Medienerziehung Medienkompetenz Medienpädagogik

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1 Medienerziehung Medienkompetenz Medienpädagogik Handreichungen und Informationen für Lehrerinnen und Lehrer sowie Hilfen und Unterstützung für den Unterricht erstellt von der Modulgruppe Medien unter Leitung von Dr. med. Bernhard Stier Mitglieder: Gerd Hofmann Hans-Georg Knoop Konstanze Küpper Walter Planz Christiane Prusseit Elisabeth Ramb Fred Röseler Else Zekl März 2005

2 Kontakt Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Erlaubnis der Autoren. Dr. Bernhard Stier Wetzlarer Str Butzbach Telefon / Fax /

3 Vorwort Medienkompetenz wird inzwischen bildungspolitisch als vierte Kulturtechnik neben Lesen, Schreiben und Rechnen angesehen. Dabei fokussiert Medienkompetenz nicht nur auf die Erlangung einer Handhabungskompetenz technischer medialer Errungenschaften im Sinne von Bedienung und Gebrauch von Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK- Technologie). Umfassender will Medienkompetenz Orientierung vermitteln, um ein selbstbestimmtes und kompetentes Handeln in einer durch Medien geprägten Welt zu ermöglichen. Und schließlich beschreibt Medienkompetenz auch Fähigkeit gestalterisch mit den Möglichkeiten, die Medien bieten, umzugehen. Die Medienkompetenz setzt sich demnach zusammen aus: Kompetenz zur Handhabung und Nutzung von (Medien-, IuK-) Technik (Bereich der Informatik) Kompetenz zur Gestaltung von sozio-technischen Systemen mit Hilfe von (Medien-, IuK-) Technik Kompetenz zur kundigen Kritik von (Medien-, IuK-) Technik Der Erwerb von Medienkompetenz lässt sich am sinnvollsten durch Lehre mit neuen Medien in neuen Lernformen unterstützen. Dies bedeutet nicht nur den Einsatz neuer Lernkonzepte sondern auch eine Aufwertung schul- wie hochschuldidaktischer Belange sowie interdisziplinärer Zusammenarbeit unterschiedlicher Wissenschaftskulturen. Die Vermittlung von Fertigkeiten und Kenntnissen im Umgang mit neuen Medien für die Lehrenden ist dabei eine Conditio sine qua non. Leider wird dies in der Realität z.t. nur sehr zögerlich umgesetzt. Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer müssen bei ihrer pädagogischen Arbeit an der Lebens- und Erfahrungswelt (Stichwort: Mediennutzung und Medienbiografie) der Kinder und Jugendlichen ansetzen. Schule und Medien (Stand März 2005) Seite 3

4 Inhaltsverzeichnis 1. Präambel Begriffserklärung 7 1. Medien im gesellschaftlichen Kontext Geschichte im Dauerlauf Das Schreiben Das Reden Das Einmeißeln in Stein Das Malen Der Computer und das Internet Medienformen und kurze Entwicklungsgeschichte Medien und Politik Medien in der gesellschaftspolitischen Diskussion Gesellschaftliche Relevanz der Qualität der Medieninhalte Objektivität, Subjektivität und Wahrheitsgehalt Manipulation, Fälschung, Klischees Propaganda und Erziehung Journalismus und Ethik Medienveränderung - Gesellschaftsveränderung Die Informationsgesellschaft Medien und Realität Sehen was los ist Kinder, Jugendliche und Medien Wissenswertes zu Nutzung und Auswirkungen Einleitung Was versteht man unter Medien? Grundstrukturen des kindlichen Mediengebrauchs Wie viel Einfluss haben Medien? Jugend und Medien Was wollen Jugendliche vor allem sehen? Fernseh- und Videokonsum Computernutzung Sozioökonomische Unterschiede im Fernsehkonsum und der Computernutzung 30 Schule und Medien (Stand März 2005) Seite 4

5 Internet Medienorte (ZITIERT NACH BAACKE DIE 13-18JÄHRIGEN / 2000) Peerkontakte über neue Medien das Handy Die Auswirkungen von Mediengebrauch auf den Organismus Haltungsschäden Motorische Dystonie Elektrosmog Schädigung durch Lärm Die Rolle der Medien bei Medien als Chance und Problem Medien haben nicht nur eine Wirkung, sie sind auch Gewinn bringend Worin liegen konkret die Chance der Medien Fernsehen kann zum Kommunikationsmittel werden! Mediensucht Psychische und physische Auswirkungen Übergewicht Gewalt Sexualität/ Geschlechterrolle / Schönheitsideal Zigaretten und Alkohol Werbung LehrerInnen und Medien 2003 Nutzung, Einstellung und Perspektiven HILFEN und Unterstützung Nutzbare Materialien Beispiele Folienvorlagen CD s mit medienpädagogischer Thematik Literaturverzeichnis zu Medien Nützliche INTERNETADRESSEN Film & Fernsehen: Forschung Mediennutzungsdaten Die Medien-Diät Pyramide der Jugendlichen Medienerziehung in Kindergarten, Schule und Hort Surftipps für Lehrerinnen und Lehrer Jugendschutz 80 Schule und Medien (Stand März 2005) Seite 5

6 7.1. Pressemitteilung zum Jugendschutzgesetz (JuSchG) Elterninfo Jugendschutz Jugendschutzgesetz und Jugendmedienschutz- Staatsvertrag AutorInnen 82 Schule und Medien (Stand März 2005) Seite 6

7 1. Präambel Die vorliegende Materialsammlung zum Themenkomplex Medienerziehung und Medienkompetenz wurde von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe erarbeitet und zusammengestellt. Sie soll Ideen zum Unterricht von Schülerinnen und Schülern in unterschiedlichen Fachbereichen sowie Handreichungen und Material zur Unterrichtsgestaltung liefern. Der Einsatz kann in jeder Unterrichtsform und thematik stattfinden, soweit es um das Thema Medien geht. Ebenso findet der/die interessiert(e) Lehrer/in Material für die Gestaltung von Elternabenden. Jeder Lehrende und Lernende mag sich die Informationen herausziehen, die seinem Lebenskontext am ehesten entsprechen und ihm nützlich sind. In der Zusammenstellung wurde versucht, Position zu beziehen. Im Bewusstsein, dass der Medieneinfluss nicht mehr weg zu diskutieren ist, gilt es, eine kritische aber offene Einstellung den Medien gegenüber zu wahren. Das Ziel ist, den Kindern und Jugendlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln, die ein selbstbestimmtes und kompetentes Handeln in einer durch Medien geprägten Welt möglich machen. Der häufigste Fehler ist die Annahme, dass die Grenze unserer Wahrnehmung auch die Grenze alles Wahrnehmbaren sei Begriffserklärung (Charles Webster Leadbeater) Medienkompetenz Selbstbestimmtes und kompetentes Handeln in einer durch Medien geprägten Welt Medienpädagogik Lehre der Vermittlung von Wissensinhalten zur Medienauseinandersetzung, Informationsvermittlung und Nutzung Zielt auf Medienerziehung Medienerziehung Schulung zur Medienkompetenz Hat die Förderung der Medienkompetenz zum Ziel Medienerfahrung Medienprojekte Medienbildung Medienbiografie Mediennutzung Medieneinflüsse Kontakt und Nutzung von Medien. Erkenntnisse liefern Nutzungsdaten, z.b. der AFG/GfK Fernsehforschung oder der KIM Studie 2002 Projekte im Rahmen der Medienerziehung Durch Medien vermitteltes und erlangtes Wissen Individuell spezifische Medienerfahrung Individuelle aktive und passive Nutzung von Medien Individuelle und gesellschaftliche Beeinflussung durch mediale Informationen und Möglichkeiten Im wechselseitigen Austausch mit der Medienpädagogik Grundlage der Medienbiografie Schule und Medien (Stand März 2005) Seite 7

8 1. Medien im gesellschaftlichen Kontext Textsammlung von Elisabeth Ramb 1.1. Geschichte im Dauerlauf Die Höhlenmalereien in Urzeiten, die Rauchzeichen und die Körperbemalung der Indianer, das Jodeln in den Bergen all dies diente der schnellen und gezielten Nachrichtenübermittlung und klappte vorzüglich. Die am häufigsten genutzten Medien früherer Zeiten waren das Schreiben, das Reden, das Malen, das Telefonieren mit Trommeln o.ä., das Einmeißeln in Stein, Rauchzeichen Das Schreiben 1450 erfindet Johannes von Gutenberg die Kunst des Buchdruckens und eröffnet damit völlig neue Möglichkeiten. Geschriebenes kann jedermann zugänglich gemacht werden. Einzige Voraussetzung: Man muss lesen oder zumindest zuhören können, wenn vorgelesen wird erscheinen die ersten Wochenzeitungen in Straßburg und Wolfenbüttel 1650 erscheint in Leipzig die erste Tageszeitung wird die erste Rotationsmaschine erfunden, der Siegeszug der Printmedien beginnt Das Reden Das Telefonieren (ca. 1870) ermöglichte eine schnelle und zugleich antworterhaltende Information auch im privaten Bereich. ca wurde in Weiterführung zum Reden (und Zuhören) das Radio erfunden, das wiederum neue Möglichkeiten bot, nämlich schnell und unkompliziert die Menschheit zu erreichen Das Einmeißeln in Stein Die verschiedenen Methoden, etwas zu konservieren Schallplatten, Tonbandaufnahmen, etc. haben seit langer Zeit (ca. 1920) Eingang in unsere Informationswelt gefunden, da sie leichter und mit wesentlich weniger Zeitaufwand herzustellen sind als das Einmeißeln Das Malen Die Erfindung des Fernsehens als eine weitergedachte Zusammenfassung des Schreibens, des Redens und Malens komplexer gesellschaftlicher Zusammenhänge löste eine unvergleichliche Lawine aus. Mit seiner Verbreitung erkannte man die vielen Möglichkeiten, Menschen zu informieren, zu bilden und in jedweder Form zu beeinflussen. Das Faxen erlaubt die gezielte Information gedruckter, gemalter oder handgeschriebener Papiere in Sekundenschnelle Der Computer und das Internet Die Erfindung des Computers als PC im Jahre 1981 war der bahnbrechende Auftakt für einen neuen Wirtschaftszweig. In jedem Bereich hat der Computer Einzug gehalten: Kindergarten, Schule und Medien (Stand März 2005) Seite 8

9 Schule, Universität, sämtliche Wirtschaftszweige und Berufe, Privatbereich und öffentliches Leben wären ohne PC s nicht mehr denkbar. Aber: Wie für das Sehen, so haben wir Menschen auch jeweils für das Hören, Tasten, Riechen und Schmecken primäre Wahrnehmungsfelder. Dadurch, dass es gleichzeitig mehrere Informationen verarbeiten kann, ist unser Gehirn dem "Siliziumgehirn" eines Computers haushoch überlegen und dementsprechend komplex in seinen Funktionen: In dem gesamten Netz von rund 125 Milliarden Nervenzellen, den Neuronen, sind viele Gehirnregionen und -funktionen daran beteiligt, dass die Impulse aus den primären Wahrnehmungsfeldern weitergeleitet und verarbeitet werden können. Und dennoch ist es von großem Vorteil, dass wir z.b. die Siliziumgehirne der neuen Medien zur Unterstützung unserer eigenen Gehirne haben. Senioren wie Kinder nutzen die Möglichkeiten des www. weidlich aus. Für jeden Bedarf findet sich etwas ob Information, Wissen, Hilfe, Spiel, Musik oder Kommerz (etc.). Das Internet öffnet uns elektronisch den Zugang zur Welt: Das World wide web scheint unbegrenzt in seiner Informationsfülle Medienformen und kurze Entwicklungsgeschichte Als Minimalkonsens darüber, was Medien sind, gilt das Diktum: Ohne Medien keine Botschaft Schließlich sind Medien sämtliche Vermittlungsinstanzen von Botschaften, natürliche wie technische. Dazu gehören Körper und Körpersprache, Mimik und Gestik, gesprochene, geschriebene und gedruckte Sprache samt Druckerpresse, Farbe und Papier oder auch Höhlenwände. Ferner Ton und Tonträger, Licht, Fotos, Bilder und Leinwand, Fernsehen und Hörfunk, Telefon, Internet samt allen technischen Hilfsmitteln zur Übertragung: Kabel, Satelliten, digitale Netze, Kanäle und Bildschirme. Als wichtigste traditionelle Medien werden heute in der Familie benutzt: Bücher, Zeitschriften/Magazine, Zeitungen, Briefe, Audio-Medien (CD, Kassette), Telefon, Radio und mit weitaus größter Bedeutung das Fernsehen. Medien dienen allgemein der Übermittlung von Informationen, im gesellschaftlichen Kontext liegt die Beschränkung auf Massenmedien mit dem Zweck, möglichst viele zu erreichen. Zu den Grundformen: Printmedien (Bücher, Zeitungen, Zeitschriften) Funkmedien (Radio, Fernsehen) Kabelmedien (Telegraf, Telefon, Telefax) Computermedien (Internet-Seiten, s, Chat-Rooms) über Kabel und Funk zunächst die wichtigsten historische Daten: Schule und Medien (Stand März 2005) Seite 9

10 Printmedien: ca Johannes Gutenberg erfindet den Buchdruck mit beweglichen Lettern Das "Wormser Edikt", das erste reichseinheitliche Druckgesetz, verbietet Vervielfältigung, Kauf und Besitz von Luthers Schriften Die katholische Kirche veröffentlicht den ersten Index verbotener Bücher In Straßburg und Wolfenbüttel erscheinen die ersten Wochenzeitungen In Leipzig erscheint die erste Tageszeitung Die französische Nationalversammlung proklamiert die Menschenrechte, darunter auch die Pressefreiheit Fotografie 1848 Die Pressefreiheit wird in zahlreichen deutschen Verfassungen festgelegt Telefon 1895 Film 1920 Rundfunk 1933 Das Reichsministerium für Volksaufklärung beseitigt die Pressefreiheit Am verbietet das SHAEF (Supreme Headquarters of the Allied Expedtionary Forces) alle publizistischen Tätigkeiten in Deutschland Beginn der Lizenzpresse Am wird das Grundgesetz der BRD verkündet, in Artikel 5 wird die Pressefreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung garantiert. Die Lizenzpflicht wird in den Westzonen aufgehoben Tonbandgerät 1954 Fernsehen Funkmedien: um 1900 Nicola Tesla erfindet das Radio, auch wenn ihm diese Erfindung jahrelang nicht zugesprochen wurde 1923 startet das Radioprogramm der Weimarer Zeit erfindet Zworykin die Kineskop-Röhre zur Bildwiedergabe. Diese ist bis heute Vorbild in allen Fernsehgeräten, die auf der Kathodenstrahlröhre basieren. Damit ebnet Zworykin den Weg zum elektronischen Fernsehen Joseph Goebbels, Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda bringt den Hörfunk 1933 unter seine Kontrolle, um die NS- Herrschaft zu stabilisieren und die Massen durch Propaganda zu mobilisieren. Der preiswerte (75 Reichsmark) Volksempfänger wurde so gebaut, dass man keine ausländischen Sender damit hören konnte außer man frisierte das Gerät. Zuchthaus oder gar Todesstrafe drohten jedem, der "Feindsender" hörte In Berlin beginnt der erste regelmäßige Fernsehprogrammdienst. Schule und Medien (Stand März 2005) Seite 10

11 1945 Die Alliierten bauen regional die Rundfunksender wieder auf. Grundsatz der Alliierten ist, den Rundfunk, diese mächtigste staatliche Propagandamaschinerie der Nationalsozialisten, zu entnazifizieren, zu entmilitarisieren und vor allem zu dezentralisieren. 1948/49 Als Anstalten öffentlichen Rechts mit dem Recht auf Selbstverwaltung werden nacheinander der Nordwestdeutsche Rundfunk (NWDR), der Bayerische Rundfunk (Nachfolger von Radio München), der Hessische Rundfunk (HR), Radio Bremen (RB), der Süddeutsche Rundfunk (SDR) und der Südwestfunk (SWF) gegründet Der NWDR strahlt die ersten Fernsehsendungen aus Diese sechs Anstalten gründen am die Arbeitsgemeinschaft der öffentlichrechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD) Das Gemeinschaftsprogramm der ARD, das Erste Deutsche Fernsehen geht am 1. November auf Sendung geht das ZDF auf Sendung, es will so der ZDF-Intendant Karl Holzamer für "geistige Orientierung in der sich wandelnden Welt" sorgen Mit dem Anspruch, inmitten einer Fernsehlandschaft, die sich immer mehr der Unterhaltung verschriebenen hat, den Bildungsauftrag wahrzunehmen, starten die Dritten Programme der ARD, als erstes der BR Das Farbfernsehen wird auf der Funkausstellung in Berlin offiziell vorgestellt ff Seit den 80er Jahren machen die privaten Fernsehsender, die sich nur durch Werbung finanzieren, den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten den Markt schnell streitig. Neue Boulevardsendungen mit viel Sex, Crime und Sport erobern den Bildschirm. Kabel- und Computermedien: 1801 Erfindung der Lochkarten, mit denen Daten in binärer Form auf perforierten Kartonkarten gesichert wurden. Sie waren eine Erfindung des aus Lyon stammenden Ingenieurs und Architekten Joseph Marie Jacquard und legten den Grundstein für die automatisierte Informationsverarbeitung Entwicklung der elektrischen Telegrafie. Mit Samuel Thomas Soemmerings Erfindung der elektrischen Telegrafie waren telegrafische Übertragungen nicht mehr länger auf sichtbare Verfahren beschränkt, wie zuvor bei Netzwerken mit Rauchoder Lichtsignalen Charles Babbage entwirft die erste programmgesteuerte Rechenmaschine 1833 Preußen errichtet Telegraphenleitung von Berlin nach Trier 1847 Frederick Collier Bakewell erfindet ein Verfahren für Fernkopien als Vorläufer des Faxgerätes. Bilder konnten jedoch erst ab 1902 übertragen werden Philipp Reis baut das erste - wenn auch noch sehr primitive - Telefon der Welt Alexander Graham Bell erhält das Patent für sein Telefon. ab 1877 produziert Siemens & Halske täglich 200 Telefone, von denen ein Großteil bald auch an Privathaushalte verkauft wird. Schule und Medien (Stand März 2005) Seite 11

12 auch an Privathaushalte verkauft wird John von Neumann entwickelt die Idee einer speicherprogrammierten universellen Maschine UNIVAC (Universal Automatic Computer), der erste kommerziell genutzte Röhrenrechner, wird gebaut beginnt die Deutsche Bundespost, der zu dieser Zeit auch die Telekommunikation oblag, bundesweit ein öffentliches Mobilfunknetz aufzubauen Das ARPAnet geht in Betrieb. Das ARPAnet markiert den Ausgangspunkt des globalen Datennetzes Internet. Als von der 1958 in den USA gegründeten Advanced Research Project Agency (ARPA) entwickeltes experimentelles Netzwerk diente es dazu, die Nutzbarkeit eines Großraumnetzes und die Möglichkeit ferngesteuerter Rechner zu erforschen, um schließlich ein Kommunikationsnetzwerk zu schaffen, das auch den gefürchteten militärischen Angriffen in Zeiten des Kalten Krieges standhalten sollte Das ARPAnet wird auf der 1. Internationalen Konferenz für Computer und Kommunikation in Washington D. C. vorgestellt. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 37 Rechner miteinander verbunden Versand der ersten Personal Computer 1983 CD-Player 1990 Mobilfunk 1991 Start des World Wide Web. Der erste Vorschlag für ein derartiges System wurde 1989 von Tim Berners-Lee präsentiert, der am CERN (European Organization for Nuclear Research) in Genf arbeitete wurde dieser gemeinsam mit Robert Cailliau verfeinert, und am Ende des Jahres wurde eine Prototyp-Software vorgestellt. Im darauf folgenden Jahr wurde das zuerst eigentlich für die Zusammenarbeit der Gemeinschaft von Hochenergiephysikern konzipierte Tool dieser zur Verfügung gestellt und verbreitete sich von dort rasch auch auf andere Felder und dehnte sich in Folge bis auf seine heutige Größe aus Highspeed-DSL Schule und Medien (Stand März 2005) Seite 12

13 1.4. Medien und Politik Mittelalter: Bei den Print-Medien versucht der Staat (die Kirche) Einfluß zu nehmen. Nazi-Zeit: Joseph Goebbels begriff und nutzte den Hörfunk als das wichtigste Instrument zur Stabilisierung der NS-Herrschaft und Mobilisierung der Massen durch Propaganda. Der Propagandaminister begnügte sich bekanntlich nicht mit der besonders effektiven "Gleichschaltung" des Hörfunks, sondern organisierte sie auf allen Gebieten der Kultur, Wissenschaft und Forschung. Welche Folgen Goebbels groß angelegter Überwachungsapparat, die "Reichsschriftumskammer", auf all die Schriftsteller hatte, die nach der Reichstagswahl vom 5. März in Deutschland blieben, kann an drei exemplarischen Fällen gezeigt werden: An dem Schicksal Erich Kästners, dessen Bücher am 10. Mai 1933 in Berlin auf dem Scheiterhaufen verbrannten, an dem mutigen Austritt Ricarda Huchs aus der Preußischen Akademie der Künste, an der Zustimmung zum NS-Regime, zu der sich der Nobelpreisträger Gerhart Hauptmann hinreißen ließ. Diese drei Beispiele demonstrieren zugleich, dass die Geschichte der Massenmedien von Beginn an und bis heute (in allen nichtdemokratischen Staaten) die Geschichte der Zensur und des Kampfes um Meinungsfreiheit ist. Nachkriegszeit: Die föderale Struktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems geht auf das Re- Education-Programm der Alliierten zurückgeht. Konrad Adenauer und ein Großteil der deutschen Schriftsteller, vor allem die Schriftsteller der berühmten Zeitung Der Ruf, der Keimzelle der Gruppe 47, die die gesamte literarische Landschaft im Nachkriegsdeutschland prägte, kritisieren dies. Adenauer versuchte seit 1947 immer wieder das "öffentlich-rechtliche Rundfunksystem" als "Besatzungsdiktat" zu diskreditieren. Er wollte unbedingt den Rundfunk aus der Zuständigkeit der Länder herauslösen und ihn wieder unter die Regie des Staates bringen. Nachdem all seine Gesetzesvorlagen im Bundesrat scheiterten, gründete er 1960 schließlich die Deutschland-Fernsehen GmbH. Das Bundesverfassungsgericht machte seine Pläne zunichte, als es 1961 Adenauers Fernsehgründung verbot. Die gegen die Maßnahmen der Alliierten gerichtete feindselige Stimmung im Land repräsentieren indes deutlicher die Schriftsteller. Sie empfanden die "Re-Education", die den Deutschen wieder den Anschluss an das internationale Kulturleben ermöglichen sollte, mitsamt der dazugehörigen Entnazifizierung und Dezentralisierung aller Massenmedien als eine einzige Demütigung Medien in der gesellschaftspolitischen Diskussion Ein gesellschaftspolitischer Dissens besteht bei der Einschätzung, ob und wenn ja, wie viel Einfluss die Medien (die Vermittlungsinstanzen) auf die durch sie vermittelten Botschaften haben. Lange herrschte die Vorstellung: Medien sind indifferent. Sie transportieren die Botschaften neutral, ohne sie nennenswert zu beeinflussen. Mit der berühmten These: "Das Medium ist die Botschaft" hat der kanadische Kommunikationswissenschaftler Marshall McLuhan (M. McLuhan. Die magischen Kanäle. Understan- Schule und Medien (Stand März 2005) Seite 13

14 ding Media. Dresden/Basel 1995) in den sechziger Jahren den Dissens ins Leben gerufen. McLuhan begreift die Medien als eine prothesenähnliche Erweiterung und Verstärkung der menschlichen Sinne und Nerven, die sich wie eine Organausdehnung auswirkt. Hörfunk und Fernsehen etwa verlagern unser Zentralnervensystem und die Sinnesorgane nach außen und neutralisieren die Unterschiede in Raum und Zeit: Räumlich Entferntes rückt nah, es rückt einem förmlich auf die Pelle, Vergangenes und Gegenwärtiges verschmelzen zu einer Einheit. Die "Botschaft jedes Mediums oder jeder Technik ist die Veränderung des Maßstabs, Tempos oder Schemas, die es der Situation des Menschen bringt." Was ein Medium wert ist und wie es nützt, bestimmen nach McLuhan nicht wir, sondern es selbst. Zu meinen, sein Nutzen liege in unserem Belieben, ist nach McLuhan genauso naiv wie zu sagen: 'Apfelkuchen ist an sich weder gut noch schlecht; nur die Art, wie er verwendet wird, bestimmt seinen Wert' oder auch 'Schusswaffen sind an sich weder gut noch schlecht; nur die Art, wie sie verwendet werden, bestimmt ihren Wert'. Gegen dieses Verständnis der Medien als autonome Mittel, die eine so starke Eigengesetzlichkeit entfalten, dass sie statt als Mittel zum Zweck der Botschaft zu dienen selbst zum Zweck werden, macht Niklas Luhmann die Neutralitätsthese stark: Die Medien selbst sind nur äußerliche Vehikel und Träger ihrer Botschaften. Sie haben keinen Einfluss auf die Form der Botschaften. (N. Luhmann. Die Realität der Massenmedien. Opladen 1996 (2. erw. Aufl.)) Vielleicht haben beide recht und ein Mittelweg ist angesagt. Soviel aber ist klar: Dies ist keine akademische Debatte, sondern betrifft die Gestaltung unserer Medienwelt. Wer etwa McLuhans Auffassung teilt, dem muss jede gezielte Programmgestaltung und -nutzung bei Hörfunk und Fernsehen, wenn nicht als Witz, dann wenigstens als vergebliche Liebesmüh erscheinen. Umgekehrt ergibt sich aus Luhmanns These eine enorme bildungspolitische Verantwortlichkeit der Programmmacher Gesellschaftliche Relevanz der Qualität der Medieninhalte Objektivität, Subjektivität und Wahrheitsgehalt "Achtung vor der Wahrheit und wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberstes Gebot der Presse." So heißt es im Pressekodex, in den journalistischen Grundsätzen, die der Deutsche Presserat beschlossen hat. Zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung gehört die strikte Trennung von Information und Meinung. Der unbedingte Appell, möglichst objektiv die Fakten, die "Wirklichkeit", darzustellen, spricht nicht etwa gegen die Meinungsfreiheit von Journalisten. Im Gegenteil: Jegliche Meinungsfreiheit wie auch jeglicher Kommentar macht nur Sinn auf dem Boden zuverlässiger Information über die Fakten. So berechtigt die Skepsis auch ist, ob es eine "objektive Wahrheit" oder "Wirklichkeit" gibt, sie rechtfertigt keineswegs die Faulheit oder Gerissenheit derer, die die Wirklichkeit einseitig oder verfälscht darstellen. Oder um mit der politischen Denkerin Hannah Arendt (H. Arendt. Wahrheit und Politik. In: dies. Zwischen Vergangenheit und Zukunft. Übung im politischen Denken S München S. 339) zu sprechen: "Meinungsfreiheit ist eine Farce, wenn die Information über die Tatsachen nicht garantiert ist." Schule und Medien (Stand März 2005) Seite 14

15 1.7. Manipulation, Fälschung, Klischees Manipulation, Verfälschung und Klischees können überall vorkommen, wo Realität vermittelt wird, sei es durch Wort, Bild oder Ton oder eben eine Kombination dieser vermittelnden Instanzen. Virulent wurde das Problem der Manipulation und Verfälschung immer dann, wenn neue Techniken und Medien entstanden, die eine serielle, auf Wiederholung angelegte Repräsentation des Wirklichen ermöglichten. Denn damit ging meist eine Vereinfachung, Typisierung oder gar Verflachung einher. Dies ist keine Besonderheit unserer gegenwärtig so beliebten Soap-Operas, sondern immer schon der von Kulturpessimisten beklagte Tribut für eine breitere, auf Wiederholung angelegte Vermittlung des Wirklichen. Das war schon so im Mittelalter, als der Holzschnitt erfunden wurde. Die Möglichkeit der Manipulation durch Wort und Bild ist nicht von sekundärer gesellschaftlicher Relevanz. Vor allem dann nicht, wenn durch Wort und Bild ob manipuliert oder nicht gewohnte und bislang tragende Selbst- und Weltbilder in Frage gestellt werden Propaganda und Erziehung Die Encyclopaedia Britannica definiert Propaganda als "dissemination of information facts, arguments, rumors, half-truths, or lies to influence public opinion." Also als eine "Verbreitung von Information, Fakten, Argumenten, Gerüchten, Halbwahrheiten oder Lügen, mit dem Ziel die öffentliche Meinung zu beeinflussen." Weiter heißt es dort: Propaganda sei ein systematischer Manipulationsversuch, der sich vom freien Austausch von Ideen dadurch unterscheide, dass der Propagandist eine Absicht, ein spezifisches Ziel oder eine Reihe von Zielen verfolgt. Um diese Ziele zu erreichen, setzt der Propagandist alles ein, was zur Erreichung des gewünschten Effekts dienlich ist: selektiv ausgewählte Fakten und Argumente, verschleierte und erlogene Tatsachen, Symbole etc. Durch diese, von einer Absicht geleitete, selektive Information und Manipulation unterscheidet sich Propaganda nach der Encyclopaedia Britannica strikt von "education", also von Unterrichtung, Erziehung und Aufklärung. Der ideale Erzieher und wir können das getrost auf den die Öffentlichkeit unterrichtenden idealen Journalisten übertragen ist immer darauf aus, seinem Zögling bzw. der Öffentlichkeit verschiedene Seiten derselben Sache darzulegen. Er gibt ihm bzw. ihr sowohl Gründe, etwas zu glauben, als auch Gründe, an etwas zu zweifeln. Er nimmt einem das Denken nicht durch Beeinflussung ab, sondern gibt einem durch eine nicht selektive Darlegung von Fakten, Gründen und Gegengründen das Handwerkszeug, um selbständig denken und urteilen zu lernen, d.h., um mündig zu werden Journalismus und Ethik Journalismus heißt zunächst einmal: etwas öffentlich machen, etwas mittels Bild, Schrift, Wort und Ton vielen anderen zeigen, andere mit etwas bekannt machen. Darin liegen sowohl die Chancen als auch die ruinösen Abwege des journalistischen Berufs: Man kann etwas einseitig zeigen, oder etwas so erscheinen lassen, wie es in Wahrheit nicht ist, also lügen. Man kann etwas einseitig preisen und zur Schau stellen, also für etwas werben, sei es für ein Unternehmen oder eine Regierung, im Dienste einer demokratischen Partei oder auch eines Gewaltsystems. Man kann zudem etwas zeigen, was die Öffentlichkeit nichts angeht, was in die Privatsphäre der gezeigten Menschen gehört, ihre Persönlichkeitsrechte verletzt, und was nur die niedrige Neugier und Schaulust des Publikums befriedigt. Letzteres wird vor allem bei Gewaltdarstellungen jeglicher Couleur relevant, etwa bei Bildern von Kriegs- und Terroropfern. Schule und Medien (Stand März 2005) Seite 15

16 Medienveränderung - Gesellschaftsveränderung Wie der Mensch sich selbst und seiner Welt begegnet, dies wird sich durch die rasend schnelle, fast alle Bereiche umfassende, oder gar mit sich reißende Digitalisierung unserer Arbeits- und Lebenswelt verändern. Die Arbeitswelt wird künftig veränderte Anforderungen stellen: Vor allem interdisziplinäres, fächerübergreifendes Denken ist dann gefragt. Eine Teilung in Internetnutzer und Nichtnutzer dürfe es nicht geben, verkündete Bundeskanzler Gerhard Schröder bei einem Kongress der Initiative D 21 auf der EXPO Die Ausstattung aller Schulen mit Computern und Netzanschluss bis Ende 2001, ein "Internetführerschein" für Arbeitslose und eine Verstärkung des Internetangebots der Städte und Gemeinden sollen dafür sorgen, dass jeder Bürger Zugang zu den neuen Technologien bekommt. Den "Digital Gap", den digitalen Graben zwischen den Nutzern und Nichtnutzern gibt es indes nach Ansicht vieler Forscher bereits. Die Amerikaner nennen die modernen, die digitalen Analphabeten "Know-nots" in Reminiszenz an die Habenichtse, die "Have-nots". Die Unterschiede von Netz-Deutschen und netzlosen Deutschen sind gravierend: Internet-Nutzer verdienen mehr. Wer gut verdient, gebildet, selbstständig und flexibel ist, geht weit häufiger ins Netz als Menschen mit geringem Einkommen. Die meisten Netz-Deutschen sind zwischen 25 und 45 und (70 %) männlichen Geschlechts; die Frauen holen aber langsam auf. Nach Emnid surfen sie auch anders als die Männer, sie lassen sich weniger treiben, suchen zielstrebig nach einer Information und schalten den Rechner aus, wenn sie sie gefunden haben. Die Netz-Deutschen zeigen sich auch zufriedener, leistungsbereiter und erfolgreicher in ihrem Beruf als die netzlosen. Letztere hätten ein widersprüchliches Verhältnis zum Internet: Obwohl sie die Vorteile des Netzes einräumen, können sie ihre Hemmschwelle und Technikskepsis nicht überwinden. Viele Netzmuffel hätten nicht einmal ein Handy. Allein das Wissen, dass im WWW die gesuchte Information liegt, verwandle das Bewusstsein und stärke das Selbstvertrauen der Netz-Deutschen: "Wer viel surft", und dadurch meist auch dazu gebracht wird, sich zusätzliche Software aus dem Netz herunterzuladen, um Videos anschauen zu können, Musik zu hören oder Bilder zu bearbeiten, der ist "zwangsläufig auch geübter im Umgang mit dem Computer. Neue Bürosoftware kann ihn nicht schrecken." Netznutzer sind zielstrebiger: Doppelt so viele Netz-Deutsche als netzlose sagen von sich: "Ich will Macht und Einfluss." 37 % der Vielnutzer meinen, dass ihr Leben durch das Netz schneller geworden ist. 17 % geben an, durch das Netz ungeduldiger geworden zu sein. Die rasche All- Verfügbarkeit habe sie dazu gebracht, auch im "realen Leben" nicht gut warten zu können. 50 % der deutschen Vielsurfer sind so angetan von der Möglichkeit, im Netz rund um die Uhr einkaufen zu können, dass sie auch im realen Leben einen ähnlichen Komfort verlangen. Etwas differenzierter und solider, aber auch trockener zu lesen, kommen zwei Auswertungen der ARD/ZDF-Online-Studie 2000 zu ähnlichen Ergebnissen. Birgit van Eimeren und Heinz Gerhard sowie Andreas Grajcyk und Annette Mende haben sie in den Media Perspektiven 8/2000 (Gebrauchswert entscheidet über Internetnutzung und Nichtnutzer von Online: Zugangsbarrieren bleiben bestehen) vorgelegt. Schule und Medien (Stand März 2005) Seite 16

17 Diese Untersuchungen belegen: Das Internet zählt nach knapp 10 Jahren zum bundesdeutschen Alltag. Es ist ein "Muss" für alle Unternehmen, die ihre Angebote öffentlich präsentieren wollen. Mittelfristig wird sich der Anteil der Netz-Deutschen auf etwa 45 % einpendeln, was die Gefahr einer Spaltung der Gesellschaft mit sich bringt. (Eine jüngere Studie des forsa- Instituts aus dem Jahr 2004 (Time Budget 10, , Hrsg. SevenOne Media GmbH) zeigt, dass mittlerweile fast 80 Prozent der 14 bis 49-Jährigen das Internet nutzen - nach 1999 mit weniger als einem Viertel!) Teilnahme und Nichtteilnahme am Netz hängen nach wie vor von Bildungsgrad, Berufstätigkeit / Einkommen und Alter ab: 85,4 % der Akademiker nutzen das Netz, aber nur 7,4 % der Volksschulabgänger. Am Gefragtesten ist das Netz als Kommunikations- und Informationsmedium ( an erster Stelle); weniger gefragt sind Unterhaltungsangebote. (Nach der oben bereits genannten forsa-untersuchung hat sich allerdings das Internet in den Themengebieten Reisen, Musik und Erotik fest etabliert, während für alle Nachrichten und Sachinformationen lieber andere Medien, und hier an erster Stelle das Fernsehen, genutzt werden.) Nutzer wie Nichtnutzer (Letztere mehr) sehen die Gefahr, dass durch das Internet die (direkten) persönlichen Kontakte abnehmen. Ein Drittel der Nutzer äußert die Befürchtung, dass die gemeinsame Wissens- und Gesprächsbasis in der Gesellschaft durch das Netz abnimmt Die Informationsgesellschaft Das Wort Informationsgesellschaft bedeutet keinesfalls eine Gesellschaft von Informierten. Informierte besitzen Wissen, und Wissen bezeichnet weit mehr, nämlich die angeeignete und in einen Sinnzusammenhang eingeordnete Information, die dadurch eine konkrete Bedeutung für das Denken und Handeln des Wissenden gewinnt. Auch die zuverlässigste Information wird also erst relevant, wenn sie zu Wissen wird. Wissen macht handlungsfähig, sodass es in Zukunft noch viel mehr auf Wissen, also die kompetente Auswahl, Einordnung und Bewertung von Informationen ankommt. Das bedeutet, dass die Informations- und Kommunikationstechnologie der Wachstumsmarkt der Zukunft ist, weil diese Technologien in immer mehr Industrie- und Dienstleistungsbereichen sowie im privaten Bereich eingesetzt werden und über kurz oder lang alle Lebens- und Arbeitsbereiche bestimmen. Auch in der Schule ist daher die Ausgestaltung der Bildungspolitik wichtig für die Informationsgesellschaft. Aber: Wer nicht bereit ist, sich PC- und Internetkenntnisse zu erwerben, kann die neuen Medien nicht oder nicht sach- oder fachgerecht nutzen. Für die Medienkompetenz ist eine hohe Lesekompetenz mit Selektionsvermögen vonnöten, damit Faktenwissen gezielt erweitert wird, zusätzliche Informationen erkannt und genutzt, zu Wissen umgesetzt und eben auch im Kopf als Wissen gespeichert werden. Daher gilt: In Schulen und anderen Bildungseinrichtungen muss frühzeitig der verantwortungsbewusste und kritische Umgang mit den elektronischen Medien erlernt werden. Gerade junge Menschen sind oft überfordert, aus der Fülle von Informationen und Unterhaltungsangeboten sinnvoll auszuwählen. Schule und Medien (Stand März 2005) Seite 17

18 Kinder und Jugendliche können oft auch nicht genügend unterscheiden zwischen den unmittelbaren Erfahrungen und durch Medien vermittelte Sekundärerfahrungen. Da die Medien häufig zu passivem Konsum verleiten, kommt dem Erlernen von individueller Kommunikationsfähigkeit und von sozialem Verhalten wachsende Bedeutung zu. Der kompetente Umgang mit den Medien wird deshalb mehr und mehr zu einer zentralen Bildungsaufgabe. Es ist offenkundig, dass Medienkompetenz weit über die Aneignung technischer Computerkenntnisse hinausgeht und es mit einem speziellen Unterrichtsfach nicht getan ist. Wissen, somit auch Medienkompetenz und deren sinnvollen Nutzung, trägt außerordentlich zur Persönlichkeitsbildung eines jungen Menschen bei. Daher sind sämtliche Bildungsangebote so zu gestalten, dass die positive Bildung der Persönlichkeit im Vordergrund steht. Alle Unterrichtsfächer und Lehrpläne müssen so ausgestaltet werden, dass die Schüler auf ein sachgerechtes, selbstbestimmtes, kreatives und sozial verantwortbares Leben in der Informationsgesellschaft vorbereitet werden. Die neuen Medien bieten so viele Möglichkeiten, dass eine sinnvolle Nutzung mit einem hohen Lernaufwand verbunden ist. Kinder haben naturgemäß ein höheres Lerntempo als Erwachsene. Ähnlich wie beim Erlernen der Muttersprache haben Kinder den Vorteil, dass von Anfang an mit dieser neuen Medienwelt aufwachsen. Außerdem gehen sie stets neugierig und unvoreingenommen an neue Medien heran und entwickeln, je tiefer sie in die Materie einsteigen, immer höhere Erwartungen, auch an sich selbst. Die Computer mit ihren Computer- und Videospielen sind integraler Bestandteil ihrer Lebenswelt geworden. Kinder wachsen heute mit dem Computer auf, ja sie lernen ihn schon im Vorschulalter kennen. Dies ermöglicht ein frühes Erlernen der Computer-Nutzung und ein ausgezeichnetes Training senso - motorischer Fertigkeiten durch Computer- oder Videospiele. Die meisten Jugendlichen tippen in atemberaubender Geschwindigkeit, häufig sogar mit allen zehn Fingern. Der Computer oder ein Videospiel fördert die Ausdauer und Motivations- und Konzentrationsfähigkeiten. Nicht zuletzt: Hausaufgaben werden weitestgehend mit dem Computer erledigt. Auch die kreative Nutzung dieses Mediums muss erwähnt werden, da die Gestaltung einer Internet-Homepage, eines Videofilms, eines Musik-Videoclips oder ganz allgemein Programmieren hohe Medienkompetenzen erfordern. Computerfreaks stehen in hohem Ansehen und werden hofiert. Dies steht im krassen Gegensatz zu Strebern, die, obwohl sie ebenfalls Wissens-Kompetenzen erwerben, bekanntlich gemobbt werden. Die entscheidenden Voraussetzungen für den effektiven Umgang mit dem Informationszuwachs waren für Tichenor, Donohue und Olien: Medienkompetenz insbesondere eine hohe Auffassungsgabe beim Lesen Faktenwissen wer bereits etwas über etwas weiß, ist für zusätzliche Information naturgemäß aufgeschlossener Sozialer Austausch Kommunikation mit anderen über relevante Themen Selektionsvermögen gezielte Aufmerksamkeit für solche Informationen, die der eigenen Interessenslage, Wertschätzung oder Einstellung entgegenkommen Orientierung vor allem an Printmedien, die gesellschaftlich und wissenschaftlich relevante Themen bringen. Schule und Medien (Stand März 2005) Seite 18

19 Auf dem "Weg in die Informationsgesellschaft" kommt natürlich eine entscheidende Anforderung hinzu: Der Erwerb des technischen Know-hows, also PC- und Internet-Kenntnisse, damit man die neuen Medien überhaupt nutzen kann. Ansonsten enthält die Liste der Minnesota-Kommunikationsforscher wohl all die Kompetenzen, die auch künftig nötig, ja künftig noch nötiger sind, um Informationen in bedeutsames Wissen zu transformieren. Damit sind zugleich auch die Bildungsanforderungen genannt, die das künftige Bildungssystem zu bieten hat, damit das gepriesene lebenslange Lernen nicht ein Privileg der bereits Privilegierten wird und die Kluft durchs Netz noch größer wird. Und so lautet es im Schlussbericht der Enquete-Kommission: Lebenslanges Lernen Medienkompetenz Die Wissensgesellschaft verlangt mehr Bildung. Der Bürger kann seine Entscheidungen nur auf der Grundlage hinreichenden Wissens treffen. Dies setzt Bereitschaft und Fähigkeit zum lebenslangen Lernen ebenso voraus wie eine verantwortungsbewusste Umsetzung von Wissen in Handeln. Bildung ist zuständig für die Schaffung dieser Voraussetzungen, indem sie die hierzu erforderlichen Kompetenzen für die Zukunft fördert. Exzerpiert, ergänzt und verändert aus: Werken von Prof. Dr. Matthias Petzold (Familienpsychologe, arbeitet an den Universitäten Düsseldorf und Köln sowie in freier Praxis in Köln. Hauptarbeitsgebiete: Entwicklungspsychologische Familienforschung, Mediennutzung in der Familie, Gutachten für Familiengerichte.) Bayerischer Rundfunk, Telekolleg MultiMedial - Wissen und Bildung, 2004/05 Schule und Medien (Stand März 2005) Seite 19

20 Schule und Medien (Stand März 2005) Seite 20

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