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1 Laura Mvula Jack Johnson Marla Blumenblatt Patrice Goldfrapp Emiliana Torrini Jonny Lang Blackfield Yoav + Mit Sonderedition style Große Kunst im kleinen Rahmen Schiller

2 TRAILER Der Kultfilm des Jahres! MTV.DE /UNIVERSUMFILM JETZT im Handel als DVD, Blu-ray und VoD!

3 Artwork Foto: Matthias Wagner Ja, auch ich habe mich schon heimlich in die Jägerpassage auf St. Pauli geschlichen, mit angewinkeltem rechten Bein in diesen ganz bestimmten Eingang gestellt und ablichten lassen. Wann hat man schon mal die Chance, eine Ikone der Popkultur so einfach nachzustellen? Als der Hamburger Fotograf Jürgen Vollmer 1960 den unbekannten John Lennon in diese Tür stellte, ihn bat, so arrogant wie möglich zu schauen und die restlichen Beatles zwölf mal unscharf dran vorbeilaufen ließ, war vom überzeitlichen Ruhm, der diesem Motiv bevorstand, noch nichts zu ahnen. Vollmer wurde später Setfotograf in Hollywood, er porträtierte Romy Schneider, Madonna, Brangelina oder Johnny Depp. Im Hamburger East-Hotel sind noch bis zum 5. September seine Werke zu sehen zum ersten, einzigen und zum letzten Mal. Darunter auch das Lennon-Foto aus der Jägerpassage. Stellen Sie es aber bitte nicht nach. Die Hausbewohner haben Wassereimer. mw 3

4 Impressum Inhalt Foto: Tony Oxley KULTURNEWS erscheint monatlich und wird heraus - gegeben und verlegt von der bunkverlag GmbH Zeisehallen, Friedensallee 7 9, Hamburg VERLAG fon fax VERLEGER Uwe H. Bunk CHEFREDAKTEURIN Dr. Jutta Rossellit (v.i.s.d.p.) ART DIRECTOR Nils Heuner (nh) REDAKTION fon fax Leser- MUSIK Matthias Wagner (mw) fon -72 DVD Ellen Stickel (es) fon -82 ENTERTAINMENT Jürgen Wittner (jw) fon -76 KINO Volker Sievert (vs) fon -71 LITERATUR Carsten Schrader (cs) fon -83 LIVE Lasse Nehren (lan) fon -74 KUNST + THEATER Falk Schreiber (fis) fon -70 GRAFIK Juliane Kruschke, Lennart Vitting ANZEIGEN fon fax SALES DIRECTOR Helge Löbel (v.i.s.d.p.) fon -16 SALES MANAGER Julia Hönel, Lore Kalamala, Susanne Korn, Jürgen Peters, Petra Schaper, Skadi Schmidt DISPOSITION + KOOPERATIONEN Esther Ahrens fon -27 ABO/LESERSERVICE Maike Göttsche fon -10 WEITERE BEITRÄGE DIESER AUSGABE Katharina Behrendsen (kab), Michael Ernst, Michael Fuchs-Gamböck, Ron Haller (ron), Nils Heuner (nh), Dagmar Leischow, Michael Loesl, Albert Munz (am), Dr. Justus Noll (jn), Verena Reygers, Henning Richter, Steffen Rüth, Axel Schock (ascho), Michael Schock, Katja Schwemmers, Ulrike Seibold (us), David Siems (ds), Mitja Joel Steffens (mjs), Peter Steierer, Manuel Weißhaar (mwe), Franz X. A. Zipperer Praktikantinnen: Samantha-Josephine Kiesel (sjk), Luca Aimee Kröger (lak), Nelli Oberlender (no) Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht un be dingt die Meinung des Herausgebers oder des Verl ags wieder. Für unverlangt ein gesandte Materialien kann keine Gewähr übernommen werden. Die Urheber rech te für Anzeigen, Ent würfe, Fotos, Vorlagen sowie der grafi schen Ge staltung bleiben beim Verlag und können nur mit dessen Genehmi gung weiterverwendet werden. Veran staltungshinweise werden kosten los abge druckt. Fotos, die Ver anstaltungs hinweise illustrieren, können nur frei abgedruckt werden; der Verlag setzt bei Ein gang voraus, dass alle Hono rar fra gen vom Veranstalter be reits ge klärt sind. HINWEIS ZU GEWINNSPIELEN Aktionen und Eventtipps sind Formen von Promotion. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. ANZEIGENSCHLUSS 10/13: Es gilt die Anzeigenpreisliste Jahresabonnement: 21 Euro (inkl. Porto & MwSt.) NÄCHSTE AUSGABE 10/13: Foto Titel: Frank Eidel Foto Highlight:Philip Glaser 3 Artwork 6 News 10 Agnes Obel Klingt wie Wasser! 12 Lilly Wood And The Prick K.O., aber O.K. 14 Laura Mvula Schritt für Schritt ins Paradies 18 Schiller German Kitsch 20 Jack Johnson Kein Zombie werden 22 Martin And James Lang genug gewartet Artists Laura Mvula Marla Blumenblatt Pop aus der Puppenstube 26 Blackfield Konsens ist Nonsens 28 Andrew Roachford Spaß und Geld 29 Blue October Hart, aber glücklich 30 Fjarill Bitte entschleunigen! 31 Patrice Keine Limits mehr 32 Magnus Öström Zurück auf Kurs 34 Goldfrapp Goodbye Glam!

5 Inhalt Foto: Claire Pepper Marla Blumenblatt Patrice Foto: Christian Gaul Foto: Sony Music Emiliana Torrini 40 Releases Events 36 Jonny Lang Keine neuen Ufer 38 Tony Joe White Im Takt des Südens 39 Manic Steet Preachers Bonjour Tristesse! 40 Emiliana Torrini Spirituelle Waschmaschine 66 Roland Emmerich Yes we kill! 67 Ari Folmann Die Einsamkeit des Rausches 74 Daniel Kehlmann Familie, Fälschung, Fiktion 54 Plattenkritiken Rock Pop Black Music Folk & Country Dance & Elektro Jazz & Roots Klassik 68 Filmkritiken 68 Kinofilme 72 DVD 75 Buchkritiken 83 City+ 84 Entertainment 86 Theater 88 Klubs + Konzerte 96 Ausstellungen 42 Tourneen 82 Lesungen 82 Eventtipps

6 Musik Die Alphafrau Mit Turmfrisur, Smoking und Konzeptpop eroberte Janelle Monáe 2010 die Kritiker. Jetzt kehrt sie zurück und steht unter Strom wie nie. Janelle, in deinem tollen Outfit siehst du aus wie eine richtige Diva! Janelle Monáe: Diva? Ein schlimmes Wort! Es stereotypisiert, es raubt Frauen ihre Individualität. Damit hab ich nichts zu tun! Wie wärs mit Popstar? Monáe: Ein Popstar bin ich schon mal gar nicht! Das hieße ja, ich würde Musik für die Massen machen. Aber ich bin einzigartig und kompromisslos in meinem künstlerischen Glauben. Aber du verwendest bestimmt viel Zeit darauf, dich so herzurichten. Monáe: Etwa achtzehneinhalb Minuten. Ich mache mir Haare und Make-up selber. Das ist ein therapeutischer Prozess für mich. Hat dein zweites Album The electric Lady auch einen therapeutischen Effekt? Monáe: Absolut ich therapiere die Welt! Ich will sie dazu anhalten, Frauen nicht in Schubladen zu packen und in eine Ecke zu stellen. Bei meinem Debüt ging es darum, sich der eigenen Stärke bewusst zu werden und überhaupt zu begreifen, dass man selbst die Macht hat, Veränderungen herbeizuführen. Mit der neuen Platte gilt es nun, aktiv zu werden und Botschafter dieses Wandels zu sein. Wer ist denn die Electric Lady aus dem Albumtitel? Monáe: Eine starke Frau, die völlig angstfrei durchs Leben geht. Sie ist so stark, du kannst förmlich ihre Elektrizität spüren. Es gibt viele Electric Ladys in der Welt. Ich bin eine davon. Janelle Monae Foto: Andrew Zaeh Mit wem hast du mehr gemeinsam: mit Jennifer Lopez oder Madonna? Monáe: Vermutlich mit Madonna ich liebe sie! Wir beide sind Alphafrauen. Wir haben immer die Kontrolle über das, was wir tun. Wir haben beide ein eigenes Label gegründet. Und wir haben mit dem gleichen Tänzer zusammengearbeitet aber ich hatte ihn zuerst! Interview: Katja Schwemmers The electric Lady erscheint am 13. September. kulturnews präsentiert Köln Hamburg Des Königs alte Kleider Für seinen üppigen Bildband The King of Style: Dressing Michael Jackson erhält der Modedesigner Michael Bush die Goldmedaille des vor allem in den USA renommierten PubWest Design Awards, den es schon seit knapp 30 Jahren gibt. Bush schuf viele Jahre lang Jacksons Bühnenoutfits und prägte mit applikationsreichen Fantasie uni - formen maßgeblich dessen Stil. Das Buch ist unter dem Titel Michael Jackson King of Style: Die Fashion-Ikone auch in Bush Deutsch land erhältlich. (mw) Foto: Henschel 6

7 Musik Foto: fcbayern.de Natürlich finde ich es fragwürdig, mich im eigenen Leid zu suhlen aber das ist eben der Luxus, den ich mir als Künstler leisten kann. Olly Murs & Bastian Schweinsteiger Immer wieder ManU! Verkehrte Welt in München: Bastian Schweinsteiger, Star des Triple-Siegers FC Bayern München, musste sich im Elfer - schießen ausgerechnet einem Engländer geschlagen geben. Sieger im Zweierduell wurde der Popstar Olly Murs, der damit die sprichwörtliche britische Nervenschwäche widerlegen konnte. Murs hat allerdings schon Erfahrung mit Siegen über Bayern, zumindest als Fan: Er ist Anhänger von Manchester United, das dem FCB im Champions-League-Finale 1999 die wohl schmerzlichste Niederlage der Vereinsgeschichte beibrachte. Im Oktober geht Murs auf Deutschlandtour und wird zwischen den Songs sicher gern vom siegreichen Elferduell berichten. Bis dahin kann er bestimmt auch den Namen Schweinsteiger halbwegs richtig aussprechen. (mw) Der 19-jährige Londoner Popkünstler King Krule im Interview mit der Zeitschrift umag. Sein Album Six Feet beneath the Moon ist unsere Platte des Monats (s. S. 54). Foto: XL Recordings EUROPE 2013 SPECIAL GUEST: KAT EDMONSON JAMIECULLUM.COM LEVERKUSEN MÜNCHEN FREIBURG FRANKFURT BREMEN GÖTTINGEN MÜNSTER HAMBURG BERLIN MÜNCHEN THE LIFE ACOUSTIC MARTYR-INC.COM MÜNCHEN FRANKFURT KÖLN BERLIN HAMBURG TRUTHANDSOULRECORDS.COM/ARTISTS/LADY KÖLN BERLIN HAMBURG NADINESHAH.CO.UK 5.9. ULM OSNABRÜCK 6.9. WÜRZBURG LEIPZIG 7.9. WIESBADEN FRANKFURT BREMEN MÜNCHEN KIEL KÖLN weitere Termine auf OKTALOGUE.COM Tickets: (20 Ct./Verbindung aus dem dt. Festnetz / max. 60 Ct./Verbindung aus dem dt. Mobilfunknetz) und bei den bekannten Vorverkaufsstellen. Infos:

8 Musik Die Wahl der Qual Die politisch engagierte Sängerin Noah Sow alias Noiseaux freut sich nicht auf den anstehenden Urnengang. Ich sehe unsere Politik auf Bundesebene ins Disneyland abdriften, beschwert sie sich. Als Protest legt sie punktgenau ein Video vor ( Nodemo cracy ), in dem die Abgeordneten durch eine Hüpfburg toben, während Sow im Bundestag zu pumpendem Elektropop frustrierte Reden schwingt und zwischendurch sogar aufs ehrwürdige Pult einprügelt. Ein Boykott ist für die politikverdrossene Sängerin, die sich früher auch schon mal von der Bundes zentrale für politische Bildung einspannen ließ, aber auch keine Lösung: Wenn ich nicht wählen gehe, bin ich schuld am Grauen, das dann kommt, analysiert sie, aber auch wenn ich wählen gehe, bin ich schuld am Grauen, das dann kommt! Welchen Schluss ihre Fans aus diesem Dilemma ziehen, ist völlig offen im Gegensatz zur Wahl am 22. September. (mw) Foto: Jeanne Dark Records Maria Mena Künftig lieber Rio Bei einem Picknick in Hamburg überraschte die norwegische Sän - gerin Maria Mena die Gäste mit einer Gesangseinlage auf Deutsch. Irri tierend allerdings ihre Song aus - wahl: Und wenn ein Lied des Mannhei mer Schmusemissionars Xavier Nai doo. Ich habe den Song im Radio gehört und mochte ihn sofort, versuchte sich Mena, die am ihr neues Album Weapon in Mind veröffentlicht, herauszureden. Dann habe ich mir den Text beschaffen lassen und immer wieder gefragt, ob ich auch alles richtig ausspreche. Die Metho de klappte: Mena sang ihren Naidoo praktisch akzentfrei. Droht jetzt etwa ein Duett? Bitte nicht. Stattdessen sollte Mena an ihren Aus wahl - kriterien feilen. Wer spielt ihr mal einen Song von Rio Reiser vor? (lak/mw) Foto: Sony Music DAS NEUE ALBUM HOPAAA! AB IM HANDEL! DJANGO 3000 auf HOPAAA!-TOUR 2013: Rosenheim, Festzelt Ingolstadt, Eventhalle Landshut, Alte Kaserne Hamburg, Kulturhaus III Berlin, Astra Regensburg, Alte Mälzerei München, Circus Krone Passau, Redoute Freiburg, Jazzhaus A-Wien, b A-Salzburg, Rockhouse A-Innsbruck, Weekender Frankfurt, Nachtleben Würzburg, Cairo Köln, MTC Stuttgart, Club Zentral Kempten, Kultbox Nürnberg, Hirsch

9 Musik Audiolith Audiolith bei der Künstlerbetreuung: Lars Lewerenz (l.) und sein Labelkollege Artur Schock (r.) Nie die Schnauze halten Eigentlich hatte Lars Lewerenz seine Plattenfirma nur gegründet, um schräge musikalische Vorlieben mit Freunden zu teilen. Doch dank erfolgreicher Alben von Bands wie Frittenbude und Bratze zählt Audiolith inzwischen zu den wichtigsten Indie - labels des Landes. Grund genug, das zehnjährige Jubiläum gebührend zu feiern: Beim Reeperbahn Festival ( ) sind die Hamburger mit Konzert abenden und Partys vertreten, und mit der Ende September erscheinenden Doppel-CD Ten Years from now treten sie zudem den Beweis an, dass sie viel mehr zu bieten haben als Elektropunk. Wenn die Leute wollen, werden wir auch zehn weitere Jahre versuchen, innovativ und schwachsinnig zu sein, tönt Lewerenz, und wir werden weiterhin die Schnauze aufmachen, wenn uns Sachen nicht passen. Klingt nach einem Plan. (cs) Foto: Miguel Ferraz Franz Ferdinand mit Nick McCarthy (l.) Gute Frage an Nick McCarthy, Franz Ferdinand Nick, für euer letztes Album musstet ihr viel Kritik einstecken. Wie motiviert man sich da, eine neue Platte aufzunehmen, obwohl ihr eh schon alles erreicht habt? Nick McCarthy: Bei den letzten beiden Platten waren wir einfach nicht so relaxt. Jetzt haben wir gespürt, dass die Energie wieder da ist. Wahrscheinlich ist das neue Album so gut geworden, weil wir diese Scheißegal-Haltung haben: Wenn ihr wollt, könnt ihr mit uns kommen und wenn nicht, dann könnt ihr uns am Arsch lecken! Right Thoughts, right Words, right Action ist seit kurzem im Handel. Foto: Andy Knowles Besuchen Sie uns auf Facebook Weitere News, Rezensionen, Interviews und mehr im Netz unter kulturnews.de

10 Pianopop Agnes Obel 10

11 Pianopop Foto: Frank Eidel Aha, das klingt wie Wasser! Die Kopenhagenerin Agnes Obel (32) hat mit intelligentem Pianopop überraschend weite Teile der Welt erobert. Das wird so weitergehen und schuld ist ein Nobelpreisträger. Agnes, du bist Dänin, lebst seit fünf Jahren mit Unterbrechungen und deinem Freund Alex in Berlin und textest dennoch ausschließlich in englischer Sprache. Gibt es dafür einen Grund? Agnes Obel: Auf Dänisch bin ich viel analytischer und kritischer gegenüber meinen eigenen Gedanken. Im Deutschen ist es so ähnlich, das haben wir in der Schule auf eine eher strukturierte und an der Grammatik orientierte Weise beigebracht bekommen. In der englischen Sprache bin ich dagegen viel freier. Ich habe schon auf Englisch gesungen, bevor ich wusste, was die Wörter bedeuten. Auf Englisch traue ich mich auch, Sachen zu sagen, die ich auf Dänisch nie sagen würde. Du warst acht Jahre alt, als du in deiner ersten Kinderband gesungen hast. Obel: Genau, das war total lustig damals. Wir haben Kinderlieder auf Dänisch und Englisch gesungen, und ein paar Kids in meiner Klasse hatten Eltern mit einem Tonstudio daheim. Wir konnten uns super ausprobieren, verschiedene Instrumente lernen. Wenn man so will, war das unser erstes Projekt. Mit zehn kam ich aufs Gymnasium, das war auch cool, denn das war so eine hobbyorientierte Schule. Dein Studium der Kulturwissenschaften und Literatur scheint für dein Schaffen nützlich zu sein: Dorian ist eine Anspielung auf Oscar Wildes Das Bildnis des Dorian Gray, The Curse soll von Gabriel García Márquez Hundert Jahre Einsamkeit inspiriert sein. Obel: Ich denke viel an Bücher, ja. Ich habe diese komische Eigenschaft: Wenn ich ein Buch gelesen habe, dann bleibt es in meinem Kopf, ich vergesse es nicht mehr. Es ist nicht so, dass ich mir absichtlich sage: So, packen wir mal ein paar literarische Referenzen rein. Das sickert einfach so hinein in die Songs. Bei Dorian suchte ich nach einem Bild für etwas, das nach außen hin schön und nach innen hin hässlich ist. Da passt Dorian. Der Name ist schön, die Geschichte tragisch. Du magst Schauergeschichten, oder? Obel: Total! Hitchcock oder Edgar Allan Poe sind grandios. Auch Cold Blood von Truman Capote. Für das neue Album habe ich mich aber stark von einem Sachbuch beeinflussen lassen. Schnelles Denken, langsames Denken heißt es, geschrieben hat es der Psychologe und Wirtschaftsnobelpreisträger Daniel Kahneman. Das Buch ist faszinierend, es beschreibt und erklärt, warum wir der Mensch sind, der wir sind. Es analysiert unser Unterbewusstsein und unsere Gedanken. Es zeigt auf, dass alles einen Sinn ergibt, aber dass man nicht alles rational begründen kann. Die Idee zu The Curse kam mir nicht wegen Marquez, sondern wegen Kahneman. Du spielst Piano und singst dazu mit eher leiser Stimme. Eigentlich eine schlichte Ausgangslage, und doch hypnotisierst du die Hörer mit deiner Musik. Wie bekommt man so etwas hin? Obel: Ich weiß es nicht. Bei mir ist das Musikmachen nicht so durchgeplant. Ich sage mir nicht: Auf geht s, wir erfinden den Agnes-Obel- Kosmos! Ich vertraue vielmehr meiner Intuition, folge oft einer kleinen Idee oder einer Melodie, dabei denke ich dann vielleicht: Aha, das klingt jetzt wie Wasser. Schwer zu erklären. Ich lasse mich treiben, und aus vagen Einfällen plus meiner Neugier und meinen Gefühlen entstehen Lieder. Zuschreibungen wie Klassik oder Pop interessieren dich vermutlich auch nicht. Obel: Nein. Ich denke wirklich nicht über das Genre nach, in dem ich mich bewege. Oder ob ich mich überhaupt in einem Genre bewege. Ich denke immer nur: Das mag ich, oder das mag ich nicht. Mein Lieblingssänger ist Roy Orbison, ich bewundere seine Stimme und die Stimmung seiner Songs. Das ist Pop, aber total interessant, fast surreal. Was mich vielleicht am stärksten fasziniert: wie etwas klingt. Und daher heißt dein neues Album Aventine? Obel: Ohne Scheiß, das ist einer der Hauptgründe, ja! Das Wort hat einen Supersound. Der Aventin ist einer der sieben Hügel Roms, er gilt als ziemlich mystisch und steht im Ruf, verwunschen zu sein. Dein erstes Album Philharmonics von 2010 war sehr erfolgreich, es gab fünffach Platin in Dänemark, auch in Belgien oder Frankreich stand es hoch in den Popcharts. Obel: Verrückt, oder? Wirklich niemand hat mit so einem Erfolg gerechnet. Ich kann das bis heute nicht erklären. Da sind wir wieder bei Kahneman. Er kommt zu der Erkenntnis, dass es nicht für alle Phänomene eine Erklärung gibt, auch wenn man sich auf die Hinterbeine stellt. Deine Songs wirken introvertiert, aber auf der Bühne kannst du dich nicht verstecken. Was bist du für ein Mensch? Obel: Da sprichst du etwas Seltsames an. Beim Songschreiben lausche ich intensiv in meinen Kopf hinein, ich lebe da praktisch im Inneren. Dann gehe ich raus, spiele vor Leuten, muss denen auch immer was erzählen, dazu die ganze komplizierte Logistik einer Tournee, das Reisen, es ist schon eine drastische Welt, auf die ich nicht vorbereitet war. Aber das Leben fordert mich dazu auf, über meine Grenzen hinauszuwachsen. Interview: Steffen Rüth Aventine erscheint Ende September. 11

12 Indiepop Lilly Wood And The Prick Foto: Mark Maggiori K.O., aber O.K. Auf ihrem zweiten Album punktet die französische Band Lilly Wood And The Prick mit leichtfüßigem Indiepop der allerdings auch Schwergewichte zum Tanzen bringt. Anders als andere Musiker, die nicht mehr als ihre Instrumente und ein paar gute Songs brauchen, gehen Lilly Wood And The Prick nicht ohne Boxhandschuhe ins Studio. Dieser Eindruck jedenfalls entsteht, wenn das französische Duo über sein zweites Album spricht, das passenderweise The Fight heißt. Ein Grund für den Titel ist, dass viele unserer Songs davon handeln, sich im Leben durchzuboxen, erzählt Sängerin Nili Hadida. In ihren von luftigem Indiepop umgebenen Texten drängen Lilly Wood And The Prick dazu, Chancen zu ergreifen, bevor es zu spät ist und zweifeln gleichzeitig am Erfolg gründen die gebürtige Israelin und der Franzose Benjamin Cotto ihr Projekt Lilly Wood And The Prick, nachdem sie sich in einem Pariser Café kennenlernen. Er spielt Gitarre, sie singt, die Songs schreiben sie gemeinsam. Vier Jahre dauert es bis zum Album Invincible Friends. Das elektronisch infizierte Debüt bringt dem Duo unerwartete Triumphe: Goldstatus und den Victoire de la Musique als beste Newcomer. Die Folge: Erwartungsdruck. Wir hatten Angst vor dieser Platte, erzählt Hadida. Wir haben den Satz vom schwierigen zweiten Album so oft gehört, dass wir ihn völlig verinnerlicht haben. Im Studio setzen sich die Probleme fort, weil die unterschiedlichen Temperamente von Hadida und Cotto für Reibung sorgten. Ich bin die Hysterikerin und Ben der Typ, den nichts aus der Ruhe bringt. Eigentlich ergänzt sich das fantastisch, aber im Studio wird es manchmal schwierig mit uns, erklärt die Sängerin ohne die Blessuren, die sie davontrugen, aufzählen zu wollen. Den finalen Kampf tragen die beiden deshalb im Video zu Long Way back aus. Dort inszenieren sie sich als Sparringspartner im Boxring; am Ende feiert Hadida einen K.O.-Sieg. Jetzt fiebern sie der Aufgabe entgegen, auch das deutsche Publikum zu erobern,. Wir sehnen uns nach den kleinen Clubs und Bühnen, sagt Hadida. Das erinnert uns an unsere Anfänge, als jeder Auftritt noch eine Herausforderung war. Wir brauchen dieses Gefühl. Wir sind Kämpfer. Bei so viel Rauffreude ist es gut, dass The Fight eher zum Tanzen als zum Boxen auffordert. Schon zu unserer eigenen Sicherheit. Verena Reygers The Fight ist Ende August erschienen. 12

13 TOURNEEN & KONZERTE SEPTEMBER NOVEMBER 2013 KULTURNEWS PRÄSENTIERT JACK JOHNSON + SPECIAL GUEST KÖLN E-Werk MÜNCHEN Circus Krone Beide Termine sind ausverkauft! SLAM PRÄSENTIERT THE VIRGINMARYS BERLIN Bi Nuu KÖLN Underground TICKETS EUR 16, HAMBURG Sporthalle Hamburg DÜSSELDORF Mitsubishi Electric Halle OFFENBACH Stadthalle MÜNCHEN Zenith TICKETS EUR 40, BIS 45, KULTURNEWS PRÄSENTIERT YOAV KÖLN Studio HAMBURG Uebel & Gefährlich BERLIN Postbahnhof FRANKFURT/M. Nachtleben TICKETS EUR 17, / 18, KULTURNEWS PRÄSENTIERT ED KOWALCZYK I ALONE Acoustic Tour KÖLN Luxor BERLIN frannz club TICKETS EUR 24, MUSIKEXPRESS PRÄSENTIERT GOLDFRAPP TALES OF US LIVE BERLIN Heimathafen Neukölln Ausverkauft! ONLINE TICKETS FÜR ALLE KONZERTE UNTER Die angegebenen Ticketpreise gelten für den Vorverkauf zzgl. Gebühren. Tickets ebenfalls erhältlich an allen bekannten Vertragsvorverkaufsstellen. Weitere Konzerte anderer Künstler in Vorbereitung. Änderungen vorbehalten. Infos unter und Veranstalter: MCT Agentur GmbH FRANKFURT/M. Jahrhunderthalle DÜSSELDORF Mitsubishi Electric Halle TICKETS EUR 36,

14 Soulpop Laura Mvula Foto: Tom Oxley Schritt für Schritt ins Paradies Die 27-jährige Britin Laura Mvula wusste lange nicht, dass sie zur Sängerin geboren ist. Doch was lange währt, wird nun endlich Pop. Laura, du hast kürzlich bei einem Festival in Stockholm im Vorprogramm von Prince gespielt. Warst du nervös? Laura Mvula: Ich war ganz, ganz schrecklich nervös! Ich bin ein schüchterner Mensch, die Bühne zieht mich an, aber sie macht mir auch Angst. Und das Konzert in Stockholm war eine der aufregendsten Sachen, die ich je gemacht habe. Wobei ich auch früher schon immer Bammel hatte, wenn ich bei Open-Mic-Nights auftrat, selbst wenn dort kaum jemand zuhörte. 14

15 Soulpop Foto: Josh Shinner Ist Zurückhaltung hinderlich, wenn man es im Popgeschäft zu etwas bringen will? Mvula: Man fühlt sich schon etwas exotisch, wenn man es nicht per se auf Erfolg und Ruhm abgesehen hat, sondern es einem tatsächlich darum geht, sich selbst auszudrücken. Ich versuche es aber inzwischen ein bisschen mehr zu genießen, dass meine Songs so gut ankommen. Ich lerne zum Beispiel jetzt total gerne andere Musiker kennen. Wen denn so? Mvula: Der erste, mit dem ich mich angefreundet habe, war Jamie Cullum; wir haben auch ein Duett zusammen gemacht. Jamie ist ein toller Kerl! Ich habe ihm erzählte, dass Sängerin zu werden gar nicht Teil meines ursprünglichen Lebensentwurfes war. Er hat gesagt: Laura, mach dich nicht verrückt, du hast alles richtig gemacht. Du wolltest gar keine Sängerin werden? Mvula: Ich habe mich lange Zeit schwer damit getan, mich selbst als Sängerin zu sehen. Hast du nicht schon Musik gemacht und gesungen, seitdem du klein warst? Mvula: Ich bin in der Hinsicht ziemlich widersprüchlich. Ich wusste mit 15

16 Soulpop Foto: Josh Shinner neun oder zehn Jahren, dass Musik ein großer Teil meines Lebens sein würde. Ich lernte Piano und Violine, sang im Kirchenchor und als Jugendliche auch in der A-cappella-Gruppe meiner Tante. Kunst war bei uns in der Familie sowieso sehr wichtig. Meine Eltern haben mich immer sehr unterstützt und zugleich auch darauf Wert gelegt, dass ich in den anderen Schulfächern gut war. Du hast am Birmingham Conservatoire studiert. Wolltest du denn klassische Musikerin werden? Mvula: Ach, ich hatte gar keinen richtigen Plan Es stellte sich an der Hochschule heraus, dass ich weder am Piano noch an der Violine gut genug für eine klassische Orchesterkarriere war. Das Birmingham Conservatoire ist eine sehr ernste, intensive, auch verbissene Uni, viele meiner Kommilitonen wussten schon sehr genau, was sie wollten. Und ich? Die Lehrer und Professoren fanden mich immerhin recht interessant. Man sah mich dort als eine Art Rohdiamanten, den es zu schleifen galt. Irgendwann stand fest, dass ich mein Diplom in Komposition machen würde, und das tat ich dann auch. Und wie wurde es der Diplomkomponistin schließlich die Solokünstlerin? Mvula: Nach dem Studium hing ich so rum, jobbte als Rezeptionistin und fiel meinem Mann, den ich auf dem Konservatorium kennengelernt hatte und der ebenfalls Musiker ist, schwer auf den Wecker. Ich kam mir selbst ziemlich erbärmlich vor, ich war eine traurige Mischung aus mangelndem Selbstbewusstsein und mangelndem Antrieb. Aber ich habe immer Kontakt zu einem Professor gehalten, der an mich geglaubt und mich ermutigt hat, eigene Songs zu schreiben und sie auch alleine zu singen, ohne A-cappella- Gruppe im Rücken. Ich habe das dann einfach nur so für mich getan, ohne 16

17 Soulpop Foto: Josh Shinner irgendwelchen Druck. Schließlich ist es mir aber gelungen, den Rumer- Entdecker Steve Brown als Manager zu gewinnen, ein Plattenvertrag folgte, die Medien haben sehr positiv über mich berichtet, und mein Album Sing to the Moon kam in Großbritannien in die Top Ten. Fragst du dich jetzt, warum du so lange gewartet hast mit der eigenen Musik? Mvula: Mein Mann fragt mich dasselbe Ja, klar, das tue ich! Glückwunsch! Mvula: Ja, super, nicht wahr? Zwischen zwei Gärtnertipps hat sie geschrieben, sie sei sehr glücklich, dass ich existiere Apropos: Handelt Green Garden von eurem Garten zu Hause, wo du mit deinen zwei Geschwistern rumgetobt bist? Mvula: Natürlich, unser Garten war wie unsere gesamte Kindheit ein behüteter, idyllischer Traum. Ich fahre so oft heim, wie es nur geht. Du kombinierst Pop, Jazz, Gospel und Soul. Wer sind deine Idole? Mvula: Meine Musik ist, ähnlich wie die von Jamie Cullum, schon sehr eigenständig. Aber wenn es um Vorbilder geht, dann sind das wohl tolle Frauen wie Jill Scott, Erykah Badu und meine Lieblingssängerin Lizz Wright. Die hat mich übrigens gerade auf Facebook sehr gelobt. Hast du denn in Birmingham auch einen Garten? Mvula: Wir haben ja nicht einmal einen Balkon. Sing to the Moon erscheint am 6. September. Interview: Steffen Rüth 17

18 Elektronik Schiller Foto: Philip Glaser Wonderful German Kitsch Was verbindet bloß Christopher Schiller von Deylen mit Klassikstars wie Anna Netrebko oder Hélène Grimaud? Das haben die sich bestimmt auch gefragt und eine Antwort gefunden. Christopher, gibt es den perfekten Klang überhaupt, nach dem du seit anderthalb Jahrzehnten als Schiller suchst? Christopher von Deylen: Ich beschäftige mich nicht erst seit Schiller damit, den schönsten und perfektesten Klang zu finden immer in der Hoffnung, ihn letztlich doch nicht zu finden, denn dann gäbe es nichts mehr zu entdecken Was hast du in den Werken von Erik Satie, Rachmaninoff, Debussy und Paganini entdeckt, die auf deinem neuen Album Opus als Inspiration genannt werden? von Deylen: Zeitlosigkeit. Viele klassische Motive sind in musikhistori scher Terminologie sehr alt, teilweise mehr als 100 Jahre. Aber diese Melodien haben nichts von ihrer emotionalen Wucht verloren. Jetzt klingst du wie ein Kurator von Deylen: Das ist ziemlich unzutreffend. Ich finde, Musik und Dogmatismus schließen sich aus. Ich halte nichts von Begiffen wie Werktreue. Gerade die Klassik hat in der Wahrnehmung vieler einen leicht 18

19 Elektronik Große Gefühle Großartige Stimme K E T E V A N musealen Charakter. Wie Musik, die in einer Vitrine ausgestellt wird, um die man auf Zehenspitzen ganz ehrfürchtig herumschleicht. Liegt das nicht vor allem am ästhetischen Getue, das um klassische Musik gemacht wird? von Deylen: Kann sein. Gegen Ernsthaftigkeit in der Rezeptur von Musik ist nichts einzuwenden, aber die Unterscheidungen zwischen sogenannter ernsthafter und sogenannter unterhaltender Musik fand ich schon immer eher enervierend. Aber wenn man unbedingt mit diesen Begriffen hantieren muss, steht E-Musik bei mir für emotionale Musik. Das neue Album von Superstar Katie Melua. Opus erscheint bei der Mutter aller Klassiklabels, der Deutschen Grammophon. Kannst du über dein neues Album überhaupt reden, ohne das bisherige Schiller-Werk relativieren zu müssen? von Deylen: Du meinst, ich könnte dir erzählen, dass ich für Opus endlich aufnehmen konnte, was ich immer komponieren wollte, um damit alles bisher Erschienene von Schiller als einfältige Musik zu entlarven? Ist es so? von Deylen: Nein, natürlich nicht. Es wäre schlicht falsch, wenn ich behauptete, dass Opus gewichtiger ist als die vorherigen Schiller- Alben. Täuscht der Eindruck, oder ist dein neues Album karger inszeniert als die Vorgänger? von Deylen: Es fiel mir in den letzten Jahren zunehmend schwer, mich beim Übereinanderlegen von Soundtexturen zu konditionieren, obwohl ich bei jeder Platte die Absicht hatte, eine neue akustische Übersichtlichkeit zu schaffen. Ich habe bei der neuen Platte erstaunt festgestellt, dass es mir diesmal tatsächlich gelungen ist. Meiner Meinung nach kann man jetzt an den einzelnen Klängen viel besser emotional andocken. Du hast also mit den Stücken kleine emotionale Dockingstationen geschaffen? von Deylen: Klingt gut und ich glaube, dass die karge Landschaft von Kalifornien, in der Opus entstanden ist, ein Stück weit zur akustischen Klarheit der Platte beigetragen hat. Weil es dort keinen Wald, sondern nur gigantische, atemberaubende Berglandschaften gibt, lief ich nicht Gefahr, den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen zu können. Ist Opus also ein Neuanfang für dich, eine Art Abkehr von den Poplümmeln, die den Schiller-Songs bisher als Gastsänger eine populistische Note verliehen haben? von Deylen: Es ist die Fortsetzung meiner Arbeit in einer anderen Nachbarschaft. Haben dir deine neuen Nachbarn Anna Netrebko und Hélène Grimaud die Türen einfach so geöffnet, oder musstest du Überzeugungsarbeit leisten? von Deylen: Nein, wir alle hatten große Freude daran, unsere Komfort - zonen zu verlassen und dem Pfad der Neugierde zu folgen. Wir wollen niemanden missionieren und folgen auch keiner künstlerischen Laune. Es geht darum, auf dem Weg der emotionalen Musik Motive zu verdichten und sie zuzuspitzen. Elf neue Songs, mal leise, mal romantisch, mal episch und hymnisch - getragen von Katie Meluas einzigartiger, über die letzten Jahre noch weiter gereiften Stimme: Ketevan ist großes Gefühlskino einer absoluten Ausnahmekünstlerin. Erhältlich ab 20. September 13 Neil Tennant von den Pet Shop Boys hat über Schiller gesagt: It s wonderful German kitsch. Kompliment oder Beleidigung? von Deylen: Ich würde über meine eigene Musik so nicht urteilen, aber aus dem Mund von Neil Tennant verstehe ich den Satz als Kompliment. Interview: Michael Loesl Opus ist Ende August erschienen. 19

20 Singer/Songwriter Jack Johnson Foto: Universal Music Wie man nicht zum Zombie wird Der surfende Sänger Jack Johnson ist nicht nur musikalisch gewieft. Er weiß auch, wie man Kids vom Computer fernhält. Oder die Welt rettet. Jack, dein Lied Ones and Zeroes klingt, als wolltest du Jugendliche davor warnen, total abhängig von moderner Technologie zu werden. Jack Johnson: Als Vater von drei Kindern mache ich mir natürlich Gedanken über die nächste Generation. Oft sehe ich Kids, die völlig auf ihr Smartphone oder ihr Tablet fixiert sind. Sie legen diese Teile gar nicht mehr aus der Hand. Weil das schon in der Grundschule losgeht, müssen wir Eltern uns fragen: Wann sollten wir eingreifen und ein Machtwort sprechen? Wie streng bist du? Erteilst du deinem Nachwuchs manchmal Computer verbot? Johnson: Nein. Aber meine Frau und ich haben zu einer List gegriffen. Es ist uns tatsächlich gelungen, den Kleinen einzureden, dass sie weiche Zombiegehirne kriegen, wenn sie zu lange fernsehen oder sich mit irgendwelchen Computerspielen beschäftigen. Jetzt schalten sie jedes Gerät freiwillig nach einer Stunde ab, schließlich wollen sie nicht verblöden. Wissen sie sich trotzdem zu beschäftigen? Johnson: Darauf kannst du wetten! Mein Ältester schnappt sich gern die Gitarre, um mit seinem Cousin zu jammen. Er hat begriffen: Wer Musik liebt, langweilt sich nie. War dir das auch schon als Teenager klar? Johnson: Und ob! In der Highschool habe ich eine Punkband namens Limber Chicken gegründet, mit der ich es richtig krachen ließ. Zu Hause habe ich dann meine ruhigere Seite ausgelebt, Cat Stevens gehört und alte Folksongs auf meiner akustischen Gitarre geübt. Diese Gitarre prägt den Sound deiner CD From here to now to you sehr. Johnson: Mir stand halt der Sinn nach sanfteren Klängen. Darum ist meine E-Gitarre bloß bei der Nummer Radiate zum Einsatz gekommen. Wäre sie nicht eher für Tape Deck prädestiniert gewesen? Johnson: Weil es darin um meine Zeit mit meiner Punkband Revue geht? Mit Sicherheit ist dieser Titel ungewöhnlich sanft, vielleicht passt die Musik auf den ersten Blick nicht so recht zum Inhalt. Andererseits: Ich gehe jetzt auf die 40 zu. Da muss ich nicht mehr wie ein Verrückter rocken sondern kannst dich lieber für die Umwelt einsetzen Johnson: Ja, es liegt mir sehr am Herzen, ökologische Projekte finanziell zu unterstützen. Für sie nehme ich den Tourstress immer wieder auf mich. Durch meine Auftritte kann ich Geld für viele großartigen Organisationen sammeln. Interview: Dagmar Leischow Köln München From here to now to you erscheint Mitte September. 20

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