Aktuelle Entscheide décisions actuelles

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1 Aktuelle Entscheide décisions actuelles STEUERRECHT DROIT FISCAL Zuordnung der Privatwohnung des Betriebsinhabers zum Privat- oder Geschäftsvermögen Bei den heutigen gesellschaftlichen Gegebenheiten ist eine Betriebsleiterwohnung unter der Geltung des Art. 18 Abs. 2 DBG in der Regel dem Privatvermögen des Betriebsinhabers zuzuordnen (Anpassung der Praxis an die veränderten Verhältnisse). Art. 16 Abs. 1 und 3, Art. 18 Abs. 2 und Art. 21 DBG (BGer., {2A.710/2005}, BGE 133 II 420) Attribution du logement privé d un propriétaire d entreprise à sa fortune privée ou commerciale Dans le contexte social actuel, le logement d un chef d entreprise doit en principe être attribué, en vertu de l art. 18 al. 2 LIFD, à la fortune privée des circonstances. Art. 16 al. 1 et 3, art. 18 al. 2 et art. 21 LIFD (TF, {2A.710/2005}, TAF 133 II 420) Steuerberechnung Kinderabzüge und reduzierter Satz für Einelternfamilien mit gemeinsamem Sorgerecht und alternierenden Obhut von minderjährigen Kindern. Die Alimente, welche der Beschwerdeführer seiner Exgattin zahlt, müssen von seinem steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Die Gewährung der Sozialabzüge für Kinder an die Mutter und des Abzuges für unterhaltene Person an den Beschwerdeführer jeweils für die gleichen Kinder stellt einen unzulässigen Doppelabzug dar. Zu Recht verweigerte das Verwaltungsgericht dem Beschwerdeführer den Tarif für verheiratete Personen. Da ihm aufgrund von Art. 213 Abs. 1 DBG kein Abzug zusteht, kann der Beschwerdeführer auch keinen Versicherungsabzug beanspruchen, weil dieser nur zusammen mit dem Kinderabzug gewährt wird. Art. 213 Abs. 1 DBG (BGer., {2A.107/2007}, StR 2007, S. 927) Calcul de l impôt Déductions pour enfants et taux réduit pour famille monoparentale avec autorité conjointe et garde alternée d enfants mineurs. La pension alimentaire versée par l intimé à son ex-épouse doit être déduite du revenu imposable de l intimé. L octroi pour les mêmes enfants des déductions sociales pour enfant à leur mère et l octroi de la déduction pour personne nécessi- teuse à l intimé constitue un cumul prohibé par le droit fédéral. C est à bon droit que le Tribunal administratif a refusé d accorder à l intimé le barème pour couple. N étant au bénéfice d aucune déduction selon l art. 213 al. 1 LIFD, l intimé ne peut pas non plus bénéficier de la déduction pour assurances dont le sort est lié à la première. Art. 213 al. 1 LIFD (TF, {2A.107/2007}, RF 2007, p. 927) Gewährung von Krediten bzw. Verwaltung von Kreditsicherheiten Geschäft mit Geldforderungen. Unterscheidungskriterium für die Abgrenzung der von der Steuer ausgenommenen Umsätze im Bereich des Geschäfts mit Geldforderungen. Mehrwertsteuerliche Qualifizierung der einzelnen Teilleistungen des Factoring. Ungleichbehandlung des echten und des unechten Factoring. 1. Ob die Abtretung von Forderungen von den einzelnen Leistungserbringern an den Factor eine Bevorschussung von Honorarforderungen im Sinne einer «Gewährung von Krediten» bzw. der «Verwaltung von Kreditsicherheiten» darstellt, beurteilt sich nach wirtschaftlicher Betrachtungsweise aufgrund der vertraglichen Vereinbarungen. Ist die Forderungsabtretung fiduziarischer Natur, ist von einem auf Geschäftsbesorgung gerichteten Dienstvertrag auszugehen. 2. Sind bei einem Factoring die einzelnen Teilleistungen des Factor derart ineinander verknüpft und greifen so ineinander, dass sich namentlich der Umfang der Leistungskomponenten Bevorschussung bzw. Kreditgewährung nur mittels aufwändiger Ausscheidung und Berechnung ermitteln lässt, ist von einem einheitlichen wirtschaftlichen Vorgang auszugehen. Die mehrwertsteuerliche Qualifikation der Gesamtleistung erfolgt nach der für diese wesentlichen Eigenschaft, d.h. nach der Leistung, welche wirtschaftlich betrachtet im Vordergrund steht. 3. Das schweizerische Recht erklärt ausdrücklich nur die Einziehung von Forderungen «im Auftrag des Gläubigers» als steuerbar. Übt ein Factor eine als echtes Factoring zu qualifizierende Tätigkeit aus und bezieht er Vorleistungen für einen nicht in Art. 38 Abs. 2 MWSTG genannten Zweck, insbesondere nicht für die Ausführung von steuerbaren Leistungen, ist ein Vorsteuerabzug ausgeschlossen. Das echte und das unechte Factoring sind nicht gleich zu behandeln. Art. 18 Ziff. 19 Bst. a und c MWSTG (BVGer., , BVGE 2007/14, S. 147) Octroi de crédits et gestion de garanties de crédits Opérations commerciales portant sur des créances d argent. Critère distinctif pour la délimitation des opérations esclues du champ de l impôt dans le domaine des opérations portant sur des créances d argent. Qualification, en matière de taxe sur la valeur ajoutée, des diverses prestations composant le factoring (affacturage). Traitement différencié du factoring au sens propre et au sens impropre. 1. La question de savoir si l avance sur les créances à encaisser, versée par le factor au fournisseur de prestations, représente une opération d «octroi de crédit» ou de «gestion de garantie de crédit» doit être tranchée d un point de vue économique sur la base des clauses contractuelles. Lorsque la cession de créance est de nature fiduciaire, il y a lieu de considérer que l on est en présence d un contrat portant sur une gestion d affaires pour le compte d autrui. 2. Si, dans un factoring, les diverses prestations du factor sont liées et s imbriquent à tel point que la délimitation des composants d avance et d octroi de crédit ne se ferait qu avec peine et moyennant des calculs complexes, il faut considérer qu il s agit d une opération économique unique. En matière de taxe sur la valeur ajoutée, la qualification d une prestation globale se base sur son caractère prédominant, c est-à-dire sur la prestation qui apparaît au premier plan d un point de vue économique. 3. Le droit suisse ne déclare expressément imposable que le recouvrement de créances «sur mandat du créancier». Si un factor exerce une activité qualifiée de factoring au sens propre et acquiert des prestations de services pour une affectation autre que celles prévues à l art. 38 al. 2 LTVA, en particulier à des fins autres que l exécution d opérations imposables, une déduction de l impôt préalable est exclue. Le factoring au sens propre et celui au sens impropre ne doivent pas être traités de manière égale. Art. 18 ch. 19 let. a et c LTVA (TAF, , ATAF 2007/14, p. 147) Abschreibung: Wechsel von Einzel- und Gruppenbewertung Nach schweizerischem Handels- und Steuerrecht gilt das Prinzip der Einzelbewertung; eine Gruppenbewertung ist nur ausnahmsweise zulässig. Bei Liegenschaften bildet normalerweise die einzelne Bodenparzelle die Bewertungseinheit. Wertabnahmen einzelner Parzellen dürfen nicht mit allfälligen Wertzunahmen anderer Parzellen ausgeglichen werden, sonst würde 108 TREX Der Treuhandexperte 2/2008

2 Gewinnungskosten Unselbstständigerwerbender; besondere Abzüge für Expatriates Die Verordnung über den Abzug besonderer Berufskosten bei der direkten Bundessteuer von vorübergehend in der Schweiz tätigen leitenden Angestellten, Spezialisten und Spezialistinnen vom 3. Oktober 2000 (ExpaV) bzw. im Bereich der Staats- und Gemeindesteuer die vom kantonalen Steueramt erlassenen Richtlinien über die Berücksichtigung besonderer Berufskosten von vorübergehend in der Schweiz tätigen leitenden Angestellten vom 23. Dezember 1999 (Richtlinien) sehen besondere Abzüge für Expatriates vor. Steuerliche Abzüge werden namentlich für schweizerische Wohnkosten gewährt, wenn der Expatriate seine ausländische Wohnstätte beibehält. Ausserdem können Expatriates, sofern ihre Kinder eine Privatschule besuchen, die Schulgebühren unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich abziehen. Die entsprechenden Bestimpraxis_pratique eine verdeckte Aufwertung erzwungen. Das gilt auch für landwirtschaftliche Grundstücke (Bestätigung der Rechtssprechung). Wählt ein Steuerpflichtiger die Gruppenbewertung für seine landwirtschaftlichen Liegenschaften, ist es dennoch zulässig, einzelne Liegenschaften gesondert zu bilanzieren und darauf allenfalls Abschreibungen vorzunehmen. Ein Nebeneinander von Einzel- und Gruppenbewertung ist nicht von Vornherein ausgeschlossen. Das setzt aber voraus, dass diese Liegenschaften bereits beim Erwerb separat aufgeführt wurden. Es geht nicht an, einzelne Objekte aus der Gruppenbewertung herauszunehmen, um den Konsequenzen der Gesamtbewertung, insbesondere der Kompensation von Mehr- und Minderwerten, innerhalb der Gruppe zu entgehen. Der Steuerpflichtige hat sich somit beim Zukauf bzw. bei der Einbuchung eines Vermögensgegenstands für ein Bewertungssystem zu entscheiden. Die im vorliegenden Fall vorgenommene nachträgliche Abtrennung und Abschreibung einer Parzelle ist demnach nicht zulässig. Art. 104 lit. a OG, 27 Abs. 1 und 36 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a StG AG (BGer., , StE 2007, B Nr. 14) Bei der Grundstückgewinnsteuer abziehbare Aufwendungen Steuerobjekt der bernischen Grundstückgewinnsteuer ist ein bei der Veräusserung erzielter Wertzuwachs, der sich in einem den Anlagewert übersteigenden Entgelt niederschlägt. Die Anlagekosten setzen sich aus dem Erwerbspreis und den Aufwendungen zusammen. Während im zu beurteilenden Fall Überschreibungs- und Verkaufskosten vollumfänglich abzugsfähig sind, stellen die als wertvermehrende Aufwendungen geltend gemachten Kosten lediglich zu einem Drittel abzugfähiger Aufwand dar, weil die Liegenschaft nur aufgrund dieser Arbeiten eine objektive Wertsteigerung erfahren hat. Ob die restlichen Kosten als (werterhaltende) Unterhaltskosten vom Einkommen abziehbar sind oder blosse Einkommensverwendung i.s. von Lebenshaltungskosten darstellen, d.h. weder wertvermehrende noch werterhaltende Auswirkungen haben, kann offen bleiben. Art. 128 Abs. 1 i.v.m. Art. 130, Art. 128 Abs. 2, Art. 137 Abs. 1 und Art. 142 StG BE (Verwaltungsgericht BE, , StE 2007, B Nr. 6) Ersatzbeschaffung von Liegenschaften des Privatvermögens Umstritten ist einzig, ob ein dauerndes und ausschliessliches Selbstbewohnen des veräusserten Eigenheims durch den Beschwerdeführer vorliegt. Ein Eigenheim gilt grundsätzlich nur dann als ausschliesslich selbstbewohnt, wenn die steuerpflichtige Person diese tatsächlich bewohnt; nur ausnahmsweise kann bei kurzfristigen Fremdnutzungen trotzdem das Ersatzbeschaffungsprivileg gewährt werden. Dauernde Selbstnutzung liegt vor, wenn die steuerpflichtige Person das Eigenheim ohne erheblichen Unterbruch bewohnt hat. Das bernische Grundstückgewinnsteuerrecht folgt nicht nur in Bezug auf das Erfordernis der Subjektidentität einer streng zivilrechtlichen Betrachtungsweise, sondern auch hinsichtlich der Auslegung des Begriffs des «Selbstbewohnens». Das Dienen der veräusserten Liegenschaft Wohnung als Familienwohnung im Sinn von Art. 169 ZGB ist dem dauernden, ausschliesslichen Selbstbewohnen gleichzusetzen. Die in casu somit angezeigte Prüfung der zivilrechtlichen Vorfrage, ob das Veräusserungsobjekt eine Familienwohnung im zivilrechtlichen Sinn darstellt oder nicht, ergab, dass die veräusserte Liegenschaft ihren Charakter als Familienwohnung in den Jahren der faktischen Aufhebung des gemeinsamen Haushalts nicht verloren hat. X. darf sich mit anderen Worten das Bewohnen seines (ehemaligen) Eigenheims durch die Ehefrau und die Kinder als Selbstbewohnen anrechnen lassen. Art. 134 Bst. a, Art. 128 Abs. 1 i.v.m. Art. 130 und Art. 134 Bst. a StG BE (Verwaltungsgericht BE, , StE 2007, B42.38 Nr. 31) Fahrtkosten bei Wochenaufenthalt Bei Wochenaufenthaltern werden die Fahrtkosten der wöchentlichen Heimkehr an den Wohnort als Gewinnungskosten anerkannt. Wenn wegen eines Arbeitspensums von 80% der arbeitsfreie Tag unter der Woche ebenfalls zur Rückkehr benutzt wird, so hängen die Kosten der zusätzlichen Heimreise jedoch mit der Lebenshaltung zusammen und können steuerlich nicht berücksichtigt werden. Art. 9 Abs. 1 StHG, Art. 26 DBG, 29 Abs. 1 lit. a StG BL (BGer., , StE 2007, B 22.3 Nr. 93) Neue Tatsache; Nichtdeklaration eines privaten Darlehens Ein Nachsteuergrund liegt vor, wenn sich aufgrund neuer Tatsachen oder neuer Beweismittel ergibt, dass die Veranlagung unrichtig ausgefallen ist. Neu sind Tatsachen, wenn sie im ordentlichen Veranlagungsverfahren nicht aktenkundig waren und somit erst nach rechtskräftiger Veranlagung zum Vorschein gekommen sind. Massgebend für die Neuheit von Tatsachen ist der Aktenstand im Zeitpunkt der Veranlagung. Was damals nicht in den Akten ersichtlich war, gilt als neu. Die Neuheit ist auch dann zu bejahen, wenn die Steuerbehörde die fraglichen Sachkenntnisse bei besserer Untersuchung schon im früheren Verfahren hätte erlangen können. Sie darf sich auf die Richtigkeit der Steuererklärung verlassen. An die Abklärungspflicht der Steuerbehörde können keine überspannten Anforderungen gestellt werden. Insbesondere ist die Steuerbehörde nicht gehalten, Quervergleiche mit den Akten anderer Steuerpflichtiger anzustellen. Kommt der Steuerpflichtige wie im Falle einer amtlichen Einschätzung seiner Mitwirkungspflicht nicht nach, erlischt die Untersuchungspflicht der Steuerbehörde. 234 Abs. 2 und 164 Abs. 1 nstg BS (Steuerrekurskommission BS, , StE B Nr. 21) Minimalsteuern auf Grundeigentum Minimalsteuern auf Grundeigentum sind verfassungsmässig und mit dem Steuerharmonisierungsgesetz vereinbar. Verzichtet eine Unternehmung bewusst auf die vollständige Ausschöpfung ihrer Ertragsfähigkeit, verstösst es auch nicht gegen das Gleichheitsgebot, ihre minimale steuerliche Leistungsfähigkeit mit einer Minimalsteuer zu belasten. In der Aufbauphase einer Unternehmung ist ihre Leistungsfähigkeit im Gewinnpotenzial zu erblicken. Bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sind auch die sog. «intangible assets» zu berücksichtigen. Art. 2 Abs. 1, Art. 27 Abs. 2 StHG und 95 StG LU (Verwaltungsgericht Luzern, , StE B72.11 Nr. 16) TREX L expert fiduciaire 2/

3 Steuerliche Qualifikation einer durch Arbeitgeber gemäss Sozialplan ausgerichteten «Starthilfe» für Unternehmensgründung Die privilegierte Besteuerung als Kapitalabfindung für wiederkehrende Leistungen wird gepraxis_pratique mungen der ExpaV bzw. der Richtlinien sind rechtswidrig. Sie sind nicht durch das zugehörige Gesetzesrecht gedeckt. Überdies verstösst die Gewährung der Abzüge gegen das verfassungsrechtliche Gebot rechtsgleicher Behandlung. Tragweite des Anspruchs auf Gleichbehandlung im Unrecht. 26 Abs. 1 lit. c StG ZH, Art. 9 Abs. 1 StHG, Art. 26 Abs. 1 lit. c DBG und Art. 8 Abs. 1 BV (Steuerrekurskommission II Zürich, {2 ST /2DB }, ZStP 2007, S. 273) Besteuerung eines Freizügigkeitsguthabens Angesichts des Sinns der Freizügigkeitseinrichtung, Vorsorgeguthaben insbesondere auch während einer erwerbsfreien Zeit der Vorsorge zu erhalten, erscheint es weder als gesetzesnoch als systemwidrig, wenn die Handhabung des zeitlichen Rahmens, innert welchem eine Freizügigkeitsleistung nach Art. 16 Abs. 1 FZV zu beziehen ist, nicht mit der Aufgabe der Erwerbstätigkeit verbunden wird. Art. 35 Abs. 2, Art. 52 Abs. 1 StG SG, Art. 22 und Art. 38 DBG und Art. 16 Abs. 1 FZV (Verwaltungsrekurskommission SG, , StE 2007, B Nr. 21) Einkommenssteuer: Berufliche Vorsorge Nach dem Ausscheiden der Erwerbstätigkeit vom Steuerpflichtigen an die Vorsorgeeinrichtung des bisherigen Arbeitgebers geleistete Beiträge können sowohl im Bereich der obligatorischen als auch der überobligatorischen Vorsorge von den Einkünften abgezogen werden. Ein Abzug im Bereich der nicht obligatorischen Kaderversicherung ist auch dann steuermindernd zu berücksichtigen, wenn es sich bei der Vorsorgeeinrichtung nicht um eine sog. umhüllende Pensionskasse (bei der von der Vorsorgeeinrichtung sowohl die Minimalleistungen als auch die Mehrleistungen erbracht werden) handelt, sondern um eine Pensionskasse, bei der die Kadervorsorge in einem separaten Reglement geregelt ist, sofern es sich um eine registrierte Einrichtung handelt. 31 Abs. 1 lit. d StG ZH (Verwaltungsgericht Zürich, {SB }, ZStP 2007, S. 284) währt für Einmalzahlungen des Arbeitgebers, die dem Ausgleich von in der Vergangenheit zu tiefen Lohnzahlungen oder von künftig entgehenden Löhnen dienen. Geldbeträge als Starthilfen für eine Umgestaltung der Laufbahn haben aber grundsätzlich einmaligen Charakter, da sie nicht darauf angelegt sind, den Arbeitnehmer in seiner beruflichen Entwicklung zu begleiten. 36 StG ZH (Verwaltungsgericht Zürich, {SB }, ZStP 2007, S. 288) Steuerstrafrecht; Steuerbetrug; Urkundenfälschung Falsches Buchen zwecks Steuerhinterziehung ist (auch) als Falschbeurkundung im Sinn von Art. 251 StGB zu erfassen, wenn objektiv Buchhaltungsvorschriften missachtet werden. Ob neben der Steuerbehörde Dritte auch getäuscht werden, ist irrelevant, da eine abstrakte Gefahr der Täuschung bzw. des Missbrauchsrisikos schon genügt. Es liegt echte Konkurrenz zum Steuerbetrug vor. 261 Abs. 1 StG ZH, Art. 186 Abs. 1 DBG und Art. 251 Ziff. 1 StGB (BGer., {6B_367/2007}, ZStP 2007, S. 305) 110 TREX Der Treuhandexperte 2/2008

4 Festsetzung des AHV-Beitrages eines Nichterwerbstätigen Rz und 2114 der vom Bundesamt für Sozialversicherungen herausgegebenen Wegleipraxis_pratique Erbschaftssteuer: Berücksichtigung steuermindernder Tatsachen im Nachsteuerverfahren Es ist mit Blick auf Sinn und Zweck der Nachsteuer Ausgleich des Steuerausfalls aufgrund einer Unterbesteuerung und angesichts des Verbots der Überbesteuerung zulässig und richtig, vom Steuerpflichtigen erstmals im Nachsteuerverfahren zur Abwendung der Nachsteuer geltend gemachte steuermindernde Tatsachen auch dann zu berücksichtigen, wenn sie für ihn nicht neu sind, und zwar unabhängig davon, ob sie zu den steuerbegründeten Tatsachen, die zum Nachsteuerverfahren geführt haben, konnex sind oder nicht. Die Voraussetzungen einer Revision müssen demnach nicht erfüllt sein. Vorbehalten bleibt indessen der Grundsatz von Treu und Glauben und damit insbesondere das Verbot widersprüchlichen Verhaltens. Diese Einschränkung soll verhindern, dass im Nachsteuerverfahren noch einmal die ganze Veranlagung in Frage gestellt wird. 52 Abs. 1 ESchG ZH (Verwaltungsgericht Zürich, {SR }, ZStP 2007, S. 315) SOZIALVERSICHERUNGSRECHT ASSURANCES SOCIALES Befreiung von der Beitragspflicht bei nichterwerbstätiger Person, deren erwerbstätiger Ehegatte das Rentenalter erreicht hat Das Bundesgericht hat einen Beschluss, wonach Erwerbstätige im Rentneralter stärker belastet wurden, wieder für nichtig erklärt hatte das Bundesgericht entschieden, dass nicht erwerbstätige Ehefrauen, die noch nicht im ordentlichen AHV-Alter stehen, AHV-Beiträge bezahlen müssen, auch wenn ihr über 65- jähriger Gatte noch arbeitet. Neu sollen nun nur noch jene erwerbstätigen Ehefrauen beitragspflichtig sein, die es nicht auf die maximale Altersrente bringen. Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) setzt sich über diesen richterlichen Entscheid hinweg. Art. 3 Abs. 3 Bst. a AHVG (Vorsorge Aktuell Nr. 7, , Medienmitteilung des Bundesamtes für Sozialversicherungen BSV Nr. 206) Abzugsfähigkeit von Einlagen in die berufliche Vorsorge bei Selbstständigerwerbenden Vom rohen Einkommen abgezogen werden können bei Selbstständigerwerbenden nicht nur die aufgrund einer normativen Verpflichtung geleisteten, sondern auch die freiwillig erbrachten, von den Statuten oder vom Reglement der Vorsorgeeinrichtung bloss ermöglichten Einlagen in die berufliche Vorsorge. Art. 9 Abs. 2 lit. e AHV, Art. 18 Abs. 1 AHVV und Art. 33 Abs. 1 lit. d DBG (BGer., {9C_136/2007}, BGE 133 V 563) Déductibilité des versements à une institution de prévoyance par une personne de condition indépendante Peuvent être déduits du revenu brut déterminant non seulement les versements qu une personne de condition indépendante doit obligatoirement effectuer à une institution de prévoyance professionnelle, mais aussi ceux qu elle peut verser à titre facultatif en conformité avec les statuts ou le règlement. Art. 9 al. 2 let. e LAVS, art. 18 al. 1 RAVS et art. 33 al. 1 let. d LIFD (TF, {9C_136/2007}, ATF 133 V 563) TREX L expert fiduciaire 2/

5 Rentenhöhe Wird wegen einer vorzeitigen Pensionierung eine Abgangsentschädigung ausgerichtet, so berechnet sich die Rentenhöhe (Umwandlungssatz und Kürzungsquotient) auf den Zeitpunkt der Entlassung hin und nicht auf denjenigen Zeitpunkt, in welchem die wegen der Abtung über die Beiträge der Selbstständigerwerbenden und Nichterwerbstätigen in der AHV, IV und EO (WSN), wonach bei unterjähriger Beitragspflicht eines Nichterwerbstätigen zunächst das massgebende Vermögen und Renteneinkommen pro rata auf die Beitragsdauer umzurechnen und erst dann gemäss Art. 28 Abs. 1 AHVV die Höhe des Beitrags zu ermitteln ist, sind in Bezug auf das Vermögen gesetz- und verordnungswidrig. Art. 10 AHVG; Art. 28 Abs. 1 und Art. 29 Abs. 1 AHVV; Rz und 2114 WSN (BGer., , BGE 133 V 394) Calcul de la cotisation annuelle d une personne sans activé lucrative Les chiffres 2112 et 2114 des Directives de l Office fédéral des assurances sociales sur les cotisations des travailleurs indépendants et des personnes sans activité lucrative dans l AVS, AI et APG (DIN), d après lesquels il convient chez une personne sans activité lucrative dont l obligation de cotiser est inférieure à une année de convertir d abord la fortune déterminante et le revenu acquis sous forme de rente en proportion de la durée de cotisation (pro rata temporis), puis de fixer le montant de la cotisation annuelle conformément à l art. 28 al. 1 RAVS, ne sont pas conformes à la loi et au règlement s agissant de la fortune. Art. 10 LAVS; art. 28 al. 1 et art. 29 al. 1 RAVS; ch et 2114 DIN (TF, , ATF 133 V 394) IV 2: Erfolglos vor Bundesgericht Das Bundesgericht hat die Beschwerde eines 23-jährigen Berners abgewiesen, der verlangt hatte, dass die seinem Vater gewährte IV-Kinderrente auf sein eigenes Konto zu überweisen sei. Die Richter kommen in ihrem Urteil zu dem Schluss, dass die Direktauszahlung an mündige Kinder im Sozialversicherungsrecht nicht vorgesehen ist. Art. 25 Abs. 5 AHVG, Art. 35 Abs. 1 und 4 IVG, Art. 20 ATSG und Art. 82 IVV (BGer., {9C_272/2007}, Vorsorge Aktuell Nr. 4, ) Kinderrente bei vorzeitiger Pensionierung Auch bei vorzeitiger Pensionierung besteht im obligatorischen Bereich Anspruch auf eine Kinderrente nach Art. 17 BVG. Art. 6, Art. 13 Abs. 2 und Art. 17 BVG (BGer., , BGE 133 V 575) Rente pour enfant en cas de retraite anticipée Dans le cadre du régime obligatoire, le bénéficiaire d une rente de vieillesse au titre de la re- traite anticipée peut également prétendre à une rente complémentaire pour enfant au sens de l art. 17 LPP. Art. 6, art. 13 al. 2 et art. 17 LPP (TF, , ATF 133 V 575) 2. Säule: Arbeitsunterbruch bei Saisonangestellten Ein vorübergehend nicht bezahlter Arbeitsunterbruch bei Saisonangestellten gilt als unbezahlter Urlaub. Die vorsorgerechtlichen Folgen richten sich indessen nach Berufsvorsorgerecht. Demnach führt der unbezahlte Urlaub nur zu einer Beendigung der Versicherungspflicht, wenn infolge des Urlaubs der jährliche Mindestlohn unterschritten wird. Wird dieser aber trotz des Urlaubs erreicht, so bleibt die Versicherungsdeckung bestehen, sofern die Vorsorgeeinrichtung die Beiträge jährlich abrechnet und das Reglement keine andere Lösung vorsieht. Für die Beurteilung, ob der Mindestlohn erreicht wird, ist auf den (nicht auf ein Jahr umgerechneten) Lohn abzustellen, der im betreffenden Jahr voraussichtlich gesamthaft erzielt werden wird bzw. erzielt würde, wenn der Versicherungsfall nicht eingetreten wäre. Art. 7, Art. 10 Abs. 2 lit. c BVG (BGer., , SZS 2007, S. 561) Deuxième pilier: Interruption de travail en cas de travailleurs saisonniers S agissant de travailleurs saisonniers, une interruption de travail passagère non rémunérée est considérée un congé non payé. Toutefois, les conséquences en matière de prévoyance se déterminent en fonction des normes relatives à la prévoyance professionnelle de la branche concernée. Dès lors, le congé non payé ne met fin à l obligation d assurance que dans le cas où le salaire annuel minimal n est pas atteint en raison même de ce congé. Si, nonobstant le congé, ce salaire minimal est atteint, la couverture d assurance est maintenue, pour autant que l institution de prévoyance décompte les cotisations chaque année et que le règlement ne contienne pas de disposition contraire. Afin de déterminer si le salaire minimal est atteint, il convient de se fonder sur le salaire total (non converti sur une année) qui, selon les prévisions, sera réalisé dans l année concernée resp. qui serait réalisé, si le cas d assurance n était pas survenu. Art. 7 et 10 al. 2 let. C LPP (CTF, , RSAS, p. 561) Versicherung der Zulagen in der Pensionskasse Dem Versicherten, welcher in der Zwischenzeit das Maximalsalär erreicht hat, steht nach dem Willen des kantonalen Gesetzgebers keine Möglichkeit mehr offen, seine Zulagen aus seiner Tätigkeit als verantwortlicher Dozent der Direktion in der Pensionskasse versichern zu lassen. Die Funktion als Institutsdirektor und einem verantwortlichen Dozenten der Direktion unterscheiden sich in ihren Aufgabengebieten. Aufgrund dieser Tatsachen rechtfertigt es sich, dass die Zulagen zum versicherten Gehalt des verantwortlichen Dozenten nicht der Pensionskasse unterworfen sind, diejenigen des Institutsdirektors, welche als integrierender Bestandteil des normalen Salärs ausbezahlt werden, hingegen der beruflichen Vorsorge unterliegen. Dieses Vorgehen verstösst mithin auch nicht gegen Art. 8 BV, da sich die ungleiche Behandlung aus den unterschiedlich zugrunde liegenden Tatsachenbereichen ergibt. Art. 8 Abs. 1 und Art. 49 BVG, Art. 10 Legge sulla Cassa pensioni di dependenti dello Stato (Lcpd), Legge sugli stipendi degli impiegati dello Stato e dei docenti (Lstip) (BGer., {B34/06}, SZS 2008, S. 76) Assurance des allocations Conformément à la volonté du législateur cantonal, l assuré qui, dans l intervalle, a atteint le salaire maximal ne dispose plus de la possibilité de faire assurer auprès de la Caisse de pension les allocations issues de son activité en tant qu enseignant responsable de la direction. Du point de vue du domaine des tâches, les fonctions de directeur d institut et d enseignant responsable de la direction sont différentes. Ces éléments factuels justifient que les allocations d un enseignant responsable de la direction, qui s ajoutent au salaire assuré, ne soient pas soumises à la Caisse de pension, alors que les allocations d un directeur d institut, qui sont versées en tant que partie intégrante du salaire normal, sont elles assujetties à la prévoyance professionnelle. Au demeurant, cette manière de procéder ne viole pas l art. 8 Cst., étant donné que le traitement différent résulte de l existence de domaines factuels différents à la base. Art. 8 al 1 et 49 LPP, art. 10 de la Loi sur la Caisse de pension des fonctionnaires de l Etat (Lcpd), Loi sur les bourses accordées aux employés de l Etat et aux enseignants (Lstip) (TF, {B34/06}, RSAS 2008, p. 76) 112 TREX Der Treuhandexperte 2/2008

6 gangsentschädigung aufgeschobene Rentenauszahlung tatsächlich beginnt. Auf diese Weise sollen Doppelzahlungen (Abgangsentschädigung und Altersleistung) vermieden werden. Art. 13 Abs. 2 BVG; 10 und 16 der Statuten der Versicherungskasse für das Staatspersonal des Kantons Zürich (in der bis am 31. Dezember 2004 gültig gewesenen Fassung) (BGer., , SZS 2007, S. 485) Anspruch auf BVG-Kinderrenten für vorzeitig pensionierten Versicherten Die Pensionskasse lehnte es ab, dem seit 1. Mai 2005 vorzeitig pensionierten I. vor Erlangen des ordentlichen Rentenalters neben der unbestrittenen Altersrente auch Kinderrenten auszurichten. Das kantonale Gericht hiess die von I. eingereichte Klage insofern gut, als es entschied, dass I. Anspruch auf Pensionierten-Kinderrenten habe, dies im Rahmen der BVG-Mindestleistungen für den Zeitraum vom 1. Mai 2005 bis zum Erreichen der Altersgrenze gemäss AHV-Gesetzgebung; gegen diesen kantonalen Entscheid führte die Pensionskasse Beschwerde ans Bundesgericht. Das Bundesgericht verweist auf seine Rechtsprechung gemäss BGE 121 V 104, wonach im obligatorischen Bereich die Mindestvorschriften des zweiten Teils des BVG zu beachten sind, wozu nicht nur die Bestimmungen über die Leistungshöhe, sondern auch über die Leistungsarten gehören. Aufgrund der Systematik des Gesetzes und der akzessorischen Natur der Kinderrente nach Art. 17 BVG gilt auch diese als eine vom BVG vorgeschriebene Leistungsart, was zur Folge hat, dass das sog. Anrechnungsprinzip hier nicht zur Anwendung kommen kann. Aus den Materialien geht der klare gesetzgeberische Wille hervor, dass auch den vorzeitig bezogenen Altersleistungen obligatorischer Charakter zukommen kann. Die Ansicht, wonach in diesem Zusammenhang nur dann von obligatorischen Altersleistungen ausgegangen werden kann, wenn reglementarisch sowohl die Aufgabe der Erwerbstätigkeit vorausgesetzt als auch die Anpassung des Umwandlungssatzes nach Art. 14 BVG an das frühere als das gesetzliche Rentenalter vorgenommen wird (vgl. Art. 13 Abs. 2 BVG), ist nicht zutreffend. Sieht eine umhüllende Vorsorgeeinrichtung reglementarisch ein früheres Rentenalter ohne entsprechende Anpassung des Umwandlungssatzes vor, so hat dies nicht zur Folge, dass damit der Charakter der gesamten Altersleistung ins Überobligatorische kippt und damit der Anspruch auf die akzessorische Kinderrente vollständig entfällt. Im Sinne einer Schattenrechnung ist daher die Mindest-Kinderrente gemäss BVG-Obligatorium aufgrund eines angepassten Umwandlungssatzes zu berechnen; auf die so berechneten Pensionierten-Kinderrenten hat I. Anspruch, wie das kantonale Gericht richtig erkannt hat. Art. 13 Abs. 2, Art. 14 und Art. 17 BVG (Bger., {B 7/07}, Mitteilungen über die berufliche Vorsorge Nr. 103, S. 20) Freizügigkeit: Vorsorgefall beginnt mit Invalidität Ein Vorsorgefall tritt nicht mit Beginn der Arbeitsunfähigkeit eines Versicherten ein, sondern erst mit Beginn des Anspruchs auf Invalidenleistung. Im konkreten Fall wurde ein Versicherter krankheitshalber arbeitsunfähig und machte sich einige Monate später selbstständig. Er verlangte daher die Barauszahlung der Austrittsleistung. Zwei Tage nach dieser Forderung beging er Selbstmord. Sein Bruder, der als Universalerbe eingesetzt war, forderte daraufhin von der Pensionskasse des Verstorbenen das Kapital. Die Kasse stellte sich auf den Standpunkt, die Krankheit habe letztlich zum Tod des Versicherten geführt. Mit der Arbeitsunfähigkeit sei somit bereits der Vorsorgefall «Tod» eingetreten, was den Freizügigkeitsfall ausschliesse. Die Luzerner Richter lehnten diese Argumentation ab und sprachen dem Bruder das Freizügigkeitskapital zu. Art. 20a Abs. 1 lit. a BVG, Art. 2 FZG, Art. 95 lit. a und Art. 105 BGG (BGer., {9C_172/2007}, Vorsorge Aktuell Nr. 3, ) Mindestleistungen Im Rahmen von Art. 49 BVG sind die Vorsorgeeinrichtungen in der Gestaltung ihrer Mindestleistungen frei, ebenso können sie die Koordination mit anderen Sozialversicherungen abweichend regeln. Wird eine im Teilpensum arbeitende Person 50% invalid, bestimmt sich für die Überversicherungsberechnung das mutmassliche Einkommen nach dem Umfang des Teilpensums und nicht eines früher innegehabten höheren Pensums. Art. 49 BVG; Art. 24 Abs. 2 BVV 2 (EVG, , SZS 2007, S. 486) Prestations minimales Les institutions de prévoyance sont libres d aménager leurs prestations minimales dans le cadre de l art. 49 LPP. Elles peuvent également déroger aux règles concernant la coordination avec d autres assurances sociale. Lorsqu une personne exerçant une activité lucrative à temps partiel deviant invalide à 50%, son revenue Présumé en vue de calculer la surassurance se determine selon l étendue de son activité partielle et non pas selon le taux plus élevé de l occupation exercée jadis. Art. 49 LPP; art. 24 al. 2 OPP 2 (TFA, , RSAS 2007, p. 487) Zu viel bezahlte Austrittsleistungen Bei der Rückforderung von zu viel bezahlten Austrittsleistungen durch die Pensionskasse wird die Verjährungsfrist von Art. 135 Abs. 2 OR nicht unterbrochen, wenn die Klageeinleitung beim sachlich unzuständigen Richter erfolgt. Art. 49 Abs. 2 BVG verweist ausdrücklich auf die Art OR. Diese Regelung ist abschliessend und für sämtliche Ansprüche aus dem BVG anwendbar, namentlich auch für Rechtsbeziehungen mit Institutionen des öffentlichen Rechts. Es bleibt deshalb kein Raum, die längeren Fristen des öffentlichen Rechts zur Verjährungsunterbrechung heranzuziehen. Art. 73 i.v.m. Art. 49 Abs. 2 BVG; Art. 62 ff., Art. 135 Abs. 2 OR (EVG, , SZS 2007, S. 488) Prestations de sortie payées en trop S agissant de la restitution des prestations de sortie payées en trop par la caisse de pension, le délai de prescription de l art. 135 al 2 CO n est pas interompu lorsque l action a été introduite auprès d un juge incompétent ratione materiae. L art. 49 al. 2 LPP renvoie expressément aux art. 129 à 142 CO. Cette réglementation est exhaustibe et applicable à toutes les prétentions fondées sur la LPP, notamment en ce qui concerne les relations juridiques avec les institutions de droit public. Par consequent, il n est pas possible de faire application des délais plus longs du droit public en vue d interropre la prescripion. Art. 73 en relation avec l art. 49 al. 2 LPP; art. 62 ss, art. 135 al. 2 CO (TFA, , RSAS 2007, p. 488) Unzulässige Barauszahlung Ist im Zeitpunkt der Ehescheidung noch Vorsorgekapital vorhanden, um die unzulässige Barauszahlung ganz oder teilweise im Rahmen der Ehescheidung auszugleichen, so hat grundsätzlich der pflichtwidrig handelnde Ehegatte dafür einzustehen. Bei der Teilung der Austrittsleistung nach Art. 122 ZGB ist eine unzulässige Barauszahlung daher so zu behandeln, wie wenn sie nicht erfolgt wäre, Art. 22 Abs. 2 letzter Satz FZG findet in solchen Fällen keine Anwendung. Art. 5 Abs. 2, Art. 22 Abs. 2 FZG, Art. 122 ZGB (BGer., , SZS 2007, S. 480) TREX L expert fiduciaire 2/

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