Das Wibs Kursheft. Das Kursheft ist in Leichter Sprache.

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1 Das Wibs Kursheft Das Kursheft ist in Leichter Sprache. 1

2 In diesem Heft stellen wir Ihnen Kurse vor dir wir machen. Wenn wir für Sie einen Kurs machen sollen, dann melden Sie sich bei uns. So erreichen Sie uns: Sie können uns anrufen. Das ist unsere Telefon-Nummer: 0512/ Sie können uns ein schreiben. Das ist unsere Adresse: Sie können uns faxen. Das ist unsere Fax-Nummer: 0512/ Melden Sie sich bei uns, dann können wir über die genaue Zeit, den genauen Inhalt und die Kosten reden. Wenn Sie einen Kurs zu einem anderen Thema haben wollen, dann melden Sie sich bei uns. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage! Die Bilder in diesem Heft kommen unter anderem von: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.v., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel,

3 Wie gründe ich eine Gruppe? (Mensch Zuerst Gruppen, Werkstatträte, Wohnhausräte und Freizeitgruppen) Alleine ist es oft schwer etwas zu verändern. In einer Gruppe kann man mehr erreichen. Deshalb zeigen wir Ihnen, wie Sie eine Gruppe gründen können. Denn nur gemeinsam ist man stark! In diesem Kurs lernen wir: Wie man eine Gruppe gründet. Warum Gruppen wichtig sind. Was man alles braucht um eine Gruppe zu gründen. 3

4 Was ist Selbstvertretung? Was ist Mensch Zuerst? Selbstvertretung ist für Menschen mit Lernschwierigkeiten wichtig. Was ist Selbstvertretung? Was ist Mensch Zuerst? Was machen SelbstvertreterInnen? Wie und warum ist Mensch Zuerst entstanden? Was haben SelbstvertreterInnen schon alles erreicht? 4

5 Wie moderiere ich eine Besprechung oder eine Sitzung? Es ist oft schwer für Menschen mit Lernschwierigkeiten, in einer Besprechung oder Sitzung etwas zu sagen. Eine Besprechung zu moderieren ist auch nicht ganz einfach. Aber es ist wichtig das zu lernen. Wie man richtig moderiert. Worauf man beim Moderieren achten muss. Was bei einer Besprechung wichtig ist. 5

6 Wie kann man mitbestimmen? Was ist ein Werkstattrat? In jeder großen Firma gibt es einen Betriebsrat. Zu dem kann man gehen, wenn man Probleme hat oder sich beschweren will. Betriebsräte sind wichtig, weil sie helfen den MitarbeiterInnen. Ein Werkstattrat ist auch so etwas wie ein Betriebsrat. Es ist wichtig, dass es in jeder Werkstatt einen Betriebsrat gibt. Welche Aufgaben hat ein Werkstattrat? Warum ist ein Werkstattrat wichtig? Wie baut man einen Werkstattrat auf? Was muss man dafür können? 6

7 Wie wählt man richtig? Alle Menschen haben das Recht wählen zu gehen. Wählen gehen ist sehr wichtig. Denn nur wenn man wählt, kann man auch mitbestimmen. Was heißt wählen überhaupt? Wen kann man wählen? Wie wählt man richtig? Warum soll man wählen gehen? Für wen ist dieser Kurs? 7

8 Wie gehe ich mit AssistentInnen um? AssistentInnen sind wichtig. Sie unterstützen uns bei den Dingen, die wir nicht alleine machen können. AssistentInnen haben die Aufgabe das zu tun, was wir Ihnen sagen. Dafür müssen wir sie aber anleiten! Was heißt anleiten? Wie leitet man richtig an? Was macht man, wenn die AssistentInnen nicht das machen was sie sollen? Was ist der Unterschied zwischen Assistenz und Betreuung? 8

9 Wir erzählen unsere Lebensgeschichten. Warum sind unsere Lebensgeschichten wichtig? Unsere Lebensgeschichte ist wichtig, weil jeder und jede seine eigenen Erfahrungen in seinen Leben gemacht hat. Was unsere Lebensgeschichte besonders macht. Warum unsere Lebensgeschichte so wichtig ist. Wir können in diesem Kurs voneinander lernen. 9

10 Wie sage ich, wenn mich etwas stört? In diesem Kurs schauen wir darauf, was uns stört. Was stört Sie an anderen? Was ärgert Sie? Was nervt Sie bei der Arbeit? Was stört Sie beim Wohnen? Wie kann ich mich wehren, wenn mich jemand ärgert? Wir schauen auch darauf, was andere Menschen mit Lernschwierigkeiten geärgert hat. Und darauf, was sie dann gemacht haben. 10

11 Ich zeige euch, was ich alles kann In diesem Kurs schauen wir auf unsere Stärken. Wir schauen darauf, was wir zum Beispiel bei der Arbeit alles gut können. Welche Arbeiten gefallen mir? Arbeite ich lieber in einem Team oder lieber alleine? Was kann ich besonders gut? Was macht mir Spaß? Gemeinsam wollen wir aus unseren Erfolgserlebnissen Energie tanken. 11

12 Ich will frei sein Menschen mit Lernschwierigkeiten wissen sehr gut, was sie wollen und dürfen. In diesem Kurs schauen wir auf diese Fragen: Was heißt frei sein für Sie? Wovon träumen Sie? Worauf haben Sie Lust? Was ist Selbstbestimmung? In diesem Kurs machen wir Ihnen Mut und Lust auf Selbstbestimmung und Freiheit. 12

13 Wie geht man miteinander um Mit andern Menschen zu reden fällt vielen Menschen mit Lernschwierigkeiten schwer. Manchmal fehlt der Mut dazu. Oder Manchmal weiß man nicht, wie man etwas sagen soll. Stopp zu sagen, wenn es genug ist. Höflich und bestimmt seine Meinung zu sagen. Den Anderen zuzuhören um sie besser zu verstehen. 13

14 Ich kann vieles sein Wir alle sind Menschen mit Lernschwierigkeiten. Viele glauben, dass das alles ist. Aber wir können noch viel mehr sein: Mutter oder Vater, Bruder oder Schwester, ChefIn, SchriftstellerIn, und und und. Wer bin ich? Wer kann ich sein? Wer will ich sein? Wie kann ich das erreichen? 14

15 Was sind meine Rechte und Pflichten? Auch wir Menschen mit Lernschwierigkeiten haben Rechte. Viele Menschen mit Lernschwierigkeiten wissen oft nicht, welche Rechte sie haben. Es ist aber wichtig seine Rechte zu kennen. Nur wenn man seine Rechte kennt weiß man wenn etwas ungerecht ist. Und nur dann kann man sich wehren. Was sind Rechte? Was sind Pflichten? Was muss ich mir gefallen lassen? Was ist ungerecht? Wann und wie kann ich mich wehren? Was heißt eigentlich Diskriminierung? Kann ich etwas dagegen tun? 15

16 Sachwalterschaft Viele Menschen mit Lernschwierigkeiten haben eine SachwalterIn. Aber wissen Sie auch was die Aufgabe von Ihrer SachwalterIn ist? Was darf eine SachwalterIn machen? Was darf ich selbst entscheiden? Was ein Sachwalter ist? Was seine/ ihre Aufgaben sind? Wie man eine SachwalterIn bekommt? Wie man sich gegen eine SachwalterIn wehren kann. Für AssistentInnen und alle die Interesse haben. 16

17 Was ist leichte Sprache? Schwere Sprache ist ein Hindernis. Schwere Sprache schließt viele Menschen aus. Wenn man Dinge nicht versteht, dann kann man nicht mitreden. In diesem Kurs lernt man: Was ist leichte Sprache? Wie geht leichte Sprache? Worauf muss man bei leichter Sprache achten? Warum ist leichte Sprache wichtig? Für SchülerInnen und StudentInnen. Und für alle die Interesse haben. 17

18 Richtiges Geld für richtige Arbeit! In diesem Kurs wollen wir uns gemeinsam überlegen, welche Arbeiten wir gerne machen würden und können. Wir wollen besprechen, wie man einen richtigen Job bekommt. In diesem Kurs lernt man: Was ist richtige Arbeit? Wie viel Geld steht mir für meine Arbeit zu? Was ist ein Gehalt? Wer kann helfen einen richtigen Job zu finden? 18

19 Wie sollen Leute mit uns Menschen mit Lernschwierigkeiten umgehen? Manche Menschen wissen nicht was eine Lernschwierigkeit ist. Oder wie sie mit uns Menschen mit Lernschwierigkeiten umgehen sollen. Oft verwenden Menschen schwere Sprache, starren uns an oder reden über uns. Was sind Lernschwierigkeiten? Wie verhalten sich andere Menschen uns gegenüber? Welche Erfahrungen haben wir Menschen mit Lernschwierigkeiten gemacht? Wie sollen Menschen mit uns umgehen? Für AssistentInnen und BetreuerInnen. Für alle die Interesse haben. 19

20 Persönliche Zukunftsplanung Zukunftsplanungen helfen dabei, Kontrolle über das eigene Leben zu gewinnen. Zukunftsplanungen können auch dabei helfen, Situationen zu verbessern oder Dinge im Leben zu verändern. Was ist eine Zukunftsplanung? Wie macht man eine Zukunftsplanung? Was kann man mit einer Zukunftsplanung erreichen? Für AssistentInnen und BetreuerInnen. Für alle die Interesse haben. 20

21 Was sind die UN-Regeln? Die UN-Regeln sind ein wichtiges Gesetz für Menschen mit Behinderungen. In schwerer Sprache heißen die UN-Regeln UN Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. In den UN-Regeln stehen viele Rechte von Menschen mit Behinderungen drin. Was sind die UN-Regeln? Was steht in den UN-Regeln drin? Warum sind die UN-Regeln ein wichtiges Gesetz? Was ist der Monitoring-Ausschuss? Für Menschen mit Lernschwierigkeiten 21

22 Wünsche und Träume Wünsche und Träume sind im Leben sehr wichtig. Sie sagen uns, wohin unser Leben gehen kann. Sie geben uns eine Richtung vor. Sie geben uns Kraft, unsere Ziele zu erreichen. Deshalb wollen wir uns in diesem Kurs über unsere Wünsche und Träume austauschen. Wir wollen auch über Wünsche und Träume von anderen Menschen mit Lernschwierigkeiten sprechen. Wir erzählen uns Geschichten von Menschen mit Lernschwierigkeiten die sich verrückte Träume erfüllt haben. Diese Geschichten sollen uns Mut machen und Kraft geben. Warum Träume wichtig sind. Wir schauen auf Erfolgsgeschichten von Menschen mit Lernschwierigkeiten. Für Menschen mit Lernschwierigkeiten. 22

23 Gute Unterstützung Menschen mit Lernschwierigkeiten brauchen oft Unterstützung um so leben zu können wie sie das wollen. Es ist nicht so einfach, eine gute Unterstützerin oder ein guter Unterstützer zu sein. Auch für Menschen mit Lernschwierigkeiten ist es oft nicht einfach mit UnterstützerInnen umzugehen. Was ist gute Unterstützung? Was bedeutet gute Unterstützung für mich? Welche Regeln gibt es für gute Unterstützung? Welche Möglichkeiten gibt es, Personen gut zu unterstützen? Welche Erfahrungen haben wir mit Unterstützung gemacht? Für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Für AssistentInnen und BetreuerInnen. Für alle die Interesse haben. 23

24 Wohnen wie ich will Alle Menschen haben das Recht so zu leben wie sie das gerne möchten. Dazu gehört auch das Wohnen. Jeder Mensch hat das Recht sich auszusuchen wo und mit wem sie oder er wohnen möchte. Wie sieht meine Traumwohnung oder mein Traumhaus aus? Wie kann man wohnen? Zum Beispiel: Im Heim oder in einer eigenen Wohnung. Wer kann mich beim Wohnen unterstützen? Woran muss ich denken wenn ich umziehen möchte? Für Menschen mit Lernschwierigkeiten. 24

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