Manager auf Zeit Wirtschaftswochen für Mittelschüler

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1 2 ı 2014 Das Magazin der Industrie- und Handelskammer St. Gallen-Appenzell Manager auf Zeit Wirtschaftswochen für Mittelschüler Seite 20 Spitalpolitik Spiel mit dem Feuer Johann Schneider-Ammann System in Deckung Gesundheitswesen: Wo geschwiegen und was verschwiegen wird Seiten 8 und 12 Auslaufmodell Flankierende Massnahmen Wie die Rechte die Ernte linker Propaganda einfährt Seite 18 Bundesrat im Toggenburg Kampf gegen Mindestlohn-Initiative Seite 16

2 Ecknauer+Schoch ASW v e r s i o n i n t e r n e t Business Software für rationelle Leistungserfassung > Flexible Definition von Leistungsarten > Freies Customizing der Mandatsstammdaten > Erfassung von Stunden, Drittleistungen, Spesen, Absenzen > Web-Erfassung > Stunden kontrolle nach ver rechenbaren Stunden, Gleitzeit, Absenzen > Fristen- und Aktivitätenkontrolle > Projektüber sichten mit Auftragseingängen und Projektabschlüssen > Automatische Faktu rierung von Pauschalen, Vertragshonoraren > Produktivitätsauswertungen

3 Editorial Wenn wir wollen, dass alles so bleibt, wie es ist, müssen wir bekanntlich zulassen, dass sich alles verändert. Dies gilt auch für einen Wirtschaftsverband wie die IHK St.Gallen-Appenzell. Nicht verändert hat sich seit Jahrhunderten unser Auftrag. Wir setzen uns gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit für die Interessen der Ostschweizer Wirtschaft ein, unterstützen unsere Unternehmen mit Dienstleistungen und Ausbildungsangeboten und fördern den Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern. Vollständig verändert hat sich jedoch die Art und Weise, wie wir diese Aufgaben wahrnehmen. Dies gilt insbesondere auch für unsere Kommunikationsleistungen. In einer digitalisierten Gesellschaft gelten andere Spielregeln als zu Zeiten, als das Kaufmännische Directorium den Postdienst nach Nürnberg und Lyon organisierte. Mit der Verbandszeitschrift «Inform» entwickelten wir in den vergangenen Jahren gemeinsam mit dem Verlag metrocomm eine Publikation, die unsere Überzeugungen aber auch die Entwicklung der IHK St.Gallen-Appenzell bestens dokumentierte. Wir danken Natal Schnetzer, Inhaber von metrocomm, und seinen Mitarbeitenden für die tolle Zusammenarbeit und ihr grosses Engagement. Kurt Weigelt Mit Blick auf künftige Herausforderungen hat unser Vorstand auf Antrag der Geschäftsleitung entschieden, mit «IHKfacts» neu ein eigenes Wirtschaftsmagazin zu publizieren. Dies einerseits mit Blick auf die zentrale Bedeutung der Kommunikationsleistungen für die weitere Entwicklung unseres Verbandes. Andererseits ist es unser Ziel, die verschiedenen Kommunikationskanäle zu integrieren und in Richtung von kundenspezifischen Informationsangeboten weiterzuentwickeln. Die Kommunikationskompetenzen werden immer mehr zu entscheidenden Erfolgsfaktoren. Wir freuen uns auf diese Herausforderung. Dr. Kurt Weigelt, Direktor IHK St.Gallen-Appenzell 3

4 Michael Zünd Walter Kolb swiss knife 2009; 1 (february) Davos Parsenn, Bild: Bodo Rüedi davos_klosters 09.indd :11 Das Hallenstadion-Magazin nr Architekt Valerio Olgiati Interview mit Presented by LEADER GLACIER EXPRESS 1 MV_Magazin_Cover def.indd :05:23 Uhr EIN PRODUKT DER FREHNER CONSULTING downhill Das Magazin von Davos Klosters Mountains downhillausgabe 2009/2010 KONSTRUKTIV Das Magazin zur aktuellen Bautätigkeit in der Stadt Zürich ıı 6 Franken Spielplatz in den Bergen Familienberg Madrisa 12 Tonnen Power Pistenfahrzeuge am Jakobshorn Halb Metropole, halb Idylle ıı Kees Christiaanse über die Architekturszene Zürich fahren 1/2008 Sicherheit kommt zuerst Das letzte Wort haben die Pistenwärter Spot on! City II ıı Zürich-West will hoch hinaus Aus Fabrik wird Oase ıı Die Belebung des Limmatufers D, E, J Bordmagazin 2009/2010 INSPIRATION BY GIDOR COIFFURE Mit den Appenzeller Bahnen Kundenmagazin 2008 EIN PRODUKT DER FREHNER CONSULTING CelebrationsAusgabe 2010 Event-Magazin ALLEGRA IN ST. MORITZ by Panorama Resort & Spa Tausendundeine Hand Ein Blick hinter die Kulissen WSL-Institut für Schneeund Lawinenforschung SLF das magazin Das Magazin. The Magazine. Fachwissen und Fachkönnen auf höchstem Niveau Brautmode Special Leicht, sexy und verführerisch Hochzeitsplanung Checkliste, Tipps und Adressen Feiern auf dem Lande Bergidylle in Stadtnähe Apérohäppchen Von klassisch bis modern Dominating Entertainment. Revox of Switzerland. EIN PRODUKT DER FREHNER CONSULTING Trends sehnsucht nach grace Kellys zeiten Talk sein oder schein die möbel der zukunft designer, Produkte, Events Highlights SGC Journal SSC reisezeit Art. Nr Das neue Besucherzentrum des Schweizerischen Nationalparks JUBILÄUMSMAGAZIN 5 JAHRE RADISSON SAS HOTEL, ST. GALLEN Das Reisemagazin für Entdecker und Geniesser Dezember 00 Winterzauber Erlebnisse im Schnee. Information Mehr Beteiligungsmöglichkeiten, mehr Breitenwirkung Education Forum Junger Chirurgen (FJC) Ein Meilenstein für die nächsten Focus Fast Track Chirurgie hundert Jahre ı Bundesrat Moritz Leuenberger zum neuen Zentrum Der Bau als Rätsel ı «TRImaginaziun» und die faszinierende Welt des Nationalparks stgallen.radissonsas.com 50 ANNI DEI SOGNI SVIZZERI DEL CIOCCOLATO 50 JAHRE SCHWEIZER SCHOKOLADENTRÄUME ES LOHNT SICH. Auch das Magazin, das Sie in Händen halten, hat die MetroComm AG realisiert. Neben über tausend anderen. Wenn Sie Interesse an einem Kunden-/Imagemagazin haben, sprechen Sie mit uns. Bahnhofstasse 8, CH-9001 St.Gallen, Tel. +41 (0) , Fax +41 (0)

5 Inhalt Aktualität St.Galler Spitalpolitik: Kritik hinter vorgehaltener Hand Seite 08 Das grosse Schweigen Verteidigungsminister bei der IHK Seite 11 IHK Business Lunch mit Bundesrat Ueli Maurer Geheimnisse der St.Galler Spitalpolitik Seite 12 Was Sie immer wissen wollten, aber nie zu fragen wagten Wirtschaft und Politik Lösen fixe Grenzen alle Probleme? Seite 15 Quoten gehören verboten Mindestlohn-Initiative Seite 16 Idee mit unzähligen Denkfehlern Ängste vor der Personenfreizügigkeit Seite 18 Dumm gelaufen Know-How IHK organisiert fünf Wirtschaftswochen Seite 20 Der Jugend die Wirtschaft näher bringen IHK-Cockpit Seite 22 Die neusten Wirtschaftskennzahlen auf einen Blick Collaborative Law Modell zur Streitbeilegung Seite 26 Suchen Sie einen Anwalt, aber keinen Streit? Ostschweiz als wichtiger IKT-Standort Seite 29 Praxisintegrierte Studien gegen Fachkräftemangel IHK EcoOst KMU-Roundtable: erfolgreiche Produkte Seite 31 Kompliziertes einfach machen EcoOst KMU-Roundtable: modernes Personalmanagement Seite 33 Einfach nah am Menschen IHK lanciert Wirtschaftsmagazin Seite 34 Aus Inform wird IHKfacts IHK-Neumitglieder Seite 37 Aktuelle Firmennews Seite 39 Agenda Der Veranstaltungskalender der ihk Seite 42 Impressum inform Das Wirtschafts- und Verbandsmagazin der IHK Industrie- und Handelskammer St.Gallen-Appenzell Herausgeberin IHK Industrie- und Handelskammer St.Gallen-Appenzell, Gallusstrasse 16, 9001 St.Gallen, Tel , Fax , Gesamtkoordination Robert Stadler Redaktion Stephan Ziegler, Robert Stadler Verlag MetroComm AG, Bahnhofstrasse 8, 9001 St.Gallen, Tel , Fax , Verlagsleitung Natal Schnetzer Anzeigenleitung Ernst Niederer Verkauf Verena Mächler Layout Tiziana Secchi Erscheinung 4mal jährlich, Februar, April, August, November Druck Ostschweiz Druck AG, Wittenbach 5

6 Blitzlicht Fasnacht im Spital Die in den letzten Monaten heiss diskutierte Spitalpolitik fand natürlich auch ihren Niederschlag in der St.Galler Fasnacht. Eine aus unserer Sicht besonders treffende Schnitzelbank stammt von Gallomisto, der uns seinen Text freundlicherweise zum Abdruck zur Verfügung gestellt hat. Die Schnitzelbank trägt den schönen Titel «SP churz für Spitalplanig»: Z Rorschach de Blinddarm in Grabs s linke Chnü Gebäre in Walestadt jede Tag bis drü In Uznach d Narkose operiere nochher z Wil Gottseidank meint d Hanselma hämmer no Wattwil Dänn sött de Patient emol fruener ufwache Chömer au dött no s Gröbschte mache. Soviel Spitöler mit soviel Choschte Do muesch jo chrank si wohnsch im Oschte! Stippvisite des economiesuisse-direktors Kurz nach der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative besuchte Rudolf Minsch, interimistischer Direktor von economiesuisse, die IHK St.Gallen-Appenzell. Er lieferte dem IHK-Vorstand eine erste Einschätzung ab, weshalb die Abstimmung nicht im Sinne der Wirtschaft ausgegangen ist. Was mittlerweile die VOX-Analyse aufzeigte, erwähnte auch Rudolf Minsch: Die letzten Tage vor dem Urnengang waren entscheidend, weil der SVP eine sehr starke Schlussmobilisierung gelang. Zudem warnte Minsch vor einem «blutigen» Kampf um Kontingente. Der «kleine Toggenburger» in Indien Ruedi Lieberherr, Geschäftsführer der Morga AG in Ebnat-Kappel und Vorstandsmitglied der IHK, empfing kürzlich hohen Besuch aus Bundesbern. Bei einer öffentlichen Veranstaltung zur Mindestlohn-Initiative referierte Bundesrat Johann Schneider-Ammann (siehe Seite 16) in der Morga-Produktionshalle. Im Grusswort des Gastgebers verschaffte er den Zuhörern einen kurzen Überblick über die Geschichte des Unternehmens: Seit Zeiten des Firmengründers, der als «kleiner Toggenburger» in Indien die Welt des Tees entdeckte, habe das Unternehmen stets das Exotische gesucht, ohne seine Wurzeln zu vergessen. Um das Unternehmen auch in Zukunft weiterentwickeln zu können, seien gute Rahmenbedingungen der Wirtschaftspolitik notwendig. Dass eine Mindestlohn-Initiative in eine ganz andere Richtung zielt, wurde am Abend deutlich. 6

7 Blitzlicht Wir bleiben leidenschaftlich Schon im vergangenen Jahr führte die IHK zusammen mit den Leaderinnen Ostschweiz die Veranstaltungsreihe «Women Only Frauen im Gespräch» durch. Die Business Lunches, zu denen der Name verrät es nur Frauen der Zutritt erlaubt ist, startete unter dem Titel «Leidenschaft für Galerien, Auktionshäuser & Künstler» und mit den Gästen Marianne Rapp Ohmann von der Peter Rapp AG und der Künstlerin Sabeth Holland ins Wie schon 2013 tragen die Veranstaltungen immer den Titel «Leidenschaft für». In den kommenden Veranstaltungen dreht es sich um Frauen, die sich mit Leidenschaft und Herzblut mit Juwelen (27. Mai), mit Menschen mit Behinderung (23. September) und mit dem Theater (25. November) beschäftigen. «Wir sind mit dem Radl da» Eine grosse Party stieg am 20. März in Gossau: Unser Co-Veranstalter der EcoOst-Anlässe, das Raiffeisen Unternehmerzentrum RUZ, feierte zusammen mit 400 Gästen seine Eröffnung in den historischen Räumlichkeiten der ehemaligen Happy-Betten-Fabrik. Zur Einweihung des ersten RUZ radelten zig Tandems mit teils prominenten Piloten vor das imposante Gebäude und trafen bei bestem Wetter auf die gutgelaunte Gästeschar. Auch RUZ-Leiter Urs Wehrle schwang sich zusammen mit Raiffeisen-CEO Pierin Vincenz auf einen Drahtesel. Das Bild zeigt: Urs Wehrle lenkt, während Pierin Vincenz in die Pedalen drückt und damit dem RUZ-Projekt Schub gibt. Passt doch schliesslich ist «Schub geben» ein häufig verwendeter Ausdruck des obersten Raiffeisen-Bankers. Mutiger Caroni Grosse Medienpräsenz erreichte in der letzten Zeit der Ausserrhoder FDP-Nationalrat Andrea Caroni: Im Februar wurde der 33-jährige Jurist erstmals Vater, was der Boulevardpresse nicht verborgen blieb. Aber auch in so genannten Qualitätszeitungen tauchte Caroni vermehrt auf. Dies weil kein anderer Parlamentarier den Mut aufbrachte, den ziemlich aussichtslosen Kampf gegen die Pädophilen-Initiative anzuführen. Obwohl die Initiative in der breiten Bevölkerung auf viel Wohlwollen stösst, tritt er öffentlich gegen sie an. Er beruft sich dabei auf den Rechtsstaat und gab der NZZ in einem Interview zu Protokoll: «Ich möchte, dass die Leute wissen, dass bereits ein gutes Gesetz verabschiedet wurde und die Initiative zu weit geht.» Wir gratulieren zur Vaterschaft und zum bewiesenen Mut. 7

8 AKTUALITÄT St.Galler Spitalpolitik: Kritik erfolgt hinter vorgehaltener Hand Das grosse Schweigen Dr. Kurt Weigelt, Direktor IHK Die Annahme der Spitalvorlagen durch den Kantonsrat ist Resultat eines Musterbeispiels kantonaler Machtpolitik. Kritik wird zwar weiterhin geäussert, aber nur hinter vorgehaltener Hand. Mittels grosser PR-Massnahmen und internem Druck wurde der demokratische Prozess durch die Regierung auf problematische Weise beeinflusst. Im vergangenen Jahr hat die IHK St.Gallen-Appenzell auf Wunsch von wirtschaftsnahen Kantonsräten einen Bericht zur Spitallandschaft im Kanton St.Gallen in Auftrag gegeben. Dies im Sinne einer Zweitmeinung zur Strategie der Regierung und als Beitrag zu einer echten politischen Diskussion. Nach unserer Überzeugung kann es nicht sein, dass Investitionen in Milliardenhöhe als regierungsinterne Angelegenheit vorbereitet und ohne öffentliche Diskussion durchgepeitscht werden. Im Anschluss an die Veröffentlichung der Studie zeigten sich die bürgerlichen Parteien überzeugt, dass die Spitalstrategie der Regierung den veränderten Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen zu wenig Rechnung trage und zu starr an den althergebrachten Strukturen festhalte. Auch Ärzteschaft und Patientenschützer äusserten sich positiv über die IHK-Studie und forderten eine Anpassung der bisherigen Spitallandschaft. So schrieb die St.Galler Ärztegesellschaft: «Es kann nicht sein, dass jede Region, unabhängig von der Effizienz, ihr Spital behalten soll, wenn sich eine überregionale oder interkantonale Lösung als sinnvoll und richtig erweisen sollte.» Wie es sich nach den Fraktionssitzungen zur Vorbereitung der Sondersession zur künftigen Spitallandschaft im Kanton St.Gallen abgezeichnet hat, unterstützte jedoch der St.Galler Kantonsrat mit klarem Mehr die Planung der Regierung. Das letzte Wort hat nun das Stimmvolk am 30. November Bereits heute macht es aber Sinn, eine erste Bilanz zu ziehen. Dies weniger mit Blick auf die Frage der Renovation einzelner Spitäler als in Bezug auf die politischen Prozesse im Kanton St.Gallen. Die kritischen Mitarbeiter der kantonalen Spitäler verstummten genauso wie die Experten für Gesundheitsökonomie an unseren Hochschulen. Geheime Kommandosache In unserer direkten Demokratie ist es üblich, dass bei gewichtigen Vorlagen ausserparlamentarische Interessengruppen frühzeitig in die Entscheidfindung einbezogen werden. Beispielhaft steht dafür die Revision des Planungs- und Baugesetzes im Kanton St.Gallen. Hier wurden über ein mehrstufiges Verfahren mit Workshops, einer Roadshow und mittels eines Vernehmlassungsverfahrens alle interessierten Kreise angehört. Bei der Spitalplanung dagegen gilt die vor über zehn Jahren verabschiedete Standortstrategie als unberührbar. Dies, obwohl sich seither nicht nur die gesundheitspolitischen, sondern auch die finanzpolitischen Rahmenbedingungen entscheidend veränderten. Zwar informierte man die Öffentlichkeit über einzelne Bauprojekte. In ihrer Gesamtheit jedoch wurde die Vorlage den Fraktionen des Kantonsrates erst im Frühjahr 2013, der Öffentlichkeit in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres präsentiert. Wer unter diesen Umständen den Initianten der IHK-Studie vorwirft, zu spät gekommen zu sein, handelt unredlich. Politi- 8

9 AKTUALITÄT sche Diskussionen können nur im Zusammenhang mit konkreten Vorlagen lanciert werden. Alles andere wird von den Behörden als überflüssige Gedankenspielerei blitzartig entsorgt. Dies ganz im Sinne des früheren Bundeskanzlers Helmut Schmidt: «Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.» Staatliche PR-Kampagne Dass die Verantwortlichen der Spitalplanung möglicherweise selbst an ihrer Strategie zweifeln, zeigt die von der Regierung in Auftrag gegebene Vorkampagne. Monate bevor die Regierung das Parlament und die Öffentlichkeit informierte, erhielt eine private PR-Agentur ein mit stolzen Franken dotiertes Budget zur kommunikativen Begleitung der Regierungsvorlage. Die Absicht ist offensichtlich. Durch die Sensibilisierung der einzelnen Regionen wollte man bereits im Vorfeld der parlamentarischen Diskussionen öffentlichen Druck aufbauen. In einer direkten Demokratie sind staatliche PR- Kampagnen an sich schon problematisch. Nicht akzeptierbar ist es jedoch, wenn die Regierung mit den Instrumenten des politischen Marketings die Entscheidung des Parlamentes zu beeinflussen versucht. Dies notabene auf Kosten der Steuerzahler. Abstimmungstaktisch motiviert war wohl auch die Tatsache, dass man seitens der Regierung die Milliarden-Investitionen als Bauvorlagen positionierte. Angeführt wurden die öffentlichen Diskussionen nicht von Regierungsrätin Heidi Hanselmann als verantwortliche Gesundheitsdirektorin, sondern vom Bauchef Regierungsrat Willi Haag. Mit Erfolg wurde versucht, eine gesundheitspolitische Grundsatzdiskussion zu verhindern. Statt über wirklich wichtige Fragen wie die zunehmende Zahl an ambulanten Behandlungen oder die personellen Herausforderungen in Zeiten des Fachkräftemangels zu diskutieren, thematisierte man zu kleine Zimmer im Spital Wattwil und undichte Fenster beim auf der grünen Wiese realisierten Neubaus des Zuger Kantonsspitals. Fachleute schweigen in Öffentlichkeit Die IHK-Studie hat wie erhofft die längst überfällige Diskussion lanciert. Nicht geplant war jedoch, dass die politische Auseinandersetzung auf einen Zweikampf Regierung gegen die IHK reduziert wird. Zu unserem Bedauern mussten wir feststellen, dass sich mit Ausnahme einiger weniger Kantonsparlamentarier sowie privat praktizierenden Ärzten kaum Fachleute zu Wort meldeten. Die kritischen Mitarbeiter der kantonalen Spitäler verstummten genauso wie die Experten der Krankenkassen oder die Spezialisten für öffentliche Dienstleistungen und Gesundheitsökonomie an unseren Hochschulen. Seitens der Regierung interpretiert man dieses grosse Schweigen als vorbehaltlose Zustimmung. Im Gegensatz dazu stehen jedoch die zahllosen Rückmeldungen aus dem kantonalen Gesundheitswesen, die uns erreichten. Man dankte uns für unseren Einsatz, befürwortete die vorgeschlagene Stossrichtung und betonte gleichzeitig, dass man sich mit Blick auf die eigene berufliche Position nicht öffentlich äussern könne. Vergleichbar auch die Gemütslage der kantonalen Parlamentarier. Trotz Kritik hinter vorgehaltener Hand wagten sich nur vereinzelte Parlamentarier, offen gegen die Regierung anzutreten. Wirtschaft und Gesellschaft stehen vor gewaltigen Herausforderungen. Wer in bewegten Zeiten auf Stillstand und regionale Befindlichkeiten setzt, verbaut sich die Zukunft. Dies ist zu verhindern, Bestehendes muss in Frage gestellt werden. Die IHK St.Gallen-Appenzell wird auch in Zukunft diese Diskussionen mit Fakten, eigenen Studien, offenen Meinungsäusserungen und pointierten Beiträgen begleiten. Für uns gibt es keine Rede- und Denkverbote. Wir bleiben am Ball. Anzeige Liebe Chefs, KMU Office sorgt für einen Konkurrenzvorteil zum Fixpreis. KMU Office bietet Ihrem Betrieb das perfekte Paket für Ihre Kommunikation: schnelles Internet und Gratistelefonie vom Festnetz in alle Fest- und Mobilnetze der Schweiz alles zum Fixpreis und ohne versteckte Kosten. Mehr Informationen gibt s im nächsten Swisscom Shop und auf swisscom.ch/kmu-office Boosten auch Sie Ihr KMU. KMU Office ab CHF 95. /Mt. Jetzt 3 Monate gratis* Scannen für mehr Informationen. * Bei Abschluss eines neuen Breitbandanschlusses mit KMU Office erhalten Sie die ersten 3 Grundgebühren geschenkt. KMU Office CHF 95. /Mt. (Ersparnis CHF 285. ), KMU Office CHF 119. /Mt. (Ersparnis CHF 357. ), KMU Office CHF 149. /Mt. (Ersparnis CHF 447. ). Promotion gültig bis

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11 AKTUALITÄT IHK Business Lunch mit Bundesrat Ueli Maurer Auf Tuchfühlung mit dem Verteidigungsminister Text und Bilder: Robert Stadler, Leiter Kommunikation IHK Einmal im Monat finden bei der IHK Business Lunches mit interessanten Gesprächsgästen statt. Einen so prominenten Besuch konnte jedoch kaum je begrüsst werden: Verteidigungsminister Ueli Maurer sprach vor rund 80 Personen über die Herausforderungen der Sicherheitspolitik und über die Beschaffung der Gripen-Kampfflugzeuge, über die das Volk am 18. Mai entscheiden wird. Die IHK St.Gallen-Appenzell bleibt für unsere Landesregierung eine bevorzugte Adresse: Nachdem im Oktober innerhalb von knapp zwei Wochen mit Doris Leuthard und Johann Schneider-Ammann gleich zwei Bundesratsmitglieder bei der IHK zu Gast waren, beehrte am 24. April nun auch Verteidigungsminister Ueli Maurer unseren Wirtschaftsverband. Der SVP-Bundesrat nahm an einem Business Lunch im Haus der Wirtschaft teil und bezog in einem Kurzreferat und einem von Sven Bradke moderierten Gespräch zu sicherheitspolitischen Fragen Stellung. Der fast intime Rahmen mit rund 80 Teilnehmenden ermöglichte einen ungewohnt direkten Kontakt und einen exklusiven Anlass. Angesichts der bevorstehenden Volksabstimmung vom 18. Mai warb der Verteidigungsminister für die Beschaffung der 22 Gripen-Kampfflugzeuge. Vor den IHK-Mitgliedern betonte er die Bedeutung der Sicherheit für den Wohlstand unseres Landes. Nur in einem sicheren und stabilen Land könne sich breiter Wohlstand entwickeln. Und diese Sicherheit müsse uns etwas wert sein. Die Beschaffung der Flugzeuge koste drei Milliarden Franken. Mit weiteren drei Milliarden werden Unterhalt und Betrieb der neuen Kampfflugzeuge zu Buche schlagen. «Das ist viel Geld», gab Ueli Maurer zu. Doch man müsse die Kosten ins Verhältnis zu anderen Ausgaben setzen: Von 100 Franken, die der Bund in den nächsten Jahren ausgibt, würden die neuen Kampfflugzeuge lediglich 28 Rappen kosten. Nach 30 Jahren im Einsatz sei es nötig, die alten F-5-Tiger zu ersetzen, denn «ohne Gripen wird die Schweizer Luftwaffe 2025 ein Grounding erleben», erklärte der Bundesrat. Dann werde es der Schweiz nicht mehr möglich sein, internationale Konferenzen wie das WEF durchzuführen. In der Abstimmung vom 18. Mai gehe es letztlich nicht um einen Flugzeugtyp, sondern vielmehr um die Eigenständigkeit, Unabhängigkeit und Sicherheit der Schweiz. 11

12 AKTUALITÄT Die Geheimnisse der St.Galler Spitalpolitik Was Sie schon immer wissen wollten, aber nie zu fragen wagten Robert Stadler, Leiter Kommunikation IHK Im Rahmen der Diskussion zur St.Galler Spitallandschaft wurde viel gesagt und geschrieben. Wichtige Aspekte blieben bisher aber auch (praktisch) unerwähnt. Im Hinblick auf die Volksabstimmungen im November ist es wichtig, dass der Stimmbevölkerung reinen Wein eingeschenkt wird: über weitere Investitionen, unerwartete Folgekosten und geheime Listen. Der St.Galler Kantonsrat hat den sechs Bauvorlagen zur Erneuerung der Spitalinfrastruktur nach hitziger Beratung zugestimmt. Die Stimmbevölkerung wird im November über die Vorlagen einzeln befinden können. So heftig in der Öffentlichkeit auch diskutiert und debattiert wurde: Vieles blieb bisher ungesagt. Es lohnt sich deshalb, kritisch hinzuschauen und sich einigen bislang unter den Teppich gefegten Tatsachen bewusst zu werden. Erst die halbe Wahrheit Unschöne Wahrheiten verschweigt man am besten. Umso besser, wenn man dann noch das Glück hat, dass kaum kritische Rückfragen gestellt werden. So ist aufgrund der Medienberichterstattung immer nur die Rede von den jetzt vorliegenden sechs Bauvorlagen im Umfang von knapp einer Milliarde Franken Investitionssumme. Förmlich totgeschwiegen wird aber, dass auch die Regionalspitäler Wil, Flawil, Rorschach und Walenstadt sowie die älteren Gebäude des Kantonsspitals wie das Hochhaus 04 saniert und erneuert werden müssen. Die Investitionen für diese Bauten hat die Regierung vor einem Jahr mit weiteren über 800 Millionen Franken beziffert. Seither werden solche Zahlen nur widerwillig und gezwungenermassen bei Antworten auf Vorstösse von Kantonsräten aufgeführt. Der taktische Schachzug ist klar: In einem ersten Schritt «verkauft» man der Stimmbevölkerung attraktive Spital-Neubauten. Im zweiten Schritt wird der schwierigere Rest der Wahrheit aufgetischt: Dann sollen für nochmals so viel Geld alte Spitalgebäude saniert werden. Oder aber man realisiert, dass sich ein so dicht gespanntes Netz an Regionalspitälern auf die Dauer doch nicht finanzieren lässt. Die in der ersten Etappe noch nicht berücksichtigten Standorte müssen jedenfalls damit rechnen, dass sie ihr Spital mittelfristig verlieren werden. Rückbau alter Spitäler Die IHK-Studie HFutura schlug Neubauten auf der grünen Wiese für das Kantonsspital sowie die Spitäler Wil und Grabs vor. Gegner der Studie kritisierten darauf, dass bei HFutura noch nicht klar sei, was mit den bisherigen Spitalbauten geschehen würde. Fakt ist, dass bei der regierungsrätlichen Vorlage zum Ostschweizer Kinderspital genau dasselbe gilt: Es ist momentan völlig offen, was nach dem Neubau auf dem Areal des Kantonsspitals mit dem bisherigen Kinderspital geschehen soll. Genau so offen sind die Kosten eines allfälligen Rückbaus. Die Vorlage des Regierungsrates schweigt sich dazu aus. Baustelle im Spital Das Ostschweizer Kinderspital soll auf dem Areal des Kantonsspitals (quasi auf grüner Wiese) neu gebaut werden und in das Zentrumsspital integriert werden. Dies überzeugte den gesamten Kantonsrat, die Vorlage war dementsprechend völlig unbestritten. Schliesslich profitiert das Kinderspital dank der Zusammenlegung von wichtigen Synergieeffekten. Das Gesundheitsdepartement lobt die Pläne aber auch mit weiteren überzeugenden Argumenten: Durch den Neubau kann das bisherige Kinderspital bis zum Umzug weiter betrieben werden; die kleinen Patienten und das Personal werden somit nicht durch Lärm, Staub und andere Unannehmlichkeiten aufgrund einer jahrelangen Baustelle im laufenden Betrieb gestört. Seltsam ist nur, dass das Gesundheitsdepartement genau dieses Argument bei allen anderen Spitälern nicht gelten lässt. Die geheime Spitalliste In den Vorlagen der Regierung wird immer wieder auf die Spitalliste des Kantons St.Gallen verwiesen. Die Krux ist nur, dass diese erst in den Schränken des Gesundheitsdepartementes existiert und weiterhin unter Verschluss gehalten bleibt. Nicht einmal die Kommissionsmitglieder wurden in dieses wohlbehütete Geheimnis eingeweiht. Zwar hat die Geheimhaltung der Spitalliste keinen direkten Einfluss auf die Bauvorlagen, da die kantonalen Spitäler ohnehin darauf erscheinen werden, aber sie zeugt von der Grundhaltung im st.gallischen Gesundheitswesen. Die Spitalliste wäre ein für die Strategie der Gesundheitspolitik wichtiges Dokument. Zudem werden die privaten Kliniken im Kanton 12

13 AKTUALITÄT St.Gallen im Dunkeln gelassen, ob sie auf der Liste stehen und entsprechend entschädigt werden. Dies kritisierte auch die im letzten Herbst veröffentlichte Comparis-Studie «Die Spitalversorgung im Spannungsfeld der kantonalen Spitalpolitik». St.Gallen wird dort als einer der Kantone aufgeführt, der am stärksten in den Wettbewerb eingreift. Wie sich Baukosten mirakulös erhöhen und senken Im Februar 2013 informierte die Regierung die Kantonsratsfraktionen in einer Präsentation über das damals noch unbekannte Vorgehen betreffend St.Galler Spitalplanung. Dabei wurde von Investitionen in zwei Etappen gesprochen. In einer ersten Tranche sollten Spitalbauten für 998 Millionen Franken erneuert werden. Diese Etappe entspricht den sechs Bauvorlagen, über die im November abgestimmt wird. Auf wundersame Weise ist die Investitionssumme innerhalb eines halben Jahres um 70 Millionen auf 930 Millionen gesunken. Noch mirakulöser ist, dass die Bauvorhaben der zweiten Tranche gemäss den neusten Zahlen der Regierung im Gegenzug steigen. Es stellt sich die berechtigte Frage, wie verlässlich die Kostenschätzungen tatsächlich sind und ob die Kosten der ersten Etappe nach unten korrigiert wurden, um die Chancen beim Stimmvolk zu erhöhen. Höhere Kosten beim Kantonsspital Die zur Abstimmung kommenden Bauvorhaben sollen zwischen 2014 und 2023 realisiert werden. Mit 400 Millionen Franken betrifft der grösste Teil der Investitionssumme das Kantonsspital St.Gallen. Doch im gleichen Zeitraum sieht die Regierung weitere Investitionen am Zentrumsspital im Umfang von rund 220 Millionen Franken vor, unter anderem soll das Haus 02 und das Hochhaus 04 saniert werden. Obwohl diese Bauvorhaben fix geplant und in Kürze in Angriff genommen werden sollen, wurden sie nicht in das Gesamtpaket gepackt. Die Vermutung liegt nahe, dass das gesamte Ausmass der Kosten verschleiert werden soll. Denn zusammen mit diesen Sanierungen würde das im November zur Abstimmung kommende Paket deutlich über einer Milliarde liegen eine Finanz-Schallmauer, welche die Regierung sich nicht zu durchbrechen wagte. Zudem ist die Allein die Sanierung vom Hochhaus des Kantonsspitals wird 170 Millionen Franken verschlingen eine Investition, die in der Spitalvorlage gar nicht enthalten ist. sehr aufwendige und teure Sanierung des alten Hochhauses (170 Millionen Franken) äusserst umstritten. Denn nebst den hohen Kosten entspricht ein Hochhaus nicht mehr dem heutigen Verständnis eines effizienten Spitalbetriebes. Doch wenn die Neubauten am Kantonsspital erst einmal abgesegnet sind, wird es schon aus Platzgründen kaum mehr eine Alternative zu einer Sanierung des alten Turms geben. Generationenprojekt Die Regierung spricht bei den Spitalbauvorlagen von einem Generationenprojekt. Im Kantonsrat war sogar vom Jahrhundertprojekt die Rede. Trotzdem war letztlich der Zeitfaktor das ausschlaggebende Argument für die Zustimmung zu den Regierungsvorlagen. Es wurde befürchtet, dass ein Schwerpunktspital Rheintal-Werdenberg deutlich später bezogen werden könnte als die sanierten Spitäler Grabs und Altstätten. Betrachtet man nur die Vorbereitungsphase sind die Regierungsvorlagen tatsächlich klar im Vorteil. Nur wird ausser Acht gelassen, dass die eigentliche Bauphase deutlich kürzer ausfallen würde, wenn man unbelastet auf der grünen Wiese bauen kann statt in einem während sieben Tagen und 24 Stunden betriebenen Spitals. Die Bauzeit verdoppelt sich dadurch ungefähr. Eine Fertigstellung eines ganz neuen Spitals würde also nur unwesentlich später erfolgen kaum relevant bei einem Generationenoder Jahrhundertprojekt. Spital ohne Boden Der Grund für die längere Vorbereitungsphase bei einem auf der grünen Wiese realisierten Neubaus wäre die Suche nach einem passenden Grundstücks. Doch wer meint, der Boden für die von der Regierung geplanten Spitalbauten sei bereits im Besitz des Kantons, täuscht sich. Um die Erweiterung des Spitals Grabs realisieren zu können, ist ein angrenzendes Grundstück nötig. Der Kanton versucht bereits seit Jahren erfolglos, sich mit den Eigentümern auf einen Bodenverkauf zu verständigen. Der weitere Zeitbedarf ist völlig offen. Bereits wird mit Enteignung gedroht. Nun, mit solch rabiaten Mitteln könnte der Kanton auch andernorts zu einem Grundstück kommen 13

14 Seit 1920 liefern wir höchste Präzision aus dem Toggenburg in die weite Welt. Präzision FRITZ SCHIESS AG Feinschnitt-Stanzwerk Postfach CH-9620 Lichtensteig Telefon Internet Merger & Acquisition Steuern & Recht Immobilien Treuhand KLAR KANN MAN DEN WERT IHRER FIRMA AUCH PI MAL DAUMEN SCHÄTZEN. Die Frage ist nur, wie viel Sie dabei verlieren. Jetzt den 15. Mai 2014 um 17 Uhr vormerken / M&A-Anlass im Kybun Tower in Roggwil Thema: Merger & Acquisition / Unternehmenskauf und -verkauf Schwerpunkt: Unternehmensbewertung und Präsentation Firmenmodell der Kybun AG Immobilientradition, die bewegt! HEV Verwaltungs AG Poststrasse 10 Postfach Tel CH-9001 St. Gallen Fax St. Gallen Rapperswil Wattwil Buchs SG LEADER. Das Ostschweizer Unternehmermagazin. Leader lesen Wussten Sie schon, dass es nun auch eine Ostschweizer Ausgabe des Standardwerks «Who s who» gibt? Und zwar die Liste unserer Abonnenten. Die führenden Persönlichkeiten unserer Region finden Sie hier im Magazin oder unter der Leserschaft. Denn wir setzen auf Qualität statt Quantität, auf Klasse statt Masse. Elitär, finden Sie? Da haben Sie völlig Recht. Pierin Vincenz,Vorsitzender der Geschäftsleitung,Raiffeisen Schweiz

15 Wirtschaft & Politik Lösen fixe Ober- oder Untergrenzen alle unsere Probleme? Quoten gehören verboten Robert Stadler, Leiter Kommunikation IHK Die Politik hat in der letzten Zeit für jede Herausforderung die gleiche Antwort: Quoten müssen her und unsere Probleme eindämmen. Dabei grenzen Quoten aus, sind unliberal und schaffen letztlich mehr Schwierigkeiten. Der nicht ganz ernst gemeinte Titel hat einen durchaus ernsten Kern: In der Schweiz grassiert das Quoten-Fieber. Ausländer-Kontingente, Mindestlohn, Frauenquoten und Deckelungen von Zweitwohnungen oder Managergehälter: Alles was in irgendeiner Form ein schlechtes Gewissen hervorrufen oder ungute Gefühle auslösen könnte, soll mit fixen Begrenzungen oder Verhältniszahlen in Zaun gehalten werden. Sind die Quoten ein Zeichen der Zeit? Schliesslich explodieren die Optionen förmlich, die Komplexität nimmt überhand, man verliert angesichts der stärkeren Vernetzung und Globalisierung die Übersicht. Da kommen Regulierungen, die starre Quoten und Ober- oder Untergrenzen einführen wollen, gerade recht. Über andere bestimmen Also träumen Städter von der heilen und unberührten Bergwelt und stimmen für eine fixe Begrenzung der Zweitwohnungen bei 20 Prozent. Die Landbevölkerung hört von schlimmen Zuständen in überfüllten Zügen und überteuerten Wohnungen und votiert für eine strikte Kontingentierung von Zuwanderern und Grenzgängern. Am Wochenende, als die Schweiz der Masseneinwanderungsinitiative zustimmte, sagten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Basel Stadt mit fast 60 Prozent Ja zur Einführung einer Frauenquote bei den staatlichen und staatsnahen Betrieben. Künftig müssen mindestens je ein Drittel Frauen und Männer in den Gremien sitzen ob kompetente Personen des richtigen Geschlechts zur Verfügung stehen oder nicht. Eine gute Durchmischung von Frauen und Männern in Leitungsgremien ist zweifellos wünschenswert dafür eine Quote zu bemühen jedoch kaum zielführend. Sie symbolisiert nur, dass die Frauen Hilfe benötigen. Eigentlich beleidigend für das weibliche Geschlecht. Ängste bewirtschaften Von grösserer Tragweite als Frauenquoten sind Vorschläge wie die abgelehnte 1:12-Initiative, die angenommene Masseneinwanderungs-Initiative oder die am 18. Mai zur Abstimmung kommende Mindestlohn-Initiative. Sie untergraben den (noch) verhältnismässig liberalen Arbeitsmarkt der Schweiz und rütteln an den Grundfesten unseres Wohlstandes. Sie greifen in Lebensbereiche ein, die vom Markt viel effizienter und besser geregelt werden können. Quoten sind Mittel, um andere auszugrenzen. Sie sind eine Form des vermeintlichen Schutzes vor einer möglichen Bedrohung. Schutz vor einer Veränderung des Vertrauten, Schutz vor einer unkontrollierbaren Entwicklung oder Schutz vor leistungsfähigeren Mitbewerbern. Kein Wunder sind Quoten momentan bei der Politik so hoch im Kurs und wurden von Parteien links und rechts wieder entdeckt. Mit ihnen lassen sich Ängste wunderbar bewirtschaften, sie sind einfach erklärbar und eingängig. 1:12, 20%, 4000 Franken damit lässt sich Politik machen! Zumindest Symbolpolitik. Denn letztlich sind solche Beschränkungen nur Politmarketing und die zugrundeliegenden Ängste werden deswegen nicht verschwinden. Ass wird Handicap Verschwinden werden eher Unternehmen und Arbeitsplätze. Denn viele Firmen sind mobil und verschwenden nicht zu viel Energie damit, sich mit den verschlechterten Bedingungen vor Ort auseinanderzusetzen. Sie stimmen mit den Füssen ab und suchen sich einen attraktiveren Standort. So wurde anfangs April bekannt, dass die Öl-Servicefirma Weatherford wie schon andere Unternehmen in den Wochen zuvor entschieden hat, ihren Sitz von der Schweiz nach Irland zu verlegen. In einem Brief an die Aktionäre begründet die Geschäftsleitung den Abzug mit der zunehmenden Rechtsunsicherheit in der Schweiz. Ein bisheriges Ass im Standortpoker wird zum Handicap. 15

16 Wirtschaft & Politik Mindestlohn-Initiative im Toggenburg diskutiert Eine Idee mit unzähligen Denkfehlern Text: Simon Scherrer Fotos: Pascal Senn Nicht alle Tage kommt ein Bundesrat ins Toggenburg. Das spürte man, als man sich am Abend des 10. März in der Produktionshalle der Morga AG in Ebnat-Kappel einfand: Bis auf den letzten Platz war die Halle voll, Medien waren vor Ort und das Publikum wartete gespannt auf das Eintreffen von Bundesrat Johann Schneider-Ammann. Doch es war wohl nicht nur die Anwesenheit eines Mitglieds der Landesregierung, die an jenem Abend zahlreiche Politik-Interessierte nach Ebnat-Kappel gelockt hatte, sondern auch das Veranstaltungsthema: die Mindestlohn-Initiative von Gewerkschaften und linken Parteien. Gerade für Randregionen wie das Toggenburg wäre das schweizweit übergestülpte Diktat von 4000 Franken Monatslohn, das die Initiative fordert, nur schwer verdaulich. Viele Unternehmen in der Region müssten angesichts der schlagartig erhöhten Lohnkosten wohl weitreichende personelle Konsequenzen ziehen. Standortbestimmung vom Wirtschaftsminister Nach einer Einleitung von Ruedi Lieberherr, Geschäftsführer der Morga AG, referierte Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann. Zur wirtschaftspolitischen Standortbestimmung wagte dieser einen Blick über die Landesgrenzen, unter anderem nach Frankreich. Das Land, das stets eine grosse Affinität zu wirtschaftspolitischem Dirigismus an den Tag legte, verfüge bereits seit 1950 über einen gesetzlichen Mindestlohn. Heute habe das Land eine Arbeitslosenquote von über zehn Prozent, eine Jugendarbeitslosigkeit von über 25 Prozent und ein enges Regulierungskorsett, das jegliche wirtschaftliche Aktivität abschnüre. Flexibilität dank Sozialpartnerschaft Im Gegensatz dazu gebe es in der Schweiz die Sozialpartnerschaft, deren Wichtigkeit Bundesrat Johann Schneider-Ammann betonte. «Arbeitnehmer und Arbeitgeber können in der Schweiz flexibel Löhne aushandeln und damit branchenspezifischen und regionalen Besonderheiten Rechnung tragen», so Schneider-Ammann. Das ermögliche eines der weltweit höchsten Lohnniveaus bei vergleichsweise tiefer Arbeitslosigkeit. Der geforderte gesetzliche Mindestlohn sei hingegen insbesondere in Randregionen mit einem durchschnittlich tieferen Lohnniveau schlicht unbezahlbar. Das Resultat wäre höhere Arbeitslosigkeit. Hitzige Debatte Nach dem souveränen Referat von Bundesrat Schneider-Ammann folgte ein kontradiktori- sches Podium zum Thema, bei dem auf beiden Seiten regionale Stimmen zu Wort kamen. Zudem waren auch Vertreter derjenigen Branchen anwesend, die der Mindestlohn besonders hart treffen würde: Teilnehmer auf der Contra-Seite waren Andreas Widmer, Geschäftsführer der St.Galler Bauernverbands und CVP-Kantonsrat, Linus Thalmann, Gastro-Unternehmer und SVP- Kantonsrat, und Kurt Weigelt, IHK-Direktor sowie Inhaber einer Papeterie in St.Gallen. Das «Ja» zur Initiative vertraten Thomas Wepf, Regionalleiter der Gewerkschaft UNIA, und Peter Hartmann, Fraktionschef der SP im Kantonsrat. In einer kurzweiligen, teils fast hitzigen Diskussion wurden Pro- und Contra-Argumente ausgetauscht, wobei die höhere Durchschlagskraft der Contra-Argumente noch einmal deutlich wurde. Linus Thalmann erklärte, dass die Sozialpartnerschaft im Gastro-Gewerbe ausgezeichnet funktioniere. Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten in den letzten Jahren Lohnerhöhungen verzeichnen dürfen. Der staatlich aufgezwungene Mindestlohn von 4000 Franken sei für das Gastgewerbe jedoch viel zu hoch. Thalmann 16

17 Wirtschaft & Politik wies auch darauf hin, dass bei Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns nicht nur die untersten Löhne angehoben werden müssten, sondern auch alle anderen, damit das Lohngefüge intakt bliebe. «Wenn eine Küchenhilfe gemäss Gesetz 4000 Franken verdienen muss und ein ausgelernter Koch 4100 Franken verdient, wer absolviert dann noch für 100 Franken mehr im Monat die zusätzliche Ausbildung?», so Thalmann. «Geld verteilen, das nicht da ist» Andreas Widmer vom Bauernverband warnte seinerseits vor den dramatischen Auswirkungen des staatlichen Mindestlohns auf die Landwirtschaft. «Die Initiative will Geld verteilen, das in der Landwirtschaft gar nicht da ist», erklärte Widmer. Für die Landwirtschaft, bei der das Lohnniveau traditionell tief sei, sei ein Mindestlohn von 4000 Franken geradezu astronomisch hoch: «Wenn dieser Mindestlohn kommt, verdient in vielen Betrieben der Angestellte mehr als der Chef.» Dass der Mindestlohn nicht nur in absoluten Zahlen hoch sei, sondern sogar relativ, belegte Kurt Weigelt mit einer eindrucksvollen Zahl: «4000 Franken sind in der Schweiz 67 % des Medianlohns. Damit hätten wir im weltweiten Vergleich den höchsten Mindestlohn.» Angesichts dieser Zahl sei es geradezu illusorisch zu glauben, dass dieser Staatseingriff keine negative Auswirkung auf die Beschäftigung habe, so Weigelt. Die beiden Opponenten von der linken Seite stiessen trotz leidenschaftlichem Engagement in der Debatte vorwiegend auf Unverständnis im Publikum. Der wiederholt vorgebrachte Satz, ein Lohn von 4000 Franken im Monat sei ein Menschenrecht, vermochte die Zuhörer nicht zu überzeugen. Und mit weiteren Argumenten wie demjenigen, dass sich die Einführung des Mindestlohns positiv auf die Freundlichkeit im Gastgewerbe auswirken würde, stellten sich die Verfechter des Mindestlohns noch stärker ins Abseits. Anzeige Täglich seinen Traum leben. acrevis weil es um Sie geht! Eine grosse unternehmerische Vision wurde Wirklichkeit. Vielleicht war sie einst nur eine vage Idee? Indem wir zuhören, verstehen und beraten, werden wir zu Verwirklichern gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden. Dominik Eisenegger acrevis Bank Gossau Brigitte Schneider Gastgeberin Schloss Oberberg, Gossau St.Gallen Gossau SG Wil Wiesendangen Bütschwil Rapperswil-Jona Pfäffikon SZ Lachen SZ Wittenbach 17

18 Wirtschaft & Politik Geschürte Ängste vor der Personenfreizügigkeit Dumm gelaufen Dr. Kurt Weigelt, Direktor IHK Die Gewerkschaften sind mitverantwortlich für die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative. Denn sie bewirtschaften seit Jahren Ängste, die sich von keiner Statistik belegen lassen, aber von vielen SVP-Anhängern dankend aufgenommen wurden. Ein gutes Beispiel für die gewerkschaftliche Politpropaganda war eine Medienorientierung vor einer Grossbaustelle in Davos im vergangenen November. Eine Mehrheit des Schweizer Stimmvolkes hat der Masseneinwanderungsinitiative der SVP zugestimmt. Künftig wird die Politik über jährliche Höchstzahlen und Kontingente die Zahl der Einwanderer, Grenzgänger, Asylbewerber und den Familiennachzug in die Schweiz regulieren. In den vergangenen Wochen war in zahllosen Artikeln nachzulesen, wer, wo und weshalb für die SVP-Schweiz gestimmt hat. In diesen Kommentaren war viel von Dichtestress, verstopften Stras sen und unbezahlbaren Mieten zu lesen. Trifft dies zu? Ein erster Vorbehalt gegenüber dieser Argumentation ergibt sich aus der Tatsache, dass ländliche Kantone mit einem kleinen Ausländeranteil wie Appenzell Innerrhoden der Initiative besonders deutlich zustimmten. Gewerkschafter der Unia organisierten im vergangenen November eine Medienorientierung vor dem sich in Bau befindenden Hotel Intercontinental in Davos. (Quelle: Die Südostschweiz/Theo Gstöhl) SVP-Anhänger mit linken Parolen Die Diskrepanz von veröffentlichter und öffentlicher Meinung zeigte sich bereits im Vorfeld der Abstimmung. So hatte beispielsweise ein Diskussionsteilnehmer an einer Veranstaltung im Rössli-Saal in Dietfurt schlechte Karten, der mit überfüllten Zügen und Wohnungsnot argumentierte. Das Toggenburg leidet im Gegensatz zu einzelnen Metropolitanregionen bekanntlich nicht an zu viel Dynamik, sondern vielmehr an einer rückläufigen Bevölkerungsentwicklung. Die Anhänger der SVP-Initiative sprachen an dieser Veranstaltung vielmehr von Lohndumping auf breiter Front und von Ausländern, die uns Schweizer vom Arbeitsmarkt verdrängen. Dass sich diese Behauptungen mit keiner Statistik belegen lassen, spielte dabei keine Rolle. Es ging nicht um Fakten, sondern um Ängste. Und zwar um Ängste, die von den Gewerkschaften seit Jahren konsequent bewirtschaftet werden. Spiel mit dem Feuer Bereits im IHK Standpunkt vom März 2013 hat die IHK St.Gallen-Appenzell auf die fragwürdige Vollzugspraxis bei der Anwendung der flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit hingewiesen. Diese werden nicht als Mittel gegen missbräuchlich tiefe Löhne eingesetzt, sondern werden selbst missbräuchlich angewendet, um politischen Profit herauszuschlagen. Die Arbeitsmarktkontrolle hat den ihr zugewiesenen Auftrag schon längst verlassen und 18

19 Wirtschaft & Politik entwickelt sich eigenmächtig zu einer staatlichen Arbeitsmarktpolizei. Die Gewerkschaften sehen die mit der Personenfreizügigkeit verbundenen Herausforderungen als Chance zur Verstaatlichung des Arbeitsmarktes. Eine vergleichbare Strategie verfolgt SP-Präsident Levrat. Nach seiner Ansicht verfügt die SP nie mehr über einen so starken Hebel für die Durchsetzung ihrer Forderungen wie im Zusammenhang mit den Abstimmungen zur Weiterführung der Personenfreizügigkeit. SP und Gewerkschaften bewirtschaften gezielt die in der Bevölkerung vorhandene Verunsicherung. Ein Spiel mit dem Feuer. Politpropaganda Wie die gewerkschaftliche Politpropaganda funktioniert, zeigte beispielhaft die Auseinandersetzung um das Hotelprojekt Intercontinental in Davos. Auf der Baustelle arbeiteten zeitweise bis zu 500 Personen. Das Auftragsvolumen für den beauftragten Generalunternehmer belief sich auf rund 150 Millionen Franken. Die Tatsache, dass es sich beim Verwaltungsratspräsidenten dieser Generalunternehmung um einen prominenten SVP-Politiker handelt, machte diese Grossbaustelle zur perfekten Zielscheibe linker Agitation. Also machte man sich auf die Suche und wurde fündig. Eines der am Bau beteiligten Handwerksunternehmen geriet in finanzielle Probleme und konnte die Rechnungen von vier polnischen Gipsern nicht bezahlen, die man als Subunternehmer angestellt hatte. Dieses im Verhältnis zur Grossbaustelle marginale Problem genügte für eine Unia-Demonstration. Ganz im Sinne des linken Politmarketings wurden die Bilder der vor der spektakulären Grossbaustelle die roten Fahnen schwenkenden Gewerkschaftsfunktionäre schweizweit publiziert. Aus einem rechtswidrigen Einzelfall konstruierte man publikumswirksam einen generellen Lohndumping-Verdacht gegenüber allen ausländischen Arbeitskräften. Mit dieser Aktion knüpfen die Gewerkschaften an das nationalistische Fieber an, das ihre Kongresse während der ersten Einwanderungswelle prägte. Mitte der sechziger Jahre verbreitete der Schweizerische Gewerkschaftsbund ein kleinformatiges Plakat, das Wilhelm Tell in der Pose zeigt, wie ihn Ferdinand Hodler als nationale Ikone verewigt hat. Nur stellt sich hier der Nationalheld nicht dem Vogt der Habsburger in den Weg, sondern den italienischen Immigranten, denen er mit ausgestreckter Hand Einhalt gebietet. Wider besseren Wissens Entgegen den Befürchtungen hat die Einführung der Personenfreizügigkeit in der Schweiz zu keinem generellen Lohndruck geführt. Die Lohnentwicklung blieb insbesondere auch auf mittleren und tiefen Qualifikationsstufen erstaunlich stabil. Bei einfachen und repetitiven Tätigkeiten stiegen die Einkommen sogar leicht stärker als im Durchschnitt. Arbeitskräfte mit geringer Qualifikation haben von der Zuwanderung in Form höherer Löhne profitiert. Die Schweizer Wirtschaft hat sich auch im internationalen Vergleich positiv entwickelt, die Erwerbslosenquote ist unverändert tief. Dies wissen auch die Gewerkschaften. Trotzdem haben diese jeden einzelnen Missbrauchsfall zu einer Systemkrise hochgejubelt und medial ausgeschlachtet. Diese Strategie ist aufgegangen. Die Einwanderung in den Arbeitsmarkt wird verstaatlicht. Allerdings nicht im Sinne des gewerkschaftlichen Zentralkomitees und nicht zu Gunsten der Gewerkschaftskassen. Profitiert hat von der gewerkschaftlichen Agitation einzig die SVP. Dumm gelaufen. Anzeige Mit unseren individuellen Angeboten nach Wien. Mehr Infos unter *Spezielle Anwendungsbestimmungen. Begrenzte Anzahl der Tickets. 19

20 Know-how IHK organisiert dieses Jahr insgesamt fünf Wirtschaftswochen Der Jugend die Wirtschaft näher bringen Interview: Robert Stadler, Leiter Kommunikation IHK In den von der IHK organisierten Wirtschaftswochen (WiWo) schnuppern Schülerinnen und Schüler Unternehmensluft. Mitgliedfirmen aber auch deren (ehemalige) Mitarbeitende helfen jedes Jahr mit, die Projektwoche zu realisieren. Im Rahmen der WiWo bei der SFS Group in Heerbrugg unterhielt sich Inform mit drei Fachlehrern, die sich ehrenamtlich für die Wirtschaftswochen zur Verfügung stellen: Bruno Rossi (ehemaliger Leiter Marketing Services SFS Group), Alexander Klöppel (Stv. Leiter Interne Revision St.Galler Kantonalbank) und Heinz Looser (ehemaliges Direktionsmitglied UBS). Wie läuft eine Wirtschaftswoche ab? Bruno Rossi: Je nach Schülerzahl konkurrenzieren sich vier oder fünf Unternehmen in ihrem Markt. Am Montag werden die Teilnehmenden über das Wochenprogramm und das WIWAG- Spiel informiert. Alle Teilnehmenden übernehmen eine Geschäftsleitungsfunktion im fiktiven Unternehmen. In den einzelnen Gruppenzimmern werden Firmenname und Logo, Strategie, das Leitbild, der Marketing Mix und die Werbung erarbeitet und ein Werbespot erstellt. Bis Donnerstagabend werden für fünf Geschäftsjahre Entscheidungen getroffen. Am Freitagmorgen wird die Präsentation für die GV oder noch interessanter für die Investorenkonferenz erarbeitet, um am Mittag das Unternehmen vor Gästen und den Teilnehmenden zu präsentieren. Was sollen die Schüler von der Wirtschaftswoche mitnehmen? Alexander Klöppel: Ziel ist es, den Schülern die Wirtschaft schmackhaft zu machen und diesen wirtschaftliche Zusammenhänge näherzubringen. Die Schüler sollen verstehen, dass das Wirtschaftssystem komplex ist und Dinge nicht isoliert betrachtet werden können, weil die Erwartungen an ein Unternehmen vielfältig sind. Zudem können die Schüler an ihrer Präsentationstechnik arbeiten. Fachlehrer aus der Wirtschaft, die sich für die Wirtschaftswochen immer wieder ehrenamtlich zur Verfügung stellen: Heinz Looser, Alexander Klöppel und Bruno Rossi (v.l.). Was genau ist Ihre Aufgabe als Fachlehrer während einer Wirtschaftswoche? Bruno Rossi: Zu den Themen Aussenwelt, Kunden, Finanzen, Strategie, Mitarbeitende, Prozesse geben die Fachlehrer je nach Bildungsstand der Schüler kurze Einführungen und coachen die Teams bei ihrer Arbeit in den Gruppenräumen. Meine Hauptaufgabe ist das Coachen der Sparten Marketing, Werbung, Werbespotproduktion und Webseitenerstellung. 20

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