Herzlich Willkommen zum. Intensiv-Workshop. Buchhaltung für Existenzgründer

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1 Herzlich Willkommen zum Intensiv-Workshop Buchhaltung für Existenzgründer

2 Noch zu erledigen - Buchhaltung fertig machen - Wäsche waschen - Zigaretten holen - mit dem Hund rausgehen - Buchhaltung fertig machen! - das Finanzamt vertrösten - Wäsche aufhängen - Buchhaltung wirklich fertig machen!!! - wo ist der Hund - Wäsche bügeln - Pause - Buchhaltung endlich fertig machen - Mails checken - den Hund füttern - Buchhaltung fertig machen!! - mal schauen, was im Fernsehen kommt

3 Liebes Finanzamt! Meine Frau ist eine außergewöhnliche Belastung und Sonderausgaben macht Sie auch! Ich möchte sie gerne absetzen. Bitte sagen Sie mir WIE und WO!!!

4 Start in die Unabhängigkeit 1. Steuern und Buchführung 2. Ordnungsmäßigkeit der Buchhaltung 3. Richtige Planung der Existenzgründung 4. Elektronische Übermittlung von Steueranmeldungen 5. Rechnungsanforderungen seit Private Kfz Nutzung / Fahrtenbuch 7. Häusliches Arbeitszimmer 8. Geschenke Bewirtungsaufwendungen...individuelle Fragen

5 1. Steuern und Buchführung Was für Steuerarten gibt es? Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) Einkommensteuer / Körperschaftsteuer Gewerbesteuer Lohnsteuer

6 1. Steuern und Buchführung Wer muss eine Bilanz erstellen? Jeder Betrieb der im Handelsregister eingetragen ist Gewinn > ,-- Umsatz > ,-- für alle anderen gilt die Einnahme-Überschuss-Rechnung.

7 Ermittlung des Gewinns Einnahme-Überschuss-Rechnung (einfache Buchhaltung) Vor- und Nachteil: geringerer Zeitaufwand verständlich auch mit einfachen kaufmännischen Kenntnissen kostengünstiger keine zeitgenaue Auswertung möglich

8 Ermittlung des Gewinns Bilanz (doppelte Buchhaltung) Vor- und Nachteil setzt Fachwissen voraus für Auswertungen geeignet Liquiditätsvolumen- / Engpass kostenintensiver

9 2. Ordnungsmäßigkeit der Buchhaltung Was ist eine ordnungsgemäße Buchhaltung? klar und übersichtlich Buchungen dürfen nicht unleserlich gemacht werden fortlaufend, vollständig, richtig und zeitgerecht geordnet Kasseneinnahmen sind täglich aufzuzeichnen sämtliche Buchungen müssen anhand der Belege jederzeit nachprüfbar sein

10 2. Ordnungsmäßigkeit der Buchhaltung Merke: keine Buchung ohne Beleg nur eine ordnungsgemäße Buchhaltung besitzt Beweiskraft Aufbewahrungsfristen: Bücher und Buchhaltungsdaten, Inventare, Bilanzen und Buchungsbelege, auch elektronisch gespeicherte, sind 10 Jahre ordnungsgemäß aufzubewahren.

11 3. Die richtige Planung der Existenzgründung S c h l a u m e i e r... alles was zukünftige Selbständige unbedingt wissen müssen Vorgründungsphase Bankkonto Kleinunternehmer Umsatzsteuer-Voranmeldung

12 4. Elektronische Übermittlung von Steuerdaten gilt ab 1. Januar 2005 für: Umsatzsteuer Lohnsteuer Fristen: Umsatzsteuer: zum 10. des Folgemonats Ausnahme: mit Dauerfristverlängerung einen weiteren Monat später Lohnsteuer: zum 10. des Folgemonats

13 5. Rechnungsanforderungen Rechnungsanforderungen seit dem 1. März 2007 Pflichtangaben in der Rechnung Vollständiger Name / vollständige Anschrift Steuernummer oder Umsatzsteuer-IdNr Ausstellungsdatum fortlaufende Rechnungsnummer Menge und handelsübliche Bezeichnung Zeitpunkt der Lieferung / sonstige Leistung nach Steuersätzen aufgeschlüsseltes Entgelt Skonto, Rabatt, Bonus, etc. Steuersatz oder Hinweis auf die Steuerbefreiung.

14 5. Rechnungsanforderungen Merke: Vorsteuerabzug nur bei Vorhandensein aller vorgenannten Pflichtangaben Rechnungsberichtigung möglich

15 1. Vollständiger Name / Anschrift des Unternehmens 2. Vollständiger Name / Anschrift des Leistungsempfängers 3. Ausstellungsdatum 4. fortlaufende Rechnungsnummer 5. Zeitpunkt der Lieferung / sonstige Leistung 6. Menge und handelsübliche Bezeichnung 7. nach Steuersätzen aufgeschlüsseltes Entgelt 8. Steuersatz oder Hinweis auf die 9. Skonto, Rabatt, Bonus, etc. 10. Steuerbefreiung Steuer Nr. oder USt.IDNr Firma Musterkunde Musterstasse Musterstadt 10. März 2007 Rechnung Nr. 123 Schmid & Partner Waiblinger Str. 18/ Weinstadt Telefon / Telefax / Lieferung vom Waren 7 % Waren 19 % 2 Kisten Bier 20,00 20 Flaschen Sekt 400,00 40 Beutel Milch 25,00 30 Flaschen Speiseessig 30,00 Summe Waren 7 % 55,00 Summe Waren 19 % 420,00 Umsatzsteuer 0 % Umsatzsteuer 7 % 3,85 Umsatzsteuer 19 % 79,80 Rechnungsbetrag 58,85 499,80 Rechnungsbetrag Gesamt 558,65 Es gilt unsere Bonusvereinbarung vom 1. März 2007 Vielen Dank für Ihren Auftrag und Ihr Vertrauen. Steuer Nr Zahlungsziele: Zahlbar innerhalb 14 Tagen bis spätestens... Bankverbindung: Musterbank, Musterkonto , Muster BLZ

16 6. Kfz-Nutzung / Fahrtenbuch Für die Ermittlung der Privaten Kfz-Nutzung des Unternehmers lässt der Gesetzgeber zwei Varianten zu: Ein-Prozent-Regelung (mehr als 50% betrieblich genutzt werden) Fahrtenbuch

17 7. Arbeitszimmer unbegrenzter Abzug bei Nutzung > 50 % sämtliche Aufwendungen

18 8. Geschenke - Bewirtungsaufwendungen Geschenke: Geschäftsfreunde / Kunden, Lieferanten usw. max. 35,-- / ohne Mwst. / pro Jahr / pro Kunde Geschenkliste (Name, Anschrift, Betrag) ordnungsgemäße Rechnung

19 8. Geschenke - Bewirtungsaufwendungen Bewirtung: Geschäftspartner / Kundenaquise max. 70 % / privat 30 % / Mwst. 100 % Nachweis der Höhe / geschäftliche Veranlassung ordnungsgemäße Rechnung

20 Noch zu erledigen Sie haben alles, nur keine Lust auf Buchhaltung? Mit uns kein Problem - Buchhaltung fertig machen - Wäsche waschen - Zigaretten holen - mit dem Hund rausgehen - Buchhaltung fertig machen! - das Finanzamt vertrösten - Wäsche aufhängen - Buchhaltung wirklich fertig machen!!! - wo ist der Hund - Wäsche bügeln - Pause - Buchhaltung endlich fertig machen - Mails checken - den Hund füttern - Buchhaltung fertig machen!! - mal gucken, was im Fernsehen kommt

21 Haben Sie noch Fragen? Viel Erfolg und gutes Gelingen! Mit uns sind Sie der Steuer - Experte.

Vom BMF wurde hierzu ein Einführungsschreiben herausgegeben. 2

Vom BMF wurde hierzu ein Einführungsschreiben herausgegeben. 2 1. Pflichtangaben in einer Rechnung Die Rechnungsrichtlinie der EU wurde umgesetzt. 1 Vom BMF wurde hierzu ein Einführungsschreiben herausgegeben. 2 1.1 Zeitraum ab 01.01.2004 Pflichtangaben einer Rechnung

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