Die Volatilität beherrschen Treasury im Spannungsfeld von Risiko und Regulierung

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1 Eine Publikation von FINANCE Die Volatilität beherrschen Treasury im Spannungsfeld von Risiko und Regulierung Währungsrisiken Cashflow-at-Risk nutzen Treasury des Jahres Merck erhält unsere Auszeichnung Berater des Vorstands Interview mit Jörg Wiemer von SAP

2 WHAT MATTERS TODAY Leistungsfähigkeit Ein leistungsfähiges Treasury ist entscheidend für ein gesundes Wachstum von Unternehmen. Ganz gleich, ob Sie derzeit damit beschäftigt sind, Ihre weltweiten Kontenstrukturen zu rationalisieren, die Prozesse Ihres Zahlungsverkehrs zu verschlanken oder gebundene Liquidität entlang der Wertschöpfungskette freizusetzen; die Experten von J.P. Morgan können Sie unterstützen. Unsere Kunden profitieren von unserer globalen Aufstellung, unserer Erfahrung und unseren flexiblen Produktlösungen, die auf ausgezeichneten Service und marktführende Technologie bauen. WEITERE INFORMATIONEN FINDEN SIE UNTER jpmorgan.com/ts oder kontaktieren Sie uns direkt: Tanja Verseck, , J.P. Morgan ist der Marketingname des Geschäftsbereichs Treasury Services der JPMorgan Chase Bank, N.A. und ihrer Zweigniederlassungen weltweit JPMorgan Chase & Co. Alle Rechte vorbehalten.

3 Editorial OTC - Ojemine Das Kürzel von Over The Counter ließe sich herrlich in einen bekannten Hit der Stuttgarter Hip-Hopper Die Fantastischen Vier integrieren. Ojemine deswegen, weil die Regulierung der OTC-Derivate den Treasurern Kopfzerbrechen bereitet, wie Porsche-Holding-Treasurer Jochen Stich im Interview für unser Titelthema erklärt. Die Lobbyarbeit der Treasurer im VDT hat zwar schon Früchte getragen, doch noch sind Fragen ungeklärt (Seite 6). Mit der Derivate-Regulierung sind wir schon mittendrin im Schwerpunktthema dieser Ausgabe. Die Volatilität von Wechselkursen (Stichwort: Währungskrieg), der Rohstoffpreise (Stichwort: Rohstoff AG) und der Länderrisiken (Stichwort: Irland) war selten größer als zurzeit. Der Treasurer kann einen wichtigen Wertbeitrag für sein Unternehmen liefern, wenn er durch geschicktes Hedging die Schwankungen der Märkte abfedert völlig entziehen wird man sich nicht können. Unsere Redaktion und die Gastautoren haben sich dem Thema Risikomanagement von vielen verschiedenen Seiten angenähert. Außerdem finden Sie dieses Mal ein Portrait über das Treasury des Jahres, den Preis, den nun bei der ersten Vergabe Merck erhalten hat. Rando Bruns stellte sich unseren Fragen und gewährte Einblick in die Übernahme der Millipore-Aktivitäten. Außerdem ließ sich Jörg Wiemer, Treasury- Chef des Softwarekonzerns SAP, in die Karten schauen. Als Berater des Vorstand positioniert er seine Abteilung. Viel Gewinn beim Lesen! MfG Markus Dentz ANZEIGE ds-wa.com Leistung satt für Ihr Treasury Mit unseren individuellen Treasury-Produkten Manchmal braucht es nur ein wenig neue Energie, um das Treasury eines Unternehmens zu optimieren. Und Energie haben wir reichlich. Dazu eine umfassende Produktpalette, mit der wir Ihr Treasury in kürzester Zeit effizient und sicher machen. Mehr erfahren Sie unter u Telefon oder

4 Inhalt TITEL 6 Derivateregulierung am Pranger Treasurer befürchten einen regulatorischen Overkill. SCHWERPUNKT RISIKOMANAGEMENT 8 Unternehmen müssen wachsam sein Was sich durch die OTC-Regulierung ändert. 10 Hedging von Währungsrisiken Methoden wie der CFaR können hilfreich sein. 12 Absicherung im Exportgeschäft Mit Bestellerkrediten Kundenrisiken absichern. 14 Integrierte Liquiditätssteuerung Unterstützung der Hausbank ist nicht selbstverständlich. 16 Ergebnisse des 5. Treasurer-Panels Herausforderungen liegen im Risikomanagement. 19 Risikomanagement kann das operative Geschäft verbessern Interview mit Carole L. Berndt von der Bank of America Merrill Lynch. 20 Informationsfluss sicherstellen Treasurer müssen sich gegen Ausfallrisiken absichern. TREASURY DES JAHRES 22 Mammuttransaktion gemeistert Das Merck-Treasury um Rando Bruns hat die Auszeichnung gewonnen. SCHWERPUNKT RISIKOMANAGEMENT 26 Katalysator für eine Optimierung Die Procure-to-Pay-Prozesskette verbessern. 27 Unternehmensbrille aufsetzen Treasurer sollten die Unternehmensperspektive einnehmen. 28 Erst muss die Basis geklärt sein Norbert Mayer, Spezialist der UniCredit, über die Voraussetzungen für professionelles Liquiditätsmanagement. INTERVIEW 30 Wir sind Berater des Vorstands Jörg Wiemer von SAP über Anleihefinanzierungen und die Rolle des Treasury im führendem deutschen Softwarekonzern. E-BANKING UND CASH MANAGEMENT 33 Kriterien für die Auswahl Bankunabhängige E-Banking-Lösungen. 34 Liquidität richtig einschätzen Im Unternehmen müssen alle Prozesse abgestimmt sein. SUPPLY-CHAIN-FINANZIERUNG 36 Die gesamte Lieferkette im Blick Betriebskapital enlasten und bessere Preise ermöglichen. 37 Rechnungen intelligent erfassen Automatisierung kann die Effizienz steigern. PERSONALIA 38 Wechsel im Treasury 4 IMPRESSUM Redaktion Markus Dentz (verantwortlich), Andreas Knoch, Anne-Kathrin Meyer, Sabine Pfisterer, Sabine Reifenberger Verlag Herausgeber: FINANCIAL GATES GmbH Geschäftsführung Dr. André Hülsbömer, Volker Sach Mainzer Landstraße Frankfurt am Main Telefon: 0 69 / Telefax: 0 69 / Internet: HRB Nr Amtsgericht Frankfurt am Main Anzeigenvertrieb Sylvia Daun Telefon: 0 69 / Telefax: 0 69 / Bezugspreis Jahresabonnement: kostenlos Erscheinungsweise: drei Ausgaben im Jahr Mitherausgeber: BELLIN GmbH FINANZDIENSTE, cogon AG, Fortis Bank SA/NV Niederlassung Deutschland, HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, PricewaterhouseCoopers AG, REVAL Accounting for Risk, SEB AG Partner: Citigroup, ecofinance Finanzsoftware GmbH, GMT Global Market Touch GmbH, Hanse Orga AG, J.P. Morgan Treasury Services, Omikron Systemhaus GmbH & Co. KG, UniCredit Bank AG Haftungsausschluss: Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert und zusammengestellt. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit des Inhalts von Der Treasurer übernehmen Verlag und Redaktion keine Gewähr. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und unverlangt zugestellte Fotografien oder Grafiken wird keine Haftung übernommen. Vervielfältigungs- und Nutzungsrechte können Sie beim F.A.Z.-Archiv unter oder 0 69 / erwerben. Nähere Informationen erhalten Sie hier Titel: istock Druck: Westdeutsche Verlags- und Druckerei GmbH, Frankfurt am Main Vertrieb asv vertriebs GmbH Süderstraße 77, Hamburg Internet: Layout: Daniela Seidel, FINANCIAL GATES

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6 Titel Derivateregulierung am Pranger Als Reaktion auf die Finanzkrise werden weltweit neue Regeln für OTC-Derivate diskutiert. Viele Treasurer befürchten einen regulatorischen Overkill, der Hedging künftig schwierig macht. Von Andreas Knoch Die deutsche Industrie fürchtet, zum Opfer einer überzogenen Finanzmarktregulierung zu werden. Neben den schärferen Eigenkapitalvorschriften für Banken kritisieren die Unternehmen vor allem die geplanten Regeln für außerbörslich gehandelte Derivate, sogenannte OTC-Derivate (Hintergründe siehe Beitrag auf Seite 8). Treasurer fürchten, dass eine zu starke Regulierung die Unternehmen teuer zu stehen kommen könnte. Vor allem die Vorschläge, OTC-Derivate künftig zu standardisieren und über zentrale Kontrahenten zu schleusen, anstatt sie wie bisher bilateral zwischen Unternehmen und Bank abzuschließen, stoßen auf Kritik. Das würde bedeuten, dass künftig Sicherheiten, sprich Cash, hinterlegt werden müssten. Denn im Gegensatz zu Banken dürfte kaum ein produzierendes Unternehmen Repo-fähige Wertpapierbestände haben. Das kann zu einem gigantischem zusätzlichen Liquiditätsbedarf der Industrie führen, die dem operativen Geschäft der Corporates dann nicht mehr zur Verfügung stünde, klagt Dr. Jochen Stich, Vorstand des Treasurer-Verbands VDT und Group Treasurer der Porsche Holding in Salzburg. Zudem werde die Standardisierung dazu führen, dass die Volatilität in den Bilanzen und Ergebnisrechnungen steigt, anstatt zu fallen. Unternehmen könnten ihr Exposure dann nicht mehr effizient absichern und wären systematisch über- oder untersichert, fürchtet Stich. Problematische Schwellenwerte >> Nicht jeder Hedge bildet schließlich exakt eine bestimmte Risikoposition nach. << Im Vergleich zu den ursprünglichen Entwurfsideen der EU-Kommission ist aus Sicht der Corporates zweifellos schon einiges erreicht worden. So sollen Unternehmen vom zentralen Clearing ausgenommen werden, solange die verwendeten Derivatekontrakte objektiv messbar und direkt an die jeweilige unternehmerische Aktivität gekoppelt sind. Allerdings liegt wie häufig der Teufel im Detail: Denn es ist nach wie vor unklar, wie diese kommerziellen Grundrisiken klassifiziert und von Transaktionen mit spekulativem Einsatzcharakter abgegrenzt werden sollen. Nicht jeder Hedge bildet schließlich exakt eine bestimmte Risikoposition nach, gibt Ralf Lierow vom Treasury der Siemens AG zu Bedenken. Bei einer zu engen Auslegung könnten Absicherungen unter Umständen als Tradingpositionen einstuft werden. Verschärft wird das Problem durch die angedachten Schwellenwerte (Thresholds), auf Basis derer die Ausnahmeregelungen für Nicht-Banken festgemacht werden sollen. Vor allem der sogenannte Clearing Threshold wird von den Corporates kritisch gesehen. Dieser regelt abhängig vom eingegangenen Kontraktvolumen die Pflicht zur Abwicklung der Derivatepositionen über zentrale Kontrahenten. Überschreitet das Volumen der Derivatekontrakte eines Unternehmens den Clearing Threshold, müssen sie über zentrale Kontrahenten abgewickelt werden und zwar sämtliche Kontrakte, egal ob sie zu Absicherungszwecken eingegangen wurden oder nicht. Zudem ist die Höhe des Schwellenwerts nach wie vor unklar. Auch wenn noch erhebliche Detailfragen offen sind, könnten durch politischen Handlungsdruck Fakten geschaffen werden, die nicht sachgerecht sind. Wir haben bisher nicht verstehen können, warum Markteilnehmer, die ihre Kernkompetenz im Industriegeschäft haben und eindeutig sagen, dass sie Finanzrisiken aus ihrem Grundgeschäft an die für diese Risiken kompetenten Finanzmarktteilnehmer weitergeben wollen, in einen Topf geworfen werden mit denjenigen, die einem profitorientierten Auftrag aus dem Handel mit diesen Instrumenten nachgehen, sagt Stich. Regionale Unterschiede Problematisch ist zudem, dass sich trotz globaler Finanzmärkte regionale Unter- 6

7 Titel schiede in der Regulierung abzeichnen. Beispiel USA/Europa: In den Vereinigten Staaten sind im Rahmen des im Juli 2010 in Kraft getretenen Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act nur sogenannte Major Swap Dealer, die substanzielle Positionen halten, zum zentralen Clearing verpflichtet. Unter diesen weit gefassten Befreiungstatbestand fallen unter anderem auch die Finanzierungstöchter großer Konzerne. So weit gehen die Ausnahmeregelungen der EU-Kommission nicht. Im aktuellen Regulierungsentwurf sind Finanzierungstöchter nicht automatisch von der Abwicklung über zentrale Kontrahenten befreit. Allein die Unterschiede zwischen den USA und Europa zeigen, dass kein einheitlicher Wille zur Regelung des gleichen Sachverhalts existiert, sagt Stich. Nationale Alleingänge wie das deutsche Gesetz zur Vorbeugung gegen missbräuchliche Wertpapier- und Derivategeschäfte machen die Sache vollends unübersichtlich. In dem Ende Juli verabschiedeten Gesetz wird unter anderem die BaFin dazu ermächtigt, den Handel mit Währungsderivaten auszusetzen, um beispielsweise einem Verfall des Euro-Kurses vorzubeugen. Schon geht der Begriff der Regulierungsarbitrage um. Das mag für multinationale Konzerne möglich sein, für den Mittelständler hierzulande aber sicherlich nicht. Und so rufen die Regulierungsvorschläge in den Finanzabteilungen der Unternehmen unter dem Strich ein ungutes Gefühl hervor auch und vor allem wegen der Unsicherheit, wie streng die Regulierung am Ende ausfallen wird. Sichern wird teurer Bei mehr als der Hälfte der Corporate Treasurer hierzulande ist es ausgemachte Sache, dass Hedging künftig teurer wird. Vor allem den Mittelstand dürfte das treffen. Dagegen könnten bonitätsstarke >> Das kann zu einem gigantischem zusätzlichen Liquiditätsbedarf der Industrie führen. << Dr. Jochen Stich, Vorstand des Treasurer-Verbands VDT und Group Treasurer der Porsche Holding in Salzburg Großkonzerne nach Beispielrechnungen von Banken künftig sogar günstiger wegkommen. Doch sind zusätzliche Kosten durch die mögliche Verpflichtung, Sicherheiten zu stellen, nur ein Faktor. Nicht minder schwer wiegt der zu erwartende höhere administrative Aufwand durch strengere Abwicklungs- und Meldeverpflichtungen (u.a. Transaktionsregister, Effektivitäts- und Abgrenzungsnachweise etc.). Viele Treasurer fürchten darüber hinaus, dass sich der Markt für außerbörslich gehandelte Derivate ganz grundlegend verändern wird. Bei einer zu strengen Regulierung ist es möglich, dass sich einige Anbieter aus dem Geschäft zurückziehen, da es nicht mehr attraktiv genug ist. Eventuell werden maßgeschneiderte Derivate, die keinem standardisierten Clearingprozess unterliegen, künftig überhaupt nicht mehr angeboten oder nur noch zu prohibitiv hohen Preisen, kann sich Stich vom VDT vorstellen. Langfristig droht zudem eine Überstandardisierung im Derivatemarkt, die eine maßgeschneiderte Absicherung von Finanzrisiken für Unternehmen problematisch machen wird und damit auch das Hedge Accounting gefährdet, fügt Lierow hinzu. Porsche Holding 7

8 Schwerpunkt Risikomanagement Unternehmen müssen wachsam sein Die EU-Kommission hat einen Verordnungsvorschlag für die Regulierung von außerbörslichen Finanzprodukten vorgelegt. Was beinhaltet der Entwurf, und welche Änderungen kommen auf Unternehmen zu? Von Thomas Schräder und Folker Trepte Die Finanzkrise hat den OTC-Derivatemarkt 2008 ins Rampenlicht der Regulierung katapultiert. Die Verwerfungen an den Derivatemärkten, insbesondere am Markt für Credit Default Swaps (CDS), wurden schnell als ein wesentlicher Auslöser und Treiber der Finanzkrise identifiziert. Um den Derivatemarkt zu stabilisieren und transparenter zu gestalten, vereinbarten die Regierungsvertreter der G20-Staaten im September 2009 den Grundsatz zur Regulierung der OTC-Märkte. Seit diesem Treffen wird daher auf beiden Seiten des Atlantiks intensiv daran gearbeitet, einen neuen regulatorischen Rechtsrahmen für Derivatemärkte zu schaffen. Am 15. September hat die EU-Kommission nun einen Entwurf vorgelegt, der auf dem Markt der OTC-Derivate für mehr Sicherheit und Transparenz sorgen soll. Ein vergleichbares Gesetz, das sogenannte Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act, ist in den USA im Juli 2010 in Kraft getreten. Im Kern umfasst der Vorschlag der EU- Kommission die folgenden drei Punkte: >> Mehr Transparenz durch die Einrichtung eines Transaktionsregisters: Derzeit besteht für Transaktionen mit OTC-Derivaten keine Meldepflicht. Nach dem Vorschlag der Kommission sollen diese künftig an zentrale Datensammelstellen (sogenannte Transaktionsregister) gemeldet werden. Die neueingerichtete >> Es bleibt spannend, wie sich die Regelungen auf das finanzielle Risikomanagement auswirken werden. << Europäische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (ESMA) ist für die Administration der Transaktionsregister verantwortlich. >> Mehr Sicherheit durch die Verringerung der Kontrahentenrisiken: Nach Auffassung der EU-Kommission federn die Marktteilnehmer das Kontrahentenrisiko derzeit nicht ausreichend ab. Zukünftig sollen standardisierte OTC- Geschäfte grundsätzlich über zentrale Gegenparteien, sogenannte Central Clearing Partner (CCPs), abgewickelt werden. Die CCPs verlangen Sicherheitsleistungen in Form von Margin-Zahlungen zur Steuerung des Kontrahentenrisikos. >> Mehr Sicherheit durch Verringerung der operationellen Risiken: Die Kommission stuft die Prozesse zur Abwicklung von OTC-Derivaten bei Marktteilnehmern als sehr komplex ein. Zur Reduzierung der operationellen Risiken stellt die Kommission daher besondere Anforderungen an die Organisation von OTC- Geschäften sowie an das Risikomanagement auf Seiten der Marktteilnehmer. Die vorgeschlagene Verordnung gilt für alle Arten von OTC-Derivatekontrakten und bezieht sich sowohl auf Banken als auch auf Unternehmen außerhalb des Finanzsektors. Unternehmen nutzen OTC-Derivate im Wesentlichen zur Absicherung von kommerziellen Grundrisiken. Im Besonderen werden maßgeschneiderte Derivate zur sinnvollen Absicherung von Währungs-, Zins- und Rohstoffpreisrisiken eingesetzt, denen Unternehmen im Rahmen ihrer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ausgesetzt sind. Die Regelungen zur Standardisierung von OTC-Derivaten würden viele Sicherungsgeschäfte jedoch ineffektiv werden lassen. Zudem wären Unternehmen durch die Abwicklung dieser Geschäfte über CCPs unabsehbaren Liquiditätsrisiken ausgesetzt. Der Verordnungsvorschlag der Kommission enthält daher in Artikel 7 Vereinfachungs- beziehungsweise Ausnahmeregelungen für Unternehmen außerhalb der Finanzbranche: >> Für Unternehmen besteht erst dann eine Meldepflicht, wenn das Volumen der abgeschlossenen OTC-Derivate den Information Threshold übersteigt. >> Für Unternehmen besteht erst dann eine verpflichtende Abwicklung von Derivategeschäften über den CCP, wenn das Volumen der eigenen OTC-Derivate den Clearing Threshold überschreitet. Hierbei kann das Gesamtvolumen der OTC-Derivate im Bestand um die Geschäfte gekürzt werden, die nach objektiven Maßstäben der Absicherung von kommerziellen Grundrisiken dienen. Artikel 8 dieser Verordnung definiert Mindestanforderungen an die Treasury- 8

9 Schwerpunkt Risikomanagement Organisation und an das Risikomanagement von Banken und Unternehmen, die auch zukünftig OTC-Derivate abschließen wollen. Die ESMA soll nun in Abstimmung mit dem European Systemic Risk Board (ESRB) sowie weiteren zuständigen Stellen bis spätestens zum 30. Juni 2012 der EU-Kommission Vorschläge einreichen, wie diese abstrakten Regelungen in der Praxis Anwendung finden sollen. Denn es ist beispielsweise noch vollends ungeklärt, auf welche Bemessungsgrundlage sich die Thresholds beziehen und wie hoch sie sein sollen. Darüber hinaus muss spezifiziert werden, wie sich der Einsatz von Derivaten zur Absicherung von Risiken aus kommerziellen Grundgeschäften (Hedging-Ansatz) von Derivaten mit spekulativem Einsatzcharakter abgrenzen. In den bislang geführten Diskussionen wurde vielfach darauf hingewiesen, dass die Bilanzierungsregelungen für das Hedge Accounting nach IAS 39 oder für die Bildung von Bewertungseinheiten nach ANZEIGE Thomas Schräder ist Partner im Bereich Corporate Treasury Solutions von PricewaterhouseCoopers in Düsseldorf. de.pwc.com HGB nicht ausreichend für diesen Zweck sind. Wie dieser Beweis jedoch nach objektivierten Maßstäben geführt werden soll, ist vollends offen. Ebenso die Frage, wer die Einhaltung dieser Regelungen zukünftig bei Unternehmen überwachen soll. Die jetzt vorgestellte Auflistung stellt lediglich einen kleinen Ausschnitt aus den offenen Fragestellungen dar. Es bleibt für Unternehmen spannend, wie sich die Regelungen aus dem Verordnungsentwurf der EU zur OTC-Regulierung auf das Treasury und das finanzielle Risikomanagement der Unternehmen auswirken werden. Auch das Verhalten der Banken als Geschäftspartner im OTC-Markt ist offen. Grundsätzlich kann jedoch angenommen werden, dass die Transaktionskosten für OTC-Derivate im Zusammenhang mit Basel III und dieser Verordnung nicht fallen werden. Unternehmen sollten sich daher frühzeitig mit den möglichen Auswirkungen dieser Verordnung beschäftigen. Folker Trepte ist Partner im Bereich Corporate Treasury Solutions von PricewaterhouseCoopers in München. de.pwc.com Unterirdisch laufen Prozesse überirdisch gut Die Organisation komplexer Abläufe in einem Ameisenstaat ist ohne Zweifel ein Erfolgskonzept. Zentral gesteuert über die kollektive Intelligenz laufen alle Prozesse automatisch ab. Und das fehlerfrei. Das perfekte Vorbild also für die Professionalisierung Ihrer Zahlungsverkehrsprozesse. enter the world of payment

10 Schwerpunkt Risikomanagement Währungsrisiken und CFaR Fast alle Unternehmen sind bis zu einem gewissen Grad Währungsrisiken ausgesetzt. Wenn Entscheidungen zur Absicherung getroffen werden müssen, können systematische Methoden wie zum Beispiel der Cashflow-at-Risk (CFaR) hilfreich sein. Von Peter Seward Ein europäisches Unternehmen verkauft Waren in Euro und hat Ausgaben in Euro, US-Dollar und britischem Pfund. Letztere beiden Währungen werden in den Produktions- und Montage- bzw. Vertriebsstätten des Unternehmens verwendet (Daten siehe Unternehmensbeispiel). Das Unternehmen erwartet die folgenden Cashflows nach Ablauf eines Jahres: Auf der Basis von Spot-Rates bedeutet dies eine prognostizierte operative Gewinnspanne von 21,4 Prozent. Ungünstige Wechselkursbewegungen des US-Dollars und des britischen Pfunds Unternehmensbeispiel Beschreibung Währung Betrag Spot-Rate Euro-Äquivalent Umsatzerlöse Euro Verwaltungsgemeinkosten Euro Produktionskosten US-Dollar , Produktionskosten Britisches Pfund , Gewinn Alternative Sicherungsstrategien Strategie CFaR Euro Gewinnpotential (%) Kosten/Gewinn Forward 0 0 (1.679) Participating-Forward 0 50 (13.944) Am-Geld-Option (30.106) Quelle: Reval haben Einfluss auf die operativen Gewinnspannen. Das Unternehmen möchte wissen, welcher Anteil seiner Gewinnspanne einem Risiko unterliegt und wie hoch die Kosten sind, um die Gewinnspanne zu Beginn des Jahres festzuschreiben. Angenommen, das Unternehmen kann nur einen Rückgang des Gewinns um 30 Prozent tolerieren Eine grobe Schätzung des Cashflowat-Risk ist möglich, indem die Ausgaben in US-Dollar und britischem Pfund mit ihrer entsprechenden täglichen Volatilität multipliziert, einem gegebenen Konfidenzniveau angepasst und in Euro umgerechnet werden. Beim angegebenen Konfidenzniveau von 95 Prozent unterliegen ca Euro der Ausgaben in US-Dollar und ca Euro der Ausgaben in britischem Pfund einem Risiko. Das tägliche Währungsrisiko beträgt Euro. Auf das Jahr hochgerechnet, sind dies Euro, was mehr als 55 Prozent des prognostizierten Gesamtgewinns ausmacht und somit die Toleranzschwelle überschreitet. Auch wenn es sich nur um eine ungefähre Schätzung handelt, ist dieser Wert hilfreich als Obergrenze für das Risiko. Eine genauere Beurteilung des Risikos ist mit Hilfe des Cashflow at Risk (CFaR) möglich, bei dem die Korrelationen zwischen den Währungen berücksichtigt werden. Die Ergebnisse des CFaR bestätigen die grobe Schätzung, wenngleich die Werte niedriger sind. Der CFaR spiegelt die Korrelation zwischen den verschiedenen Währungen wider nach wie vor ist das Währungsrisiko beim britischem Pfund höher als beim US- Dollar. Die relativ hohe negative Korrelation zwischen Euro/US-Dollar und Euro/britisches Pfund wirkt sich weniger stark auf den CFaR aus als bei der groben Schätzung. Der annualisierte CFaR beträgt ,25 Euro bei einem Konfidenzniveau von 95 Prozent; das sind über 30 Prozent des erwarteten Gewinns. Dieser Wert ist niedriger als bei der groben Schätzung, gleichwohl überschreitet er die Toleranzschwelle. Wenn man vom maximal tragbaren Risiko ausgeht, muss das Unternehmen absichern, um das Währungsrisiko zu verringern. 10

11 Schwerpunkt Risikomanagement Eine CFaR-Simulation des erwarteten Verlusts (um den Durchschnittswert konzentriert) ist ebenfalls eine hilfreiche Methode, um die Auswirkung der Wechselkursschwankungen auf den prognostizierten Gewinn zu untersuchen. Mögliche Hedging-Strategien Das Unternehmen könnte folgende Hedging-Strategien anwenden: FX- Forwards für das gesamte oder einen Teil des Währungsrisikos, FX-Participating- Forward zur vollständigen Absicherung gegen fallende Kurse sowie zur teilweisen Absicherung gegen steigende Kurse, wobei weiterhin die Möglichkeit besteht, an günstigen Wechselkursbewegungen zu partizipieren. Die letzte Möglichkeit ist eine Option für Positionen in US- Dollar und britischem Pfund. Die einzelnen Strategien beeinflussen den CFaR wie folgt. FX-Forwards (US-Dollar und britisches Pfund): Mit ANZEIGE dieser Strategie sollten sich alle Währungsrisiken ausräumen lassen, wodurch der CFaR auf null absinkt. Die Kosten dieser Strategie beinhalten den Verzicht auf Gewinne durch eine günstige Wechselkursentwicklung sowie die Kosten für die Forward Points. FX-Participating- Forward zur vollständigen Absicherung gegen fallende Kurse sowie zur teilweisen Absicherung gegen steigende Kurse: Bei einer Anwendung dieser Strategie sind 50 Prozent des Risikos durch ein Devisentermingeschäft abgesichert, und die restlichen 50 Prozent werden durch eine Devisenoption abgedeckt. Dadurch hat das Unternehmen die Möglichkeit, für 50 Prozent des Risikos von günstigen Wechselkursbewegungen zu profitieren. Die Kosten hier betragen Euro, der CFaR fällt auf null. Devisenoptionen am Geld für den Kauf von US-Dollar und britischem Pfund in Höhe der Exposure-Beträge. Bei dieser Strategie werden die ungünstigsten Devisenkurse für den Kauf von US- Dollar und britischem Pfund festgeschrieben, und das Unternehmen hat die Möglichkeit, von günstigen Kursentwicklungen zu profitieren. Es lässt sich klar erkennen, dass jede Strategie das Risiko gegen fallende Kurse vollständig beseitigt. Die Kosten schwanken zwischen und Euro. Die für das Unternehmen am besten geeignete Option ist diejenige, die die Risikobereitschaft sowie das Hedging-Budget des Unternehmens widerspiegelt. Peter Seward ist Vice President Product Strategy bei Reval in London. FinanceSuite in SAP Profitieren Sie von einer zentralen Plattform im SAP System und optimieren Sie Ihre Geschäftsprozesse in allen Bereichen des Finanz- und Rechnungswesens. FinanceSuite Cash & Liquidity Management Payment Management AutoBank-Automatic Cash Application Treasury Management Cash & Liquidity Management Payment Management AutoBank - Automatic Cash Application Treasury Management Die vier Bausteine der FinanceSuite sind vollständig in SAP integriert und können nach Bedarf miteinander kombiniert werden. Dank der Anbindung an das SAP NetWeaver Portal erhalten Sie ein globales Monitoring für den Gesamtkonzern.

12 Schwerpunkt Risikomanagement Absicherung nach der Krise Können Deutschlands Exporteure aufatmen? Die positiven Meldungen über erhöhte Auftragseingänge suggerieren, dass die Krise überstanden sei. Dennoch bleiben viele Unternehmen für die Risiken bei Auslandsgeschäften sensibilisiert. Von Myrjam Tschöke Für Unternehmen ist es schwierig, zu jedem Zeitpunkt die Zahlungsfähigkeit und -willigkeit von unbekannten Firmen oder von Geschäftspartnern im Ausland einzuschätzen. Auch Länder-, Wechselkurs- und Transferrisiken müssen sie berücksichtigen. Viele Exporteure haben in den vergangenen Monaten verstärkt Dienstleistungen staatlicher Exportkreditversicherer wie Euler Hermes in Anspruch genommen. So erhöhte Euler Hermes 2009 die Exportkreditgarantien um 8,2 Prozent auf 22,4 Milliarden Euro die bislang höchste Summe in der Unternehmensgeschichte. Weltweit vergaben die Exportkreditversicherer mehr Garantien. Aber auch andere Absicherungsstrategien wurden rege genutzt. Zur gestiegenen Nachfrage nach Garantien hat die erschwerte Kreditvergabe unter Basel II beigetragen. Eine Untersuchung der International Chamber of Commerce (ICC) im Jahr 2009 ergab, dass 86 Prozent der befragten Unternehmen Schwierigkeiten bei der Finanzierung von Exportgeschäften hatten. Die ICC warnte deshalb bereits 2009 vor unzureichenden Finanzierungsmöglichkeiten, sollte der Export wieder anziehen. Denn nicht jedes Unternehmen erhält eine Garantie der staatlichen Kreditversicherer, die die Finanzierung erleichtern würde. Einige Banken haben früh darauf reagiert und bieten Lösungen für die Exportfinanzierungen und -absicherungen auch mit Einbindung des staatlichen Exportkreditversicherers, um den unterschiedlichen Geschäftspolitiken und der Risikostreuung gerecht zu >> Zur Sicherung der eigenen Liquidität nutzen Exporteure wieder stärker Bestellerkredite. << werden. Manche Exporteure versichern grundsätzlich ihr komplettes Geschäft, andere unter Abwägung der Kosten für die Absicherung nur einen Teil. Viele handeln dabei mit offenem Zahlungsziel. Dafür eignen sich zum Beispiel Akkreditivbestätigungen oder regresslose Forderungsverkäufe. Zur Sicherung der eigenen Liquidität nutzen Exporteure wieder stärker Bestellerkredite: Die Bank des Exporteurs gewährt dem Importeur einen Kredit zur Bezahlung des Exporteurs bei Fälligkeit. Der Exporteur erhält das Geld damit sicher aus einer bestehenden Finanzierung. Eine Alternative sind Lieferantenkredite: Der Exporteur gewährt dem Importeur ein Zahlungsziel und wickelt die Zwischenfinanzierung über seine Hausbank ab. Im Gegensatz zum Bestellerkredit wirkt sich der Lieferantenkredit allerdings auf die Bilanz des Exporteurs aus. Vermeiden kann ein Unternehmen dies durch den regresslosen Forderungsverkauf oder den Verkauf des Lieferantenkredits an die Bank, da diese auf das Risiko des Importeurs abstellt. Gerade bei der Finanzierung von längerfristigen, größeren Projekten ist die Einbindung von Exportkreditversicherungen zurzeit fast unumgänglich. Dabei arbeiten Exporteure, Importeure und auch Exportkreditversicherer verstärkt mit Institutionen wie Privat-, Entwicklungs- oder staatlichen Banken zusammen, um gemeinsam die Finanzierung des Projekts zu sichern. Internationale Großbanken können dabei sowohl beim Importeur als auch beim Exporteur vor Ort agieren und dadurch bei grenzübergreifenden Finanzierungen einen aufeinander abgestimmten Service bieten. Myrjam Tschöke ist Managing Director und Leiterin des Bereichs Trade bei der Citigroup in Frankfurt am Main. 12

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14 Schwerpunkt Risikomanagement Integrierte Liquiditätssteuerung In einer globalisierten Wirtschaftswelt gehört ein organisationsund länderübergreifendes Liquiditätsmanagement in Unternehmen zum Alltag. Die Unterstützung durch die Hausbank liegt nahe, ist aber nicht selbstverständlich. Von Rune Christiansen und Manfred Fleckenstein In vielen Treasury-Organisationen werden Liquidität, Working Capital sowie Währungs- und Zinsrisiken von unterschiedlichen Teams verantwortet. Bei wachsendem Aufgabenvolumen sucht der Treasurer stetig nach Effizienzpotentialen. Dabei spielen Interdependenzen zwischen den Bereichen eine große Rolle. Als Herausforderungen werden mangelnde Systemintegration und gruppeninterne Kommunikation sowie unsichere Cashflowprognosen genannt. Ganzheitliche Analyse Im Liquiditätsmanagement können Treasurer bei einer strukturierten Analyse der Prozesskosten und der anschließenden Optimierung nach Best-Practice-Maßstäben erhebliche Einsparungen erzielen. Das gilt für Verwaltungs-, Beschaffungs-, Fakturierungs- und Buchungsprozesse ebenso wie für die Optimierung des Working Capitals. Im Risikomanagement helfen quantitative Ansätze bei der Analyse, Identifikation und der Bewertung von Finanzmarktrisiken. Ein Schwerpunkt liegt auf der Zinsstrukturkurvenanalyse, den sich hieraus ergebenden impliziten Zinskosten sowie möglichen Absicherungsstrategien und den Effekten der zukünftigen Zinslast auf die Finanzkennzahlen. In ähnlicher Form sollten stochastische Modelle zur Simulation und Implementierung von Währungshedgingstrategien eingesetzt werden. Abhängigkeiten Die den Währungssalden zugrundeliegenden Risiken sind aufgrund der Volatilität auf dem zentralen Cashpoolinghauptkonto oft schwer einzuschätzen. Laufzeit und Volumen der Absicherungsinstrumente bleiben mit Unsicherheit behaftet. Der Grund kann in mangelnder Planungskultur und -praxis liegen. Plandaten sind über die gesamte Unternehmensgruppe verteilt, Informationen zur Liquidität und zu den Reportingprozessen der Konzerneinheiten sind für eine automatische Konsolidierung zu heterogen. Eine Optimierung ist auch hier nur nach strukturierter Analyse der zugrundeliegenden Prozesse zu erreichen. Der Aufwand lohnt: Mit einer zuverlässigen Liquiditätsprognose können Treasurer die Volatilität der Währungssalden besser verstehen und steuern. Im Ergebnis verbessert sich die Passgenauigkeit der Währungshedginginstrumente. Herausforderungen Angesichts der Fülle der Abhängigkeiten und Themen stellt sich die Frage, mit welchen Kapazitäten all diese Analysen durchgeführt werden sollen. Man darf im Corporate Treasury erwarten, dass die Hausbank die traditionelle, produktbezogene Silo-Sichtweise aufgibt und das Treasury mit einem ganzheitlichen Ansatz unterstützt. Produktspezialisten, die die Prozess- und sonstigen Risiken im Kunden-Treasury analysiert haben, können einen echten Mehrwert bieten. Die Entwicklung passender Produktlösungen ist dann eine logische Konsequenz. Der Kunde erlebt einen strukturierten und daher nur bedingt aufwendigen Prozess. In der Treasury-Organisation entsteht dadurch jedoch ein echter Nutzen. Die Bank hat zwar Zeit und Know-how investiert, gewinnt aber eine vertrauensvolle Partnerschaft. Rune Christiansen ist Leiter Financial Solutions bei der SEB AG. Manfred Fleckenstein ist Head of Cash Management Advisory Germany bei der SEB AG. 14

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16 Treasurer-Panel Herausforderungen im Risikomanagement Treasurer sehen im Risikomanagement, nach dem Kerngeschäft Liquiditätssteuerung und Cash Management, zurzeit die größten Herausforderungen. Genau dieser Bereich war Schwerpunktthema des fünften Treasurer-Panels. Von Andreas Knoch Das Treasurer-Panel ist eine Onlineumfrage unter leitenden Treasurern in Deutschland. Sie wird von der Redaktion Der Treasurer alle sechs Monate durchgeführt. 70 Panelteilnehmer haben den Fragebogen vollständig ausgefüllt. Ziel des Panels ist es, eine gleichbleibende Gruppe regelmäßig zu befragen, um Entwicklungen und aktuelle Trends aufzuzeigen. Die Umfrage wurde von Ende August bis Anfang September 2010 durchgeführt. Risikomanagement ist in vielen Unternehmen kein singuläres Treasury-Thema: Da ist zum einen das zentrale Risikomanagement, das in der Regel auf der obersten Hierarchieebene angesiedelt ist und entweder vom CEO selbst oder in größeren Unternehmen vom Chief Risk Officer verantwortet wird. Und da ist zum anderen das Management von Finanzrisiken. Letzteres ist die Domäne der Treasurer. Das gilt vor allem für Währungs- und Zinsrisiken, mit Abstrichen auch für Forderungen, Rohstoffe und Versicherungen. Beim Zusammenspiel zwischen zentralem Risikomanagement und dem Management von Finanzrisiken sehen viele Treasurer noch Verbesserungspotential. Knapp 60 Prozent der Panelteilnehmer gaben an, dass das Treasury stärker in das Risikomanagement ihres Unternehmens integriert sein sollte. Auf die Frage danach, wie das geschehen sollte, votierten 46 Prozent der Befragten für mehr Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen in Sachen Risikomanagement. In diesem Punkt scheint es in der Praxis die größten Defizite zu geben. Fast ein Drittel der Treasurer wünscht sich darüber hinaus mehr Kompetenzen in Einzelbereichen. Raum für individuelle Entscheidungen im Management von Finanzrisiken wird den wenigsten Treasurern zugestanden. In knapp 85 Unternehmen, die am Panel teilgenommen haben, gibt es ausgeschriebene Richtlinien für das Risikomanagement, deren Einhaltung überwiegend in vierteljährlichen oder noch längeren Abständen und damit sehr selten kontrolliert wird. Auch wenn die meisten Treasury-Abteilungen nicht zum Aktionismus neigen, haben viele Unternehmen in den vergangenen zwölf Monaten Änderungen im Management der Finanzrisiken vorgenommen. 40 Prozent der Treasurer gaben an, ihre Richtlinien an die neuen Rahmenbedingungen angepasst zu haben. Eine stärkere Zentralisierung und höhere Absicherungsquoten waren weitere Maßnahmen. Zudem hält fast jedes zweite Unternehmen aus Risikogesichtspunkten mehr Liquidität vor als noch vor der Finanzkrise. Für die meisten Panelteilnehmer sind Zins- und Währungsrisiken sowie Forderungen die dominierenden Finanzrisiken. Der Umfang der Absicherung dieser Risiken ist dabei von Unternehmen zu Unternehmen höchst unterschiedlich. Während einige Treasurer auf ein komplettes Hedging ihrer Risikopositionen setzen, verzichten andere ganz auf 16

17 Treasurer-Panel Umsatzgröße der Panelteilnehmer Jahresumsatz (Angaben in Prozent) Weniger als 250 Mio. Euro (9) 500 Mio. Euro und mehr (48) 250 Mio. Euro bis < 500 Mio. Euro (13) N=70 Quelle: Treasurer-Panel. potentielle Absicherungsgeschäfte. Erstaunlich dabei: Jeder zehnte Treasurer ist bereit, auch gewinnorientierte Sicherungsgeschäfte einzugehen. Diese können auch zu herben Verlusten führen, wie die Finanzmarktkrise gezeigt hat. Höhere Länderrisiken, insbesondere in den Peripheriestaaten der Europäischen Union, haben die Sicherungsstrategie von fast jedem fünften Panelteilnehmer in diesem Jahr beeinflusst. Die dabei getroffenen Maßnahmen reichen vom konsequenteren Forderungsmanagement und der Vermeidung von Kontrahenten in Ländern mit höheren Ausfallrisiken bis hin zum Ausschluss einzelner Länder. Gleichwohl glaubt die Mehrzahl der Treasurer nicht an ein Auseinanderfallen der Währungsunion. Nur jeder zehnte Treasurer kann sich dieses Szenario vorstellen. Damoklesschwert Regulierung In der Praxis haben außerbörslich gehandelte Sicherungsinstrumente, die bilateral zwischen Unternehmen und Bank abgeschlossen werden, die mit Abstand größte Bedeutung. Knapp 86 Prozent der Befragten gaben an, zum Management von Devisen-, Zins- und Rohstoffrisiken OTC-Derivate einzusetzen. Bei rund einem Viertel der Panelteilnehmer spielen darüber hinaus auch börslich gehandelte Derivate eine Rolle. Sehr aufmerksam >> Risikomanagement ist als eigenständige, koordinierende Abteilung sinnvoll. << verfolgen Treasurer deshalb die augenblickliche Debatte über die Regulierung von OTC-Derivaten. Geht es nach den Plänen der EU, soll ein möglichst großer Teil dieser Geschäfte künftig über Clearinghäuser verrechnet werden. Das wiederum würde eine Standardisierung notwendig machen. Für bilateral vereinbarte Derivate müssen nach den Brüsseler Plänen Sicherheiten und Eigenkapital vorgehalten werden. Jeder zweite Panelteilnehmer fürchtet deshalb, dass die oft maßgeschneiderten Derivate künftig teurer werden. Jeder Dritte geht zudem davon aus, dass Banken OTC-Derivate in Zukunft nicht oder nur noch eingeschränkt anbieten werden und damit die Produktvielfalt leidet. Allerdings glaubt auch ein knappes Viertel der Befragten, dass sich am Status quo gar nichts ändern wird. In Anbetracht der massiven Lobbyarbeit der großen Industrieunternehmen und der bislang erreichten Erfolge ist das nicht einmal so unwahrscheinlich. IT-Unterstützung selten Bei der Auswahl von Hedging-Instrumenten wurde von den Panelteilnehmern als wichtigstes Kriterium neben den Kosten und der Komplexität die bilanzielle Abbildbarkeit genannt. Immerhin nutzen zwei Drittel der Befragten Hedge Accounting ganz oder teil- >> 17

18 Treasurer-Panel Welche Änderungen im Management der Finanzrisiken haben Sie in den vergangenen zwölf Monaten vorgenommen? (Angaben in Prozent, Mehrfachnennungen) Änderung der Richtlinien 40 Stärkere Zentralisierung 39 Erhöhung der Absicherungsquoten 19 Verringerung der Absicherungsquoten 7 Gar keine 26 N=70 Quelle: Treasurer-Panel. Wie wird sich die angestrebte stärkere Regulierung von OTC-Derivaten auf Ihre Hedging-Strategie auswirken? (Angaben in Prozent, Mehrfachnennungen) Wird teurer 53 Produktvielfalt wird eingeschränkt 36 OTC-Derivate werden unattraktiv 14 Gar nicht 23 N=70 Quelle: Treasurer-Panel. Welche Instrumente setzen Sie zur Sicherung von Bonitäts- und Ausfallrisiken ein? (Angaben in Prozent, Mehrfachnennungen) Unterstützung künftig wohl kaum mehr gehen. Während das Risikomanagement die Treasurer zurzeit umtreibt, scheint sich in Sachen Finanzierung die Entspannung fortzusetzen. Auf die Frage nach den zurzeit größten Herausforderungen wurde dieses Thema von den Panelteilnehmern erst an vierter Stelle genannt. Vor einem halben Jahr stand der Zugang zu Kapital noch auf Rang 2 der größten Herausforderungen. Diesen Trend stützt >> Mehr als doppelt so viele Treasurer wie im Frühjahr 2010 haben zuletzt bessere Finanzierungsbedingungen registriert. << Kreditlimite für Einzelkunden 79 Kreditversicherung 61 Factoring/Forfaitierung 33 Exportkreditversicherung 24 Gar keine 10 N=70 Quelle: Treasurer-Panel. weise. Das Thema ist dennoch problemgeladen: Vor allem die Komplexität und der notwendige Zeitaufwand werden von vielen Treasurern kritisch angemerkt. Jeder Fünfte klagt in diesem Zusammenhang zudem über fehlende IT- Unterstützung. Überhaupt scheint die IT-Unterstützung im Risikomanagement in vielen Unternehmen noch unterrepräsentiert zu sein. Nur jeder zweite der befragten Treasurer kann für das Management von Finanzrisiken auf IT-Unterstützung bauen. Vor dem Hintergrund einer substantiell unsichereren Umwelt und gestiegener Informationspflichten, sowohl gegenüber dem eigenen Management als auch gegenüber den Banken, wird es ohne IT- auch die Frage nach den Finanzierungsbedingungen in den vergangenen drei Monaten. Immerhin 40 Prozent der befragten Treasurer mehr als doppelt so viele wie im Frühjahr 2010 haben zuletzt bessere Finanzierungsbedingungen registriert. Der Anteil derjenigen, die zuletzt schlechtere Finanzierungsbedingungen ausgemacht haben, ist auf 6 von zuvor 25 Prozent geschrumpft. Deutlich wichtiger geworden ist hingegen der Umgang mit Banken: Das bestätigen auch andere Untersuchungen, wonach die Betreung der Banken deutlich intensiver geworden ist als vor der Finanzkrise. 18

19 Interview Risikomanagement kann das operative Geschäft verbessern Carole L. Berndt ist Head of Global Treasury Solutions für Europa, den Mittleren Osten und Afrika (EMEA) bei der Bank of America Merrill Lynch in London. Die Fragen stellte Andreas Knoch Bank of America Merrill Lynch >> Basierend auf Ihren langjährigen Erfahrungen in der Branche, welche Rolle spielt Risikomanagement in der Unternehmenspraxis heute? << Risikomanagement war historisch eine reine Backoffice-Funktion. Das hat sich in den vergangenen Jahren geändert, und Risikomanagement ist heute integrativer Bestandteil aller Entscheidungsprozesse im Front Office. Viele Unternehmen erkennen, dass ein gutes Risikomanagement die finanzielle Grundlage verbessern kann. Mithin hat sich die Einstellung zur Rolle des Risikomanagements in den Unternehmen geändert: von einem müssen wir haben hin zu einem wollen wir haben und ist notwendig zu haben. Tatsache ist jedoch auch, dass viele Unternehmen zwar die technischen Voraussetzungen haben, Risikomanagementfunktionen vorzuhalten, aber nur die wenigsten diese auch effizient in der Praxis einsetzen. Sehr oft fehlt es schon an umfassenden, ausgeschriebenen Richtlinien für das Risikomanagement. >> Hat Sie das ein oder andere Ergebnis des Treasurer-Panels überrascht? << Die Ergebnisse spiegeln die Praxis in den Unternehmen wider und decken sich dementsprechend auch mit den Diskussionen, die wir im Bereich Treasury Services bei Bank of America Merrill Lynch mit unseren Kunden tagtäglich führen. Interessant ist, dass nur rund 60 Prozent der Panelteilnehmer für eine stärkere Integration des Treasurys in das Risikomanagement ihres Unternehmens votierten. Vor dem Hintergrund der immens wichtigen Rolle, die Treasurer oder CFOs im Unternehmen spielen, hätte ich mit einem höheren Prozentsatz gerechnet. Diese Rolle ist nun eine Schlüsselfunktion innerhalb des Business Managements, nicht nur um Geschäftswachstum zu generieren, sondern auch um sich gegen Risiken abzusichern. Zu den gravierendsten Veränderungen in der Industrie gehören heute die regulatorischen Veränderungen, wobei es die Aufgabe der Banken ist, die Kunden durch die Vielzahl der Vorschriften zu leiten. >> Erstaunlich ist die relativ seltene Kontrolle der Risikomanagementrichtlinien << Die Unternehmen neigen nicht zum Aktionismus. Bei den hohen Volatilitäten, beispielsweise auf den Zins-, Devisen- und Rohstoffmärkten, wäre Aktionismus auch der falsche Ansatz. >> Auf was müssen sich Unternehmen bei der Absicherung von Zins-, Währungsund Rohstoffrisiken künftig einstellen? << Unternehmen werden auch künftig ihre Zins-, Währungs- und Rohstoffrisiken über Derivate absichern können. Allerdings wird das teurer werden, da Banken Marginzahlungen leisten müssen, wenn Derivate primär über zentrale Kontrahenten abgewickelt werden sollen. >> Was hat sich in Sachen Risikomanagement im Zuge der Krise geändert? << Man kann das vielleicht am besten mit zurück zu den Wurzeln des Geschäfts beschreiben. Die Jagd nach Rendite, die verbunden war mit dem Eingehen von größeren Risiken, ist vorbei. Auch wenn die Krise für viele Unternehmen im Großen und Ganzen ausgestanden scheint, ist im Treasury Cash nach wie vor King. Wir beobachten zudem eine stärkere Zentralisierung. Viele Unternehmen setzen auf Shared Service Center und Payment Factories, um Cashflows und Konzernrisiken zentral steuern und kontrollieren zu können. 19

20 Schwerpunkt Risikomanagement Informationsfluss sicherstellen Risikosteuerung beruht auf vollständigen Informationen und der Möglichkeit, über die Liquidität zu gegebener Zeit verfügen zu können. Das stellt unterschiedliche Mechanismen auf den Prüfstand. Von Sebastian Niemeyer Risikomanagement und die Sichtbarkeit der Liquiditätsströme im Cash Management sind mit der Krise wieder stärker in den Fokus gerückt. Die Informationen für die Risikosteuerung erhält ein Unternehmen von den Finanzinstituten im Regelfall über unterschiedliche Electronic-Banking-Systeme. Diese verschaffen dem Treasurer zwar eine Risikoübersicht, er muss sich aber gegen Ausfallrisiken absichern. Kennzahlen werden meist über unterschiedliche Kommunikationswege in die Backoffice- Systeme eingespielt. Ein Unternehmen sollte dabei bedenken, dass mit einer steigenden Anzahl an Systemen auch das Risiko wächst, dass ein System aufgrund technischer Ausfälle einmal nicht verfügbar ist. Zudem müssen Wartung und Pflege der Systeme sichergestellt werden. In jedem Fall muss das Unternehmen jeweils eine Backup- Lösung vorhalten. Ein Problem kann daraus resultieren, dass viele Zugänge kaum die Nutzung einer Standardsoftware zulassen, da unterschiedliche Release-Stände allgegenwärtig sind. Die Zahl der Schnittstellen so gering wie möglich zu halten bedeutet daher zugleich eine Minimierung des Ausfallrisikos. Eine umfassende Lösung über einen einzigen Zugang bietet das Swift-Netzwerk. Um stets Zugang zu seinen verschiedenen Konten zu haben, muss ein Unternehmen darauf achten, dass der Überblick über die Verfügungsberechtigungen und Unterschriftenverzeichnisse stets gewahrt bleibt. Insbesondere bei dezentral aufgestellten Unternehmen besteht ein Risiko, dass Vollmachten und Befugnisse für Kontoverfügungen unvollständig übertragen werden. >> Die Zahl der Schnittstellen so gering wie möglich zu halten bedeutet zugleich eine Minimierung des Ausfallrisikos. Ein Lösungsansatz ist die Verwaltung der Unterschriften bereits im internen Processing des Unternehmens. Damit ist eine Unterschriftenpflege bei den lokalen Finanzinstituten nicht mehr erforderlich. Grundvoraussetzung für die Einführung der internen Unterschriftenverwaltung mit Hilfe einer Middleware im Konzern ist eine einzige Unterschrift auf Unternehmensebene. Eine Lösung ist zum Beispiel das Corporate Seal, das die Unterschrift durch den Bank Identifier Code (BIC) auf der Konzernebene ermöglicht. Wird im Unternehmen die persönliche digitale Signatur gefordert, müssen dafür in aller Regel täglich verschiedene Tokens, Cardreader, PIN- und TAN-Listen für die Nutzung der Electronic-Banking-Applikationen verwaltet werden. Vereinfacht werden kann der Prozess durch einen Signaturmechanismus wie 3Skey, der es ermöglicht, einen Token auch institutsübergreifend einzusetzen. Damit nutzt das Unternehmen die Vorteile der digitalen Signatur, die aus Sicherheitsgründen bei manchen Vorgängen unverzichtbar ist, ohne die organisatorischen Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Ein weiteres häufiges Problem ist die Integration verschiedener Kommunikationskanäle in die Treasury-Management-Systeme und Backoffice-Anwendungen. Eine manuelle Nachrichtenerfassung ist nur eine Hilfskonstruktion und stellt das Risikomanagement vor das Problem, die erfassten Daten zu verifizieren und Revisionssicherheit zu schaffen. Die Einbindung der Schnittstelle über eine leistungsfähige Middleware ermöglicht dagegen die Einhaltung des Straight-Through-Processing und hilft, Erfassungsfehler zu vermeiden. Auch der Manipulation von Datensätzen kann besser vorgebeugt werden. << Sebastian Niemeyer ist Senior Account Director der SWIFT Germany GmbH in Frankfurt am Main. swift.com 20

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