Vereensmitdeelungen 2014

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1 Vereensmitdeelungen 2014

2 Der Rattenfänger von Hameln Hameln hieß die alte Stadt, die so viele Ratten hat. Zur Plage waren sie schon geworden, die Hameler hatten große Sorgen. In die Stadt kam eine seltsame Gestalt, vertriebt die Ratten ohne Gewalt. Sie kamen seinen Flötentönen nachgelaufen, um dann in der Weser zu ersaufen. Doch seinen Lohn sollte er nicht bekommen, hat dafür böse Rache genommen. Er kehrte zurück in die Stadt, die auch viele Kinder hat. Auch sie folgten seinem Flötenton und waren alsbald verschwunden schon. Der Bürgermeister stand nicht zu seinem Wort, drum brachte der Rattenfänger die Kinder fort. Sie kehrten niemals mehr zurück, oh, welch unendliches Unglück. Gerda Hespe-Meyer Seite 2

3 Een poar Wöer vörut Woller is een Joahr vergohn. Ok dit Joahr weer bi usen Heimatvereen veel los. De Schapkobenobend weer nich ganz so god besöcht, bi den Utfluch no Hameln weern mehr Lü doarbi. De Foahrt no Döhlen no de Käse und Wie nparty fund goden Anklang und to n Dörpspaziergang dör Düngstrup harrn sick över 100 Lü infunden. Ok de Arnteball weer god besöcht. De Dörper Aldrup, Denkhausen un Hanstedt harrn de Arntekrone tosomen bunden. Unner eer wurd düchtig danzt un fiert un an n Sündagmorgen wurd de Arntekrone in ne Alexanderkark inbrocht. In de Week dorup hefft se se denn in t Stadhus drogen. De Speelkoppel is dit Joahr ok wedder fliedig wesen. In de vergohne Saison keemen so veel Tokieker, dat se doarmit god tofreden weern. Ok dit Joahr hefft se woller een ne et Stück instudeert. Bi de Joahreshauptversammlung keem Heinrich Boning, as gebürtiger Wilshuser to Wort. Wi lustern em gern to, bi sien Vertellen över use Heimat, dat keem god an un wi weern best to tofreer. Volker Reißner un de annern Wanderführer sünd bannig aktiv in usen Wanderkreis. Dat freut mi un dat moakt mi stark, mi wieter för den Vereen intosetten. Ick wünsch jo all tohope eene besinnliche Wiehnachtstied und allens Gode för dat nee Joahr. Hergen Stolle 1.Vörsitter Titelfoto: Gaststätte Zum Bahnhof in Düngstrup Im Winter Gestaltung: Gerda Hespe-Meyer Seite 3

4 Inhaltsverzeichnis Seite Een poar Wöer vörut 3 Inhaltsverzeichnis 4 Jahreshauptversammlung 5 Änderungen im Vorstand 6 Liebe Vereinsmitglieder 8 Vereensmitdeelungen 9 Unser Vereinslokal 10 Altes Gogericht auf dem Desum 11 Tagesausflug nach Hameln 12 Käse und Wein 14 Ein Dorf stellt sich vor 15 Erntefest 17 Schafkobenabend 19 Jahresbericht der Wandergruppe 20 Theatersaison 2013/ Wir gedenken unserer Verstorbenen 24 Kurz notiert 25 Neue Mitglieder 26 Wir gratulieren 27 Veranstaltungen Seite 4

5 Jahreshauptversammlung Zur Wahl standen am 6. März 2014, der 2. Vorsitzende, der Vereinssprecher, der Schriftführer und außer der Reihe der stellvertretende Schriftführer, sowie der Kassenführer. Zur neuen Kassenprüferin wurde Ute Horst gewählt. Weitere Informationen: siehe Änderungen im Vorstand, Seite 4. Nach dem offiziellen Teil der Versammlung hielt Heinrich Boning einen launigen Vortrag zum Thema Land und Leute Der Vorstand 1. Vorsitzender Hergen Stolle Holzhausen Tel: Vorsitzende Petra Maas Kleinenkneten Tel.: 5570 Schriftführerin stellvertr. Schriftf. Kassenführer stellvertr. Kassenf. Speelbaas Wandergruppenleiter Ursula Debbeler Düngstrup 51 Tel.: Anne Brengelmann Kleinenkneten 12 Tel.: 4534 Gerd Hespe-Meyer Düngstrup 10 Tel.: Rolf Ellerhorst Lüerte 32 Tel.: Uwe Meyenburg Düngstrup 33 Tel.: 6734 Volker Reißner, komm. Wildeshausen Tel.: Seite 5

6 Änderungen im Vorstand: Ausgeschieden aus dem Vorstand sind: Peter Hahn als Wanderführer Gerd Hespe-Meyer als Vereinssprecher Gerda Hespe-Meyer als Kassenwartin Anke Johannes als stellv. Schriftführerin Neu im Vorstand sind: Gerd Hespe-Meyer als Kassenwart Anne Brengelmann als stv. Schriftführerin Helmut Hogeback als Internetklempner Volker Reißner als Kontaktperson zwischen Wandergruppe und Vorstand Helmut Hogeback nimmt zukünftig die Aufgabe des Internetklempners wahr. Er betreut und pflegt die Homepage des Heimatvereins. Seitdem die Homepage aktuell gehalten wird, nahmen die Aufrufe dieser Seite von 8000 auf über Mal zu. Hier hat sich gezeigt, dass der Heimatverein mit dieser Entscheidung auf dem richtigen Weg ist. Die Position des Vereinssprechers (bisher: Gerd Hespe-Meyer) ruht derzeit, da die Aufgabenverteilung im Vorstand neu geordnet wurde, ist diese Position derzeit nicht erforderlich. Anke Johannes schied aus eigenem Wunsch vorzeitig aus dem erweiterten Vorstand als stellv. Schriftführerin aus. Neugewählt wurde Anne Brengelmann aus Kleinenkneten. Das Angebot von Anke, sich auch in Zukunft um die Organisation der Tagesfahrten zu kümmern, nimmt der Vorstand gerne an. Gerda Hespe-Meyer schied nach 20- jähriger Vorstandsarbeit als Kassenwartin aus eigenem Wunsch aus. Ihren Posten übernimmt ihr Mann Gerd, der bisher den Posten des Vereinssprechers bekleidete. Die finanzielle Situation des Seite 6

7 Vereins hat sich in der Zeit von Gerda sehr positiv entwickelt. Die Vereinsmitteilungen werden in diesem Jahr zum letzten Mal von ihr erstellt. Die Speelkoppel lag ihr sehr am Herzen, sie saß in ihrer Amtszeit mit wenigen Ausnahmen bei jeder Aufführung an der Kasse und erstellte die Plakate, Programme, Eintrittskarten usw. Außerdem übernahm sie die Platzverteilung, bevor es den Kartenvorverkauf gab. Hierfür nochmals ein großer Dank. Stephanie Sander übernimmt die Pressearbeit für die Theatergruppe von Heide Behrens, die ebenfalls diesen Posten auf eigenen Wunsch niederlegte. Stephanie Sander kümmert sich nunmehr um die organisatorischen Angelegenheiten rund um die Speelkoppel bzw. um alles, was damit zusammenhängt. Vielen Dank geht nochmals an Heide Behrens für ihre geleistete Arbeit. Den Posten des Wandergruppenleiters gab Peter Hahn nach 34 Jahren ab. Damit scheidet er nunmehr endgültig aus dem Vorstand des Heimatvereins aus. Peter wurde bereits mehrmals für seine Arbeit in unterschiedlichsten Positionen gewürdigt, daher auch an dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank für die geleistete Arbeit insgesamt, aber insbesondere als Wandergruppenleiter. Für Peter Hahn einen Ersatz zu finden, war nicht einfach. Es erklärte sich jedoch Volker Reißner bereit, vorübergehend die Wanderpläne gemeinsam mit den restlichen Wanderführern aufzustellen. Auch wird sich Volker weiter um die Pressearbeit kümmern. Unterstützung bekommt er aus der Wandergruppe. Er fungiert derzeit nicht als gewähltes Vorstandsmitglied, er ist jedoch Kontaktperson zwischen Vorstand und Wandergruppe und berichtet dem Vorstand unregelmäßig über Neuigkeiten und Anliegen in der Wandergruppe. Volker, vielen Dank, dass Du diese Aufgabe wahrnimmst. Hergen Stolle Ist der Himmel grau verhangen, ja dann kommt das Verlangen, dass die Sonne stark sich macht und von Himmel herunter lacht. Seite 7

8 Liebe Vereinsmitglieder, Düngstrup, Dez Dieses ist die letzte Ausgabe der Vereensmitdeelungen in dieser Form. Im Jahre 1994 stellte ich mich zur Verfügung, das grüne Heft zu schreiben und zu gestalten, dass ich das aber 21 Jahre machen würde, hätte ich damals nicht gedacht. Ich habe es gerne gemacht, auch wenn es manches Mal stressig wurde, denn das Heft sollte möglichst vor Weihnachten bei unseren Vereinsmitgliedern im Postkasten liegen. Mit einigen Ausnahmen ist uns das wohl auch gelungen. Zuerst hatte ich meine Verteiler in den einzelnen Dörfern und Wildeshausen. Dann übernahm die Citypost die Verteilung, und heute kommt es mit der Post. Die Zeiten ändern sich und wer nicht mitmacht, der bleibt auf der Strecke. Der Heimatverein möchte auch für jüngere Mitglieder interessant sein, da gehört es dazu, im Internet präsent zu sein. Internet Adresse: Heimatverein Duengstrup.de Heute hat fast jeder einen PC und schaut auch mal ins Internet, oder lässt es sich zeigen. So kann jeder weiterhin Berichte von Fahrten und Veranstaltungen dort lesen und alles erfahren, was bis jetzt in den Vereensmitdeelungen stand. Ich verabschiede mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge, und wünsche allen Lesern alles Gute. Tschüss sagt: Gerda Hespe-Meyer Seite 8

9 Vereensmitdeelungen So fing es an: Een Woort vörut: Leewe Heimatfrünn! In usen Vereen un in de Oldenburgischen Landschaft passert väl Deel, wo ji nich all künnig van weert. Darüm willt Vörstand un Arbeitsgruppenleiter mit disse Vereensmitdeelungen van Tied to Tied daröwer informeern, wat dar all dahn wurrn ist un wat d r makt weern schall in de komen Monate. Ick bedank mi bi de Schriewerslüe darför, dat se de väle Arbeit öwernahmen hebbt. Lat us doch mal wäten, wat ji darto meen doht un schriewt ok mal wat in use Blatt. Dat gah jo good! Gerhard Ahlers Vörsitter Mit diesen Worten erschien die erste Ausgabe der Vereensmitdeelungen im Juni 1986, weitere folgten halbjährlich. Die Redaktion setzte sich zusammen aus Günther Reineberg und Hans Huntemann. Die erste Ausgabe bestand aus 8 Seiten, auf denen von bevorstehenden, wie auch zurückliegenden Aktivitäten berichtet wurde. Von Anfang an gab es auch schon die Rubrik Wir gratulieren. Ab 1988 wurde über die Geschichte der einzelnen Dörfer der Wildeshauser Landgemeinde in alphabetischer Reihenfolge berichtet. Als dieses 1993 abgeschlossen wurde, stellte sich die Frage: Wie machen wir weiter?, Das Heft sollte auch weiterhin erscheinen, das war klar. Gerda Hespe-Meyer erklärte sich bereit, das Heft jährlich zu schreiben und zu gestalten. Mit dieser Ausgabe enden die Vereensmitddeelungen in die Form. Gerda Hespe-Meyer Seite 9

10 Unser Vereinslokal Gaststätte Zum Bahnhof Düngstrup Die Gaststätte Zum Bahnhof mit Saal und Kegelbahn (etwas später) wurde 1905 von Hermann Besuden gebaut. Dort gab es auch einen Laden, eine Poststation, sowie eine Waage und ein Gefrierhaus. Schon der Gemischten Chor, aus dem der Heimatverein entsprungen ist, nutzte sie als Vereinslokal. Bis 1972 wurde die Gaststätte von Hermann und später von Heinrich Besuden bewirtschaftet, dann wurde sie an Ulrich und Edith Schönherr verpachtet, die sie im Jahre 1977 kauften. Der Vorstand hält seine regelmäßigen Vorstandsversammlungen im Clubzimmer ab. Im Herbst geht es auf der Bühne an die Arbeit, denn sie muss passend zum neuen Plattdeutschen Theaterstück, das hier im Dezember zweimal und im Januar noch viermal aufgeführt wird, hergerichtet werden. Das jährliche traditionelle Erntefest findet hier statt und im März die Jahreshauptversammlung. Der Heimatverein ist froh, diese ländliche Lokalität nutzen zu können. Gerda Hespe.Meyer Unsere Vereinswirtin Edith Seite 10

11 Interessengemeinschaft Altes Gogericht auf dem Desum An der Jahreshauptversammlung des Gogerichtes auf dem Desum nahmen wieder einige Mitglieder teil. Dies waren: Günter Voß, Rolf Ellerhorst, Günter Vorberger, Jakob Rauschenberger, Reiner Hollmann und Hergen Stolle. Nach den Regularien wurde ein Vortrag gehalten über das Oldenburger Münsterland im ersten Weltkrieg. Zur Stärkung gab es, wie immer Brot, Butter und Heringe, die der HV Düngstrup und die Stadt Wildeshausen jedes Jahr spendieren. Gogericht auf dem Desum am 28. Juni 2014 In diesem Jahr war die Stadt Friesoythe als Partnerstadt vertreten. Als Gograf konnte die Interessengemeinschaft Theodor Vahle, General der Friesoyther Schützengilde, gewinnen. Hergen Stolle, Jakob Rauschenberger, Günter Vorberger und Rolf Ellerhorst vom Heimatverein Düngstrup waren als Schöffen in den Umstand berufen worden. Historischer Fall von 1720: Der Friesoyther Vogt Bitter wollte vor dem Magistrat der Stadt und dem Bürgermeister die örtliche Fronleichnamsprozession anführen. Das gefiel dem Kirchenvorstand und dem Magistrat natürlich nicht, da es den bisherigen Gepflogenheiten widersprach. Auf Empfehlung von Gograf Vahle wurde der Fall dem Landesherrn, Fürstbischof Clemens August vorgelegt, der dann aber im Sinne von Magistrat und Bürgermeister entschied. Aktueller Fall: Im aktuellen Fall befasste sich das Gogericht mit der Situation auf den Emsteker Rad- und Fußwegen. Rolf Ellerhorst Seite 11

12 Tagesausflug in die Rattenfängerstadt Hameln am 13.Juli 2014 Kurz nach 8 00 Uhr konnten wir (45 Teilnehmer) unseren Jahresausflug nach Hameln starten. Es ging über die Dörfer wie unser Busfahrer Karl von der DHE uns unterwegs erklärte. Über Twistringen, Sulingen und Uchte ging es zur Landesgrenze zu NRW. Bei Petershagen überquerten wir die Weser und kamen schließlich nach Bückeburg, wo wir Hubschraubermuseum und Schloss liegen sahen. Auf der B83 schlugen wir die Richtung nach Hameln ein, und bald begleitete uns auf der rechten Seite die Weser bis in die Rattenfängerstadt. Auf dem Deisterplatz hatten wir mit dem Bus unser Ziel erreicht. Nach kurzer Verschnaufpause begrüßten uns eine Stadtführerin und der Rattenfänger persönlich. Ohne viel Federlesens zerschnitten uns beide in zwei Gruppen zur Führung durch die Innenstadt. Seite 12

13 Vor uns lag der Bürgergarten, an dem das Theater, der Rattenfängerbrunnen und das Rathaus der Stadt mit Einwohnern liegen. Bei der Sedanstraße überquerten wir den Kastanienwall, und unsere Gruppe kam schon am Wirtshaus KA Wall 32 vorbei, wo wir nachher unser Mittagessen einnehmen sollten. Beim Gang durch die kleinen engen Gassen erklärte uns der Rattenfänger, wie anfällig die mit viel Holz gebauten schnuckeligen Fachwerkhäuser gegen Brände gewesen sind. Auch die Fenster und der Turm der Marktkirche wurden deren Opfer. Der Tausch der Gruppen fand vor dem Hochzeitshaus statt, in dem früher hohe Feste gefeiert und Verträge besiegelt wurden. Die drei Seiteneingänge weisen auf die früheren drei Funktionen als Waage, Schänke und Apotheke hin. Um den Markt herum und in der Osterstraße stehen die schönsten Zeugnisse der Weserrenaissance, z. B. das Stiftsherrenhaus, das Leisthaus (Museum) und das Rattenfängerhaus. Bei manchem Gebäude war allerdings die schöne Fassade nur vorgetäuscht. Die Freilichtvorstellung konnten wir um Uhr bei schönem Wetter vor dem Hochzeitshaus verfolgen. Danach ging es zum Mittagessen in die urige Gaststätte. Die Busfahrt zur Hämelschenburg (auf der anderen Weserseite südlich von Hameln) schloss sich an. Hier erwartete uns schon die Schlossführerin. Sie zeigte uns die historischen Räume des Schlosses, die mit wertvollen Möbeln, Gemälden und Kachelöfen sowie Porzellan, Glas- und Waffensammlungen ausgestattet sind. Die Hämelschenburg ist eine der schönsten Anlagen der Weserrenaissance, die sich seit 1437 im Besitz der Familie Klencke befindet. Das Rittergut wird heute nach den Grundsätzen der Nachhaltigkeit bewirtschaftet. Die Hämelschenburg Seite 13

14 Die anschließende Kaffeetafel war schon für uns vorbereitet. Nach zweistündiger Busfahrt, während der die Reimvorträge von Gerda Hespe-Meyer nicht fehlen durften, liefen in Wildeshausen alle Teilnehmer schnell auseinander. Ein gelungener Ausflug, wofür wir Anke Johannes und dem Busfahrer Karl für die gute Organisation danken. Er fand seinen krönenden Abschluss, als spät abends das Fußballspiel der Weltmeisterschaft mit einem grandiosen Sieg unserer Mannschaft in Rio endete. Hanna Abel Käse & Wein-Party 2014 Heimatverein mit Bus zur Käse & Wein Party nach Döhlen Am besuchte der Heimatverein Düngstrup mit ca. 50 Teilnehmern die Käse & Wein Party in Döhlen. Die Stimmung war wie in den vergangenen Jahren sehr gut. Auf dem Hof Hillen in Döhlen, Gemeinde Großenkneten, fand in diesem Jahr die Käse & Wein Party statt. Der Bürgerverein Döhlen sowie das Frauennetzwerk Großenkneten hatten in diesem Jahr den Kartenvorverkauf durchgeführt und die Veranstaltung vorbereitet. Dafür wurden zwei große Scheunen hergerichtet, so dass man im Notfall auch wetterunabhängig hätte feiern können. Ein große Weintheke, ein Stand mit Käse und anderen Leckereien sorgten für kulinarische Genüsse. Die Musik von der Band Face to Face rundete das Gesamtpaket ab. Alle waren wieder rundum begeistert von der guten Stimmung und den angenehmen Menschen, die die Veranstaltung besuchten. Leider fuhr der Bus einigen Teilnehmern schon zu früh zurück. Daher trafen diese Mitreisenden die Entscheidung, länger zu bleiben und noch eine Weile dort zu verbringen. Insgesamt war dies wieder eine tolle Veranstaltung, die bei allen wieder gut ankam. Alle waren sich einig, dass diese Party auch im nächsten Jahr besucht werden soll. Seite 14

15 Ein Dorf stellt sich vor Düngstrup, ein Dorf im Wandel der Zeit Mehr als 100 Gäste folgten der Einladung der Dorfgemeinschaft und des Heimatvereins. Im Rahmen eines Dorfspaziergangs stellte sich in diesem Jahr Düngstrup den Gästen vor. Hergen Stolle freute sich in seiner Begrüßung, dass in diesem Jahr etwa doppelt so viele Gäste gekommen sind wie im Vorjahr in Holzhausen. Darunter auch die älteste Einwohnerin, Gisela Ahlers (93) und ihre Urenkeltochter Edith Finke (noch kein Jahr alt) als jüngstes Dorfmitglied. Düngstrup präsentierte sich als ein lebendiges und modernes Dorf, das in der Entwicklung nicht stehen geblieben ist. Vor der Dorferkundung berichtete Gerd Hespe-Meyer von der Geschichte und dem Werdegang des Dorfes, das bereits 872 erstmalig erwähnt wurde. Der Dorfverein, mit Dorina Pieper an der Spitze, hatte die Organisation dieses Nachmittags übernommen. Viele Helfer waren im Einsatz. Bei sehr schönem Wetter wurden die Besucher in sechs Gruppen aufgeteilt. Wer mochte, konnte auch an einer Führung in plattdeutscher Sprache teilnehmen. Einzelne Stationen der Führung waren die Höfe im Ortskern, die Feuerwehr, das Archiv des Heimatvereins im Feuerwehrgebäude, das Denkmal für die Opfer der beiden Weltkriege, der Bahnhof, die Gaststätte, das Gebäude der Mühle und der Sitz der ehemaligen Landgemeindeverwaltung des heute ca. 200 Einwohner zählenden Dorfes. Seite 15

16 Es gab Informationen über die Dorferneuerung, über die drei Biogasanlagen, über die vielen Solaranlagen auf den Dächern und über die Nutzung der Windenergie. Die Landjugend informierte über ihre Aktivitäten. Beim Feuerwehrhaus wurde eine Pause eingelegt und es gab Kaffee und Kuchen. Bei der letzten Station konnten sich die Besucher noch einen Eindruck über moderne Landmaschinen machen. Seite 16

17 Wer noch nicht genug Informationen hatte, konnte sich noch eine Biogasanlage ansehen und ausführlich von Gerd Hespe-Meyer erklären lassen. Größtes Interesse fand auch ein reichlich bebildertes Buch mit vielen alten und neueren Fotos, Daten und Informationen, das bei der Vorbereitung zu dieser Veranstaltung von mir zusammengestellt wurde und an diesem Abend auch zum Selbstkostenpreis abgegeben wurde. Zum Abschluss gab es dann beim Dorphus zur Stärkung einen Strammen Max und Getränke. Der Dorfspaziergang hat gezeigt, dass anschauliche Heimatkunde nicht verstaubt, sondern für Jung und Alt immer aktuell ist, so Hergen Stolle. Als Dank überreichte er im Namen des Heimatvereins eine Holzbank an den Dorfverein Düngstruper Dorphus. Kurt Hespe-Meyer Ulla Debbeler Seite 17

18 Erntefest Tanz unter der Erntekrone Für das Binden der Erntekrone war in diesem Jahr die Dörfergemeinschaft Hanstedt, Aldrup und Denghausen zuständig. Am trafen sich deshalb ca. 40 Mitglieder der Dörfergemeinschaft bei Klaus Grawe in Aldrup. Mit Kaffee und Kuchen gestärkt, wurde die Erntekrone gebunden. Das benötigte Getreide kam von den Familien Pauley, Denghausen und Stöver, Bühren. Dank des guten Wetters konnte dann noch zum Abschluss gegrillt werden. Der Festausschuss setzte sich aus Landjugend, Landvolk, Landfrauen, Heimatverein und der Dörfergemeinschaft Hanstedt, Aldrup und Denghausen zusammen. Mit mehreren Werbebannern, verteilt in der Landgemeinde, und einer riesigen Strohpuppe auf einer Weide in Kleinenkneten machte man auf das Erntefest aufmerksam. Die Lokalpresse wies ebenfalls mehrfach darauf hin. Der Ernteball am begann traditionell um Uhr in der Gaststätte Schönherr in Düngstrup. Klaus Grawe und Henning Pauley brachten die Erntekrone, gefolgt von der Dörfergemeinschaft, auf den Saal, der ebenfalls von der Gemeinschaft ausgeschmückt wurde. Die hübschen Getreidegarben an den Saalpfeilern fielen dabei besonders auf. Anna-Lena Langhorst und Stephan Krieger von der Landjugend Düngstrup moderierten diesmal den Abend. Hartmut Frerichs überbrachte die Grüße der Stadt Wildeshausen und Vertretungspastor Egbert Schlotmann sprach für die katholische Kirchengemeinde ein paar Worte zum Erntedankfest. Nach den offiziellen, kurz gehaltenen Ansprachen spielte DJ Jan zum Tanz auf. Die Dörfergemeinschaft begann mit einem Ehrentanz. Ein Ernteball ohne Schätzfrage wäre undenkbar, und deshalb hieß die diesjährige Frage: Wie viele Maiskörner sind in diesem Glas? Ralf Stöver aus Bühren wusste die richtige Antwort, 707. Körner, sein Gewinn war ein Präsentkorb. Die Landjugend führte am späteren Abend noch drei Tanzparodien auf, sie bekam viel Applaus. Bis in den frühen Morgen wurde unter der Erntekrone noch getanzt und gefeiert. Seite 18

19 Am Sonntagmorgen trug die Dörfergemeinschaft die Erntekrone um Uhr in die Alexanderkirche. Dort blieb sie bis zum zur Freude aller Kirchenbesucher. Am wurde die Krone, wie es Brauch ist, von einer Abordnung der Dörfergemeinschaft, Landjugend, Landfrauen, Landvolk und Heimatverein ins Stadthaus gebracht, wo sie von Jens Kuraschinski, der ab 1.November 2014 das Amt des Bürgermeisters übernimmt, empfangen wurden. Die Stadt Wildeshausen lud ihre Gäste anschließend noch zum Imbiss ein. Petra Maas Schafkobenabend Der Schafkobenabend war in diesem Jahr nicht ganz so zahlreich besucht wie in den vergangenen Jahren. Vermutlich lag dies jedoch daran, dass zum einen der Termin in den Sommerferien lag, zum anderen gab es vermutlich Terminüberschneidungen mit anderen Veranstaltungen. Gekommen waren ca. 50 Gäste. Frau Renate Blauth unterhielt die Gäste mit Vorlesungen aus Ihrem Buch Tauflogen- Geschichten und Gedichte auf Platt. Zur Stärkung gab es Gulaschsuppe. Der Abend klang in gemütlicher Runde aus. Ins Gesicht gehört ein Lachen, wie zum Träumen das Erwachen,. Seite 19

20 Jahresbericht 2014 der Wandergruppe Im Jahr 2014 wurden 14 Veranstaltungen durchgeführt. Wir wanderten, radelten und haben uns mit einer Informationsveranstaltung der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Insgesamt wurden bei 9 Wanderungen ca. 102 km erwandert und mit 4 Radwanderungen ca. 153 km mit dem Fahrrad geradelt. Die Veranstaltungen wurden von den Wanderführern Bernard Debbeler, Thomas Debbeler, Peter Hahn, Dr. Michael Friedrich, Erich Picklapp, Gerold Ratz und Volker Reißner ausgearbeitet und durchgeführt. Durchschnittlich nahmen 24 Wanderfreunde an den einzelnen Veranstaltungen teil. 25 Gäste konnten im Jahr 2014 insgesamt begrüßt werden. Die Höhepunkte eines Wanderjahres sind jeweils die erste sowie die letzte Veranstaltung. Traditionell wird das Jahr im Januar mit der Kohlwanderung gestartet, während der Abschluss des Jahres durch die Adventswanderung erfolgt. Wanderfreund Gerold Ratz ist in diesem Zusammenhang besonders hervorzuheben, da er diese beiden Wanderungen in einzigartiger Form plant und durchführt. Gewandert wurde unter anderem in Bremen, im Rhododendronpark, an der Hunte, in Klattenhof-Stühe, am Dümmer See oder im Holler-Witte Moor, um nur einige hervorzuheben. Die Radtouren fanden ausschließlich in der Wildeshauser Geest statt. Besonders hervorzuheben ist eine Themenfahrradtour zu den Großsteingräbern, die Thomas Debbeler leitete. Anlässlich der 43. Thomasmarktwanderung am letzten Oktoberwochenende in Vechta konnten wir in diesem Jahr als 2. stärkste Wandergruppe einen Pokal mit nach Hause bringen! Zusätzlich erhielten wir den Wanderpokal für das Jahr 2014/2015. Seite 20

21 Vorschau auf die weiteren Aktivitäten für das Jahr 2015 Nachdem der langjährige Wandergruppenleiter, Peter Hahn, zum Jahresende 2013 sein Amt niederlegte, wurden die notwendigen Aufgaben von den aktiven Wanderführern erledigt und werden sie in gewohnter Weise auch im Jahr 2015 durchführen. Leider war es im vergangenen Jahr 2014 nicht möglich, einen Nachfolger für den Posten als Wandergruppenleiter zu finden. Aus diesem Grunde wird Volker Reißner bis Ende 2015 als komm. Wandergruppenleiter die administrativen Aufgaben wahrnehmen. Vordringlichste Aufgabe wird es sein, bis Ende 2015 einen Wandergruppenleiter, der gleichzeitig im Vorstand des Heimatvereins den Wanderkreis vertritt, zu finden, um langfristig den Fortbestand der Wandergruppe zu gewährleisten. Seite 21

22 Für das Jahr 2015 haben die Wanderführer Bernard Debbeler, Thomas Debbeler, Dr. Michael Friedrich, Peter Hahn Erich Picklapp, Gerold Ratz Volker Reißner 9 Wanderungen und 4 Fahrradwanderungen ausgearbeitet. Besonders hervorzuheben sind die Wunschwanderungen im Harpstedter Forst, in der Dehmse, im Bürgerparkin Bremen und die Abendwanderung zur Engelmannsbäke. Weitere Einzelheiten sind im Wanderplan 2015 ersichtlich. Wir nehmen gern weitere Wanderinnen und Wanderer in unserem Wanderkreis auf. Volker Reißner Seite 22

23 Theatersaison 2014/15 Dackschoden in 3 Akten von Norbert Tank Aufführungstermine: Sa : 00 Uhr Schlemmerbüfett 20: 00 Uhr Premiere So : 00 Uhr Kaffeetafel 15: 30 Uhr Theater Fr :00 Uhr Schlemmerbüfett 20: 00 Uhr Theater So : 00 Uhr Kaffeetafel 15: 30 Uhr Theater Sa : 00 Uhr Schlemmerbüfett 20: 00 Uhr Theater So : 00 Uhr Kaffeetafel 15: 30 Uhr Theater Dorbi sind: Speelers: Kurt Hagelmann Speelbaas: Uwe Meyenburg Ingrid Sander Topustersche: Dorina Pieper Silke Stolle Maske: Ute Horst Dirk Depken Bühne/Technik: Maik Sander und Ina Depken Mark Depken Erich Meyer Presse: Stephanie Sander Werner Hagelmann Heike Poppe Seite 23

24 Wir gedenken unserer Verstorbenen November 2013 Oktober 2014 Wilhelmine Wilke Hermann Seebold Gerda Seebold Clemens Kossen Hildegard Bohnes Herbert Wohlers Günter Hesselmann Heinrich Poppe Wildeshausen Aldrup Aldrup Wildeshausen Wildeshausen Holzhausen Holzhausen Bargloy Seite 24

25 Kurz notiert... Beim Jedermann Schießen in Lüerte waren wir wieder mit zwei Mannschaften dabei. Im Schafkoben ist der Wurm. Nachdem wir beide Schafkoben nach Brandstiftung neu aufgebaut haben, macht uns jetzt nicht der Wurm, sondern der Hausbock zu Schaffen. In der gesamten Holzkonstruktion des Holzhauser Kobens hat er sich eingenistet. Die Bekämpfung ist schwer und teuer. Ein Sachverständiger schätzt die Kosten dafür auf ca bis Das ist fast ein halber Neubau! Was sollen wir machen! Unser ältestes Mitglied ist Gisela Ahlers, mit 94 Jahren ist sie auch die älteste Einwohnerin von Düngstrup und zurzeit ist ihre Urenkeltochter Edith Finke, 1 Jahr alt, die jüngste Bewohnerin von Düngstrup. Wir danken dem MGH in Wildeshausen für die langjährige gute Zusammenarbeit. Die Mitarbeiter um Sandra Scholz (Leiterin des Mehrgenerationenhauses) haben uns beim Theaterkarten - Vorverkauf gewissenhaft unterstützt. Es war nicht immer leicht, parallel zum Geschäftsbetrieb diese Aufgabe zu erfüllen. Frau Scholz äußerte jetzt den Wunsch, diese zeitaufwendige Zusammenarbeit nach 7 Jahren zu beenden. Käse & Wein Party ist in Planung für Sie soll wieder bei uns an gleicher Stelle stattfinden. Gebe jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. Seite 25

26 Neue Vereinsmitglieder November 2013 bis Oktober 2014 Markus Debbeler Josef Kühl Jörg Kleineidam Anne Tschöpe Rainer Hollmann Josef Meyer Helga Meyer Marc Depken Sönke Theesfeld Heike Oltmann Udo Leibscher Marlies Leibscher Dörte Rode Maria Hempelmann Thomas Finkenzeller Jörg Kramer Helmut Müller Holger Nicolaus Hedwig Eckhoff Klaus Flege Jens Kuraschinski Kurt Lissner Ulrike Schnittker Sabine Stellmann Düngstrup Wöstendöllen Düngstrup Wildeshausen Dötlingen Kleinenkneten Kleinenkneten Wildeshausen Wildeshausen Großenkneten Wildeshausen Wildeshausen Bühren Lohmühle Wildeshausen Wildeshausen Wildeshausen Bargloy Bargloy Wildeshausen Bargloy Aumühle Wildeshausen Wildeshausen Insgesamt hat der Heimatverein 24 neue Mitglieder Seite 26

27 Wir gratulieren zum Geburtstag November Oktober Jahre Gisela Ahlers Düngstrup 93 Jahre Willi Utecht Wildeshausen 92 Jahre Grete Beneke Lüerte 90 Jahre Hermann Geerken Glane 89 Jahre Gerda Löschen Wildeshausen Walter Rusin Wildeshausen Margarete Hollmann Wildeshausen Marga Munke Düngstrup Seite 27

28 88 Jahre Mathilde Geerken Glane Anni-Martha Thoms Wildeshausen Käthe Melcher Wildeshausen 87 Jahre Wilma Heuer Düngstrup Frieda Müller Bargloy Margot Rausch Wildeshausen 86 Jahre Marga Webermann Wildeshausen Margarete Huntemann Wildeshausen Marga Kolloge Wildeshausen Johann Webermann Wildeshausen Bruno Erdmann Wildeshausen Irmgard Niemann Thölstedt 85 Jahre Christine Stein Wildeshausen Annemarie Köhler Wildeshausen Heinrich Brinkmann Düngstrup Helmut Krause Wildeshausen 84 Jahre Annegret Muhle Wildeshausen Ursula Gärtner Wildeshausen Georg Ellerhorst Lüerte Manfred Rollié Wildeshausen Karlheinz Franke Wildeshausen Hermann Schulenberg Wildeshausen Herbert Rademacher Wildeshausen Lore von Otte Brettorf Hinrich Flege Bargloy Seite 28

29 83 Jahre Martha Flege Wildeshausen Edith Stahl Wildeshausen Bernard Debbeler Wildeshausen Wilhelm Seemann Düngstrup Hans Lenzschau Wildeshausen Hermann von Otte Brettorf Edith Krause Wildeshausen Ewald Springer Düngstrup Wilhelm Hagelmann Wildeshausen Otto Flege Wildeshausen 82 Jahre Elisabeth Schütte Wildeshausen Günther Grashorn Lüerte 81 Jahre Gerhard Lübben Wildeshausen Anita Springer Düngstrup Hanna Brengelmann Kleinenkneten Liselotte Debbeler Wildeshausen Paula Scheele Hesterhöge 80 Jahre Elfriede Brinkmann Pestrup Herbert Harms Wildeshausen Wolfgang Hofmann Wildeshausen Inge Bote Hanstedt Heinrich Reineberg Holzhausen Anneliese Tepe Wildeshausen Lisa Ellerhorst Lüerte Marianne Rusin Wildeshausen Egon Eilks Wildeshausen Kurt Höxter Wildeshausen Heinz Scholz Bühren Frida Brinkmann Düngstrup Seite 29

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