Die Kundeninformation der Ruf Gruppe

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1 Nr. 1, Juni Jahrgang, Auflage Ex. Die Kundeninformation der Ruf Gruppe Suisse Public 2011 Inhalt E-Government entlastet die Gemeinden 2 Der Kundennutzen hat höchste Priorität 4 egov entspannt im Amt GeSoft V10: komfortabler arbeiten 5 Vom 21. bis 24. Juni 2011 ist die Ruf Gruppe an der Suisse Public in der Halle 1.0, Stand B004 auf dem Messeplatz Bern präsent. Der Unternehmensbereich Informatik zeigt an der 20. Fachmesse zahlreiche Produktschwerpunkte und Neuigkeiten. Diese sind Teil des umfassenden IT-Gesamtlösungsangebots egov- Web mit durchgängigen eservices. Ein Fünftel weniger Papier in der Gemeindeschreiberei 6 Die 20. Schweizerische Fachmesse für öffentliche Betriebe und Verwaltungen öffnet im Juni ihre Tore. Einem Potenzial von über Besuchern stehen mehr als 600 Aussteller gegenüber. Nirgends trifft man in vier Tagen auf ein breiteres Lösungsangebot, Themen und Trends oder kompakteres Wissen. An der alle zwei Jahre stattfindenden Messe in Bern präsentiert die Ruf Informatik die neusten Produkte aus ihrem Lösungsportfolio. Vereinbaren Sie einen Gesprächstermin bei unseren Kundenberatern. Entspannungspotenzial Als führender Entwickler und Anbieter von Branchenlösungen für öffentliche Verwaltungen, Kirchgemeinden und Heime bietet Ruf Informatik alles aus einer Hand. Entwicklung und Knowhow, konzentriert am Standort Schlieren, führen rasch zu bedarfsgerechten und modernen IT-Lösungen. Unter egovweb, dem IT-Gesamtlösungsansatz für Städte und Gemeinden, präsentiert Ruf aus erster Hand: n Wie sich mit modernen Lösungen die Verwaltungsprozesse verbessern lassen. n Wie sich Behördengänge medienbruchfrei im digitalen Raum bewerkstelligen lassen. n Welche Neuerungen (HRM2, ech- Standards, E-Government) in die weiterentwickelten Ruf Gemeindefachlösungen eingeflossen sind. Suisse Public 2011 Die Suisse Public ist die wichtigste Fachmesse für öffentliche Betriebe und Verwaltungen. Die alle zwei Jahre stattfindende Messe versteht sich als umfassende Geschäftsplattform für alle Schweizer Gemeinden und Städte. Ruf Informatik präsentiert zahlreiche Produktschwerpunkte und Neuigkeiten aus ihrem Portfolio für Gemeinden und Städte: n Outsourcing n egovweb n Elektronische Geschäfts- und Dokumentenverwaltung (egdv) n Führungscockpit (Lösungspartner Berner Fachhochschule Halle 1.0, Stand A008) n Lösungen Ruf Desktop GeSoft Werk- und Gebührenfakturierung WWSoft Anlagebuchhaltung HRM2-fähige Lösungen Ruf Gruppe: Halle 1.0, Stand B004 Gute Fahrt Gute Unterhaltung Service public im Stadthaus Zürich 8 10 Seilbahn Rigiblick mit 11 MultiWeb

2 2 Nr ruf informiert Editorial Sind Sie schon in der Cloud? Sehr geehrte Leserin Sehr geehrter Leser Fast alle von uns setzen heute im Privatleben technologisch modernste Methoden und Cloud-basierte Systeme ein meist unbewusst. Ein schneller Tipp mit dem Finger auf das richtige App im Smartphone und schon öffnet sich zum Beispiel eine Karte, auf der sofort der aktuelle Standort mit hochauflösenden Satellitenbildern und Zoomfunktionalität dargestellt wird. Damit dies so funktioniert, sind im Hintergrund nicht nur immense Datenspeicher, sondern vor allem auch aufwändige Rechenoperationen nötig. Diese können nicht mehr auf dem eigenen Gerät ablaufen, sondern im Rechenzentrum der jeweiligen Anbieter. Im Gesamtsystem übernimmt das Endgerät in unserem Beispiel nur noch die Funktionen der Eingabe (Touchscreen und GPS-Daten) sowie der Ausgabe (Anzeige auf dem Monitor). E-Government leistet einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Gemeinden Die wichtigsten Aufgaben verarbeitet also fremde Hard- und Software, die Berechnungen laufen in der Wolke ab. Was aber wichtig ist: die produktive Weiterverwendung der Services aus der Wolke liegt weiterhin beim Endbenutzer. Das gleiche Szenario wird auch am Verwaltungsarbeitsplatz in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen. Als langjähriger Outsourcing-Dienstleister stellt Ruf bereits heute Cloud-basierte Lösungen bereit. Diese unterstützen Sie bei Ihren produktiven Prozessen und entlasten Sie gleichzeitig von rein Informatik-relevanten Themen damit Sie sich sorglos entspannen können. Besuchen Sie unseren Stand an der Messe Suisse Public und lassen Sie sich Ihren Verwaltungsarbeitsplatz der Zukunft schon heute zeigen. Ihr Marcel Reich CEO Ruf Informatik Ulrich König, Direktor des Schweizerischen Gemeindeverbandes Interview: Bruno Habegger Gemeinden stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Ulrich König, Direktor des Schweizerischen Gemeindeverbandes, will ihre Anliegen auf Bundesebene stärker einbringen. Sie werden nun auch in die Überarbeitung der E-Government-Strategie mit eingebunden. Fusionen, immer mehr Druck von oben sollte man den Unkenrufen Glauben schenken, dass die Gemeinden bedroht sind? Ulrich König: Auf keinen Fall. Sie stehen unter Druck, sind aber sicher nicht bedroht. Sie sind die Basis unseres föderativen Systems. Unsere Gemeinden «Immer mehr Stellen sind involviert, der Koordinations- und Informationsaufwand steigt.» Ulrich König Direktor des Schweizerischen Gemeindeverbandes stehen finanziell und organisatorisch insgesamt gut da. Die Tendenz hat aber zugenommen, dass immer mehr ihrer Aufgaben nach oben delegiert werden, zum Kanton oder zum Bund. Gleichzeitig erwarten Bürgerinnen und Bürger immer mehr von ihren Gemeinden und deren Verwaltungen. Aber immer weniger Leute sind bereit, sich zu engagieren, etwa ein politisches Amt zu übernehmen. Warum? Wir leben in einer Informationsgesellschaft. Die Probleme sind mit mehr Wissen nicht weniger geworden, die Prozesse und Lösungen werden zudem immer komplexer. Immer mehr Stellen sind involviert, der Koordinations- und Informationsaufwand steigt. Das schreckt ein wenig ab. Gleichzeitig findet

3 ruf informiert Nr eine verstärkte Konzentration auf Berufsund Privatleben statt. Welche Folgen hat diese Entwicklung? Unser System lebt von der Vielfalt, von kleinen und grossen Gemeinden, von einer Vielzahl an Lösungen. Wenn das Milizsystem zunehmend an den Anschlag gerät, ist dies nicht unproblematisch. Ist der Mensch überfordert? Das kann man so nicht sagen. Die Anforderungen sind erstens in jeder Gemeinde unterschiedlich hoch. Und zweitens finden sich im Milizsystem und in der Freiwilligenarbeit meist hochmotivierte Menschen, die ihren Erfahrungsschatz mit einbringen. Diese Leute sehen ihre Tätigkeit als persönlichen Gewinn und als Dienst an der Gemeinschaft. Sind es die Gemeinden, die überfordert sind? Es gibt diese Tendenz, besonders kleine Gemeinden als überfordert zu bezeichnen. Wenn man feststellt, eine Gemeinde steht unter Druck, muss man sie fallweise befähigen, diesem Druck standzuhalten, anstatt sie zu bevormunden. Wie? Es gibt nicht eine Lösung. Gemeinden setzen entweder in der Verwaltung oder bei den Behörden auf Professionalisierung. Man muss gleichzeitig aber auch die Gemeinden besser unterstützen. Es braucht neue Methoden und Instrumente zur Gemeindeführung und -verwaltung. Mit einfacheren, effizienteren Prozessen und Anleitungen zur strategischen Führungen können sich auch kleine Gemeinden behaupten. Informatikund namentlich E-Government-Lösungen leisten gerade hier einen wichtigen Beitrag. Ich denke da etwa an das erfolgreiche Projekt «Gemeindecockpit», das Gemeinden bei der Führung unterstützt. Dennoch hapert es damit bei den Gemeinden. E-Government ist noch nicht richtig an der Basis angekommen. Das stimmt. Neben dem Umstand, dass viele Verwaltungen mit ihren alltäglichen Aufgaben bereits am Limit fahren, liegt es an der bisher unzureichenden Einbindung der Gemeinden in die Strategiefindung. Miliztauglichkeit und Bürgerfreundlichkeit sind eben wichtige Elemente, um solchen Lösungen zum Erfolg zu verhelfen. Zum Glück hat man es eingesehen und damit begonnen, die Gemeinden in die Überarbeitung der Strategie mit einzubeziehen. Warum ist das so wichtig? Das Spektrum der Erwartungen an E-Government ist sehr breit. Um es bildhaft zu sagen: «Wir brauchen miliztaugliche Instrumente, die sich ohne grossen Ausbildungsaufwand nutzen lassen.» Ulrich König Direktor des Schweizerischen Gemeindeverbandes Man kann sie nicht nur auf die Menschen im Tal ausrichten, wo die schnellsten Internetanschlüsse vorhanden sind, sondern muss auch die wenigen Bürgerinnen und Bürger auf der Alp damit ansprechen. Die technologischen Voraussetzungen sind nicht überall dieselben. Und das Wissen ist es erst recht nicht. Eine durchgängige, praxisorientierte Strategie ist vonnöten. Sind Gemeinden überhaupt offen für Innovationen? Sehr. Das zeigt auch unsere Sonderschau «Innovationsförderung in Schweizer Gemeinden» an der Suisse Public in Bern. Schweizer Fachhochschulen zeigen, wie sie auf wirksame Weise die Führungsprozesse einer Gemeinde unterstützen. So wird u.a. die neue Webplattform gemeindezukunft.ch lanciert. Vorgestellt werden auch Projektergebnisse und -ideen sowie Ausbildungsangebote. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf das Thema E-Government gelegt. Sie haben es gesagt die Vielfalt der Gemeinden ist gross. Kein Wunder werden sie oft von den Entwicklungen auf Bundes- und Kantonseben überrollt. Genau deshalb gibt es den Schweizerischen Gemeindeverband. Wir wollen die Anliegen der Gemeinden vermehrt in die Bundespolitik einbringen, damit ihre Stärke und Vielfalt erhalten, bzw. weiterentwickelt wird. Themen gibt es zuhauf, etwa die Raumplanung, den Lastenausgleich oder soziale Themen. Wie gelingt das? Wir vollziehen momentan den Wandel vom eher dienstleistungsorientierten Verband hin zu einer starken Lobbyingorganisation. Immerhin sind gegen 1'800 Gemeinden im Schnitt 70 Prozent aller Schweizer Gemeinden Mitglied des Verbandes. Schauen wir uns die Statistik unserer Mitglieder genauer an, sind es bei den mittleren und grossen Gemeinden sogar über 90 Prozent aller Gemeinden. Immer stärker wird die Privatwirtschaft in das Gemeindewesen involviert, etwa namentlich Softwareunternehmen bei Suisse Public mit E-Government-Schwerpunkt An der Suisse Public vom 21. bis 24. Juni in Bern finden Fachkräfte alles, was zur Bewältigung ihrer Aufgaben erforderlich ist. Arealpflege, Fuhrparkmanagement, Wasserversorgung oder Zivilschutz sind nur einige Themen, welche die Suisse Public zur wichtigsten nationalen Leistungsschau E-Government-Lösungen. Wie stehen Sie dazu? Wir brauchen miliztaugliche Instrumente, die sich ohne grossen Ausbildungsaufwand nutzen lassen. Hier erfüllt die Privatwirtschaft eine wichtige Funktion. Die Verwaltung ist Teil von Gesellschaft und Wirtschaft und funktioniert nur durch Zusammenarbeit. Entstehen nicht neue Abhängigkeiten? Wenn sie entstehen, dann auf der Basis eines Evaluationsprozesses, in der demokratischen Vielfalt unseres Systems. Jede Behörde muss transparent darstellen, warum sie sich für diese oder jene Lösung und den entsprechenden Lieferanten entschieden hat. Gibt es eigentlich eine ideale Gemeinde? Nein. Jede ist einzigartig. Aber vielleicht kann man Ihre Frage so beantworten: Idealerweise erfüllt eine Gemeinde die Bedürfnisse ihrer Bürgerinnen und Bürger und ist beseelt vom Gedanken, dass jeder Einzelne Verantwortung für die Gemeinschaft trägt. Und sie schafft mit Solidarität die Rahmenbedingungen für wettbewerbsfähige Unternehmungen und die weitere gesellschaftliche Entwicklung. n Der Schweizerische Gemeindeverband Der Schweizerische Gemeindeverband SGV ist der Dachverband der Gemeinden in der ganzen Schweiz. Er wurde 1953 als politisch und konfessionell neutraler Verein gegründet. Aktuell sind über 70 Prozent aller Gemeinden Mitglied beim Schweizerischen Gemeindeverband. Der Verband wird von einem 15-köpfigen Vorstand geführt, dem Behördenmitglieder aus allen Landesteilen und Sprachregionen angehören. Der SGV ist Herausgeber der Fachzeitschrift «Schweizer Gemeinde» und ist Patronatspartner der alle zwei Jahre stattfindenden Messe Suisse Public. für öffentliche Betriebe und Verwaltungen macht. Im Zentrum einer Sonderschau steht die Innovationsfähigkeit der Gemeinden. In der Halle 1.0, Stand A008 stellen die Fachhochschulen u.a. das erfolgreiche Projekt «Gemeindecockpit» vor, an dem auch Ruf Informatik mitgewirkt hat.

4 4 Nr ruf informiert Weitreichende Optimierungen im Support-Bereich Kundennutzen hat höchste Priorität Effektiver IT-Support ist ein wichtiger Produktivitätsfaktor in der öffentlichen Verwaltung wie im Unternehmen. Bei gegen 2'500 Kunden und 35'000 Anfragen pro Jahr braucht es bei der Ruf Informatik dafür aber mehr als Manpower, Know-how und freie Leitungen. Es braucht eine zielund prozessoptimierte Gesamtplanung, die sich ständig dem Markt und den Kundenwünschen anpasst. Support als Dialog mit dem Kunden «Ziel unseres Services ist es, für einfache Anfragen sofort, sicher aber noch am gleichen Tag eine Lösung zu finden», betont Roman Grob, Leiter des Customer Service and Support bei Ruf. «In den meisten Fällen», so Grob weiter, «können wir unseren 2'500 Kunden einen guten Service anbieten. Aber ohne Zweifel: Wir können und wollen noch besser werden. Der Support ist für den Kunden besonders wichtig, hier erwartet er zu Recht hohe Effizienz. Anderseits verlangt die Beantwortung komplexer Probleme auch viel Sorgfalt, Nachfrage und Recherche.» «Wir wollen den Druck vom Kunden nehmen und einen möglichst störungsfreien Ablauf gewährleisten.» Roman Grob Leiter Customer Service and Support Für die Kunden der Ruf Informatik ist die Sache einfach. Bei Problemen rufen sie die Hotline an und schon ist das Anliegen deponiert. Im Hintergrund sieht dies schon anders aus: Meldungen gehen jährlich über diese Telefonnummer oder ein beim Service Desk der Ruf Informatik ein. Davon ein grosser Teil Fachfragen, welche mit der IT-Lösung selbst gar nicht in einem direkten Zusammenhang stehen. Dazu kommen Anfragen von der Fehlbedienung über die 3 Fallmeldung Service Desk Erfassung und Qualifizierung Fall-Triage Drittanbieter Fremdnetzwerk SW / HW Entwicklung alle Produktelinien Applikationen alle Produktelinien HW-Technik Rechenzentrum 1. Ein Kunde meldet den Fall (Incident) an den Ruf Informatik Service Desk. 5 Roman Grob Leiter Customer Service and Support Ablauf einer Meldung an den Ruf Informatik Service Desk Incident Manager 6 nein Fall gelöst ja Direktion Kundenkontakt Kommunikation intern Information an Kunde Fall abschliessen 2. Der Service Desk erfasst und qualifiziert mit Hilfe des Kunden den Fall. Störungsmeldung, vom Auftrag bis hin zu komplexen Programmwünschen alles über dieselbe Hotlinenummer. Dies verlangt von den rund 50 Mitarbeitenden des Customer Service & Support (CS&S) eine logistische Meisterleistung im Hintergrund. Nicht nur das Beantworten und Weiterleiten von Anfragen, sondern auch das Verwalten, das Abarbeiten komplexerer Wünsche und das intelligente Nutzen der Feedbacks für die Weiterentwicklung der angebotenen Lösungen gilt es zu organisieren. 3. Eine Fall Nummer wird entweder direkt oder per an den Kunden kommuniziert. 4. Service Desk macht die Triage, löst einfache Fälle oder Anfragen direkt mit dem Kunden oder leitet zu bearbeitende Fälle an die zuständige Supportstelle weiter. 5. Ein qualifizierter Support Mitarbeiter nimmt sich dem Fall an und arbeitet entweder an der Lösung der Störung oder bearbeitet eine Anfrage oder einen Auftrag der eine Terminierung zur Folge hat. 6. Eskalationen bei Störungen mit hoher Priorität werden nach einer vorgegebenen Zeit an den zuständigen Teamleiter der Leistungserstellung zur Managementüberwachung und Koordination rapportiert. Der Teamleiter wird dann als «Incident Manager» die Koordination und Kommunikation zwischen der Ruf Informatik und dem Kunden übernehmen. Optimieren in allen Prozessen Beim Wunsch, noch besser zu werden, soll es aber nicht bleiben. Roman Grob, seit elf Monaten bei Ruf für den Support zuständig, ist Wirtschaftsinformatiker mit einem Master in Betriebswirtschaft und kennt sich mit IT-Problemen aus. «Wir wollen den Druck vom Kunden nehmen und einen möglichst störungsfreien Ablauf gewährleisten. Aus diesem Grund haben wir die letzten Monate genutzt, den Support konsequent auf den Kundennutzen auszurichten. Das heisst: ein Verbessern und Optimieren in allen Prozessbereichen, eine neue Organisationsstruktur und neue Tools für die Reduzierung von Anfragen und Problemen. Erstes Etappenziel dabei war der Ausbau des First Level Support. In diesem Bereich sollen künftig zirka 75% der Anfragen gelöst werden können. 25% der Anfragen sind komplexer und gehen an die neu geschaffenen Fachteams im Second Level Support. Der Second-Level-Support wird gegenwärtig ebenfalls neu strukturiert und soll dadurch noch mehr Know-how zentral verfügbar machen. Neu werden Fachgruppen für alle Anwendungsbereiche der Software geschaffen. So wird das Wissen im Unternehmen breiter verteilt und Supportfälle können schneller abgearbeitet werden. Neues Ticketingsystem Grosse Hoffnungen setzt man dabei in ein neues, innovatives Ticketingsystem. Dieses ermöglicht es den Kunden, jederzeit den Status ihrer Anfrage auf dem Portal der Ruf Informatik einzusehen und direkt mit dem entsprechenden Supporter zu kommunizieren. Ausserdem erfolgt eine schnelle Selektion nach Priorität und Komplexität. Dieses Ticketingsystem macht die Vorgänge für den

5 ruf informiert Nr Kunden transparent und den Service direkter und persönlicher. «Mit diesem neuen System werden wir intern schneller und bieten den Kunden einen besseren, persönlicheren und nachvollziehbaren Service. Weit besser als früher können wir Wichtiges und Dringendes erkennen und verhindern, dass prioritäre Anliegen fälschlicherweise nicht als solche erkannt werden oder irgendwo hängen bleiben. Durch die schnelle Triage der Flut von Anfragen kann Einfaches sofort, Komplexes schnell und aufwändige Abklärungen direkt an den Second oder Third Level Support weitergeleitet werden.» Mehr Effizienz weniger Stress Die umfangreiche Reorganisation des Supports hat für Roman Grob ein grosses Ziel: mehr Effektivität und Effizienz für den Kunden, weniger Stress und mehr Perspektive für die Supportmitarbeiter und transparente Prozesse nach aussen und innen. Die konsequente Neuausrichtung der Prozesse an die Bedürfnisse der Kunden beinhaltet auch die Reduktion von Schnittstellen innerhalb der Organisation. Verbessert wird auch die Ausbildung beim Kunden selbst. GeSoft V10 Komfortabler arbeiten, schneller reagieren GeSoft Version 10 kommt mit sichtbaren Verbesserungen auf den Markt. Ein neuer Startbildschirm und viele technische Neuerungen im Hintergrund zeichnen die Ruf Branchenlösung aus. Bekannte Funktionalitäten wurden ausgebaut und die Lösung Cloud fähig gemacht. E-Learning-Angebot Ruf baut ein E-Learning-Angebot auf für die Fach- und Standardapplikationen. Dies sichert das Know-how bei der Firma Ruf intern wie auch beim Kunden. Der Kunde kann sich zu jeder Zeit in den Programmen schlau machen, Mitarbeiter schulen und für spezielle, aber wiederkehrende Fälle (Beispiel Jahresabschluss) kurze Lernvideos zur Problemlösung ansehen. Das E-Learning-Angebot von Ruf Informatik kann für Verwaltungen auch zur internen Schulung verwendet werden. Projektleitungsteam für die Knacknüsse Für die grossen, aufwändigen und komplexen Kundenprojekte und übergeordnete Projekte von Bund und Kantonen wurde ein neues Projektleitungsteam gebildet. Diese prioritären Projekte werden zentral geführt und mit einer Umsetzungs- und Abschlusskontrolle überwacht. In den Fachgruppen als Teil des Second Level Support wird eine enge Zusammenarbeit mit den «Erfa» (Erfahrungsruppen in den Kantonen AG, SO, SH und ZH) und den kantonalen und nationalen Gremien geführt. Ziel: Exzellenter Support «Mit der Veränderung der Organisationsstruktur und der Reorganisation all unserer Supportleistungen haben wir nun intern die Basis für eine kontinuierliche Optimierung unseres Service gelegt. Noch in diesem Jahr werden unsere Kunden diese Veränderungen spüren und deutliche Resultate sehen. Ich bin zuversichtlich, dass wir unseren guten Support (Resultat aus Kundenumfrage 2010) bald in Richtung exzellenter Support verschieben können.» n GeSoft V10 bietet ein neues Nutzer- Design, grosse Flexibilität und noch mehr Sicherheit. Verwaltungen werden mit dem Produkt in die Lage versetzt, ihre Arbeitsabläufe aktiv zu gestalten, und auf geänderte Anforderungen angemessen und ohne Software-Wechsel reagieren zu können. Die bewährte Ruf Branchenlösung verbindet Innovation, mehr als 15 Jahre Erfahrung im Bereich der öffentlichen Verwaltungen sowie zukunftssichere Technik. Verstanden wird darunter vor allem die Kompatibilität des Systems. Sie erlaubt mit Prozessschnittstellen nach ech die geforderte Anbindung an andere Gemeinden, den Kanton und Bund. GeSoft V10 profitiert auch von mobilen Anwendungsmöglichkeiten und bietet die Grundlage für Cloud Computing. egovweb praxistauglich Mit egovweb und den drei Ebenen Desk Bus Portal legte Ruf Informatik 2009 wichtige Grundsteine. Als zentrales Element überwacht und steuert der Bus die Geschäftsabläufe. Zusätzlich stellt der Bus der Portal- und Desk-Ebene grundlegende Funktionalitäten zur Verfügung, welche von allen Modulen genutzt werden können. So beinhaltet der Bus beispielsweise moderne Schnittstellen, über die sich Daten mit Fremdsystemen austauschen lassen. Im Desk ist GeSoft das Herzstück der Ruf Branchenlösungen. Die Lösung, die speziell für den Public Sector entwickelte wurde, ist das vollständig integrierte System für die Querschnittsfunktionen Finanzen, Personal und Prozesse. In der Version 10 wurden zahlreiche Funktionalitäten erweitert oder neu integriert. Externe Externe egov-prozesse Portal Geschäftssituation Bus Lebenslagen Sicherheit Desk Einwohner Unternehmen Institutionen 7 x 24 h öffentlicher / privater Zugang Information Publikation Reporting Dienstleistung Interne Prozesse Transaktion Kooperation Kommunikation Austauschservice Zahlungsabwicklung Führungscockpit Universallösungen Branchenlösungen Geschäfts- Dokumentenverwaltung Neue Funktionalitäten Gesoft baut auf Bekanntem auf, ist zukunftsorientiert und wird ständig weiterentwickelt. Die Lösung hilft die Administration zu verbessern, senkt die Arbeitsplatzkosten und schützt getätigte Investitionen. Die nahtlose Einbindung in die MS Office-Welt vereinfacht

6 6 Nr ruf informiert die Arbeitsweise in den einzelnen Modulen und erleichtert die Bedienung. Jeder Arbeitsplatz hat dank der zentralen Datenbank für alle Module jederzeit Zugriff auf die aktuellsten Daten. In die neue Version wurde ein automatisches Login (Single-Sign-on) für alle Module integriert. Die Benutzer brauchen sich dann nur einmal bei ihrem lokalen Konto anzumelden, um alle Dienste nutzen zu können. Bei der Nutzung der Applikation in der Cloud verhalten sich die Anwendungen grundsätzlich auf jeder Arbeitsstation genau so, wie wenn diese im eigenen Netzwerk oder lokal auf einem Arbeitsplatzrechner ausgeführt würden. Dies hat zur Folge, dass sich die Anwendungen auf die gleiche Art und Weise bedienen lassen, als wären sie auf dem eigenen Rechner installiert. Gemeindeverwaltung Interlaken nutzt mosaïque Komfortable Benutzeroberfläche Komplett neu gestaltet nach ergonomischen Gesichtspunkten wurde das User-Interface. Wer sich bei GeSoft V10 anmeldet, findet sich zunächst auf einer übersichtlichen Startseite wieder. Von hier aus können Benutzer die einzelnen Module, Zusammearbeitswerkzeuge oder auch persönliche Web-Links aufstarten. Die Masken sämtlicher Module erhalten ein modernes Design und sind beliebig zoom bar. Die Zoom- und Bildpositionen werden gespeichert, damit der Nutzer beim nächsten Login-Prozess alles wieder dort findet, wo er die Applikation verlassen hat. Sämtliche GeSoft-Module wurden in diese moderne Benutzeroberfläche integriert. Wenn ein neuer Arbeitsplatz eingerichtet werden soll, wird kein PC mehr installiert. Stattdessen wird ein Thin Client an das Ruf Rechenzentrum angeschlossen, der sich automatisch mit den Servern verbindet und sich selbst konfiguriert. Einem neuen Benutzer müssen nur noch die Nutzerrechte entsprechend seiner Rolle zugeteilt werden. Die zentrale Verwaltung der Clients vereinfacht darüber hinaus den Unterhalt der Arbeitsplätze. Neue Software wird von der Informatikabteilung getestet, paketiert und per Mausklick an alle Clients verteilt. Damit bleibt gewährleistet, dass auf den Clients dieselben Programmversionen installiert sind. Dies ohne dass neue Pakete, Aktualisierungen oder Sicherheits-Patches einzeln auf jeden PC aufgespielt werden müssen. n Ein Fünftel wenige in der Gemeindeschre Die Bereiche Steuern und Gemeindeschreiberei der Gemeinde Interlaken konnten dank mosaïque von der Ruf Unternehmung AIB Informatik ihren Archivierungsaufwand massiv reduzieren. Die Lösung für das digitale Verwalten von Geschäften und Projekten soll nun auf die ganze Verwaltung ausgedehnt werden. Bewacht vom Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau hat sich die Gemeinde Interlaken auf dem «Bödeli» zwischen Thuner- und Brienzersee über die Jahrhunderte hinweg prächtig entwickelt. Viele berühmte Gäste entspannten sich in Interlaken, unter anderem Dichterfürst Goethe und seine Berufskollegen Twain und Tolstoj. Hier, wo Wilhelm Tell alljährlich seinen legendären Apfelschuss wagt und der Unspunnenstein weit gestossen wird, dreht sich die Welt vielleicht ein bisschen langsamer, ist die Luft gesünder, doch das Gewicht der Papierstapel an Dokumenten in der Gemeindeverwaltung ist so schwer wie überall. Ausgelagerte IT-Infrastruktur Die Gemeinde Interlaken betreibt selbst keine IT-Abteilung, sondern hat alle Aufgaben rund um den Betrieb eines Rechenzentrums für sich und neun andere politischen Gemeinden sowie einen Gemeindeverband an ein Informatikunternehmen übertragen. Der Gemeindeschreiber von Interlaken begleitet die IT, allerdings nimmt diese Funktion weniger als zehn Prozent seiner Arbeitszeit ein. So

7 ruf informiert Nr ist es nicht verwunderlich, dass man hier vor allem eine stabile, sichere und auf ein grosses Vertrauen basierende Partnerschaft sucht und neue IT-Prozesse, die die Abläufe im Alltag der Verwaltung schlanker gestalten. Seit Jahren setzte die Gemeinde Interlaken die Protokollverwaltung und die Dokumentenverwaltung der AIB Informatik AG ein, dem langjährigen, jüngst von Ruf Informatik übernommenen Softwarepartner. Die Neuentwicklung mosaïque stiess bei Gemeindeschreiber Philipp Goetschi auf grosses Interesse: «Wir versprachen uns ein einfacheres Handling für die Dokumentenverwaltung, indem die verschiedensten Formate problemlos einem Geschäft angefügt werden können». Ein Upgrade auf die neue Lösung war demnach bald beschlossene Sache. AIB Informatik und mosaïque Die AIB Informatik AG mit Sitz am Ruf egov Competence Center Schönbühl/ BE ist seit knapp einem Jahr ein Unternehmen der Ruf Gruppe. Gemeinsam können so die beiden Produkte AIB Protokollverwaltung und mosaïque die modulare Geschäftskontrolle und Dokumentenverwaltung durch zusätzliche Investitionen weiterentwickelt werden. mosaïque bietet eine einfache, Outlook-ähnliche Oberfläche und lässt sich hochgradig an die Abläufe und Bedürfnisse des Kunden anpassen. Die Software bietet umfassende Funktionen für die Verwaltung und Planung von Prozessen in Verwaltungen und KMU. Sie lässt sich lokal im Netzwerk ebenso installieren wie im Rechenzentrum betreiben. r Papier iberei Foto: Interlaken Tourismus Philipp Goetschi Gemeindeschreiber Gemeindeverwaltung Interlaken Rasche Implementierung Das Einführungsprojekt packte AIB zusammen mit der Gemeindeverwaltung Interlaken an. Durch das verstärkte Engagement einer für die Gemeindeverwaltung Interlaken wichtigen Bezugsperson nahm das Projekt an Fahrt auf. Gemeinsam wurden auftauchende Hindernisse bei der Übernahme der alten Daten in die neue Lösung mosaïque überwunden. Auch mussten für die Nutzung als Geschäftsregister (Register der juristischen Personen, der Geschäfte und der Selbständigerwerbenden) sowie für den Bereich Steuern diverse Anpassungen vorgenommen werden. «Alle Seiten waren an einem zügigen Abschluss des Projekts inte- ressiert», sagt Philipp Goetschi, «alle Probleme wurden rasch und professionell an die Hand genommen.» Nach der Fertigstellung der Implementierung innert insgesamt 16 Dienstleistungstagen erfolgte eine gezielte Schulung der User. Erwartungen erfüllt Heute sind die Verantwortlichen der Gemeindeverwaltung mit mosaïque zufrieden und planen die Ausweitung auf alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung. Gemeindeschreiber Philipp Goetschi über die Einführung der Software: «Unsere Erwartungen sind erfüllt worden», sagt er, «wobei erst ein geringer Teil der Möglichkeiten produktiv genutzt wird». Papierarchiv auf ein Fünftel gesenkt Zurzeit arbeiten zwölf User (Gemeindeschreiberei, Steuern und Einwohnerdienste) mit der Software, die einfach zu bedienen ist. Ihre Erfahrungen sind durchwegs gut: Im Bereich der Gemeindeschreiberei konnte die Papierarchivierung auf einen Fünftel der früheren Papierablage gesenkt werden. «Physisch abgelegt wird nur noch, was gesetzlich vorgeschrieben ist», sagt Gemeindeschreiber Goetschi. Die Abläufe auf der Kanzlei hätten sich verbessert: Die meisten Akten werden früh in einem Verfahren eingescannt und nur noch elektronisch weiter verwendet und bearbeitet. Weitere Möglichkeiten von mosaïque sollen ab 2012 genutzt werden, so etwa die Protokollverwaltung. Mit jeder neuen Funktion fühlen sich Verwaltungsakte immer leichter an. Leichter als der Unspunnenstein, der dieses Jahr Anfang September erneut zum Einsatz kommt. n

8 8 Nr ruf informiert VisiWeb Multimedia Streaming System System. Es benötigt dank der verwendeten Streaming-Technologie mit MPEG-Codierung nur einen kleinen Teil der Bandbreite in einem Ethernet-Netzwerk. Zudem werden die Inhalte im sogenannten Multicast-Verfahren an alle Bildschirme gestreamt. Dies hat zwei Vorteile: es braucht nur einen einzigen Stream, der von allen Monitore «abonniert» wird und die Inhalte werden zeitgleich auf allen Monitoren ausgegeben. Die synchrone Ausgabe ist besonders wichtig, da sich in langen Fahrzeugen meist mehrere Bildschirme im Blickwinkel der Fahrgäste befinden. Ständig aktuelle Inhalte Die Inhalte und Daten werden in der Zentrale des Fahrzeugbetreibers vorbereitet, geplant und terminiert. Die Abfolge des Inhaltes auf dem Infotainment-Bildschirm wird mit dem Playlist Editor festgelegt. Playlist Editor Mit dieser Software werden die verschiedenen Inhalte in vordefinierten Sequenzen abgelegt und periodisch im Fahrzeug abgespielt. Gute Fahrt Gute Unterhaltung Schedule Editor Mit dem Schedule Editor, welcher auch die Auslösung von Ansagen und Fahrplandaten definiert, kann basierend auf den Fahrplandaten zwischen verschiedenen Playlisten umgeschaltet werden. Dynamische Fahrgastinformationssysteme mit aktuellen Fahrplandaten und Hinweisen zu Anschlussverbindungen findet man heute in Bus, Tram und Zügen sowie an vielen Haltestellen und Bahnhöfen. Moderne Systeme können aber noch mehr, sie versorgen die Fahrgäste auch mit Infotainment. Infotainment für Sicherheit und Komfort Das Wort «Infotainment» ist ein sog. Kofferwort, also eine Kombination aus den beiden englischen Begriffen «information» und «entertainment». Ein Infotainmentsystem steuert die Ausgabe von Informations- und Unterhaltungs-Inhalten. Im öffentlichen Verkehr sollen diese Systeme in Bus, Tram und Zügen die Fahrgäste sowohl gezielt über den Doppelmonitor im Bus der swu Ulm Reiseverlauf informieren als auch während der Reise unterhalten. Sie stellen somit wichtige Funktionen bereit, welche die Bedürfnisse der Fahrgäste im Bereich Sicherheit und Komfort abdecken. Vielfältige Inhalte Das neue VisiWeb Multimedia Streaming System ermöglicht Infotainment im Fahrgastinnenraum eines Fahrzeugs. Die Entertainment-Inhalte werden im Fahrzeug auf einem zweiten Bildschirm, neben den herkömmlichen Fahrgastinformationen, dargestellt. Es lassen sich die unterschiedlichsten Medien wie Filme, News, Wettermeldungen oder Werbung anzeigen. Und zwar einzeln, hintereinander oder sogar gleichzeitig, indem der Bildschirm in mehrere Bereiche aufgeteilt wird (Splitting). Denkbar wäre auch die Anzeige eines Livestreams direkt von einer Kamera an der Fahrzeugfront wie man es aus der Luftfahrt kennt. Synchron bei kleiner Bandbreite Um Multimediale Inhalte auf mehreren Bildschirmen auszugeben sind normalerweise hohe Bandbreiten nötig, die in Fahrzeugnetzen nicht immer zur Verfügung stehen. Kein Problem für das VisiWeb Infotainment Infotainment Monitore bei bdwm Einfache Übertragung Sobald die Inhalte und Daten in der Zentrale vorbereitet worden sind, werden diese anschliessend mit dem Programm VisiWeb Data Plattform mit dem Fahrzeug synchronisiert. Hierzu werden die bereits bestehenden GPRS- oder WLAN-Verbindungen des Fahrzeuges genutzt. Bei grossen Datenmengen wie beispielsweise Filmen empfiehlt es sich, die Datenübertragung nur via WLAN vorzunehmen. n

9 ruf informiert Nr Kosten senken mit Digital Signage Digital Signage Systeme kommen immer mehr zum Einsatz. Dies ist weniger die Folge des technologischen Fortschritts, sondern vor allem ausgelöst durch den Gewinn in den Prozessen beim Einsatz von Digital Signage. Die Einsatzmöglichkeiten von Digital Signage sind breit gefächert, genau wie der Nutzen und die Möglichkeiten in den einzelnen Anwendungsgebieten. Aber zentral und bei allen gleich ist die Entlastung in der Administration. Dies spart wertvolle Ressourcen und somit Kosten und schafft gleichzeitig mehr Flexibilität. Zwei Beispiele veranschaulichen das. Manuelle Beschilderung / Papier Raum- Reservationsanfrage Raum- Belegung Elektronische Beschilderung Raum Reservations- Anfrage Raum-Belegung kommunizieren und terminieren Erstellung Beschilderung Ausdruck Beschilderung Vergleich der Prozesse zwischen manueller und elektronischer Beschilderung Einfachere Prozesse in Bildungsund Tagungszentren Mehrmals jährlich ändern sich Stundenpläne und Zimmerbelegungen in Bildungszentren, manchmal sogar täglich. Das Drucken und Anbringen der Stunden- und Raumbelegungspläne verursacht grossen zeitlichen Aufwand. Ebenso fällt ein grosser Informationsaufwand an, wenn Zimmer kurzfristig gewechselt werden oder Stunden ausfallen. Hier hilft ein Digital Signage System. Zum Beispiel mit dem MultiWeb Raumplanungsund Veranstaltungsmodul von Ruf Multimedia lassen sich die Aufwände in der administrativen Bearbeitung wesentlich reduzieren und somit wertvolle personelle Ressourcen für wichtigere Aufgaben einsetzen. Änderungen werden zeitnah und mit einem Mausklick kommuniziert, zum Beispiel auf einem Grossbildschirm im Eingangsbereich oder auf digitalen Türschildern vor den Zimmern. Effizienter Resourceneinsatz in Heimen, Spitälern und öffentlichen Verwaltungen Das Pflegeheim Nägeligasse in Stans ist mit MultiWeb ausgerüstet. Direkt nach dem Betreten des Hauptgebäudes wird der Besucher durch einen Bildschirm begrüsst. Mit dem Berühren des roten Punktes auf dem interaktiven Touchscreen gelangt der Besucher in das Personensuchsystem des Wohnheims. Durch Eingabe von Vor- oder Nachname werden die Personen aufgelistet, welche den Angaben entsprechen, sowie die Zimmernummer und der Standort im Gebäude. Durch diese Installation wird der Besucher effizient geleitet, und das Personal in der Administration und am Empfang entlastet. n Anbringung Beschilderung Entfernung Beschilderung Einsteigen, umsteigen, Ankommen Mit VisiWeb ans Ziel und an die Suissetraffic Die Schweizer sind Nummer 1 im öffentlichen Verkehr: Weltweit führende Knowhow-Träger der Hightech-Industrie sind in der Schweiz angesiedelt oder engagieren sich aktiv in diesem Marktumfeld. Die BEA bern expo AG lanciert zusammen mit ihren Partnern die internationale Fachmesse für den öffentlichen Verkehr. Die suissetraffic präsentiert sich vom 6. bis 9. September 2011 auf dem Messegelände in Bern. Ruf Telematik auch in diesem Jahr wieder mit vielen Neuheiten Bern wird im September 2011 zur Drehscheibe des internationalen öffentlichen Verkehrs. Die Fachmesse suissetraffic vereint Markttreffpunkt und Kommunikationsplattform für die gesamte Zulieferindustrie des öffentlichen Verkehrs. Kommerzielle und technische Leiter und weitere, mit der Produkteanwendung beauftragte Fachpersonen, sind die Zielgruppen der suissetraffic. Zahlreiche Aktivitäten, interessante Präsentationen, ein spannendes Fachtagungs- und Kongressprogramm zu aktuellen Themen bereichern die Fachmesse. Namhafte Referenten aus der Industrie und der Politik sprechen zu neuen Entwicklungen und diskutieren zukünftige Strategien. Die Ruf Telematik AG präsentiert sich auch in diesem Jahr als führender Knowhow-Träger in der Informationstechnologie des öffentlichen Verkehrs. Auf über 100 m 2 zeigt die Ruf Gruppe innovative Produkte zum Thema Fahrgastinformation. n

10 10 Nr ruf informiert Raumstimmung wiederhergestellt sowie die Qualität und Anzahl der Arbeitsplätze erhöht. MultiWeb informiert und orientiert Besucher Um die zahlreichen Besucher des Stadthauses zeitgemäss zu informieren wurde im Zuge des Umbaus das moderne Informationssystem MultiWeb von Ruf Multimedia installiert. Es soll die Besucher unterstützen sich im Gebäude zu orientieren und mehrsprachige Informationen anbieten zu Öffnungszeiten, Abstimmungen, Ausstellungen und weiteren Aktualitäten. Touchscreen im Innenraum Dazu wurden vorerst zwei Bildschirme im Innen- sowie im Aussenbereich des Stadthaus installiert. Im Innern des Gebäudes steht, eingefügt in die konventionelle Beschilderung, ein interaktives Informationsterminal. Es verfügt über einen Touchscreen, auf dem sich die gewünschten Informationen per Fingerdruck abrufen lassen. Service public im Stadthaus Zürich Das Stadthaus wird zum modernen Verwaltungsgebäude. Nach dreieinhalb Jahren Sanierung wurde das Zürcher Stadthaus den neuen funktionalen Anforderungen angepasst und erhielt ein Besucherinformationssystem von Ruf Multimedia. Zentral gesteuert Ein zweiter Monitor befindet sich an der Aussenfassade. Gut lesbar hinter einem robusten Panzerglas ist er sauber in die Konstruktion der Gebäudebeschriftung integriert. Die angezeigten Inhalte lassen sich vom Personal zentral steuern. Zudem werden die Monitore dank der Power-Management- Funktion von MultiWeb selbständig ein- und ausgeschaltet. Dies trägt dazu bei, den Betreuungsaufwand so gering wie möglich zu halten, und einen energieeffizienten Betrieb zu gewährleisten. n Es gibt nur wenige Bauten in der Stadt Zürich, auf welche die Bezeichnung «öffentliches Gebäude» so präzise zutrifft wie auf das Stadthaus. Das Stadthaus ist nicht nur für die Einwohnerschaft, sondern auch als Ort der Repräsentation für Empfänge, politische Kontakte, Podiumsgespräche sowie Ausstellungen und Hochzeiten von grosser Wichtigkeit. Jährlich statten rund 250'000 Bürgerinnen und Bürger dem Stadthaus einen Besuch ab. Hier findet der Service public statt, an den Schaltern des neuen «Stadtbüros», des Personenmeldeamtes und der Stadtkasse oder im würdigen Trauzimmer im ersten Obergeschoss. Das Stadthaus steht für Repräsentation der Verwaltung und gleichzeitig für Bürgernähe. Sanierung nach 100 Jahren Betrieb Das Stadthaus hatte sich Verlauf der Jahrzehnte erheblich abgenutzt und wirkte zum Teil sogar etwas vernachlässigt. Besonders seit 1950 wurde das Innere des Stadthauses mit Einzelmassnahmen laufend den Bedürfnissen angepasst, leider nicht immer mit der gebotenen Sorgfalt. Eine übergreifende Strategie fehlte ebenso wie ein tiefes Verständnis für die architektonische Qualität des Baus. Diese baulichen Defizite wurden nach über 100 Jahren Betrieb in einem umfassenden Sanierungs- und Umbauprojekt vom Mai 2007 bis November 2010 behoben. Das Stadthaus wurde nach einem Gesamtkonzept innen und aussen instand gesetzt und in seiner Funktion als bedeutender Ort des politischen und kulturellen Lebens optimiert. Dabei wurde die ursprüngliche Struktur und Das Züricher Stadthaus Im 1883/84 wurde unter der Leitung von Stadtbaumeister Arnold Geiser an der Ecke Fraumünsterstrasse/Kappelergasse ein Verwaltungsgebäude im Stil der Neurenaissance gebaut. In den Jahren 1898 bis 1900 erweiterte der ETH-Professor Gustav Gull den Bau Geisers zum heutigen Stadthaus. Der Historismusbau kombiniert verschiedene Stilelemente: Die Fassade ist vorwiegend neugotisch, wobei sich auch Elemente weiterer Stilepochen finden. Der glasgedeckte Arkadenhof ist hingegen im Stil der Neurenaissance gestaltet. Das Stadthaus zeigt zur Schauseite, das heisst gegen die Limmat, eine hoch aufragende Fassade. Die Treppengiebelfront des Mittelrisalits gibt dem Bau etwas Monumentales

11 ruf informiert Nr Tradition und moderne Technik fahren. Sie präsentiert sich auch 30 Jahre nach dem letzten grossen Umbau und weit über 100 Jahre nach der Inbetriebnahme noch immer als zeitgemässes und sicheres Verkehrsmittel. Fahrgäste stets gut informiert Im Zuge der Erneuerung der elektronischen Steuerung durch die Frey AG, Stans erhielt die Seilbahn Rigiblick Anfang 2011 ein modernes Fahrgast-Informationssystem von Ruf Multimedia. Das massgeschneiderte System ist an den neuen Prozessrechner der Seilbahn angekoppelt und lässt sich somit vollständig aus der Zentrale steuern. Die LED-Anzeige zählt die Minuten bis zur nächsten Abfahrt. Seilbahn Rigiblick bergauf mit MultiWeb Mitten in Zürich verbindet die Seilbahn Rigiblick das Quartier Oberstrass mit der 94 Meter höher gelegenen Berg-station Rigiblick auf dem Zürichberg. Dieses Jahr erhielt die Seilbahn mit MultiWeb ein modernes Fahrgast-Informationssystem. Schon vor 100 Jahren modern Die Geschichte der Seilbahn begann bereits im Schon im ersten Betriebsjahr beförderte die damalige «Seilbahn Rigiviertel» 95'000 Passagiere. Sie war die steilste und nach 1919 auch die erste automatische Seilbahn von Zürich. 1978/1979 wurde die Strecke um 80 Meter bis zum Rigiblick verlängert und die Seilbahn technisch komplett modernisiert. Als erste vollautomatische, konzessionierte Seilbahn mit Zwischenstationen in der Schweiz nahm sie den Betrieb mit dem heutigen Namen wieder auf. Integriert in den Zürcher Verkehrsverbund Die Seilbahn Rigiblick wird heute von den Verkehrsbetrieben Zürich (VBZ) betrieben und pro Jahr von rund 600'000 Fahrgästen benutzt, von denen rund 64% bergaufwärts Die Seilbahn Rigiblick im Eröffnungsjahr Neue tft- und led-anzeigen Sowohl an der Tal- wie auch an der Bergstation wurden neue TFT-Monitore und neue LED-Anzeigen installiert. Die einzeiligen LED- Anzeigen aussen am Gebäude zeigen den Fahrgästen schon von weitem, wann die nächste Bahn abfährt. Auf den TFT-Monitoren im Warteraum werden bei Normalbetrieb die Abfahrts- und Betriebszeiten sowie die aktuelle Zeit auf einer simulierten analogen Uhr angezeigt. Im Störungsfall übersteuerbar Im Störungsfall, oder bei ausserordentlichen Betriebsmeldungen kann die Zentrale die einzelnen Anzeigen mit manuellen Eingaben übersteuern und so die Fahrgäste sofort informieren. Die massgeschneiderte, schlüsselfertige Lösung wurde durch Ruf Multimedia vom Realisierungspflichtenheft bis zur Realisation angeboten und innert drei Monaten ab Bestellung umgesetzt. n

12 12 Nr ruf informiert Ruf Organisationsmittel das Tüpfelchen auf dem «i» der Informatik Als Ergänzung zu den IT-Gesamtlösungen der Ruf Informatik bietet der Bereich Ruf Organisationsmittel wichtige Prozesse als Outsourcing-Dienstleistungen für öffentliche Verwaltungen an. Ein moderner Onlineshop runden das Leistungsangebot ab. twixtel 44 Das komplette Telefonbuch und der genauste Routenplaner der Schweiz Der Bereich Organisationsmittel (OM) der Ruf Gruppe ist spezialisiert auf Lettershop-Dienstleistungen, welche Stadt- und Gemeindeverwaltungen die aufwändige Massenverarbeitung von Dokumenten abnehmen. Der Bereich OM übernimmt dabei das Print- und Versandmanagement von Steuer- und Gebührenrechnungen, Stimmrechtsausweisen und -unterlagen sowie Kontoauszügen vollumfänglich. Ein ausgelagertes Outputhandling gibt der Verwaltung mehr wertvolle Zeit, sich den Kernaufgaben zu widmen. Personalisierte Mailings Die für das Personalisieren der Dokumente notwendigen Einwohnerdaten stehen für Kunden, welche ihre Verwaltungslösung von Ruf im Outsourcing-Betrieb einsetzen bereits abrufbereit zur Verfügung. Nach der erteil- Impressum Herausgeber: Ruf Gruppe Rütistrasse Schlieren Tel Fax «ruf informiert» erscheint 3 jährlich. Nachdruck mit Quellenangabe gestattet. Redaktion, Konzept und Gestaltung: Ruf Gruppe Marketing Services «ruf informiert» ist kostenlos erhältlich. ten Berechtigung werden die Daten für den sicheren und schnellen Output vorbereitet. Nach dem «O.K.» des Kunden geht der Auftrag ab in die Produktion. Lettershop Der Lettershop von Ruf ist technisch auf dem neuesten Stand und auch auf hohe Volumen ausgelegt. In einem Arbeitsgang werden z.b. Rechnungen mit Einzahlungsschein, Beilagen und Infoblätter gedruckt, gefaltet, kuvertiert, verschlossen und frankiert. Auf Wunsch sogar mit OMR- Strichcodelesung: diese garantiert, dass bei sensiblen, personalisierten Daten der Empfänger auch wirklich die für ihn bestimmten Unterlagen zugeschickt erhält. Individuelles Printing Der Bereich OM verfügt ausserdem über eine eigene Druckerei, in der vorgedruckte Dokumente wie Stimmunterlagen oder Rechnungsformulare mit ESR individualisiert werden können. Rufshop.ch Der Onlineshop rufshop.ch wird ebenfalls durch die OM betrieben. Er steht nicht nur Ruf-Kunden als bequeme Einkaufsplattform zur Verfügung. Der Rufshop führt Verbrauchsmaterial für die IT-Peripherie, so etwa Toner und Tintenpatronen sowie Einzel- und Endlosformulare, Formularblöcke und Daten-Tapes für Backups. Auch spezifische Produkte für Stadt- und Gemeindeverwaltungen wie Einwohnerkontrollmappen, Formularblöcke sowie Stimmkuverts und Stimmformulare werden mit interessanten Rabattstaffelungen angeboten. Testen Sie uns Stellen Sie den Bereich OM auf die Probe. Gerne erstellen wir Ihnen eine Offerte für ihren nächsten Output. Bei Fragen erreichen Sie Markus Neuweiler unter Telefon oder n Egal wann und wo, Ihr Computer findet was Sie suchen, weil Sie mit twixtel alle Daten auf der DVD, oder optional (mit kostenloser Harddisk-Lizenz) fest auf ihrem Computer haben. Telefonbuch Die offiziellen Telefonbuchdaten CH und FL. Auch Zweit- und Drittnummern werden angegeben. Sie tippen ein was Sie wissen und finden sofort was Sie suchen. Und Sie sehen, wer gerade bei Ihnen anruft. Alle Daten von Swisscom Directories, Stand Routenplaner Alle Haltestellen des öffentlichen Verkehrs und die Mobility-Standorte sind eingezeichnet. Punktgenauere und exaktere Routenplanung denn je. Aktuelle Strassenkarten und Luftbilder. Über 1.7 Millionen mit Hausnummern eingetragene Gebäude. Die wichtigsten Neuerungen der neuen twixtel DVD 44: n Telefonbucheinträge im twixroute suchen und als Treffer anzeigen n Suche nach Rubriken, Namen und Vornamen im Kartenausschnitt oder Ort n Noch einfacheres Routenplanen mit den Telefonbucheinträgen direkt im twixroute n Routenberechnung mit Fokus «mehr Autobahn, weniger Stadtverkehr» n Einfacheres Finden von Gebäuden mit Hausnummernanzeige in Luftbild oder Karte n Koordinaten (z.b. von Gebäuden) im Luftbild ablesen und in der Zwischenablage speichern n Aktuelle Telefonbuchdaten der Schweiz mit über 8 Mio. Blocknummern (Stand ) n Aktuellste Daten von Swisscom Directories, GeoPost, Swisstopo, TeleAtlas, Mobility etc. n 40 Schweizer Gesetzestexte mit Stand vom Bestellen Sie das neue twixtel...unter zum Preis von: CHF 55. (Einzelplatz) CHF 199. (Mehrplatz) oder senden Sie uns die Antwortkarte zurück. Oder noch bequemer: Im Abonnement erhalten Sie jeweils die neuste Version des twixtel zum Vorbestellpreis von CHF 50. (Einzelplatz) oder CHF 190. (Mehrplatz) automatisch zugeschickt, MwSt. und Lieferung inbegriffen. Sie können dies ebenfalls auf der Rückantwortkarte ankreuzen oder an ein senden.

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