Brugg, Hans-Rudolf Fricker, Ralph Hauswirth, Jürg Hugentobler,

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1 Sommerausstellung UNINHABITABLE OBJECTS Sommerausstellung Zweckfreie Architektur und Nutzen der Kunst SA 15. Juni SO 01. September 2013 jeweils DO SO von Uhr und auf Vereinbarung Saisoneröffnung/Vernissage: FR 14. Juni 2013 ab 18 Uhr Dauer der Ausstellung: bis 1. September (Finissage um 16 Uhr) Titel der Ausstellung: UNINHABITABLE OBJECTS Eine Doppelausstellung in Kooperation mit dem Kunstmuseum Chur Medien: Objekt, Skulptur, Architekturmodell, Zeichnung, Fotografie. Ort: Zentrum für Gegenwartskunst NAIRS, Scuol Veranstalter: Fundaziun NAIRS Kurator: Christof Rösch Wissenschaftliche Begleitung: Dr. phil. Katharina Ammann Beteiligte KünstlerInnen: Peter Brunner Brugg, Brugg, Hans-Rudolf Fricker, Ralph Hauswirth, Jürg Hugentobler, Markus Müller, Marjetica Potrč,, Vaclav Pozarek, Tina Z Rotz/Markus Schwander, Christian Schwager, Not Vital, Hans Peter Wörndl. Die Ausstellung entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Chur, wo am 31. Mai eine Ausstellung mit demselben Titel UNINHABITABLE OBJECTS eröffnet wird. Mit den beiden Gruppenausstellungen wird im Bündner Kunstmuseum und im Zentrum für Gegenwartskunst NAIRS erneut eine Thematik untersucht, die von allgemeiner gesellschaftlicher Relevanz ist. Die Churer Ausstellung trägt den Untertitel Behausungen zwischen Imagination und Realität. Die Nairser Ausstellung trägt den Untertitel Zweckfreie Architektur und Nutzen der Kunst. Beide Ausstellungen beleuchten unterschiedliche Aspekte des gemeinsamen Themas. Die Ausstellung in NAIRS geht von der Churer Ausstellung aus. Sie verbindet Kunst und Architektur über Modell und Skulptur, sowie über Zeichnungen und Dokumentationen nicht mehr existierender temporärer Objekte (z.b. GucklHupf von Hans Peter Wörndl, Wien). Die Ausstellung handelt von den Gemeinsamkeiten von Kunst und Architektur, von Überschneidungen, von inneren Verwandtschaften bis hin zu gegenseitigen Beeinflussungen bei der Gestaltung von Raum. Dabei geht es ebenso um Aussensichten von Künstlern auf Aspekte der Architektur wie auch um künstlerische Praktiken in der Architektur. Die für die Ausstellungen in NAIRS und Chur ausgewählten Arbeiten verweisen alle in die Realität oder aber in eine vorgestellte Welt, die mit der Realität in Verbindung steht. Die Bilder oder Modelle von Behausungen oder Teilen davon sind nicht betretoder bewohnbar, erzählen aber aus der Welt des Wohnens, obwohl sie oft nicht ein-

2 2 deutig zuzuordnen oder zu entziffern sind. Solche Uneindeutigkeiten lösen sowohl Irritation als auch Faszination aus. Unbewohnbare Objekte sind die ausgestellten Werke auch deshalb, weil sie teilweise lediglich Dokumentationen nicht mehr existierender (temporärer) Objekte sind. Einige Objekte haben selbst Hauscharakter, andere erzählen von Häuslichem, wieder andere formulieren oder dekonstruieren den Raum auf abstrakter Ebene und suggerieren dennoch Häuslichkeit. Nur beim Architekten zielen die Modelle auf Gebautes/Reales und sind zugleich Zwischenstufe auf dem Weg zur Gestalt eines Gebäudes im Massstab 1:1 und dennoch im Modell objekthaftes Gegenüber. Die Beschäftigung mit dem Haus im realen und im übertragenen Sinn impliziert auch immer eine Beschäftigung mit dem menschlichen Sein. Wir bauen Häuser für Menschen. Zu ihrem Schutz. Bei beiden Ausstellungen steht deshalb nicht das Haus als Statussymbol im Vordergrund, sondern seine grundsätzlichere Bedeutung für den Menschen. Der Schwerpunkt der Churer Ausstellung spiegelt sich im Zitat von Gaston Bachelard: Der Sinn der Hütte liegt ebenso darin, eine physische Schutzfunktion auszuüben, wie die Möglichkeit zu bieten, in Frieden zu träumen. In NAIRS steht quasi die skulpturale Raumbildung durchaus auch in einem abstrakteren Sinn im Fokus. Struktur, Material und dessen handwerkliche Verarbeitung als Ausdruck des Raumes sind ebenso thematisiert wie der fliessende Übergang von Skulptur zu Architektur. Die kindliche Lust des Bauens setzt sich in den künstlerischen Konzepten fort, die sich alle sowohl mit der physischen als auch der mentalen Begeh- und Erlebbarkeit eines Raumes auseinander setzen. Die Räume in denen wir leben, prägen sich ein in uns - insbesondere auch diejenigen Räume in denen wir aufwachsen - beeinflussen unsere Wahrnehmung und unser Gefühl für Raum. Warum fühle ich mich wohl in einem Raum? Warum nicht? Was gibt mir ein Raum? Wodurch sind seine Qualitäten determiniert? Was macht ihn zu dem, was er ist? Am Ende zu etwas Besonderem, vielleicht auch zu etwas Bewohnbarem? Oder aber ist er ein Raum für den geistigen Gebrauch? KünstlerInnen haben ein unverkrampfteres Verhältnis zu solchen Fragen als Architekten. Sie befragen nicht nur die Raumverhältnisse, die Massstäblichkeit, die Materialisierung oder die dadurch erzeugte Stimmung; ebenso befragen sie psychologische oder soziale Kriterien in der Gestaltung unseres Lebensraums. Immer aber geht es um das Verhältnis von Mensch und Raum und damit um die mögliche Bedeutung oder den Sinn eines wenn auch nur im Modell erdachten Raumes.

3 3 KünstlerInnen und ihre Arbeiten in der Ausstellung: Not Vital, *1949 im Unterengadin, lebt und arbeitet in Sent, Agades und Peking. Zeichnungen oder Modell des Hauses in der Oase Aladab/Afrika um den Sonnenschein zu betrachten. Alternativ: Modelle Haus/Museum für Picabia oder andere Künstler (Modelle der Skulpturen). Modelle der Häuser im Parkin Not dal Mot, Sent. Auswahl noch in Abklärung mit NV (Atelierbesuch Mitte März). Not Vital baut Träume. Was sich träumen lässt, lässt sich (fast alles) auch bauen. Das können Skulpturen im Parkin Not dal Mot in Sent (z.b. ein Haus, das sich auf Knopfdruck aus dem Boden fahren und wieder versenken lässt) ebenso sein, wie ein dreistöckiges(!) Lehmhaus in Afrika, um den Sonnenuntergang zu betrachten, ein Haus, das auch Skulptur ist. Not Vital stülpt seine inneren Bilder nach Aussen und baut diese in der Manier früherer Baumeister, nämlich sehr direkt und materialbezogen und gleichzeitig spielerisch leicht, so, dass die Räume berühr- und begehbar werden. (Not Vital ist auch in der Ausstellung im Kunstmuseum Chur vertreten). Not Vital, Chamonna spannada, 2004/05 Künstler, Foto Cla Rauch

4 4 Vaclav Pozarek, *1940 in Ceske Budejovice, CSSR, lebt und arbeitet in Bern. KLEX, Haus für Paul Klee. 10 Zeichnungen aus dem Konvolut (im Besitz der Schweizerischen Eidgenossenschaft, im Aargauer Kunsthaus). Die stillen distinguierten Zeichnungen und Aquarelle (Häuser) von Vaclav Pozarek stehen dem Prunk des Klee-Zentrums Bern (Architektur Renzo Piano) diametral entgegen. Der über Jahre entstandene Zyklus für Paul Klee (vorausschauend begonnen weit vor der Idee ein Klee-Zentrum in Bern zu bauen) ist ein künstlerisches Manifest gegen den Grössenwahn der Kunst-Marketing-Strategen. Die Blätter sind präzise, unaufgeregt, still und poetisch: Sie bilden das Gegenmodell zur schieren Grösse und unadäquaten Manifestation des gebauten Zentrums und sind dem bildnerischen Denken Klee s so nahe. Die Zeichnungen beheimaten Klee weit mehr als das für ihn erstellte Gebäude. Der innerkünstlerische Diskurs von Vaclav Pozarek mit dem Denken Paul Klee s ist auch ein stiller Protest gegen die Vereinnahmung von Kunst zu Repräsentationszwecken. Da Kunst es mit Intensivem zu tun hat, fällt Monumentalität als Grösse weg (Zitat Carl Einstein). Der Brückenschlag zwischen Architektur und Kunst von Vaclav Pozarek: Und wenn er als Bildhauer denkt, wird er zum Architekten. Und als Manierist behandelt er alles als Architektur und diese wird auf diese Weise zur künstlerischen Grösse. (Zitat aus einem Text der Herausgeber im Buch Klex, Verlag Gachnang und Springer AG, Bern-Berlin, 2005). Zentrale Anliegen der Ausstellung Uninhabitable Objects sind in den Zeichnungen und Aquarellen von Vaclav Pozarek angelegt, vorausgedacht und auf den Punkt gebracht. Vaclav Pozarek: Kleebau Fenstersturz Vaclav Pozarek: Kleekirche

5 Vaclav Pozarek: Klee-Uni 5

6 6 Peter Brunner B runner-brugg Brugg, *1946 in Brugg, lebt und arbeitet in Basel. Das Mass aller Dinge, 1999, 3-teilig, Wellpappe kaschiert, Höhen zwischen 200 cm und 215 cm. Potemkinsches Dorf, 1995, Wellpappe und MDF, 35 x 257 x 35cm. Die dreiteilige Arbeit Das Mass aller Dinge, bestehend aus leicht überlebensgrossen Hochhäusern schafft einen überraschenden Bezug zum menschlichen Mass; die Objekte changieren zwischen den Modellen von Giganten und einem ebenbürtigen Gegenüber. Peter Brunner-Brugg holt das Übermächtige zurück auf den Boden, auf die Ebene des Menschen. Die dichte Häuserzeile Potemkinsches Dorf setzt sich zusammen aus stilisierten Köpfen, alles Gesichter, die Häuser sind, Häuser, die denken: Gedankengebäude vielleicht. Peter Brunner-Brugg s Skepsis gegenüber dem unkontrollierbar Grossen ist offensichtlich in seinen Arbeiten, umso mehr schlägt der Künstler aber auf humorvolle und augenzwinkernde Art eine Brücke zur Relativität des menschlichen Seins und Tuns. Gerade im Bau manifestiert sich ja seit Menschengedenken die Selbstüberschätzung des Menschen (u.a. beschrieben im Turmbau zu Babel, 6.Jh. v.chr., Altes Testament). Peter Brunner-Brugg, Das Mass aller Dinge, 1999

7 7 Hans Peter Wörndl, *1958, lebt und arbeitet in Wien. Modell und Video des temporären Objekts GucklHupf, 1993, Gugelhupfberg, Mondsee/Österreich. (Das Original hatte die Masse 4 x 6 x 7 Meter.) Der GucklHupf lässt sich nicht zähmen; er lebt von der gleichzeitigen Nähe und Distanz zur architektonischen Syntax. Das Objekt ist poetisch und mehrdeutig. (Zitat Arno Ritter, in Hans Peter Wörndl, GucklHupf, KUB, Hatje 1995.) Der GucklHupf ist (war) Architektur, aber weit ausserhalb eines Gebrauchsgegenstands. Der ist ambivalent zwischen nutzlos und praktisch, zwischen poetisch und theoretisch. Man findet letztendlich keinen endgültigen Namen, nicht den einen Begriff. Unter dem Thema der/ die/ das Fremde kreierte Hans Peter Wörndl einen Raum zwischen den Polen von Fremde und Vertrautheit, von Ruhe und Bewegung, von Wohnen und Reisen, von Heimat und dem Unheimlichen: Architektur als Metapher, das sichtbare Objekt als verräumlichte Idee und als eigenständiges architektonisches Medium. Hans Peter Wörndl, GucklHupf, 1993

8 8 Markus Müller, *1970, lebt und arbeitet in Basel. Konsole, 2013, oil on plywood, 241 x 300 x 92 cm. Fotografische Dokumentation der Arbeit TISCH, 2004 auf dem Schulhausplatz Teufen/AR. (Originalmasse ca. 260 x 390 x 780 cm.) Der überdimensionierte Tisch in Teufen/AR ist gleichzeitig Architektur (gedeckter Pavillon von den Kindern benutzt), Skulptur auf dem Pausenhof und Modell eines Tisches (für einen Riesen). Die Mehrheit der skulpturalen Arbeiten von Markus Müller beschäftigt sich mit Architektonischem, auch wenn die Objekte Darstellungen von Skulptur sind, indem sie eine malerische Materialisierung durchleben: Gemalte Imitationen von Holz, Metall oder Stein kommen oft zum Einsatz. Einfache Materialien werden in ein höherwertiges verwandelt. Die malerische Materialisierung irritiert unsere Wahrnehmung der Stoffeigenschaften wie Schwere oder Geruch: Eine Spannung entsteht. Und erst in der Nahsicht klären sich Schein und Sein. Die Objekte von Markus Müller sind vielfach mehrdeutig und erinnern meist an Elemente aus dem Wohnbereich; entweder stellen sie vergrösserte architektonische Details oder vergrösserte Gegenstände dar. Immer verweisen die Objekte auf einen Raum in einer anderen Zeit, sind aber gleichzeitig höchst präsent in der Gegenwart. Markus Müller, Tisch, 2004 (Modell)

9 9 Christian Schwager, *1966 in Zürich, lebt und arbeitet in Winterthur. Fotoserie Das Schweizer Dorf, Ortskampfanlage Answiesen, St. Luzisteig. Ein Traumdorf im Grünen? Ein Musterdorf eines Generalunternehmers? Ein Geisterdorf! Die Fotoserie des unbewohnten Dorfes, das nur zu militärischen Zwecken gebraucht wird, steht in der Arbeit von Christian Schwager in guter Gesellschaft: Auf der Suche nach Spuren, die das Militär vor allem in der Landschaft hinterlässt, ist der Fotograf sehr nahe am Alltag. Er beobachtet scharf und dokumentiert präzise. Dies tut er auch in der Arbeit Das Schweizer Dorf : Die fotografierten Häuser geben vor, echt und bewohnt zu sein, sind aber in Tat und Wahrheit Attrappen und folglich leer. Was wir also sehen sind sinnentleerte Häuser, die die Aura einer mittelständischen Einfamilienhaussiedlung vom Biedersten ausstrahlt. Im Rahmen der Ausstellung Uninhabitable Objects im Kunstmuseum Chur werden Gabriela Gerber und Lukas Bardill in einer nächtlichen performativen Aktion Das Schweizer Dorf auf dem St. Luzisteig bespielen und beleben. Christian Schwager, Das Schweizer Dorf, 2001

10 10 Tina Z Rotz, *1970 in Stans und Markus Schwander, *1960 in Reussbühl (LU), leben und arbeiten in Basel. 44 (Stürzendes Haus), Fotografische Dokumentation einer Intervention im öffentlichen Raum, 2009, Geschinen, Obergoms. Tina Z Rotz und Markus Schwander bauten ein Haus, das all den Speichern, Ställen, aber auch Wohnhäusern der Gegend ähnlich sah. Ungewöhnlich aber war seine Lage: Es stand auf einer Seite seines Giebeldachs. Weder Fenster noch Türen erlaubten einen Blick ins Innere zu werfen. Das aus Holzabfällen konstruierte Haus konzentrierte die Aufmerksamkeit auf seine Oberfläche. Aus rezykliertem Holz (Schwartenbretter, Restholz, alte Kästen und Böden) wird Neues, ohne den Hinweis auf die eigene Geschichte zu verbergen: Die pure Ansicht der verdichteten Oberfläche schafft ein starkes Bild: Das Haus wurde somit zu seiner eigenen Erscheinung, beziehungsweise auch zu einem Urbild für ein Haus. Tina Z'Rotz/Markus Schwander, 44, 2008 Foto: Tina Z'Rotz

11 11 Ralph Hauswirth, *1948 in Chur, lebt und arbeitet in Basel. NAIRS, Ortsspezifische Intervention mit 3 NAIRS-Modellen (Badhaus Trinkhalle Hotel Scuol-Palace), in Entwicklung. Der Bildhauer und Fotograf Ralph Hauswirth kennt NAIRS, die Kulturgeschichte vor Ort und die laufenden Entwicklungen seit über 20 Jahren. Ralph Hauswirth ist nahe dran am Geschehen. Sein Grossvater, Valentin Koch, hat das Badhaus in NAIRS gebaut. Ralph Hauswirth interveniert im Gebäude des Badhauses mittels Seilen und den 3 Modellen (Badhaus / Trinkhalle / Hotel Scuol-Palace); es entsteht eine Art Kurzschluss im Resonanzraum NAIRS, in dem die reale und die Modellsituation zusammen finden, dabei die Gewichte verschoben und nach hundert Jahren (Gebäude 1913 erbaut) alles neu gedacht wird: Aufbruch, Übergang, Öffnung, Transformation sind nur einige Stichworte für die laufenden Prozesse in NAIRS. Eine Sanierung und der Umbau des Gebäudes stehen kurz bevor. Ralph Hauswirth reflektiert diesen Prozess in seiner Arbeit und schafft damit eine innere Verbindung zwischen dem Künstlerhaus NAIRS und dem Thema der Ausstellung. Der momentane Leerstand, die Brachensituation von Trinkhalle und Hotel werden augenscheinlich präsent. Ralph Hauswirth, Modell NAIRS Zentrum für Gegenwartskunst, 2012 Ralph Hauswirth, Modell Kurhaus Tarasp (Hotel Scuol Palace), 2012

12 12 Jürg Hugentobler, *1955 in Weinfelden (TG), lebt und arbeitet in Solothurn. Wiederherstellung einer zimmergrossen Holz-BOX aus den 80-er Jahren, in der an der einen Schmalseite ein Super 8-Loop filmisch die Dekonstruktion eben dieser Box rituell vollzieht. Und/oder s/w-fotografien (Atelierbesuch Anfang April). In der installativ-skulpturalen Arbeit BOX sind Konstruktion und Dekonstruktion gleichzeitig präsent. Wir befinden uns (real) in einem Raum, während dem dieser sich (virtuell) transformiert, bzw. abbaut. Die Dynamik von Bauprozessen wird real wie auch metaphorisch auf wunderbar poetische Weise erfahrbar, ja beinahe greifbar. Die Arbeit hat in ihrer Einfachheit eine philosophische Dimension, stellt sie doch existenzielle Grundfragen die Behausung des Menschen betreffend. In den fotografischen Arbeiten von Jürg Hugentobler entstehen durch installatives und fotografisches Überlagern verschiedener Raumpositionen vertraute Räume, die aber doch nicht fassbar und schon gar nicht bewohnbar sind. Erinnerungen an Geschehenes, Erlebtes schieben sich übereinander und öffnen eine Traumwelt, die real greifbar vor uns zu liegen scheint. Jürg Hugentobler, Fotografie auf Aluminium, 2006

13 13 Marjetica Potrč, *1953, lebt und arbeitet in Ljubljana, Slowenien. Auszustellende Werke (Zeichnungen) noch in Abklärung. (Verbindung über Nicolas Krupp Gallery, Basel.) Marjetica Potrc thematisiert als ausgebildete Architektin und Bildhauerin in ihrer Arbeit immer wieder die körperliche Schönheit von leerstehenden Gebäuden und verlassenen Städten. Ich glaube, dass, wenn alle urbanen Leerflächen in funktionale Orte verwandelt würden, die Stadt ihren Körper verlieren würde. Ein leerstehendes Haus hat eine ähnliche Wirkung auf Menschen wie eine Stadt im Nebel..., sagt die Künstlerin. Potrc s Arbeiten aus den späten 80-er und 90-er Jahren hatten immer wieder die imaginäre Stadt zum Thema: Doppelseitige Wände, Panoramen und Nachbildungen von richtigen Fassaden hat sie wieder und wieder aufgebaut. Potrc ist eine Geschichtenerzählerin: Mittels der Sprache der Architektur, die bei ihr untrennbar mit der Skulptur verbunden ist, baut sie Stadtfragmente und Häuser. In den letzten Jahren konzentriert sich die Arbeit weiter auf die Stadt, ihre mögliche Poesie und die sozialen Schlupflöcher, z.b. in Acre: Rural School. Unter anderem hat die Künstlerin über Jahre im Amazonas-Gebiet geforscht, um Elemente aus den Stammeskulturen in die Idee der Stadt über zu führen. Eine kulturelle und soziale Utopie prägt deshalb auch neuere Zeichnungen: The narrative celebrates rural knowledge as a tool for changing the culture of living in the modern city. (Zitat M. Potrc)

14 14 Hans-Rudolf Fricker, *1947 in Zürich, lebt und arbeitet in Trogen. House of Decision, 1998, Steinhaus (Modell) mit 12 Schiebern, entwickelt aus der Kartonschachtel mit 14 Schiebetafeln für ein SP-Kulturprojekt. Die 12 Schiebefelder von House of Decision sind je zu vier Dreiergruppen blockartig in Form von Bandfenstern zusammengefasst. Jedes Schiebefeld beinhaltet 2 Begriffe, entweder der eine oder der andere ist jeweils lesbar, bzw. abgedeckt. Z.B. AB/LEBEN. WORT/BRUCH. FRAUEN/POWER, oder: begreifen/ablehnen. erahnen/umstellen. einlenken/erwarten. usw. Die Begriffe erscheinen in unzähligen Kombinationsmöglichkeiten wie von Innen nach Aussen gestülpt an der Oberfläche (Fassade) des Hauses. Wie wenn das Haus eine Geschichte (aus seinem Innern) erzählen würde. Das kleine Haus erzählt also wahlweise etwas anderes. Dem Betrachter/Benutzer nimmt es die Entscheidungen (Decision) nicht ab; im Gegenteil, der Betrachter wählt und das Haus wird dadurch zum PrüfSTEIN für jeden einzelnen. Mit der Ausstellung Erobert die Wohnzimmer dieser Welt im Kunstmuseum der Kartause Ittingen, hat H.R. Fricker, 2012 entlang seinem Lebenswerk an den Grenzen zwischen privat und öffentlich laboriert. Das Changieren zwischen Innen(raum) und Aussen(raum) ist fester Bestandteil seines Werks (siehe auch Beschilderung für Vnà/GR, transit engiadina, 2004). Hans Rudolf Fricker, House of Decision, 1998

15 15 Begleitveranstaltungen zur Ausstellung Öffentliche Führungen mit Dr. Katharina Ammann und Christof Rösch DI um h DI um h FR um h MI um h FR um h MI um h SO um 16 h. Gruppen- und Schulführungen auf Anfrage, Telefon DI 06. August Uhr NAIRS FILM: Rachel Whiteread House 1993 Mit einer Einleitung itung von Dr. Katharina Ammann, Kunsthistorikerin In the late nineteenth century, Grove Road was a typical row of terraced houses of the kind built throughout the East End of London. Some of the road was destroyed in the Second World War and by the 1950s the area was covered with temporary housing. As new tower blocks were built the prefabs were removed. By the early 1990s the terrace was no more the final houses were demolished early From the interior of the last remaining house, Rachel Whiteread made an extraordinary sculpture. Whiteread s cast of a Victorian terraced house in London s East End was hailed as one of the greatest public sculptures by an English artist in the twentieth century. Completed in autumn of 1993 and demolished in January 1994, the House attracted tens of thousands of visitors and generated impassioned debate, in the local streets, the national press and in the House of Commons. Denatured by transformation, things turn strange here. Fireplaces bulge outwards from the walls of House, doorknobs are rounded hollows. Architraves have become chiselled incisions running around the monument, forms as mysterious as the hieroglyphs on Egyptian tombs (Zitat aus The Independent). Mi 07. August Uhr Spezialführung Parkin NOT DAL MOT, Sent MI 07. August Uhr Gespräch zwischen Architekten und Künstlern Christof Rösch. Künstler und Architekt Dr. Katharina Ammann, Kunsthistorikerin 1 Künstler mit Bezug zu Architektur und 1 Architekt mit Bezug zur Kunst Moderation: Karin Salm (angefragt) Kunstpädagogische Workshops am MO 26. und DI 27. August 2013 mit Katharina Rüegg und Stephan Hauswirth für Kinder und SchülerInnen des Unterengadins. Sent/NAIRS, 11. März 2013/CR/GG Christof Rösch

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