Buchhaltung. Version 2013

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Buchhaltung. Version 2013"

Transkript

1 Buchhaltung Version 2013

2 Inhaltsverzeichnis Der Einstieg in das Programm in Kürze Wenn Sie mit der Version 2013 neu beginnen Wenn Sie bereits eine ältere Version als 2003 verwenden Willkommen im Programm AGRIS-Buchhaltung Informationen zum Programm Informationen zur Programmbeschreibung Programminstallation Vorbereitungen zur Installation Installation Version Installationsanleitung Benutzerkontensteuerung Programmstart Programm freischalten Online Registrierung Betrieb anlegen Betriebe - Betriebsdaten Register Betriebsdaten Register Grundeinstellungen Register Gewinnermittlung Ust Register Weitere Einstellungen Register Auswertung Register Lohnansatz Register Kontrollen / Kennwort Register OP / Mahnung Register Vermietung / Vermarktung od. Warenwirtschaft / Biogas Register Kellermanagement Das Hauptfenster des Programmes Aufgabenleiste Symbolleiste Besondere Schaltflächen Stammdaten Aufbau und Funktionen im Stammdatenbereich Register Konten Register Kunden/Lieferanten Register Kontengruppen Kostenstellen Steuersätze Einheiten Bankkonten Arbeitsschritte im Buchführungsjahr Betrieb anlegen Kontenplan anpassen Anlagen eintragen Inventur eintragen Geldbestände eintragen Vermögen auswerten Eröffnung verbuchen AGRIS GmbH Seite: 2

3 11.8 Buchungsjournal anzeigen Buchungen eintragen Buchungen auswerten Umsatzsteuer auswerten Schnittstelle Finanz-Online / Ust-Formular Gewinn auswerten Gewinn und Verlust-Rechnung (GuV) Betriebszweigauswertung Außerbetriebliches Einkommen Sozialeinkommen Privatverbrauch Budgetauswertung Bilanz erstellen Eröffnungsbilanz Zwischen- und Schlussbilanz Bilanzvergleich Kennzahlen auswerten Eigenkapitalentwicklung Kennzahlen Geldflussrechnung Saldenliste Vorbereitungen zum Jahresabschluss Kontrolle der Kontostände Aktualisieren der Anlagenkartei Verbuchen der Abschreibung Durchführen der Inventur im Betrieb Eingabe der Inventur in das Programm Verbuchen der Mehr und Minderwerte Erfassung des Naturalverbrauches Bewerten und verbuchen von innerbetrieblichen Lieferungen und Leistungen Umbuchungen zwischen Kostenstellen bzw. Betriebszweigen Umbuchungen zwischen Privatbereich und Betrieb Verbuchen des Jahresabschlusses Anlegen des neuen Buchführungsjahres Verbuchen der Eröffnung Nachträgliche Änderungen im Buchführungsjahr Weitere Funktionen Belegvorlagen Einbinden von Bankdaten Vorbereitungen im Telebanking-Programm Elba privat und Elba Business Version Vorbereitungen im Telebanking-Programm Elba Version Vorbereitungen im Telebanking-Programm Elba mit MBS Version Vorbereitungen im Telebanking-Programm Elba-Internet Vorbereitungen im Telebanking-Programm Volksbank Internetbanking Vorbereitungen im Telebanking-Programm Sparkasse- Netbanking Vorbereitungen im Telebanking-Programm Sparkasse-Telebanking Vorbereitungen im Telebanking-Programm Erste Bank MBS Vorbereitungen im Telebanking-Programm Postsparkasse PSK Vorbereitung im Telebanking-Programm Volkskreditbank VKB Vorbereitung zum Telebanking-Programm Volksbank Internetbanking AGRIS GmbH Seite: 3

4 17.12 Vorbereitungen im Buchhaltungsprogramm Verbuchen von Innergemeinschaftlichen Erwerben Anlegen eines Vorsteuerkontos Anlegen der Umsatzsteuerkonten Anlegen der Umsatzsteuersätze Verbuchen des innergemeinschaftlichen Erwerbes Reverse-Charge Umsätze / IG-Arbeitsleistung Kunden- u. Lieferantenverwaltung Anlage von Kunden- u. Lieferanten Ändern der Kunden/Lieferanten Daten Kunden / Lieferantenauswertung Kundensalden / Lieferantensalden Schnittstelle zu Mauß-Kellermanagement Version Schnittstelle zu Agreto Biogas / Warenwirtschaft Voreinstellungen zur Datenübernahme Doppelte Buchhaltung und Offene Posten-Verwaltung Einnahmen / Ausgaben Rechnung Schnittstelle zu Vermietung, Vermarktung, Kellermanagement Voreinstellungen zur Datenübernahme Verbuchen von Barrechnungen Verbuchen von Zielrechnungen Verbuchung von Anzahlungen Anrechnen von Anzahlungen Offene Postenverwaltung Anzeige der Offenen Posten Eingabe der Offenen Posten Voreinstellung zur Verbuchung der Offenen Posten mit der doppelten Buchhaltung Verbuchung der Offenen Posten mit der doppelten BH Verbuchung der Offenen Posten mit der E/A-Rechnung Auswertung offener Rechnungen Erstellen/Drucken von Rechnungen Grundeinstellungen Drucken von Rechnungen Rechnungsverwaltung Kommastellen Eingabe / Ausgabe Ändern von Formularen Mahnwesen Kundenbezogene Mahnungen Datensicherung Daten sichern Daten rücksichern Reorganisieren Datenexport Onlinefreischaltung und Online-Update Info Online-Update Fernwartung Weitere Informationen und Hilfestellungen AGRIS GmbH Seite: 4

5 Der Einstieg in das Programm in Kürze Hier finden Sie in kurzen Worten den Einstieg in das Programm beschrieben. Wenn Sie detailliertere Informationen brauchen, dann lesen Sie im entsprechenden Teil der Programmbeschreibung nach. 1.1 Wenn Sie mit der Version 2013 neu beginnen Installieren Sie das Programm auf Ihre Festplatte. Legen Sie dazu die CD in Ihr Laufwerk, sollte die CD nicht automatisch starten, verwenden Sie das Setupprogramm setup.exe bzw. setup auf der CD. Die Installationsroutine erstellt im Startmenü unter Programme eine Programmgruppe AGRIS, von dort aus wird das Programm gestartet. Sie können auch eine Verknüpfung auf dem Desktop erstellen (z.b.: Ziel: C:\Programme\AGRIS-Buchhaltung\bu.exe) Beim ersten Programmstart wird das Fenster zum Freischalten des Programmes geöffnet. Besorgen Sie sich online oder bei der AGRIS-Hotline (Tel.: ) die Lizenznummer unter Bekanntgabe der Installationsnummer. Im nächsten Fenster legen Sie Ihren Betrieb mit Ihren Betriebszweigen an und bestimmen das erste Buchführungsjahr. Im Fenster der allgemeinen Betriebsdaten legen Sie die Grundeinstellungen und die Einstellung zur Gewinnermittlung und Umsatzsteuer fest. In der Aufgabenleiste, die lt. Ihren Einstellungen bei den allgemeinen Betriebsdaten zusammengestellt wird finden Sie nun einen Leitfaden, der Sie durch die einzelnen Arbeitsgänge des Buchführungsjahres führt. 1.2 Wenn Sie bereits eine ältere Version als 2003 verwenden Entnehmen Sie bitte die Vorgangsweise zur Installation und zur Datenübernahme der beiliegenden Umstellungsanleitung oder wenden Sie sich an die AGRIS-Hotline. 2 Willkommen im Programm AGRIS-Buchhaltung 2013 Vielen Dank für den Erwerb des Programmes AGRIS-Buchhaltung, herzlich willkommen in der Familie der Anwender unserer Programme. Wir hoffen, dass Sie mit unserem Produkt zufrieden sind, und wünschen Ihnen viel Freude und viel Erfolg bei der Arbeit mit Ihrem neuen Programm AGRIS- Buchhaltung. AGRIS GmbH Seite: 5

6 2.1 Informationen zum Programm Das Programm AGRIS-Buchhaltung ist für folgende Einsatzbereiche konzipiert: Buchhaltung in allen landwirtschaftlichen Betrieben (Vollpauschalierung, Regelbesteuerung, Teilpauschalierung, Buchführungspflicht) Buchhaltung für landw. Nebentätigkeiten, Kleingewerbe, Direktvermarktung, Zimmervermietung usw. Teilnahme an Arbeitskreisen und überbetriebliche Vergleiche von Ergebnissen Ausbildung in den landwirtschaftlichen Berufs-, Fach- und Höheren Schulen. Ablegung der landwirtschaftlichen Facharbeiter- und Meisterprüfung Das Programm ist sehr flexibel und anpassungsfähig, je nach den verwendeten Funktionen und den von Ihnen eingegebenen Daten kann das Programm von einer einfachen Einnahmen-Ausgaben- Rechnung bis zur vollständigen doppelten Buchhaltung alle Informationen, Ergebnisse und Abschlüsse liefern. Das Programm wird mit Standardwerten und Vorgaben für die österreichische Landwirtschaft geliefert. Arbeitsabläufe und Eingaben können aber dem persönlichen Bedarf angepasst werden. Je nach Ihrem Verwendungszweck können Sie selbst entscheiden, wie umfangreich und detailliert Sie Ihre Buchhaltung gestalten möchten, um Ihre Ziele zu erreichen. Auch wenn Sie erst mit dem EDV-Einsatz begonnen haben, können Sie mit diesem Programm innerhalb kürzester Zeit Ihre anfallenden Geschäftsfälle verbuchen, und das Programm für Ihren Betrieb sinnvoll einsetzen. Dies garantiert einerseits die moderne Windows-Benutzeroberfläche und andererseits der durchgehend logische und einheitliche Aufbau des Programmes. Außerdem werden Sie bei der Programmbedienung durch intelligente Assistenten (Aufgabenleiste, F1- Hilfe, Buchungsassistent, usw.) unterstützt. Dem erfahrenen Betriebswirt bietet das Programm die Möglichkeit, tiefer in die Materie vorzudringen und durch die umfangreichen Auswertungen seine Aufzeichnungen bis ins letzte Detail zu durchleuchten. 2.2 Informationen zur Programmbeschreibung Die Programmbeschreibung beinhaltet neben dem allgemeinen Teil detaillierte Anleitungen zur laufenden Arbeit mit dem Programm im Laufe eines Buchführungsjahres. Dabei handelt es sich um Arbeitsanleitungen und besondere Vorgangsweisen zu bestimmten Themen, sowie zum Teil auch um Anregungen und Tipps des Autors, die Ihnen vielleicht bei verschiedenen Problemen weiterhelfen und die Arbeit etwas erleichtern. Wenn Sie diese schriftlichen Anleitungen durcharbeiten, dann starten Sie am besten die jeweils angegebenen Menüpunkte in Ihrem Programm und führen die beschriebenen Programmschritte durch. Die grundlegende Beschreibung zu den Eingabefeldern und Bedienungselementen der Eingabe- und Auswertungsfenster finden Sie im jeweiligen Hilfetext zum betreffenden Fenster. Diesen Hilfetext können Sie jederzeit während der Arbeit mit der Taste [F1] direkt auf den Bildschirm holen. Außerdem können Sie mit dem Menüpunkt Hilfe-Hilfe oder mit der Hilfe-Schaltfläche (gelbes Fragezeichen) in der Symbolleiste auf die Hauptseite der Online-Hilfe gelangen und dort ein Hilfethema auswählen. Weiters können Sie beim Menüpunkt Hilfe ein an die Agris-Hotline schicken oder offene Fragen über den Agris Online Support abklären. AGRIS GmbH Seite: 6

7 Sollten Sie Schwierigkeiten bei der grundsätzlichen Bedienung eines Windows-Programmes haben, dann schlagen Sie bitte in Ihrem Microsoft-Windows Benutzerhandbuch nach. Diverse Bildschirmausschnitte, Schriften, usw. können in dieser Programmbeschreibung von Ihren Bildschirmanzeigen auf Grund verschiedener Einstellungen und Betriebssysteme abweichen. Wenn Sie das Programm in Form einer Demoversion besitzen, dann sind einige der beschriebenen Funktionen nicht verfügbar. Sie werden aber vom Demoprogramm jedes Mal darauf aufmerksam gemacht, wenn Sie Funktionen aufrufen, die in der Demoversion gesperrt sind oder wenn Sie die Grenzen der Demoversion erreicht haben. Verschiedene Programmfunktionen hängen von Einstellungen im Programm ab. Wenn eine Funktion an eine bestimmte Einstellung gebunden ist, dann ist dies aber in der Programmbeschreibung vermerkt. 3 Programminstallation Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass diese Software urheberrechtlich geschützt ist, und jede unrechtmäßige Verwendung strafrechtlich verfolgt wird. Die Demoversion ist frei kopierbar und darf auch weitergegeben werden. Mit der Installation wird das Programm von der Programm-CD auf Ihre Festplatte kopiert und auf Ihrem System eingerichtet. Die Arbeit mit dem Programm erfolgt dann ausschließlich mit der Installation auf Ihrer Festplatte, dort werden auch Ihre eingegebenen Daten gespeichert. Von der CD aus kann das Programm nicht gestartet und betrieben werden. Sie benötigen die CD für die laufende Arbeit mit Ihrem Programm nicht. Sehr wohl aber kann das Programm auf einem wiederbeschreibbaren Wechseldatenträger installiert, und von diesem aus betrieben werden, sofern der Datenträger über genügend Speicherplatz verfügt und eine derartige Geschwindigkeit bietet, so dass vernünftig gearbeitet werden kann (z.b.: Wechselfestplatte, ZIP, USB-Stick...). Verwahren Sie Ihre Programm-CD an einem sicheren Ort. Sollten Sie einmal eine neuerliche Programminstallation durchführen müssen, dann brauchen Sie dazu Ihre Programm-CD. 3.1 Vorbereitungen zur Installation Starten Sie Ihren Computer neu. Starten Sie Microsoft Windows. Verwenden Sie für das Datum bei den Windows-Systemeinstellung das österreichische Standardformat TT.MM.JJJJ (z.b.: ). Korrigieren Sie eventuell Ihre Einstellung mit der Windows-Systemsteuerung. Wenn Sie bei der Ländereinstellung das Gebietsschema Deutsch(Österreich) auswählen (und diese nicht speziell verändert haben), dann sind dort bereits die richtigen Einstellungen enthalten. Verwenden Sie den Punkt als Tausendertrennzeichen und den Beistrich als Komma (korrigieren Sie eventuell Ihre Windows-Systemeinstellungen). Wenn Sie bei der Ländereinstellung das Gebietsschema Deutsch(Österreich) auswählen (und dieses nicht speziell verändert haben), dann sind dort bereits die richtigen Einstellungen enthalten. Stellen Sie sicher, dass keine Windows-Anwendungen geöffnet sind bzw. schließen Sie alle Windows-Anwendungen. Wenn Sie ein Anti-Virus-Programm haben, das automatisch gestartet AGRIS GmbH Seite: 7

8 wird, dann beenden Sie dieses ebenfalls oder stellen Sie zumindest sicher, dass das Virenschutzprogramm das Kopieren von Dateien auf die Festplatte erlaubt (auch EXE-Dateien müssen kopiert werden können). 3.2 Installation Version 2013 Installieren Sie die AGRIS-Buchhaltung 2013 von der neuen CD nach der unten angeführten Installationsanleitung. Sie können dies jederzeit auch innerhalb eines laufenden Buchführungsjahres durchführen. Es gibt keinen Unterschied zwischen einer Neuinstallation und einem Update, die neue Version wird einfach über Ihre bestehende ältere Version installiert. Ihre vorhandenen Daten bleiben unverändert erhalten, die Systemdateien werden ergänzt / erneuert und Sie können sofort mit der neuen Version weiterarbeiten. Sollten Sie in Zukunft eine Neuinstallation durchführen müssen, dann brauchen Sie ausschließlich immer nur die neueste CD zu verwenden. 3.3 Installationsanleitung Legen Sie die CD in das Laufwerk, schließen Sie die Lade des Laufwerkes und warten Sie ca. 20 Sekunden. Wenn Sie die AutoPlay-Eigenschaft des CD-Laufwerkes aktiviert haben, dann wird das Setupprogramm automatisch aufgerufen. Wenn Sie Windows VISTA oder Windows 7 / 8 verwenden und eine Auswahl für die Automatische Wiedergabe geöffnet wird wählen Sie den Eintrag setup.exe ausführen. Bei eingeschalteter Benutzerkontensteuerung müssen Sie außerdem die Frage, ob Sie das Ausführen der Setuproutine zulassen wollen mit Ja beantworten. Bei allen Eingabemöglichkeiten während der Installation drücken Sie am besten immer die Taste [Enter], um das Programm mit den vorgegebenen Parametern zu installieren. Im ersten Fenster kann die Sprache für die Installation ausgewählt werden. Das zweite Fenster dient nur zur Information Im dritten Fenster können Sie den Ordner auf Ihrer Festplatte bestimmen, in dem das Programm eingerichtet wird. Bitte ändern Sie den Vorschlag nur in Ausnahmefällen! Im vierten Fenster können Sie bestimmen, in welche Programmgruppe des Startmenüs die Verknüpfung zum Start des Programmes gestellt werden soll. Im fünften Fenster können Sie bestimmen, ob auch auf dem Desktop eine Verknüpfung erstellt werden soll. Das sechste Fenster dient wieder nur zur Information Nachdem die Installation durchgeführt wurde können Sie im letzten Fenster das Programm gleich starten. Nehmen Sie die CD aus Ihrem Laufwerk. AGRIS GmbH Seite: 8

9 4 Benutzerkontensteuerung Die Windows Versionen Vista und Win 7 / 8 haben eine Benutzerkontensteuerung integriert, um Daten vor unerwünschten Zugriffen zu schützen. Aus diesem Grund werden die Daten von Windows aus in einem speziellen Pfad Virtual Store abgelegt. Dieser Pfad kann über den Windows-Explorer sichtbar gemacht werden, indem im Menüpunkt Organisieren Ordner und Suchoptionen Register Ansicht Erweiterte Einstellung folgende Einstellungen gemacht werden: Haken entfernen bei: Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden Haken entfernen bei: Geschützte Systemdateien ausblenden Versteckte Dateien und Order: Optionspunkt setzen bei: Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen Die Änderungen mit Übernehmen und OK bestätigen. Suchen Sie am Lokalen Datenträger (C) den Ordner Benutzer und dann den entsprechenden Unterordner des Benutzers. Öffnen Sie den Unterordner des Benutzers und in Folge die Ordner AppData Local - Virtual Store Programm Files - Agris-Buchhaltung. In diesem Ordner befinden sich nun Ihre Daten. 5 Programmstart Um das Programm zu starten, gehen Sie folgendermaßen vor: Starten Sie Microsoft Windows. Wählen Sie aus dem Startmenü den Menüpunkt Programme AGRIS Buchhaltung oder verwenden Sie die Verknüpfung am Desktop. 6 Programm freischalten Das Fenster zum Freischalten des Programmes wird solange beim Start aufgerufen, bis eine gültige Lizenznummer eingetragen wird. Eine Demoversion des Programmes kann auch ohne Lizenznummer mit den Einschränkungen der Demoversion verwendet werden. Mit dem Freischalten des Programmes wird der volle Programmumfang eingerichtet. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor: Starten Sie die Buchhaltung, der Menüpunkt System Programm freischalten wird automatisch aufgerufen. Notieren Sie die im Startfenster vorgeschlagene Installationsnummer. AGRIS GmbH Seite: 9

10 Besorgen Sie sich die Lizenz-Nummer bei der AGRIS- Hotline per Fax, (verwenden Sie dafür die vorgesehenen Schaltflächen) oder Telefon unter der Nummer Dazu müssen Sie die vom Programm vorgeschlagene Installationsnummer bekannt geben. Geben Sie die erhaltene Lizenznummer ohne Abstände und Zwischenzeichen in das entsprechende Eingabefeld ein. Betätigen Sie die Schaltfläche <OK>. Das Programm wird auf Ihrem PC eingerichtet und beendet. Starten Sie das Programm erneut, jetzt können Sie bereits mit der Arbeit beginnen. Wenn Sie später zusätzliche Mandanten benötigen, dann können Sie diese jederzeit kostenpflichtig nachrüsten und mit dem Menüpunkt System Programm freischalten nachträglich installieren. 6.1 Online Registrierung Starten Sie die Agris Buchhaltung, der Menüpunkt System Programm freischalten wird automatisch aufgerufen. Klicken Sie auf die Schaltfläche <Online-Registrierung>. Ein Installationsprogramm für den Zugriff auf die Registrierungsdaten wird gestartet. Betätigen Sie in diesem Installationsprogramm immer die Standardschaltfläche. Im Fenster für die Lizensierungsdaten tragen Sie Ihren Familien und Vornamen bzw. Ihren Firmennamen, sowie Ihre sechsstellige Kundennummer bitte exakt lt. Ihrer Rechnung ein und klicken auf die Schaltfläche <Anmelden>. Im nächsten Fenster wird die Installationsnummer angezeigt. Klicken Sie nun auf die Schaltfläche <Lizenznummer generieren>. Die Lizenznummer wird errechnet. AGRIS GmbH Seite: 10

11 Im nächsten Fenster wird die Lizenznummer angezeigt. Notieren Sie sich die Lizenznummer und tragen Sie diese im Programm in das gelbe Feld Lizenznummer ein. Sie können auch die Nummer mit der Maus (gedrückte linke Maustaste) markieren, mit der Tastenkombination StrgC kopieren und mit StrgV im Programm in das gelbe Feld Lizenznummer einfügen. Klicken Sie nun auf die Schaltfläche <OK> um die Registrierung abzuschließen. Das Programm wird auf Ihrem PC eingerichtet und beendet. Starten Sie das Programm erneut, jetzt können Sie bereits mit der Arbeit beginnen. 7 Betrieb anlegen Beim ersten Start des Programmes erscheint ein kleines Willkommensfenster, das Sie mit <Ok> schließen können. Solange Sie noch keinen Betrieb angelegt haben wird nun das Fenster zum Anlegen des Betriebes automatisch geöffnet. AGRIS GmbH Seite: 11

12 Wählen Sie nun die Art Ihres Betriebes aus, indem Sie das entsprechende Optionsfeld mit dem Punkt markieren. Nehmen Sie an einem Arbeitskreis teil oder wollen Sie die Stammdaten eines anderen Betriebes übernehmen, so wählen Sie zusätzlich aus, an welchem Arbeitskreis Sie teilnehmen bzw. von welchem Betrieb Sie die Stammdaten übernehmen wollen. Geben Sie nun den Namen des Betriebes ein und wählen Sie das Kalenderjahr aus in dem Sie die Buchhaltung beginnen wollen. Bestätigen Sie nun mit <OK>. 8 Betriebe - Betriebsdaten Sie befinden sich nun im Fenster zur Auswahl der Betriebe und der Buchführungsjahre und zur Einstellung der allgemeinen Betriebsdaten. 8.1 Register Betriebsdaten Tragen Sie hier im Register Betriebsdaten die wichtigsten Informationen zu Ihrem Betrieb ein und treffen Sie in den Registern Grundeinstellungen und Gewinnermittlung/Ust. eventuell notwendige Einstellungen für Ihren Betrieb. AGRIS GmbH Seite: 12

13 8.2 Register Grundeinstellungen In diesem Register können Sie die Währung einstellen, den Zeitraum des Buchführungsjahres festlegen, die für Sie relevanten Programmfunktionen aktivieren / deaktivieren und die bevorzugte Buchungsmaske festlegen. 8.3 Register Gewinnermittlung Ust Unter diesem Punkt legen Sie fest nach welcher Methode der Gewinnermittlung Sie arbeiten möchten, ob Pauschalierung oder Regelbesteuerung eingestellt wird, betriebswirtschaftliche oder steuerliche Buchhaltung zur Aufzeichnung verwendet wird und um welche Betriebsart es sind handelt, entweder Landw. Betrieb oder Gewerbebetrieb. 8.4 Register Weitere Einstellungen In diesem Register können Sie die Vergleichszahlen für die gesamtbetriebliche Auswertung, die Funktion der Enter-Taste, die Einstellungen zur Buchungsmaske und zum Buchungsjournal festlegen. 8.5 Register Auswertung Hier können Sie, falls notwendig, die Ränder für die Auswertungen beim Ausdruck verändern. 8.6 Register Lohnansatz Hier können Sie den Lohnansatz der nicht entlohnten Arbeitskräfte hinterlegen, der bei verschiedenen Auswertungen herangezogen wird. 8.7 Register Kontrollen / Kennwort In diesem Register können Sie die Warnungen bei unüblichen Zuständen aktivieren / deaktivieren und auch ein Kennwort für das jeweilige Buchführungsjahr vergeben. Kennwort vergeben / ändern: Vergeben Sie erstmals ein Kennwort oder geben Sie das gewünschte Kennwort ein und im Wiederholungsfeld das gleiche Kennwort wieder (um Tippfehler zu verhindern). Beim Ändern eines bestehenden Kennwortes müssen Sie zuerst das alte Kennwort und dann zweimal das neue Kennwort eingeben. Kennwort löschen: Zum Löschen des Kennwortes müssen Sie das aktuelle Kennwort eingeben. Ist das Kennwort nicht bekannt, drücken Sie die Leertaste und bestätigen die Eingaben mit OK, wiederholen Sie den Vorgang so lange, bis der Stammdatenbetrieb geladen wird, nun kann in den gewünschten Betrieb gewechselt werden. Tritt der gewünschte Erfolg nicht ein, setzen Sie sich bitte mit der AGRIS Hotline in Verbindung um die weitere Vorgangsweise zu besprechen. AGRIS GmbH Seite: 13

14 8.8 Register OP / Mahnung In diesem Register können Sie die Zahlungskonditionen für Zielrechnungen und Mahnstufen mit Konditionen hinterlegen. Ebenso wird hier voreingestellt auf welches Bankkonto und Kassakonto bei der Verbuchung der Rechnung und Zahlung verwendet werden soll. 8.9 Register Vermietung / Vermarktung od. Warenwirtschaft / Biogas Hier können Sie, falls die die AGRIS Vermietung oder Vermarktung bzw. die Warenwirtschaft oder Biogas verwenden, den Datenpfad für die Übernahme der Rechnungen hinterlegen. Zum Aktivieren dieser Funktion verwenden Sie den Register Grundeinstellung und die gewünschte Programmfunktion Register Kellermanagement Hier können Sie, falls das Mauß Kellermanagement verwendet wird, den Datenpfad für die Übernahme der Rechnungen hinterlegen. Zum Aktivieren dieser Funktion verwenden Sie das Register Grundeinstellung und setzen den Haken im Kontrollfeld Kellermanagement einbinden. Eine genaue Beschreibung der Register finden Sie in der [F1]-Hilfe. Nach dem Ausfüllen der Registerblätter drücken Sie das Feld <Schließen> um mit dem Betrieb im ersten Buchführungsjahr zu arbeiten. 9 Das Hauptfenster des Programmes Sobald ein Betrieb angelegt wurde, erscheint beim Start des Programmes immer das Hauptfenster, es besteht aus: der Titelleiste mit dem Namen und der Jahreszahl des aktuellen Buchführungsjahres der Menüleiste mit den Menüpunkten für sämtliche Funktionen des Programmes der Symbolleiste mit den Schaltflächen für die wichtigsten Programmfunktionen der Aufgabenleiste mit einem Leitfaden, der Ihre Arbeitsschritte durch ein Buchführungsjahr vorschlägt und verfolgt dem Arbeitsbereich für die Darstellung der einzelnen Arbeitsfenster innerhalb des Programmes AGRIS GmbH Seite: 14

15 9.1 Aufgabenleiste Abhängig von Ihrer Betriebsart und Ihren Einstellungen wird nach dem Anlegen des Betriebes eine individuelle Aufgabenleiste zusammengestellt, die jene Arbeitsschritte beinhaltet, die Sie in Ihrem Betrieb benötigen. Verwenden Sie diese Aufgabenleiste als roten Faden durch das Buchführungsjahr, und starten Sie die einzelnen Programmschritte aus dem Bereich Aufgaben am besten in der vorgegebenen Reihenfolge. Die bereits erledigten Aufgaben können Sie jederzeit wieder aus dem Bereich erledigte Aufgaben aufrufen. Die Aufgabenleiste ist vor allem für den Einstieg in das Programm gedacht. Wenn Sie aus einer älteren Version Datenbestände übernehmen, dann kann das Programm unter Umständen nicht erkennen, welche Arbeitsschritte bereits durchgeführt wurden, und die Verwendung der Aufgabenleiste ist nicht sinnvoll. 9.2 Symbolleiste Neue Buchung eingeben Journal bearbeiten Betriebsdaten eingeben Stammdaten bearbeiten Anlagevermögen eingeben Umlaufvermögen eingeben Naturalverbrauch eingeben Buchungen auswerten Gewinnermittlung auswerten Bilanz auswerten Umsatzsteuer auswerten Kennzahlen auswerten Vermögen auswerten Stammdaten auswerten Kunden / Lieferanten auswerten Programm freischlaten Voriges Buchführungsjahr Nächstes Buchführungsjahr Daten sichern Text ausschneiden Strg + X Text kopieren Strg + C Text einfugen Strg + V Hilfe an die AGRIS-Hotline AGRIS im Internet AGRIS Fernwartung Info Programm beenden AGRIS GmbH Seite: 15

16 9.3 Besondere Schaltflächen Das Programm beinhaltet in verschiedenen Bereichen besondere Schaltflächen, sogenannte <Mehrfachschaltflächen>. Diese Mehrfachschaltflächen sind mit verschiedenen Funktionen hinterlegt, die durch anklicken der kleinen Pfeilbuttons auf der rechten Seite der Mehrfachschaltfläche ausgewählt / gewechselt werden können. Nach der entsprechenden Auswahl wird die Schaltfläche angeklickt um die gewählte Funktion auszuführen. In folgenden Bereichen finden Sie solche Mehrfachschaltflächen: Journal bearbeiten Schaltfläche <Ändern/Stornieren> und <Eröffnung/Ust- Abschluss/Naturalverbrauch/Abschreibung/Mehr-Minderwerte/Jahresabschluss> Schaltfläche <Ändern>: Eine Buchung kann geändert / editiert werden. Schaltfläche <Stornieren>: Eine irrtümliche Buchung wird in der steuerlichen doppelten Buchhaltung storniert. Schaltfläche <Eröffnung>: Automatische Verbuchung der Eröffnung. Schaltfläche <Ust-Abschluss>: Automatische Verbuchung des Umsatzsteuer-Abschlusses (monatlich, vierteljährlich, jährlich..) Schaltfläche <Naturalverbrauch>: Automatische Verbuchung des Naturalverbrauchs, nachdem der Naturalverbrauch erfasst und bewertet wurde. Schaltfläche <Abschreibung>: Automatische Verbuchung der Abschreibung. Schaltfläche <Mehr/Minderwerte>: Automatische Verbuchung der Mehr/Minderwerte, nachdem die Mehr/Minderwerte (Selbsterzeugte Vorräte, Zugekaufte Vorräte und Vieh) erfasst und bewertet wurden. Schaltfläche <Jahresabschluss>: Automatische Verbuchung des Jahresabschlusses. Auswertung Gewinnermittlung <Vorschau/Drucken/Designer/Auswahl/Excel/Pdf> Auswertung Kunden/Lieferanten <Vorschau/Drucken/Designer/Auswahl/Excel/Pdf> Schaltfläche <Vorschau>: Eine Voransicht der Auswertung wird am Bildschirm angezeigt. Schaltfläche <Drucken>: Die Auswertung wird sofort ohne Voransicht ausgedruckt. Schaltfläche <Desginer>: Der Listendesinger wird gestartet um das Formular der Auswertung individuell zu gestalten. Schaltfläche <Auswahl>: Das Ausgabemedium kann eingestellt oder gewechselt werden, sowie die Optionen für den Drucker. Schaltfläche <Excel>: Die Auswertung wird im Format Microsoft Excel dargestellt. Schaltfläche <Pdf>: Die Auswertung wird im Format Pdf dargestellt. AGRIS GmbH Seite: 16

17 10 Stammdaten Öffnen Sie den Menüpunkt Eingabe Stammdaten. In diesem Bereich wird der Kontenplan angepasst, die Kunden/Lieferanten erfasst, die Einheiten erweitert, die Kostenstellen individuell erstellt und die Bankdaten für das jeweilige Telebanking Programm hinterlegt. Die Kontengruppen und Steuersätze werden mitgeliefert und sollten nicht verändert werden Aufbau und Funktionen im Stammdatenbereich Die Fenster im Stammdatenbereich teilen sich in einen linken tabellarischen Teil, indem die einzelnen Datensätze angezeigt werden und in den rechten Teil, indem die Allgemeinen Daten, sowie weitere Zusatzeinstellungen hinterlegt werden können. Im tabellarischen Teil werden die Spalten Nummer und die Bezeichnung verwendet. Unter den Spaltenköpfen befindet sich eine Filterzeile. In diese Filterzeile kann entweder die Nummer und/oder die Bezeichnung des gesuchten Datensatzes eingetragen werden. Die Suche nach dem gewünschten Datensatz wird dadurch wesentlich verkürzt. Der rechte Teil ist mit mehreren Registerkarten unterteilt. Jeder Registerkarte enthält gelbe Pflichtfelder die unbedingt mit Daten ausgefüllt werden müssen. In den übrigen weißen Feldern werden zusätzliche Informationen zu den einzelnen Kategorien der Datensätze hinterlegt. Datensatznavigator: Mit diesem Navigator können Sie zum ersten Datensatz wechseln oder zum Letzten, bzw. einen Datensatz nach vor oder zurück wechseln. Filter: Bei der Filterauswahl stehen vordefinierte (z.b.: aktive Konten, inaktive Konten und alle Konten) Filter zur Verfügung, die nach Bedarf ausgewählt werden können. Es werden in der Datensatztabelle immer jene Datensätze angezeigt, die den Auswahlkriterien des aktuellen Filters entsprechen. Erstellen eines neuen Datensatzes: Durch die Betätigung der Schaltfläche <Neu> befinden Sie sich im Modus Datensatz erstellen und die Eingabefelder werden mit Standardwerten gefüllt bzw. leergesetzt. Sie können die nötigen Informationen für den neuen Datensatz eintragen und diesen entweder mit <Ok> speichern und zur Liste hinzufügen, oder mit <Abbrechen> die Eingabe verwerfen. Aktiv geladenen Datensatz duplizieren: Durch die Betätigung der Schaltfläche <Kopieren> befinden Sie sich im Modus Datensatz kopieren und der aktive Datensatz wird geladen. Sie können die nötigen Informationen für den neuen Datensatz verändern und diesen entweder mit <Ok> speichern und zur Liste hinzufügen, oder mit <Abbrechen> die Eingabe verwerfen. Löschen eines Datensatzes: Durch die Betätigung der Schaltfläche <Löschen> befinden Sie sich im Modus Datensatz löschen" und der aktiv geladene Datensatz wird gelöscht. Speichern eines Datensatzes: Mit der Schaltfläche <OK> werden die eingetragenen oder geänderten Daten im Modus Neu oder Kopieren gespeichert. Fenster schließen: Mit einem Klick auf die Schaltfläche <Schließen> wird das offene Fenster geschlossen. Kontrollfeld Aktiv: Wenn Sie diesen Datensatz nicht oder nicht mehr verwenden, aber auch nicht löschen wollen, dann können Sie diesen Datensatz inaktiv setzen, indem Sie die Markierung in diesem Kontrollfeld entfernen. Der Datensatz wird dann bei den inaktiven Datensätzen angezeigt und kann später auch wieder aktiviert werden. AGRIS GmbH Seite: 17

18 10.2 Register Konten Im Register Konten können neue Konten angelegt, bestehende gelöscht oder geändert, Konten aktiviert oder inaktiv gesetzt werden. Um ein neues Konto anzulegen, ohne selbst die gesamten notwendigen Zuordnungen machen zu müssen, wird empfohlen, in der gewünschten Kontengruppe ein Konto zu markieren und mit der Schaltfläche <Kopieren> zu duplizieren. Nun muss nur noch eine neue Kontonummer und die relevante Bezeichnung eingetragen sowie der Datensatz gespeichert werden. Die weitere Vorgangsweise wird im Punkt 9.2 beschrieben Register Kunden/Lieferanten Die Vorgangsweise zum Anlegen von Kunden/Lieferanten und zusätzlichen Informationen sowie deren weitere Verwendung wird im Punkt 17 beschrieben Register Kontengruppen In diesem Register werden die Kontengruppen aufgelistet. Änderungen sind in diesem Bereich nicht notwendig Kostenstellen In diesem Bereich können verschiedenen Kostenstellen für die unterschiedlichen Betriebszweige angelegt werden. Die Kostenstelle hat die Aufgabe in einem bestimmten Betriebszweig die angefallenen Kosten und Erlöse zu sammeln. Somit ist es möglich den Profit der einzelnen Bereiche zu ermitteln und nötige Maßnahmen zur Optimierung zu ergreifen. Die Zuteilung der einzelnen Kostenstellen und deren prozentuelle Aufteilung an die betreffenden Konten erfolgt entweder im Register Konten Register Aufteilung-Budget oder direkt beim Buchen in der Buchungsmaske Zusatzeinstellungen zur Kostenstellen- und Privataufteilung Bei der Voreinstellung zur Kostenstellenaufteilung bzw. bei der Voreinstellung des Privatanteils im Kontenplan können 2 zusätzliche Voreinstellungen getroffen werden. Wenn Sie bei jeder Buchung auf diesem Konto die voreingestellte Aufteilung sehen bzw. ändern möchten, dann markieren Sie das Kontrollfeld Aufteilungsfenster in der Buchungseingabe automatisch anzeigen. AGRIS GmbH Seite: 18

19 Um eventuelle Rundungsdifferenzen, die durch eine Aufteilung entstehen, automatisch auszugleichen markieren Sie das Kontrollfeld Rundungsdifferenzen durch die Aufteilung automatisch korrigieren. Bei der Differenz handelt es sich meist maximal um ein Cent, der bei der letzten Kostenstelle bzw. am Privatkonto ausgeglichen wird Individuelle Kostenstellen- und Privataufteilung Wenn Sie ein Konto bebuchen, für das eine Kostenstellenaufteilung bzw. ein Privatanteil im Kontenplan voreingestellt ist, und im Kontenplan das Kontrollfeld Aufteilungsfenster in der Buchungseingabe automatisch anzeigen markiert ist, dann wird diese Aufteilungsfenster beim Verlassen des Betrages geöffnet. Sie können hier den Prozentsatz für jede Buchung individuell ändern, oder auch eine betragsmäßige Zuordnung vornehmen. Sollte im Kontenplan die Markierung nicht gesetzt sein, dann können Sie das Fenster trotzdem mit einem Doppelklick in das Betragsfeld oder mit der Taste [k] auf der Tastatur öffnen. AGRIS GmbH Seite: 19

20 Kostenstellen mit unterschiedlicher steuerlicher Einstufung Wenn Sie auf Ihrem Betrieb Betriebszweige mit unterschiedlicher steuerlicher Einstufung in Verwendung haben ist dies unter dem Menüpunkt Stammdaten Kostenstellen Gewinnermittlung / Ust. für den betreffenden Betriebszweig / Kostenstelle ein zustellen Steuersätze In diesem Register werden die benötigten Steuersätze aufgelistet. Änderungen oder Ergänzungen sind normalerweise nicht nötig Einheiten Einige der Einheiten wurden bereits mitgeliefert. Zusätzlich können individuell benötigte Einheiten erfasst und gespeichert werden Bankkonten In diesem Register werden die relevanten Daten für das verwendete Telebanking-Programm erfasst. Die weitere Vorgansweise wird ausführlich im Punkt 13 behandelt. 11 Arbeitsschritte im Buchführungsjahr Die hier beschriebenen Arbeitsschritte aus der Aufgabenleiste beziehen sich auf eine doppelte Buchhaltung. Bei einer einfacheren Methode der Buchhaltung sind nicht alle Funktionen erforderlich und in der Aufgabenleiste auch nicht verfügbar. AGRIS GmbH Seite: 20

21 Die einzelnen Arbeitsschritte sollten in der Reihenfolge, wie sie in der Aufgabenleiste stehen durchgeführt werden. Sobald die jeweilige Funktion ausgeführt wurde, wird sie in den Bereich der erledigten Aufgaben verschoben. Sie können allerdings jederzeit Funktionen auch aus dem erledigten Bereich der Aufgabenleiste verwenden. Im Menü bzw. in der Symbolleiste finden Sie sowieso jederzeit alle Programmfunktionen. Für zusätzliche Informationen verwenden Sie bitte die Online-Hilfe mit der Taste [F1] Betrieb anlegen Dieser Arbeitsschritt befindet sich jetzt bereits bei den erledigten Aufgaben und wurde unter Punkt 6 beschrieben Kontenplan anpassen Das Anlegen der Konten können Sie sich fast zur Gänze ersparen, da Sie beim Anlegen des Betriebes den Kontenplan auf Ihre am Betrieb notwendigen Betriebszweige gekürzt haben. Sie können sich darauf beschränken, jene Konten neu anzulegen, die Sie bei der Buchungseingabe im Laufe des Jahres vermissen. Eventuell können Sie am Jahresanfang den Kontenplan etwas durchforsten, indem Sie jene Konten löschen, die für Ihren Betrieb nicht benötigt werden. Sie haben aber auch die Möglichkeit, Konten die Sie nicht brauchen inaktiv zu setzen. Entfernen Sie dazu den Haken im Kontrollfeld Aktives Konto. Kontenplan drucken Wollen Sie Ihren Kontenplan ausdrucken, so erfolgt dies unter dem Menüpunkt - Auswertung Stammdaten Register Konten. Die Konten sind ein zentrales Thema in der Buchhaltung, und im Kontenplan ist für jedes Konto eine Reihe von Angaben gespeichert. Viele davon dienen einfach dazu, um die Buchungseingabe zu erleichtern und zu beschleunigen. Mit der Kontonummer ist ein Konto eindeutig identifiziert, eine Kontonummer kann nicht doppelt im Kontenplan vorkommen. Die Kontonummer muss mindestens dreistellig eingegeben werden, nach den ersten drei Stellen der Kontonummer wird der Kontenplan auch sortiert. AGRIS GmbH Seite: 21

22 Sie können die Kontonummer bei Bedarf bis auf sechs Stellen erweitern, die Anzahl der Stellen im Feld Kontonummer kann aber auch variiert werden. Wenn Sie zu einem bestimmten Detail (z.b.: Forderungen oder Verbindlichkeiten) zusätzliche Konten benötigen, dann können Sie die Kontonummern auch nur in diesem Bereich auf mehrere Stellen ausdehnen. Wenn Sie die Offene-Posten-Verwaltung verwenden, dann ist es sinnvoll, nicht alle Konten als Sachkonten zu führen, sondern die Kundenkonten und Lieferantenkonten speziell zu kennzeichnen, damit Sie in den Auswertungen Eingrenzungen treffen können. Die einzelnen Eingabeelemente eines Kontos und die weiteren Register sind in der Online-Hilfe des Programmes beschrieben. Diese kann mit der Taste [F1] jederzeit aufgerufen werden. Hier im Handbuch werden nur Grundsätze und Zusammenhänge zu verschiedenen Eingabeelementen beschrieben. Bankzuordnungstexte Bei den Sachkonten und bei den Kunden- und Lieferantenkonten können pro Konto bis zu 10 Bankzuordnungstexte eingetragen werden (z.b.: 4245 Milch und Milchprodukte Register Bank- Zuordnungstexte - Bankzuordnungstext 1 Molkerei ). Somit können nun bei der Bankdatenübernahme (z.b.: von Elba-Internet) die Buchungen auch automatisch zu Kunden- bzw. Lieferantenkonten zugeteilt werden. Wenn Sie zum Beispiel laufend Zahlungen an den Lieferant mit dem Namen XY leisten, dann tragen Sie beim Lieferantenkonto einen Bank-Zuordnungstext XY ein, damit wird das Lieferantenkonto bei der Buchung automatisch vorgeschlagen. Diese Funktion ist natürlich nur dann möglich, wenn Sie auch die Rechnungsverwaltung verwenden und im Rahmen einer doppelten Buchhaltung Ihre Ausgangsrechnungen und Eingangsrechnungen über Kunden- und Lieferantenkonten buchen. Die Feldlänge erlaubt maximal 20 Zeichen. Anmerkung Der Register Anmerkung ist für die optierenden Betriebe relevant, da hier die erforderlichen Ust- Kennziffern für die betroffenen Umsätze bei den entsprechenden Konten hinterlegt werden müssen (z.b.: Innergemeinschaftlicher Erwerb; Anschaffungs- u. Herstellkosten, Instandhaltung, Treibstoffe von Fahrzeugen; Anschaffungs- u. Herstellkosten, geleistete Anzahlungen, in Bau befindlicher Anlagen von Gebäuden; Eigen-Naturalverbrauch ect.). Im Beispiel ist die Zuordnung für den Eigen-Naturalverbrauch zu sehen. AGRIS GmbH Seite: 22

23 11.3 Anlagen eintragen Die einzelnen Anlagegüter werden mit ihrem Anschaffungswert in die Buchhaltung aufgenommen. Für eine steuerliche Buchführung sind Vermögensgegenstände ab einem Anschaffungswert von 400,-- ohne Umsatzsteuer als Anlage zu aktivieren. Vermögensgegenstände unter 400,-- (geringwertige Wirtschaftsgüter) dürfen im Jahr der Anschaffung als Aufwand verbucht werden (voll abgeschrieben werden). Vermögensgegenstände, die aus mehreren Teilen bestehen, aber nach ihrem wirtschaftlichen Zweck eine Einheit bilden dürfen nicht getrennt werden (und eventuell getrennt als geringwertige Wirtschaftsgüter verbucht werden). Der Anschaffungswert setzt sich zusammen aus: Einkaufspreis (um Rabatt bzw. Skonto vermindert) Aufwände für den Bezug der Anlage (Transport, Zoll...) eventuelle Steuern (bei Regelbesteuerung allerdings nicht die Umsatzsteuer) und sonstigen Abgaben (Notar, Gericht...) Aufwände für die Aufstellung, Inbetriebnahme Selbst errichtete Anlagen (z.b.: Gebäude) werden mit den Herstellungskosten in die Anlagenkartei aufgenommen. Der Anschaffungswert (die Herstellungskosten) wird (werden) im Zuge der Abschreibung gleichmäßig auf die Nutzungsdauer aufgeteilt. Damit wird sichergestellt, dass die Anlage das Betriebsergebnis im Jahr der Anschaffung nicht mit dem gesamten Kaufpreis verändert, sondern nur die jährliche Wertminderung im jeweiligen Buchführungsjahr berücksichtigt wird. Der Abschreibungszeitraum bzw. die Nutzungsdauer kann für die Buchhaltung nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten möglichst realistisch angenommen werden, damit die jährlich berücksichtigte Abschreibung auch dem tatsächlichen Wertverlust der Anlage entspricht. Die Grundstücke haben in einem landwirtschaftlichen Betrieb eine Sonderstellung. Sie unterliegen in der Regel keiner Wertminderung, und werden normalerweise auch nicht bewertet und abgeschrieben, und daher auch nicht in das Programm eingetragen. Bestimmte Anlagen, die im Programm unter Sonstige Anlagen eingetragen werden können unterliegen ebenfalls keiner Wertminderung, werden aber mit ihrem Kaufpreis bzw. Wert in das Programm eingetragen. Dabei handelt es sich z.b. um Anteile bei einer Genossenschaft. Die Nutzungsdauer bzw. der Abschreibungsprozentsatz wird in diesem Fall mit Null eingetragen. Alle anderen Anlagegüter werden mit ihrem Wert in die Buchhaltung aufgenommen und im Laufe der eingegebenen Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei den meisten Anlagegütern ist die Feststellung des Anschaffungswert bzw. der Herstellungskosten kein Problem, da genaue Rechnungen vorhanden sind. Schwierig wird es unter Umständen bei älteren Gebäuden, da diese bereits längere Zeit bestehen, und keine Angaben darüber vorhanden sind, bzw. die sehr alten Zahlen nicht verwendet werden können. In solchen Fällen empfiehlt es sich, Richtsätze heranzuziehen, und den Wert des Gebäudes zu errechnen. Wenn das Gebäude aber keinen wirklichen finanziellen Wert mehr hat, und auch in letzter Zeit keine Reparaturen an diesem Gebäude vorgenommen wurden, die bewertet werden könnten, dann besteht auch die Möglichkeit, dieses Gebäude überhaupt nicht in die Buchhaltung aufzunehmen. Die einzelnen Arten des Anlagevermögens werden nach deren Bewertung mit dem Menüpunkt Eingabe-Anlagen in das Programm eingegeben und können dann im Zuge des Jahreswechsels jeweils in das nächste Buchführungsjahr übertragen werden. Die Anlagenbestände brauchen also AGRIS GmbH Seite: 23

24 nicht für jedes Buchführungsjahr neu erfasst zu werden. Sie brauchen die Anlagenlisten also immer nur zu aktualisieren, wenn im Laufe des Buchführungsjahres eine neue Anlage aufgenommen wird, oder eine bestehende Anlage ausscheidet. Wenn Sie im Laufe des Buchführungsjahres einen Anlagenzugang oder einen Anlagenabgang auf einem Anlagenkonto im Hauptbuch verbuchen, dann macht Sie das Programm auch darauf aufmerksam, dass Sie die Anlagenliste aktualisieren müssen. Die Inventar-Nummer der Anlage wird vom Programm aufsteigend vorgeschlagen, wenn Sie eine neue Anlage erfassen. Für jede Anlage wird ein Bestandeskonto und ein Abschreibungskonto zugeordnet. Auf das Bestandeskonto wird die Anlage im Zuge der automatischen Eröffnungsbuchung eröffnet, auf das Abschreibungskonto wird am Jahresende bei den Vorbereitungen zum Jahresabschluss die im laufenden Buchführungsjahr anfallende Abschreibung verbucht. Der Wert, mit dem die Anlage eröffnet wird, berechnet sich aus dem Anschaffungswert zum Abschaffungsdatum abzüglich der bisherigen Abschreibungsbeträge. Anlagen, die erst im Laufe des Buchführungsjahres angeschafft werden, scheinen in der Eröffnungsbilanz natürlich nicht auf. Eine Ausnahme bilden jene Anlagen, deren Anschaffungsdatum der 1. Tag des Buchführungsjahres ist. Diese Anlagen werden in die Eröffnung mit ihrem Anschaffungswert aufgenommen. Der Abschreibungsbetrag wird nach den gesetzlichen Vorgaben aus dem Anschaffungswert und der Nutzungsdauer bzw. dem Abschreibungsprozentsatz berechnet. Im Jahr der Anschaffung wird dann der volle Abschreibungsbetrag berücksichtigt, wenn das Anschaffungsdatum im ersten Halbjahr liegt. Wenn das Anschaffungsdatum im zweiten Halbjahr liegt, dann wird im Anschaffungsjahr nur die Hälfte des jährlichen Abschreibungsbetrages berücksichtigt. Wenn das Datum der Inbetriebnahme vom Anschaffungsdatum abweicht, dann ist das Datum der Inbetriebnahme einzusetzen, da dieses Datum für die Abschreibungsberechnung maßgeblich ist. Als Grundlage für die Berechnung der Abschreibung können Sie entweder die Nutzungsdauer oder den Prozentsatz der Abschreibung eingeben. Von Ihrer Eingabe aus erfolgt dann auch die Berechnung der einzelnen Abschreibungsbeträge. Sie können jede Anlage entweder komplett auf 0 abschreiben, oder einen Erinnerungswert 1 als Restwert belassen. In der EDV-Buchhaltung kann die Anlage auf 0 abgeschrieben werden, und trotzdem im Anlagenverzeichnis bestehen bleiben, der Sinn des Erinnerungswertes hat damit an Bedeutung verloren. Im zweiten Register Anlagenkonto wird das komplette Anlagenkonto mit allen Bewegungen angezeigt. Hier können Sie auch spezielle Bezeichnungen für die Inbetriebnahme und den Abgang der Anlage eingeben, um das Anlagenkonto zu vervollständigen. AGRIS GmbH Seite: 24

25 Details zur Gebäudebewertung Im Anlagenbereich steht für die Bewertung von Gebäuden eine spezielle Funktion zur Verfügung. Wenn der Register Gebäude ausgewählt ist sehen Sie rechts die Eingabefelder für Anschaffungsdatum und Anschaffungswert sowie die neue Schaltfläche <? >. Mit dieser Schaltfläche wird das neue Berechnungsfenster für den Anschaffungswert bzw. Wiederbeschaffungswert unter Zuhilfenahme der Baurichtsätze geöffnet. Wenn Sie Ihre Gebäude zum ersten Mal bewerten oder die Bewertung Ihrer Gebäude aktualisieren möchten, können Sie dies mit dem neuen Fenster auf einfache und übersichtliche Weise durchführen. Allgemeine Daten Oben links werden das Anschaffungsdatum und die Gesamtnutzungsdauer aus der Anlageneingabe bereits vorgeschlagen. Bei einer Neubewertung tragen Sie diese beiden Angaben hier ein. Berechnungsvariante der Abschreibung Oben rechts legen Sie fest, ob Sie die Berechnung der Abschreibung wie üblich nach der Gesamtnutzungsdauer des Gebäudes durchführen möchten oder die Variante nach Restnutzungsdauer. Die Berechnung der jährlichen Abschreibung erfolgt immer aus dem Anschaffungswert und der Gesamtnutzungsdauer. Bei der Variante nach Gesamtnutzungsdauer werden das tatsächliche Anschaffungsdatum, der Anschaffungswert und die Gesamtnutzungsdauer auch so in die Anlagenkartei übernommen. Bei der Variante nach Restnutzungsdauer muss zusätzlich das Eingabefeld für die Restnutzungsdauer ausgefüllt werden. Für den Anschaffungswert wird die berechnete jährliche Abschreibung mit der Restnutzungsdauer multipliziert und das Ergebnis als Anschaffungswert in die AGRIS GmbH Seite: 25

26 Anlagenkartei übernommen. Als Anschaffungsdatum wird der erste Tag des aktuellen Buchführungsjahres verwendet. Diese Variante wird vor allem bei älteren Gebäuden verwendet. Art des Baukostenrichtsatzes Je nach dem, welchen Baukostenrichtsatz Sie verwenden und um welches Gebäude es sich handelt kann der Richtsatz entweder für einen m2 oder für einen m3 Satz gelten. Wählen Sie hier die verwendete Variante aus. Ausmaße des Gesamtgebäudes Hier tragen Sie das Gebäude bzw. bis zu 3 Gebäudeteile mit Bezeichnung und Ausmaßen ein. Normalerweise werden bei der Anwendung von Baurichtsätzen Außenmaße verwendet. Bei der Berechnung nach m2 fällt die Höhe weg, bei der Berechnung nach m3 entnehmen Sie die richtige Bemessung der Höhe Ihren Baurichtsätzen (z.b.: bis zur Traufe oder fixe Höhe). Die Kubaturen werden automatisch berechnet und aufsummiert. Abzüglich Gebäudeteile und Einbauten mit anderer Nutzung Hier können Sie bis zu 2 Gebäudeteile eintragen, die vom Ausmaß des Gesamtgebäudes abgezogen werden. Wenn Sie zum Beispiel eine Halle mit einem eingebauten Stall bewerten dann tragen Sie beim Gesamtgebäude die komplette Halle ein und bei den Abzügen die Ausmaße des eingebauten Stalles. Für die weitere Berechnung mit dem Baurichtsatz der Halle wird nur das verbliebene Ausmaß berücksichtigt. Es geht hier nur um die Ermittlung des richtigen Ausmaßes für die Halle, den Stall müssen Sie mit den hier abgezogenen Ausmaßen als eigene Anlage mit dem Baurichtsatz für den Stall eintragen. Baukostenrichtsatz/Zuschläge/Abschläge Den Baukostenrichtsatz pro m3 oder pro m2 tragen Sie lt. den Angaben in Ihren verwendeten Baukostenrichtsatztabellen ein. In den Zeilen Abschläge und Zuschläge können Sie jeweils einen Text und einen Prozentsatz erfassen. Je nach den verwendeten Richtsätzen gibt es unterschiedliche Arten von Zu- und Abschlägen. Fast immer werden Abschläge bei älteren Gebäuden berechnet. Hier werden vom Programm auch Vorschläge je nach Textauswahl gemacht. Betrieblicher Anteil des Gebäudes G Reduzieren Sie hier bei Bedarf den Prozentsatz von 100 auf den jeweiligen Betriebsanteil des Gebäudes. Wenn zum Beispiel ein Raum zu 50 Prozent privat genutzt wird oder 50 Prozent zu einem anderen Betrieb gehören dann tragen Sie hier 50 Prozent ein. Ergebnisse Rechts unten sehen Sie den berechnete Anschaffungswert und die jährliche Abschreibung. Mit der Schaltfläche <Ok> werden die Eingaben in diesem Fenster auf jeden Fall gespeichert, die Übernahme der Ergebnisse in die Anlagenkartei erfolgt nur nach Bestätigung der Abfrage mit <Ja>. Beachten Sie bitte, dass eine Änderung der Abschreibungsberechnung sich nicht automatisch auf bereits bestehende Eröffnungs- oder Abschreibungsverbuchungen auswirkt Inventur eintragen Beim Umlaufvermögen gibt es Teile, die in der Buchhaltung sowieso auf einzelnen Konten laufend verrechnet werden wie z.b. aktive Geldbestände und passive Geldbestände, eventuell auch Warenbestände. Diese Teile des Umlaufvermögens werden nur am Beginn des ersten Buchhaltungsjahres in das Programm aufgenommen, damit der Vermögenswert des Betriebes für die AGRIS GmbH Seite: 26

27 erste Eröffnungsbilanz bestimmt werden kann. In weiterer Folge kann der jeweilige Bestand auch mit einem entsprechend dafür eingerichteten Konto laufend ermittelt werden. Bei jenen Teilen des Umlaufvermögens, deren Veränderungen nicht laufend berücksichtigt werden und laufend auf Konten verbucht werden, erfolgt jeweils zu Beginn und Ende der Buchführungsjahres eine Bestandsaufnahme (Inventur). Beide Bestände werden dann in das Programm eingetragen und aus der Gegenüberstellung der Bestände errechnet das Programm dann deren Veränderung. Dabei handelt es sich dann um einen Mehrwert (wenn der Bestand am Jahresende größer ist als der Bestand am Jahresanfang) oder einen Minderwert (wenn der Bestand am Jahresende kleiner ist als der Bestand am Jahresbeginn). Im Zuge des Jahreswechsels können die Bestände per Jahresende eines Buchführungsjahres automatisch in das nächste Buchführungsjahr per Jahresanfang übernommen werden. Im Laufe der Jahre ist somit nur eine Inventur pro Jahr und auch eine Eingabe pro Jahr, nämlich immer zum Jahreswechsel erforderlich. Bei der Eingabe der ersten Inventur zum Jahresbeginn des ersten Buchführungsjahres werden also alle Arten von Umlaufvermögen erfasst. Dies geschieht mit dem Menüpunkt Eingabe - Umlaufvermögen. Das hier dargestellt Fenster stammt von den zugekauften Vorräten, und gilt in gleicher Form für die selbsterzeugten Vorräte und für die Viehbestände. Für die aktiven und passiven Geldbestände wird dieses Fenster in vereinfachter Form angezeigt. Bei den Geldbeständen gibt es nur ein Bestandskonto und einen Anfangswert zum Jahresbeginn, und die Verbuchung des Mehroder Minderwertes am Jahresende entfällt, da die Geldbestände sowieso in der Buchhaltung auf eigenen Konten laufend geführt werden. Die Nummer des Bestandes wird vom Programm automatisch aufsteigend vorgeschlagen, wenn Sie einen neuen Inventurbestand eingeben. Diese Nummer hat in der Buchhaltung keine weitere Bedeutung. Wenn Sie die Standardversion installiert haben, dann können Sie den Inventurbestand gleich einer Kostenstelle zuordnen, damit der Mehr- oder Minderwert am Jahresende der richtigen Kostenstelle zugeordnet wird. AGRIS GmbH Seite: 27

28 Für jeden Inventurbestand werden das Bestandskonto und das Erfolgskonto eingegeben. Auf das Bestandskonto wird der Inventurbestand zum Jahresbeginn im Zuge der automatischen Eröffnungsbuchung eröffnet. Auf das Erfolgskonto wird am Jahresende bei den Vorbereitungen zum Jahresabschluss der Mehr- oder Minderwert verbucht. Das Erfolgskonto ist bei den zugekauften Vorräten meist ein Aufwandskonto, wenn sich ein Mehrwert ergibt, dann wird dieser als Aufwands- Storno verbucht. Bei den selbsterzeugten Vorräten und Viehbeständen ist das Erfolgskonto meist ein Ertragskonto, wenn sich hier ein Minderwert ergibt, dann wird dieser als Ertrags-Storno verbucht. Zur Berechnung des Mehrwertes oder des Minderwertes ist neben dem Inventurbestand zum Jahresbeginn auch der Inventurbestand zum Jahresende nötig. Dieser wird dann am Jahresende ebenfalls mit diesem Menüpunkt eingegeben. Die Arbeiten zum Jahresabschluss werden später noch genau beschrieben Geldbestände eintragen Das Eintragen der Geldbestände erfolgt im gleichen Fenster wie das Eintragen der Inventur. Dafür stehen die Register Aktive Geldbestände estände und Passive Geldbestände zur Verfügung. Sie müssen hier nur mehr die diversen Anfangsbestände eintragen. Sollten Konten fehlen, dann müssen Sie diese im Kontenplan zuerst anlegen Vermögen auswerten Um die bisher eingegebenen Vermögensdaten besser überblicken zu können, steht Ihnen in diesem Programmpunkt eine Auswertung der einzelnen Vermögenswerte zu Verfügung. Die Schaltflächen Vorschau, Export und Excel finden sich in den verschiedensten Auswertungen wieder. Die Vorgehensweise ist überall ident und wird daher nur einmal beschrieben Anlagevermögen auswerten Über den Menüpunkt Auswertung Vermögen Register Anlagevermögen kann das Anlagevermögen mit einem Klick auf die Schaltfläche <Vorschau> am Bildschirm dargestellt und ausgedruckt werden. Mit der Schaltfläche <Export> wird eine htm Datei erstellt und das Ablageverzeichnis angezeigt. Mit der Schaltfläche <Excel> wird die Auswertung im Format MS Ecxel dargestellt Umlaufvermögen auswerten Über den Menüpunkt Auswertung Vermögen Register Umlaufvermögen kann das Umlaufvermögen mit einem Klick auf die Schaltfläche <Vorschau> am Bildschirm dargestellt und ausgedruckt werden Naturalverbrauch auswerten Über den Menüpunkt Auswertung Vermögen Register Naturalverbrauch können die eingetragenen Naturallieferungen mit einem Klick auf die Schaltfläche <Vorschau> am Bildschirm dargestellt und ausgedruckt werden. AGRIS GmbH Seite: 28

29 11.7 Eröffnung verbuchen Diese Funktion ruft das Fenster zur Verbuchung der Eröffnung auf. Für die doppelte Buchhaltung ist die Eröffnungsbuchung normalerweise die erste Buchung im Buchführungsjahr, und erhält die Belegnummer 1. Für die automatische Erstellung der ersten Eröffnungsbilanz müssen Sie die Daten aus den Anlagen- und Inventurbeständen verwenden, da noch kein Vorjahr vorhanden ist, aus dessen Schlussbilanz die Daten verwendet werden könnten. Wenn Sie sich dann bereits im zweiten Buchführungsjahr befinden, können Sie aus der Schlussbilanz des Vorjahres gleich die Eröffnungsbuchung erstellen lassen. Die durchgeführte Eröffnungsbuchung steht wie alle anderen Buchungen im Buchungsjournal. Mit diesem Programm können Sie die Eröffnungsbuchung eventuell erst zu einem späteren Zeitpunkt erledigen, und bereits vorher mit der Verbuchung der laufenden Geschäftsfälle beginnen. In diesem Fall lassen Sie bei der Verbuchung der laufenden Geschäftsfälle die Belegnummer 1 für die spätere Eröffnungsbuchung frei. Es ist auch möglich, die Eröffnungsbuchung nachträglich zu ändern, dazu ist es notwendig die ursprüngliche Eröffnungsbuchung zu löschen. Durch das Löschen der Eröffnungsbuchung wird die Funktion in der Aufgabenleiste wieder aktiv bzw. stellt sich die Schaltfläche für die Sonderbuchungen wieder auf Eröffnung um. Sie können die Eröffnungsbuchung nun aus den veränderten Vermögensbeständen erneut verbuchen Buchungsjournal anzeigen Wenn als erste Buchung bereits die Eröffnung durchgeführt wurde, dann wird die Funktion für die Anzeige des Buchungsjournals in der Aufgabenleiste bei den bereits erledigten Aufgaben angezeigt. Als Grundlage für die laufende Verbuchung wird das Buchungsjournal im sogenannten Journalfenster dargestellt, es wird mit dem Menüpunkt Journal bearbeiten aufgerufen. In diesem Fenster werden die bereits bestehenden Buchungen jeweils für ein Monat angezeigt. Jeder verbuchte Beleg und auch alle vom Programm automatisch verbuchten Belege stehen mit allen Buchungszeilen in diesem Journal. Auch eine eventuell verbuchte Umsatzsteuer auf den Steuerkonten steht als eigene Buchungszeile im Journal. Die Tabelle der Journalbuchungen kann durch einen Klick auf die Spaltenüberschrift beliebig sortiert werden. Diese Sortierung wird nun gespeichert und beim nächsten Erscheinen der Tabelle wieder verwendet. AGRIS GmbH Seite: 29

30 Im unteren Bereich können Sie einstellen, welche Monate und welche Belegkreise angezeigt werden sollen. Mit den Schaltflächen << und >> kann ebenfalls zwischen den einzelnen Monaten gewechselt werden. Dabei wird nach dem Jänner wieder der Dezember und nach dem Dezember wieder der Jänner des Buchführungsjahres angezeigt. Mit einem Mausklick auf eine Spaltenbezeichnung der Tabelle kann das Journal nach der jeweiligen Spalte sortiert werden. Eine Sortierung nach Text oder Betrag ist dann hilfreich, wenn Sie nach einem bestimmten Beleg suchen, und nur dessen Buchungstext oder Betrag kennen. Für die Buchungseingabe verwenden Sie dann aber wieder die Sortierung nach Belegnummer, da Sie sonst wahrscheinlich die Übersicht verlieren, die chronologische Reihenfolge ist dann nämlich nicht mehr gegeben. Jede Buchungszeile belegt auch eine Zeile im Journal. Eine Buchung bzw. ein Beleg besteht mindestens aus einer Zeile im Soll und aus einer Zeile im Haben. Wenn Sie Mehrfachbuchungen erstellen, dann besteht eine Buchung natürlich aus mehreren Zeilen. Das gleiche gilt, wenn Sie einen Beleg mit Regelbesteuerung erstellen, bei dem die automatische Verbuchung der Umsatzsteuer oder der Vorsteuer ebenfalls jeweils eine eigene Buchungszeile in Anspruch nimmt. Ein Beleg kann immer nur als Ganzes angesprochen werden. Wenn Sie einen Beleg löschen oder ändern, dann sind davon immer alle Buchungszeilen des Beleges davon betroffen. Welche Zeile des Beleges Sie im Journalfenster markieren, ist nicht wichtig. Bei Belegen, die mit steuerlicher Gewinnermittlung verbucht wurden, haben Sie die Möglichkeit des Änderns und Löschens nicht, bei einer fehlerhaften Buchung müssen Sie diese Stornieren und/oder berichtigen. Die Schaltflächen unter den Buchungszeilen sind in der Funktion identisch mit den Schaltflächen bei den Stammdaten. Die Schaltfläche zur Erstellung einer Vorlage wird später noch genau beschrieben. Um unteren Bereich des Journals befinden sich Auswertungen über das Einkommen, den Privatverbrauch, die Umsatzsteuer und eine Kontoauswertung jenes Kontos, welches derzeit im Journal markiert ist. Wobei sich die Auswertung auf den Zeitraum beschränkt, der beim Monat auswählen eingestellt ist. Sie haben die Möglichkeit die Position der einzelnen Auswertungen im AGRIS GmbH Seite: 30

31 Menüpunkt Eingabe Betrieb unter dem Register Weitere Einstellungen umzustellen. Mit der Schaltfläche Details können Sie die dazugehörige Komplettauswertung starten Buchungen eintragen Abhängig von Ihrer Einstellung bei den Betriebsdaten wird nun eine der folgenden Buchungsmasken verwendet. Als Buchungsmaske versteht man jene Eingabemaske, in der die einzelnen Buchungen eingetragen werden bzw. betriebswirtschaftliche Buchungen verändert werden können. Sie können entscheiden, ob Sie Ihre Geschäftsfälle lieber nach dem Soll/Haben-Prinzip oder nach dem Einnahmen/Ausgaben- Prinzip eingeben wollen. Für jede der beiden Varianten gibt es eine eigene Eingabemaske mit vielen zusätzlichen Funktionen und Hilfestellungen Die Buchungsmaske nach dem Soll/Haben-Prinzip Die in einer doppelten Buchhaltung normalerweise verwendete Maske ist die Soll/Haben-Maske. Diese Buchungsmaske besteht aus dem Belegkopf, und aus den beiden Buchungsseiten Soll und Haben. Bei der Eingabe einer Buchung gehen Sie am besten die Eingabefelder der Reihe nach ein und drücken in jedem Eingabefeld die Taste e, um in das nächste Feld zu gelangen. Mit dieser Vorgangsweise werden Sie durch alle wichtigen Eingabefelder der Buchungsmaske geführt. Die einzelnen Eingabeelemente eines Kontos und die weiteren Register sind in der Online-Hilfe des Programmes beschrieben. Diese kann mit der Taste [F1] jederzeit aufgerufen werden. Hier im Handbuch werden nur einige Sonderfunktionen beschrieben. Preisanzeige in der Buchungsmaske In der Soll/Haben-Buchungsmaske zeigt das Programm in einem Informationsfeld beim Verlassen des Feldes Bruttobetrag den Bruttopries, beim Verlassen des Feldes Nettobetrag den Nettopreis der eingetragenen Buchungszeile an. Voraussetzung ist, dass das Mengenfeld aktiv ist und auch eine Menge eingetragen wurde. AGRIS GmbH Seite: 31

32 Erstellen einer Mehrfachbuchung In der Praxis tauchen häufig Belege auf, deren einzelne Posten auf mehrere Konten aufgeteilt werden müssen. Da der Beleg aber als Ganzes behandelt wird und auch nur eine Belegnummer erhält gibt es in der Buchungsmaske auf beiden Seiten eine Schaltfläche <Neue Zeile>, mit der ohne Einschränkung zusätzliche Buchungszeilen bereitgestellt werden können. Die Erstellung einer Mehrfachbuchung erfolgt anfangs nach dem gleichen Schema wie die Eingabe einer einfachen Buchung mit einer Soll- und einer Habenzeile. Füllen Sie die Eingabefelder mit der ersten zu verbuchenden Position aus, und drücken Sie dann auf jener Seite der Buchungsmaske auf die Schaltfläche <Neue Zeile>, auf der Sie einen weiteren Eintrag verbuchen wollen. In der Überschrift auf der entsprechenden Buchungsseite werden immer die momentan aktuelle Buchungszeile und die Gesamtanzahl der vorhandenen Buchungszeilen angezeigt. Die Schaltfläche <Neue Zeile> funktioniert nur dann, wenn sich der Eingabecursor in einem Feld auf jener Seite befindet, auf der Sie den Mehrfacheintrag erstellen wollen. Wenn Sie zum Beispiel im Soll eine Mehrfachbuchung erstellen wollen, und sich der Cursor aber bereits im Feld Konto im Haben befindet, dann müssen Sie (am besten mit der Maus) in eines der Felder im Soll zurückkehren, um die Mehrfachfunktion im Soll zu aktivieren. Das Feld Konto im Haben können Sie übrigens erst dann verlassen, wenn Sie dort ein gültiges Konto eingegeben haben. Mit der vertikalen Laufleiste auf der jeweiligen Buchungsseite können Sie sich durch die bereits eingegebenen Zeilen des Beleges blättern. Die Mehrfachfunktion kann im Soll und im Haben auch gleichzeitig verwendet werden Die Buchungsmaske nach dem Einnahmen/Ausgaben-Prinzip Die zweite Buchungsmaske ist nach dem Einnahmen/Ausgaben-Prinzip aufgebaut. Sie können mit dieser Buchungsmaske ebenfalls alle laufenden Geschäftsfälle verbuchen. Diverse Sonderbuchungen der doppelten Buchhaltung wie Eröffnungsbuchung, Abschlussbuchung usw. können mit dieser Maske nicht erstellt werden, diese kann das Programm aber sowieso automatisch verbuchen. Wenn Sie mit den Begriffen Soll und Haben wenig anfangen können, dann verwenden Sie am besten diese Buchungsmaske. Diese Buchungsmaske besteht aus dem Belegkopf, dem Block zur Festlegung der Buchungsart Einnahme oder Ausgabe mit der Eingabe des Finanzkontos und aus dem Block zur detaillierten Eingabe der einzelnen Buchungszeilen. AGRIS GmbH Seite: 32

33 Bei der Eingabe einer Buchung gehen Sie am besten die Eingabefelder der Reihe nach ein und drücken in jedem Eingabefeld die Taste e, um in das nächste Feld zu gelangen. Mit dieser Vorgangsweise werden Sie durch alle wichtigen Eingabefelder der Buchungsmaske geführt. Erstellen einer Mehrfachbuchung In der Einnahmen/Ausgaben-Maske gibt es eine sehr einfache Möglichkeit, Mehrfachbuchungen übersichtlich einzugeben, da die einzelnen Buchungszeilen untereinander in Zeilenform angezeigt werden. Verwenden Sie einfach die Schaltfläche <Neue Zeile> und füllen Sie die bereitgestellte Zeile aus. Die Anzahl der Zeilen ist nicht begrenzt, Sie können also auf jeden Fall alle Posten eines Beleges in einer Buchung eingeben. Mit der vertikalen Laufleiste auf der rechten Seite des Fensters können Sie sich durch die bereits eingegebenen Zeilen des Beleges blättern Bessere Auswahl der Konten Wenn in der Buchungsmaske ein Konto durch die Eingabe der Anfangsbuchstaben der Kontobezeichnung ausgewählt wird, dann werden in der Auswahl nur mehr jene Konten angezeigt, die den eingetragenen Anfangsbuchstaben entsprechen Textvorschläge aus dem Vorjahr In den Buchungsmasken wird bei den Textvorschlägen nun auch das Vorjahr (sofern vorhanden) miteinbezogen. Damit stehen auch am Beginn des Buchführungsjahres bereits die Textvorschläge zur Verfügung. Die verwendeten Texte aus dem Vorjahr werden nach den Texten aus dem aktuellen Jahr alphabetisch sortiert angezeigt Berechnung von Skontoabzügen In jedem Betragsfeld in den Buchungsmasken kann mit der Taste [s] auf der Tastatur ein kleines Fenster zur Eingabe eines Skontoprozentsatzes geöffnet werden. Wird hier ein Prozentsatz eingetragen, dann wird das Betragsfeld, von dem aus der Skontoabzug gestartet wurde, um den eingetragenen Prozentsatz reduziert. Diese Funktion ist vor allem bei Mehrfachbuchungen interessant, wo von jedem Teilbetrag ein Skonto abgezogen werden soll Sortierungen werden gespeichert In den Tabellen Journal, Belegvorlagen und Bankbuchungen können die Tabellen durch einen Klick auf die Spaltenüberschrift beliebig sortiert werden. Diese Sortierung wird nun gespeichert und beim nächsten Erscheinen der Tabellen wieder verwendet. AGRIS GmbH Seite: 33

34 Verwenden von Belegvorlagen Mit der Schaltfläche <Buchungs-Assistent> können Sie das Fenster mit den Belegvorlagen öffnen, und eine Vorlage für Ihre Buchung auswählen. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel Belegvorlagen Verwenden von Bankdaten Wenn Sie ein Telebanking-Programm verwenden, und die Einbindung im Programm eingestellt haben, dann können Sie mit der Schaltfläche <Buchungs-Assistent> eine Bankbewegung zur Verbuchung auswählen. Weitere Informationen finden Sie im Kapital Einbinden von Bankdaten Die Behandlung der Umsatzsteuer bei der Buchungseingabe Bezüglich der Umsatzsteuerbehandlung gibt es im Menüpunkt Eingabe Betrieb die Einstellung zur Umsatzsteuer, bei der zwischen Pauschalierung und Regelbesteuerung gewählt werden kann. Wenn Sie die Kostenstellenrechnung verwenden, dann können Sie diese Einstellung im Menüpunkt Eingabe Stammdaten auch für jede Kostenstelle getrennt treffen. Abhängig von dieser Einstellung in den Stammdaten wird die Umsatzsteuer bei der Verbuchung behandelt. Die Buchungseingabe erfolgt unabhängig von der Umsatzsteuereinstellung aber immer nach der gleichen Art. Immer dann, wenn Sie ein Konto bebuchen, bei dem grundsätzlich eine Umsatzsteuer bzw. Vorsteuer möglich ist, wird in der Überschrift zur aktuellen Buchungszeile je nach der verwendeten Umsatzsteuereinstellung entweder Pauschalierung oder Regelbesteuerung angezeigt, und die Eingabe auch danach verbucht. Bei Pauschalierung wird der Bruttobetrag auf das Erfolgskonto verbucht, und der Steuerbetrag nur im Programm mitgespeichert, um auch bei der pauschalierten Verbuchung eine Umsatzsteuerauswertung zu ermöglichen. Bei Regelbesteuerung wird der Nettobetrag auf das Erfolgskonto verbucht, und der Steuerbetrag auf jenes Umsatzsteuerkonto oder Vorsteuerkonto, das für den verwendeten Steuersatz in den Stammdaten eingestellt ist. Die Umsatzsteuer ist auch im Journal in einer eigenen Buchungszeile ausgewiesen Buchungen auswerten Buchungsjournal In der Journalauswertung (Menüpunkt Auswertung Buchungen - Register Buchungsjournal) werden alle Einzelbuchungen nach bestimmten Kriterien eingegrenzt und sortiert ausgegeben. Sie können den Zeitraum der Auswertung durch die Auswahl bestimmter Monate (durch drücken der Strg-Taste können Sie mehrere einzelne Monate und durch drücken der Shift-Taste mehrere Monate hintereinander markieren) festlegen. Weiters haben Sie die Möglichkeit die Buchungen nach Buchungsart und Kostenstelle auszuwerten. AGRIS GmbH Seite: 34

35 Kontoauszug In der Kontoauszugsauswertung (Menüpunkt Auswertung Buchungen Register Kontoauszug) werden alle Buchungen auf einem bestimmten Konto (oder auf mehreren Konten) nach bestimmten Kriterien eingegrenzt und sortiert ausgegeben. Sie können den Zeitraum der Auswertung durch die Auswahl bestimmter Monate (durch drücken der Strg-Taste können Sie mehrere einzelne Monate bzw. Konten und durch drücken der Shift-Taste mehrere Monate bzw. Konten hintereinander markieren) festlegen. Kontoauszug nach Buchungstext sortieren und gruppieren Gruppe zusammengefasst und eine Zwischensumme gebildet. Bei der Auswertung der Kontoauszüge kann die Sortierung Text eingestellt werden. Damit werden alle angezeigten Buchungen innerhalb eines Jahres nach dem eingegebenen Buchungstext sortiert. Außerdem werden die Buchungen mit dem gleichen Text zu einer Für die Gruppierung wird der erste Teil des Textes bis zum ersten vorhandenen Leerzeichen verwendet, die Texte Telefon Jänner, Telefon Februar usw. werden zur Gruppe Telefon zusammengefasst. In dieser Zwischensumme sind auch die Mengen und Preise vorhanden, sofern diese Spalten im verwendeten Formular angezeigt werden. Filterzeile Unter den Spaltenköpfen Nummer und Bezeichnung befindet sich eine Filterzeile. Tragen Sie hier die gesuchte Kontonummer oder Kontobezeichnung ein und das gesuchte Konto wird angezeigt, bzw. die Auswahlliste verkürzt. Kontoauszug für Statistikbetriebe (grüner Bericht) Bei der Auswertung der Kontoauszüge kann in der Formularauswahl das Formular Grüner Bericht eingestellt werden. Im Kontenplan kann bei den Geldkonten dieses Formular als Standard voreingestellt werden Umsatzsteuer auswerten Voranmeldung Mit der Umsatzsteuerauswertung können Sie für einen bestimmten Zeitraum für jeden Steuersatz die Umsätze und Steuerbeträge getrennt nach Umsatzsteuer und Vorsteuer auswerten, und die Zahllast (Vorauszahlung bzw. Überschuss) bestimmen. AGRIS GmbH Seite: 35

36 Für diese Auswertung ist es nicht relevant, ob die Buchungen mit Umsatzsteuer-Regelbesteuerung oder mit Umsatzsteuer-Pauschalierung erstellt worden sind, diese Auswertung kann also auch für einen pauschalierten Betrieb erstellt werden, um die Umsatzsteuer im Falle einer Regelbesteuerung feststellen zu können. Hinweis: Für den regelbesteuernden Betrieb liefert diese Auswertung die Zahlen für die Umsatzsteuer-Voranmeldung. Die Umsatzsteuerauswertung können Sie auch für eine bestimmte Kostenstelle erstellen. Wenn Sie im Fenster der Kostenstellen nicht alle, sondern eine einzelne oder mehrere Kostenstellen auswählen, dann werden nur jene Buchungen in die Auswertung miteinbezogen, die auf die markierten Kostenstellen verbucht wurden. Diese Funktion ist für jene Betriebe wichtig, wo die Umsatzsteuer- Regelbesteuerung nur für einzelne Betriebszweige angewendet wird. Bei der Umsatzsteuerauswertung können im Register Voranmeldung mit den entsprechenden Schaltflächen die Umsatzsteuervoranmeldungs-Formulare U30 und U31 für den ausgewählten Zeitraum am Bildschirm erstellt und gedruckt, bzw. mit den Buttons U30xml und U31xml Dateien für die Schnittstelle Finanz Online bereitgestellt werden. Hinweis: Die allgemeinen Daten wie Finanzamt-Nummer, Finanzamt, Steuernummer, UID-Nummer, BIC, IBAN usw. können Sie bei den Betriebsdaten eintragen Belegliste Mit dieser Auswertung erstellen Sie eine Liste aller umsatzsteuerrelevanten Belege, die für die Berechnung der Zahllast im ausgewählten Bereich herangezogen werden Verprobung Diese Auswertung vergleicht die auf den Steuerkonten verbuchten Steuerbeträge mit den Steuerbeträgen, die sich aus den zugrundeliegenden Umsätzen errechnen. Sollte hier eine Differenz auftreten, dann handelt es sich dabei um jene Buchungen, die unüblicherweise direkt auf Umsatzsteuerkonten durchgeführt wurden. Für pauschalierte Buchungen ist diese Funktion natürlich nicht möglich, da keine Steuerbeträge auf die Steuerkonten verbucht werden Ust-Kennzahlen für U30 und Finanz-Online Im Menüpunkt Stammdaten - Konten Register Anmerkung können die Ust-Kennziffern 027 und 028 für die betroffenen Umsätze eingestellt werden. In der Kennziffer 027 sind Vorsteuerbeträge betreffend Anschaffungs- bzw. Herstellkosten von Kraftfahrzeugen sowie aus deren laufenden Aufwendungen (Instandhaltung, Treibstoff, ect.) gesondert anzugeben. In der Kennziffer 028 sind Vorsteuern betreffend Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von Gebäuden einschließlich diesbezüglich geleisteter Anzahlungen und in Bau befindlicher Gebäude zusätzlich einzutragen. Dies gilt auch für diesbezüglich anfallende Vorsteuern aus innergemeinschaftlichen Erwerben. Das U30-Formular und die Finanz-Online Schnittstelle wurden dahingehend erweitert. AGRIS GmbH Seite: 36

37 Formular U30 Querformat Das Formular U30 (Umsatzsteuervoranmeldung) wurde zur Gänze an das neue vierseitige Formular in Querformat angepasst und steht ab dem Jahr 2013 für den UVA Ausdruck zur Verfügung. Das bisherige U30 Formular bleibt für die vorangegangenen Jahre erhalten Auswertung Umsatzsteuer Belegliste Menüpunkt Auswertung Umsatzsteuer Belegliste. Hier wurde das Kontrollkästchen Kontobezeichnung integriert. Wird das Kästchen angehakt und die Vorschau erstellt, ist im Feld Bezeichnung die Bezeichnung des Kontos lt. Kontenplan und der Buchungstext ersichtlich. Wird das Kästchen NICHT angehakt und die Vorschau erstellt, ist im Feld Bezeichnung NUR der Buchungstext angeführt. AGRIS GmbH Seite: 37

38 Zusammenfassende Meldung Die zusammenfassende Meldung über innergemeinschaftliche Warenlieferungen befindet sich im Menüpunkt Auswertung Umsatzsteuer. Diese Meldung ist für Betriebe vorgeschrieben, die umsatzsteuerfrei unter Angabe der UID- Nummer an Kunden im übrigen Gemeinschaftsgebiet der EU Warenlieferungen durchführen. Das Programm erstellt aus den Ausgangsrechnungen, die an Kunden mit einer nicht-österreichischen UID-Nummer ausgestellt sind für den ausgewählten Zeitraum eine Liste mit der Summe der Bemessungsgrundlage pro Kunde. Diese Liste kann am Bildschirm erstellt, gedruckt, exportiert oder direkt in Excel übernommen werden. Auf die Integration des Formulars zum Ausdrucken wurde verzichtet: Dieses Formular sollte über die FinanzOnline Schnittstelle eingereicht werden, da bei Abgabe in Papierform der Abgabetermin um ein halbes Monat vorverlegt ist Ust Voranmeldung ng f. Kostenstellen Verwenden Sie in Ihrem Betrieb unterschiedliche steuerliche Einstufungen bei Ihren Kostenstellen / Betriebszweigen so markieren im Register Voranmeldung das gewünschte Monat oder die relevanten Monate und im Abschnitt Kostenstellen die betreffende Kostenstelle und erstellen im Anschluss das Formular U30 oder die xml-datei für FinanzOnline Schnittstelle Schnittstelle Finanz-Online / Ust-Formular Die Formulare U30 (Umsatzsteuervoranmeldung) und U31 (Rückzahlung) sowie die Schnittstelle zu Finanz-Online wurden den Bedürfnissen angepasst. AGRIS GmbH Seite: 38

39 Wichtig ist, dass bei den Betriebsdaten auch die entsprechenden Informationen IBAN und BIC ausgefüllt werden. Im Menüpunkt Auswertung Umsatzsteuer können für die Übermittlung der Umsatzsteuerformulare über die FinanzOnline Schnittstelle mit der Buchhaltung nun die entsprechenden Dateien im vorgegebenen XML-Format erstellt werden. Dies geschieht über die Schaltflächen <U30.xml> für die Umsatzsteuervoranmeldung, <U31.xml> für die Beilage zur Umsatzsteuervoranmeldung und <U13.xml> für die Zusammenfassende Meldung. Um die entsprechenden Dateien zu erstellen wählen Sie den Zeitraum aus und klicken auf die jeweilige Schaltfläche. Das Programm erstellt im Ordner der Buchhaltung die entsprechenden Dateien, aus dem Dateinamen geht hervor, um welches Formular und um welchen Zeitraum es sich handelt. Für die Umsatzsteuervoranmeldung des Monats Jänner 2010 heißt die Datei zum Beispiel: U30_ XML. Zum Übermitteln der Datei starten Sie Ihren FinanzOnline-Zugang und wählen im Bereich Eingaben Übermittlung die entsprechende XML.Datei aus dem Ordner Ihrer Buchhaltung aus. Hinweis: Um diese Funktionen nutzen zu können, müssen Sie bei der Installation des Programmes die Zusatzoption FinanzOnline F inanzonline-schnittstelle markiert haben. Falls dies nicht der Fall ist können Sie die Installation jederzeit wiederholen. AGRIS GmbH Seite: 39

40 12 Gewinn auswerten 12.1 Gewinn und Verlust-Rechnung (GuV) Die Gewinn- und Verlustrechnung stellt die betrieblichen Erträge und die betrieblichen Aufwände gegenüber und berechnet die Einkünfte aus Landund Forstwirtschaft bzw. die Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Diese Auswertung kann auch für eine einzelne oder mehrere Kostenstellen erstellt werden, das Ergebnis ist dann jener Teil der Einkünfte, den die einzelnen Kostenstellen zum gesamten Einkommen beitragen. Die Zusatzeinstellungen beschränken sich auf die Auswertung pro Vergleichseinheit und ev. auf die Währung. Die Zusatzeinstellungen RLG-Auswertung, Gruppenunterteilung, Durchschnittsspalte, Summenspalte und Grafik werden durch Auswahl des entsprechenden Formulars umgesetzt Formularauswahl Im unteren Bereich ist die Auswahl des gewünschten Formulars möglich. Die einfache Liste ist als Standardformular jeweils voreingestellt. Das Programm merkt sich allerdings das zuletzt verwendete Formular. Dies ist vor allem bei der Verwendung eigener Formulare sinnvoll. Das voreingestellte Standardformular entspricht der bekannten Darstellung der älteren Versionen. Die Namen der anderen Formulare erklären sich normalerweise selbst. Für den Bereich der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende Formulare verfügbar: Auswertung_Gewinn_Liste Einfaches Formular mit Spalten für Beträge und Prozentanteile für ein oder zwei Buchführungsjahre. Werden zwei Jahre ausgewertet, ist eine Durchschnittspalte samt Prozentanteilen zusätzlich sichtbar. Auswertung_Gewinn_Liste_Kontengruppen Formular mit Spalten für Beträge und Prozentanteile innerhalb der Kontengruppe für ein oder zwei Buchführungsjahre. Die Darstellung erfolgt gruppiert nach Kontengruppen. Werden zwei Jahre ausgewertet, ist eine Durchschnittspalte samt Prozentanteilen zusätzlich sichtbar. Auswertung_Gewinn_Liste_Querformat Liste wie oben für bis zu 4 Buchführungsjahre. Auswertung_Gewinn_Liste_Kontengruppen_Querformat rformat Liste wie oben für bis zu 4 Buchführungsjahre. AGRIS GmbH Seite: 40

41 Auswertung_Gewinn_Liste_Rechnungslegungsgesetz Formular mit Gruppierung nach RLG-Zuordnung für ein Buchführungsjahr. Auswertung_Gewinn_Grafik Formular mit jeweils einer Grafik für die kontenweise Darstellung der Erträge und Aufwände für ein bis zehn Buchführungsjahre. Auswertung_Gewinn_Grafik_Monatsauswertung Formular mit jeweils einer Grafik für die kontenweise Darstellung der monatlichen Ertragssummen und Aufwandssummen für ein bis zehn Buchführungsjahre. Für die anderen Bereiche der Gewinnauswertung sind die Formulare ebenfalls nach dem gleichen Schema verfügbar Bildschirmdarstellung der Auswertungen Mit der Schaltfläche <Vorschau> wird die Berechnung gestartet und die Auswertung mit dem ausgewählten Formular am Bildschirm dargestellt. Die Auswertungen werden im rechten Bereich des Fensters dargestellt. Mit den Funktionen in der Symbolleiste kann die Darstellung verändert bzw. gezoomt werden. Außerdem finden Sie Funktionen zum Drucken, Speichern und versenden per in der Leiste. Im linken Bereich des Vorschaufensters werden die Auswertungsseiten in einer kleinen Übersicht dargestellt. Mit einem Klick auf eine Seite wird die ausgewählte Seite rechts groß dargestellt. AGRIS GmbH Seite: 41

42 Mehrfachschaltfläche Vorschau Die Schaltfläche <Vorschau> kann nicht nur für die Anzeige einer Bildschirmvorschau verwendet werden. Durch Anklicken des Auswahlpfeiles rechts von der Schaltfläche werden die weiteren Funktionen sichtbar und können angeklickt werden. Gleichzeitig stellt sich die Bezeichnung der Mehrfachschaltfläche auf die zuletzt ausgewählte Funktion um. Erst beim neuerlichen Öffnen des Fensters wird wieder auf die Standardfunktion Vorschau gewechselt. Drucken Mit dieser Funktion wird die Auswertung mit dem ausgewählten Formular ohne weitere Abfrage direkt auf dem eingestellten Standarddrucker ausgedruckt. Designer Mit dieser Funktion wird das ausgewählte Formular mit dem Formulardesigner zur Bearbeitung geöffnet. Auswahl Mit dieser Funktion erscheint ein zusätzliches Fenster zur Auswahl der Ausgabeform und für die Einstellung spezieller Details für die Ausgabe. Excel Mit dieser Funktion wird die gewählte Auswertung direkt im Format Microsoft Excel dargestellt, sofern dieses installiert ist. Pdf Mit dieser Funktion wird die gewählte Auswertung direkt als Pdf in Ihrem eingerichteten Standardprogramm für die Anzeige von PDF-Dateien angezeigt (normalerweise Acrobat Reader) Formulardesigner Ab der Version 2008 der Buchhaltung wird ohne Zusatzkosten der Formulardesigner List&Label der Fa. Combit mitgeliefert. Sie können damit auch die neuen Formulare für die Gewinnauswertung selbst gestalten. Um ein gespeichertes Formular zu verändern wählen Sie zuerst in der Auswahl das gewünschte Formular aus und klicken Sie anschließend auf die Auswahlfunktion der Schaltfläche <Vorschau> und wählen aus der Liste den Eintrag Designer. Der mitgelieferte Formulardesigner öffnet sich und zeigt im linken Bereich die im Formular verwendeten Objekte (das sind die grün hinterlegten Bereiche in der Vorschau) und den dazugehörigen Eigenschaftendialog, im mittleren Bereich eine Layoutvorschau des Formulars und im rechten Bereich eine Liste der zur Verfügung stehenden Variablen. Sie können hier jedes Detail des Formulars ändern und Ihren Wünschen anpassen. Bevor Sie eine Änderung vornehmen speichern Sie am besten gleich das Formular unter einem eigenen Namen. AGRIS GmbH Seite: 42

43 Damit wird das Originalformular nicht verändert und Sie verhindern damit auch, dass beim nächsten Update Ihre Änderungen wieder mit dem Originalformular überschrieben werden. Die Formulare werden normalerweise im Ordner C:\Programme\Agris-Buchhaltung\Reporte gespeichert. Dorthin müssen auch die eigenen Formulare gespeichert werden damit sie verwendet werden können. Falls Sie den Speicherort der Formulare ändern müssen, können Sie dies im Menüpunkt Eingabe Betrieb im Register Auswertung tun Beispiel: Erstellen eines Formulars mit 3D-Grafikauswertung Starten Sie den Menüpunkt Auswertung Gewinnermittlung und wählen Sie im Register Gewinnund Verlustrechnung das Formular Auswertung_Gewinn_Grafik aus. Verwenden Sie die Auswahlfunktion der Vorschauschaltfläche und klicken Sie auf den Eintrag Designer. Im Designer werden im Bereich links oben die Objekte der Auswertung angezeigt. Klicken Sie darunter auf den Register Berichtstruktur, damit der Berichtscontainer des Formulars angezeigt wird. Klicken Sie mit der Maus doppelt aus den ersten Eintrag Ertrag, das Eigenschaftenfenster der Ertragsgrafik wird geöffnet. In der Liste rechts oben kann der Typ der Grafik ausgewählt werden. Klicken Sie hier auf gruppiert (3D) und speichern Sie die Auswahl mit der Schaltfläche <Ok>. Wiederholen Sie den Vorgang mit dem Eintrag Aufwand Wählen Sie den Menüpunkt Datei Speichern Als, tragen Sie als Dateinamen für Ihre neue Auswertung z.b.: Auswertung_Gewinn_Grafik3D ein und klicken Sie auf die Schaltfläche AGRIS GmbH Seite: 43

44 <Speichern>. Achten Sie darauf, dass die ersten beiden Teile des Namens (hier: Auswertung_Gewinn) unbedingt gleich bleiben müssen damit das Programm das Formular der richtigen Auswertung zuordnet. Beenden Sie den Designer und schließen Sie das Auswertungsfenster. Öffnen Sie das Auswertungsfenster erneut, wählen Sie aus der Formularliste Ihr neues Formular und sehen Sie sich das Ergebnis am Bildschirm an Betriebszweigauswertung Hier können Sie eine Betriebszweigauswertung für einen bestimmten Zeitraum erstellen Außerbetriebliches Einkommen Die Auswertung des Außerbetrieblichen Erwerbseinkommens summiert die Salden aller Konten, die als außerbetriebliches Einkommen eingestuft sind Sozialeinkommen Die Auswertung des Sozialeinkommens summiert die Salden aller Konten, die als Sozialeinkommen eingestuft sind Privatverbrauch Diese Auswertung berechnet den Privatverbrauch aus den privaten Einnahmen (sofern vorhanden), den Ausgaben für die Lebenshaltung und den Ausgaben für die private Vermögensbildung Budgetauswertung Mit der Budgetauswertung können Sie die bei den Ertrags- und Aufwandskonten eingetragenen Budgetwerte mit den tatsächlichen Aufwänden und Erträgen im Buchführungsjahr gegenüberstellen und prozentuell die Budgeterfüllung auswerten. 13 Bilanz erstellen 13.1 Eröffnungsbilanz Mit dieser Auswertung wird die betriebswirtschaftliche oder die steuerliche Bilanz zum Jahresbeginn erstellt Zwischen- und Schlussbilanz Mit dieser Auswertung kann eine Bilanz zu einem bestimmten Stichtag erstellt werden. AGRIS GmbH Seite: 44

45 13.3 Bilanzvergleich Diese Auswertung stellt die wichtigsten Positionen der Bilanz im Laufe der Zeit gegenüber. 14 Kennzahlen auswerten 14.1 Eigenkapitalentwicklung Diese Auswertung summiert die Einkünfte aus der Land- und Forstwirtschaft, das Außerbetriebliche Erwerbseinkommen und das Sozialeinkommen auf und berechnet das Gesamteinkommen. Nach Abzug des Privatverbrauchs ergibt sich die Eigenkapitalbildung. Sie berechnet auch die Verzinsung des Eigenkapitals, also jene Zahl, die dem Betriebsleiter sagt, ob er reicher oder ärmer geworden ist Kennzahlen Die Auswertung berechnet spezielle betriebswirtschaftliche Kennzahlen zum Kapital und zum Gewinn. In der Kennzahlenauswertung konnte bisher nur nach der reduzierten landwirtschaftlichen Nutzfläche ausgewertet werden. In der Version 2013 kann zusätzlich auch nach der Forstfläche oder nach der gesamten Kulturfläche ausgewertet werden. Im Menüpunkt Eingabe Betrieb im Register Weitere Einstellungen kann die Forstfläche in ha erfasst werden. Reduzierte landw. genutzte Fläche in ha; diese wird für die Berechnung der Kennzahlen pro ha verwendet. Zinsanspruch in Prozent; für die Berechnung des Zinsanspruches des eingesetzten Kapitals Anzahl der am Betrieb beschäftigten, nicht entlohnten Arbeitskräfte; für die Berechnung der Kennzahlen pro Arbeitskraft Forstfläche in ha; diese wird für die Berechnung der Kennzahlen pro ha Forstfläche verwendet. AGRIS GmbH Seite: 45

46 Bruttolohn pro Monat; für die Berechnung des Lohnanspruches der nicht entlohnten Arbeitskräfte. Die mitgelieferten Werte entsprechen ca. dem Kollektivvertragslohn + anteilige Sonderzahlungen + Arbeitgeberanteil der Sozialversicherung für die entsprechende Tätigkeit. Betriebsleiterzuschlag rzuschlag je 100 Euro DB; Für die Tätigkeit des Betriebsleiters wird zum Lohnanspruch pro Euro Deckungsbeitrag ein kalkulatorischer Wert addiert. Bei der Gegenüberstellung mehrerer Jahre gibt ein farbiger Pfeil an, ob die Kennzahl sich positiv oder negativ entwickelt. Für eine Interpretation der Entwicklung des Betriebes sind mindestens zwei, besser drei Jahre und die Durchschnittsspalte erforderlich. Die Auswertung besteht aus zwei Seiten, die hier gezeigte Tabelle ist ein Ausschnitt davon. Die Darstellung erfolgt in gewohnter Form. Neu sind die farbigen Pfeile, die eine schnelle Einschätzung der Entwicklung einzelner vergleichbarer Kennzahlen, bzw. ein schnelles Erkennen der Stärken und Schwächen des Betriebes erlauben. Ein grüner Pfeil bedeutet eine Verbesserung um mehr als 5 Prozent in die entsprechende Richtung, ein roter Pfeil bedeutet eine Verschlechterung um mehr als 5 Prozent in die entsprechende Richtung. Die Kennzahlen mit den orangen Pfeilen bewegen sich innerhalb des Bereiches +/- 5 Prozent. Der hier in der Kennzahlenauswertung verwendete Lohnanspruch ist eine kalkulatorische Zahl für die Beurteilung der Rentabilität des Betriebes, ohne Berücksichtigung von Nebeneinkommen und Privatverbrauch. Für die tatsächliche Eigenkapitalsbildung müssen die konkreten Zahlen, wie sie in der Eigenkapitalauswertung zur Verfügung stehen herangezogen werden. AGRIS GmbH Seite: 46

47 Im Menüpunkt Auswertung Kennzahlen im Register Kennzahlen wird eingestellt, welche Fläche für die Darstellung der Kennzahlen pro Hektar verwendet werden soll. In der Auswertung werden im oberen Bereich die Flächenangaben RLN, Forstfläche und Gesamtfläche angezeigt. Die ausgewiesenen Kennzahlen pro Hektar werden jeweils für die gewählte Fläche dargestellt Arbeitsstundenauswertung Bei den allgemeinen Betriebsdaten können im Register Lohnansatz neben der Anzahl der Arbeitskräfte auch die geleisteten Arbeitsstunden eingetragen werden. AGRIS GmbH Seite: 47

48 Damit wird in der Kennzahlenauswertung auch der Arbeitsverdienst pro nicht entlohnte Arbeitsstunde berechnet Kurzbeschreibung der Berechnung der Kennzahlen Reduzierte landw. genutzte Fläche; Eingabe bei den allgemeinen Betriebsdaten im Register Weitere Einstellungen Nicht entlohnte Arbeitskräfte; Eingabe bei den allgemeinen Betriebsdaten im Register Lohnansatz Ertrag; Summe der verbuchten Beträge auf allen Ertragskonten Ertrag aus der Produktion; Summe der verbuchten Beträge auf Konten der Kontoart Ertrag Ertrag öffentliche Gelder; Summe der verbuchten Beträge auf Konten der Kontoart Zuschüsse Aufwand; Summe der verbuchten Beträge auf allen Aufwandskonten Aufwandsrate; Aufwand/Ertrag*100 Variabler Aufwand; Summe der verbuchten Beträge auf Konten der Kontoart Variabler Aufwand Fixer Aufwand (ohne AfA); Summe der verbuchten Beträge auf Konten der Kontoart Fixer Aufwand Abschreibung; Summe der verbuchten Beträge auf Konten der Kontoart Abschreibung Fixer Aufwand (gesamt); Summe der verbuchten Beträge auf Konten der Kontoarten Fixer Aufwand und Abschreibung Gesamtdeckungsbeitrag; Ertrag Variabler Aufwand Deckungsbeitrag aus der Produktion; Ertrag aus der Produktion Variabler Aufwand (Deckungsbeitrag ohne Öffentliche Gelder) AGRIS GmbH Seite: 48

49 Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft; Ertrag Aufwand Cash-Flow; Einkünfte + Abschreibung Eigenkapitalbildung; Eigenkapital am Jahresende Eigenkapital am Jahresbeginn Durchschnittliches Eigenkapital; (Eigenkapital Jahresbeginn + Eigenkapital Jahresende) / 2 Durchschnittliche Eigenkapitalquote; Durchschnittliches Eigenkapital / (Durchschnittliches Gesamtkapital) * 100 Durchschnittliches Fremdkapital; (Fremdkapital Jahresbeginn + Fremdkapital Jahresende) / 2 Durchschnittlicher Verschuldungsgrad; Durchschnittliches Fremdkapital / (Durchschnittliches Gesamtkapital) * 100 Kalkulatorischer Zinsansatz des Eigenkapitals; Durchschnittliches Eigenkapital * Eingetragener Prozentsatz aus den Betriebsdaten im Register Weitere Einstellungen Kalkulatorischer Lohnansatz der nak; Summe der Lohnansätze der nicht entlohnten Arbeitskräfte + Betriebsleiterzuschlag lt. Eingaben bei den Betriebsdaten im Register Lohnansatz Solleinkommen; Zinsansatz + Lohnansatz; Das Solleinkommen ist jenes Einkommen, dass erwirtschaftet werden muss, um sowohl den Zinsanspruch für das eingesetzte Kapital als auch den Lohnanspruch für alle beteiligten, nicht entlohnten Arbeitskräfte abzudecken Geldflussrechnung Diese Auswertung berechnet die Herkunft und die Verwendung des Geldes. Die Geldflussrechnung ist jene Auswertung, in der die tatsächlichen Geldflüsse im Betrieb nachvollzogen werden können. In der Geldflussrechnung spielen nur jene Buchungen eine Rolle, die auch tatsächlich einen Geldfluss dar stellen. Alle unbaren bzw. kalkulatorischen Buchungen wie Abschreibung, Naturalverbrauch, Mehrwert/Minderwert werden in der Geldflussrechnung nicht berücksichtigt. In dieser Auswertung kann am besten nachvollzogen werden, wo das im Umsatzbereich eingenommenen Geld verblieben ist oder wieder ausgegeben wurde; entweder in Anlagen investiert, oder im Privatbereich ausgegeben, oder auf Guthabenkonten angelegt bzw. Rückzahlung von Verbindlichkeiten Saldenliste Im Menüpunkt Auswertung Kennzahlen Register Saldenliste können Auswertungen für beliebige Bereiche von Konten Summen- und Saldenlisten erstellt werden. Die Saldenliste kann mit der Funktion <Gruppenunterteilung> nach Kontengruppen gruppiert und mit Zwischensummen ausgewertet werden. 15 Vorbereitungen zum Jahresabschluss In diesem Abschnitt werden der Jahresabschluss mit seinen Vorbereitungen und der Jahreswechsel im System der doppelten Buchhaltung beschrieben. Dazu sind verschiedene Arbeitsschritte notwendig, die auch in einer bestimmten Reihenfolge ausgeführt werden müssen. AGRIS GmbH Seite: 49

50 Die Verbuchung der laufenden Geschäftsfälle ist höchstwahrscheinlich mit dem 31. Dezember noch nicht abgeschlossen. Erfahrungsgemäß sollte ca. bis Ende Jänner des Folgejahres zugewartet werden, bevor mit dem Jahresabschluss begonnen wird. Unabhängig davon kann das nächste Buchführungsjahr aber bereits gestartet werden, doch dazu später mehr. Wenn dann alle laufenden Belege des Buchführungsjahres verbucht sind geht der Abschluss des Buchführungsjahres, und die Eröffnung des neuen Buchführungsjahres folgendermaßen vor sich Kontrolle der Kontostände Sofern Sie nicht laufend Ihre Kontostände mit kontrollieren sollten Sie zumindest am Jahresende die Kontostände der Kassa-, Bank-, Kunden- und Lieferantenkonten lt. Ihrer Buchhaltung mit den Salden der letzten Kontoauszüge bzw. den Bargeldbeständen vergleichen. Eventuelle Differenzen müssen gefunden und berichtigt werden Aktualisieren der Anlagenkartei Im Anlagenbereich sind durch Zugänge und Abgänge im Laufe des Buchführungsjahres einige Arbeitsschritte erforderlich. Diese können sofort beim Zugang oder Abgang der Anlage durchgeführt werden oder spätestens jetzt, vor Beginn des Jahresabschlusses Zugänge von Anlagen Wenn Sie im Laufe des Buchführungsjahres neue Anlagen gekauft bzw. in Betrieb genommen haben, und diese noch nicht in der Anlagenkartei erfasst haben, dann müssen Sie dies jetzt erledigen, damit die neue Anlage in der automatischen Abschreibungsverbuchung berücksichtigt wird. Geben Sie die Anlage einfach mit den vorhandenen Daten in die Anlagenkartei ein, sofern dies noch nicht geschehen ist, um die Berechnung der Abschreibung zu gewährleisten. Haben Sie im Buchführungsjahr eine Anlage errichtet und bereits in Betrieb genommen, und die laufenden Aufwendungen auf das Konto In Bau befindliche Anlagen verbucht, dann müssen Sie den Saldo dieses Kontos jetzt auf das entsprechende Anlagenkonto umbuchen. Diese Buchung kann zum Beispiel folgendermaßen aussehen: 0210 Gebäude und bauliche Anlagen / 0710 Anlagen in Bau Ist die Anlage noch nicht fertiggestellt bzw. noch nicht in Betrieb, dann wird das Konto für die in Bau befindliche Anlage über die Bilanz in das nächste Jahr übertragen Instandhaltung tung und Erweiterung von Anlagen Bestehende Anlagen müssen mitunter umgebaut, erweitert, renoviert, repariert bzw. gewartet werden. In einer steuerlichen Buchhaltung gelten Aufwendungen für Instandhaltung (kleinere Reparaturen, Wartung, Service...) und Instandsetzung (größere Reparaturen) als Erhaltungsaufwand, der für die Erhaltung der Betriebsfähigkeit der Anlage getätigt wird. Diese Aufwände für die Instandhaltung und Instandsetzung können im Jahr der Aufwendung voll als Aufwand verbucht werden. Aufwände für den Umbau und die Erweiterung von Anlagen gelten hingegen als Herstellungsaufwand und müssen normalerweise auf die Restnutzungsdauer der Anlage verteilt abgeschrieben werden. In besonderen Fällen wird durch einen Umbau oder eine Erweiterung auch die Restnutzungsdauer einer Anlage verlängert. AGRIS GmbH Seite: 50

51 Für die betriebswirtschaftliche Buchhaltung können eventuell auch größere Reparaturen, die den Wert der Anlage stark erhöhen in das Anlagevermögen aufgenommen werden. Wird eine Reparatur oder eine Erweiterung einer Anlage in die Anlagenkartei eingetragen, dann wird eine neue, zusätzliche Anlage erstellt. Die Kosten der Reparatur oder Erweiterung werden als Anschaffungswert verwendet, als Nutzungsdauer wird die Restnutzungsdauer der zugrundeliegenden Anlage eingetragen. Es besteht auch die Möglichkeit, die zu Grunde liegende Anlage in der Anlagenkartei ausscheiden zu lassen, und eine neue Anlage anzulegen. Als Anschaffungswert wird dann der Restbuchwert der zugrundeliegenden Anlage aus dem Ende des vorigen Buchführungsjahres samt den Kosten der Reparatur bzw. Erweiterung verwendet. Die neuerliche Nutzungsdauer kann in diesem Fall frei gewählt werden Abgänge von Anlagen Anlagen können entweder gegen Entgelt (Verkauf, in Zahlung gegeben, Schadensfall mit Versicherungsleistung) oder unentgeltlich (Schadensfall ohne Versicherungsleistung) aus dem Betrieb ausscheiden. Für Anlagen, die im laufenden Buchführungsjahr ausscheiden, muss in der Anlagenkartei das Abgangsdatum gesetzt werden, sofern dies nicht gleich bei der Verbuchung des Anlagenabganges als Geschäftsfall geschehen ist. Bereits vollständig abgeschriebene Anlagen, die sich noch im Betrieb befinden können ohne weiteres in der Anlagenkartei verbleiben, da diese von der Abschreibungsverbuchung nicht mehr erfasst werden. Ist die Anlage gegen Entgelt ausgeschieden, dann wurde der Geschäftsfall spätestens beim Zahlungseingang ja verbucht. Kontrollieren Sie bei einem Maschinentausch, ob der Aufpreis oder Neupreis einer Maschine verbucht wurde. Bei der Verbuchung des Aufpreises wird die Neumaschine nicht mit dem vollen Anschaffungswert in die Buchhaltung aufgenommen und das Altgerät verbleibt im Betrieb Vereinfachte Verbuchung In der betriebswirtschaftlichen Buchhaltung wird zum Zeitpunkt des Ausscheidens der Anlage oft nur der Buchwert am Anlagenkonto ausgebucht und die eventuelle Differenz zwischen Buchwert und Verkaufspreis als Aufwand oder Ertrag verbucht. z.b.: Verkauf über dem Buchwert 2800 Girokonto / 0400 Maschinen und Geräte oder z.b.: Verkauf unter dem Buchwert / 4600 Erlöse aus Anlagenabgang 2800 Girokonto / 0400 Maschinen und Geräte 7830 Verluste aus Anlagenabgang Ordnungsgemäße Verbuchung In der Steuerlichen Buchhaltung stellen Anlagenverkäufe Hilfsgeschäfte dar, die folgendermaßen verbucht werden: Zum Zeitpunkt des Verkaufs wird der Verkaufserlös verbucht z.b.: AGRIS GmbH Seite: 51

52 2700 Kassa / 4600 Erlöse aus Anlagenabgang Am Jahresende wird die Abschreibung bis zum Zeitpunkt des Verkaufes verbucht (bei Abgang im ersten Halbjahr ein halber Jahresbetrag, bei Abgang im zweiten Halbjahr ein voller Jahresbetrag): 7010 Abschreibung / 0400 Maschinen und Geräte Im nächsten Schritt wird der verbleibende Buchwert zum Zeitpunkt des Ausscheidens der Anlage ausgebucht z.b.: 7820 Buchwert abgegangener Anlagen / 0400 Maschinen und Geräte Als letzter Schritt wird der Saldo zwischen dem Verkaufserlös (am Konto 4600) und dem Buchwert (am Konto 7820) ermittelt und umgebucht. Ist der Erlös größer als der Buchwert werden beide auf das Ertragskonto 4630 Gewinne aus Anlagenabgang umgebucht Gewinne aus Anlagenabgang / 7820 Buchwert abgegangener Anlagen 4600 Erlöse aus Anlagenabgang / 4630 Gewinne aus Anlagenabgang Ist der Erlös kleiner als der Buchwert werden beide auf das Aufwandskonto 7830 Verluste aus Anlagenabgang umgebucht Verluste aus Anlagenabgang / 7820 Buchwert abgegangener Anlagen 4600 Erlöse aus Anlagenabgang / 7830 Verluste aus Anlagenabgang Wird eine alte Anlage für die Anschaffung einer neuen Anlage in Zahlung gegeben, dann muss trotzdem der gesamte Wert der neuen Anlage festgestellt und in die Anlagenkartei eingetragen werden. Die Verbuchung wird dann am besten in einen Kauf und einen Verkauf aufgeteilt und wie oben verbucht Verbuchen der Abschreibung In der AGRIS-Buchhaltung können Sie entweder über die Aufgabenleiste oder über die Mehrfachschaltfläche <Abschreibung> im Buchungsjournal die automatische Verbuchung der Abschreibung starten. Die Abschreibungsbeträge werden für alle im Betrieb befindlichen Anlagen berechnet und anhand der in der Anlagenkartei eingetragenen Werte auf die entsprechenden Konten und Kostenstellen im Journal verbucht. Im Menüpunkten Auswertung Vermögen können Sie eine Liste der zu verbuchenden Anlagen und Abschreibungsbeträge erstellen und als Beleg verwenden. Im Menüpunkt Auswertung Buchungen können Sie die Abschreibungsbuchungen im Journal auswerten, indem Sie nur die Abschreibungsbuchungen markieren. Die Abschreibung wird im Soll auf das Abschreibungskonto (meist 0710) verbucht und im Haben auf das jeweilige Anlagenkonto (Maschinen, Gebäude...). Sie können die Buchungen im Journal mit der Schaltfläche <Ändern> anzeigen und die Buchungen nachvollziehen Durchführen der Inventur im Betrieb Dieser Arbeitsschritt ist der einzige, der womöglich genau zum Jahreswechsel erfolgen sollte. Bei der Inventur geht es nämlich um die mengen- und wertmäßige Erfassung der Warenbestände (Selbsterzeugte Vorräte und zugekaufte Vorräte) und Tierbestände. Die Eingabe der Endbestände der Inventur erfolgt in derselben Eingabemaske, in der sich bereits die Anfangsbestände befinden. AGRIS GmbH Seite: 52

53 Sie können im Menüpunkt Auswertung Vermögen die Vorräte und Viehbestände ausdrucken und diese Liste als Hilfestellung zur Durchführung der Inventur verwenden. Nicht neu erfasst werden die Anlagen, die bereits zum Jahresanfang in das Programm eingegeben wurden und die automatisch von einem Buchführungsjahr in das nächste übertragen werden. Zum Zweck des Jahresabschlusses brauchen auch die Geldbestände (Guthaben und Schulden bzw. Aktive und Passive Geldbestände) nicht erfasst zu werden, da diese in der Buchführung ohnehin laufend mitgerechnet werden Eingabe der Inventur in das Programm Die zum Jahresende erstellte Inventur wird mit dem Menüpunkt Eingabe Umlaufvermögen eingegeben. In den Eingabemasken befinden sich die Eingabefelder für den Bestand zum Jahresende. In diese Eingabefelder werden die laut Inventur vorhandenen Vorräte und Viehbestände und deren Wert eingetragen Verbuchen der Mehr und Minderwerte In der AGRIS-Buchhaltung können Sie entweder über die Aufgabenleiste oder über die Mehrfachschaltfläche <Mehr/Minderwert> im Buchungsjournal die automatische Verbuchung der Mehr- und Minderwerte starten. Das Programm berechnet die Differenz der Inventurbestände per Jahresbeginn und per Jahresende und verbucht diese Differenz der beiden Bestände entweder als Mehrwert (wenn der Bestand im Laufe des Buchführungsjahres größer geworden ist) oder als Minderwert (wenn sich der Bestand im Laufe des Buchführungsjahres verringert hat). Im Menüpunkten Auswertung Vermögen können Sie eine Liste der Vorräte und Viehbestände mit den Mehr- und Minderwerten erstellen und als Beleg verwenden. Im Menüpunkt Auswertung Buchungen können Sie die Mehr- Minderwertbuchungen im Journal auswerten, indem Sie nur die Mehr- Minderwertbuchungen markieren. Wenn Sie die Endstände per über den Menüpunkt Eingabe Umlaufvermögen Register Selbsterzeugte Vorräte / Zugekaufte Vorräte / Vieh in dem Feld Jahresende eingegeben haben, dann können mit dieser Funktion die Mehr- und Minderwerte vom Programm automatisch verbucht werden. Dabei werden Mehrwerte als Ertrag im Haben und Minderwerte als Aufwände im Soll unter Verwendung der beim Umlaufvermögen eingetragenen Konten verbucht. Bei der Verbuchung der zugekauften Vorräte werden die Aufwandskonten verwendet, bei den selbsterzeugten Vorräten und beim Vieh werden die Ertragskonten verwendet. Die Gegenbuchung erfolgt dann auf dem jeweiligen Bestandskonto (Vorräte, Vieh...). Durch die Verbuchung der Mehr und Minderwerte wird erst der tatsächliche Verbrauch an Waren im laufenden Buchführungsjahr sichtbar. Zur Verbuchung gelangen ja im Laufe des Jahres nur die zugekauften und die verkauften Waren. Die Veränderungen der Bestände vom Jahresanfang bis zum Jahresende stellen aber ebenfalls einen Aufwand oder einen Ertrag für das Buchführungsjahr dar, der berücksichtigt werden muss. Minderwerte erhöhen den Aufwand (bzw. verringern den Ertrag), Mehrwerte erhöhen den Ertrag (bzw. verringern den Aufwand). In der doppelten Buchhaltung wird also der tatsächlich im Buchführungsjahr liegende Aufwand und Ertrag berechnet. AGRIS GmbH Seite: 53

54 15.7 Erfassung des Naturalverbrauches Beim Naturalverbrauch handelt es sich um betriebliche Erträge, die aber nicht verbucht werden, da die Erträge in den privaten Bereich bzw. zum Ausgedinge fließen. Um den betrieblichen Ertrag exakt festzustellen, müssen aber derartige Lieferungen vom Betrieb zum Privatbereich erfasst werden. Mit dem Menüpunkt Eingabe Naturalverbrauch kann der Naturalverbrauch eingetragen und im Anschluss daran vom Programm über die Mehrfachschaltfläche <Naturalverbrauch> im Journal automatisch verbucht werden. Der Naturalverbrauch kann für einen beliebigen Zeitabschnitt eingetragen werden. In der Praxis ist es aber meist ausreichend, den Naturalverbrauch am Ende des Buchführungsjahres für das gesamte Jahr in einem Arbeitsgang einzutragen. Bei einer Umsatzsteuerpflicht muss der Naturalverbrauch/Eigenverbrauch aber berücksichtigt und eventuell monatlich oder vierteljährlich eingegeben und verbucht werden Verbuchung des Eigenverbrauchs bei Optierung Optierende Betriebe müssen den Eigenverbrauch getrennt während des Jahres verbuchen, damit dieser Verbrauch auch in der UVA ausgewiesen wird. Dazu ist es notwendig die erforderlichen Konten in den Kontenplan aufzunehmen und die entsprechende Umsatzsteuer-Kennziffer zu hinterlegen. Im Menüpunkt Eingabe Stammdaten bearbeiten Konten markieren Sie ein Konto der Klasse 4 und klicken auf die Schaltfläche <kopieren>. Vergeben Sie eine neue Kontonummer und Bezeichnung. z.b.: 4900 Eigenverbrauch Natural 10% und das zweite Konto 4901 Eigenverbauch Natural 20%. Klicken Sie nun auf den Register Anmerkung und tragen Sie links unten im Feld Kostenart: 3500 und rechts im Feld Umsatzsteuer-Kennziffer: 001 ein. Speichern Sie die Eingaben mit OK Verbuchen des Naturalverbrauches In der AGRIS-Buchhaltung können Sie entweder über die Aufgabenleiste oder über die Mehrfachschaltfläche <Naturalverbrauch> im Buchungsjournal die automatische Verbuchung des Naturalverbrauchs starten. Im Menüpunkten Auswertung Vermögen können Sie eine Liste der Naturallieferungen erstellen und als Beleg verwenden. Im Menüpunkt Auswertung Buchungen können Sie die Naturalbuchungen im Journal auswerten, indem Sie nur die Naturalbuchungen markieren Bewerten und verbuchen von innerbetrieblichen Lieferungen und Leistungen Wenn Sie eine aussagekräftige, nach Betriebszweigen getrennte Auswertung erstellen wollen, dann müssen Sie auch die innerhalb des Betriebes, zwischen einzelnen Betriebszweigen erfolgten Lieferungen und Leistungen bewerten und verbuchen. Dabei handelt es sich meist um Lieferungen von einer Kostenstelle zu einer anderen Kostenstelle (zum Beispiel die Lieferung von Getreide von der Kostenstelle Ackerbau zur Kostenstelle Tierhaltung oder die Lieferung von Wirtschaftsdünger von der Kostenstelle Viehhaltung zur Kostenstelle Ackerbau). AGRIS GmbH Seite: 54

55 Derartige Lieferungen sind für die einzelnen Kostenstellen entweder Aufwände oder Erträge (das Getreide stellt einen Aufwand für die Tierhaltung und einen Ertrag für den Ackerbau dar und der Wirtschaftsdünger einen Aufwand für den Ackerbau und einen Ertrag für die Tierhaltung). Die Verbuchung erfolgt auf den entsprechenden Aufwands- und Ertragskonten, wirkt sich aber auf das Betriebsergebnis insgesamt nicht aus Umbuchungen zwischen Kostenstellen bzw. Betriebszweigen Wenn Sie eine nach Kostenstellen getrennte Buchhaltung führen, dann können Sie wahrscheinlich manche Buchungen zum Zeitpunkt der Verbuchung nicht exakt einer Kostenstelle zuordnen, bzw. können Sie noch nicht abschätzen, wie die Aufteilung auf die einzelnen Kostenstellen erfolgen soll. In diesem Fall empfiehlt sich, diese Buchungen vorerst einer einzigen Kostenstelle (immer der gleichen) zuzuordnen oder diese Buchungen vorerst einer allgemeine Kostenstelle zuzuordnen (z.b.: 0-Allgemein). Am Jahresende werden dann die so verbuchten Summen auf den einzelnen Konten am besten mit einem Kontoauszug ausgewertet, und dann die Aufteilung auf die einzelnen Kostenstellen bestimmt. Dazu werden dann die umzubuchenden Beträge bei der vorerst verwendeten Kostenstelle storniert und bei der Kostenstelle, die den Betrag zugewiesen bekommt, verbucht. Die Umbuchung erfolgt am besten Kontenweise, bei einer Buchung verwenden Sie also sowohl im Soll als auch im Haben immer nur das gleiche Konto, aber verschiedene Kostenstellen. Jene Kostenstellen, die Beträge erhalten werden genauso verbucht, wie beim ursprünglichen Beleg, also Aufwände im Soll, und Erträge im Haben. Im Gegenzug dazu werden jene Kostenstellen, von denen die Beträge weggebucht werden, dann auf der Gegenseite eingegeben, also Storno-Aufwände im Haben und Storno-Erträge im Soll. Durch diese Umbuchungen wird das Betriebsergebnis einer einzelnen Kostenstelle erst gerecht, und nur so können dann aussagekräftige Zahlen einer einzelnen Kostenstelle ausgewertet werden. Auf das Betriebsergebnis im Gesamten wirken sich derartige Umbuchungen natürlich nicht aus, da ja alle Beträge auf dem gleichen Konto einmal im Soll und einmal im Haben verbucht werden Umbuchungen zwischen Privatbereich und Betrieb Ähnlich wie bei den Kostenstellen verhält es sich auch mit der Aufteilung von Buchungen auf den betrieblichen und den privaten Bereich. Auch hier kann zum Zeitpunkt der Verbuchung nicht immer eine eindeutige Zuordnung erfolgen und auch hier empfiehlt sich, die Buchungen vorerst entweder nur auf ein privates oder nur auf ein betriebliches Konto zu verbuchen und am Jahresende jenen Teil, der nicht zum verwendeten Bereich gehört mit einer Umbuchung weg zu buchen. Soll allerdings während des Buchführungsjahres eine genaue Auswertung erstellt werden, dann müssen die Buchungen zu diesem Zeitpunkt bereits eindeutig zugeordnet sein. Dies gilt vor allem dann, wenn es sich um eine steuerliche Buchhaltung mit Umsatzsteuerverrechnung handelt Verbuchen des Jahresabschlusses Unter der Verbuchung des Jahresabschlusses versteht man die letzte Buchung im Buchführungsjahr, bei der alle Konten saldiert und die Salden auf das jeweilige Abschlusskonto übertragen werden. Aufgerufen wird diese Buchung entweder aus der Aufgabenleiste oder mit der Mehrfachschaltfläche <Jahresabschluss> im Buchungsjournal. AGRIS GmbH Seite: 55

56 Die Abschlussbuchungen werden wie folgt durchgeführt: Bestandskonten in die Schlussbilanz Erfolgskonten auf GuV GuV auf Eigenkapital Außerbetriebliches Erwerbseinkommen auf Eigenkapital Sozialeinkommen auf Eigenkapital Privatkonten auf Privat-Summe Privat-Summe auf Eigenkapital Eigenkapital in die Schlussbilanz Anlegen des neuen Buchführungsjahres Das neue Buchführungsjahr wird entweder aus der Aufgabenleiste heraus oder mit dem Menüpunkt Eingabe Betrieb Schaltfläche <Neues BF-Jahr> angelegt. Die Stammdaten und Vermögensbestände werden in das neue Buchführungsjahr übernommen Verbuchen der Eröffnung Die erste Buchung im Buchführungsjahr ist bei einer doppelten Buchhaltung normalerweise die Eröffnungsbuchung. Erstellen Sie diese entweder aus der Aufgabenleiste oder aus dem Journal mit der Mehrfachschaltfläche <Eröffnung>. Wenn Sie das neue Buchführungsjahr bereits zu einem Zeitpunkt beginnen wollen, zu dem das alte Buchführungsjahr noch nicht abgeschlossen ist, dann können Sie die Eröffnungsbuchung auch später nachholen. Lassen Sie dazu in jedem Fall die Belegnummer 1 einstweilen frei, um die Eröffnungsbuchung später mit dieser Belegnummer erstellen zu können, damit die Eröffnungsbuchung auch als erste Buchung im Buchführungsjahr aufscheint Nachträgliche Änderungen im Buchführungsjahr Alle hier beschriebenen Arbeitsschritte können beliebig rückgängig gemacht werden, um eventuell notwendige Änderungen noch vorzunehmen. Sollten noch Buchungen im alten Buchführungsjahr auftauchen, dann empfiehlt es sich alle Schritte, die im Zuge des Jahreswechsels bereits durchgeführt wurden entweder auf Auswirkungen zu kontrollieren, oder diese Schritte zu löschen und neu zu verbuchen. Bei jenen Schritten, die vom Programm automatisch durchgeführt werden, ist es auf jeden Fall ratsam, die entsprechenden Buchungen zu löschen, und dann noch einmal verbuchen zu lassen. Alle vom Programm automatisch erstellten Buchungen wie Abschreibung, Mehr- und Minderwerte, Naturalverbrauch, Jahresabschluss und Eröffnung können im Menüpunkt Eingabe Journal bearbeiten Mehrfachschaltfläche wie jede andere Buchung auch gelöscht werden. Hinweis: Wenn Sie eine steuerliche Gewinnermittlung durchführen, dann sind die Möglichkeiten des Löschens von Buchungen auf die tatsächlichen Abschluss- und Eröffnungsbuchungen beschränkt. AGRIS GmbH Seite: 56

57 16 Weitere Funktionen 16.1 Belegvorlagen Um die Eingabe der einzelnen Buchungen zu beschleunigen und um die Buchungseingabe zu unterstützen, gibt es in beiden Buchungsmasken den Buchungs-Assistent. Dieser kann bei der Eingabe einer neuen Buchung aufgerufen werden. In diesem Buchungsassistent befindet sich eine Tabelle mit Belegvorlagen. Die Tabelle der Belegvorlagen im Buchungs-Assistent kann durch einen Klick auf die Spaltenüberschrift beliebig sortiert werden. Diese Sortierung wird nun gespeichert und beim nächsten Erscheinen der Tabelle wieder verwendet Belegvorlagen verwenden Bei einer Belegvorlage handelt es sich um die gleichbleibenden Daten einer bestimmten Buchung, die zur Erstellung einer neuen Buchung als Grundlage herangezogen werden können. Die Belegvorlagen gehören eigentlich zu den Stammdaten, und es werden umfangreiche Belegvorlagen für viele anfallende Buchungen bereits mit dem Programm mitgeliefert. Wenn Sie mit der Einnahmen/Ausgaben-Maske arbeiten, dann wird bereits bei den Belegvorlagen zwischen Einnahmen und Ausgaben unterschieden, und Sie können die entsprechende Belegart auswählen. Wenn Sie den Buchungs-Assistent aufrufen, dann werden dort alle im Programm vorhandenen Belegvorlagen in alphabetischer Reihenfolge angezeigt. Aus diesen Belegvorlagen können Sie jetzt jene aussuchen, die für Ihre einzugebende Buchung am geeignetsten scheint, oder eventuell auch genau Ihre Buchung beinhaltet. Sie können durch die Eingabe der Anfangsbuchstaben der Bezeichnung Ihrer Buchung, die Liste zu jenen Belegvorlagen aufrufen, deren Bezeichnung Ihrem eingegebenen Text entspricht. Wenn Sie in den Belegvorlagen keinen passenden Eintrag finden, dann können Sie auch einen ähnlichen Geschäftsfall auswählen, damit Sie zumindest die Art der Verbuchung oder die verwendeten Konten und die Buchungsseite daraus sehen können Belegvorlagen anlegen In der landwirtschaftlichen Buchhaltung gibt es viele Geschäftsfälle die monatlich und im Quartal wiederkehren. Für diese Buchungen wäre es sinnvoll, wenn Sie diese in die Belegvorlagen aufnehmen würden (vorausgesetzt sie sind noch nicht enthalten). Die Erstellung eigener Belegvorlagen geschieht am besten im Journalfenster. Wenn Sie aus einer bereits bestehenden Buchung eine Belegvorlage erstellen wollen, dann markieren Sie einfach im Journalfenster eine beliebige Zeile der Buchung und drücken Sie auf die Schaltfläche < ->Vorlage>. Aus der Buchung wird sofort eine Belegvorlage erstellt, die Sie beim nächsten Aufruf der Buchungsmaske auch gleich aus dem Buchungs-Assistent abrufen können. Als Bezeichnung wird der markierte Buchungstext der Buchung verwendet. Wenn Sie eine Belegvorlage erstellen möchten, zu der noch keine Buchung existiert, dann können Sie auch den Menüpunkt Eingabe Belegvorlagen verwenden. Hier können Sie die Bezeichnung und die Buchungstexte eingeben, und die zu verwendenden Konten bestimmen. Mit diesem Menüpunkt AGRIS GmbH Seite: 57

58 können auch bestehende Belegvorlagen - die vielleicht auch aus dem Journal erstellt worden sind - geändert und angepasst werden. 17 Einbinden von Bankdaten Bei der Übernahme der Girokontobuchungen von Bankprogrammen werden oft diverse Standardtexte verwendet, die wenig aussagekräftig sind. Solche Standardtexte werden bei der Übernahme in die Buchungsmaske so weit als möglich entfernt (z.b.: INTERNET-ÜW). Die Tabelle der Bankbuchungen im Buchungs-Assistent kann durch einen Klick auf die Spaltenüberschrift beliebig sortiert werden. Diese Sortierung wird nun gespeichert und beim nächsten Erscheinen der Tabelle wieder verwendet Vorbereitungen im Telebanking-Programm Elba privat und Elba Business Version 3 In der Datei ELBAW.INI, die sich im Windows-Ordner befindet muss im Abschnitt [DFUE] unbedingt der Eintrag MT940=J stehen. Um dies zu kontrollieren bzw. den Eintrag zu setzen gehen Sie folgendermaßen vor: Beenden Sie Elba, wenn das Programm gerade läuft. Starten Sie den Notepad-Editor (aus dem Startmenü unter Programme Zubehör Editor) Verwenden Sie im Editor den Menüpunkt Datei Öffnen, und wechseln Sie in Ihren Windows- Ordner (normalerweise C:\windows). Geben Sie als Dateiname die Datei ELBAW.INI an und öffnen Sie diese. Eventuell wird die Erweiterung.INI nicht angezeigt. Die Datei ELBAW.INI wird nun im Editor geladen. Suchen Sie den Abschnitt [DFUE] und prüfen Sie die angezeigten Zeilen auf Vorhandensein des Eintrages MT940=J. Wenn dieser Eintrag nicht zu finden ist, dann bewegen Sie den Cursor auf die freie Zeile nach dem letzten Eintrag und tragen Sie dort den Text MT940=J ein. Beenden Sie nun den Editor mit dem Menüpunkt Datei Beenden. Die Frage, ob Sie die Datei speichern wollen, beantworten Sie mit Ja. Ab der nächsten Datenfernübertragung in Elba werden nun vollautomatisch Protokolldateien nach dem MT940-Standard angelegt. Diese werden von der Buchhaltung gelesen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Buchhaltungs-Hotline oder an den zuständigen Betreuer in Ihrer Bank Vorbereitungen im Telebanking-Programm Elba Version 5 Starten Sie Elba. Im Menüpunkt Stammdaten Auftraggeber markieren Sie aus der Liste das Auftraggeberkonto. Im Register Export-Daten setzen Sie die Markierung im Kontrollfeld Kontoauszug MT940. AGRIS GmbH Seite: 58

59 Im Feld Die Daten werden im Verzeichnis...abgelegt wählen Sie den Pfad auf Ihrer Festplatte aus, den Sie auch im Buchhaltungsprogramm für dieses Bankkonto als Datenpfad verwenden. Empfohlen wird hier der Pfad C:\Programme\Agris-Buchhaltung ohne Unterordner. Ab der nächsten Datenfernübertragung in Elba werden nun vollautomatisch Protokolldateien nach dem MT940-Standard angelegt. Diese werden von der Buchhaltung gelesen. Starten Sie die Buchhaltung. Menüpunkt Stammdaten bearbeiten Register Bankkonten. Legen Sie mit der Schaltfläche <Neu> das erste Konto an. Tragen Sie die Kontonummer (mit führenden Nullen ab Version Elba 5.4), die Bezeichnung des Kontos und die Bankleitzahl ein. Kicken Sie nun mit der Maus auf die Schaltfläche <...> um den Datenpfad C:\Programme\Agris-Buchhaltung auszuwählen und mit der Schaltfläche <OK> zu übernehmen. Wählen Sie nun das Girokonto z.b.: 2800 Girokonto Raika aus der Buchhaltung aus. Im Feld Telebanking wählen Sie nun Ihr Telebanking Programm aus. Speichern Sie die Eingaben und schließen Sie die Buchhaltung. Starten Sie die Buchhaltung. Die Bankdaten werden nun eingelesen. Zur Kontrolle klicken Sie auf den Menüpunkt Eingabe Bankdaten. In diesem Fenster werden alle eingelesenen Bankdaten angezeigt. Über den Menüpunkt Eingabe Neue Buchung Schaltfläche <Buchungs-Assistent> können die Bankdaten zur Verbuchung in die Buchungsmaske übernommen werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Buchhaltungs-Hotline oder an den zuständigen Betreuer in Ihrer Bank Vorbereitungen im Telebanking-Programm Elba mit MBS Version 5 Verwenden Sie Elba-business mit MBS, können Sie alle Ihre Konten bei den meisten österreichischen Banken verwalten und kontrollieren. Starten Sie Elba. Im Menüpunkt Stammdaten Auftraggeber markieren Sie aus der Liste das Auftraggeberkonto. Im Register Export-Daten setzen Sie die Markierung im Kontrollfeld Kontoauszug MT94B (Belegdaten). Im Feld Die Daten werden im Verzeichnis...abgelegt wählen Sie den Pfad auf Ihrer Festplatte aus, den Sie auch im Buchhaltungsprogramm für dieses Bankkonto als Datenpfad verwenden. Empfohlen wird hier der Pfad C:\Programme\Agris-Buchhaltung ohne Unterordner. Ab der nächsten Datenfernübertragung in Elba werden nun vollautomatisch Protokolldateien nach dem MT94B-Standard angelegt. Diese werden von der Buchhaltung gelesen. Starten Sie die Buchhaltung. Menüpunkt Stammdaten bearbeiten Register Bankkonten. Legen Sie mit der Schaltfläche <Neu> das erste Konto an. Tragen Sie die Kontonummer (mit führenden Nullen ab Version Elba 5.4), die Bezeichnung des Kontos und die Bankleitzahl ein. Kicken Sie nun mit der Maus auf die Schaltfläche <...> um den Datenpfad C:\Programme\Agris-Buchhaltung auszuwählen und mit der Schaltfläche <OK> zu AGRIS GmbH Seite: 59

60 übernehmen. Wählen Sie nun das Girokonto z.b.: 2800 Girokonto Raika aus der Buchhaltung aus. Im Feld Telebanking wählen Sie nun Ihr Telebanking Programm aus. Speichern Sie die Eingaben und schließen Sie die Buchhaltung. Starten Sie die Buchhaltung. Die Bankdaten werden nun eingelesen. Zur Kontrolle klicken Sie auf den Menüpunkt Eingabe Bankdaten. In diesem Fenster werden alle eingelesenen Bankdaten angezeigt. Über den Menüpunkt Eingabe Neue Buchung Schaltfläche <Buchungs-Assistent> können die Bankdaten zur Verbuchung in die Buchungsmaske übernommen werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Buchhaltungs-Hotline oder an den zuständigen Betreuer in Ihrer Bank Vorbereitungen im Telebanking-Programm Elba-Internet Wenn Sie Ihre Bankgeschäfte über ELBA-Internet abwickeln, dann werden keine Umsätze auf Ihrem Rechner automatisch gespeichert. Sie können allerdings manuell Ihre Bankbewegungen in eine Datei speichern, die von der AGRIS-Buchhaltung gelesen wird. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor: Starten Sie ELBA-Internet Wählen Sie das gewünschte Konto aus Erstellen Sie die Umsätze für das gewünschte Konto im gewünschten Zeitraum. Klicken Sie auf die Schaltfläche <Daten exportieren>. Speichern Sie die Umsätze im Format Raiffeisen Finanzmanager in jenen Ordner(Datei erstellen, Datei downloaden), den Sie für dieses Konto in den Stammdaten der Buchhaltung eingetragen haben (C:\Programme\Agris-Buchhaltung) und verwenden Sie einen Dateinamen, der mit KTA beginnt, und mit der Erweiterung.DAT endet. Z.B.: KTA01_ei.DAT Starten Sie die Buchhaltung. Menüpunkt Stammdaten bearbeiten Register Bankkonten. Legen Sie mit der Schaltfläche <Neu> das erste Konto an. Tragen Sie die Kontonummer (ohne Nullen, Punkte), die Bezeichnung des Kontos und die Bankleitzahl ein. Klicken Sie nun mit der Maus auf die Schaltfläche <...> um den Datenpfad C:\Programme\Agris-Buchhaltung auszuwählen und mit der Schaltfläche <OK> zu übernehmen. Wählen Sie nun das Girokonto z.b.: 2800 Girokonto Raika aus der Buchhaltung aus. Im Feld Telebanking wählen Sie nun Ihr Telebanking Programm aus. Speichern Sie die Eingaben und schließen Sie die Buchhaltung. Starten Sie die Buchhaltung. Die Bankdaten werden nun eingelesen. Zur Kontrolle klicken Sie auf den Menüpunkt Eingabe Bankdaten. In diesem Fenster werden alle eingelesenen Bankdaten angezeigt. Über den Menüpunkt Eingabe Neue Buchung Schaltfläche <Buchungs-Assistent> können die Bankdaten zur Verbuchung in die Buchungsmaske übernommen werden. ACHTUNG: Da ELBA-Internet keine Automatik für eine Datenbereitstellung zur Verfügung stellt, sind Sie selbst dafür verantwortlich, dass sämtliche Umsätze in Dateien gespeichert werden. Wenn Sie AGRIS GmbH Seite: 60

61 unvollständig arbeiten, dann fehlen Buchungen in der Buchhaltung, und die Buchhaltung kann dies auch nicht kontrollieren. Am besten erstellen Sie für jedes Monat eine Datei und wählen einen bezeichnenden Dateinamen in jedem Monat (z.b.: KTA1001_ei.DAT bis KTA1012_ei.DAT für die Monate Jänner 2010 bis Dezember 2010) Änderung bei Raiffeisen Elba Internet Im Dezember 2012 gab es teilweise eine Änderung im Dateiformat Raiffeisen Finanzmanager. In der Folge wurden teilweise Buchungen immer wieder eingelesen. Dieser Umstand tritt in der Version 2013 nicht mehr auf. Wenn in Ihrem Buchführungsjahr Bankdaten bereits mehrfach vorhanden sind, dann müssen diese im Menüpunkt Eingabe Bankdaten manuell gelöscht werden Vorbereitungen im Telebanking-Programm Volksbank Internetbanking Wenn Sie Ihre Bankgeschäfte über Volksbank-Internetbanking abwickeln, dann werden keine Umsätze auf Ihrem Rechner automatisch gespeichert. Sie können allerdings manuell Ihre Bankbewegungen in eine Datei speichern, die von der AGRIS-Buchhaltung gelesen wird. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor: Starten Sie das Volksbank-Internetbanking und melden Sie sich an Wählen Sie die Umsätze für das gewünschte Konto im gewünschten Zeitraum. Exportieren Sie die Umsätze im Format MT942 in jenen Ordner, den Sie für dieses Konto in den Stammdaten der Buchhaltung eingetragen haben (C:\Programme\Agris-Buchhaltung) und verwenden Sie einen beliebigen Dateinamen mit der Erweiterung.MT942 endet. Z.B.: Jänner.MT942. ACHTUNG: Da im Internetbanking keine Automatik für eine Datenbereitstellung zur Verfügung steht, sind Sie selbst dafür verantwortlich, dass sämtliche Umsätze in Dateien gespeichert werden. Wenn Sie unvollständig arbeiten, dann fehlen Buchungen in der Buchhaltung, und die Buchhaltung kann dies auch nicht kontrollieren. Am besten erstellen Sie für jedes Monat eine Datei und wählen einen bezeichnenden Dateinamen in jedem Monat (z.b.: Jänner2010.MT942 bis Dezember2010.MT942 für die Monate Jänner 2010 bis Dezember 2010) Vorbereitungen im Telebanking-Programm Sparkasse- Netbanking Um Daten von Sparkasse-Netbanking zu verwenden gehen Sie folgendermaßen vor: Melden Sie sich im Netbanking an und markieren Sie in der Kontoübersicht das gewünschte Konto. Klicken Sie das Untermenü Auszugs/Umsatzservice und Kontoumsätze downloaden an AGRIS GmbH Seite: 61

62 Für die Auswahl der Umsätze verwenden Sie die Eingrenzung nach Buchungsdatum (oder seit dem letzten Download) und tragen den gewünschten Zeitraum ein. Als Format stellen Sie CSV(Beistrich getrennt) ein. Klicken Sie auf die Schaltfläche <Download starten> und verwenden Sie die Option Datei auf dem Datenträger speichern. Als Ordner zum Speichern der Datei wählen Sie am besten den Ordner des Buchhaltungsprogrammes, normalerweise C:\Programme\AGRIS-Buchhaltung und verwenden Sie den vorgeschlagenen langen Dateinamen. Starten Sie die Buchhaltung. Menüpunkt Stammdaten bearbeiten Register Bankkonten. Legen Sie mit der Schaltfläche <Neu> das erste Konto an. Tragen Sie die Kontonummer (mit führenden Nullen), die Bezeichnung des Kontos und die Bankleitzahl ein. Kicken Sie nun mit der Maus auf die Schaltfläche <...> um den Datenpfad C:\Programme\Agris-Buchhaltung auszuwählen und mit der Schaltfläche <OK> zu übernehmen. Wählen Sie nun das Girokonto z.b.: 2800 Girokonto SPK aus der Buchhaltung aus. Im Feld Telebanking wählen Sie nun Ihr Telebanking Programm aus. Speichern Sie die Eingaben und schließen Sie die Buchhaltung. Starten Sie die Buchhaltung. Die Bankdaten werden nun eingelesen. Zur Kontrolle klicken Sie auf den Menüpunkt Eingabe Bankdaten. In diesem Fenster werden alle eingelesenen Bankdaten angezeigt. Über den Menüpunkt Eingabe Neue Buchung Schaltfläche <Buchungs-Assistent> können die Bankdaten zur Verbuchung in die Buchungsmaske übernommen werden. Spaltenformat und Reihenfolge der Spalten: Bezeichnung / Valutadatum / Betrag / Währung (diese 4 Spalten werden in der genannten Reihenfolge für die Schnittstelle benötigt) Vorbereitungen im Telebanking-Programm Sparkasse- Telebanking Zum Einrichten der Übertragung gehen Sie folgendermaßen vor: Starten Sie den Telebanking-Navigator Im Register Grundeinstellungen klicken Sie auf die Schaltfläche <Ordner Einstellungen>. Im Register Zusatzfunktionen setzen Sie den Haken bei Export von Kontoinformationen im MT940-Format Speichern Sie die Einstellung mit der Schaltfläche <Speichern>. Um Daten vom Sparkasse-Telebanking zu übernehmen gehen Sie folgendermaßen vor: Starten Sie den Telebanking-Navigator Im Register Zahlungsverkehr klicken Sie auf die Schaltfläche <Ordner Kontoauszüge>. Im Register Umsätze wählen Sie Ihr Konto aus und starten den Menüpunkt Bearbeiten MT940-Export. AGRIS GmbH Seite: 62

63 Tragen Sie ein, für welche Auszüge Sie die Umsätze exportieren wollen, klicken Sie auf die Schaltfläche <Speichern unter> und wählen Sie jenen Ordner aus, den Sie auch in der Buchhaltung für die Bankdaten eingestellt haben (normalerweise C:\Programme\AGRIS- Buchhaltung). Als Dateiname verwenden Sie zum Beispiel E DAT für den Jänner Die ersten vier Buchstaben E940 und die Erweiterung.DAT muss unbedingt verwendet werden. Klicken Sie auf die Schaltfläche <Speichern> und anschließend auf die Schaltfläche <Exportieren> Vorbereitungen im Telebanking-Programm Erste Bank MBS Starten Sie den Menüpunkt Kontoauszug erstellen und wählen Sie den gewünschten Abschnitt aus (die Nummerierung richtet sich nach dem letzten erfolgten Export). Klicken Sie nun auf die Schaltfläche <Export> und veranlassen Sie einen Datenexport. Exportieren Sie die gewünschten Buchungen im Textformat (Tab-Format). Es wird der Datenpfad C:\Programme\Agris-Buchhaltung empfohlen, verwenden Sie den vorgeschlagenen Dateinamen (z.b.: kta_ txt) und unbedingt als Erweiterung.TXT. Speichern Sie die Datei im Pfad und bestätigen Sie die Meldung Datei wurde gespeichert mit einem Klick auf die Schaltfläche <Ok>. Starten Sie die Buchhaltung. Menüpunkt Stammdaten bearbeiten Register Bankkonten. Legen Sie mit der Schaltfläche <Neu> das erste Konto an. Tragen Sie die Kontonummer die Bezeichnung des Kontos und die Bankleitzahl ein. Klicken Sie nun mit der Maus auf die Schaltfläche < > um den Datenpfad C:\Programme\Agris-Buchhaltung auszuwählen und mit der Schaltfläche <OK> zu übernehmen. Wählen Sie nun das Girokonto von Ihrem Kontenplan (z.b.: 2800 Giro) in der Buchhaltung aus. Im Feld Telebanking stellen Sie nun Ihr Telebanking Programm Erste Bank MBS ein. Speichern Sie die Eingaben und schließen Sie die Buchhaltung. Starten Sie die Buchhaltung. Die Bankdaten werden nun eingelesen. Zur Kontrolle klicken Sie auf den Menüpunkt Eingabe Bankdaten. In diesem Fenster werden alle eingelesenen Bankdaten angezeigt. Über den Menüpunkt Eingabe Neue Buchung Schaltfläche <Buchungs-Assistent> können die Bankdaten zur Verbuchung in die Buchungsmaske übernommen werden Vorbereitungen im Telebanking-Programm Postsparkasse PSK Starten Sie den Menüpunkt Kontoauszug erstellen und wählen Sie den Zeitraum für die gewünschten Umsätze aus. Klicken Sie nun auf die Schaltfläche <Export> und veranlassen Sie einen Datenexport. Exportieren Sie die ausgewählten Buchungen im Format csv. Es wird der Datenpfad C:\Programme\Agris-Buchhaltung empfohlen, verwenden Sie den vorgeschlagenen Datenamen (z.b.: PSK_Umsatzliste.csv) und unbedingt als Erweiterung.csv. Speichern Sie die Datei im Pfad und AGRIS GmbH Seite: 63

64 bestätigen Sie die Meldung Datei wurde gespeichert Download abgeschlossen mit einem Klick auf die Schaltfläche <OK>. Starten Sie die Buchhaltung. Menüpunkt Stammdaten bearbeiten Register Bankkonten. Legen Sie mit der Schaltfläche <Neu> das erste Konto an. Tragen Sie die Kontonummer (mit führenden Nullen!), die Bezeichnung des Kontos und die Bankleitzahl ein. Klicken Sie nun mit der Maus auf die Schaltfläche < > um den Datenpfad C:\Programme\Agris- Buchhaltung auszuwählen und mit der Schaltfläche <OK> zu übernehmen. Wählen Sie nun das Girokonto von Ihrem Kontenplan (z.b.: 2800 Giro) in der Buchhaltung aus. Im Feld Telebanking stellen Sie nun Ihr Telebanking Programm PSK ein. Speichern Sie die Eingaben und schließen Sie die Buchhaltung. Starten Sie die Buchhaltung. Die Bankdaten werden nun eingelesen. Zur Kontrolle klicken Sie auf den Menüpunkt Eingabe Bankdaten. In diesem Fenster werden alle eingelesenen Bankdaten angezeigt. Über den Menüpunkt Eingabe Neue Buchung Schaltfläche <Buchungs-Assistent> können die Bankdaten zur Verbuchung in die Buchungsmaske übernommen werden Vorbereitung im Telebanking-Programm Volkskreditbank VKB Starten Sie den Menüpunkt Kontoauszug erstellen und wählen Sie den Zeitraum für die gewünschten Umsätze aus. Klicken Sie nun auf die Schaltfläche <Export> und veranlassen Sie einen Datenexport. Exportieren Sie die ausgewählten Buchungen im Format csv-strichpunkt getrennt (csv;). Es wird der Datenpfad C:\Programme\Agris-Buchhaltung empfohlen, verwenden Sie den vorgeschlagenen Datenamen (z.b.: elbe_umsatzliste.csv) und unbedingt als Erweiterung.csv. Speichern Sie die Datei im Pfad und bestätigen Sie die Meldung Datei wurde gespeichert Download abgeschlossen mit einem Klick auf die Schaltfläche <OK>. Starten Sie die Buchhaltung. Menüpunkt Stammdaten bearbeiten Register Bankkonten. Legen Sie mit der Schaltfläche <Neu> das erste Konto an. Tragen Sie die Kontonummer die Bezeichnung des Kontos und die Bankleitzahl ein. Klicken Sie nun mit der Maus auf die Schaltfläche < > um den Datenpfad C:\Programme\Agris-Buchhaltung auszuwählen und mit der Schaltfläche <OK> zu übernehmen. Wählen Sie nun das Girokonto von Ihrem Kontenplan (z.b.: 2800 Giro) in der Buchhaltung aus. Im Feld Telebanking stellen Sie nun Ihr Telebanking Programm Volkskreditbank VKB ein. Speichern Sie die Eingaben und schließen Sie die Buchhaltung. Starten Sie die Buchhaltung. Die Bankdaten werden nun eingelesen. Zur Kontrolle klicken Sie auf den Menüpunkt Eingabe Bankdaten. In diesem Fenster werden alle eingelesenen Bankdaten angezeigt. Über den Menüpunkt Eingabe Neue Buchung Schaltfläche <Buchungs-Assistent> können die Bankdaten zur Verbuchung in die Buchungsmaske übernommen werden. AGRIS GmbH Seite: 64

65 17.11 Vorbereitung zum Telebanking-Programm Volksbank Internetbanking Für die Software Volksbank Internetbanking wurde eine neue Schnittstelle integriert. Die Daten müssen im Format CSV gespeichert werden. Starten Sie den Menüpunkt Kontoauszug erstellen und wählen Sie den Zeitraum für die gewünschten Umsätze aus. Klicken Sie nun auf die Schaltfläche <Export> und veranlassen Sie einen Datenexport. Exportieren Sie die ausgewählten Buchungen im Format csv-strichpunkt getrennt (csv;). Es wird der Datenpfad C:\Programme\Agris-Buchhaltung empfohlen, verwenden Sie den vorgeschlagenen Datenamen und unbedingt als Erweiterung.csv. Speichern Sie die Datei im Pfad und bestätigen Sie die Meldung Datei wurde gespeichert Download abgeschlossen mit einem Klick auf die Schaltfläche <OK>. Starten Sie die Buchhaltung. Menüpunkt Stammdaten bearbeiten Register Bankkonten. Legen Sie mit der Schaltfläche <Neu> das erste Konto an. Tragen Sie die Kontonummer die Bezeichnung des Kontos und die Bankleitzahl ein. Klicken Sie nun mit der Maus auf die Schaltfläche < > um den Datenpfad C:\Programme\Agris-Buchhaltung auszuwählen und mit der Schaltfläche <OK> zu übernehmen. Wählen Sie nun das Girokonto von Ihrem Kontenplan (z.b.: 2800 Giro) in der Buchhaltung aus. Im Feld Telebanking stellen Sie nun Ihr Telebanking Programm Volksbank Internet CSV ein. Speichern Sie die Eingaben und schließen Sie die Buchhaltung. Starten Sie die Buchhaltung. Die Bankdaten werden nun eingelesen. Zur Kontrolle klicken Sie auf den Menüpunkt Eingabe Bankdaten. In diesem Fenster werden alle eingelesenen Bankdaten angezeigt. AGRIS GmbH Seite: 65

66 Über den Menüpunkt Eingabe Neue Buchung Schaltfläche <Buchungs-Assistent> können die Bankdaten zur Verbuchung in die Buchungsmaske übernommen werden Vorbereitungen im Buchhaltungsprogramm Im Register Bankkonten im Menüpunkt Eingabe Stammdaten tragen Sie die Girokonten ein, deren Bewegungen Sie automatisiert verbuchen wollen. Informationen zu den einzelnen Eingaben finden Sie in der Online- Hilfe. Sobald ein aktives Bankkonto existiert, sucht das Programm bei jedem Start automatisch nach Dateien mit entsprechenden Buchungen im angegebenen Pfad und liest die Buchungen ein. Nur dann finden Sie die Bewegungen auch im Buchungs-Assistent. Im Menüpunkt Eingabe Bankdaten können Sie die Girokontobewegungen ansehen und gegebenenfalls als verbucht oder noch nicht verbucht kennzeichnen. Dies ist in der Regel aber nicht erforderlich Verbuchen der Girokontobewegungen In der Buchungsmaske können Sie aus dem Buchungs-Assistent die Girokontobewegung auswählen und zur Verbuchung in die Buchungsmaske übernehmen. Im Buchungs-Assistent wählen Sie einfach die gewünschte Girokontobewegung zur Verbuchung aus und übernehmen diese mit der Schaltfläche <OK> oder per Doppelklick in die Buchungsmaske. Mit dieser Übernahme in die Buchungsmaske gilt die Girokontobewegung als verbucht und wird im Buchungs-Assistent gelöscht. Wurde eine Girokontobewegung über den Assistenten in die Buchungsmaske übernommen und die Buchung nicht mit OK gespeichert, sondern mit Abbrechen beendet, wird diese Girokontobewegung ebenfalls aus dem Assistent gelöscht. Sie können über den Menüpunkt Eingabe Bankdaten diese Buchung wieder aktivieren, indem Sie den Status der Buchung in der Spalte <verbucht> von JA auf Nein ändern. Markieren Sie die gewünschte Buchung und klicken Sie auf die entsprechende Schaltfläche (Verbucht ja oder Verbucht nein). Damit das Programm aus dem Text der Girokontobewegung auch das passende Gegenkonto der Buchung erkennt, können im Kontenplan für jedes Konto bis zu z 10 Zuordnungstexte gespeichert werden. Findet das Programm bei keinem Konto eine Textübereinstimmung, dann müssen Sie das Gegenkonto und den gewünschten Buchungstext manuell eintragen. AGRIS GmbH Seite: 66

67 Textauswahl beim Verbuchen von Bankdaten Beim Einbinden von Daten einer Telebankingsoftware kommt es immer wieder vor, dass die für die Buchung relevanten Texte in unterschiedlichen Zeilen am Kontoauszug stehen. Im Buchungsassistent ist es nun möglich zu entscheiden, welcher Text vom Bankdatensatz in das Textfeld der Buchungsmaske übernommen wird. Beispiel: Wenn Sie die Bezeichnung Maschinenring doppelklicken erscheint dieser in der Buchungsmaske im Textfeld und der Name Huber Max im Zusatztextfeld. Wenn Sie den Namen Huber Max doppelklicken erscheint dieser in der Buchungsmaske im Textfeld und die Bezeichnung Maschinenring im Zusatztextfeld Summenfeld in der Einnahmen-Ausgaben Ausgaben-Maske Wenn eine Bankzeile in die Einnahmen-Ausgaben-Maske übernommen wird, und eine Aufsplittung der Buchung in mehrere Zeilen erfolgen muss, dann wird jetzt rechts unten die ursprüngliche Summe dargestellt und bei der Eingabe der Buchungszeilen immer der noch fehlende Differenzbetrag zur Summe als Betrag vorgeschlagen. AGRIS GmbH Seite: 67

68 18 Verbuchen von Innergemeinschaftlichen Erwerben Wenn Sie von einem Unternehmer in einem anderen EU-Mitgliedsland eine Lieferung für Ihren Betrieb erhalten liegt ein Innergemeinschaftlicher Erwerb vor. Auf der Rechnung wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen, die Umsatzsteuer wird auch nicht vom Aussteller der Rechnung abgeführt, sondern von Ihnen. Wenn Ihr Betrieb vorsteuerabzugsberechtigt ist, dann können Sie diese auf den Innergemeinschaftlichen Erwerb entfallende Umsatzsteuer wieder als Vorsteuer geltend machen. Da sich in diesem Fall Umsatzsteuer und Vorsteuer ausgleichen könnte der Umsatz gleich ohne Umsatzsteuer eingebucht werden. Um die steuerpflichtigen Innergemeinschaftlichen Erwerbe und die dazugehörige Vorsteuer aus den innergemeinschaftlichen Erwerben in der Umsatzsteuervoranmeldung richtig auszuweisen müssen beide verbucht werden. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor: 18.1 Anlegen eines Vorsteuerkontos Erstellen Sie im Menüpunkt Stammdaten - Konten durch Kopieren eines bestehenden Vorsteuerkontos ein eigenes Vorsteuerkonto für den innergemeinschaftlichen Erwerb. Im Register Anmerkung stellen Sie als Umsatzsteuer-Kennziffer 065 und als Kostenart 2500 ein Anlegen der Umsatzsteuerkonten Erstellen Sie im Menüpunkt Stammdaten Konten durch Kopieren eines bestehenden Umsatzsteuerkontos für jeden verwendeten Steuersatz ein Umsatzsteuerkonto für den innergemeinschaftlichen Erwerb. Im Register Anmerkung stellen Sie als Umsatzsteuer-Kennziffer je nach Steuersatz 072, 073 oder 088 und als Kostenart 3500 ein Anlegen der Umsatzsteuersätze Erstellen Sie im Menüpunkt Stammdaten Steuersätze für jeden verwendeten Prozentsatz einen eigenen Steuersatz. Als Umsatzsteuer-Kennziffer stellen Sie je nach Steuersatz 071(=0%), 072(=20%), 073(=10%), 088(19%), 076 oder 077 ein. Im Register spezielle Konten stellen Sie als Vorsteuerkonto jenes für den innergemeinschaftlichen Erwerb und als Umsatzsteuerkonto jenes für den innergemeinschaftlichen Erwerb ein Verbuchen des innergemeinschaftlichen Erwerbes Im Soll können Sie ein beliebiges Aufwands- oder Anlagenkonto verwenden, verwenden Sie auf jeden Fall den Umsatzsteuersatz für den Innergemeinschaftlichen Erwerb für jenen Steuersatz, dem das Produkt in Österreich unterliegen würde. Die Vorsteuer aus dem innergemeinschaftlichen Erwerb wird dadurch automatisch verbucht. Im Haben verbuchen Sie auf dem Finanzkonto nur den Nettobetrag und in einer zweiten Zeile den Umsatzsteuerbetrag direkt auf jenes Umsatzsteuerkonto mit dem entsprechenden Umsatzsteuer- Prozentsatz des innergemeinschaftlichen Erwerbes. AGRIS GmbH Seite: 68

69 Beispiele: 5060 Düngemittel + Steuersatz IG 20% / 2800 Bank / 3501 UST IG 20% 5270 Futtermittel + Steuersatz IG 10% / 2800 Bank / 3502 UST IG 10% 0400 Maschinen + Steuersatz IG 20% / 2800 Bank / 3501 UST IG 20% Da sich beim innergemeinschaftlichen Erwerb Umsatzsteuer und Vorsteuer ausgleichen (beide Konten werden gegen das Zahllastkonto 3520 abgeschlossen), werden die Buchungszeilen am Kontoauszug des Zahllastkontos nicht angezeigt. Erst beim monatlichen UST- Abschluss wird die betreffende Zeile mit dem relevanten Betrag im Soll und im Haben dargestellt (nur bei Optierung und steuerlicher doppelter Buchhaltung) und somit auch in der Umsatzsteuervoranmeldung richtig ausgewiesen. Hinweis: Verwenden Sie beim Verbuchen von IG-Erwerben immer die Soll/Haben Maske um die Vorsteuer und die Umsatzsteuerkonten verwenden zu können. AGRIS GmbH Seite: 69

70 18.5 Reverse-Charge Umsätze / IG-Arbeitsleistung Anlegen des VST-Kontos Erstellen Sie im Menüpunkt Stammdaten - Konten durch Kopieren eines bestehenden Vorsteuerkontos ein eigenes Vorsteuerkonto für die innergemeinschaftliche Arbeitsleistung Reverse- Change Umsätze. Im Register Anmerkung stellen Sie als Umsatzsteuer-Kennziffer 066 und als Kostenart 2500 ein Anlegen des UST-Kontos Erstellen Sie im Menüpunkt Stammdaten Konten durch Kopieren eines bestehenden Umsatzsteuerkontos für den verwendeten Steuersatz ein Umsatzsteuerkonto für die innergemeinschaftliche Arbeitsleistung. Im Register Anmerkung stellen Sie als Umsatzsteuer- Kennziffer 057 und als Kostenart 3500 ein Verbuchen der IG-Arbeitsleistung Im Soll können Sie ein beliebiges Aufwands- oder Anlagenkonto verwenden, verwenden Sie auf jeden Fall den Umsatzsteuersatz für die innergemeinschaftliche Arbeitsleistung für jenen Steuersatz, dem das Produkt in Österreich unterliegen würde. Die Vorsteuer aus dem innergemeinschaftlichen Erwerb wird dadurch automatisch verbucht. Im Haben verbuchen Sie auf dem Finanzkonto nur den Nettobetrag und in einer zweiten Zeile den Umsatzsteuerbetrag direkt auf jenes Umsatzsteuerkonto mit dem entsprechenden Umsatzsteuer- Prozentsatz des innergemeinschaftlichen Erwerbes. Beispiel: 5281 Sonst. Aufwand Tierhaltung IG / 2800 Bank / 3503 IG-Arbeitsleistung 20% 19 Kunden- u. Lieferantenverwaltung Im Menüpunkt Eingabe- Stammdaten können im Register Kunden/Lieferanten die Kunden- und Lieferantenkonten angelegt werden. Jeder Kunde und jeder Lieferant erhält ein Konto in der Buchhaltung und kann auch in der Buchungsmaske direkt angesprochen werden Anlage von Kunden- u. Lieferanten Öffnen Sie den Menüpunkt Eingabe Stammdaten Kunden/Lieferanten und klicken Sie auf die Schaltfläche <Neu> um einen Kunden/Lieferanten mit seinen relevanten Daten zu erfassen. Die gelben Pflichtfelder müssen auf jeden Fall mit Daten hinterlegt werden. AGRIS GmbH Seite: 70

71 Es wird empfohlen die Kunden beginnend mit den Nummer 200 fortlaufend anzulegen und die Lieferanten ab der Nummer 300 zu erfassen. Somit werden die Kunden und die Lieferanten in der entsprechenden Kontenklasse zugeordnet und können in der Buchungsmaske ausgewählt werden. Nummer: Pflichtfeld. Nummerisches Feld. Die Nummer muss mindestens 3stellig sein. Kunde: Kontrollfeld. Setzen Sie einen Haken, wenn es sich um einen Kunden handelt. Lieferant: Kontrollfeld. Setzen Sie einen Haken, wenn es sich um einen Lieferanten handelt. Aktives Konto: Kontrollfeld. Setzen Sie einen Haken, wenn es sich um einen aktiven Kunden/Lieferanten handelt. Bezeichnung: Pflichtfeld. Tragen Sie hier die Bezeichnung des Kunden/Lieferanten ein. Kürzel: Pflichtfeld. Tragen Sie hier ein aussagekräftiges Kürzel des Kunden/Lieferanten ein. Anrede / Titel: Eingabefeld mit Auswahlfunktion. Tragen Sie hier die Anrede und den Titel des Kunden/Lieferanten ein. Vorname: Eingabefeld. Tragen Sie hier den Vornamen des Kunden/Lieferanten ein. Name / Firma: Pflichtfeld. Tragen Sie hier den Namen oder den Firmennamen des Kunden/Lieferanten ein. Straße: Eingabefeld. Tragen Sie hier die Adresse des Kunden/Lieferanten ein. PLZ / Ort: Eingabefelder. Tragen Sie hier die Postleitzahl und den Postort des Kunden/Lieferanten ein. Land: Eingabefeld mit Auswahlfunktion. Tragen Sie hier das Land des Kunden/Lieferanten ein. Branche: Eingabefeld mit Auswahlfunktion. Tragen Sie hier die relevante Branche des Kunden/Lieferanten ein. Kontaktperson: Eingabefeld. Tragen Sie hier die Kontaktperson oder den Ansprechpartner des Kunden/Lieferanten ein. Briefanrede: Eingabefeld mit Auswahlfunktion. Hinterlegen Sie hier die entsprechende Anrede für den Schriftverkehr mit dem Kunden/Lieferanten. Bank: Eingabefeld. Tragen Sie hier den Namen der Bank des Kunden/Lieferanten ein. BLZ / Konto: Eingabefelder. Tragen Sie hier die aktuelle Bankleitzahl und die Kontonummer des Kunden/Lieferanten ein. UID-Nr.: Eingabefeld. Tragen Sie hier die UID-Nummer (UmsatzsteuerID IDentifikationsnummer) des Kunden/Lieferanten ein. AGRIS GmbH Seite: 71

72 Telefon: Eingabefeld. Tragen Sie hier die Telefonnummer des Kunden/Lieferanten ein. Telefax: Eingabefeld. Tragen Sie hier die Fax-Nummer des Kunden/Lieferanten ein. Mobiltelefon: Eingabefeld. Tragen Sie hier die relevante Mobiltelefon Nummer ein. Eingabefeld. Tragen Sie hier die aktuelle Adresse des Kunden/Lieferanten ein. Internet: Eingabefeld. Tragen Sie hier die Internet Adresse des Kunden/Lieferanten ein. Gesch.Zeit: Eingabefeld. Tragen Sie die Geschäftszeiten des Kunden/Lieferanten ein. Vertreter: Eingabefeld mit Auswahlfunktion. Tragen Sie den Vertreter des Kunden/Lieferanten ein. Tour: Eingabefeld mit Auswahlfunktion. Tragen Sie hier die Tour des Kunden/Lieferanten ein. Sammelkonto: Eingabefeld. Dieses Feld wird vom Programm automatisch ausgefüllt. Exportkonto: Eingabefeld. Dieses Feld wird vom Programm automatisch ausgefüllt. Standard Kontoauszug: Pflichtfeld mit Auswahlfunktion. Hinterlegen Sie hier das Format des Kontoauszuges bei der Auswertung für den Kunden/Lieferanten. Mahnen: Kontrollfeld. Setzen Sie hier einen Haken, wenn der Kunde/Lieferant bei Zahlungsverzug gemahnt werden soll. Zahlung automatisch zuordnen: Kontrollfeld. Setzen Sie hier einen Haken, wenn die Zahlung des Kunden/Lieferanten automatisch (Buchungs-Assistent, Offene Rechnungen) zugeordnet werden soll. Der zweite Register Bank-Zuordnungstexte enthält 10 Eingabefelder um verschiedene Bank- Zuordnungstext für den Kunden/Lieferanten zu hinterlegen. Werden Bankdaten von Telebanking Programmen eingelesen, prüft das Programm ob ein hinterlegter Bank-Zuordnungstext vorkommt. Ist dies der Fall, wird das Konto bei dem dieser Text hinterlegt wurde, in die Buchungsmaske übernommen. Es muss nur noch die Buchung auf Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft werden. Das dritte Register Anmerkung bietet ausreichend Platz um weitere interessante Informationen zu dem Kunden/Lieferanten zu erfassen und zu speichern. Haben Sie alle relevanten Daten des Kunden/Lieferanten erfasst, speichern Sie die Eingaben mit einem Klick auf die Schaltfläche <OK>. Alle erfassten und gespeicherten Kunden/Lieferanten werden in der Tabelle auf der linken Seite des Fensters mit Nummer und Bezeichnung aufgelistet. Filterzeile Unterhalb der Spaltenköpfe Nummer und Bezeichnung befindet sich eine Filterzeile. Hier können Sie den gewünschten Kunden/Lieferanten entweder nach der Nummer oder nach der Bezeichnung suchen. Zeitersparnis, wenn bereits sehr viele Kunden/Lieferanten erfasst sind Ändern der Kunden/Lieferanten Daten Öffnen Sie den Menüpunkt Eingabe Stammdaten - Kunden/Lieferanten und wählen Sie in der Tabelle den gewünschten Kunden/Lieferanten durch anklicken aus. Nun können Sie am Register Allgemeine Daten die notwendigen Änderungen vornehmen. Speichern Sie die Änderungen, indem Sie in der Tabelle auf einen anderen Kunden/Lieferanten klicken. Die Schaltfläche <OK> ist inaktiv. AGRIS GmbH Seite: 72

73 20 Kunden / Lieferantenauswertung Mit dem Menüpunkt Auswertung Kunden/Lieferanten wird das Fenster zum Eingrenzen der Adressen für die Auswertung geöffnet. Im oberen Bereich können Sie einstellen, wie die Adressen sortiert und wie die Namen und Titel in der Namenszeile angeordnet sein sollen. Mit dem Modus wird festgelegt, ob Sie nur eine Liste, einen Serienbrief oder Adressetiketten erstellen möchten. Im Register Globale Auswahl können in den Feldern Länder, Branchen, Touren, Vertreter und PLZ einzelne oder mehrfache Markierungen gesetzt werden. In die Auswertung werden dann nur jene Adressen miteinbezogen, bei denen alle Kriterien zutreffen. Wenn Sie einzelne Adressen direkt auswählen oder abwählen möchten, dann klicken Sie auf die Schaltfläche <In die Einzelauswahl übernehmen> und anschließend auf den Register Einzelauswahl. Sie können dort mit den Tasten 0 und 1 für jede einzelne Adresse bestimmen, ob sie in der Auswertung verwendet werden soll oder nicht. Den Status sehen Sie in der linken Spalte (0=nicht markiert, 1 = markiert). Für jeden Modus wird ein Standardformular mitgeliefert, das über den integrierten Designer an eigene Bedürfnisse angepasst werden kann. Modus Liste Setzen Sie im Abschnitt Modus den Optionspunkt bei dem Eintrag Liste und stellen Sie die gewünschten Filter im Abschnitt Zusatzeinstellungen und Globale Auswahl ein. Klicken Sie nun auf die Mehrfachschaltfläche <Vorschau> und die Liste wird mit den Kriterien am Bildschirm angezeigt. AGRIS GmbH Seite: 73

74 Auf der linken Seite des Dokuments werden sämtliche Seiten in Miniaturansicht dargestellt. Klicken Sie auf eine bestimmte Seite wird diese nun rechts in Normalgröße angezeigt. Das Layout der Liste kann individuell über die Mehrfachschaltfläche <Designer> angepasst und verändert werden. Modus Serienbrief Setzen Sie im Abschnitt Modus den Optionspunkt bei dem Eintrag Serienbrief und stellen Sie die gewünschten Filter im Abschnitt Zusatzeinstellungen und Globale Auswahl ein. Klicken Sie nun auf die Mehrfachschaltfläche <Designer> und das Programm List&Lable wird geöffnet um den Serienbrief nun mit den relevanten Texten zu versehen. Es wird das Standardformular geöffnet, um dieses nicht zu verändern, speichern Sie am besten das Formular unter einem eigenen bezeichnenden Namen. Wählen Sie den Menüpunkt Datei Speichern Als. Es wird das Fenster Speichern Als geöffnet. Im Eingabefeld speichern in wird der Ordner Reporte angezeigt und darin sämtliche enthaltenen Formulare. Als Dateiname wird vorgeschlagen: Auswertung_Kunden_Serienbrief.lbl. Sie müssen nun den Dateinamen ergänzen z.b.: Auswertung_Kunden_Serienbrief_Weihnachten.lbl danach klicken Sie auf die Schaltfläche <Speichern>. Hinweis: Achten Sie darauf, dass die ersten en drei Teile des Dateinamens (hier: Auswertung_Kunde_Serienbrief) unbedingt gleich bleiben müssen, damit das Programm das Formular der richtigen Auswertung zuordnet. Tragen Sie den gewünschten Text und ev. Grafiken ein, speichern Sie die Eingaben und schließen den Designer. Wählen Sie Ihr selbsterstelltes Formular aus und klicken auf die Mehrfachschaltfläche <Vorschau>. Der Serienbrief wird am Bildschirm angezeigt und kann nun ausgedruckt werden. AGRIS GmbH Seite: 74

75 Modus Adressetiketten Setzen Sie im Abschnitt Modus den Optionspunkt bei dem Eintrag Adressetiketten und stellen Sie die gewünschten Filter im Abschnitt Zusatzeinstellungen und Globale Auswahl ein. Klicken Sie nun auf die Mehrfachschaltfläche <Vorschau> und die Adressetiketten werden mit den Kriterien am Bildschirm angezeigt. Mit der Schaltfläche < Adressen in Zwischenablage> können alle bei den Kunden/Lieferanten hinterlegten Adressen in die Zwischenablage kopiert und in Ihrem Programm bei einem neuen in die entsprechende Zeile (An, CC, BCC) eingefügt werden (in die Zeile klicken, rechte Maustaste drücken, einfügen anklicken). Die Erstellung der Auswertung und die Bedienung des Designers können Sie im Punkt 18.3 nachlesen Kundensalden / Lieferantensalden Im Menüpunkt Auswertung Kennzahlen Register Kundensalden und Register Lieferantensalden können für die verwendeten Kunden- u. Lieferanten für ein bestimmtes Monat, mehrere Monate oder alle Monate Saldenlisten nur für ausgewählte bzw. alle Kunden / Lieferanten erstellt werden. In dieser Auswertung werden die Kunden / Lieferanten mit Ihrer zugewiesenen Kontonummer, der Bezeichnung, Summe Soll, Summe Haben und den daraus resultierenden Saldo, sowie den Gesamtsummen aufgelistet. 21 Schnittstelle zu Mauß-Kellermanagement Version 2012 Die Schnittstelle zur Software Kellermanagement von Ing. Mauß musste angepasst werden, da sich die Datenbankversion im Kellermanagement verändert hat. Ab der Version 2012 des Kellermanagements muss unbedingt die Version 2012 der Agris-Buchhaltung verwendet werden. Die Version 2012 der Buchhaltung kann auch auf Daten von älteren Versionen des Kellermanagements zugreifen. AGRIS GmbH Seite: 75

76 22 Schnittstelle zu Agreto Biogas / Warenwirtschaft AB der Version 2012 ist es möglich die Software AGRETO Biogas / Warenwirtschaft mit der Buchhaltung zu verknüpfen und so die Barrechnungen und Zielrechnungen in das Programm zu integrieren Voreinstellungen zur Datenübernahme Im Menüpunkt Eingabe Betriebe - Register Grundeinstellungen ist der Haken bei Rechnungsverwaltung zu setzen, sowie bei Warenwirtschaft/Biogas einbinden. Erst dann wird auch der betreffende Register Warenwirtschaft/Biogas aktiv. Für die Übernahme aus der Biogas bzw. Warenwirtschaft werden im Register Warenwirtschaft/Biogas bei den Betriebsdaten die Informationen für die Datenübernahme eingetragen. Die wichtigste Eingabe ist die Verknüpfung mit der Datenbank des Betriebes aus dem Programm Biogas bzw. Warenwirtschaft. Klicken Sie auf den Button mit den 3 Punkten und wählen nun den Pfad der Biogas bzw. Warenwirtschaft Datenbank aus. Dateiname des Betriebes z.b. AGRIS.0001 Speichern Sie die Eingaben mit dem Button <Schließen> Doppelte Buchhaltung und Offene Posten-Verwaltung Verwenden Sie die Einstellung in der Buchhaltung, ist unter dem Menüpunkt Eingabe Betriebe Grundeinstellung auch der Haken im Kontrollkästchen über OP-Verwaltung zu setzen und der Menüpunkt System Datenübernahme Agreto Warenwirtschaft/Biogas zu verwenden. AGRIS GmbH Seite: 76

77 In dieser Datenübernahme können Sie den Zeitraum bestimmen und auch die Rechnungsnummern. Wollen Sie auch bereits übernommene Rechnungen nochmals einlesen, setzen den Haken in das Kontrollfeld <auch bereits übernommene Rechnungen>. Betätigen Sie den Button <OK> wird die Übernahme gestartet Einnahmen / Ausgaben Rechnung Arbeiten Sie mit der Einnahmen/Ausgaben Rechnung in der Buchhaltung genügt es, den Haken bei Rechnungsverwaltung Warenwirtschaft/Biogas einbinden zu setzen. Die Buchhaltung greift auf diese Datenbank zu und holt die Zielrechnungen zur Verbuchung ins Programm. Diese sind über den Menüpunkt Eingabe Neue Buchung Offene Posten Kundenkonto für die Verbuchung abrufbar. Die Barrechnungen sind über den Menüpunkt System Datenübernahme Agreto Warenwirtschaft / Biogas in das Programm zu übernehmen. Betätigen Sie den Button <OK> wird die Übertragung gestartet. AGRIS GmbH Seite: 77

78 23 Schnittstelle zu Vermietung, Vermarktung, Kellermanagement Ab der Version 2003 der Buchhaltung ist es nicht mehr erforderlich, die Rechnungen in der Vermietung bzw. Vermarktung bzw. Kellermanagement zu exportieren und in der Buchhaltung wieder zu importieren, die Buchhaltung greift direkt auf die Datenbestände zu Voreinstellungen zur Datenübernahme Für die Übernahme aus der Vermietung bzw. Vermarktung werden im Register Vermietung/Vermarktung bei den Betriebsdaten die Informationen für die Datenübernahme eingetragen. Die wichtigste Eingabe ist die Datenbank des Betriebes im Programm Vermietung bzw. Vermarktung od. Kellermanagement. Wenn Sie nur einen Betrieb angelegt haben, dann ist dies die Datenbank FA MDB (=Vermarktung und Vermietung) wie im Bild ersichtlich. Die Einstellung Belegzeilen verdichten, bedeutet, dass Rechnungszeilen mit gleichen Konten in einer Buchungszeile zusammengefasst werden. Für die Übernahme aus dem Kellermanagement werden im Register Kellermanagement bei den Betriebsdaten die Informationen für die Datenübernahme eingetragen. (C:\Kellermanagement\Daten\entweder Betrieb od. eigener Name + die letzten 3 Stellen f. das Jahr) 23.2 Verbuchen von Barrechnungen Mit dem Menüpunkt System Datenübernahme AGRIS-Vermietung / Vermarktung und dem Menüpunkt System Datenübernahme Kellermanagement können Barrechnungen eines beliebigen Zeitraumes automatisch in der Buchhaltung mit dem Rechnungsdatum verbucht werden. Die Nummerierung der Belege beginnt mit der hier eingetragenen Nummer und wird im begonnenen Belegkreis weitergezählt. Für die Verbuchung wird das oben eingestellte Kassakonto sowie die in der Vermietung / Vermarktung bei den Artikelgruppen eingestellten Erfolgskonten AGRIS GmbH Seite: 78

79 bzw. im Kellermanagement bei den Steuerartikelgruppen eingestellten Konten verwendet. Die Verbuchung wird erst dann begonnen, wenn das Programm alle vorhandenen Daten kontrolliert hat. Sollten Informationen fehlen, dann werden Sie vorher darauf hingewiesen. Die übernommenen Rechnungen werden im Programm Vermietung / Vermarktung / Kellermanagement als übernommen markiert. Eine zweite Übernahme einer Rechnung ist nicht möglich. Dadurch können Sie aber einen Zeitraum auch ein zweites Mal übernehmen, falls noch Rechnungen dazugekommen sind Verbuchen von Zielrechnungen Die Bezahlung der Zielrechnungen wird über die Schaltfläche <Offene Rechnungen> in der Buchungsmaske erledigt. Die offenen Rechnungen des ausgewählten Kunden werden im Fenster dargestellt. Die Zuordnung des bezahlten Betrages zu den Rechnungen wird vom Programm automatisch vorgeschlag en, kann aber individuell verändert werden. Wenn Sie mit der Schaltfläche mit den 3 Punkten aus der Liste aller offenen Rechnungen eine auswählen, dann werden der Kunde und der offene Betrag der ausgewählten Rechnung im Fenster eingetragen. Mit der Schaltfläche <OK> werden die für jede Rechnung zugeordneten Beträge in den Datenbestand des Programmes Vermietung bzw. Vermarktung bzw. Kellermanagement gespeichert und die Buchung in der Buchungsmaske vorgeschlagen Verbuchung von Anzahlungen In der AGRIS-Vermietung ist es möglich, bei der Buchung eines Zimmers eine Anzahlung zu fordern. Für den Zahlungseingang dieser Anzahlungen gibt es in der Buchhaltung eine eigene Funktion. In der Buchungsmaske wird über die Schaltfläche <Offene Anzahlungen> die Bezahlung der Anzahlungen erledigt. Die offenen Anzahlungen des ausgewählten Kunden werden im Fenster dargestellt. Die Zuordnung des bezahlten Betrages zu den einzelnen Buchungen wird vom Programm automatisch vorgeschlagen, kann aber individuell verändert werden. Wenn Sie mit der Schaltfläche mit den 3 Punkten < > aus der Liste aller offenen Anzahlungen eine auswählen, dann werden der Kunde und der offene Anzahlungsbetrag der ausgewählten Buchung im Fenster eingetragen. AGRIS GmbH Seite: 79

80 Mit der Schaltfläche <Ok> werden die für jede Anzahlung zugeordneten Beträge in den Datenbestand der Vermietung gespeichert und die Buchung in der Buchungsmaske vorgeschlagen Anrechnen von Anzahlungen Bei der automatischen Verbuchung einer Barrechnung oder bei der Verbuchung des ersten Zahlungseinganges einer Zielrechnung aus der Vermietung wird kontrolliert, ob für diese Rechnung eine Anzahlung eingelangt ist, und diese bei Bedarf wieder zurückgebucht. In der Einnahmen/Ausgaben-Maske geschieht dies mit einer Minusbuchung lt. Abbildung, in der Soll/Haben-Maske wird ein Ertrag im Soll (=Ertragsminderung) gebucht. 24 Offene Postenverwaltung Unter Offene Posten-Verwaltung (kurz OP-Verwaltung) versteht man die detaillierte Verwaltung aller Eingangsrechnungen (Rechnungen von Lieferanten) und Ausgangsrechnungen (Rechnungen an Kunden), die nicht sofort bei Rechnungslegung, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt bezahlt werden. Die Programmteile zur Verwaltung der Offenen Posten bzw. Offenen Rechnungen müssen in der Buchhaltung speziell aktiviert werden. Dies geschieht im Register Grundeinstellungen der allgemeinen Betriebsdaten. Erst wenn dort das Kontrollfeld Rechnungsverwaltung angehakt ist, stehen diese Funktionen im Programm zur Verwendung zur Verfügung. AGRIS GmbH Seite: 80

81 Die OP-Verwaltung ist dann sinnvoll, wenn Sie eine größere Anzahl von Eingangsrechnungen erst zu einem späteren Zeitpunkt zahlen und/oder eine größere Zahl von Ausgangsrechnungen von Ihren Kunden bzw. Abnehmern erst zu einem späteren Zeitpunkt bezahlt werden, und Sie eine detaillierte Übersicht darüber in der Buchhaltung haben wollen. Für die Erstellung der Buchhaltung an sich ist die OP-Verwaltung nicht unbedingt erforderlich. Unbedingt zu empfehlen ist die OP-Verwaltung, wenn Sie Daten aus dem Kellermanagement, aus der AGRIS-Vermietung oder aus der AGRIS-Vermarktung einlesen wollen. Durch eine OP-Verwaltung ergeben sich in der Buchhaltung mehrere Vorteile: Sie haben in der Buchhaltung jederzeit und über den Jahreswechsel hinweg eine Übersicht über alle offenen Einzelrechnungen. In einer doppelten Buchhaltung sind die offenen Rechnungen zwar auch auf Forderungen und Verbindlichkeiten verbucht, jedoch meist nicht sehr detailliert. Bei einer Einnahmen/Ausgaben-Rechnung scheinen offenen Rechnungen auf Konten der Buchhaltung überhaupt nicht auf. Sie können Ausgangsrechnungen und Eingangsrechnungen in einer eigenen Eingabemaske erfassen, das Programm übernimmt die Verbuchung (nur erforderlich bei doppelter Buchhaltung) automatisch. Wenn Sie das Kellermanagement, die AGRIS-Vermietung oder die AGRIS-Vermarktung verwenden, dann kann die Buchhaltung die Rechnungen von diesen Programmen, wenn die notwendigen Voreinstellungen getroffen sind, direkt einlesen und Sie können diese Rechnungen automatisch verbuchen lassen. Die Zahlungseingänge der Kunden und die Zahlungsausgänge an Lieferanten können mit einem Assistent unter Berücksichtigung der Einhaltung von Zahlungskonditionen den offenen Rechnungen zugeordnet werden. Zahlungen und Skonto werden vom Programm automatisch verbucht Anzeige der Offenen Posten Die offenen Posten werden in der Buchhaltung in einer eigenen Liste angezeigt. Diese kann mit dem Menüpunkt Eingabe - Rechnungen bearbeiten aufgerufen werden. AGRIS GmbH Seite: 81

82 Eingangsrechnungen und Ausgangsrechnungen werden getrennt geführt. Über die Optionspunkte Ausgangsrechnung und Eingangsrechnung kann ausgewählt werden, welche Rechnungen im Übersichtsfenster angezeigt werden sollen. Bei den Kontrollfeldern besteht die Möglichkeit die Zielrechnungen offen, bezahlt und Barrechnungen gemeinsam anzeigen zu lassen, oder haken Sie nur den gewünschten Eintrag an Eingabe der Offenen Posten Die Eingabe einer offenen Rechnung erfolgt ähnlich wie die Eingabe einer Buchung. Es handelt sich im Prinzip um einer der Buchung vorgelagerte Eingabemaske, wobei die eigentliche Verbuchung (nur bei doppelter Buchhaltung) im Hintergrund geschieht. Die Schaltflächen in der Liste haben die gleichen Funktionen wie beim Journal. <Neu>: Mit einem Klick auf diese Schaltfläche wird die Eingabemaske für eine neue ER oder AR geöffnet. <Kopieren>: Mit einem Klick auf diese Schaltfläche wird von der markierten Zeile in der Liste eine Kopie mit der nächsten freien Rechnungsnummer erstellt und am Schirm angezeigt. Bestätigen Sie die Eingaben mit der Schaltfläche <OK> wird diese Rechnung gespeichert. Klicken Sie auf die Schaltfläche <Abbrechen> wird das Fenster geschlossen, ohne die Daten zu speichern. <Löschen>: Mit einem Klick auf diese Schaltfläche wird die markierte Zeile gelöscht. Wurde bei den Allgemeinen Betriebsdaten die steuerliche Gewinnermittlung ausgewählt, steht diese Funktion nicht zur Verfügung. <Ändern>: Mehrfachschaltfläche. Mit einem Klick auf diese Schaltfläche wird die markierte Zeile zur Ansicht und Änderung aufgerufen und am Bildschirm angezeigt. Nun ist es möglich Daten zu ergänzen oder zu verändern. Wurde bei den Allgemeinen Betriebsdaten die steuerliche Gewinnermittlung ausgewählt, steht diese Funktion nicht zur Verfügung. <Stornieren>: Mehrfachschaltfläche. Mit einem Klick auf diese Schaltfläche wird die markierte Zeile zur Kontrolle und Stornierung aufgerufen und am Bildschirm angezeigt. Der Betrag und die Menge werden in roter Schrift dargestellt. Wollen Sie diese Rechnung nun stornieren klicken Sie auf die Schaltfläche <OK>. Mit der Schaltfläche <Abbrechen> wird das Fenster ohne Speicherung geschlossen. <Gegenverrechnen>: Hat der Kunde bereits einmal eine Gutschrift erhalten, kann mit dieser Schaltfläche die Gutschrift mit einer Rechnung gegenverrechnet werden. Dasselbe gilt auch für Lieferanten von denen eine Gutschrift erhalten wurde. <Schließen>: Mit dieser Schaltfläche wird das angezeigte Fenster geschlossen. AGRIS GmbH Seite: 82

83 Mit den beiden Menüpunkten Eingabe Neue Ausgangsrechnung und Eingabe Neue Eingangsrechnung ist auch eine schelle Dialogeingabe möglich. Als Beispiel ist hier eine Ausgangsrechnung angeführt, für Eingangsrechnungen gelten die Anweisungen sinngemäß. Die Erfassung erfolgt ähnlich wie bei einem Rechnungsformular mit Belegkopf, Artikelzeilen und Zusatzinformationen zur Zahlung und Mahnung. Die offenen Posten können entweder mit Nettobeträgen oder mit Bruttobeträgen eingegeben werden. Der Kunde wird entweder mit seiner Kontonummer oder über die Anfangsbuchstaben der Kontobezeichnung, die normalerweise mit dem Namen übereinstimmt ausgewählt. In den Detailzeilen finden Sie die Eingabefelder für die Informationen zur Verbuchung der offenen Rechnung wie Konto, Kostenstelle und Steuersatz. Wie bei einer Buchung werden auch Text, Menge, Einheit und entweder Netto- oder Bruttobetrag eingegeben. Im rechten Bereich finden Sie die Eingabefelder für spezielle Steuern /Abgaben, die bei Bedarf ausgefüllt werden. Die Anzahl der Detailzeilen kann mit der Schaltfläche <Neue Zeile> beliebig erweitert werden. Nach dem Block der Detailzeilen finden Sie die Informationen über die Zahlung der Rechnung. Diese Felder werden vom Programm im Zuge der Verbuchung der Bezahlung der Rechnung automatisch ausgefüllt. Auf dem Register Zahlung werden die Zahlungskonditionen, die bereits bei den Allgemeinen Betriebsdaten Register OP/Mahnung erfasst und gespeichert wurden, angezeigt. Ebenfalls ist hier ersichtlich welcher Betrag noch offen ist, die Summe der bereits bezahlten Beträge, die letzte Zahlung am (Datum), und ob die Zahlung abgeschlossen ist. Auf dem Register Mahnung werden die Einstellungen zur Mahnung, die bereits bei den Allgemeinen Betriebsdaten Register OP/Mahnung erfasst und gespeichert wurden, angezeigt. Hier ist ersichtlich ab welchen Tagen die oder 3. Mahnung verschickt werden soll, sowie die anfallenden AGRIS GmbH Seite: 83

84 Mahnspesen und die Verzugszinsen in Prozent. Zu jeder Mahnung kann das Durchführungsdatum eingetragen werden. Die Zahlungskonditionen und auch die Mahnfristen können für jede Rechnung individuell eingetragen und auch verändert werden. Diese Informationen sind dafür verantwortlich, wie die Bezahlung abgewickelt wird, und wann eine Rechnung zur Mahnung herangezogen werden soll Voreinstellung zur Verbuchung der Offenen Posten mit der doppelten Buchhaltung Um eine ordnungsgemäße Verbuchung der offenen Posten zu gewährleisten, sind vor Beginn einige Voreinstellungen bzw. Kontrollen notwendig. Menüpunkt Eingabe Stammdaten Register Konten. In dem verwendeten Kontenplan sollten folgende Konten vorhanden sein: 4411 Kundenskonti 10% 4412 Kundenskonti 20% 4401 Erlösberichtigung 10% 4402 Erlösberichtigung 20% 5880 Lieferantenskonti Materialaufwand 5881 Lieferantenskonti Anlagenkäufe Die hier angeführten Konten können in Ihrem Kontenplan durchaus bereits mit anderen Kontennummern vorhanden sein. Sind die Konten nicht aufgelistet müssen diese von Ihnen selbst mit den richtigen Zuordnungen angelegt werden. Zum Anlegen eines Kontos klicken Sie auf die Schaltfläche <Neu> oder Sie markieren in der gewünschten Kontenklasse ein Konto und klicken nun auf die Schaltfläche <Kopieren>. In beiden Fällen müssen die Kontonummer, die Bezeichnung und auch die Zuordnung eingetragen bzw. geändert werden. Nachstehend einige Bespiele: 4411 Kundenskonti 10%, Kontoart: Ertrag, Gruppenzuordnung: 4 Betriebliche Erträge, Standard Kontenplan: 1Standard, Standardsteuersatz: 1 Ermäßigter Steuersatz 10%, RLG-Zuordnung: 1 Umsatzerlöse Kundenskonti 20%, Kontoart: Ertrag, Gruppenzuordnung: 4 Betriebliche Erträge, Standard Kontenplan: 1Standard, Standardsteuersatz: 1 Normaler Steuersatz 20%, RLG-Zuordnung: 1 Umsatzerlöse Erlösberichtigung 10%, Kontoart: Ertrag, Gruppenzuordnung: 4 Betriebliche Erträge, Standard Kontenplan: 1Standard, Standardsteuersatz: 1 Ermäßigter Steuersatz 10%, RLG-Zuordnung: 1 Umsatzerlöse Erlösberichtigung 20%, Kontoart: Ertrag, Gruppenzuordnung: 4 Betriebliche Erträge, Standard Kontenplan: 1Standard, Standardsteuersatz: 1 Normaler Steuersatz 20%, RLG-Zuordnung: 1 Umsatzerlöse. AGRIS GmbH Seite: 84

85 5880 Lieferantenskonti Materialaufwand, Kontoart: Variabler Aufwand, Gruppenzuordnung: 5 Materialaufwand, RLG-Zuordnung: 5 Materialaufwand für bezogene Leistungen 5881 Lieferantenskonti Anlagenkäufe, Kontoart: Variabler Aufwand, Gruppenzuordnung: 5 Materialaufwand, RLG-Zuordnung: 5 Materialaufwand für bezogene Leistungen Nach dem die Konten im Kontenplan erfasst wurden, müssen nun auf dem Register Steuersätze ebenfalls die entsprechenden Zuordnungen gemacht werden. Im folgenden Beispiel wird der Steuersatz 2 Normaler Steuersatz 20% angezeigt. Für die weiteren Steuersätze gelten die Zuordnungen sinngemäß. Speichern Sie die Eingaben und schließen Sie das Fenster Verbuchung der Offenen Posten mit der doppelten BH Wenn Sie eine neue offene Ausgangsrechnung mit der Schaltfläche <OK> speichern, dann wird diese bei einer doppelten Buchhaltung automatisch im Journal als Beleg verbucht. Dabei wird auch berücksichtigt, ob die Rechnung mit Nettobeträgen oder mit Bruttobeträgen erstellt wurde. Sind sonstige Steuern und Abgaben eingetragen worden, dann werden auch diese im Journal unter der gleichen Belegnummer verbucht. Sie bekommen auch eine kurze Information mit der verwendeten Belegnummer angezeigt. Unter dieser Belegnummer wird der Beleg im Kreis der Ausgangsrechnungen abgelegt. Starten Sie den Menüpunkt Eingabe Neue Buchung. Es wird das Fenster zum Erstellen einer neuen Buchung geöffnet. Kicken Sie hier auf die Schaltfläche <Offene Rechnungen>. Nun wird das Fenster Offene Posten ausbuchen angezeigt. In diesem Fenster wählen Sie in dem Feld Kundenkonto den gewünschten Kunden/Lieferanten aus. Entweder indem Sie die Nummer in das Feld eintragen, oder durch die Eintragung der Anfangsbuchstaben, ebenso können Sie die Auswahlliste öffnen und den Kunden durch Markierung, Mausklick, Enter-Taste übernehmen. Es werden nun alle offenen Rechnungen dieses Kunden im Fenster aufgelistet. AGRIS GmbH Seite: 85

86 Jede Rechnung wird mit Datum, Re-Nummer, Betrag, bereits bezahlt, offen, Skontobedingungen angezeigt Komplette Bezahlung einer offenen Rechnung mit der doppelten BH Wurde die Rechnung vom vom Kunden innerhalb der Skontofrist bezahlt, tragen Sie das richtige Datum und den erhaltenen Betrag rechts oben in das Feld <bezahlter Betrag> ein und drücken die Entertaste. Es wird von Programm automatisch der Haken bei <Ausgleich mit Skontoabzug erl. bis > gesetzt und der bezahlte Betrag in der Spalte <verwendeter Betrag> eingetragen. Sind keine AGRIS GmbH Seite: 86

87 weiteren Geldeingänge dieses Kunden einzutragen, speichern Sie die Eingaben mit einem Klick auf die Schaltfläche <OK>. Das Fenster Offene Posten wird geschlossen und in der Buchungsmaske werden die übernommenen Daten in einer oder mehreren Buchungszeilen dargestellt. In der ersten Zeile wird das Girokonto auf der Sollseite und das Kundenkonto auf der Habenseite mit den um den Skonto verminderten Betrag angezeigt. Mit der Laufleiste kann nun auf die weitere Buchungszeile gewechselt werden. In der zweiten Zeile wird nun die Verbuchung des Skontos angezeigt. Speichern Sie die Eingaben nun mit einem Klick auf die Schaltfläche <OK>. Die Buchung wird nun ins Buchungsjournal übernommen und in dem entsprechenden Monat angezeigt. AGRIS GmbH Seite: 87

88 Erhaltener Betrag größer als offene Rechnung mit der doppelten BH Wurde die Rechnung vom vom Kunden innerhalb der Skontofrist mit einem höheren Betrag als die Rechnung ausmachte bezahlt, tragen Sie das richtige Datum und den gesamten erhaltenen Betrag rechts oben in das Feld <bezahlter Betrag> ein und drücken die Entertaste. Es wird von Programm automatisch der Haken bei <Ausgleich mit Skontoabzug erl. bis > gesetzt und der bezahlte Betrag für die Rechnung von in der Spalte <verwendeter Betrag> eingetragen. Da aber mehr bezahlt wurde als diese Rechnung ausmachte, wird der Mehrbetrag zum Teilausgleich der nächsten offenen Rechnung herangezogen und in der Spalte <verwendeter Betrag> eingetragen. Sind keine weiteren Geldeingänge dieses Kunden einzutragen, speichern Sie die Eingaben mit einem Kick auf die Schaltfläche <OK>. Das Fenster Offene Posten wird geschlossen und in der Buchungsmaske werden die übernommenen Daten in einer oder mehreren Buchungszeilen dargestellt. In der ersten Zeile wird das Girokonto auf der Sollseite mit dem erhaltenen Gesamtbetrag und das Kundenkonto auf der Habenseite mit den um den Skonto verminderten Betrag, der Rechnung vom , angezeigt. Mit der Laufleiste kann nun auf die weitere Buchungszeile gewechselt werden. AGRIS GmbH Seite: 88

89 In der zweiten Zeile wird nun die Verbuchung des Skontos angezeigt. In der dritten Zeile auf der Habenseite wird nun der bezahlte Teilbetrag der nächsten offenen Rechnung angezeigt. In der ersten Zeile der Sollbuchung wird der gesamte erhaltene Betrag ausgewiesen. Speichern Sie die Eingaben mit einem Klick auf die Schaltfläche <OK>. Die Buchung wird nun ins Buchungsjournal übernommen und in dem entsprechenden Monat angezeigt. AGRIS GmbH Seite: 89

90 24.5 Verbuchung der Offenen Posten mit der E/A-Rechnung Haben Sie bei den Allgemeinen Betriebsdaten Register Grundeinstellungen die einfache Einnahmen/Ausgaben-Rechnung oder die erweiterte Einnahmen/Ausgaben-Rechnung mit Inventurverwaltung gewählt, dann gilt folgendes. Wenn Sie eine neue offene Ausgangsrechnung mit der Schaltfläche <OK> speichern, dann wird diese offene Rechnung nicht bei der Erfassung im Journal verbucht. Kunden- und Lieferantenkonten werden bei dieser gewählten Aufzeichnungsform ebenfalls nicht bebucht. Die Verbuchung im Journal wird erst bei der späteren Bezahlung, da zu diesem Zeitpunkt erst die Einnahme für den Betrieb anfällt, angezeigt. Die Rechnung wird in der Zwischenzeit auch nicht als Beleg in der Buchhaltung gebraucht, sondern wird meist erst bei der Zahlung mit dem Zahlungsbeleg gemeinsam in die Belegsammlung eingeordnet. Einen Gesamtüberblick über alle bereits erstellten Ausgangs- und Eingangsrechnungen erhalten Sie über den Menüpunkt Eingabe Rechnungen bearbeiten. Hier kann wiederum zwischen der Anzeige Eingangs- oder Ausgangsrechnungen gewählt werden. Ebenso ob ein bestimmtes Monat oder alle Monate angezeigt werden sollen. Es werden auch noch nicht bezahlte Rechnungen vorangegangener Jahre mit angezeigt. Starten Sie nun den Menüpunkt Eingabe Neue Buchung. Es wird nun das Fenster zum Erstellen AGRIS GmbH Seite: 90

91 einer neuen Buchung geöffnet. Kicken Sie hier auf die Schaltfläche <Offene Rechnungen>. Nun wird das Fenster Offene Posten ausbuchen angezeigt. In diesem Fenster wählen Sie in dem Feld Kundenkonto den gewünschten Kunden/Lieferanten aus. Entweder indem Sie die Nummer in das Feld eintragen, oder durch die Eintragung der Anfangsbuchstaben, ebenso können Sie die Auswahlliste öffnen und den Kunden durch Markierung, Mausklick, Enter-Taste übernehmen. Es werden nun alle offenen Rechnungen dieses Kunden im Fenster aufgelistet. Jede Rechnung wird mit Datum, Re-Nummer, Betrag, bereits bezahlt, offen, Skontobedingungen angezeigt Komplette Bezahlung einer offenen Rechnung mit der E/A-Rechnung Wurde die Rechnung vom vom Kunden innerhalb der Skontofrist bezahlt, tragen Sie das richtige Datum und den erhaltenen Betrag rechts oben in das Feld <bezahlter Betrag> ein und drücken die Entertaste. AGRIS GmbH Seite: 91

92 Es wird von Programm automatisch der Haken bei <Ausgleich mit Skontoabzug erl. bis > gesetzt und der bezahlte Betrag in der Spalte <verwendeter Betrag> eingetragen. Sind keine weiteren Geldeingänge dieses Kunden einzutragen, speichern Sie die Eingaben mit einem Klick auf die Schaltfläche <OK>. Das Fenster Offene Posten wird geschlossen und in der Buchungsmaske werden die übernommenen Daten in einer Buchungszeile dargestellt. Es wird das Girokonto auf der Sollseite und das Ertragskonto z.b.: Waldbau auf der Habenseite mit den um den Skonto verminderten Betrag angezeigt. Speichern Sie die Buchung mit einem Klick auf die Schaltfläche <OK>. Ein Ausbuchen des Skontos ist nicht notwendig, da bei der Erstellung der Ausgangsrechnung im Journal keine Eintragung gemacht wurde. Bei der gewählten Aufzeichnungsform <Einnahmen/Ausgaben-Rechnung> werden auch die Kunden- und Lieferantenkonten nicht bebucht. Aus diesem Grund muss auch dort keine Skontoausbuchung erfolgen. Erst nachdem die Buchung mit der Schaltfläche <OK> gespeichert wurde, wird die Verbuchung im Journal und auch auf dem entsprechenden Ertragskonto angezeigt. Über den Menüpunkt Auswertung Buchungen Register Kontoauszug, Markierung des gewünschten Monats und des Ertragskontos und einem Klick auf die Schaltfläche <Vorschau> wird das Konto mit sämtlichen Buchungszeilen am Bildschirm angezeigt. Über das Druckersymbol kann die Auswertung ausgedruckt werden. AGRIS GmbH Seite: 92

93 Erhaltener Betrag größer als offene Rechnung mit der E/A-Rechnung Wurde die Rechnung vom vom Kunden innerhalb der Skontofrist mit einem höheren Betrag als die Rechnung ausmachte bezahlt, tragen Sie das richtige Datum und den gesamten erhaltenen Betrag rechts oben in das Feld <bezahlter Betrag> ein und drücken die Entertaste. Es wird von Programm automatisch der Haken bei <Ausgleich mit Skontoabzug erl. bis > gesetzt und der bezahlte um den Skonto verminderten Betrag für die Rechnung von in der Spalte <verwendeter Betrag> eingetragen. Da aber mehr bezahlt wurde als diese Rechnung ausmachte, wird der Mehrbetrag zum Teilausgleich der nächsten offenen Rechnung herangezogen und in der Spalte <verwendeter Betrag> eingetragen. Sind keine weiteren Geldeingänge dieses Kunden einzutragen, speichern Sie die Eingaben mit einem Kick auf die Schaltfläche <OK>. Das Fenster Offene Posten wird geschlossen und in der Buchungsmaske werden die übernommenen Daten in einer oder mehreren Buchungszeilen dargestellt. AGRIS GmbH Seite: 93

94 In der ersten Zeile wird das Girokonto auf der Sollseite mit dem erhaltenen Gesamtbetrag und das Ertragskonto auf der Habenseite mit den um den Skonto verminderten Betrag, der Rechnung vom , angezeigt. Mit der Laufleiste kann nun auf die weitere Buchungszeile gewechselt werden. In der zweiten Zeile wird nun die Verbuchung des Teilbetrages der nächsten offenen Rechnung angezeigt. Auf der Sollseite bleibt das Girokonto mit dem erhaltenen Gesamtbetrag stehen und auf der Habenseite wird in der zweiten Zeile nun wieder das Ertragskonto Waldbau mit dem bezahlten Teilbetrag der noch offenen Rechnung vom angezeigt. Speichern Sie die Buchung mit einem Klick auf die Schaltfläche <OK>. Die Buchung wird nun auch ins Journal übernommen und im entsprechenden Monat angezeigt. Über den Menüpunkt Auswertung Buchungen Register Kontoauszug, Markierung des gewünschten Monats oder der Monate, des Ertragskontos und einem Klick auf die Schaltfläche <Vorschau> wird das Konto mit sämtlichen Buchungszeilen am Bildschirm angezeigt. Über das Druckersymbol kann die Auswertung ausgedruckt werden. AGRIS GmbH Seite: 94

95 24.6 Auswertung offener Rechnungen Im Menüpunkt Auswertung - Rechnungen können die offenen Rechnungen nun bezogen auf das Rechnungsdatum oder das Fälligkeitsdatum ausgewertet werden. Im Register Rechnungslisten werden Eingangsrechnungen und Ausgangsrechnungen getrennt geführt. Über die Optionspunkte Ausgangsrechnung und Eingangsrechnung kann ausgewählt werden, welche Rechnungen im Übersichtsfenster angezeigt werden sollen. Bei den Kontrollfeldern besteht die Möglichkeit die Zielrechnungen offen, bezahlt und Barrechnungen gemeinsam anzeigen zu lassen, oder haken Sie nur den gewünschten Eintrag an. Über den Register Offene Posten werden außerdem in der Liste offenen Rechnungen der Saldo lt. Konto und eventuell geleistete Anzahlungen angezeigt. Voraussetzung für die Erkennung einer Anzahlung ist, dass bei der Einbuchung der Anzahlung am Kunden- bzw. Lieferantenkonto als Zusatztext die Rechnungsnummer eingetragen wird. 25 Erstellen/Drucken von Rechnungen 25.1 Grundeinstellungen Um die Funktion des Rechnungsdruckes nutzen zu können muss bei den Betriebsdaten im Bereich Grundeinstellungen die Rechnungsverwaltung markiert sein. Damit sind die bereits seit einigen Jahren vorhandenen Bereiche Kunden/Lieferantenverwaltung und Ausgangs/Eingangsrechnungen grundsätzlich aktiviert. AGRIS GmbH Seite: 95

96 25.2 Drucken von Rechnungen Im Übersichtsfenster der Rechnungen finden Sie im unteren Bereich die Schaltfläche <Vorschau> für die Ansicht des ausgewählten Formulars am Bildschirm. Rechts daneben im Auswahlfeld für das Formular können Sie aus den gespeicherten Formularen das gewünschte auswählen. Dabei geht es um die Auswahl des Layouts bzw. des Designs des Formulars, welches nicht fix im Programm gespeichert ist, sondern für jedes Formular in einer eigenen Datei abgelegt wird. Mit dem Programm werden folgende Formulare mitgeliefert, die Namen sind selbsterklärend. Ausgangsrechnungen_Formular Ausgangsrechnungen_Formular_Mahnung1 Ausgangsrechnungen_Formular_Mahnung2 Ausgangsrechnungen_Formular_Mahnung3 Eingangsrechnungen_Formular AGRIS GmbH Seite: 96

97 Um aus einer bereits gespeicherten Rechnung ein Formular zu erstellen klicken Sie einfach auf die Schaltfläche <Vorschau> und Sie erhalten eine Bildschirmansicht des aktuell eingestellten Formulars. In dieser Bildschirmansicht können Sie mit den Zoomfunktionen die Ansicht vergrößern und verkleinern, um sich einen Überblick über das Formular zu verschaffen. Um das Formular aus der Vorschau heraus zu drucken klicken Sie auf das rechte der beiden Druckersymbole. Um bei einem mehrseitigen Formular nur die aktuelle Seite zu drucken klicken Sie auf das linke der beiden Druckersymbole. Um vor dem Druck eine Druckerauswahl angezeigt zu bekommen klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das entsprechende Druckersymbol. Um das Formular in eine Datei zu speichern klicken Sie auf das Symbol mit der Diskette und wählen anschließend ein Dateiformat und einen Speicherordner. AGRIS GmbH Seite: 97

98 Um das Formular als Anhang per zu versenden klicken Sie auf das Symbol mit dem Brief und wählen anschließend das Dateiformat aus (z.b.: PDF). Das Formular erscheint als Anhang in einem neuen in Ihrem Standard -Programm. Um die Vorschau zu schließen verwenden Sie das Symbol mit der Tür. Sie können ein Formular auch ohne Vorschau am Bildschirm direkt drucken indem Sie mit der Auswahlfunktion der Schaltfläche den Eintrag Drucken anklicken. Weitere Funktionen dieser Schaltfläche sind: Designer: Öffnet den Designer mit dem ausgewählten Formular Auswahl: Öffnet eine Auswahl weiterer Funktionen Excel: Exportiert das Formular in Excel (muss vorher installiert sein) Pdf: Erstellt direkt eine PDF-Datei Rechnungsverwaltung Kommastellen Eingabe / Ausgabe Es ist nun möglich beim Erstellen einer Rechnung den Preis auf 4 Kommastellen genau einzugeben. ACHTUNG: Beim Ausdruck der Rechnungen wird NUR die Anzahl der Kommastellen ausgegeben, die im Kontenplan bei den Konten eingestellt wurde. Sind im Kontenplan bei dem entsprechenden Konto 2 Kommastellen hinterlegt, werden beim Ausdruck auch nur 2 ausgegeben, unabhängig von der Eingabe beim Erstellen der Rechnung. Somit kann die Ausgabe der Kommastellenanzahl am Rechnungsausdruck individuell angepasst werden Ändern von Formularen Ab der Version 2008 der Buchhaltung wird ohne Zusatzkosten der Formulardesigner List&Label der Fa. Combit mitgeliefert. Sie können damit Ihr Formular selbst gestalten. Wenn Sie dabei Hilfe benötigen erstellen wir Ihnen auch gerne ein Formular nach Ihren Wünschen. Um ein gespeichertes Formular zu verändern wählen Sie zuerst in der Auswahl das gewünschte Formular aus und klicken Sie anschließend auf die Auswahlfunktion der Schaltfläche <Vorschau> und wählen aus der Liste den Eintrag Designer. Der mitgelieferte Formulardesigner öffnet sich und zeigt im linken Bereich die im Formular verwendeten Objekte (das sind die grün hinterlegten Bereiche in der Vorschau) und den dazugehörigen Eigenschaftendialog, im mittleren Bereich eine Layoutvorschau des Formulars und im rechten Bereich eine Liste der zur Verfügung stehenden Variablen. Sie können hier jedes Detail des Formulars ändern und Ihren Wünschen anpassen. Bevor Sie eine Änderung vornehmen speichern Sie am besten das Formular unter einem eigenen Namen. Damit wird das Originalformular nicht verändert und Sie verhindern damit auch, dass beim nächsten Update Ihre Änderungen wieder mit dem Originalformular überschrieben werden. Die eigenen Formulare müssen immer in den Unterordner Reporte im Programmordner der Buchhaltung gespeichert werden. AGRIS GmbH Seite: 98

99 Um Änderungen in einem bestimmten Bereich des Formulars vorzunehmen klicken Sie mit der Maus doppelt auf den entsprechenden grünen Bereich in der Ansicht. Sie erhalten das Einstellungsfenster für das entsprechende Objekt und können mit den kleinen Schaltflächen über der Liste einzelne Zeilen des Objektes ändern, löschen oder hinzufügen. Die im Formular bereits vorhandenen Objekte enthalten mitunter in den einzelnen Zeilen spezielle Funktionen und Formeln, die für die Darstellung oder die Berechnung notwendig sind. Um hier Änderungen vorzunehmen sind spezielle Kenntnisse des Designers und der integrierten Skriptsprache notwendig. Um die Position eines Objektes zu ändern ziehen Sie den grünen Bereich einfach an die gewünschte Stelle. Sie können auch selbst Objekte einfügen. Um zum Beispiel ein Logo auf dem Formular zu platzieren verwenden Sie den Menüpunkt Objekte Einfügen Bild und markieren in der Ansicht mit der Maus den Bereich wo das Logo dargestellt werden soll. Mit einem Doppelklick auf den gerade neu erstellten grünen Bereich erhalten Sie die Auswahl für den Pfad und die Bilddatei. Wählen Sie nun Ihre Datei mit dem Logo aus und schon haben Sie Ihr Logo auf der Rechnung. Der mitgelieferte Designer ist einer der mächtigsten und flexibelsten am Markt, eine detaillierte Beschreibung würde den Rahmen dieser Broschüre bei weitem sprengen. Sie können allerdings die integrierten Hilfefunktionen des Designers verwenden. AGRIS GmbH Seite: 99

100 26 Mahnwesen In der Rechnungsverwaltung wurden Funktionen für die automatische Erstellung von Mahnungen integriert. Die Daten für die Mahnungen kommen für jede Rechnung individuell aus dem Register Mahnung bei den Ausgangsrechnungen. Mit dem neuen Menüpunkt Auswertung Mahnungen wird das Fenster für den Mahnlauf gestartet. Im oberen Bereich wählen Sie aus, für welche Mahnstufe die Rechnungen durchsucht werden sollen und Mahnformulare erstellt werden sollen. Mit der Sortierung legen Sie fest, in welcher Sortierreihenfolge die Mahnungen ausgegeben werden sollen. Die beiden Datumsangaben Zahlungseingänge berücksichtigt bis und Frist bis können ausgefüllt und im Text der Mahnformulare verwendet werden. AGRIS GmbH Seite: 100

101 Unten können Sie auswählen, welches Formular verwendet werden soll. Für jede Mahnstufe wird ein vorbereitetes Formular mitgeliefert. Sie können diese mitgelieferten Formulare auch mit dem Designer öffnen und Ihren Bedürfnissen anpassen. Die Formulare werden aus dem Ordner geladen, den Sie bei den Betriebsdaten im Register Auswertung für die Reporte eingestellt haben. Für die Erstellung der Mahnungen klicken Sie immer zuerst auf die Schaltfläche Vorschau, um die für die ausgewählte Mahnstufe fälligen Mahnungen am Bildschirm zu erstellen und zu kontrollieren. Damit eine Rechnung in die Mahnstufe 1 fällt müssen folgende Kriterien erfüllt sein: Es muss sich um eine Zielrechnung handeln. Im Register Zahlung darf der Haken im Feld Zahlung abgeschlossen nicht gesetzt sein. Im Register Mahnung muss der Haken im Feld diese Rechnung mahnen gesetzt sein Die Rechnung muss zur 1. Mahnung fällig sein. Die Tage im Feld 1. Mahnung nach... Tagen müssen vom Rechnungsdatum an bereits verstrichen sein. Die erste Mahnung darf noch nicht erstell worden sein, das Datum im Feld durchgeführt am muss in der erste Zeile noch leer sein. Damit eine Rechnung in die Mahnstufe 2 fällt müssen folgende Kriterien erfüllt sein: Es muss sich um eine Zielrechnung handeln. Im Register Zahlung darf der Haken im Feld Zahlung abgeschlossen nicht gesetzt sein. Im Register Mahnung muss der Haken im Feld diese Rechnung mahnen gesetzt sein Für die Rechnung muss die erste Mahnung bereits durchgeführt worden sein, das Datum im Feld durchgeführt am muss in der ersten Zeile bereits ausgefüllt sein. Die Rechnung muss zur 2. Mahnung fällig sein. Die Tage im Feld 2. Mahnung nach... Tagen müssen vom Rechnungsdatum an bereits verstrichen sein. Die zweite Mahnung darf noch nicht erstell worden sein, das Datum im Feld durchgeführt am muss in der zweiten Zeile noch leer sein. Damit eine Rechnung in die Mahnstufe 3 fällt müssen folgende Kriterien erfüllt sein: Es muss sich um eine Zielrechnung handeln. Im Register Zahlung darf der Haken im Feld Zahlung abgeschlossen nicht gesetzt sein. Im Register Mahnung muss der Haken im Feld diese Rechnung mahnen gesetzt sein Für die Rechnung muss die zweite Mahnung bereits durchgeführt worden sein, das Datum im Feld durchgeführt am muss in der zweiten Zeile bereits ausgefüllt sein. Die Rechnung muss zur 3. Mahnung fällig sein. Die Tage im Feld 3. Mahnung nach... Tagen müssen vom Rechnungsdatum an bereits verstrichen sein. Die dritte Mahnung darf noch nicht erstell worden sein, das Datum im Feld durchgeführt am muss in der dritten Zeile noch leer sein. Alle in die ausgewählte Mahnstufe fallenden Rechnungen werden nach Kunden gruppiert in das entsprechende Mahnformular übernommen und in Tabellenform aufgelistet. Das heißt, wenn ein Kunde mehrere Rechnungen in einer Mahnstufe hat, stehen die alle am gleichen Mahnformular. AGRIS GmbH Seite: 101

102 Sie können in der Vorschau die einzelnen Mahnungen kontrollieren und aus der Vorschau drucken. Oder Sie verwenden den Eintrag Drucken aus der Mehrfachschaltfläche im Fenster Mahnungen. Die Vorschau und den Ausdruck können Sie beliebig oft wiederholen. Wenn Sie feststellen, dass Rechnungen fehlen oder unbeabsichtigt im Mahnformular aufscheinen können Sie den ganzen Mahnlauf abbrechen, bei den Rechnungen die erforderlichen Änderungen durchführen (siehe Kriterien) und die Auswertung noch einmal starten. In der Vorschau werden die Mahnungen in einer Druckvorschau am Bildschirm ausgegeben. Erst wenn für die gewählte Mahnstufe alle Mahnungen richtig und vollständig erstellt und gedruckt sind verwenden Sie die Schaltfläche <Speichern>. Damit werden die Mahnungen der ausgewählten Mahnstufe gespeichert und mit dem Durchführungsdatum bei der Rechnung vermerkt. Falls Sie unabsichtlich eine Mahnung gespeichert haben können Sie den Vorgang nur rückgängig machen, indem Sie das entsprechende Datumsfeld für die durchgeführte Mahnung bei der betroffenen Rechnung leeren. Damit gilt die entsprechende Mahnung als nicht durchgeführt (siehe Kriterien). Mit der Schaltfläche <Schließen> beenden Sie die Auswertung. AGRIS GmbH Seite: 102

103 Falls Sie ein Mahnformular Ihren Bedürfnissen anpassen möchten, dann wählen Sie das entsprechende Mahnformular aus und verwenden Sie aus der Mehrfachschaltfläche den Eintrag Designer. Es empfiehlt sich, ein verändertes Formular unter einem anderen Namen zu speichern. Damit bleibt das Originalformular erhalten und Ihr eigenes Formular wird bei einem Programmupdate nicht überschrieben Kundenbezogene Mahnungen Im Menüpunkt Auswertung Mahnungen ist es nun möglich, den Mahnlauf in der jeweiligen Mahnstufe nicht nur für alle fälligen Mahnungen gesammelt, sondern auch kundenspezifisch durchzuführen. Beim Starten des Menüpunktes sind alle Kunden markiert, der Mahnlauf funktioniert wie gewohnt. Wenn Sie nur einzelne Kunden, oder einzelne Kunden nicht mahnen wollen dann setzen Sie in der Tabelle Kunden die entsprechende Markierung. 27 Datensicherung In Ihrer Buchhaltung befinden sich wichtige Daten, deren Eingabe Ihre Arbeitszeit in Anspruch genommen hat. Legen Sie daher größten Wert auf eine regelmäßige externe Datensicherung (USB- Stick, Externe Festplatte, CD, DVD, SD-Karte, Band). Im Programm gibt es eine Funktion, mit der die Datensicherung auf einfache und schnelle Art durchgeführt werden kann, und im Schadensfall die gesicherten Daten auch wiederhergestellt werden können. Eine Datensicherung ist auch dazu geeignet, die Daten eines Buchführungsjahres von einem PC zu einem anderen PC zu transportieren, und dort mit den Daten weiterzuarbeiten. Dabei muss aber unbedingt auf beiden PCs die gleiche Version des Programmes installiert sein und Sie sollten genau darauf achten, dass Sie immer eine aktuelle Datensicherung erstellen, und diese dann auch immer einspielen, bevor Sie mit der Arbeit am anderen PC beginnen. AGRIS GmbH Seite: 103

104 Wenn Sie Ihr gesamtes System auf CD, DVD oder Band sichern, dann kann die spezielle Datensicherung im Buchhaltungsprogramm selbst unterbleiben. Achten Sie aber darauf, dass die Gesamtsicherung ordnungsgemäß durchgeführt wird. Um das Risiko eines Datenverlustes zu minimieren, verwenden Sie zumindest 2 Generationen von Sicherungsmedien, und setzen Sie diese abwechselnd ein Daten sichern Im Fenster Betriebe können Sie mit der Schaltfläche <Sichern> entweder das aktuelle Buchführungsjahr oder den gesamten Betrieb auf eine Disketten oder andere Datenträger (USB-Stick, externe Festplatte us.) sichern. In dieser Sicherung befinden sich immer alle Daten des Buchführungsjahres bzw. des Betriebes, auch die Stammdaten. Wenn eine Datensicherung erstellt wird, dann bleiben die Daten auf der Festplatte im ursprünglichen Zustand erhalten, es wird nur eine Sicherungskopie erstellt. Dabei wird der Sicherungsdatenträger bei jeder Datensicherung vorher gelöscht, und dann wird der aktuelle Datenbestand von der Festplatte auf den Datenträger kopiert. Eine Diskette kann nur ein einziges Buchführungsjahr aufnehmen, für jedes Buchführungsjahr müssen Sie also eine eigene Diskette bzw. bei sehr umfangreichen Jahren sogar 2 oder 3 Disketten verwenden. Disketten haben eine begrenzte Lebensdauer und sollten daher nicht verwendet werden. Empfohlen werden externe Datensicherungsträger Daten rücksichern Im Fenster Betriebe kann mit der Schaltfläche <Rücksichern> ein Datenbestand aus einer Datensicherung zurückgeholt werden. Die Daten auf dem Datenträger werden vorerst gelesen und identifiziert. Erst wenn die Daten vom Programm für in Ordnung befunden werden, können diese auch wirklich verwendet werden Reorganisieren Beim Reorganisieren wird die Datenbank kontrolliert. Die Reorganisation erfolgt immer vor dem Sichern der Daten und wenn das Programm unsachgemäß beendet wurde. Das heißt, Sie müssen selbst nie reorganisieren, es sei denn es zeigt sich, dass Ihr Datenbestand nicht in Ordnung ist Datenexport Der Datenexport erfolgt über den Menüpunkt System Datenexport. Sollten Sie an einem Arbeitskreis Unternehmensführung oder Urlaub am Bauernhof teilnehmen, so können Sie hier die Daten für den überbetrieblichen Vergleich auslagern. Je nach dem welcher Export gewählt wird, werden die unterschiedlichsten Fenster für die Bereitstellung der zu exportierenden Daten geöffnet. Tragen Sie die relevanten Daten in den einzelnen Registern ein und erstellen Sie die Exportdatei entweder über den Register <Export> oder über die Schaltfläche <Export>. AGRIS GmbH Seite: 104

105 28 Onlinefreischaltung und Online-Update Info Der Bereich der Online-Freischaltung und des Online-Updates wurde überarbeitet. Es ist jetzt nicht mehr erforderlich, einen MySQL-Datenbanktreiber zu installieren, da auf ein php-bereich eingerichtet wurde, der den Datenbankzugriff auf die Kundendaten und Versionsdaten erledigt. Dadurch sollten die Freischaltung und das Online-Update auf jedem Rechner mit Internetzugang funktionieren. Falls die Buchhaltung auf einem PC ohne Internetzugang installiert ist, ist es auch möglich, sich die Lizenznummer auf einem anderen Rechner mit Internetzugang zu besorgen. Sie müssen nur den Link, den das Buchhaltungsprogramm erzeugt in den Browser des Rechners eintragen, der Internetzugang hat. Die Berechtigung für diese Funktionen ist am Agris-Server hinterlegt, die Anmeldung erfolgt wie bisher mit Name und Kundennummer. Bitte verwenden Sie genau den Namen, der auch auf Ihrer Servicevertragsabrechnung steht (Familienname und Vorname bzw. Firmenname). 29 Online-Update Als Besitzer eines Wartungsvertrages haben Sie die Möglichkeit, Updates direkt im Programm online durchzuführen, wobei vor dem Download geprüft wird, ob ein Update für Ihre bestehende Version verfügbar und sinnvoll ist. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor: Starten Sie den Menüpunkt System Online-Update Sie werden automatisch zur Login Eingabemaske weitergeleitet Tragen Sie nun Ihren Familiennamen, Vornamen und die Kundennummer lt. Rechnung ein Klicken Sie auf die Schaltfläche <ANMELDEN> Klicken Sie nun auf <Download starten> AGRIS GmbH Seite: 105

106 Betätigen Sie nun den Button <Ausführen> Bestätigen Sie die Abfrage Ob die Anwendung zugelassen werden soll mit JA/OK Folgen Sie den Anweisungen des Installationsassistenten Nach dem Beenden des Installationsvorganges betätigen Sie den Button <Abmelden> um die Download Internetseite zu verlassen. Starten Sie die Agris-Buchhaltung um Ihre Eintragungen fortzusetzen 30 Fernwartung Damit wir unsere Anwender auch Online professionell unterstützen können haben wir ein Fernwartungstool für unsere Bedürfnisse angepasst und stellen dies auch direkt im Programm bereit. Mit dem Menüpunkt Hilfe Agris-Fernwartung wird die Fernwartung gestartet. Wenn Sie ein kniffliges Problem haben oder sich eine bestimmte Vorgangsweise zeigen lassen möchten dann starten Sie einfach die Fernwartung und melden sich telefonisch bei der Agris-Hotline. Damit sich ein Hotline-Mitarbeiter mit Ihrem PC verbinden kann müssen Sie uns lediglich die bei Ihnen angezeigte ID bekannt geben. Unser Mitarbeiter kann damit Ihren PC quasi fernsteuern und Ihnen bei Ihrem Problem direkt helfen. Sie können natürlich auf Ihrem Bildschirm alles genau mit verfolgen und sich die durchgeführten Arbeitsschritte auch erklären lassen. Für die Fernwartung ist auf jeden Fall ein eingerichteter Internetzugang auf Ihrem PC erforderlich, wobei ein Breitbandanschluss unbedingt empfohlen wird. AGRIS GmbH Seite: 106

Buchhaltung. Anleitung zur Demoversion

Buchhaltung. Anleitung zur Demoversion Buchhaltung Anleitung zur Demoversion Inhaltsverzeichnis 1 Installieren der Demoversion... 3 2 Starten der Demoversion der AGRIS-Buchhaltung... 3 3 Beispielbetrieb verwenden... 4 4 Eigenen Betrieb beginnen...

Mehr

Einstellungen des Windows-Explorers

Einstellungen des Windows-Explorers Einstellungen des Windows-Explorers Die Ordnerstruktur des Explorers Der Explorer ist der Manager für die Verwaltung der Dateien auf dem Computer. Er wird mit Rechtsklick auf Start oder über Start Alle

Mehr

Anleitung Erstanwendung für Fachlehrkräfte. Schritt 1: Installation und Registrierung von EasyGrade

Anleitung Erstanwendung für Fachlehrkräfte. Schritt 1: Installation und Registrierung von EasyGrade Anleitung Erstanwendung für Fachlehrkräfte 1. Installation von EasyGrade 2. Daten der Schule vom Stick ins EasyGrade bringen 3. Dateneingabe als Fachlehrkraft 4. Speichern einer Datensicherung als Fachlehrkraft

Mehr

Verwaltung-Registerkarte: Eigene und fremde Bankverbindungen anlegen

Verwaltung-Registerkarte: Eigene und fremde Bankverbindungen anlegen Verwaltung-Registerkarte: Eigene und fremde Bankverbindungen anlegen Wo können Bankverbindungen angelegt werden? Sie haben an mehreren Stellen des Programms die Möglichkeit eigene und fremde Bankverbindungen

Mehr

RGS Schulinventar Version 1

RGS Schulinventar Version 1 Benutzerhandbuch RGS Schulinventar Version 1 Ein Programm zur Inventarverwaltung in Schulen und ähnlichen Einrichtungen. Inhalt Installation Programm starten Inventar anlegen oder öffnen Programm anpassen

Mehr

Allgemeine Eigenschaften von SESAM Wawi Professional

Allgemeine Eigenschaften von SESAM Wawi Professional SESAM-Warenwirtschaft - die ersten Schritte Seite 1 Allgemeine Eigenschaften von SESAM Wawi Professional SESAM - Wawi Professional ist ein einfach zu bedienendes Programm zum Schreiben und Verwalten von

Mehr

Windows 7. Der Desktop und seine Elemente. Der Desktop

Windows 7. Der Desktop und seine Elemente. Der Desktop Windows 7 Der Desktop und seine Elemente Der Desktop Nach der erfolgten Anmeldung an den Computer wird der DESKTOP angezeigt Der Desktop ist mit einem Schreibtisch zu vergleichen auf welchem Dokumente

Mehr

Fibugym PE 1.0 Buchhaltungssoftware für das Gymnasium Stand: 25.05.2005. FibuGym PE 1.0

Fibugym PE 1.0 Buchhaltungssoftware für das Gymnasium Stand: 25.05.2005. FibuGym PE 1.0 FibuGym PE 1.0 Finanzbuchhaltungs-Lernsoftware (Personal Edition - Version 1.0) für den Einsatz am Gymnasium. Eine Einführung in die Doppelte Buchführung am Computer. 2004-2005 Manuel Friedrich email:

Mehr

Raiffeisenbank Rastede eg Anleitung VR-Networld-Software 4.x

Raiffeisenbank Rastede eg Anleitung VR-Networld-Software 4.x 1. Installation der VR-Networld-Software Schließen Sie vor der Installation der VR-NetWorld-Software zunächst alle offenen Programme. Legen Sie die VR-NetWorld-Software-CD in Ihr CD-ROM-Laufwerk und warten

Mehr

Besteuerungsart: Von Soll- zur Istversteuerung wechseln

Besteuerungsart: Von Soll- zur Istversteuerung wechseln Besteuerungsart: Von Soll- zur Istversteuerung wechseln Wechseln Sie aus der Zentrale im Menü Datei Neu Firma in den Firmenassistenten. Hinterlegen Sie die Stammdaten beachten Sie, dass die Firmenbezeichnung

Mehr

Das Exportmodul übernimmt die Daten aus easy2000 Fakturierung und exportiert diese im BMD-Format zur Weitergabe an den Steuerberater.

Das Exportmodul übernimmt die Daten aus easy2000 Fakturierung und exportiert diese im BMD-Format zur Weitergabe an den Steuerberater. Das Exportmodul übernimmt die Daten aus easy2000 Fakturierung und exportiert diese im BMD-Format zur Weitergabe an den Steuerberater. Vorgangsweise: 1. Starten Sie bitte die Fakturierungssoftware und exportieren

Mehr

ELBA-business Electronic banking fürs Büro. ELBA-business 5.3.4 Einzelplatzinstallation

ELBA-business Electronic banking fürs Büro. ELBA-business 5.3.4 Einzelplatzinstallation ELBA-business 5.3.4 Einzelplatzinstallation Seite 1 Inhaltsverzeichnis 1. Installationsanleitung... 3 1.1 Die Installation... 3 1.2 Was sind Bankdaten?... 6 1.3 Assistent zum Einrichten der Bankdaten...

Mehr

1. Allgemeines: 2. Installation: 3. Erstanmeldung: 4. Freischaltung:

1. Allgemeines: 2. Installation: 3. Erstanmeldung: 4. Freischaltung: 1 Vielen Dank, dass Sie sich für uns entschieden haben! Nachfolgend liegt eine kurze Beschreibung der Installation und Erstanmeldung sowie der Freischaltung vor. 1. Allgemeines: Das von Ihnen gekaufte

Mehr

Allgemeine Eigenschaften von SESAM Rechnung Professional

Allgemeine Eigenschaften von SESAM Rechnung Professional SESAM-Rechnung - die ersten Schritte Seite 1 Allgemeine Eigenschaften von SESAM Rechnung Professional SESAM - Rechnung Professional ist ein einfach zu bedienendes Programm zur schnellen Rechnungserfassung.

Mehr

Anleitung zum Upgrade auf SFirm 3.0 + Datenübernahme

Anleitung zum Upgrade auf SFirm 3.0 + Datenübernahme I. Vorbereitungen 1. Laden Sie zunächst die Installationsdateien zu SFirm 3.0, wie in der Upgrade-Checkliste (Schritt 1.) beschrieben, herunter (www.sparkasse-fuerth.de/sfirm30download). 2. Starten Sie

Mehr

Verwaltung-Registerkarte: Eigene und fremde Bankverbindungen anlegen

Verwaltung-Registerkarte: Eigene und fremde Bankverbindungen anlegen Verwaltung-Registerkarte: Eigene und fremde Bankverbindungen anlegen Wo werden Bankverbindungen angelegt? Sie haben an mehreren Stellen des Programms die Möglichkeit eigene und fremde Bankverbindungen

Mehr

Raiffeisenbank Rastede eg Anleitung VR-Networld-Software 4.x

Raiffeisenbank Rastede eg Anleitung VR-Networld-Software 4.x 1. Installation der VR-Networld-Software Schließen Sie vor der Installation der VR-NetWorld-Software zunächst alle offenen Programme. Legen Sie die VR-NetWorld-Software-CD in Ihr CD-ROM-Laufwerk und warten

Mehr

Datamatec Säumniszinsrechner Benutzer-Handbuch. Version 2.5. 2007 Datamatec GmbH

Datamatec Säumniszinsrechner Benutzer-Handbuch. Version 2.5. 2007 Datamatec GmbH Datamatec Säumniszinsrechner Benutzer-Handbuch Version 2.5 2007 Datamatec GmbH Inhalt 1. Datamatec Säumniszinsrechner 2. Lieferung 3. Installation 3.1 Software-CD 3.2 Download-Link 3.3 Installation des

Mehr

Profi cash 10. Electronic Banking. Installation und erste Schritte. Ihre Spezialisten für den elektronischen Zahlungsverkehr und moderne Bezahlsysteme

Profi cash 10. Electronic Banking. Installation und erste Schritte. Ihre Spezialisten für den elektronischen Zahlungsverkehr und moderne Bezahlsysteme Electronic Banking Ihre Spezialisten für den elektronischen Zahlungsverkehr und moderne Bezahlsysteme Profi cash 10 Installation und erste Schritte Legen Sie bitte die CD ein. Sollte die CD nicht von alleine

Mehr

StickSecurity Home Edition 2006

StickSecurity Home Edition 2006 StickSecurity Home Edition 2006 Inhalt: 1. Konfiguration Sprache wählen Wechseldatenträger wählen 1. 1 Allgemein Bedienung Hotkey 2. Menü Aktionen Passwort Sonstige USB Stick Info USB Explorer USB Backup

Mehr

Bedienungsanleitung. Version 2.0. Aufruf des Online-Update-Managers. Bedienungsanleitung Online-Update Stand Juni 2010

Bedienungsanleitung. Version 2.0. Aufruf des Online-Update-Managers. Bedienungsanleitung Online-Update Stand Juni 2010 Bedienungsanleitung Online-Update Version 2.0 Aufruf des Online-Update-Managers Von Haus aus ist der Online-Update-Manager so eingestellt, dass die Updates automatisch heruntergeladen werden. An jedem

Mehr

SafeRun-Modus: Die Sichere Umgebung für die Ausführung von Programmen

SafeRun-Modus: Die Sichere Umgebung für die Ausführung von Programmen SafeRun-Modus: Die Sichere Umgebung für die Ausführung von Programmen Um die maximale Sicherheit für das Betriebssystem und Ihre persönlichen Daten zu gewährleisten, können Sie Programme von Drittherstellern

Mehr

Das Windows-Dateien-System Seite 1 von 10 Arbeiten mit USB-Stick oder CD und dem Windows-Explorer

Das Windows-Dateien-System Seite 1 von 10 Arbeiten mit USB-Stick oder CD und dem Windows-Explorer Das Windows-Dateien-System Seite 1 von 10 Arbeiten mit USB-Stick oder CD und dem Windows-Explorer Nach Einstecken des USB-Sticks in den USB-Anschluss oder Einlegen der CD in das CD-Rom-Laufwerk erschein

Mehr

Installationsanweisung Aktivierung für RadarOpus für PC s ohne Internetzugang (WINDOWS)

Installationsanweisung Aktivierung für RadarOpus für PC s ohne Internetzugang (WINDOWS) Installationsanweisung Aktivierung für RadarOpus für PC s ohne Internetzugang (WINDOWS) Dieses Handbuch hilft Anwendern, ihren RadarOpus Dongle (Kopierschutz) auf einem anderen Computer zu aktivieren,

Mehr

Anleitung für Klassenlehrkräfte zur

Anleitung für Klassenlehrkräfte zur Seite 1/17!!! WICHTIG!!! Es wird JEDER Klassenlehrkraft empfohlen, die Reihenfolge der Erste Schritte Anleitung genau und vollständig einzuhalten. Meine Kundennummer: Meine Schulnummer: Mein Passwort:

Mehr

SDM WinLohn 2015. Inhalt. Installationsanleitung Ausgabe November 2014. Einleitung 2. Installation und Deinstallation 4. Starten des Programms 10

SDM WinLohn 2015. Inhalt. Installationsanleitung Ausgabe November 2014. Einleitung 2. Installation und Deinstallation 4. Starten des Programms 10 Installationsanleitung 1 SDM WinLohn 2015 Installationsanleitung Ausgabe November 2014 Inhalt Einleitung 2 Allgemeine Informationen... 2 Lieferumfang... 2 Systemvoraussetzungen... 3 Installation und Deinstallation

Mehr

Anleitung zu T-Com Rechnungsprogramm für Excel

Anleitung zu T-Com Rechnungsprogramm für Excel Anleitung zu T-Com Rechnungsprogramm für Excel Inhaltsverzeichnis: 1) Programm Installation Seite: 2 2) Wichtige Einstellung in Microsoft Excel Seite: 2 3) Nach dem Programmstart (Zellen Erklärung) Seite:

Mehr

X5 unter Windows Vista / 7 und Windows 2008 Server

X5 unter Windows Vista / 7 und Windows 2008 Server X5 unter Windows Vista / 7 und Windows 2008 Server Die Benutzerkontensteuerung (später UAC) ist ein Sicherheitsfeature, welches Microsoft ab Windows Vista innerhalb ihrer Betriebssysteme einsetzt. Die

Mehr

Anleitung zum Online Banking

Anleitung zum Online Banking Anleitung zum Online Banking Diese Anleitung beschreibt das Vorgehen zur Installation und Konfiguration von Online Banking unter Jack. Um das Online Banking in Jack nutzen zu können, müssen Sie das entsprechende

Mehr

Anleitung. E-Mail Kontenverwaltung auf mail.tbits.net

Anleitung. E-Mail Kontenverwaltung auf mail.tbits.net Anleitung E-Mail Kontenverwaltung auf mail.tbits.net E-Mail Kontenverwaltung auf mail.tbits.net 2 E-Mail Kontenverwaltung auf mail.tbits.net Leitfaden für Kunden Inhaltsverzeichnis Kapitel Seite 1. Überblick

Mehr

Benutzerhandbuch / Installationsanweisung

Benutzerhandbuch / Installationsanweisung Das innovative Notfall-Alarm-System für medizinische Einrichtungen Benutzerhandbuch / Installationsanweisung 1. Einleitung... 1.1 Allgemeine Hinweise zur Installation... 3 1.2 Technische Voraussetzungen...

Mehr

1. Einführung. 2. Splittbuchungen bei Ausgangsrechnungen mit Skonto

1. Einführung. 2. Splittbuchungen bei Ausgangsrechnungen mit Skonto 1. Einführung Sehr geehrter orgamax User! Wir freuen uns, dass Sie sich für orgamax entschieden haben. Eventuell sind Sie Neukunde und wissen nicht, wie Sie die Verbuchung von Skonti bei Aus- und Eingangsrechnungen

Mehr

Das Anwendungsfenster

Das Anwendungsfenster Das Word-Anwendungsfenster 2.2 Das Anwendungsfenster Nach dem Start des Programms gelangen Sie in das Word-Anwendungsfenster. Dieses enthält sowohl Word-spezifische als auch Windows-Standardelemente. OFFICE-

Mehr

12 Dokumente verwalten

12 Dokumente verwalten 12 e verwalten 12.1 e organisieren Wir wollen uns nun etwas ausführlicher damit beschäftigen, wo unsere e gespeichert werden. Textverarbeitungsprogramme schlagen beim Speichern einen Ordner vor, in dem

Mehr

Trainingshandbuch Kasse. in WERBAS

Trainingshandbuch Kasse. in WERBAS Trainingshandbuch Kasse in WERBAS Copyright 2009 by WERBAS AG WERBAS AG Max-Eyth-Straße 42 71088 Holzgerlingen www.werbas.de Stand 03/2009 Version 2.103 Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieses Handbuches

Mehr

Dokumentation Prisma Gastrokasse Mobil

Dokumentation Prisma Gastrokasse Mobil Seite: 1 Dokumentation Prisma Gastrokasse Mobil Version 1.1 Alleinvertrieb: Prisma Software Solutions GmbH Dipl.-Ing. W. Reichel Email: info@myprisma.com Internet: www.myprisma.com Seite: 2 V o r w o r

Mehr

1. Beschreiben Sie stichwortartig die Elemente des Desktops: ...

1. Beschreiben Sie stichwortartig die Elemente des Desktops: ... Fragenkatalog Windows XP 201 Desktop 1. Beschreiben Sie stichwortartig die Elemente des Desktops: 2. Wie öffnen Sie eine am Desktop markierte Anwendung? Mit der Schaltfläche Öffnen unten rechts Über das

Mehr

Software-Schutz Client Aktivierung

Software-Schutz Client Aktivierung Software-Schutz Client Aktivierung Die Aktivierung des Software-Schutzes Client kann nur auf Clientbetriebssystemen vorgenommen werden. Es ist auch möglich, einen Software-Schutz auf Server-Betriebssystemen

Mehr

LEHR-SYSTEM für die Fahrschule der Zukunft

LEHR-SYSTEM für die Fahrschule der Zukunft Das LEHR-SYSTEM für die Fahrschule der Zukunft Installationsanleitung für SCAN & TEACH next generation 2.0 Basissoftware, Klassen und Service Packs Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, Ihnen liegt

Mehr

VdKKasse - Handbuch. OC-Anwendungsentwicklung und Datenbanken Berlin, Stresemannstr. 30 Paul-Singer-Haus. (Stand 08.2013)

VdKKasse - Handbuch. OC-Anwendungsentwicklung und Datenbanken Berlin, Stresemannstr. 30 Paul-Singer-Haus. (Stand 08.2013) OC-Anwendungsentwicklung und Datenbanken Berlin, Stresemannstr. 30 Paul-Singer-Haus Im Auftrag des Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen e.v. VdKKasse - Handbuch (Stand 08.2013) Herausgeber Office Consult

Mehr

Günter Hellmers, Handhabung des Programmpaketes MonKey Office

Günter Hellmers, Handhabung des Programmpaketes MonKey Office Günter Hellmers, Handhabung des Programmpaketes MonKey Office Inhalt: Hinweise zur Handhabung des Programmpaketes Infoblatt: Buchen laufender Geschäftsvorfälle mit MonKey Office Kopiervorlage: Kontierungsbogen

Mehr

Anleitung zur SEPA-Umstellung

Anleitung zur SEPA-Umstellung 1. Voraussetzungen Anleitung zur SEPA-Umstellung Damit die nachfolgend beschriebene Umstellung durchgeführt werden kann, sind diese Voraussetzungen zwingend zu erfüllen: Der Benutzer, der in SFirm und

Mehr

1. Einführung. 2. Weitere Konten anlegen

1. Einführung. 2. Weitere Konten anlegen 1. Einführung In orgamax stehen Ihnen die gängigsten Konten des Kontenrahmens SKR03 und SKR04 zur Verfügung. Damit sind im Normalfall alle Konten abgedeckt, die Sie zur Verbuchung benötigen. Eine ausführliche

Mehr

Tipp: Für den Abgleich der Offenen Posten nach dem Import steht die Funktion Buchen Offene Posten abgleichen zur Verfügung.

Tipp: Für den Abgleich der Offenen Posten nach dem Import steht die Funktion Buchen Offene Posten abgleichen zur Verfügung. Import von Buchungsdaten in Lexware buchhalter/plus Themen: 1. Voraussetzungen für den Import 2. Abgleich mit schon vorhandenen Buchungssätzen und Offenen Posten 3. Der Import-Assistent 4. Vorgehensweise

Mehr

POWERFIBU Zusatzmodul KASSABUCH

POWERFIBU Zusatzmodul KASSABUCH POWERFIBU Zusatzmodul KASSABUCH 1. Allgemeines Das POWER-Fibu-Kassabuch ist das elektronische Abbild des herkömmlichen Kassabuches in Block- oder Heftform. Die wesentlichsten Funktionen sind das Erfassen

Mehr

Teledat 150 PCI in Windows 95 installieren

Teledat 150 PCI in Windows 95 installieren Was wird installiert? Teledat 150 PCI in Windows 95 installieren In dieser Datei wird die Erstinstallation aller Komponenten von Teledat 150 PCI in Windows 95 beschrieben. Verfügen Sie bereits über eine

Mehr

VR-NetWorld Software 5

VR-NetWorld Software 5 VR-NetWorld Software 5 Zahlungsverkehr sicher und transparent Installation und Einrichtung für PIN/TAN mit VR-NetKey und Sm@rt-TAN plus optisch - 1 - Vorbereitung zur Installation der VR-NetWorld Software

Mehr

Excel/CSV: Datenübernahme FIBU

Excel/CSV: Datenübernahme FIBU Excel/CSV: Datenübernahme FIBU Bereich: FIBU - Info für Anwender Nr. 1154 Inhaltsverzeichnis 1. Ziel 2. Voraussetzungen 3. Vorgehensweise 3.1. Sachkonten einlesen 3.2. Personenkonten einlesen 3.3. Buchungen

Mehr

Inhaltsverzeichnis: 1. Produktbeschreibung 1.1 Arbeitsweise

Inhaltsverzeichnis: 1. Produktbeschreibung 1.1 Arbeitsweise Inhaltsverzeichnis: 1. Produktbeschreibung 1.1 Arbeitsweise 2. Funktionen der Menüleiste 2.1 Erfassung / Bearbeitung Angebote Aufträge Lieferschein Rechnung Rechnungsbuch Begleitliste 2.2 Auswertungen

Mehr

Anleitung VR-Networld Software 5

Anleitung VR-Networld Software 5 Anleitung VR-Networld Software 5 1. Registrierung Die Version 5.0 der VR-NetWorld Software erfordert zwingend die Eingabe eines Lizenzschlüssels innerhalb von 60 Tagen nach der Installation. Den Lizenzschlüssel

Mehr

ec@ros 2 Erstbestückung der Buchhaltung mit Daten

ec@ros 2 Erstbestückung der Buchhaltung mit Daten ec@ros 2 Erstbestückung der Buchhaltung mit Daten 64331 Weiterstadt Erstbestückung der Buchhaltung mit Daten a. Zu Beginn eines Wirtschaftsjahres Die einfachste und unkomplizierteste Art mit der ec@ros

Mehr

Anleitung zum Upgrade auf SFirm 3.1 + Datenübernahme

Anleitung zum Upgrade auf SFirm 3.1 + Datenübernahme I. Vorbereitungen 1. Laden Sie zunächst die Installationsdateien zu SFirm 3.1, wie in der Upgrade-Checkliste (Schritt 1.) beschrieben, herunter (www.sparkasse-forchheim.de/sfirm) 2. Starten Sie nochmals

Mehr

Hotline: 02863/9298-55

Hotline: 02863/9298-55 Hotline: 02863/9298-55 Anleitung Version 5.x Seite Kap. Inhalt 2 I. Installationsanleitung VR-NetWorld Software 2 II. Der erste Start 3 III. Einrichtung der Bankverbindung (Chipkarte) 4 IV. Einrichten

Mehr

Virtueller Seminarordner Anleitung für die Dozentinnen und Dozenten

Virtueller Seminarordner Anleitung für die Dozentinnen und Dozenten Virtueller Seminarordner Anleitung für die Dozentinnen und Dozenten In dem Virtuellen Seminarordner werden für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars alle für das Seminar wichtigen Informationen,

Mehr

Anleitung VR-Networld-Software 5.x

Anleitung VR-Networld-Software 5.x 1. Installation der VR-Networld-Software Bevor Sie mit der Installation der VR-NetWorld-Software beginnen, schließen Sie zunächst alle offenen Programme. Laden Sie die Installationsdatei von unserer Homepage

Mehr

VR-NetWorld Software 5

VR-NetWorld Software 5 VR-NetWorld Software 5 Zahlungsverkehr sicher und transparent Installation und Einrichtung für HBCI mit Sicherheitsmedium - 1 - Installation der VR-NetWorld Software Die VR-NetWorld-Software steht im Internet

Mehr

Update RSA3000 / 2014

Update RSA3000 / 2014 Bertschikerstrasse 17 CH-8625 Gossau ZH Tel. 079 404 1 404 Fax: 086 079 404 1 404 informatik@rsa3000.ch www.rsa3000.ch Update RSA3000 / 2014 Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde Auch dieses Jahr orientieren

Mehr

Bedienungsanleitung GOZ-Handbuch der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg

Bedienungsanleitung GOZ-Handbuch der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg Bedienungsanleitung GOZ-Handbuch der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg LZK BW 12/2009 Bedienungsanleitung GOZ-Handbuch Seite 1 Lieferumfang Zum Lieferumfang gehören: Eine CD-Rom GOZ-Handbuch Diese

Mehr

Wichtige Hinweise zu den neuen Orientierungshilfen der Architekten-/Objektplanerverträge

Wichtige Hinweise zu den neuen Orientierungshilfen der Architekten-/Objektplanerverträge Wichtige Hinweise zu den neuen Orientierungshilfen der Architekten-/Objektplanerverträge Ab der Version forma 5.5 handelt es sich bei den Orientierungshilfen der Architekten-/Objektplanerverträge nicht

Mehr

Installation und Registrierung von WinGAEB 3.5 unter Linux mit CrossOver Office

Installation und Registrierung von WinGAEB 3.5 unter Linux mit CrossOver Office Installation und Registrierung von WinGAEB 3.5 unter Linux mit CrossOver Office 1. WINGAEB UND LINUX... 2 1.1. Systemvoraussetzungen... 2 1.2. Anmerkungen... 2 2. DIE INSTALLATION VON WINGAEB... 3 2.1.

Mehr

Ü bergabe der lexoffice-daten an einen Steuerberater oder ein Buchhaltungsbu ro

Ü bergabe der lexoffice-daten an einen Steuerberater oder ein Buchhaltungsbu ro Ü bergabe der lexoffice-daten an einen Steuerberater oder ein Buchhaltungsbu ro Dieses Dokument erklärt Ihnen, wie lexoffice-daten in ein Buchführungsprogramm importiert werden können. Geben Sie die Anleitung

Mehr

PC-Kaufmann 2014 Inventur durchführen

PC-Kaufmann 2014 Inventur durchführen PC-Kaufmann 2014 Inventur durchführen Impressum Business Software GmbH Primoschgasse 3 9020 Klagenfurt Copyright 2014 Business Software GmbH Die Inhalte und Themen in dieser Unterlage wurden mit sehr großer

Mehr

Anleitung VR-NetWorld Software 5

Anleitung VR-NetWorld Software 5 Bei einem Update von einer bestehenden Version 4.x führen Sie bitte vor der Installation der Version 5.x eine Datensicherung durch (Datei>Daten sichern)! Nach erfolgreicher Installation und Einrichtung

Mehr

Anleitung zum Upgrade auf SFirm 3.0 + Datenübernahme

Anleitung zum Upgrade auf SFirm 3.0 + Datenübernahme I. Vorbereitungen 1. Laden Sie zunächst die Installationsdateien zu SFirm 3.0, wie in der Upgrade-Checkliste (Schritt 1.) beschrieben, herunter (www.sparkasse-fuerth.de/sfirm30download). 2. Starten Sie

Mehr

Vorgehensweise für die Umstellung von Quicken-Konten bei Bargeldbuchungen auf ein Wertpapierkonto

Vorgehensweise für die Umstellung von Quicken-Konten bei Bargeldbuchungen auf ein Wertpapierkonto Vorgehensweise für die Umstellung von Quicken-Konten bei Bargeldbuchungen auf ein Wertpapierkonto Bevor Sie Ihre Datei nach Quicken 2010, bzw. 2011 konvertieren, können Sie in Ihrer jetzt benutzten Version

Mehr

Daten sichern mit SyncBack

Daten sichern mit SyncBack Daten sichern mit SyncBack Klaus-Dieter Käser Andreas-Hofer-Str. 53 79111 Freiburg Fon: +49-761-292 43 48 Fax: +49-761-292 43 46 www.computerschule-freiburg.de kurse@computerschule-freiburg.de Daten sichern

Mehr

Unter Windows Vista und Windows 7 sollten Sie unbedingt die Voreinstellung für das Installationsverzeichnis "c:\safecard.." übernehmen.

Unter Windows Vista und Windows 7 sollten Sie unbedingt die Voreinstellung für das Installationsverzeichnis c:\safecard.. übernehmen. SafeCard - Gesundheitspass - Programmbeschreibung http://www.mysafecard.info/gesundheitspass_hilfe.htm Installation Unter Download können Sie das Installationsprogramm safecard_setup.exe (oder zip) herunterladen.

Mehr

Benutzerhandbuch (Version für Microsoft Windows)

Benutzerhandbuch (Version für Microsoft Windows) Benutzerhandbuch (Version für Microsoft Windows) Die vorliegende Dokumentation ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte bleiben vorbehalten, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung,

Mehr

Installationsanleitung Novaline Archiv.Net trifft Sage Office Line

Installationsanleitung Novaline Archiv.Net trifft Sage Office Line Installationsanleitung Novaline Archiv.Net trifft Sage Office Line Juli 2008 V002.008 Inhalt: Inhalt:...1 Kapitel 1 Installation der Programme...2 Kapitel 2 Lizenzierung der Novaline Archivierung (Server)...6

Mehr

Anleitung zum Upgrade auf SFirm 3.x + Datenübernahme. I. Vorbereitungen

Anleitung zum Upgrade auf SFirm 3.x + Datenübernahme. I. Vorbereitungen Anleitung zum Upgrade auf 3.x + Datenübernahme I. Vorbereitungen 1. Laden Sie zunächs die Installationsdateien zu 3.x, wie in der Upgrade-Checkliste (Schritt 1.) beschrieben, herunter. 2. Starten Sie nochmals

Mehr

Anleitung - Assistent Lanfex 2011

Anleitung - Assistent Lanfex 2011 Anleitung - Assistent Lanfex 2011 1. Installationshinweise: Bitte installieren Sie Assistent Lanfex direkt am Domänen-Controller. Das Programm sollte ausschließlich auf dem PDC gestartet werden. Hinweis

Mehr

Administrative Tätigkeiten

Administrative Tätigkeiten Administrative Tätigkeiten Benutzer verwalten Mit der Benutzerverwaltung sind Sie in der Lage, Zuständigkeiten innerhalb eines Unternehmens gezielt abzubilden und den Zugang zu sensiblen Daten auf wenige

Mehr

Produktinfo Updatebeschreibung 2.1.1 Installation. addison HANNIBAL

Produktinfo Updatebeschreibung 2.1.1 Installation. addison HANNIBAL Produktinfo 2.1.1 Installation addison HANNIBAL HANNIBAL Buchführung für landwirtschaftliche Systeme Version 2.1.1 Stand: Monat Juli 2007 Copyright (C) 2007 VBS-Agrosoft GmbH Die Angaben in den folgenden

Mehr

Outlook 2000 Thema - Archivierung

Outlook 2000 Thema - Archivierung interne Schulungsunterlagen Outlook 2000 Thema - Inhaltsverzeichnis 1. Allgemein... 3 2. Grundeinstellungen für die Auto in Outlook... 3 3. Auto für die Postfach-Ordner einstellen... 4 4. Manuelles Archivieren

Mehr

Hotline: 02863/9298-55

Hotline: 02863/9298-55 Hotline: 02863/9298-55 Anleitung Version 5.x Seite Kap. Inhalt 2 I. Installationsanleitung VR-NetWorld Software 2 II. Der erste Start 3 III. Einrichtung der Bankverbindung (Datei) 5 IV. Einrichten der

Mehr

DATEV-Schnittstelle. Modulbeschreibung. DATEV-Schnittstelle. Software-Lösungen. Stand: 21.02.2012. Seite 1

DATEV-Schnittstelle. Modulbeschreibung. DATEV-Schnittstelle. Software-Lösungen. Stand: 21.02.2012. Seite 1 Seite 1 Inhalt Allgemeines... 3 Bedienung der IN-LINE... 3 Aufbereiten der Rechnungsdaten in INKS... 4 Einstellungen in INKS für die DATEV-Aufbereitung... 4 Hinweise zur Installation... 6 Installation

Mehr

MANUELLE DATENSICHERUNG

MANUELLE DATENSICHERUNG Referat 7.4 - Informationstechnologie in der Landeskirche und im Oberkirchenrat MANUELLE DATENSICHERUNG AUF USB-STICK, EXTERNE FESTPLATTE, CD Seite 1 CuZea5 Impressum Autoren: Evangelischer Oberkirchenrat

Mehr

Aqua Praxis v1.0. Handbuch PHYSIO - TECH

Aqua Praxis v1.0. Handbuch PHYSIO - TECH Aqua Praxis v1.0 Handbuch PHYSIO - TECH Vorwort Vielen Dank, dass Sie sich für unser Produkt entschieden haben. Wenn Sie Fragen oder Anregungen für eine praxisgerechte Weiterentwicklung der Software haben,

Mehr

Jahresabschluss- rechnung und Rückstände

Jahresabschluss- rechnung und Rückstände ACS Data Systems AG Jahresabschluss- rechnung und Rückstände (Version 10.08.2009) Buchhaltung für Schulen ACS Data Systems AG Bozen / Brixen / Trient Tel +39 0472 27 27 27 obu@acs.it 2 Inhaltsverzeichnis

Mehr

My.OHMportal Team Collaboration Dokumente in der Library

My.OHMportal Team Collaboration Dokumente in der Library My.OHMportal Team Collaboration Dokumente in der Library Felizitas Heinebrodt Technische Hochschule Nürnberg Rechenzentrum Kesslerplatz 12, 90489 Nürnberg Version 2 September 2013 DokID: teamcoll_library

Mehr

1: Access starten und beenden

1: Access starten und beenden Schnelleinstieg in Access 1 In diesem Kapitel können Sie sich einen ersten Überblick über die Grundfunktionen von Access verschaffen. Sie erstellen eine Access- Datenbank mit einer einfachen Adressverwaltung.

Mehr

Handbuch DrahtexLabelwriter 3.0

Handbuch DrahtexLabelwriter 3.0 Handbuch DrahtexLabelwriter 3.0 Inhaltsverzeichnis INSTALLATION 3 DER PROGRAMMSTART 7 DIE PROGRAMMOBERFLÄCHE 8 DIE STARTSEITE DES PROGRAMMES 8 DIE PROGRAMMSYMBOLLEISTE 9 EIN NEUES PROJEKT ERSTELLEN 10

Mehr

InnoNav. Leichtes Zurechtfinden in der Anwendung und rationelles Arbeiten mit Ihrem Produkt liegt uns am Herzen!

InnoNav. Leichtes Zurechtfinden in der Anwendung und rationelles Arbeiten mit Ihrem Produkt liegt uns am Herzen! Leichtes Zurechtfinden in der Anwendung und rationelles Arbeiten mit Ihrem Produkt liegt uns am Herzen! Wir bringen Ihnen die wichtigsten Inhalte kurz und prägnant auf den Punkt. Die Navigationsleiste

Mehr

Die Version 5.0 der VR-NetWorld Software erfordert zwingend die Eingabe eines Lizenzschlüssels innerhalb von 60 Tagen nach der Installation.

Die Version 5.0 der VR-NetWorld Software erfordert zwingend die Eingabe eines Lizenzschlüssels innerhalb von 60 Tagen nach der Installation. 1. Registrierung Die Version 5.0 der VR-NetWorld Software erfordert zwingend die Eingabe eines Lizenzschlüssels innerhalb von 60 Tagen nach der Installation. Einen Lizenzschlüssel können Sie über die Seite

Mehr

Kurzbeschreibung MoneyMaker Professional für die doppelte Buchhaltung und E/A Rechner mit UVA FinanzOnline Schnittstelle und vieles mehr

Kurzbeschreibung MoneyMaker Professional für die doppelte Buchhaltung und E/A Rechner mit UVA FinanzOnline Schnittstelle und vieles mehr Kurzbeschreibung MoneyMaker Professional für die doppelte Buchhaltung und E/A Rechner mit UVA FinanzOnline Schnittstelle und vieles mehr Buchungsjournal mit laufender Eingabe- und direkte Änderungsmöglichkeiten

Mehr

TecGo Online Local. Ihr Einstieg bei TecCom. Installation und Einrichtung der Besteller Software Release 3.0 INHALT. I. Art der Installation

TecGo Online Local. Ihr Einstieg bei TecCom. Installation und Einrichtung der Besteller Software Release 3.0 INHALT. I. Art der Installation TecGo Online Local Ihr Einstieg bei TecCom Installation und Einrichtung der Besteller Software Release 3.0 INHALT I. Art der Installation II. III. Installation des TecLocal Einrichten der Online-Verbindung

Mehr

Was muss gesichert werden? -Ihre angelegten Listen und Ihre angelegten Schläge.

Was muss gesichert werden? -Ihre angelegten Listen und Ihre angelegten Schläge. Datensicherung : Wenn Ihr PC nicht richtig eingestellt ist, und die Datensicherung in der Ackerschlag deshalb nicht richtig funktioniert, dann zeige ich Ihnen hier den Weg Daten zu sichern. Was muss gesichert

Mehr

PC CADDIE Telefonsystem mit ISDN Voice III

PC CADDIE Telefonsystem mit ISDN Voice III PC CADDIE Telefonsystem mit ISDN Voice III Hinweise zur Installation Bitte holen Sie zuerst die aktuelle PC CADDIE Version. So wird anschliessend das Telefonsystem installiert: ISDN-Voice III CD einspielen

Mehr

Anleitung VR-NetWorld Software 5

Anleitung VR-NetWorld Software 5 Anleitung VR-NetWorld Software 5 Die Version 5 der VR-NetWorld Software erfordert zwingend die Eingabe eines Lizenzschlüssels innerhalb von 60 Tagen nach der Installation. Folgende Schritte sind hierfür

Mehr

NetBanking. Installations- und Bedienungsanleitung

NetBanking. Installations- und Bedienungsanleitung NetBanking Installations- und Bedienungsanleitung Inhaltsverzeichnis Bitte gewünschtes Kapitel anklicken. Installation Zip-Datei entpacken 3 Programm installieren 4 Registrieren und einrichten Online-Registrierung

Mehr

HILFE F1 Allgemeine Feldinformation ANWENDERHILFE SHIFT +F1 spezifische Feld-Hilfe

HILFE F1 Allgemeine Feldinformation ANWENDERHILFE SHIFT +F1 spezifische Feld-Hilfe Kurzanleitung Einleitung: Nachfolgende Dokumentation beschreibt nicht die komplette Anwendung des Programms, sondern nur die relevanten Funktionen und den erhobenen und geschulten Programmablauf. Funktionstasten:

Mehr

ACS Data Systems AG. Bestellungen. (Version 10.08.2009) Buchhaltung für Schulen. ACS Data Systems AG. Bozen / Brixen / Trient. Tel +39 0472 27 27 27

ACS Data Systems AG. Bestellungen. (Version 10.08.2009) Buchhaltung für Schulen. ACS Data Systems AG. Bozen / Brixen / Trient. Tel +39 0472 27 27 27 ACS Data Systems AG Bestellungen (Version 10.08.2009) Buchhaltung für Schulen ACS Data Systems AG Bozen / Brixen / Trient Tel +39 0472 27 27 27 obu@acs.it 2 Inhaltsverzeichnis 1. BESTELLUNGEN... 3 1.1

Mehr

Einstellung Datenempfänger Besteuerungsart

Einstellung Datenempfänger Besteuerungsart Import von Buchungsdaten in Lexware buchhalter / plus Themen: 1. Voraussetzungen für den Import 2. Abgleich mit schon vorhandenen Buchungssätzen und Offenen Posten 3. Der Import-Assistent 4. nach dem Import

Mehr

Dokumentation RabattManagerLX Pro. Version 1.0.901.1

Dokumentation RabattManagerLX Pro. Version 1.0.901.1 Dokumentation RabattManagerLX Pro Version 1.0.901.1 Dokumentation RabattManagerLX Pro Version 1.0.901.1 Was ist RabattManagerLX Pro? RabattManagerLX Pro ist ein Programm um individuelle Warengruppen-Rabatte

Mehr

WinPizza-Programm. Installieren Sie das Programm. Ca. 5 Minuten nach dem ersten Start erscheint folgendes Fenster:

WinPizza-Programm. Installieren Sie das Programm. Ca. 5 Minuten nach dem ersten Start erscheint folgendes Fenster: WinPizza-Programm Beim ersten Start des Programms müssen Sie unbedingt individuelle Einstellungen vornehmen, um die einwandfreie Funktion des Programms zu gewähren. Dies können Sie im Chef-Login-Modus

Mehr

Programm Version 2013 oder höher, ab Windows 98, NT, 2000, XP, Vista, Windows 7, 8 oder höher

Programm Version 2013 oder höher, ab Windows 98, NT, 2000, XP, Vista, Windows 7, 8 oder höher HANDBUCH Q3 HOME OFFICE Programm Version 2013 oder höher, ab Windows 98, NT, 2000, XP, Vista, Windows 7, 8 oder höher Handbuch Version 09.2012 Dieses Benutzerhandbuch darf ohne ausdrückliche Genehmigung

Mehr

VR-NetWorld Software 5

VR-NetWorld Software 5 VR-NetWorld Software 5 Zahlungsverkehr sicher und transparent Installation und Einrichtung für PIN/TAN mit VR-NetKey und mobiletan - 1 - Vorbereitung zur Installation der VR-NetWorld Software Informationen

Mehr

WebDav einrichten (einmaliger Vorgang)...3. Zugriff auf das Webdav-Laufwerk über den Windows-Explorer...5. Löschen des Webdav-Laufwerks...

WebDav einrichten (einmaliger Vorgang)...3. Zugriff auf das Webdav-Laufwerk über den Windows-Explorer...5. Löschen des Webdav-Laufwerks... EINRICHTEN VIRTUELLEN VERBINDUNG ZU LAUFWERKEN DER MED UNI GRAZ Inhaltsverzeichnis FÜR WEN IST DIESE INFORMATION GEDACHT?... 1 ALLGEMEINE INFORMATION... 2 ARTEN DER VIRTUELLEN VERBINDUNGSMÖGLICHKEITEN...

Mehr

Erste Schritte mit SFirm32 (FTAM)

Erste Schritte mit SFirm32 (FTAM) Erste Schritte mit SFirm32 (FTAM) Um Ihnen den Start mit SFirm32 zu erleichtern, haben wir auf den folgenden Seiten die Schritte zum Ausführen von Zahlungen und Abfragen Ihrer Kontoauszüge dargestellt.

Mehr

Erste Schritte mit SFirm32 (EBICS)

Erste Schritte mit SFirm32 (EBICS) Erste Schritte mit SFirm32 (EBICS) Um Ihnen den Start mit SFirm32 zu erleichtern, haben wir auf den folgenden Seiten die Schritte zum Ausführen von Zahlungen und Abfragen Ihrer Kontoauszüge dargestellt.

Mehr