Diabetes mellitus und Sport OA Dr. Edmund Cauza

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Diabetes mellitus und Sport OA Dr. Edmund Cauza"

Transkript

1 Diabetes mellitus und Sport OA Dr. Edmund Cauza Das neue Auftreten der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) hat in den letzten Jahrzehnten in den westlichen Ländern drastisch zugenommen. Wurden noch 1998 weltweit 120 Millionen Diabetiker geschätzt, wird im Jahr 2010 bereits mit 239 Millionen Patienten zu rechnen sein. Wenn man diese beängstigenden Zahlen auf Österreich umlegt, sind sieben bis acht Prozent der Bevölkerung an Diabetes erkrankt. Die Dunkelziffer dürfte jedoch noch viel höher sein. Ursachen für das rasche Fortschreiten dieser Erkrankung sind einerseits eine Fehlernährung und andererseits die fehlende körperliche Betätigung. Hat man früher noch besonders vom so genannten Alterszucker gesprochen, finden wir leider heute bei bereits Jugendlichen Übergewicht als Folge einer gestörten Lebensweise mit Überernährung und Bewegungsmangel. Dies kann bereits zu einem Auftreten eines Diabetes in frühen Jahren führen. Sport und Training sind zu wichtigen Maßnahmen in der Vorbeugung und Therapie des Diabetes geworden. Der menschliche Körper ist dazu geschaffen, betätigt zu werden. Wenn dies nicht geschieht, kann der Körper nicht mehr richtig funktionieren. Vergleichbar ist dies mit einem Fahrrad, das das ganze Jahr im Keller steht, und wenn man plötzlich eine längere Tour damit machen will unterwegs alles Mögliche ausfällt. Wenn man dagegen das Fahrrad das ganze Jahr über regelmäßig benutzt und pflegt, wird man von solchen Misslichkeiten verschont bleiben. Ähnlich dazu wird auch der menschliche Körper der niemals in Anspruch genommen wird, bei der plötzlichen Belastung streiken und zu Verletzungen und Erkrankungen neigen. Bereits beim Vorstadium des Diabetes dem metabolischen Syndrom (unter dieser Bezeichnung werden, verursacht durch die Insulinresistenz der verminderten Wirkung von Insulin an den körpereigenen Zellen, eine Reihe von Stoffwechselstörungen wie zum Beispiel Fettstoffwechselstörungen, erhöhte Harnsäurewerte und auch Bluthochdruck, zusammengefasst) sollte es unser Ziel sein unverzüglich einzugreifen. Bei der Insulinresistenz (Insulin-Unempfindlichkeit) passt der Insulin-Schlüssel zwar noch in das Schloss, die Zellen öffnen sich aber nicht mehr vollständig.

2 Die Ursache dieser Insulinresistenz liegt im Übergewicht, Fehlernährung, Bewegungsmangel, zu wenig Entspannung und Vererbung. Als Folge der Insulinresistenz bleiben die Blutzuckerwerte hoch, die Zellen bekommen zu wenig Energie. In weiterer Folge muss unsere Bauchspeicheldrüse, in der die körpereigene Insulinproduktion stattfindet, dauernd eine Mehrleistung vollbringen, damit die verschlechterte Wirkung vom Insulin ausgeglichen werden kann. Irgendwann wird aber auch die Bauchspeicheldrüse nicht mehr in der Lage sein, vermehrt Insulin zu produzieren, es wird zu einem Insulinmangel und damit zum Auftreten des Diabetes kommen. Wenn man davon ausgeht, dass diese typische Zivilisationskrankheit durch viele Jahre besteht und kontinuierlich in einen Diabetes übergehen kann, ist es durchaus verständlich warum diese Patienten bei der Diagnosestellung bereits schwere Gefäßverkalkungen aufweisen können.

3 Zirka 80-90% aller Diabetiker sind Patienten mit Diabetes Typ 2. Die Ursachen für die Entwicklung des DM 2 liegen in der bereits erwähnten Kombination von exogenen Faktoren (Stress, Übergewicht und Bewegungsmangel) als auch einer genetischen Komponente. Die unterschiedliche der Krankheitsentstehung von Diabetes 1 oder 2 sind in der Tabelle 1 zusammengefasst. Tabelle 1:Unterschiede zwischen Diabetes mellitus Typ 1 und 2 Diabetes mellitus Typ 1 Schädigung der Bauchspeicheldrüse Fehlende eigene Insulinproduktion Insulintherapie notwendig Meist jüngere Patienten Diabetes mellitus Typ 2 Fehlernährung, Bewegungsmangel Häufig ältere Patienten Verlust an Muskelmasse Vermehrte Insulinfreisetzung Insulinresistenz erhöhter Blutdruck und Gefäßverkalkungen Metabolisches Syndrom Voruntersuchungen: Am Beginn jeder sportlichen Aktivität sollte eine medizinische Gesamtuntersuchung stehen um eine chronische bzw. akute Erkrankung ausschließen zu können. Gemäß den Empfehlungen der Amerikanischen Gesellschaft für Sport Medizin sollte bei allen Personen über 35 Jahre zu Beginn einer sportlichen Trainingsperiode ein Belastungstest (am häufigsten Ergometrie) durchgeführt werden, um eine mögliche Herzkrankheit, bzw. ein abnormes Blutdruckverhalten zu erfassen. Zusätzlich sollten bei Patienten mit Diabetes folgende Untersuchungen durchgeführt werden: Augenärztliche Begutachtung: Um eine Erkrankung der Netzhaut ausschließen zu können (da bei einer kontinuierlichen, kraftvollen Trainingstherapie eine Einblutung bzw. Netzhautablösung möglich wäre) ist eine Augenhintergrund Untersuchung zu empfehlen. Bei Patienten mit Zeichen einer Durchblutungsstörung der Beine (ziehende Beinschmerzen beim Gehen die nach kurzen Geh- Pausen wieder verschwinden, kalte Füße, herabgesetzte

4 oder fehlende Fußpulse) sollte eine Ultraschall Untersuchung der Beingefäße durchgeführt werden. Bei Nervensystemveränderungen: Die Überprüfung ob eine Nervensystemveränderung (Neuropathie) vorliegt, wie beginnendes Kribbeln, eine fehlende oder beeinträchtigtes Berührungs-, Schmerz- oder Temperaturempfinden ist nach Durchführung einer Nervenleitgeschwindigkeit möglich. Bei Vorliegen einer Nierenerkrankung (Nephropathie) liegen keine spezifischen Empfehlungen vor. Jedoch ist bei Vorhandensein eines beginnenden Eiweißverlustes im Harn (dieser kann mit einer einfachen Harnstickmessung (Mikroalbuminmessung) festgestellt werden) oder bei Vorliegen einer höhergradigen Nierenerkrankung, wird die Leistungsfähigkeit der Probanden eingeschränkt sein - was wiederum zu einer Selbstlimitierung des Aktionspotentials führt. Wird bei der Eingangsuntersuchung bereits einer dieser diabetischen Spätschaden festgestellt, muss das folgende Trainingsprogramm dieser Veränderung entsprechend modifiziert werden. Trainingsformen: Welche Trainingsform ist nun bei Diabetiker besonders wirksam? Die am Besten untersuchte Trainingsform beim Diabetiker stellt das a: Ausdauertraining dar. Die meisten positiven Effekte des Ausdauertrainings sind neben einer Verbesserung des Kohlehydratstoffwechsels, eine Abnahme der Insulinresistenz und Verbesserung im Fettstoffwechsel. In den meisten rezenten Studien wurde eine Verbesserung des Langzeitblutzuckerwertes (HbA1C) von durchschnittlich 10-20% des Ausgangswertes bei Diabetes mellitus Typ 2 Patienten gemessen. Die besten Effekte wurden immer durch eine zusätzliche Kalorien Reduktions- Diät erzielt (als einfache Praxisempfehlung wäre z.b. eine Kalorien-Reduktion von 300kcal pro Tag, dies würde zum Beispiel das Weglassen einer Wurstsemmel bedeuten). Ausdauertraining ist besonders bei übergewichtigen Patienten mit Diabetes von größter Wichtigkeit. Durch regelmäßiges Training kann der Körper seine verfügbare Energie steigern und eine günstige Veränderung der Körperzusammensetzung mit einer Reduktion des Fettanteiles erreichen.

5 Dieser positive Effekt des Ausdauertrainings spiegelt sich in einer Verbesserung des Fettstoffwechsels. Im Gesamt-Cholesterin-Bereich ist nur ein bescheidener Einfluss möglich. Jedoch bei der Auftrennung in das schlechte und gute Cholesterin zeigt sich eine Abnahme der für die Gefäßverkalkung verantwortlichen schlechten LDL-Cholesterins und ein Anstieg des auf die Gefäße positiv wirkenden HDL-Cholesterins. Zusätzlich kommt es zu einer Verbesserung der Triglyzeridwerte. Als zusätzliche Veränderung kommt es zu einer andauernden Reduktion des Blutdruckes. Im Gegensatz zu einer medikamentösen Therapie hält der blutdrucksenkende Effekt auch an den trainingsfreien Tagen an. Durch die Gewichtsreduktion, Veränderung der Körperzusammensetzung, Verbesserung der Leistungsfähigkeit,.. wird auch ein positiver psychologischer Effekt erzielt. Einige Studien konnten diese beeindruckenden Ergebnisse jedoch nicht bestätigen. Als häufigste Ursache wurden ein zu geringes, bzw. auch zu intensives Trainingsprogramm, eine zu kurze Trainingsdauer(<3Monate) oder fehlende kontinuierliche Trainingsteilnahme gesehen. b: Krafttraining: Es sind nur wenige Daten über die Auswirkung von Krafttraining bei Diabetes mellitus zum jetzigen Zeitpunkt vorhanden. Da die Muskulatur zu dem Hauptverbraucher von Blutglukose zählt, profitieren Menschen mit Diabetes Typ 2 auch besonders von körperlichen Betätigungen die die Muskulatur verändern. Die Muskelzelle stellt außerdem eine Hauptrolle bei der Entstehung der Insulinresistenz beim Typ 2 Diabetes dar. Zwischen dem 20. und 70. Lebensjahr kommt es zu einem 40% Rückgang der Muskelmasse der durch Krafttraining aufgehalten, bzw. deutlich verringert werden kann. Die Effekte von Kraftttraining auf Stoffwechsel- Parameter waren bisher sehr kontroversiel. Waren in älteren Studien noch keine, bzw. nur sehr geringe Veränderungen im Kohlehydratstoffwechsel und bei der Insulinresistenz zu sehen, zeigen die Ergebnisse der rezenten Arbeiten deutliche Verbesserungen sowohl der Blutzucker- als auch Fettstoffwechselparameter. Zusätzlich wurde eine Reduktion des Gesamtfettgehaltes und eine Verbesserung des Blutdruckverhaltens bewiesen. In einer von unserer Studiengruppe durchgeführten Untersuchung an 40 Typ 2 Diabetes Patienten, bei denen je 20 Patienten

6 entweder Ausdauer- oder Krafttraining für den Zeitraum von 4 Monaten absolvierten, konnte die Vorteile des Krafttrainings nachgewiesen werden (siehe Tabelle 2). Der positive Einfluss von Ausdauer als auch Krafttraining auf den systolischen als auch diastolischen Blutdruck in unserer Studie ist in Tabelle 3 zu sehen. Tabelle 2: Auswirkungen von Ausdauer- und Krafttraining auf Stoffwechselparameter nach 4 Monaten Trainingsdauer: Zucker HbA1C, Langzeitzucker Gesamt- Cholesterin HDL- gutes Cholesterin 10.5 LDL- schlechtes- Cholesterin Triglyzeride ,4-1,6 1-0,4-5 -4,6-5, , ,5-40 Erklärung: Blauer Balken : Reduktion in Prozent nach 4 Monaten Krafttraining. Gelber Balken : Reduktion in Prozent nach 4 Monaten Ausdauertraining

7 Tabelle 3: Auswirkung von Ausdauer- und Krafttraining auf Blutdruckverhalten mm/hg ,7 119,3 Blutdruckveränderung 82,3 76,3 141,2 121,8 87,1 74,4 RR syst prä RR syst post RR diast prä RR diast post RR syst prä RR syst post RR diast prä RR diast post Erklärung: Blauer Balken :Veränderung von Blutdruck nach 4 Monaten Krafttraining. Gelber Balken :Veränderung von Blutdruck nach 4 Monaten Ausdauertraining RR syst prä = Blutdruck systolisch vor dem Training RR syst post =Blutdruck systolisch nach dem Training RR diast prä = Blutdruck diastolisch vor dem Training RR diast post = Blutdruck diastolisch nach dem Training Zusätzlich zu den bereits genannten Vorteilen konnte bereits nach 4 Monaten Krafttraining eine Zunahme der Muskelmasse gemessen werden. Dies wurde in einer exakten Messung der Bein und Beckenmuskulatur mit einer Computertomographie gezeigt.

8 c: Kombiniertes Kraft- und Ausdauertraining: Eine weitere sehr wichtige Trainingsempfehlung besteht in einer Kombination aus Kraftund Ausdauertraining. Bei dieser Kombination ist sowohl eine Verbesserung von Herz- Kreislauf Funktion als auch eine Verbesserung der Muskelkraft und Muskelmasse zu erwarten. Diese Trainingsform wurde bisher nur in sehr kleinen Patientengruppen und von kurzer Dauer bei Diabetiker untersucht. Da die oben genannten Verbesserungen bei Diabetes Typ 2 Patienten sehr wichtig sind, dürfte diese Trainingsform eine optimale Kombination darstellen. Die Wirksamkeit eines kombinierten Trainings ist zurzeit Gegenstand einer Untersuchung die wir an Diabetes Typ 2 Patienten (zwischen Lebensjahr und unter oraler antidiabetischer Therapie) durchführen. Die kostenlose Teilnahme von DM 2 Patienten an diesem Projekt ist nach Anmeldung jederzeit möglich. Trainingsempfehlungen: Wie sollte nun ein korrekt durchgeführtes Training ablaufen? Wie auch bei jedem Medikament muss Training richtig dosiert sein. Wenn man einen medizinischen Effekt mit körperlichem Training erzielen will, gibt es ähnliche Probleme. Wird zu wenig trainiert wird der gewünschte Effekt ausbleiben, wird übertrainiert ist ebenfalls

9 eine Überforderung möglich, die im Extremfall zu schwerwiegenden Folgen (schwere Hypoglycämie (Unterzuckerung bis hin zum diabetischen Koma) führen kann. Da der Begriff körperliche Bewegung ein sehr vielschichtiger ist (von Gartenarbeit bis Marathonlauf) und von jedem anders verstanden wird, ist es wichtig ihn richtig zu definieren. Wenn es sich bei einer sportlichen Tätigkeit um eine ärztlich empfohlene körperliche Bewegung handelt, sollte man lieber von medizinischer Trainingstherapie sprechen. Beim zu empfehlenden A: extensiven aeroben Ausdauertraining ist eine exakte Quantifizierung des Trainings mit 4 Messgrößen zu empfehlen. 1: Intensität 2: Dauer 3: Häufigkeit 4: Wöchentliche Trainingsnettozeit ad 1: Die Intensität der Belastung: Dies ist die während eines Trainings angewandte Belastung bezogen auf die individuelle maximale Leistungsfähigkeit, d.h. jene Leistung die man nach maximaller Belastung z.b. am Fahrradergometer ermittelt hat. Der Schwellenwert ist dabei 50% wobei beim extensiven Ausdauertraining ein Intensitätsbereich von 55%-70% anzustreben ist. Die Trainingsherzfrequenz lässt sich am Besten durch einen Pulsfrequenzmesser kontrollieren (z.b.: POLAR ). ad 2: Die Belastungsdauer: Unter Belastungsdauer versteht man die Zeit in der ein Training wirksam mit ausreichender Intensität ausgeübt wird. Zu Trainingsbeginn muss eine Dauer von mindestens 10 Minuten erreicht werden (die Aufwärmzeit ist nicht inkludiert) und ist mit Fortdauer der Trainingsperiode nach oben offen. Dauert das Training mit richtiger Intensität kürzer, kann kein gewünschter Trainingseffekt erzielt werden. ad 3: Häufigkeit: Unter Häufigkeit versteht man die Anzahl der Trainingseinheiten die pro Woche mit richtiger Intensität und Dauer durchgeführt werden. Auch hier gibt es wieder ein Mindestmaß, nämlich 2 Trainingseinheiten pro Woche. Sollte auch hier das Minimum von 2mal pro Woche nicht erfüllt werden, wird der gewünschte Trainingseffekt ausbleiben. Mit fortlaufender Trainingsdauer kann die Häufigkeit auf 3-4/ Woche erhöht werden. ad 4: Wochentrainingszeit: unter der wöchentlichen Nettotrainingszeit (WTNZ) versteht man die Summe der Trainingszeiten, die innerhalb einer Woche mit richtiger Intensität (als mit

10 einer Traininsherzfrequenz von mindestens 50% der max. Leistungsfähigkeit), mit richtiger Dauer (mindestens 10 Minuten) und ausreichender Häufigkeit (also mindestens 2x/Wo) absolviert worden sind. Sollte nur eine der 3 Voraussetzungen nicht erfüllt worden sein(z.b.: man konnte diese Woche aus beruflichen Gründen nur einmal Trainieren, auch wenn man dies dann doppelt solange, bzw. besonders intensiv durchgeführt hat), wird der gewünschte Trainingseffekt ausbleiben. Wird jetzt eine angemessene Wochentrainingszeit 6-8 Wochen eingehalten so ist der maximal mögliche Effekt erreicht und es kann bei Beibehaltung dieses Trainingsprogrammes keine weitere Steigerung der Leistungsfähigkeit erzielt werden. Sollte eine weitere Steigerung der Leistungsfähigkeit angestrebt werden ist eine Erhöhung der wöchentlichen Nettotrainingszeit um 25-50% notwendig (würde eine Erhöhung der Trainingszeit um 5min/ pro Trainingseinheit entsprechen). Dies kann dann solange durchgeführt werden bis entweder die individuell angestrebte Leistungsfähigkeit erreicht wird, bzw. die für sportliche Tätigkeit verfügbare Zeit erschöpft ist. Eine weitere Regel in der Sportmedizin ist die Angemessenheit des Trainings: Man muss bei der wöchentlichen Nettotrainingszeit darauf achten, dass eine ausreichende Erholungs- und Regenerationszeit eingehalten wird. Allgemein gilt, ist die wöchentliche Nettotrainingszeit gering, ist nur eine geringe Regenerationszeit notwendig, ist sie hoch bedarf es einer längeren Erholungsphase. Als abschließende Regel sollte die notwendige Ganzjährigkeit des Trainings erwähnt werden. Jede Unterbrechung der Trainingsphase, bzw. reduzieren der wöchentlichen Nettotrainingszeit hat eine Verminderung, bis den Verlust der erreichten Leistungsfähigkeit zur Folge.

11 In einer von uns an 17 Diabetes Typ 2 Patienten durchgeführten Untersuchung, konnten wir die Wichtigkeit der Fortführung einer Trainingstherapie zeigen. In dieser Studie absolvierten alle Patienten entweder ein 4 monatiges Kraft- oder Ausdauertraining. Danach beendete ein Teil der Patienten das Training, die übrigen Patienten setzen das Training fort. Jene Patienten die Ihr Training fortsetzten konnten zusätzlich zu den bereits nach 4 Monaten erreichten Verbesserungen, eine weitere Verbesserung sämtlicher Stoffwechselparameter erzielen. Jene Patienten die Ihr Training nach 4 Monaten beendeten, konnten Ihre bereits erzielten Verbesserungen nicht halten- im Gegenteil nach 4 Trainingsfreien Monaten verschlechterten Sie sich im Vergleich zu den Ausgangswerten. Dies bestätigt, dass die regelmäßige Fortführung des Trainings nie vergessen werden sollte.

12 B: Krafttraining: Auch bei der Durchführung eines Krafttrainings müssen, damit eine Verbesserung der Muskelkraft und Erhöhung der Muskelmasse erreicht werden, gewisse Regeln eingehalten werden. Ebenso ist auf Intensität, Dauer und Häufigkeit zu achten. Eine praktikable Trainingsempfehlung wie Sie in unserer Studie durchgeführt wurden, möchte ich folgendermaßen beschreiben. Wird Krafttraining an Fitnessgeräten durchgeführt, sollte zuerst eine Aufwärmphase von 10 Minuten mit leichten Gewichten erfolgen. In den ersten 2 Wochen kann das Trainingsgewicht für jeden Muskel so gewählt werden, dass sich die Muskulatur an die neue Bewegung gewöhnen und die Übungen korrekt (am besten nach Anweisung durch einen Trainer) durchgeführt werden kann. Danach sollte für jeden trainierten Muskel die Trainingsgewichte so gewählt werden, dass Wiederholungen bei der gleichen Übung möglich sind (man nennt dies einen Satz). Wenn mehr als 15 Wiederholungen möglich sind, soll das Trainingsgewicht gesteigert werden. Insgesamt soll pro Woche und pro Muskel 3 Sätze (also Wiederholungen) durchgeführt werden. Mit fortlaufender Zeit und Gewöhnung an die Fitnessgeräte kann die Anzahl der Sätze/pro Woche/ für jeden einzelnen Muskel auf 4-6 erhöht werden. Um ein ausgewogenes Krafttraining durchzuführen, sollten mindestens 6 Muskel (Schulter und Brust, Bauch und Beine) trainiert werden.

13 Auch Leistungssport ist mit der Diagnose Diabetes mellitus möglich. Gary Hall, ein Diabetes mellitus Typ 1 Patient konnte bei den olympischen Sommerspielen in Sydney sowohl eine Goldmedaille als auch einen Weltrekord in der Staffel erschwimmen. Olympiasieger Olympische Spiele Sydney Gary Hall Goldmedaille 50m Freistil Weltrekord Mannschaft 4x100m Lagen Körperliche Aktivität beim Typ I- Diabetiker: Selbstverständlich darf und soll ein Typ 1 Diabetiker sämtliche sportliche Aktivitäten wie bereits für Diabetes Typ 2 Patienten erwähnt durchführen, solange eine gute Stoffwechselkontrolle gewährleistet ist. Die Möglichkeit das therapeutische Regime (die meisten sporttreibenden Typ 1 Diabetiker absolvieren eine funktionelle Insulintherapie) jederzeit verändern zu können erlaubt fast jede sportliche Aktivität mit unterschiedlichster Intensität. Eine sehr wichtige Rolle spielt die Selbsterkenntnis und eine genau durchgeführte BZ-Dokumentation bei jedem einzelnen Individuum. Durch die individuell unterschiedlichen Reaktionen des BZ-Spiegels auf unterschiedliche körperliche Belastungen bei jeden Einzelnen ist durch eine genaue Dokumentation ein Lernen und Verbessern der BZ-Werte möglich. Als häufigste Komplikation steht die Hypoglykämie, die während aber auch mehrere Stunden nach der körperlichen Belastung auftreten kann, im Vordergrund. Deshalb sollte beim Typ 1 Diabetiker folgende Faustregeln beachtet werden:

14 Bei BZ< 100mg/dl eine Extra Broteinheit (BE) vor Sportbeginn. Bei BZ zw mg/dl kann die Sportfähigkeit als gegeben angesehen werden Bei BZ > mg/dl sollte man den Harn mit einem Harnstick auf Ketone untersuchen. Ist Harnketon positiv sollte die sportliche Aktivität verschoben werden, sowie zunächst Insulin verabreicht werden Bei BZ-Werten über mg/dl (= Zustand des Insulinmangels) kommt es beim Training zu einer Zunahme des BZ-Spiegels und Zunahme der Ketonkörper im Blut mit Gefahr des Ketoazidotischen Komas. Um den Körper vor dem Training nicht unnötig zu belasten, sollten Sie auf üppige Mahlzeiten verzichten. Für Sportler ist es empfehlenswert, eine der körperlichen Aktivität angepassten leicht verdauliche Kost zu sich zu nehmen. Die großen Hauptmahlzeiten sollten mindestens 3 Stunden zurückliegen. Ist eine sportliche Aktivität von hoher Intensität, bzw. längerer Dauer(>60min) geplant, sollten folgende zusätzliche Broteinheiten eingenommen werden. Bei BZ 80mg/dl zusätzlich 3-4BE Bei BZ von mg/dl 2 BE Wird eine Sportliche Aktivität für einen längeren Zeitraum geplant ist eine Reduktion der Insulintherapie zu empfehlen (sowohl im Basal- als auch im Bolus Insulinbereich [30-60%]) Auch während (vor allem länger dauernder) sportlicher Betätigung als auch danach sind BZ- Kontrollen durchzuführen (auch nach dem Sport wird vermehrt Glucose im Muskel aufgenommen, Vorsicht vor nächtlichen Hypoglykämien nach Sport). Ähnlich Empfehlungen sind auch beim Insulinpflichtigen Typ 2 Diabetiker anzuwenden. Diesen Effekt der vor allem auf das Verbrauchen der Glykogenspeicher im Muskel zurückzuführen ist, haben wir nach dem Wien Marathon im Mai 2002 gemessen. Bei insgesamt 6 Diabetikern wurde eine sogenannte permanente Blutzuckermessung durchgeführt. Bei diesem Blutzuckermonitoring erhielt jeder Patient in der Nacht vor dem Marathonlauf einen Sensor in das Fettgewebe verabreicht, durch den alle 5 Minuten eine Blutzuckerbestimmung vorgenommen werden konnte. Der Sensor wurde am Morgen nach dem Marathonlauf entfernt und ausgewertet. Mit dieser Messung konnten wir nachweisen, dass nach einem ausgedehnten sportlichen Ereignis, wie ein Marathonlauf, es zu nächtlichen Unterzuckerungen (Hypoglykämien) ohne Auftreten von Warnsymptomen kommen kann.

15 BZ- Profil BZ-Werte (mg/dl) Mai Mai :00 AM 4:00 AM 8:00 AM 12:00 PM 4:00 PM 8:00 PM 12:00 AM Zeit (Stunden) Erklärung: Das Blutzuckerprofil einer Typ 1 Diabetikerin während des Marathons (Startzeit war 9.00 am 26.Mai) und die Hypoglykämische Stoffwechsellage in der Nacht nach dem Marathon (lila Linie)

Kann man dem Diabetes davonlaufen?

Kann man dem Diabetes davonlaufen? Kann man dem Diabetes davonlaufen? Dr. med. A. Witzel Internist/Kardiologe/Diabetologe(DDG) Med. Reha-Einrichtungen der Stadt Radolfzell Mettnau-Kur - Diabetes mellitus Es gibt eine Vielzahl verschiedener

Mehr

WAS IST DIABETES? 1. Zucker - Kraftstoff des Menschen

WAS IST DIABETES? 1. Zucker - Kraftstoff des Menschen WAS IST DIABETES? 1. Zucker - Kraftstoff des Menschen Traubenzucker liefert Energie Bei jedem Menschen ist ständig eine geringe Menge Traubenzucker (Glukose) im Blut gelöst. Dieser Blutzucker ist der Kraftstoff

Mehr

Diabetes mellitus. Juliane Briest, Anne Röhrs, Dorota Niezgodka

Diabetes mellitus. Juliane Briest, Anne Röhrs, Dorota Niezgodka Diabetes mellitus Juliane Briest, Anne Röhrs, Dorota Niezgodka Regulation des Blutzuckers Für die Sicherstellung der Versorgung der Körperzellen mit Glukose wird der Blutzuckerspiegel in einem Organismus

Mehr

Ihre Babenberg-Apotheke informiert: Fachbegriffe zum Thema Diabetes

Ihre Babenberg-Apotheke informiert: Fachbegriffe zum Thema Diabetes Ihre informiert: Fachbegriffe zum Thema Diabetes Acarbose ACE-Hemmer Aceton Albumin Aminosäuren Angina-pectoris-Anfall Angiopathie Arteriosklerose Arzneimittelwirkstoff, der die Verdauung der Kohlenhydrate

Mehr

Appetit... Essen... sich wohler fühlen. Diabetes mellitus. Ein paar grundlegende Gedanken. Was ist Diabetes mellitus? Was ist die Ursache?

Appetit... Essen... sich wohler fühlen. Diabetes mellitus. Ein paar grundlegende Gedanken. Was ist Diabetes mellitus? Was ist die Ursache? Diabetes mellitus Appetit... Essen... sich wohler fühlen Diabetes mellitus Ein paar grundlegende Gedanken Das Wort Diabetes mellitus kommt aus dem Griechischen und bedeutet honigsüßer Durchfluss. Das heißt,

Mehr

Honigsüßer Durchfluss

Honigsüßer Durchfluss Honigsüßer Durchfluss Gliederung 1. Volkskrankheit Diabetes 2. Insulin: Türöffner für den Blutzucker 3. Formen des Diabetes mellitus 3.1 Typ-1-Diabetes 3.2 Typ-2-Diabetes 3.3 Gestationsdiabetes 4. Symptomatik

Mehr

Diabetes Mellitus - Zuckerkrankheit Ihre Gesundheit - Unser Thema ist ein Service Ihrer niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern

Diabetes Mellitus - Zuckerkrankheit Ihre Gesundheit - Unser Thema ist ein Service Ihrer niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern Patienteninformation Diabetes Mellitus - Zuckerkrankheit Ihre Gesundheit - Unser Thema ist ein Service Ihrer niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern Mehr als sechs Millionen Menschen leiden

Mehr

Labortests für Ihre Gesundheit. Volkskrankheit Diabetes 32

Labortests für Ihre Gesundheit. Volkskrankheit Diabetes 32 Labortests für Ihre Gesundheit Volkskrankheit Diabetes 32 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Volkskrankheit Diabetes Das sollten Sie wissen Sechs Millionen Menschen in Deutschland haben Diabetes Tendenz

Mehr

Vegetarisch genießen für Diabetiker

Vegetarisch genießen für Diabetiker miriam schaufler walter a. drössler Vegetarisch genießen für Diabetiker Mit gesunder Ernährung den Blutzucker senken Über 80 neue Rezepte mit maximal 400 Kalorien! 2 Inhalt 4 Vorwort 7 Erst die Theorie:

Mehr

weg-mit-dem-rückenschmerz.de

weg-mit-dem-rückenschmerz.de Energie Ernährung Bewegung 3-Elemente-Medizin nach Dr. Josef Fischer weg-mit-dem-rückenschmerz.de Mehr Lebensqualität durch Bewegung Medizinische Trainingstherapien in der Praxis Dr. med. Josef Fischer

Mehr

Diabetes. an Magnesiummangel denken!

Diabetes. an Magnesiummangel denken! Diabetes an Magnesiummangel denken! Etwa 8 Millionen Menschen in Deutschland sind Diabetiker. Neben einer erblichen Veranlagung sind einige Schlüsselfaktoren für die Entstehung des Diabetes mellitus Typ

Mehr

Diabetes mellitus Eine praktische Betrachtung

Diabetes mellitus Eine praktische Betrachtung Diabetes mellitus Eine praktische Betrachtung Dr. med. Daniel Beutler Praxisgemeinschaft am Mühlebach Bahnhofstrasse 50 3127 Mühlethurnen dan.beutler@hin.ch Diabetes mellitus Woher kommt der Name? der

Mehr

Diagnose: Nicht insulinpflichtiger Diabetes Typ 2 mit erhöhten Blutfettwerten (Hypertriglyzeridämie)

Diagnose: Nicht insulinpflichtiger Diabetes Typ 2 mit erhöhten Blutfettwerten (Hypertriglyzeridämie) Diagnose: Nicht insulinpflichtiger Diabetes Typ 2 mit erhöhten Blutfettwerten (Hypertriglyzeridämie) Warum die Stoffwechseloptimierung im Hinblick auf Zucker und Fett so wichtig ist. Information für Patienten

Mehr

Somatopsychische Zusammenhänge bei Diabetespatienten in Psychotherapie

Somatopsychische Zusammenhänge bei Diabetespatienten in Psychotherapie Somatopsychische Zusammenhänge bei Diabetespatienten in Psychotherapie Dipl. Psych. Susan Clever Psychol. Psychotherapeutin/Psychodiabetologie Fachpsychologin DDG Diabetespraxis Hamburg-Blankenese Für

Mehr

1. Allgemeine Grundlagen. Impressum. Diese Schulungsfolien wurden in Kooperation von folgenden Personen erstellt: 1.1. Was ist Diabetes?

1. Allgemeine Grundlagen. Impressum. Diese Schulungsfolien wurden in Kooperation von folgenden Personen erstellt: 1.1. Was ist Diabetes? Impressum Diese Schulungsfolien wurden in Kooperation von folgenden Personen erstellt: Anita Gräll, Diätologin Hanusch Krankenhaus, Elisabeth Zirnwald, Diätologin GZ Wien Mitte Christoph Feichtinger, Diabetesberater

Mehr

Einstufung Beschreibung GdBMin GdBMax Diätbehandlung ohne blutzuckerregulierende Medikamente 0 0

Einstufung Beschreibung GdBMin GdBMax Diätbehandlung ohne blutzuckerregulierende Medikamente 0 0 Erläuterungen zur Diabetes-Bewertung a) Fallgruppe GdS/GdB 0 Die an Diabetes Erkrankten, deren Therapie regelhaft keine Hypoglykämie auslösen kann und die somit in der Lebensführung kaum beeinträchtigt

Mehr

Diabetes mellitus - Zuckerkrankheit

Diabetes mellitus - Zuckerkrankheit Diabetes mellitus - Zuckerkrankheit Definition: Diabetes ist eine chronisch verlaufende Stoffwechselkrankheit, bei der ein absoluter oder relativer Insulinmangel besteht, der zu einer dauerhaften Erhöhung

Mehr

WAS ES IST UND WIE ES VERWENDET WIRD

WAS ES IST UND WIE ES VERWENDET WIRD Insulin-ABC WAS ES IST UND WIE ES VERWENDET WIRD L ABC dell insulina Lilly Warum muss ich Insulin spritzen? In den meisten Fällen wird Typ-2-Diabetes neben einer richtigen Ernährung und sportlicher Betätigung

Mehr

Informationen über Arterielle Durchblutungsstörungen (Arterielle Verschlusskrankheit = AVK)

Informationen über Arterielle Durchblutungsstörungen (Arterielle Verschlusskrankheit = AVK) Informationen über Arterielle Durchblutungsstörungen (Arterielle Verschlusskrankheit = AVK) Durch Ablagerungen in den Gefäßwänden können Verengungen oder Verschlüsse der Schlagadern (Arterien) entstehen.

Mehr

Die Ruhetage können auch mit aktiver Erholung, wie z.b. Sauna oder auch leichtes Cardiotraining gestaltet werden.

Die Ruhetage können auch mit aktiver Erholung, wie z.b. Sauna oder auch leichtes Cardiotraining gestaltet werden. Seminar 4 / Marco Schuetze 11-2003 Ernährungsbasis zum Muskelaufbau / Gewichtszunahme Allgemein Eine Zunahme an aktiver Muskelmasse und somit Körpergewicht resultiert aus einem zielorientiertem Training,

Mehr

Der ältere Mensch mit Diabetes im Alten- oder Pflegeheim

Der ältere Mensch mit Diabetes im Alten- oder Pflegeheim Der ältere Mensch mit Diabetes im Alten- oder Pflegeheim (Zusammenfassung aus einem vorläufigen Bericht der ProDiAl-Studie der Deutschen Diabetes-Stiftung Autor Dr. Claus Hader) Seit 1995 wird von der

Mehr

Diabetes kompakt für die Hausarztpraxis

Diabetes kompakt für die Hausarztpraxis Diabetes kompakt für die Hausarztpraxis Deutscher Diabetes Kongress, Berlin, 16. Mai 2015 In Kooperation von Start mit Insulin Wann starte ich mit Insulin? Wie starte ich mit Insulin? Welches Insulin sollte

Mehr

Seminar Prävention und Gesundheitsförderung. Universität Hamburg

Seminar Prävention und Gesundheitsförderung. Universität Hamburg Seminar Prävention und Gesundheitsförderung www.sportmedizin-hamburg.com Prüfung Dienstag, 20.12.05; HS Frauenklinik 8:30 h Abschnitt 1 [80 Fragen]: 09:00 11:00 Uhr Pause: 11:00 11:30 Uhr Abschnitt 2 [40

Mehr

Schulungsprogramm für Typ 2-Diabetiker, die nicht Insulin spritzen

Schulungsprogramm für Typ 2-Diabetiker, die nicht Insulin spritzen Anlage 12: Schulungsprogramme Diabetes Typ 2 zu dem Vertrag nach 73a SGB V über ein strukturiertes Behandlungsprogramm (DMP) zur Verbesserung der Qualität der Versorgung von Typ 2 Diabetikern zwischen

Mehr

Sport und Ernährung. weniger Gewicht, niedrigerer Blutdruck, geringere Cholesterinwerte. Gemeinschaftspraxis

Sport und Ernährung. weniger Gewicht, niedrigerer Blutdruck, geringere Cholesterinwerte. Gemeinschaftspraxis Sport und Ernährung weniger Gewicht, niedrigerer Blutdruck, geringere Cholesterinwerte Gemeinschaftspraxis Diabetologische Schwerpunktpraxis Hausärztliche Versorgung Gelbfieberimpfstelle Dr. med. Ottmar

Mehr

Diabetes Mellitus. Diabetes Mellitus. Chronisches Nierenversagen. Chronic kidney disease chapter 4

Diabetes Mellitus. Diabetes Mellitus. Chronisches Nierenversagen. Chronic kidney disease chapter 4 Chronisches Nierenversagen Chronic kidney disease chapter 4 (Zuckerkrankheit) ist eine Gruppe von Stoffwechselstörungen, die verschiedene Organe und Gewebe schädigen. Dafür typisch ist ein erhöhter Spiegel

Mehr

Koronare Herzkrankheit

Koronare Herzkrankheit HT46555_001_080 15.01.2008 8:54 Uhr Seite 3 Koronare Herzkrankheit Vervollständigen Sie den Text: ie koronare Herzkrankheit (kurz ) wird durch Veränderungen in den Koronarien hervorgerufen. Im engeren

Mehr

- OpErgo-Studie - Annette Seifert, Diplom Sportlehrerin, Klinik Roderbirken

- OpErgo-Studie - Annette Seifert, Diplom Sportlehrerin, Klinik Roderbirken - OpErgo-Studie - Annette Seifert, Diplom Sportlehrerin, Klinik Roderbirken 09. Mai 2006 1 OpErgo-Studie Optimierung der Intensitätssteuerung des Ergometertrainings in der kardiologischen Rehabilitation

Mehr

12 Fragen zu Diabetes

12 Fragen zu Diabetes 12 Fragen zu Diabetes Diabetes Typ 2 bekommt, wer zu viel Zucker isst - so das Fazit einer Straßenumfrage, die in Berlin durchgeführt hat. Zwar wissen die meisten, dass es sich bei Diabetes um die sogenannte

Mehr

Diabetes und Depression. von Dr. Andrea Benecke, Universität Mainz 10. Oktober 2013

Diabetes und Depression. von Dr. Andrea Benecke, Universität Mainz 10. Oktober 2013 Diabetes und Depression von Dr. Andrea Benecke, Universität Mainz 10. Oktober 2013 Gliederung 2 Einfluss von Stimmung auf das Wohlbefinden Was ist eine Depression? Beschwerdebild, Auftreten, Entstehung

Mehr

Erste-Hilfe kompakt. Notfallstichwort: Hypoglykämie. Empfehlungen des Bundesfeuerwehrarztes Folge XXI

Erste-Hilfe kompakt. Notfallstichwort: Hypoglykämie. Empfehlungen des Bundesfeuerwehrarztes Folge XXI Erste-Hilfe kompakt Notfallstichwort: Hypoglykämie Empfehlungen des Bundesfeuerwehrarztes Folge XXI Begriffsbestimmung und medizinisches Hintergrundwissen Der Begriff Hypoglykämie bedeutet Unterzuckerung

Mehr

Aktuelle Versorgungsstrukturen bei Diabetes mellitus

Aktuelle Versorgungsstrukturen bei Diabetes mellitus Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung in Deutschland Aktuelle Versorgungsstrukturen bei Diabetes mellitus Befunde aus dem DMP Diabetes mellitus Typ 2 in der Region Nordrhein Bernd Hagen DMP-Projektbüro

Mehr

DMP - Intensiv Seminar. Lernerfolgskontrolle

DMP - Intensiv Seminar. Lernerfolgskontrolle DMP - Intensiv Seminar Lernerfolgskontrolle A DIABETES 1. Für einen 84 jährigen Mann mit Diabetes mellitus Typ 2, Herzinsuffizienz bei Z.n. 2-maligem Myokardinfarkt, art. Hypertonie, M. Parkinson, Kachexie

Mehr

BLUTZUCKER- UND BLUTDRUCK- TAGEBUCH FÜR MENSCHEN MIT DIABETES GEEIGNET FÜR ALLE INSULIN-THERAPIEFORMEN

BLUTZUCKER- UND BLUTDRUCK- TAGEBUCH FÜR MENSCHEN MIT DIABETES GEEIGNET FÜR ALLE INSULIN-THERAPIEFORMEN BLUTZUCKER- UND BLUTDRUCK- TAGEBUCH FÜR MENSCHEN MIT DIABETES GEEIGNET FÜR ALLE INSULIN-THERAPIEFORMEN DEDBT00633c Das Tagebuch wurde vom Diabetesteam des Asklepios Westklinikum Hamburg in Zusammenarbeit

Mehr

Diabetes (Zuckerkrankheit)

Diabetes (Zuckerkrankheit) arztpraxis limmatplatz Definition... 2 Häufigkeit... 2 Krankheitsursachen... 2 Typ-I- und Typ-II-Diabetes... 2 Typ-I-Diabetes (= IDDM Insulin dependent diabetes mellitus)... 2 Typ-II-Diabetes (NIDDM =

Mehr

Herzsport. www.meinherzdeinherz.info. Dr. Andreas Lauber. Fachgebiet: Kardiologie Rubrik: Fortbildung für Patienten. ebook: 2.1.4. Preis: 0,00 Autor:

Herzsport. www.meinherzdeinherz.info. Dr. Andreas Lauber. Fachgebiet: Kardiologie Rubrik: Fortbildung für Patienten. ebook: 2.1.4. Preis: 0,00 Autor: www.meinherzdeinherz.info Dr. Andreas Lauber Fachgebiet: Kardiologie Rubrik: Fortbildung für Patienten Umfang: 11 Seiten ebook: 2.1.4. Preis: 0,00 Autor: Dr. Andreas Lauber Dr. Andreas Lauber www.kardionet.com

Mehr

Persönliches Profil. für. Claudia Kaiser --------------------------------------

Persönliches Profil. für. Claudia Kaiser -------------------------------------- Persönliches Profil für Claudia Kaiser -------------------------------------- Montag, 23. Mai 2005 BODYAGE Claudia, Ihr BodyAge ergibt 35. Im Vergleich dazu ist Ihr chronologisches Alter 35. Das BodyAge

Mehr

Der herzkranke Patient mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK)

Der herzkranke Patient mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) Dreiländerkongress für Kardiovaskuläre Rehabilitation & Prävention St.Gallen, Schweiz 29. 31.10.2010 Kardiale Rehabilitation unter besonderer Berücksichtigung spezifischer Comorbiditäten (speziell, aber

Mehr

Qualitätsbericht. der IKK Rheinland-Pfalz. für das Behandlungsprogramm. IKKpromed Diabetes mellitus Typ II. in Rheinland-Pfalz

Qualitätsbericht. der IKK Rheinland-Pfalz. für das Behandlungsprogramm. IKKpromed Diabetes mellitus Typ II. in Rheinland-Pfalz Qualitätsbericht der IKK Rheinland-Pfalz für das Behandlungsprogramm IKKpromed Diabetes mellitus Typ II in Rheinland-Pfalz vom 01.07.2004 bis 30.06.2005 Präambel Patienten können in Deutschland auf eine

Mehr

Diabetes mellitus. Risikofaktor

Diabetes mellitus. Risikofaktor Rotenburg, den 25.05.2011 3. Kardio-diabetologisches Gespräch im HKZ Rotenburg/Fulda Diabetes mellitus = Kardiovaskulärer Risikofaktor Klaus Edel Herz- und Kreislaufzentrum 36199 Rotenburg a. d. Fulda

Mehr

Diabetes - Süsses Risiko

Diabetes - Süsses Risiko Diabetes - Süsses Risiko Dass eine Ernährung mit einem überreichen Kalorienangebot und ein Mangel an Bewegung lebensgefährlich sein können, ist langsam eine Binsenweisheit. Unsere Wohlstandsgesellschaft

Mehr

Insulinpumpentherapie

Insulinpumpentherapie Diabetes Schulung Insulinpumpentherapie Diabetes im schulischen Alltag Wie gehen wir damit um? Was sollte im Schulalltag beachtet werden? Schule Vorwort Liebe Lehrerinnen, Liebe Lehrer Unser Kind hat Diabetes

Mehr

INFORMATIONEN FÜR TYP-2-DIABETIKER. Warum der HbA 1c -Wert für Sie als Typ-2-Diabetiker so wichtig ist!

INFORMATIONEN FÜR TYP-2-DIABETIKER. Warum der HbA 1c -Wert für Sie als Typ-2-Diabetiker so wichtig ist! INFORMATIONEN FÜR TYP-2-DIABETIKER Warum der HbA 1c -Wert für Sie als Typ-2-Diabetiker so wichtig ist! Liebe Leserin, lieber Leser, Wer kennt das nicht: Kurz vor dem nächsten Arztbesuch hält man sich besonders

Mehr

Fallvorstellung. Station A5 Ost

Fallvorstellung. Station A5 Ost Fallvorstellung Station A5 Ost P.W., 0 Jahre alt Männlich Größe 180cm, Gewicht 87 kg, BMI,9 kg/m Symptome: häufiges Wasserlassen sowie Polydipsie, Leistungsminderung, Schwäche und eine Gewichtsabnahme

Mehr

Diabetes und Herzsport. Bettina Klöpper

Diabetes und Herzsport. Bettina Klöpper Diabetes und Herzsport Bettina Klöpper März 2015 Ziele des Sports bei Diabetes mellitus Typ 2 - Steigerung des Wohlbefindens - Steigerung der positiven Selbstwahrnehmung - Verbesserte soziale Integration

Mehr

Pro0247cu, Vers. 2.0. Schwangerschaftsdiabetes. Ein Ratgeber für alle Schwangeren

Pro0247cu, Vers. 2.0. Schwangerschaftsdiabetes. Ein Ratgeber für alle Schwangeren Pro0247cu, Vers. 2.0 Schwangerschaftsdiabetes Ein Ratgeber für alle Schwangeren 2 Inhaltsverzeichnis Vorwort 4 1. Was bedeutet eine Schwangerschaft für den Stoffwechsel? 5 2. Zucker im Urin - die Schwangerschaftsglukosurie

Mehr

Diabetesbehandlung: Simulation am PC

Diabetesbehandlung: Simulation am PC Grundlagen Diabetesbehandlung: Simulation am PC Mit Hilfe eines Computerprogramms soll ein Typ I Diabetiker auf seine speziellen Eßgewohnheiten eingestellt werden. Das Programm bietet die Möglichkeiten,

Mehr

Diabetes. [Biologie Ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten]

Diabetes. [Biologie Ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten] Diabetes [Biologie Ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten] I Inhaltsverzeichnis I. Was ist Diabetes II. Einordnung in den Lehrplan III. Inhalt des Diabetes-Test (Best.-Nr. 109.3066) IV. Durchführungsplanung

Mehr

Donau-Symposium der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin

Donau-Symposium der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin Donau-Symposium der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin EBM, DMP und Leitlinien: Verlust der Therapiefreiheit oder Chance für die Allgemeinmedizin? A. C. Sönnichsen Institut für Allgemein-,

Mehr

ACCORD-STUDIE: Neue Erkenntnisse zur Herz-Kreislauf-Prävention

ACCORD-STUDIE: Neue Erkenntnisse zur Herz-Kreislauf-Prävention ACCORD-STUDIE: Neue Erkenntnisse zur Herz-Kreislauf-Prävention Durch die weltweite Zunahme des Diabetes mellitus (Typ 2) gewinnt auch die Prävention von kardiovaskulären Erkrankungen bei den Betroffenen

Mehr

Gemeinsam zum Ziel. Mehr Lebensqualität dank dem Sanitas Gesundheitscoaching

Gemeinsam zum Ziel. Mehr Lebensqualität dank dem Sanitas Gesundheitscoaching Gemeinsam zum Ziel Mehr Lebensqualität dank dem Sanitas Gesundheitscoaching Jede vierte Person über 45 ist betroffen Immer mehr Menschen leiden unter dem sogenannten «metabolischen Syndrom». Der Begriff

Mehr

Arteriosklerose. Der Mensch ist nur so jung wie seine Gefäße. Werden Sie deshalb rechtzeitig aktiv!

Arteriosklerose. Der Mensch ist nur so jung wie seine Gefäße. Werden Sie deshalb rechtzeitig aktiv! Arteriosklerose Der Mensch ist nur so jung wie seine Gefäße. Werden Sie deshalb rechtzeitig aktiv! Was ist eigentlich Arteriosklerose? Was ist Arteriosklerose? Arteriosklerose ist eine Erkrankung, die

Mehr

Das richtige Trinken beim Sport

Das richtige Trinken beim Sport Bahnhof-Apotheke Das richtige Trinken beim Sport Bei uns im Haus hergestellt Basis-Power Energiedrink für den ambitionierten Ausdauer- und Leistungssportler Basis-Recovery Kohlenhydrat- / Proteinmischung

Mehr

Typ 2 Diabetes Einbahnstraße in die Insulinpflicht? Hans Hauner

Typ 2 Diabetes Einbahnstraße in die Insulinpflicht? Hans Hauner Typ 2 Diabetes Einbahnstraße in die Insulinpflicht? Hans Hauner Lehrstuhl für Ernährungsmedizin, KKG Typ 2 Diabetes Technische Universität München Besonderheiten des Typ 2 Diabetes Beim Typ 2 Diabetes

Mehr

-Serie. Die individuelle Lösung für Ihr Training

-Serie. Die individuelle Lösung für Ihr Training -Serie Die individuelle Lösung für Ihr Training Training in Herzfrequenz-Zonen 1. Zone 50-65 Prozent von Hfmax (sehr leicht) Allgemeines Gesundheitstraining (Bluthochdruck, Diabetes) Rehabilitationstraining,

Mehr

DIABETES UND SCHWANGERSCHAFT

DIABETES UND SCHWANGERSCHAFT DIABETES UND SCHWANGERSCHAFT Sie haben Diabetes und möchten schwanger werden oder haben aufgrund Ihrer Schwangerschaft Diabetes (Gestationsdiabetes) bekommen. Achten Sie daher auf ein sorgfältige Diabetesmanagement

Mehr

Neue Therapiemöglichkeit: Hemmung der Zuckerwiederaufnahme im Urin

Neue Therapiemöglichkeit: Hemmung der Zuckerwiederaufnahme im Urin Neue Therapiemöglichkeit: Hemmung der Zuckerwiederaufnahme im Urin Uta Berndt November 2014 Welt-Diabetes-Tag Berlin 1 Krankheitsmechanismus Diabetes mellitus Typ 2 verminderte Insulinwirkung am Insulinrezeptor

Mehr

Sporternährung / Tennis. Referent: Martin Hengesbach Tennis-Coach / Cardio-Tennis-Trainer

Sporternährung / Tennis. Referent: Martin Hengesbach Tennis-Coach / Cardio-Tennis-Trainer / Tennis Referent: Martin Hengesbach Tennis-Coach / Cardio-Tennis-Trainer Im Einklang mit dem richtigen Training und der passenden mentalen Verfassung schafft die Ernährung die Grundlage für eine solide

Mehr

DIABETES MELLITUS 24.01.2009. Dr.med. Benno Weissenberger

DIABETES MELLITUS 24.01.2009. Dr.med. Benno Weissenberger 1 DIABETES MELLITUS Dr.med. Benno Weissenberger 2 DIABETES MELLITUS 1. Grundlagen 2. Klinische Bilder 3. Folgekrankheiten 4. Therapie 5. Rehabilitationsprogramm 3 Asklepios Eine Ziege zog den Gott auf

Mehr

Das Genießer-Koch- & Backbuch für Diabetiker

Das Genießer-Koch- & Backbuch für Diabetiker Das Genießer-Koch- & Backbuch für Diabetiker Einführungstexte: Claudia Grzelak Katja Porath Karin Hofele Dr. Marion Burkard Rezepte: Doris Lübke Kirsten Metternich Claudia Grzelak Katja Porath Alle Autorinnen

Mehr

Diabetes nach Pankreatektomie

Diabetes nach Pankreatektomie Diabetes nach Pankreatektomie Jahrestagung Arbeitskreis der Pankreaktektomierten in Nürnberg am 18.09.2004 Dr. med. Ingrid Riedner-Walter, Praxis für Endokrinologie, Karolinenstr. 1, 90402 Nürnberg Der

Mehr

Ernährungsprogramm. schnell und ohne Hunger erste Kilos verlieren. In der Stabilisationsphase passen wir Ihre Ernährung an. Die Ernährungsumstellung

Ernährungsprogramm. schnell und ohne Hunger erste Kilos verlieren. In der Stabilisationsphase passen wir Ihre Ernährung an. Die Ernährungsumstellung Veränderte Lebensgewohnheiten Unsere Lebens- und Ernährungsgewohnheiten haben sich in den letzten Jahrzehnten massiv verändert. Stress, wenig Bewegung, keine Zeit zum Essen, Fast Food und Fertigprodukte

Mehr

Sport bei Herzkreislauferkrankungen Was ist zu beachten und wie belastbar bin ich? Sport bei Herzkreislauferkrankungen, Michael Christoph

Sport bei Herzkreislauferkrankungen Was ist zu beachten und wie belastbar bin ich? Sport bei Herzkreislauferkrankungen, Michael Christoph Was ist zu beachten und wie belastbar bin ich?, Sport/ Training Sport/ Training Wie oft? Wie lange? Welche Sportart? Welche Intensität? 2-3x/ Woche mind. 30-45 Min. Grundlagenausdauertraining, z.b. Walking,

Mehr

Ein Ratgeber für PAVK-Patienten

Ein Ratgeber für PAVK-Patienten Ein Ratgeber für PAVK-Patienten Ein Schritt weiter! Liebe Patientin, lieber Patient, Ihr Arzt hat bei Ihnen die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) diagnostiziert oder Sie als Risikopatient

Mehr

Diabetes mellitus. Stoffwechselkrankheiten. Zuckerkrankheit

Diabetes mellitus. Stoffwechselkrankheiten. Zuckerkrankheit Diabetes mellitus Stoffwechselkrankheiten Zuckerkrankheit Diabetes mellitus Rund sechs Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Diabetes mellitus. Doch was genau ist eigentlich Diabetes, auch Zuckerkrankheit

Mehr

Split-Training - Ein Ratgeber für Einsteiger

Split-Training - Ein Ratgeber für Einsteiger Split-Training - Ein Ratgeber für Einsteiger Written by Robert Heiduk (EISENKLINIK) In den Anfängen des Bodybuildings trainierten die Athleten den ganzen Körper dreimal pro Woche mit schweren Grundübungen.

Mehr

LÄNGER LEBEN BEI GUTER GESUNDHEIT

LÄNGER LEBEN BEI GUTER GESUNDHEIT LÄNGER LEBEN BEI GUTER GESUNDHEIT Ein Informationsblatt für alle, die über das Angebot einer Vorsorgeuntersuchung nachdenken. Seit 2005 wird in Österreich die neue Vorsorgeuntersuchung angeboten. Bewährtes

Mehr

Die spezifische Vitaminkombination in nur einer Tablette.

Die spezifische Vitaminkombination in nur einer Tablette. Die spezifische Vitaminkombination in nur einer Tablette. Die gezielte Vitaminergänzung bei medikamentös behandeltem Morbus Parkinson. Schließen Sie Ihre Vitaminlücken ganz gezielt. Hinweis PARKOVIT ist

Mehr

KASUISTIK PTA. S.J. geb. am 14.3.1934. Dr. Stratznig

KASUISTIK PTA. S.J. geb. am 14.3.1934. Dr. Stratznig KASUISTIK PTA S.J. geb. am 14.3.1934 Dr. Stratznig ANAMNESE Patient klagt über Schmerzen beim Gehen am rechten Bein, so dass er immer stehen bleiben muss. Außerdem habe er eine rote Stelle am Nagel der

Mehr

Patienteninformation Ich bin schwanger. Warum wird allen schwangeren Frauen ein Test auf

Patienteninformation Ich bin schwanger. Warum wird allen schwangeren Frauen ein Test auf Patienteninformation Ich bin schwanger. Warum wird allen schwangeren Frauen ein Test auf Schwangerschaftsdiabetes angeboten? Liebe Leserin, dieses Merkblatt erläutert, warum allen Schwangeren ein Test

Mehr

ehealth2007 Medical Informatics meets ehealth. Tagungsband der ehealth2007 am 1.Juni 2007 in Wien

ehealth2007 Medical Informatics meets ehealth. Tagungsband der ehealth2007 am 1.Juni 2007 in Wien TELEMEDIZINISCHES THERAPIE-MANAGEMENT- SYSTEM MIT REGELBASIERTEM AKTIVEM PATIENTEN-FEEDBACK Pinsker M 1, Kastner P 1, Ludvik B 2, Schindler K 2, Schreier G 1 Kurzfassung Diese Arbeit stellt ein telemedizinisches

Mehr

Diabetes natürlich behandeln

Diabetes natürlich behandeln sven-david müller Diabetes natürlich behandeln Wirksame Wege, Ihren Blutzucker natürlich zu senken Sven-David Müller Diabetes natürlich behandeln Wirksame Wege, Ihren Blutzucker natürlich zu senken 2 Inhalt

Mehr

mit miha bodytec 1. Gibt es Einschränkungen für das Training nach der Geburt?

mit miha bodytec 1. Gibt es Einschränkungen für das Training nach der Geburt? FAQ zum EMS-Training mit miha bodytec nach der Schwangerschaft 1. Gibt es Einschränkungen für das Training nach der Geburt? Beim Training nach der Geburt gibt es tatsächlich ein paar Einschränkungen. Die

Mehr

Diabetes mellitus Teil I: Glukosestoffwechsel aus dem Lot

Diabetes mellitus Teil I: Glukosestoffwechsel aus dem Lot Diabetes mellitus Teil I: Glukosestoffwechsel aus dem Lot Mehr als sieben Millionen Diabetiker gibt es in Deutschland, rund zwei Millionen von ihnen wissen nicht einmal, dass sie an dieser Krankheit leiden.

Mehr

Fit in den Sommer. Mit Begeisterung Ihr TEAM GSFood. Allgemeine Infos für eine optimale Ernährung

Fit in den Sommer. Mit Begeisterung Ihr TEAM GSFood. Allgemeine Infos für eine optimale Ernährung Fit in den Sommer Wir möchten Ihnen durch dieses Programm einen kostenlosen Leitfaden bieten, um Fit in den Sommer zu kommen. Wir schlagen Ihnen vor, zuerst Ihre Muskeln aufzubauen. Mehr Muskeln verbrauchen

Mehr

Diabetes natürlich behandeln

Diabetes natürlich behandeln Sven-David Müller Diabetes natürlich behandeln Wirksame Wege, Ihren Blutzucker natürlich zu senken 2 Inhalt 4 Vorwort 11 Was ist Diabetes mellitus? 13 Diabetesformen Diabetes ist nicht gleich Diabetes

Mehr

Mit Hilfe eines Fragebogens wurden Befindlichkeit und Lebensqualität vor und nach der Beobachtung abgefragt.

Mit Hilfe eines Fragebogens wurden Befindlichkeit und Lebensqualität vor und nach der Beobachtung abgefragt. Beweg Dich Beobachtung strukturelle Sporttherapie Engelbert Zankl, Andrea Brunner, Münchner Aids-Hilfe e.v. Grundgedanke: Durch die Verbesserung der HIV-Therapie steigt die Lebenserwartung HIV-positiver

Mehr

Woher «wissen» Hormonen, wo und wie sie wirken müssen?

Woher «wissen» Hormonen, wo und wie sie wirken müssen? MATERIAL 1 Woher «wissen» Hormonen, wo und wie sie wirken müssen? Finde heraus, woher Hormone «wissen», wo und wie sie wirken sollen. Benutze dazu die Abbildungen und den Text. Diskutiere die Ergebnisse

Mehr

GehWege. Walken für Sie

GehWege. Walken für Sie GehWege Walken ist leicht und schnell erlernbar. Walken für Sie Walken entlastet Ihren Bewegungsapparat und ist daher auch für schwere Menschen und für Menschen mit Knie- und Rückenproblemen geeignet.

Mehr

Dokumentation zum Fitnessmonitoring-Tool (FMT)

Dokumentation zum Fitnessmonitoring-Tool (FMT) Dokumentation zum Inhaltsverzeichnis: Einleitung... 2 Farbgebung... 3 Navigation... 4 Werteingabe und Funktionserklärung... 5 Informationsfelder... 8 Diese Dokumentation und das sind Freeware! Es darf

Mehr

Schließen Sie gezielt Vitaminlücken bei Epilepsie.

Schließen Sie gezielt Vitaminlücken bei Epilepsie. Schließen Sie gezielt Vitaminlücken bei Epilepsie. Weitere Fragen zum Thema Vitaminlücken bei Epilepsie beantworten wir Ihnen gerne: Desitin Arzneimittel GmbH Abteilung Medizin Weg beim Jäger 214 22335

Mehr

Studie. zur Wirksamkeit von Bewegungsprogrammen im Freiraum. Kurzfassung. Sportgeräte M SSattler & Mahlitz

Studie. zur Wirksamkeit von Bewegungsprogrammen im Freiraum. Kurzfassung. Sportgeräte M SSattler & Mahlitz Studie zur Wirksamkeit von Bewegungsprogrammen im Freiraum Kurzfassung Sportgeräte M SSattler & Mahlitz Studiensteckbrief Das Ziel Untersuchung zur Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Bewegungsprogrammen

Mehr

Rehaklinik-Glotterbad Dr. C. Firus

Rehaklinik-Glotterbad Dr. C. Firus Rehaklinik-Glotterbad Dr. C. Firus Rehaklinik Glotterbad 170 Betten Seit 1987 Psychosomatik Schwerpunkte, u.a.: - internistisch kranke Menschen mit psychischer Begleitsymptomatik, z.b. Diabetes, Asthma,

Mehr

Das diabetische Fußsyndrom

Das diabetische Fußsyndrom Das diabetische Fußsyndrom Der diabetische Fuß Am häufigsten betroffen sind Typ 2 Diabetiker bei ca. 25 % aller Diabetiker Manifestationen: 1. schlecht heilende Wunden 2. tiefe lochförmige Ulcerationen

Mehr

STOFFWECHSEL DIABETES MELLITUS 2

STOFFWECHSEL DIABETES MELLITUS 2 Therapieziele und empfohlene Kontrollhäufigkeit Für alle genannten Parameter müssen mit dem Patienten individuelle Zielvorgaben getroffen werden. Von aufgeführten Zielwerten kann im Einzelfall entsprechend

Mehr

Patientenratgeber. Stoffwechselentgleisungen. Warnsignale erkennen, richtig handeln Informationen für Teilnehmer an AOK-Curaplan Diabetes

Patientenratgeber. Stoffwechselentgleisungen. Warnsignale erkennen, richtig handeln Informationen für Teilnehmer an AOK-Curaplan Diabetes Patientenratgeber Stoffwechselentgleisungen Warnsignale erkennen, richtig handeln Informationen für Teilnehmer an AOK-Curaplan Diabetes 2 In diesem Heft Liebe Leserin, lieber Leser, der Stoffwechsel eines

Mehr

Übungen zur Kräftigung und Stabilisierung der Muskulatur

Übungen zur Kräftigung und Stabilisierung der Muskulatur Übungen zur Kräftigung und Stabilisierung der Muskulatur speziell für das Pistolenschießen Inhaltsverzeichnis 1. Einführung 3 2. Kraftausdauer-Untersuchung einiger Muskelgruppen 4 3. Konditionstest-Kraft,

Mehr

Die spezifische Vitaminkombination in nur einer Tablette.

Die spezifische Vitaminkombination in nur einer Tablette. Die spezifische Vitaminkombination in nur einer Tablette. Die gezielte Vitaminergänzung bei medikamentös behandelter Epilepsie. Schließen Sie Ihre Vitaminlücken ganz gezielt. Hinweis EPIVIT ist ein ernährungsmedizinisch

Mehr

Freuen Sie sich, denn mit dieser kleinen Fibel haben Sie die komprimierte Lösung in der Hand, wie Sie

Freuen Sie sich, denn mit dieser kleinen Fibel haben Sie die komprimierte Lösung in der Hand, wie Sie 5 einfache Schritte zur dauerhaften Wunschfigur Sie wollen abnehmen, haben vielleicht schon einige Diäten versucht, doch hatten immer wieder mit dem JoJo- Effekt zu kämpfen? Oder Sie wollen einfach gesund

Mehr

Patienten mit stabiler KHK: Wann Medikamente, wann Revaskularisation? Hae-Young Sohn

Patienten mit stabiler KHK: Wann Medikamente, wann Revaskularisation? Hae-Young Sohn Patienten mit stabiler KHK: Wann Medikamente, wann Revaskularisation? Hae-Young Sohn Betrachtungsweise/Strategie: Stabile chronische koronare Herzerkrankung (KHK) und das akute Koronarsyndrom (ACS) sind

Mehr

20 Thema 20: Diabetes

20 Thema 20: Diabetes Thema : Diabetes Diabetes Fachinformation Medizinischer Hintergrund Der Begriff Diabetes mellitus kommt aus dem Griechischen und bedeutet honigsüßer Durchfluss. Diabetes mellitus ist die Folge einer nicht

Mehr

Ärztliches Gutachten zur Feststellung der Berufsunfähigkeit gemäß 22 der Satzung des Versorgungswerks der Landestierärztekammer Hessen

Ärztliches Gutachten zur Feststellung der Berufsunfähigkeit gemäß 22 der Satzung des Versorgungswerks der Landestierärztekammer Hessen Ärztliches Gutachten zur Feststellung der Berufsunfähigkeit gemäß 22 der Satzung des Versorgungswerks der Landestierärztekammer Hessen Name des Mitglieds: Mitgliedsnummer: -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Mehr

Verlassen Sie den Teufelskreislauf

Verlassen Sie den Teufelskreislauf Verlassen Sie den Teufelskreislauf Wir begleiten Sie! Den Teufelskreislauf verlassen: Wo ist der Ausgang? Menschen mit chronischen Schmerzen haben einen großen Leidensdruck. Ihr Alltag insbesondere ihre

Mehr

Dr. med. Roya Nabavi Seit 2003 Niederlassung in Berlin Schöneberg 1. Operative Urologie (ambulant und stationär) 2. Uro-Onkologie mit ambulanter

Dr. med. Roya Nabavi Seit 2003 Niederlassung in Berlin Schöneberg 1. Operative Urologie (ambulant und stationär) 2. Uro-Onkologie mit ambulanter Dr. med. Roya Nabavi Seit 2003 Niederlassung in Berlin Schöneberg 1. Operative Urologie (ambulant und stationär) 2. Uro-Onkologie mit ambulanter Chemotherapie 3. Andrologie (Männermedizin) Seit 2010 Gesellschafterin

Mehr

Gothaer Ratgeber Gesundheit. Diabetes vorbeugen und behandeln.

Gothaer Ratgeber Gesundheit. Diabetes vorbeugen und behandeln. Gothaer Ratgeber Gesundheit. Diabetes vorbeugen und behandeln. Inhalt Vorwort......................................................................... 3 Was ist Diabetes mellitus?..........................................................

Mehr

Standfest und sicher im Alter Anleitung zur Sturzvorbeugung

Standfest und sicher im Alter Anleitung zur Sturzvorbeugung Kreiskliniken Traunstein - Trostberg GmbH Standfest und sicher im Alter Anleitung zur Sturzvorbeugung Geriatrische Rehabilitation Kreisklinik Trostberg Standfest und sicher im Alter Liebe Senioren, im

Mehr

Zucker macht Männer impotent

Zucker macht Männer impotent Zucker macht Männer impotent Viele Männer sind betroffen, aber kaum einer spricht darüber: Diabetes kann zu sexuellen Störungen und damit zu schweren seelischen Belastungen führen. Anstatt Hilfe in Anspruch

Mehr

Wie kann ich mich gegen Schlaganfall schützen? Wissen Erkennen Behandeln Vorbeugen

Wie kann ich mich gegen Schlaganfall schützen? Wissen Erkennen Behandeln Vorbeugen Wie kann ich mich gegen schützen? Wissen Erkennen Behandeln Vorbeugen Wissen = akut einsetzende neurologische Störungen aufgrund einer Durchblutungs-störung des Gehirns; Ursache ist in 60 70 % ein Hirninfarkt,

Mehr

Diabetes mellitus Typ 2 und Sport am Beispiel Nordic Walking. Teil 1 - Grundlagen

Diabetes mellitus Typ 2 und Sport am Beispiel Nordic Walking. Teil 1 - Grundlagen Diabetes mellitus Typ 2 und Sport am Beispiel Nordic Walking Teil 1 - Grundlagen Fachliche Bearbeitung: A. Bachmann, Diabetes Zentrum Klinikum Innenstadt, München A. Wörle, DSV Bundeslehrteam Nordic Diabetes

Mehr