B u c h h a l t u n g s - s t a n d a r d s. (Einnahmen-Ausgaben-Rechner)

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1 B u c h h a l t u n g s - s t a n d a r d s (Einnahmen-Ausgaben-Rechner) Erstellt durch W i r t s c h a f t s t r e u h ä n d e r Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Mag. Herbert Niedermayer Beeideter gerichtl. Sachverständiger 4780 Schärding/Inn, Passauer Straße 13 Tel.: 07712/5454* Fax: 07712/5454-4

2 - 2 - I n h a l t s v e r z e i c h n i s 1) Unser Unternehmensleitbild 2) Einkommensteuer und Veranlagung 3) Gewinnermittlungsarten 4) Betriebseinnahmen 5) Betriebsausgaben 6) So organisiert der Einnahmen-Ausgaben-Rechner seine Belege! 7) Welche Daten/Unterlagen benötigen Sie noch für Ihre Steuererklärung? 8) Zahlungstermine und Säumnisfolgen 9) Beilagen

3 - 3-1) Unser Unternehmensleitbild Wer sind wir und was wollen wir Wir bringen Ihnen von Anfang an vollstes Vertrauen entgegen. Sie können auch uns vertrauen. Wir wollen, dass unsere Mandanten begeistert über uns reden. Wir bieten unseren Mandanten höchste Qualität und praktische Erfahrungen. Termintreue gegenüber unseren Mandanten gehört wesentlich dazu. Wir wollen miteinander ein Klima erreichen, in dem jeder Mandant spürt, dass wir uns gerne, rasch und kompetent um seine Anliegen kümmern. Unser Mandant tut uns auch einen Gefallen, wenn er uns kritisiert und auf Fehler aufmerksam macht. Dadurch haben wir die Chance, uns zu verbessern! Die ständige Weiterbildung unserer Mitarbeiter ist uns selbstverständlich, damit unsere Mandanten aus unserem stets aktuellen Wissen besten Nutzen ziehen können. Wir wollen uns für unsere Mandanten Zeit nehmen, damit wir durch eine aktive Betreuung unseren Mandanten individuelle Empfehlungen für eine Verbesserung Ihres Unternehmenserfolges anbieten können.

4 - 4-2) Einkommensteuer und Veranlagung Wer muss eine Einkommensteuererklärung abgeben? Als Selbständiger müssen Sie beim Wohnsitzfinanzamt eine Einkommensteuererklärung in folgenden Fällen einreichen: - Wenn Sie vom Finanzamt dazu aufgefordert werden. Sobald man einmal steuerlich erfasst ist, wird die Steuererklärung automatisch nach Jahresende zugesandt. - Wenn das Einkommen ganz oder teilweise aus Einkünften aus einer betrieblichen Tätigkeit (z.b. Gewerbebetrieb) bestanden hat und der Gewinn aufgrund eines Betriebsvermögensvergleiches ermittelt wird. - Wenn im Einkommen keine lohnsteuerpflichtigen Einkünfte enthalten sind und das Einkommen mehr als ,00 beträgt. - Wenn im Einkommen lohnsteuerpflichtige Einkünfte enthalten sind und das Einkommen mehr als beträgt sowie die nicht lohnsteuerpflichtigen Einkünfte 730,00 übersteigen. Grundsätzlich ist die Frist für die Abgabe der Einkommensteuererklärung der 31. März des Folgejahres. Für Lohnsteuerzahler mit Nebeneinkünften wird die Frist derzeit generell bis 15. Mai des Folgejahres verlängert. Für jene Steuerpflichtigen, die von Wirtschaftstreuhändern vertreten werden, gibt es noch eigene, längere Einreichfristen.

5 - 5 - Was ist eine Veranlagung? Unter Veranlagung versteht man das Verfahren, bei dem zuerst die Besteuerungsgrundlage ermittelt und anschließend die darauf entfallende Steuer mit Bescheid festgesetzt wird. Grundsätzlich erfolgt die Veranlagung des Einkommens aufgrund der abgegebenen Einkommensteuererklärung. Einkommen ist der Gesamtbetrag der Einkünfte aus den einzelnen Einkunftsarten nach Abzug der Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen. Wann ist die Einkommensteuer zu zahlen? Die Einkommensteuer ist die Lohnsteuer des Selbständigen. Basis und Bemessungsgrundlage ist der jährlich erwirtschaftete Gewinn. Der Steuertarif ist progressiv, das heißt, dass die Steuerbelastung mit zunehmendem Einkommen steigt. Die Steuersätze betragen vom jährlichen Einkommen: bis % von ,-- bis ,-- 36,50 % von ,-- bis ,-- 43,2143 % über ,-- 50 %

6 - 6 - Zu zahlen ist die Einkommensteuer vierteljährlich im Voraus und zwar am 15. Februar 15. Mai 15. August 15. November. Die Einkommensteuervorauszahlungen werden aufgrund von Schätzungen bzw. aufgrund des letzten Steuerbescheides festgesetzt. Die Einkommensteuer wird dabei, wenn die Vorauszahlung für das folgende Jahr gilt, um 4 %, für jedes spätere Jahr um je 5 % erhöht. Vorauszahlungen, die nicht mehr als 300,00 betragen würden, werden nicht vorgeschrieben. Bei der Veranlagung wird die tatsächliche Steuerbelastung festgestellt. Dann kommt es zur Verrechnung: Sind die Vorauszahlungen zu hoch, bekommt man eine Gutschrift, sind die Vorauszahlungen zu niedrig, muss die Steuer innerhalb eines Monats ab Erhalt des Bescheides an das Finanzamt nachgezahlt werden. In manchen Fällen kann es ausnahmsweise dazu kommen, dass die Nachzahlung für das vorangegangene Jahr mit der Vorauszahlung für das laufende Jahr zusammentrifft.

7 - 7 - Was versteht man unter Anspruchsverzinsung? Unter Anspruchsverzinsung versteht man die Verzinsung von Steuernachzahlungen und Steuergutschriften ab der Veranlagung Die Anspruchsverzinsung gilt nur für die Einkommen- und Körperschaftsteuer. Ergeht der Steuerbescheid erst nach dem 01. Oktober des Folgejahres, so schreibt das Finanzamt für die Steuernachzahlung ab 01. Oktober des Folgejahres bis zum Ergehen des Steuerbescheides Anspruchszinsen vor. Die Anspruchszinsen betragen pro Jahr 2% über dem Basiszinssatz. Die Zinsenbelastung kann nur dadurch vermieden werden, dass die zu erwartende Steuernachzahlung bis zum 30. September des Folgejahres als freiwillige Anzahlung beim Finanzamt einbezahlt wird. Wer ein Steuerguthaben erwartet, muss sich nicht so beeilen: In diesem Fall gibt es Guthabenzinsen. Das Finanzamt sieht in den Nachforderungszinsen keine steuerliche Betriebsausgabe, gleich lautend sind aber Gutschriftzinsen nicht steuerpflichtig.

8 - 8-3) Gewinnermittlung Wie wird der Gewinn ermittelt? Das Um und Auf jeder beruflichen Tätigkeit ist die Frage, was übrig bleibt. Und auch für die Steuer stellt der Gewinn bzw. der Überschuss den zentralen Begriff dar. Das Steuerrecht sieht verschiedene Möglichkeiten der Gewinnermittlung vor, regelt wann diese angewendet werden können oder müssen und legt formale Vorschriften über die Führung von Büchern und anderen Aufzeichnungen fest. Die Ermittlung des Gewinnes/Verlustes kann auf drei Arten erfolgen: - Einnahmen-Ausgaben-Rechnung - Vermögensvergleich gem 4 Abs. 1 oder 5 EStG - Pauschalierung

9 - 9 - Was versteht man unter Einnahmen-Ausgaben-Rechnung? Die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ist eine vereinfachte Form der Gewinnermittlung durch Gegenüberstellung der tatsächlich zugeflossenen Betriebseinnahmen und der tatsächlich abgeflossenen Betriebsausgaben im Sinne einer Geldflussrechnung. Dabei werden die Einnahmen allerdings mit Ausnahmen zu dem Zeitpunkt und in der Höhe des tatsächlichen Zuflusses, die Ausgaben zum Zeitpunkt und in der Höhe des tatsächlichen Abflusses erfasst. Die Differenz bildet den Gewinn oder Verlust, je nachdem, ob die Einnahmen oder die Ausgaben überwogen haben. Wer kann eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung führen? Die Gewinnermittlung mittels Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ist vorgesehen für: - Selbständige Einkünfte von Freiberuflern - Sonstige selbständige Einkünfte als Vermögensverwalter und wesentlich Beteiligter an einer Kapitalgesellschaft (= mehr als 25 %) - Gewerbetreibende, wenn sie weder nach Handelsrecht zur Buchführung verpflichtet sind noch die steuerlichen Buchführungsgrenzen überschreiten (Jahresumsatz allgemein bis ,00) noch freiwillig Bücher führen - Außerbetriebliche Einkünfte (z.b. Vermietung und Verpachtung).

10 Was versteht man unter Betriebsvermögensvergleich? Um den Gewinn aus einem Betriebsvermögensvergleich ermitteln zu können, ist eine doppelte Buchführung Voraussetzung, die das gesamte Betriebsvermögen erfasst. Der Gewinn ergibt sich aus einem Vermögensvergleich (Bilanz) und der Erfolgsrechnung (Gewinn- und Verlustrechnung). Den Gewinn durch Vermögensvergleich ermitteln somit all jene, die nach Unternehmensrecht oder anderen gesetzlichen Vorschriften zur Buchführung verpflichtet sind (z.b. GesmbH.), oder wer die Grenzen des 125 Bundesabgabenordnung überschreitet.

11 Was versteht man unter Pauschalierung? Der Finanzminister kann mit Verordnung für die Ermittlung des Gewinnes Durchschnittsätze für Gruppen von Steuerpflichtigen aufstellen. Neben der pauschalierten Gewinnermittlung gibt es noch die Möglichkeit, Betriebsausgaben pauschal zu ermitteln. Die Betriebsausgabenpauschalierung ist nur für Gewerbebetriebe oder selbständige Erwerbstätige anzuwenden, die ihren Gewinn durch Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln und deren Umsatz im vorausgegangene Wirtschaftsjahr ,00 nicht überschritten haben. Bei der Ermittlung des Gewinnes können 12 % der Umsätze als Betriebsausgaben angesetzt werden. Für die kaufmännische oder technische Beratung sowie für schriftstellerische, vortragende, wissenschaftliche, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeiten können jedoch nur 6 % angesetzt werden. Die Pauschalierung kann eine durchaus interessante und kostengünstige Variante der Gewinnermittlung sein, wenn sich die Umsätze und die Betriebsausgaben weitgehend stabil erweisen und keinen wesentlichen Schwankungen unterliegen. Es ist aber notwendig, anhand von Vergleichsrechnungen die Auswirkungen im konkreten Einzelfall zu überprüfen. Nicht ratsam ist die Pauschalierung bei stark wachsenden Betrieben.

12 - 12-4) Betriebseinnahmen Zu den Betriebseinnahmen zählen alle Vorteile, die dem Unternehmer im Rahmen des Betriebes in Geld oder Geldwert zufließen. Beispiele: - Provisionsgutschriften - Erlöse aus Dienstleistungen - Verkauf von alten Anlagegegenständen - Zinsen - Einnahmen in Sachwerten (Waren oder Dienstleistungen statt Bargeld) z.b. Wettbewerbsgewinne, Incentive-Reisen Wann sind Einnahmen zu erfassen? Einnahmen sind dann zugeflossen, wenn der Empfänger darüber wie über eigenes Geld rechtlich und wirtschaftlich verfügen kann. Das ist grundsätzlich - bei Barzahlungen der Zeitpunkt der Geldübergabe - bei Banküberweisungen der Zeitpunkt der Gutschrift auf dem Konto - bei Zinsen der Zeitpunkt der Gutschrift - bei Kreditkartenzahlungen der Zeitpunkt der Gutschrift durch das Kreditkartenunternehmen Davon ausgenommen sind jedoch regelmäßig wiederkehrende Einnahmen, die kurze Zeit (maximal 10 Tage) vor Beginn oder nach Beendigung des Kalenderjahres, zu dem sie wirtschaftlich gehören,

13 zufließen; sie gelten als in dem Jahr zugeflossen, in das sie wirtschaftlich gehören.

14 - 14-5) Betriebsausgaben Betriebsausgaben sind Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind. Bestimmte Aufwendungen dürfen aber wegen der Verflechtung mit der privaten Lebensführung ganz oder teilweise nicht als Ausgaben abgezogen werden: - Aufwendungen für den Haushalt - Aufwendungen für die Lebensführung, selbst wenn sie die berufliche Tätigkeit fördern - Bestimmte Aufwendungen, soweit sie nach der Verkehrsauffassung unangemessen hoch sind: PKW Kombi soweit Anschaffungskosten über ,00 - Aufwendungen für Arbeitszimmer samt Einrichtung im privaten Wohnungsverband in bestimmten Fällen Repräsentationsaufwendungen bzw. die Hälfte der Bewirtungsspesen - Einkommensteuer - Geldstrafen (Verwaltungsstrafen).

15 Die wichtigsten Betriebsausgaben sind: Abschreibung, Absetzung für Abnutzung (AfA): Werden Wirtschaftsgüter länger als ein Jahr verwendet, sind die Anschaffungs- oder Herstellungskosten entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abzuschreiben. D.h. die Anschaffungskosten dürfen im Jahr der Anschaffung nicht im vollen Umfang als Betriebsausgabe abgesetzt werden, sondern nur der entsprechende Jahresanteil stellt in dem Jahr als AfA eine gewinnmindernde Betriebsausgabe dar. Bei Anschaffung in der ersten Hälfte eines Jahres ist für dieses Jahr der volle AfA-Betrag geltend zu machen, bei Nutzung für nicht mehr als sechs Monate darf nur die Hälfte abgezogen werden. Arbeitszimmer: Aufwendungen für ein im Wohnungsverband gelegenes Arbeitszimmer und dessen Einrichtung sind steuerlich nicht abzugsfähig. Ausnahme: Das Arbeitszimmer bildet den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit des Steuerpflichtigen. Bankspesen: Die Kosten für ein Konto, das (fast) ausschließlich für beruflich veranlasste Geschäftsvorfälle eingerichtet ist, wie z.b. Bankomat- und Scheckgebühr, Kontoführungsspesen, Kreditkarten, sind Betriebsausgaben.

16 Bewirtungsspesen: Bei Bewirtungsspesen muss man unterscheiden: In voller Höhe absetzbar sind: - Bewirtungsspesen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit einem Leistungsaustausch stehen (z.b. Verpflegung bei Seminaren, Präsentation von anderen Firmen) - Bewirtungsspesen, die Entgeltcharakter haben (z.b. Incentive-Reisen für Geschäftspartner) - Bewirtung ohne Repräsentation (z.b. Bewirtung als Warenverkostung, geringfügige Bewirtung bei Messen, Betriebseröffnungen, Betriebsbesichtigungen). Zur Hälfte als Betriebsausgaben absetzbar sind: - Bewirtungen mit Werbewirkung (z.b. Bewirtung bei Informationsveranstaltungen, bei Geschäftsanbahnungen, Informationsbeschaffung, Geschäftsbesprechungen in den Betriebsräumen) - Aufwendungen für Arbeitsessen mit weitaus überwiegendem Werbecharakter. Nicht absetzbar ist die Bewirtung als bloße Repräsentation: - im eigenen Haushalt - bei Arbeitsessen nach Geschäftsabschluss - aus persönlichem Anlass (z.b. Geburtstag des Unternehmers).

17 Computer: Aufwendungen im Zusammenhang mit der Anschaffung eines Computers einschließlich des Zubehörs sind Betriebsausgaben, soweit eine berufliche Verwendung eindeutig feststeht. Bei Computern, die in der Wohnung aufgestellt sind, sowie bei tragbaren Computern sollte man den beruflichen Zusammenhang begründen und das Ausmaß der beruflichen Nutzung nachweisen oder zumindest schätzen. Weiters ist zu beachten, dass sämtliche mit dem Betrieb des Computers verbundenen Aufwendungen, wie z.b. Zusatzgeräte, Disketten, Handbücher, Software, Wartungskosten, Strom, Papier usw., ebenfalls zu den Betriebsausgaben zählen. Kilometergelder: Als Kilometergeld können bei beruflich veranlassten Reisen folgende Beträge berücksichtigt werden: seit PKW und Kombi 0,42 jede mitbeförderte Person 0,05 Mit dem Kilometergeld sind sämtliche Aufwendungen abgegolten. Die Kosten für Autobahnvignetten, Maut, Parkgebühren o.ä. können daher nicht zusätzlich abgesetzt werden. Kilometergelder können nur dann als Betriebsausgaben geltend gemacht werden, wenn das Kraftfahrzeug überwiegend (= zu mehr als 50 %) privat genutzt wird und über die betrieblichen Fahrten Aufzeichnungen (Fahrtenbuch) geführt werden.

18 Kraftfahrzeug: Wird ein Kraftfahrzeug überwiegend betrieblich genutzt (d.h. mehr als 50 %), so können als Betriebsausgaben nur die tatsächlichen Kosten geltend gemacht werden. Die absetzbaren Aufwendungen für ein KFZ ergeben sich, indem man die Gesamtkosten nach dem Verhältnis der Privat-Kilometer zu den beruflich gefahrenen Kilometern aufteilt. Diese Aufteilung erfolgt entweder anhand eines Fahrtenbuches oder einer Schätzung des Steuerpflichtigen. Miete: Ausgaben im Zusammenhang mit der Miete von Lager- und Geschäftsräumen sowie Aufwendungen für Leasingraten im Zusammenhang mit PKW sind gewinnmindernde Betriebsausgaben. Personalaufwand: Sind in einem Gewerbebetrieb Mitarbeiter beschäftigt, so zählen die laufenden Lohn- und Gehaltsaufwendungen sowie die Lohn- oder Gehaltsnebenkosten zu den Betriebsausgaben. Pflichtversicherungsbeiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung: Das Einkommensteuergesetz zählt die Pflichtversicherung als ausdrückliche Betriebsausgabe auf. Eine freiwillige Höherversicherung

19 kann allenfalls mit einer betragsmäßigen Begrenzung (max ,00) als Sonderausgabe geltend gemacht werden. Reisekosten: Bei betrieblich veranlassten Reisen können folgende Aufwendungen als Betriebsausgabe abgesetzt werden: - Fahrtspesen: Die Aufwände für das Verkehrsmittel (Flugzeug, Bahn, Taxi,...) können sowohl für Fahrten von der Wohnung zum Betrieb als auch für andere betrieblich veranlasste Reisen abgesetzt werden - Tagesgelder: Bei betrieblich veranlassten Reisen, die über den Nahbereich von 25 km hinausgehen, können pauschale Tagesgelder als Verpflegungsmehraufwendungen abgesetzt werden. Das Tagesgeld für Inlandsreisen beträgt 26,40 pro Tag. Dauert eine Geschäftsreise länger als drei Stunden, so kann für jede angefangene Stunde ein Zwölftel, das sind 2,20, gerechnet werden. Dauert die Reise länger als elf Stunden, so steht der volle Satz zu. - Nächtigungsgeld: Dieses kann entweder mit den nachgewiesenen tatsächlichen Kosten oder mit 15,00 - (einschließlich der Kosten des Frühstücks) abgesetzt werden. Für Auslandsreisen können die Tages- bzw. die Nächtigungsgelder mit den höchsten Sätzen der Auslandsreisesätzen der Bundesbediensteten berücksichtigt werden. Für die Geltendmachung der Reisekosten ist es sinnvoll, das beiliegende Formular Reisekosten genau auszufüllen und zu den Buchhaltungsunterlagen zu geben.

20 Steuerberatungskosten: Soweit die Beratung betriebliche oder berufliche Fragen betrifft, liegen Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten vor, und können somit zur Gänze abgesetzt werden. Tagungen: Aufwendungen für die Teilnahme an berufsspezifischen Tagungen, Seminaren, Kongressen u.a. stellen grundsätzlich abzugsfähige Betriebsausgaben dar. Telefonkosten: Kosten für betrieblich veranlasste Telefonate und zwar Gesprächsgebühr und Grundgebühr stellen Betriebsausgaben dar. Das gilt auch dann, wenn der Apparat gleichzeitig als Privattelefon verwendet wird. Um den betrieblichen Anteil festzustellen, ist dieser im Schätzungsweg zu ermitteln. Versicherungen: Als Betriebsausgaben werden nur betriebliche Versicherungen anerkannt. Beispiele: Betriebsunterbrechungs-, Einbruch-, Feuerversicherung. Zinsen: Wird anlässlich der Betriebsgründung oder während des laufenden Betriebes Fremdkapital aufgenommen (Darlehen, Kredite,...), so sind die hiefür entrichteten Zinsen abzugsfähig.

21 - 21-6) So organisieren Sie Ihre Buchhaltung! Was ist mit Buchhaltung gemeint? Unter Buchhaltung verstehen wir nicht die einfache Erfassung von Belegen sondern sie ist ein wichtiges Informationsinstrument hinsichtlich der wertmäßigen Aufzeichnung des Vermögens und der Schulden. sie ist eine wichtige Entscheidungsgrundlage für alle unternehmerischen Entscheidungen (soll ich heuer oder erst nächstes Jahr investieren, damit ich nicht zuviel Steuern bezahle?). sie zeigt anhand von Vorjahresvergleichen Trends auf (habe ich heuer einen höheren Gewinn, wo kann ich Kosten abbauen?). sie kontrolliert die Wirtschaftlichkeit und Rentabilität. D.h. durch Kennzahlenanalysen können Unternehmens- und Branchenvergleiche durchgeführt werden. die OP-Liste zeigt Außenstände und kurzfristige Verbindlichkeiten auf

22 Wie soll die Buchhaltung sortiert sein? Grundsätzlich ist hinsichtlich der Buchhaltung zu unterscheiden, ob wir eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder eine doppelte Buchhaltung führen. Hinsichtlich der genauen Sortierung beachten Sie bitte die folgenden Seiten. Sollten Fragen hinsichtlich der nachfolgend beschriebenen Belegorganisation bestehen, fragen Sie uns. Wir erklären Ihnen die Belegorganisation gern! WICHTIG: Eine sorgfältig sortierte Buchhaltung erspart Ihnen Buchhaltungskosten! Welche Belege gibt es? Eingangsrechnungen: Erhaltene Rechnungen von Lieferanten Ausgangsrechnungen: Ausgestellte Rechnungen an Kunden Kassabelege: Bar bezahlte Rechnungen Bankbelege: Mittels Bankzahlungen bezahlte Rechnungen Wann muss die Buchhaltung zu uns gebracht werden? Dies ist mit Ihrem Sachbearbeiter zu vereinbaren (damit kann Ihre Buchhaltung in unseren Arbeitsablauf eingeplant werden, dies ermöglicht die umgehende Bearbeitung Ihrer Unterlagen).

23 So sortiert der Einnahmen-Ausgaben-Rechner seine Belege! Welche Ordner gibt es? - Ordner Kassa : Zum chronologischen Ablegen von BAR- Rechnungen - Ordner Bank : Zum Ablegen von Rechnungen, welche über die Bank bezahlt wurden. - Ordner Offene Rechnungen : Hier werden alle noch nicht bezahlten Rechnungen abgelegt die Rechnungen werden erst bei Bezahlung in den Ordner Kassa (Barzahlung) oder Bank (Überweisung) umsortiert. Ordner Kassa : Trennblätter zum Trennen der einzelnen Buchhaltungsmonate verwenden Barrechnungen nach Datum sortieren Für Kassaausgänge/-eingänge Belege schreiben z.b. Raika Einlage 2.Mai 2000, 300,00 Unterschrift (=Kassa- Ausgang) Raika-Einlage 2. Mai ,00 Unterschrift Für Privatentnahmen unbedingt Belege schreiben Kassabuch schreiben Es darf kein Kassaminus geben (man kann nicht mehr aus der Kassa herausnehmen, als man hineingegeben hat!)

24 Ordner Bank : Trennblätter zwischen den einzelnen Banken (zuerst Bank A nach Monaten sortiert; dann Bank B: ebenfalls nach Monaten sortiert) Weitere Trennblätter zum Trennen der einzelnen Monate Bezahlte Rechnung samt Zahlungsbeleg zum dazugehörigen Bankauszug sortieren Darlehenskonten beilegen Ordner sonstige Unterlagen : Der Ordner sonstige Unterlagen soll wie folgt unterteilt werden und ist monatlich der Buchhaltung beizulegen: Buchungsmitteilungen (BM) Gebietskrankenkasse-Auszüge Versicherungspolizzen (Kopie) Reisekostenaufstellung, KM-Geld Kopie von Zulassungsschein, wenn Firmenauto Schriftverkehr für Zuschüsse (z.b. Bürges) Kopie beilegen div. wichtige Unterlagen (Leasingverträge, Kreditverträge, Mietverträge) - in Kopie Bescheide

25 - 25-7) Welche Daten/Unterlagen benötigen Sie noch für Ihre Steuererklärung? Kopie der letzten Steuererklärung oder Arbeitnehmerveranlagung Kopie des letzten Steuerbescheides Buchungsmitteilungen des Finanzamtes Jahreslohnzettel (wenn noch unselbständig beschäftigt) Kopie des Gewerbescheins Kopie des Zulassungsscheines des KFZ (wenn Firmenauto) Vorschreibungen der Sozialversicherungsanstalt der gewerbl. Wirtschaft Versicherungspolizzen (in Kopie) Sonderausgaben: Versicherungsbestätigungen Beleg über bezahlten Kirchenbeitrag Spendenbescheinigungen div. wichtige Unterlagen (Leasing-, Kredit-, Miet-, Kaufverträge) in Kopie

26 - 26-8) Zahlungstermine und Säumnisfolgen (1) Zahlungstermine Umsatzsteuer: fällig am 15. des Zweitfolgenden Monats Einkommenssteuer- und Körperschaftssteuer- vorauszahlung fällig am 15.2., 15.5., und Umsatzsteuersonder- vorauszahlung (US) fällig am , nicht vergessen, da ansonsten die Buchhaltung am 15. des Folgemonats fällig wird Lohnabgaben: Lohnsteuer Dienstgeberbeitrag Zuschlag zum DB. Kommunalsteuer Sozialversicherung fällig am 15. des Folgemonats Das Finanzamt genehmigt bei den Zahlungen eine Respirofrist von 3 Tagen

27 (2) Säumnisfolgen: Säumniszuschlag/Verspätungszuschlag Bei zu später Bezahlung setzt das Finanzamt ab einer Umsatzsteuerschuld von 2.500,00 einen Säumniszuschlag von 2 % an bzw. bei verspäteter Einreichung der Steuererklärung wird ein Verspätungszuschlag vorgeschrieben. Seit Anfang 2002 wird vom Finanzamt auch ein zweiter und dritter Säumniszuschlag von jeweils weiteren 1% festgesetzt, wenn die Abgabe nicht spätestens 3 Monate nach Eintritt der Vollstreckbarkeit entrichtet ist bzw. nicht spätestens 3 Monate nach Vorschreibung des 2. Säumniszuschlages bezahlt ist. 9) Beilagen - Formular Reisekosten - Formular Kassabuch - Information Rechnungsmerkmale

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