Geschäftsbericht 2012

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1 Geschäftsbericht 2012 Mehr Menschlichkeit für Tiere

2 Projekte BÄRENWALD Arbesbach Bärenschutzzentrum, gemeinnützige GmbH Schönfeld 18, 3925 Arbesbach Österreich PFOTENHILFE Lochen gemeinnützige Tierschutz GmbH Gutferding 11, 5221 Lochen Österreich BÄRENWALD Müritz ggmbh Am Bärenwald 1, Stuer Deutschland TANZBÄRENPARK Belitsa Adriyanov chark area 2780 Belitsa, Blagoevgrad District Bulgarien Tel: belitsa.bear-projects.org Bärenwaisenstation Harghita Hasmas Mountains, Harghita County Rumänien LIONSROCK Park Section 21 39, Pres. Hof Boeshof Street Bethlehem, 9700 Süd-Afrika BOS Orang-Utan-Station Jl. Balikpapan-Handil Km. 44 Kelurahan Margomulyo RT.01 Kecamatan Samboja, Kabupaten Kutai Kartanegara PO BOX 500 Balikpapan 76100, East Kalimantan Indonesien

3 Headquarters VIER PFOTEN International gemeinnützige Privatstiftung Linke Wienzeile 236, 1150 Wien Österreich Europabüro VIER PFOTEN Stiftung für Tierschutz European Policy Office Avenue de la Renaissance 19, 1000 Brüssel Belgien Einsatzländer 2012 Streunerhilfe und Disaster Relief Bulgarien Indien Jordanien Kenia Litauen Rumänien Sudan Ukraine VIER PFOTEN Länderbüros 2012 Bulgarien Deutschland Grossbritannien Niederlande Österreich Rumänien Schweiz Südafrika Ungarn USA

4 Inhalt Editorial 5 Das Jahr in Bildern 6 Mehr Menschlichkeit für Tiere 8 Spenderservice und Öffentlichkeitsarbeit 10 Internationale Bärenhilfe 12 Die PFOTENHILFE Lochen 15 LIONSROCK 16 Stray Animal Care 18 Menschenaffen in Not 20 Tiernothilfe 22 Die VIER PFOTEN Kampagnen 24 Wissenschaftliche Nutztier-Projekte 30 Finanzbericht 34 Auf einen Blick Anhang 4

5 Sehr geehrte Damen und Herren! Unsere Vision ist eine Welt, in der Menschen den Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Dieser Gedanke trägt die Arbeit unserer Stiftung weltweit nun schon durch 25 Jahre. Und ich freue mich, Ihnen mit diesem Geschäftsbericht eine umfassende Bilanz unserer Arbeit für das Wohl und den Schutz der Tiere im Jahr 2012 vorlegen zu dürfen. Ziel unserer nationalen und internationalen Projekte ist die rasche und direkte Hilfe für notleidende Tiere. Wildtiere aus schlechter Haltung finden in unseren Bärenschutz-Zentren und in unserer Grosskatzen-Anlage LIONSROCK einen artgemässen Lebensraum. Um herrenlose Hunde und Katzen kümmern sich unsere Teams im Rahmen des Kastrationsprojekts Stray Animal Care. In diesem Jahr war unsere Streunerhilfe an 24 Orten in sieben Ländern im Einsatz. Und unsere Arbeit für Orang-Utan-Waisen war 2012 von einem besonderen Erfolg gekrönt: Sechs der Waisen waren so weit, dass wir sie in die Freiheit entlassen konnten. Mit unseren Kampagnen setzen wir uns für bessere Lebensbedingungen von Nutz-, Wild-, und Heimtieren ein, um langfristig höhere Standards in der Tierhaltung gesetzlich und gesellschaftlich zu verankern. In diesem Jahr engagierten wir uns besonders stark für Versuchstiere, Pelztiere und Legehennen. Viele Menschen haben 2012 unsere Arbeit mit ihrer Spende unterstützt und gaben uns so eine starke Stimme für die Tiere. Dafür danke ich allen von Herzen. Heli Dungler Gründer und Stiftungspräsident VIER PFOTEN 5

6 Das Jahr in Bildern Informationsarbeit und Unterschriftensammlung in der Schweiz Hilfe für Streunertiere in Indien 6 Stray Animal Care im Sudan Der ehemalige Zirkusbär Jerry im BÄRENWALD Arbesbach

7 Auf dem Weg in das abgelegene Orang-Utan-Auswilderungsgebiet in Borneo LIONSROCK: Natascha auf dem Sprung in ein neues Leben Kimba in LIONSROCK Braunbär Tapsi kommt im BÄRENWALD Müritz 7 an.

8 Mehr Menschlichkeit für Tiere Zehn Länder ein Ziel 208 Mitarbeiter in 10 Ländern Die international tätige Tierschutzorganisation VIER PFOTEN wurde 1988 in Wien gegründet. Dort ist der Sitz der Dachorganisation VIER PFOTEN International gemeinnützige Privatstiftung. Im Jahr 2000 wurde VIER PFOTEN als Stiftung für Tierschutz in der Schweiz gegründet. Das kantonale Steueramt Zürich anerkennt VIER PFOTEN Schweiz als gemeinnützig und befreit die Stiftung deshalb von der Steuerpflicht. Spenden können in vielen Fällen ganz oder teilweise von den Steuern abgezogen werden. VIER PFOTEN hat zudem Niederlassungen in Österreich, Rumänien, Bulgarien, Deutschland, den Niederlanden, Ungarn, Grossbritannien, den USA und Südafrika. Hinzu kommt ein Büro für Europäische Politik in Brüssel/Belgien. Leitbild Die Vision von VIER PFOTEN ist eine Welt, in der Menschen den Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Unsere Mission: VIER PFOTEN ist die starke, globale und unabhängige Stimme für Tiere unter direktem menschlichen Einfluss. Wir bieten nachhaltige Lösungen für Tiere in Not. Wir erreichen die Herzen der Menschen und verändern ihr Konsumverhalten. Wir bewirken Gesetzesänderungen. Wir gehen starke Partnerschaften ein. Ziele, Aufgaben und Kompetenzen Die Aufgabe von VIER PFOTEN ist es, Tieren ob aus wirtschaftlichen, wissenschaftlichen oder sonstigen Gründen missbraucht zu ihrem Recht auf ein ihren Bedürfnissen entsprechendes Dasein zu verhelfen. Wir setzen uns konkrete Ziele und versuchen diese durch den strategischen Einsatz von Öffentlichkeitsarbeit und Lobbying zu erreichen. Bei unseren nationalen und internationalen Hilfsprojekten steht rasche und direkte Hilfe für Tiere in Not im Vordergrund. Bei Bedarf schaffen wir einen den Bedürfnissen der Tiere entsprechenden Lebensraum, wie zum Beispiel unsere Bärenparks oder das Grosskatzenrefugium LIONSROCK in Südafrika. Um bereits im Vorfeld Tierleid zu verhindern, versuchen wir auch hier, langfristige Verbesserungen auf gesetzlicher Ebene zu erzielen. Ziel unserer Kampagnen ist es, langfristige, gesetzlich verankerte Verbesserungen für Nutztiere, Versuchstiere und Wildtiere zu erreichen. Schwerpunktmässig setzen wir uns für die artgerechte Haltung von Nutztieren ein und belegen mit konkreten Lösungen deren Wirtschaftlichkeit und Sinnhaftigkeit. Ausserdem engagieren wir uns für ein Ende der Tierversuche und deren Ersatz durch modernere, effektivere und wissenschaftlich anerkannte Versuchsmethoden. Nicht zuletzt wollen wir unter anderem ein Verbot der Pelztierhaltung in Europa sowie ein Verbot der privaten Wildtierhaltung erreichen. Arbeitsweise VIER PFOTEN arbeitet lösungsorientiert und bietet Tieren in Not schnelle Hilfe aus erster Hand. Die langfristig effektivste Art Tierschutz zu betreiben ist es, Verbesserungen auf gesetzlicher Ebene durchzusetzen. Wir wollen dies mit direkten Aktionen, Lobbying auf nationaler und internationaler Ebene und unter Einbeziehung der Bevölkerung erreichen. 8

9 Organisation und Arbeitsbereiche VIER PFOTEN Schweiz Beirat Kompetenzzentren Nutztiere Europa- Büro Vorstand International Vorstand Schweiz Wildtiere Versuchstiere Heimtiere Leitungsteam International Bären Streunertiere Grosskatzen Kampagnen Projekte VIER PFOTEN Schweiz Information & Kommunikation Spenderbetreuung & Fundraising Finanzen & Verwaltung Pferde Menschenaffen Weitreichende Veränderungen sind allerdings nur auf Basis eines breiten gesellschaftlichen Konsenses möglich. Durch professionelle Öffentlichkeitsarbeit wollen wir deshalb einen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft herbeiführen. personelle Ressourcen, durchzuführen. So sind die inhaltlichen Arbeitsbereiche von VIER PFOTEN in Kompetenzzentren aufgeteilt, die auf verschiedene Länderbüros verteilt und für alle Länderorganisationen zuständig sind. Die Grundlage unserer Tätigkeit ist die gründliche Recherche. Wir arbeiten wissenschaftlich fundiert und kooperieren eng mit Experten, vor allem aus den Bereichen Medizin, Landwirtschaft, Biologie und Rechtskunde. Wir zeigen Missstände auf und stellen deren Wurzeln im Kontext von Wirtschaft, Politik und gesellschaftlichen Zusammenhängen dar. Wir erarbeiten, gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung, konstruktive Lösungsmodelle und setzen diese als vorbildhafte Wegweiser für zukünftige Entwicklungen im Sinne des Tierschutzes in die Praxis um. Wir sind international strukturiert, um unsere Arbeit so effizient und effektiv wie möglich, auch in Bezug auf finanzielle und Von den Kompetenzzentren aus werden alle Tätigkeiten zum Schutz dieser Tiere geplant, die Durchführung von Kampagnen in den nationalen Länderorganisationen koordiniert und abschliessend auch evaluiert. Um unsere Ziele zum Schutz der Tiere zu erreichen, fördern wir finanziell auch andere Organisationen, insbesondere VIER PFOTEN Organisationen in anderen Ländern sowie VIER PFOTEN International. Unser Wirkungsbereich ist geografisch nicht begrenzt. VIER PFOTEN ist politisch und finanziell unabhängig. 9

10 Spenderservice und Öffentlichkeitsarbeit Warum wir Spenden sammeln VIER PFOTEN Stiftung für Tierschutz finanziert seine Arbeit überwiegend aus Spenden. Dadurch ist die Organisation in ihren Entscheidungen unabhängig und frei von politischen und wirtschaftlichen Interessen. Gemeinnütziges Engagement für die Gesellschaft, für Menschen oder Tiere kann ohne ausreichende Finanzmittel keine Kraft entfalten. Für eine verlässliche Finanzierung nutzt VIER PFOTEN deshalb verschiedene Mittel der Spendenwerbung. Weitere Gelder kommen aus Nachlässen und Zinserträgen. Spendenbriefe VIER PFOTEN Schweiz sendet regelmässig Informationsbriefe an rund Förderer, mit der Bitte, ein Projekt oder eine Kampagne zu unterstützen. Einige der Spendenbriefe enthalten kleine Beigaben wie Adressaufkleber, Schreibblock oder Kalender. Die Wirtschaftlichkeit dieser Massnahmen wird regelmässig und streng geprüft. Neuspender-Gewinnung Um die natürliche Fluktuation der Spender auszugleichen und neue Ressourcen zu erschliessen, betreibt VIER PFOTEN Neuspendergewinnung. Dafür mietet die Agentur alnovis AG Adressen von der Firma Schober an. Diese Adressen werden mit der aktuellen Robinson-Liste abgeglichen, in die sich Menschen eintragen können, wenn sie keine Direktwerbung von Unternehmen oder Organisationen wünschen. Telefon-Marketing VIER PFOTEN hat mit den BÄRENWALD-Projekten, der Orang-Utan-Schutzstation und LIONS- ROCK die Verantwortung für Hunderte von Tiere übernommen. Sie alle müssen über Jahre versorgt und gepflegt werden entsprechend ihren Bedürfnissen und nach den hohen Standards der Organisation. Regelmässige Spenden erleichtern die Planung und Finanzierung dieser langfristigen Verpflichtung. Die Agentur alnovis AG ruft im Auftrag von VIER PFOTEN Spender an und bittet sie um die Erstellung eines LSV. Gleichzeitig werden die Spender auf Wunsch über aktuelle Aktionen informiert. Die Mitarbeiter der Agentur werden nicht erfolgsgebunden vergütet Die freiwillige Gabe vieler Förderer macht die Arbeit von VIER PFOTEN überhaupt möglich. Wir bedanken uns in der Schweiz herzlich bei rund Spendern, über Paten Förderer in der Schweiz und mehr als 100 ehrenamtlichen Helfern. Sie alle haben unser Anliegen, mehr Menschlichkeit für Tiere, 2012 finanziell und ideell unterstützt. Heli Dungler Gründer und Stiftungspräsident VIER PFOTEN 10

11 Patenschaften Auch Patenschaften sichern die langfristige Arbeit, deshalb können Förderer mit einer besonderen Affinität zu einer bestimmten Tierart eine Projektpatenschaft für Bären, Löwen oder Orang-Utans übernehmen. Die Paten erteilen eine Einzugsermächtigung von monatlich mindestens 30 CHF oder jährlich 360 CHF Patenschaften über monatlich mindestens 30 CHF sicherten uns auch 2012 nachhaltig die Versorgung unserer Schützlinge. Online-Fundraising Die Homepage ist mit durchschnittlich mehr als Besuchen im Monat eine wichtige Plattform, um Tierschutzinteressierte und Spender kostengünstig zu informieren. Dort besteht auch die Möglichkeit, online zu spenden. VIER PFOTEN informiert mit einem kostenlosen Newsletter über aktuelle Kampagnen und Projekte, zudem werden auch Spendenaufrufe über den Newsletter versandt. Mit Google AdWords, einem Online-Werbetool für gemeinnützige Organisationen, informiert VIER PFOTEN im Internet kostenlos über seine Ziele und Initiativen. Prominente Unterstützer 2012 hat Tim Wielandt Mister Schweiz 2007 unsere Anliegen als VIER PFOTEN Botschafter unterstützt. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bildungs-, Bewusstseins- und Aufklärungsarbeit gehören zu den Stiftungszwecke- von VIER PFOTEN. Durch sie sollen der Tierschutzgedanken in der Gesellschaft verankert und Veränderungen zum Wohle der Tiere erreicht und etabliert werden. Die Öffentlichkeitsarbeit wendet sich an tierschutzinteressierte Bürger, Paten und Spender. Regelmässig informiert die Pressestelle von VIER PFOTEN Journalisten über die Arbeit der Organisation sowie über aktuelle Entwicklungen im Tierschutz. Auf Anfrage werden den Medien kompetente Ansprechpartner vermittelt. Sicherheit und Transparenz Im Jahr 2000 wurde VIER PFOTEN als Stiftung für Tierschutz in der Schweiz gegründet. Das kantonale Steueramt Zürich anerkennt VIER PFOTEN seit 2001 als gemeinnützig und befreit die Stiftung deshalb von der Steuerpflicht. Spenden können in vielen Fällen ganz oder teilweise von den Steuern abgezogen werden. 11

12 Internationale Bärenhilfe Für ein tiergerechtes Leben Quadratmeter Platz für einen Bären Ausgangslage Ob im Zirkus, Zwinger oder Zoo in Europa leben viele Braunbären unter nicht tiergerechten Bedingungen. Die gesetzlich vorgeschriebenen Flächen sind viel zu klein und die Gehege zu wenig strukturiert. Deshalb können viele Bären in Gefangenschaft ihr natürliches Erkundungs- und Futtersuchverhalten in keiner Weise ausleben. Langeweile und schlechte Haltungsbedingungen führen zu Verhaltensstörungen. Sie äussern sich als Stereotypien wie Drangwandern entlang der Gehege-Grenze, Auf- und Abspringen auf der Stelle, Herumwerfen des Kopfes oder Selbstverstümmelungen. Leider werden Bären in Gefangenschaft auch in Europa noch direkt gequält: als Tanzbären, in Hundekämpfen oder als vermeintliche Attraktion bei Restaurants. Diese Tiere sind der Willkür der Menschen schutzlos ausgeliefert. Ziel Seit Mitte der 1990er Jahre engagiert sich VIER PFOTEN für gequälte und misshandelte Braunbären. Die Organisation fordert von den Gesetzgebern strengere Haltungsvorschriften und ein EU-weites Haltungsverbot im Zirkus, hilft aber auch den Tieren direkt. Ziel ist es, Bären vor weiterem Leid zu bewahren und ihnen ein besseres und artgemässes Leben zu ermöglichen. Dafür spürt VIER PFOTEN europaweit schlechte Bärenhaltungen auf, verhandelt mit den Besitzern und Behörden, berät und sucht nach Lösungen, um die Situation der Tiere zu verbessern. Bären, die konfisziert oder abgegeben wurden, finden in den BÄRENWALD-Projekten einen sicheren und artgemässen Lebensraum. VIER PFOTEN übernimmt die Tiere jedoch nur, wenn sich die Besitzer vertraglich verpflichten, künftig keine Bären mehr zu halten. Projekte Wildtiere haben hohe Ansprüche an ihren Lebensraum. Für Bären, die nicht mehr in die Freiheit entlassen werden können, gibt es fast keine geeigneten Auffangstationen. Deshalb hat VIER PFOTEN mehrere Bärenschutz-Zentren errichtet und damit auch tiergerechte Standards für die Braunbärenhaltung festgelegt. Die Haltungsbedingungen in allen BÄRENWALD-Projekten orientieren sich an der freien Wildbahn. In grosszügigen und reich strukturierten Arealen können die Tiere ihre Instinkte wiederentdecken und ihr natürliches Verhalten ausleben. Wechselnde Beschäftigungsangebote helfen den Bären, ihre Verhaltensstörungen abzulegen. Die Bären Projektfinanzierung 2012 VIER PFOTEN Schweiz an Bärenprojekte International CHF können in grosszügigen Gehegen umherstreifen, Höhlen graben, in Teichen baden, Futter suchen und Winterruhe halten. Erfahrene Tierpfleger bieten täglich Anreize, um die Bären von ihren Verhaltensstörungen zu befreien. Sie beschäftigen die Tiere beispielsweise mit Futterspielen, die ihre Intelligenz und ihr Geschick fordern. Wildtierärzte untersuchen und behandeln die Tiere regelmässig. Alle Bären haben lebenslang eine sichere Unterkunft. Es wird nicht nachgezüchtet. BÄRENWALD Arbesbach VIER PFOTEN hat das erste Bärenschutz-Zentrum bereits 1998 im österreichischen Waldviertel errichtet. Hier leben sieben Braunbären aus Zirkussen und schlechter Privathaltung. 12

13 TANZBÄRENPARK Belitsa In Bulgarien gab es im Jahr 2000 noch 25 registrierte Tanzbären. Sie wurden an Nasenringen und Ketten in Hinterhöfen gehalten und mussten mit ihren Besitzern durch die Gegend ziehen, um in Städten oder Touristenzentren vor Publikum zu tanzen. VIER PFOTEN verhandelte mit der bulgarischen Regierung und erwirkte ein Haltungsverbot von Tanzbären. Für die artgemässe Unterbringung der Tiere stellte die bulgarische Regierung ein zwölf Hektar grosses Waldstück kostenfrei zur Verfügung. Dank der Unterstützung vieler Spender und der Fondation Brigitte Bardot konnte VIER PFOTEN den TANZ- BÄRENPARK Belitsa errichten und in den Jahren 2000 bis 2007 alle bulgarischen Tanzbären aufnehmen. Die letzten drei Tanzbären aus Serbien wurden 2009 ebenfalls in den TANZ- BÄRENPARK überführt wurden hier 24 Bären betreut. BÄRENWALD Müritz Der BÄRENWALD Müritz in Mecklenburg-Vorpommern wurde 2006 eröffnet, 2011 auf 16 Hektar erweitert und ist flächenmässig das grösste Bärenschutz-Zentrum Westeuropas. Die 17 bärigen Bewohner stammen aus untragbaren Haltungen in Deutschland und Polen. Die drei Bärenschutz-Zentren sind Jährlicher Futterbedarf eines Bären kg Obst 720 kg Gemüse 660 kg Brot/Getreide 240 kg Fleisch/ Fisch 200 kg Nüsse 160 kg Trockenfutter 100 kg Eier/ Milchprodukte 40 kg Rosinen 5 kg Honig 13

14 48 Bären in den BärenWÄLdern für Besucher geöffnet. Mehr als Menschen beobachteten 2012 die Bären in natürlicher Umgebung und informierten sich über die Bedürfnisse und das Schicksal der Tiere. Bärenwaisen VIER PFOTEN unterstützt in Rumänien die Bärenwaisenstation Harghita. Hier werden verwaiste Bärenkinder ohne Prägung auf den Menschen grossgezogen und auf ein Leben in Freiheit vorbereitet. Den Erfolg des Projektes zeigen die GPS-Daten der bereits ausgewilderten Bären: Die Tiere halten sich von Menschen fern, wandern und leben wie wilde Bären. Wichtigste Aktivitäten 2012 In den drei BÄRENWALD-Projekten wurden 48 Braunbären tagtäglich versorgt und gepflegt. Ein Bär braucht rund Kilogramm Futter im Jahr. Die Bärenwaisenstation zog 16 Bärenjunge auf, bereitete sie auf die Freiheit vor und wilderte sieben von ihnen im Sommer aus. Vier weitere Braunbären wurden in den BÄREN- WALD Müritz überführt. Sie lebten in viel zu kleinen, kaum strukturierten Gehegen in deutschen Tierparks. VIER PFOTEN veröffentlichte mit dem Zustandsbericht einen aktuellen Überblick über die Haltungsbedingungen von Braunbären in deutschen Zoos und Tierparks. Neue Projekte Im Kosovo und in der Ukraine leiden noch etliche Bären in tierquälerischer Privathaltung, viele leben in winzigen Käfigen neben Restaurants oder Tankstellen und sind der Willkür ihrer Halter und deren Kunden ausgesetzt. In der Ukraine konnte VIER PFOTEN acht dieser Bären befreien und gemeinsam mit dem Umweltministerium in das Bärenrehabilitations-Zentrum Synevyr im Südwesten der Landes überführen. Um den Bären im Kosovo zu helfen, hat VIER PFOTEN mit dem Bau des BÄRENWALD Prishtina begonnen. Ein neues Gesetz verbietet im Kosovo die Privathaltung von Bären, so besteht die gesetzliche Handhabe, dass VIER PFOTEN alle 15 Restaurantbären in seine Obhut nimmt. In Polen baut VIER PFOTEN in Kooperation mit dem Zoo Poznan neue Gehege für die letzten sieben Braunbären Polens in schlechter Privathaltung. Ausblick 2013 Nach Abschluss der Bauarbeiten des BÄRENWALD Prishtina sollen alle 15 Restaurant-Bären aus dem Kosovo ein tiergerechtes Leben in der Obhut von VIER PFOTEN führen können. Drei Bären aus dem Tiergarten Mönchengladbach werden im BÄRENWALD Müritz eine neue Heimat finden. In Polen werden die Gehege im Zoo Poznan nach den hohen Tierschutzstandards von VIER PFOTEN fertiggestellt, anschliessend werden die ersten Bären überführt. 14

15 Die PFOTENHILFE Lochen Ein Heim für Tiere Das Tierheim PFOTENHILFE Lochen nimmt ausgesetzte und entlaufene Tiere auf. Auch Tiere, die nicht mehr von ihrem Besitzer gehalten werden können oder von der Behörde beschlagnahmt werden, finden auf dem Hof des Tierheims im Innviertel Zuflucht. Hier werden sie nach höchsten Tierschutzstandards betreut, gepflegt und in gute Hände weitervermittelt. Wichtigste Aktivitäten 2012 In der PFOTENHILFE Lochen wurden 2012 rund 600 Tiere versorgt, darunter Hunde, Katzen, Kleintiere, Pferde, Schweine, Schafe und Hühner. Es gab 165 Neuzugänge, die abgegeben, aufgefunden oder aus schlechter Haltung beschlagnahmt wurden. 102 Heimtiere konnten in gute Hände weitervermittelt werden. Hoftiere werden nicht abgegeben. Erfahrene Tierpfleger, Pferdewirte und Tiertrainer bilden das PFOTENHILFE-Team. Sie pflegen, betreuen und trainieren die Tiere fachgerecht und arbeiten eng mit Tierärzten und Spezialisten zusammen. In liebevoller Atmosphäre lernen die Schützlinge, dem Menschen wieder zu vertrauen eine wichtige Voraussetzung, um ein neues Zuhause für sie zu finden. Tiere, die nicht mehr vermittelbar sind, dürfen ein glückliches Leben in Lochen verbringen. Menschen, die ein Tier aufnehmen möchten, lernen dieses unter idealen Bedingungen in der PFOTENHILFE Lochen kennen und erleben artgerechte Tierhaltung hautnah. Das Team berät die künftigen Halter über die Bedürfnisse und das Training der Tiere. Ponystall und Paddock wurden renoviert und das frühere Katzenhaus zu einer geräumigen Vogelvoliere umgebaut. An den Wochenenden gab es regelmässig Besucherführungen, die den Menschen den Tierschutz nahebringen und um Unterstützung werben. Ausblick 2013 Eine kleine Tierambulanz für Heimtiere ist geplant, um in Notfällen schnell reagieren zu können und lange Fahrten zum Tierarzt zu vermeiden. Für mobile Einsätze soll ein Rettungswagen angeschafft und eingerichtet werden. Durch frühere Belastungen leiden mehrere Pferde an Schmerzen, ein neues Pferdesolarium kann ihnen Linderung verschaffen. 15

16 LIONSROCK Neue Heimat für gequälte Grosskatzen Kilogramm Fleisch/Woche Ausgangslage Weltweit leben und leiden Grosskatzen in Zirkussen, in schlecht geführten und verarmten Zoos oder Privatbesitz. Viele der Tiere leben auf engstem Raum, werden mangelhaft ernährt, sind krank und verhaltensgestört, weil sie ihre natürlichen Bedürfnisse in keiner Weise ausleben können. Oft werden sie abgeschoben oder getötet, sobald sich mit ihnen kein Geld mehr verdienen lässt. Ziel VIER PFOTEN hat es sich zum Ziel gesetzt, heimatlose und gequälte Grosskatzen vor weiterem Leid zu bewahren und die Zahl der untragbaren Haltungen nach und nach zu verringern. Seit Jahren setzt sich VIER PFOTEN deshalb für ein Haltungsverbot von Wildtieren in Zirkussen ein. Das Team spürt schlechte Haltungen von Grosskatzen auf und verhandelt mit den Besitzern und Behörden, um Verbesserungen für die Tiere zu erreichen. Häufig treten auch die Behörden und Amtstierärzte mit der Bitte um Hilfe an VIER PFOTEN heran. Nur wenn sich die Besitzer vertraglich verpflichten, künftig keine Grosskatzen zu halten, übernimmt VIER PFOTEN die Tiere. Da es überall an geeigneten Unterbringungen für Grosskatzen mangelt, hat VIER PFOTEN in Südafrika den LIONSROCK Park geschaffen. Das einzigartige Schutzprojekt erstreckt sich über mehr als Hektar und bietet den Tieren einen sicheren, artgemässen Lebensraum. Die Gehege für Raubtiere nehmen eine Fläche von etwa 50 Hektar ein. Im restlichen Park leben andere südafrikanische Wildtierarten wie Zebras, Antilopen und Gnus. Einen Teil der Tiere hat VIER PFOTEN vom Vorbesitzer übernommen. LIONSROCK wurde 2007 gegründet und liegt im östlichen Teil der Provinz Freistaat in Südafrika nahe der Stadt Bethlehem. Projekt Seit 2007 bis Ende 2012 hat VIER PFOTEN 72 Raubtiere, davon 61 Löwen, drei Tiger sowie drei Hyänen, drei Servale, einen Gepard und einen Wildhund aus schlechter Gefangenschaft befreit und nach LIONSROCK überführt. Die Tiere kamen aus Europa, Afrika und dem Vorderen Orient. Jeder Transport benötigt umfangreiche organisatorische Vorbereitung sowie fachliche und tiermedizinische Begleitung. Projektfinanzierung 2012 VIER PFOTEN Schweiz an Löwenprojekte CHF VIER PFOTEN bietet allen Tieren in LIONSROCK ein artgemässes Zuhause ihr Leben lang. Die natürlichen Gegebenheiten des Geländes mit offenem Grasland, Büschen, Bäumen und Felsen, aber auch die Grösse und Ausstattung der Gehege bieten den Tieren einen idealen Lebensraum. Sie leben in weitläufigen Arealen, die Löwen in Familiengruppen. Durch die artgemässe Tierhaltung und spezielle Beschäftigungsangebote wird ihr natürliches Verhalten gefördert. Ausserdem bietet LIONSROCK höchste Standards in der medizinischen Versorgung und der Gehegesicherheit. Nach den Grundsätzen von VIER PFOTEN werden in LIONSROCK Tiere weder gezüchtet noch gejagt, auch der Handel mit ihnen ist ausgeschlossen. Alle Grosskatzen brauchen zusammen ungefähr 400 Kilogramm Fleisch pro Tag, das entspricht Kilogramm Fleisch pro Woche oder 16 Rindern. Etwa die Hälfte des verfütterten Fleischs wird von Bauern der Umgebung gespendet. Es handelt sich um Rinder, die auf natürliche Weise gestorben sind. Der übrige Fleischbedarf wird eingekauft. 16

17 Im Park kümmern sich ein Team von fünf Tierpflegern und die Leiterin der Tierschutzabteilung um die Tiere, während ein Team von zehn Personen unter der Leitung der technischen Abteilung die Anlage instand hält. In Südafrika stehen viele soziale Bedürfnisse im Zusammenhang mit Armut, Kriminalität und Gesundheit. Der Tierschutz geniesst keine hohe Priorität. Aber Missbrauch von Menschen und Tieren haben die gleiche Wurzel. VIER PFOTEN arbeitet an diesen Problemen mit Jugendlichen, insbesondere aus benachteiligten Wohngebieten, und hat ein Bildungsprogramm zum Thema Tierschutz entwickelt, in dessen Rahmen Schüler nach LIONSROCK eingeladen werden, um mehr über Tiere zu lernen. Wichtigste Aktivitäten 2012 Im Jahr 2012 konnten zehn weitere Tiere aufgenommen werden: eine Löwin aus Südafrika, vier Löwen aus Rumänien, drei aus Serbien und zwei Tiger aus Deutschland. Alle wurden aus untragbaren Haltungen befreit. Die Tiger waren zuvor von der Fondation Brigitte Bardot vor der Einschläferung gerettet worden lebten in LIONSROCK 88 Grosskatzen. Alle Tiere werden einmal im Jahr tiermedizinisch untersucht, geimpft und bei Bedarf behandelt. In diesem Jahr waren verschiedene Behandlungen nötig. Zudem brauchen ältere Grosskatzen ein flaches und klar strukturiertes Areal, das für tierärztliche Teams gut zugänglich ist. Deshalb wurde eine Anlage gebaut, die auf die Bedürfnisse älterer Tiere abgestimmt ist. Um die Kapazitäten insgesamt zu erweitern, wurde die im Oktober 2010 begonnene Bauphase mit insgesamt 13 neuen Gehegen für Löwen und Tiger fertiggestellt. Ausblick 2013 Im Jahr 2013 will VIER PFOTEN alle Grosskatzen vom Zoo Onesti in Rumänien nach Südafrika überführen sowie sechs Tiger aus Deutschland. Für die erwarteten 16 Grosskatzen werden zusätzliche Gehege ausgebaut. Ausserdem soll in LIONSROCK eine Tierambulanz errichtet werden, damit kranke Tiere künftig direkt vor Ort behandelt werden können und ihnen lange Transporte erspart bleiben. Gross- und Wildkatzen in LIONSROCK 81 Löwen 4 Tiger 2 Leoparden 1 Gepard 2 Karakale 3 Servale 17

18 Stray Animal Care Internationale Hilfe für Streunertiere kastrierte Hunde und Katzen Ausgangslage Beinahe überall, wo Menschen leben, gibt es auch verstossene, ausgesetzte Heimtiere. Vor allem in Ballungszentren leben mitunter hunderttausende Hunde und Katzen auf der Strasse. Häufig hungern sie, leiden unter Parasiten, viele sind krank oder verletzt. Da sie nicht kastriert sind, vermehren sich Streunertiere unkontrolliert, kranke Tiere können für den Menschen zum Gesundheitsrisiko werden. Leider reagieren die Behörden in manchen Ländern immer noch mit Massentötungen auf das Problem. Die Tiere werden erwürgt, erschlagen oder vergiftet, manchmal sogar lebendig verbrannt oder vergraben. Dies ist nicht nur grausam, sondern auch völlig sinnlos. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Töten die Zahl der Streuner langfristig nicht verringert. Systematische Kastrationen sind derzeit das einzige bekannte Mittel, um Streunerpopulationen auf Dauer und vor allem auch tierfreundlich zu senken. Ziel VIER PFOTEN will das Töten beenden, das Leid der Streunertiere lindern und ihre Zahl langfristig durch Kastration verringern. Um dies zu erreichen, engagiert sich die Organisation auf mehreren Ebenen: von Kastrationseinsätzen vor Ort mit eigenen Teams über Information und Aufklärung der Bevölkerung bis hin zu politischer Arbeit auf EU-Ebene und in Ländern mit hoher Streunerpopulation. Projekt Begonnen hat die VIER PFOTEN Streunerhilfe Mitte der 1990er Jahre in der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Bis heute liegt der Schwerpunkt der Arbeit in Osteuropa, vor allem in Rumänien und Bulgarien, doch längst sind die Kastrationsteams auch weltweit im Einsatz. Stray Animal Care (SAC) hilft nachhaltig: Kastrieren begrenzt die Zahl der Streunertiere, medizinische Massnahmen verhindern Krankheiten und Seuchen. Die Tiere werden gefangen und unter Narkose kastriert, behandelt, geimpft und anschliessend wieder freigelassen. Gleichzeitig schult VIER PFOTEN lokale Tierärzte, damit sie das Projekt Projektfinanzierung 2012 VIER PFOTEN Schweiz an Stray Animal Care CHF weiterführen, und kooperiert mit einheimischen Tierschutzorganisationen, um die Streunerhilfe nachhaltig in der Region zu verankern. Die SAC-Teams erfahrene Tierärzte, Tierfänger und -betreuer arbeiten nur in Städten und Gemeinden, die sich vertraglich verpflichten, keine Streuner mehr zu töten. Wichtigste Aktivitäten arbeiteten die SAC-Teams in sieben Ländern in Europa, Afrika sowie Asien und kastrierten insgesamt Hunde und Katzen Tiere wurden medizinisch behandelt, hierzu gehörten zum Beispiel Tumor-Operationen, Amputationen oder Heilbehandlungen nach Knochenbrüchen. Geografisch lag der Schwerpunkt der Streunerhilfe in diesem Jahr in der Ukraine. Ausblick 2013 Im Jahr 2013 wird VIER PFOTEN das Projekt in Bulgarien und Rumänien fortsetzen. Auch in der Ukraine, in Indien und im Sudan sind weitere Kastrationseinsätze geplant. 18

19 Kastrationseinsätze 2012 Litauen Kastrationen Ukraine Kastrationen Rumänien Kastrationen Bulgarien Kastrationen Anlässlich der Fussball-Europameisterschaft in der Ukraine gerieten die vielen Strassenhunde des Landes in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Die Regierung liess tausende Tiere töten. VIER PFOTEN verhandelte erfolgreich mit der Regierung und einzelnen Kommunen und begann ab April mit Kastrationseinsätzen. In Jordanien arbeitet VIER PFOTEN eng mit der Princess Alia Foundation zusammen. Der Einsatz im westsudanesischen Krisengebiet Darfur kam auf Einladung der UNAMID, der gemeinsamen Blauhelm-Mission der Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union in Darfur, zustande. VIER PFOTEN kastrierte und behandelte herrenlose Hunde in den Militärlagern der Friedenstruppen. In Indien arbeitet VIER PFOTEN mit der Tierschutzorganisation Blue Cross of India zusammen. Schwerpunkt des Einsatzes in Indien war die Schulung lokaler Tierärzte. Jordanien 104 Kastrationen Indien 589 Kastrationen Sudan 150 Kastrationen 19

20 Menschenaffen in Not Rettungsstation und Auswilderungsprojekt in Borneo 230 Orang-Utans in der Station Ausgangslage Auf Borneo und Sumatra schrumpft der Lebensraum der letzten Orang-Utans unserer Erde dramatisch. Für Palmöl, Tropenholz und Kohle werden täglich riesige Flächen Regenwald zerstört. Ohne ihre Nahrungsbäume verhungern die Orang-Utans, oder sie werden als Ernteräuber gejagt und im Auftrag der Palmöl- Industrie für Kopfgeld getötet. Illegale Tierhändler verkaufen die wehrlosen Babys als Haustiere. In Gefangenschaft verlieren unsere nächsten Verwandten ihre Identität und ihre Würde. Ziel Seit 2007 engagiert sich VIER PFOTEN auf Borneo in der Rettungsstation Samboja Lestari zusammen mit der Borneo Orangutan Survival Foundation (BOSF) für den Schutz und die Rehabilitierung von Orang-Utan-Waisen, deren Mütter bei der Zerstörung des Regenwaldes ums Leben kamen. Ziel ist es, den Tieren ihre Freiheit und ihr eigenes Wesen zurückzugeben und jenen, die nicht mehr ausgewildert werden können, lebenslang eine artgemässe Unterbringung zu bieten. Projekt In der Rettungsstation Samboja Lestari werden verletzte, misshandelte und bei Privatpersonen konfiszierte Orang-Utan-Waisen gesund gepflegt und auf ein Leben in Freiheit vorbereitet. Die Tiere durchlaufen über Jahre ein gestuftes Rehabilitationsprogramm. Dabei werden die Kleinen liebevoll von menschlichen Ersatzmüttern betreut. Die Tiere lernen in der Waldschule hunderte von Pflanzen kennen, Schlafnester zu bauen, arttypisches Sozialverhalten und erwerben ihre Unabhängigkeit. Erst wenn sie allein überleben können, werden sie in einem abgeschiedenen Schutzgebiet ausgewildert. Rund 230 Orang-Utans werden in der Rettungsstation Samboja versorgt. Viele von ihnen sind zu krank oder zu traumatisiert, um in die Freiheit entlassen zu werden. Auf künstlich angelegten Inseln finden sie einen artgemässen Lebensraum, in dem sie sich frei bewegen können, jedoch versorgt und beobachtet werden. Wichtigste Aktivitäten 2012 Im Frühjahr 2012 wurden sechs Orang-Utans im geschützten Regenwald Kehje Sewen ausgewildert. Während des ersten Jahres in Freiheit folgen ihnen Fachleute mit speziellen Funksendern und beobachten ihr Verhalten intensiv, aber diskret. Die so gewonnen Erkenntnisse fliessen in das Training weiterer Auswilderungskandidaten ein. Der bisherige Verlauf ist sehr vielversprechend: Die Orang-Utans kommen gut mit dem selbstständigen Leben im Regenwald zurecht. Drei junge Weibchen haben sich in Streifgebieten nahe der ursprünglichen Auswilderungsstelle etabliert und sind dort regelmässig zu finden. Das vierte Weibchen ist jedoch seit Monaten nicht mehr zu orten. Wir hoffen, dass sie nur das Gebiet verlassen hat, in dem wir suchen können. Der Urwald ist nahezu undurchdringlich: Steile, äusserst rutschige Hänge und Dschungeldickicht erschweren die menschliche Fortbewegung. Die beiden jungen Orang- Utan-Männer haben artgemäss weite Strecken zurückgelegt, um ihre neue Heimat zu erkunden. Zuweilen verschwinden sie für einige Wochen, dann kehren sie wieder in das Auswilderungsgebiet zurück, manchmal sogar zusammen. Die Orang- Utans treffen einander ab und zu, zumeist aber verhalten sie sich einzelgängerisch wie in Freiheit aufgewachsene Tiere. Alle scheinen sich problemlos im Urwald orientieren zu können, sie bauen 20

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