Die Versorgung von Diabetes mellitus Typ 2 aus PatientInnensicht

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1 Die Versorgung von Diabetes mellitus Typ 2 aus PatientInnensicht Eine empirische Studie zur Versorgungssituation in Oberösterreich Linz, 2004 Herausgegeben vom Institut für Gesundheitsplanung, Gruberstraße 77, A Linz, Tel: 070/784036, Fax: 070/ ; Mail: site:

2 2 Methode der Untersuchung

3 Methode der Untersuchung 3 1 Methode der Untersuchung Anlage der Gesamtuntersuchung Spezifikation der Typ-2-DiabetikerInnen Soziodemographisches Profil der oberösterreichischen DiabetikerInnen Die gesundheitliche Lage der Typ-2-DiabetikerInnen Gewicht Der HbA1c-Wert Die gesundheitliche Selbstbeurteilung Diabetes-assoziierte Erkrankungen Anzahl der Begleiterkrankungen Prävalenz ausgewählter Diabetes-Folgen Zeitpunkt des Auftretens der ersten Begleit- und Folgeerkrankungen Arbeitsunfähigkeit und Krankenhausaufenthalte Anträge auf Leistungen der Sozialversicherung Psychisches Wohlbefinden und depressive Verstimmungen Das Gesundheitsverhalten der DiabetikerInnen Raucherstatus Sportliche Betätigung Versorgung und Behandlung der Typ-2-DiabetikerInnen Therapieform Behandlungsführende/r ArztIn Inanspruchnahme und Bewertung medizinischer Versorgungsangebote für DiabetikerInnen Häufigkeit der Arztbesuche von Typ-2-DiabetikerInnen Zufriedenheit mit der ärztlichen Versorgung Inanspruchnahme weiterer Versorgungs- und Beratungsangebote Zufriedenheit mit den weiteren Beratungs- und Versorgungsangeboten für DiabetikerInnen Teilnahme an Diabetes-Schulungen Durchgeführte Untersuchungen Selbstmanagement des Typ-2-Diabetes Krankheitswissen, Selbstkontrolle und Eigenbehandlung des Diabetes Krankheitsbezogenes Wissen Informationsquellen Ärztlich empfohlene Maßnahmen Selbstmanagement der Behandlung durch Typ-2-DiabetikerInnen Compliance Zusammenfassung der wesentlichsten Ergebnisse Wo sind Typ-2-DiabetikerInnen in Behandlung? Wie sieht die Behandlung aus? Welche Untersuchungen und anderen ärztlichen Aktivitäten werden den DiabetikerInnen angeboten bzw. nahe gelegt? Zufriedenheit mit der Versorgung Behandlungsunterschiede nach Arztgruppen Schulungen und Informationsstand Selbstmanagement und Compliance Tabellen und Abbildungsübersicht...77

4 4 Methode der Untersuchung 1 Methode der Untersuchung 1.1 Anlage der Gesamtuntersuchung Die Bestandsaufnahme des Gesundheitszustandes und der Versorgungsqualität der DiabetikerInnen beruht auf der schriftlichen Befragung einer Zufallsauswahl der bei der OÖGKK versicherten Diabetes-PatientInnen 1. Zur Realisierung der Zufallsstichprobe war im ersten Schritt die Grundgesamtheit aller bei der OÖGKK versicherten DiabetikerInnen zu ermitteln. Die Population der bei der OÖGKK versicherten Diabetes-PatientInnen wurde anhand einer mehrdimensionalen Vorgehensweise identifiziert. Als DiabetikerIn wurde eine Person definiert, wenn sie einer der folgenden Bedingungen entsprach: Übersicht 1: Definitionsmerkmale der untersuchten DiabetikerInpopulation mehr als eine Untersuchung des HbA1c-Wertes im letzten Jahr mehr als zwei Blutzuckeruntersuchungen im letzten Jahr Verordnung von Antidiabetika im letzten Jahr Als Beobachtungsfenster diente dabei der Zeitraum von Oktober 2001 bis September Der nach diesem Verfahren konstruierte Datenpool wurde in einem nächsten Schritt unter Altersgesichtspunkten reduziert. Personen unter 40 Jahren und solche über 70 Jahren wurden aus der Untersuchung ausgeschlossen. Der Bereinigungsprozess war von der Annahme getragen, dass es sich bei DiabetikerInnen bis zum 40. Lebensjahr überwiegend um solche des Typs 1 handelt. Für Personen über 70 Jahren wurden dagegen weitreichende Schwierigkeiten bei der Teilnahme an der Befragung und somit nur eine geringe Rücksenderate erwartet. Die Zielgruppe der Untersuchung besteht somit in der Population der 40- bis einschließlich 70jährigen DiabetikerInnen. 1 Die vorliegende Studie orientiert sich in der Methodik der Erhebung u.a. an Braun, B. 2001: Die medizinische Versorgung des Diabetes mellitus Typ 2 unter-, über- oder fehlversorgt? St. Augustin.

5 Methode der Untersuchung 5 Der endgültige Datenpool umfasste bei der OÖGKK versicherte Diabetes- PatientInnen zwischen 40 und einschließlich 70 Jahren. Aus dieser Studienpopulation wurden Personen zufällig ausgewählt. An sie erging im Februar 2003 auf postalischem Wege ein Fragebogen. Insgesamt Personen haben den Fragebogen ausgefüllt und zurückgeschickt. Das entspricht einer Rücklaufrate von 35%. Bezogen auf die Gesamtheit der versicherten DiabetikerInnen zwischen 40 und 70 Jahren ergibt sich eine Befragungsquote von 11%. 1.2 Spezifikation der Typ-2-DiabetikerInnen Aus der Gesamtzahl der an der Untersuchung teilnehmenden DiabetikerInnen mussten nunmehr die Typ-2-DiabetikerInnen identifiziert werden. Die Selektion der Befragten, die an Diabetes mellitus vom Typ 2 erkrankt sind, erfolgte in einem mehrschichtigen Prozess. Der Diabetes wurde als Erscheinungsform des Typs 2 klassifiziert, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt war: Übersicht 2: Definitionsmerkmale des Typ-2-Diabetes Selbsteinstufung als Typ 2 Behandlung ausschließlich durch orale Antidiabetika vom behandelnden Arzt wurde eine Ernährungsumstellung bzw. Gewichtsabnahme empfohlen Personen oder 94% der Befragten konnten als Typ-2-DiabetikerInnen identifiziert werden. 99 Untersuchungsteilnehmer (5%) leiden an Diabetes mellitus Typ 1. Für 23 Befragte (1%) konnte der Krankheitstyp nicht ermittelt werden.

6 6 Soziodemographisches Profil der oberösterreichischen DiabetikerInnen Übersicht 3: Kurzdarstellung der Untersuchung Zielgruppe: OÖ. DiabetikerInnen im Alter zwischen 40 und einschließlich 70 Jahren ( Personen) Erhebungszeitpunkt: Februar 2003 Stichprobe (Ausgegebene Fragebögen): Befragte (Ausgefüllte Fragebögen): Rücklaufquote: Personen Personen 35% Befragte mit Typ-2- Diabetes Personen Gegenstand der folgenden Auswertungen sind ausschließlich jene Befragten, die an Diabetes mellitus vom Typ 2 erkrankt sind. Typ-1-DiabetikerInnen und Personen, deren Erscheinungsform des Diabetes nicht bestimmt werden konnte, wurden aus den Analysen ausgeschlossen. 2 Soziodemographisches Profil der oberösterreichischen DiabetikerInnen Die gesundheitliche Lage und die Inanspruchnahme bzw. Qualität der medizinischen Versorgung von Menschen kann nicht abgelöst vom Alter beurteilt werden. Daneben sollten in einer wissenschaftlich fundierten Versorgungsforschung auch noch andere sozialdemographische bzw. sozialstatistische Merkmale der betrachteten Gruppe Berücksichtigung finden. Die Darstellung der Ergebnisse der Untersuchung beginnt daher mit einer sorgfältigen Beschreibung der DiabetikerInnen-Population. In einem ersten Schritt sollen die an der Befragung teilnehmenden Personen mit der Gesamtheit der bei der OÖGKK versicherten DiabetikerInnen kontrastiert werden 2. Dadurch sollen Rückschlüsse auf die Repräsentativität der 2 Zur Identifikation der DiabetikerInnen aus der Grundgesamtheit der Versicherten der OÖGKK siehe Kapitel1.1.

7 Soziodemographisches Profil der oberösterreichischen DiabetikerInnen 7 UntersuchungsteilnehmerInnen ermöglicht werden. Als Vergleichskriterien werden die Merkmale Alter, Geschlecht und Wohnbezirk verwendet. Unter regionalen Gesichtspunkten können die Ergebnisse als weitgehend repräsentativ betrachtet werden. Lediglich der Anteil der LinzerInnen ist in der Befragung leicht überrepräsentiert (22% Befragte gegenüber 17% Versicherte). Das bedeutet, dass die in Linz wohnhaften Typ-2-PatientInnen etwas häufiger an der Untersuchung teilgenommen haben als die DiabetikerInnen aus den anderen Verwaltungsbezirken. Der leichte Überhang der LinzerInnen geht aber nicht zulasten eines bestimmten anderen Bezirkes, was die Untersuchungspopulation insgesamt doch weitgehend unverzerrt erscheinen lässt. Inhaltlich ist festzustellen, dass viele Diabetes-PatientInnen im Linzer Zentralraum beheimatet sind. Rund ein Drittel der Befragten geben als Wohnort Linz (22%) oder Linz-Land (11%) an. An dritter Stelle rangiert der Verwaltungsbezirk Vöcklabruck, in dem 8% der Befragten bzw. 9% der bei der OÖGKK versicherten DiabetikerInnen wohnen. Tabelle 1: Alter und Geschlecht bei der OÖGKK versicherte DiabetikerInnen Befragte Typ-2-DiabetikerInnen N % N % Alter Bis 50 Jahre % % Jahre % % Jahre % % Geschlecht Männer % % Frauen % % Bezirk Linz % % Steyr % % Wels % % Braunau % % Eferding % 48 2 % Freistadt % 60 3 % Gmunden % % Grieskirchen % 80 4 % Kirchdorf % 50 3 % Linz-Land % % Perg % 59 3 %

8 8 Soziodemographisches Profil der oberösterreichischen DiabetikerInnen Ried % 75 4 % Rohrbach % 45 2 % Schärding % 79 4 % Steyr-Land % 40 2 % Urfahr- Umgebung % 68 3 % Vöcklabruck % % Wels-Land % 38 2 % 57% der befragten DiabetikerInnen haben bereits das 61. Lebensjahr vollendet. Im Vergleich dazu ist aber nur die Hälfte der bei der OÖGKK versicherten DiabetikerInnen älter als 61 Jahre. Nach der Geschlechterverteilung spiegeln die Befragten die Grundgesamtheit der versicherten DiabetikerInnen wider. Hinsichtlich des Alters finden sich nur marginale Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Sowohl bei den Versicherten als auch bei den Befragten zeigt sich, dass die Männer ganz geringfügig jünger als die Frauen sind. Abbildung 1: Durchschnittsalter von männlichen und weiblichen Diabetes- PatientInnen Alter in Jahren Männer Frauen Männer Frauen Versicherte Befragte Ein Sechstel der BefragungsteilnehmerInnen (17%) leben alleine. Die große Mehrheit wohnt gemeinsam mit anderen Personen in einem Haushalt. Die

9 Soziodemographisches Profil der oberösterreichischen DiabetikerInnen 9 Lebensverhältnisse sind dabei mit dem Geschlecht der PatientInnen verknüpft 3. Frauen (26%) leben doppelt so oft allein wie Männer (11%). Tabelle 2: Höchste abgeschlossene Schuldbildung Männer % Frauen % Alle Befragten % Pflichtschule 25 % 60 % 40 % Berufsschule 57 % 29 % 45 % Berufsbildende mittlere Schule 10 % 9 % 9 % Matura 5 % 2 % 4 % Universität 3 % 0 % 2 % Summe 100 % 100 % 100 % n Hinsichtlich des Bildungsniveaus stellen sich die Typ-2-DiabetikerInnen wie folgt dar: 4 von 10 Befragten haben die Pflichtschule absolviert. Knapp die Hälfte haben die Berufsschule besucht und eine Lehre abgeschlossen. 15% haben weiterführende Schulen absolviert. Die Männer weisen gegenüber den Frauen eine höhere formale Bildung auf 4. Tabelle 3: Stellung im Wirtschaftsprozess Männer Frauen Prozent Pension 67% 67% 68 % Erwerbstätig 27% 12% 20 % Arbeitslos 5% 3% 4 % Haushalt 0% 17% 7 % Anderes 1% 1% 1 % Summe 100 % 100 % 100 % n Rund zwei Drittel der Typ-2-DiabetikerInnen sind in Pension. Angesichts der altersbezogenen Auswahlkriterien der Studienpopulation und der allgemeinen Altersstruktur von Typ-2-DiabetikerInnen erscheint ein hoher Anteil von Personen, 3 ϕ =.19; p = τ b =.29; p =.000

10 10 Die gesundheitliche Lage der Typ-2-DiabetikerInnen die sich bereits im Ruhestand befinden, sehr plausibel. Weitere 4% sind im Erhebungszeitpunkt von Arbeitslosigkeit betroffen. Jeder 5. PatientIn mit Diabetes Typ 2 nimmt noch am Erwerbsleben teil. Frauen sind in geringerem Ausmaß beschäftigt (12% gegenüber 27% bei den Männern). 17% der Frauen sind im Haushalt tätig (0% bei den Männern) 5. Tabelle 4: Pensionsantrittsalter der aus dem Erwerbsleben ausgeschiedenen Typ-2- DiabetikerInnen Männer Frauen Gesamt 45 Jahre 4% 9% 6 % Jahre 7% 7% 7 % Jahre 30% 42% 35 % Jahre 52% 36% 46 % 61 Jahre und älter 7% 5% 6 % Summe 100% 100% 100 % n Knapp die Hälfte (48%) der pensionierten DiabetikerInnen haben den Ruhestand vor dem 55. Lebensjahr angetreten. Weitere 46% haben ihre Pension zwischen 56 und 60 Jahren zuerkannt bekommen. 6% der Pensionsantritte erfolgten nach dem 60. Lebensjahr. Das mittlere Pensionsantrittsalter lag bei 55,1 Jahren (bei Frauen 53,9 Jahre, bei Männern 55,8 Jahre 6 ). 3 Die gesundheitliche Lage der Typ-2-DiabetikerInnen Gegenstand des folgenden Kapitels ist die gesundheitliche Lage der oberösterreichischen Typ-2-DiabetikerInnen. Zur Beschreibung der gesundheitlichen Verfassung der Diabetes-PatientInnen werden die Indikatoren Körpergewicht, HbA1c-Wert, gesundheitliche Selbstbeurteilung, diabetes-assoziierte Erkrankungen, Arbeitsunfähigkeit und Krankenhausaufenthalte, Anträge auf Leistungen der Sozialversicherung sowie psychisches Wohlbefinden verwendet. 5 Cramer s V =.40; p = T-Test für ungleiche Varianzen: T=5.144; df=758; p=.000. Das Pensionsantrittsalter der Frauen streut stärker (mit einer Standardabweichung von 6.8 Jahren), als das der Männer (Standardabweichung 5.0 Jahre).

11 Die gesundheitliche Lage der Typ-2-DiabetikerInnen 11 Eine detaillierte Anamnese der gesundheitlichen Lage von Diabetes-Typ-2- PatientInnen bedarf über die Berücksichtung der Altersstruktur hinaus auch einer Kontrolle der bisherigen Dauer des Diabetes. Mit zunehmender Krankheitsdauer steigt naturgemäß auch das Risiko des Auftretens von Episoden schlechter Einstellung und damit verbunden das Risiko von diabetes-assoziierten Folgeschäden. Abbildung 2: Zeitpunkt der Diagnose des Diabetes (n = 1.879) nach 2000; 14% vor 1981; 11% ; 22% ; 53% Das Gros der Erstdiagnosen des Diabetes wurde in den 90er Jahren gestellt. 11% der Diagnosen erfolgten vor 1981, d.h. diese DiabetikerInnen verfügen über eine mehr als 22jährige Krankheitserfahrung. Die Gruppe der neuen DiabetikerInnen, deren Krankheitserkennung im Februar 2003 nicht länger als 2 Jahre zurücklag, umfasst 14%. Hinsichtlich der bisherigen Dauer des Diabetes wird festgehalten: 38% der Befragten leben bereits länger als 10 Jahre mit ihrer Diabetes-Typ-2-Erkrankung und sind demnach nicht nur chronisch krank, sondern auch erfahrene PatientInnen. Aus dem Zeitpunkt der Erstdiagnose und dem Lebensalter kann man das Alter bei der Krankheitserkennung berechnen. Das mittlere Alter bei Diagnose des Diabetes mellitus lag bei 50,2 Jahren. Abbildung 3 zeigt die Verteilung des Alters im Diagnosezeitpunkt.

12 12 Die gesundheitliche Lage der Typ-2-DiabetikerInnen Abbildung 3: Alter bei Diagnose des Typ-2-Diabetes (n = 1.779) nach 60 Jahren 16% bis 40 Jahre 17% Jahre 36% Jahre 31% Der relativ größte Anteil der Erstdiagnosen einer Diabetes-Typ-2-Erkankung (36%) erfolgte im Alter zwischen 51 und 60 Jahren. In 48% der Fälle wurde der Diabetes mellitus bereits früher festgestellt. 16% der Diagnosen wurden nach dem 61. Geburtstag gestellt Gewicht Übergewicht stellt einen zentralen Risikofaktor des Typ-2-Diabetes dar. Zur Bestimmung des Anteils übergewichtiger DiabetikerInnen wurde der Body-Maß-Index (BMI) herangezogen. Der BMI markiert einen häufig verwendeten Adipositas- Indikator 8. 7 Zwischen Frauen und Männern lässt sich kein wesentlicher Unterschied bezüglich des Alters bei der Diagnose feststellen. 8 Berechnet wird der BMI, indem das Gewicht (in kg) durch die quadrierte Körpergröße (in Metern) geteilt wird. Für die tabellarische und graphische Darstellung werden die Werte nach der neuen Klassifikation der WHO gruppiert. Ein Wert bis 25 gilt als normalgewichtig. Werte zwischen 25 und 30 markieren ein moderates Übergewicht. Personen mit einem BMI über 30 gelten als stark adipös.

13 Die gesundheitliche Lage der Typ-2-DiabetikerInnen 13 Abbildung 4: Body-Maß-Index (n = 1.864) 50% 45% 40% 35% 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0% 17% 44% Normalgewicht (< 25) moderates Übergewicht (25- <30) 39% starkes Übergewicht (>= 30) Fünf Sechstel (83%) der Typ-2-Diabetiker gelten ihrem Body-Maß-Index zufolge als übergewichtig. 39% sind als adipös einzustufen. Insgesamt zeigt sich einmal mehr der Zusammenhang zwischen Gewichtsproblemen und der Erkrankung an Diabetes mellitus vom Typ 2. Abbildung 5: Gewicht nach Altersgruppen (n = 415) 50% 45% 40% 35% 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0% 44% 39% 37% 19% 18% 14% - 49 Jahre Jahre ab 60 Jahren Adipös (BMI >= 30) Normalgewichtig Das Gewicht zeigt sich mit dem Alter verknüpft 9. Der Zusammenhang folgt dabei einem leicht U-förmigen Verlauf. Gewichtsprobleme sind am häufigsten in der mittleren Altersgruppe der 50-59jährigen DiabetikerInnen zu beobachten. Die höchsten Anteile adipöser Personen (BMI 30) finden sich in dieser Altersgruppe (44%). Sowohl in den jüngeren als auch in den älteren Befragtengruppen fällt der Anteil adipöser Personen niedriger aus (37% bzw. 39%). Bei den Normalgewichtigen tritt ein umgekehrter Verlauf zutage. Im Segment der 50-59Jährigen gibt es die 9 Cramer s V =.57; p =.017

14 14 Die gesundheitliche Lage der Typ-2-DiabetikerInnen wenigsten Normalgewichtigen (14%). Nach beiden Seiten nimmt der Anteil der Personen ohne Gewichtsprobleme zu. Frauen sind etwas häufiger als Männer von Adipositas betroffen. 46% der Frauen, aber nur 35 % der Männer sind stark übergewichtig (BMI 30) Der HbA1c-Wert Der HbA1c-Wert misst das Hämoglobin, das mit Traubenzucker (Glucose) verbunden ist und zeigt die durchschnittliche Blutzuckerkonzentration während der letzten 8 bis 10 Wochen. Er wird mitunter auch als Blutzuckergedächtnis bezeichnet 11 und repräsentiert einen wichtigen Indikator für mögliche Schädigungen der Nerven- und Blutgefäße 12. Ein erstes zentrales Ergebnis der Umfrage zum HbA1c-Wert ist die Tatsache, dass die DiabetikerInnen offenbar nur sehr unzureichend über diesen Krankheitsindikator Bescheid wissen. Nur knapp die Hälfte der Befragten (45%) konnte oder wollte plausible Angaben zu ihren HbA1c-Messwerten machen. Auf der anderen Seite konnten oder wollten mehr als die Hälfte (55%) die Frage Wie hoch ist Ihr derzeitiger HbA1c-Wert? nicht beantworten. Frauen und Männer unterscheiden sich diesbezüglich nicht wesentlich. Wenn man nur die Personen betrachtet, die die Frage nach dem HbA1c-Wert ausgefüllt haben, werden ein weiteres Mal Wissensdefizite sichtbar. 25% der antwortenden Befragten haben unplausible Werte (> 25) angeführt. Damit wird deutlich, dass zumindest ein Viertel der oberösterreichischen Typ-2-DiabetikerInnen keine Kenntnis über die Bedeutung des HbA1c-Wertes besitzen. Insulinpflichtige Diabetes-PatientInnen wissen über ihren Hämoglobinwert besser Bescheid als Personen, die ihre Krankheit nur mit oral applizierbaren Medikamenten oder Diät behandeln % der Befragten mit Insulingaben, aber nur 41% 10 ϕ =.11; p = Braun, B. 2001: Die medizinische Versorgung des Diabetes mellitus Typ 2 unter-, über- oder fehlversorgt?, St. Augustin. 12 HbA1C-Werte bis zu 6.5 sind als gut zu bezeichnen. Werte über 7.5 zeigen eine schlechte Einstellung an. Werte zwischen den beiden Extrempositionen ( ) können als mittelmäßig betrachtet werden. 13 Cramer s V =.19; p =.000

15 Die gesundheitliche Lage der Typ-2-DiabetikerInnen 15 derjenigen, deren Therapie sich auf orale Antidiabetika beschränkt, und 39% derjenigen, die ausschließlich Diät halten, konnten oder wollten plausible Angaben zum HbA1c-Wert machen. Zum selben Ergebnis gelangt man, wenn man nur die Personen untersucht, die die Frage nach dem HbA1c-Wert beantwortet haben. Nur 7% der insulinpflichtigen DiabetikerInnen, aber 32% der mit Tabletten und 34% der mit Diät behandelnden PatientInnen haben unplausible Werte angeführt 14. Jene DiabetikerInnen, die ihren HbA1C-Wert überhaupt kennen, weisen folgende Werte auf: Abbildung 6: HbA1c-Wert (n = 901) 50% 45% 40% 35% 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0% 21% 39% 40% gut (< 6.5) akzeptabel ( ) schlecht (> 7.5) Nur 21% der PatientInnen verfügen über eine gute Einstellung des Blutglucosespiegels. Weitere 39% weisen zumindest hinnehmbare HbA1c-Werte auf. Der Anteil der Personen mit einer schlechten Einstellung des Glucosespiegels liegt bei 40%. 14 Cramer s V =.25; p =.000

16 16 Die gesundheitliche Lage der Typ-2-DiabetikerInnen Abbildung 7: Problematische HbA1c-Werte nach Geschlecht und Altersgruppe (n = 853) 50% 40% 30% 20% 42% 32% 45% 39% 47% 34% Frauen Männer 10% 0% bis 49J 50-59J ab 60 J Altersgruppe Frauen weisen häufiger einen problematische HbA1c-Wert (>7,5) auf (zu 46%) als Männer (35%) 15. Diese Abweichung lässt sich auch innerhalb der einzelnen Altersgruppen erkennen, kommt also nicht durch eine unterschiedliche Altersverteilung der Geschlechter zustande (Abbildung 7). Darüber hinaus zeigt sich eine Korrelation zwischen Übergewicht und Blutzuckerwert. Übergewichtige Personen weisen zu einem höheren Anteil schlechte HbA1c-Werte auf. Interessanterweise zeigt sich dieser Zusammenhang nur bei Frauen (Abbildung 8). Adipöse und nicht adipöse Männer unterscheiden sich nicht wesentlich hinsichtlich der Einstellung der Blutzuckerwerte (in beiden Gruppen weisen ungefähr 35% HbA1c-Werte über 7,5 auf). Ähnlich hoch liegt auch der Anteil der nicht adipösen Frauen mit schlechten Werten (39%). Der Anteil mit schlechter Einstellung der HbA1c-Werte bei adipösen Frauen liegt jedoch mit 55% deutlich höher als bei Frauen mit Normalgewicht bzw. moderatem Übergewicht =.11; p= Unterschied zwischen adipösen und nicht adipösen Männern nicht signifikant; bei Frauen: ϕ=.16; p=.004

17 Die gesundheitliche Lage der Typ-2-DiabetikerInnen 17 Abbildung 8: HbA1c-Wert nach Geschlecht und Übergewichtigkeit gut/akzeptabel (<=7.5) schlecht (> 7.5) 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% 36% 33% 39% 64% 66% 61% Männer, nicht adipös (n=348) Männer, adipös (n=161) Frauen, nicht adipös (n=200) 55% 45% Frauen, adipös (n=144) Feinanalysen zur Identifizierung der von Einstellungsproblemen betroffenen Gruppen zeigen eine Wechselbeziehung der HbA1c-Werte zur Behandlungsform. Je nach HbA1c-Wert fällt die Therapieform anders aus (Abbildung 9). Personen mit problematischen HbA1c-Werten werden zu 59% mit oralen Antidiabetika behandelt und zu 39% mit Insulin. Diät spielt als Behandlungsform nur eine geringe Rolle (2%). Befragte mit guten HbA1c-Werten werden ebenfalls großteils mit oralen Antidiabetika behandelt (57%), während der Anteil mit Insulintherapie deutlich geringer ist (26%) und Ernährungsumstellung (Diät) mit 17% eine größere Rolle spielt 17. Abbildung 9: Behandlungsform nach HbA1c-Werten 100% 90% 2% 5% 17% 80% 70% 60% 50% 59% 63% 57% Diät Tabletten 40% Insulin 30% 20% 10% 39% 32% 26% 0% problematische HbA1c- Werte akzeptable HbA1c-Werte gute HbA1c-Werte 17 Cramer s V =.17; p =.000

18 18 Die gesundheitliche Lage der Typ-2-DiabetikerInnen 3.3 Die gesundheitliche Selbstbeurteilung Die gesundheitliche Selbstbeurteilung der Typ-2-DiabetikerInnen wurde in der Form der Frage Wie würden Sie Ihre Diabetes-Erkrankung alles in allem bewerten? erhoben. Danach bezeichnen 6 von 10 DiabetikerInnen (62%) ihre Krankheit als ernst. Insgesamt 38% PatientInnen bewerten die Erkrankung als nicht ernst (34% milde, 4% harmlos). Abbildung 10: Selbstbewertung des Diabetes (n = 1.952) harmos 4% milde 34% ernst 62% Ob die Befragten mit ihren Bewertungen das Krankheitsrisiko adäquat einschätzen, kann durch einen Vergleich mit dem objektiven HbA1c-Wert und der Belastung durch Diabetes-Schäden überprüft werden. Zunächst sollen die Hämoglobin-Messwerte betrachtet werden. Wie bereits dargestellt wurde, indiziert ein HbA1c-Wert unter 6.5 ein geringes Risikolevel und ein Wert über 7.5 ein ernsthaftes Risiko. Tabelle 5: Selbstbewertung des Diabetes im Vergleich zu den HbA1c-Werten Milde / harmlos % Ernst % Gut (< 6.5) 27 % 18 % Akzeptabel ( ) 44 % 38 % Schlecht (> 7.5) 29 % 44 % Summe 100 % 100 % n

19 Die gesundheitliche Lage der Typ-2-DiabetikerInnen 19 Etwa 70% der Befragten, die ihre Krankheit nur als geringe Belastung erleben, berichten gute bis akzeptable HbA1c-Werte. Ca. 30% weisen dagegen eine schlechte Einstellung des Glucosespiegels auf. Das bedeutet: Drei von zehn Personen, die ihre Krankheit als nicht ernst einschätzen, unterschätzen das objektive Krankheitsrisiko. Mehr als die Hälfte (56%) der DiabetikerInnen, die ihre Krankheit als ernst bewerten, können annehmbare HbA1c-Werte vorweisen. Die signifikante Korrelation zwischen den HbA1c-Werten und der gesundheitlichen Selbstbeurteilung legt nahe, dass die Hämoglobin-Messwerte auf das Krankheitserleben ausstrahlen 18. Personen, die ihren Diabetes als ernst bewerten, sind gemessen am HbA1c-Wert häufiger von einer schlechten Einstellung des Glucosespiegels betroffen (44%) als PatientInnen, die ihre Erkrankung als harmlos bzw. milde bezeichnen (29%). Im Vorgriff auf die diabetesassoziierten Erkrankungen und Folgeschäden als Indikatoren der gesundheitlichen Verfassung der PatientInnen soll die Selbstbewertung nun mit der Zahl der Diabetesschäden kontrastiert werden. Tabelle 6: Selbstbewertung des Diabetes im Vergleich zur Zahl der Diabetesfolgen Milde / harmlos % Ernst % Keine 43 % 26 % 1 29 % 22 % 2 17 % 19 % 3 und mehr 11 % 33 % Summe 100 % 100 % n Personen, die ihren Diabetes als ernst bezeichnen, sind häufiger von Folgeschäden betroffen als Befragte mit einem geringeren Leidensdruck 19. Etwa drei Viertel der Befragten (74%), die ihre Krankheit als ernst bezeichnen, aber nur 57%, die den Diabetes als milde bzw. harmlos einschätzen, berichten zumindest eine 18 τ b =.14; p = r =.28; p =.000

20 20 Die gesundheitliche Lage der Typ-2-DiabetikerInnen Folgeerkrankung. Die Diskrepanz wächst dabei mit einer zunehmenden Anzahl der Folgeschäden. Befragte, die ihren Diabetes als ernst beurteilen, sind dreimal so oft von 3 und mehr Spätschäden betroffen wie Personen, die ihre Erkrankung als harmlos bzw. milde einschätzen. Abbildung 11 zeigt, hinsichtlich welcher Folgeerkrankungen sich die beiden Gruppen signifikant unterscheiden 20, und wie viele Personen jeweils davon betroffen sind: Abbildung 11: Selbstbewertung des Diabetes und Betroffenheit durch diabetesassoziierte Erkrankungen (n = ) 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% Fettstoffwechselstörungen 32% 55% Durchblutungsstörungen 35% 56% Augenschäden 28% 48% Nervenschädigung 16% 36% Fußprobleme 11% 26% Nierenschäden 7% 20% Herzinfarkt 9% 15% Amputation 5% 2% Dialyse 2% 1% ernst harmlos/milde 20 Alle Unterschiede sind mit p.03 signifikant.

21 Die gesundheitliche Lage der Typ-2-DiabetikerInnen Diabetes-assoziierte Erkrankungen Im Rahmen der Bestandsaufnahme des Gesundheitszustandes der oberösterreichischen DiabetikerInnen war auch eine Bestimmung der Belastung mit diabetes-assoziierten Folgeerkrankungen und Spätschäden zu leisten. Die Begleiterkrankungen beeinflussen die Lebenserwartung und die Lebensqualität der PatientInnen. Ihre Vermeidung muss bei allen DiabetikerInnen im Zentrum der Behandlung stehen Anzahl der Begleiterkrankungen Erwartungsgemäß zeigt sich eine breite Palette von Folgeerkankungen und Diabetes-Komplikationen. Zwei Drittel (67%) der Befragten geben an, von zumindest einer Begleiterkankung betroffen zu sein. 4 von 10 (42%) haben bereits mehrere der diabetes-assoziierten Krankheiten. Tabelle 7: Zahl der Diabetes-Folgen (n = 1.267) Prozent Keine 33 % 1 25 % 2 18 % 3 und mehr 24 % Summe 100 % Die Belastung mit Diabetesfolgen ist nicht gleichmäßig auf die PatientInnen verteilt. Es lassen sich Subgruppen mit einer erhöhten Spätfolgenbelastung identifizieren. Zur Bestimmung der besonders belasteten Teilgruppen und gleichzeitig zur Offenlegung von Risikofaktoren diabetes-assoziierter Krankheiten und Schäden wurde eine lineare Regressionsanalyse gerechnet. Eine Regressionsanalyse ist ein Verfahren zur Bestimmung des Einflusses einer oder mehrerer unabhängiger Variablen auf eine als abhängig erachtete Zielgröße 21. Als potenzielle Einflussgrößen wurden das Alter, das Geschlecht, die bisherige Dauer des Diabetes (gemessen als 21 Kernstück der Regressionsmodelle ist die Bestimmung der isolierten, von wechselseitigen Überlagerungen mit anderen unabhängigen Variablen bereinigten Einflussstärke der einzelnen Prädiktoren. Dies kann durch eine wechselseitige Auspartialisierung der unabhängigen Variablen geleistet werden. Zur Methode der Regressionsanalyse siehe Backhaus, K. et al. 1994: Multivariate Analysemethoden, Heidelberg

22 22 Die gesundheitliche Lage der Typ-2-DiabetikerInnen Zeitspanne seit der Diagnose), der Body-Maß-Index, die Compliance, der Raucherstatus und die Therapieform geprüft 22. Tabelle 8: Bestimmungsfaktoren der Zahl der Spätschäden (Ergebnisse einer linearen Regressionsanalyse) Unstandardisiertes Regressionsgewicht Standardisiertes Regressionsgewicht Signifikanz Alter in Jahren Geschlecht Dauer des Diabetes BMI Compliance-Index Aktueller RaucherIn Ex-RaucherIn Diät Tabletten Gesamtmodell: R² =.14; p =.000 Mit zunehmender Dauer des Diabetes steigt die Zahl der Folgeerkrankungen. Die Behandlungsform ist ebenfalls mit der Belastung durch Diabetesfolgen verknüpft. PatientInnen, die Insulin geben, berichten mehr Spätschäden als Befragte, die ihren Diabetes mit Tabletten oder durch Diät behandeln. Der Zusammenhang mit der Therapieform ist dabei nicht durch eine ungleiche Zusammensetzung der jeweiligen PatientInnengruppen bedingt. Die erhöhte Spätfolgenbelastung der Insulin applizierenden DiabetikerInnen bleibt stabil, wenn man Alter, Geschlecht, Krankheitsdauer, Körpergewicht, Raucherstatus und Therapietreue kontrolliert. Auch erhöhtes Körpergewicht wirkt sich auf die Zahl der Spätschäden aus. Je höher der Body-Maß-Index, desto häufiger treten Folgeerkrankungen auf. Die quantitative Belastung mit diabetes-assoziierten Krankheiten hängt des weiteren auch vom Raucherstatus ab. Aktuelle und ehemalige RaucherInnen berichten ungleich mehr Diabetes-Folgen als Personen, die nie geraucht haben. Es zeigt sich 22 Ordinal-skalierte Prädiktoren wurden als quantitative Variablen behandelt. Die Behandlungsform wurde in Gestalt zweier binär-codierter Dummy-Variablen in die Analyse einbezogen. Die Insulintherapie wurde als Referenzkategorie verwendet. Der Raucherstatus wurde ebenfalls in Form zweier binär-codierter Dummy-Variablen in die Regressionsanalyse aufgenommen. Als Referenzkategorie fungierte die Gruppe der Personen, die nie geraucht hat.

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