Doppeldorf. Die erste Adresse. Die ZEITUNG FÜR PETERSHAGEN UND EGGERSDORF Neujahrsempfang / S. 4. Angerscheune / S. 6

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1 26. Jahrgang, Nr. 315 Nr. 300 Petershagen/Eggersdorf, Das Doppeldorf Die ZEITUNG FÜR PETERSHAGEN UND EGGERSDORF Neujahrsempfang / S. 4 Angerscheune / S. 6 Rathaus-Öffnungszeiten / S. 8 Kulturkalender / S. 8 Abitur in Petershagen / S. 9 Winterträume"-Konzert / S. 12 Lokale Agenda / S. 17 Leserbriefe / S. 18 Die erste Adresse am Dorfanger, wenn es um Kultur geht, eine Kulturscheune im wahrsten Sinne des Wortes ist die Angerscheune in Petershagen. Längst kein Geheimtipp mehr für kulturell Interessierte, bietet sie seit vielen Jahren ein hochwertiges Programm und zwar für alle Generationen, wie unser Grafiker mit geübter Feder hier festgehalten hat. Klassik? Na klar. Auch die jungen Leute ziehen sich mal solche Klänge rein. Zwölf Veranstaltung weist der Jahreskalender bereits jetzt für die Angerscheune aus und das ist längst nicht alles. Schauen Sie mal vorbei! Ihr Dodo-Team Florian Haupt, Ralf Lucas, Dietrich Deinert, Silvia Mosler, Dagmar von Eitzen, Uwe Witt, Margit und Eckhart Dennin, zwischen ihnen Lars Jendreizik (v.li.) wurden in diesem Jahr beim Neujahrsempfang für ihr ehrenamtliches Engagement in der Gemeinde geehrt. Nicht mit im Bild ist Mike Neukirch, der ebenfalls ausgezeichnet wurde.

2 Das Doppeldorf Februar 2015 AUS DER GEMEINDEVERTRETUNG Neujahrswünsche und Realitäten Ich wünsche mir für das neue Jahr, dass weniger Misstrauen und mehr Kommunikation das Ringen um die Lösung der anstehenden Probleme bestimmt., setzte Bürgermeister Olaf Borchardt seinem Bericht an die Gemeindevertretung voran. Und in der Tat - auch die erste Gemeindevertretung in 2015 gab genug Grund für die Stichhaltigkeit dieses Wunsches. Denn so relativ kurz die Tagungsagenda diesmal auch gewesen sein mochte, so dissonant bisweilen die Auffassungen. Ob Baumschutzsatzung, Ortsentwicklung mit B-Plänen oder Methoden der Prognostizierung des Betreuungsbedarfes in Schule und Kita - in keinem der Fälle war man sich wirklich grün. Selbst Detailfragen des laufenden Verwaltungsgeschäftes wie die Gestaltung der Rathaus-Papierentsorgung wurden zum Gegenstand einer öffentlichen Debatte, die man bei ordentlicher Kommunikation doch durchaus auch im Vorfeld hätte klären können, ohne sich auf der Bühne der Öffentlichkeit als aufmerksamer Revisor zu produzieren. Oder, wie oft schon gefordert, im zuständigen Ausschuss. Auch der durchaus richtige Hinweis, dass auf Doppeldorf.de neue Ausschussmitglieder noch nicht aktualisiert wurden - ein Anruf im Rathaus hätte den Zustand wirksam und vor allem vertrauensvoller geregelt. Oder, vielleicht eine kurze Info an den sehr rührigen neuen Medienrat? Schulstandort Doppeldorf: Wie wächst die Schülerzahl? Wohltuend wirkte da - und nicht zum ersten Mal - Heiko Krause (FDP). Die LINKE hatte in einem Eilantrag einen Beschluss eingebracht, den Bürgermeister zu beauftragen, die Zahl der seit 2013 erteilten Neubau-Genehmigungen und Grundstückskäufe nach Ortsteilen getrennt bis zum 3.Februar vorzulegen. Hintergrund: Eine Prognose der Bedarfssituation vor allem von Schulplätzen sei ausschließlich aufgrund der Meldeamt-Statistik unzureichend. Viele der neuen Einwohner ließen ihre Kinder bis zum Schulbeginn in Berlin gemeldet, um in den Genuss der dort kostenfreien Kita-Betreuung zu kommen. Erst bei der Schul-Anmeldung ständen sie, unerwartet, auf der Matte. Das hätte zu jenen Prognosefehlern geführt, die jetzt schon in der Grundschule Petershagen sechs Jahre nach umfangreichen Investitionen zu erneuten Engpässen führt (siehe dazu S.3). Der Bürgermeister sah sich ob der Personalsituation seiner Verwaltung nicht in der Lage, diesem Auftrag fristgerecht nachzukommen. Ich möchte da mal was zur Entspannung beitragen, ließ sich an dieser Stelle Heiko Krause vernehmen. Sein Kompromiss-Vorschlag, den Termin zu ändern und vorläufig Zahlen ohne eine Trennung nach Ortsteilen zu erhalten, fand schließlich Zustimmung Kurz&knapp - Doppeldorfer Newsticker Ein Teil-Erfolg der Demonstration an der L33 im vorigen Jahr ist zu vermelden: Die Genehmigung wurde erteilt, Tempo 30 Schilder, die nachts gelten, für die Altlandsberger Chaussee im Abschnitt vom Ortseingang aus Radebrück kommend bis zur Mittelstraße, aufzustellen. Allerdings wurde der Tempo-30-Antrag abgelehnt, der wegen des maroden Kopfsteinpflasterbelages und der damit verbundenen Lärmbelästigung in der Karl-Liebknecht-Str. gestellt wurde. Die Gemeinde werde dort aber nicht locker lassen, hieß es. Der durch Vandalismus zerstörte Fahrkarten-Automat am S-Bahnhof, an dem nur geringe Einnahmen erzielt worden seien, soll nicht mehr aufgestellt werden. Die Gemeinde hat aber interveniert und darüber hinaus nachgefragt, ob der Fahrkarten-Verkauf nicht auch an anderen Stellen angeboten werden könne. Besonderen Dank für ihre Arbeit erfuhren zum Ende des Neujahrsempfangs von der Gemeinde Ingrid Achterberg und Klaus-Dieter Steffen für ihre jahrelange Mitarbeit im Seniorenbeirat des Landkreises bzw. als Seniorenbeauftragter. Spekulationen zu unmittelbaren Fusionsplänen wies Rita Schmidt (SPD) klar zurück. Der Kontakt nach Fredersdorf-Vogelsdorf werde keineswegs blockiert, stellte sie anderslautende Berichte in der Märkischen Oderzeitung klar. Es bedürfe in dieser Frage aber weiterer Punkte der Zusammenarbeit, die Bürger müssten mit Projekten überzeugt und ins Boot geholt werden. Sie sei verwundert über das Schrittmaß der Fredersdorfer. Baumschutzsatzung - wie geht es weiter? Derzeit werde parallel an verschiedenen Satzungsentwürfen gearbeitet, erklärte der Bürgermeister. Der beauftragte Fachanwalt habe den vorgelegten Satzungsentwurf als im wesentlichen - rechtskonform beurteilt. Deshalb sollten sich neue Satzungsvorschläge am Aufbau dieses Entwurfes orientieren. Dann werde es eine gemeinsame Beratung des Bau- mit dem Ortsentwicklungsausschuss geben. In einer Abwägungstabelle werde die Verwaltung die Positionen zusammenfassen, die dann zur neuen Satzung führen. (s.s. 8) Bibliothek hat ihren neuen Standort Die Diskussion eröffnete Ronny Kelm (SPD) mit der Frage, ob denn auf dem Grundstück stehende Bäume erhalten werden könnten. Was ihm Burkhard Paulat (TfPE) und Justiziarin Stefanie Kruse positiv beschieden - das stände bereits so im B-Plan. Eigentlich aber ging es darum, dass mancher noch den alternativen Standort gegenüber Reichelt bevorzugte. Er sei repräsentativer, sichtbarer und von zentraler Funktion, meinte Burkhard Herzog (FWPE). Andreas Lüders (PEBB) merkte an, man habe schließlich lange um das Grundstück gekämpft. Auch sei die künftige Bibliothek hier am Bahnhof besser erreichbar. Mit 14 Ja-Stimmen war der neue Standort klar. Hier darf die Verwaltung in die Planung gehen. An anderer Stelle - nicht! Ortsentwicklung - mit oder ohne B-Pläne? Ein B-Plan - Bebauungsplan - ist eine zunächst nicht ganz billige Angelegenheit. Zwischen 20- und Euro fließen da schon mal an beauftragte Büros, nicht immer übernehmen Investoren die Kosten. Dafür hat man anschließend ein wirkliches Instrument der Gestaltung: Carports an der Grundstücksgrenze, variierende Geschosszahlen, Baustile, Grundstücks- und Grünanordnungen - wer ein kunterbuntes Ortsbild mag, kann und sollte auf einen B-Plan verzichten. Gerade in sensiblen Ortslagen war das bisher nicht Stil der hiesigen Ortsbildentwicklung. Stein des Anstoßes - die Brunnerstraße, wo ein B-Plan seit April 2013 auf Beschluss der Gemeindevertretung erarbeitet wurde, von ca Euro Kosten noch offen stehen. Nun hatte der Bauund Umweltausschuss die Einstellung des Verfahrens beantragt: Aufwand und Nutzen ständen in keinem Verhältnis und die Ressourcen des Bauamtes seien in wichtigeren Bereichen zu bündeln. Insbesondere die weiträumige Planung sei nicht angemessen. Im Namen der Lokalen Agenda hatte zuvor Gernot Ewert appelliert, man verstoße mit diesem Beschluss vor allem gegen das Leitbild, könne die Lokale Agenda aber gerne in die Arbeit einbinden. Der Beschluss wurde zurückverwiesen in den Hauptausschuss. Wieviel Ordnung brauchen wir? - eine Frage, die wohl immer wieder neu zu beantworten ist. Hartmut Heuschkel

3 02/2015 Aus dem Rathaus 3 DER BÜRGERMEISTER HAT DAS WORT Noch haben die Narren das Sagen im Rathaus. Bürgermeister Olaf Borchardt hatte am die Regentschaft an den ECC e.v. übergeben. Im Februar steppt noch einmal der Bär zum Abschluss der Karnevalssaison im Volkshaus Strausberg. Termine finden Sie auf Seite 8. Mitglieder für den Seniorenbeirat gesucht Entsprechend der Regelungen der - durch Beschluss der Gemeindevertretung am geänderten Hauptsatzung sind durch die Gemeindevertretung für die Dauer der derzeitigen Kommunalwahlperiode ( ) fünf Mitglieder eines neu zu bildenden Seniorenbeirates zu bestellen. Der Seniorenbeirat soll darauf hinwirken, dass in gemeindlichen Satzungen, Planungen, Beschlüssen und Vorhaben die besonderen Interessen der Senioren der Gemeinde berücksichtigt werden. Mitglieder des Beirates können Vertreter aus örtlich wirkenden Interessengruppen, die dem Aufgabengebiet des Beirates entsprechen, sein. Des Weiteren können Einwohner mit besonderen Erfahrungen, Kenntnissen oder aufgrund besonderen Engagements Mitglieder des Beirates werden. Gern können sich auch jüngere Interessenten bewerben, die noch nicht das Rentenalter erreicht haben. Einwohnerinnen und Einwohner, die an einer Mitarbeit im Seniorenbeirat Interesse haben, werden gebeten, sich bis zum bei der Gemeinde, Am Markt 8, Petershagen/Eggersdorf schriftlich zu bewerben. Die Bestellung der Mitglieder des Seniorenbeirates wird durch die Gemeindevertretung in einer ihrer nächsten Sitzungen erfolgen. Olaf Borchardt, Bürgermeister Hinweis gem. 6 der Geschäftsordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Petershagen/Eggersdorf Entsprechend der Regelungen des 6 der Geschäftsordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Petershagen/Eggersdorf in der Fassung der Fünften Änderung vom werden nachfolgende Anfragen an den Bürgermeister sowie deren Beantwortung veröffentlicht: Anfrage der Fraktion FDP/PEBB vom zu Planungszeiten für Erweiterungen und Sanierungen von Kitas. Der vollständige Inhalt der Anfragen sowie deren Beantwortungen sind unter (Rubrik Gemeindepolitik -> Beantwortung von Anfragen ) einsehbar. Petershagen/Eggersdorf, den Olaf Borchardt Bürgermeister Manchmal kommt es anders als man denkt! Eltern und deren Kinder, die von 2006 bis 2010 die Grundschule in Petershagen besuchten, werden sich an die Bauarbeiten erinnern, die über den langen Zeitraum nervten, aber das alte Schulgebäude in ein Schmuckkästchen (der Ausdruck stammt nicht von mir) verwandelten. Mehrere Unterrichtsräume entstanden neu, so ein Musikkabinett, ein Fachraum füt Naturwissenschaft und die schicke Aula.2010/ 11 wurde dann auch noch der Horterweiterungsbau errichtet. Die Prognose der Schülerzahlen ging bei der Planung 2006 davon aus, dass jedes Jahr zwei Klassen (man geht pro Klasse von 15 bis maximal 28 Schülern pro Klasse aus) voll werden, in manchen Schuljahren drei. Weil jede Klasse die Grundschule 6 Jahre besucht, reichen 15 Klassenräume und wenn uns Jahrgänge mal eine besonders große Schüleranzahl bescheren, könnten im Ausnahmefall auch mal zwei Fachräume als Klassenräume genutzt werden. Wie aber oft im Leben, wurde auch hier die Statistik von der Realität überholt. Im laufenden Schuljahr befinden sich wegen rasant steigender Schülerzahlen, insbesondere durch Zuzüge, bereits 17 Klassen an der Schule (vier 1. Klassen, jeweils drei Klassen in der zweiten, dritten und vierten Klassenstufe und jeweils zwei Klassen in der fünften und sechsten Klassenstufe). Allein durch die Einsichtnahme in das Melderegister unserer Gemeinde ist ersichtlich, dass zum Schuljahr 2015/ 16 erneut vier erste Klassen gebildet werden müssen. Der Klassenraumbedarf steigt damit auf 18, im Schuljahr 2016/ 17 auf 19 und bis 2019/ 20 werden die Schülerzahlen nicht geringer. Fredersdorf- Vogelsdorf geht es ähnlich. Meine Bürgermeisterkollegen in den anderen Gemeinden an der S- Bahn bestätigten mir das. Nach ersten Überlegungen wird es nach meiner bisherigen Überzeugung eine kurzfristige und eine längerfristige Lösung geben müssen. Zeitlich befristet wird über die Aufstellung von (transportablen) Raumzellen beraten und entschieden werden müssen, die Platz für mindestens 3 Klassenräume bieten müssen. Parallel dazu sind Entscheidungen für eine dauerhafte Lösung zu treffen. Einfach ist das nicht, zumal auch mehr Hortplätze gebraucht werden, die Speiseraumkapazität lässt schon jetzt zu wünschen übrig und der Schulsport muss auch gesichert werden. Das wird eine große Herausforderung für Gemeindevertretung und Gemeindeverwaltung in diesem Jahr. Es wird der Vorwurf kommen, man hätte das früher erkennen können und früher reagieren müssen. Jedoch: Über die sprichwörtliche Gläserne Kugel verfügt nun mal keiner. Ihr Bürgermeister

4 4 Das Doppeldorf Februar 2015 Winterdienst im Doppeldorf 2014/15 Den Winterdienst leistet der Bauhof auf allen kommunalen Straßen, an den Bushaltestellen, Fußgängerüberwegen und Gehwegen, an denen die Kommune Anliegerpflichten nachkommen muss, d.h. nicht auf den ortsdurchführenden Landesstraßen. Auch unbefestigte Straßen sind Kür, dennoch wird auch hier versucht, diese Seitenstraßen frei zu halten. Zeitraubend für den Winterdienst sind vor allem am Rand parkende Autos. Wo es möglich sei, sollten diese auf dem Grundstück abgestellt werden. Bei unbefestigten Straßen ohne Gehweg ist die Grundstückseinfahrt und ein 1,50 Meter breiter Streifen freizuhalten. Wo es möglich ist, sollte dies die von Autos und Fußgängern am meisten benutzte Wegstrecke sein. Der Schnee darf nicht auf der Straße landen. Mit zunehmendem Straßenausbau nimmt der Umfang an Streu- und Räumarbeiten zu. Anwohner der Straßen der niedrigsten Räumstufe III müssen daher damit rechnen, dass hier der Streuwagen nicht in den frühen Morgenstunden, sondern eventuell erst am Nachmittag oder Folgetag durchfährt. In reinen Anliegerstraßen (keine Räumstufe!!!) bemüht sich der Bauhof, den Winterdienst als Serviceleistung (es ist keine Pflicht der Gemeinde) zu erbringen, kann dies aber nicht garantieren. Bei befestigten Anliegerstraßen ohne Gehweg gilt für die Anwohner: es ist die Grundstückseinfahrt und ein 1,50 Meter breiter Streifen freizuhalten sinnvollerweise auf der Seite, die am meisten von den Fußgängern benutzt wird. Der Einsatz von Streusalz auf Gehwegen ist laut Gemeindesatzung grundsätzlich verboten. Hintergrund ist eine Auflage der Unteren Naturschutzbehörde (UNB). Es besteht sonst die Gefahr, dass Streusalz über das Regenwasser in die Gewässer gelangt. Ohne größere Verzögerungen oder Ausfälle verlief bisher der Winterdienst in Petershagen/Eggersdorf. Mit einer größeren Lagerkapazität für Streugut, dank der Lagerhalle Am Fuchsbau, und Lkw mit einer Nutzlast von 7,8 Tonnen, sowie einer Streumaschine sind wir für den Winterdienst gut aufgestellt, erklärt Bürgermeister Olaf Borchardt. Er dankt allen Anliegern, die ihren Pflichten sehr verantwortungsvoll nachkommen. Es werden, wie in jedem Jahr, stichprobenartig Kontrollen durch das Ordnungsamt gemacht. Hinweise, in welchen Straßen es Probleme gibt, nimmt das Rathaus gern entgegen unter der Telefonnummer: 03341/ oder im Bauhof: / Großer Bahnhof beim Neujahrsempfang Wer nichts für andere tut, tut nichts für sich Ein Goethe-Zitat, nicht ungewöhnlich für die Vorsitzende der Gemeindevertretung, mochte auch als Motto gut über den Worten stehen, die Rita Schmidt zu Beginn des Neujahrsempfangs an die knapp 250 anwesenden Bürger und an die Gäste aus den Nachbargemeinden, aus Land- und Kreistag richtete. Denn im Kampf der Gegensätze zwischen Altruismus und Egoismus muss sich das Gemeinwesen immer wieder neu erfinden, auch Jeder hat seine Wünsche, formulierte es Rita Schmidt, und verriet den Zuhörern, was ihr persönlich am Herzen läge: Eine Gemeinde, deren Politik sich darauf ausrichte, dass sich um Familien gekümmert werde, in der man füreinander da sei und auch die Senioren einbeziehe. Auch Visionen gehörten durchaus dazu, wie die jüngst zur Sprache gekommene Fusion mit Fredersdorf/Vogelsdorf, oder näherliegend noch die Ausnutzung synergetischer Effekte in der interkommunalen Zusammenarbeit, beispielsweise in der Schulentwicklungsplanung. In allem solle man jedoch Gelassenheit, Augenmaß, Geschick und die Einbeziehung der Bürger walten lassen. Mehr Kritik bitte, aber optimistisch.. Hiermit setzte sie einen Schwerpunkt, den auch der Bürgermeister bewusst am Beginn seiner Ansprache akzentuierte: Zwar seien ALLE Bürger eingeladen worden, jedoch kämen gerade die Kritiker ortspolitischer Themen nicht zu Wort. Und aus diesem Grunde rege ich an, dass zum nächsten Neujahrsempfang vielleicht auch Kritik einen Platz erhalten soll., versprach er und verwies in diesem Zusammenhang auf den neu konstituierten Medienrat, der als unabhängiges Gremium dem Grundrecht auf Meinungsfreiheit in unserer Gemeinde einen größeren Platz einräumen solle. Trotz aller notwendiger - und berechtigter Kritik - es gäbe seines Erachtens aber keinen Grund, nicht optimistisch nach vorne zu schauen, und auch der Rückblick nach 2014 zeige eine positive Bilanz der Ortsentwicklung. Hier ging Olaf Borchardt durchaus konform mit Rita Schmidt - beide buchstabierten nur auszugsweise die lange Liste erfolgreichen Ortsgeschehens Zahl-

5 02/2015 LOKALES reiche Jubiläen, die Eröffnung des Strandbades oder die Einführung der Bürgerbefragung als neues Instrument der Bürgerbeteiligung waren Rita Schmidt besonderer Erwähnung wert. Realos - aber mit Visionen! Mit Blick auf die noch zu lösenden Aufgaben rückte sie besonders die Baumschutzsatzung, die Grundschule Eggersdorf und die Bibliothek in den Mittelpunkt und erinnerte auch an das 10-jährige GUK-Jubiläum Nicht viel anders sah es der Bürgermeister, der das noch ungelöste Thema Seniorenwohnen und den noch unbefriedigenden Stand des Nahverkehrsplanes kritisierte und damit der Agenda 2015 beifügte. Zu den Fusionswünschen äußerte er, es sei bekannt, dass der Bürgermeister von Fredersdorf und ich, Vorstellungen zur Fusion.. nicht ablehnend gegenüber stehen. Allerdings halten wir beide nichts von populistischen Schnellschüssen. Wenn es uns gelingt, dieses oder jenes interkommunale Vorhaben.. durchzusetzen, dann sind das.. realistischen Schritte.. Insofern konnten die Gäste als Fazit mitnehmen: Die Chefs der gesetzgebenden wie der ausführenden Gewalt im Doppeldorf sind durchaus Realos - aber mit Visionen. Zwölf Männer und Frauen, standen anschließend im berechtigten Fokus des Interesses. Mit Urkunden und eigens gefertigten, gravierten Gläsern, mehr noch aber einer Laudatio auf ihr ehrenamtliches Wirken in unserer Gemeinde, bedankten sich Rita Schmidt und Olaf Borchardt stellvertretend für die Bürgerschaft. Von einem unermesslichen Beitrag für das Gemeinwohl durch ihre optimistische Einstellung zum Leben und zu ihrer Heimatgemeinde, sprach der Bürgermeister. Sie sorgen dafür, dass unsere Gemeinde lebens- und liebenswert und gerade nicht nur ein Schlafdorf ist. Dem ist nichts hinzuzufügen. Dodo wird sich deshalb beginnend mit der heutigen Ausgabe der näheren Vorstellung dieser Bürger widmen (siehe S. 22). Hartmut Heuschkel Rund 200 Gäste waren beim Neujahrsempfang Bürgermeister Olaf Borchardt dankt Klaus-Dieter Steffen für sein Engagement in der Seniorenarbeit Dagmar von Eitzen erhält ein von Optikerin Kati Frädrich handgraviertes Glas.

6 6 Das Doppeldorf Februar 2015 Klöppelstube auf Reisen Unsere kleine Gruppe der IG Petershagener Klöppelstube, bestehend aus acht Personen, Durchschnittsalter 70 Jahre, hatte ganz schön zu tun, um alle Einladungen zu den schönen Heimatfesten z.b. in Fredersdorf, Rüdersdorf, Hoppegarten, Woltersdorf, Altranft, Buschdorf, Bad Saarow, Friedland und natürlich Petershagen, wahrzunehmen. Insgesamt besuchten wir 28 Veranstaltungen von März bis Oktober Vielleicht konnten wir mit unserer Ausstellung und dem Schauklöppeln die häufig auftretende Verwechslung von Häkeln und Klöppeln aufklären. Die Adventszeit, in der wir neun Veranstaltungen bei Kerzenschein und Stolle u.a. in Eberswalde, Altlandsberg, Strausberg und Tempelberg besuchten, schlossen wir am mit einer gemütlichen Feier in unserer Heimatstube in Petershagen ab. Es war für uns ein schönes, erlebnisreiches Jahr. Auf ein Neues in 2015! Gisela Thiele, Petershagener Klöppelstube BürgerBildungBrandenburg lädt zum Journalistengespräch ein Martin Ferber, Berlin-Korrespondent der Augsburger Allgemeinen, ein Bayer in Berlin: Am Donnerstag, dem 5. Februar um 19:30 Uhr in der Angerscheune, Dorfstraße, Petershagen. Über unseren Gast: Martin Ferber wurde 1961 in Augsburg geboren. Nach dem Abitur in Schwabmünchen und dem Wehrdienst in Köln studierte er Geschichte und Germanistik in Augsburg. Seine Magisterarbeit schrieb er über die Deutschlandpoltik der SED. Seit 1986 arbeitet er für die Augsburger Allgemeine, seit Mai 1990 als Berlin-Korrespondet. Insgesamt schreibt der Vater zweier Söhne für zwölf Regionalzeitungen aus Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Der Eintritt ist wie immer kostenfrei wir freuen uns über Spenden für unseren Verein. BürgerBildungBrandenburg e.v. Die Angerscheune lädt ein Vom bis zum werden Bilder der Malerin Antje Gust ausgestellt. Antje Gust lebt und arbeitet in Strausberg. Das Malen auf Leinwand in Acryl und Gouache ist ihr Hobby. Einige Jahre gehörte sie dem Künstlerzirkel Kontrast an. Ihre Bilder sind hauptsächlich Naturstudien, die oft im Urlaub entstehen. Urlaub auf dem Bauernhof ist auch das Thema der Ausstellung. Beim Entstehen der Bilder werden oftmals Erlebnisse oder Geschichten, die sie berühren, mit verarbeitet. Ein Besuch besonders auch für Kinder lohnt sich. Die Künstlerin ist auf Anfrage (Telefon der Angerscheune) bereit, den Kindern z. B. aus Kindergärten etwas über den Hintergrund und die Entstehung der Bilder zu erzählen. Die Bilder können zu den Öffnungszeiten der Angerscheune betrachtet werden. Zum Frauenfrühstück am ab 10 Uhr wird Anja Arnoldt, Heimleiterin aus dem Seniorenzentrum Kläre Weist, zu Gast sein. Sie wird über 1. Hilfe in Notfällen sprechen und mit Beispielen an einem Dummy theoretisches mit praktischem Wissen verbinden. Dass eine gezielte und professionelle Hilfe bei Unfällen lebensrettend sein kann, ist allgemein bekannt. Bei den meisten von uns sind die Kenntnisse im Laufe der Zeit etwas in Vergessenheit geraten und es ist eine gute Gelegenheit am diese, besonders auch für Kraftfahrer, wieder aufzufrischen. Donato Plögert - Entertainer, Kabarettist, Autor, Liedtexter und Schauspieler wird am um 18 Uhr mit seinem Programm Hab`n se schon jehört?! von Nachbarn aus`m Häuschen in der Angerscheune auftreten. Donato Plögert ist mit Berliner Mundart auf Deutschlands Kleinkunstbühnen und Kabaretts zu Hause. Mit selbst geschriebenen Berliner Chansons und Gassenhauern begeistert er sein Publikum. Aber auch für Künstlerkollegen z. B.: Rommy Haag, Olaf Henning u. a. schrieb er Lieder. Bei verschiedenen Festivals erhielt er Auszeichnungen und Preise. Im Fernsehen war er u. a. in der ZDF-Hitparade, Dalli Dalli, Wunschbox, Grand Prix der Volksmusik zu Gast. Er engagiert sich in Russland gegen die Homophobie, unterstützt das Kinderhospiz Sonnenhof und ein Altenheim für Tiere. In seinem Programm am nimmt er lästernde Nachbarn humorvoll auf die Schippe. Ärger mit den Nachbarn- ein allzu menschliches Problem, weil das übereinander Reden oft einfacher ist, als das miteinander Reden. Wie immer bitten wir für die Veranstaltungen um telefonische Anmeldung unter Zum Frauenfrühstück gibt es, so wie es der Name sagt, Frühstück. Für die Abendveranstaltung das von allen geschätzte Büfett. Der Eintritt ist frei, bei Austritt bitten wir um eine Spende. Claudia Nöske

7 02/2015 Wir gratulieren Abschied und Neubeginn In den Ruhestand feierlich verabschiedet wurde Ende Dezember Bruno Levetzow (Foto). Seit Mai 1991 war er für die Gemeinde tätig. Zuerst auf dem Bauhof, dann im Ordnungsamt. Hier war er im Außendienst für Ordnung und Sicherheit im Dorf zuständig. Nachdem 1990 die damalige Bürgermeisterin Katja Wolle unseren Wochenmarkt aus der Taufe gehoben hatte, hat er diesen Markt in den Folgejahren bis zu seinem Ruhestand engagiert betreut. Er rannte sich die Hacken ab im Doppeldorf, kümmerte sich immer schon auch um den Markt in Petershagen, handelte wirklichkeitsnah, sagte schon mal recht deutliche Worte. 24 Jahre hielt er die Händler bei Laune. Bruno Levetzow organisierte Tombolas für den Jubiläumsmarkt, moderierte auf der Bühne und versteigerte in strömendem Regen und bei Sonnenschein Fundfahrräder. Für den bevorstehenden Ruhestand wünschen wir ihm alles erdenklich Gute und danken für sein Engagement! Um die Kitaplatzvergabe in der Gemeinde kümmert sich seit dem Kerstin Vollmann. Auch die kommunalen Verrechnungen gemäß dem Kitagesetz, das heißt der Kostenausgleich mit umliegenden Gemeinden, zählt zu ihren Aufgaben. Im Meldeamt steht seit Maria Hentschel ihrer Kollegin Heidrun Buley zur Seite. An den Sprechtagen, dienstags und donnerstags hilft nun auch sie den Bürgerinnen und Bürgern beim An-, Um- und Abmelden, beim Beantragen u.a. von Ausweisen, Pässen und Führungszeugnissen. -kat- Ob Weihnachts-, Sonder-, Jubiläums- oder Wochenmarkt - für das Kaufhaus im Grünen hat Bruno Levetzow gelebt. Das Petershagener Urgestein kannte jeder auf dem Wochenmarkt. Hier im Gespräch mit Roswitha Böttcher. Die ungebrochene Lust am Zeichnen Spitze Feder unserer Ortszeitung feierte Geburtstag Wer kennt wohl nicht die leuchtend blauen Zeichnungen der Titelseiten des Doppeldorfes, die knapp-prägnanten Symbolgrafiken, die den Rubriken, ja, dem ganzen Stil des Blättchens seinen unverwechselbaren Charme verleihen? Dessen Grafiken eine Hommage an Menschen sind, die zu dieser Landschaft gehören, deren Sprache man auf Anhieb versteht? Der Stifter dieses Gepräges seit nunmehr beachtlichen 25 Jahren, das Urgestein schlechthin der Gazette ist der Eggersdorfer Grafiker Wolfgang Parschau, der auch an seinem 85. Geburtstag noch so schalkhaft hinter seiner Brille hervorlugte, wie wir es von manchem seiner Geschöpfe kennen. Die Lust am Zeichnen ist spürbar in seinen verschmitzt-hintergründigen Grafiken, die bodenständig zugleich einen feinen Humor ausstrahlen - noch herkommend wohl aus den Zeiten, als sie auf dem Titel so wunderbar korrelierten mit der feinen, geschliffenen Schreibfeder eines Joachim Riegenring, unvergessen! Mir schmeckt jetzt wieder der Rotwein am Abend!, verriet er den anwesenden Gratulanten eines seiner Lebenselixiere. Viel wichtiger aber ist es, dass seine große Familie immer für ihn da ist, insbesondere nach dem Tod seiner Frau und eigenen gesundheitlichen Kalamitäten, die nicht ausbleiben können nach achteinhalb Dekaden eines tollen, erlebnisreichen Lebens. Und für den künstlerischen Nachwuchs hat er auch schon gesorgt - die 4-jährigen Charlotte tut s ihrem Uropa bereits eifrig nach! Hartmut Heuschkel

8 TERMINE 02/2015 KULTURKALENDER Uhr (Angerscheune) 4 Herren im Frack, Konzert Uhr (RE) Seniorentreff im Rathaus Uhr (Angerscheune) Vernissage mit Bildern von Frau Gust Uhr (Galerie) Ausstellungseröffnung mit Kindern: Kinderzeichnungen des Familienzentrums Trampolino Uhr (Turnhalle, Elbestr. 48) Guck mal, was dein Kind da macht Kinder im Umgang mit Medien, Infoveranstaltung Uhr (Café 89, Kegelbahn) Kegelnachmittag des Gartenbauvereins Petershagen Uhr (Jugendklub) Tanztee für Senioren, Anmeldung unter: / Uhr (Dorfplatz 1, Phg.) Heimatverein öffnet Büdnerhaus, Ausstellung Damals war s im Pferdestall, Dorfstr Uhr (RE) Seniorentreff im Rathaus Uhr (GH) Konzert Winterträume mit dem Kammerorchester Capella Amadeus, s.s Uhr (GH) Treffen der MS-Selbsthilfe-Gruppe Uhr (GH) Trödelmarkt für Kindersachen Uhr (Angerscheune) Hab n Se schon jehört?, Programm mit Donato Plögert Uhr (RE) Seniorentreff im Rathaus Uhr (RE Lesung Bibliothek Eggersdorf (keine Karten mehr verfügbar) Uhr (RE) Neubürgergespräch mit dem Bürgermeister HAUS BÖTZSEE montags Uhr Tanzgruppe der Volkssolidarität Egg. (Proben) jeden 2. Di Uhr Singegruppe der Volkssolidarität Egg. (Proben) jeden 2. Di Uhr Tanzproben der Folkdancegruppe mittwochs Uhr Seniorensport mittwochs Uhr Proben Musikschule MOL Jugendclub Uhr Mitarbeiter der Drogenpräventionsstelle der Brandenburgischen Polizei zu Gast: Fragen rund um Drogengebrauch Uhr Bürokratopoly spielen mit Frau Dr. Reimann Uhr Anmeldung direkt im Jugendclub oder über Angerscheune s. S. 6 Mo, Di, Mi Uhr geöffnet Do Uhr geöffnet Fr Uhr geöffnet So Uhr geöffnet mittwochs Uhr Hilfestellung bei sozialen Fragen; jeden 2. Do. mtl. 14 Uhr Spielenachmittag KINO IN DER ANGERSCHEUNE jeden 1. Do. mtl Uhr Kino für Erwachsene SITZUNGSKALENDER Uhr (RE) Hauptausschuss Uhr (Galerie am Markt) öff. Sitzung des Medienrates Uhr (GS) Gemeinsame Ausschusssitzung (Bau-Ortsentwicklung) zum Thema Baumschutzsatzung Uhr (GS) Öffentliche Gemeindevertretersitzung Uhr (RE) Ausschuss für Ortsentwicklung, Wirtschaft und Tourismus Uhr (RP) Finanzausschuss Uhr (GH) Ausschuss für Bildung, Kultur, Soziales und Sport Uhr (RE) Bau- und Umweltausschuss Uhr (RE) Hauptausschuss Uhr (RE) Vorstandssitzung des Garten- und Siedlervereins Eggersdorf-Mitte 04 e.v Uhr (GS) Öffentliche Gemeindevertretersitzung Weitere Informationen und Adressen unter Sprechstunde des Bürgermeisters: Di im Rathaus Petershagen; Do im Rathaus Eggersdorf nach telefonischer Vereinbarung (03341/4149-0) Sprechstunde der Revierpolizisten: dienstags Uhr, Am Markt 10, Eggersdorf, Tel.: 03341/ Kontakt zu den kommunalen Beauftragten: Behindertenbeauftragter: Sven Wagner (033439/ , Gleichstellungsbeauftragte: Britta Schmidt (03341/48 173) Kinder- und Jugendbeauftragte: Katrin Schünemann (03341/ ) Integrationsbeauftragter: Christian Schwark (01578/ ) (RP) = Rathaus Petershagen (GH) = Giebelseehalle (RE) = Rathaus Eggersdorf (GS) = Aula der Gesamtschule Petershagen Schiedsstelle: Di, den , Uhr (RP) Die Liste mit den Neuerwerbungen der Bibliothek finden Sie im Internet unter TIPPS AUS DER MÄRKISCHEN S5-REGION Uhr Neuenhagen, Bürgerhaus Schattentheater Amazing Shadows Uhr Neuenhagen, Bibliothek im Bürgerhaus Fallada- Lesung mit der Schauspielerin Anna Thalbach Uhr Strausberg, Volkshaus ECC- Weiberfastnacht Uhr Strausberg, Hotel Lakeside Kabarett und Kulinarik: Marga Bach Uhr Strausberg, Volkshaus ECC - Weiberfastnacht Uhr Vogelsdorf, OTS-Schadock Gesundheitstag Auftaktveranstaltung des Tourismusvereins Märkische S5-Region Uhr Strausberg, Volkshaus ECC - Abendveranstaltung Uhr Strausberg, Volkshaus ECC Schlafmützenball, Uhr Rüdersdorf, Kulturhaus Ute Freudenberg Lieder, die ich mag Uhr Hennickendorf, Handwerkskammer BIT Rüdersdorf-Berufsinformationstag Uhr Neuenhagen, Bürgerhaus Kammerkonzert: Dolce Rosignolo-Gesang der Nachtigall Neue Öffnungszeiten im Rathaus Seit Januar 2015 hat das Rathaus neue Öffnungszeiten. Für alle Fachbereiche gilt einheitlich: Di und Uhr Do Uhr. Über das Internet können darüber hinaus für das Meldeamt donnerstags Termine vereinbart werden.

9 Das Doppeldorf Februar 2015 Dein Abitur in Petershagen/ Eggersdorf Informationen zur gymnasialen Oberstufe zum Tag der offenen Tür Sekundarstufe I Die Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe Petershagen gilt als eine der Top-Adressen bei der Suche nach einer weiterführenden Schule. Der Grund: Frühe Berufsorientierung und spezielle Schülerprogramme, die den Schülern verständlich machen, wie Marktwirtschaft funktioniert, sind fest integriert im Schulprogramm. Beim sogenannten Praxislernen, das bereits ab Klasse 7 beginnt, werden die Schüler in verschiedenen Berufsfeldern in den Werkstätten der FAW ggmbh aktiv. Die Schule hat sich damit auch schon die Auszeichnung Schule mit hervorragender Berufs- und Studienorientierung gesichert. Sekundarstufe II: Auch in der gymnasialen Oberstufe hat die Schule einiges zu bieten, um auch 1. Wahl für Schüler von außerhalb zu sein. Das Abitur an der Gesamtschule Petershagen wird anders als an Gymnasien in 3 Jahren absolviert. Ein Schwerpunkt im Abitur ist das Thema Sprache. Im Leitfach Deutsch ist ein Intensivierungskurs zu absolvieren. Auch für diejenigen, die bis hierher keine 2. Fremdsprache erlernt haben, ist das Abitur noch greifbar. Ab Jahrgangsstufe 11 besteht die Möglichkeit Französisch oder Spanisch als 2. Fremdsprache zu beginnen. Kleine Kursgrößen von max. 24 Schülern fördern den Lernerfolg. Dazu bieten wir eine individuelle Lernberatung für jeden Schüler zur Klausurund Prüfungsvorbereitung an. In speziellen Seminarkursen, welche beispielsweise für das wissenschaftliche Arbeiten an einer Universität qualifizieren, werden die Schüler optimal auf das Studium danach vorbereitet. Am Samstag, dem 14. Februar 2015, findet in der Zeit von Uhr unser zweiter Tag der offenen Tür statt, zu dem wir über unserer Schule und die Angebote bei uns informieren. Weitere Informationen und Termine unter Sebastian Fitzek Zu Gast im Doppeldorf am 8. März 2015 Die Bibliothek konnte den viel beschäftigten Krimiautor zu einer Vorstellung seines neuesten Buches: Passagier 23 gewinnen. Er wird im Turmsaal des Rathauses im OT Eggersdorf am 8.3. um Uhr lesen. Die Karten sind leider bereits ausverkauft. Er wurde 1971 in Berlin geboren. Bis heute lebt er in seiner Heimatstadt und arbeitet in der Programmdirektion des Berliner Radiosenders RTL. Er studierte Jura bis zum ersten Staatsexamen, promovierte im Urheberrecht und arbeitete dann als Chefredakteur und Programmdirektor für verschiedene Radiostationen Deutschlands. Seit 2006 schreibt Fitzek Psychothriller, die allesamt zu Bestsellern wurden. Sein Erstlingswerk Die Therapie erschien im Juli Die Filmrechte an dem Buch kaufte die Odeon Film AG. Im Jahr 2007 wurde Die Therapie als bestes Krimi-Debüt für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Fitzeks nächster Thriller Amokspiel erschien im April 2007, für den die Goldkind Film AG die Filmrechte kaufte erfolgte mit Das Kind die erste Verfilmung seines gleichnamigen Romans. Zuletzt erschien im Oktober 2014 der Thriller Passagier 23 im Verlag Droemer Knaur. Fitzeks Werke sind bislang in 20 Sprachen übersetzt. Als einer von wenigen deutschen Thrillerautoren wird er auch in England und den USA verlegt.im September 2013 feierte in einer Berliner Erstaufführung der Psychothriller Der Seelenbrecher Premiere am Berliner Kriminal Theater. Birgid Labsch

10 10 Parteien/Wählergruppen 02/2015 AfD Erfreulich blicken wir auf das Engagement der Bürgerrinnen und Bürger, die es geschafft haben durch Ihr Beharrungsvermögen, dass der unnötige Ausbau der Karlstr. in den nächsten Jahren nicht erfolgt. Es ist erreicht worden, dass einige Gemeindevertreter doch noch zur Einsicht gekommen sind. Dies lässt hoffen, dass die berechtigten Forderungen der Bürgerinnen und Bürger zur Änderung der Baumsatzung wahrgenommen werden. Von einigen Gemeindevertretern als auch vom Bürgermeister sind seit ca. 2 Jahren die Lösung der dringenden Probleme nur schleppend bzw. gar nicht vorgetrieben worden. Der letzte Sturm hat wieder unnötige Schäden und Ängste durch überalterte umgestürzte Bäume für die Anwohner gebracht. Es sind die geäußerten Sorgen auf der Einwohnerversammlung vom Dezember 2013 und die Auswertung des Stimmungsbarometers zur Baumsatzung sowie auch die über 2700 Unterschriften von dem genannten Personenkreis total ignoriert worden. Auch hier brauchen wir das Engagement der Bürgerrinnen und Bürger sowie das Einfühlungsmögen der Verantwortlichen. Die nächste Informationsveranstaltung in unserem Wahlkreis wird am um Uhr in der Gaststätte Lindenschänke in Hoppegarten, OT Waldesruh, Köpenicker Allee 1, stattfinden, zu der wir im Namen der Landtagsabgeordneten Christina Schade einladen. Auch hier nehmen wir Ihre Sorgen und Anliegen vertrauensvoll entgegen. E. Padeik, J. Neumann DIE LINKe 10. Politischer Aschermittwoch Dazu lädt die LINKE am Mittwoch, den 18. Februar 2015 in die Aula der FAW Schule in Petershagen, Elbestraße 1 ein. Beginn: Uhr. In der Bütt: Kerstin Kaiser (MDL), Dieter Schäfer, Wilfried Hertel, Die Strausberger Pfanne und als Stargast Gerald Wolf (Kabarettist). Lassen sie uns in lockerer Atmosphäre bei Bier und Bockwurst über Linke Politik in Mol, Brandenburg und der Welt reden. Rechtzeitiges Erscheinen sichert gute Plätze. Doch zuvor haben Sie am Montag, den 2. Februar um Uhr die Möglichkeit, sich über den Haushalt unserer Gemeinde, Schwerpunkte Der LINKEN und andere wichtige kommunale Themen zu informieren. Dazu sind Sie herzlich eingeladen. Ort: Giebelseehalle Petershagen. Wilfried Hertel, Vorsitzender der Basisorganisation SPD Eine der Kernkompetenzen der kommunalen Selbstverwaltung ist die Bereitstellung der räumlichen Möglichkeiten für die Beschulung der Grundschüler. Dazu zählen Klassenräume, Speiseräume, Horträume, Turnhallen und Außensportanlagen. Bekannter weise hat das Doppeldorf zwei staatliche Grundschulen, eine im OT Eggersdorf, wofür gerade alle Voraussetzungen zur Sanierung und Erweiterung getroffen werden und eine im OT Petershagen. Es stellt sich nun heraus, dass die Petershagener Schule dieses Jahr wiederholt mit vier ersten Klassen starten wird. Aus unserer Sicht muss eine schnelle Lösung her, die jedoch von hoher Qualität sein muss und es muss auch in die Zukunft gedacht werden. Das heißt es ist zu prüfen wie das Grundschulzentrum Petershagen für die Zukunft hergerichtet wird. Wir denken es gibt mehrere Lösungen. Schauen Sie auf unserer Internetseite vorbei oder Schreiben Sie uns Ihre Ideen und Meinungen per Mail gmail.com) oder per Post (Rita Schmidt, Spreestraße 63, Petershagen/Eggersdorf). Ihre SPD-Fraktion. Ronny Kelm, SPD-Gemeindevertreter FDP Vorsicht - Legendenbildung! Gegenwärtig können wir beobachten, wie in unserer Gemeinde eine Legende entsteht. Nämlich die, dass die Gemeindevertreter gegen die Senioren und ein Seniorenwohnprojekt seien. Wer länger zurückdenkt erkennt das Märchen. 1. Gemeindevertreter aller Fraktionen haben sich in den letzten zehn Jahren massiv dafür eingesetzt, dass an der Elbestraße - und anderswo - Seniorenwohnen möglich wird. Das belegen zahlreiche Beschlüsse. Gescheitert ist das bisher nicht am politischen Willen, sondern am fehlenden Betreiber. 2. Der Investor der Elbestraße kann jederzeit bauen. Die Gemeindevertretung hat Baurecht geschaffen. Er kann lediglich nicht dreigeschossig bauen und acht Wohneinheiten weniger als gewünscht. Insofern wurde nicht das Projekt als solches abgelehnt, sondern Änderungswünsche im B-Plan. 3. Das Projekt ist kein Seniorenwohnen, sondern ein Wohnungsbauprojekt für alle Altersgruppen. Ob das Geschäftsmodell des Investors für Senioren überhaupt attraktiv ist, darüber kann man nur spekulieren. Deshalb: Die Legende von der seniorenfeindlichen Gemeindevertretung gehört ins Märchenbuch. Monika Hauser, Heiko Krause Einladung Lokales Bündnis für Familie wird gegründet Wir laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Gründung eines Lokalen Bündnisses für Familie am um Uhr in die Lounge der FAW- Schule ein. Wir freuen uns sehr, dass die Ministerin für Arbeit und Soziales, Diana Golze, ihr Kommen zugesagt hat. Am 10. Dezember 2014 trafen sich engagierte Bürgerinnen und Bürger, um über ein Bündnis für Familien im Ort zu beraten. Mit 30 Stimmen für eine Gründung soll dieses Bündnis gegründet werden. Jeder, der sich angesprochen fühlt, ist eingeladen, sich in diesem Bündnis zu engagieren oder zu informieren. Einwohner, im sozialen Bereich Tätige, Politikerinnen und Politikern, Unternehmerinnen und Unternehmern können sich engagieren. Es ist an keine Vereinsmitgliedschaft gebunden. Die Mitglieder treffen sich vor allem in Arbeitsgruppen, um sich über die Lebenssituation von Familien im Ort auszutauschen und ggf. gemeinsam in regel- oder unregelmäßigen Abständen über gemeinsame Aktionen zu sprechen. Um die Veranstaltung planen zu können, bitten wir bei Interesse um Ihre Rückmeldung: petershagen-eggersdorf.de. Koordinierungsgruppe: Irmgard Schuchardt (Kinderhilfe Petershagen-Eggersdorf e. V.), Heide-Rose Brückner (BBB e. V. / Kinderfreundliche Kommunen e. V. Und Anke Ellermann (Sozialpädagogin der Gemeinde Petershagen/Eggersdorf)

11 Das Doppeldorf Februar Nachrichten der Freiwilligen Feuerwehren Bericht für den Zeitraum vom bis Sturmtiefs sorgten für einsatzreichen Jahresanfang Im Jahr 2014 wurde die Feuerwehr Petershagen/Eggersdorf zu 104 Einsätzen gerufen. Erstmals bildeten Verkehrsunfälle den Schwerpunkt des Einsatzgeschehens, aber auch Alarmierungen wegen medizinischer Notfälle und Türnotöffnungen bewegten sich erneut auf hohem Niveau. Insgesamt war bei Bränden und Hilfeleistungen die medizinische Erstversorgung und Betreuung von 33 Personen sicherzustellengerade bei schweren Verletzungen und lebensbedrohlichen Zuständen bewährte sich hier die inzwischen enge Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst des Landkreises. Trotz schneller und qualifizierter Hilfe kam diese jedoch leider für zwei Bürger zu spät. Einsatzstatistik 2014 Verkehrsunfälle mit Verletzten 16 Sturmschäden 15 Ölspuren und Gefahrguteinsätze 13 Medizinische Notfälle und Türnotöffnungen 11 Fehlalarme 10 Brände im Bereich Landwirtschaft 8 sonstige Brände 8 sonstige Hilfeleistungen 7 Verkehrsunfälle ohne Verletzte 6 Wohnungsbrände 5 Fahrzeugbrände 3 Ödland und Flächenbrände 2 Mit einem Brandeinsatz und 25 Hilfeleistungen begann das neue Jahr für die Feuerwehr bereits arbeitsintensiv. Bei zwei Alarmierungen befand sich der Einsatzort außerhalb des Gemeindegebietes. Während des dreitägigen Sturms kam auch die gemeinsam mit dem Bauhof genutzte Hubarbeitsbühne der Gemeinde zum Einsatz, ohne die in vielen Fällen eine Beseitigung der Gefahrenstelle und Reduzierung des Schadens kaum möglich gewesen wäre. OT Petershagen: 1 Türnotöffnung und med. Erstversorgung am in der Körnerstraße, 10 Sturmschäden im Zeitraum bis im gesamten Ortsgebiet, 1 Bahnunfall mit Personenschaden am im Gleisbereich Elbestraße OT Eggersdorf: 1 Baumbrand am in der Mühlenstraße, 1 Tragehilfe für den Rettungsdienst am in der Altlandsberger Chaussee, 10 Sturmschäden im Zeitraum bis im gesamten Ortsgebiet Überörtlich 2 Sturmschäden am auf der Umgehungsstraße in der Ortslage Tasdorf Für sein gleichzeitiges ehrenamtliches Engagement in zwei Feuerwehren - an seinem Wohn- und hier am Arbeitsort Petershagen/Eggersdorf - wurde Kamerad Florian Haupt (Foto re.) beim Neujahrsempfang der Gemeinde am geehrt. Gerade in den Tagesstunden, in denen die Zahl der Einsatzkräfte immer knapp ist, haben wir mit ihm nicht nur einen erfahrenen Maschinisten und leistungsfähigen Atemschutzgeräteträger gewonnen. Durch seine Qualifikation zum Gruppenführer übernimmt er bei Bedarf auch Führungsverantwortung. Ebenfalls gewürdigt wurde Ralf Lucas, der diese ungewöhnliche Partnerschaft als Inhaber der örtlichen Kfz-Werkstatt Car-Point und Arbeitgeber von Florian Haupt ermöglicht und unterstützt. Beiden Geehrten gilt unser Dank! Kinder der Kita Pfiffikus nutzten am den Besuch im Gerätehaus Petershagen, um erste Eindrücke von der Arbeit der Feuerwehr und den beeindruckenden Einsatzfahrzeugen zu gewinnen. Marco Rutter, Gemeindewehrführer

12 12 KULTUR 02/2015 Winterträume mit Capella Amadeus bei Kerzenschein in der Giebelseehalle Winterträume - Romantische Melodien aus Klassik, Musical, Filmmusik und mehr..., unter diesem Titel lädt am 21. Februar um Uhr Capella Amadeus, das berühmte Kammerorchester, das alljährlich ein Herbstkonzert in Altlandsberg gibt, zu einem Konzert bei Kerzenschein in die Giebelseehalle ein, um der Winterzeit Romantik einzuhauchen. Es ist die Premiere einer neuen Reihe mit Melodien aus Musicalund Filmgeschichte, die die Gemeinde Petershagen/ Eggersdorf gern im nächsten Jahr fortsetzen möchte. Unter Leitung von Chih-Yin Huang-Niemand werden Musiker des Rundfunksinfonieorchesters und des Konzerthauses Berlin das Publikum auf eine Reise quer durch die Film- und Musicalgeschichte mitnehmen. Es erklingen Ausschnitte aus Werken von Leonard Bernstein, Andrew Lloyd Webber. Und auch Freunde der Klassik kommen auf ihre Kosten bei bekannten klassischen Melodien von Tschaikowski, Schumann und Bizet. Lassen Sie sich verzaubern. Karten gibt es ab 26. Januar im Schreibeck Schulz, Eggersdorfer Str. 35a in Petershagen, Stadtinfo Altlandsberg und an der Theaterkasse Strausberg zum Preis von 17,00, ermäßigt: 16,00. Kinder bis 16 Jahre zahlen 8,00 und für Gruppen (10 Personen) gibt es einen 10% Rabatt. -kat- Kino in der Kirche Sehnsuchtsziel Bahamas Traumstrände, Korallenriffe, glasklares Wasser: Das machen die Bahamas mit ihren rund 700 Inseln und über 2000 Riffen im Atlantik für viele Menschen zum touristischen Sehnsuchtsziel. Der Inselstaat zwischen den USA, Kuba und Haiti gilt zwar als reichstes karibisches Land, hat aber auch Licht- und Schattenseiten. Bahamas unverfälscht heißt der Titel einer Reportage (2014) von Joanna Michna, die im Rahmen von Kino in der Kirche am Freitag, dem 13. Februar, um Uhr in der Petruskirche gezeigt wird. Der Dokumentarfilm berichtet, wie die Einwohner abseits von der Hauptinsel, und damit jenseits von Tourismus und Steueroase, leben. Auch der am 27. Februar um Uhr in der Petruskirche gezeigte Spielfilm ist auf den Bahamas angesiedelt. Rain erzählt das Schicksal eines Mädchens, dessen Mutter sie als Kleinkind verlassen hat. Um sich mit ihr zu versöhnen, fährt die jugendliche Rain im Postboot nach Nassau, der Hauptstadt der Bahamas. Ihre Illusionen zerbrechen, als sie mit dem destruktiven Lebensstil ihrer Mutter konfrontiert wird. Rain muss tief in sich selbst die Stärke suchen, die ihr ermöglicht, ihren Platz in der Welt zu finden. Regie; Maria Govan, Bahamas, 2008, (OmU). Der Eintritt zu den von der Evangelischen Erwachsenenbildung geförderten Filmvorführungen ist frei, um Spenden wird gebeten. M.A.

13 Diogenes auf der Parkbank Fritz Rudolf Fries, Petershagen mit diesem Thema möchte Prof. Christel Berger das schriftstellerische Lebenswerk eines bekannten DDR- Autoren würdigen. Wann? Sonnabend, den 28. März um 15 Uhr Wo? Petershagen, Angerscheune Wir wollen mit Hilfe beider Bibliotheken alle interessierten Bürgerinnen und Bürger für diesen Literaturnachmittag gewinnen. Eintritt für Vereinsmitglieder 2,-, Gäste 3,-. Fritz Rudolf Fries wäre am 19. Mai dieses Jahres 80 Jahre alt geworden. Klaus Tschörtner, Märkischer Kulturbund Das Doppeldorf Februar Zum Tod von Fritz Rudolf Fries Abdruck des Nachrufs von Dr. Steffen Richter im Tagesspiegel" vom mit freundlicher Genehmigung des Verfassers Von Bilbao nach Petershagen - und in die Weltliteratur: Fritz Rudolf Fries war der große Unbekannte der deutschen Literatur. Jetzt ist er in seinem Haus am Stadtrand Berlins gestorben. Fast am Ende der S-Bahnlinie 5 nach Strausberg liegt Petershagen. Dass dieses märkische Dorf für ein halbes Jahrhundert ein Hauptort der deutschsprachigen Literatur war, wissen nur Wenige. Der Schriftsteller Fritz Rudolf Fries, gebürtig 1935 in Bilbao, intellektuell gereift im Leipzig der 1950er Jahre, danach in Berlin an die Peripherie geraten und eigentlich zu Hause in der Weltliteratur Fritz Rudolf Fries hat hier gelebt. Die wenigen hundert Meter von seinem verwunschenen Wohnhaus zur S-Bahn waren Fries schon lange zum Problem geworden. Eine Knochenkrankheit fesselte ihn, einen ungeheuer beweglichen Geist, seit Jahren an sein Haus, vollgestopft mit Büchern, Filmen, Musik. Seine wichtigste Kommunikationsform mit der Außenwelt waren Romane. Das Werk entscheidet, hat er gesagt. Und gemeint: nicht das Leben. Natürlich hatte er Anhänger, Aficionados in Madrid oder im Piemont. Leicht gemacht hat er ihnen ihre Verehrung nicht immer. Die Lektüre von Fries-Romanen gehört entschieden ins Arsenal bewusstseinserweiternder Praktiken. Ostdeutsche Leser mögen ihn mit Das Luftschiff (1974), Alexanders neue Welten (1982) oder Verlegung eines mittleren Reiches (1984) kennengelernt haben. Und zwar als listigen, weltgewandten, phantasievollen Erzähler, dem weder ein sozialistischer noch ein anderer Realismus an die Wiege gesungen wurde. Das Debüt freilich, Der Weg nach Oobliadooh (1966), hatten die deutschen demokratischen Druckgenehmigungsbehörden dem Publikum bis 1989 fürsorglich vorenthalten. Vom Beobachteten wurde er zum Beobachter - als IM Pedro Hagen Keine Frage, Fries hatte falsch gemacht, was ging. Wäh- rend linientreue Romane sich auf den Weg nach Bitterfeld begaben, kalauerten sich Fries Helden Arlecq und Paasch, offizielle Sprachregelungen aufs Übelste verhunzend, von Leipzig nach Ost- und Westberlin, vom Wir zum Ich die literarische Avantgarde im Kopf, Jazz im Herzen. Der als volksfeindlich verdammte Bebop eines Charlie Parker lieferte den Soundtrack zu diesem Roman, der die Geschichte einer Zurichtung erzählt. Statt im Paradies landen Arlecq und Paasch in einer Entzugsanstalt, im Irrenhaus oder werden geheiratet. Starker Tobak. Auch die Begleitumstände sind Bestandteil des literaturgeschichtlichen Legendenschatzes: Die Publikation bei Suhrkamp hatte Uwe Johnson vermittelt, Fries Kommilitone aus Leipziger Hörsälen, wo Hans Mayer, Ernst Bloch, Werner Krauss lasen. Das Buch kostete dem Autor seine Stelle an der Berliner Akademie der Wissenschaften. Fortan schlug sich Fries als Übersetzer oder Nachwortschreiber etwa von Cervantes Exemplarischen Novellen durchs Leben. Spätestens von hier datiert seine Isolation, die Außenseiterstellung des Deutsch-Spaniers. Ja, Fries war erpressbar. Nachdem ihm die Staatssicherheit mehrfach die Instrumente gezeigt hatte, knickte er ein. Aus dem Beobachteten wurde ein Beobachter, der IM Pedro Hagen. Anstatt sich zu erklären, verschanzte er sich hinter seiner spanischen Gesinnung, einem zuweilen irrationalen Stolz. Wäre er nicht der Versuchung erlegen, mit dem Teufel zu frühstücken, wäre er heute ein kanonischer, kein tragischer Autor. Seine Bücher hätten die Leser gefunden, die sie verdienen. Vor allem Hesekiels Maschine (2004), eine postutopische Suche nach dem Verbleib von Aufklärung und Emanzipation, wäre nicht unter Fast-Ausschluss der Öffentlichkeit im Verlag Das Neue Berlin erschienen. Erst 2013 ist Fries mit Last Exit to El Paso wieder stärker in den Fokus der literarischen Öffentlichkeit gerückt. Nun hat der Tod einen Autor gefunden, der wie wenige andere die Verwindungen eines Zeitalters bezeugt: zwischen Ästhetik und Ethik, zwischen dem Wunsch nach Partizipation an Gesellschaft und nach Rückzug aus ihr, zwischen hochfliegenden Hoffnungen auf die Macht der Literatur und der Resignation über ihre Mittel. Am 17. Dezember ist Fritz Rudolf Fries in Petershagen gestorben.

14 14 Das Doppeldorf Februar 2015 Über Wohlstandsverwahrlosung und die Frage, wann normale Familie stattfindet Schulsozialarbeit und heile Welt im Doppeldorf Petershagen/Eggersdorf im Jahre 2015: Leben wir in einer heilen Welt? Eine, die diese Frage wohl mit einem JA, nach kurzer Pause jedoch einem akzentuiertem ABER.. beantworten würde, ist Janette Förtsch-Fabian, Schulsozialarbeiterin mit Tiefblick in die Ebenen und Nischen, hinter die oftmals frisch getünchten Fassaden unserer Dorfgemeinschaft. Sie ist immer auf Achse. Zwischen den Schulen, nachmittags im Jugendclub und jeweils dort, wo die Schüler-Welten ihre Schnittpunkte haben: Familie, Schule, Hort, Freizeit. Da, wo sie vor allem Benachteiligte fördert, begleitet, berät, da, wo es brennt oder man Brände rechtzeitig verhüten muss. Vor sechs Jahren zog die bereits mit allen Wassern des Metiers gewaschene Diplom-Sozial-Heilpädagogin und Diplom-Motologin ins benachbarte Fredersdorf. Übernahm 2013 im Doppeldorf zum zweiten Mal die Elternzeitvertretung für Steffi Schimmelpfennig, ihre Vorgängerin. Da konnte sie bereits auf eine siebenjährige Erfahrungswelt bei der stationären Jugendhilfe zurückschauen, mit Elternarbeit, Krisenintervention, Therapiemöglichkeiten beim Kinderarzt oder im SPZ (Sozialpädagogisches Zentrum). Nun ist sie mit jeweils 10 Stunden an den Vormittagen in den Grundschulen präsent, montags und mittwochs in Eggersdorf, dienstags und donnerstags in Petershagen. Auch unterstützt sie ihre ideenreiche Kollegin von der Jugendarbeit, Klubleiterin Anke Ellermann, bei der Umsetzung immer neuer Aktivitäten, um die bekannterweise nicht immer ganz einfache, richtungssuchende Dorfjugend mit Angeboten zu fördern - und zu fordern. Freizeitgesellschaft will gestaltet und gelernt sein. Übrigens: Anke Ellermann freut sich auf dieser Strecke bereits schon auf die neue Kollegin Jenny Retzlaff, die ihr dann für immerhin 15 Stunden zur Seite stehen wird. Janette Förtsch-Fabian hat zu ihrem unmittelbaren Chef in der Gemeinde, Johannes Kliegel, einen kurzen, guten Draht. Sie schätzt besonders, dass man ihren fachlichen Ratschlägen folgt und sie ihre Arbeit mit den Schulen unabhängig gestalten lässt. Du gehst jetzt vor die Tür und scherst dich zu Frau Förtsch-Fabian.. kommt hier nicht vor. Stattdessen vermitteln, erläutern, beraten, was oft Not tut, zwischen Kindern, Eltern, Lehrern und Hortnern. Konfliktpotential gibt es genug. Erst gerade hat sie eine Mediatorenausbildung für Kinder an der Grundschule Petershagen unterstützt. In Abwandlung des guten alten Prinzips Hilf mir, unsere Konflikte selbst zu lösen". Ich frage sie, was sie sich wünschen würde. Die Antwort kommt fast ohne zu überlegen. Wenn die Eltern mehr von selbst kommen würden, möglichst, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Und dass es in den Familien generell wieder mehr Zeit für Kinder und deren wirkliche Bedürfnisse gäbe. Problem Nr.1 sind die Patchwork-Familien, eine Woche Papa, eine Woche Mama. Problem Nr.2: sind die zunehmenden Verhaltensauffälligkeiten der Grundschul-Kinder, deren Ursache zunehmend eine gewisse Wohlstandsverwahrlosung ist. Die Eltern arbeiten hart, aber die Kinder sind sich folglich oft zu lange selbst überlassen, gerade im Alltag. Am Wochenende gibt es dann das große Programm zur Beruhigung des Gewissens: Zoo, Kino, Bowling. Essen gehen, Berlin, Schwapp! Wann erholen sich die Kinder? Wann findet,normale Familie', statt - mit Gesprächen, Kochen, Woche aufarbeiten?, fragt sie. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten steuert sie gegen: Sie führt Konzentrationstrainings durch, hospitiert im Unterricht, sichert individuelle Begleitung in Gesprächen mit Lehrern und Eltern. Da ist ihr Zeitrahmen schnell überspannt. 10 Stunden pro Schule sind zu wenig, konstatiert sie bedauernd. Zumal es auch den Lehrern angesichts der Klassenstärken nicht möglich sei, wirklich individuell auf die Kinder einzugehen. Dabei könne eine kleine Änderung des Blickwinkels oft schon viel bewirken. Diesen Blick zu öffnen, gepaart mit der Kompetenz, ihn richtig zu deuten und das Potential in den Heranwachsenden zu sehen - das vermag Schulsozialarbeit. Man wünschte sich angesichts so mancher Problemlage bei Kindern und Jugendlichen, die Gemeinde würde mehr - wenigstens noch einen - Schulsozialarbeiter einstellen - wie Janette Förtsch-Fabian! Hartmut Heuschkel Die Schulsozialarbeiterin erreichen Sie telefonisch unter Tel

15 02/2015 Jugendseite 15 Guck mal, was dein Kind da macht! Kinder im Umgang mit den Medien Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung der Initiative Christliche Familienbildung mit einem interaktiven Vortrag zum Thema Medienkompetenz, wird die Bildungsreihe nun nach den Winterferien mit der dazu passenden Veranstaltung für die Klassen 1-3 weitergeführt. Am 12. Februar 2015 ist um Uhr in der Mehrzweckhalle der St.-Hedwig-Grundschule, Elbestr. 48, nochmals die Eltern-Medien-Beraterin Felicitas Richter aus Müncheberg zu Gast mit dem Thema: Guck mal, was dein Kind da macht - Kinder im Umgang mit den Medien begleiten. Kinder sehen es bei Eltern und größeren Geschwistern: Computer, Smartphones, Tablets und Spielekonsolen bieten faszinierende Möglichkeiten, mit Freunden zu kommunizieren, zu spielen, sich zu informieren, Fotos zu verschicken, Musik herunterzuladen oder Filme anzuschauen. Immer früher wollen auch sie on sein. Unsere Kinder fit zu machen für die Welt von morgen heißt auch, sie den angemessenen Umgang mit den Medien zu lehren. Denn den Möglichkeiten stehen manche Gefahren gegenüber. Für Eltern und Pädagogen ist es wichtig, gut informiert zu sein und den Kids über die Schulter zu schauen, um ihnen Hinweise und Tipps zur Mediennutzung geben zu können. Die Veranstaltung will Sie über aktuelle Entwicklungen informieren, Möglichkeiten für eine kompetente Mediennutzung Ihrer Kinder aufzeigen und über Sicherheitsaspekte aufklären. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Für Mitglieder der beiden Fördervereine der kath. Schule und des Kindergartens Paradieschen ist der Eintritt frei, alle anderen werden um eine Spende gebeten. Juliane Peschel-Paetzold & Kerstin Mauve, Tel. (033439) 18843, Meine Heimat 2014 beschrieben Fünftklässler (heute 6. Kl.) der Eggersdorfer Grundschule ihren Heimatort. In loser Folge möchten wir diese Aufsätze veröffentlichen. Wir wollen keinen Streit! Streitschlichter-Ausbildung an Grundschulen Ich mag keinen Streit, außerdem mag ich es, meinen Mitschülern zu helfen!, erläuterte Lennard Kopczak (9 Jahre) sein Motiv zur Streitschlichter-Ausbildung. Im Jugendclub Petershagen absolvierten Schüler von den Grundschulen Fredersdorf und Petershagen eine solche Ausbildung vom 17. bis 23. November und vom 10. bis 11. Januar. Das Projekt wurde von der Schulleitung, dem Kollegium der Grundschule Am Dorfanger und von den Ausbilderinnen Frau Rother-Döhring und Frau Howald sowie der Streitschlichter-AG-Leiterin Frau Blumberg und der Schulsozialarbeiterin Janette Förtsch-Fabian unterstützt. Hier lernten die Schüler, was es heißt, ein Mediator ( Vermittler ) zu sein. Als wichtigste Schritte des Mediationsverfahrens lernten sie die Vorphase kennen, bei der es nur darum geht, beide Konfliktparteien an einen Tisch zu bekommen, dann das Mediationsgespräch und schließlich die Umsetzungsphase, bei der die erwirkten Veränderungen überprüft werden. Die Kinder lernten aufmerksam. Anhand mehrerer Beispiele gingen sie das Mediationsverfahren durch. So lernten sie es theoretisch und praktisch. Ich finde, das ist eine gute Idee, da die Schüler nun ihre Streitigkeiten untereinander klären können und nicht mit dem Lehrer darüber reden müssen. Am bekamen die Schüler ihre Zertifikate als Streitschlichter ausgehändigt. Dana Madeleine Kopczak (9. Klasse, Heinitz-Gymnasium Rüdersdorf) Streitschlichter der Grundschule Am Dorfanger Meine Heimat ist in Eggersdorf, dort fühle ich mich geborgen und beschützt. Ich kenne dort viele Leute. In meiner Heimat lebe ich mit meiner Familie glücklich zusammen. Ich treffe mich oft mit meinen Freunden. Man riecht jeden Tag die frische Luft, die durch die Wälder zieht. Von früh bis spät hört man die verschiedensten Vögel zwitschern und am Nachmittag höre ich, wie mein Kater miauend durch unseren große Garten rennt. Meine Heimat ist dort, wo man die Ruhe und Stille genießen kann. Hier bin ich glücklich. Luisa

16 16 Das Doppeldorf Februar 2015 Winterferien im Jugendclub Endlich wieder Ferien! In den Winterferien hat der Jugendclub aufstehfreundlich ab 12 Uhr mittags bis abends um 20 Uhr offen. Alle, die bis 13 Uhr im Club sind, entscheiden über das zuzubereitende Mittagessen. Erfahrungsgemäß wird sich das zwischen Milchreis, Senfeiern mit Kartoffeln oder Kartoffelpüree mit Spinat und Ei bewegen ;-). Der Einkauf der Lebensmittel erfolgt gemeinsam; die Kosten werden brüderlich durch die Essenteilnehmer geteilt. Das Mittagessen erfolgt dann sicher gegen 15 oder 16 Uhr. Also absolut tiefenentspannt. Außer am Mittwoch, dem 4. Februar Da gibt es Nahrung für den Geist. Wir fahren um 11 Uhr nach Berlin in das DDR-Museum. Kostenbeteiligung: zwei S-Bahntickets ABC für die Hin- und Rückreise nach Berlin. Wer mitfahren möchte, meldet sich bitte bis 3. Februar 2015 unter an. Cannabis gegen Krebs? 19. Februar Infos zum Thema Drogengebrauch im Jugendclub für junge Menschen Von Cannabis wird man nicht abhängig...das ist sogar krebsvorbeugend... - das ist ein Spruch, der unter Cannabiskonsumierenden jungen Menschen oft genutzt wird, um den eigenen Drogengebrauch zu rechtfertigen. Doch wer garantiert bei illegal erworbenem Cannabis die Reinheit? Und was passiert, wenn man beim Dealen erwischt wird? Am Donnerstag, dem 19. Februar 2015 ist ab 16 Uhr ein Mitarbeiter der Drogenpräventionsstelle der Brandenburgischen Polizei im Jugendclub Petershagen zu Gast. Jugendliche mit Fragen rund um Drogengebrauch, zu strafrechtlichen Konsequenzen im Falle von Kauf oder Verkauf von Drogen etc. sind an diesem Tag eingeladen, diese Fragen ohne Angst zu stellen. Fragen im Vorfeld dieser Veranstaltung werden von Anke Ellermann, Sozialarbeiterin im Jugendclub Petershagen/Eggersdorf, beantwortet. Bürokratopoly spielen mit Lokalpolitikerin 27. Februar Bürokratopoly spielen mit Frau Dr. Reimann - Spielspaß ist an diesem Abend garantiert. Wir haben uns das Spiel Bürokratopoly vom DDR-Museum Berlin besorgt und wollen es am Freitag, dem 27. Februar ab 18 Uhr im Jugendclub spielen. Ziel von Bürokratopoly ist es, vom einfachen Arbeiter bis zum Generalsekretär aufzusteigen. Es wurde bereits von Oppositionellen der DDR gespielt und nun von Pädagogen für Pädagogen aufbereitet, um jungen Menschen das System DDR näher zu bringen. Frau Dr. Reimann (Gemeindevertreterin) ist an diesem Abend zu Gast und wird mit ihrer Art ganz sicher eine wunderbare Begleitung dabei sein. Interessierte neue Mitspieler zwischen 14 und 27 Jahren sind an diesem Abend herzlich willkommen! Anke Ellermann Gartenbauverein sucht Nachwuchs Auf ein erlebnisreiches Jahr konnte der Gartenbauverein Petershagen auf seiner Jahresabschlussversammlung zurückblicken. Ein Besuch der Gärten der Welt, Vorträge, Tanzveranstaltungen, Tagesausflüge zählten zu den Höhepunkten. Ein besonderer Dank des Vorsitzenden, Winfrid Altmann, ging an die Vorstandsmitglieder Günter Beu, Robert Brückner, Karl- Heinz Guthmann und Hans Schüller, ohne die diese engagierte Vereinsarbeit nicht möglich wäre. Der Blick auf die Mitgliederzahlen bereitet dem Vorstand Sorgen. Viele gehen auf die 70 und 80 zu. Nachwuchs fehlt weiterhin, obwohl es längst keine Anbau- oder Abgabepflichten mehr gibt. Im Gegenteil. Vereinsmitgliedschaft bringt Vorteile: neben dem geringen monatlichen Beitrag von 1 Euro sponsert der Verein alle Tagesfahrten bis zu 50%. Bei den Tanzveranstaltungen zahlen Mitglieder ebenfalls einen geringeren Beitrag (2,50 ) als Gäste (10,- ). Wer Lust hat, mitzumachen, kann sich gern an den Ehrenvorsitzenden Hans Schüller (Tel.: / 7535) wenden. Erste Möglichkeit zum Reinschnuppern: Am 11. April steht eine Stadtrundfahrt durch Berlin mit Kaffee und Kuchen im Funkturm auf dem Programm. Es sind noch Plätze frei! Aus dem Bericht des Vorsitzenden zum Wohnen im Alter: Eine Versammlung des Vereins im Oktober 2014 widmete sich den Themen Baumschutzsatzung und Wohnen im Alter. Bei der Baumschutzsatzung warten wir nun auf den nächsten Entwurf, bei Wohnen im Alter-Energieinsel keimte die Hoffnung, dass das Streitthema auf der nächsten Hauptausschusssitzung behoben wird und der Investor grünes Licht erhält. Leider wurde ich eines Besseren belehrt. Die Energieinsel fiel wieder durch und das seit Jahren auf der Tagesordnung stehende Thema wurde wieder nicht bewegt. Meine Ansicht, dass die gewählten Volksvertreter das Rathaus unterstützen, helfend eingreifen, die Aufgabenerfüllung kontrollieren und im Sinne der Gemeinschaft handeln, wurde getäuscht. Es fehlt an Weitsicht und perspektivischem Denken im Interesse des Doppeldorfes. Mit Riesenschritten gehen wir auf die Einwohner zu. Immer mehr Menschen verlassen die Großstädte und siedeln sich im Umland an. Bessere Beispiele diesbezüglich gibt es in unseren Nachbargemeinden, die sind da flexibler. Winfrid Altmann

17 02/2015 UMWELT 17 Prof. Achim Sydow (2.v.re.) erklärt das Bild, das aus amtlichen Vermessungsdaten entstand und von der Eggersdorfer Firma Iconda in diese Form gebracht wurde Eiszeittafel eingeweiht Kein Werbeplakat sondern eine Karte mit den Höhen und Tiefen der Landschaft zwischen S-Bahnhof und Gamengrund, der Eiszeitrinne, zieht seit Dezember 2014 die Blicke der Bahnhofsnutzer auf sich. Das Projekt zur Darstellung der Eiszeitrinne ist von der Lokalen Agenda des Dorfes initiiert worden. Um die Eiszeitrinne so plastisch darzustellen, ist das Land überflogen und mit einem Lasergerät alle zwei Meter fotografiert worden. Die Höhengenauigkeit (20 cm) zeigt sich in den Farbtönen von grün bis braun. Der Bahnhof Petershagen liegt beispielsweise 50 Meter über dem Meeresspiegel. Eine zweite Tafel steht am Mühlenteich in Eggersdorf. Eine Broschüre und eine Karte, erhältlich in Carls Café und im Landgasthof zum Mühlenteich, ergänzen die Informationen rund um die Historie unserer Landschaft. kat- Wie geht es unserem Wasser? Lokale Agenda lud zu Diskussionsforum Die uns umgebende Landschaft, wir selbst sind ein Wasser-Werk. Wasser ist sicher nicht alles, aber ohne Wasser sind, vor allem wir Menschen - nichts! Selbstverständlich füllt sich unser Glas mit klarem Trink-Wasser, wenn wir den Hahn öffnen, selbstverständlich klappert die Mühle am rauschenden Bach und saftiges Grün umgibt uns. Selbstverständlich? Nicht für jene, die offenen Auges die Natur um uns beobachten, wissen, dass allein die Klimaerwärmung unserer Region seit den 90iger Jahren bereits 1,5 Grad ausmacht, vorsichtige Prognosen bis 2050/60 von 2 bis 4 Grad ausgehen! Wasser, und so auch Natur für fernere Nachfahren zu sichern, also nachhaltiges Handeln heute, ist das Ziel der hiesigen Lokalen Agenda. Ihre Erkundungen, finanziell unterstützt von der ANU (Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltschutz) und der Gemeinde, flankiert von externer wissenschaftlicher Analyse, fanden einen vorläufigen Höhepunkt in einer gut besuchten Diskussions- und Vortragsveranstaltung. Einführend stellte Prof. Dr. Stefan Kaden die Forschungsergebnisse eines Modellprojektes der INKA BB zum Wasser im Fredersdorfer Mühlenfließ vor. Das Fließ stellt gewissermaßen die Hauptschlagader aller Wasserbetrachtung unserer Region dar, speist kleine Gewässer und Feuchtgebiete sowie den oberen Grundwasserleiter - wenn es denn fließt! Mit einem statistischen Klimatrend-Modell simulierte Prof. Kaden die hydrologischen Verhältnisse und kam zu dem Schluss, dass sowohl Abfluss als auch Grundwasserstände signifikant zurückgehen werden, benannte als eine Hauptursache die Klimaerwärmung und zeigte als Handlungsoptionen baulich-technische sowie administrative Maßnahmen auf. Dass der abnehmende Trend aber nicht nur auf die globale Erwärmung zurück geht, sondern auch auf die regionale Beschleunigung des Wasserabflusses, wies auch die Expertin Dr. Angela Schlutow von ÖKÖ DATA Strausberg nach. Die Trockenlegung von Mooren durch Anlage und Vertiefung von Gräben habe das Wasserspeichervermögen der Torfschichten zunichte gemacht. Sie zeigte auf, wie tiefgreifend auf alle Systeme Wassermangel wirkt. Komplettiert wurde das Betrachtungsspektrum durch Andreas Lüders, der sich mit einer detailreichen historischen Betrachtung den Elf Mühlen am Heubach - so nannten die wendischen Liutizer das Fließ vermutlich im 6. Jahrhundert - widmete. Als Projektergebnis wird die Lokale Agenda ihre Ergebnisse mit einer sowohl gedruckten als auch im Internet veröffentlichten Broschüre plastisch darstellen. Mit dem heute vorgeschlagenen Maßnahmenkatalog und der Initiative zu einem runden Tisch aller betroffenen Agenda Gruppen des Wassereinzugsgebietes verfolgt man zwei Ziele: Kommunen und Verbänden sollen Handlungsimpulse gegeben werden. Wichtiger aber noch: Bildung, Sensibilisierung einer breiteren Öffentlichkeit für das wichtige Thema! Dazu wird auch die baldige Online-Präsentation eines Computerspieles dienen, das spielerisch die komplexe Kausalstruktur von Umweltfaktoren auf den zukünftigen Wasserhaushalt verdeutlichen wird. Denn, so ein Fazit des Abends: In den kommenden 50 bis 100 Jahren wird es wahrscheinlich noch nicht ganz eng - aber, was dann? Hartmut Heuschkel

18 18 Das Doppeldorf Februar 2015 Fredersdorf-Vogelsdorf und Petershagen/Eggersdorf offener Brief zum Jahreswechsel 2014 / Rückblick und Vision Ein Rückblick 1992 erfolgte eine Gemeindegebietsreform. Es sollten nur noch Gemeinden oder Ämter mit mehr als 5000 Einwohnern bestehen. Wegen bereits historisch gewachsener gemeinsamer Strukturen wollten zunächst die vier Gemeinden Vogelsdorf, Fredersdorf, Petershagen und Bruchmühle 1992 ein gemeinsames Amt bilden. Eggersdorf hatte eher Verbindungen zu Strausberg. Da das Innenministerium Bruchmühle dem Amt Altlandsberg zuordnete, scheiterte dieser Plan. Eggersdorf konnte wegen zu geringer Einwohnerzahl nicht selbstständig bleiben und es gab gleichzeitig das Bestreben, mit Petershagen eine Doppelgemeinde zu bilden. So entstanden die Gemeinden Fredersdorf-Vogelsdorf und Petershagen/Eggersdorf. Eine Vision Fredersdorf-Vogelsdorf und Petershagen/Eggersdorf schließen sich zu einer Gemeinde zusammen. Die Einwohnerzahl betrüge dann bereits Einwohner und würde weiter moderat steigen. Der Ort wäre größer als die Nachbarorte Strausberg oder Neuenhagen. Die Einwohnerzahl wird unabhängig von einer Fusion mittelfristig übersteigen. Eine Großstadt würde der Ort jedoch nicht werden. Vieles würde so bleiben wie es ist. Insbesondere würden die Ortsstrukturen mit vorwiegend Einfamilienhäusern bebaut, erhalten bleiben. Auch die vielen kleinen Grünbereiche würden den Ort weiter prägen. Es würde kein Ort mit kompakter städtischer Bebauung und bliebe weiter ohne einheitliches Ortszentrum. Ein Schwerpunkt der Entwicklung könnte jedoch der Bereich mit dem alten Dorfkern Petershagen und dem Bahnhof Fredersdorf werden. Die Ortsteile blieben zur Orientierung und Identitätsstiftung erhalten. Für Petershagen könnte ich mir zwei Ortsteile vorstellen, südlich und nördlich der Bahnlinie. Damit würden 6 vergleichbare Ortsteile entstehen. Was würde ein Zusammenschluss bewirken? 1. Er erhöht die Effektivität und Qualität der Verwaltungsarbeit. Die Verwaltung ist für die Bürgerinnen und Bürger da. Sie wäre zum Beispiel für vier Grundschulen und für vier Horte sowie eine Reihe von Kitas zuständig. Hier könnten sich die entsprechenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stärker spezialisieren. Ein weiteres Beispiel wäre die Erhöhung bei der effektiven Nutzung der IT-Ausrüstung und deren Wartung und Anpassung. Gleiches gilt für den Technikbereich der Bauhöfe. Warum sollen zwei Verwaltungen für gleiche Aufgaben in zwei Rathäusern arbeiten? Die Qualität der Verwaltungsarbeit würde sich durch neue Organisationsmöglichkeiten erhöhen, gleichzeitig würde durch Synergieeffekte sogar gespart werden. 2. Er sichert und verbessert die Infrastruktur. Ein Ort mit mehr als Einwohner wird eine staatliche Abiturausbildung anbieten. Ob sich der Bau einer kleinen Schwimmhalle, ähnlich wie die Strausberger Schwimmhalle, als wirtschaftlich erweist, könnte untersucht werden. Für wirtschaftliche Ansiedlungen wäre für Investoren ein bekannterer Ort wesentlich attraktiver. Die Ansiedlung von weiterem Gewerbe zum Beispiel an der A10, B1 würde wahrscheinlicher. Weitere Arbeitsplätze im Ort würden entstehen. Ein innerörtlicher Busverkehr wäre wirtschaftlicher als heute. Ein gemeinsamer Flächennutzungsplan eröffnet die Chance, den durch Zuzug neu entstandenen Realitäten Rechnung zu tragen. Bebauungspläne könnten den weiteren unsinnigen Bau von Supermärkten verhindern. 3. Es erhöhen sich Fördermöglichkeiten. Ein Einwohnerort erhält im Landtag und der Landesregierung viel größeres Gewicht. Die finanzielle Mittelzuweisung würde sich verbessern. Das Multicenter in Vogeldorf hätte bessere Aussichten, begrenzt sinnvoll erweitert zu werden. Dies würde die kommunalen Steuereinnahmen verbessern. Eine zukunftsorientierte Debatte mit Ideenreichtum über eine mögliche Vereinigung würde ich sehr begrüßen. Bernhard Sept Leserbriefe müssen nicht Redaktionsmeinung sein. Wir behalten uns die Veröffentlichung eingesandter Post wie auch Sinn wahrende Kürzungen vor. Extra-Doppeldorf 2015 Auf Seite 10 unter dem Stichwort Feuerwerke hat sich leider der Druckfehlerteufel eingeschlichen: Das Zünden von Feuerwerkskörpern ist in der Zeit vom bis nicht gestattet. In der Extraausgabe des Doppeldorfes 2015, Seite 31, haben wir leider alte Kontaktdaten unserer Tänzer vom SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf e.v. veröffentlicht. Anbei nun die Korrektur: SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf Abteilung Tanzen (Standard und Latein) Kontakt: Abteilungsleiter Klaus Sengstock Telefon: (033439) 78888

19 02/2015 Senioren 19 Broschüre Brandenburg barrierefrei Das druckfrische Spezial-Magazin Brandenburg für alle. Barrierefrei reisen präsentiert inzwischen im vierten Jahr ausgewählte Angebote für Rollstuhlnutzer, Gäste mit Seheinschränkungen, gehörlose Menschen und Besucher mit Lernschwierigkeiten sowie für Allergiker. Auf 100 Seiten werden Tipps für einen perfekten Ausflug oder einen entspannten Urlaub vorgestellt, z.b. die Angebote der Bundesgartenschau in der Havelregion und die touristischen Preisträger des 1. Inklusionspreises des Landes Brandenburg. In Eggersdorf bei Berlin lohnt ein Besuch im barrierefreien Freibad am Bötzsee. Rollstuhlnutzer können in der Uckermark mit der Fahrraddraisine und mit dem Floß fahren. Im Ruppiner Seenland gehen Rollifahrer mit dem vierrädrigen E- Fahrrad Quadrix auf Abenteuertour und im Spargelund Erlebnishof Klaistow kann jeder Kultur-Heidelbeeren pflücken, ohne sich zu bücken. Der Berliner Verlag terra press arbeitete bei der Erstellung der Broschüre eng mit der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH zusammen. Die Broschüre kann auf www. barrierefrei-brandenburg.de als barrierfreies pdf heruntergeladen werden. Mit Saisonbeginn ist sie auch im Zeitschriftenhandel erhältlich oder beim Verlag terra press GmbH, Albrechtstraße 18, Berlin, Telefon (030) , zum Preis von 2,80 Euro zzgl. Versand. TMB Seniorentanztee 14. Februar Seniorentanz im Jugendclub mit DJ DIBA. Am Samstag, dem 14. Februar 2015 können die Senioren unserer Gemeinde wieder das Tanzbein im Jugendclub schwingen oder die Zeit für nette Gespräche nutzen. Ab 15 Uhr wird DJ DIBA ordentliche Musik auflegen und für Stimmung im Club sorgen. Frischer Kuchen und heißer Kaffee stehen natürlich auch wieder zur Verfügung. Da nur begrenzt Plätze vorhanden sind, bitten wir um vorherige Anmeldung bis zum 12. Februar 2015 unter der Telefonnummer oder über die E- Mailadresse SENIORENZENTRUM KLÄRE WEIST Spielevormittag Bingo, Beginn: Uhr Urania-Vortrag: Dreiländereck Deutschland Frankreich - Luxemburg Beginn: Uhr Musik-Vormittag Herr Doherr singt und musiziert mit uns Beginn: 09:00 Uhr Heimbewohner, 9:50 Uhr Tagespflege und Gäste Katholischer Gottesdienst im Haus Beginn: Uhr Fröhlich durch den Faschingsdienstag Beginn: Uhr Frau Strupp präsentiert ihre Frührahrscollektion, Beginn Uhr Evangelischer Gottesdienst im Haus Beginn: Uhr Auch an den übrigen Vormittagen können Sie nach Anmeldung gern unser Gast sein. Über Ihren Besuch freuen wir uns. Anmeldungen bitte unter / 7169 Anja Arnoldt, Einrichtungsleitung Seniorenzentrum Kläre Weist : Heim/ Tagespflege Diakonie- Sozialstation: Doreen Teske (Tel /893410) Volkssolidarität Eggersdorf Kegeln Gr. 3, 05./12./19./ Kegeln Gr. 1, 05./ Kegeln Gr. 5, 03./ Tanzgruppe, 02./09./16./23.02., Uhr, Haus Bötzsee Vorstandssitzung, Uhr, Haus Bötzsee Kegeln Gr. 2 u. 4, 10./ Chor, 10./24.02., Uhr, Haus Bötzsee Kaffeeklatsch Uhr, Haus Bötzsee Thermalbaden Uhr, nach Bad Saarow Erwin Mattauch, Vorsitzender SENIORENCLUB PETERSHAGEN , Uhr Kegeln auf der Bahnanlage Eggersdorf , Uhr, Wir feiern Fasching! Im Vereinsgebäude Waldsportplatz mit Musik, Tanz, Humor und viel Spaß. Transport wird abgesichert. Kostüme und gute Laune erwünscht. Helau! , Uhr, Faschingskegeln auf der Bahnanlage Eggersdorf , Uhr, Vereinshauptversammlung/Vorstandswahlen auf dem Waldsportplatz/Vereinsraum, Transport wird abgesichert. Helga Lasch, Vorsitzende

20 20 Das Doppeldorf Februar 2015 Tierarztpraxis in Petershagen seit Dr. Lucienne Mix und Dr. Heiko Mix S Eggersdorfer Str. 31 Kurze Wartezeit durch Terminvergabe Aus dem Standesamt Tierärztlicher Bereitschaftsdienst Dr. Lucienne Mix und Dr. Heiko Mix S am Dr. Ludwig Spormann S Ärztlicher Bereitschaftsdienst Auskunft über den diensthabenden Arzt erhalten Sie unter S Kinderärztlicher Bereitschaftsdienst Bereich Neuenhagen/ Petershagen/Eggersdorf: S Im Monat Dezember wurden sechs Babys geboren. Im Januar fanden keine Trauungen statt. Aus dem Dezember möchten noch folgende Hochzeitspaare erwähnt werden: Frank Rabis und Xenia Most aus Petershagen/Eggersdorf André Borchardt und Anne Brandt aus Berlin Roswitha Schlosser, Standesbeamtin Die Gemeinde gratuliert allen Eltern und Brautpaaren! Roswitha Schlosser, Standesbeamtin Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, Wenn Wenn du du bei bei Nacht Nacht den den Himmel Himmel anschaust, anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, wird wird es es dir dir sein, sein, als als lachten lachten alle alle Sterne, Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen wohne, wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. weil weil ich ich auf auf einem einem von von ihnen ihnen lache. lache. (Antoine de Saint-Exupèry) (Antoine (Antoine de de Saint-Exupèry) Saint-Exupèry) Tessa Tessa ( ) (1999 ( ) 2015) In trauriger Erinnerung In In trauriger trauriger Erinnerung Erinnerung Die Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium Die Die Schülerinnen Schülerinnen und und Schüler Schüler sowie sowie das das Kollegium Kollegium der Privaten Gesamtschule Petershagen der FAW ggmbh der der Privaten Privaten Gesamtschule Gesamtschule Petershagen Petershagen der der FAW FAW ggmbh ggmbh Petershagen im Januar 2015 Petershagen Petershagen im im Januar Januar

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