Master-Studiengang Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie. Modulhandbuch zum Antrag auf Reakkreditierung (2011)

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1 Master-Studiengang Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie Modulhandbuch zum Antrag auf Reakkreditierung (2011) Ansprechperson: Prof. Dr. Bernhard Borgetto (Studiendekan) HAWK Goschentor 1, Hildesheim 05121/ /590; Stand

2 Inhaltsverzeichnis 1 truktur und Studienverlauf 3 2 Studienziele 5 3 Module 6 1.1/1.2 Prozesse und Handlungsfelder Ergotherapie 7 1.1/1.2 Prozesse und Handlungsfelder Logopädie 9 1.1/1.2 Prozesse und Handlungsfelder Physiotherapie /1.4 Theoretische Grundlagen Ergotherapie /1.4 Theoretische Grundlagen Logopädie /1.4 Theoretische Grundlagen Physiotherapie Theoretische und politische Grundlagen der Gesundheitsförderung und Prävention Praxis und Evaluation der Gesundheitsförderung und Prävention Forschungsplanung Forschungspraxis Methodische Grundlagen der evidenzbasierten Praxis Konzeptionelle Grundlagen der evidenzbasierten Praxis Praxis der Datenerhebung und -auswertung/quantitativ Praxis der Datenerhebung und -auswertung/qualitativ Interdisziplinäres Kolloquium Trainings- und Beratungstools Gender Transkulturalität Advanced Written and Oral Communication Leitung/Management 37 7 Projektstudium/Out of College 39 8 Forschungswerkstatt 40 9 Master-Thesis 42 2

3 1 truktur und Studienverlauf Tabelle 1.1: truktur Modul -Nr. Modultitel Sem. CP Modulprüfung Benotet/ unbenotet 1.1 Prozesse und Handlungsfelder A ET/LP/PT * 1.2 Prozesse und Handlungsfelder B ET/LP/PT * 1.3 Theoretische Grundlagen A ET/LP/PT * 1.4 Theoretische Grundlagen B ET/LP/PT * 2.1 Theoretische Grundlagen von Gesundheitsförderung und Prävention 2.2 Praxis und Evaluation der Gesundheitsförderung und Prävention 3.1 Forschungsplanung Projekt-/Forschungsantrag 3.2 Forschungspraxis Projekt-/Forschungsumsetzung 4.1 Methodische Grundlagen der Evidenzbasierten Praxis 4.2 Konzeptionelle Grundlagen der Evidenzbasierten Praxis 5.1 Praxis der Datenerhebung und -auswertung/quantitativ 5.2 Praxis der Datenerhebung und -auswertung/qualitativ 1 bzw. 3* 6 2 bzw. 4* 6 1 bzw. 3* 6 2 bzw. 4* 6 Hausarbeit, Fallstudie, Projektarbeit Hausarbeit, Fallstudie, Projektarbeit Benotet (modulüber greifend)* Benotet (modulüber greifend)* 1 6 Hausarbeit, Referat Unbenotet 2 6 Klausur 2 Std., Referat, Hausarbeit Benotet 3 6 Hausarbeit Unbenotet 4 6 Projektbericht Benotet 1 9 Klausur 2 Std. Benotet 2 3 Hausarbeit Benotet 2 oder 3 6 Empirisches Projekt Unbenotet 2 oder 3 6 Hausarbeit Empirisches Projekt Unbenotet 6.1 Interdisziplinäres Kolloquium 1 3 Hausarbeit, Referat, Unbenotet Fallstudie, Projektarbeit 6.2 Trainings- u. Beratungstools 3 3 Projektarbeit, Hausarbeit, Unbenotet Sitzungs-betreuung, Fallstudie 6.3 WPM Gender 2 3 (wird nachgereicht) Unbenotet 6.4 WPM 6.5 WPM Transkulturalität 2 3 Referat/Fallstudie/Projektarbe Unbenotet it/hausarbeit AWOC 3 3 Portfolio unbenotet 6.6 Leitung und Management 3 3 Fallstudie unbenotet WPM 7 Out of College/ Projektstudium 4 6 Projektpräsentation Benotet (20 %) / Projektbericht (80 %) 8 Forschungswerkstatt 4 6 Hausarbeit (Master-Exposé) Unbenotet 9 Master-Thesis 5 24 Schriftl. Ausarbeitung und Kolloquiumsprüfung Benotet * Erläuterungen zu Tab. 1.1 siehe Folgeseite 3

4 * Erläuterungen zu Tab. 1.1: Die Veranstaltungen werden kohortenübergreifend und im Jahreswechsel angeboten, d.h. es nehmen Studierende des 1. und 3. bzw. 2. und 4. Semesters gemeinsam an der Lehrveranstaltungen teil. Die Kohorten beginnen daher im Wechsel entweder Prozesse und Handlungsfelder A oder mit Theoretische Grundlagen A. Der Ablauf wird an einer semesterorientierten und einer kohortenorientierten Darstellung bespielhaft erläutert: Semesterorientierte Übersicht: WS 10/11 wurde Theoretische Grundlagen A für das 1. und 3. Semester (im Vorjahr gestartete Kohorte) angeboten SS 11 wurde Theoretische Grundlagen B für das 2. und 4. Semester angeboten WS 11/12 wird Prozesse und Handlungsfelder A für das 3. und 1. Semester (neue Kohorte) angeboten SS 12 wird Prozesse und Handlungsfelder B für das 4. und 2. Semester angeboten Kohortenorientierte Darstellung: Startkohorte I (WS 10/11): Sem. 1 und 2: Theoretische Grundlagen A und B Startkohorte II (WS 11/12) Sem. 3 und 4: Prozesse und Handlungsfelder A und B Sem. 1 und 2: Prozesse und Handlungsfelder A und B Sem. 3 und 4: Theoretische Grundlagen A und B Die Module Theoretische Grundlagen und Prozesse und Handlungsfelder sind entsprechend so konzipiert, dass sie ohne Vorkenntnisse des jeweils anderen absolviert werden können. Die Modulgrößen richten sich nach den ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen der Kultusministerkonferenz in der Fassung von 2010 und den Ergebnissen und Empfehlungen der Arbeitsgruppe zur Weiterentwicklung von des Bologna-Prozesses in Niedersachsen von 2010 sowie der hochschulinternen Vorgaben, dass die Modulgrößen immer durch 3 teilbar sein müssen (d.h. 3, 6, 9, 12 ECTS-Credit Points) und dass Module nicht semesterübergreifend angelegt sein sollen. Module, die einen geringeren Umfang als 6 CP haben sollten wurden deshalb mit 3 CP konzipiert. Dies betrifft die interdisziplinär bzw. transdisziplinär ausgerichteten Module Das Modul 4.2. hat hingegen aus studienorganisatorischen Gründen nur einen Umfang von 3 CP, es steht in engem inhaltlichen Zusammenhang mit dem Modul 4.1. Die Inhalte der Module müssen jedoch aus didaktischen Gründen in zwei aufeinanderfolgenden Semestern studiert werden. Die zweigliedrige Nummerierung der Module basiert auf inneren Zusammenhängen der Module, die auch in der folgenden Abbildung (1.1) durch unterschiedliche Farben gekennzeichnet sind. Die Module 1.1 bis 1.4 werden nur für die jeweiligen Berufsgruppen angeboten und zielen auf die disziplinäre Professionalisierung. Die Module 2.1 und 2.2 haben Gesundheitsförderung und Prävention zum Gegenstand, die Module 3.1 und 3.2 die Forschungsplanung und -praxis. In den Modulen 4.1 und 4.2 werden die methodischen und konzeptionellen Grundlagen der Evidenzbasierten Praxis vermittelt, in den Modulen 5.1 und 5.2 die qualitativen und quantitativen Methoden der Datenerhebung und -auswertung. Die Module sind interdisziplinär bzw. transdisziplinär ausgerichtet. Im Modul 7 werden im Projektstudium die bislang erworbenen Kompetenzen außerhalb der Hochschule vertieft und angewendet und 4

5 innerhalb des reflektiert. Modul 8 dient der Vorbereitung und Planung des Projekts für die Master-Thesis, die Gegenstand des 9 ist. Abbildung 1.1: Studienverlaufsplan 1. Semester P 2. Semester P 3. Semester P 4. Semester P 5. Semester P Prozesse und Handlungsfelder A ET/LP/PT * Theoretische Grundlagen G&P Methodische Grundlagen der evidenzbasierten Praxis Trainings- & Beratungstools Interdisziplinäres Kolloquium up bp up Prozesse und Handlungsfelder B ET/LP/PT * Praxis und Evaluation G&P Praxis Datenerhebung & - auswertung/ quantitativ Konzeptionelle Grundlagen der Evidenzbasierten Praxis bp * bp up bp up Theoretische Grundlagen A ET/LP/PT * Forschungsplanung: Projektantrag Praxis Datenerhebung & - auswertung/ qualitativ WPM Leitung & Management/ AWOC up up up up Theoretische Grundlagen B ET/LP/PT * Forschungspraxis: Projektumsetzung Out of College/ Projektstudium WPM Gender/ Interkulturalität Forschungswerkstatt bp * bp bp up Master-Thesis Summe bp 1 Summe bp 3 Summe bp 0 Summe bp 3 Summe bp 1 Summe up 2 Summe up 2 Summe up 4 Summe up 1 Summe up 0 bp * Erläuterung siehe Fußnote vorige Tabelle 5

6 2 Studienziele Studienziele und Module Studienziel 1. Anforderungen und Tätigkeiten in Arbeitsfeldern des Gesundheitswesens kompetent übernehmen und verantwortlich und innovativ mit gestalten. 2. Flexible und evidenzbasierte Angebote klientenorientiert und kontextangemessen erbringen. 3. Forschungsaufgaben methodisch versiert ausführen 4. Disziplinäre Perspektiven im interdisziplinären Diskurs in Theorie, Forschung und Anwendung fortentwickeln. 5. Fortsetzung der Akademisierung und Angleichung an internationale Ausbildungsstandards. 6. Lebenslanges Lernen als professionelle Einstellung. Modul 1.1/ 1.2: Prozesse und Handlungsfelder A/B (ET/LP/PT) 1.3/ 1.4: Theoretische Grundlagen A/B (ET/LP/PT) 2.1: Theoretische Grundlagen von Gesundheitsförderung und Prävention 2.2: Praxis und Evaluation der Gesundheitsförderung und Prävention 4.1: Methodische Grundlagen der Evidenzbasierten Praxis 4.2: Konzeptionelle Grundlagen der Evidenzbasierten Praxis 6.1: Interdisziplinäres Kolloquium 6.3: Gender / Transkulturalität 6.5: AWOC 6.6: Leitung und Management 9.0: Master-Thesis 1.1/ 1.2: Prozesse und Handlungsfelder A/B (ET/LP/PT) 1.3/ 1.4: Theoretische Grundlagen A/B (ET/LP/PT) 4.1: Methodische Grundlagen der Evidenzbasierten Praxis 4.2: Konzeptionelle Grundlagen der Evidenzbasierten Praxis 6.2: Trainings- und Beratungstools 6.3: Gender / Transkulturalität 7.0: Out of College 3.1: Forschungsplanung: Projekt-/Forschungsantrag 3.2: Forschungspraxis: Projekt-/Forschungsumsetzung 4.1: Methodische Grundlagen der Evidenzbasierten Praxis 5.1: Praxis der Datenerhebung und -Auswertung/quantitativ 5.2: Praxis der Datenerhebung und -Auswertung/qualitativ 8.0: Forschungswerkstatt 9.0: Master-Thesis 1.1/ 1.2: Prozesse und Handlungsfelder A/B (ET/LP/PT) 1.3/ 1.4: Theoretische Grundlagen A/B (ET/LP/PT) 6.1: Interdisziplinäres Kolloquium 3.1: Forschungsplanung: Projekt-/Forschungsantrag 3.2: Forschungspraxis: Projekt-/Forschungsumsetzung 9.0: Master-Thesis Alle Module Alle Module 6

7 3 Module 7

8 Module: 1.1/1.2 Prozesse und Handlungsfelder A & B (Ergotherapie) 1.1 Ergotherapeutischer Prozess und Klientenzentrierung 1.2 Evaluation und Outcome messen und dokumentieren Modulverantwortliche: Prof. Dr. Ulrike Marotzki Qualifikationsstufe: Master Studienhalbjahr: wird im Wechsel mit 1.3/1.4 angeboten Arbeitsbelastung gesamt: (Credits): Stunden (pro Semester 180) Dauer und Häufigkeit: Jährlich Bachelorabschluss, Kenntnisse über Handlungsfelder der Ergotherapie Übergeordnete Studiengangsziele: 1, 2, 4, 5, 6 Modulart: Pflichtmodul davon Kontaktzeit: 90 (pro Semester 45) (davon 9 Std. Coaching) davon Selbststudium: 270 (pro Semester 135) Sprache: deutsch Die Studierenden bearbeiten Modell-geleitet ausgewählte Beispiele des therapeutischen Prozesses (Prävention, Beratung, Diagnostik, Therapie und Evaluation). besitzen vertiefte Kenntnisse der Bedingungsfaktoren des ergotherapeutischen Prozesses in unterschiedlichen Versorgungskontexten und können den Behandlungsprozess vor dem Hintergrund internationaler Prozessmodelle präzisieren und weiterentwickeln. passen ihr klientenzentriertes Arbeiten an verschiedene Kontexte und unterschiedliche Zielgruppen adäquat an. integrieren Nachweise externer Evidenz in ihr Clinical Reasoning. wählen ergotherapeutische Tests und Assessments unter Berücksichtigung der Gütekriterien, der therapeutischen Zielsetzung und der Klientenbedarfe adäquat aus. beschreiben ihr therapeutisches Handeln in Form von therapeutischen Standards. kennen Hintergründe der Leitlinienentwicklung. Sie entwickeln Strategien ihren Lernfortschritt zu evaluieren, besondere Kompetenzen zu nutzen und Schwächen und Wissenslücken aufzufangen bzw. abzubauen. Sie reflektieren hieraus resultierende Möglichkeiten für ihre weiteren beruflichen Entwicklungen. Inhalte des : - 1.1: Ergotherapeutsiche Prozessmodelle und Gegenstandsverständnis, Klientenzentrierung, Kontextbezug, Top-Down-, Bottum-up-Ansatz, Occupation as ends and as means, Ressourcen- und Defizitorientierung : Konstruktion und Güte ergotherapeutischee Assessments und Tests, Umgang mit Erhebungssituationen, Ethik in der Anwendung von Tests und Assessments, Leitlinienentwicklung - parallel zu 1.1 und 1.2: Evaluation des individuellen Lernfortschritts, Entwicklung von Lernstrategien Seminar, Coaching Vortrag, Diskussion, Fallarbeit Voraussetzungen für die n (Modulprüfung): Verwendbarkeit des Modulübergreifende Prüfung (1.1/1.2): Hausarbeit, Fallstudie, Projektarbeit Professionsspezifisch 8

9 American Occupational Therapy Association. (2008).Occupational therapy practice framework: Domain and process (2nd ed.). American Journal of Occupational Therapy, 62, Fawcett, A. (2007). Principles of Assessment and Outcome Measurement for Occupational Therapist and Physiotherapists. Chichester: Wiley 9

10 Module: 1.1/1.2 Prozesse und Handlungsfelder A & B (Logopädie) 1.1 Logopädischer Prozess in ausgewählten Handlungsfeldern 1.2 Evidenzbasierte Logopädie Modulverantwortliche: Prof. Dr. Ulla Beushausen Qualifikationsstufe: Master (Credits): 12 Dauer und Häufigkeit: jährlich Studienhalbjahr:wird im Wechsel mit 1.3./1.4. angeboten Arbeitsbelastung gesamt: 360 Stunden (pro Semester 180) Bachelorabschluss, Kenntnisse über Handlungsfelder der Logopädie Übergeordnete Studiengangsziele: 1, 2, 4, 5, 6 Modulart: Pflichtmodul davon Kontaktzeit: 90 (pro Semester 45) (davon 9 Std. Coaching) davon Selbststudium: 270 (pro Semester 135) Sprache: deutsch Die Studierenden sind in der Lage, modellgeleitet ausgewählte Beispiele des therapeutischen Prozesses (Prävention, Beratung, Diagnostik, Therapie und Evaluation) zu bearbeiten. Sie besitzen vertiefte Kenntnisse der Bedingungsfaktoren des logopädisch-therapeutischen Prozesses im deutschsprachigen Raum und können diesen vor dem Hintergrund internationaler Strukturen und Anforderungen präzisieren und weiterentwickeln. Sie sind in der Lage logopädische Handlungsfelder in verschiedenen Kontexten (verschiedene Settings und Zielgruppen) zu definieren. Sie integrieren Nachweise externer Evidenz in ihr Clinical Reasoning und kennen die Hintergründe der Leitlinienentwicklung. Sie sind in der Lage, ihr therapeutisches Handeln in der Struktur einer Leitlinie und in Form von therapeutischen Standards zu beschreiben. Coaching: Sie entwickeln Strategien ihren Lernfortschritt zu evaluieren, besondere Kompetenzen zu nutzen und Schwächen und Wissenslücken aufzufangen bzw. abzubauen. Sie reflektieren hieraus resultierende Möglichkeiten für ihre weiteren beruflichen Entwicklungen. Inhalte des : Modelle logopädischen Handelns (Sprachverarbeitungs- und Sprachproduktionsmodelle), Zielsetzungsstrategien und partizipative Entscheidungsfindung, Ressourcenorientierung, Logopädie bei älteren Menschen und Kindern zwischen 0-3 Jahren, Bilingualismus, Prävention von Kommunikationsstörungen Evidenz-basierte Logopädie, Vertiefung Methodenkompetenz im therapeutischen Prozess, Aspekte der Professionalisierung der Logopädie, Leitlinien und Standards in der Logopädie, Clinical Reasoning (Vertiefung). - Coaching: parallel zu 1.1 und 1.2: Evaluation des individuellen Lernfortschritts, Entwicklung von Lernstrategien Seminar, Coaching Vortrag, Diskussion, Fallarbeit Voraussetzungen für die n (Credits) (Modulprüfung): Modulübergreifende Prüfung (1.1/1.2): Hausarbeit, Referat, Projektarbeit Verwendbarkeit des professionsspezifisch 10

11 Beushausen, U., Grötzbach, H. (2011): Evidenzbasierte Sprachtherapie. München: Elsevier. Beushausen, U. (2009): Therapeutische Entscheidungsfindung in der Sprachtherapie. München: Elsevier. (Grohnfeldt, M. (2000).: Handbuch der Sprachheilpädagogik und Logopädie, Bd. 1-5., Kohlhammer Lubinski, R. (2001): Professional issues in SL pathology and audiology. San Diego: Sing. Publ. 11

12 Module: 1.1/1.2 Prozesse und Handlungsfelder A & B (Physiotherapie) 1.1 Physiotherapeutischer Prozess und Klientenzentrierung 1.2 Evaluation und Outcome messen und dokumentieren Modulverantwortliche: Prof. Dr. Annette Probst Qualifikationsstufe: Master Studienhalbjahr: wird im Wechsel mit 1.3/1.4 angeboten Arbeitsbelastung gesamt: (Credits): Stunden (pro Semester 180) Dauer und Häufigkeit: jährlich Bachelorabschluss, Kenntnisse über Handlungsfelder der Physiotherapie Übergeordnete Studiengangsziele: 1, 2, 4, 5, 6 Modulart: Pflichtmodul davon Kontaktzeit: 90 (pro Semester 45) (davon 9 Std. Coaching) davon Selbststudium: 270 (pro Semester 135) Sprache: deutsch Die Studierenden - bearbeiten Modell-geleitet ausgewählte Beispiele des therapeutischen Prozesses (Prävention, Beratung, Diagnostik, Therapie und Evaluation). - besitzen vertiefte Kenntnisse der Bedingungsfaktoren des physiotherapeutischen Prozesses in unterschiedlichen Versorgungskontexten und können den Behandlungsprozess vor dem Hintergrund internationaler Prozessmodelle präzisieren und weiterentwickeln. - passen ihr klientenzentriertes Arbeiten an verschiedene Kontexte und unterschiedliche Zielgruppen adäquat an. - integrieren Nachweise externer Evidenz in ihr Clinical Reasoning. wählen physiotherapeutische Tests und Assessments unter Berücksichtigung der Gütekriterien, der therapeutischen Zielsetzung und der Klientenbedarfe adäquat aus. - beschreiben ihr therapeutisches Handeln in Form von therapeutischen Standards. - kennen Hintergründe der Leitlinienentwicklung. Sie entwickeln Strategien ihren Lernfortschritt zu evaluieren, besondere Kompetenzen zu nutzen und Schwächen und Wissenslücken aufzufangen bzw. abzubauen. Sie reflektieren hieraus resultierende Möglichkeiten für ihre weiteren beruflichen Entwicklungen. Inhalte des : - 1.1: Physiotherapeutische Prozessmodelle und Gegenstandsverständnis, Klientenzentrierung versus Patientenzentrierung, Kontextbezug, Ressourcen- und Defizitorientierung : Konstruktion und Güte physiotherapeutischer Assessments und Tests, Umgang mit Erhebungssituationen, Ethik in der Anwendung von Tests und Assessments, Leitlinienentwicklung - parallel zu 1.1 und 1.2: Evaluation des individuellen Lernfortschritts, Entwicklung von Lernstrategien Seminar, Coaching Vortrag, Diskussion, Fallarbeit Voraussetzungen für die n (Modulprüfung): Verwendbarkeit des Modulübergreifende Prüfung (1.1/1.2): Hausarbeit, Fallstudie, Projektarbeit professionsspezifisch 12

13 Higgs, J., Jones, M., Eds. (2000). Clinical Reasoning in the Health Professions. Oxford Fawcett, A. (2007). Principles of Assessment and Outcome Measurement for Occupational Therapist and Physiotherapists. Chichester: Wiley 13

14 Module: 1.3/1.4 Theoretische Grundlagen A & B (Ergotherapie) 1.3 Handlungstheoretische Grundlagen 1.4 Occupational Science Modulverantwortliche: Prof. Dr. Ulrike Marotzki Qualifikationsstufe: Master Studienhalbjahr: wird im Wechsel mit 1.1/1.2 angeboten Arbeitsbelastung gesamt: (Credits): Stunden (pro Semester 180) Dauer und Häufigkeit: jährlich Bachelorabschluss, Kenntnisse über Handlungsfelder der Ergotherapie Übergeordnete Studiengangsziele: 1, 2, 4, 5, 6 Modulart: Pflichtmodul davon Kontaktzeit: 90 (pro Semester 45) (davon 9 Std. Coaching) davon Selbststudium: 270 (pro Semester 135) Sprache: deutsch Die Studierenden - analysieren handlungstheoretische Bezugstheorien in Bezug auf ihren Beitrag für eine ergotherapeutische Theoriebildung. - begründen ihr ergotherapeutisches Handeln auf der Basis ausgewählter Handlungstheorien. - überprüfen die Übertragbarkeit handlungstheoretischer Modelle der Ergotherapie (Blaser-Csontos, Bieler Modell) auf ihre individuelle Praxis - nutzen handlungstheoretischer Modelle für die interdisziplinäre Kommunikation. - kennen Entstehung, Zielsetzung und Begriffe der Occupational Science und ihre theoretische Begründungsfunktion für die Ergotherapie und ihren gesundheitsförderlichen Ansatz - diskutieren den Wert empirischer Studien der Occupational Science für die Ergotherapie und die zukünftige Entwicklung der Profession. Sie entwickeln Strategien ihren Lernfortschritt zu evaluieren, besondere Kompetenzen zu nutzen und Schwächen und Wissenslücken aufzufangen bzw. abzubauen. Sie reflektieren hieraus resultierende Möglichkeiten für ihre weiteren beruflichen Entwicklungen. Inhalte des : - 1.1: Überblick zu ausgewählten Handlungstheorien aus Psychologie, Soziologie und Pädagogik, Vertiefte Auseinandersetzung mit ausgewählten handlungstheoretischen Ansätzen in der Ergotherapie, Anwendung auf die eigene berufliche Praxis : Entstehung, Zielsetzung und Begriffe der Occupational Science, Ausgewählte Forschungsansätze und empirische Studien, Übertragung auf die deutsche Ergotherapie, Zukunftsszenarien für die Entwicklung der ergotherapeutischen Profession - parallel zu 1.3 und 1.4: Evaluation des individuellen Lernfortschritts, Entwicklung von Lernstrategien Seminar, Coaching Vortrag, Diskussion, Fallarbeit Voraussetzungen für die n (Modulprüfung): Verwendbarkeit des Modulübergreifende Prüfung (1.3/1.4): Hausarbeit, Fallstudie, Projektarbeit Professionsspezifisch 14

15 Blaser-Csontos (2004). Handlungsfähigkeit in der Ergotherapie. Berlin, Heidelberg, New York: Springer. DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.v.), Miesen, M. (Hrsg.) (2004) Berufsprofil Ergotherapie. Idstein: Schulz-Kirchner-Verlag. Nieuwesteeg, M.-T., Somazzi, R. (2002). Das Bieler Modell. In U. Marotzki (Hrsg.), Ergotherapeutische Modelle praktisch angewandt. (S ) Berlin, Heidelberg, New York: Springer. Wilcock, A. A. (1991). Occupational Science. In: British Journal of Occupational Therapy 54, Wilcock A. A. (1998). An Occupational Perspective of Health. Thorofare: Slack. 15

16 Module: 1.3/1.4 Theoretische Grundlagen A & B (Logopädie) 1.3 Handlungstheoretische Grundlagen 1.4 Logopädie als Wissenschaft Modulverantwortliche: Prof. Dr. Ulla Beushausen Qualifikationsstufe: Master (Credits): 12 Dauer und Häufigkeit: jährlich Studienhalbjahr: wird im Wechsel mit 1.1/1.2 angeboten Arbeitsbelastung gesamt: 360 Stunden (pro Semester 180) Bachelorabschluss, Kenntnisse zu Gegenstandsannahmen der Logopädie und ihrer Implikationen für den Behandlungs- und Diagnostikprozess Übergeordnete Studiengangsziele: 1, 2, 4, 5, 6 Modulart: Pflichtmodul davon Kontaktzeit: 90 (pro Semester 45) (davon 9 Std. Coaching) davon Selbststudium: 270 (pro Semester 135) Sprache: deutsch Die Studierenden kennen die Definitionen wichtiger Begriffe der Bezugswissenschaften der Logopädie und sind in der Lage, diese zur eigenen Theoriebildung zu nutzen. Sie sind in der Lage relevante Modelle der Bezugswissenschaften der Logopädie (Medizin, Psychologie/Neuropsychologie, Pädagogik, Linguistik, Soziologie) zu referieren, zu interpretieren, zu analysieren und auf ihre Berufspraxis anzuwenden. Sie entwickeln Kriterien einer eigenständigen Begriffsbildung der Logopädie. Sie sind in der Lage, Testverfahren zu evaluieren, Bedarfe zu erkennen und geeignete Messinstrumente zu entwickeln. Der Forschungsstand zu ausgewählten Störungsbildern und Therapiemaßnahmen ist ihnen bekannt. Coaching: Sie entwickeln Strategien ihren Lernfortschritt zu evaluieren, besondere Kompetenzen zu nutzen und Schwächen und Wissenslücken aufzufangen bzw. abzubauen. Sie reflektieren hieraus resultierende Möglichkeiten für ihre weiteren beruflichen Entwicklungen. Inhalte des : : Kriterien und Umsetzung einer Theoriebildung der Logopädie, Modelle und Begriffe der Bezugswissenschaften der Logopädie, psychologische, pädagogische, linguistische und neuropsychologische Grundlagen der Logopädie, Studien zu kommunikationstheoretischen Grundlagen und Arbeitsfeldern in Bezug auf ausgewählte Bevölkerungsgruppen (z.b. Kinder, Berufssprecher, alte Menschen, Migranten, Menschen mit einer chronischen Erkrankung), Diagnostikverfahren der Logopädie, Begriffsbildung der Logopädie (Menschenbild, Professionsbegriff und Forschungsverständnis). Ausgewählte Forschungsansätze und empirische Studien, Übertragung auf die deutsche Logopädie - Coaching: parallel zu 1.3 und 1.4: Evaluation des individuellen Lernfortschritts, Entwicklung von Lernstrategien Seminar, Coaching Vortrag, Diskussion, Fallarbeit Voraussetzungen für die n (Credits) (Modulprüfung): Modulübergreifende Prüfung (1.3/1.4): Hausarbeit, Fallstudie, Projektarbeit 16

17 Verwendbarkeit des professionsspezifisch Beushausen, U. (2007): Testhandbuch Sprache. Bern: Huber. Grohnfeldt, M. ( ).: Handbuch der Sprachheilpädagogik und Logopädie, Bd. 1-5., Kohlhammer Bunning, C. (2004): Speech and language therapy intervention: frameworks and processes, London: Whurr. Kazdin, A. (2010): Single-Case Research Designs: Methods for Clinical and Applied Settings.2.Aufl Oxford Press. Haynes, W., Johnson, C. (2009): Understanding Research and evidence-based practice in communication Disorders. Pearson. 17

18 Module: 1.3/1.4 Theoretische Grundlagen A & B (Physiotherapie) 1.3 Handlungstheoretische Grundlagen 1.4 Model of Human Motion in Physiotherapie Modulverantwortliche: Prof. Dr. Annette Probst Qualifikationsstufe: Master Studienhalbjahr: wird im Wechsel mit 1.1/1.2 angeboten Arbeitsbelastung gesamt: (Credits): Stunden (pro Semester 180) Dauer und Häufigkeit: jährlich Bachelorabschluss, Kenntnisse über Grundlagen der Physiotherapie Übergeordnete Studiengangsziele: 1, 2, 4, 5, 6 Modulart: Pflichtmodul davon Kontaktzeit: 90 (pro Semester 45) (davon 9 Std. Coaching) davon Selbststudium: 270 (pro Semester 135) Sprache: deutsch Die Studierenden - analysieren handlungstheoretische Bezugstheorien in Bezug auf ihren Beitrag für eine physiotherapeutische Theoriebildung. - begründen ihr physiotherapeutisches Handeln auf der Basis ausgewählter Handlungstheorien. - überprüfen die Übertragbarkeit handlungstheoretischer Modelle auf die situativen Anforderungen ihrer individuellen Praxis. - entwickeln und formulieren einen physiotherapeutischen Handlungsbegriff. - nutzen handlungstheoretische Modelle für die interdisziplinäre Kommunikation. - kennen Entstehung, Zielsetzung und Begriffe des Modells der menschlichen Bewegung in der Physiotherapie und die theoretische Begründungsfunktion für die Physiotherapie - diskutieren den Wert empirischer Studien der Bewegungswissenschaften für die Physiotherapie und die zukünftige Entwicklung der Profession. Sie entwickeln Strategien ihren Lernfortschritt zu evaluieren, besondere Kompetenzen zu nutzen und Schwächen und Wissenslücken aufzufangen bzw. abzubauen. Sie reflektieren hieraus resultierende Möglichkeiten für ihre weiteren beruflichen Entwicklungen. Inhalte des : - 1.1: Überblick zu ausgewählten Handlungstheorien aus Psychologie, Soziologie und Pädagogik, Vertiefte Auseinandersetzung mit ausgewählten handlungstheoretischen Ansätzen mit Transfermöglichkeiten in die Physiotherapie, Anwendung auf die eigene berufliche Praxis : Entstehung, Zielsetzung und Begriffe des Modells der menschlichen Bewegung in der Physiotherapie, Ausgewählte Forschungsansätze und empirische Studien aus den Bewegungswissenschaften bspw. zum Bewegungslernen, Zukunftsszenarien für die Entwicklung der physiotherapeutischen Profession - parallel zu 1.3 und 1.4: Evaluation des individuellen Lernfortschritts, Entwicklung von Lernstrategien Seminar, Coaching Vortrag, Diskussion, Fallarbeit Voraussetzungen für die n (Modulprüfung): Modulübergreifende Prüfung (1.3/1.4): Hausarbeit, Fallstudie, Projektarbeit 18

19 Verwendbarkeit des Professionsspezifisch Fichtmüller, F. (2006). Handlungstheoretische Reflexionsebenen in der Pflegedidaktik. Ein Instrument zur Analyse von Handlungsbegriffen in pflegedidaktischen Zusammenhängen. In: Pflege&Gesellschaft, 11.Jg., 3, S Klein, G. (2004). Bewegung. Sozial-und kulturwissenschaftliche Konzepte. Bielefeld. Transcript. Prohl, R., Seewald, J. (Hrsg.) (1995). Bewegung verstehen. Facetten und Perspektiven einer qualitativen Bewegungslehre. Schorndorf Probst, A. (2007). Modell der menschlichen Bewegung in der Physiotherapie. physioscience, 3, S

20 Modul: 2.1 Modultitel: Theoretische und politische Grundlagen der Gesundheitsförderung und Prävention Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Bernhard Borgetto Qualifikationsstufe: Master Studienhalbjahr: 1 Modulart: Pflichtmodul (Credits): 6 Arbeitsbelastung gesamt: 180 Stunden davon Kontaktzeit: 45 Stunden davon Selbststudium: 135 Stunden Dauer und Häufigkeit: jährlich Inhalte des : Voraussetzungen für die n (Credits) (Modulprüfung): Verwendbarkeit des Sprache: Bachelorabschluss ELP deutsch Übergeordnete Studiengangsziele: 1, 2, 4, 6 Die Studierenden kennen die theoretischen Grundlagen, Strategien und Settings von Gesundheitsförderung und Prävention sowie deren gesundheitsund sozialpolitischen sowie institutionellen Voraussetzungen. Sie begreifen Gesundheitsförderung und Prävention als mögliche Interventions- und Berufsfelder des gesundheitsbezogenen Handelns der therapeutischen Berufe Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie und können die dafür notwendigen Kompetenzen reflektieren und die zukünftigen Perspektiven dieses Handlungsfeldes abschätzen. Verständnis und Modelle von Gesundheit, Einflussfaktoren auf Gesundheit und Krankheit; Modelle und Ansätze von Gesundheitsförderung und Prävention; Verhältnis- und Verhaltensprävention, Gender Mainstreaming in der Gesundheitsförderung; Gesundheitsförderung und Prävention in Settings (z.b.: Betrieb, Kindergarten, Schule, Krankenhaus); Gesundheits- und sozialpolitische Rahmenbedingungen von Gesundheitsförderung und Prävention, derzeitige Rolle und Perspektive für die Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie in diesen Bereichen (Veränderung bisheriger Praxisfelder, Erschließung neuer Praxisfelder), Kompetenzen für Gesundheitsförderung und Prävention Seminar Vortrag, Referat, Diskussion, Gruppenarbeit, Übung Klausur / Referat Das Modul kann mit Einschränkungen in allen Studiengängen eingesetzt werden, bei denen theoretische und politische Grundlagen im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention vermittelt werden. ELP-spezifische Anteile könnten entsprechend ergänzt werden. Borgetto B, Siegel A (2009): Gesellschaftliche Rahmenbedingungen der Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie. Eine Einführung in die sozialwissenschaftlichen Grundlagen des beruflichen Handelns. Bern: Huber, ins. die Kapitel: 1 Gesellschaft und Individuum 3 Gesellschaft und Gesundheit Wechselwirkungen 5 Gesundheitsförderung und Prävention 20

21 Modul: 2.2 Modultitel: Praxis und Evaluation der Gesundheitsförderung und Prävention Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Bernhard Borgetto Qualifikationsstufe: Master Studienhalbjahr: 2 Modulart: Pflichtmodul Arbeitsbelastung gesamt: 180 davon Kontaktzeit: 45 Stunden (Credits): 6 Stunden davon Selbststudium: 135 Stunden Dauer und Häufigkeit: jährlich Inhalte des : Bachelorabschluss ELP, Modul 2.1 Theoretische und politische Grundlagen der Gesundheitsförderung und Prävention Sprache: deutsch Übergeordnete Studiengangsziele: 1, 2, 4, 6 Die Studierenden kennen verschiedene Praxisfelder und berufsspezifische Einsatzbereiche in der Gesundheitsförderung und Prävention. Sie haben einen Überblick über Vorgehensweisen und Instrumente und sind in der Lage, den Bedarf zu bestimmen und adäquate Maßnahmen zu entwickeln bzw. an zu wenden. Die Studierenden kennen die Möglichkeiten und Probleme der Forschung und Evidenzbasierung von Gesundheitsförderung und Prävention und sind in der Lage entsprechende Maßnahmen zu evaluieren. Ausgewählte Projekte und Praxisfelder in Gesundheitsförderung, primärer, sekundärer und tertiärer Prävention; Erarbeitung von Einsatzbereichen für PT, OT und SLT in den genannten Praxisfeldern; berufspolitische Perspektiven und Initiativen; Vorgehensweisen und Instrumente; Bedarfsermittlung und -untersuchungen; Grundlagenforschung; wissenschaftsbasierte Maßnahmenentwicklung; Qualitätssicherung und Evaluation von Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention; Evidenzbasierung von Gesundheitsförderung und Prävention Seminar Vortrag, Referat, Diskussion, Gruppenarbeit, Übung Voraussetzungen für die Klausur / Referat n (Credits) (Modulprüfung): Verwendbarkeit des Das Modul kann mit Einschränkungen in allen Studiengängen eingesetzt werden, bei denen Grundlagen der Praxis und Evaluation im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention vermittelt werden. ELP-spezifische Anteile könnten entsprechend ergänzt werden. Borgetto B, Siegel A (2009): Gesellschaftliche Rahmenbedingungen der Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie. Eine Einführung in die sozialwissenschaftlichen Grundlagen des beruflichen Handelns. Bern: Huber, ins. die Kapitel: 2 Methoden der empirischen Sozial- und Gesundheitsforschung 3 Gesellschaft und Gesundheit Wechselwirkungen 5 Gesundheitsförderung und Prävention 21

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