Die Gründer von Apple Computer

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1 Die Gründer von Apple Computer Steve Jobs und Steven Wozniak kannten sich bereits in der High School. Beide arbeiteten später im Silicon Valley, wo die meisten Hardwarefirmen ihren Sitz haben. Steve Jobs arbeitete bei Atari, Steven Wozniak bei Hewlett Packard. Wozniak entwickelte an einem Gerät, das später der Apple I wurde. So gründeten Jobs und Wozniak am 1. April 1976 die Firma Apple. Als die fertige Platine des Apple I fertig war, bekamen sie den ersten Auftrag für die Fertigung von 50 Apple I- Platinen für den Computerhändler Paul Terrel. Dieser verkaufte die Platinen ohne Gehäuse, Netzteil, Tastatur und Monitor für Dollar. In einer Zeitspanne von etwa 10 Monaten wurden rund 200 Platinen verkauft. Später wurden die Platinen mit einem Holzgehäuse verkauft. Ebenso wurde ein Cassetten- Interface entwickelt, mit dessen Hilfe man nun die Basic-Programme abspeichern konnte. Das alte Apple Logo Wozniak und Jobs mit der Apple I-Platine

2 Der Apple II Mit dem Apple II wurde einen grossen Fortschritt getan. Der Rechner konnte Farbgrafiken darstellen, bis zu 64 KB Speicher verwalten, Töne erzeugen und hatte Video RAM. Ebenso wurde der Apple II mit 8 Erweiterungsplätze ausgerüstet mit denen man den Rechner aufrüsten konnte. Das der Benutzer die Erweiterungen selbst installieren konnte, wurde das Gehäuse zum einfachen öffnen gebaut. Der Deckel hat keine Schrauben und kann so sehr bequem entfernt werden, was für Steve Jobs sehr wichtig war. Auch auf das Design und das ergonomische Arbeiten wurde geachtet. So wollte man dem Apple II keinen lauten Lüfter einbauen, sondern machte nur Schlitze zur Luftzirkulation und Apple II mit Diskettenlaufwerk baute statt eines normalen Netzteils ein Schaltnetzteil ein, was weniger Wärme verursacht. Mit der Erscheinung des Apple II wurde auch das Logo geändert. Rob Janov entwarf das farbige Apple Logo. Es sollte sich von den anderen Computerherstellern unterscheiden. Mit einem Preis von 1300 Dollar war der Apple II zwar erheblich teurer als die Konkurrenten (zum Beispiel Commodore PET), hatte aber den grossen Vorteil, das man ihn erweitern konnte. Das Handbuch bestand in den ersten Auflagen lediglich aus etwa 30 kopierten Blättern mit teilweise handschriftlichen Notizen von Wozniak, später dann wurde ein richtiges Handbuch erstellt. Mit dem Apple II wuchs die Firma Apple stark, bald hatte man tausende Angestellte. Etwa ein halbes Jahr später kam das Diskettenlaufwerk Apple Disk II auf den Markt, das die Datenspeicherung erheblich erleichterte. Apple II+ Im Jahr 1979 kam der Apple II plus auf den Markt, der ein besseres Basic hatte, mehr Farben darstellen konnte und eine bessere Reset-Funktion besass. In Europa wurde der Apple II plus als Apple II europlus verkauft, der auf die PAL-Videoausgabe umgerüstet wurde. Apple II+

3 Apple III Zwischen 1979 und 1983 wurde der Apple II plus nicht verbessert. Softwareentwickler konnten dank der offenen Systemarchitektur einfach Soft- und Hardware entwickelen. Als Nachfolger hatte schon damals die Lisa geplant, da die Entwicklung aber noch zu lange dauerte, entwickelte man den Apple III. Im Gegensatz zum Vorgänger wurde der Apple III nicht im Alleingang von Steven Wozniak entwickelt, sondern im Team. Man versprach sich vom Apple III viel, er sollte ein Rechner für Firmen werden, während er den Apple II nicht konkurrenzieren sollte. Der Apple III war aber doppelt so teuer und war nicht voll kompatibel zu seinem Vorgänger. Der Apple III bietete aber auch einige Vorteile wie der Anschluss von bis zu vier Floppys, Echtzeituhr mit Batteriepufferung oder die Festplattenanschlussmöglichkeit. Dennoch war die Produktlinie um den Apple III ein finanzielles Desaster. Es wurden nur rund Stück gebaut, von denen viele erst Jahre später weit unter dem Neupreis verkauft wurden mussten zum ersten Mal 40 Angestellte entlassen werden. Im gleichen Jahr verunglückte Wozniak mit seinem Flugzeug, worauf er mehrere Jahre nicht in der Lage war, bei Apple mitzuarbeiten. Die Apple Lisa Apple III Bei einem Besuch Steve Jobs im Research Center des Kopiererherstellers Xerox sah er, was die Welt verändern sollte. Xerox hatte ein grafisches Benutzersystem (PARC) entwickelt, allerdings ohne die Absicht, es jemals zu vermarkten. Steve Jobs wollte an dieser Idee anknüpfen und einen Computer bauen, der in der Benützung völlig neuartig war. Die Vision sollte in der Apple Lisa (Large Integrated System Architecture) verwirklicht werden. Leider war die Lisa nie richtig erfolgreich, sie war zu teuer (über DM), zu langsam und für den damaligen Markt zu früh. Apple Lisa

4 Der Ur-Mac 1984 bringt Apple den ersten Macintosh heraus. Für rund 2000 DM war er zu kaufen. Der Mac war mit 128k RAM ausgestattet, was allerdings viel zu wenig war. In dieser Zeit verkaufte IBM und Commodore Geräte mit mehr Speicher. Auch gab es fast keine Programme. Der grosse Vorteil war die leicht zu bedienenden Programme und das Betriebssystem. Wenig später wurde der Macintosh auf 512k RAM erweitert. Jobs verlässt Apple Apple Macintosh Nach dem Flopp der Lisa sah Steve Jobs ein, dass es einen Manager braucht, der Apple wieder in Schwung bringt. Er entschied sich für den damaligen Pepsi Präsidenten John Sculley, der im April 1983 den Posten als CEO übernahm. Die Entscheidung, Sculley als neuen Präsidenten einzusetzen, wurde Jobs im Mai 1985 zum Verhängnis. Nach einem heftigen Streit zwischen den beiden, entlässt John Sculley Steve Jobs. Jobs zog sich noch am selben Tag zurück und verkaufte bis auf eine symbolische alle Apple Aktien. Sculley hatte allerdings von Computern viel zu wenig Ahnung. Er krempelte den ganzen Betrieb um und entliess in den ersten Monaten unter seiner Führung rund 1200 Angestellte. Jobs, Sculley, Wozniak

5 Macintosh II-Reihe Nach den überarbeiteten Versionen des Würfelmacs wurde 1987 der Mac II vorgestellt. Man setzte bei dieser Serie auf die Erweiterbarkeit des Rechners. So konnte man den Rechner beliebig mit Ethernet, weiteren Kontrollern oder Videokarten aufrüsten. Der Mac II fand einen grossen Anklang. Microsofts Windows wurde damals keine grossen Chancen zugesprochen, die Aktien stiegen, es sah nach einer erfolgreichen Zukunft aus. Leider kam es anders und der Markt wurde wenig später mehr und mehr von viel billigeren IBMkompatiblen Rechnern mit Windows 3.0 beherrscht. Die LC-Reihe Macintosh II Man sah, dass gegen diese Entwicklung etwas getan werden musste und entschied sich für die Einführung billigerer Macs. Die LC-Reihe (LowCost) war extrem erfolgreich während sich auch die weiterentwickelten Macs der IIer-Reihe gut verkauften. Der Umsatz stieg, der Ertrag war allerdings nicht sehr gross, weil die LC-Macs keinen grossen Gewinn zuliessen. Macintosh LC

6 Der Mac Portable und die Powerbooks 1989 stellte Apple den ersten tragbaren Macintosh, den Mac Portable vor, der allerdings nie einen grossen Erfolg hatte. Der Preis war mit DM viel zu hoch, trotz den technischen Innovationen wie Trackball oder Stromsparfunktionen. Der hohe Preis lag vorallem an dem Aktivmatrix-Display. Bei den Powerbooks, die 1991 erschienen, baute man deshalb Passivmatrix-Displays ein um den Preis zu reduzieren. Die Powerbooks hatten grossen Erfolg, die stromsparenden Prozessoren ermöglichten eine aussergewöhnliche Laufzeit und schlugen jedes PC-Notebook. Macintosh Portable PowerBook 100 Der Newton Im August 1993 wurde der erste Apple Newton vorgestellt, ein elektronisches Notizbuch, PDA (Personal Digital Assistant) genannt. Die Befehle wurden mittels einem druckempfindlichen Display eingegeben und dank der sehr guten Texterkennung konnte man schnell Texte in Handschrift schreiben, die der Newton dann in Druckschrift umwandelt. Apple war wohl wieder einmal zu früh am Markt, der Newton hatte nicht den gewünschten Erfolg. Gleichzeitig wurden die Macintosh Quadra-Modelle gebaut, die einen grossen Erfolg hatten und der Konkurrenz in Sachen Leistung immer etwas voraus war. Der Apple Newton

7 Der PowerPC Nachdem Sculley nicht mehr allzu grosse Interessen an Apple hatte, wurde als Nachfolger der deutsche Michael Spindler eingesetzt kamen die ersten Powermacs mit PowerPC-Prozessor auf den Markt. Gleichzeitig vergab man die Lizenzen zum Clonen der Macs. Der PowerPC-Prozessor hatte so grossen Erfolg, das man keine Probleme hatte sie zu verkaufen. Die Programme für die alten 680X0 liefen ebenfalls auf den neuen Prozessoren. Die langen Lieferzeiten verärgerten allerdings die Kundschaft. Gleichzeitig stellte Microsoft das Betriebssystem Windows95 vor, das im Vergleich zum alten Windows 3.1X wesentlich komfortabler und dem Vorbild MacOS erheblich näher gekommen war. PowerMac 6100 erster Mac mit PowerPC-Prozessor Die Krisen PowerMac hatte Apple die grössten Schulden in der Geschichte. Den Umsatz wie gewollt mit den preiswerten Performas zu erhöhen, gelang nicht, die Gewinnspanne war zu tief angesetzt worden. Apple Computer galten als Firmencomputer im grafischen Bereich und nicht als Heimcomputer. Nach dem man 1995 ein Minus von 68 Millionen verzeichnen musste, wurde Spindler zum Rücktritt gebeten und durch Gilbert Amelio ersetzt. Erneut wurden grosse Umstrukturierungen vollzogen und einen grossen Teil der Mitarbeiter entlassen. Amelio schaffte es, Apple wieder in die Gewinnzone zu bringen allerdings schrieb Apple wieder 740 Millionen Dollar Schulden. Amelio wurde darauf ebenfalls gekündigt, worauf sich der Apple Mitbegründer Steve Jobs zurück meldete gaben Steve Jobs und Bill Gates die Kooperation bekannt. Microsoft investierte 150 Millionen US-Dollar in Apple. Ebenfalls würde Microsoft wieder Software für den Mac entwickeln. Im Gegenzug überliess Apple Microsoft Patente wie das QuickTime für Windows. Gates wird wohl nicht zu letzt dem Vertrag zugestimmt haben, weil die Kartellbehörde Microsoft im Nacken sass, da Gates mehr als 60% Marktanteile hatte. Der Wert der Apple- Aktie stieg erstmals wieder.

8 Der imac 1998 stellte Apple einen verblüffenden Computer vor, den imac. Dank ausgezeichneter Leistung, neuartigem Design und einem guten Preis von nur 1299 Dollar wurde der imac zum Verkaufsschlager. Der imac war eine Anknüpfung an den Erfolg von 1984 mit dem Ur-Mac im All-in-One-Gehäuse. Mit Innovationen wie USB, integriertem Modem und allem was ein Heimanwender benötigte, war der imac der perfekte Heimcomputer, der mit dem neuen MacOS 8.5 besonders benutzerfreundlich war. Das i im Namen imac steht für Internet, da sämtliche Voraussetzungen für den Anschluss ans weltweite Netz gegeben waren und man innert wenigen Minuten lossurfen konnte. Mit dem imac kam Apple endlich wieder richtig in die Gewinnzone. erste Version des imacs (bondiblue, 233 MHz) imac Rev. C/D imac DV (indigo, bis 700 MHz) imac SE Power Mac, imac, Cube ibook und Powerbook 1998 stellte Apple neue Rechner vor, den PowerMac G3 und die tragbare Version des imacs, das ibook kamen die ersten PowerMacs G4 auf den Markt, mit Prozssortaktungen bis zu 500 MHz. Das ibook, die imacs und die PowerMacs G4 wurden dann mehrmals überarbeitet, sowohl in dem Design wie auch in den Prozessortaktungen. Sehr wichtig ist auch das vollkommen neue Betriebssystem, MacOS X, das auf Unix basiert und in der Stabilität und der Benutzerfreundlichkeit neue Massstäbe setzt.

9 ibook (1999) PowerMac G3 (1999) PowerMac G4 (1999) Im Jahr 2000 kam eine weiter Weltneuheit von Apple in den Verkauf, der G4 Cube. Mit einem genialen Design (20cm x 20cm gross ist die Rechnereinheit) verblüfft Apple erneut. Allerdings wurde die Produktion nach einem Jahr bis auf weiteres eingestellt. Vielleicht war Apple wieder zu früh und die Leute meinten, dass ein so kleiner Computer nicht die Leistung eines Grossen erbringen könne. Für den Profianwender kam 2001 das Powerbook G4 auf den Markt, in dem ein Prozessor mit 500 MHz den Takt schlug. Im Januar 2002 stellte Apple die komplett neue Version des imacs vor. Die Rechnereinheit wurde in einer Halbkugel von ca. 28 cm Durchmesser untergebracht, das Display an einem massiven, schwenkbaren Arm befestigt. PowerMac G4 Cube (2000) PowerBook G4

10 imac (2002) PowerMac G4 (2002) Der G5 Am 23. Juni 2003 stellt Apple an der Worldwide Developer Conference (WWDC) in San Francisco den PowerMac G5 vor. Der lange erwartete neue Prozessor wurde nun endlich vorgestellt und erfüllte die Erwartungen. Mit dem ersten 64bit Prozessor (von IBM), der aber auch 32bit Anwendung ausführt, ist Apple im Kampf um die Gigaherzen wieder ganz vorne mit dabei. Ebenfalls vorgestellt wurde eine neue Version von Mac OSX (10.3 Panther ). PowerMac G5

11 Sämtliche genannten Firmen und Marken sind copyright geschützte Namen. Der Text unterliegt dem copyright des Webmasters und darf nur mit der Erlaubnis kopiert und anderweitig publiziert werden. Sämtliche geschilderten Informationen wurden aus dem Internet recherchiert. Keine Gewähr auf Richtigkeit. Fehler oder allfällige Ergänzungen bitte mitteilen an:

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