SPLITTER SPLITTER. IT-Nachrichten für die Berliner Verwaltung Nr. 2/ Jahrgang. Schwerpunkt: Telekommunikation 2/09 1

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1 IT-Nachrichten für die Berliner Verwaltung Nr. 2/ Jahrgang Schwerpunkt: Telekommunikation 2/09 1

2 Editorial Liebe Leserinnen und Leser, eine Umfrage der Deutschen Telekom AG bei 300 Geschäftskunden ergab, dass Voice over IP (VoIP) für 40 Prozent der Befragten der wichtigste Trend im Telekommunikationsmarkt ist. Alle anderen Themenfelder lagen mit Abstand dahinter (Seite 4). Das Ergebnis bestätigt die Themenauswahl der vorliegenden Ausgabe des zum Schwerpunktthema Telekommunikation. Allein drei Artikel beleuchten die Möglichkeiten der neuen Technik (Seiten 5-10). Gut zu wissen, dass die Berliner Verwaltung mit dem neuen Berliner Landesnetz auf den Generationswechsel bei der Telekommunikation vorbereitet ist. Wer beim ITDZ Berlin die Umstellung der Behörden plant, erfahren Sie auf Seite 41. Investiert wird in Berlin auch in mehr Transparenz, Bürokratieabbau und Effizienz. So wurde am 24. März 2009 die zentrale Behördenrufnummer 115 im Rahmen eines bundesweiten Pilotprojektes freigeschaltet. Mit Antworten auf Fragen an Verwaltungen in Berlin, auf Bundesebene und in anderen Pilotregionen deckt sie ein breiteres Informationsspektrum ab als die etablierte Berliner Einwahl 900 (Seite 14). Das Service Center der 115 ist im ITDZ Berlin angesiedelt. Dass sich Investitionen in Sicherheit, beispielsweise in die Implementierung eines Reject-Modus, rechnen, zeigt die Spam-Entwicklung bei der Berliner Verwaltung. Bei den Berliner Behörden und Ämtern gelangen heute so wenige Spammails zum Empfänger wie zuletzt 2007 (Seite 48). Auf eine bundesweite Vereinfachung zielen die Investitionen der Berliner Steuerverwaltung in ihre IT-Infrastruktur. Mit der Implementierung der Verfahren des EOSS-Verbundes ist sie dem großen Ziel, einheitliche Verfahren für die Steuerverwaltung aller Bundesländer zu schaffen, einen großen Schritt näher gekommen (Seite 20). Ebenfalls über Berlin hinaus können interessierte Bürgerinnen und Bürger jetzt ihren Anspruch auf Wohngeld im Vorfeld ihres Antrags online ausrechnen. Seit kurzem sind auch Brandenburger Gemeinden abgebildet, eine Ausweitung des Projekts auf ganz Deutschland ist in Planung (Seite 23). Dass die Themen Bürgernähe und Transparenz auch bundesweit im Fokus stehen, zeigte sich während der CeBIT 2009 im Public Sector Parc. Das Fazit des ITDZ Berlin zum IT-Messehighlight des Jahres finden Sie auf Seite 58. Doch waren wir nicht nur mit den Standthemen, sondern auch in den Messemedien präsent. Der CeBIT green IT Guide, der in der green IT World auslag und zudem als Beileger der Computerwoche erhältlich war, griff das Engagement des ITDZ Berlin für mehr Energieeffizienz auf und rückte es so prominent in den Fokus. Eine anregende -Lektüre wünscht Ihnen Konrad Kandziora Vorstand des ITDZ Berlin 2/09 2

3 Editorial Editorial 2 Schwerpunktthema VoIP und IT-Sicherheit bleiben Megatrends für deutsche Großunternehmen 4 Potentiale der IP-Centrex-Lösung des ITDZ Berlin 5 Moderne Kommunikationsnetze: Ein klares Muss für die Verwaltung 7 IP Centrex in Betrieb 9 Breitbandpolitik schafft die Voraussetzung für mehr Investition und Wachstum 11 BVDW sieht starkes Wachstumspotenzial des mobilen Internets in Deutschland 12 Mobilfunkunternehmen trotzen Skype-Boom 12 Verschiebungen im Festnetz-Markt für Telefonie 13 Zentrale Behördenrufnummer freigeschaltet 14 Die Berliner Verwaltung mobil 16 Kommunikation im Büro am liebsten persönlich 17 Parlament und Senat IDC: Mehr Mobilität erfordert bessere Lösungen für mehr Sicherheit beim Einsatz mobiler Endgeräte 37 Berliner Internet-Knoten mit drei Stand-orten und 1O Gbit/s-Ports 38 Fehlzeitenmanagement 39 Netzplanung und Lichtwellenleiter-Betrieb (LWL) im ITDZ Berlin 41 Die Berücksichtigung von Arbeitstandards beim öffentlichen Einkauf von Computern 43 Behörden im Netz: häufig mit langer Leitung 47 Online Spamschutz am ITDZ Berlin zeigt langfristigen Erfolg 48 Nutzer im Schnitt länger als zwei Stunden pro Tag online 49 Bürgerzugang des Bundesgesetzblattes online 49 Berlin.de wird mobil 5O Online-Strafanzeige: In elf Ländern Standard 5O Neuer Internetauftritt der Senatsumweltverwaltung mit Informationen rund um den Klimaschutz 51 Berliner Wirtschaftsportal: Business Location Center informativer denn je 51 Gesetzentwurf zur Internetversteigerung in der Zwangsvollstreckung 52 Windows Internet Explorer 8 steht zum Download bereit 53 Berliner Ordnungsämter als moderne Dienstleister in der Verwaltung 18 Berlin tritt der nationalen Kooperation POLIZEI-ONLINE bei 18 E-Government und Verwaltung Berlin bereit für bundeseinheitliches KONSENS-Verfahren 2O IT-Großverfahren Basis Web in den Berliner Justizvollzugsanstalten eingeführt 22 Berliner egovernment-lösung zum Wohngeld jetzt auch in Brandenburg einsetzbar 23 Pilotprojekt schafft die Basis für medienbruchfreie Kommunikation zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Bürgern 24 Die elektronische Akte hält Einzug bei der BA 25 Deutsche Post digitalisiert Post für Bundesagentur für Arbeit 25 Kontakt mit Behörden: Nur jeder sechste Bürger geht online zum Amt 26 BITKOM begrüßt Zustimmung des Bundesrats zum Elena-Gesetz 27 Meilenstein für die Verwaltungsmodernisierung 28 Pilotierung der ZKS-Abfall auf der CeBIT 2009 gestartet 28 4Soft erhält Zuschlag für Rahmenvertrag des Bundes 3O Moderner Verwaltungsarbeitsplatz von Microsoft 3O Internationales Qualitätssiegel für Verwaltungssoftware 31 Berichte und Infos Mit Bits und Bytes auf Tuchfühlung 32 Berlin: Hauptstadt der Open Source-Technologie 34 Grüne IT ein neuer Förderschwerpunkt 35 Virtuelle Server: Schub für die Green IT 35 Datenschutz: Verwaltungen vertrauen auf IT-Sicherheitspersonal 36 Verwaltungen rüsten für Notfälle auf 37 Tipps und Tricks Stromsparende Tischrechner auf dem Vormarsch 54 Kostenlose Beratung zu Green IT 54 Neue Version des EGVP mit besserer Nachrichtenverwaltung 55 Veranstaltungen Zum Abschluss der CeBIT 2OO9 56 Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin präsentierte die IT-Infrastruktur für den Bürgerservice der Hauptstadt 58 Berlin Open 2OO9: Offen und vernetzt in die Zukunft 59 IT Profits 2OO9: Online-Marketing im Fokus 59 IT-Risikomanagement 6O Kongress Neue Verwaltung : Amt24 e. V. stellte Fachverfahren 2.O vor 62 Literatur Pflichtablieferung von Web-Inhalten an den Staat 62 WordPress-Weblogs zum CMS Ausbauen 63 Dies und Das In eigener Sache 63 Home-Office ist sehr beliebt 64 Impressum 64 2/09 3

4 TelekomForum befragt 300 Top- Unternehmen zu den aktuellen ITund TK-Trends VoIP und IT-Sicherheit bleiben Megatrends für deutsche Großunternehmen Bonn - Das TelekomForum, der Geschäftskundenbeirat der Deutschen Telekom AG, hat auch in diesem Jahr 300 seiner Mitgliedsunternehmen zu den zentralen Trends im IT- und TK-Markt befragt. Nach wie vor halten 40 Prozent der befragten deutschen Top-Unternehmen Voiceover-IP (VoIP) für den Megatrend im TK-Markt etwas weniger als in den Vorjahren. Die Erklärung für den leichten Rückgang: 71 Prozent der Unternehmen haben ihre Telefonie bereits auf VoIP umgestellt. Als weitere große Trends im TK-Markt nannten die befragten Organisationen mobile Breitbandtechnologien wie UMTS und WLAN (23 Prozent), Unified Communications (16 Prozent), Fixed- Mobile-Convergence (14 Prozent), Breitband im Festnetz (9 Prozent) und Sprach- Daten-Konvergenz (8 Prozent). Insgesamt nimmt das Spektrum an TK- Megatrends im Zeitvergleich zu: 42 Prozent der Befragten führten neben den genannten TK-Themen weitere Megatrends wie Multimedia (IP-TV), Mobilität und Netzwerktechnologie an. Auch zum Thema Outsourcing lieferte die Befragung ein interessantes Ergebnis: Nur jedes sechste Unternehmen überlegt perspektivisch, Prozesse und Dienste an externe Anbieter auszulagern. Das ist der mit Abstand niedrigste Wert aller bisherigen Umfragen. Die Befragung, die das TelekomForum wieder in Zusammenarbeit mit dem Institut für Marktforschung GmbH, Leipzig, durchgeführt hat, beleuchtet auch die Top-Themen im IT-Sektor. Im Bereich IT fallen die Trends schon traditionell sehr uneinheitlich aus. Als häufigsten IT-Megatrend nannten die befragten Unternehmen mit 20 Prozent den Aspekt Virtualisierung, der gegenüber 2007 (13 Prozent) deutlich zulegen konnte. Darauf folgt das Thema Sicherheit (16 Prozent). An Bedeutung gewonnen haben zudem die Aspekte Mobilität (13 Prozent), Green IT (11 Prozent)und SaaS (10 Prozent). Sicherheit bleibt auch zukünftig ein Hot-Topic für deutsche Großunternehmen: 92 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen (weiter) in Security und Datenschutz investieren wird. Dabei ist besonders die Anzahl der Unternehmen, die sehr viel mehr als bisher investieren wollen, gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen von 5 auf 11 Prozent. Gerade in Verbindung mit dem Einsatz neuer Technologien wie RFID oder VoIP schätzt mittlerweile mehr als die Hälfte der interviewten Unternehmen (56 Prozent) den Investitionsbedarf in Sicherheitsbelange als hoch bis sehr hoch ein waren dies nur 36 Prozent. Foto: Thomas Stüber - Fotolia.com TelekomForum Das TelekomForum, der Geschäftskundenbeirat der Deutschen Telekom AG e.v. mit Sitz in Bonn, besteht seit Das TelekomForum ist eine Anwendervereinigung, in der sich die großen Geschäftskunden der Deutschen Telekom zusammengeschlossen haben. Das TelekomForum ist in der Rechtsform des Vereins organisiert, rechtlich selbstständig und zählt mehr als 500 Mitgliedsunternehmen. All diesen Großunternehmen ist gemeinsam, dass der Aspekt der Telekommunikation für ihre Geschäftsziele eine herausragende Rolle spielt. Dem Motto des TelekomForum gemäß Mitgestalten im Dialog üben seine Mitglieder einen konstruktiven Einfluss auf die Gestaltung und die Weiterentwicklung des Produkt- und Lösungsportfolios der Deutschen Telekom aus. Das TelekomForum stellt zudem eine exklusive Plattform für den Erfahrungs- und Informationsaustausch dar zwischen den Mitgliedsunternehmen selbst genauso wie zwischen den Mitgliedern und der Deutschen Telekom. Das TelekomForum bietet einen Wissensvorsprung durch die für Mitglieder kostenfreie Teilnahme an FachKongressen, KompetenzTagen, Innovationsworkshops und am 2/09 4

5 JahresKongress, dem Höhepunkt der jährlichen Aktivitäten. Um die Kooperation untereinander zu verbessern und das Meinungsbild der Mitglieder stärker in die öffentliche und interne Kommunikation einbinden zu können, werden die Mitglieder des Telekom-Forum jährlich im Rahmen eines Panels zu den aktuellen Trends des TK- und IT- Marktes befragt. Hinzu kommt die Möglichkeit, sich an nationalen ApplicationBriefings und internationalen ExecutiveBriefings zu beteiligen und so vom Erfahrungsaustausch mit solchen Unternehmen, Forschungsinstituten oder Universitäten zu profitieren, die richtungsweisende TK/IT-Anwendungen entwickeln oder anbieten. (PM) Alle reden über VoIP alternativen ( next-hop ) Routers; Quality-of-Service ist messbar und transparent; Mandantenfähigkeit und integrale VPN-Funktionalität. Ein organisatorischer Vorteil dieser Konvergenz ist, dass die Bereiche wie Networking, Telekommunikation und Computing Services von einem zentralen Administrationspunkt aus gesteuert, betreut und gewartet werden. Eine Netzwerkkonvergenz verspricht viele Vorteile, von der Anwender und Anwendungen profitieren können. Aber bevor die Vorteile wie Kostenreduktion, bessere Netzwerkkontrolle und mehr Flexibilität und Funktionalität zum Tragen kommen, ist noch Einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten. Konvergenz ist heute schon möglich. Jetzt ist es an der Zeit, dass sie gelebt wird. Weitere Vorteile durch die Nutzung der IP-Centrex-Lösung des ITDZ Berlin 1. Kosteneinsparung Ziele der Konsolidierung in den Netzen, z.b. auch durch Reduzierung der Netzkomponenten, sind Senkung der Betriebskosten (Wartungs- und Pflegekosten) und dadurch auch Senkung bestimmter Kostenfaktoren zum Vorhalten von Fachpersonal. Potentiale der IP- Centrex-Lösung des ITDZ Berlin Bereits heute sagen führende Beratungsunternehmen voraus, dass innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre 70 Prozent der Unternehmen zu VoIP-Lösungen wechseln werden. Der Weg für den zentralen Sprachdienst IP-Centrex des ITDZ Berlin zur Nutzung in den Berliner Landesverwaltungen ist frei! Vorteile der konvergenten Kommunikation Der Einsatz der IP-Centrex-Lösung des ITDZ Berlin eröffnet viele Vorteile, die weit über das Thema niedrige Betriebskosten hinaus reichen. Neben Unified Communication oder die Optimierung interner Prozesse lautet hier das Stichwort: Konvergenz von Informationstechnologie und Telekommunikation in Next Generation Networks bzw. Voiceover-IP-Netzen. Die technologischen Vorteile sind dabei: einfaches Routing; Einbeziehen eines Foto: Franz Pfluegl - Fotolia.com In der lokalen Verkabelungsinfrastrukur sind Einsparungen durch die gemeinsame Nutzung nur eines Datenanschlusses am Arbeitsplatzes möglich, da das Telefon den PC-Anschluss mitnutzt. Diese Kaskadierung erfolgt über einen integrierten Mini-Switch der Cisco-IP-Telefone. Die viel zitierten Synergieeffekte lassen sich im Management durch den Wegfall des zweiten Telefonnetzes (lokale TK-Infrastruktur, SDH und schließlich der Transitzentralen) realisieren. Dem dabei entfallenden administrativen Aufwand sind allerdings der Betrieb des CallManagers und der Aufwand am BeLa-Port (Sprache) entgegenzusetzen. Durch den Wegfall der einzelnen TK-Anlagen und der Zentralisierung und Virtualisierung der IP-Telefonie-Plattform werden Lizenzkosten verringert. Es entfallen TK-Anlagen für weitere/kleine Standorte und es entfallen TK- Räume. 2/09 5

6 Eine höhere Wirtschaftlichkeit beim Umzug ganzer Liegenschaften bzw. bei Mitarbeiterumzügen am Standort ist gegeben, da die IP-Telefon-Endgeräte einfach mitgenommen werden und keine TK-Anlage berücksichtigt werden muss. Die Mitarbeiter arbeiten mit IPbasierenden-Anwendungen wie Unified Messaging, Multimediakonferenzen und mobilen Diensten effizienter. Egal, ob bei Integration von Heimarbeitsplätzen, bei mobilen Außendienstmitarbeitern, ob der Mitarbeiter in einem entfernt angeschlossenen Dienstgebäude oder in der Zentralverwaltung sitzt die Kommunikation und der Service sind verfügbar und haben überall die gleiche Qualität. Personalressourcen werden optimal eingesetzt. Mitarbeiter bringen ihre Kompetenzen unabhängig von ihrem aktuellen Einsatzort ein. Interessant ist dies für Bauämter, Ordnungsämter, Sozialämter / -dienste, Gesundheitsämter, KFZ-Zulassungsstellen, Straßenverkehrsamt, Stadtreinigung u.a. Klassische VoIP-Einsparpotentiale greifen jedoch derzeit nur gering, da die Berliner Verwaltung kaum die im VoIP-Bereich zur Argumentation hoher Return-of-Invests herangezogenen Unternehmensprofile erfüllen (z.b. keine internationalen oder bundesweiten Unternehmen, kein WAN, kaum Heimarbeitsplätze). Die Einsparungen, die im ITDZ Berlin durch den Betrieb der zentralen VoIP-Lösung erzielt werden, werden jedoch bereits jetzt durch bessere Preise an unsere Kunden weitergegeben. 2. Vorteile durch erhöhte Sicherheit Mit der IP-Centrex-Lösung profitieren die Kunden von den hohen Anforderungen an die Sicherheit, die das ITDZ Berlin als Betreiber des Berliner Landesnetzes erfüllt. Der Sprachdienst des Landes Berlin wird über Verschlüsselung, Tunneling und Firewall sichergestellt. 3. Vorteile durch Funktionalitäten Die nutzerorientierten Telefoneinstellungen sind über ein Webinterface erreichbar. Durch das Einrichten von Anrufübernahmegruppen können freie Mitarbeiter gezielt wartende Anrufe des Anschlusses eines anderen in der Gruppe befindlichen Mitarbeiters übernehmen. Der Gruppenruf signalisiert den kommenden Anruf allen IP-Telefon-Endgeräten der Gruppenmitglieder, egal welche Rufnummer gewählt wurde. Bei Sammelanschlüssen werden mehrere einzelne Anschlüsse unter einer übergeordneten Sammelrufnummer zusammengeführt. Wird diese Sammelrufnummer gewählt, erfolgt die Anrufverteilung nach eingestelltem Schema (linear, zyklisch) auf die in der Gruppe zusammengeschalteten Anschlüsse. Grafik: pdesign - Fotolia.com Die Zusammenführung aller Nachrichten auf einer einheitlichen Oberfläche ist durch Unified Messaging (Sprachnachrichten, Telefax und in einer -In-Box) verfügbar. Bestimmte Endgeräte Benutzerprofile ermöglichen die Nutzung von verfügbaren Endgeräten an jedem Standort unter Beibehaltung der eigenen Rufnummer und Kurzwahlziele am fremden Arbeitsplatz. 4. Künftige Vorteile Die IP-Plattform als Diensteplattform erlaubt zukünftig die Einführung von Gefahrenmeldesystemen, Videoüberwachung für Gebäude und Eingangstüren, Fernwirken, Zeiterfassung und Gebäudeautomatisierung, gesteuert natürlich über das IP-Telefon-Endgerät. KAY LEUBE ITDZ Berlin 2/09 6

7 Moderne Kommunikationsnetze: Ein klares Muss für die Verwaltung Die Diskussion über das Für und Wider von Voice over IP (VoIP) hat sich in den letzten Jahren neue Schwerpunkte gesucht. Vor zehn Jahren waren die Skeptiker der Ansicht, dass es völlig unmöglich sei, Sprache paketweise über ein Medium zu transportieren, das eigentlich nur für die Übertragung von Dateien geeignet ist. Diese These ist inzwischen zweifelsohne widerlegt, auch wenn es hier und da noch Rückzugsgefechte einzelner Hersteller von Klein-TK-Lösungen und fortbildungsresistenter Vertriebsmitarbeiter gibt, die nach wie vor klassische TK-Lösungen für die besseren halten. Bedauerlicherweis haben sich aber auch die Argumente der VoIP-Pioniere dank rasant gesunkener Telefongebühren und Leitungskosten nahezu in Luft aufgelöst. Daher sind die Vorteile von VoIP heute längst woanders beheimatet, nämlich in der Verbesserung der Kommunikationsmöglichkeiten, in den Integrationsmöglichkeiten mit zahlreichen IT- Anwendungen und in den nahezu grenzenlosen Kollaborationsmöglichkeiten über Standort- und Unternehmensgrenzen hinweg. Nun mögen das zunächst einmal nur sehr schwer berechenbare Vorteile sein, aber gerade für Unternehmen oder große Verwaltungen, die auf mehrere Standorte verteilt sind, ist zudem auch die nahezu uneingeschränkte Möglichkeit zur Zentralisierung ihrer Kommunikationslösung ein riesiges Einsparpotenzial. Während vor VoIP noch in nahezu jeder Außenstelle eine eigene Telefonanlage im Keller ihren Dienst tun musste, können heute die Niederlassungen auf einem ganzen Erdteil mit einem einzigen Standard-Call-Server zum Telefonieren gebracht werden. Selbst kleine Stadtverwaltungen sparen damit nicht selten 30, 40, 50 oder mehr TK-Anlagen. Mit Unified Communications wird es noch dramatischer. Hier wären nach alter Herangehensweise in jeder Außenstellen womöglich noch Server für Webconferencing, Komponenten für Videoconferencing- Lösungen, für die Anbindung von mobilen Endgeräten (Fixed-Mobile-Convergence), für Präsenz-Management, Mailboxen, Faxserver und vieles andere mehr erforderlich. Und dennoch könnten die Mitarbeiter über die Grenzen eines Standorts hinweg kaum dieselben Kommunikationsmöglichkeiten nutzen wie innerhalb eines Standorts. Mag sein, dass nicht gleich alle diese neumodischen Kommunikationslösungen nutzen müssen oder wollen, aber vor gerade mal 25 Jahren gab es sie noch nicht einmal und da wurde in Deutschland gerade mit großem Brimborium ISDN eingeführt. Heute haben fast alle TK-Anlagen ISDN, dazu kommen 80 Millionen Handys, unzählbare -Adressen, ICQ-Nummern, Skype-Adressen, Postfächer, Mailboxen etc. Diese Entwicklung wird nicht aufhören, sondern eher noch schneller werden als bisher schon. Kommunikation ist der Austausch von Informationen und Informationen sind das Wichtigste, was es heute in Wirtschaft und Verwaltung gibt. Die Herausforderung besteht also in der möglichst effizienten Verarbeitung dieser ständig größer werdenden Informationsflut. Und das ist sicherlich nicht mehr in jeder kleinen Außenstelle separat zu bewältigen. Foto: Archiv Neben der Industrie haben zahlreiche große Landes- und Bundesbehörden die Vorteile einer zunehmenden Zentralisierung von VoIP bereits erkannt und entsprechende Lösungen konzipiert. Auf Landesebene sind hier neben dem Land Berlin stellvertretend Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen zu nennen. Mecklenburg-Vorpommern hat bereits 2007 begonnen, eine zentrale VoIP-Lösung flächendeckend für alle Landesbehörden zur Verfügung zu stellen. Federführend ist hier die DVZ M-V GmbH als zentraler IT-Dienstleister des Landes. In Nordrhein- Westfalen war die Finanzverwaltung Vorreiter im Bereich VoIP. Danach hat 2/09 7

8 das Nordrhein-Westfälische Innenministerium begonnen, die eigenen Behörden, also im Wesentlichen die fünf Regierungspräsidien, mit einer zentralen VoIP-Lösung auszustatten. Einige andere Bundesländer üben sich derzeit aber noch in Zurückhaltung gegenüber dieser Technik, überlassen höchstens der einen oder anderen untergeordneten Behörde den eigenständigen Ausbau mit einer VoIP-Lösung oder basteln gar an einer eigenen Insellösung. Dass Insellösungen nicht der Weisheit letzter Schluss sind, sondern nicht einmal mehr dem Stand der Technik entsprechen, sollte viele Verantwortliche von öffentlichen Verwaltungen eigentlich aufhorchen lassen. Denn neben einem immensen Einsparpotenzial fallen ansonsten noch sehr viel mehr Vorteile dem Ressort-Prinzip und der steilen Verwaltungshierarchie zum Opfer. Als Nachteile sind vor allem fehlende Kooperationsmöglichkeiten, vermeidbare Medienbrüche und lange Kommunikationswege zu nennen. Trotz gegenteiliger Bezeugung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist auch immer wieder von mangelnden Sicherheitsvorkehrungen oder einer schlechteren Verfügbarkeit von VoIP zu lesen. Solche Mythen führen mancherorts sogar zum verzweifelten Festhalten an alter TK-Technik, obwohl es kaum noch Hersteller dafür gibt. Neue Anforderungen wie D115 oder die Europäische Dienstleistungsrichtlinie (EU-DLR) sollten die Verantwortlichen erst recht aufschrecken lassen und zum beschleunigten Umdenken führen. Denn damit werden Anforderungen an die Kommunikationslösungen der Verwaltungen gestellt, die von klassischen TK- Inseln nicht mehr zu bewältigen sind. Stand der Technik ist eine konsequente Zusammenführung aller Kommunikationsmedien und -kanäle über ein einziges Multi-Service-Netzwerk. Dieses Netz muss nicht nur hoch verfügbar und sicher sein, sondern auch über eine hohe Flexibilität, größtmögliche Skalierbarkeit und eine nahezu uneingeschränkte Mandantenfähigkeit verfügen. Nur so ist gewährleistet, dass auch Landesbehördennetze eine ähnliche Breite an Diensten anbieten können wie es sonst nur von modernen Netzen großer Carrier erwartet wird. Ist ein solches Netz erst einmal eingeführt, bieten sich zahlreiche Möglichkeiten. Angefangen von der Bereitstellung moderner Telefonie-Dienste, über Unified Messaging, Unified Communications bis hin zu einer hochflexiblen Nutzung unterschiedlichster IT-Applikationen. Diese Lösungen können zentral und damit hochgradig effizient zur Verfügung gestellt werden. Keine Behörde, kein Amt ist mehr gezwungen, eigene, kostspielige Lösungen aufzubauen und zu betreiben. Gerade in der erforderlichen Integration unterschiedlichster Dienste und Applikationen ist nämlich in Zukunft eine immer größere Belastung der eigenen IT-Abteilungen zu sehen. Nicht nur, dass hier beträchtlicher Schulungsaufwand entsteht, sondern es sind auch große Risiken damit verbunden, eigene Lösungen zu betreiben. Es führt also eigentlich kein Weg daran vorbei, über die Möglichkeiten einer immer weiter zentralisierten Bereitstellung von Kommunikationsdiensten nachzudenken. VoIP ist da erst der Anfang. Moderne Netze wie beispielsweise das Berliner Landesnetz Next Generation (BeLa NG) des ITDZ Berlin bieten hier sehr viel mehr. Mit Centrex-Lösungen (IP-Central Office Exchange) ist es beispielsweise möglich, mehrere getrennte Standorte mit einer Rufnummer zu erreichen, Standort-übergreifende Umzüge zu erleichtern, die eigenen Endgeräte selbst zu managen usw., ohne eine eigene TK-Lösung zu betreiben. Foto: Tim Friedrich - Fotolia.com Ausschließlich mit konvergenten, mandantenfähigen und intelligenten Netzen lassen sich Kommunikationsprozesse schnell und einfach standortübergreifend realisieren. Selbst für kleinste Verwaltungseinheiten oder sogar Home-Office-Nutzern stehen dann moderne Kommunikationsmöglichkeiten zur Verfügung, wird die effektive Zusammenarbeit über die Grenzen des eigenen Standorts hinaus möglich. Grundvoraussetzung dafür ist VoIP, denn Sprache ist und wird das wichtigste Kommunikationsmittel bleiben. Dennoch wird der Trend zu einer weiteren Integration der Sprachkommunikation und zahlreicher IT-Anwendungen anhalten. Gesetzliche Regelungen wie die EU- DLR und Service-Anforderungen wie D115 werden diesen Prozess auch in 2/09 8

9 der Verwaltung unumkehrbar machen. Es muss zunehmend mehr Möglichkeiten geben, zentralisierte Lösungen nutzen zu können. Anders sind auf Dauer keine effizienten, hoch integrierten Kommunikationsmöglichkeiten mehr finanzierbar und realisierbar. Langfristig wird die Kommunikationsund Kollaborationswelle auch nicht an den Grenzen der Behörden und Ressorts zu Ende sein. Selbstverständlich muss auch darüber hinaus mehr als nur eine einfache Telefonverbindung möglich werden. Daher ist auch in den Bereichen, wo bereits leistungsfähige Verwaltungsnetze zur Verfügung stehen, noch lange kein Ende der Entwicklung in Sicht. Allerdings ist bis dahin sicherlich noch der eine oder andere Mythos zu beseitigen und eine ganze Menge Überzeugungsarbeit zu leisten. öffentlichen Netzes der Deutschen Telekom soll durch ein IP-basiertes System ersetzt werden. Voice over Internet Protocol (VoIP) steht für die Übertragung von Sprache über paketvermittelnde Datenverbindungen auf Basis des Internet-Protokolls (IP). Sprache und Daten laufen damit über ein Netz. Telekommunikation und Informationstechnologie wachsen zusammen. Das bringt nicht nur Kostenvorteile, sondern ermöglicht auch neue Anwendungen und Services. Kundenseitige Neuinstallationen sollten auf diesen grundlegenden Technologiewandel vorbereitet sein. Das ITDZ Berlin hat das Berliner Landesnetz Next Generation (BeLa-NG) aufgebaut. Das BeLa-NG ermöglicht eine kostengünstige und sichere Kommunikationen für mehr als Anwender über VoIP. Dieses Netz ist auch die Basis für den neuen Service IP-Centrex, den das ITDZ Berlin zusammen mit dem Dienstleister T- Systems einführt. Eingesetzt werden Komponenten des Herstellers Cisco. Der zukunftsweisende Service steht allen Berliner Kunden des ITDZ Berlin zur Verfügung. Auf Wunsch kann eine mandantenfähige Lösung gewählt werden. Hier nutzt die jeweilige Behörde eine eigene virtuelle TK-Anlage und verwaltet Grundfunktionalitäten wie z.b. Rufnummernvergabe weiterhin selbst. DR. FRANK IMHOFF ComConsult Beratung und Planung GmbH IP Centrex in Betrieb Die Zukunft der IP-Telefonie in Berlin ist eingeläutet. Die zentrale IP-Centrex-Plattform wurde Anfang des Jahres fertig gestellt und läuft stabil. Mit der neuen Sprachlösung werden Telekommunikationsanlagen in den jeweiligen Behördenstandorten überflüssig. Bereits jetzt sind etwa Endgeräte angeschlossen. Bis zum Jahresende wird das System auf etwa Nutzer verschiedener Verwaltungen ausgebaut, die hierfür neue IP-Telefone erhalten. Entsprechend der Nachfrage werden die teilnehmenden Behörden weitere Applikationen hinzubuchen können. Damit kann die Arbeitsumgebung der Mitarbeiter anforderungsgerecht angepasst werden. In einigen Jahren werden nahezu alle großen Unternehmen und Verwaltungen Europas ihre Telekommunikation komplett auf IP-Telefonie umgestellt haben. Auch die bisherige Plattform des Foto: ktsdesign - Fotolia.com Nach dem Motto use what you sell wurde als erster IP-Centrex-Standort das ITDZ Berlin selbst mit der neuen Technologie ausgestattet. Aufgrund der exakten Implementierung und der besonderen Leistungsfähigkeit der Datenautobahn BeLa-NG ist die mit Redundanzmechanismen ausgestattete IP Centrex hervorragend gegen Ausfälle gesichert. Neben allen bereits freigeschalteten Standardleistungsmerkmalen wie man sie von TK-Anlagen her kennt und zusätzlichen Sprachboxfunktionalitäten wird derzeit eine CTI-Applikation erprobt, die das Telefonieren per Mausklick ermöglicht. Wenn sich auch der Dienst als wirtschaftlich erweist, kann er mittels Softwareverteilung ausgerollt werden. Welche weiteren Applikationen implementiert werden, hängt stark von den Anforderungen der einzelnen Verwaltungen ab. Ziel ist es, Applikationen einzubinden, die von möglichst vielen Verwaltungen genutzt werden und damit Synergien schaffen. Neben der Integration der Netze, der Endgeräte und der Kommunikationskanäle erfolgt auch die Einbindung von Software und Prozessanwendungen. 2/09 9

10 Dieser letzte Konvergenzschritt wird unter dem Begriff Unified Communications zusammengefasst und bietet mehr Komfort, mehr Effizienz und mehr Flexibilität. Was möglich ist, zeigen diese Beispiele: Unified Messaging Sämtliche Kommunikationsmedien wie Sprachbox, Fax, und SMS werden in einem System (meistens Outlook o.ä.) zusammengefasst und können ganzheitlich bearbeitet werden. Ein Umschalten zwischen den einzelnen Systemen ist nicht mehr erforderlich. Wenn in der Verwaltung ein zentraler Scanservice eingesetzt wird, kann auch der Briefverkehr integriert werden. Der Nutzer hat einen umfassenden und einfachen Zugriff auf seine Kommunikationsmittel. CTI - Computer Telefonie Integration Der Nutzer kann aus seinen PC-Anwendungen heraus direkt wählen. Dabei werden die Nummern einfach angeklickt und das Telefon am Arbeitsplatz stellt die gewünschte Verbindung her. Ebenso kann bei ankommenden Anrufen mit Rufnummernübertragung automatisch der Name aus dem Adressbuch oder der Datensatz aus dem jeweiligen Fachverfahren angezeigt werden. So weiß der Sachbearbeiter gleich, was bisher besprochen wurde oder wie der Bearbeitungsstand ist. Das erspart viel Zeit und erhöht die Bürgerzufriedenheit. Videotelefonie IP Centrex ermöglicht Videotelefonie ohne an exklusive Räume gebunden zu sein. Es können an jedem Arbeitsplatz normale Webcams zum Einsatz kommen. Das System erkennt automatisch, ob der Gesprächspartner ebenfalls über Video verfügt und baut in diesem Fall parallel zum Telefongespräch eine Bildverbindung auf. Man sieht seinen Gesprächspartner ohne in Fahrzeit investieren zu müssen und profitiert von besserer Kommunikationsqualität und Verbindlichkeit. Instant Messaging Bekannt aus dem privaten Umfeld (ICQ, MSN u.a.) setzt sich Instant Messaging auch in der Wirtschaft zunehmend durch. Man kann zum Beispiel sehen, ob eingebundene Kontaktpersonen derzeit online sind und zur Beantwortung einer bestimmten Fachfrage zur Verfügung stehen. Dies funktioniert auch ohne PC direkt über das IP Telefon. Mit der Chatfunktion kann auch während laufender Telefonate eine Echtzeitkommunikation mit anderen Nutzern erfolgen. Conferencing und Collaboration Mit Konferenzsystemen, die sowohl Sprache und Video als auch die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten ermöglichen, wird die Zusammenarbeit unterstützt. Durch die Einbindung auch von externen Partnern kann eine deutliche Effizienzsteigerung in Projekten erreicht werden. Die gemeinsam gefertigten Dokumente müssen nicht im Nachgang an sämtliche Mitarbeiter verschickt werden. Schulungen können effektiv für einen Großteil der Mitarbeiter am Arbeitsplatzrechner durchgeführt werden. XML-Applikationen Mit der Einführung von XML-Telefonen sind der Technik kaum noch Grenzen gesetzt. So kann am Telefon beispielsweise der Speiseplan der Kantine abgefragt oder die Arbeitszeiterfassung durchgeführt werden. Auch Videoüberwachung mit Bildübertragung auf das Telefon und Türfreisprecheinrichtung oder gar die komplette Steuerung der Haustechnik ist möglich. Mobility Mit der Einbindung von Mobilfunkgeräten in die IP Centrex sind diese unter der eigenen Nebenstellennummer erreichbar und können abgehend die Nebenstellennummer übertragen. Ein weiterer Vorteil ist die Gesprächsübergabe vom IP-Telefon an das Mobilfunktelefon und umgekehrt, ohne das laufende Gespräch zu verlieren. Bei entsprechenden Mobilfunktarifen kann generell auf Schnurlostelefone verzichtet werden. Weitere Funktionen wie oben beschrieben lassen sich ebenfalls auf dem Mobiltelefon abbilden, so dass man sein mobiles Büro immer bei sich haben kann. Fazit Der Ersatz einer veralteten Telekommunikationsanlage durch die Nutzung von IP Centrex ermöglicht eine stärkere Konzentration auf die eigentlichen Verwaltungsaufgaben bei kostengünstiger Nutzung modernster Dienste. Das bringt mehr Komfort für die Mitarbeiter und ermöglicht bessere Bürgerservices. Das System ist mit den Funktionalitäten einer TK-Anlage stabil im Betrieb und steht interessierten Berlinern Behörden zur Verfügung. Die homogene VoIP-Infrastruktur aus BeLa- NG und IP Centrex ist zukunftssicher und kann mit gewünschten Applikationen ausgebaut werden. Für Verwaltungen im Wandel oder mit Außenstellen bietet die skalierbare Lösung die nötige Flexibilität. LARS KÜSTER T-Systems Enterprise Services GmbH ROLF GÜNTHER UND MARC REIFFENRATH Cisco Systems GmbH 2/09 10

11 Breitbandpolitik schafft die Voraussetzung für mehr Investition und Wachstum Berlin - Das Bundeskabinett hat Ende Februar 2009 die neue Breitbandstrategie der Bundesregierung beschlossen. Diese Breitbandstrategie hatte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie federführend erarbeitet. Ziel der Strategie ist es, dem Markt zusätzliche Impulse dafür zu geben, damit alle Haushalte und Unternehmen so rasch wie möglich mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen versorgt werden. Denn Breitbandnetze sind von erheblicher volkswirtschaftlicher und regionalpolitischer Bedeutung. Sie sind heute ebenso wichtig wie ein gut ausgebautes Straßen-, Schienen- oder Versorgungsnetz. Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg: Die flächendeckende Versorgung unseres Landes mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen und der Aufbau von Netzen der nächsten Generation sind wichtige Voraussetzungen für eine schnelle Rückkehr zu wirtschaftlichem Wachstum und steigendem Wohlstand. Mit unserer Breitbandstrategie wollen wir darauf hinwirken, zeitnah eine solche flächendeckende und hochleistungsfähige Breitbandversorgung zu erreichen. Die Breitbandstrategie ist ein Maßnahmenpaket mit Durchschlagskraft. Wenn alle Beteiligten die Strategie nach Kräften unterstützen und die Maßnahmen gemeinsam von Bund, Ländern, Kommunen und Wirtschaft umgesetzt werden, schaffen wir die erforderlichen Anreize für Innovation, Investition und Wachstum und sichern damit unsere Wettbewerbsfähigkeit. Die Ziele, die die Bundesregierung in der Breitbandstrategie formuliert, sind ambitioniert, aber realisierbar. Bis spätestens Ende 2010 sollen die heutigen Lücken in der Breitbandversorgung geschlossen und flächendeckend leistungsfähige Breitbandanschlüsse verfügbar sein. Bis 2014 sollen bereits für 75 Prozent aller Haushalte Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehen. Ziel ist, solche hochleistungsfähigen Breitbandanschlüsse möglichst bald flächendeckend verfügbar zu machen. Die Breitbandstrategie enthält konkret vier Maßnahmenbündel, die einzeln und in ihrer Gesamtheit dazu beitragen, ein besseres Investitionsumfeld zu schaffen. Die Bundesregierung wird im Rahmen ihrer Strategie die Nutzung von Synergien beim Infrastrukturausbau vorantreiben, eine unterstützende Frequenzpolitik gewährleisten, sich für eine wachstums- und innovationsorientierte Regulierung einsetzen und im erforderlichen Umfang finanzielle Fördermaßnahmen auf den Weg bringen. Insgesamt schlägt die Bundesregierung 15 Maßnahmen vor, die in den nächsten Wochen und Monaten mit hohem Einsatz vorangebracht werden. Dabei werden bestehende Infrastrukturen von Bundes- und Landesbehörden, Kommunen und privaten Unternehmen für den Aufbau einer leistungsfähigen Breitbandinfrastruktur für Dritte geöffnet und somit für den Aufbau der Breitbandnetze der Zukunft nutzbar gemacht. Die Frequenzen, die durch die Digitalisierung des Rundfunks frei geworden sind, sollen künftig teilweise (790 bis 862 MHz) für den Breitbandaufbau in ländlichen Gemeinden genutzt werden. Über die Formulierung von Regulierungsgrundsätzen etwa für Kooperationen beim Aufbau schneller Datennetze bzw. eine Risikoteilung wird die Planungsunsicherheit für die investierenden Unternehmen zu einer beherrschbaren Größe. Dort, wo der Markt selbst keine Lösungen bereitstellt, greifen gezielt die finanziellen Fördermaßnahmen aus dem Konjunkturpaket II sowie die Mittel aus den Gemeinschaftsaufgaben GAK (Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes) und GRW (Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur) einschließlich der bestehenden Förderprogramme der Länder. Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg: Durch die Maßnahmen versetzen wir alle Beteiligten in die Lage, möglichst eigenverantwortlich den Ausbau der Netze voranzutreiben. Wir greifen nur dort unmittelbar ein, wo diese Eigenverantwortlichkeit nicht greift. In der dadurch entstehenden Vielfalt von Lösungen, Technologien und Angeboten liegt der Schlüssel, unsere Ziele möglichst schnell und effizient zu erreichen. (PR) 2/09 11

12 BVDW sieht starkes Wachstumspotenzial des mobilen Internets in Deutschland Düsseldorf - Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.v. sieht ein starkes Wachstumspotenzial des mobilen Internets in Deutschland. Eine erste Befragung im Rahmen der Studie BVDW Mobile Meter ergab, dass schon zum jetzigen Zeitpunkt 35 Prozent aller Befragten das mobile Internet nutzen, beziehungsweise s mobil empfangen sowie Musik und Videos herunterladen. Davon nutzen sechs Prozent mobile Internetangebote mehrmals täglich sowie weitere sechs Prozent mehrmals wöchentlich. Etwa 21 Prozent möchten mobile Dienste innerhalb eines Jahres in Anspruch nehmen - acht Prozent davon planen es sogar fest ein. Das BVDW Mobile Meter beschäftigt sich detailliert mit der Fragestellung, welche Marktpotenziale das mobile Internet in Deutschland bietet und wird mit dem Institut für Marktforschung YouGov-Psychonomics erhoben. Die umfassende Entscheidungsgrundlage für Unternehmen und Dienstleister erscheint erstmals im zweiten Quartal 2009 und kann ab sofort beim BVDW vorbestellt werden. Die Frage Haben Sie mit Ihrem Handy schon einmal mobile Internetangebote (wie z.b. surfen auf mobilen Internetseiten, Download von Musik oder Videos, , o.ä.) genutzt? bejahten 35 Prozent der 966 Befragten. Insgesamt 56 Prozent der Teilnehmer nutzen mobile Internetangebote oder können sich innerhalb des nächsten Jahres vorstellen, diese zu nutzen, beziehungsweise planen dies fest ein. Die detailierte Auswertung der ersten Befragung zum Start des BVDW Mobile Meter zeigt das Potenzial der mobilen Internetnutzung: Haben Sie mit Ihrem Handy schon einmal mobile Internet-Angebote (wie z.b. surfen auf mobilen Internetseiten, Download von Musik oder Videos, , o.ä.) genutzt? Ja, nutze ich mehrmals am Tag: 6% Ja, nutze ich mehrmals in der Woche: 6% Ja, nutze ich einmal in der Woche: 5% Ja, nutze ich einmal im Monat: 5% Ja, nutze ich einmal im Quartal oder seltener: 13% Nein, bislang nicht, kann ich mir aber innerhalb des nächsten Jahres vorstellen: 13% Nein, bislang nicht, plane ich aber fest ein dies innerhalb des nächsten Jahres zu nutzen: 8% Nein, kann ich mir auch innerhalb des nächsten Jahres nicht vorstellen: 44% Quelle: BVDW Mobile Meter - Grafik Das BVDW Mobile Meter untersucht das Marktpotenzial des mobilen Internets in Deutschland sowohl aus Business-to-Consumer (B2C) als auch Business-to-Business (B2B) Sicht. Im B2C-Teil stehen Themen wie Nutzung, Inhalte, Werbung, Kosten und Technik im Vordergrund. Die Bereiche Marktentwicklung, Innovationen, Vermarktung und Kostenentwicklung werden unter anderem aus B2B-Gesichtspunkten behandelt. Zunächst sind für das BVDW Mobile Meter vier Erhebungswellen für 2009 und 2010 geplant. Ab sofort kann die Studie beim BVDW vorbestellt werden. Eine exklusive, kostenpflichtige Beteiligung am BVDW Mobile Meter mit einer speziellen Fragestellung ist ebenfalls möglich. Mobilfunkunternehmen trotzen Skype-Boom Hamburg - Die Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland brauchen den Wettbewerb mit Voice-over-IP-Anbietern immer weniger zu fürchten. Der Grund: Die Abhängigkeit von den Umsätzen mit Sprachdiensten ist rückläufig. Einbußen bei Handytelefonaten werden zunehmend durch das boomende Geschäft mit mobilen Datendiensten kompensiert werden die Mobilfunker bereits jeden vierten Euro mit solchen Non-Voice-Angeboten ohne SMS und MMS umsetzen lag der Anteil erst bei knapp neun Prozent. Mittelfristig dürften viele Kunden zusätzlich durch Bündeltarife davon abgehalten werden, auf günstige VoIP- Dienstleister wie Skype umzusteigen. Dazu zählt beispielsweise die 2/09 12

13 Doppelflatrate für Telefonie und mobiles Internet. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Markteinschätzung von Steria Mummert Consulting. Den Trend zu internetbasierten Mobilfunkdiensten werden die Netzbetreiber allerdings nicht mehr umkehren. Das zeigt ein Blick ins europäische Ausland: In England plant bereits fast jeder zweite Konsument, häufiger auf VoIP-Telefondienstleister zurückzugreifen. Sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunksektor rechnen die Anbieter deshalb mit weiter sinkenden Gesprächsumsätzen. In Deutschland zeichnet sich eine ähnliche Entwicklung ab werden mehr als die Hälfte der Handygespräche über das Internet geführt, schätzt der Marktforscher Gartner. Vertragliche oder technische Barrieren der Netzanbieter, die das Führen von Handy-Gesprächen via Datenflatrate erschweren, sind aus kurzer Sicht nachvollziehbar, werden sich allerdings dauerhaft nicht durchsetzen. Wenn man sich den Kunden mit einem Verbot in den Weg stellt, werden andere Wettbewerber die Marktlücke schließen, erläutert Rolf Loschek, Telekommunikationsexperte bei Steria Mummert Consulting. Foto: WestPic - Fotolia.com Damit steigt der Druck auf die Mobilfunkunternehmen, neue Technologien, Dienste und Preismodelle zu entwickeln, um die Umsatzrückgänge im Kerngeschäft zu kompensieren. Zusätzliche Einnahmequellen versprechen sich die Mobilfunkunternehmen beispielsweise durch den Aufbau eigener Hochgeschwindigkeitsnetze. Bandbreiten auf Festnetzniveau sollen die Attraktivität des mobilen Internets weiter steigern. Diese so genannten Long-Term-Evolution-Netze sind bereits für 2010 angekündigt. Denkbar ist hier unter anderem die Möglichkeit, wie im Festnetz oder bei UMTS, eine bestimmte Dienstgüte für verschiedene Daten- und Sprachpakete festzulegen. Der Kunde bezahlt dann für die Übertragungsqualität. Insbesondere Geschäftskunden sind bereit, für eine bessere Übertragung und eine geringere Verzögerung bei internetbasierten Handygesprächen einen Zuschlag in Kauf zu nehmen. (OTS) Verschiebungen im Festnetz-Markt für Telefonie Berlin - Rund 33 Stunden telefonierte jeder Deutsche 2008 über das herkömmliche Festnetz. Das ist ein Rückgang von 2,5 Prozent gegenüber Die Summe der im klassischen Festnetz angefallenen Gesprächsminuten ist von 168 Milliarden auf rund 164 Milliarden im vergangenen Jahr gesunken. Für dieses Jahr wird ein etwas stärkerer Rückgang um 3 bis 4 Prozent erwartet. Das gab der Hightech-Verband BITKOM heute auf Basis von Daten der Bundesnetzagentur bekannt. Die Trends zum Handy und zum Telefonieren auf Basis des Internet-Protokolls haben seit 2004 zu einer kontinuierlichen Abnahme der klassischen Festnetz-Telefonie geführt, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August- Wilhelm Scheer. Dank günstiger Flatrates auch für herkömmliche Telefon-Anschlüsse vollzieht sich dieser Trend hierzulande allerdings langsamer als in anderen Ländern. Im Festnetz ist eine stetige Verschiebung zu beobachten: Die Zahl der schmalbandigen Anschlüsse (analog und ISDN) nimmt in Deutschland bereits seit einigen Jahren ab. Lag die Summe dieser Anschlüsse 2002 noch bei fast 40 Millionen, waren es 2008 nur noch 35,4 Millionen. Besonders stark war der Rückgang mit fast 5 Prozent im vergangenen Jahr. Im Gegenzug wächst die Bedeutung von Breitband-Anschlüssen und der Telefonie über das Internet-Protokoll (IP-Telefonie). Im Jahr 2008 telefonierten bereits 3,7 Millionen Haushalte über das Internet-Protokoll. Dazu nutzten 1,5 Millionen die Kabel-TV-Anschlüsse und 2,2 Millionen das so genannte entbündelte DSL. Diese speziellen DSL-Anschlüsse sind vertraglich nicht an einen herkömmlichen Festnetz-Anschluss gebunden. Noch im Vorjahr telefonierten erst 0,8 Millionen Haushalte über 2/09 13

14 das TV-Kabel und 0,7 Millionen Haushalte über einen entbündelten DSL- Anschluss. Zum Jahresende 2008 gab es insgesamt 39,1 Millionen Festnetz-Telefonanschlüsse in Deutschland. Die Zahl der Mobilfunkanschlüsse war mit über 107 Millionen mehr als doppelt so hoch. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes telefonierten Anfang 2008 gut 9 Prozent aller deutschen Haushalte ausschließlich per Handy. Hintergrund: Tefonieren über IP-Technologie, auch Voice-over-IP genannt, ist zu unterscheiden von der Internet- Telefonie. VoIP-Gespräche werden technisch zwar über das Internet-Protokoll abgewickelt, der Telefon-Anbieter leitet die Gespräche aber abgeschottet von dem normalen Internet-Verkehr in seinem Netz weiter und kann so grundsätzlich die Sprachqualität und Sicherheit garantieren. Bei der Internet-Telefonie ist dies anders: Hier werden die Gespräche über das öffentliche Internet verschickt. Zur Methodik: In den Angaben der Bundesnetzagentur zu den Gesprächsminuten sind auch die rund öffentlichen Telefonzellen eingerechnet, nicht aber Verbindungen in nationale Mobilfunknetze und zu Mehrwertdiensten, also etwa 0180er-Nummern. (PM) Startschuss für Projekt D115 Zentrale Behördenrufnummer freigeschaltet Mit der zentralen Einwahl 115 bietet die Verwaltung seit dem 24. März den Bürgern in Modellregionen mit einer leicht zu merkenden Rufnummer einen direkten telefonischen Draht. Dabei spielt es keine Rolle, welche Behörde oder welches Amt für das jeweilige Anliegen zuständig ist. Mit der 115 werden dezentrale telefonische Bürgerservices von Kommunen, Ländern und dem Bund intelligent vernetzt. Perspektivisch werden alle verfügbaren Auskünfte von den Öffnungszeiten, den Zuständigkeiten für bestimmte Anfragen bis hin zu Basisinformationen zu Themen wie Grundsicherungsleistungen, Kinderbetreuung, Einbürgerung etc. direkt abrufbar sein. Foto: Annegrit Seyerlein-Klug Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble gab am 24. März 2009 in Berlin die einheitliche Servicenummer 115 für den Pilotbetrieb frei. Schäuble: In der ersten Stufe des Pilotbetriebs, die heute startet, werden möglicherweise noch nicht alle technischen Herausforderungen umgehend gemeistert werden. Damit müssen wir rechnen. Sonst brauchten wir keinen Pilotbetrieb. Ich empfehle Ihnen jedoch: Nutzen Sie das Angebot, sehen Sie 115 in den nächsten Monaten wachsen und gestalten Sie den neuen Bürgerservice und die damit verknüpften Chancen für eine moderne und bürgernahe Verwaltung mit. In der Auskunftsbreite konzentriert sich die Behördenrufnummer 115 zunächst auf die 150 am häufigsten nachgefragten Leistungen der Kommunen, Landesund Bundesverwaltung. Breites Leistungsspektrum Beispiele aus den TOP 150: Personalausweis beantragen Melderegisterauskunft beantragen Kraftfahrzeug an-/ ab- und ummelden Reisepass beantragen, Passverlustanzeige melden, Änderung in einem Reisepass beantragen Wohnsitz ummelden Wohngeld beantragen Kinderreisepass beantragen Eheschließung anmelden Gewerbe anmelden Führungszeugnis beantragen Lohnsteuerkarte beantragen Der Bürger erfährt: Welche Behörde für das Anliegen zuständig ist. Ort und Öffnungszeiten der zuständigen Behörde. Was zu einem Behördentermin mitgebracht (Unterlagen) und wieviel Gebühren entrichtet werden müssten. Ggf. Name, Telefon- und Faxnummer sowie adresse des zuständigen Ansprechpartners in der Verwaltung. Kann das Service Center unter der Nummer 115 eine Anfrage nicht abschließend beantworten, erhält der Anrufer innerhalb von 24 Stunden während der Servicezeiten eine Rückmeldung je nach Wunsch per Mail, Fax oder Rückruf. Die Kostenstruktur Anrufe sind kostenpflichtig. Die Tarife für die Nutzung der 115 werden im Wettbewerb der verschiedenen Netzbetreiber ermittelt und können sich im Laufe des Pilotbetriebs noch verändern. Aus dem Festnetz der Deutschen 2/09 14

15 Synchrone Call- und Ticket- Weiterleitung mittels VoIP Die Call- und Ticket-Weiterleitung ist auch für die 115 eine attraktive Perspektive. Das ITDZ Berlin nutzt diese technische Möglichkeit bereits beim Berlin-Telefon. Die Voraussetzung für die Nutzung von VoIP ist, dass die beteiligten Arbeitsplätze im Service-Center und der Behörde, an die das Telefonat vermittelt wird, mit der entsprechenden IT- und TK- Infrastruktur ausgestattet sind. Wird eine Anfrage im zentralen Service-Center nicht abschließend beantwortet, leitet der Agent sie an die entsprechende Verwaltung weiter. Weitergeleitet wird jedoch nicht nur der Anruf selbst, sondern auch eine elektronische Notiz (Ticket) mit dem Anliegen des Bürgers. Somit ist der neue Ansprechpartner in der Verwaltung sofort im Bilde und der Anrufer muss sein Anliegen nicht noch einmal vortragen. Kann der entsprechende Mitarbeiter im Backoffice das Gespräch nicht entgegennehmen, wird die Anfrage automatisch zurück in die Telefonzentrale und vorzugsweise an denselben Ansprechpartner gestellt. Der vereinbart mit dem Anrufer die nächsten Schritte und schickt eine aus der Notiz generierte an den Sachbearbeiter. Berlin (ITDZ Berlin) ein. Die Hauptstadt qualifizierte sich als Modellregion für das Pilotprojekt, da hier bereits vor einigen Jahren damit begonnen wurde, die telefonischen Anlaufstellen der Verwaltung zu zentralisieren. Die notwendige Service- Center-Infrastruktur existierte im ITDZ Berlin bereits. Darüber hinaus haben wir mit dem Berlin Telefon und der zentralen Einwahl 900, in Pilotprojekten bereits das Drei- Ebenen-Modell der D115 (Frontoffice, Backoffice, Sachbearbeiterebene) verwirklicht, verweist Konrad Kandziora, Vorstand des ITDZ Berlin, auf die Erfahrung seines Hauses. An dem Pilotbetrieb nehmen außer Berlin auch der Stadtstaat Hamburg sowie Städte und Regionen Hessens, Nordrhein-Westfalens und Niedersachsens teil. In dem telefonischen Service Center des ITDZ Berlin arbeiten zurzeit rund 130 Mitarbeiter/innen. Ein Großteil von ihnen nimmt die an das Service Center weitergeleiteten Anrufe an die Berliner Behörden entgegen. Wählt ein Bürger beispielsweise die zentrale Einwahl der Berliner Senatsverwaltung für Justiz (9013-0) oder des Bürgeramts Friedrichshain-Kreuzberg ( ) erreicht er das ITDZ Berlin. Etwa zehn Prozent der täglich bis zu eingehenden Anrufe kommen über die zentrale Einwahlnummer 115. Angenommen werden sie nur von speziell geschulten Mitarbeitern, da die Handhabung der Datenbanken und der Umfang des Fragenspektrums besondere Softwarekenntnisse sowie Wissen um Verwaltungsorganisation voraussetzen. Die Schulungen für den Umgang mit der 115 laufen über die gesamte Pilotphase und werden bedarfsgerecht ausgeweitet. Das Serviceziel gibt vor, 75 Prozent der Anrufe innerhalb von 30 Sekunden entgegenzunehmen, um in jedem zweiten Fall alle Fragen sofort beantworten zu können. Resumee der ersten Wochen Anrufaufkommen Das stärkste Aufkommen hatte die 115 in Berlin in der ersten Woche zu verzeichnen. Bis zu interessierte Bürgerinnen und Bürger wählten täglich die neue Telekom etwa, kostet derzeit ein Anruf sieben Cent pro Minute, aus den Mobilfunknetzen überwiegend zwischen 17 und 39 Cent pro Minute. Von den erhobenen Tarifen werden drei Cent zur Finanzierung der D-115-Netztechnik verwendet, die darüber hinaus gehenden Kosten erhalten die jeweiligen Telekommunikationsanbieter. Das Projekt D115 in Berlin In Berlin gehen alle 115-Anrufe der Bürger im IT-Dienstleistungszentrum Foto: Annegrit Seyerlein-Klug - Pilotbetrieb der einheitlichen Servicenummer 115. Mit beim Start am 24. März 2009 in Berlin dabei: ITDZ Berlin Vorstand Konrad Kandziora (r.), Andrea Braun von der Unternehmenskommunikation (m.) und Kristin Brüggert vom Vertrieb (l.). 2/09 15

16 Servicenummer. Inzwischen hat sich das Anrufvolumen bei Anrufen pro Tag eingependelt. Struktur der Anrufer Die ersten Wochen verdeutlichen zudem, dass die 115 zum allergrößten Teil von den Berliner Bürgerinnen und Bürgern genutzt wird. Unternehmen melden sich seltener über die zentrale Einwahl. Wir vermuten, dass Firmen häufiger die vorhandenen Onlineangebote nutzen bzw. ihre Ansprechpartner in der Verwaltung kennen und direkt dort anrufen, bewertet Konrad Kandziora die Anrufverteilung. Abgefragte Leistungen Die am häufigsten angefragten Verwaltungsleistungen sind Fragen rund um den Personalausweis oder Reisepass, Verlust, Neuantrag und alles rund ums Auto wie die Kfz-Zulassung oder der Führerschein. Resonanz der Anrufer Die Mitarbeiter im Service Center erhalten in erster Linie positive Rückmeldungen. Einige Anrufer bemerken sogar: Die wissen tatsächlich alles. Andere sind enttäuscht, dass Anfragen zu Bauanträgen nicht sofort telefonisch positiv beantwortet werden können. Nur gelegentlich erfahren die Mitarbeiter Kritik wegen der Gebühren. Dafür dass wir gerade erst am Beginn einer zweijährigen Pilotphase stehen, bin ich mit der Umsetzung überaus zufrieden, fasst Konrad Kandziora die Erfahrungen der ersten Wochen zusammen. Die Weiterentwicklung der 115 Das Projekt D115 begreift sich als lernendes System, das auch nach dem Pilotstart beständig an der Vertiefung, Erweiterung und Verbesserung des angebotenen Service arbeitet. Die Service Center verbessern beispielsweise über kontinuierliche Ausweitung und Vertiefung der Informationen das zentrale Wissensmanagement. Dafür erfassen sie die häufigsten Anliegen der Bürger im Qualitätsmanagement der Regionen und tauschen diese Informationen überregional aus. Wird hier ein Bedarf erkannt, beispielsweise Informationen zum Service der Arbeitsagentur, werden die Angaben in das zentrale Wissensmanagement integriert. Perspektivisch hoffen die teilnehmenden Partner des Pilotprojekts auf eine Ausweitung der Servicegebiete. Konrad Kandziora hält dazu abschließend fest: Selbstverständlich hoffen wir, dass die 115 in Deutschland in absehbarer Zeit einen flächendeckenden Service bieten kann. Und wir setzen darauf, dass die Idee eine einheitliche Behördennummer für ganz Deutschland einfach zu gut ist, um sich nicht durchzusetzen. Die Berliner Verwaltung mobil Nach Angabe des Allensbach Instituts verfügten Anfang 2009 etwa 87% der Deutschen über ein Mobiltelefon. Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts YouGovPsychonomics nutzt jeder dritte Deutsche sein Mobiltelefon gelegentlich auch im Internet zum Surfen, Lesen oder Schreiben von s. Die Verkaufszahlen von Desktop-PC sinken stetig, während die Menge der verkauften Notebooks rasant steigt. All das sind Indizien dafür, dass die Mobilität in der Nutzung von Informationstechnik mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Das gilt sowohl für den privaten, wie den beruflichen Sektor. Diese Entwicklung macht auch vor der Verwaltung nicht halt. Als Beispiel sei nur das Mobile Bürgeramt genannt, das im nomadischen Einsatz zum den Bürgern kommt und dazu unterschiedliche Mobilfunktechnologien nutzt. Das ITDZ Berlin unterstützt die Berliner Verwaltungen bei der Nutzung mobiler Techniken mit Hardware und Dienstleistungen. Das beginnt bei der Mobilfunktelefonie, geht über die Verfügbarkeit der Mailpostfächer von unterwegs bis zu vollwertigen mobilen Arbeitsplätzen. Mobilfunktelefonie Das ITDZ Berlin hält zum gegenwärtigen Zeitpunkt Rahmenverträge mit den Foto: Akhilesh Sharma - Fotolia.com großen drei Mobilfunkprovidern Vodafone, T-Mobile und E-Plus und ist so in der Lage, den Mitarbeitern der Berliner Verwaltung attraktive Mobilfunkverträge mit Endgeräten der neuesten Generation anzubieten. Die Tarife und Endgeräte der Vodafone steht den Mitarbeitern auch für die private Nutzung zur Verfügung. BlackBerry Wenn die Notwendigkeit besteht, nicht nur mobil erreichbar zu sein, sondern auch s auch von unterwegs zu lesen und zu versenden, bietet sich ein BlackBerry an. Es verbindet sich per GSM, UMTS oder auch W-LAN mit dem Postfach des Nutzers. Bedingung dafür ist, dass der Nutzer Teil des Exchange-Verbunds 2/09 16

17 des ITDZ Berlin ist oder ein Mietpostfach besitzt. Der dafür notwendige BlackBerry Enterprise Server, der die Kommunikation zwischen Endgerät und dem Exchangepostfach sicherstellt und die Kommunikation verschlüsselt, wird vom ITDZ Berlin im Data-Center betrieben. Mobile Arbeitsplätze Zunehmend werden auch komplette nicht-stationäre Arbeitsplätze benötigt. Hierzu bietet das ITDZ Berlin moderne Notebooks über den IT-Shop. Diese lassen sich mit UMTS-Karten und -Verträgen auch mit einem Internet-zugang ausgestatten. Versieht man das Notebook darüber hinaus mit einem VPN- Zugang zum Berliner Landesnetz, entspricht es einem vollwertigen Arbeitsplatz. Mobil kann man auf seine lokalen Arbeitsumgebungen und Verfahren zugreifen. Dabei gilt es vor der Beantragung zu beachten, dass erhöhte Anforderungen an die Komponenten gestellt werden, um die Sicherheit des Landesnetzes nicht zu gefährden. Arbeitnehmern so gut wie keine Rolle (1 Prozent). Dies ist insbesondere interessant, weil auf Arbeitgeberseite vermehrt darüber debattiert wird, die Zugänge zu Social Networks am Arbeitsplatz für Mitarbeiter zu sperren. Die Ergebnisse der Umfrage auf einen Blick: Wie kommunizieren Sie am meisten mit Ihren Kollegen am Arbeitsplatz? Persönlich 72% (3.599) Per 13% (648) Am Telefon 13% (647) Über Social Networks 1% (51) Wir halten Videokonferenzen 1% (49) Die Umfrage zeigt, dass das persönliche Gespräch immer noch der beliebteste Weg ist, um sich mit den Kollegen auszutauschen, sagt Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. Denn unter vier Augen können komplexe Themen effizienter besprochen und eventuelle Probleme am Arbeitsplatz oft besser gelöst werden, als am Telefon oder via . Noch einfacher funktioniert der mobile Zugriff im ITIS-Umfeld mit ITIS-mobil. Hier werden Notebooks in die bestehende ITIS-Infrastruktur eingebunden und ermöglichen das Arbeiten überall da, wo eine Internetverbindung besteht. (EB) Kommunikation im Büro am liebsten persönlich Eschborn - Auch im Web-2.0- Zeitalter kommunizieren fast dreiviertel der Deutschen mit ihren Kollegen am meisten persönlich. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Online-Karriereportals Monster. Mit deutlichem Abstand folgt die Kommunikation per (13 Prozent) oder Telefon (13 Prozent). Dagegen spielen Social Networks bei der Kommunikation im Büro bei den befragten deutschen Foto: Kzenon - Fotolia.com Ähnlich fallen die Umfrageergebnisse in den Nachbarländern aus: 64 Prozent der Österreicher und 67 Prozent der Schweizer bevorzugen die persönliche Kommunikation am Arbeitsplatz. Allerdings schreiben die befragten Eidgenossen ihren Kollegen deutlich öfter s (21 Prozent) - greifen dafür aber weniger häufig zum Telefonhörer (11 Prozent). Und die befragten österreichischen Arbeitnehmer nutzen immerhin zu drei Prozent die Social Networks, um sich mit ihren Kollegen am Arbeitsplatz auszutauschen deutsche, 403 österreichische und 251 schweizerische Arbeitnehmer haben zwischen dem 13. und dem 30. März 2009 an der Monster-Umfrage teilgenommen. (OTS) Moderne Perspektiven für die Verwaltung. Informationstechnik (IT) und Telekommunikation (TK) aus einer Hand, Lösungen auf höchstem Niveau: Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) ist der innovative Spezialist für die öffentliche Verwaltung. 2/09 17

18 Berliner Ordnungsämter als moderne Dienstleister in der Verwaltung Die bezirklichen Ordnungsämter werden zu modernen Dienstleistern in der Berliner Verwaltung entwickelt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Vereinheitlichung und Standardisierung des organisatorischen Aufbaus und der Arbeitsabläufe der Ordnungsämter. Im Rahmen des Programms ServiceStadt Berlin wurde von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport dazu das Projekt zur Optimierung der Ordnungsämter (ProOrdOpt) initiiert. Das geht aus einem Bericht an das Abgeordnetenhaus hervor, den der Senat Anfang April 2009 auf Vorlage des Senators für Inneres und Sport, Dr. Ehrhart Körting, zur Kenntnis genommen hat. Die Vorlage wurde dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme unterbreitet. Als einheitliche Organisationseinheit des Ordnungsamtes ist eine Zentrale Anlauf- und Beratungsstelle (ZAB) konzipiert. Diese Stelle arbeitet lebenslagenorientiert, das heißt zu Themen wie Gewerbeausübung, Verbraucherschutz/ Verbraucherinformationen, Tiere/Tierhaltung, Ruhender Verkehr, Veranstaltungen, Lärm und Abfall/Sauberkeit erhalten Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaftsbeteiligte und Unternehmen Informationen und Beratung, werden ihre Anliegen und Beschwerden entgegengenommen und an die Spezialisten der einzelnen Fachbereiche der Ordnungsämter übergeben. Behördliche Genehmigungsprozesse, beispielsweise für Veranstaltungen, werden hier koordiniert. Durch diese Ausgestaltung der Ordnungsämter muss niemand mehr von Amt zu Amt laufen, an seiner Stelle läuft der Vorgang. Die Verwaltungsprozesse werden in allen Bezirken durch einheitliche elektronische Verfahren gestützt. So soll später auch ermöglicht werden, dass Bürgerinnen und Bürger jederzeit den Bearbeitungsstand ihres Anliegens in der ZAB erfragen können. Die Außendarstellung der Ordnungsämter erfolgt künftig mit einheitlichem Bild. Das neu entwickelte Logo und die einheitliche Beschilderung werden zugleich Erkennungszeichen und Wegweiser sein. Insgesamt bedeutet die Weiterentwicklung der Ordnungsämter zu modernen Dienstleistern für alle Bürgerinnen und Bürger, für Unternehmen und andere Wirtschaftsbeteiligte, dass sie sich nur noch an einen Ansprechpartner die Zentrale Anlauf- und Beratungsstelle des Ordnungsamtes wenden müssen, wenn sie ein sogenanntes ordnungsbehördliches Anliegen haben. Der Senat hat am 12. Juni 2007 das Programm ServiceStadt Berlin zur Verbesserung von Service und Qualität der Berliner Verwaltung für 2011 beschlossen. Inhalt des Programms sind u. a. ein erleichterter Zugang zu den Dienstleistungen der Verwaltung - persönlich, telefonisch, postalisch und elektronisch -, die Vereinfachung von Verwaltungsprozessen, eine einheitliche Ämterstruktur und eine höhere Transparenz der Abläufe. In diesem Kontext steuert die Senatsverwaltung für Inneres und Sport die gesamtstädtische Entwicklung der bezirklichen Ordnungsämter zu modernen Dienstleistern der Berliner Verwaltung. (LPD) Berlin tritt der nationalen Kooperation POLIZEI-ONLINE bei Berlin - Mit dem Beitritt zum Kooperationsprojekt POLIZEI- ONLINE vollzieht das Land Berlin einen weiteren wichtigen Schritt zur erfolgreichen Einführung des Digitalfunks, sagte Innenstaatssekretär Ulrich Freise am 5. März 2009 bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung auf der CeBIT in Hannover. Die notwendigen Schulungen für die über Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Justiz und Hilfsorganisationen im Land Berlin werden durch die Nutzung einer elektronischen Lernanwendung erheblich erleichtert und können effizienter durchgeführt werden. Der bisher bereits bestehenden Kooperation der Länder Baden- Württemberg, Hessen und Rheinland- Pfalz sind mit Unterschrift neben Berlin nun auch die Länder Nordrhein-Westfalen und Saarland beigetreten. Grundlagen der Kooperationsvereinbarung sind ein integriertes Bildungs- und Lernmanagementsystem (ibms) sowie verschiedene E-Learning- Module. Wesentliches Ziel dieser polizeilichen Länderkooperation ist die gemeinschaftliche Nutzung und Weiterentwicklung der bereits im Praxisbetrieb bewährten Entwicklungen, die im Rahmen des Innovationsprojekts POLIZEI- ONLINE in Baden-Württemberg entstanden sind. Dieses gemeinsame Vorgehen ist überaus effizient und kostensparend. Technik, Erfahrungen, Methodik, Konzepte und Inhalte werden ausgetauscht bzw. übertragen. Somit können Personalressourcen geschont, Arbeitsprozesse optimiert und Schulungsqualität sowie -kapazitäten gesteigert werden. Die Zusammenarbeit der Länder Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland- Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Berlin wird zur Vereinheitlichung im Bereich der polizeilichen Bildung beitragen und liegt ganz auf dem Standardisierungskurs der Informationstechnologie des Landes Berlin, führte Staatssekretär Freise aus. Auch die anderen Sicherheitsbehörden des Landes Berlin wie Feuerwehr, Justiz und Hilfsorganisationen können dieses Schulungssystem vor allem für die Digitalfunkausbildung - nutzen. (LPD) 2/09 18

19 Eindruck hinterlassen Flexibel und schnell DAS DRUCKZENTRUM IM ITDZ BERLIN Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin bietet mit seinen Hochleistungsgeräten digitalen Laserdruck in hervorragender Qualität an. Im Digitaldruck lassen sich auf jedes Blatt veränderbare Daten wie beispielsweise Name und Anschrift kostengünstig im Massendruckverfahren umsetzen. Je nach Kundenwunsch werden die Druckausgaben ebenso schnell wie zuverlässig kuvertiert und versendet. So werden umfangreiche Aktionen wie beispielsweise Druck und Versand von Wahlbenachrichtigungen termingerecht, standortgenau und kostengünstig ausgeführt. Auch zusätzlichen Service von Entwicklung und Erstellung elektronischer Vordrucke sowie die Produktion und Weiterverarbeitung von kundenspezifischen Sonderformaten gehören zum Angebotsportfolio des ITDZ Berlin. Weitere Informationen zum IT-Dienstleistungszentrum Berlin: Internet Intranet Moderne Perspektiven für die Verwaltung. 2/09 19

20 Die Steuerverwaltung der Bundeshauptstadt stellt IT- Infrastruktur erfolgreich auf EOSS-Verfahren um Berlin bereit für bundeseinheitliches KONSENS-Verfahren Berlin - Das war ein hartes Stück Arbeit: Die komplette IT-Infrastruktur der Berliner Steuerverwaltung musste umgestellt werden, wollte man dem mit dem bundesweiten Automationsvorhaben KONSENS verfolgten großen Ziel einer einheitlichen Verfahrenslandschaft für die Steuerverwaltungen aller Bundesländer näher kommen. Hierzu übernahm die Berliner Steuerverwaltung die Automationsverfahren des größten Länderverbundes, des EOSS-Verbundes. Ihm gehörten unter der Führung Bayerns bereits die fünf neuen Bundesländer, das Saarland, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein an. Die Verfahren des EOSS-Verbundes bilden die Grundlage für die spätere Entwicklung bundeseinheitlicher Programme. Für Berlin bedeutete das eine Operation am offenen Herzen, denn schließlich waren die geschäftskritischen Anwendungen an Arbeitsplätzen mit rund drei Millionen Steuerbescheiden pro Jahr betroffen, denen man lediglich über die Weihnachtsfeiertage eine kurze Zwangspause zumuten konnte. Als am 8. Januar 2008 dann die ersten neuen Funktionen in den Produktivbetrieb gingen, brach erwartungsgemäß keineswegs allerorten ungetrübter Jubel aus. Vielmehr galt es jetzt, die anfängliche Skepsis betroffener Mitarbeiter zu überwinden und weitere Funktionen der Evolutionär Orientierten Steuer-Software (EOSS) zügig zu implementieren und so den Umgewöhnungsprozess zu beschleunigen. Bereits seit Mitte der 60er Jahre entwickelt die Berliner Steuerverwaltung in Kooperation mit anderen Ländern ITgestützte Verfahren für eine schnelle und vereinfachte Festsetzung sowie Erhebung der Steuern. Die so gewachsenen Verfahren hatten einen erheblichen Umfang und eine beträchtliche Leistungsfähigkeit. Sie waren jedoch in den einzelnen Bundesländern verschieden. Im Zuge der bundesweiten Vereinheitlichung trat einer der Pioniere automatisierter Verwaltungsprozesse 2005 als elftes Mitglied dem EOSS- Verbund bei. Die EOSS-Einführung markierte einen Meilenstein auf dem Weg zur Bundeseinheitlichkeit und verlangte der Berliner Steuerverwaltung einiges ab. Der Umstieg ging mit gravierenden Veränderungen in der IT-Landschaft einher. Dabei wurden die komplette Verfahrenslandschaft und das gesamte Datenvolumen auf eine neue IT-Infrastruktur migriert. Neben einer veränderten Verfahrensumgebung in den Finanzämtern war damit auch ein Wechsel des Betriebskonzeptes erforderlich. Die Übernahme dieser Verfahren nimmt einen großen Teil der notwendigen Migration zu späteren bundeseinheitlichen Programmen (KONSENS) vorweg und der Schritt zur Bundeseinheitlichkeit wird dann arbeitsteilig mit den Partnern des EOSS-Verbundes vollzogen werden können Steuererklärungen pro Tag Die Umstellung auf das EOSS-Verfahren bedeutete eine große Herausforderung für die Senatsverwaltung für Finanzen Berlin und die Berliner Finanzämter. Denn die Abwicklung der fiskalischen Prozesse stellt enorme Anforderungen an die Steuerverwaltung: So sind mehr als sieben Millionen Steuerkonten zu administrieren. Foto: PeJo - Fotolia.com Jährlich werden rund drei Millionen Steuerbescheide erlassen und zwei Millionen Erinnerungen verschickt. Zwölf Millionen Zahlungsvorgänge sind pro Jahr zu verwalten. In der Zeit vor dem Ende der Abgabefrist, also im Mai eines jeden Jahres, treffen täglich etwa Steuererklärungen bei der Finanzverwaltung Berlin ein. Hierfür erwarten die Bürger eine zügige Bearbeitung, um eventuelle Rückerstattungsbeträge zeitnah zu erhalten. Es galt, diese komplexen und umfangreichen Prozesse während der Umstellung möglichst wenig zu beeinträchtigen, um Verzögerungen zu vermeiden und den Service der Berliner Finanzämter weiter gewährleisten zu können. So begann das Projektteam im Juni 2005 mit der Planung. Ziel war es, durch die Migration auf die EOSS-Verfahren sämtliche geschäftskritischen 2/09 20

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