Acknowledge ist ein TCP-Befehl zur Bestätigung bzw. Quittierung ankommender Datenpakete.

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1 137 Glossar Glossar A ACK Acknowledge ist ein TCP-Befehl zur Bestätigung bzw. Quittierung ankommender Datenpakete. ACK- Timer ACK- Nummer B ARP ATM BER B-Kanal Der Acknowledgement-Timer gewährleistet die Bestätigung einer TCP-Übertragung innerhalb einer bestimmten Frist. In einer TCP-Verbindung quittiert die Acknowledgement-Nummer ein ankommendes Datenpaket, indem zu dessen Sequenznummer SN die Anzahl der Bytes des Pakets addiert wird. Die Formel lautet: ACK (Empfänger) = SN (Sender) + Byteanzahl (Paket). Somit zeigt die ACK-Nummer an, welches Paket der Empfänger als nächstes erwartet. Beim Drei-Wege-Handshake muss zu der empfangenen SN eine Eins addiert werden, um die passende ACK-Nummer zu bilden, die an den Sender zurückgesendet wird und zu dessen neuer SN wird. Das Address Resolution Protocol ARP ist für das Identifizieren der MAC-Adresse des Netzwerkadapters auf dem Zielcomputer zuständig. Der Asynchronous Transfer Mode ATM ist eine paketvermittelte Technologie des Link Layer. Es werden im Gegensatz zu Frame Relay Pakete fester Länge, sogenannte ATM-Zellen, in das Netzwerk gesendet. Die Bit Error Rate BER gibt die Bitfehlerrate an.. Der ISDN-Anschluss verfügt über mehrere Kanäle, die Signale in einer Punkt-zu-Punkt-Verbindung übertragen. Zwei davon sind die B-Kanäle. Sie übertragen die Nutzinformationen mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von je 64 KBit/s. Diese Übertragungsrate ist dafür geeignet, digitalisierte Sprache und audiovisuelle Informationen beispielsweise eines Bildtelefons in einer akzeptablen Qualität innerhalb eines Kanals zu übermitteln. Letztere Anwendung wird von zusätzlichen Kompressionsverfahren unterstützt. Neben dem B-Kanal arbeitet der ISDN-Anschluss mit dem D-

2 Glossar 138 Kanal. C BRI CC Abkürzung für Basic Rate Interface: Beim ISDN-BRI (vergleichbar mit dem deutschen Basisanschluss) wird eine digitale Übertragungstechnologie eingesetzt, bei der die verfügbare Bandbreite in zwei 64-Kbps-Nutzkanäle (B-Kanäle) und einen 16-Kbps-Steuerkanal (D-Kanal) aufgeteilt ist. Dabei werden die herkömmlichen Telefonleitungen verwendet. Der 4 Bit große CSRC Counter des RTP-Headers gibt die Anzahl der Teilnehmer einer Konferenz an. cctld CDR CFI CIDR Codec Codecs CoS Jedes Land der Erde verfügt in DNS über eine eigene Länder- Domäne, die sogenannte cctld- country coded Top Level Domain. Call Detail Recording beschreibt ein Gesprächsdaten-Auswertungssystem. Der Canonical Format Indicator (1 Bit) ist Bestandteil des VLAN- Tags (VLAN-Header) eines Ethernetframes. Je nach Netzwerktechnologie erfüllt es spezifische Anzeigefunktionen. Das Frame- Tagging ist eine Verfahrenstechnik, welche es ermöglicht, VLAN- Informationen innerhalb der Datenframes auf Layer-2 (MAC-Ebene) zu übertragen. Die Arbeitsgruppe IEEE 802.1Q beschäftigt sich mit dem Thema Frame-Tagging. CIDR Classless Inter-Domain Routing ist ein neues Adressierungsverfahren, das die Zuweisung von IP-Adressen an Netzwerke optimiert. Codecs komprimieren das abgetastete, digitale Sprachsignal mit speziellen Algorithmen und verringern so das zu übertragende Datenvolumen. Plural zu Codec. Die Bezeichnung Class of Service bezieht sich auf das Etikettieren der Datenpakete in verschiedene Prioritätsklassen oder Dienstklassen.

3 139 Glossar CPU CRC crtp CSMA/CD D CSRC DFÜ DHCP DHCP-- ACK Die Central Processing Unit ist der Prozessor eines Rechners. CRC Cyclical Redundancy Check ist ein Berechnungsverfahren für die Fehlerüberprüfung im Nachspann eines Datenrahmens des Link Layers. Die Prüfsumme wird als Frame Check Sequence FCS bezeichnet. Mit Hilfe von compressed Realtime Transport Protocol kann Bandbreite einer Echtzeitübertragung eingespart werden, indem der 40 Byte große RTP/UDP/IP-Header auf 2 bis 4 Byte komprimiert wird. Carrier Sense Multiple Access with Collision Detection CSMA/CD ist die für Ethernet verwendete Netzwerkzugriffsmethode. CSMA- /CD ist eine Gruppe von Regeln, mit denen bestimmt wird, wie Netzwerkgeräte antworten, wenn zwei Geräte gleichzeitig Daten im Netzwerk zu senden versuchen. Das Contributing Source Feld des RTP-Headers ist die Teilnehmerquellen-ID und dient dem Empfänger zum Unterscheiden der verschiedenen Sender. Es gibt an, aus welchen Einzelstreams sich der Gesamtstream einer Konferenz zusammensetzt. Das Feld zeigt demzufolge die IP-Adressen der Konferenzteilnehmer an. Die Länge dieses Feldes beträgt 32 Bit; das CSRC-Feld wird nur beim Einsatz von Mixern benötigt. DFÜ steht für Datenfernübertragung. Mit einer DFÜ-Verbindung kann ein Client eine Verbindung zu einem ISP aufbauen, der dann eine Verbindung zum Internet herstellt. Das Dynamic Host Configuration Protocol DHCP zentralisiert und verwaltet die Zuweisung von TCP/IP-Konfigurationsinformationen durch das automatische Zuweisen von IP-Adressen an Computer. Mit der DHCP-Acknowledge-Bestätigung teilt der Server dem Client den Erfolg der IP-Lease-Anforderung mit. Diese Meldung enthält die gültige Lease der IP-Adresse und die anderen Konfigurationsinformationen. Sowohl Client als auch Server speichern diese Informationen. Jetzt kann der Client für die Dauer der Lea-

4 Glossar 140 se im Netzwerk kommunizieren. DHCP- DISCO- VER DHCP- OFFER DHCP- RE- QUEST DHTML D-Kanal DNS DoD- Modell Die Anforderung einer IP-Lease wird als DHCP-DISCOVER-Meldung bezeichnet. Das Angebot eines DHCP-Servers an einen Client enthält die Hardware-Adresse des Clients, das Angebot einer IP-Adresse, die Subnetz-Maske, die Dauer der Lease und die IP-Adresse des Servers. Dieses Angebot wird als DHCP-OFFER bezeichnet und erfolgt immer als Antwort auf eine entsprechende Anfrage (DHCP-DISCOVER). Die Broadcast-Absage, die ein Client an mehrere DHCP-Server schickt, die entsprechende Angebote versendet haben, bezeichnet man als DHCP-REQUEST. Dynamic Hypertext Markup Language oder DHTML ist eine Sprache und bezieht sich auf HTML-Erweiterungen, die Animationen unterstützen und das Erstellen interaktiver Webseiten erlauben. Der ISDN-Anschluss verfügt über mehrere Kanäle, die Signale in einer Punkt-zu-Punkt-Verbindung übertragen. Einer davon ist der D-Kanal. Er ist der Steuer- und Signalisierungskanal eines ISDN- Anschlusses. Er steuert den Verbindungsauf- und abbau, überträgt Wahlinformationen und steuert die Nutzung der ISDN- Supplementary Services (Dienstemerkmale). Der D-Kanal stellt einen Übertragungskanal für Nachrichten dar, die nur zwischen dem Endgerät und der Vermittlungsstelle ausgetauscht werden. Das Domain Name System ist ein hierarchisches, Client-Serverbasiertes Datenbank-Verwaltungssystem, das Zuordnungen auf der Anwendungsschicht vornimmt und sowohl UDP als auch TCP als zugrundeliegende Protokolle der Transportschicht verwendet. Der Zweck der DNS-Datenbank besteht darin, Computernamen in IP-Adressen zu übersetzen. Zur Übertragung der Daten von einem Computer auf einen anderen verwendet TCP/IP ein aus vier Schichten bzw. Layern aufgebautes Kommunikationsmodell, das sogenannte Department-of- Defense -Modell oder DoD-Modell. Die vier Schichten dieses Modells lauten: Application Layer, Transport Layer, Internet Layer und Link Layer.

5 141 Glossar DS DSCP DSP DTMF DiffServ ist eine alternative Implementierung des ToS-Bytes. Das Differentiated Services Byte weist folgende Struktur auf: Die Bits 0 bis 2 des 3-Bit-Feldes sind eins zu eins von der IP-Precedence übernommen worden und kennzeichnen verschiedene Dienstklassen. Die Bits 3 bis 6 des ToS- Feldes werden bei Diffserv allerdings dazu genutzt, für jede dieser Dienstklassen noch einmal vier Prioritätsabstufungen festzulegen. Gegenüber dem ToS- Feld, das mit seinen IP- Precedence Bits acht Priorisierungs Stufen unterstützt, sind beim DS-Feld mit den Differentiated Service Code Points (DSCP) bis zu 64, also 2 hoch 6 Stufen möglich. Differential Service Code Point ist die Bezeichnung für das ToS- Feld im IP-Header von DiffServ. Im Gegensatz zum TOS-Feld hat das DSCP-Feld 6 Bits zur Klassifizierung und kann theoretisch bis zu 64 Klassen differenzieren. Der Digitale Signal-Prozessor findet in jedem IP-Telefon seine Verwendung und wird z.b. auch in Gateways eingesetzt. Es handelt sich um einen Chip zur Signalverarbeitung. Bei VoIP wird er zur Echounterdrückung eingesetzt. Beim Telefonieren nach dem Tonwahlverfahren werden die Wähltöne durch die Überlagerung zweier Töne aus verschiedenen Frequenzbereichen erzeugt. Der Wählton soll dabei 100 ms dauern, gefolgt von einer ebenfalls 100 ms langen Pause. Diese Tonerzeugung heißt Dual Tone Multiplexed Frequency E E1 E1 ist ein europäischer Standard für Übertragungsraten von 2,048 Mbps. E.164 Empfehlung (Numbering Plan for the ISDN Era) der International Telecommunication Union (ITU) mit zentraler Bedeutung für die Nummerierung (Adressierung) in Telekommunikationsnetzen. Die Empfehlung ITU-T E aktuelle Version 5/ wurde primär für das ISDN entwickelt und ersetzte die Empfehlung ITU-T E.163 (Nummerierung im analogen Telefonnetz). Neben dem ISDN findet E.164 inzwischen in zahlreichen anderen Bereichen Verwendung, beispielsweise in ATM-Netzen und im digitalen Mobilfunknetz GSM. Die vollständige internationale Rufnummer nach E.164 lässt maximal 15 Ziffernstellen zu (im ISDN zuzüglich 40

6 Glossar 142 Stellen für Subadressen). Die vollständige E.164-Rufnummer besteht aus den Komponenten: Erstens: Country Code (CC), dt. Landeskennzahl (LKZ). Zweitens: National Destination Code (NDC), dt. Netzkennzahl (NKZ). Drittens: Subscriber Number (SN), dt. Teilnehmerrufnummer. F FCS FDDI FIFO Frame FTP Frame Check Sequence FCS ist eine Rahmenprüfsumme, die mit dem CRC-Verfahren berechnet wird. Fiber Distributed Data Interface FDDI ist eine Technologie des Link Layer. FDDI stellt für verschiedene Netzwerktypen Hochgeschwindigkeitsverbindungen bereit. First-In-First-Out ist ein Konzept beim Betrieb von Warteschlangen (Queuing) in Routern, wonach Pakete, die sich als erste in der Warteschlange eingereiht haben, als erstes geroutet werden. Ein Frame bzw. Rahmen ist die Übertragungseinheit im Link Layer. Er besteht aus einem Header, der im Link Layer hinzugefügt wird, und den Daten der IP-Schicht. Das File Transfer Protocol FTP wird verwendet, um Dateien zwischen Computern gemeinsam zu nutzen und zu übertragen. G G.114 Der Standard G.114 gibt Empfehlungen für die Sprachqualität und legt als Obergrenze für eine gute Sprachqualität eine End-zu-End- Verzögerung von 150 ms fest. G.7xx G.7xx ist die Sammelbezeichnung für Audio-Codecs in H.323 G.711 Der Codec G.711 ist ein Standard der Kodierung. Es ist eine Sammelbezeichnung für die beiden Varianten alaw (Europa) und µlaw (Nordamerika). Beide Varianten greifen auf die logarithmische Abtastung zurück. G.711 benötigt 64 kbps an Bitrate im Dauerbetrieb. G.722 G.722 ist eine Empfehlung (Standard) der ITU-T-Empfehlungsserie G für die Telefonübertragung über drahtgebundene Verbin-

7 143 Glossar dungen, Satelliten- und Funkverbindungen sowie digitale Netze. ITU-T G.722 basiert auf der ADPCM-Audio-Codierung (ADPCM, Adaptive Differenzial Pulse Code Modulation) und legt fest, wie Audiosignale mit Übertragungsraten zwischen 64 kbit/s und 22 kbit/s digital übertragen werden. Für Audiosignale mit 7-kHz- Bandbreite sind Kompressionsverfahren für 64 kbit/s, 56 kbit/s oder 48 kbit/s definiert.. G Der Codec G ist ein Standard der Kodierung und beschreibt eine Kodierungstechnik, mit der man Sprache zu einer geringen Bitrate komprimieren kann. Mit Hilfe der MP-MLQ-Technologie lässt sich die erreichbare Bitrate von 5,3 auf 6,3 kbps erhöhen. G.728 Der Codec G.728 ist eine Empfehlung (Standard) der ITU-T- Empfehlungsserie G für die Telefonübertragung über drahtgebundene Verbindungen, Satelliten- und Funkverbindungen sowie digitale Netze. G.728 spezifiziert einen Audio-Codec, der 16 kbit/s eines 128-kbit/s-Kanals für die Audioübertragung nutzt, der Rest steht für Videodaten zur Verfügung. G.729 Der Codec G.729 ist ein Standard der Kodierung, der die Datenrate ohne bedeutende Qualitätseinbußen auf 8 kbps verringern kann. G.729A GK Der Codec G.729A ist eine Abwandlung von G.729 und unterscheidet sich von diesem durch eine weniger komplexe Berechnung des Algorithmus und eine etwas schlechtere Sprachqualität. Durch die hohe Komprimierung und die geringe Verzögerung in Einklang mit einer insgesamt guten Sprachqualität ist G.729A der empfohlene Codec für die IP-Telefonie. Die Standards G.729B und G.729 AB weisen zudem eine Sprachpausenunterdrückung auf. Infoffizielle Abkürzung für Gatekeeper. GSM gtld Abkürzung für Global System for Mobile Communications. Internationaler Standard für den digitalen Mobilfunk der 2. Generation. Benannt nach der Groupe Spécial Mobile". Die generic Top Level Domains sind innerhalb der hierarchischen Struktur von DNS definierte Domänen der ersten Ebene, wie arpa, com, edu, gov, mil, net, org und int.

8 Glossar 144 GUI Das Graphic User Interface ist die graphische Benutzeroberfläche eines Softwareprogramms, wie z.b. die von NetMeeting. H H.221 H.221 ist eine ITU-T Empfehlung bezüglich der Rahmenstruktur audiovisueller Teledienste im Zusammenhang mit der Anrufsignalisierung in ISDN. H.225 Die Empfehlung H.225 umfasst die Anrufsignalisierung mit Q.931- Meldungen für den Verbindungsauf- und abbau und die RAS - Registration-Admission-Status- Signalisierung zur Kommunikation mit dem Gatekeeper. Zusammen mit H.245 bildet H.225 die Systemkontrolleinheit der H.323-basierenden IP-Telefonie. H.230 H.230 ist eine ITU-T CODEC-Empfehlung bezüglich der Steuerung der Rahmensynchronisierung und der Kontrollsignale audiovisueller Systeme im Zusammenhang mit der Anrufkontrollsignalisierung in Videokonferenzen im leitungsvermittelten ISDN. H.235 Zur Gewährleistung der Abhörsicherheit insbesondere in öffentlichen IP- Netzwerken gibt es die ITU-T Empfehlung H.235. Sie umfasst die Authentisierung, Integritätsüberwachung und Verschlüsselung. H.245 Das Protokoll H.245 ist für die Anrufkontrollsignalisierung, den Austausch der Fähigkeiten der beteiligten Terminals und für das Öffnen eines logischen Kanals zur Übertragung der Echtzeitdaten zuständig. Zusammen mit H.225 bildet H.245 die Systemkontrolleinheit der H.323-basierenden IP-Telefonie. H.246 H.246 ist Standard für die Interoperabilität von H.323-Diensten mit Diensten aus dem herkömmlichen Telefonnetz. H.26x H.26x ist die Sammelbezeichnung für Video-Standards in H.323. H.261 Für die Unterstützung von Videoübertragungen im Rahmen von H.323 muss der ITU-Standard H.261 erfüllt sein. H.261 wird über Verbindungen eingesetzt, deren Bandbreite ein Vielfaches von 64 Kbps beträgt. H.263 Die Implementation des ITU-Standards H.263 zur Übertragung von Video im Rahmen von H.323 über schmalbandige Leitungen

9 145 Glossar ist optional. H.320 H.320 ist eine ITU-T-Empfehlung (Standard) der H-Serie für die digitale Videokommunikation in ISDN-basierten Systemen. H.320 ist die älteste Rahmenempfehlung der H-Serie, die als "Überstandard" andere Empfehlungen mit dem Ziel zusammenfasst, eine generelle Videotelefon-Systemspezifikation zu erzeugen. H.323 H.323 ist ein allgemeiner und netzwerk- und herstellerunabhängiger Sammelstandard der IP-Telefonie. Die H.323-Protokollsuite regelt Datenübertragungen in Audio-, Video- und Datenkonferenzen über Netzwerke, die keine bestimmte Dienstqualität QOS garantieren können. Damit gilt H.323 auch für IP- basierte Netzwerke wie das Internet. H.324 H.324 ist eine ITU-T Empfehlung, die ein Terminal für die Multimedia-Kommunikation bei geringen Bitraten beschreibt. H.450 Ein optionaler Bestandteil von H.323 ist der ITU-Standard H.450. Er legt fest, wie die aus der herkömmlichen Telefonie bekannten Zusatz-Dienste (Supplementary Services) für die IP-Telefonie umgesetzt werden müssen. H.450 unterliegt der stetigen Ergänzung und besteht zur Zeit aus neun Teilen. H H H H H H H H H beschreibt ein generisches Funktionsprotokoll für die Unterstützung zusätzlicher Dienste in H.323. H beschreibt das Dienstemerkmal "Anrufweiterleitung" bei VoIP. H beschreibt das Dienstemerkmal "Anrufumleitung" bei VoIP. H beschreibt das Dienstemerkmal "Makeln" bei VoIP. H beschreibt das Dienstemerkmal "Anruf parken und wieder heranholen" bei VoIP. H beschreibt das Dienstemerkmal "Anklopfen" bei VoIP. H beschreibt das Dienstemerkmal " Anzeige 'Nachricht wartet' " bei VoIP. H beschreibt das Dienstemerkmal "Namensanzeige" bei

10 Glossar 146 VoIP. I H Header Host-ID HTML HTTP HTTPS IANA IEEE H beschreibt das Dienstemerkmal "Rückruf" bei VoIP. Innerhalb einer Übertragungseinheit bzw. eines Datenpakets ist ein Header ein Vorspann, der je nach Layer, in welchem er zugefügt wird, unterschiedliche Funktionalitäten bereitstellen kann. Die Host-Identity identifiziert eine Arbeitsstation, einen Server, einen Router oder einen anderen TCP/IP-Host innerhalb eines Segments. Die Adresse für jeden einzelnen Host muss für die Netzwerk-ID eindeutig sein. Die Hypertext Markup Language HTML ist die Standardsprache zum Erstellen und Formatieren von Webseiten. HTML definiert das Erscheinungsbild von Texten im Internet. Das Hypertext Transfer Protocol HTTP ist eine Konvention, um Nachrichten mit Hilfe von TCP/IP von einem Server an einen Client zu senden. HTTP-Kommunikation ist somit unverschlüsselt. HTTP gehört neben HTTPS, FTP und SMTP zu den am häufigsten verwendeten Internetprotokollen, die den Zugriff auf das Internet ermöglichen. Mit dem Hypertext Transfer Protocol Secure HTTPS werden mit Hilfe von SSL, dem sogenannten Secure Socket Layer, sichere Webserver-Verbindungen hergestellt. HTTPS gehört neben HTTP, FTP und SMTP zu den am häufigsten verwendeten Internetprotokollen, die den Zugriff auf das Internet ermöglichen. Die Internet Assigned Number Authority ist die Vorläuferorganisation der ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers). Bis zur Gründung von ICANN Ende 1998 war IANA als zentrale Internet-Instanz für die Vergabe und Koordination von eindeutigen Adressen (IP-Adressen) und Domainnamen im weltweiten Internet zuständig. Das Institute of Electrical and Electronics Engineers, INC., ist eine Non-Profit-Organisation, in welcher sich Einzelmitglieder aus dem technischen Bereich in 150 Ländern zu einer

11 147 Glossar Wissensplattform zusammengeschlossen haben. IETF IMTC IP IP- Adresse IP- Adressklasse IP- Datagramm Die Internet Engineering Task Force ist eine große, offene Gemeinschaft von Herstellern, Betreibern und Händlern im Internetund Netzwerkbereich, vereint in der Zielsetzung, die Architektur und reibungslose Operabilität des Internets weiterzuentwickeln. IMTC ist die Abkürzung für International Multimedia Telecommunications Consortium, Inc., eine Non-Profit-Korporation, die weltweit circa 100 Organisationen umfasst. Das IMTC fördert die Entwicklung und Implementierung von multimedialen Konferenzlösungen, die als offener, internationaler Standard Kriterien der Interoperabilität zu erfüllen haben. Im Besonderen geht es hierbei um multimediale Standards, die von der ITU gesetzt werden. Das Internet Protocol IP ist dafür verantwortlich, die zu übertragenden Daten zu adressieren und an das vorgesehene Ziel zu bringen. Jeder auf TCP/IP basierende Computer, auch TCP/IP-Host genannt, wird durch eine logische Internet-Protokoll-Adresse identifiziert. Für alle Hosts und Netzwerkkomponenten, die unter TCP/IP kommunizieren, ist eine eindeutige IP-Adresse erforderlich. Eine IP-Adresse muss weltweit eindeutig sein und ein einheitliches Format besitzen. Jede IP-Adresse definiert eine Netzwerk-ID und eine Host-ID. IP-Adressen werden in der klassenbasierten Methode in IP- Adressklassen eingeteilt. Man unterscheidet die Klassen A, B, C, D und E.. Ein Internet-Protocol-Datagramm ist ein Datenpaket in IP. Es besteht aus einem Vorspann, dem IP-Header, und den Nutzdaten. IP-Header Der Internet-Protocol-Header ist der Vorspann in einem IP-Datagramm. Er stellt Informationen zur Routing-Unterstützung, Nutzdatenidentifikation, Anzeige von IP-Datagrammgröße, Fragmentierungsunterstützung und zu weiteren IP-Optionen zur Verfügung. IP-PBX Die IP-PBX ist ein neues Konzept einer Telefonnebenstellenanlage im Rahmen von Voice over IP. Hierbei wird die Sprache nicht

12 Glossar 148 über eine separate Infrastruktur geleitet, sondern wird integrierter Bestandteil einer gemeinsamen Infrastruktur für Sprach- und Datenkommunikation in einem Multimedia-Netzwerk. IP- Precedence IPv4 IPv6 IP- Vorspann ISDN ISP ITU IP-Precedence ist ein IP integrierter QoS-Mechanismus, wodurch kein zusätzlicher Paket-Header-Overhead durch zusätzliche Signalisierung entsteht. Durch diese Vorteile ist IP-Precedence der QoS-Mechanismus, der in größeren Netzwerken mit WAN- Verbindungen am ehesten verwendet wird Die Internet-Protocol Version 4 ist die herkömmliche Version von IP. Die Internet-Protocol Version 6 ist der Nachfolger von IPv4. IPv6 soll die gegenwärtigen Probleme bei der Netzwerkadressierung beseitigen und eine langfristige Lösung für die Ausschöpfung des Adressraums bereitstellen. Siehe IP-Header Das Integrated Services Digital Network ist die Bezeichnung für ein digitales Fernsprechnetz, das für normale Telefongespräche, DFÜ, Fax und weitere Dienste, wie zum Beispiel Videokonferenzen, konzipiert worden ist. Ein Internet Service Provider ermöglicht Privatkunden oder Unternehmen den Zugang zum Internet. Der ISP ordnet jedem Netzwerk für den Zugriff auf das Internet eine einzige IP-Adresse zu. Die International Telecommunication Union, die ihren Hauptsitz in Genf hat, ist eine internationale Organisation innerhalb des Systems der Vereinten Nationen, in welcher Regierungen und der private Sektor Telekommunikationsnetze und Services koordinieren. Die Sektion ITU-T beschäftigt sich mit der Standardisierung im Telekommunikationsbereich. K Kerberos Kerberos ist ein Verfahren zur Authentisierung von Clients und Servern in offenen Netzwerken. Der Begriff stammt aus der griechischen Mythologie und bezeichnet den dreiköpfigen Wachhund

13 149 Glossar an der Pforte zur Unterwelt. Klasse A Klasse B Klasse C Klasse D Klasse E L LAN Layer LCR LDAP Netzwerke werden je nach Größe in Klassen eingeteilt. In Klasse A sind 126 Netzwerke mit Hosts pro Netzwerk möglich. Netzwerke werden je nach Größe in Klassen eingeteilt. In Klasse B sind Netzwerke und Hosts pro Netzwerk möglich. Netzwerke werden je nach Größe in Klassen eingeteilt. In Klasse C sind Netzwerke mit 254 Hosts pro Netzwerk möglich. Die Adressen der Netzwerk-Klasse D werden für den Einsatz bei Multicast-Gruppen verwendet. Die Netzwerk-Klasse E ist eine experimentelle Klasse, die nicht für den allgemeinen Gebrauch bestimmt ist. Sie ist für zukünftige Anwendungen reserviert. Local Area Network, beispielsweise ein firmeninternes Intranet. Ein Layer ist eine Schicht innerhalb des TCP/IP-Protokollstapels. Local Cost Routing ist ein System, das Gebühreneinsparung unterstützt. Dies bedeutet, dass zum einen der jeweils günstigste Provider automatisch ausgewählt wird und zum anderen externe Gespräche so lange wie möglich über das filialübergreifende interne Netz geleitet werden, bevor sie ins öffentliche Netz wechseln. Lightweight Directory Access Protocol ist ein TCP/IP-basiertes Directory-Zugangsprotokoll, das sich im Internet und in Intranets als Standardlösung etabliert hat. Es ist abgeleitet vom X.500- Directory-Access-Protokoll DAP und ermöglicht den einfachen Zugang zu Directory-Systemen auf Basis von X.500 ebenso wie auf Nicht-X.500-Directories. M

14 Glossar 150 M MAC MC MCML PPP Der Marker ist ein Markierungsbit im RTP-Header, das von RTCP ausgewertet wird. Damit können besondere Ereignisse, z.b. das letzte RTP-Paket eines Videoframes, angezeigt werden. Der Netzwerkadapter enthält eine aus 12 Zeichen bestehende Hexadezimalzahl, die sogenannte Media Access Control-Adresse oder MAC-Adresse, eine Hardwareadresse, die eine wichtige Aufgabe beim Adressieren und Versenden von Daten übernimmt. Der Multipoint Controller ist Bestandteil der MCU, stellt die grundlegenden Funktionen für Multipoint-Konferenzen zur Verfügung und ist für die Aushandlung der Fähigkeiten und für die Steuerung der Konferenz zuständig. Multiclass Multilink PPP (MCML PPP) ist eine Methode der Fragmentierung, mit welcher auf Verbindungen von geringer Bandbreite Datenpakete fragmentiert und die Fragmente zusammen mit kleinen Datenpaketen in Warteschlangen eingereiht werden. MCU ML-PPP (MP) MOS MP MP-MLQ MTU Die Multipoint Control Unit MCU unterstützt IP-Telefonie Konferenzen zwischen drei oder mehreren Endpunkten. Sie setzt sich aus den Bausteinen Multipoint Processor MP und Multipoint Controller MC zusammen. Multilink-PPP, als Kanalbündelung bekannt, verfügt über einen Fragmentierungsmechanismus, mit dem Pakete über zwei verschiedene physikalische Leitungen gesendet und an der empfangenden Seite wieder zusammengefügt werden können. Der Mean Opinion Score ist eine Kennzahl für die Verstehbarkeit eines Sprechers in der Telefonie. Der Multipoint Processor ist Bestandteil der MCU und empfängt Audio und Video Datenströme der Konferenz-Teilnehmer, mischt diese Audiokanäle in einen Datenstrom und verteilt diesen an die Endpunkte, die an einer Multipoint-Konferenz teilnehmen. Multipulse Maximum Likelihood Quantization ist eine Technologie zur Sprachkompression, die z.b. bei G.723 verwendet wird. Die Maximum Transfer Unit gibt die maximale Paketgröße an, die ein Netzwerk übertragen kann.

15 151 Glossar N NAT NDS Netzwerk- ID O NLPID OSI OSPF Ein Network-Address-Translator NAT ist ein Netzwerkadressumsetzer. Dies ist ein Router, der private Adressen für die Datenübertragung im Internet in öffentliche Adressen übersetzt. Novell Directory Services ist ein Verzeichnisdienst der Firma Novell, der plattformübergreifend genutzt werden kann. Die Netzwerk-Identity identifiziert die Systeme, die sich im selben physischen Teilbereich eines Netzwerkes, Segment genannt, befinden. Alle Systeme in demselben Segment müssen dieselbe Netzwerk-ID tragen. Diese muss innerhalb des Netzwerk- Verbunds eindeutig sein. In Frame Relay zeigt das Network-Layer-Protocol-Identifier-Feld, kurz NLPID, mit welchem Protokoll der Internetschicht die Nutzdaten eingekapselt sind. Das Open System Interconnection Model bzw. das OSI-Referenz- Modell bildet die Grundlage für SS7. Es ist in 7 Schichten aufgebaut, wobei jede Schicht eigene Funktionen übernimmt. Das Open-Shortest-Path-First-Protocol ist ein Routing-Protokoll für dynamisches Routing. P P PBX PCM Das Padding Bit zeigt die Präsenz eines oder mehrerer Füllbits im Paket an. Private Branch Exchange bzw. Nebenstellenanlage, eine private Vermittlungseinrichtung, die ueber eine oder mehrere Hauptanschlussleitungen mit dem öffentlichen Telefonnetz verbunden ist und an die mehrere Endgeraete (die sog. Nebenstellen) angeschlossen werden können. Sie ist für die lokale - analoge und digitale - Telefon- und Datenkommunikation konzipiert. Die Pulse Code Modulation ist eine oft verwendete, einfache Methode der Kodierung, um Nachrichten für die Übertragung in digitale Impulse umzuwandeln. Sie ist nicht auf einen bestimmten

16 Glossar 152 Signaltyp beschränkt, wird aber hauptsächlich für Sprachinformationen benutzt. Q PPP PRI PSTN PT PVC QoS Das Point-to-Point Protocol liegt auf Schicht 2 des OSI- Referenzmodells. Abkürzung für Primary Rate Interface. ISDN-PRI (vergleichbar mit dem Primär-Multiplexanschluss) bietet eine weitaus höhere Bandbreite als ISDN-BRI. Bei ISDN-PRI stehen 23 Nutzkanäle mit je 64-Kbps und ein Steuerkanal mit 64-Kbps zur Verfügung (in Europa 30 B-Kanäle und ein D-Kanal). Public Switched Telephone Networks sind öffentliche Festnetze. Das 7 Bit große Payload Type Feld des RTP-Headers gibt den Nutzdatentyp eines Streams an. Ein Permanent Virtual Circuit PVC verwendet in einem Netzwerk für alle Datenpakete denselben Weg. Dies ermöglicht eine schnellere Datenübertragung, da die Pakete nicht fragmentiert werden müssen. Quality of Service bezeichnet eine bestimmte Dienstqualität, die erreicht wird, indem verschiedene etikettierte Pakete je nach Dienstklasse in unterschiedlich priorisierten Warteschlangen durch Switches oder Router, also die aktiven Netzwerkelemente, geleitet werden. Q.931 Q.931 ist ein Protokoll zur Anrufsignalisierung, die den Verbindungsaufbau, das Routing und den Verbindungsabbau zwischen zwei Teilnehmern durchführt. R Rahmen RAM Synonym für Frame. Random Access Memory ist ein in Halbleitertechnologie aufgebauter Speicher mit wahlfreiem Zugriff, der auch als Schreib- /Lesespeicher (Arbeitsspeicher) bezeichnet wird.

17 153 Glossar RAS RCPT RIP RJ45 RSVP RTCP RTP Das Protokoll zwischen einem Endgerät und dem Gatekeeper des H.323-Netzwerks wird als Registration Admission Status (RAS) bezeichnet. Es wird benutzt, um Signalisierungen, wie z. B. die Registrierung an einem Gatekeeper, die Erlaubnis vor dem Durchführen eines Gesprächs und den Austausch von verschiedenen Statusinformationen zwischen den Endgeräten und dem Gatekeeper zu ermöglichen. Es ist Bestandteil der Empfehlung H.225. Mit dem RCPT-Befehl gibt ein Client bei einer SMTP-Mail-Übertragung dem Server den Empfänger an. Das Routing Information Protocol RIP ist ein Routing-Protokoll für dynamisches Routing. Registered Jack 45 ist ein international genormter, 8-poliger Anschlusstyp für ISDN und LAN (Ethernet), auch als Western- Stecker (Western Plug) bekannt. Der RJ 45 gehört zur standardisierten Steckerfamilie "Registered Jack Connector (RJ Connector)", die ursprünglich in Nordamerika für den Teilnehmerbereich von Telefonnetzen konzipiert wurde. Es gibt den RJ45-Stecker am Netzwerkkabel und die RJ45-Buchse an Netzwerkkarten und Hubs. Das Resource Reservation Protocol reserviert Ressourcen im Router. Die Reservierungen müssen periodisch bestätigt werden. Das RSVP ist ein Ende-zu-Ende-Internetworking-Protokoll, mit dem Dienstgütemerkmale definiert werden können, was durch das IPv6-Protokoll unterstützt wird. Mit dem RSVP-Protokoll können Endsystemverbindungen über das ansonsten verbindungslose IP-Protokoll aufgebaut werden. RTP wird ergänzt durch das Real Time Control Protocol, das die Verzögerungszeit einer Sprachverbindung zur Qualitätsüberwachung und zur dynamischen Anpassung des Jitter-Buffers ermittelt. RTCP-Informationen werden über einen separaten, logischen Kontrollkanal übertragen. Das Real Time Protokoll dient dem Ende-zu-Ende-Transport von Echtzeitdaten, wie Audio und Video, durch logische Kommunikationskanäle in IP- Netzwerken.

18 Glossar 154 S Schicht SCN SDP SIP SMTP SN SNMP SS7 SSL SSRC Synonym für Layer. Ein Switched Circuit Network ist ein leitungsvermitteltes Telefonnetz. Das Session Description Protocol ist ein spezifiziertes Electronic- Conferencing-Protokoll zur Steuerung von (multimedialen) Sitzungen. Das Session Initiation Protocol ist ein von der IETF ins Leben gerufener Signalisierungsansatz für die IP-Telefonie als Alternative zu H.323. SIP nutzt die Möglichkeiten des Internets und verwendet HTTP und SMTP als Basis. Das Simple Mail Transfer Protocol SMTP dient zur Übertragung von s. Bei einer TCP-Verbindung muss an alle Datenpakete eine Sequenznummer vergeben werden, damit der empfangende Host die Pakete in der richtigen Reihenfolge sortieren kann. Der Wert der Sequenznummer hängt von der jeweiligen Byteanzahl des unmittelbar zuvor versendeten Datenpakets ab. Die Formel lautet: SN (neues Paket) = SN (vorheriges Paket) + Byteanzahl (vorheriges Paket). Der empfangende Host verwendet die empfangene Sequenznummer, um eine passende ACK-Nummer zu bilden. Bei Echtzeitdatenübertragung über UDP kann die Sequenznummer im RTP-Header ausgewertet werden. Die Aufgabe des Simple Network Management Protocol SNMP ist es, Router, Server, Printer und andere Netzwerk-Komponenten zu überwachen und dort auftretende Probleme zu beheben. Das Signalisierungssystem Nr. 7 ist ein Signalisierungssystem in Telekommunikationsnetzen. Es findet beispielsweise in GSM Anwendung. Der Secure Socket Layer unterstützt die Herstellung sicherer Webserver-Verbindungen. Das 32 Bit große Synchronization Source Feld des RTP-Headers bezeichnet den synchronisierten Gesamtstream einer Audio- oder Videokonferenz, der sich aus verschiedenen Einzelstreams unter-

19 155 Glossar schiedlicher Sender zusammensetzt, und gibt gegebenenfalls als Quelle einen Mixer an. Subnet- ID Um ein Netzwerk in Subnetze aufteilen zu können, muss jedes Segment eine andere Subnet-Identity verwenden. Eine eindeutige Subnetz-ID entsteht, wenn die Bits der Host-ID in zwei Bereiche aufgeteilt werden. Ein Bereich wird verwendet, um das Segment als eindeutiges Netzwerk zu identifizieren, der andere Bereich wird zur Kennzeichnung der Hosts verwendet. T T.120 Die Unterstützung von Datenkonferenzen in H.323-Systemen ist optional. Sie werden durch den ITU-Standard T.120 realisiert, der Bestandteil von H.323 ist. T.120 beinhaltet Standards zur Unterstützung von Application Sharing, Whiteboarding T.128 und Filetransfer T.127, die beispielsweise in Microsoft s Netmeeting Anwendung finden. Bei T.120 handelt es sich um eine generelle ITU-T Übersichts-Empfehlung, die die Übertragungsprotokolle für Multimediadaten beschreibt. Sie beinhaltet Mehrschicht-Protokolle, die die Multimedia-, MCU- und CODEC-Kontrollfähigkeiten beträchtlich steigern. T.127 T.127 ist ein Unterstandard von T.120, ITU-T Empfehlung, die die Protokoll-Spezifikationen für Multipoint-Datenübertragung (Filetransfer) von Binärdateien beschreibt. T.128 T.128 ist ein Unterstandard von T.120, ITU-T Empfehlung für die Kontrolle audiovisueller Multipoint-Multimediasysteme. TCP TCP- Header TCP- Das Transmission Control Protocol TCP ist neben UDP eines der Hauptprotokolle der Transportschicht. TCP bietet eine verbindungsorientierte und verlässliche Kommunikation für Programme, die normalerweise die Übertragung von großen Datenmengen auf einmal erfordern oder eine Bestätigung für empfangene Daten verlangen. Der TCP-Header ist der Vorspann in einem TCP-Segment. Er hat eine variable Größe, seine minimale Größe ist 20 Byte, wenn die Optionsfelder nicht genutzt werden. Ein TCP-Segment ist die Übertragungseinheit in TCP. Es enthält

20 Glossar 156 Segment TCP/IP TFTP TK ToS TPID TR TTL einen TCP-Header zusammen mit Anwendungsdaten. TCP/IP steht für Transmission Control Protocol/Internet Protocol. Obwohl sein Name zwei Protokolle impliziert, ist TCP/IP eine Sammlung verschiedener Protokolle, eine sogenannte Protokoll- Familie oder auch Protokollsuite genannt. Das Trivial File Transfer Protocol TFTP ist ein Daten Übermittlungs-Protokoll, das nur ein Minimum an Kommandos und keine aufwendigen Sicherungsmechanismen unterstützt. Jedoch bietet TFTP eine schnelle Datenübermittlung. Abkürzung für Telekommunikation. Die TK-Anlage ist das zentrale Element eines privaten Telefonnetzes. Das Type of Service Byte innerhalb des IP-Headers Version 4 ist stellt eine Möglichkeit der Priorisierung eines IP-Paketes dar. ToS zeigt in abstrakten Parametern die gewünschte Dienstgüte QoS. Diese Parameter werden verwendet, um die aktuellen Dienstmerkmale für die Übertragung von Datagrammen auszuwählen. Einige Netzwerke können mit Vorrang-Diensten (IP-Precedence) ausgestattet werden, indem vorrangige IP-Verbindungen bei Ü- berlast bevorzugt werden (Bits 0-2). Zur Kennzeichnung des Delays (Bit 3), des Datendurchsatzes (Bit 4) und und der Zuverlässigkeit (Bit 5) ist jeweils ein Bit vorgesehen. Die Bits 6 und 7 des ToS-Bytes sind für zukünftige Verwendung reserviert. Der Tag Protocol Identifier ist Bestandteil des VLAN-Tags (VLAN- Headers) eines Ethernetframes. Das Frame-Tagging ist eine Verfahrenstechnik, welche es ermöglicht, VLAN-Informationen innerhalb der Datenframes auf Layer-2 (MAC-Ebene) zu übertragen. Die Arbeitsgruppe IEEE 802.1Q beschäftigt sich mit dem Thema Frame-Tagging. Token Ring ist eine Technologie des Link Layer. Token Ring- Netzwerke werden in einer sogenannten Ringtopologie implementiert. Logisch betrachtet sind sie also ringförmig aufgebaut. Das Time-To-Live-Feld im IP-Header zeigt an, wie viele Teilstrecken ein IP-Datagramm durchlaufen darf, bevor es von einem Router gelöscht wird.

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