Bachelor in Wirtschaftsingenieur Innovation

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1 Bachelor in Wirtschaftsingenieur Innovation 2009/2010

2 Liebe Leserin, lieber Leser «Probleme, die es in der Welt gibt, können nicht mit den gleichen Denkweisen gelöst werden, die sie erzeugt haben.» Albert Einstein ( ) Diese Worte von Albert Einstein sind heute aktueller denn je. Die Unternehmen stehen in unserer globalen Welt vor enormen Herausforderungen. Um diese zu lösen, sind innovative Querdenker erforderlich. Wirtschaftsingenieurinnen und Wirtschaftsingenieure Innovation übernehmen diese anspruchsvolle Rolle, dienen als Brückenbauer zwischen Markt und Unternehmen und bringen die hierzu erforderlichen fundierten Technik-, Wirtschafts-, Design- und Sprachkenntnisse mit. Dieser dreijährige Bachelor-Studiengang ist in der Schweiz und im gesamten deutschsprachigen Raum einzigartig, legen wir doch grossen Wert auf die Interdisziplinarität zwischen den Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft und dem Industriedesign. Zudem zeichnen den Studiengang eine grosse Nähe zur Unternehmenspraxis und die Projektarbeit in kleinen Teams aus. Der Bachelor-Studiengang Wirtschaftsingenieur Innovation ist anspruchsvoll, interessant und vielseitig. Er eröffnet Ihnen hervorragende Karrierechancen in ganz unterschiedlichen Berufsfeldern. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben oder unseren Campus kennenlernen wollen. Prof. Dr. Sascha Götte Studiengangleiter Wirtschaftsingenieur Innovation

3 3 / 20 Hochschule Luzern Technik & Architektur Die Hochschule für intelligente Praktikerinnen und Praktiker Bilden, vernetzen, anwenden: So lautet unser Credo. Wir wollen den Studierenden nicht nur Fachwissen vermitteln, sondern sie auch befähigen, komplexe Probleme kreativ und verantwortungsvoll zu lösen. Mit über 900 Studierenden und 200 Dozierenden gehört unsere Hochschule zu den profiliertesten technischen Fachhochschulen der Schweiz. Das Angebot umfasst sieben Bachelor-Studiengänge: Architektur Bautechnik Elektrotechnik Gebäudetechnik Informatik Maschinentechnik Wirtschaftsingenieur Innovation Die Hochschule Luzern Technik & Architektur vereinigt diese Fachgebiete als einzige Fachhochschule auf einem Campus und verbindet sie unter dem Leitthema «Gebäude als System». Als eine von fünf Teilschulen der Hochschule Luzern pflegen wir eine enge Zusammenarbeit mit den Teilschulen Wirtschaft, Soziale Arbeit, Design & Kunst sowie Musik. Das Bachelor-Studium ist modular aufgebaut und ermöglicht den Studierenden, ihr Studium nach ihren persönlichen Interessen und Vorkenntnissen zusammenzustellen. Neben der Wissensvermittlung spielt der Praxisbezug eine zentrale Rolle: Die Stu dierenden sind vom ersten Semester an in interessante Projekte mit Wirtschaftspartnern involviert. Studierende können ein Studienzeitmodell (Vollzeit, Teilzeit) wählen, das auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Zusätzlich zur eigentlichen Ausbildung im Fachgebiet können Studierende aus einem breiten, interdisziplinären Angebot wählen: von Design über Kulturmanagement bis hin zu verantwortungsvoller Führung. Sie haben so die Möglichkeit, ihren persönlichen Horizont zu erweitern und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Angeboten werden die weiterführenden Master-Studiengänge Master of Arts in Architecture und Master of Science in Engineering. Die Hochschule Luzern kombiniert die persönliche Lernatmosphäre einer kleinen Hochschule mit den Vorzügen einer grossen Institution. Studierende können das gesamte Angebot des Hoch schulplatzes Luzern wahrnehmen, z.b. ein breites Sportprogramm oder spezifische Miet- und Wohnangebote. Mit Bus, Bahn oder Auto ist die Hochschule schnell erreichbar. Eingebettet in die einmalige Landschaft am Vierwaldstätter See und in unmittelbarer Nähe zu Luzern, finden sich zahlreiche attraktive Angebote für Natur-, Sport- und Kulturbegeisterte. Hochschule Luzern Technik & Architektur Wirtschaftsingenieur 2009/2010

4 4 / 20 Studiengangkonzept Wirtschaftsingenieur Innovation an der Hochschule Luzern Technik & Architektur: Einzigartig in der Schweiz Der Bachelor-Studiengang Wirtschaftsingenieur Innovation ist in der Schweiz und im ganzen deutschsprachigen Raum einmalig. Er bietet Ihnen grösstmög liche Freiheiten bezüglich Modulwahl und Zeit modell (Vollzeit oder Teilzeit). Der Studiengang zeichnet sich durch hohe Interdisziplinarität aus. Möglich wird dies durch die enge Zusammenarbeit mit den technischen Studiengängen an unserer Hochschule und mit den Teilschulen Wirtschaft sowie Design & Kunst. Unter starkem Einbezug von namhaften Industriepartnern transferieren unsere Dozierenden neues Wissen und praxisbezogene Problemstellungen direkt in die Ausbildung. Labore mit modernster Ausstattung er lauben es den Studierenden, die Theorie in praktischen Übungen umzusetzen. Eine IT-Infrastruktur mit neusten EDV- Werkzeugen steht zur Verfügung, um Software zu entwickeln oder Systeme zu berechnen und zu simulieren. «Das Profil entspricht unserem Bedürfnis. Solche Leute stellen wir als Produktmanager/in ein.» Giuliano Otth Präsident und CEO, Crypto

5 5 / 20 Studiengangkonzept Studieninhalt: Ein innovatives Wirtschaftsingenieurstudium Studienziele und Kompetenzen: Nach dem Studium sind Sie fit Technische, gestalterische und markt bezogene Aspekte werden von Beginn an parallel und fächerübergreifend unterrichtet. Im ersten Studienjahr liegt der Fokus auf der Grundlagenvermittlung in den Be rei chen Technik, Wirtschaft und Design. Daneben arbeiten Sie bereits projektbezogen an konkreten Fragestellungen aus der Unternehmenspraxis. Im zweiten Studienjahr entscheiden Sie sich im technischen Bereich für eine Vertiefung in Elektrotechnik, Informatik oder Maschinentechnik. Sie lernen zudem, Bedürfnisse des Marktes zu analysieren, Anforderungen an Produkte zu formulieren und Produkte aus funktionaler und ästhetischer Sicht zu entwickeln. Im dritten Studienjahr vertiefen Sie Ihre Kenntnisse in allen drei Kernbereichen des Studiums weiter und wenden diese konkret im Rahmen des Industrieprojektes und der Bachelor-Diplomarbeit an. «Idee und Konzept des neuen Studiengangs finde ich sehr gut.» Dr. Christoph Lindenmeyer Mitglied der Konzernleitung, Schindler Das Bachelor-Studium Wirtschaftsingenieur Innovation an der Hochschule Luzern Technik & Architektur vermittelt Ihnen die folgenden fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen: Bedürfnisse des Marktes erkennen, ana ly sieren und in Produktkonzepte sowie in schriftlich formulierte Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen umsetzen. Methoden zur Entwicklung von Produkten über alle Stufen des Innovationsprozesses (Idee bis Vermarktung) im unternehmerischen Alltag einsetzen. Ideen, Entwürfe und Lösungen teamorientiert erarbeiten und umsetzen. Bestehende Produkte hinsichtlich der technischen, gestalterischen und marktbezogenen Aspekte optimieren und neue Produkte lancieren. Interne und externe Geschäftsprozesse analysieren und aufgrund der gegebenen Rahmenbedingungen optimieren. Projekte unter technischen und ökonomischen Aspekten systematisch planen und zielorientiert leiten. Projektergebnisse klar dokumentieren und adressatengerecht in einem interdisziplinären und internationalen Umfeld sicher kommunizieren und präsentieren. Sich selbständig Wissen in einem neuen Bereich aneignen. Hochschule Luzern Technik & Architektur Wirtschaftsingenieur 2009/2010

6 6 / 20 Studiengangkonzept Arbeitsmarkt: Diese Chancen bieten sich Ihnen Wirtschaftsingenieurinnen und Wirtschaftsingenieuren Innovation öffnet sich ein breites Feld von beruflichen Chancen und persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten. «Dieser interdisziplinäre und auf Innovation ausgerichtete Studiengang ist sehr vielversprechend. Wir bei Ascom haben grosses Interesse an den Absolventinnen und Absolventen.» Dr. Ulrich Dersch Leiter R&D Security Solutions, Ascom Schweiz Nach Abschluss des Bachelor-Studiums übernehmen Sie schnell herausfordernde berufliche Aufgaben im Innovations- und Produktmanagement, Projektmanagement, Marketing, Vertrieb und Einkauf und wirken als Brückenbauer zwischen Markt und Unternehmen. Je nach technischer Vertiefung stehen Ihnen die Türen zu ganz verschiedenen Branchen offen. Genau wie in eher tech nisch orientierten Unternehmen wächst der Bedarf nach Wirtschaftsingenieurinnen und Wirtschaftsingenieuren Innovation auch im Dienstleistungssektor kontinuierlich. So bietet sich bei spielsweise ein Berufseinstieg in einer Bank, Versicher ung oder einer Unternehmensberatung an. In diesen anspruchs vollen Tätigkeitsfeldern, häufig auch im internationalen Umfeld, werden Sie Ihre kommunikativen Fähigkeiten einsetzen können.

7 7 / 20 Zulassung Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Ideale Voraussetzungen haben Sie, wenn Sie eine Berufsmatura und eine Berufslehre in einem technischen Beruf erfolgreich abgeschlossen haben. Interessenten mit einer gymnasialen Matura oder einer nicht-technischen Berufs matura müssen ein technisches Lern praktikum an der Hochschule Luzern Technik & Archi tektur absolvieren. Dieses kann in Vollzeitform vor Aufnahme des Studiums oder in Teilzeitform wäh rend des ersten Studiensemesters erfolgen. Die Studierenden können vor dem Studienbeginn ihre Eingangskompetenzen in kosten losen Assessments in den Bereichen Mathematik, Physik, Deutsch und Englisch überprüfen. Stellen Sie Kompetenzlücken in Mathematik und Physik fest, können Sie vor dem Beginn des ersten Studiensemesters an einem kostenpflichtigen Intensiv kurs teilnehmen. «Der Studiengang bildet die ideale Basis für den Einstieg in ein international tätiges High-Tech- Unternehmen.» Ronald Hügin Vice President Top Leadership Management, T-Mobile International Für Interessentinnen und Interessenten ohne Berufsmaturität besteht die Möglichkeit, in ein einjähriges Zulassungsstudium einzutreten. Weitere Auskunft gibt Ihnen gerne: Prof. Dr. Sascha Götte Studiengangleiter T Hochschule Luzern Technik & Architektur Wirtschaftsingenieur 2009/2010

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9 9 / 20 Module Welche Module gibt es? Studierende können sich einzelne Module, entsprechend ihren Vorkenntnissen und Interessen, zu einem individuellen Stunden plan zusammenstellen. Es gibt Pflichtund Wahlmodule. Sie dauern in der Regel ein Semester. Modulbeschriebe geben Aufschluss über Eingangskompetenzen, Inhalte und Ziele, Studienaufwand und Form des Kompetenznachweises. Die Modulbeschriebe sind in Kurzfassung auf den Seiten 12 bis 15 nachzulesen. Einen ausführlichen Überblick erhalten Sie auf der Website der Hochschule Luzern Technik & Architektur unter dem jeweiligen Studiengang. Der Bachelor Studiengang ist in der Re gel nach Erreichen von 180 erhaltenen ECTS Credits abgeschlossen. Kernmodule: Sie vermitteln die wesentlichen Fach und Methodenkompetenzen. Mindestens 90 ECTS Credits eines Stu dienprogramms entfallen auf Kernmodule, das entspricht der Hälfte des gesamten Studienaufwands. Projektmodule: In diesen Modulen werden die Studierenden mit anspruchsvollen Problemstellungen aus der Praxis konfrontiert. Neben Fachwissen erarbeiten sie sich vor allem auch Methodenkompetenz. Erweiterungsmodule: Sie ermöglichen den Studentinnen und Studenten, sich in Themen einzuarbeiten, die zum weiteren Umfeld des Berufsbildes gehören. Damit können sie ein eigenständiges Profil und spezifische Fachkompetenzen ent wickeln. Zusatzmodule: Sie decken nicht fachliche Kompetenzen ab und sollen die Studierenden befähigen, ihr Fachwissen und ihre Entscheidungen in gesellschaftliche, kul tur elle, ethische und wirtschaftliche Zu sam menhänge einzuordnen. Das Ange bot dieser Module ist sehr breit und wird in jedem Semester angepasst. Praxismodule: Sie verbinden das Studium mit einer einschlägigen Berufstätigkeit und sind nur für berufsbegleitende Stu dierende wählbar. Kompetenzen aus der Be rufs aus übung lassen sich so semesterweise anrechnen. Für das gesamte Stu dium gibt es bis zu 36 ECTS Credits. Hochschule Luzern Technik & Architektur Wirtschaftsingenieur 2009/2010

10 Module Wirtschaftsingenieur Innovation Kernmodule mindestens 15 Kernmodule Engineering Vertiefung Elektrotechnik (ET) oder Vertiefung Informatik (IT) oder Vertiefung Maschinentechnik (MT) Advanced ET-Wahl modul 2 IT-Wahl modul 2 MT-Wahl modul 2 ET IT MT ET-Wahl modul 1 IT-Wahl modul 1 MT-Wahl modul 1 ET IT MT Intermediate Grundlagen der Elektrotechnik 2 Programmieren 2 Produktentwicklung Komponenten ET IT MT Mathematik & Physik Technik 2 Grundlagen der Elektrotechnik 1 Elektrotechnik Einführung Elektrotechnik Einführung Basic Mathematik & Physik Technik 1 Produktentwicklung Grundlagen Technische Mechanik Technische Mechanik Mathematik Grundlagen Programmieren 1 Programmieren 1 Programmieren 1 Modul ist Pflicht / Pflicht für die angegebene Vertiefung Modul ist Wahl / Wahl für die angegebene Vertiefung ET Angabe Vertiefungsrichtung (hier ET) mit ECTS Creditangabe (hier 6)

11 Projektmodule Erweiterungs module mindestens 5 Erweiterungs module Wirtschaft Design und Kommunikation Produktion, Logistik und Vertriebsmanagement Bachelor-Diplomarbeit Corporate Design Corporate Risk Management (Blockwoche) Dienstleistungsmanagement und internationales Marketing Projektmgmt. & Requirement Engineering Industrieprojekt Alliance Advantage Entrepreneurship Strategisches Management und Produktmanagement Designmanagement Unternehmenskommunikation Designprojekt Produktentwicklung 2 Intercultural Management Leadership (Blockwoche) User- Centered Design Produkt entwicklung 1 Geschäftsprozessmanagement Controlling Recht Grundlagen Industrie design Grund lagen Marketingprojekt Marktforschung Industrie güter marketing Kontext 2 Management Marketing Management und betriebliches Rechnungswesen Kontext 1 Volkswirtschaftslehre Designgeschichte Zusatzmodule Eine Auswahl davon finden Sie auf Seite 16 Hochschule Luzern Technik & Architektur Wirtschaftsingenieur 2009/2010

12 12 / 20 Modul-Kurzbeschrieb Kernmodule Mathematik Grundlagen Pflicht Vektorgeometrie, Differenzial- und Integralrechnung, Partialbruchzerlegung, Vektorfeld, Skalarfeld, Linienintegral, Taylorreihen. Mathematik & Physik Technik 1 Pflicht Komplexe Zahlen, Differentialgleichungen. Mechanik des Massenpunktes, des Systems von Massenpunkten und des starren Körpers. Mathematik & Physik Technik 2 Pflicht Partielle Ableitungen, Mehrfachintegrale, Skalar- und Vektorfelder, Fluiddynamik, Wärmelehre, Schwingungen. Grundlagen der Elektrotechnik 1 Pflicht für Vertiefung Elektrotechnik Gleichstromlehre, Bauteilkunde und Einführung in die Laborarbeit der Elektrotechnik, Werkstoffe der Elektrotechnik. Grundlagen der Elektrotechnik 2 Pflicht für Vertiefung Elektrotechnik Wechselstromlehre, diskrete Halbleiterbauelemente, Einführung in die Digitaltechnik, Einführung in die rechnerunterstützte Printentwicklung. Grundlagen elektrischer und elektronischer Systeme Wahl für Vertiefung Elektrotechnik Einführung in die elektrische Antriebstechnik und Energiesysteme, Grundschaltungen der Analogelektronik und Digitaltechnik. Elektrische Energieversorgung Wahl für Vertiefung Elektrotechnik Hydraulische und thermische Kraftwerke, erneuerbare Energien, Speicherkonzepte, Leitungen und Schaltanlagen, Lastfluss- und Kurzschlussrechnungen, Schutzkonzepte, Analyse von Störungen, Energiewirtschaft. Informationssysteme Wahl für Vertiefung Elektrotechnik Information und Gesellschaft, Rechnerarchitekturen, Betriebssysteme, Grundlagen der Telekommunikation, Referenzmodelle, Datenübertragung, Protokolle, Netze und Technologien, Breitband-, Mobil- und Satellitenkommunikation, Technologien und Konvergenz, wirtschaftliche Aspekte. Lineare Systeme und Regelung Wahl für Vertiefung Elektrotechnik Überblick über die Systematik der Signale und Systeme, Laplace-Transformation, Grundbegriffe der Regelungstechnik, mathematische Modellierung, Stabilität, PID-Regelung, Simulationstechnik (Matlab/Simulink). ICT Betrieb und Nutzung Wahl für Vertiefung Elektrotechnik Theoretische Grundlagen und Labor zwecks praktischer Erfahrung. Versuche zu Routing, Switching, Speichernetzen, VoIP, ADSL, Internetservices, WAN und weiteren Kernthemen. Elektrotechnik Einführung Pflicht für Vertiefungen Informatik und Maschinentechnik Einführung in die Gleich- und Wechselstromschaltungen. Programmieren 1 Pflicht Programmieren mit Java: Datentypen, Ausdrücke, strukturierte Programmierung, OO-Grundkonzepte; UML-Notation; Programmierwerkzeuge; Algorithmen, Datenstrukturen und Graphen. Programmieren 2 Pflicht für Vertiefung Informatik OO-Programmierung und Design, Programmiersprache Java, Dateien, Datenstrukturen, Threads, Unit-Testing, Grundlagen Software Engineering, Dokumentation. Mikrocontroller Wahl für Vertiefung Informatik Einführung in die Programmiersprache C. Mikrocontroller: Architektur und Systemteile, Hardware- Zugriff, Interrupts, Timer, A/D-Wandlung, Bus ankopplung, sowie methodischer Software-Entwurf und Programmierung in Assembler und C. Systemnahes Programmieren Wahl für Vertiefung Informatik Einführung in Programmiersprache C# (aufbauend auf C und Java); Programmierung von Prozessen und Threads sowie Inter prozesskommunikation. Systemübergreifende Kommunikation mit Sockets. Praktische Anwendung mit einem Roboter.

13 13 / 20 Modul-Kurzbeschrieb Datenmanagement Wahl für Vertiefung Informatik Datenmodellierung, Datenbanksysteme, SQL, JDBC, ODMG, Datenschutz und -sicherheit, Transaktionen, Datenbank-Administration, XML, Persistenzschichten, Anwendungsentwicklung. Software-Komponenten Wahl für Vertiefung Informatik Software-Komponenten spezifizieren, entwerfen, erstellen, testen und deployen; Software- Entwicklungsprozess, Konfigurationsmanagement, Entwurfsdokumentation; Reviews, Testplanung und toolgestütztes Testing; Entwurfsmuster; Komponententechnologien. Software Engineering Wahl für Vertiefung Informatik Topics: Entwicklungsprozesse, Requirements Management, Entwurf, Entwicklung, Verifikation & Validierung, SW-Verwaltung. Produktentwicklung Grundlagen Pflicht für Vertiefung Maschinentechnik Einführung in die Konstruktion, Mechanik-Festigkeitslehre, Werkstoffe der Elektrotechnik, Einsatz von CAE-Werkzeugen für die Printentwicklung. Produktentwicklung Komponenten Pflicht für Vertiefung Maschinentechnik Verbindungstechnik, Elemente der drehenden und geradlinigen Bewegung, Zug/Druck an Stabsystemen, dünnwandigen Ringen und Behältern. Wärmespannungen, Torsion beliebiger Querschnitte, Festigkeitsnachweis. Produktentwicklung Mechanik Wahl für Vertiefung Maschinentechnik Optimierung der Produktmodelle, Baugruppenmodellierung, ebene Statik (Fachwerke), Statik räumlicher Kräftesysteme, Ermitteln von Werkstoffkennwerten, Werkstoffklassen. Produktentwicklung Systeme Wahl für Vertiefung Maschinentechnik Getriebetechnik, verzahnte Räder- und Zugmittelgetriebe, Flächenmomente, schiefe Biegung, zusammengesetzte Beanspruchung, Korrosion, Tribologie, Oberflächenbehandlung, spezielle Werkstoffe. Produktion und Automation Wahl für Vertiefung Maschinentechnik Umformtechnik, Blechbearbeitung, Fertigungsmesstechnik, Qualitätssicherung, NC-Technik, Regelungstechnik in der Produktion. Produktion und Steuerungstechnik Grundlagen Wahl für Vertiefung Maschinentechnik Fertigungs-, Füge- und Montageverfahren, Fertigungsablauf, Werkzeugmaschinen, Vorrichtungen, Messmittel, fertigungsgerechte Werkstoffwahl, Geräte der Automatisierungstechnik, Entwurf einer Steuerung. Technische Mechanik Pflicht für Vertiefungen Elektrotechnik und Informatik Einführung in die Konstruktion sowie in die Mechanik-Festigkeitslehre. Marketing Management und betriebliches Rechnungswesen Pflicht Marketing und Markt, Marketingforschung, Marketingkonzeption (Ziele, Srategien und Instrumente), Marketingimplementierung, Marketingcontrolling, Buchhaltung und Bilanzierung, Kostenrechnung, Investitionsrechnung. Industriegütermarketing Pflicht Besonderheiten, Grundtypen, Auswirkungen auf die Marketingkonzeption im Produkt-, Anlagen-, System- und Zuliefergeschäft, Geschäftstypenwechsel. Controlling Pflicht Einordnung und Bedeutung, Controllingfunktionen, Controllingbereiche, Controllinginstrumente. Strategisches Management und Produktmanagement Pflicht Unternehmenszielsetzung, strategische Analyse, Strategiewahl, Strategieimplementierung, strategisches Controlling; Produktinnovation, Management bestehender Produkte, Programmgestaltung, Implementierung des Produktmanagements, Produktcontrolling, Patentrecht. Hochschule Luzern Technik & Architektur Wirtschaftsingenieur 2009/2010

14 14 / 20 Modul-Kurzbeschrieb Dienstleistungsmanagement und internationales Marketing Pflicht Besonderheiten, Service Engineering, Service Management, Dienstleistungsmarketing; Internationalisierung, Umwelteinflüsse, Marktauswahl, Markteintrittsstrategien, Gestaltung des Marketing-Mix. Produktion, Logistik und Vertriebsmanagement Pflicht Produktion, Qualitätsmanagement, Einkaufs- und Absatzlogistik, Wahl der Vertriebswege, Vertriebsorganisation, Vertriebstechniken und -psychologie, Vertriebscontrolling. Industriedesign Grundlagen Pflicht Einführung in Design, Designgeschichte, Grundlagen der Gestaltung, Richtlinien und Anleitung zur Gestaltung der Schnittstelle Mensch-Maschine (HMI) sowie Form- und Farbgebung von Produkten. User-Centered Design Pflicht Anforderungen der Benutzer an Produkte (Grundlagen der Ergonomie/Usability, Sensibilisierung für Design/Design 4All, Prozesse der Open Innovation/Kundenintegration), Methoden und Werkzeuge des Designs (Moodboards, Kreativitätstechniken, Morphologischer Baukasten usw.). Designmanagement Pflicht Design erfolgreich einsetzen, Grundlagen des Design Managements (strategisch, operativ, funktional), Fallstudien, Best Cases, Erfolgsgeschichten. Unternehmenskommunikation Pflicht Integrierte Kommunikation als strategisches Kommunikationskonzept, Situationsanalyse, Kommunikations ziele, Zielgruppenplanung, Kommu nikations stra tegien, operative Planung der Kommunikationspolitik, Erfolgskontrolle. Projektmanagement & Requirement Engineering Pflicht Projekt- und Programmanagement, Besonderheiten im internationalen Kontext, Requirement Engineering, Methoden und Vorgehensweisen zur Erhebung von Kundenbedürfnissen und deren Bewertung. Projektmodule Kontext 1 und 2 Pflicht Im ersten Modul bearbeiten die Studierenden in interdisziplinären Teams eine Problemstellung aus dem Fachbereich Technik in Form eines Projekts in enger Zusammenarbeit mit einem Unternehmen. Fähigkeiten und Fertigkeiten, wie Projektmanagement, Recherchieren, Berichte verfassen etc. werden vermittelt und geübt. Im zweiten Modul werden die Erfahrungen aus dem Projektmanagement reflektiert, zudem entwickeln die Studierenden ihre Kommunikationskompetenzen weiter. Marketingprojekt Pflicht Strategisches Marketingplanspiel in Kleingruppenform mit dem Ziel einer optimalen Produktpositionierung unter Einsatz aller Marketinginstrumente. Produktentwicklung 1 und 2 Pflicht Interdisziplinäre Projektarbeit zwischen Elektrotechnik, Informatik, Maschinentechnik und Wirtschaftsingenieur Innovation. Projektablauf von Analyse bis Einführung (Marktanalyse, Machbarkeit, Konzeption/ Entwurf, Realisierung, Vermarktungskonzeption). Designprojekt Pflicht Durchführung eines selbst initiierten Designprojektes (Briefing, Konzept, Entwurf, Visualisierung, Evaluation usw.) in Kleingruppenform. Industrieprojekt Pflicht Bearbeitung einer konkreten Themenstellung in einem Unternehmen. Die Projektteams werden von erfahrenen Dozierenden der Hochschule gecoacht. Bachelor-Diplomarbeit Pflicht Individuelle Projektarbeit, in welcher die Kenntnisse aus allen Bereichen des Studiums angewendet und weiter vertieft werden.

15 15 / 20 Modul-Kurzbeschrieb Erweiterungsmodule (Auswahl) Volkswirtschaftslehre Wahl Basic Definitionen und Gesamtzusammenhänge, Grundlagen der Mikroökonomie und der Makroökonomie. Designgeschichte Wahl Basic Entstehung und Entwicklung des Designs, wesentliche Stile, bedeutende Designer/innen und Designentwürfe. Management Wahl Basic Mitarbeiter- und Unternehmensführung, Organisationslehre, Geschäftsprozesse, Umfeld des Unternehmens, strategisches Management. Marktforschung Wahl Basic Grundlagen, Instrumente zur Datenerhebung, Auswertung der erhobenen Daten, praktische Anwendung der Marktforschung. Recht Grundlagen Wahl Intermediate Einführung in das Vertrags-, Haftpflicht-, Gesellschafts-, Schuldbetreibungs- und Konkurs- sowie Arbeitsrecht. Geschäftsprozessmanagement Wahl Intermediate Bedeutung und Ziele, Darstellungsformen betrieblicher Abläufe, Modellierungs- und Simulationswerkzeuge, Geschäftsprozessanalyse und -gestaltung. Intercultural Management Wahl Intermediate Kultur und globale Gesellschaft. Religion, Kultur und Wirtschaft. Verhaltensmuster und Märkte. Theorien des interkulturellen Managements nach Edward Hall, Geert Hofsteede und Fons Trompenaars. Entrepreneurship Wahl Advanced Unternehmerisches Denken und Handeln, Unternehmensgründung, Businessplanerstellung, Entrepreneurial Marketing, Gründungsfinanzierung. Alliance Advantage Wahl Advanced Grundlagen zu den Schlüsselthemen Strategie und Aktivitäten, Struktur und Prozess, Kultur und Personenorientierung, Interaktion und Rollen, Risiko und Vertrauen, Wissen und Lernen, praktische Durchführung einer Kooperationsanalyse in Gruppen in Unternehmen. Corporate Risk Management (Blockwoche) Wahl Advanced Risk Management und Risk Controlling, Risikoidentifikation und Risikoquantifizierung, Risk Integration in die Planung, Risk Monitoring. Corporate Design Wahl Advanced Grundlagen, Anwendungsformen und Wirkung des Corporate Designmanagements im Unternehmen, Bearbeitung von Fallstudien und Projektarbeiten in Kleingruppen. Leadership (Blockwoche) Wahl Intermediate Anforderungen an den Leader, Balance zwischen Management und Führung, Führung mit Inhalten und Visionen, transformierende Führung, Verbesserung der Unternehmenskultur, Teamwork, Empowerment. Hochschule Luzern Technik & Architektur Wirtschaftsingenieur 2009/2010

16 16 / 20 Breites Angebot an Zusatzmodulen mindestens 5 Zusatzmodule Module Technik & Architektur Licht, Schall und digitale Fotografie Architekturgeschichte Aktuelle Literatur dt./engl. Ökologie (Blockwoche) Business & Engineering Ethics Spanisch Technik & Mobilitäts geschichte Asien (Blockwoche) Politische Gegenwartsanalyse Betriebswirtschaft für Ingenieure KMU Führungspraxis (Blockwoche) Nachhaltigkeit (Blockwoche) Module der Hochschule Luzern Führen mit Verantwortung «Relax concentrate create» Urban and Community Development Modernes Management Bild Ton Komposition Typografie InDesign Kunst, Urheberund Kulturrecht Online Com munities and Collaboration Internationale Migration Computer Animation Campus Bigband Weitere Module: Englisch Module Technik & Architektur English Booster English Consolidation First Certificate English Expertise Advanced English for Engineers Business English Building Expressions Self Directed English Learning

17 17 / 20 Internationales Internationales: Sammeln Sie Auslandserfahrung Kooperationen: Partnerhochschulen im Ausland In der globalen Geschäftswelt von heute ist es erforderlich, mit Geschäftspartnern aus anderen Ländern, mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und Sprachen zusammenarbeiten zu können. Solche Fähigkeiten kann man kaum an der eigenen Hochschule erwerben. Eine vielversprechende Möglichkeit zu lernen, wie man sich im internationalen Kontext bewegt, besteht darin, ein oder zwei Studiensemester an einer ausländischen Hochschule zu verbringen. Die Hochschule Luzern Technik & Architektur ist mit ausgezeichneten Hochschulen durch bilaterale Abkommen ver netzt. Darüber hinaus können Interessierte als Free Mover auch an Hochschu len studieren, mit denen die Hochschule Luzern Technik & Architektur noch keine Kooperation vereinbart hat. Bestandene Module können, basierend auf den internationalen Credit Transfer Sys temen, für den eigenen Studiengang an der Hochschule Luzern Technik & Architektur angerechnet werden. Weitere Auskunft gibt Ihnen gerne: Prof. Dr. Andrea Weber Marin Chief International Officer T Wuhan University, Wuhan, China (www.whu.edu.cn) Technische Fachhochschule Berlin, Deutschland (www.tfh berlin.de) Hochschule für angewandte Wissenschaften, Hamburg, Deutschland (www.haw.de) Fachhochschule Köln, Deutschland (www.fh koeln.de) Fachhochschule Münster, Deutschland (www.fh muenster.de) Hochschule Wismar, Deutschland (www.hs wismar.de) Hochschule Biberach, Deutschland (www.fh biberach.de) Hochschule München, Deutschland (www.hm.edu/aaa) Coventry University, Grossbritannien (http://web1.eng.coventry.ac.uk/euro) Indian Institute of Technology Roorkee, Indien (www.iitr.ernet.in) Fachhochschule Salzburg, Österreich (www.fh salzburg.at) Fachhochschule Oberösterreich, Österreich (www.fh ooe.at) Kungl Tekniska Högskolan, Schweden (www.kth.se) Universidad Politéchnica de Valencia, Spanien (www.etsii.upv.es) Technische Hochschule Brünn, Tschechien (www.vutbr.cz) Purdue University, Indiana, USA (www.purdue.edu) Hochschule Luzern Technik & Architektur Wirtschaftsingenieur 2009/2010

18 18 / 20 Studium und Infrastruktur Wie sieht der Jahresplan für das Studienjahr 2009/10 aus? Das Studienjahr 2009/10 beginnt am 14. September 2009 und endet am 11. Juli Wann ist die Anmeldefrist für das Studium? Kandidatinnen und Kandidaten werden gebeten, sich bis zum 30. April 2009 schriftlich anzumelden. Spätere Anmeldungen werden auch akzeptiert. Anmeldeformulare finden sich auf unserer Website: architektur Über welche Infrastruktur und Beratungsangebote verfügt die Hochschule Luzern Technik & Architektur? Wireless Lan: Studierende, Dozierende und Mitarbeitende können an jedem Ort der Hochschule drahtlos auf das Internet zugreifen. Bibliothek: Den Studierenden steht eine umfangreiche Fachbibliothek mit Arbeitsplätzen zur Verfügung. Mensa: Die Mensa ist während des Semesters von Montag bis Donnerstag, von 7.30 bis Uhr, am Freitag bis Uhr und am Samstag von 9.30 bis Uhr geöffnet. Jahresplan 2009/10 Jahresplan 2009/10 Kalenderwoche Kalenderwoche Studienjahrbeginn Studienjahrbeginn letzter Tag letzter Tag erster Tag erster Tag erster Tag erster Tag Semester Semester Herbstsemester Herbstsemester Kontaktstudium Kontaktstudium Ferien Ferien Prüfungsvorbereitung Prüfungsvorbereitung Modulendprüfungen Modulendprüfungen Blockwochen Blockwochen HSLU HSLU Bachelor Diplomarbeit Bachelor Diplomarbeit Diplomfeier Diplomfeier Weihnachten Weihnachten Fasnacht 15. und Fasnacht 15. und Os

19 19 / 20 Studium und Infrastruktur Räumlichkeiten: Grosszügige Projektund Atelierräume sowie moderne Labors ermöglichen interdis ziplinäres und praxis orientiertes Arbeiten im Team. Sport: Als Teilschule der Hochschule Luzern profitieren die Studierenden von einem umfassenden Sportangebot. Von Badminton über Fussball bis Unihockey reicht das Programm. Mehr Infos: > Studium > Studentisches Leben > Sport Militärdienst: Die Koordination von Stu dium und Militärdienst muss rechtzeitig geplant werden. Ansprechpartner für alle Militärfragen ist Prof. Albin Stücheli, T , Das Sekretariat Bachelor & Master hält Formulare für Dienstverschiebungsgesuche bereit und unterstützt Sie bei der Gesuchstellung. Wohnen: Der Verein Studentisches Wohnen Luzern hat das Ziel, Studierenden günstigen Wohnraum zur Ver fü gung zu stellen. Er bietet eigene Zimmer und Wohnungen zur Vermietung an und stellt Dritten eine Plattform für Mietangebote zur Verfügung. Mehr Infos: luzern.ch Stipendienberatung: Für Studierende, denen finanzielle Mittel fehlen, können die Kantone Ausbildungsbeiträge in Form von Stipendien oder Darlehen gewähren. Die Leitung Bachelor & Master hilft und berät bei Stipendienfragen. Ausführliche Informationen von A bis Z finden Sie auf unserer Website: architektur > Ausbildung > Bachelor letzter Tag letzter Tag Diplomfeier Diplomfeier Studienjahrbeginn Studienjahrbeginn Frühlingssemester Frühlingssemester Herbstsemester Herbstsemester T& A T& A tern Fr 2.4 Mo Ostern Fr 2.4 Mo Sommerferien Sommerferien Hochschule Luzern Technik & Architektur Wirtschaftsingenieur 2009/2010

20 Kontakt Hochschule Luzern Technik & Architektur Sekretariat Bachelor & Master Technikumstrasse 21 CH 6048 Horw T F bachelor.technik architektur

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