehandlung: Simulation am PC Mit Hilfe eines Computerprogramms soll ein Typ I Diabetiker auf seine speziellen Eßgewohnheiten eingestellt werden. Das Programm bietet die Möglichkeiten,

Mehr

Ich habe Diabetes. Informationen zur Betreuung von Kindern mit Diabetes in der Schule. Für Eltern und Lehrkräfte

Ich habe Diabetes. Informationen zur Betreuung von Kindern mit Diabetes in der Schule. Für Eltern und Lehrkräfte Ich habe Diabetes Informationen zur Betreuung von Kindern mit Diabetes in der Schule Für Eltern und Lehrkräfte Start! Verständlich und kompakt: In dieser Broschüre erfahren Lehrpersonen und Eltern die

Mehr

Omnican Pen 31 Omnican Pen 32

Omnican Pen 31 Omnican Pen 32 Omnican Pen 31 Omnican Pen 32 Gebrauchsanweisung Vor der Benutzung des Omnican Pen lesen Sie bitte diese Gebrauchsanweisung sorgfältig durch. Der Aufbau des Omnican Pen Gewinde für Penkanüle Restmengenskala

Mehr

Fallvorstellung. Station A5 Ost

Fallvorstellung. Station A5 Ost Fallvorstellung Station A5 Ost P.W., 0 Jahre alt Männlich Größe 180cm, Gewicht 87 kg, BMI,9 kg/m Symptome: häufiges Wasserlassen sowie Polydipsie, Leistungsminderung, Schwäche und eine Gewichtsabnahme

Mehr

Diabetes Mellitus - Zuckerkrankheit Ihre Gesundheit - Unser Thema ist ein Service Ihrer niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern

Diabetes Mellitus - Zuckerkrankheit Ihre Gesundheit - Unser Thema ist ein Service Ihrer niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern Patienteninformation Diabetes Mellitus - Zuckerkrankheit Ihre Gesundheit - Unser Thema ist ein Service Ihrer niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern Mehr als sechs Millionen Menschen leiden

Mehr

Aktiv leben mit Diabetes mellitus

Aktiv leben mit Diabetes mellitus Tierhalterbroschüre Aktiv leben mit Diabetes mellitus Praxisstempel 708944-D.Februar2011(010)107 Intervet Deutschland GmbH Postfach 1130 85701 Unterschleißheim www.intervet.de 2 Diabetes mellitus Inhaltsverzeichnis

Mehr

Patientenratgeber. Stoffwechselentgleisungen. Warnsignale erkennen, richtig handeln Informationen für Teilnehmer an AOK-Curaplan Diabetes

Patientenratgeber. Stoffwechselentgleisungen. Warnsignale erkennen, richtig handeln Informationen für Teilnehmer an AOK-Curaplan Diabetes Patientenratgeber Stoffwechselentgleisungen Warnsignale erkennen, richtig handeln Informationen für Teilnehmer an AOK-Curaplan Diabetes 2 In diesem Heft Liebe Leserin, lieber Leser, der Stoffwechsel eines

Mehr

Diabetes Mellitus. Diabetes Mellitus. Chronisches Nierenversagen. Chronic kidney disease chapter 4

Diabetes Mellitus. Diabetes Mellitus. Chronisches Nierenversagen. Chronic kidney disease chapter 4 Chronisches Nierenversagen Chronic kidney disease chapter 4 (Zuckerkrankheit) ist eine Gruppe von Stoffwechselstörungen, die verschiedene Organe und Gewebe schädigen. Dafür typisch ist ein erhöhter Spiegel

Mehr

Diabetes in der Schule

Diabetes in der Schule Diabetes mellitus = honigsüßer Harnfluss Diabetes mellitus Typ I immunvermittelt juvenil Diabetes mellitus Typ II mit/ohne Übergewicht Diabetes mellitus Typ III weitere genetische Defekte, Medikamente,

Mehr

1. Allgemeine Grundlagen. Impressum. Diese Schulungsfolien wurden in Kooperation von folgenden Personen erstellt: 1.1. Was ist Diabetes?

1. Allgemeine Grundlagen. Impressum. Diese Schulungsfolien wurden in Kooperation von folgenden Personen erstellt: 1.1. Was ist Diabetes? Impressum Diese Schulungsfolien wurden in Kooperation von folgenden Personen erstellt: Anita Gräll, Diätologin Hanusch Krankenhaus, Elisabeth Zirnwald, Diätologin GZ Wien Mitte Christoph Feichtinger, Diabetesberater

Mehr

Nachfolgend finden Sie wichtige Begriffe rund um den Diabetes mellitus und hilfreiche Aussageund Fragesätze. high blood pressure, hypertension

Nachfolgend finden Sie wichtige Begriffe rund um den Diabetes mellitus und hilfreiche Aussageund Fragesätze. high blood pressure, hypertension Urlaubslexikon Nachfolgend finden Sie wichtige Begriffe rund um den Diabetes mellitus und hilfreiche Aussageund Fragesätze. Wichtige Begriffe: Deutsch Antidiabetika Apotheke (mit Nachtdienst) Arzt Auge(n)

Mehr

Somatopsychische Zusammenhänge bei Diabetespatienten in Psychotherapie

Somatopsychische Zusammenhänge bei Diabetespatienten in Psychotherapie Somatopsychische Zusammenhänge bei Diabetespatienten in Psychotherapie Dipl. Psych. Susan Clever Psychol. Psychotherapeutin/Psychodiabetologie Fachpsychologin DDG Diabetespraxis Hamburg-Blankenese Für

Mehr

12 Fragen zu Diabetes

12 Fragen zu Diabetes 12 Fragen zu Diabetes Diabetes Typ 2 bekommt, wer zu viel Zucker isst - so das Fazit einer Straßenumfrage, die in Berlin durchgeführt hat. Zwar wissen die meisten, dass es sich bei Diabetes um die sogenannte

Mehr

Diabetes. Katharina Schumacher 15.11.2000

Diabetes. Katharina Schumacher 15.11.2000 Diabetes Katharina Schumacher 15.11.2000 Inhaltsverzeichnis 1 Was ist Diabetes? 2 1.1 Wie bekomme ich Diabetes?........................... 2 1.2 Wie kann man Diabetes erkennen?........................

Mehr

DIABETES MESSE Münster 2011

DIABETES MESSE Münster 2011 DIABETES MESSE Münster 2011 Insulinanpassung bei Basis-Bolus -Therapie unter Berücksichtigung eines Fett- Eiweißüberhangs Gisela Hogenaar Baiersbronn Cafe am eck Diätassistentin/DiabetesberaterinDDG Internisten

Mehr

Behandlung und Therapieformen

Behandlung und Therapieformen Behandlung und Therapieformen In diesem Kapitel möchten wir Sie über den aktuellen Stand der Behandlungsmöglichkeiten informieren. Insulinbehandlung allgemein Insulinbehandlung allgemein Wie bereits beschrieben,

Mehr

Diagnose: Nicht insulinpflichtiger Diabetes Typ 2 mit erhöhten Blutfettwerten (Hypertriglyzeridämie)

Diagnose: Nicht insulinpflichtiger Diabetes Typ 2 mit erhöhten Blutfettwerten (Hypertriglyzeridämie) Diagnose: Nicht insulinpflichtiger Diabetes Typ 2 mit erhöhten Blutfettwerten (Hypertriglyzeridämie) Warum die Stoffwechseloptimierung im Hinblick auf Zucker und Fett so wichtig ist. Information für Patienten

Mehr

INFORMATIONEN FÜR TYP-2-DIABETIKER. Warum der HbA 1c -Wert für Sie als Typ-2-Diabetiker so wichtig ist!

INFORMATIONEN FÜR TYP-2-DIABETIKER. Warum der HbA 1c -Wert für Sie als Typ-2-Diabetiker so wichtig ist! INFORMATIONEN FÜR TYP-2-DIABETIKER Warum der HbA 1c -Wert für Sie als Typ-2-Diabetiker so wichtig ist! Liebe Leserin, lieber Leser, Wer kennt das nicht: Kurz vor dem nächsten Arztbesuch hält man sich besonders

Mehr

Diabetes kompakt für die Hausarztpraxis

Diabetes kompakt für die Hausarztpraxis Diabetes kompakt für die Hausarztpraxis Deutscher Diabetes Kongress, Berlin, 16. Mai 2015 In Kooperation von Start mit Insulin Wann starte ich mit Insulin? Wie starte ich mit Insulin? Welches Insulin sollte

Mehr

Diabetes bei Kindern. Intensivierte Insulintherapie.

Diabetes bei Kindern. Intensivierte Insulintherapie. DAK-Versicherungsexperten informieren und beraten Sie über Leistungen, Beiträge und Mitgliedschaft. DAKdirekt 01801 325 325 24 Stunden an 365 Tagen zum Ortstarif. Das DAK-Diabetes-Expertentelefon ist für

Mehr

Blutzuckerwert nach dem Essen zu hoch Was kann man tun? Verschiedene Lösungsansätze zum Ausprobieren

Blutzuckerwert nach dem Essen zu hoch Was kann man tun? Verschiedene Lösungsansätze zum Ausprobieren Blutzuckerwert nach dem Essen zu hoch Was kann man tun? Verschiedene Lösungsansätze zum Ausprobieren erhöhte pp-werte Wem kommt das nicht bekannt vor? Vor der Mahlzeit ermittelt man einen guten Blutzuckerwert.

Mehr

Wissenswertes für Menschen mit Diabetes (mit Insulin)

Wissenswertes für Menschen mit Diabetes (mit Insulin) Rehabilitationszentrum für Krankheiten des Stoffwechsels und der Verdauungsorgane sowie Tumorerkrankungen Wissenswertes für Menschen mit Diabetes (mit Insulin) 2-130 Geleitwort Liebe Patientin, lieber

Mehr

Die spezifische Vitaminkombination in nur einer Tablette.

Die spezifische Vitaminkombination in nur einer Tablette. Die spezifische Vitaminkombination in nur einer Tablette. Die gezielte Vitaminergänzung bei medikamentös behandeltem Morbus Parkinson. Schließen Sie Ihre Vitaminlücken ganz gezielt. Hinweis PARKOVIT ist

Mehr

Diabetes mellitus. Inhalte. Definition I - II. Definition. Typen. Notfall. Diabetes mellitus. Symptome. Therapie. Diagnose

Diabetes mellitus. Inhalte. Definition I - II. Definition. Typen. Notfall. Diabetes mellitus. Symptome. Therapie. Diagnose Diabetes Inhalte Definition Notfall Typen Diabetes Therapie Symptome Definition I - II n Synonym: Zuckerkrankheit, wörtlich: honigsüßer Durchfluss griechischen: diabainein: hindurchgehen, hindurchfließen

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER. Normhydral - lösliches Pulver

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER. Normhydral - lösliches Pulver GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER Normhydral - lösliches Pulver p 1/5 Wirkstoffe: Wasserfreie Glucose, Natriumchlorid, Natriumcitrat, Kaliumchlorid Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage

Mehr

Diabetes mellitus - Zuckerkrankheit

Diabetes mellitus - Zuckerkrankheit Diabetes mellitus - Zuckerkrankheit Definition: Diabetes ist eine chronisch verlaufende Stoffwechselkrankheit, bei der ein absoluter oder relativer Insulinmangel besteht, der zu einer dauerhaften Erhöhung

Mehr

Diabetologie für Dummies. Cora Kube Ärztin f. Allgemeinmedizin, Diabetologie u. Notfallmedizin

Diabetologie für Dummies. Cora Kube Ärztin f. Allgemeinmedizin, Diabetologie u. Notfallmedizin Diabetologie für Dummies Cora Kube Ärztin f. Allgemeinmedizin, Diabetologie u. Notfallmedizin Themen Wie diagnostiziere ich einen Diabetes mellitus? Therapiebeginn beim Diabetes mellitus Typ 2 Therapieziele

Mehr

3. Sonderausbildung für Kinder- und Jungendlichenpflege am Bildungszentrum der Landeskliniken Salzburg SALK/ Landeskrankenhaus

3. Sonderausbildung für Kinder- und Jungendlichenpflege am Bildungszentrum der Landeskliniken Salzburg SALK/ Landeskrankenhaus 3. Sonderausbildung für Kinder- und Jungendlichenpflege am Bildungszentrum der Landeskliniken Salzburg SALK/ Landeskrankenhaus Das Leben ist süüüß! schriftliche Abschlussarbeit eingereicht von Sylvia Streck

Mehr

Diabetes mellitus Typ 1 DAK-Gesundheitsprogramm

Diabetes mellitus Typ 1 DAK-Gesundheitsprogramm Informationen für Patienten und Angehörige Diabetes mellitus Typ 1 DAK-Gesundheitsprogramm Die Inhalte Liebe Leser, über 6 Millionen Menschen in Deutschland haben Diabetes mellitus; 10 % der Betroffenen

Mehr

Diabetes und Depression. von Dr. Andrea Benecke, Universität Mainz 10. Oktober 2013

Diabetes und Depression. von Dr. Andrea Benecke, Universität Mainz 10. Oktober 2013 Diabetes und Depression von Dr. Andrea Benecke, Universität Mainz 10. Oktober 2013 Gliederung 2 Einfluss von Stimmung auf das Wohlbefinden Was ist eine Depression? Beschwerdebild, Auftreten, Entstehung

Mehr

Schließen Sie gezielt Vitaminlücken bei Epilepsie.

Schließen Sie gezielt Vitaminlücken bei Epilepsie. Schließen Sie gezielt Vitaminlücken bei Epilepsie. Weitere Fragen zum Thema Vitaminlücken bei Epilepsie beantworten wir Ihnen gerne: Desitin Arzneimittel GmbH Abteilung Medizin Weg beim Jäger 214 22335

Mehr

Patienteninformation Ich bin schwanger. Warum wird allen schwangeren Frauen ein Test auf

Patienteninformation Ich bin schwanger. Warum wird allen schwangeren Frauen ein Test auf Patienteninformation Ich bin schwanger. Warum wird allen schwangeren Frauen ein Test auf Schwangerschaftsdiabetes angeboten? Liebe Leserin, dieses Merkblatt erläutert, warum allen Schwangeren ein Test

Mehr

2009 Herausgabe von Sandra J. Hollenberg Zusätzliche Kopien zum kostenlosen Runterladen sind erhältlich bei www.grandmasandy.com

2009 Herausgabe von Sandra J. Hollenberg Zusätzliche Kopien zum kostenlosen Runterladen sind erhältlich bei www.grandmasandy.com Geschrieben und illustriert von Sandra J. Hollenberg (Malcolm s Oma Sandy) Übersetzt von Matthias Widner und Heike Davis 2009 Herausgabe von Sandra J. Hollenberg Zusätzliche Kopien zum kostenlosen Runterladen

Mehr

Die spezifische Vitaminkombination in nur einer Tablette.

Die spezifische Vitaminkombination in nur einer Tablette. Die spezifische Vitaminkombination in nur einer Tablette. Die gezielte Vitaminergänzung bei medikamentös behandelter Epilepsie. Schließen Sie Ihre Vitaminlücken ganz gezielt. Hinweis EPIVIT ist ein ernährungsmedizinisch

Mehr

Diabetes (Zuckerkrankheit)

Diabetes (Zuckerkrankheit) arztpraxis limmatplatz Definition... 2 Häufigkeit... 2 Krankheitsursachen... 2 Typ-I- und Typ-II-Diabetes... 2 Typ-I-Diabetes (= IDDM Insulin dependent diabetes mellitus)... 2 Typ-II-Diabetes (NIDDM =

Mehr

Antidiabetika Austausch kann Therapieprobleme auslösen 1. Hypoglykämien und Gewichtszunahme vermeiden 3. Ermittlung des individuellen Insulinbedarfs 3

Antidiabetika Austausch kann Therapieprobleme auslösen 1. Hypoglykämien und Gewichtszunahme vermeiden 3. Ermittlung des individuellen Insulinbedarfs 3 KRITISCHE INDIKATIONEN 02.05.2011 ANTIDIABETIKA Von Elke Engels Antidiabetika Austausch kann Therapieprobleme auslösen 1 Therapieziele 2 Hypoglykämien und Gewichtszunahme vermeiden 3 Ermittlung des individuellen

Mehr

Risiko erkannt oder nicht?

Risiko erkannt oder nicht? Risiko erkannt oder nicht? Patient Diagnostics Vorsorge-Schnelltests Die einzigartige Gesundheitsvorsorge für zu Hause Blutzucker Vorsorgetest Cholesterin Vorsorgetest Darmpolypen Vorsorgetest Harninfektion

Mehr

So hab` ich meinen Blutzucker im Griff! Voraussetzungen für ein erfolgreiches Diabetes-Management

So hab` ich meinen Blutzucker im Griff! Voraussetzungen für ein erfolgreiches Diabetes-Management So hab` ich meinen Blutzucker im Griff! Voraussetzungen für ein erfolgreiches Diabetes-Management So hab` ich meinen Blutzucker im Griff! Einleitung für wen? Typ 1-Diabetiker mit ICT oder Insulin-Pumpe

Mehr

Weitere Informationen zu Diabetes: www.caninsulin-vetpen.de

Weitere Informationen zu Diabetes: www.caninsulin-vetpen.de Informationen für Hunde- und Katzenhalter Praxisstempel Weitere Informationen zu Diabetes: www.caninsulin-vetpen.de Die Wissenschaft für gesündere Tiere Intervet Deutschland GmbH ein Unternehmen der MSD

Mehr

Schule. Informationen für Lehrerinnen und Lehrer Kinder mit Diabetes in der Schule. Kinder mit Diabetes in der

Schule. Informationen für Lehrerinnen und Lehrer Kinder mit Diabetes in der Schule. Kinder mit Diabetes in der Informationen für Lehrerinnen und Lehrer Kinder mit Diabetes in der Schule Kinder mit Diabetes in der Schule la2_nn_schule_2010.indd 1 06.05.10 13:05 Inhalt In dieser Broschüre werden folgende Fragen zur

Mehr

Rat und Hilfe bei Diabetes mellitus Typ 1. Wichtige Informationen zur Erkrankung Ein Service Ihres Versorgungsteams

Rat und Hilfe bei Diabetes mellitus Typ 1. Wichtige Informationen zur Erkrankung Ein Service Ihres Versorgungsteams Rat und Hilfe bei Diabetes mellitus Typ 1 Wichtige Informationen zur Erkrankung Ein Service Ihres Versorgungsteams Inhalt Was ist Diabetes mellitus Typ 1? Ist es Diabetes? Ein Arztbesuch bringt Gewissheit

Mehr

Diabetes mellitus. Stoffwechselkrankheiten. Zuckerkrankheit

Diabetes mellitus. Stoffwechselkrankheiten. Zuckerkrankheit Diabetes mellitus Stoffwechselkrankheiten Zuckerkrankheit Diabetes mellitus Rund sechs Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Diabetes mellitus. Doch was genau ist eigentlich Diabetes, auch Zuckerkrankheit

Mehr

Accu-Chek Ratgeber Risikosituation Stoffwechselentgleisung bei Menschen mit Diabetes.

Accu-Chek Ratgeber Risikosituation Stoffwechselentgleisung bei Menschen mit Diabetes. Accu-Chek Ratgeber Risikosituation Stoffwechselentgleisung bei Menschen mit Diabetes. Liebe Leserin lieber Leser Zum Inhalt Für Menschen mit Diabetes kann es immer wieder zu gefährlichen Entgleisungen

Mehr

Pro0247cu, Vers. 2.0. Schwangerschaftsdiabetes. Ein Ratgeber für alle Schwangeren

Pro0247cu, Vers. 2.0. Schwangerschaftsdiabetes. Ein Ratgeber für alle Schwangeren Pro0247cu, Vers. 2.0 Schwangerschaftsdiabetes Ein Ratgeber für alle Schwangeren 2 Inhaltsverzeichnis Vorwort 4 1. Was bedeutet eine Schwangerschaft für den Stoffwechsel? 5 2. Zucker im Urin - die Schwangerschaftsglukosurie

Mehr

Krankheitsbilder Diabetes - Kinder mit Diabetes mellitus in der Schule 1. Zum Krankheitsbild

Krankheitsbilder Diabetes - Kinder mit Diabetes mellitus in der Schule 1. Zum Krankheitsbild Krankheitsbilder Diabetes - Kinder mit Diabetes mellitus in der Schule Die folgenden Hinweise geben Ihnen als Lehrerin und Lehrer Hilfen für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit Diabetes mellitus

Mehr

Klassenarbeit - Ernährung. Ordne die Wörter zu dem richtigen Feld ein. 3. Klasse / Sachkunde

Klassenarbeit - Ernährung. Ordne die Wörter zu dem richtigen Feld ein. 3. Klasse / Sachkunde 3. Klasse / Sachkunde Klassenarbeit - Ernährung Nahrungsmittelkreis; Zucker; Eiweiß; Nährstoffe; Vitamine; Getreide Aufgabe 1 Ordne die Wörter zu dem richtigen Feld ein. Brot, Paprika, Spiegelei, Öl, Quark,

Mehr

Klaus Badenhoop. M. Addison und Diabetes mellitus

Klaus Badenhoop. M. Addison und Diabetes mellitus Klaus Badenhoop M. Addison und Diabetes mellitus Substitution mit Insulin und Hydrocortison (HC) Interaktion von Insulin and Cortisol: 100mg HC (A) vs. Placebo (B) HC erhöht den Blutzucker durch Hemmung

Mehr

Der ältere Mensch mit Diabetes im Alten- oder Pflegeheim

Der ältere Mensch mit Diabetes im Alten- oder Pflegeheim Der ältere Mensch mit Diabetes im Alten- oder Pflegeheim (Zusammenfassung aus einem vorläufigen Bericht der ProDiAl-Studie der Deutschen Diabetes-Stiftung Autor Dr. Claus Hader) Seit 1995 wird von der

Mehr

Hepar-SL. Für ein ausgeglichenes Leben auch ohne Gallenblase

Hepar-SL. Für ein ausgeglichenes Leben auch ohne Gallenblase Hepar-SL Für ein ausgeglichenes Leben auch ohne Gallenblase Ein Leben ohne Gallenblase betrifft immer mehr Menschen. Auch Ihre Gallenblase wurde operativ entfernt, da Sie möglicherweise unter immer wieder

Mehr

Koronare Herzkrankheit

Koronare Herzkrankheit HT46555_001_080 15.01.2008 8:54 Uhr Seite 3 Koronare Herzkrankheit Vervollständigen Sie den Text: ie koronare Herzkrankheit (kurz ) wird durch Veränderungen in den Koronarien hervorgerufen. Im engeren

Mehr

Insulin Informationen & tipps für menschen mit Diabetes und ihre angehörigen

Insulin Informationen & tipps für menschen mit Diabetes und ihre angehörigen I n f o r m at I o n f ü r m e n s c h e n m I t D I a b e t e s Insulin Informationen & tipps für menschen mit Diabetes und ihre angehörigen Ein Service von 2 I I n f o r m at I o n f ü r m e n s c h

Mehr

Neuentwicklungen in der Insulintherapie Auf dem Weg zum perfekten Insulin. abhängig von einem veränderten Blutzuckerwert freigesetzt:

Neuentwicklungen in der Insulintherapie Auf dem Weg zum perfekten Insulin. abhängig von einem veränderten Blutzuckerwert freigesetzt: Auf dem Weg zum perfekten Insulin Seit der Insulin-Entdeckung im Jahr 1921 hat die Insulingabe ihren festen Platz in der Therapie des Typ-1- und des Typ-2-Diabetes. Und seit der Entdeckung gab es niemals

Mehr

Das Genießer-Koch- & Backbuch für Diabetiker

Das Genießer-Koch- & Backbuch für Diabetiker Das Genießer-Koch- & Backbuch für Diabetiker Einführungstexte: Claudia Grzelak Katja Porath Karin Hofele Dr. Marion Burkard Rezepte: Doris Lübke Kirsten Metternich Claudia Grzelak Katja Porath Alle Autorinnen

Mehr

Insulintherapie bei Diabetes

Insulintherapie bei Diabetes Insulintherapie bei Diabetes 2 3 Diabetesbehandlung mit Insulin Inhaltsverzeichnis Diabetes? Na ja. Aber zum Glück brauche ich kein Insulin zu spritzen. So ähnlich denken viele, wenn sie die Arztpraxis

Mehr

Management des Typ 1 Diabetes Wirkung von Geschlecht und Gender

Management des Typ 1 Diabetes Wirkung von Geschlecht und Gender Management des Typ 1 Diabetes Wirkung von Geschlecht und Gender Alexandra Jahr Krankenschwester & Diplom-Gesundheitswirtin (HAW) Promotionsforschung mit Betreuung von Annette C. Seibt PhD, Dipl.-Päd. und

Mehr

mellitus Typ 1 Informationen für Betroffene und Interessierte

mellitus Typ 1 Informationen für Betroffene und Interessierte kostenlose Broschüre zum Mitnehmen mellitus Typ 1 m-e-d-i-a 179 / 01.2013 Informationen für Betroffene und Interessierte Herausgegeben von der Patienten-Bibliothek gemeinnützige GmbH crossmed Edition Arzt

Mehr

DEPARTEMENT KINDER- UND JUGENDMEDIZIN. Diabetes Skript Die funktionelle Insulintherapie

DEPARTEMENT KINDER- UND JUGENDMEDIZIN. Diabetes Skript Die funktionelle Insulintherapie DEPARTEMENT KINDER- UND JUGENDMEDIZIN Diabetes Skript Die funktionelle Insulintherapie Inhaltsverzeichnis Das Diabetesprogramm am Departement Kinder- und Jugendmedizin, Kantonsspital Winterthur 3 Was ist

Mehr

Diabetes mellitus Teil I: Glukosestoffwechsel aus dem Lot

Diabetes mellitus Teil I: Glukosestoffwechsel aus dem Lot Diabetes mellitus Teil I: Glukosestoffwechsel aus dem Lot Mehr als sieben Millionen Diabetiker gibt es in Deutschland, rund zwei Millionen von ihnen wissen nicht einmal, dass sie an dieser Krankheit leiden.

Mehr

Diabetes. Verstehen und bewältigen. Spaichinger Diabetes Schulungsbuch Dr. Albrecht Dapp & Spaichinger Schulungsteam

Diabetes. Verstehen und bewältigen. Spaichinger Diabetes Schulungsbuch Dr. Albrecht Dapp & Spaichinger Schulungsteam Diabetes Verstehen und bewältigen Spaichinger Diabetes Schulungsbuch Dr. Albrecht Dapp & Spaichinger Schulungsteam Herausgeber Klinikum Landkreis Tuttlingen Gesundheitszentrum Spaichingen Robert Koch Str.

Mehr

Functional Food. Zusätzliche Informationen

Functional Food. Zusätzliche Informationen Functional Food 2 Functional Food Anleitung LP Die Schüler können den Begriff und die Bedeutung von Functional Food in eigenen Worten erklären. Sie äussern sich in einer Diskussion dazu, ob solche Zusätze

Mehr

Diabetes-Tagebuch auf einen Klick. Mit der CareLink Personal Software schnell und einfach Ihre Insulinpumpendaten auslesen

Diabetes-Tagebuch auf einen Klick. Mit der CareLink Personal Software schnell und einfach Ihre Insulinpumpendaten auslesen Diabetes-Tagebuch auf einen Klick. Mit der CareLink Personal Software schnell und einfach Ihre Insulinpumpendaten auslesen CareLink Personal Software So behalten Sie den Überblick. Im Rahmen Ihrer Diabetestherapie

Mehr

Diabetes mellitus Eine praktische Betrachtung

Diabetes mellitus Eine praktische Betrachtung Diabetes mellitus Eine praktische Betrachtung Dr. med. Daniel Beutler Praxisgemeinschaft am Mühlebach Bahnhofstrasse 50 3127 Mühlethurnen dan.beutler@hin.ch Diabetes mellitus Woher kommt der Name? der

Mehr

Praktisches Beispiel eines strukturierten und integrativen Zusammenwirkens aller qualifizierten Leistungserbringer

Praktisches Beispiel eines strukturierten und integrativen Zusammenwirkens aller qualifizierten Leistungserbringer Praktisches Beispiel eines strukturierten und integrativen Zusammenwirkens aller qualifizierten Leistungserbringer Patient mit Diabetes mellitus Typ II Patient mit Diabetes mellitus Typ II Hausarzt Diagnose;

Mehr

Diabetes - Süsses Risiko

Diabetes - Süsses Risiko Diabetes - Süsses Risiko Dass eine Ernährung mit einem überreichen Kalorienangebot und ein Mangel an Bewegung lebensgefährlich sein können, ist langsam eine Binsenweisheit. Unsere Wohlstandsgesellschaft

Mehr

Insulineinstellung bei Typ 2. Dr. Friederike Bischof

Insulineinstellung bei Typ 2. Dr. Friederike Bischof Insulineinstellung bei Typ 2 Dr. Friederike Bischof Declaration von San Vincente 1989 IDF-/ WHO-Ziele für 5 Jahre: Verminderung...... der Erblindungen durch Diabetes um 1/3... der terminalen Niereninsuffizienz

Mehr

Diabetes und Sehbehinderung BBSB. Praktische Tipps. Bayerischer Blinden und Sehbehindertenbund e.v.

Diabetes und Sehbehinderung BBSB. Praktische Tipps. Bayerischer Blinden und Sehbehindertenbund e.v. Diabetes und Sehbehinderung Praktische Tipps BBSB Bayerischer Blinden und Sehbehindertenbund e.v. Praktische Tipps bei Diabetes und Sehbehinderung Die diabetische Netzhaut Erkrankung (Retinopathie) ist

Mehr

MS 10 Fragen und Antworten

MS 10 Fragen und Antworten Hintergrundinformation MS 10 Fragen und Antworten Was ist MS? Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Erkrankung des Zentralen Nervensystems (ZNS), d.h. des Gehirns und des Rückenmarks. Bei der MS handelt

Mehr

HARNWEGS- UND BLASENENTZÜNDUNG

HARNWEGS- UND BLASENENTZÜNDUNG HARNWEGS- UND BLASENENTZÜNDUNG Hilfreiche Informationen zu Ihrer Nierengesundheit Harnwegs- und Blasenentzündung Harnwegsinfekte kommen neben Infekten der Atem wege am häufigsten vor. Dabei können sämtliche

Mehr

Sommer Sonne Hitze. Was ist ein Hitzestau? Was tun bei Hitzestau?

Sommer Sonne Hitze. Was ist ein Hitzestau? Was tun bei Hitzestau? Sommer Sonne Hitze Mit dem Sommer und der Sonne kann es auch in unseren Breiten zu länger andauernden Hitzeperioden kommen. Solche Perioden können zu ernsten Gesundheitsproblemen, wie Hitzestau und Hitzschlag,

Mehr

IhreInsulinfunktionen

IhreInsulinfunktionen Insulinfunktionen: Insulinfunktionen: Wichtige Wichtige Informationen BlutzuckerBlutzucker-und undketon-messsystem Keton-Messsystem Ihre IhreInsulinfunktionen Insulinfunktionen Die DieInsulineinstellungen

Mehr